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FRR124 - Event Fundraising

Cover: FRR124 - Event Fundraising

Folge 124 · 11.02.2022 · 1:38:35

Daniel Könen im Gespräch mit Maik Meid über Fundraising Events und besonders über die Charity Gala der Katholischen Jugendagentur Köln.

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Transkript

Maik Meid Hallo, das nachfolgende Croissant mampfen und Kaffeeschlürfen wird Ihnen präsentiert vom Fundraising-Radio und der Folge 124 etwaiges Besteckklimpern und unerwartete Koffeinbestellungen bitte ignorieren, denn Fridays for Breakfast.

Sound Da simmer!

Maik Meid Willkommen. Heute ist Freitag der 04.02., hier steht 2023 okay, nein 4.2.2022 und ich begrüße euch herzlich aus dem nach Brötchen und Croissant riechenden, improvisierten Kaffeetisch- Aufnahmebereich in einer coronakonform genutzten, großen eventartigen Bäckereihalle im tiefen Ruhrgebiet. Und, mir Milchschaum schlürfen und ähm Zucker nachlegend, habe ich gerade noch gelernt. Dem ähm vokalmissionarischen Hufenscharren, der fabulöse Kollege aus der sogar sehr örtlichen nahen Nachbarschaft. Der oft unterschätzten Kleinstadt Schwelm, Daniel Kühn, Glück auf. Tja, da sind wir.

Daniel Könen Da sind wir. Gott sei Dank. Also ich freue mich, dass wir, äh in live und in Präsenz äh sehen, das äh ist äh ein Highlight haben wir vorhin festgestellt, ein Highlight der Woche.

Maik Meid Ich war völlig überfordert, gerade mit der Einstellung hier meiner Gerätschaften, weil ich in den letzten Folgen ja wirklich nur noch remote aufgenommen habe, aber du standst da drauf. Dass wir uns auch unbedingt jetzt hier corona-konform treffen.

Daniel Könen Na ja, mit deiner Zustimmung, also ich hätte jetzt, wenn du gesagt hättest, äh um Gottes Willen, ich äh möchte gerne zu Hause bleiben, dann hätte ich auch gerne zum Telefonhörer gegriffen.

Maik Meid Eine Telefon. Also da merkt man wieder, dass du eher aus dem Pressemitier kommst, Telefoninterviews in der Podcastzeit klingen dann auch so wie Telefonanrufe im Radio. Das hätte anders geklappt Aber ihr könnt jetzt in ihr könnt jetzt in in den Kapitel, also wenn ihr den richtigen Podcast äh Player, den richtigen Podcat nutzt, könnt ihr jetzt im Kapitelbild auch sehen, wie wir hier sitzen. Gleich noch ein Foto machen. Ähm ähm wie wir hier sitzen und äh wirklich uns in einer großen Halle befinden, wo ähm ja, die Regierung glaube ich nicht gut mit uns meinen, außerdem hinter dir ist die, ist die Luftabzugshaube. Osnabrück haben wir beide gerade festgestellt, wie egal uns mittlerweile alles irgendwie ist.

Daniel Könen Nicht egal. Ich würde sagen, nicht egal, aber ähm mittlerweile sind wir ja beide geboostert. Das kann man ja dazu.

Maik Meid Schon ewig. Ich habe schon.

Daniel Könen Bist frisch geimpft äh frisch getestet hier vom Haus.

Maik Meid Gerade eben noch mal gemacht, ja.

Daniel Könen Und deswegen ähm ja, nee. Alles gut. Ich freue mich hier zu sein.

Maik Meid Ja, ich mich auch. Also ähm tatsächlich ein Highlight der Woche, wie ihr grad schon festgestellt. Ich muss mal kurz hier mein mein imperialistisches Kaltgetränk irgendwie mal aufmachen. Das ähm, also mich, Ja genau, das wollte ich grad sagen. Das ist so ein bisschen der Unterschied auch bei Live-Aufnahmen, die ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Die Nebengeräusche sind nicht vom Soundboard eingespielt, sondern sie sind tatsächlich echt. Also das ähm, jetzt hier nicht Café Audio noch im Hintergrund, ja cheerio. Wir sind gespannt, was es sonst auch noch so für lustige Unterbrechungen geben wird von Menschen, die vielleicht die Tischplatte sauber machen möchten oder was auch immer. Ähm tatsächlich ähm, ähm die die die Location, wo wir hier sind, hat tatsächlich auch was mit unserem Thema zu tun, dazu aber später, das weißt du noch gar nicht wir haben uns nicht nur aus pragmatischen Gründen hier getroffen, sondern weil es wirklich was mit unserem Thema zu tun hat. Bevor wir aber auf das eigentliche Thema zu sprechen kommen, würde ich gerne einfach mal von dir wissen, Daniel Könen Wer bist denn du eigentlich? Tag Daniel und ähm ich kenne dich, die Leute aber noch nicht. Also wer bist du und was muss einen Menschen über dich wissen.

Daniel Könen Daniel Köhnen, 41 Jahre, gebürtig aus Mühlheim an der Ruhr, aus dem tiefsten Ruhrgebiet, ja? Ich nein.

Maik Meid Auch noch Rheinländer. Doch, Müller ist Rheinland. Politisch Rheinland.

Daniel Könen Nein. Nein, tut mir leid, da also sonst wird ja die Ruhe nicht durch Mühlheim an der Ruhr fließen.

Maik Meid Metropole Ruhe, aber trotzdem ist das Landschaftsverband Rheinland.

Daniel Könen Politisch gesehen, vielleicht aber emotional gesehen, bin ich ein Kind des Ruhrgebiets.

Maik Meid Macht dich sehr sympathisch. Passt ja.

Daniel Könen Wir uns darauf einigen. Sehr gut, habe auch lange Zeit in Oberhausen gelebt, also dann.

Maik Meid Hast du echt das Elend erlebt, ne? Also dann weißt du wirklich wo hier so.

Daniel Könen Und in Duisburg gearbeitet.

Maik Meid Schönen Gruß an Bianca, ja.

Daniel Könen Schöne Grüße an Bianca, ganz genau. Ja, 41 Jahre, jetzt wohnhaft in Schwelm mit meiner Familie, mit meiner lieben Frau, mit meinen zwei lieben Kindern. Ähm.

Maik Meid Ganz kurz wieso Schwelm, also ich kenne Schwelm, also ich wohne ja auch in diesem also Schwelm ist auch meine Kreisstadt. Ich kenne Schwelmen nur davon, dass man mal zum äh Straßenverkehrsamt muss, um das Nummernschild anzumelden. Ansonsten habe ich mit Studenten gar nichts zu tun. Wieso zieht man nach Schwellen?

Daniel Könen Meine Frau hat in Schwelm bei der Stadtsparkasse gehabt. Nein, Entschuldigung, Sparkasse zu Schwellen. Sonst würde ich jetzt äh einen drauf kriegen. Also Sparkasse zu Schwellen gearbeitet, ist ähm von Haus auf äh von Haus aus Bankkauffrau. Und ja irgendwann war die Frage, ich ich lebe zu der Zeit in der schönsten Stadt Deutschlands in Köln und irgendwann war so die Frage, wo werden wir unseren Lebensmittelpunkt hinvorlegen und es war einfach strategisch günstig diesen in Schwärm zu machen, nicht nur aufgrund der, hohen Mieten, die es auch, Damals schon in Köln gab, sondern Schwelm hat auch etwas mit Ruhe zu tun, nach Hause kommen, ankommen können, wenig ähm, weniger Verkehr als in Köln auf jeden Fall und deswegen sind wir in Schwelm gelandet. Ähm ich bin von Haus aus Erzieher, und Sozialarbeiter.

Maik Meid Das wusste ich auch nicht, dass das auch nochmal eine Parallele ist. Okay, spannend, ja.

Daniel Könen Äh habe in Köln meine Erzieherausbildung gemacht beziehungsweise in Essen angefangen. Damals wohnte ich ja noch bei Wettern zu Hause in Essel fangen. Habe dann in Köln die Erzieherausbildung beendet. Habe dann sehr lange in offenen Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet, also im Jugendzentrum, damals auch im zweitgrößten, wenn nicht sogar das Größte, ich weiß es gar nicht. Auf jeden Fall im äh in einem sehr großen Jugendzentrum in Köln im Don-Bosco-Club, Vielleicht ist dem ein oder anderen Kölner das auf jeden Fall oder Rheinländer ähm.

Maik Meid Hier mal sofort mal für die Recherche, Don Bus.

Daniel Könen Äh vielleicht bekannt, war da auch stellvertretende Einrichtungsleiter bis ich dann irgendwann gesagt habe, boah, Also meine Erzieherausbildung schön und gut, aber ich möchte gerne fachlich noch mal mehr draufsatteln. Und dann und jetzt kommt eine Parallele zu Bianca, äh die ich ebenfalls herzlich spr.

Maik Meid Also wir reden von Bianca Brieden.

Daniel Könen Eine ganz liebe Kollegin.

Maik Meid Auch da der Hinweis nochmal auch hier schon im Podcast äh aufgetaucht. Ich verlinke noch mal die Folge.

Daniel Könen Ganz genau ähm die ja auch in den Niederlanden studiert hat und das habe ich auch, ich habe Sozialpädagogik in.

Maik Meid Oh!

Daniel Könen Muss allerdings direkt dazu sagen, es war ein deutscher Kurs und in der Tat tue ich mich auch mit der Sprache etwas schwer.

Maik Meid Es ist mehr so, dass Kölsche, was dir liegt, ja.

Daniel Könen Manche sagen, es ist vergleichbar, aber ich würde sagen, also. Könnte mich jetzt in den Niederlanden verabschieden und guten Morgen sagen, aber mehr also bei McDonald’s wird’s dann schon schwieriger, obwohl es ja eher amerikanisch, aber egal. Also, wie gesagt, habe dann in äh Holland studiert, in Leihmedien, drei Jahre. Bin dann ähm, Genau, auch gependelt. Also jede Woche war ein Fernstudium. Ist machbar, ist machbar, alles gut. Vor allen Dingen, wenn du’s auch wirklich willst. Also darum geht’s ja, ne. Wenn du wirklich willst, wenn du etwas erreichen willst, dann ja hast du hast du meistens auch keine Grenzen im Kopf äh oder Blockaden im Kopf, was ja auch gut ist. Habe dann ja nach dem Studium doch auch noch relativ lange in dem Don Bosco Club gearbeitet, bis dann irgendwann, mal ein ein ein netter Mensch auf mich zukam und gesagt hat Daniel, ich brauche dich eigentlich für was anderes. Und das war eigentlich so mit ein Wendepunkt in meinem Leben, in meinem beruflichen Leben. Ähm, wo klar war, okay, der braucht mich jetzt. Ich gehe einfach mal dahin, höre mir das mal an, was er denn gebrauchen kann und dann hatten wir ein Gespräch, ein sehr nettes Gespräch und seitdem bin ich Pressesprecher. Ein toller Job, ein eine tolle Herausforderung. Pressesprecher dann damals ähm oder ab diesem Zeitpunkt äh im Rahmen der katholischen Kirche. Jetzt kann man äh du schmunzelst schon in der Tat kann man natürlich ähm, oder wissen wir alle, wie gut es grade um um grade um die katholische Kirche.

Maik Meid Ich habe hier bei mir in meiner meiner Planung für die Sendung stehen dürfen wir über die katholische Kirche reden, insbesondere für das Thema Kinder und Jugendliche in der katholischen Kirche. Vielleicht haken wir das mal schnell ab oder reden wir einmal ganz kurz am Anfang drüber und dann.

Daniel Könen Ich finde, wir müssen sogar, also wir kommen ja gar nicht drum rum, finde ich persönlich, Ja und äh ab dem Zeitpunkt war ich dann im PR äh Geschäft irgendwie drin, habe mich da auch äh äh ein bisschen fort äh gebildet und viele Erfahrungen gesammelt. Natürlich viele, Stolpersteinen auch mitgenommen, also learning by doing äh sehr viel praktiziert, und seitdem beschäftigt mich dieses Thema PR schon sehr sehr lange und da stehe ich jetzt.

Maik Meid Kurze Frage nochmal, weil du sprachst von Don Bosco auf der einen Seite und jetzt auch eben Pressesprecher bei der katholischen Jugendagentur. Ich weiß nicht ob du das schon mal genannt gesagt hast gerade. Wie kam der Bezug zur katholischen Kirche? Hast du irgendwie ähm Pfadfindererfahrer? Kommst aus der Jugendarbeit oder was war da.

Daniel Könen Gottes Willen. Ich war bei der KJG.

Maik Meid Das ist das ist oh das ja das ist ganz habe ich gelernt.

Daniel Könen Das ist ein Thema. Habe ich gelernt. Also das ist in der zumindest war es früher so. Entschuldigung, äh wenn’s heute nicht mehr so ist, ich habe da keine Erfahrung mehr drin. Aber früher war es so, also entweder warst du Pfadfinder oder du warst bei der KJG.

Maik Meid Borussia, ne?

Daniel Könen Katholische Jugend äh junge Gemeinde. Ich war bei der KJG, hatte mit den Pfadfindern relativ wenig Berührungspunkte, gab in unserer Gemeinde glaube ich auch nur die KJG damals. Das heißt, ich komme aus der katholischen Jugendarbeit in der Tat, bin von zu Hause aus katholisch sozialisiert worden. Also ich bin, da reingeboren und auch in die ganze also äh die äh Don Bosco oder die Salisianer Don Boscos ist ja eine katholische Ordensgemeinschaft ähm weltweit aktiv. Gibt ja auch die äh Don-Bosko-Mission in in Bonn.

Maik Meid Die sitzen in einem Haus.

Daniel Könen Die sitzen in einem Haus, ganz genau und äh bin da halt reingewachsen.

Maik Meid Also im Prinzip äh lag es nahe, weil du weil es es war dir jetzt nicht fremd, es hätte nicht hätte auch sein können, dass du sagst, ich habe mich bei Don Bosco beworben, dann war ich auf einmal bei der katholischen Kirche drin und bin da nicht mehr rausgekommen.

Daniel Könen Ich war von ab dem 19. Dezember 1980 war ich mit der katholischen Kirche quasi schon verbandelt. Das heißt, es gab für mich eigentlich ich habe wenig rechts und links kennengelernt. Katholische Kirche Und Verbandelt Sein

Maik Meid Dann lass uns doch jetzt einmal den also wir wollen ja über Fundraising reden und wir wollen auch über Fundraising für Kinder und Jugendliche reden, dann auch noch in der katholischen Kirche. Lasst uns doch mal diesen diesen Elefanten im Raum einmal kurz zur Seite schieben. Du bist seitdem verbandet mit der katholischen Kirche. Wie lange bist du das denn noch?

Daniel Könen Ist eine sehr interessante Frage, die ich mir persönlich auch gestellt habe und ich glaube nicht nur ich, wie wir mitkriegen derzeit. Ich glaube, ich werde mit der katholischen Kirche immer verbandelt sein, weil mein Grundsatz, den ich mir gebildet habe in der ganzen, In der ganzen Gemengelage, die im Moment herrscht, ich kann aus der Kirche nicht einfach austreten wie aus einem Fußballverein oder einem Sportverein, für mich ist da mehr dahinter als ja sich samstags aufm Fußballplatz treffen und ein bisschen hin und her kicken.

Maik Meid Hm ich glaube wir müssen einmal für die für die Archive nochmal sagen zu welchem Zeitpunkt wir diesen Podcast aufnehmen, wenn man das in zwei Jahren hört. Wenn man sich für dich oder deine Arbeit interessiert, ist das nicht mehr unbedingt in den Kontext zu bringen. Wir waren gestern äh gestern lief Tagesschau und da gab’s eben den nächsten Reformprozess in der für die katholische Kirche. Wir sind ähm wo ein ein Bischof, ich glaube aus Regensburg, auch nochmal das Thema Missbrauch doch sehr eindeutig relativiert hat so. Äh so zumindest ist es so angekommen, er hat hinterher ein bisschen zurückgerudert. Wir nehmen diesen Pod, auf, ich glaube zwei Wochen nachdem ähm sich einer relativ große Anzahl an Menschen, wobei natürlich für die katholische Kirche immer noch sehr sehr kleine Anzahl an Menschen geoutet hat als homosexuell oder queer und ähm ja mehr, Mitspracherechte und vor allen Dingen auch weniger Angst haben wollen. Ja also so. Also in diesem Kontext nehmen wir auf, es nimmt grade wieder zu. Ähm wir hatten vor wenigen Tagen ähm eben ähm das Missbrauchsgutachten, aus. Nicht aus deinem Bistum, sondern aus München, genau. Ähm das es gab ähm eben gerade im Bistum Köln, wo du tätig bist, ähm auch vor kurzem ein Missbrauchsgutachten. Das heißt, es, ballt sich gerade. Das muss man einfach wissen, deswegen habe ich dieses Thema jetzt auch, habe ich dich jetzt auch grad noch mal gefragt insbesondere weil der Kontext gleich, Geld für die katholische Kirche zu racen gleich kommen wird. Deswegen ähm vielleicht das nochmal zur Einordnung. Ähm es ist nicht einfach grad, ne, oder?

Daniel Könen Es ist nicht einfach, aber es wird für dich persönlich einfacher, wenn du eine klare ein für dich persönlich eine klare Linie und auch eine eine klare Marschrichtung hast. Also wenn ich vorhin sage, ich kann mir nicht vorstellen, aus der Kirche auszutreten, trete nicht aus für irgendeinen Bischof, der großen Mist gebaut hat, sondern ich weiß und, auch das sind ja manchmal Floskeln, aber äh weil ich selber in einer katholischen Organisation tätig bin, weiß ich wie viel verdammt gutes dort passiert und wir bei der katholischen Jugendagentur Köln wir haben 5hundertsechzig Mitarbeiter, Und ich möchte mal behaupten, dass zu 120Prozent alle Kolleginnen und Kollegen dort echt einen verdammt guten Job machen, Und das motiviert mich einfach täglich zu sagen und genau deswegen bin ich noch in dieser Familie, in dieser katholischen Familie.

Maik Meid Wir reden gleich über das, was du tatsächlich tust, aber wie viel Energie weiß nicht, ob man das prozentual einschätzen kann, aber, wie viel Raum nimmt das momentan von deiner Arbeitszeit eigentlich mit dieser Thematik zu beschäftigen? Wie viel Anfragen kriegst du, ähm wie viel Menschen ähm wollen mit dir ins Gespräch kommen und mit dir darüber reden, wie kommst du eigentlich noch zur eigentlichen Arbeit?

Daniel Könen Prozentual kann ich dir das nicht sagen. Das ist das ist so ein ein Grundrauschen in der Arbeit, sagen wir das so, In der Tat gab’s nach Out and Church äh dieser ähm Outing Aktion äh von queeren Katholiken und Katholikinnen ähm, gab’s einige Presseanfragen, weil wir dazu auch ähm eine eine Stellung bezogen haben. Das das wir diese Aktion gut finden und dass wir die auch unterstützen und dass es bei uns im Unternehmen, auch Menschen gibt die queer sind, die aber in keinster Weise Angst haben müssen sich zu outen äh und ihren Job dadurch zu da ihren Job, dadurch äh folieren. Es geht doch gar nicht dadrum aus meiner persönlichen Sicht, Welche sexuelle Orientierung du im Leben hast, sondern es geht dadrum was du als Maik, was ich als Daniel an, guten Sachen oder auch an an an Fähigkeiten für Kinder und Jugendliche an den Tag legen kannst. Und da interessiert mich überhaupt nicht, ob du jetzt äh mit einer Frau verheiratet bist oder mit einem Mann oder mit wem auch immer, Das geht doch keinen was an. Finde ich persönlich.

Maik Meid Rennst du offene Türen an. Ich bin linksliberal versifft, sage ich mal, ja ähm ich, Ja ich ich verstehe das sowieso alles nicht, aber ähm äh und dann bin ich auch noch Protestant. Kommt auch noch dazu, die aber natürlich mit seiner mit ja mit seiner Kirche aber auch grade sehr sehr hadert, ähm.

Daniel Könen Haben’s beide nicht leicht.

Maik Meid Dass da also ähm ich glaube das sind auch Parallelen. Wenn ich nicht diese, super enge Verbindung zur evangelischen Jugend gehabt hätte, die ich jetzt auch nicht mehr habe, aber die mich einfach in meinem Leben sehr sehr stark geprägt hat und die mich ich glaube auch nicht nur so, also ich glaube, ich wäre ein anderer Mensch heute, wenn damals diese Arbeit nicht gewesen wäre und die mich eben auch zur internationalen Erfahrung gebracht hat, ich glaube ich äh hätte auch schon längst die Leine äh gezogen.

Daniel Könen Wenn du mich vorhin gefragt hast wie viel Raum das einnimmt beruflich wie auch privat sage ich dir ehrlich es nimmt mehr im Privaten, mich ein, weil es mich unheimlich belastet. Emotional, ich kriege mit wie hinter mir irgendwie alles zusammenbricht, was worauf ich mein Leben auch ein Stück weit aufgebaut habe, ja? Also auf auf einer, Kirche, in der ich groß geworden bin, in der ich also im wahrsten Sinne des Wortes laufen gelernt habe und das bricht hinter mir jetzt grad alles zusammen, wo ich mir denke, boah.

Maik Meid Es bricht dir ähm in deinem persönlichen Umkreis zusammen oder redest du jetzt auch von deinem Job, dass zum Beispiel das die katholische Jugendagentur jetzt dadurch richtig leidet und dadurch möglicherweise auch betriebswirtschaftliche Herausforderungen forcieren muss.

Daniel Könen Das glücklicherweise noch nicht. Also wir haben in der Tat zwei Spender, die mir ganz klar am Telefon gesagt haben, Nee. Also mit euch können wir gerade nicht. Jetzt haben wir das die große Herausforderung, dass wir das katholisch auch noch im Namen tragen. Da haben sicherlich Kolleginnen aus anderen Organisationen, die vielleicht auch einen christlichen Hintergrund haben, aber das nicht im Namen tragen. Ähm, keine Namen äh brauche ich keine Unternehmen nennen, wissen wir alle. Die haben’s vielleicht noch mal einen Tacken einfacher. Das weiß ich nicht. Ich habe da keine keine Erfahrung. Aber wir heißen nun mal katholische Jugendagentur. Jetzt könnte man auch ketzerisch sagen, okay, wir können uns hier einen Kölner Jugendagentur umbenennen, aber darum geht’s ja gar nicht.

Maik Meid Auch ein Verstecken, Aber aber ich hätte eher gedacht, ich meine, es gibt jetzt auch gerade Entwicklungen ähm im Netz, da steht Carolin Kebekus zum Beispiel auch als Person für die jetzt einen Verein gegründet haben. Eben zum Auffangen der Menschen, die aus der katholischen Kirche austreten wollen, die dann wiederum sagen, gibt uns aber, den Wert eurer Kirchensteuer, wenn ihr ausgetreten seid und wir sorgen dafür, dass es trotzdem in eurem Sinne irgendwie eingesetzt wird. Das könnte man ja eigentlich auch das Ganze dem Ganzen nur zu Tugend machen und könnte sagen, na ja, ihr seid ihr habt katholische Namen, aber, habt ihr vielleicht sogar einen Zulauf, weil diejenigen, die wirklich katholisch geprägt sind und von von Überzeugung aus geben, aber nicht mehr Mitglied der Kirche sein wollen, geben es dann euch, weil ihr in der Form nicht verfasste Kirche seid, könnte man ja eigentlich sagen, wir haben einen Zulauf. Es bleibt alles im katholischen Sinn, aber dennoch nicht im Rahmen der verfassten Kirche.

Daniel Könen Ich ja könnte man könnte man glauben, könnte sollte man mal eruieren vielleicht, denn wie ja viele Organisationen in den letzten zwei Jahren mitbekommen haben, hat das Spendenaufkommen ja sich, immens ähm auch erhöht, Da ist die Frage, hat das schon Auswirkungen dadrauf, was du gerade gesagt hast? Nämlich Menschen treten aus der Kirche aus, wollen aber trotzdem für kirchlich-christliche Organisationen, dann das freigewordene, die freigewordene Kirchensteuer dann spenden. Das könnte man echt mal eruieren äh vielleicht in in in paar wenigen Jahren. Hab’s jetzt so bewusst noch nicht mitgekriegt.

Maik Meid Keine Rolle im Alltag, okay.

Daniel Könen Nee. Würde ich jetzt äh so sagen. Daniels Weg Ins Fundraising

Maik Meid Danke dir sehr für diese sehr offenen Einblicke. Ich würde gerne noch einmal zurück zu deiner Biografie. Ähm du hast gesagt, jetzt bin ich hier. Wir haben uns kennengelernt ähm über die Fundraising-Akademie, weil du den aktuellen ähm Fundraising-Manager-Kurs neununddreißig.

Daniel Könen 399und.

Maik Meid Besuchst. Äh es gibt mittlerweile schon vierzig, ja. Neununddreißig Besuchs, äh wie kam’s.

Daniel Könen Ich hörte immer, ich höre immer den Neununddreißiger ist schon ein besonderer Kurs. Ich äh sage jetzt nicht, wer das immer äh und immer sagt.

Maik Meid Höre das auch immer so. Es es ist aber glaube ich vielleicht auch sogar was dran. Ähm so how ever. Wie kam’s denn dazu? Du bist Pressesprecher und wir wissen im Fundraising dieser Spagat zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising ist tatsächlich, oft ein herausfordernder, viele kriegen’s hin, viele nicht. Ich persönlich, hier auch schon oft genug kommentiert. Bin ein großer Gegner der Zusammenlegung von ÖA und FR. Wie kam’s dazu, dass du als klassischer Presse-Mensch auf einmal ins rein wolltest? Oder vielleicht bist du gar wolltest du gar nicht und du bist geschubst worden und bist gezwungen worden.

Daniel Könen Vorweg geschoben. Ich bin ein leidenschaftlicher Fundraiser. Also das, was ich tue, macht mir echt ziemlich viel Spaß. Um zu erklären, wie ich zum Fundraising gekommen bin, muss ich äh in der Tat und jetzt bitte nicht nicht schmunzeln, aber in der Tat 30 Jahre zurück.

Maik Meid Gott, hast du deinen ersten Spendenlauf in der Grundschule gemacht? Nee, da musst du dir schon es war nicht mehr Grundschule.

Daniel Könen Äh dann müsste ich noch weiter nach vorne gehen. Aber ähm wenn wir die Zeit haben hole ich da gerne aus, und zwar habe ich vor also mit zehn Jahren, ich bin jetzt äh wie eingangs gesagt, 41 mit 10 Jahren mein erstes Kinderfest veranstal, Bogen zum Thema äh Event Fundraising kriegen wir sicherlich auch noch. Also mein erstes Event war ein Kinderfest in Mühlheim an der Ruhr an einem Jugendzentrum, ohne jegliche Niedergedanken. Ich kann den noch nichtmals mehr.

Maik Meid Jahren Hilfe, ja.

Daniel Könen Noch nicht mal sagen, was meine Motivation war.

Maik Meid Wenn du wenn du katholisch geprägt warst, also sicherlich, Solidarität mit anderen.

Daniel Könen Kann äh möglicherweise, wenn ich mal irgendwann ein Buch schreibe oder werde werde ich da noch näher äh näher drauf eingehen. Also mit zehn Jahren habe ich in der Tat äh mein erstes äh Kinderfest gemacht, so klassisch ne? Was man kennt so Dosenwerfen, Tombola, Ja und dieses Kinderfest hatte am Ende ein Plus von 300D-Mark D-Mark.

Maik Meid Die Älteren erinnern sich. Liebe Kinder.

Daniel Könen Genau D-Mark ist die Währung vor fuffzig Jahren.

Maik Meid Nach der Reichsmark kam die D-Mark.

Daniel Könen Genau. Ganz genau. 300 Mark hatte ich am Ende des Abends aufm Tisch liegen mit verschiedenen Einnahmen. Ich habe mich damals.

Maik Meid Hast du denn über über so Wurfgeschichte? Also haben die Leute dann was reingeschmissen in eine Sammeldose, wenn sie dann werfen sollten oder.

Daniel Könen Genau richtig. Ähm, ich habe mir natürlich damals, auch wenn’s das sicherlich schon gab, über steuerrechtliche Fragen, habe ich mich einfach drüber hinweggesetzt. So. Beschäftigst du dich noch nicht so wirklich damit? Auf jeden Fall dreihundert, Euro lagen am Abend aufm Tisch und ja, Was machst du damit? Was machst du mit 300 Euro als Zehnjähriger was dann vor dir liegt.

Maik Meid Du hast es doch an diesem an diesem Jugendclub da gemacht, also in dem Jugendfreizeithaus gemacht, da war das nicht fürs Freizeithaus?

Daniel Könen So war’s eben nicht. Ähm, Und damals jetzt eine kleine Schleife, also 300 wir halten fest, 300 Euro bei dem Kinderfest, mein Bruder Michael war zu der Zeit zu einem ähm, Projektaufenthalt auch bei Don Bosco, also Don Bosco hat uns bis heute auch äh im Leben begleitet, heiliger äh achtzehn acht nein ich äh achtzehn, 15 bis achtzehn.

Maik Meid Bitte entschuldigen Sie die Pausenmusik.

Daniel Könen Mache weiter, ich mache weiter, ähm war in Brasilien in einer äh Jugendhilfeeinrichtung und hat uns per Telegramm, kennt man heute, glaube ich, auch nicht mehr, Telegram. Ähm.

Maik Meid Doch doch, früher aus der DDR gab’s immer gab’s immer Telegramme.

Daniel Könen Mussten das damals bei der Post noch abholen.

Maik Meid Mit der Ankunftszeit von Tante Gerda wann sie kommt, mit welchem Zug? Ja ja genau.

Daniel Könen Okay, also es ist also wenn ich drüber nachdenke, aber auf jeden Fall es ist es ist mancher Behörden.

Maik Meid Alltag unserer Behörden heute immer noch Entschuldigung, wir müssen echt äh ja. In deinem Kaffee war auch kein Alkohol, ne. Ich bin wir müssen so ein bisschen wieder auf die normale.

Daniel Könen Wir kommen jetzt auf das ich ich versuche dich wieder zurückzuführen zum Normalen. Also mein Bruder war in Brasilien sechs Wochen lang und erzählte uns per Telegramm wie es in einer ähm Favela, also einem armen Viertel, in Brasilien ähm wieder der Tagesablauf ist. Und das hat mich damals ziemlich berührt, als Zehnjähriger und habe dann gesagt, okay, diese dreihundert Euro, Entschuldigung die dreihundert Mark, Michael. Seh zu, dass du da damit was Vernünftiges da unten machen kannst.

Maik Meid Denn damals schon gesagt, ich will auch wissen, was du damit machst.

Daniel Könen Nee, aber es kommt trotzdem und deswegen hat mich das, glaube ich, auch gepusht, Im Nachhinein, als er wieder zurück war in Deutschland, hat er Bilder mitgebracht. Die musste man nachher noch entwickeln lassen und so. Also.

Maik Meid Eine Woche drauf warten.

Daniel Könen Leider mindestens eine Woche drauf waren und es entstand ein in dieser Jugendhilfeeinrichtung, tolles Volleyballfeld und an diesem Volleyballfeld stand Michael, mein Bruder und Daniel, Und ich glaube, das hat mich emotional so gepackt. Das war so ein so ein Schlüsselmoment und da muss ich ehrlich sagen, das war mein erstes Fundraising. Was ich gemacht habe und das ist jetzt 30 Jahre her. Ja und seitdem, habe ich immer weitergemacht. Also es gab noch ein weiteres Kinderfest, wo noch mehr Geld reinkamen. Dann haben wir einen äh haben wir zwei große, äh Festivals gemacht in der damals noch in der Mühlheimer Gartenschau in der MüGa. Äh Festival Brasil hieß es dann schon mit weiß nicht zweieinhalb bis 3000 Besuchern. Also es.

Maik Meid Das sind aber auch ehrenamtlich oder schon hauptamtlich.

Daniel Könen Alles ehrenamtlich, alles ehrenamtlich, neben der Schule zum Leidwesen meiner Eltern natürlich und ja, so bin ich glaube ich durchs Doing, war’s ein schleichender Prozess hin zum Fundraising. Und heute würde ich sagen, boah, was würde ich vermissen, wenn ich das damals nicht gemacht hätte.

Maik Meid Mhm. Das klingt ja so nach. Ah im Prinzip wusste ich wie man Events macht. Noch mal, diese Folge wird ja über Events auch gleich noch gehen. Zurück zur Frage, aber wie kommt’s denn dann wirklich bis zur Anmeldung ähm für so eine Fundraising aus?

Daniel Könen Ich glaube, es war einfach also jetzt großer Zeitsprung in die katholische Jugendagentur, wo ich jetzt schon acht Jahre tätig bin, habe ich mich vor drei, vier, fünf Jahren schon damit beschäftigt, wie kann’s denn mit mir auch beruflich weitergehen. Ähm, und da war halt so wirklich der Wunsch auch vernünftiges, Wissen, Basiswissen zu bekommen, ähm wie ich denn mein Fundraising in einer NGO vernünftig aufbaue, mache ich eigentlich das richtig, was ich jetzt mache? Also auch so eine so eine Art Bestätigung zu bekommen, aber auch natürlich Dinge mit auf den Weg zu bekommen. Wie geht’s weiter? Ja, also es bleibt nicht stehen bei ähm das Geld ist da und ist wieder ausgegeben. Das ist ja nicht Fundraising, sondern äh ein ein eine ein allumfassendes Wissen zu bekommen, wie Fundraising funktioniert, habe ich mit meiner Frau sehr lange nachgedacht, äh die die Ausbildung äh ist es sicherlich wert, aber ist ja auch nicht ganz günstig. Und, kam’s zur Anmeldung. Habe mit meiner äh mit meinem Geschäftsführer gesprochen, äh der das befürwortet äh äh befürwortet hat damals und dann habe ich mich einfach angemeldet, Habe ich äh mit dem Thomas äh gesprochen. Thomas Kreuzer, ganz genau. Haben kurz telefoniert, äh haben uns auch einmal nicht dafür, aber haben uns äh dann auch einmal getroffen und, Er hat mich einfach motiviert äh mich anzumelden äh wenn es wenn es die Möglichkeit die finanzielle Möglichkeit gibt und dann bin ich hier gelandet.

Maik Meid Du kurz vor deiner Abschlussarbeit? Kann man glaube ich auch alter fühlen. Ist kurz vor der kurz vor der Abschlussarbeit und du sagst du bist Pressemann. Jetzt habe ich vorhin schon mal was von diesem Spagat gesagt, ohne jetzt genau nochmal zu Gründen, warum wo wo die genau die Herausforderungen sind. Was bist denn du jetzt sowohl vielleicht von von dir aus dem Inneren heraus als aber auch in der katholischen Jugendagentur? Bisschen jetzt Fundraiser, biste ÖAler und wenn du beides zusammen bist, wie kriegst du’s hin? Ist das eine Herausforderung oder sagst du, das klingt jetzt theoretisch schlimmer als es eigentlich.

Daniel Könen Ich leite die Abteilung Presse und Kommunikation. Und Kommunikation und damit ist glaube ich schon vieles gesagt. Es ist eine äh also wir sind zu zweit in der Abteilung, deswegen das Wort Abteilung hört sich immer so riesengroß an, ähm aber Organisation technisch geschuldet heißt es nun mal Abteilung und ähm, Ja wir sind zu zweit, äh teilen uns die Arbeit gut auf. Das klappt äh wunderbar und wenn ich, meinem Herzen sprechen sollte, dann würde ich sagen, ich bin Fundraiser.

Maik Meid Mhm, okay. Ja, das ist ja ein eine super Entwicklung, finde ich.

Daniel Könen Ich find’s ich find’s auch Wahnsinn. Ähm gleichwohl ich auch die äh Pressearbeit äh mag oder überhaupt äh das Thema Öffentlichkeitsarbeit spielt natürlich da auch eine große Rolle. Aber so den größten, auch den größten Fortschritt oder den Mit ein ein ein sehr großer Nutzen für die NGO ist das Fundraising. Charity Galas

Maik Meid Als wir beide hier in diesem Raum das letzte Mal saßen, das war Anfang Dezember, da hattest du ein Buch dabei ähm mit Fotoerinnerungen einer einer, Charity-Gala, die du für das für die katholische Jugendagentur verantwortet hast. Das war ein eine Foto ein ein Buch, was dir deine liebe Frau zusammengestellt hat mit Fotos.

Daniel Könen Ganz herzlichen Dank.

Maik Meid Ganz kurz die Verbindung ist, dass ich diese Fotos machen durfte von von dieser Charity-Gala. Deshalb ähm kommt diese dieser diese Verbindung dazu zustande. Wir wollen oder ich möchte mit dir genau äh über ähm, über diese Charity-Gala reden, eigentlich gar nicht nur über diese eine, die ich dort erleben durfte, ähm sondern überhaupt über das Thema und das Modell Events im Fundraising Charity-Gala. Ähm, du mich gefragt hast, ob ich zur Verfügung stehen würde, dort ähm Fotos zu machen auf der Charity Galle. Habe ich mich sehr gefreut. Bislang noch nicht so viele Charity Galas erlebt, um ehrlich zu sein, was man als Gala bezeichnet, noch gar nicht Ähm ihr habt mehrere ähm äh Großspenden-Events schon mal irgendwie begleiten dürfen. Das war alles nie so meine Welt, bis hin zu äh äh Charity-Dinners von einem kleinen, lokalen Verein, der dann die dann so eher ein bisschen mehr mehr schlecht als recht waren. Und ähm bin dann dahin auf diese Veranstaltung. Das war auch zu genau in der Phase, wo gerade sich dieser Corona-Berg wieder auftürmte.

Daniel Könen Eine Woche später wär’s nicht mehr möglich.

Maik Meid Und ich mir gedacht habe aiaiaiaiai kommst du hier gesund nach Hause? Ganz ehrlich bin ich mal ganz also ne? Haben wir auch beide schon drüber gesprochen. Was ich sagen wollte ist, ich bin habe mir diese Veranstaltung angeschaut und war, Ski-Baff, dessen, was ihr da äh organisiert habt, weil ihr seid jetzt nicht ähm ich sage mal deutschlandweit agierende Organisationen, die Erfahrung hat mit mit äh mit Spendenevents äh jeglicher Form Ich war schier baff, was wir da auf die Beine gestellt habt. Ihr habt dort ein Autohaus gefüllt mit hundert150 Leuten glaube ich, ähm alle Menschen, die dort gearbeitet haben, haben für Ome gearbeitet ähm und ihr habt, lass mich jetzt nicht lügen, ich glaube knapp 50.000 Euro an Ertrag aus diesem Abend, rausgeholt. Ähm jetzt hatte ich gestern noch oder vor zwei Tagen noch einen neuen Kurs und da ging’s auch um das Thema Events als Fundraising-Maßnahme, wo dann viele auch gesagt haben, na ja, wenn man das irgendwie, vielleicht noch, wenn man sich noch ein Ziel setzt, dass Öffentlichkeitsarbeit und Aufmerksamkeitssteigerung auch noch ein noch ein Erfolg ist, dann kann man das vielleicht machen. Ansonsten sind die Dinger erst mal teuer. Das würde ich gerne mit dir auflösen. Wie kommt’s dazu, dass du, Charity-Events für die katholische Jugendagentur Mars und warum du’s glaube ich auch als Wiederholungstäter machst. Zweites nicht die erste Charity-Gala.

Daniel Könen In der Tat, das war die dritte und ich habe in der Tat bisher auch nur drei Galas erlebt. Nämlich genau unsere drei, Charity Galas Das heißt, vieles, was da veranstaltet wird, lebt auch von dem, was aus der Organisation herauskommt. Vielleicht hilft es ein bisschen äh der Frage nachzugehen, wenn man mal definiert was ist denn ein Event und was ist ein Fundraising-Event. Ich habe das mal vorbereitet, wenn ich das vorlesen darf, wenn ich das vorlesen darf.

Maik Meid Du darfst das vor. Aus dem aus dem Fundraising Handbuch oder.

Daniel Könen Nee ja nee A Wikipedia und B dann meine eigene Definition ja.

Maik Meid Äh wir äh genau das das haben wir zum Anfang schon gesagt mit dem mit dem Thema Überraschungen. Wir haben’s wirklich ins letzte Eck äh die letzte Ecke dieses ähm dieser Bäckerei ähm gesetzt. Ach uns, Zur Bäckerei wollte ich auch noch mal kurz was sagen, gleich mache ich gleich, aber ähm, Ja, zwei stillende Kinder. Wie waren das? Das gehört zu den Überraschungen, die ich am Anfang angekündigt habe. Ich muss mal gucken, ob ich das in der Postproduktion ein bisschen bisschen ob ich die Kinder etwas stillen kann, aber im akustischen Sinn.

Daniel Könen Ich ich wollte gerade sagen, dass da würde ich dann ein Foto machen und bitten auch, dass dann da rein sollen.

Maik Meid Ah nee. Kopfkino. Also wir waren stehengeblieben im Thema Definition von Events bei der Wikipedia. Was steht denn da.

Daniel Könen Ganz genau. Also äh Vicky sagt äh den Begriff Event kann man definieren als ein Zusammenkommen oder Zusammensein. Ähm zum gemeinsam erleben von Freude oder zugehörig Zusammengehörigkeit, Entschuldigung. Zitat Wikipedia. Steckt schon viel drin, was wir natürlich auch im Fundraising nutzen. Ich würd’s aber noch ein bisschen weiter fassen, kommt eine Definition zum Thema Fundraising-Event, die sich, finde ich, nochmal deutlich aber auch absetzt von der Definition, was Wikipedia gesagt hat, Fundraising Event ist eine gut geplante Veranstaltung, die bei seinen Gästen mit originellen Ideen und schönen Erlebnissen auf der emotionalen Ebene punktet. Das Erlebte wird mit der NGO, dem Projekt der Einrichtung in Verbindung bleiben und ist keine Einbahnstraße, Nur wer Menschen emotional berührt, kann sie für seine Arbeit in Klammern und das Fundraising gewinnen.

Maik Meid Also es klingt für mich nach einer ganz klassischen Bindungsmaßnahme und gar nicht unbedingt zu einer Neuspender-äh-Maßnahme.

Daniel Könen Sowohl als auch. Also du kannst natürlich äh und das haben unsere drei drei Galas jetzt auch gezeigt und weitere Events auch, dass es für Neuspender eine super Möglichkeit ist, deinen deine NGO zu erleben, Darum geht es ja. Wir wollen ja Menschen binden. Wir wollen Menschen zeigen, warum sie denn genau richtig sind hier vor Ort, um, Gutes zu tun.

Maik Meid Sorg doch jetzt mal für Bilder im Kopf, also auch da nochmal der Hinweis, ich werde jetzt paar ähm paar Bilder auch von der Gala in die Kapitelmarken packen, erklär doch mal auf, was ist das für eine Gala, was erleben die Leute da, was ist da euer Konzept? Erklär’s mal meiner Mutter. Charity Galas

Daniel Könen Ich fahre mit dem Auto auf das auf den Parkplatz, stelle mein Auto ab und werde begrüßt von einem, Trompetenspiel von Menschen, die die eine Waffel, eine schöne, leckere Waffel geben, damit sie nicht so lange an der Garderobe anstehen müssen. Wenn die Garderobenschlange kürzer geworden ist, gibst du deinen, Charity Galas Mantel ab, es war kalt ähm und gehst dann über einen roten Teppich. Auf diesem roten Teppich, wirst du kannst du fotografiert werden oder, Charity Galas Die meisten haben’s, glaube ich, auch getan. Kannst du fotografiert werden vor einer vor einer Wand, vor einer Wall, wo auch dein Logo drauf ist, äh wo das Logo der Gala drauf ist und wirst dann sehr herzlich auch von dem Geschäftsführer begrüßt, und Dreh.

Maik Meid Genau, Break, wie komme ich denn überhaupt dahin? Wer bin denn ich? Kann ich mich da einfach für anmelden? Wie lief das? Ist das oder ist das elitär besetzt.

Daniel Könen Dass es eine öffentliche Veranstaltung. Also wir haben zuvor und da kommt der Pressemensch dann wieder äh wieder durch, haben weiß nicht, vier Monate vielleicht zuvor eine Pressekonferenz äh veranstaltet, auch schon in dem Autohaus, also sehr authentisch vor Ort. Ja mit mit manchen Prominenten, die schon dabei waren und ja als öffentliche Veranstaltung bekanntgegeben, sodass du dich dann auch gut anmelden konnte.

Maik Meid Wieso Autohorst, Entschuldigung, bei allem Respekt, ich bringe Charity Galas und Events eher mit anderen Dingen in Verbindung. Jetzt tue ich so überrascht, ich war vor Ort, ich habe das erlebt, es war großartig, aber wie so Autohaus. Charity Galas

Daniel Könen Mit was bringst du uns denn in Verbindung.

Maik Meid Ja eher mit mit einer mit einer mit einem Kursaal, ja oder mit einer mit einem Hotel oder mit irgendwas, was eher zu einer zu einer Veranstaltung gehört, aber nicht mit einem, Entschuldigung, eilglatt ein Autohaus.

Daniel Könen Gibt zwei Dinge, die dafür sprachen. Zum einen musst du als NGO, die jetzt nicht darauf bedacht ist, alle drei Monate so ein Event zu fahren, musst du gucken, Wie du damit auch finanziell umgehst. Das heißt, du musst einen Partner finden, der sagt, geniale Idee, unterstütze ich, hier hast du meine Location. Punkt eins. Punkt zwei, du musst dann diese Location so auswählen, aus meiner Sicht, aus meiner Erfahrung heraus, dass du so wenig wie möglich Infrastruktur, anfahren musst. Bei 150 Leuten können wir uns vorstellen, wir brauchen mindestens 150 Stühle. Wir brauchen 40 Tische. Also das ist ordentlich Holz im wahrsten Sinne des Wortes, was dahin geschleppt werden muss, wenn du beides miteinander verbinden kannst, eine coole Location, wie es ja nun mal jetzt auch wirklich war, man kann’s auf den Bildern ja sehen, uns der Infrastruktur, die vor Ort stimmt. Haken dran.

Maik Meid Müssen wir nochmal kurz betonen, dass es sich hierbei um eine regionale Veranstaltung handelte. Das heißt, die Leute kamen jetzt nicht aus Hamburg oder aus München dahin, sondern es war eine Veranstaltung im Rhein-Erft-Kreis.

Daniel Könen Im Rhein-Erft-Kreis in Erftstadt, wo äh Wochen vorher auch die Flut äh leider sehr äh gewütet hat. Unsere unser weiterster Gast kam aus Bramsche, ne? Ist doch auch schon was, äh war ein mal ein Künstler, äh der uns schon lange unterstützt und war vor Ort. Aber in der Tat, ansonsten geht es dadrum, Menschen, die lokal verortet sind, Köln, Rhein-Erft-Kreis, äh Erft-Kreis liegt direkt neben Köln. Ja, die einfach, denen einfach einen tollen Abend äh äh zu zu bieten, um sie auch für unsere Sache zu begeistern.

Maik Meid Ich konnte mich anmelden, hast du gerade gesagt, das hat mich dann was gekostet so, ich frage natürlich als Fundraiser, weil das natürlich dann auch keine Spende ist, wenn’s etwas kostet. Habt wat einen Eintrittspreis gekostet, was was hat’s gekostet.

Daniel Könen Genau, 40 Euro, vierzig Euro.

Maik Meid Inklusive Essen und uns Gedöns halt.

Daniel Könen Schaffst du aber nur, wenn du gute Partner hast, also 40 Euro höre ich von vielen, dass sie darüber lachen.

Maik Meid Sehr günstig.

Daniel Könen Darüber lachen und sagen, Nee, können wir so nicht hin. Also äh wir hatten beispielsweise auch ähm äh da habe ich ja aus dem Nähkästchen plaudern. Da sieht man ja auf den Fotos ähm, einen der RTL-Bachelor dabei, äh den André Mangold, ein sehr netter äh lieber Kerl. Der gesagt hat 30 Euro? Äh vierzig Euro? Also ich bin ich fange so bei Kategorien hundertfünfzig, zweihundert Euro an und dann, rechnet sich das Ganze auch. Zum Finanziellen kommen wir ja gleich auch noch. Genau, du hast 40 Euro gezahlt, plus eine konntest du eine freiwillige Spende geben, Das musst du sehr äh nur als als Tipp, das musst du mit deinem Steuerfachmann sehr genau Wort für Wort durchgeben, Sonst ist es keine Spende. Sonst hast du auch keine Möglichkeit beispielsweise und das ist bei der älteren Generation ja nochmal deutlich auch, auch haftend, sonst hast du auch keine Möglichkeit eine Zuwendungsbescheinigung zum Beispiel auszustellen. Also.

Maik Meid Eifrige Hörerinnen und Hörer dieses Podcastes wissen, dass es sehr sehr sensibles Thema ist, genau absolut. Ähm wird denn also ich habe gebe die 40 Euro so, wird denn dann bei der Anmeldung von mir auch so ein bisschen impliziert auch schon erwartet, dass es dabei nicht bleibt oder ähm also mach dir so einen leichten Druck, wie würdest du das wie würdest du das sehen?

Daniel Könen Einen Druck kann ich nicht feststellen. Ich, würde sagen jeder der sich anmeldet oder jede die sich anmeldet weiß dass es eine Charity-Veranstaltung ist, Ich gehe also davon aus oder ich setze voraus, dass die Menschen wissen, warum sie dahin kommen, und das ist auch der Punkt und und du musst natürlich vor Ort dann auch noch Möglichkeiten bieten, mehr Spenden äh oder oder mehr äh mehr Geld geben zu können. Also nur ein ein tolles Programm ohne den Leuten zu sagen, pass mal auf, du kannst auch noch da und da und da an diesem Abend jetzt Gutes tun, wird das nicht funktionieren. Dann wirst du bei deinen Spenden die, meistens oder aus der aus meiner Erfahrung heraus, meistens ähm das, was im Vorfeld reinkommt, kleiner sein wird, also der Betrag der Gesamtbetrag, der an Spenden freiwilligen Spenden reinkommt ähm, wird kleiner sein als das, was an dem Abend natürlich nochmal zusammenkommt, weil da sehr viel sehr viel mit Emotionen auch gearbeitet wird, sehr viel, bildlich gemacht wird, wofür wir eigentlich deine Spende jetzt benötigen.

Maik Meid Zurück zum Eingang. Also wenn ähm. Charity Galas

Daniel Könen Du hast die Waffel auch gegessen. Ich habe die. Hast du eine gekriegt?

Maik Meid Die war ich hab’s, ich ich hab’s sogar zwei gegessen. Ich durfte nämlich die Erste essen, die aus dem Waffeleisen kam.

Daniel Könen Respekt. Na ja gut.

Maik Meid Ähm also Waffel gegessen, Trompeter, wir hatten nicht nur einen Trompeter da, sondern da war ja auch noch so ein so ein so ein Kleinkünstler, der so ein bisschen noch Gedöns gemacht hat, so die Leute noch belustigt hat. Nun stehe ich auf dem roten Teppich, sehe das Logo, übrigens by the way Logo, Ding heads for pents, Ich spare kein Gosch.

Daniel Könen Ding Heads for Pens heißt dein Herz für Kinder, also das Wort Pence äh hört sich erstmal frech an, aber manchmal ist Kölsch auch frech, darf auch sein, ist das Wort für Kinder und Jugendliche.

Maik Meid Okay, also ganz klar auch noch mal wirklich einfach regional regionaler Aspekt, also diejenigen, die das lesen kommt schon aus der Region und können dann einfach auch was mit dem Begriff anfangen.

Daniel Könen Korrekt und das Wort Pence sagt ja auch sofort für wen? Ist denn das Gute, was sich an dem Abend tut.

Maik Meid Nicht für die katholische Kirche, sondern eben für die Kinder. Absolut. Okay, dann will ich, dann bin ich auf der bin ich auf der Gala unterwegs ähm über den roten Teppich, ähm werde begrüßt, bin fotografiert worden. Ähm und dann.

Daniel Könen Wirst du von in diesem Fall jetzt von ganz lieben Menschen, einer örtlichen Bank, äh äh die wir als als Sponsor gewinnen konnten von Auszubildenden an deinen Tisch geleitet. Charity Galas

Maik Meid Das genossen, ne, das hat man richtig gemerkt. Die haben so echt also die kamen ja rein und waren auch sofort als Team erkennbar und.

Daniel Könen Also das ist ja auch das, was du deinem Sponsor ähm äh bieten kannst. Du kannst ihm eine total coole Werbefläche bieten, das für dich natürlich als Möglichkeit nutzen, Personal in Anführungsstrichen zu sparen. Also wir hatten da fünf Auszubildende einer regionalen Bank, wie ich gerade gesagt habe und, die haben wir eingesetzt, um die Gäste vom roten Teppich einzeln dann an ihren Platz zu bringen, wo das Namensschild schon stand, wo äh was vorbereitet war. Ich glaube, es lag ein ein ein, Ferrero-Küsschen auf dem Tisch und so weiter und so fort. Also wurd’s erstmal mit hinein genommen und erstmal sehr herzlich begrüßt sagen wir das so.

Maik Meid Die Leute, die dann an den Tischen saßen, die wurden ähm strategisch zusammengewürfelt. Also man muss waren waren drei oder vier Reihen an langen Tischen, ne? Also keine runden Tische, sondern es waren Tischreihen. Habt ihr das, habt ihr das gewürfelt oder habt ihr schon überlegt, wen setzen wir denn daneben wen? Charity Galas

Daniel Könen Nein, es ist strategisch so gewählt. Also du musst natürlich für dich gucken, Also wir haben drei drei Tische, drei Tischreihen gehabt an jedem äh Kopf saß ein Teil unserer Geschäftsführung. Ähm also wir die Geschäftsführung teilt sich auf auf drei ähm drei Personen. Und da setzt du natürlich erstmal so die, Prominenz, sage ich mal, hin. Ja, also äh politische Prominenz äh äh Sport äh und so weiter und so fort. Hm und äh dann ist es natürlich äh gewollt, wer wo sitzt. Wenn Sie an dem Abend jemand umsetzt, weil er, Erna am Tisch fünf erkannt hat, dann ist das vollkommen in Ordnung. Also wir zwingen niemanden äh und geben auch im Rahmen des Abends auch viele Möglichkeiten, sich einfach noch mal anders auszutauschen.

Maik Meid Bedeutet aber dann auch, dass wir die Leute, die sich angemeldet haben, im Prinzip alle kennt oder kommen da schon Überraschungen bei rum. Wenn ihr.

Daniel Könen Überraschungen, da kommen Überraschungen, äh von denen du auch das erstmal nicht erwartest und es kommt auch erfreulicherweise, auch immer Leute, die du noch gar nicht kennst. Also das ist ja das Schöne, ähm wenn du auch so überlegst, boah es waren so und so viele neue, wo sind die eigentlich hergekommen?

Maik Meid Ganz kurz dazu, wir gehen diesen Abend gleich nochmal durch, aber was sind das für Menschen, die sich da anmelden? Wer kommt da? Was Kommen Da Für Menschen?

Daniel Könen Da kommen meine Eltern und meine Schwiegereltern bis hin zu unseren Großspenderinnen, bis hin zu Menschen, die in Politik aktiv sind. Was Kommen Da Für Menschen?

Maik Meid Landesministerin war da? Frau Scharrenbach.

Daniel Könen Wir hatten die ähm äh äh die Frau Scharmbach, die Heimatministerin hatten wir vor Ort. Wir hatten ähm äh viel Politikprominenz aus den unterschiedlichen Städten des Rhein-Erft-Kreises. Wir hatten den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Köln dabei.

Maik Meid Meisterin von Erftstadt war auch da.

Daniel Könen Bürgermeisterin von Erftstadt war dabei, der der ähm der äh äh Landrat.

Maik Meid Beigeordnete glaube ich.

Daniel Könen Der Landrat, genau. Also viel Politikprominenz, aber wir versuchen auch immer Menschen dazu zu kriegen, die, ja den wir an denen wir mit diesem Arsch vielleicht auch, danke sagen können. Also die uns vielleicht zwischen den Galas Gutes tun, mit denen wir Projekte umsetzen, denen wir einfach zeigen wollten äh oder wollen, Was für eine Bandbreite wir als katholische Jugendagentur und das Wort Agentur müsste man vielleicht auch nochmal definieren. Wir sind keine Agentur. Nur Events äh macht, sondern wir sind ein klassischer Kinder- und Jugendhilfe-Träger. Exkurs: Was Macht Die Kja?

Maik Meid Okay, kurze Exkurs, was macht die KJA?

Daniel Könen Köln ist ein Kinder- und Jugendhilfe Träger. Wir ähm haben 90 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, angefangen von Jugendzentren, sind aktiv in der OGS, offene Ganztagsschule ähm bis hin zu Jugendwohnen und und Begleitung von Jugendhilfe, Schule und Beruf und äh ja sind da aktiv mit fünfhundertsechzig Mitarbeitenden.

Maik Meid Exkursende.

Daniel Könen Genau, also es kommen ganz ganz unterschiedliche Menschen. Äh das kann man gar nicht so äh so klassisch definieren von, Menschen Teil 2 meinen Eltern, meinen Schwiegereltern über GroßspenderInnen, über Menschen aus der Politik, eine ein sehr groß und sehr breit gefächerte äh gefächerte ähm, Menschen Teil 2 Prominenz bis hin zu Sport und Kultur.

Maik Meid Warum ich frage ist, ähm ist das ihr seid bestimmt nicht die einzigen, die irgendeine Form von Charity äh in im Großraum Köln machen. Ist das so eine Art ähm Charity geiler Tourismus, kennt man sich, man trifft sich dann auf der nächsten Gala wieder, aber so wie’s wie das klingt, ist das eher durchmischt, ne? Man kennt sich doch trotzdem oder? Über irgendwie äh andere Zusammenhänge.

Daniel Könen Ja, also bei Politik brauchen wir nicht drüber sprechen, ob die sich kennen oder nicht. Die.

Maik Meid Unternehmer von nebenan kennt auch den anderen Unternehmer von nebenan.

Daniel Könen Das könnte durchaus sein, wir sind die einzige Organisation, die im Rhein-Erft-Kreis so eine Veranstaltung macht. Wir haben ein Alleinstellungsmerkmal und das ist cool. Und genau das ist auch der Grund, wir sind ja für Köln und Rhein-Erft-Kreis zuständig, warum wir das nicht in Köln machen.

Maik Meid Meine nächste Frage.

Daniel Könen Genau, in Köln wird’s oder gibt es sicherlich, ähnlich oder mehrere ähnliche Veranstaltungen, aber im Rhein-Erft-Kreis ist uns das nicht bekannt und hat man uns auch bisher noch nie äh abgesprochen, dass wir da.

Maik Meid Okay, aber wenn jeder kleine Tierschutzverein eine Gala machen möchte in Erftstadt und das ausschreibt, da kommt dann meldet sich nicht die Bürgermeisterin an und die Landesministerin. Wie kommen die denn zu euch? Wieso kommen die zu euch?

Daniel Könen Da musst du sie fragen, ich glaube einfach, wir haben einen hochattraktives, Angebot, was unsere unsere Basics angeht, also Kinder- und Jugendhilfe, Menschen Teil 2 mir geht’s äh weniger dadrum darauf zu pochen, dass wir ein hochattraktives Angebot an dem Abend haben. Das haben wir wahrscheinlich.

Maik Meid Kommt ja keine Ministerin für so ein lecker Essen nach Erftstadt, also ach.

Daniel Könen Weiß ich nicht. Also das Essen war ja nun wirklich lecker.

Maik Meid Es war lecker, aber ganz ehrlich, die hat doch fünf oder zehn Alternativtermine an dem Abend. Menschen Teil 2

Daniel Könen Hat was mit Netzwerk zu tun. Ja, ganz viel mit Netzwerk zu tun und klar, wenn du jetzt ein Verein bist, oder eine NGO-Biss, die grade angefangen hat, die vielleicht nicht in einem Netzwerk drin ist, äh das schon Kreise zieht, Würde ich auch erstmal sagen, fang mal klein an, ja? Es gibt ja auch kleine Fundraising-Events, die super sind. Haben wir ja auch angefangen, wir haben in 90 Personen haben.

Maik Meid Schon mal nicht nichts, sind neunzig, sind nicht neun, ne? Also ist schon mal nicht nichts.

Daniel Könen Stimmt, aber trotzdem haben wir das in einer Schulaula gemacht, die, wenn man das äh normale Schullicht angemacht hätte, genauso aussieht wie man sich eine alte Schulaula vorstellt.

Maik Meid Hätte der ähm sag mal das Autohaus aber auch ausgesehen.

Daniel Könen Jetzt nicht im Hellen gesehen. Das ist der Nachteil, ich fand das hat schon hatte schon was.

Maik Meid Es war eine total tolle Location, nicht falsch verstehen. Also ich würde das würde das total empfehlen, es da auch nochmal zu machen, aber es ist halt trotzdem ein Autohaus.

Daniel Könen Absolut und es wusste ja aber auch jeder. Ja und vielleicht waren die Leute deswegen auch so erstmal so geflasht.

Maik Meid Habe Erfahrungen mit mit es war jetzt kein doch Lochis mit auch ein Charity-Event ähm mit ähm, fast schon so ein Rittermahl muss man sagen, eine lange Tafel, wo dann 60 Leute dran sitzen in einem alten Zechengebäude. In der Lohnhalle von einer Zeche in Dortmund, ist natürlich auch äh ein weiß, da sitzt du dann wirklich da in der Lohnhalbe mit den alten Treppen und äh nebenan wäre der wäre das Fördergerüst noch gewesen, das hat natürlich auch was. Das hat auch noch mal was Lokales so.

Daniel Könen Du kannst natürlich viel mit Licht arbeiten, ne? So und das sieht man ja da auch.

Maik Meid Okay. Also sie sitzt noch an ihrem Tisch so strategisch belegt ähm wie geht’s denn dann weiter? Weiter Mit Dem Programm

Daniel Könen Dann gibt’s äh eine klassische Begrüßung äh der Ortsbürgermeisterin, in diesem Fall äh aus Erftstadt und unserer Geschäftsführung, die begrüßt werden auf der Bühne begrüßt werden von, Weiter Mit Dem Programm einem Moderatorenteam, Weiter Mit Dem Programm Wir haben in den drei äh Galas, die wir jetzt gemacht haben, immer äh so ein Potpourri gehabt ähm aus ähm einer bekannten äh äh Schauspielerin. Weiter Mit Dem Programm Die Susanne Petzold, die uns jetzt schon seit Jahren auch begleitet und.

Maik Meid In der Region bekannt, ne? Also muss man schon.

Daniel Könen Genau richtig ähm aus dem Westdeutschen Rundfunk et cetera PP und einem Jugendlichen oder einer Jugendlichen aus unserer Einrichtung, Geben dann nochmal sehr bewusst dran, weil wir sagen, zum einen können wir dieser Person auch die Möglichkeit geben, sich vor Publikum mal zu präsentieren, sich mal, darzustellen, warum auch nicht, äh selbstbewusst, Selbstbewusstsein tanken, sagen wir das so. Und zum anderen macht uns das als Organisation glaube ich auch authentisch. Wir heben jetzt nicht ab äh und da äh moderiert jetzt äh äh Günther Jauch mit Verlaub. Ich habe nix gegen Günther Jauch, aber er würde nicht dahin passen. Also du musst schon bei einem Event, beim Fundraising Event gucken was bist du, Was macht dich aus? Und uns macht aus die Kinder- und Jugendarbeit. Das sind wir.

Maik Meid Und das Regionale.

Daniel Könen Und das Regionale, klar, sicher, richtig, genau, ja. Also die Leute würden glaube ich wenn Günther Jauch auftreten würde, er für Günther Jauch kommen, aber weniger für uns als KJA.

Maik Meid Also ihr macht da eine mache dann eine kleine Show auf der Bühne, emotional, nett, freundlich, ähm Smalltalk Bühnenevent nenne ich’s mal und ähm ihr habt aber trotzdem ein Programm auch noch vor.

Daniel Könen Genau, wir haben eine Agenda, klar, ein ein ein großes Bühnenprogramm. Wir haben ähm, äh äh diesmal Sängerduo dabei gehabt, äh Funk und Janina. Ähm wir haben ähm eine Kabarettistin aus Köln dabei gehabt, und was diese Veranstaltung, deswegen heißt die Charity-Veranstaltung. Ich glaube, sonst könnt’s auch, nur Veranstaltungen heißen, sage ich mal, ähm was wir haben, wir bieten an dem Abend haben wir jetzt fünf verschiedene Dinge, den Menschen angeboten, auch vorher beschrieben. Also ich durfte erstmalig äh bei dieser Veranstaltung selber auch auf die Bühne und diese fünf Dinge vorstellen. Ähm, wo die Menschen ihr Geld an dem Abend lassen konnten.

Maik Meid Um auch dazu nochmal sagen, auf die Projekte können wir gleich nochmal eingehen, auch ein Projekt vor der Halle stehen, nämlich ein Frühstücksmobil, was auch aus Spenden finanziert worden ist, was drückt man dann durch die Schulen fährt und morgens ähm Kiddies ähm versorgt, die einfach kein vernünftiges Frühstück bekommen haben. Das heißt, die gehen rein und sehen schon, was das alles bewirkt. Natürlich auch ein idealer Schachzug.

Daniel Könen Gut, das passte jetzt wunderbar, weil das Projekt grade fertig ist und seit jetzt haben wir äh den vierten Februar seit drei Tagen äh äh aktiv ist und und fährt und das ist so Gänsehaut pur, finde ich, ja, wenn du wenn du das wenn du das geschafft hast ähm, Ja genau, wir haben dieses Frühstücksmobil äh vor der Halle gehabt äh äh wo die Waffeln gebacken wurden, Waffeln rausgegeben wurden. Also wir haben da auch noch mal ein bisschen was miteinander verbunden. Die Leute haben das erstmal sehr praktisch gesehen. Sie konnten das anfassen, sage ich mal, ne, bildlich gesprochen, anfassen, haben dieses Projekt trotzdem an dem Abend auch noch mal vorgestellt äh und haben gesagt, dafür dafür tut ihr heute Abend euren Euro, eure zehn Euro, eure fünftausend Euro ähm in den in den Deckel auf den Deckel. Andere Projekte Genau, wir haben insgesamt stellen wir an an den Galaabenden stellen wir drei Projekte vor, in diesem Jahr oder im letzten Jahr muss man ja schon sagen ähm haben wir A dieses Frühstücksmobil, was so vorhin angesprochen hast, äh vorgestellt, dann unsere Winterhilfe. Wo wir in den letzten Jahren mitgekriegt haben, dass junge Menschen vermehrt in unsere Einrichtungen kommen im Winter noch mit Flip Flops, ohne vernünftige Jacke, oder ähm mit zerrissener Jeans. Gut laufen andere auch rum, aber hier ist noch mal sehr ist Armut noch mal sehr erkennbar, Und das kann nicht sein. Und da ist unser Job zu tun, zu helfen, zu machen ähm und dafür haben wir an dem Abend äh zum Beispiel auch gesammelt.

Maik Meid Jedes Projekt bekommt dann einen Paten oder eine Patin, habe ich gelernt.

Daniel Könen Korrekt, lasse mich das dritte äh Projekt noch ähm äh noch bringen. Wir waren in Erftstadt, vorhin gesagt, ein paar Wochen vorher äh war die verheerende Flutkatastrophe, wo wir gemerkt haben, dass viele Familien jetzt ihr letztes Erspartes möglicherweise auch noch in den Aufbau von, von ihrem Haus, von ihrem Hab und Gut stecken mussten und Kinder und Jugendliche einfach dabei vollkommen auf der Strecke geblieben sind, also Freizeitaktivitäten wurden eingeschränkt. Es war kein Geld mehr da ein Fahrrad äh äh zu kaufen, damit das Kind zur Schule äh radeln konnte oder auch äh ein ein Laptop Schulmaterial et cetera pp. Also Kinder und Jugendliche, haben sehr oder leiden sehr unter dieser Flutkatastrophe. Haben wir gesagt, okay, auch da wollen wir aktiv werden, auch und im Speziellen, weil diese Veranstaltungen in Erftstadt stattfand. Geplant war sie vor der Flut schon lange vor der Flut. Aber da haben wir gesagt, da können wir nicht drüber hinwegsehen. Das das funktioniert nicht. Das geht nicht.

Maik Meid Zeitmäßig auch immer reagieren.

Daniel Könen Korrekt, ganz genau. Ähm, Ja und jedes Projekt, jedes dieser drei Projekte, also das Frühstücksmobil, äh die Fluthilfe und die Winterhilfe haben einen, wir versuchen immer einen, regional bekannten Menschen dafür zu gewinnen. Genau. Und jetzt willst du auch wissen, wer.

Maik Meid Nee, nee, das gar nicht. Ich war bin weil jetzt immer sehr dankbar oder aber auch überrascht, dass du jetzt die Projekte wirklich so detailliert dargestellt hast, aber ich glaube, das ist nochmal wichtig auch zu verstehen, was platzierst du wirklich für diese Menschen, die dort sitzen, ne? So.

Daniel Könen Genau und wichtig, wichtig bei der bei der Vorstellung der Projekte, deswegen machen wir es auch immer mit einem Einspieler. Also es gibt einen kurzen Einspieler, einen kurzen Clip, übrigens gedreht äh von einem Aufsichtsratmitglied. Ähm also es heißt ähm, Wenn man sich manchmal wenn man sich vor so einem Event auch Gedanken macht wie können wir das Ganze auch finanziell umsetzen, weil in der Tat, es ist auch ein hoher finanzieller Aufwand, erstmal in deinen eigenen Reihen. Also wen hast du denn da?

Maik Meid Traut euch auch zu fragen.

Daniel Könen Ja, total. Also äh dann wird’s auch gar nicht. Äh das hört sich ja immer so was ist eigentlich von den 50.000 Euro noch übergeblieben.

Maik Meid Das ist glaube ich die Kernfrage, warum Menschen jetzt diesen Podcast hören.

Daniel Könen Ja, ist ja auch richtig und berechtigt, Also guck erstmal in deinen einen Reihen, mach mal eine weiß nicht, eine Analyse von Leuten, also was brauchst du und dann mach mal eine Analyse von deinen Leuten äh was können wir eigentlich selber leisten?

Maik Meid So, mir ist auch noch mal deutlich zurück zu den Projekten. Ich glaube, wenn ihr jetzt irgendein internationales Projekt in Brasilien genommen hättet, wäre das doch auch nochmal sehr weit weg gewesen von den Leuten, die dort vor Ort sind und sich regional erkennen in einem regionalen Autohaus sind. Ich glaube, dass dieses diese regionalen Projekte, die mit dem Alltag Menschen ja auch nichts zu tun haben, aber wenn sie im, wenn sie in der Region sichtbar sind und auch wirklich ein echt noch mal ein guter Schachzug waren und wenn’s dann noch verbunden ist mit der Botschaft, dass das Geld, was eingenommen, also dass das Geld, man eigentlich im Prinzip in dieser Charity-Halle sieht, weil es die Kosten sind, wenn man dann noch erklären kann, dass das im Prinzip auch alles pro Bono passiert ist, umso besser.

Daniel Könen Ja, stimmt, gebe ich dir Recht. Äh wir sind jetzt eine regionale NGO und deswegen macht es Sinn auch für unsere Projekte äh da da zu stehen. Aber ich glaube, es funktioniert auch, Es kommt drauf an, was äh wer ist deine Zielgruppe? Ja, also wenn du eine Gala machst äh für eine NGO, die in, Afrika in Lateinamerika arbeitet, dann klappt das genauso, Weil die Leute kommen ja dahin, um genau deinem Zweck dienlich zu sein.

Maik Meid Fundraising. Ihr stellt auf der Bühne diese Projekte vor? Und dann.

Daniel Könen Ich war total aufgeregt als ich das gemacht habe, weil ich das zum ersten Mal gemacht habe und viele Erfahrungen, auch was das Wording angeht aus meiner Ausbildung bei der Fundraising Akademie jetzt rausgenommen, rausziehen konnte. Also deswegen es hat mir schon praktisch sehr geholfen das zu tun.

Maik Meid Aber west the money, also wie kommt denn jetzt die Kohle zu euch?

Daniel Könen Ja, es gibt fünf fünf Sachen, die wir gesagt haben. Ja. Also es äh oder sechs äh du hast die Spende vorher getätigt. Beiseite.

Maik Meid Aber auch schon vorher war das mit mit der Einladung rausgegangen ist.

Daniel Könen Die einen nee, es äh in der Einladung schon drin, wer als Prominenter für dieses Projekt steht und damit auch also stand da, weiß ich nicht, äh als als als Beispiel, ähm Thorsten Olympiasieger und dann stand da drunter ähm setzt sich ein für das Frühstücksmobil. Mehr aber auch nicht. Das heißt, die Leute kannten vorher die Projekte auch gar nicht, als ich auf die Bühne gegangen bin, sondern haben diese Projekte erst im Laufe des Abends kennengelernt. Mir die Sache natürlich nochmal ein bisschen erschwerte, über Dinge zu sprechen, die, die hundertfünfzig, die vor mir saßen, noch gar nicht kannten. Also du hast die Möglichkeit ähm und das empfehle ich, allen, weil es ist es funktioniert, haben wir im letzten Jahr wieder gemerkt, mit Spenden, Briefumschläge, die auf der auf dem Tisch liegen, Du hast ja Leute dort vor Ort, die sich vielleicht auch gar nicht die sehr introvertiert sind, die sehr, sehr gerne Gutes tun wollen, aber sich jetzt nicht melden, wenn es um eine Auktion geht oder sonst was und mit steigern. Solche Leute hast du und solche Leute hatten wir scheinbar auch sehr viele äh im letzten Jahr bei unserer letzten Gala. Das heißt, du hast Spendenbriefumschläge auf dem Tisch liegen, die ausgefüllt werden können oder äh die gefüllt werden können und ähm auf dem Briefumschlag kannst du dann draufschreiben, äh ob du eine Zuwendungsbescheinigung haben willst, also das das das Klassische, Da ein kleiner Tipp, das haben wir im letzten Jahr zum ersten Mal gemacht. Vielleicht auch einen Zettel in den Briefumschlag reintun, wo die ausfüllen können, wir überweisen in den nächsten Tagen Summe X als Spende. Viele haben auch vielleicht jetzt nicht äh haben vielleicht gedacht, wir können mit EC-Karte zahlen oder sonst was, sind enttäuscht, dass sie’s nicht äh konnten, aber möchte trotzdem, ja? Das heißt.

Maik Meid Haben das Menschen gemacht? Viele. Okay.

Daniel Könen Wir sind von einer Frau äh vor der Gala angerufen worden. Ob’s diese Möglichkeit gibt, da habe ich vorher überhaupt nicht drüber nachgedacht, Haben’s sehr schnell umgesetzt äh und es haben sehr viele genutzt. Ich kann’s nur empfehlen. Es lohnt sich. Dann gab’s äh eine Auktion oder gab’s drei Auktionen ähm wo diese prominenten Menschen, die diese Projekte oder unsere Sozialprojekte vorgestellt haben ähm ein eine eine, irgendwas Persönliches mitgebracht haben. Also dass ähm Kindermusik äh Duo, Fog und Janina haben eine Ukulele mitgebracht, wo sie auch, glaube ich, drauf unterschrieben haben.

Maik Meid Funk und Janina übrigens für all diejenigen, die Kinder von euch haben, Food kennt man ähm von Wissen macht A, KiKA, ja also das ist der Kollege, der ganz wenig was sagt, weil er spricht da in der Sendung nie, aber ein ganz bekannter Typ, ja.

Daniel Könen Aber er kann gut reden.

Maik Meid Ja, definitiv, absolut. Und auch sein seine Frau auch noch hochschwanger, ne? Es kam auch noch dazu.

Daniel Könen Nicht mehr. Ich freue mich, dass sie einen kleinen Emilio geboren haben am 25. Dezember, also ein äh ein.

Maik Meid Wunderbar. Wunderbar. Herzlichen Glückwunsch.

Daniel Könen Ähm ganz genau und ähm genau, also eine Ukulele gab’s von ähm.

Maik Meid Nur ganz kurz nochmal, damit man auch so eine Vorstellung hat. Die ging, glaube ich, für, weiß ich nicht, vierhundert Euro? Vierhundert Euro gingen die weg, ne?

Daniel Könen Vierhundert Euro. Wir machen’s äh genau. Dann gab’s einen Boxsack vom Box-Olympiasieger, Thorsten Mey mit.

Maik Meid Henry Maske unterschrieben.

Daniel Könen Und einem Konterfall von äh Torsten selber und unterschrieben und von Henry Maske und unterschrieben. Also es gibt Bilder, wo man klar sieht, er unterschreibt live, also beide unterschreiben live. Ähm und der ähm, Andre Mangold äh Bachelor ist ja auch ähm Basketballspieler.

Maik Meid Muss man immer dazu sagen, auch das war ganz tolle Energie im Raum. Ich meine, es war ganz bestimmt Zufall, aber dann hat diesen diesen Boxsack auch noch eine, ersteigert ja die total happy war diesen Boxsack, kriegen, ja? Also bei anderen hätte der vielleicht jetzt nur im Keller rumgestanden und hätte man irgendwie net was gespendet oder so. Aber die hat die hat den wirklich auch also die hat wirklich dann auch eine Verwendung für.

Daniel Könen In der Tat und man merkt hier auch während der ganzen Veranstaltung, sie will den haben, Du wusstest eigentlich, ich stand ich stand immer den ganzen Abend hinten in dem Raum hinter den 150 Leuten und du siehst ja, wer das haben will, Ich bin sehr froh, dass wir auch Menschen im Raum hatten, äh, äh die das nicht haben wollten, aber die den Preis durch ihre auch hochgetrieben haben, so funktioniert das ja. Sehr lebendig und ähm genau, der Andre Mangold ist ja auch Basketballprofi in Köln, und der hat zwei Trikots mitgebracht, handsigniert äh.

Maik Meid Kann man auch nochmal dazu das war ja auch gewünscht.

Daniel Könen Im wahrsten Sinne des Wortes, im wahrsten Sinne des Wortes selbst getragen. Ähm genau und äh der Boxsack und äh auch die Trikots haben äh beide 2000 Euro gebracht, kann man ja durchaus sagen. Und ähm, also äh drei Auktionen ähm in in Form einer amerikanischen Versteigerung. Das heißt nicht der Letztbietende gibt, sondern alle, die Bit bieten, geben sozusagen die Differenz von dem Vorbieter.

Maik Meid Kurzer Exkurs. So als digital denkender Mensch, du hast das Thema grad schon angesprochen, wir reden hier von Bargeld. Warum reden wir nicht von Plastik?

Daniel Könen Weil ich mir da noch nie Gedanken drüber gemacht habe.

Maik Meid Also es funktioniert anscheinend noch mit Bargeld.

Daniel Könen Es funktioniert mit Bargeld, du musst es vorher ankündigen, habe ich jetzt festgestellt. Also es macht Sinn, also es macht Sinn vorher anzukündigen, wie können die Leute denn ihr Geld dalassen? Bargeld als Bar äh Gabe sozusagen oder gibt es an dem Abend auch die Möglichkeit äh per EC zu zahlen. Also du musst, Das das ist das, was ich jetzt gelernt habe aus der letzten Veranstaltung. Du musst den Leuten klar machen, wie können sie denn ihr Geld da lassen? Also, aber vollkommen berechtigte Frage, weil das ist genau die Frage, um die sich vieles im Nachgang noch gedreht hat.

Maik Meid Auf der Baustelle fürs nächste Mal.

Daniel Könen Fürs nächste Jahr. Genau.

Maik Meid Dazu aber nachher mehr.

Daniel Könen Ganz genau. Ja also ähm auch ähm äh Auktion. Dann gab es eine große Tombola, mit wahnsinnig tollen Preisen von einer äh Schiffstour auf dem Rhein drei Tagestour in in, Kabine bis hin zu äh hier wie heißen diese ähm äh Heißluftballons äh äh Heißluftballonfahrt ähm.

Maik Meid Jeder, der schon mal für eine Kirchengemeinde eine Sommertombola organisiert hat, wo es Blöcke und Kugelschreiber gab, weiß, was das für ein Aufwand ist.

Daniel Könen Das ist verdammt viel Aufwand und ich gebe einfach zu bedenken, fang früh an. Fang früh an und dann äh klappt das auch. Ähm und dann gab es äh noch die Möglichkeit ähm, ein äh besonderes Kunstwerk zu ersteigern. Ähm jetzt wird’s leider wieder sehr emotional. Wir haben ähm einen Künstler gewinnen können, den, Mika Springwald, ein einen deutschen Stan-Stil-Künstler, der schon allerhand auch an Promis unter äh dem Pinsel hatte oder unter der Sprühdose hatte und ähm der hat einen Setzkasten, der in Erftstadt aus der Flut gezogen wurde zu einem Flutbild, oder zu einem, ich muss wirklich sagen, zu einem Flutkunstwerk äh äh gestaltet hat. Das konnte man an dem Abend ebenfalls ersteigern in einer stillen Auktion. Das heißt, jeder konnte, wer möchte, ein ein ein, Betrag in einem also auf auf einen Zettel einen Betrag schreiben äh und der Höchstbietende hätte hat an dem Abend dann den Zuschlag bekommen, Also etwas, auch was noch mal sehr regional verortet war. Und ich glaube, das gibt es überall. Gott sei Dank, nicht überall, so einem äh mit so einer schlimmen Vorgeschichte, aber ich glaube, du kannst regional unheimlich gut Dinge, in einer Auktion geben, versteigern, die auch einen einen lokalen Bezug haben.

Maik Meid Da konnte also das war von der von der Präsentation dann tatsächlich emotionaler und auch nicht so ich sage mal nicht so wie der Boxsack, ja, weil da beim Boxsack ging’s wirklich auch nochmal um Freude und witzigerweise hat, Dieselbe Dame hat auch hinter diesen Setzkasten, glaube ich, wenn ich mich richtig einsinne, mit mit ihrem Mann bekommen so und ähm hat man auch gemerkt, also ich kann das ja sagen, weil das war ja öffentlich. Die stand ein Händchen haltend auf der Bühne, So und ähm, hast du auch gemerkt, es hat wieder genau getroffen. Also ich das glaube ich machte auch grundsätzlich diese diesen diesen emotionalen Bogen in dieser in dieser Veranstaltung aus, dass irgendwie gefühlt alles gepasst hat.

Daniel Könen Ja, das Gefühl hatte ich eben auch nein, es gibt natürlich Sachen, wir haben auch in der letzten Woche jetzt endlich äh diese Veranstaltung reflektiert, um nach vorne auch gucken zu können.

Maik Meid Gleich zu nach vorne, ne? Das machen wir gleich.

Daniel Könen Genau äh genau wollte ich äh nur sagen. Ähm aber genau das haben wir halt auch gemerkt, dass vieles, was wir da angesetzt haben, halt gut funktioniert hat. Ähm und als äh letzten Punkt und den finde ich eigentlich am, Tollsten, das Bild, ich hatte ganz am Anfang erzählt, du gehst über den roten Teppich und äh von dir wird ein Bild gemacht. Dieses Bild wurde während der Veranstaltung ausgedruckt und du konntest es nachher ähm äh nachher mitnehmen. Wenn du möchtest, konntest du dafür auch noch was dalassen. Also.

Maik Meid Haben Menschen auch gemacht dann.

Daniel Könen Und das haben Menschen verdammt verdammt viel gemacht.

Maik Meid Die eher die die bei der Versteigerung nicht mitgemacht haben, das haben ja wirklich nicht alle mitgemacht ne und dann nochmal.

Daniel Könen Ich hatte so ein bisschen das Gefühl beim Ausgang hatten noch viele Leute ziemlich viel Geld im Portemonnaie ähm was sie gerne dalassen wollten.

Maik Meid Das war aber auch dann hinterher nicht auf dem nicht auf dem Endergebnis mit drauf. Es kam noch hinzu, ne.

Daniel Könen Genau, also wir waren wir waren bei neunundvierzigtausendfünfhundert oder so, nee neunundvierzigtausendneunundneunzig oder so. Genau, aufm Foto bitte einfach nochmal gucken und wir waren, deutlich über der 50tausend ähm dann wirklich am am wirklichen Ende des Abends.

Maik Meid Ein Punkt noch völlig ausgelassen. Ähm du hast jetzt ein bisschen durch diesen Abend geführt. Zwei zwei Dinge ausgelassen. Das ähm Kölsche Band vielleicht nochmal was zum Inhalt und da muss ich ja sagen, da bin ich hier so als protestantisch, westfälischer Baumstamm, Baumstämmchen tatsächlich in eine Parallelwelt gefallen, wo ich gedacht habe, was passiert denn jetzt hier? Ähm ich glaube, das war auch deshalb so erfolgreich, weil verschiedene Dinge zueinander kamen. Ihr hattet eine eine, Karnevalsband noch am Start, die innerhalb von kürzester Zeit, das musste ich ja auch lernen, irre. Innerhalb von einer von zehn Minuten hatten die die Bühne aufgebaut, ja vermutlich eben für Karneval, weil dann haben die 18 Auftritte am Tag so, innerhalb von zehn Minuten war die Bühne aufgebaut. Die Räuber, Räuber, Räuber.

Daniel Könen Für alle Rheinländer zum Beispiel oder Nicht-Rheinländer ähm wenn eine Trommelsche geht, das ist so das das berühmte das berühmte, ja das ist von denen, ne.

Maik Meid Ist schon denen. Das ist von denen. Lange Rede kurzer Sinn. Die waren auf der Bühne, Und ähm spielten die ersten Takte um die Leute Leute waren im, in Ekstase. Tatsächlich sieht man auch, also das ist keiner auf dem Tischen stand, das war alles. Mein Moment war dann, ich sage, jetzt sind wir eh alle coronapositiv. Äh da da war da war für mich dann durch. Ernsthaft, so. Ähm.

Daniel Könen Auf den Bildern auch ganz schön.

Maik Meid Ja die Luft war also Luft war echt krass so und ähm, die machten da richtig Party. Also ich aus zwei Gründen kommen aus drei Gründen. Einmal sie können es, es ist der Rheinländer an sich, wenn der die Chance hat äh dann macht er das so. Punkt zwei, Die Leute waren waren trocken wie ein Schwamm, der der in der Wüste lag und auf einmal kommt ein Tropfen Wasser da drauf. Nämlich die haben seit zwei Jahren keine Party mehr gehabt und auf einmal hatten sie die Chance was zu tun ja ähm und dann eben auch noch in dieser besonderen speziellen Atmosphäre, in der sie waren und dann da habe ich das war der Moment wo ich gedacht habe, jetzt ist hier Land unter und jetzt geht’s vorbei, ja. Also Chapeau für diesen Schachzug muss man auch ganz ehrlich sagen und Punkt äh und der letzte Punkt, Kannst du vielleicht noch mal ein bisschen was zu sagen ähm essen, Also zu einer Charity-Gala gehört auch Essen und wir hatten aber jetzt hier nicht ähm äh ich sage mal die schwarz-weiß geklärt äh äh gekleideten Kellnerinnen und Kellner, die durch die Gegend gegangen sind und das Vier-Gänge-Menü kredenzt haben, sondern ihr habt das ganz, Hausbacken gemacht, sage ich mal. Erzähl mal.

Daniel Könen Das ist richtig. Also erstmal, ich bin sehr froh, dass du nach dem Auftritt äh auch noch dabei warst. Äh weil du grad so despektierlich sprachst, äh dass dass es eigentlich nicht dein. Weiter Mit Dem Programm

Maik Meid Oh Gott das geht so also aber das ist so völlig nicht meine Welt.

Daniel Könen Bin froh, dass wir bis zum Ende geblieben bist. Herzlichen Dank.

Maik Meid Schwiegerfamilie kommt ja aus aus Kölnern, meine Schwiegermutter aus dem 11.11. ja ja und mein, mein Schwiegervater ist wirklich Urköllner und der ist leider schon verstorben vor ein paar Jahren. Ich erinnere mich an einen rein an einen Rheinfeiern in den Geburtstag meiner Schwiegermutter, die nicht aus konnte aber ganz lange Jahre in Köln gelebt hat. Mittlerweile im Münsterland wohnen. Da wurde in den Elthhilsen Reihe gefeiert und der ganze rheinmännische, die ganze rheinländische Mischpoke im Wohnzimmer und dann wurde dann um 11 Uhr 11 der Fernseher umgedreht und dann wurde die Übertragung vom, vom WDR erstmal und dann sitzt du da ja als so, der gar nicht um denkst, ich äh morefoyce Ausgang, ja? So es ist wirklich es ist nicht meine Welt ähm aber da habe ich an dem Abend ganz professionell gesehen. Ich habe schon andere Sachen fotografiert, um’s vorsichtig auszudrücken.

Daniel Könen Also es war grandios, ja als äh liebender Rheinländer.

Maik Meid Es war wirklich also hast du gemerkt, das war genau das Richtige für die Leute an dem Moment da vor Ort? Mampfen. Essen

Daniel Könen Essen. Ein sehr, sehr wichtiges Thema und damit kannst du viel verkehrt machen. Wir haben einen Caterer, mit dem wir, schon sehr lange zusammenarbeiten, zu dem wir ein unheimliches Vertrauen haben, der uns auch beraten hat äh in unserem Projekt Frühstücksmobil beispielsweise. Wer also auch wieder in unserem Netzwerk mitspielt und mit tut und weiß, was wir tun, ähm also der dabei ist. In der Tat hatten wir einfach ganz profan ein Fritten-Truck, also ein ein ein Foodtruck ähm äh wo Pommes rausgegeben wurden, aber nicht einfach nur.

Maik Meid Sagen nicht ja genau, also muss man schon sagen. Es war jetzt nicht in dem Ruhrgebiet hättest du mit einem mit einem schönen Currywurstwagen, hättest du da ordentlich was hingekriegt, aber es war ja nicht nur Pommes. Essen

Daniel Könen Ja um jetzt auch die Ruhrgebieler mal ein bisschen zu verteidigen. Ich glaube auch eine Gala. Äh da kannst du nicht nur Pommes Currywurst draus geben. Ach.

Maik Meid Ganz kurz bald deine, halte deine Idee, ich war mal auf einer Veranstaltung ähm auch auf einer größeren Veranstaltung, da gab es jemanden, der hat westfälische Canapés gereicht, so in so kleinen Porzellan-Pommesschalen etwas kleiner und dann gab’s dann so ein kleines bisschen Erbsensuppe ein bisschen Currywurst und so ein bisschen äh so Mettwurst und so. Das war war hatte schon was.

Daniel Könen Das Tolle ist, es sieht ja auch gut aus. Also nicht äh wenn du so ein so ein Pott-Erbsensuppe aufm Tisch hast, das sieht ja nicht gut. Das schmeckt vielleicht gut, aber es sieht nicht gut aus. Aber wenn du kleine äh Canapés hast. Essen

Maik Meid Jetzt gab’s Pommes.

Daniel Könen Es gab Pommes, aber nicht nur Pommes, sondern mit verschiedene Toppics drauf. Also ganz viele unterschiedliche Sorten. Also ich weiß nicht, ob du äh was gegessen oder was.

Maik Meid Also man muss so sagen, Sie haben wir haben ja hier auch Menschen dabei, die ähm durchaus was mit Putin anfangen können, mit dem Begriff Putin. Es war im Prinzip ganz viel Putin ähm als Frittenwerk, kann man ja glaube ich sagen, der da der da Pommes geliefert hat und ganz viele unterschiedliche Putin äh Sorten und Arten. Ich persönlich habe vorher, vor dieser ähm Veranstaltung schon zig Mal im Frittenberg gegessen. Ich wusste, was da passiert. Für viele war das neu. Ja ähm, wirklich völlig unterschiedliche Soßen auch zu Pommes, unterschiedliche Arten von Pommes, ähm vieles eben auch vegan, ja, vegetarisch sowieso, ähm aber eben auch nicht nur ähm wirklich im Prinzip, Essen kamst du da klar.

Daniel Könen Genau und wenn du keine keine Fritten, wie man äh hier so sagt, landläufig sagt gab es noch ähm aber auch Alternativgerichte aus dem Wok. Äh es gab äh verschiedene Salate. Es gab äh verschiedene, was du vorhin schon sagtest. Ähm verschiedene äh Canapés auch. Äh Nudeln, ganz genau Spätzle, äh das ist Einzige, was ich an dem Abend übrigens äh gegessen habe. In der Tat, die waren super. Also eigentlich sehr, Essen klassische Sachen, die ich auch zu Hause kriegen könnte, aber in einem Ambiente vorbereitet, wo du sagst, Jo und genau das passt hier in diese Veranstaltung rein.

Maik Meid Die mussten aufstehen und sich das holen. Es gab niemand, der es geliefert hat.

Daniel Könen Also wir haben äh wir haben äh genau, sie mussten aufstehen. Wir haben so äh seit der ersten Gala äh haben wir das Programm, dass Sie am Anfang beim Reinkommen kriegen Sie ein ein kleines Häppchen, ein kleines Gläschen schon mit irgendwas an, Essen an an an, Essen drin, sodass der erste Hunger erstmal auch gestillt ist. Dann gibt es in der ähm nach einer Stunde Bühnenprogramm gibt es eine eine Pause, meistens auch eine Stunde, wo dann jetzt ähm das Frittenwerk zum Einsatz kam oder auch äh die Spätzle et cetera pp. Ähm und ganz zum Ende, nach dem Programm gibt es noch einen einen Nachtisch und ähm so verteilt sich die Nahrungsaufnahme sozusagen über den gesamten Abend, und es fügt sich einfach in den Arm mit rein. Also es ist nicht so, dass jemand kommt oder den Teller wegnimmt oder sonst was, sondern du entscheidest, ah, wann du isst äh und äh zumindest teilweise wann du isst und wie lange du auch isst.

Maik Meid Wann begann denn die Veranstaltungen? Wann war sie zu Ende? Für die Gäste. Das.

Daniel Könen Mhm. Für für.

Maik Meid Sie für dich begann, das klären wir gleich.

Daniel Könen Für die Gäste begann die Veranstaltung meine ich um neunzehn Uhr, neunzehn Uhr, neunzehn Uhr dreißig und war dann letztlich um dreiundzwanzig Uhr, zweiundzwanzig Uhr dreißig, dreiundzwanzig Uhr auch zu Ende. Wir haben, diesmal nicht überzogen. Bei der letzten Gala, weil’s da haben wir auch gelernt, ähm mit der Zeit, wo wir noch, gut kürzen können, äh haben wir eine Dreiviertelstunde überzogen und das war einfach no. Das darf uns diesmal nicht passieren. Da hatten hatte das Moderatorenteam auch, echt von uns ähm äh die Order bekommen, zu sehen, dass wirklich das vernünftig auch funktioniert.

Maik Meid Und dann jetzt ähm mal der große Bogen wann begann denn die Veranstaltung für dich und wann war sie für dich vorbei? Nicht an dem Tag, sondern ich meine, jetzt ist größer gedacht. Wann Planen?

Daniel Könen Genau, das äh ich hätte auch ein Jahr vorher angefangen, aufgrund der Erfahrung, die wir ja schon von zwei Veranstaltungen dieser Art hatten und auch ein Netzwerk haben, auf das ich mich verlassen kann, auf das ich Vertrauen, auf das ich aufbauen kann. Diese Veranstaltung, was die Planung angeht, ein Jahr vorher begonnen. Meistens ist es so, dass so um Ostern, des äh Vorjahres ähm äh klar steht, wir wollen das, wir machen das und dann beginnen so erste, Ideen im Kopf zu spinnen, was machen wir, was machen wir nicht. Aber so die wirkliche, der wirkliche Start, der Vorbereitung der Locationsuche der Suche nach nach Acts, nach Möglichkeiten, was was wollen wir an dem Abend vorstellen? Beginnt ungefähr ein Jahr, vorher und die Zeit brauchst du auch. Das haben wir jetzt auch wieder gemerkt. Wir waren in Erftstadt, Ordnungsamt in Erftstadt war verständlicherweise aufgrund der Katastrophe, Flutkatastrophe sehr mit anderen Dingen beschäftigt, hatte wenig Zeit äh zum Beispiel unseren Antrag zur Nutzung zur Umnutzung dieser äh dieses Autohauses ähm, mit uns durchzugehen. Bei uns brannte die Hütte, weil wir wir mussten irgendwas wissen ja und, Deswegen frühzeitig anfangen, dann hat man auch es wird immer eng vorher.

Maik Meid Was ist die sogenannte heiße Phase dann davor? Also ich unterstelle jetzt mal, du wirst ab einer gewissen Zeit oder ab einem gewissen Zeitpunkt das sowieso aber auch nichts anderes mehr gemacht haben. Wie wie hart ist denn so diese Phase, wie lang geht die.

Daniel Könen Ich würde jetzt sagen, so die wirklich harte Phase sind so drei, dreieinhalb Monate vorher.

Maik Meid Dann könnte man natürlich jetzt Vollkostenrechnungsmäßig auch nochmal an den Erlös rangehen und sagen, dann wird’s schon irgendwann spannend, ob sich das dann lohnt, ne? Aber ähm das lassen wir jetzt mal außen vor. Du machst dreieinhalb Monate im Prinzip nur noch Gala. Okay.

Daniel Könen Nein ähm weil, wird auch gar nicht funktionieren. Ich habe vorhin gesagt, ich leite die Abteilung Presse und Kommunikation und habe nebenbei noch, durchaus andere Baustellen. Ich sehe zu, dass sich diese heiße Phasen natürlich jetzt nicht noch mit anderen Großprojekten, schreibe nicht unseren Jahresbericht in den dreieinhalb Monaten. Äh ich äh mache kein Relaunch unserer unserer äh Website. Also ich sehe schon zu, dass in dieser Zeit keine Großprojekte weiteren Großprojekte laufen.

Maik Meid Wieviel Menschen arbeiten denn dann an der an der Gala in dieser Phase?

Daniel Könen Zwei, zwei, zweieinhalb, sagen wir zweieinhalb, weil irgendwann kommen auch so Komponenten dazu wie äh wie sehen die Tische aus? Ähm wer koordiniert Bühne? Also es kommt in den dreieinhalb Monaten dann, Step by Step dazu. Aber bis zu diesem Zeitpunkt versuchen meine Kolleginnen, die ich auch herzlich grüße, Barbara Krämer und ich, Wir versuchen so weit es geht bis zu diesem Zeitpunkt sehr, sehr viele Menschen, wo wir wissen, auf die wir zurückgreifen können, außen vor zu lassen, weil die haben ihren eigenen Job. Wir machen also, was ich vorhin gesagt habe, wir versuchen viele Menschen mit einzubinden, die sowieso mit uns zu tun haben, die sowieso für uns arbeiten. Wo wir aber genau wissen, die haben eine Vergangenheit im äh äh Bereich von äh von Fernsehen, von TV-Produktionen, Ja super, die können wir gebrauchen, um äh beispielsweise das Bühnenprogramm vernünftig äh also die haben ein ein ein Verständnis dafür, was auf Bühne funktioniert. Ähm wir haben Menschen, bei uns arbeiten. Die haben eine Vergangenheit im Gastrobereich. Ist ja genial. Ähm also aber, Das musste klar sein, dass du auch mal, Out of the Box Denks, ja, nicht nur was müssen wir einkaufen, was müssen wir noch tun, sondern auch welche Menschen können uns denn helfen.

Maik Meid Diese Veranstaltung jetzt dreimal gemacht. Du hast gerade schon in so einem Nebensatz gesagt, ja ja nächstes Jahr, der erfolgt euch recht. Wart ihr denn auch irgendwann mal an dem Punkt zu sagen, ganz ehrlich, warum tun wir uns das an? Was was überzeugt euch das nochmal zu machen? Wenn das so viel Aufwand ist.

Daniel Könen Ich glaube, der Erfolg äh den diese Veranstaltung ja mittlerweile hat und da spreche ich nicht nur von einem einem Erfolg, den meine Kollegin und ich äh alleine zu verantworten haben haben, sondern, spielen sehr sehr viele Leute mit. Angefangen von der Geschäftsführung bis zu wirklich Personen, wie ich grad gesagt habe, die ihre Fähigkeiten da auch noch mal mit reinbringen. Und zum anderen sehe ich persönlich den Erfolg eigentlich eher weniger an dem Abend mehr in der Zeit danach, Also wenn Menschen auf dich zukommen, die den Abend erlebt haben, hatten wir. Ich habe vor zwei Wochen äh habe ich einen einen einen weiteren Spendencheck entgegennehmen können. Die sagen, boah die Winterhilfe, genial. Und hier hast du nochmal 5000 Euro. Genau das ist ja das, was ich eingangs auch mit meinem mit meinem Statement äh oder.

Maik Meid Bindung, Bindung, Bindung.

Daniel Könen So Es ist also äh also da kriege ich Gänsehaut. Wenn ich dann einen Anruf kriege und sage äh und und gesagt bekomme Herr Köhn, super Veranstaltung, jetzt wissen wir auch, was sie tun, und deswegen wollen wir weiter tun und das, was wir an dem Abend getan haben, das kann jetzt nicht alles gewesen sein.

Maik Meid Wow, also ja, coole Sache. Nochmal auf zwanzig auf zwanzig dreiundzwanzig kommen wir gleich nochmal zu sprechen. Mich würde nochmal so ein paar vielleicht hast du da Anekdoten, was was kann denn alles schiefgehen?

Daniel Könen Vieles und ich könnte im Fundraiser-Magazin äh äh die Rubrik äh wie heißt die, dumm gelaufen.

Maik Meid Oder schöner scheitern.

Daniel Könen Schöner Scheitern könnte ich glaube ich sehr füllen.

Maik Meid Sucht immer also.

Daniel Könen Habe mich noch nicht getraut. Ich habe mich noch nicht getraut, mich zu outen. Äh nein, es kann natürlich super viel schief gehen. Also eine Sache war jetzt im letzten Jahr, da konnten wir aber nichts dafür, dass äh wir, ähm äh dass wir Menschen hatten, die einen Tag oder sogar an dem Abend mir schrieben, Wir haben uns infiziert. Äh wir liegen mit Grippe äh.

Maik Meid Klar, hast du immer.

Daniel Könen So, ne, haste immer. Wir konnten Gott sei Dank dann noch mit Mitarbeitenden aus dem Autohaus dann den Saal auch wieder füllen, was sich total genial findet, dass die auch gesehen haben, was man aus ihrem Autohaus machen kann.

Maik Meid Man muss vielleicht noch mal dazu sagen, der ähm Autohausbesitzer hat stand auch noch mal auf der Bühne und hat gesagt, das war jetzt nicht die erste Veranstaltung, sondern das ist im Prinzip sein sein Hobby, das er in dieser in diesem Haus auch Veranstaltungen durchführt, aber es war seine erste Charity-Veranstaltung.

Daniel Könen Und sagte mir beim Aufräumen Herr Köhn, nächste Woche gehen wir in die Planung für die nächste, oder? Und damit hast du doch gewonnen, Also super, super genial. Ähm was kann noch schiefgehen? Essen ist kalt. Was kann noch schiefgehen? Dass du keine Möglichkeit hast mit der EC-Karte zu zahlen. So ist ist ein, habe ich jetzt gelernt, ist ein Fehler. Ich glaube, wir hätten das Ergebnis äh Ertragsergebnis auch noch höher haben können. Ja, wenn du nicht vernünftig kommuniziert hast, was was das Bühnenprogramm angeht. Also wenn du in ist ja sowieso meistens, was du im Kopf hast, spielt sich da oben vielleicht gar nicht so ab, wie du das eigentlich wolltest. Ne?

Maik Meid Warum ich die Frage ist, mir sind an diesem Abend keine Patzer aufgefallen. Ich war nicht in der Planung beteiligt. Ich habe eben von dir nur das Briefing bekommen, was an dem Abend passieren soll und mir ist nichts aufgefallen.

Daniel Könen Haben wir ja vieles richtig gemacht. Ich hätte also ich habe ja gesagt, wir haben die Reflexion äh vor einer Woche gemacht. Ich hätte vielleicht äh den Reflexionsbogen mal mitbringen müssen. Ähm also es gibt schon Dinge, wichtig ist aber, oder für mich ist wichtig, dass an dem Abend wirklich der Gast im Mittelpunkt steht. So und wenn der Gast, und du den Gast spüren lässt, dass er auch im Mittelpunkt steht. Und dann kann dir auch ein Weinglas daneben runterfallen. Das ist total egal. Dann hebt ihr dann hilft ihr sogar mit Aufheben, ja? Aber wenn du den Fokus hast nur auf äh Spende gibt’s eine Spende gibt es. Spende gibt es. Wird das nicht funktionieren, glaube ich, ist meine Meinung.

Maik Meid Ja, das da sind wir wieder im Fundraising, ja. Das führt fühlt sich ja auch jemand.

Daniel Könen Also der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und äh das da kann man glaube ich sehr viel falsch machen. Für Wen Ist Das Was?

Maik Meid Mit mit deinem Erfahrungsblick auf diese Art von Veranstaltungen. Wer sollte sowas vielleicht nicht machen, wem würdest du, also welcher Organisation würdest du empfehlen, es nicht zu machen? Und welcher unter welchen Voraussetzungen würdest du sagen, versucht es mal? Was ist notwendig.

Daniel Könen Glaube, ohne da mich jetzt weit raushängen zu müssen. Ich würd’s jedem empfehlen, mal ein Fundraising-Event zu starten und es also, So eine Charity-Gala ist ja ein Event unter vielen Dingen, Also wir machen zum Beispiel auch und das ist ja ganz klein, das heißt wir sind so ganz groß, also für uns ganz groß und ganz klein. Wir machen zum Beispiel einen Spenderstammtisch. Auch das läuft bei uns unter Fundraising Event. Ich glaube, das kann würde ich jetzt sagen, jede NGO, ja? Äh ob groß, ob klein, ob, dünn. Ist, glaube ich, total egal. Also was ich damit sagen will, ist, wenn du große Dinge angehst, wo beispielsweise viel auch, rechtlich aufgepasst werden muss, steuerrechtlich grade steuerrechtlich aufgepasst werden muss. Dann solltest du wirklich Leute im Hintergrund haben, die da nochmal drüber gucken, die auch Erfahrung haben, die ähm die dir auch noch mal ehrlich Tipps geben, Lass besser oder setzt das Wort vor, das andere, dann ist steuerrechtlich schon mal. Also ich glaube.

Maik Meid Der der Fokus der heutigen Folge lag ja wirklich auf der Umsetzung und auf das Schaffen von Bildern, dass Leute da draußen eine ungefähre Vorstellung davon haben, was da passiert ist. Worauf ich gar nicht eingegangen bin, ist, dass es ja auch unterschiedliche Modelle gibt, wie man Fundraising-Events Dienstleister Einbinden? als Organisation durchführen kann. Ich würde trotzdem noch mal deine Einschätzung wissen. Ähm du hast jetzt gesagt, wir haben alles pro Bonopartnern gearbeitet. Alle Menschen haben irgendwie Ausnahme des Essens ähm für für für lau gearbeitet ähm als als ja als eigenes Engagement, Es gibt Dienstleister, die ähm unterstützen. Also es gibt Dienstleister, die richten das auch für dich aus, auf eigene Rechnungen. Du kriegst den Überschuss. Was was auch immer. Ähm aber wie, Wie stehst du dazu, würdest du das machen? Würdest du’s nicht machen? Was hast du da hast du da für Erfahrungen gemacht? So wie schätzt du das ein?

Daniel Könen Also wenn’s in die äh letzten fünf Monate geht, würde ich sagen, habe ich mir schon sehr sehr, oft die Frage gestellt, warum holen wir eigentlich nicht eine externe Agentur da rein, äh die uns das jetzt umsetzt? Ähm wir hatten bei bei der ersten Gala hatten wir in der Tat eine Agentur drin, die uns ähm ähm äh die Pressesache drumherum äh gemacht hat. Das war auch gut, Aber auch da haben wir gemerkt, also es war wirklich gut, aber da, auch da haben wir gemerkt, ähm können wir eigentlich auch alleine. Kann das nicht jede Organisation, was ja auch vollkommen in Ordnung ist und da sollte man sich selber auch richtig einschätzen können. Also nicht übernehmen, einschätzen können. Ähm ja, also in den letzten äh in den letzten fünf Monaten vor so einer, für uns großen Veranstaltungen wünschte ich mir schon manchmal auch das ein oder andere Paket abgeben zu können und auch eine externe Erfahrenagentur mit reinzuholen. Ähm, da aber schlicht und weg äh schlicht und einfach auch kein Geld für. So ähm und deswegen machen wir uns selber. Aber, äh wenn wenn Ressourcen da sind extern jemand reinzuholen, lohnt sich das glaube ich wirklich, weil da damit verändert sich auch noch mal ein Blick. Du holst ja jetzt von außen noch einmal jemanden dazu, der dir sagt, Versuch’s doch mal so aus meiner Sicht, meiner Außensicht, meiner Außendarstellung, bist ja wirklich so in deinem Circle drin. Ja, du kennst deine du kennst alles, ja? Ich wusste jede Minute, die an dem Abend abgegangen ist.

Maik Meid Die gab ja auch ein detailliertes minutiöses Briefing, also.

Daniel Könen Genau korrekt, ja? Und das ist ja auch wichtig. Aber wenn jetzt jemand von außen guckt oder äh du hast ja auch, Du hättest ja auch was gesagt, wenn dir was besonders aufgefallen wäre, wo du gesagt hättest, Daniel guck doch beim nächsten Mal, ja? So, was ja auch toll ist, was ja auch gut ist und so verstehe ich Kollegialität. Aber wir haben einfach schlicht und weg kein Geld dafür. Also machen wir es selber. 2023

Maik Meid Ich lass uns mal zur zur Schlussrunde kommen. Ich habe ähm immer noch nicht aufgelöst, warum wir uns unter anderem hier auch getroffen haben in in an dem Ort hier in in Witten, tatsächlich ähm habe ich in einem früheren beruflichen Leben hier an diesem Ort ähm nicht nur ab und zu mal Mittag gegessen, weil ich hier um die Ecke gearbeitet habe, sondern weil hier, ich glaube, das machen die gar nicht mehr, aber in regelmäßigen Abständen, dem Bereich, der jetzt da umgebaut wurde, ähm auf dem Foto, was wir gleich noch machen werden, kann man das dann sehen. Da wo jetzt der Kamin ist, äh regelmäßig eine Bühne stand, und ein hier lokaler Bade, der durchaus aber richtig, richtig guter Musiker ist, so so After Work und Abend ähm äh Tanzmusik ähm ähm von sich gegeben hat und dann hier wirklich der der, Der ganze Laden gerammelt voll war und richtig gute Musik gemacht hat und die dieses Ding hier auch als Eventhalle nutzen. So ähm, Also zwanzig dreiundzwanzig.

Daniel Könen Mhm.

Maik Meid Hier machen? Oder was machst du denn zwanzigdreiundzwanzig? Kannst schon was sagen.

Daniel Könen Also wenn mich eine regionale NGO hier in Witten ansprechen würde, ähm dann können wir da gerne drüber reden. Unsere Gala kann natürlich hier nicht stattfinden, weil sie.

Maik Meid Reinerft.

Daniel Könen Weil sie eine ganz andere äh Regionalität hat. Ja in der Tat ähm, geben wir unserer Geschäftsführung eine Empfehlung eine vierte Gala äh zu veranstalten, ähm zweitausenddreiundzwanzig respektive zweitausendvierundzwanzig. Man muss einfach gucken, welche anderen Projekte jetzt auch noch mal auch Vorrang haben, Aber in der Tat, wir planen wir hoffen sehr, damit wir wieder sehr sehr gute Bilder haben, auch dich wieder dabei haben zu dürfen, Das Datum steht.

Maik Meid Kommt da glaube ich auch nicht mehr raus aus der Nummer. Ich dachte mir.

Daniel Könen Da glaube ich nicht mehr raus, ganz genau und ich kann ja auch jedem empfehlen, wer möchte, soll mal.

Maik Meid Edit Marke blieb.

Daniel Könen Auf die Seite guckt, äh genau ähm und je mehr ich auch dadrüber nachdenke, ähm nach der letzten Veranstaltung war ich auch echt, durch. Ja, also richtig durch. Ähm aber je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr habe ich Spaß schon wieder äh Ideen zu spinnen, ohne jetzt konkret zu werden, aber Ideen zu spinnen. Ähm, wie man jetzt die IC-Geschichte umsetzen kann, zum Beispiel vielleicht kannst du mir da ja auch noch das den ein oder.

Maik Meid Damit halt du es hört ja keiner zu. Also falls falls jemand da eine Lösung hat ähm bloß nicht dem Daniel mitteilen.

Daniel Könen Nein, bloß nicht, bloß nicht, also äh eine kostengünstige Möglichkeit suche ich natürlich, ist klar. Ähm damit das äh meiste Geld bei den Kindern und Jugendlichen bleibt, Ja und ich freue mich irgendwie äh äh da drüber wieder nachts nachdenken zu können. Wir werden unserem Geschäftsführer jetzt um Ostern herum den Vorschlag machen und äh.

Maik Meid Ahnt das auch noch gar nicht, ist das möglich.

Daniel Könen Der ahnt das überhaupt gar nicht, gar nicht gar nicht und ähm erwartet von uns einen Vorschlag.

Maik Meid Mhm. Ich glaube, wenn du nicht durchgewiesen wärst nach der Veranstaltung, hättest du auch was falsch gemacht.

Daniel Könen Ich hatte ja viele Leute um mich herum, die gearbeitet haben. An dem Abend.

Maik Meid Ja komm, du standest auch auf der Bühne, du hast auch gearbeitet. Gibt’s.

Daniel Könen Und ich muss auch ganz ehrlich sagen und das ist ganz normal und ich glaube sogar gut, Ich habe deswegen nichts oder sehr wenig an dem Abend gegessen, weil ich ziemlich unter Strom stand, das ist auch gut, diese Anspannung zu haben und wenn die nicht da ist, dann passieren dir, glaube ich, auch ganz viele Fehler. Deswegen voll dabei.

Maik Meid Jetzt denkst du dir denkst du dir in zwanzig, dreiundzwanzig auch noch mal Corona weg?

Daniel Könen Absolut, ja da geht ah da gehen wir mal ganz stark davon aus. Da gehen wir mal ganz stark, Nein, das das wird äh dreiundzwanzig wird’s dann covid dreiundzwanzig heißen oder so. Keine Ahnung, weiß ich nicht. Spendenwunsch Von Daniel

Maik Meid Lieber Daniel, ich weiß, dass du ab und zu mal diesen Podcast hörst. Ähm welchen Spenden-Button dürfen wir denn unter diese Folge packen? Eine Organisation bitte auswählen, ähm die nicht deine eigene ist und für die du auch nicht irgendwie ehrenamtlich tätig bist oder.

Daniel Könen Ja, in der Tat äh gehe ich dann wirklich 30 Jahre zurück äh aus der ähm Anfangsberichteten äh Brasilien äh Geschichte habe ich dann irgendwann einen Verein gegründet, aus dem ich jetzt, bin da nicht mehr aktiv, deswegen kann ich das äh äh ist es, glaube ich, erlaubt jetzt hier zu sagen.

Maik Meid Also stütze auch nur so, weil das wieder was neues ist, was ich noch gar nicht wusste.

Daniel Könen Siehst du ganz genau einen Verein gegründet, ähm der salisianische oder Don Bosco Einrichtung in Brasilien äh dann auch dauerhaft unterstützt, den’s jetzt, dann auch schon echt fast 30 Jahre gibt äh in der Tat. Ähm das ist der Verein äh Kinder helfen Kindern grenzenlos. Wir waren damals Kinder, deswegen ist der Name auch, 30 Jahre mitgewandert. Ähm.

Maik Meid Website, da gibt’s einen Spenden-Button, da gibt’s zumindest eine Kontonummer.

Daniel Könen Da äh zumindest eine Kontonummer. In der Tat äh liegt, liegt dieser Verein eher weniger wert auf die Außenwerbung mehr auf das, was wirklich vor Ort in Brasilien passiert.

Maik Meid Hauptsache es gibt eine IBAN, die ich jetzt hier drunter verlinken kann.

Daniel Könen Das gibt es auf jeden Fall. Ähm grenzenlose Minus Hilfe Punkt DE ist auch die Website. Ähm da sieht man mich auch in ganz jungen Jahren. Also wenn man äh mal gucken, ob ich jemanden erkennt äh, und äh ja genau, das wäre die Organisation, wo ich mich sehr freuen würde, wenn da der ein oder andere Euro eingehen würde.

Maik Meid So spendet fröhlich und fleißig und viel. Vielen Dank. Ich danke dir für deine Zeit.

Daniel Könen Ja, es hat große Freude gemacht.

Maik Meid Wir das alles abgearbeitet, ne, oder? Ich denke. Du hast noch so einen Listefilter was?

Daniel Könen Ich denke nein, fehlt überhaupt. Nein, natürlich nicht. Du hast alles äh.

Maik Meid Also selten jemanden gehabt, der sich so vorbaut oder vor mir steht ein iPad mit Notizen und so und nee, es ist überschaubar.

Daniel Könen Ja, aber nicht viele, wie du’s siehst. Ich habe ähm und in der Tat plane ich meine äh Abschlussarbeit, um das noch zu sagen auch äh zu dem Thema und deswegen bin ich ein bisschen Hintergrundtechnisch vorbereitet.

Maik Meid Wir können glaube ich auch nochmal ein bisschen Werbung machen, weil ähm also vor zwei Tagen heute ist äh zumindest auch die Information rausgegangen, dass der Norddeutsche Fundraising-Tag verschoben ist aus Gründen in den April. Auch da wirst du einen ganztägigen.

Daniel Könen Nee einen einen neunzig-minütigen Workshop, aber auch zum Thema äh Event Fundraising äh machen und ja vielleicht äh sehen wir uns da. Ich habe das Gefühl, ach ich freue mich.

Maik Meid Habe das Gefühl, wir konnten uns dort sehen. Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende und euch da draußen auch.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

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