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FRR133 - Strukturierte Verknöcherung im Frühling

Cover: FRR133 - Strukturierte Verknöcherung im Frühling

Folge 133 · 26.03.2024 · 1:06:51

Jona und Maik reden sich in den Frühling und sprechen über die Spendenzahlen 2023, die Next Generation an Spendenden und die Gen Z sowie - natürlich - über Generative Künstliche Intelligenz. Endlich mal wieder eine Laberfolge. Hurra!

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Verdammte Hacke, das haben wir lange nicht mehr gemacht, ne?

Sprecher 2 Ja, dementsprechend müssen wir die Zuhörenden jetzt auch darauf vorbereiten, dass das ein eher unstrukturierter Podcast wird. Also, nicht thematisch ist.

Sprecher 1 Also, liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Freitagsmorgens Geschmacks, das hier ist das Fundraising Radio. Normalerweise gibt es hier. mindestens ein Thema, über das sich Menschen aus der deutschen Fundraising-Szene darüber unterhalten. Und ab und zu streuen wir aber auch mal eine Laberfolge rein, die dann meistens mit dem Jona oder mit dem Andreas oder manchmal auch mit beiden passiert. Und heute ist mal wieder soweit. Wir haben lange nicht mal miteinander geredet und haben gedacht, wir fegen einfach mal die letzten Wochen und Monate zusammen. Nicht nur um die Lücke der fehlenden Fundraising-Radio-Folgen zu füllen, sondern weil wir wirklich mal vielleicht mal wieder schauen wollen, was hat sich denn da draußen ergeben. Was hat sich denn bei dir so ergeben? Hast du auch schon Frühling, wenn ich hier aus dem Balkon schaue, auf über den Balkon schaue, sind die weißen Blüten mittlerweile schon fast grün?

Sprecher 2 Ja, und wir haben heute den Freitag vor den Osterferien zumindest von Berlin-Brandenburg. Ja, hier auch. Das heißt, ja, ich bin bis auf das die Krankheiten innerhalb der Familie noch nicht erkannt haben, dass es schon Frühling ist. Sehr optimistisch gestimmt Und ich freue mich, sitze gerade auch mal wieder in meinem Gartenhausbüro, schaue da raus, es schneit weiße Blüten.

Sprecher 1 Aber die haben ja wirklich Schnee angekündigt. Wir reden über das Wetter, merkst du, ne? Aber die haben wirklich den Schnee angekündigt für das Wochenende. Und ich habe am Dienstag Winterreifentermin, also Sommerreifentermin. Ich habe gerade mal Glück gehabt.

Sprecher 2 Dann fliehe ich einfach aus Berlin. Oder aus Deutschland. Doch, wir fahren erst nach Süddeutschland und dann nach Südfrankreich. Familienbesuch.

Sprecher 1 Die feinen Herrschaften, wir fahren auf das Anwesen nach Südfrankreich.

Sprecher 2 Also, ja, Menschen, die mich kennen, wissen, wie dieses Anwesen aussieht. Ich habe wirklich Familie in Südfrankreich, aber das ist. Sehr ländlich würde man das nennen. Also ohne Nachbarn, ohne allzu viele Annehmlichkeiten.

Sprecher 1 Mhm. Ja, das ist ja gut. Ich meine, dann müssen die Menschen auch euch nicht ertragen.

Sprecher 2 Die meisten Menschen mögen Menschen, Maik. Das vergisst du immer. Aber das ist gerade im Fundraising eine wichtige Erkenntnis. Die meisten Menschen mögen Menschen. Und. Nee, dann sag jetzt nichts zu.

Sprecher 1 Wie ist dir sonst so ergangen in den letzten Monaten? Ich überlege gerade, wann haben wir uns das letzte Mal gesehen eigentlich

Sprecher 2 Das weiß ich auch nicht. Also die letzten Monate, wir müssen ja eigentlich zwei Perioden abfrühstücken. Das eine ist wirklich diese Weihnachtszeit nochmal, auch wenn man sich das jetzt im Frühling, ja, wenn man sich das jetzt im Frühling nicht mehr nicht mehr vorstellen kann. Dieses Jahr wahrscheinlich schon am Weihnachtsmailing, ja. Also den Jahresabschluss und wie war das letzte Jahr, jetzt auch so aus einer Fundraising-Sicht. Und dann natürlich diesen Jahresstart und aus verschiedenen Gründen auf zwei, drei kommen wir nachher noch. War für mich jetzt der Jahresstart so voll wie selten. Also ganz böse gesagt habe ich einfach zu selten Nein gesagt oder zu oft Ja gesagt. Und es fing irgendwie sehr schnell an. Also das ist aber sowas, was insgesamt jetzt seit Corona vielleicht so ein bisschen mehr der Fall ist. Ich hatte vor Corona immer das Gefühl, dass der Januar so ein ruhiger Monat ist. legt mal so Mitte Februar mal richtig los und dann wird es im Mai total stressig, wenn die Konferenzen kommen. Und das hat sich verändert. Es ist jetzt durchgehend. Stressig. Also war irgendwie viel los. Und es liegt bei mir eben an zwei, drei größeren Kundinnen und Kunden, aber eben auch. an Fortbildungen und ähnlichem, die jetzt alle so langsam kommen. Und da können wir ja vielleicht den zweiten Disclaimer hier machen. Auch so ein bisschen am Thema generative künstliche Intelligenz.

Sprecher 1 Das wäre jetzt mal eine Frage gewesen, ob das, also das war meine Vermutung, das irgendwie bringt uns das ja gerade alles, macht uns alle ganz buschig und ich habe auch De facto kein anderes Thema mehr.

Sprecher 2 Ja, ich zum Glück schon noch, aber trotzdem ist das natürlich sowas, wo ich jetzt immer denke, ach, jetzt habe ich ein bisschen Zeit, dann würde ich da eigentlich gerne mehr. Also ich habe halt wirklich damit so ein Thema, wo ich relativ unbegrenztes Interesse bei nicht unbegrenzter Zeit habe.

Sprecher 1 Ja, und das ist schön ausgedrückt. Ich glaube aber auch bei unbekannter Perspektive, weil also ich beschäftige mich jetzt auch seit seit Dezember 2022, irgendwie gefühlt jeden Tag zwei bis vier Stunden damit. Und um einfach um up to date zu bleiben, aber trotzdem bin ich dann völlig naiv und habe keine Ahnung, wo das hingeht. Aber das vielleicht erstmal gleich nochmal nach hin. Du hast das ja als Disclaimer schon gesetzt, weil, wenn wir den Jahresabschluss in den Fokus drücken wollen Ich hab mir ehrlich gesagt, vielleicht auch aus Müdigkeit oder auch aus Desinteresse klingt so fatalistisch. Also Ich habe mich wirklich dieses Mal nicht in die Zahlen reingewuselt, die publiziert worden sind. Es kam was vom DZI, es kamen aber auch noch andere Zahlen veröffentlicht. Ich habe sie mir dieses Jahr wirklich nur überschriftsmäßig angeschaut. Warst du tiefer drin?

Sprecher 2 Ja, also auf zwei Ebenen ich habe ja noch Finanzverantwortung in Eine Organisation richtig und ein paar Organisationen, wo ich auch Analysen mache und dann eben so eine Jahresanalyse mache, was im Online-Fundraising in der Vergangenheit eine deutlich schönere Aufgabe war als in den letzten zwei Jahren. Weil wir einfach jahrelang ja wirklich Wachstumsraten im hohen zweistelligen Bereich gesehen haben.

Sprecher 1 Ja, Corona, ne? Aber war auch, und dann auch nach Ukraine und was weiß ich nicht.

Sprecher 2 Genau, aber also schon vor Corona, dann war Corona fürs Online-Fundraising auch sehr positiv. In vielen Organisationen ja sogar fürs Gesamtfundfacing ganz gut. Und dann fing es im Umweltbereich zum Beispiel schon mit der Bundestagswahl an, dass es so ein bisschen schwieriger wurde Immer noch Wachstum, aber nicht mehr so schnell. Und dann eben der Ukraine-Krieg oder die aktuelle Version des Ukraine-Kriegs. zu so einem Split geführt, dass die einen Organisationen, die halt irgendwas mit diesem Thema zu tun hatten, ich will jetzt nicht überrannt worden sind, sagen, aber da eben Feher. aktiv und im Fundraising. Genau, also die haben ein sehr aktives Fundraising gehabt und die Organisationen, die halt gar nichts damit zu tun haben, schon zumindest mal eine Stagnation verspürt haben und dann mit dem ganzen Thema. Inflation, unsichere Zukunftsaussichten, Energiepreise, Kaufkraft, Verlust und all diese schönen Wörter. Dann natürlich auch eine Veränderung im Online-Fundraising und im allgemeinen Fundraising und insbesondere eben beim Thema Dauerspenden Was ja schon eigentlich der schönste Bereich im Fundraising ist. Und letztes Jahr war dann eben das erste Jahr Zum Glück nicht bei meinen Hauptorganisationen, aber war das erste Jahr, wo man schon ja, also ich vermute schon, wo das, wo wir den Peak erlebt hatten. Also ich habe schon die Vermutung, dass dass nicht eine Einjahresschwankung ist, jetzt dass es letztes Jahr zurückging. Wie stark das dann zurückging, hängt dann wieder von der jeweiligen Studie ab, dass beim DZI am wenigsten mit seinen sehr starken Fundraising-Organisationen. Das ist bei der Studie des Fundraising-Verbandes schon ein bisschen stärker und bei der Bilanz des Helfens am stärksten gewesen, wenn ich die Zahlen jetzt gerade richtig in Erinnerung habe, was auch wieder ein bisschen daran lag, wie Erdbeben, Syrien, Türkei. damit reingespielt hat bei den Organisationen. Aber es ist jetzt keine rosige Ausbruchsstimmung, sagen wir es mal so. Sondern es ist schon so, dass man wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass irgendwie 21, 22 erstmal ein Peak war, der so schnell nicht erreicht wird. Und in dem Moment, in dem ich das sage, weiß ich natürlich schon, es wird wieder eine Katastrophe kommen, die wieder herausragend ist. So außerhalb der klaren Katastrophen, des klaren Krisenfundfacings, wird es gerade eben schwerer.

Sprecher 1 Aber jetzt mal unter uns Was ist darin jetzt neu? Also ich meine, wir haben diese Geschichte.

Sprecher 2 Nee, es ist überhaupt nichts neu, aber es sieht man jetzt erstmalig in den Zahlen. Wir hatten ja jetzt gefühlt, oder nicht nur gefühlt, wir hatten ja jetzt mehr als zehn Jahre, indem wir diese Schere hatten, dass es mehr Einnahmen bei weniger Spenderinnen und Spendern gab. Und das hat sich jetzt aus meiner Sicht eben in den letzten zwei Jahren, ja, hat sich diese Bewegung, die ja nicht ewig weitergehen kann, ist die beendet und jetzt gibt es halt weniger Spenden bei weniger. Spenderin.

Sprecher 1 Aber dieses Thema ist ja schon seit Jahren auch, sag ich mal, in der Ausbildung, in der Fortbildung und bei den Kolleginnen und Kollegen immer auch benannt worden. Nicht nur jetzt Gesellschaftspolitisch, sondern auch demografisch. Immer das Thema: ja, unsere Leute sterben weg, in zehn Jahren sind unsere Leute 85, in 10. Jahren, ja, wups, jetzt in 10 Jahre rum, auf einmal sind die Leute 85 und versterben. Ja, und wir antworten, um mal so ein bisschen Dynamik hier in das Gespräch ranzubringen, wir antworten in den Organisationen teilweise immer noch mit Spenderpyramide. Und da gibt es jetzt so die ersten Ansätze, ja auch mal zu gucken, wie spenden eigentlich die Jüngeren, wie sehen die eigentlich Gemeinnützigkeit, aber de facto sind wir doch jetzt gerade da angekommen, wo Fachmenschen vor zehn Jahren bereits vorgewarnt haben.

Sprecher 2 Ja, aber jetzt sehen wir es in den Zahlen und das ist, wir können das ja auf viele andere Bereiche auch übertragen. Ich sage jetzt nichts von Klimakrise, genau, aber in dem Moment. in dem sich das im Jahresbericht zeigt und nicht in einer Studie, in einer Vorhersage, in etwas ähnlichem, wird natürlich eine andere Brisanz da sein. Und da bin ich gespannt. Also ich glaube, das wird sich dieses Jahr in vielen Organisationen bewegen.

Sprecher 1 Das glaube ich auch. Aber das erlebe ich erstmal abgebrochen runter auf unsere Dienstleisterposition. Ich lebe zum ersten Mal auch jetzt, also ich habe übrigens jetzt zehn Jahre voll, so zehn Jahre Selbstständigkeit tatsächlich im Januar je. Können wir einen Shingel einspielen? Denkt euch ein. So und Ich erlebe momentan, das ist jetzt noch in keinster Weise irgendwie kritisch oder so, aber es wird schwieriger, Geld zu verdienen. So, und ich habe in den letzten zehn Jahren, ich glaube, weiß nicht, alle diejenigen, die jetzt nicht aus unserer Branche kommen, werden wahrscheinlich jetzt anfangen. Zu schmunzeln. Ich habe fünf Mahnungen, glaube ich, geschrieben in zehn Jahren. So, davon aber die letzten drei im letzten Jahr. So. Ich habe das Gefühl, es wird gerade auch schwieriger, was die Liquidität und was die Geldsituation in den Organisationen angeht. So, und das nimmt, ich weiß nicht, wie du es wahrnimmst, aber ich finde, das ist eine Entwicklung aus den letzten anderthalb Jahren.

Sprecher 2 Ja, das spüre ich zum Glück nicht. Ich hoffe, es ist anekdotisch, aber wäre natürlich erschreckend.

Sprecher 1 Also das eben, ne, das ich habe mich ja so ein bisschen auch zurückgezogen aus diesem ganzen Online-Thema, ist ja auch irgendwie bekannt. weil ich einfach weiß, dass da Menschen wie du einfach viel, viel tiefer und viel, viel besser drin sind. Aber gerade, ich meine, jetzt das Thema KI-Rennt halt jetzt gerade, ne? So, da wollen sie jetzt einfach auch alle hin, um zumindest Basis und Grubinformationen zu bekommen. Aber de facto Erlebe ich auch, das habe ich, glaube ich, auch schon mal irgendwo anders erwähnt, einen Trend. Ich weiß nicht, ob der auch aus dieser Statistik heraus abzulesen ist, ob das vielleicht ein Punkt ist zur Kompensation der fehlenden Mittel. Ich persönlich erlebe eine ganz starke Abkehr und kann das auch belegen an Beispielen von Veranstaltungen, eine ganz klare Abkehr von dem Willen, sich strategisch mit Dingen zu beschäftigen und langfristig. Also die Leute wollen nur noch Tools, Tools, Tools, Tools, Tools. Ich mache das Thema Fördermittel oder Förderantragswesen oder Antragswesen jetzt mal gar nicht auf, aber die wollen einfach nur noch wissen, wie man möglichst schnell, möglichst viel erreicht. Und dieses ganze Thema Langfristigkeit und strategisch, das fällt völlig hinten rüber. Und das ist aus meiner Sicht auch eine Entwicklung der letzten zwei Jahre, aber ich bin mir nicht sicher, ob das vielleicht auch dem geschuldet ist, dass eben die Zahlen gerade nicht so gut aussehen.

Sprecher 2 Also sozusagen eine Form von Finanzaktivismus.

Sprecher 1 Ja, genau. Du weißt halt, mit welchen Instrumenten du möglichst schnell, möglichst viel erreichst. Klammer auf, zum Beispiel Fördermittel und dann holen wir uns erstmal das Geld und um alles andere, was dann an Rattenschwarz bei rauskommt, da kümmern wir uns später drum. Also möglichst lieber eine Aneinanderreihen von Dingen, die finanziell erfolgreich sind. statt sich mit mit einer ganz seriösen Strategie und Langfristigkeit zu beschäftigen, die möglicherweise auch wehtut. Wir wissen das, aber natürlich, das ist doch ähnlich Ähnlich wie in der Politik. Also, wo du sagen kannst: naja, welche Entscheidungen werden jetzt getroffen, die, womit Wählerinnen und Wähler Bescheid wissen, dass sie mich morgen wiederwählen. Aber ich treffe doch jetzt keine Entscheidungen, von denen erst die Generationen zwei und drei nach mir profitieren würden.

Sprecher 2 Also es wäre natürlich eine sehr schlechte Nachricht, weil das würde heißen, dass wir jetzt zehn Jahre gesagt haben, wir müssen es noch nicht, wir haben ja noch Zeit und dass wir jetzt sagen, jetzt können wir es nicht, weil wir haben keine Zeit mehr. Ja, zum Beispiel. Ich weiß doch für Bedenkenträger, ja. Ja, eben. Ich bin ja Optimist, was sowas angeht. Ich habe Ich gehe gerade in meinem Kopf Organisationen durch und überlege.

Sprecher 1 Nein, aber ich glaube, die wir so verbrechen nennen, aber das machen wir nicht.

Sprecher 2 Ja, aber ich will positive, ich gehe gerade positive Beispiele durch. Ich ja, also ich beobachte das nicht so stark. Aber es wäre meine Befürchtung, dass wir das haben. Ich sehe schon in sehr vielen Organisationen auch gerade strukturelle Umbauten, gerade Versuche, durch Strukturinnovation freundlicher zu werden. Ob das dann immer so funktioniert, sei mal dahingestellt. Aber zum Teil natürlich jetzt auch noch als Folge dieser ganzen Verhomeoffiziierung. dass da schon teilweise Teams aufgemacht werden, dass da schon mehr Stabstellen geschaffen werden, die irgendwas machen sollen. Also jetzt mal wirklich auch positiv betrachtet. Dass da was passiert, das bringt auch viel Unsicherheit in vielen Organisationen rein, definitiv auch. Aber das wäre ja so ein bisschen das Gegenbeispiel dazu, dass das ja schon auch heißt, Aufstellung für. . Eine leichte Veränderung.

Sprecher 1 Aber ich glaube, das splittet sich doch wieder. Also das splittet sich nach den wirklich professionell agierenden, teilweise großen Organisationen, die Sachen erkennen und auch machen können. Und den möglicherweise kleinen und ja, hätte ich schon fast gesagt, Inhabergeführten. Also stark durch Gründer, Persönlichkeiten besetzte Vereine. Also ein Beispiel, ich war am Montag Kloster Eberbach, um uns zum ersten Mal da auch vor Ort. Dann gab es eine Veranstaltung von der Fundraising Akademie zum Thema Transformationen in Ablesen. Transformationen in Fundraising und Philanthropie als Zukunftsforum für Strategie-Expertinnen und Zukunftsdenkerinnen. Und ich war nur einen Tag da, es waren insgesamt drei und es war eine kleine Runde, wie 15 Leute. Und Jörg hat auch einen großen Impuls gehalten. Und ich, dieses Forum war, muss ich sagen, echt bei aller Loyalität und wirklich sehr starken Verbundenheit zur Fundraising Akademie. Aber das war eine richtig gute Veranstaltung. Das war wirklich gut, weil du da mal auf einer Ebene diskutiert hast, auf einer Meta-Ebene und auf einer strategischen Ebene für dass du sonst keine Zeit hast im Alltag. Und ich habe dann zum Ende zum Abschluss des Tages halt nochmal ein bisschen relativen Spur durchs Thema generative KI gemacht. So, und dann kam letztendlich Ricarda auf mich zu, Ricarda Rath, schöne Grüße und sagte: Naja, aber guck mal, diese ganzen Sachen, das und das. Das passiert doch schon. Also guck mal hier, weil ich habe ein bisschen, ich glaube, da bist du auf derselben, auf derselben, selben Weg, dass ich so ein bisschen warne vor dem Thema, naja, wenn Chatbots jetzt im Customer Service bei Finanzdienstleistern funktionieren, dann heißt das noch lange nicht, dass wir das machen sollten. So, ne? Und dann sagte Ricarda, naja, aber guck mal hier und Microsoft Dynamics und so und die großen, das funktioniert doch alles ja auch gut mit Telefonsupport und das können wir ja jetzt auch machen und ich bin eigentlich dafür, dass wir das in bestimmten Sachen einsetzen. Also Nicht flächendeckend und so weiter. Wir hatten mal eine Diskussion, und wo ich sage: Ja, das stimmt so, aber die Großen, die das ausprobieren können, die eine Microsoft Dynamics-Umgebung haben, die mit Daten arbeiten können, die, die Strukturen haben, Die können das machen, aber wir haben 700. 000 Organisationen in Deutschland, ja, und ich sag mal, 99,9% der Organisationen, die können das nicht Und die erreichen wir auch damit nicht. Und die haben jetzt genau gerade die Herausforderungen, von denen ich spreche, nämlich dann auch wieder der wilde Aktionismus und so weiter. Die Großen, ja, einverstanden. Aber die rennen uns wieder weg und wir haben wieder den Split.

Sprecher 2 Ja, beziehungsweise den Split, den haben wir ja schon immer im Digitalen, den würde ich aber gar nicht zwischen den großen und den kleinen sehen, sondern den würde ich immer zwischen den großen, mittleren und kleinen sehen, weil ich immer Die Erfahrung macht, dass die Mittleren es am schwersten haben. Ja, okay. Die Kleinen, jetzt auch, reden wir dann doch über KI, die Kleinen sind ja dann häufig so, dass es an einer Einzelperson liegt. Und Da würde ich jetzt wiederum sagen, kann gerade so ein Thema wie KI natürlich unheimlich helfen, weil es ist eine hervorragende Mittelmäßigkeit. herstellen kann. Also wenn ich, da gehören wir beide ja auch dazu, deshalb profitieren wir davon, so Generalist, Generalistin bin, und von ganz vielen Team nur so ein bisschen Ahnung habe, dann kann mir das natürlich unheimlich helfen, da auf ein gutes leicht überdurchschnittliches Niveau zu kommen. Und auf der anderen Seite, wenn ich halt Expertin-Experte in einem Thema bin, dann kann die KI so ein bisschen wie der Superheldenanzug sein. Und halt dann auch so ein Spider-Man, ein Super Spider-Man machen oder wie auch immer das heißt. Maik lacht schon, weil er weiß, dass ich die Filme alle nicht gesehen habe.

Sprecher 1 Ganz ehrlich, Marvel, ja. Kannst du mich mit jagen? Ich kenn’s für mich mal.

Sprecher 2 Was auch immer Marvel ist.

Sprecher 1 Ja, Marvel ist die Produktionsfirma von diesen ganzen Spider-Man Superhellenzeug. Super Helden Zeug vergiss es. Keine Chance. Haben keine Raumschiffe.

Sprecher 2 Okay, ohne Raumschiffe. Doch, haben, aber egal.

Sprecher 1 Ich war mit der Familie über ein paar Tage im Disneyland, ne? So haben wir uns gegönnt und den Kindern so, das ist ja alles.

Sprecher 2 Ich entschuldige mich bei allen Zuhörenden.

Sprecher 1 Genau, wir machen jetzt hier den kleinen Ausflug. Wirklich so Marvel Welt und so weiter. Die blagen, ne? Aber die fahren da voll drauf ab und ich so, ey, das ist ey kein klingotisches Raumschiff hier, keine Romulaner an Bord, ne? Das ist total langweilig. Aber die Achterbahn war gut. Die Marvel-Achterbahn, die Avenger-Achterbahn, muss ich sagen, die konnte was. Entschuldigung, wir sind wieder an Bord.

Sprecher 2 Okay, ich wollte nur auf die alte Leihe hinaus, dass die mittelgroßen, also die, die schon eine gewisse Strukturverknöcherung haben. Die übrigens die großen Durchruss auf.

Sprecher 1 Googelt Strukturfachnöcherung.

Sprecher 2 Aber die nicht groß genug sind, um jetzt wirklich eine organisierte Organisationsentwicklung da zu haben, um Einzelpersonen zu haben, die sie auch mal mit einem Thema beschäftigen können. Also die Mittelgroßen sind wie immer, auch schon allgemein bei der Digitalisierung, die gefährdetsten hierbei. Und auf der anderen Seite darf ich jetzt wieder als Optimister reingehen und sagen. Es gibt so viel Potenzial für neue Themen, für neue Organisationen und die sehen wir ja auch zum Teil, wenn wir da reinschauen, wie… . groß zum Beispiel mittlerweile die Seenotrettungsorganisationen sind, die es vor ein paar Jahren zum Glück inhaltlich noch nicht gab. Wenn wir sehen, was es jetzt in diesem dann teilweise startuppigen NGO-Bereich, manchmal auch nicht mehr ganz NGO-Bereich, gibt. Also da ist schon auch ein Potenzial für neue Organisationen und das wird sozusagen mit zunehmender Veränderung größer. Und da wäre ich jetzt schon wieder ganz positiv.

Sprecher 1 Positiv bin ich momentan beim Thema generative KI auch, aber das gehe ich doch nochmal ein Stück Schritt zurück, weil ich dich fragen wollte, ob du da möglicherweise ein bisschen mehr von mitbekommen hast. Wenn man nämlich auf das Thema Startup und Social Enterprises oder wie man Social Business oder wie man immer das nennen will, zurückguckt. Es gab jetzt in den letzten Wochen, Monaten, Wochen, glaube ich, eher, Mindestens zweieinhalb Veranstaltungen rund um die Generation Z. Nämlich einmal eine, die hat, glaube ich, Jörg mit organisiert. In Berlin, da gab es eine vom Verband und es gab jetzt vor zwei Tagen eine digitale Veranstaltung vom Alumni-Verein der Fundraising-Akademie. Da ging es auf der einen Seite um die Kolleginnen und Kollegen, die jung sind. Kleine Anekdote dazu gleich noch. Also eher aus der Generation Z kommen zum Vernetzen und jetzt bei der Fundraising-Akademie-Veranstaltung um das Thema Gen Z als Spenderin und Spender und was da eigentlich auf uns zukommt. Ganz kurz, bevor ich dich frage, ob du davon was mitbekommen hast, ich war auf dem Mitteldeutschen Fundraising-Tag. Wie immer, ich finde, das ist ein toller Fundraising-Tag und eine großartige Veranstaltung, und weil der einfach so anders ist und ich fahre da immer wirklich gern hin. Ich habe dann eben auch was zum Thema generative KI gemacht und diese Veranstaltung wird immer mit betreut von den Studierenden aus dem Bereich Teiler Arbeit. Und die rennen da immer mit roten T-Shirts rum, sind deutlich erkennbar und stehen dir dann auch als Person zur Verfügung. zur Unterstützung. Und im zweiten Durchgang meines Workshops saß dann hinten noch einer und der war irgendwie ganz aufmerksam und zum Ende so, ich habe noch mal ein paar Fragen, kann ich noch ein paar Fragen stellen? Ich so, ja klar, schieß los. Und ich hatte in diesem zweiten Durchgang, witzigerweise kannte ich gefühlt zwei Drittel der Menschen persönlich. Und war dann irgendwie sowieso im Du und im Euchzen und so, ne? Und du kennst mich ja, macht das Verfall ja sowieso dann auch schnell ins Du. Und dann guckt er mich an, so, ja, ich hab da eine Frage, ich sag jetzt mal sie. Ich so scheiße, ich so, das ist wirklich siehst du ja, ja, ich sag jetzt mal, könnten Sie mir das und das nochmal. Ich so, boah nein, verdammt, ich werd halt ne. Und dann dachte ich mir, vielleicht ist es wirklich sinnvoll, sich mal mit der Generation Set auseinanderzusetzen, sowohl als auf der Kolleginnen und Kollegen-Ebene als auch auf der Spenderebene. Also mal zurück, Frage an dich. Hast du was von diesen Veranstaltungen mitbekommen?

Sprecher 2 Ja, also ich war auf dem Young Fundraising Camp, das ist das Erste, was du erwähnt hast. Und zwar, weil ich letztes Jahr gerade noch reingepasst habe.

Sprecher 1 Oh, wieso? Was ist denn jung?

Sprecher 2 Weil die die Grenzen bei 40 gesetzt haben. Dementsprechend war ich ja.

Sprecher 1 Eine junge Union ist ja vielleicht noch jung, aber und Menschen, die sich jung fühlen.

Sprecher 2 Dementsprechend war ich nicht bei der Veranstaltung des Fundraising-Verbandes, weil da war die Grenze, ich weiß nicht mehr, 36, glaube ich, junge Fachkollegen. Genau. Aber beides war jetzt nicht explizit auf die Zielgruppe junger Menschen ausgerichtet, sondern expliziter Austausch unter jungen Fundraiserinnen und Fundraisern. Also da so ein bisschen auch communitybildend zu schauen. Wie kommt man in den Bereich rein? Wie lässt man sich nicht demotivieren von zu vielen existierenden Strukturen und ähnlichem? Und genau, also das Young Fund Washing Camp war auf jeden Fall eine tolle Veranstaltung. Das andere habe ich jetzt auch schon Positives gehört. Gerade eben aus diesem Vernetzungscharakter. Und ich glaube, das ist natürlich jetzt eine andere Debatte, aber eben auch, wenn wir über Personal reden und wenn wir über Personalknappheit reden, dann eben auch wichtiger Aspekt, dass es da. Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl gibt, was vielleicht nicht in jeder Organisation so einfach zu finden ist, in der Generation. Genau. Also zwei Zwei tolle Veranstaltungen. Genau, bei dem Alumni-Webinar war ich nicht dabei, da ging es ja dann eher andersrum. Um die Ansprache junger Zielgruppen. Da kann ich nur noch eine kleine Literaturempfehlung gerade geben. Und zwar hat Danielle Böhle in ihrem letzten Newsletter einen schönen Artikel geschrieben, ein Kommentar, das natürlich wie jedes Kommentar. etwas überspitzt ist, aber mit der groben Aussage, ach komm, vergesst die Generation X, also deine Generation.

Sprecher 1 Ich bin tatsächlich X, Alter. Und danach kommt Y, dann kommt Z und meine Planen sind die Alphas, ne?

Sprecher 2 Und startet, also überspringt diese Generation im Fundraising. Also geht Von den Boomern gleich zu Generation Y Z. Ich habe dabei jetzt erstmal. Dass ich noch Y bin.

Sprecher 1 Du bist, aber du bist ja schon fast noch X, oder?

Sprecher 2 Naja, ich bin halt am Übergang, aber mit 83 in den meisten Definitionen schon Y. Und Millennials.

Sprecher 1 Gott, was ist das für eine Schubladisierung, ey?

Sprecher 2 Ja, jede Form von Generationen sprechen ist eine absolut unberechtigte Schubladisierung, aber diese Grundaussage zu sagen, hey. Wir haben es, also zum einen, klärt Danielle, das ist ganz schön anhand der Generationen und deren Werte, aber eben auch andersrum zu sagen, wenn wir es als Fundraising vielleicht ein bisschen verschlafen haben und so stark darum zu kümmern. Und jetzt damit anfangen, dann lasst uns gleich richtig damit anfangen und dann lasst gleich auf die jüngeren Zielgruppen, also jetzt die unter 40-Jährigen gehen und diese Zwischenziehergruppe der jetzt 40- bis 60-Jährigen. Ja, überspringen hört sich immer so doof an. Natürlich freut man sich über Spendende da, aber in der aktiven Ansprache. Jetzt nicht so stark zu fokussieren.

Sprecher 1 Dein, ähm, für die Shownotes, dein Literaturtipp war jetzt der Newsletter von Danielle oder war das da drin ein White Paper oder ein Buch, was sie beschrieben hat?

Sprecher 2 Nee, es war da drin ein Blogartikel, ein Kommentar. Aber da Daniel ja auch noch Generation X ist, findet das hauptsächlich.

Sprecher 1 Wenn du jetzt freundlich wärst, müsstest du sagen, Daniel ist mindestens Y.

Sprecher 2 Nee, sie schreibt halt in dem Artikel, dass sie kennt. Ach so, es ist keine Zuordnung von mir.

Sprecher 1 Nee, es ging auch jetzt eher so, weil die X halt sind halt auch schon alt. Zumindest von der Definition her, da gehöre ich ja noch zu den jüngeren Xern. Ja.

Sprecher 2 Genau. Also, du weißt, was ich meine. Aber also insgesamt finde ich das ein sehr spannendes Thema, gerade eben in diesem Zusammenhang. Also wir haben auf der einen Seite die jetzt eben auch spürbare, langsam, ja das spürbare weggehen, wegsterben, zum Teil ja auch der klassischen Spenderinnen und Spenderzielgruppen und brauchen da jetzt eben neue Ansätze. Ich würde jetzt die meisten Ansätze gar nicht so generationsspezifisch machen, sondern wirklich eher Werte und interessenspezifisch. Aber da sind Generationen ja manchmal ein ganz guter Hinweis darauf.

Sprecher 1 Jona, 26. 7. 2023, was sagt denn dir das?

Sprecher 2 26. 7. 2023.

Sprecher 1 Weil du brauchst gar nicht suchen, ich glaube, du wirst es auch nicht in deinem Kalender haben. Vielleicht war es auch der 25. aber am 26. 7. Haben wir einen Podcast aufgenommen. Habe ich im Kalender, 26. Genau, und der hieß I’m sorry, Dave. So, und dieser Podcast hat sich zum ersten Mal mit dem Thema generative KI befasst. Und man muss dazu sagen, am 30. November 2022, also im Prinzip ein halbes Jahr davor, Vor hat OpenAI ChatGPT auf die Welt geschmissen. Und am 26. 07. haben wir das in einer Podcast-Folge mal alles Revue passieren lassen, wenn man sich diesen Podcast jetzt anhört. Ist der, ist der, ja, also cringe sagen nur Menschen, die cringe sind, habe ich gelernt von meinen Kindern. Also, dann ist der wirklich Schlecht gealtert, würde ich mal sagen. Also ich habe mir natürlich nicht mehr ganz angehört, weil ich finde es auch mal ganz schwierig, seinen eigenen Podcast anzuhören, aber. Die ein oder andere Passage ist, glaube ich, allgemein gültig, aber viele von den Dingen sind es eben nicht mehr. Bei mir ist es so, wenn ich. Vorträge, Ganztags-Workshops, was auch immer zum Thema halte. Ich bereite die einen Tag vorher vor. Ich hatte ein so ein Erlebnis, das ich beim beim. Bundesverband war von Menschen mit einer speziellen Einschränkung und denen einen halben Tag lang Dinge getan habe und dann an einer Aussage getätigt habe, die dann am Abend durch das Eintreffen eines Newsletters, als ich im Hotel war, quasi Ad absurdum geführt wurden, weil es auf einmal eine Neuerung gab in einer Technik, die bis zum Nachmittag noch nicht bekannt war. So. Das heißt Das heißt, Dinge tun sich. Ich meine, das ist jeder, der momentan an so einem Workshop teilnimmt, der kriegt das gesagt. Aber jetzt ist es vom 26. 07. bis jetzt 22. März sind auch schon wieder Monate vergangen. Du bist im Thema drin, ich bin im Thema drin. Was ist war denn jetzt momentan oder was ist denn momentan für dich jetzt das entscheidende Moment Wo du sagst, da das ist das, warum sich jetzt Organisationen darum kümmern müssen, oder was ist momentan vielleicht für dich auch, um mal ein bisschen bildhafter einzusteigen, die wichtigste Entwicklung?

Sprecher 2 Der wichtigste Trend vielleicht auch. Ja, also ich würde vielleicht doch noch den Schritt zurückmachen, dass ich glaube, so viel hat sich dann doch gar nicht verändert. Ja, in die Tiefe, nicht in die Breite. Genau, in dem Sinne, als dass wir die Bedienung sich natürlich verändert und die Teile besser werden, aber dass so dieser grundsätzlichen Aufschläge, das ist jetzt möglich oder das wird jetzt möglich sein. Die haben sich gar nicht so stark verändert. Vielleicht ein Thema, wenn wir das rausnehmen wollen, das Thema Video. Da sind wir jetzt gerade an dem Blick, wo wir jetzt richtig sehen, was da in Zukunft möglich sein wird. Aber sonst ist es ja eher etwas, was jetzt für die Anwenderinnen und Anwender manchmal ein bisschen anstrengend ist, Weil sich dann irgendwie ein Modell aktualisiert.

Sprecher 1 Auch da unterbreche ich dich. Ich habe in meinen Workshops, schmeiße ich immer zwei, zwei Videos rein. Eins ist vom September 2023, wo ich mit Hey Jan einen Avatar gemacht habe, der so ein bisschen aussieht, wie ich in Sachen spricht. Und dann habe ich das gleiche nochmal gemacht im Januar 2024. Der 2023 ist, um in der Wortwahl zu bleiben, noch relativ cringe. Und der von Januar 2024 ist nicht mehr auseinanderzuhalten.

Sprecher 2 Genau, aber das meine ich, also die sind besser geworden, aber wir haben, das meiste davon war jetzt absehbar, während wir, wenn wir von 22 auf 23 geschaut haben, da wirklich Dinge passiert sind, die Ich glaube, uns alle zumindest in der Geschwindigkeit deutlich überrascht haben. Und deshalb würde ich sozusagen sagen, für Menschen, die jetzt nicht in der tagtäglichen Nutzung sind, hat sich da jetzt nicht so irre viel ergeben, sondern es ist einfach immer relevanter, immer anwendungsnäher und in dem Sinne natürlich dann auch besser. Und zum Teil, und das ist ja das Schöne, auch Leichter zu verändern. Und ich würde bei KI immer so diese zwei Ebenen anschauen. Einmal jetzt wirklich die Modelle, was wir dann irgendwie Chat-GPT nennen oder was wir Dann Mid-Journey nennen. Und das andere ist aber wirklich Anwendungen, die mittlerweile reinkommen und ja für Nutzerinnen und Nutzer anwendbar sind wie Software halt davor. Bloß dass die jetzt halt eine andere Grundlage haben, die sich ein bisschen anders ausspielt. Also vielleicht als allerbestes und einfachstes Beispiel Photoshop. klassische Bildbearbeitung, die jetzt halt so ein paar Funktionen hat, die sie vorher auch schon hatten, die jetzt halt auf einmal deutlich geiler sind, die jetzt halt auf einmal funktionieren. Und das sind so einfache, also einfach, natürlich nicht einfach, aber das sind wirklich so Sachen wie automatische Hintergrunderweiterungen. Man kann jetzt halt einfach irgendwie Dinge rausnehmen und sagen, ja, mach mir da einen Hintergrund so wie der Rest und das war halt vor ein paar Jahren noch dann wirklich relativ einfache Muster und jetzt funktioniert das halt einfach Und da muss aber jetzt niemand sagen, er oder sie hat Erfahrung mit KI, sondern das ist jetzt halt eine Softwareanwendung, die jede, die halt irgendwie intensiver im Thema Bildbearbeitung drin ist, auf einmal dort mit zur Verfügung hat. Und das gibt es bei verschiedenen Bereichen. Das gibt es bei Rechtschreibkorrektur, das jetzt eben endlich in einem Bereich ist, wo es auch eine ordentliche Stilkorrektur mit beinhaltet und nicht mehr so ganz doof halt nur Regeln durchgeht. Das gibt es beim Thema Übersetzung, die eben nicht mehr einfach nur wortwörtlich teilweise irgendwie Satzstrukturen übersetzt, sondern die halt ja jetzt in vielen Bereichen einfach richtig gut funktioniert. Also die Ebene haben wir Die ist schon so mega anwendungsrelevant.

Sprecher 1 Ich habe noch eine Killer-App, die ich tatsächlich jetzt regelmäßig verwende und sie oft auch als Demo den Leuten zeige. Und das ist dann auch, wo sie sagen: Okay, ja, krass, jetzt auch letztens am Montag wieder auf dieser Veranstaltung im Kloster Eberbach. Also nimmst mit einem mit einem kleinen Rode-Mikrofon, ne, idealerweise das, was auch wirklich hinterher den Ton relativ hochziehen kann, nimmst einfach eine Veranstaltung auf. Also natürlich gefragt. Also, also in dem Fall habe ich meinen eigenen Impuls aufgenommen, nimmst die Audiodatei, schmeißt die in eine Transkriptionssoftware rein. In dem Fall mit einem guten Modell, also mit einem, mit einem Modell, was einfach auch sehr detailliert ist und lässt die hinterher eine Zusammenfassung geben. Und das ist das irgendwas, was auch die Studierenden da in jener gemacht haben. Also früher mussten, die kriegen einen Schein für diese, für die Vorbereitung und für die Nachbereitung der Veranstaltung. Und die mussten das halt immer mühevoll transkribieren, ja. Haben gefragt, ob sie es mitschneiden dürfen und dann einmal zack Über ein Sprachmodell gejagt und eine Zusammenfassung bekommen. Das ist für mich momentan die absolute Killer-App. Du kannst alles irgendwie mitschneiden, Webinare, Audio-Stream mitschneiden und machst eine Zusammenfassung. Das ist für mich, das ist so zeitersparend und so gut. Unglaublich.

Sprecher 2 Ja, und da gehören ja dann weitere Sachen wie, wie heißt das, YouTube-Plugin Atify, wo man irgendwie jetzt eine ordentliche Zusammenfassung von YouTube-Videos bekommt. Und Ähnlichem bis hin dann eben zu so relativ umfangreichen, jedes interne Meeting wird protokolliert und ähnlichem muss man dann immer gucken, auf welcher Ebene man da

Sprecher 1 Das ist eine Kulturfrage. Selbst wenn alle bereit sind, dass das aufgenommen wird, Menschen reden anders, wenn sie wissen, sie werden aufgenommen. Und wenn du in einer Teamsitzung bist und konntest vorher freisprechen, ist das nochmal was anderes. Aber deswegen meine Frage an dich.

Sprecher 2 Aber ich meine nur, da war ich ja eigentlich dabei, da sind wir jetzt halt In einer mega, das muss man sich vorstellen, in jetzt gerade mal einem Jahr, in einer mega Anwendungsorientierung schon, wo es eben nicht mehr. Ich habe jetzt hier so einen allgemeinen Prompt-Chat und da muss ich jetzt irgendwas reinmachen und da muss ich mich jetzt über die Struktur meiner Prompts mich damit beschäftigen und mir Gedanken drüber machen und muss überlegen, ob ich jetzt mein GPT da besteche oder nicht, sondern da sind wir wirklich auf einer sehr anwendungsorientierten Ebene, die Von der Einzelnutzerin im Einzelnutzer eigentlich keine große Beschäftigung mit diesem Thema braucht. Das meine ich nur auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite haben wir eben die Sprachmodelle. Wo es zum einen mittlerweile einfach Konkurrenz gibt, das ist ja die allergrößte Veränderung, dass wir mittlerweile da einen blütentreibenden Markt haben. Und auf der anderen Seite die einfach in dem Sinne gar nicht mal so stark. besser geworden sind in diesem halben Jahr oder Dreivierteljahr, was du jetzt als Zeitraum ansprichst, aber eben deutlich umfangreicher . in ihrer Erinnerung und in dem, was hochgeladen werden kann und in dem, was mit dem man sich da beschäftigen kann, was natürlich jetzt viel einfachere, bessere Anwendungsfälle macht, zum Beispiel, weil man eben Beispiele mitgeben kann, weil man eine eigene Wissensdatenbank da mit reingeben kann, weil die dann halt auch mal hier ein 50-seitiges Positionspapier einem zusammenfassen können, wenn sie einem da nicht sagen, dass sie gerade ein bisschen müde sind und zu faul geworden sind.

Sprecher 1 Klot ist selten müde, das ist meistens Chat-GPT, die da auf einmal ganz andere Möglichkeiten haben.

Sprecher 2 Und das ist aber jetzt, also da sind wir jetzt eben in einer inkrementellen Verbesserung, wo man eben Sachen, wo man vor einem Jahr dann immer noch gedacht hat, ah, wenn ich das nur könnte. Ich weiß noch, dass die ersten Modelle sind ja dann schon dabei gescheitert, wenn man ihnen einen Mailing-Text reinkopiert hat, weil ihnen das zu lang war und weil sie dann irgendwie nur. kleine Ausgaben machen wollten. . Und mittlerweile kann man ja ohne Probleme, hier sind meine letzten zehn Mailings, hier ist mein Briefing. Erstelle aus dem Briefing bitte ein Mailing, das etwa so aussieht wie die zehn hochgeladenen.

Sprecher 1 Ich hab, mir sind fallen drei Sachen ein. Also einmal ganz kurz, das ist vielleicht außerhalb der Aufnahme oder außerhalb des Protokolls. Du hast mir ja mal irgendwann mal vor einem Jahr oder sowas dieses ganz großartige Tool Aliphas mal reingeschmissen. Das ist gut, jetzt kannst du es mir dann wieder beibringen. Nee, brauche ich gar nicht mehr, weil es gab jetzt vor zwei Wochen ein Update wo ich sage, das ist jetzt wirklich ein Co-Pilot und zwar ein echter. Also ich schreibe gerade für die roten Seiten, für die Stiftung und Sponsoring, roten Seiten, gerade so ein Thema. 20 Seiten zum Thema generative KI, wo ich auch frage, also ab dem Moment, wo das gedruckt ist, ja. Also gut, Sie wissen es, ja, ist geschenkt, ja. Und da habe ich wirklich so ein, zwei ein, zwei Sätze drin und du kannst dann mit Eliphas, ne, einfach hier Control minus, machst du deinen Co-Piloten auf und fragst dann eben auch, kann ich das so schreiben? Also passt das so, ne? Und du kriegst einfach überprüfte Antworten, wo ich sage, jetzt ist Eliphas wirklich. Ein echter Co-Pilot, der brauchbar ist, also richtig gut ist. Deswegen da auch nochmal die Empfehlung für dich, schau nochmal rein, es kam ja von dir. Das zweite, was mir einfällt, ist. Bei all den Dingen und bei der ganzen Verinstrumentalisierung, die du gerade benennst, und mal hier ausprobieren, da ausprobieren, was ich toll finde, was ich super finde, und wo ich ja auch im Prinzip. . in die Workshops mit reingehen. Ich sage denen ja immer, ihr pint ja mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen, weil ihr ganz viele Dinge ausprobieren wollt und noch nicht wisst, ob das funktioniert. Kommt jetzt auch so ein bisschen, wie ich finde, die Frage nach Code of Conduct rein und da auch so die eine oder andere Entwicklung hinsichtlich, naja. Erinnert euch an die Social Media Guidelines, jeder musste so ein Ding selber erfinden und irgendwie nach fünf Jahren gab es aber dann Vorlagen und jeder konnte vom anderen abschreiben und ich erlebe jetzt gerade so, jetzt auch so ein bisschen Da gibt es jetzt Entwicklungen, so Vorlagen zu entwickeln. Das finde ich auch ganz gut, dass nicht jeder das Rad neu erfinden muss. Aber, und daraus abgeleitet, ist ein Punkt, den ich den ich sehr, sehr komisch finde, beziehungsweise noch nicht gut finde. Jetzt bin ich ja mehr so ein bisschen drin auch in der Bildbear, also in der Bildgenerierung und so weiter, probiere da auch aus und eben auch Wir hatten im Vorgespräch das Thema lokale LLMs und ich habe natürlich auch so ein bisschen lokal mal ein paar Bilder generieren lassen. Und immer dann, wenn du nicht offenen Anbieter angewiesen bist und das Ganze lokal machst, hast du ja keine Filter. So, und wenn du dann mal anfängst, dich mal mit zu beschäftigen, was da draußen eigentlich los ist an ungefilterten Ergebnissen, die du so bekommst. Also in meiner Linkliste gibt es auch ein Ein Anbieter, da habe ich ein rotes NSFW daneben gemacht. Wenn man da drauf geht und dann kann man sich Prompts anschauen von bestimmten Bildern. Also wie. Wie sind Bilder entstanden mit welchen Eingaben? Und da gibt es halt oben so einen Schalter, wenn man da angemeldet ist. Das ist der NSFW-Schalter. Und dieser NSFW-Schalter, wenn man den anmacht, dann hast du im Prinzip nur noch 90% der Ausgaben, die du dann siehst, ist Porn. So, ja. Und also Pornpromp. Und wenn du dann das Ganze dann auf lokale auf lokale Generierung raufpackst und dann schaust, mit welchen Datenpaketen oder mit welchen Datenmodellen generierst du denn da Bilder. Es ist ja erschreckend. Du kannst ja behaupten, dass von jeder amerikanischen Schauspielerin, die es da draußen gibt, gibt es mindestens 100 unterschiedliche Anpassungsmodelle, um die in sämtlichen Formen und Farben in Positionen zu sehen, die man nicht haben will. Das heißt also, wir erleben ja momentan im einen riesengroßen Hype, aber die dunkle Seite der Macht über die spricht gefühlt irgendwie gar niemand. Also die ganz, ganz fiesen Dinge, die habe ich jetzt hier gar nicht angesprochen, die kann sich jetzt jeder selber denken, aber. Das passiert ja anscheinend auch, das wird momentan aber irgendwie noch weggeschwiegen oder hast du da andere Erfahrungen?

Sprecher 2 Ja und nein. Also Zum einen sehe ich das auch, und es geht ja in Sprachmodelle, wo der größte Umsatz gerade mit künstlichen Freunden gemacht wird und ähnliches. mit rein und auf der anderen Seite, ja, würde ich es schon auch immer in dem Sinne trennen, als dass die eine Frage, die Die nach innen gerichtete Frage ist und die andere eine gesamtgesellschaftliche Sicht. Und da fallen mir dann noch einige mehr Themen ein. Aber das ist etwas, was wir sozusagen für uns selber innerhalb der Organisation ja nicht so stark beeinflussen können. Da finde ich die Frage nach ethischem Einsatz nach in den Daten, in den Modellen, verborgenen Biases und Ähnlichem deutlich spannender und da weiß ich auch nicht, wie sehr da Vorlagen helfen, wenn, weil ich glaube, die Diskussion muss geführt werden, auch klar, da hilft alles, was einem ein bisschen hier. Hilft in die Diskussion reinzugehen. Also weniger die Datenschutzebene, die nur ein eigenes Thema. Ja, und das ist eine sachlich führbare rechtlich führbare, ethisch führbare Diskussionen, aber wirklich diese großen ethischen Fragen, wie sehr wollen wir das, die finde ich schon spannend und wir beide schicken uns ja auch gerne mal Fotos und Screenshots hin und her von was, was man dann visuelle Verwahrlosung nennen könnte. Also von ja, also gerade von KI generierten Bildern, die einfach scheiße sind.

Sprecher 1 Ich hab dir, glaube ich, das CDU Mecklenburg-Vorpommern-Video geschickt. Das muss man leider sagen, das war keine KI, das war echt.

Sprecher 2 Ja, da hätte man es sich gewünscht.

Sprecher 1 Link in den Shownotes.

Sprecher 2 Nein, nein, nicht verlinken. Schaut euch das nicht an.

Sprecher 1 Denkt an keine rosa Elefanten.

Sprecher 2 Aber ich glaube, wir haben da so viele verschiedene Ebenen schon innerhalb der Organisation, dass ich innerhalb der Organisation diese Riesendebatte. . mit was ist die gesamtgesellschaftliche Auswirkung jetzt gar nicht per se aufmachen würde, es sei denn, meine Organisation kümmert sich explizit natürlich darum. Und da haben wir ja auch ein paar Organisationen, wir haben das natürlich im Ganzen Thema Persönlichkeitsrechte, wir haben das im Thema Hass im Internet, das natürlich dadurch extrem angefeuert wird. Wir haben das Beim ganzen Thema News und Fake News natürlich unheimlich stark. Also das ist das, was ich glaube ich im Sommer schon mal sagte. So dieses ganze Thema, wem oder was kann ich überhaupt noch vertrauen, das ist so dermaßen erschütterbar. Weil jetzt können wir halt nicht mehr bei den Fotos irgendwie einfach Finger zählen und können sagen, ja guck mal, da sind aber sechs Finger, das ist aber fake, sondern das ist einfach nicht herausfindbar für normale Menschen. Da brauchen wir auch gar nicht so.

Sprecher 1 Ja, auch nicht für normale Menschen. Also ich behaupte, dass ich jetzt ein bisschen auch einen Blick mehr habe für Fotos und so. Bei diesen ganzen Tests, wo du vor einem halben Jahr noch 10 von 10 richtig erkannt hast, bin ich auch mittlerweile bei 50 Prozent.

Sprecher 2 Ja, und wir brauchen auch nicht so tun, als wären wir dann die, die da nicht drauf reinfallen, weil wenn das in unsere Vorurteilsschiene reinfährt, dann sind wir halt auch genauso anfällig davon, wenn da jetzt mal wieder jemand irgendwas macht. wo wir denken, das wundert mich aber nicht, dass der März das gesagt hat, dann werden wir da genauso drauf reinfallen, wie wir in der Vergangenheit auf irgendwelche Social-Media-Bildchen, die das AfD-Wahlprogramm zusammengefasst haben. reingefallen sind, obwohl das, was da drin stand, jetzt gar nicht im AfD-Wahlprogramm drin stand, aber es hätte mich nicht gewundert. Und das gilt natürlich für alle Seiten. Also da bin ich ganz, was das angeht, leider sehr, sehr pessimistisch, zumindest kurz und mittelfristig. Aber ja. Deshalb versuchst du immer gar nicht aufzumachen.

Sprecher 1 Aber nochmal zurück zu den ganzen Workshops. Du machst sie, ich mach sie, ehrlich gesagt, habe ich einen noch von dem noch gar nicht erlebt. Ich weiß nicht, worauf du eingehst. Ich bin halt da sehr. Also mein erster Teil ist immer so ein bisschen wirklich soziologisch, gesellschaftsorientiert, was kommt da eigentlich alles? Und der zweite Teil ist wirklich im Prinzip nur Beispiele. Also Anwendungsbeispiele im Bereich Text und Bild, Video lasse ich meistens nach außen vor, aber wirklich mit ganz konkreten Mit ganz konkreten Dingen dann auf FRÖA bezogen, auch ein bisschen Management. Was ich komplett rauslasse übrigens, ist, weil ich da überhaupt keine Ahnung von habe und B, ich glaube, dass da wirklich die echten KI-Expertinnen und KI-Experten sind. Also, ich mag diesen Begriff halt überhaupt gar nicht. Das sind wirklich so diese ganzen Feldcases. Also, ich sag mal, Pflege, Medizin, Naturschutz, wie kann ich die Frösche von den anderen aussehen? Auseinanderheit, also wirklich die Anwendungsbereiche in der Kerntätigkeit einer Organisation, das ist auch nochmal ein Themenbereich, wie ich finde, der müsste nochmal ganz besonders betrachtet werden. Den lasse ich halt außen vor. Und ich sehe halt, also ich habe bislang nicht einen einzigen Workshop gehabt, wo die Leute hinterher nicht gesagt haben: Boah krass, ich fange morgen an. Weil sie einfach feststellen, also ich gehe mal sehr vollmundig rein und sage, ich verspreche euch mindestens eine Stunde Arbeitsersparnis in der nächsten Woche. So, ja. Und gerade dann so beim Thema aus einem Post, Social Media Post, dann gleich mal einen Redaktionsplan machen mit. anderen Beispielen und Bildsprachen, was weiß ich nicht, alles und Themen und so. Und spätestens da geht es dann, gehen dann so ein bisschen die Türen auf. Was ist denn bei dir das, worauf die Menschen am meisten reagieren? Hast du da konkrete Beispiele?

Sprecher 2 Ja, also ich würde grundsätzlich eben auch ganz klar sagen, dass wir momentan in der Phase sind, wo der Hauptgewinn erstmal eben diese Effizienzsteigerung ist. Und auch aus meiner Sicht der Grund, warum sich alle Organisationen auch strukturell damit beschäftigen müssen, selbst wenn es nicht klar in den Bereich geht, weil wenn wir dadurch irgendwie 5% mehr Zeit mit den eigentlich wichtigen Dingen verbringen können, dann rechtfertigt das schon ziemlich viel Beschäftigung auch mit so einem Thema. Ich fange immer andersrum an. Ich fange eben immer mit dieser Zeit an und mit der Frage, was macht ihr denn gerade, was euch keinen Spaß macht, was würdet ihr machen, wenn ihr mehr Zeit hättet? Also wirklich. Und das ist ja das Faszinierende, dass wir eigentlich fast jeden Bereich irgendwie damit unterstützen können. Und als zweites eben nochmal diese ganz klare Erklärung dessen was so Modelle eben auch nicht können, weil aus meiner Erfahrung das Abschreckendste für die meisten Menschen bei den klaren KI-Modellen gerade ist, dass sie kurzzeitig Denken, das wäre jetzt das bessere Google. Also dort Fragen reingeben und auf Antworten hoffen.

Sprecher 1 Perplexity kann das zum Teil, ne? Also, das hat man Google mittlerweile auch schon in vielen Fällen abgelöst.

Sprecher 2 kann es, weil es ja auch nichts anderes tut, als zu googeln oder zu bingen. Aber wenn ich natürlich jetzt in, ganz egal welches Modell ich jetzt habe, in Chat, GPT und Co. Google-Suchähnliche Frage reingebe, wird das Ergebnis sich in der Regel sprachlich beeindrucken und inhaltlich enttäuscht. Und ich habe wirklich viele Leute in Runden gehabt, die das so als Grund gesehen haben, sich dann auch nicht tiefer mit zu beschäftigen. Also dieses Verständnis überhaupt erstmal für die Klugheit und Dummheit von so einem Modell, also in welchen Bereichen Das anwendbar ist. Das ist aus meiner Erfahrung der höchste Aha-Moment. Und ja, dann wirklich diese Kreativität mal anzustoßen, was momentan alles mit Sprache machbar ist und der Bereich, wo die meisten Leute dann Anwendungsfälle finden, ist immer wenn man anfängt Beispiele aus der Organisation dem Modell zu geben. Also das ist jetzt gerade das Beispiel Social Media, aber dem kurzfristig scheitern die meisten Menschen daran, einen guten Aufruf zu machen, erstellen mir das und das, erstellen mir das und das. Und immer dann, wenn man anfängt zu sagen, hier sind zehn Beispiele Mache es wie das. Hier sind, ich hatte gerade das Beispiel, hier sind einfach mal drei Mailings und jetzt erstell mir ein Mailing zum Team XY. Nimm Briefing. Wenn mal einfach mal einen schnell runtergeschriebenen Text nimmt und dann sagt und jetzt schreibe aus denen Informationen, aus diesem Text, spendenaufruf eine Landingpage. was ähnliches. Oder hier ist mein Text, gibt mir 10, 20, 30, 40 Vorschläge, wie ich den verbessern kann. Also in diesem lernenden Modell. kommen aus meiner Erfahrung die größten Nahmomente und meine Kirschen Haarmomente sind dann meistens eher in einem technischeren Ich finde es natürlich total faszinierend, da CC-Dateien zu arbeiten. Und da warte ich halt auch endlich auf lokale Systeme, die das ordentlich können. Einer der großen Schwachpunkte der meisten lokalen Modelle gerade. Aber ein lokales Modell, das gut in diesem Datenverarbeiten Kram ist, das wird so viel verändern. Ja, das ist ja auch nicht so.

Sprecher 1 Also es gibt ja da auch da schon das ein oder andere Startup oder die Anbieter, die im Bereich Data Science unterwegs sind, die kosten teilweise richtig viel Geld. Was momentan jetzt zum aktuellen Zeitpunkt, wie gesagt, am 22. März, jetzt so ein bisschen dieser durchs Dorf getrieben wird, ist Devin, also als Tool, was anscheinend Wenn man den Demos traut, Klammer auf, das kann man ja immer immer nie so richtig. Wirklich nicht schlechte Ablöse fürs Programmieren sein. Du hast immer, wer bei Laden uns kurz ausgetauscht hat, hast du gesagt, dann kann ich endlich mal Programmieren lernen. Also der wirklich auf unterschiedlichen Arten und Weisen Programmierlösungen findet. Ja, ich finde weiterhin auch gut, wenn man lokal lösen könnte, was natürlich datenschutztechnisch ein absoluter GAU ist, aber ich habe es trotzdem mal gemacht, so Teilnehmerlist, also Teilnehmerlisten von Veranstaltungen nehmen und zu sagen: Guck mal, hier sind die Teilnehmer, ich hätte sie gerne und dann das Ganze in dem Tool, was wir beide auch nutzen, Obsidian heißt das. In eben Obsidian Markdown wandeln, dass ich einfach die Namen hinterher auch einfach copy-pasten kann in mein System. Wie gesagt, Datenschutz mal außen vor gelassen. Solche Sachen möchte man eigentlich auch lieber lokal machen. Aber auch eine Zeit ersparnis, wenn wir jetzt gerade bei so Spezialanwendungen sind, das muss jetzt nicht Obsidian sein, das kann auch andere Software sein. Also ich solche Sachen wie, ich möchte Programm A mit Programm B verbinden, jenseits einer Schnittstelle, sondern einfach nur, wie muss ich das machen. Da helfen Systeme weiter. In dem Fall, Perplexity hat mir bei einer Geschichte mal geholfen. Oder wirklich, ja, ich sag mal, doch mal ein Beispiel Obsidian, wer jetzt über Keywop keine Ahnung, wovon wir sprechen, einfach skippen. Wirklich Data View-Lösungen, wo du sonst dich angelesen hättest, wie man bestimmte Sachen löst, ja, schmeißt du einfach in dem Fall mal in ein Sprachmodell. Das wiederum muss nicht unbedingt lokal sein, aber gerade immer dann, wenn es um personenbezogene Daten geht, klar, das möchte man lokal haben. Und dann, das ist uns auch immer, wo ich sage: Naja, aus meiner Sicht sind drei Sachen in der Organisation wichtig. Das eine ist das Mindset, das andere sind die Prozesse und das andere ist die Technik. So, und unabhängig, dass neben Technik natürlich auch das PayPal-Konto gehört, um mal 20 Dollar irgendwie reinzuschmeißen, was bei vielen Organisationen schon dann am das Ende der Stange ist, weil Kreditkarte oder PayPal-Konto ist halt nicht. Was ich sagen will, die Technik ist ja momentan so, dass im Prinzip jeder Mensch mit seinem Office-Rechner Dinge erledigen kann. Das heißt, wir brauchen gar keine großartige Infrastruktur in den Organisationen aufbauen, um Sachen auszuprobieren. Es funktioniert, weil die Rechenleistung outgesourced wird über Browser auf externe Rechner. Ab dem Moment, wo wir Sachen lokal laufen lassen wollen, und wenn es nur eine lokale Transkriptionssoftware ist, dann kommen vielleicht die Bürorechner, diese kleinen Eagle-Dinger, die so groß sind wie ein Smartphone. in den Büros auch an ihre Grenzen und es muss investiert werden. Aber solange das nicht der Fall ist, kannst du ja loslegen. Aber lokale Lösungen, ja, gebe ich dir recht, wäre schon fein.

Sprecher 2 Ja, dann gibt es einfach nochmal einen ganz großen nächsten Schritt. Ich glaube, jetzt für die meisten Organisationen ist jetzt gerade auch ohne personenbezogene Sachen genug. möglich, da muss man jetzt halt mal eine Möglichkeit bereitstellen, dass Teams sowas nutzen können. Wir sind momentan ja so ein bisschen in diesem Status der alleingelassenen Vorreiterinnen, also derjenigen, die wir haben eigentlich mittlerweile allen Organisationen die zumindest irgendwie so ein Online-Marketing oder ähnliches machen. Aktive Nutzerinnen und Nutzer, aber in fast keiner Organisation offizielle. Nutzerinnen und Nutzer. Also, das ist in der Regel ja nicht eingeführt. Wenn man Glück hat, läuft dann die Rechnung über die Organisationen und vielleicht auch noch am Datenschutzbeauftragten vorbei. Aber das ist jetzt wirklich eine zentral zur Verfügung gestellte Software gäbe, ist ja wirklich noch die Ausnahme.

Sprecher 1 Genau, aber ich habe erlebt in eher kleinen Vereinen. Also in so einem DW, glaube ich, hast du da keine Chance.

Sprecher 2 Diakunscheswerk, sorry. Wobei das jetzt gerade das Beispiel ist, die das gerade eingeführt haben. Und ich habe einen großen, aber ich habe einen kleinen, sehr dynamischen

Sprecher 1 Also wenn ich sage kleiner Verein, es ist aus Sicht des Sportvereins, ein echt riesengroßer Sportverein in Niedersachsen, die man aufgrund eines Menschen, der das sehr stark treibt, die geben da gerade richtig Gas. Ja.

Sprecher 2 Also, aber das diakonische Werk ist wirklich gerade, ist auch jetzt publiziert, die haben jetzt gerade.

Sprecher 1 Bund oder wo bist du?

Sprecher 2 Ja, bunt. Also die, ach, ich komme mal durcheinander. Halt Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Diakonie haben wir jetzt zumindest. Top-down beispielhaft, das jetzt auch mal mit einer API-Lösung eingeführt oder sind am Einführen. die dann eben den einzelnen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt, der dann über ChatGPT, zwar über die API angebunden ist, aber eben zum Beispiel die Prompthistorie und ähnliches lokal speichert. Und das Ganze eben über die Schnittstelle macht, deshalb jetzt nicht pro Nutzerin und pro Nutzer diese 20 Dollar hat, sondern eben abhängig von der Nutzungsintensität über die Tokens. Das ist eigentlich ein ganz interessantes Beispiel und dadurch aber eben auch vorgefertigte Anwendungsfälle bereitgestellt werden können, die dann eben für die einzelne Organisation möglich sind. Also da wieder Die Schere, von der wir vorhin gesprochen haben, die Großen können das dann zentral mit Prozessen einschauen.

Sprecher 1 Aber wer treibt das, ganz kurz, und Verständnisfrage, wer treibt diese Entwicklung da bei denen jetzt voran? Ist das IT? Ist das OE? Wer macht das?

Sprecher 2 Das weiß ich in dem Fall nicht. Also es ist zusammen mit einer Agentur eingeführt, aber wer den Auftrag gegeben hat, weiß ich da nicht. Krass. Aber gibt es sozusagen, aber gibt es eben bei vielen auch nicht. Gut. Zum Thema KI, wir haben noch keinen Termin, aber wir werden dort auch nochmal eine Schulung zu zweit machen, hoffentlich.

Sprecher 1 Also nein, nicht zu zweit, sondern wir werden sie zu zweit durchführen. Genau, also zu zweit. Ja, ja. Danke.

Sprecher 2 Wir zwei werden die Führen.

Sprecher 1 Wir beide bilden uns fort. Jona und ich bilden uns fort im Reich KI. Nein, wir wollen euch fortbilden. Das heißt, nein, eigentlich wollen wir uns gemeinsam fortbilden. Also wir bieten über die Fundraising Academie ein Dreitages Präsenzseminar an, nicht weil wir alles wissen, sondern weil wir glauben, dass Dass die Erfolge in der Nutzung von generativer KI, auch wichtig, ne, generative KI hast du mich auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die Erfolge von generativer KI nur funktionieren, wenn man sich austauscht und wenn man sich sieht und man Sachen ausprobiert. Und wir wollen Der Arbeitstitel war Grundkurs. Grundkurs klang aber eher wie so ein Tanzkurs. Deswegen haben wir gesagt, wir nehmen es irgendwie Basiswissen. Drei Tage wirklich einmal so ein Flug durch, Text, Bild und sonstige Tools mit dem Thema Ethik dabei, Datenschutz dabei, Recht dabei und dann als Webinare noch rausgelöst noch das Thema Scoring und das Thema Fundraising-Datenbanken. Ja, Augen offen halten. Termine werden wahrscheinlich im Sommer sein. Wollen wir einen Durchgang machen? Und weiß der Geier, wie bis dahin die KI-Welt aussieht.

Sprecher 2 Ja, das ist auf jeden Fall kein, liegt schon fertig in der Schublade. Workshop-Tag, Dreitages-Workshop in dem Fall, sondern das wird wahrscheinlich. . beim bei der Zugfahrt noch aktualisiert. Aber genau es geht darum, dass wir zum einen natürlich einen ordentlichen Rahmeneinführung und den ganzen Kram bieten, dass wir eine Ausprobierfläche bieten und von unseren Spielkinderfahrung, dass es die Möglichkeit gibt von unseren Spielkinder-Erfahrungen zu profitieren und dass man wirklich rauskommt und danach seine 1, 2, 3, 4 Anwendungswelle hat und ein bisschen auch die den Respekt hoffentlich verloren hat, davor einfach selber zu machen. Gut, da sind wir gespannt. Also, weil das natürlich, ne, sonst haben wir jetzt keine mehr so Inhouse-Sachen auch sehr unterschiedliche Und ich zumindest erhoffe mir da schon von so einer Runde mit sehr unterschiedlichen Leuten, unterschiedlichen Organisationen. dass das eben auch nochmal befruchtend ist. Weil es kommen ja in jedem Workshop, den man hat, in jedem Vortrag, in jedem Treffen, kommen wieder neue Anwendungsbeispiele, an die man selber eben auch noch nie gedacht hat. Bei mir war das jetzt zum Beispiel, bei mir war das auf dem Norddeutschen Fundraising-Tag, muss ich dir als Beispiel, das Thema Dialekte. Ich bin total fasziniert von Sprache, weil Sprache für mich immer meine große Chillesferse ist, so weil ich mir immer denke, ich würde so gerne so viel Sprache machen können und so viel mehr international. Und bin da total begeistert, was da jetzt gerade alles möglich ist. Und auf dem Norddeutschen Fundraising-Tag kam eine Kollegin dann auf mich zu, die gesagt hat, ja, wir machen jetzt irgendwie unsere Einladung. Dann auf Hamburger Platt, weil das kann ChatGPT auch ganz gut.

Sprecher 1 Ich sag nur Eliphas. Alifers hat, kannst du sagen, mach mal die E-Mail hier auf Ruhrport durch.

Sprecher 2 Du treffest das mit drei Sätzen, habe ich hier standard mit dran. Ja, ich als Mensch, der jetzt wenig Dialekt spricht hatte da noch gar nicht dran gedacht, aber also auch so Regionalisierung, ich hatte ein anderes Beispiel mal, da hatte ich jetzt eher Texte für Österreich adaptiert, das funktioniert auch gut. Aber Da gibt es ja so viele Möglichkeiten, Kleinanwendungsfälle, wenn du beim Sportverein warst, wird da nochmal eine ganz andere Beispielwelt rauskommen, als wird bei einer klassischen Fundraising-Organisation. Und das ist auch der Grund, und das als letzter Satz dann zu dieser Fortbildung in der Fundraising-Akademie, das ist auch der Grund, warum wir es nicht auf Fundraising reduzieren. Das wird natürlich, werden da einige Leute aus Fundraising-Bereichen da sein und natürlich wird das ein oder andere Beispiel da rauskommen, aber es ist jetzt keine, es ist jetzt kein KI-Fundraising als neuer Bereich oder so, sondern es geht wirklich um diese anwendungsorientierte generative KI.

Sprecher 1 Wann geht’s für euch los?

Sprecher 2 Wohin? Was los?

Sprecher 1 Ja, in Urlaub hinweg.

Sprecher 2 Ja, das hängt jetzt ein bisschen vom Gesundheitsstand ab, entweder morgen Mittag oder Sonntag früh. Hast du jetzt quasi das Letzte noch gemacht oder musst du heute noch Dinge tun? Ja, ich muss heute noch Dinge tun. tun. Ich bin jetzt noch ganz entspannt und muss noch ein paar Dinge tun, weil ich nach den Ferien spannende Dinge habe. Ich habe, das hatten wir ja vorhin. einen etwas schnellen Start gehabt und kann hier noch Werbung in eigener Sache für zwei tolle Veranstaltungen machen. Und zwar ist das einmal mit dem Fundraising-Verband Österreich, Austria. Eine schöne Fortbildung. Ja, und dann machen wir jetzt eine Webinarserie, wo es in, ich glaube, sieben Mal zweieinhalb Stunden eine Einführung ins Online-Fundraising gibt. Das heißt, wirklich über zwei Monate. Jede Woche ein Treffen mit einem Thema. Am Ende ist es dann ja das Volumen von so einem Zwei-Tages-Workshop. aber über zwei Monate gestrickt, was zum einen natürlich bedeutet, dass es leichter in den Tag zu integrieren ist, zum anderen aber eben auch bedeutet, dass man an einem Tag wirklich nur ein Thema hat, mit dem man sich da beschäftigt, dann schon mal das Thema für nächste Woche gesagt bekommt und vielleicht auch schon was zum Lesen oder was zum in der Organisation nachschauen, zum Vorbereiten hat und da wirklich die Möglichkeit hat, über zwei Monate eine schöne Einführung zu bekommen. Und das ist ja eh das, das kommt jetzt auch gleich beim zweiten Thema, wo ich gerade sehr stark profitiere oder denke, dass das ganz tolle neue Formate bietet, wenn wir jetzt uns mal von diesem wir machen. physische Sachen online verabschieden, sondern eben online Sachen online machen und damit dann eben auch von den Vorteilen leben.

Sprecher 1 Also das ist das eine, das geht nach den Osterfernlos. Um es mit den um es mit dem Prittler zu sagen, link or it didn’t happen.

Sprecher 2 Ah, das kriegst du natürlich, also natürlich insgesamt auf fundraising. at. Ja, hier eine sehr empfehlenswerte Seite, die ja mit der eigenen Akademie auch ganz viele Veranstaltungen mittlerweile haben. Und da gibt es eben, ich sende dir auch nachher den Link, diese schöne Fortbildung, die dann wirklich über verschiedene Tage geht und einmal die Einführung in das Thema Online-Fundraising bietet. Das ist eine Einführungsveranstaltung ähnlich oder also deutlich intensiver, ist das natürlich bei dem Kurs, den du damals gegründet hast und ich mittlerweile übernehme.

Sprecher 1 Genauso lang wie ich den gemacht habe.

Sprecher 2 Ja, nicht ganz. Aber wir haben ja an der Fundraising Akademie die Referent in Online-Fundraising. Da sind wir aber jetzt gerade mit dem aktuellen Kurs Richtung Ende. Der nächste Kurs geht da im Herbst los. Und was auch im Herbst losgeht, und das will ich hier nochmal kurz besonders für werben. ist ein Versuch eines neuen Formates und ich hoffe, dass das auf Gegenliebe stößt und ist auch wieder Über einen längeren Zeitraum und zwar habe ich es jetzt mal Online-Fundraising-Zirkel genannt. Das ist der Versuch, über ein Jahr Menschen im Online-Fundraising zu begleiten. Das heißt, wir treffen uns am Anfang. Nach den Sommerferien, einmal physisch, wir treffen uns zum Abschluss vor den dann rauffolgenden Sommerferien, einmal physisch und dazwischen eben monatlich immer mit so halbtägigen digitalen Treffen und die sind dann immer unterteilt in einem Input, aber eben auch in der Gruppenarbeit und in Vorträgen der Teilnehmenden und wir werden am Anfang uns stark damit beschäftigen, was wir uns für dieses Jahr vornehmen. Und das können eben auch ganz unterschiedliche Sachen sein. Und dann wird mal dabei sowohl von mir, aber eben auch von dem Team, also den Teilnehmenden, ein Jahr gelang begleitet, bekommt Feedback, bekommt die Möglichkeit, zwischendrin immer wieder Fragen zu stellen. Und das ist so ein bisschen ausgerichtet an Menschen, die schon Online-Fundraising-Erfahrung haben, die jetzt keinen Basiskurs brauchen, aber die zum einen eben diese Team-Anbindung. genießen und die sich zum anderen in ja weiter fortbilden wollen. Und genau, da werde ich dann versuchen, passende Referentinnen zu finden zum Teil. sicherlich auch selbst was zu sagen, aber wenn dann zum Beispiel jemand kommt und sagt, ja, ich will im nächsten Jahr das Peer-to-Peer-Fundraising ausbauen, dann suche ich halt die ideale Referentin zum Thema digitales Peer-to-Peer-Management. Und wenn jemand anders sagt, ja, wir sind total beim Thema E-Mail-Automation, dann schaue ich, dass es da passende Referentinnenreferent ist. Das ist ein großartiges Angebot. Ja, ich bin sehr gespannt. Ich bin natürlich auch ein bisschen bammelnd, weil ich habe. da sozusagen versprochen, acht Themen zu machen, die ich jetzt noch nicht weiß, weil die natürlich von der Gruppe abhängen. Und würde mich aber total freuen, weil ich glaube, wir brauchen eben mehr Von diesen begleitenden Angeboten, die dann auch wirklich in der Umsetzung münden. Und wir haben so viele tolle Angebote, die dann aber häufig halt im Alltag verpuffen, weil dann Hatte man eine tolle Fortbildung und dann kommt man in diesen unangenehmen Alltag und da ist halt in den meisten Organisationen nicht viel Spielraum für Neues. Genau, also das Online-Fundraising Zirkel. Link bekommt der liebe Maik für die Shownotes natürlich auch. Ansonsten gibt es das. Den habe ich tatsächlich für den Zirkel. Fundraising-akademie. de.

Sprecher 1 Während du eine Werbung gemacht hast für deine beiden Veranstaltungen, habe ich geguckt, was könnte denn der Sendungstitel sein und dann habe ich festgestellt, dass du diesen wunderbaren Begriff der Strukturverknöcherung benannt hast. Und dann habe ich mal geguckt, du weißt genau, worauf ich hinaus will. Dann habe ich mal geschaut, also was ist denn im alles in der Weltstrukturverknöcherung? Ich habe gerade mal zwei Bildgeneratoren meiner Wahl gefragt. Und das Schöne ist, ich hab bei Midjourney den Mid-Journey-Alpha-Zugang, weil ich hier so Power User bin und kann hier. . mittlerweile auch ohne Discord meine Sachen machen. Das ist zugegebenermaßen noch Alpha, aber wenn aus Alpha mal better wird und vielleicht dann hinterher sogar eine Vollversion, dann muss ich sagen, dann hebt es das Ganze nochmal auf eine völlig andere, auf ein völlig anderes Level. Und da habe ich jetzt gerade, also ich mache jetzt nochmal einen Rerun hier, aber zumindest interessante Vorstellung davon, was strukturelle Verknöcherung sein könnte. Ich werde aus einem dieser wunderbaren Vorschlägen mal gucken, ob ich ein ein passendes Maik, du schaffst das irgendwie aus so einem positiven Gespräch, den ein

Sprecher 2 negativen Teil, den ich gesagt habe, herauszuheben. Und du kannst den Anwendungstitel. Aber dann lass uns was anderes. Ich bin ganz optimistisch über deinen Pessimismus.

Sprecher 1 Also Arbeitstitel steht bei mir irgendwie in meinem Obsidian-Derse wie geschrieben. Da haben steht irgendwie Folge 133 Jonah und der Frühling.

Sprecher 2 Ja. KI Frühling. Ach, nicht schon wieder. Genau.

Sprecher 1 Nein, aber mach das ruhig. Menschen klicken doch eher auf Destruktives.

Sprecher 2 Echt?

Sprecher 1 Ja, aber erstmal ist eine Behauptung, die kann ich nicht belegen. Ich mach mal das Outro. Ich wünsche dir eine gute Zeit, einen schönen Urlaub und euch. Und dann fragt die KI nach einem tollen Titel. Genau, so machen wir es. Wir machen erst die Transkription. Das Problem ist, haha, jetzt haben wir ein Prozessproblem, weil ich ja diese Geschichte nach Auphonic schmeiße. Und Auphonic mittlerweile ja, also schon seit Monaten schon richtig Richtig gut transkribiert. Gestern kam übrigens der Hinweis von Auphonic, dass es eine Veränderung im Transkriptionseditor gibt, auf den bin ich jetzt mal gespannt. So, und nebenbei ja Auphonic auch mittlerweile Ass und sowas hervorragend rauskickt. Ich bin gespannt, ob dieses Ä jetzt drin bleibt, was ich jetzt hier absichtlich nochmal sage. Also Äh. Ich bin gespannt. Oder ob er es rauskickt Und das heißt, wenn ich die Zusammenfassung mache von dem Transkript, dann ist die Folge schon produziert, dann muss ich schon Titel haben. Also müsste ich jetzt vorher, um einen Titel zu kriegen, die lokale Spur bei mir lokal transkribieren. Du schaffst das. Das mache ich. Ich mach mal, genau.

Sprecher 2 Perfekt.

Sprecher 1 Viel Spaß. Schöne Ostern da draußen. Danke fürs Zuhören.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media