Kurz vor der kleinen Sommerpause tauschen sich Jona und Maik über E-Mail Newsletter und Newsletter-Marketing fürs Fundraising aus.
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Transkript
Sprecher None Twist and
Sprecher 1 Man könnte meinen, es hat uns gar nicht mehr gegeben. Es ist der 1. Juli 2021. Gestern war die Hälfte des Jahres 2021. Wir bewegen uns also quasi auf den Winter wieder zu und die Folge 115 vom Fundraising Radio in seiner neuesten Ausgabe. Und diesmal wieder in einer Ausgabe Mit Jona? Wie schön. Wobei, was heißt wieder? Die letzte Ausgabe war auch von dir, ausschließlich von dir.
Sprecher 2 Ja, da hast du gefehlt.
Sprecher 1 Du tust einfach Dinge, völlig anarchisch. Ja, du kommst auf einmal mit neuen Folgen um die Ecke und sagst, du hast hier. Qualitätskontent geliefert und ich muss damit dann klarkommen.
Sprecher 2 Ja, so ist das manchmal. Aber es gibt Schlimmeres.
Sprecher 1 Ich oute mich mal, ich habe es noch nicht gehört. Ja, aber viele andere haben das gehört. Also, wenn man so die Kommentare bei LinkedIn und so sieht, beziehungsweise nicht Kommentare, sondern Likes und so sieht, scheint es so zu sein, dass auch das mal wieder eine grandios gute Folge von dir war.
Sprecher 2 Es war mal eine Folge mit einem Thema, mit dem ich gar nichts zu tun habe. Also sonst bin ich ja eher dafür bekannt, mir die Rosinen rauszupicken und nur über das zu sprechen, von dem ich selber so ein bisschen Ahnung habe. Aber das war ganz, ganz schön über das ganze Thema eine besondere Form des Peer-to-Peer-Fundraisings, also die Wohnzimmerspende.
Sprecher 1 Zu sprechen und hat Spaß gemacht.
Sprecher 2 Danke nochmal an Felix Trasebskin.
Sprecher 1 Der ja jetzt irgendwie auch ziemlich Ist aber ziemlich gut durch die Decke geht. Ich habe jetzt irgendwie vom Deutschen Wandwesen-Verband auch noch mal eine E-Mail bekommen, dass er auf irgendeiner Regionalgruppe, ich glaube hier Rhein-Main oder so, auch nicht Rhein-Main, Rhein-Ruhr, auch nochmal von der Wurzel. Bitte was?
Sprecher 2 Hast du einen Newsletter bekommen?
Sprecher 1 Ach! Nee, nee, nee, nee, nee. Den Übergang machst du, den erlaubst du mir noch nicht. Tatsächlich soll es heute um Newsletter gehen, liebe Kolleginnen und Kollegen da draußen. Aber ich würde trotzdem gerne mal wissen, mal vorweg, wir haben uns schon so lange nicht mehr gesprochen.
Sprecher 2 Da habe ich gleich die nächste Überleitung. Man sollte ja eigentlich regelmäßig Podcasten und Newsletter versenden.
Sprecher 1 Ja, bäm. Da war, da war sie wieder die Ohrfeige. Also tatsächlich ist der Filter für das, was jetzt noch kommt. Relativ voll. Also, ich habe ein paar Sachen in petto, aber ich habe ja im letzten Jahr gelernt, man sollte es nicht immer ankündigen, mit wem man sprechen möchte. weil es dann sowieso nichts wird und dann ist es eher doof, aber tatsächlich habe ich ein paar Namen und ein paar Themen im Köcher. Aber ganz ehrlich, mal unter uns, ich bin so urlaubsreif, ne? Und ich. Echt ernsthaft, ich habe das nicht im Ansatz mehr gedacht, dass ich überhaupt noch vom Urlaub irgendwie eine Folge hinkriege. Und mit dir gemeinsam hier war das dann das Highlight dieser Woche. Ganz ehrlich, ja Es war doch irgendwie wieder ein spannendes Jahr bis jetzt und die Frequenz darf sich erhöhen. Aber immerhin, es gibt diesen Podcast noch. Komm, hör auf zum Motzen. Ich habe überhaupt nicht gemotzt. Ich habe mich nur an Überleitungen probiert. Nee, nee, du kommst mir aus der Überleitung, jetzt nochmal nicht raus. Also weil wir uns ja auch wirklich schon länger nicht mehr hier in der Runde gesprochen haben. Alles gut so bei dir oder auch schon Sommerferien-Modus?
Sprecher 2 Ich habe Zeit gestern Nachmittag so die Sommerferien im Blick. Also ich habe noch zwei Wochen. Aber ich habe irgendwie seit gestern Nachmittag so die große Workshop-Arie fertig und hatte davor aber wirklich ganz, ganz oft etwas, was ich sehr, sehr ungern mache, nämlich so wirklich irgendwie am Vortag, vielleicht sogar das ein oder andere Mal, am Morgen etwas vorbereiten, was man am Nachmittag als Workshop macht. Oh, okay. Und Das hat sich letztes Jahr ja eh insgesamt verändert, aber so normalerweise hatte ich das immer so schön eingeplant, dass eine Woche, bevor man dann einen Workshop hält, der Workshop vorbereitet ist.
Sprecher 1 Oh, das ist aber auch sportiv. Das schaffe ich auch nicht.
Sprecher 2 Das ging dann so mit Covid und der Digitalisierung dann schon so ein bisschen auf drei Tage vorher runter. Und jetzt war einfach gerade so viel los, dass das wirklich irgendwie ich Montag früh auf den Kalender geguckt habe, gesehen habe, oh, da sind jetzt diese Woche drei Webinare und dann muss ich die wohl jetzt mal vorbereiten. Und also das ist ja vielleicht auch, also jetzt Einer der großen Vorteile dieser ganzen wunderbaren Digitalisierung, dass man jetzt ja Dinge auch ohne Anreise oder sowas macht. Das nimmt einem aber natürlich auch die Vorbereitungszeit der Anreise und das führt dazu, dass es halt viel kleinteiliger ist, als er normalerweise hatte ich. halt war ein Workshop die Woche. Und das war dann natürlich auch so ein ganzer Tag. Und dann reist man davor noch irgendwie an. Dann waren es dann zwei Tage. Und Jetzt sind es halt viel mehr so. Und hier noch anderthalb Stunden um 17. 30 Uhr und dann aber morgens um 10 Uhr zwei Stunden mit einer anderen Organisation, was auf der einen Seite ganz, ganz toll ist, weil man nochmal eine ganz andere Möglichkeit hat. sozusagen ja wirklich sparing-Partner zu sein und jetzt nicht nur so rein raus toller oder nicht so toller, ich hoffe meistens toller Workshop, ganzer Tag da. Und dann hört man mal wieder drei Monate nichts, bis sozusagen der nächste Workshop ansteht. Also das ist ja total positiv, aber es wird dadurch eben auch mehr, weil wenn die Workshops natürlich alle jetzt nur noch so ein bis drei Stunden dauern, dann verteilen sich diese normalen acht Workshop-Stunden, die ich meistens so in der Woche habe, dann eben auf mehrere Tage. Und das war jetzt ganz schön stressig, aber um auf deine Frage zurückzukommen, deshalb jetzt so ein bisschen die Aussicht auf Urlaub. Jetzt seit heute oder seit gestern regnet es auch. Da fängt die Aussicht auf Urlaub natürlich auch besonders freudig an, aber sodass ich jetzt so ein bisschen in diesen Abarbeitungsmodus komme, so die ganzen liegen gebliebenen Sachen. Und das ist schön.
Sprecher 1 Ich muss morgen und übermorgen nochmal vor Menschen digital. Und das habe ich tatsächlich schon am Dienstag vorbereitet, weil ich gestern meine zweite Impfung bekommen habe. Und gedacht habe, dass ich möglicherweise heute dadurch eher ausfalle und nichts vorbereiten kann. Wie du merkst, ich bin dann eher so, ich guck mal einen Tag vorher drauf, ob das alles noch so stimmt, was ich am nächsten Tag mache. Aber ich habe gerade vor der Aufnahme mit der Geschätzten Kollegin Stefanie Neumann telefoniert. Schönen Gruß. Und sie berichtete mir nochmal von einem Cave-Syndrom. Ich glaube, das wird uns auch alle nochmal treffen. Und zwar, ich habe vor zwei oder drei Wochen, ist das mittlerweile schon her, meinen ersten Workshop so in dieser Kohlenstoffwelt vor echten Menschen gehabt. So es waren nur 14 Leute, ein Fotoworkshop, ja. Und ich war der Einzige, der zu diesem Zeitpunkt Von den Leuten nicht doppelt geimpft war, ja, aber trotzdem, wäre natürlich da irgendwie auch vorsichtig waren, dennoch habe ich gedacht, irgendwie Ich stehe auf der Bühne von der Dotmunder Westfalenhalle, die wie auf dem Kirchendach bis zum letzten Sitz gefüllt ist. Das war ja halt auch noch so ein Workshop mit Anpacken, will ich schon fast sagen. Also wirklich dann auch hinter der Kamera in die Hand nehmen, ausprobieren im Garten und so und Situationen. Schaffen, wo ich gedacht habe, das ist jetzt echt hier schon grenzwertig. Ich hatte zwei Wochen vorher einen mit fünf Leuten, das war irgendwie easy, aber 14 Leute habe ich echt gedacht, das ist. Wie aus einer anderen Welt. Und ich meine, du stehst ja auch ab und zu mal vor mehr Menschen und bei 14 fängst du eigentlich nicht an zu schwitzen. Ich bin gespannt, wie lange das dauert. Sich da wieder dran zu gewöhnen, ob das schnell geht oder ob wir bestimmte Verhaltensmuster wirklich echt übernehmen werden in die Zukunft.
Sprecher 2 Also ich glaube, ich hoffe, dass wir ein paar Verhaltensmuster übernehmen, aber es geht auch schnell. Ich hatte das letzten Sommer auch schon mal, da waren ja dann auch so vier Monate Gar nicht und ich hatte letzten Sommer dann drei, vier Workshops und da hatte ich das auch so ganz kurzzeitig, dass es einfach sich so komisch angefühlt hat. Also ebenso wie Ja, wie die ersten Workshops, wenn man halt das erste Mal irgendwo was macht, wenn man das erste Mal vor Nicht-Freundinnen und Freunden auftritt und Gewöhnt man sich aber, glaube ich, auch dran. Das ist aber ja in alle Richtungen so. Ich habe das manchmal auch selbst nach dem Urlaub, dass ich mir denke, was mache ich da eigentlich? Da kommt man irgendwo hin und erzählt Leuten was.
Sprecher 1 Ich bin da nach Hause gefahren von diesem Termin und habe gedacht: So, ganz ehrlich, unter uns, Leute, wenn jetzt irgendeiner positiv war, dann hab ich es auch, weil das ließ sich echt nicht verhindern. Und ich glaube, das wird nochmal spannend, wenn wir wirklich in so einem. in so einen grof rüber gehen, wo diese endemische Phase ja beginnt, wo man sich dann irgendwann auch mal keine Gedanken mehr macht, dass es da auch noch ein Virus gibt, wie alle anderen auch, die durch die Luft fliegen. Also auch Verhaltensmuster kommt es wieder. Das ist mittlerweile ja völlig normal, dass du in einen Raum reinkommst und niemandem mehr die Hand gibst. Eine normalen Kundenbeziehung, die dazugehört, sich erstmal vorzustellen und mal guten Tag zu sagen. Jetzt nicht unbedingt bei jedem Teilnehmer, aber zumindest beim Veranstalter. Ich bin einfach mal gespannt. Spannende Zeiten, in denen wir leben. Aber ich merke, Urlaub steht bei dir auch an. Wir befinden uns also. Ich freue mich drauf. Dann können wir auch definitiv sagen, dass es hier die Sommerferienfolge ist vor der Sommerpause wird nichts mehr kommen, wobei ich glaube, dass die Sommerpause womöglich kürzer ist als die Frequenz der letzten Folge. Als die Lücke, ja.
Sprecher 2 Als die Lücke zwischen 25. Februar und 17. Juni, die ich hier gerade im Programm sehe. So, und damit erlaubt man. Noch nicht ganz.
Sprecher 1 Wir grüßen den Kollegen Andreas Berg, der eigentlich auch gesagt hätte, dass er uns heute Morgen mit beglücken wollte. Er war dann doch nochmal zurückgezogen hat. Ja, auch dir wünschen wir einen schönen Urlaub. Wobei, der war erst. Der sagt, der war schon im Urlaub.
Sprecher 2 Der ist schon entspannt.
Sprecher 1 Der ist schon entspannt.
Sprecher 2 Nee, der ist wahrscheinlich schon wieder nicht mehr entspannt.
Sprecher 1 Das glaube ich auch, aber das ist auch schon so ein bisschen her. Der ist wirklich ja weg gewesen, als gerade. Dass Reisen innerhalb der Republik auch wieder möglich war. Also, davon erzählt er uns aber beim nächsten Mal. Und jetzt erzählen wir uns gemeinsam was über was, was wir uns vorgenommen haben, oder? Du wolltest die Überleitung machen. Entschuldigung.
Sprecher 2 Nö, du hast mir alle Überleitungen versaut. Wir reden heute über Newsletter.
Sprecher 1 Ja, okay, dann fangen wir mal an. Welche Newsletter gibt es so? Was kann man so machen? Hast du so abonniert?
Sprecher 2 Muss man abonnieren, muss man abbestellen.
Sprecher 1 Ja, Newsletter sind wichtig, ne? Kann man machen. Also sollen wir es mal sortieren. Komm, wir sortieren es mal. Warum reden wir über Newsletter?
Sprecher 2 Weil Newsletter in zwei Bereichen für uns setzt als Fundraiserin und Fundraiser wichtig sind. Das ist nach wie vor eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Fundraising-Medium im Online-Bereich. Also im
Sprecher 1 Wir reden von E-Mail-Newslettern, weil da geht es nämlich schon los. Das habe ich auch regelmäßig bei Organisationen, dass wenn sie von einem Newsletter reden, sie oft noch oder was heißt noch, also oft von dem in einen den Langumschlag gepackten, gefalzten Flyer sprechen, der regelmäßig rausgeht und an Spenderinnen und Spender gerichtet ist. Also wir meinen jetzt die E-Mail-Newsletter
Sprecher 2 Absolut. Und dass diese Verwirrung aufkommt, muss daran liegen, dass du nach wie vor viel im kirchlichen Bereich arbeitest. Aber ja, wir reden von E-Mail-Newslettern.
Sprecher 1 Wie würden die Newsletter sagen? Das ist ja dann immer noch eine Gemeindeinformation, oder?
Sprecher 2 Okay, also wir reden von E-Mail-Newslettern und die sind aus zwei Gründen für uns besonders wichtig. Das eine eben, weil sie nach wie vor mit das wichtigste, wenn nicht sogar das wichtigste, Online-Fundraising-Medium sind. Einfach weil wir da die direkte Ansprache haben, weil wir individualisieren können, was wir nach wie vor leider in keinem anderen Online-Medium so gut können, weil wir testen können, weil wir die direkte Ansprache haben. Also alles wunderbar. Und auf der anderen Seite, da reden wir aber vielleicht nachher nochmal drüber, ist es auch für Fundraiserinnen und Fundraiser mit das interessanteste Informationsmedium, auch wieder zumindest online, aber ich würde sogar sagen insgesamt, weil Man sich eben recht zuverlässig über Dinge informieren kann, man die Dinge nicht verpasst, man das vielleicht sogar speichern kann, aufbewahren und abarbeiten, wenn man dann irgendwann mal Urlaub hat. Also das ist sozusagen von diesen beiden Perspektiven interessant und da schauen wir jetzt eins nach dem anderen mal drauf. Also einmal sozusagen der Newsletter im Online-Fundraising. Und dann Newsletter für Fundraiserinnen und Fundraiser.
Sprecher 1 Das klingt so, als ob du das, also so wie du es jetzt gesagt hast, dass du das im Alltag öfters mal tust. Also es klang schon fast wie abgelesen. Wie oft taucht denn in deinem Alltag gegenüber Kunden das Thema Newsletter auf aus deren Sicht? Also ich habe immer ein bisschen das Gefühl, dass der Newsletter ja eigentlich vom Gefühl her in den Organisationen schon längst tot war. Ja, und das braucht man irgendwie nicht mehr, weil wer liest noch E-Mails? E-Mail ist tot und jetzt irgendwie in den letzten vielleicht anderthalb Jahren, ich mag es gar nicht so richtig zeitlich eingrenzen. Das Ding wieder hochgekommen ist. Also, wie oft wirst du darauf angesprochen, können sie mit uns mal eine Newsletter-Strategie entwickeln?
Sprecher 2 Relativ selten. Also es ist wirklich so, wie du gerade meinst. Organisationen kommen mit Social Media und gehen mit Newsletter, würde ich das jetzt mal nennen. Also, wir haben nach wie vor aus meiner Sicht die Phase der leichten Überschätzung von Social Media. Und jetzt, ich bin totaler Social Media Fan, ich finde es auch total wichtig und notwendig und so weiter und so fort, aber es wird trotzdem häufig nach wie vor, insbesondere im Online-Fundraising, eher überschätzt. Und eine Unterschätzung des Newsletters oder des E-Mail-Marketings, da müssen wir uns ja eigentlich gleich mal korrigieren, dass wir hier eigentlich ja ganz, ganz selten von Newsletter als klassischer Newsletter reden, sondern wir reden hier über E-Mail-Marketing, ein bisschen dann zu E-Mail Automation, aber ich würde jetzt immer die Überschrift E-Mail-Marketing darüber schreiben. Und das wird insbesondere in kleineren Organisationen komplett unterschätzt und einfach eben, so wie du gerade meintest, ja. E-Mail, wer mag denn schon E-Mail? Das ist doch jetzt die Jugend und alle, die sind in Social Media und so.
Sprecher 1 Lass uns lieber mal einen TikTok-Kanal aufmachen.
Sprecher 2 Ja, na, das. Instagram. Also aber sonst habe ich jetzt so aus meiner Perspektive in der Beratung wirklich fast tagtäglich damit zu tun, weil es eben einer der wichtigen Faktoren ist, mit Menschen, die wir schon kennen, beziehungsweise die uns schon kennen, in Kontakt zu sein. Und das ist ja der Zauber der E-Mail. Jemand gibt uns auf den einen oder anderen Weg eine Einwilligung dafür, dass wir mit ihr oder ihm kommunizieren können. Und dann können wir jetzt E-Mails versenden und zwar. . Personalisiert und individualisiert und ganz, ganz toll, zu dem Zeitpunkt, an dem wir es für relevant halten und wenn wir das nicht nur einfach für relevant halten, sondern es auch relevant ist. . Dann ist E-Mail einfach nach wie vor das perfekte Medium. Hat ein bisschen an Bedeutungsverlust bekommen, weniger durch Social Media, sondern eher durch Messenger. Also da würde ich eher die die Gefahr in Anführungszeichen für das Thema E-Mail sehen. Und Messenger ist nach wie vor nicht ganz so einfach für Organisationen, da reinzukommen, da was zu machen, weil das Entweder kompliziert oder teuer und dazu noch Datenschutz ist.
Sprecher 1 Lass uns mal ganz konkret mal beginnen. Vielleicht, wenn du morgens dein E-Mail-Postfach aufmachst, also ich unterstelle jetzt mal, dass du da auch möglicherweise ein paar Dailies drin hast, also ein paar Newsletter, die vielleicht täglich reinkommen, also bei mir ist das so. Was sind Newsletter, auf die du jetzt sofort anspringst und wo du sagen würdest, für die nehme ich mehr Zeit? Was für Merkmale haben die und auch andersrum, welche Newsletter landen bei dir sofort im Papierkorb?
Sprecher 2 Auf den ersten Blick. Genau, das kann ich gleich sagen, als allererstes landen Dinge im Papierkorb, die im Betreff Newsletter stehen haben. 9 2021. Genau, also so Newsletter 9 2021. Oder Newsletter, wo sind wir gerade? Juli. Heute ist erst der 1. Juli. Wir nehmen auf, am 1. Juli. Heute werden einige Newsletter reinkommen, die heißen Newsletter 7 2021 oder Newsletter Juli 2021. Und das schreibt ja schon danach. . Wenn ich jetzt nicht unheimlich viel Zeit habe, dann ist das nicht so wichtig. Also da kann man relativ einfach wegsortieren Es gibt ein paar Dailies, die total interessant sind. Ich muss zugeben, ich habe sie alle wieder abbestellt. Aber kann trotzdem sagen, als ich zum Beispiel noch in Berlin gewohnt habe. . So ein ganz klassischer und auch mit einer der erfolgreichsten Newsletter, die es momentan gibt und die ganz viele andere inspiriert haben, ist der Checkpoint. Newsletter von einem Berliner, von einer Berliner Tageszeitung, vom Tagesspiegel, der jeden Tag sozusagen, also wirklich für viele Leute schon fast Die Zeitung ersetzt. Also wirklich ein handgeschriebener, also nicht ganz hand, aber ein geschriebener Newsletter, der jetzt nicht einfach nur sagt: guck mal, hier steht heute das in der Zeitung, das in der Zeitung, das in der Zeitung. So Teaser, Teaser, Link, Link, Link. So das, was eben noch ganz, ganz viele Leute unter Newsletter verstehen, weshalb ich dann eben lieber E-Mail-Marketing sage, sondern wirklich eine E-Mail, die man von oben nach unten durchlesen kann und dann das Gefühl hat, einen Überblick zu haben. Da sind natürlich auch Links drin. die, wenn mal irgendwo tiefer gehen will, interessant sind. Aber die E-Mail an sich ist lesbar. Und das würde ich auch gleich sagen, ist für mich. . Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Newsletters, dass er einen Mehrwert bietet, ohne dass ich auf einen Link klicke. Der Link ist in Ordnung, das ist toll für weiterführende Sachen, für Conversions, zum Beispiel Spenden oder sowas, aber ich muss Alleine beim Überfliegen, und das ist die zweite wichtige Sache, Menschen lesen in der Regel nicht, sondern Menschen überfliegen, scannen, querlesen, wie auch immer das heißt. Dass es da an sich schon einen Mehrwert bietet.
Sprecher 1 Also witzig, weil du triffst einen Punkt. Also gerade bei so Dailies, die möglicherweise eine Linksammlung machen, Klammer auf, du hattest mir mal vor drei Jahren ungefähr mal ein Tool empfohlen, dieses Nuzzle, was du ganz anders genutzt hast, als ich das genutzt habe. tatsächlich auch als Daily E-Mail bestimmte Dinge zuschicken lassen, die so im letzten Tag passiert sind. Die kamen morgens in mein Postfach rein und ich konnte die dann auch überfliegen, so wie du es gerade genannt hast, aber du musstest dann auf den Link klicken und wenn dann der Link Auch wenn der interessant war und auch viel Informationen beinhaltet hat, habe ich das dann wieder wegkopiert und irgendeinen liest er irgendwann mal. Und wie man denn dann so diese Liste irgendwann mal erkennt, liest man das dann eher wieder gar nicht. Oder irgendwann mal, wenn man im Zug mal sitzt. Und dann mal irgendwie nichts mehr machen will, außer lesen, dann vielleicht. Und dann stellst du fest: der Artikel ist aber schon wieder ein Vierteljahr alt, ich gucke mir das dann nicht mehr an, weil nicht mehr aktuell.
Sprecher 2 Aber das ist ein total guter Filter, weil Also bei mir steht diese Liste jetzt für die nächsten zwei, drei Wochen an. Also immer in dieser Übergangsphase von Ferien. Also ich habe meine Ferien immer so zweigeteilt, in einen Part, in dem ich noch ein bisschen Arbeite, aber schon keine Termine habe und einen Part, in dem ich nur Urlaub habe. Warum sagst du da IGIT?
Sprecher 1 Ja, E-Git irgendwie Urlaub machen und arbeiten.
Sprecher 2 Ja gut, dafür mache ich mehr Urlaub als du. Also, ich mach. alle Schulferien Urlaub im Sinne von Wenn Schulferien dann keine Termine. Aber ich kann es mir jetzt nicht leisten, die drei Monate, die gefühlt die Kinder Urlaub haben im Jahr. komplett nicht zu arbeiten. Und deshalb habe ich das aber immer zweigeteilt. Also ich habe da einfach keine Termine mehr. Nichts, was meinen Tag strukturiert, sondern wenn man an den See gehen will, weil das Wetter gerade gut ist, dann geht man an den See. Aber trotzdem muss ich noch arbeiten. Und das ist so eine Zeit, wo ich dann meine ganzen Listen, das ist bei mir mittlerweile Pocket, runterlese und da sind ganz, ganz viele Sachen auch aus Newslettern drin. Das heißt, mir geht es schon auch oft so Ich habe Newsletter, ich filter die, klicke irgendwie vier Sachen mal an, die mich interessieren, lese einmal kurz quer, ob es mich wirklich interessiert, packe die auf die Liste. Und normalerweise gab es noch Zugfahrten, wo man die leer gelesen hat. Die hatte ich jetzt in den letzten anderthalb Jahren nicht so viel. Deshalb kommt das jetzt nicht mehr. Zugfahrten Formally Known Ash-Altag. Ja, so, also das letzte Mal war meine Leseliste dann halt. am 6. Januar leer, weil ich so in dieser Zeit nach Weihnachten irgendwie mal mir die Leseliste abgearbeitet habe Und jetzt habe ich die Hoffnung, dass die in zwei Wochen dann mal wieder leer ist. Und das ist auch schön, man kann es halt abarbeiten. Und das ist für mich einer der größten Vorteile von Newslettern. Und da sind wir gleich so ein bisschen auch bei beruflichen Newslettern. Berufliche Newsletter ticken nochmal ein bisschen anders. Haben nochmal ein bisschen anderen Mehrwert. Da sind so Linksammlungen dann ab und zu auch mal okay. Definitiv. Und da kann ich eben abarbeiten. Also es gibt tolle Newsletter in allen möglichen Richtungen, die sind dann halt wirklich wöchentlich und bringen die wichtigen Termine diese Woche rein, die bringen irgendwie neue Gesetzesänderungen, so monatlich, heute 1. Juli ein paar neue Gesetzesänderungen, die vielleicht ganz spannend sind. Umsatzsteuer, was weiß ich was. Also solche Newsletter können natürlich auch einen tatsächlichen Mehrwert bieten. Aber da sehen wir auch, die basieren dann eben wieder auf dem Zeitpunkt, an dem etwas versendet wird. Wenn wir aber rüber zu NGO-Newslettern gehen, wo wir es in der Regel ja nicht mit beruflichen Kontakten zu tun haben, das kann auch ein bisschen sein, wenn wir mal so ein. . Unternehmenskooperationsnewsletter haben oder so. Da müssen wir ein bisschen anders um Aufmerksamkeit buhlen, weil wir häufig nicht so ein Thema haben, das für das Gegenüber jetzt wichtig im Sinne von beruflich relevant ist und Teil der Arbeitszeit ist, die E-Mail eben einmal durchzuarbeiten.
Sprecher 1 Und da ist ja auch was, was ich im Laufe der letzten Jahre auch von Matthias Lehmann immer wieder gelernt habe, ist Naja, wenn du von Newslettern von gemeinnützigen Organisationen sprichst, entweder machst du ein Infonewsletter, wo du Informationen rausgibst über die Arbeit, oder du machst ein Fundraising-Newsletter, wo du um Unterstützung und um Spenden bittest. Also bitte vermischt es nicht, ja, sondern entweder geht es um das Projekt und um Unterstützung oder es geht um Informationen, aber die Vermischung von Informationen und Aktivierung funktioniert oft nicht oder hast du da andere Erfahrungen?
Sprecher 2 Nee, ich würde, ich hatte Herr Feundmann den Begriff E-Mail-Marketing da reingebracht. Ich würde den Das E-Mail-Marketing in zwei große wichtige Bereiche unterteilen und das ist eben E-Mail-Marketing besteht aus Newsletter und E-Mailing. Und E-Mailing wirklich im Sinne von, wie wir das jetzt im Fundraising auch kennen, ein monothematischer Brief Also in dem Fall dann eben eine monothematische E-Mail. Und das gilt fürs Fundraising ganz, ganz stark. Das gilt aber natürlich genauso fürs Campaigning zum Beispiel. Also wenn wir wollen, dass Menschen unterschreiben. Wenn wir wollen, dass Menschen was machen, dann sollten wir das eben nicht so stark verteilen. Und das sind die erfolgreicheren, wenn wir sagen, das Ziel ist, dass Menschen danach eine Aktivität begehen Ganz egal, ob die dann was runterladen, ob die spenden, ob die dann irgendwas unterschreiben. Und die News-Newsletter, das sind dann eben eher so die, wir haben da mehrere Links, idealerweise immer noch thematisch geclustert. Also idealerweise immer noch nicht einfach so, das ist im letzten Monat passiert. Ich habe zum Beispiel ein Newsletter einer. . Ganz, ganz tollen Organisation, wo ich den Newsletter trotzdem ganz, ganz schrecklich finde. Kann man ja sagen, die Deutsche Aidshilfe, wirklich grandiose Organisation, und der Newsletter ist wirklich so Ohne große Einleitung, einfach teaser, teaser, teaser, teaser, teaser, teaser, so halt, was wir im letzten Monat auf die Webseite gepackt haben. So, und dafür brauche ich aber in der Regel eben keinen Newsletter, das funktioniert fast gar nicht. Und diese monothematischen, wenn wir jetzt aufs Fundraising rübergehen Als dritte Kategorie sozusagen noch neben Newsletter und E-Mailing könnte man dann noch das Thema Marketing Automation nehmen, also anlassbezogene E-Mails, die sozusagen wirklich aus dem CRM gesteuert sind. Aber wenn wir jetzt mal bei den klassischen Massenmails sind, das E-Mail, das E-Mailing, das wäre dann eben monothematisch und da gibt es eigentlich nur einen Link drin, nämlich zu dem, was man dann da machen soll, in unserem Fall jetzt zum Spenden. Und ich habe das letztes Jahr mal mit einem größeren Verteiler testen dürfen müssen. Da war die Bitte, noch einen zweiten Link reinzupacken zu einer Veranstaltung. Also jetzt wirklich relativ simpel thematisch, sogar passend. zu einer Veranstaltung und dann haben wir in das PS rein, also auch ganz klein, also nicht groß, nicht populär, nicht mit Bild, nicht mit Button. PS rein, wir haben dazu auch eine total tolle Veranstaltung, zu der Sie hier und wirklich nur das hier verlinkt, mehr erfahren können. und haben das als AB-Test gemacht, also haben 50% der Empfängerinnen das eine geschickt, 50% der Empfängerinnen haben kein PS bekommen. 20% Unterschied in den Einsamen. Nur durch so diesen einen kleinen Satz. Und jetzt können wir uns vorstellen, was bedeutet das für diese vielen tollen Organisationen, die denken. Wenn ich jetzt noch einen Spendenaufruf hier reinpacke, ein paar Leute wollen ja nicht spenden, ach dann packe ich hier mal noch einen anderen Teaser rein zu einem Link und hier packe ich nochmal einen Link rein und die dann aus einem Fundraising-Newsletter. oder aus einem Fundraising-E-Mailing dann eben ein Newsletter mit Fundraising-Inhalt machen. Und das ist ja ganz einfach. Also das ist so wie mit der Energie, die fließt halt immer den leichtesten Weg. Entlang und so ist es auch mit der Aufmerksamkeit von Menschen. Und wenn ich dann da auf was anderes klicke, dann bin ich halt vielleicht erstmal weg und die Wahrscheinlichkeit, dass ich dann zurückkomme und spende, ist einfach geringer, weil ich könnte mich ja auch mit dieser Veranstaltung beschäftigen, der Bedarf von Menschen zu spenden ist nicht sehr hoch. Das heißt, wir müssen immer damit rechnen, dass sie sich ablenken lassen. Und deshalb sollte das, wenn wir etwas von den Menschen wollen, denen wir eine E-Mail schreiben, eben monothematisch sein.
Sprecher 1 Ich gehe nochmal zurück auf die Einstiegsfrage, auf welche E-Mails du morgens in deiner Inbox trägerst. Also ich komme ja jetzt ein bisschen aus diesem medialen Bereich und es. Es gibt tatsächlich auch einen Newsletter, der ist in Reintext, den ich bekomme. Das ist der von der digitalen Gesellschaft, wo ich irgendwie auch schon länger Fördermitglied bin. Den ich auch nie lese. Ja, definitiv nie. Also doch, doch, nee, doch, doch, ich mach das tatsächlich schon. Was ich lese, ist, sind die O-Töne der neuen der neuen Fördermitglieder. Und das unter anderem auch deshalb, weil wir das Würden wir, glaube ich, hier offen sagen, die DGGS auch schon mal als Agenturkunden hatten im Rahmen der Online-Fundraising-Ausbildung an der Fundraising-Akademie. Und da das Thema Newsletter auch Thema war und da unter anderem eine Teilnehmerin. noch während sie für diese Organisation in der Agentur gesessen hat, direkt Mitglied geworden ist. Und weil sie so überzeugt war von dem Inhalt und dann ihr Zitat dann da drin war. in dem nächsten Newsletter, warum sie Mitglied geworden ist. Und seitdem lese ich mir zumindest diese Sachen durch. Worauf ich eigentlich hinaus will, ist, es ist ein Reintext-Newsletter. Also da kommt wirklich, kommt eine. Eine Wüste. Das hat auch was mit der Philosophie zu tun der Organisation, da will ich gar nicht weiter drauf eingehen. Du hast auf der einen Seite also Rein Text-Newsletter. Und auf der anderen Seite kriege ich schon seit Jahren, ich glaube, weil ich auch irgendwann mal eine Testspende gemacht habe, kriege ich seit Jahren regelmäßig Newsletter, beispielsweise von den German Doctors, die sofort mit einem Mit einem in der Regel immer handwerklich gut gemachten Foto da begrüßen. Spielt das bei dir eine Rolle? Und vielleicht bei dir persönlich ist gar nicht so interessant, sondern eher. Du bist jemand, der sehr stark auf Zahlen gucken darf in den Organisationen. Hast du da Erfahrungen mitgemacht, wie wichtig eben auch, ähnlich wie auf Websites, gute Fotos inklusive Teaser sind, dass die Leute das Ding sich überhaupt anschauen?
Sprecher 2 Ähm ja, wobei ich wollte noch also ich würde nochmal eine Stufe zurückgehen. Reihentext Newsletter sind wirklich In den aller allermeisten Fällen der absolute Schwachsinn. Ich verstehe die Philosophie dahinter, aber auch die ist Schwachsinn. Entschuldigung, ich bin auch Fördermitglied Erste Stunde, Republika Digiges. angekündigt, gleich Fördermitglied geworden. Aber Reintext-Newsletter haben ja zwei Vorteile. Sie schreien, hier wird nichts analysiert. Also weil man in reinen Text-E-Mails eben keine Analyse mit reinbringen kann. Die Analyse findet immer über die Einbindung von Grafiken statt. Und zum anderen sind sie eben sehr, sehr klein, das heißt, die sind schnell, einfach auf jedem Gerät. Ein guter Newsletter hat auch eine Reihentextvariante für News-Level.
Sprecher 1 Ich erinnere mich daran, dass ich dir da noch gleich was zu erzähle, was bei mir von vor zwei Wochen. Alter Schwede, das ist auch so schöner Scheitern.
Sprecher 2 Genau, also ein guter Newsletter auch eine Reintextvariante, die dann eben für Menschen, die das mit einem E-Mail-Programm lesen, bei dem Bilder nicht nachgeladen werden oder bei dem überhaupt kein HTML interpretiert wird. genutzt wird. Und das macht aber wirklich keinen Sinn. Also die meisten E-Mail-Newsletter oder die meisten E-Mail-Tools sind einfach nicht darauf eingestellt, so E-Mails mit viel Text zu machen. Das heißt, Reihentext macht Sinn, wenn wir wirklich eine kurze Nachricht haben, also wenn wir etwas unter drei Absätzen haben. Aber wenn wir so große Sachen schreiben, dann macht Reintext keinen Sinn. Das heißt aber nicht, dass es immer groß-grafisch aufbearbeitet werden muss Ich kann dann in der ein bisschen ausführlicheren Variante zum Beispiel Schriftarten bestimmen, die Laufbreite von Text bestimmen. und all diese Sachen machen, noch ohne dass ich da unbedingt eine große visuelle Welt reinbringe. Vielleicht habe ich irgendwo noch mein Logo mit drin, habe einen gewissen Wiedererkennungswert, aber muss jetzt noch gar nicht, wie du gerade meintest, bei German Doctors oder bei ganz vielen Organisationen da das große Aufmacherbild haben. Und das ist die Variante, die in vielen Bereichen total sinnvoll ist, wenn wir wirklich Newsletter verschicken, weil die Newsletter ja eh nicht monothematisch sind und dann macht so ein Aufmacherbild auch meistens nicht so viel Sinn, weil es sozusagen Misleading ist. Und dann ist es schön, wenn wir da vielleicht einfach nur ein bisschen Rahmen, vielleicht irgendwo ein kleines Logo und irgend sowas haben.
Sprecher 1 Und dazu auch nochmal jetzt kurz das Erlebnis von Gra, also was ich gerade gesagt habe, muss man nochmal aufpassen, weil wir ja bitte, wie im Fundraising auch, bei den Newslettern. Immer von dem Ziel Menschen her denken. Ja, für wen machen wir das eigentlich? Und wer kriegt das Ding? Insbesondere wenn du zum Beispiel als Zielgruppe Menschen hast, die in Unternehmen arbeiten. Und eben nicht den Newsletter auf ihrem iPhone oder auf ihrem privaten Rechner aufmachen, hast du sowieso oft die Situation, dass diese Newsletter gar nicht weiter geladen werden, sondern du nur eine rein text. . Vorschau bekommst, weil aus Sicherheitsgründen bestimmte Dinge gar nicht nachgeladen werden dürfen. Hatten wir jetzt die Situation am Kunden, mit dem wir wirklich seit bestimmt über einem Jahr an dem Thema E-Mail-Newsletter dran sind. Und ich erspare Details, aber es geht unter anderem auch darüber hinaus. Es geht um die Vorstellung einer Einrichtung, sag ich mal, und ab dem Moment, wo du, wo du dich auch anmeldest für den Newsletter, beginnt so eine Begrüßungskaskade. Das heißt, du bekommst ab dem Moment, wo du dich angemeldet hast, dann eine Woche später gibt es eine Grußbotschaft von, nee, gibt es eine Alltagssituation aus dem Haus und dann nach einem speziellen Spannungsbogen gibt es dann immer eine gewisse Zeit automatisiert eben E-Mails an die Person, bis man dann in die automatische, normale Newsletter Kaskade reinkommt für die regelmäßigen Informationen.
Sprecher 2 So eine Willkommensserie, die man nebenbei bemerkt, allen empfehlen kann. Das ist eine gute Sache.
Sprecher 1 Was ich sagen wollte, ist, wir haben aber trotzdem da, weil es aus inhaltlichen Gründen schon einen Newsletter vorgeschickt und das war dann so, dass der im Prinzip so ein bisschen im Freigabe-Chaos endete. Können wir das jetzt rausschicken, können wir das jetzt machen und ist er jetzt gut und dann ist er gut und dann auf einmal nein, der ist nicht gut, es muss doch noch was am Text verändert werden. Und ich habe das im Prinzip diesen Newsletter betreut und dann kam aber eine Kollegin aus der Organisation und sagte, ich habe nochmal meine Änderungen so. Und schickte dann dem Kollegen, der das machen sollte, dann den Word-Text. Und der machte nichts anders, als quasi diese Halbsätze, die sich ja nochmal geändert haben, in dem ersten Text aus Word raus zu kopieren. und dann in den Editor reinzukopieren, was dazu geführt hat, dass der gesamte Newsletter einfach, der erste Newsletter, der Aufschlag nach über einem Jahr Planung. . Einfach mal so richtig scheiße aussah. Weil, also diese ganzen Schriftarten durcheinander waren, Größen durcheinander waren und so weiter. Und ich wirklich, wirklich auch zum ersten Mal gegenüber einem Kunden nicht so wirklich freundlich gewesen bin, als ich das dann selber gekriegt habe. So, ist ja was mir passiert. Und dann habe ich am Anfang noch gedacht, dass die Personalisierung nicht funktioniert hat. Das lag aber daran, dass ich. nur als Tester dann auch mit dem Boot war, wie auch immer, lange Rede, kurzer Sinn. . Und die Kollegin, die das Ganze quasi initiiert hat, sagte, wieso ist doch, verstehe ich nicht, bei mir ist alles in Ordnung. Und daraufhin schickte sie mir einen Screenshot von der E-Mail, die sie selber bekommen hat und die Wahrheit quasi im Outlook Völlig bereinigt von sämtlichen Dingen, nämlich Reintext. Und im Rheintext war natürlich alles in Ordnung. So, und wenn ich weiß, ich habe das bei einem anderen Kunden auch, da ist der Empfänger oder die Empfängerinnen und Empfänger sind viele Juristen. Juristinnen in Kanzleien. Da weiß ich, die kriegen den Newsletter möglicherweise gar nicht so, wie er aussehen soll, weil deren IT-Einstellungen das Ding schon vorher komplett filtern.
Sprecher 2 So, und das ist sehr, sehr schade. Genau, aber die allermeisten Firmen, da machen wir auch nochmal unterteilen, kriegen dann gar nicht den Reihentext gibt es sicherlich auch, aber das ist schon die ganz harte Einstellung, sondern kriegen dann eine Variante ohne Bild, die aber trotzdem formatiert ist. Also da haben wir sozusagen die drei Stufen. Wenn wir gerade beim Thema schöner Scheitern sind, ähnliche Geschichte, wir haben. . Beim NABU das Newsletter-Konzept aktualisiert, neu gemacht, neu geplant, neues Tool, alles neu, alles super und so weiter und so fort. . Und in der Einrichtung dieses neuen Tools wurde dann auch so eine Test-E-Mail mal so mit, ach und guck mal, hier kann man den Zeitpunkt bestimmen. Und wenn man dann auf aktivieren klickt, dann wird das dann automatisch versendet und so. in dem Wissen, das löscht man dann gleich wieder, bevor es veröffentlicht wird. Und dann wurde das Löschen aber vergessen und dann kam eben aus dieser Testphase, wo noch keine Empfängerinnen drin waren. Eine E-Mail dann, als dann alle Empfängerinnen und Empfänger importiert wurden, wurde dann eben auch noch versendet an, naja, so. sehr viele Menschen, die dann eben so einen Lorem-Ipsum-Text dann auf einmal noch an irgendeinem Donnerstag 9 Uhr bekommen haben. Aber weil es war so in dieser Phase, wo noch keine Empfängerinnen drin waren, hat halt irgendjemand diese E-Mail angelegt und dann irgendwie Ja, was nimmt man mal so als Datum irgendwann in einem Monat? Donnerstag neun Uhr oder sowas. Und dann ging diese E-Mail raus, die halt Zum Glück jetzt nichts Peinliches drin hatte, sondern einfach nur nichts drin hatte. Also das war sozusagen die Basis-Layout-E-Mail mit lieber Jonah Hölder, Lel, Lorem Ipsum und so weiter und so fort. Aber wenn da nichts total Peinliches drin ist, also war auch der Newsletter mit dem besten Feedback bisher.
Sprecher 1 Ich muss auch ganz ehrlich sagen, also dieser Newsletter, als der rausging, hatte, also nochmal, das war der erste, ja, und also diejenigen, die das bekommen haben, die haben dann zum ersten Mal ein Newsletter von denen bekommen, der hatte eine Eröffnungsquote von über 60 Prozent und eine Klickrate von über 20 Prozent. Wow. Wo ich gesagt habe: ey Leute, also so scheiße der jetzt aussah und so scheiße der jetzt war, diese Zahl, also wenn wir die halten auch nur ansatzweise, ja, dann feiern wir.
Sprecher 2 Also deshalb schöner Scheitern mit E-Mail-Programmen. Das ist wirklich der Klassiker. Oder dann haben wir, es gibt einige E-Mail-Tools. Die haben eine Möglichkeit, gewisse Dinge nur für Mobil und nur für Desktop anzuzeigen. Und das passiert dann auch ganz oft, dass dann was irgendwie in der einen Version geändert wird und in der anderen nicht. Oder es gibt eben E-Mail-Programme, die erstellen die Nur-Textversion automatisch. Es gibt aber auch welche, die haben die Möglichkeit, die Nurtext-Version individuell zu machen. Und dann kommt es schon mal vor, dass die Nur-Text-Version noch die vom letzten Newsletter ist, weil man halt nur die visuelle Version geändert hat. Also da gibt es schon viel. Schöne Möglichkeiten.
Sprecher 1 Okay, aber dann, wenn wir schon bei Scheitern sind, du hast vorhin gesagt bei der Inbox, was dich triggert, beziehungsweise was du aufmachst. Was wäre denn Der Grund, also ich meine, also ich persönlich melde mich auch regelmäßig bei Newslettern ab, also mal, wo ich mich frage, warum bin ich da drin, ja. Aber auch teilweise bei Newslettern, die ich schon etwas länger habe, Was ist denn für dich der totale Upturner, wenn du so ein Newsletter im Postfach hast?
Sprecher 2 Also da muss man jetzt dazu sagen, dass die allermeisten Menschen sich ja nicht von Newslettern abmelden, sondern Newsletter ignorieren und rausfiltern, weil Aus psychologischen Gründen, warum auch immer Leute lieber hundertmal Newsletter löschen, als sich einmal abzumelden.
Sprecher 1 Bitte mal auf, ich habe momentan drei Newsletter, aus denen ich gerne raus möchte, es mir aber technisch nicht erlaubt. Wird. Einmal, weil der Abmeldelink nicht funktioniert und bei einem weiß ich es ganz genau, die bieten mir gar nicht die Möglichkeit, mich abzumelden.
Sprecher 2 Reply geht theoretisch rechtlich immer. Aber gut. Was ist der Upturner? Für mich Ist es wirklich so, im Normalfall melde ich mich von Newslettern nicht ab. Und ich melde mich von Newslettern ab, wenn ich aus dem Urlaub zurückkomme. Also wenn ich eben eine Weile lang keine E-Mails groß gecheckt habe, also wenn meine Inbox dann eben mal irgendwie dreistellig ist Dann melde ich mich von Newslettern ab, wenn ich merke, ich lösche da jetzt gerade mehr als ein, ohne ihn zu lesen. Also wenn ich sozusagen merke, nehmen wir jetzt mal, ich gehe jetzt in Urlaub, dann komme ich irgendwie zurück. Und dann habe ich da irgendwie drei E-Mails von Organisation XY drin und kein einziger interessiert mich. Wenn mich ein Einzelner nicht interessiert im Alltag, dann schiebe ich Die meistens in einen Ordner, wie ich lösche, die relativ selten, aber das hat jetzt auch was mit professioneller Archivarbeit zu tun, dass ich dann doch immer mal noch gerne gucke, welche Organisation wann was gepostet hat. Aber Abmelden tue ich mich wirklich, wenn ich merke, oh, warum bin ich da drin? Interessiert mich nicht. Habe ich da irgendwie so gemacht. Oder eben, wenn ich wirklich der Meinung bin, Ich habe mich da nicht eingetragen. Ich sage ganz bewusst, wenn ich der Meinung bin, ich habe mich da nicht eingetragen, weil das nicht immer stimmt. Aber das gibt es natürlich schon jetzt weniger im Non-Profit-Bereich zu gegebenermaßen, wobei auch da passiert das, weil manche Organisationen Das Double opt in Verfahren bei Spenden anders interpretieren, als ich das vielleicht interpretiere. Also, wenn ich so das Gefühl habe, hey, ihr Arschlöcher, warum schickt ihr mir eine E-Mail? Aber das ist wie gesagt jetzt eher so im kommerziellen Bereich, wenn man dann auf einmal merkt, da ist man in irgendeinem Konrad-Newsletter gelandet und hat garantiert kein aktives Häkchen gesetzt. Und dann auch meistens mit irgendwie einem Feedback von wegen, weil spam. Das passiert dann schon. Aber sonst einfach mehrere Newsletter hintereinander. Löschen, die einen nicht interessieren.
Sprecher 1 Okay, und dann die letzte Frage zu dem Thema. Gibt es denn Newsletter, klammer auf, ich hab sowas, klammer zu, auf die du wirklich wartest, auf die du dich freust, wenn du sie siehst, dass sie da sind?
Sprecher 2 Hm, ja, die sind aber jetzt eher im Online-Marketing-Buflichen sozusagen. Also es gibt so ein, zwei. Suchmaschinenoptimierungsnewsletter oder so. Ich mich einfach freue, dass da irgendwie immer wieder ein netter Tipp kommt. Es gibt einen zum Thema Online-Analysen. über den ich mich sehr, sehr freue, der übrigens auch eine Besonderheit wirklich richtig lang und richtig viel Text ohne überhaupt einen Link nach draußen ist. Also das ist zum Beispiel ein Newsletter, der ist dann wirklich eigentlich ein Blog in E-Mail-Form, der gar keine Möglichkeit hat, das woanders zu lesen als in diesem Newsletter. Was dann immer ein bisschen ein Problem für meine ReadLater-Liste ist, da muss ich dann immer irgendwie die Online-Variante Anzeigen machen, um sie dann auf meine ReadLater-Liste zu schmeißen. Also das sind Sachen. auf die ich mich freue und sonst ist es wirklich eine Frage von Zeit und das geht, glaube ich, den meisten so. Alles was ein Newsletter ist muss einen Zeitpunkt erreichen, an dem Menschen die Offenheit dafür haben. Und deshalb lohnt sich ja auch zum Beispiel mit Versendezeiträume rumzuexperimentieren. An sich würde man ja denken.
Sprecher 1 Ja, was ist denn jetzt die richtige Zeit, Herr Höllale?
Sprecher 2 Ja, ja, genau. An sich würde man ja denken. Eigentlich ist egal, wann ich das versende, weil das wird ja von oben nach unten abgearbeitet. Aber wir sehen eben, dass der Versendezeitpunkt durchaus einen Einfluss hat. Weil ich kann mal sagen, was ein in der Regel schlechter Zeitpunkt ist. Ein in der Regel schlechter Zeitpunkt ist zum Beispiel Montagmorgens, weil da dann irgendwie Menschen so Büro Oder auch privat, aber erstmal so abarbeiten und dann muss man da halt schnell durch, weil man will irgendwie jetzt anfangen zu arbeiten Deshalb ergeben einige meiner Tests, und du merkst schon, ich bin hier sehr am Schwammig formulieren, dass zum Beispiel eine gute Uhrzeit nach halb neun ist. Also, dass wir nicht in diese ganz frühe Ich check meine E-Mails auf dem Weg oder ich starte den Rechner und will jetzt meine Inbox mal schnell wieder unter 100 bringen, reinlanden. weshalb ich eine ganz gute Erfahrung eben dann so in diesem Zeitraum 9 bis 11. 30 Uhr gemacht habe.
Sprecher 1 Ja, aber auch da ist es doch wieder völlig klar. An wen ich das verschicken muss. Also habe ich eher Menschen im Fokus, die es tatsächlich auf dem Schreibtisch kriegen sollen, während sie arbeiten. Oder habe ich eher die Hobbyisten im Fokus, für einen kleinen Sportverein zum Beispiel, wie auch immer, der das Ganze nicht auf der beruflichen E-Mail-Adresse bekommt, sondern eher Amt zu Hause auf der Couch lesen soll. Also auch da nochmal den Fokus, wer kriegt es eigentlich?
Sprecher 2 Genau, und wenn es viele private Adressen sind, dann ist das Wochenende gar nicht so doof. Wenn es eben viele geschäftliche Adressen sind, dann ist es doof. Also da muss man ein bisschen rumexperimentieren. Es gab mal eine Studie. die gesagt hat, irgendwie bester Zeitpunkt wäre Donnerstag früh. Darauf haben dann alle donnerstags früh ihren Newsletter versendet, daraufhin war es nicht mehr der beste Zeitpunkt. Genauso wie ich sagen kann, der erste eines Monats ist in der Regel einfach ein schlechter Zeitpunkt, egal was für ein Wochentag es ist. weil es einfach viele Organisationen und viele Einrichtungen gibt, die nach wie vor so einen monatlichen Erster die Woche. versenden und da auch relativ viele automatisierte E-Mails verschickt werden, deshalb würde ich in der Regel keinen am ersten versenden. Aber sonst muss man wirklich gucken, was ist gut für die Zielgruppe. Und deshalb nochmal, normalerweise würde man für eine NGO sagen, ein ganz fester Rhythmus ist auch doof. Also es ist eigentlich gar nicht gut, alle zwei Wochen, jeden ersten des Monats was was ich was, weil dann wissen die Leute schon, ach, das ist wieder der und dann kann ich den direkt löschen. Wenn wir es aber mit einem beruflichen Newsletter zu tun haben, wo die Leute sich freuen, das Montag früh im Posteingang zu haben, weil sie damit dann ihre Woche planen können, dann ist das wieder ein ganz anderes Ding. Grundsätzlich geht es wie bei allem um Relevanz. Und wir müssen einfach überlegen, wann ist es relevant. Und wenn ich den absolut schlechtesten Zeitpunkt habe, also Montag früh an einem ersten des Monats, Aber an dem Tag halt, ähm, jetzt bringe ich ein ganz altes Beispiel, aber der Castor durch Gorleben rollt, dann verschicke ich als ähm Greenpeace oder als irgendeine Organisation dieser Art den Newsletter natürlich trotzdem dann, weil er relevant ist, weil es die Leute in dem Moment interessiert.
Sprecher 1 Aber wenn ich wenn ich Datenschützer bin und ich kriege meine Datenschutz-Newsletter genau am ersten und erfahre da direkt an dem ersten morgens, welche rechtlichen Dinge nun sich verändert haben, dann will ich das vielleicht auch haben.
Sprecher 2 Ja, wobei ich jetzt hoffe, dass alle Datenschützer das.
Sprecher 1 Ich habe so ein Ding im Fokus vom kirchlichen Datenschutz. Es ist auch ein ganz furchtbarer, der nichts anders macht als, guck mal hier, wir haben einen neuen Artikel und dann klickst du auf das Bild und dann ist im Prinzip auf dem WordPress Ausgabe auf dem Bild halt so und nicht auf dem Artikel. Du sagst aber jetzt auch die ganze Zeit, ihr müsst das ausprobieren, ihr müsst das testen. Bedeutet aber auch, dass wenn ich Ein Newsletter mit einem professionellen Tool verschicke, wozu ich persönlich immer raten würde, es also nicht mit Outlook zu machen. Auch Matthias Lehmann sagt das zum Beispiel gerne: fangt mal damit an. Ich bin da immer was vorsichtig, aber Wenn man es mit einem professionellen Tool macht, dann hat eigentlich, also mir ist eigentlich kein Tool bekannt, was nicht zumindest basismäßig Auswertungsmöglichkeiten anbietet. Das heißt also, ein Newsletter zu verschicken, ohne später drauf zu schauen, was denn da eigentlich mit passiert ist, wer das Ding gelesen hat und wie sich die Leute verhalten haben, ist eigentlich wie eine Pfad im Tunnel ohne Licht. Also du bist auch jemand, der ganz stark sagt. Test, wertet die Dinger nicht nur aus, sondern macht auch beim Versand einer Ausgabe direkt die Tests rein, dass ihr sehen könnt. Wie verläuft sich eigentlich, oder wo verläuft sich eigentlich so eine Nutzerinnen und Nutzer eher hin? Auf welcher Überschrift, auf welchen Bildern, auf welchem Call to Action?
Sprecher 2 Genau, also total. Vielleicht nochmal drei Sachen. Also ich würde auch sagen Sobald ihr eine E-Mail an mehr als 50 Leute verschickt und eigentlich auch schon vorher nutzt bitte ein professionelles Software as a Service E-Mail-Versand-Tool. Also irgendeinen externen Dienst, der das für euch macht. Aus ganz, ganz vielen Gründen. Es ist ein ordentliches Double Opt-In. Das heißt, ihr habt da eine rechtliche Dokumentation, ihr habt einen Vorteil in der Spam-Erkennung oder eben Nicht-Spam-Erkennung und ihr habt eben die Möglichkeit auszuwerten. Zweite Sache, die würde ich auch immer sagen, wenn wir professionelles Marketing machen, also wenn wir jetzt nicht an Freundinnen und Freunde schreiben oder nicht irgendwie an. Kollegin, vielleicht nochmal der kleine Mitgliedskreis, wobei, selbst da würde ich schon anfangen, dann brauchen wir Analyse, weil ohne Analyse ist alle Zeit, die wir in irgendwas investieren. Rausgeschmissenes Geld. Jetzt kann man sagen, die Analyse muss nicht immer im Newsletter sein, sondern wir können das auch auf der Webseite gucken, wir können das auch am Spendeneingang gucken, aber wir haben. Und diese drei Analyseneben, wir haben im Newsletter, vom Newsletter Tool in der Regel die Möglichkeit nach Öffnungsrate Klikrate und dann eben je nach Datenschutzeinstellung auch Individualklicks zu analysieren. Vielleicht ganz kurz in den meisten Tools, Öffnungsrate. Muss man ein bisschen vorsichtiger sein. Da gibt es, also die Öffnungsrate wird gemessen anhand dessen, dass Grafiken nachgeladen wird. Und da gibt es durchaus die Möglichkeit, dass es hier nicht 100% zuverlässig ist. Wie bei fast allen Analysemethoden kann man sagen, die gemessenen sind zuverlässig, aber die Ungemessenen sind unzuverlässig. Das heißt, da gibt es immer noch mal Zwei, drei, vier, fünf, wenn ich jetzt eine datenschutzsensible Organisation bin, vielleicht ein bisschen mehr Leute, die damit nicht erfasst werden. Aber trotzdem, das verändert sich ja von Newsletter zu Newsletter nicht so stark. Das heißt, wir können da immer noch total viel daraus lernen. Und das zweite ist dann eben die Klickrate. In den meisten Newsletter-Tools ist das deutlich zuverlässiger, weil das selbst wenn keine Sachen nachgeladen werden, einfach durch Klicken auf den Klick dann auf dem Server des Newsletter-Tools ausgewertet wird und da gibt es einfach relativ wenig Möglichkeiten, sich dran rumzuschummeln. Die gibt es auch, aber deutlich, deutlich seltener. Zweite Analyseebene ist dann auf unserer Website. Also wir können auf unserer Webseite ja schauen, was haben die Leute, die über den Newsletter gemacht haben. kommen sind, gemacht haben. Zumindest wenn wir da irgendwie ein ordentliches Analyse-Opt-In bekommen haben, aber da Cookie-Opt-In-Bana ganz eigenes Thema. Und die dritte Analyseebene ist dann eben bei den Conversions, in unserem Fall jetzt bei den Spenden. Da ist bloß die Frage, kriegen wir die Information, ist Newsletter-Empfängerin bis hin in unser Spendentool? Da gibt es auch wieder zwei Möglichkeiten. Entweder wir haben Newsletter-Datenbank und Spenderinnen und Spenderdatenbank ordentlich miteinander verheiratet oder machen das sogar aus dem System. Dann können wir wie bei Mailings einfach gucken, die Person hat den Newsletter bekommen, die hat eine Woche danach auf das Thema gespendet, also können wir das dem Newsletter zuordnen oder wir können eben andersrum über die Webanalyse und dort die Conversion gucken, kam von Newsletter, hat auf der Webseite gespendet und können damit Da reingehen.
Sprecher 1 Und bevor jetzt die ganzen Nachfragen kommen, welches Tool sollte man denn verwenden? Also ich gebe, ich würde das nochmal betonen, was Jona gerade gesagt hat. Jedes Tool ist erstmal besser als kein Tool so. Und es gibt diese Tools auch unter der Berücksichtigung der DSGVO. Also auch es gibt deutsche Anbieter, es gibt europäische Anbieter. Und diese Diese Tools haben nur einen Job und dieser Job ist es, Newsletter zu verschicken. Also bevor ihr sowas selber implementiert, aus Gründen mag das vielleicht manchmal sinnvoll sein, aber in den allermeisten Fällen nicht, ist es sinnvoll, sich an einen solchen Toolanbieter zu wenden und du wirst da auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, Jona, ich hab jetzt die Erfahrung mit drei Tools von einem ein bisschen intensiver, wo ich jetzt aber auch sagen würde, das würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen für einen Aufbau mehr aus eben Datenschutzgründen. Die können im Prinzip. . alle in ihrer Hauptfunktion das Gleiche. Also wenn ich gerade starten will, sind das Nuancen im Unterschied und man muss halt gucken. welche Oberfläche einem da auch am auch besser gefällt. Und letztendlich ist natürlich auch das Preismodell immer so ein Punkt, bei manchen Zeiten mal eine Pauschale und hat dann Eine gewisse Anzahl an Auswendungen in dem Zeitraum mit drin. Bei manchen Zeitmann relativ individuell gestaffelt nach Newsletter-Abonnentinnen und Abonnenten. Da gibt es wirklich völlig unterschiedliche Preismodelle, die sich aber dann doch hinter am Ende in der Summe nicht wieder großartig voneinander unterscheiden. Deswegen da, also zumindest von mir, der Hinweis, Guckt da mal wirklich im Netz und schaut euch da bei der großen Suchmaschine um und guckt euch mal den einen oder anderen Artikel an. Von uns gibt es da jetzt erstmal keine Empfehlung. Weil die im Prinzip alle irgendwie das Gleiche können.
Sprecher 2 Ich kann ja trotzdem mal vier Namen sagen, die bei mir auf 90 Prozent der Organisationen, mit denen ich zusammenarbeite. zutreffen und landen. Und das gilt jetzt für, ich sag mal, Verteiler bis 20. 000 E-Mail-Adressen. Wenn wir mit den ganz großen Organisationen zu tun haben, gibt es nochmal eine ganz andere Reihe. von Anbietern, weil es da dann wirklich irgendwie auch teilweise um Feature geht, weil es da natürlich dann nochmal stärker um Pricing geht. Aber ich würde schon sagen, für etwa 80 Prozent der Organisationen lohnt es sich mal zu schauen auf Send in Blue, Clever Reach, Rapid Mail und Mailchat. Das sind vier Anbieter, die alle aus Deutschland, Frankreich, Österreich kommen. die dementsprechend irgendwie jetzt nicht über den Teich gehen, wie wir sowas dann irgendwie bei Mailchimp haben. Mailchimp ist der international bekannteste, größte. E-Mail-Provider, aber es ist halt ein amerikanischer Dienstleister und damit haben wir immer alle möglichen Probleme und die machen auch so ein paar Sachen, die datenschutzmäßig Sagen wir mal so, die geben einem interessante Feature.
Sprecher 1 Interessante Aussagen auch über E-Mail-Adressen.
Sprecher 2 Genau, zum Beispiel sagen die einem wie eine E-Mail-Adresse bei anderen Newslettern performt, weil die, da sie eben der größte sind, ganz viele E-Mail-Adressen in mehreren Newslettern haben. Und da können wir uns jetzt schon vorstellen, das ist datenschutzmäßig nicht immer ganz so einfach. Deshalb würde ich von denen In den allermeisten Fällen abraten. Und dann wären das eben Send and Blue, Clever Weat, Rapid, Mail, Mail Chat. Aber es gibt wirklich hunderte von Tools. Aus meiner Sicht gibt es zwei große Gründe. Keins dieser Tools zu verwenden. Und das eine ist, wir haben die Möglichkeit, direkt aus unserem CRM Idealerweise noch mit einem Anbieter, der halt einfach auf dieses CRM spezialisiert ist oder dort eine gute Schnittstelle hat, aber manchmal eben auch ohne. Wir haben die Möglichkeit, direkt aus dem CRM zu versenden. Das ist zum Beispiel manchmal bei kleinen, mittleren Organisationen, die über Civi-CRM arbeiten oder so, die Möglichkeit, damit Plugins dann doch vom eigenen Server zu versenden. Hat ein paar Nachteile, hat aber dann eben den ganz, ganz großen Vorteil dieser direkten CRM-Anbindung und damit eben der Möglichkeit von tatsächlicher Marketing-Automation. Also Spende geht rein, 48 Stunden später versende ich das und das. Und das finde ich schon einen ordentlichen großen Vorteil. Und der zweite Vorteil.
Sprecher 1 Aber Entschuldigung, ganz kurz, dass die Menschen, die jetzt diesen Podcast hören, das wissen wir ja immer mehr, wer das eigentlich ist, sind in der Regel nicht diejenigen, die völlig implementierte CRM-Systeme nutzen, sondern wir haben ja hier auch ganz oft mit den kleinen Organisationen zu tun, die weiterhin per Excel ihre Spendenlisten führen. Hört damit auf! Ausrufezeichen, aber trotzdem geht es eine CRM-Geschichte hier momentan sehr, sehr stark an den Leuten vorbei. Leider
Sprecher 2 Absolut, deshalb war gut. 80% diese vier Tools, die ich gerade genannt habe. Dann nochmal 10% die großen Tools, Inks, Mail, AP Server, Emasis, wie sie alle heißen. Und dann gibt es eben für so einen ganz kleinen Prozentsatz diese zwei Gründe. Das eine war das und der andere Grund war, wenn wir einen hochautomatisierten E-Mail-Newsletter machen. Der sozusagen automatisch Inhalte zusammenstellt. Das geht manchmal mit internen Tools besser. Das lohnt sich aber eigentlich nie. Und ich würde in den allermeisten Fällen von Automatismen abraten. Das machen wir aber, wenn wir zum Beispiel Login-Plattformen haben, also wenn wir so ein eigenes automatisiertes Kurssystem irgendwo haben oder so, dann kann das wieder Sinn machen. Ich hatte das jetzt gerade bei einer Akademie, wo das dann eben automatisch erstellt wird. So, diese zwei kleinen Disclaimer da nur mal dran geworfen.
Sprecher 1 Su, das hast du doch Tools genannt. Wunderbar. Vielleicht da auch nochmal der Hinweis, dass ich mich. . Wenn du schon Tools genannt hast, ich bin da jetzt nicht mehr genau. Sicher drin, aber ich weiß zum Beispiel, dass Rapid Mail auch durchaus im Preis entgegenkommt, was gemeinnützige Organisationen angeht. Und ich weiß auch, dass Stifter helfen immer mal wieder gute Konditionen hatte von Newsletter-Tool-Anbietern.
Sprecher 2 Genau. Das gehört so ein bisschen mithin zum Pricing. Das gilt aber übrigens ja für alle Software as a Service Tools, also für alle Tools die wir mehr oder weniger im Internet mit Login benutzen, dass man da auf der einen Seite immer einmal suchen sollte, ob die nicht irgendwo ein Non-Profit-Programm haben, und da ich schon einen Rabatt drin haben und auf der anderen Seite auch nicht schüchtern sein sollte, einfach mal zu fragen, weil diese ganzen Online-Tools natürlich relativ geringe Grenzkosten haben. Also relativ geringe Kosten für einen neuen Kunden, eine neue Kundin und dementsprechend eher in der Lage sind als jetzt zum Beispiel Beraterinnen und Berater, aber eben auch als physische. Dienstleister da Non-Profit-Rabatte zu geben.
Sprecher 1 Ja. Eine Frage, die du vermutlich auch immer Gestellt bekommst und sie nicht beantworten kannst, ich stelle sie dir trotzdem. Danke. Sagen Sie mal, Herr Hölderle, wie oft muss ich denn dann so ein Newsletter verschicken?
Sprecher 2 In der Regel öfter als ihr denkt.
Sprecher 1 Das ist zumindest eine konkrete Antwort schon. Also eine konkretere Antwort, als ich sie jetzt erwartet habe.
Sprecher 2 Nein, also auch hier gilt wieder die Frage der Relevanz. wie relevant sind wir? Und es kann durchaus sein, es gibt tolle Newsletter, die sind super relevant einmal die Woche. Oder du hattest vorhin sogar von Dailies gesprochen. Dailies, ja. In den allermeisten Fällen empfehle ich einen Rhythmus zwischen drei und sechs Wochen. Aber auch das wieder. Das ist eine totale Faustregel. Das trifft sicherlich auf 80% der Organisationen zu, aber es trifft eben auch nur auf 80% der Organisationen zu. Die Frage ist, wie relevant sind wir? Mein zweiter Tipp nur, nicht einfach nur zu sagen, wir verschicken monatlich oder wir verschicken alle drei Wochen oder wir verschicken, sondern sich zu überlegen, wann verschicken wir warum. Und dann kann das eben total gut sein, dass wir mal zwei Wochen hintereinander mit nur sieben Tagen Abstand ein Newsletter verschicken, weil wir gerade richtig was Wichtiges zu sagen haben. Und dafür in der Sommerpause mal zwei Monate keinen Newsletter verschicken. Wenn es wichtig ist. Also Klassiker im Fundraising, wir verschicken einen. Ende November, sozusagen der Weihnachts-Fundraising-Aufstieg. Und dann verschicken wir auf jeden Fall nochmal einen Mitte Dezember. Und vielleicht verschicken wir nochmal einen am 28. Dezember. Und dafür verschicken wir im Januar gar keinen. Durchaus möglich. Nochmal, die Frage ist immer die Frage der Relevanz. Aber zu regelmäßig ist gar nicht so gut. Die Leute sollen ja nicht sagen, oh, diesen Freitag immer so freitags immer am ersten des Monats.
Sprecher 1 Da macht es natürlich Sinn, sich einfach auch am Redaktionsplan zu orientieren, an den Abläufen innerhalb der Organisation, wenn ihr sowieso schon einen Plan habt, ich hoffe, ihr habt solche Dinge, wo klar ist, wann gehen zum Beispiel welche Postmailings raus, die vielleicht von einem E-Mail-Newsletter begleitet werden sollten, wann haben wir wichtige Gedenktage, wann haben wir Aktionen, wann wann findet irgendein wichtiger Wechsel beim Personal statt, dann könnt ihr das ja auch einplanen.
Sprecher 2 Wann haben wir Themen, die im Kopf von Menschen sind? Mein Lieblingsbeispiel für Newsletter ist immer das Thema Kältehilfe. Ich weiß schon jetzt, es wird irgendwann den ersten Frost geben. Und jetzt würde ich, wenn ich eine Kältehilfeorganisation wäre oder irgendwo in meiner Organisation ein Teil Kältehilfe mache. Ich würde jetzt den Newsletter schreiben, den ich versende, wenn es bei mir vor Ort das erste Mal Nachtsfrost gibt. Also, das ist meistens irgendwie so irgendwann im Oktober. Und dann so der Tag, an dem alle morgens ins Büro gehen, wenn Leute im Oktober wieder ins Büro gehen, mal schauen, und so, oh, ist aber kalt geworden, ich habe jetzt heute das erste Mal Jacke rausgeholt und so. Und dann wirklich einfach morgens eine E-Mail verschicken, lieber Jona, es ist scheißkalt da draußen, wir hoffen, du hast irgendwie tötöt, aber denk dran, nicht jeder hat und so weiter und so fort. Also es gibt so Ereignisse, die kann ich eben schon voraussagen und ich weiß, die wird es geben, aber ich weiß jetzt noch gar nicht genau, an welchem Zeitpunkt Oder wir hatten jetzt letzte Woche hier das erste Mal mehrere Tage über 35 Grad. Und dann verschicke ich was zum Thema der Klassiker im Tierschutz, Hunde im Auto. Und dann manchmal ist das schon im Juni, manchmal verschicke ich das vielleicht erst im Juli, weil diese erste große Hitzewelle halt zu anderen Zeitpunkten kommt. Aber die sind dann eben relevant, weil wenn alle gerade schwitzen und machen. dann lesen die sicherlich lieber was zum Thema Haustiere im Auto lassen. . Und da gibt es ja eine ganze Reihe von Themen, von denen wir schon grob wissen. Da passiert es, es gibt ja auch so ein paar politische Themen, wovon wir wissen, die kommen halt irgendwie mit einer Regelmäßigkeit, die nicht vorhersehbar ist, aber von der wir wissen, dass sie wiederkommen, kommen diese Themen auf. Und dann weiß ich halt irgendwie, ah Gott, so eine Spritpreis-Diskussion, die kommt halt immer zweimal im Jahr auf oder Tempo 130. Und dann verschicke ich halt dann etwas zu dem Thema. Oder ich weiß, es wird irgendwann ein Gerichtsentscheid zu einem Thema geben und ob das Gericht sich jetzt dann entscheidet oder dann entscheidet, weiß ich nicht. Aber also da einfach ein bisschen flexibel zu sein. Vielleicht nur zwei Sachen. nicht zu selten verschicken. Die Menschen müssen sich auch noch daran erinnern, dass sie im Newsletter sind. Deshalb würde ich in der Regel immer sagen, mindestens alle zwei Monate. ein Newsletter zu verschicken, dass die Leute einfach noch wissen, ich bin da, ich bekomme da was, immer unter der Voraussetzung, wir haben irgendwas Relevantes. Und Lieber häufiger monothematisch als so, na wir sammeln so mal drei Monate alle Themen an und dann bäm schmeißen wir alles auf einen Haufen. Und dann würde ich lieber in den drei Monaten vier E-Mails verschicken. Als einen so komplett gesammelten. Diese monothematischen E-Mails haben nämlich noch einen zweiten Vorteil, neben dem Fundraising-Vorteil, dass die Leute halt dann nur eine Aktion haben. Wenn wir einen monophematischen Newsletter haben, dann können wir gute Betreffs schreiben. Dann können wir im Betreff schon sagen, worum geht es. Und wenn ich im Betreff dann sage, es geht um irgendwas mit Kindern. Und dann wissen die Leute, okay, in dieser E-Mail geht es um irgendwas mit Kindern. Und wenn man dann selber Kinder doof findet, Hunde doof findet, was weiß ich, das bleiben wir bei den Lieber nicht beim Beispiel Kinder, bleiben wir lieber beim Beispiel Hunde im Auto. Wenn das schon im Betreff steht, dann weiß ich jetzt als Mensch, der keine Haustiere hat und auch keine haben will, diese E-Mail kann ich löschen. Aber die Leute, für die es interessant ist, die wissen, diese E-Mail können sie öffnen. Wenn der Newsletter aber nur heißt Newsletter 7 2021. Dann löschen ihn so 80% und die 20%, die ihn öffnen, finden ihn dann zu einer hohen Quote auch noch nicht interessant, weil sie denken, naja, Hunde, Hunde, ich habe keine Haustiere. . Also das macht es einfach relevanter.
Sprecher 1 So kommt ja auch nochmal was selbst diejenigen, die einen Newsletter löschen, auf den. . Nach einer Sekunde drauf schauen, da habe ich jetzt keine Zeit für oder interessiert mich gerade nicht. Haben aber trotzdem im Sinne von Wahrnehmung wahrgenommen, aha, guck mal, diese Organisation, die lebt ja noch. und da ist auch noch was da und die gibt’s noch, also habe zumindest abgespeichert, not dead yet und kriege zumindest Hab sie weiterhin noch im hab sie weiterhin noch abgespeichert im Kopf. Also das wäre es für mich auch nochmal ein Argument. Selbst ein gelöschter Newsletter, wo ich wahrgenommen habe, der Newsletter ist noch aktiv. Ist auch besser als gar keinen Newsletter geschickt zu haben.
Sprecher 2 Idealerweise haben die dann noch einen Betreff, der sagt, was sie machen. Und dann habe ich noch eine Botschaft mitbekommen, auch für die Leute, die ihn nicht öffnen. Während die Botschaft Newsletter 6 2021 nicht so geil ist.
Sprecher 1 Ich würde gerne einmal einen Exkurs machen. Der ist vielleicht ein bisschen weiter hergeholt, aber trotzdem. Nö, finde ich nicht. weil gerade bei mir aktuell gewesen ist, und nochmal zurück zum Thema Relevanz. Ich habe jetzt ein Beispiel, das bezieht sich eigentlich mehr auf das Thema Social Media Fundraising, aber wir denken uns einfach mal dieses Beispiel Nicht unbedingt nur um Social Media, sondern denken wir uns dabei, die hätten auch ein Newsletter gehabt. Ich habe vor zwei Tagen abends auf der Couch gesessen und saß alleine auf der Couch und meine Frau irgendwie sich getroffen hat und zappte so durchs Fernsehen und bin Gott sei Dank relativ st Tag nach Beginn, gut, hätte es mir auch im Internet nachschauen können, aber fünf Minuten nach Beginn der Sendung hängen geblieben bei den Biking Borders. Oder nicht bei den Biking Borders, sondern Biking Borders. Da ist die so ist die Betonung. Sagt ihr das was? Schon mal gehört?
Sprecher 2 Nee, aber ich kann mir was darunter vorstellen.
Sprecher 1 Genau, ich kannte das nämlich auch nicht. Zwei Jungs, ich glaube, aus Berlin kamen sie oder waren sie aus Hamburg, das weiß ich nicht, haben gesagt, sie fahren mit dem Fahrrad bis nach Peking.
Sprecher 2 Und dann müssen wir mal in irgendeinem dieser Streaming-Dienste hängen geblieben.
Sprecher 1 Und sammeln 50. 000 Euro für eine Schule in Guatemala. Ja, tatsächlich kommt es, glaube ich, auch auf Netflix. Ich hab grad mal eine Netflix-Pause. Es lief im ID Alpha, glaube ich, so komische Sender. Aber es ist auch wirklich streambar, freistreambar. Man findet das in diesem Internet. Kann ich jedem nur empfehlen, wirklich eine spannende Geschichte. Die haben die Situation gehabt, dass sie einfach losgefahren sind und dann gesammelt haben. Und ich will jetzt nicht unbedingt spoilern. wenn ihr euch das anschauen wollt, weil es ist wirklich, wirklich schön, die Geschichte. Die kommen aber dann im Laufe der Zeit immer wieder an Punkte, die vorher eben nicht absehbar waren. Entweder war zu wenig Kohle, zu viel Kohle, was weiß ich, sie haben eine persönliche Krise, das Wetter, was auch immer. Irgendwas kam dann halt dazu. So dass man so eine Tour natürlich planen kann. Und man kann sagen, ich brauche ungefähr, was weiß ich, ein Jahr, bis ich nach Peking geradelt bin. Wir gucken mal, wir schreiben mal von da, von da, von da, von da aus. Nochmal, die haben es über Social Media erfolgreich gemacht, aber Wir denken uns jetzt mal in den Newsletter rein. Aber sie waren dann irgendwann an Punkten, die inhaltlich so relevant waren, dass an dem Moment ein Impuls hätte stattfinden müssen. Das heißt, wenn ihr ein. ein Projekt oder ein Konzept oder wenn ihr ein Projekt vor euch habt, eine Aktion vor euch habt, müsst ihr sowas natürlich auch einplanen, dass es zu Situationen kommen kann. An denen ihr jetzt ein bisschen Ressource braucht, um den User herauszuhauen, weil jetzt gerade genau diese Entwicklung ist, die man benötigt, um den letzten Schub für die Spenden zu bekommen oder um nochmal einen Motivationskick zu geben, was auch immer. Das heißt also auch gerade bei Bei Projekten, die so ein bisschen ungeplanter und ein bisschen anarchischer laufen, ist so ein Newsletter auch immer wieder ein Aktivierungstool. So, nochmal, die haben es, soweit ich weiß, nicht mit Newsletter gemacht. auf die Website gehen, also ich habe auch in den Shownotes nochmal verlinkt, bikingborders. com. Das Macht auf jeden Fall Sinn, sowas immer mit einzuplanen. Also dass man Zeit braucht, um so ein Newsletter eben auch aufzusetzen. Denn das bringt uns auch zum nächsten Punkt. So ein Ding kostet natürlich Zeit. braucht Ressourcen und ist nicht eine Sache, die innerhalb von einer halben Stunde aufgesetzt ist, auch wenn ich das Template schon habe und wenn ich im Grunde genommen meinen Anzug habe und wenn ich mein mein Korsett habe, sondern ich muss das Ding leider auch testen, ich muss redaktionell betreuen, ich muss die Medien raussuchen. Das ist halt auch mal wieder wie alle anderen Sachen auch
Sprecher 2 Mehraufwand. Ja, aber ich würde jetzt sagen, im Verhältnis zu allen anderen Kommunikationsmedien, die uns zur Verfügung stehen. Ist der zeitliche Aufwand verhältnismäßig gering? Also nehmen wir mal social media. Social media habe ich viel härtere Regeln wie häufig ich da was posten muss. Dann kommt Feedback, das muss ich direkt beantworten. Also Feedback von Newslettern bitte auch direkt beantworten, aber es kommt halt in der Regel per E-Mail und dann können wir das ruhig irgendwie Mal ein paar Stunden da liegen lassen.
Sprecher 1 Daher bitte nie an No Reply, ne? Also nie E-Mails mit No Reply Add schicken, also verschicken.
Sprecher 2 Sondern am besten echte Absenderinnen und Absender. Wenn wir das mit einem professionellen Tool machen, dann landet auch landen auch diese ganzen Reply-Mails nicht direkt bei uns. Also da wirklich finde ich Newsletter Auch deshalb schon ein No-Brainer für jede Organisation, das zu tun, weil es eben anders, zum Beispiel als Social Media, ein verhältnismäßig geringer Aufwand ist. Klar, wir müssen das schreiben, klar, ich hatte gerade vorhin ja schon mal gesagt, nirgendwo anders ist es so leicht zu testen, weil wir eben unseren Newsletter-Verteiler ja einfach mal zweiteilen können. Und dann kriegt die Hälfte das, die andere Hälfte kriegt das. Wir können aber auch so Sachen machen wie 10% kriegen den betreff, 10% kriegen den Betreff, dann warten wir drei Stunden und welche E-Mail nach drei Stunden häufiger geöffnet wird, kriegt dann den Rest. Und all diese Dinge. Und natürlich kostet das Zeit, und Konzeption kostet immer Zeit und Schreiben kostet immer Zeit. Aber im Verhältnis, würde ich sagen, ist es eigentlich eines der effizientesten Medien. Ich möchte noch, weil du gerade Social Media drin hattest, nochmal kurz den Vergleich Social Media Newsletter machen. Warum ist. den Newsletter so attraktiv und was können wir voneinander lernen? In Social Media würden wir ja auch nie sagen, wir posten jetzt immer am Freitag was auf Facebook. Also bei YouTube machen wir sowas, aber auf so einem Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram würden wir ja in der Regel schon sagen, da posten wir halt dann, wenn das passiert, was wir gerade gerne posten. Und die sind ja auch kürzer, die sind auch, so ein normaler Social Media Post ist auch monothematisch. Wir posten nicht Freitag die vier Posts, die wir diese Woche hätten posten können, gesammelt. Und das ist das, was wir bei Newslettern eben auch machen und was vielleicht auch so ein bisschen der Trend von Newslettern, und jetzt sage ich schon wieder Newsletter, Entschuldigung, bei E-Mails machen. dass die E-Mails tendenziell monothematischer, kürzer und dafür häufiger werden als einer der Trends. Und das andere ist, die E-Mail ist halt ein bisschen. Zuverlässige. Der Social Media Post hat eine Halbwertszeit in der Regel von irgendwo zwischen zwei und drei Stunden, je nach Plattform. Das wird direkt wahrgenommen. Wenn wir so ein eine E-Mail rausschicken, dann sehen wir, die meisten Spenden kommen schon am ersten Tag, am zweiten kommt noch ein bisschen was, am darauffolgenden Wochenende kommt mal wieder ein bisschen mehr. Und wir sehen dann aber manchmal, gerade so rund um Weihnachten, wenn man Weihnachten in die Spendenanalyse von großen Organisationen guckt, dann sieht man manchmal, dass da alte Newsletter rausgekramt wurden und dann da doch nochmal draufgeklickt wurde. Es gibt ganz unterschiedliche Nutzungsszenarien von E-Mail, aber es gibt. Es gibt Menschen, die archivieren die ordentlichen Ordner. Die können dann also auch mal später darauf zugreifen. Es gibt Menschen, die haben die Inbox mit 17. 000 ungelesenen Nachrichten und machen dann vielleicht wie ich mit meiner Leseliste. am Anfang der Sommerferien und dann Weihnachten irgendwie nochmal so ein Durchgeheren und vielleicht kommen die dann nochmal auf ein Thema. Vielleicht haben aber auch manche Menschen irgendwie so ein. . Paycheck-Spenden verhalten, also die spenden halt dann, wenn Geld da ist oder wenn sie sich mit der Familie Weihnachten darüber unterhalten haben, wohin die Weihnachtsspende gehen und dann können die nochmal zurückgehen in das, was dort mal gekommen ist. . Also da ist die E-Mail einfach deutlich verlässlicher als sowas wie Social Media, weil jeder, der mal versucht hat, einen alten Social Media Post zu finden, der weiß, wie schön das in E-Mail-Programmen ist.
Sprecher 1 Aber jetzt lehnst du dich ja sehr weit aus dem Fenster und sagst ja im Prinzip, Leute machen E-Mail-Newsletter, dann frage ich dich jetzt mal, Jona, du bist Unternehmer mit Pluralog, eigene Website, viel Social Media Zeug. Warum hast du denn keinen eigenen Newsletter? Und ergänzt die Frage, wenn du da persönlich nicht drauf antworten willst: gibt es denn Gründe, es nicht zu haben?
Sprecher 2 Die Frage habe ich diese Woche schon mal in einem Workshop bekommen. Die Antwort ist ganz einfach. Es wäre total sinnvoll, einen zu haben. Ich habe auch irgendwo noch einen, der ist bloß runtergenommen. Ich schaffe es bloß einfach nicht. Und ich habe dann nicht einen hoch genugen Bedarf, als dass ich mich dazu zwingen würde, es jetzt zu schaffen. Also das ist, das ist ganz, ganz einfach. Aber wir kommen ja nachher zu tollen und weniger tollen Fundraising-Newslettern nochmal. Und da gibt es ganz, ganz tolle und es gibt auch Einzelleute, die ganz stark von ihren Newslettern profitieren. Und das würde für. uns in Anführungszeichen, wir sind ja beide selbstständig, sicherlich auch gelten. Aber man muss es dann halt machen und wir hatten es ganz am Anfang, als ich schon mal eine Überleitung probiert habe übrigens, ja auch beim Podcast davon, dass eben auch so ein Podcast ja eine gewisse Regelmäßigkeit haben sollte. Und deshalb sollte man das dann natürlich da auch leisten. Und ich würde jetzt mal von der anderen Seite rangehen und ganz böse sagen, ich kann es mir leisten, keinen Newsletter zu haben. Aber sinnvoll wäre es trotzdem.
Sprecher 1 Arroganter Sack.
Sprecher 2 Nee, aber das ist ja immer so eine Frage von Bedarf. Also wie Wie sehr brauche ich diese Art von Kommunikation? Und die meisten Organisationen können da halt klarer rechnen. Und wir jetzt als Einzelselbstständige haben halt nochmal eine andere Zeitrestriktion, weil es macht jetzt keinen Sinn. den Newsletter dann an eine studentische Hilfskraft zu geben oder sowas, sondern der sollte ja dann von mir, dir, wem auch immer kommen. Das heißt, als Selbstständiger, und das ist die einfache Antwort, hat man ja einfach ein bestimmtes Zeit. Kontingent und in dem Zeitkontingent muss die Arbeit und das Marketing liegen, aber es muss halt auch noch Zeit für die Arbeit da sein und für den Urlaub.
Sprecher 1 Bezogen auf gemeinnützige Organisationen ist genau der Punkt, dass man verhindern sollte. Ich mache jetzt ein ganz großes neues Newsletter-Projekt, E-Mail-Marketing-Projekt, schicke zwei Newsletter raus und stelle fest, es ist zu viel Zeit, ich stampfe es wieder ein. Also im Prinzip wie bei jedem anderen Fundraising-Instrument auch, ausprobieren ist zwar wichtig, aber es muss eine gewisse Stetigkeit dahinter sein. Das ist einzuplanen. Also wenn ich in einem Team arbeite, in einer größeren Organisation, muss es jemanden geben, der das eben im Rahmen seines Zeitkontingents auch leisten kann. Und wenn ich ehrenamtlich in einer kleinen Organisation unterwegs bin, dann bedeutet das eben, ich müsste mir möglicherweise jemanden neuen akquirieren, der ehrenamtlich sich um den E-Mail-Newsletter kümmert. Es ist einfach mehr Aufwand.
Sprecher 2 Womit wir zu einem ganz, ganz großen Problem von E-Mail. Wir haben ja jetzt gerade sehr positiv und ey alle bitte machen darüber gesprochen. Wir haben ein Problem mit dem Versand von E-Mail. Wir dürfen niemandem eine E-Mail schicken. Also die grundjuristische Herangehensweise an das Thema E-Mail ist, wir dürfen niemandem eine E-Mail schicken, es sei denn, wir haben ein Opt-in. Und das führt dazu, dass ein neuer Newsletter immer scheiße anfängt, weil wir am Anfang natürlich weniger Empfängerinnen und Empfänger haben als am Ende. Das heißt, man muss ja auch. erstmal aufbauen, man muss einen Verteiler erstmal aufbauen, man muss erstmal Leute fragen, darf ich euch E-Mails versenden? . Und da Ist der Anfang natürlich immer hart, weil am Anfang starte ich mit einer kleinen Zahl, bekomme dementsprechend auch kleines Feedback. Wir reden ja hier nicht von riesen Conversion-Raten. Auch bei Spenden-Newslettern reden wir nicht von riesen Conversion-Raten, sondern reden wir in der Regel Von Null Komma-Werten. Jetzt sind kleinere Verteiler in der Regel auch qualitativer, weil stärker gebundene Leute, aber trotzdem kann man sich vorstellen, wenn wir einen Conversion-Rate von 1% haben und 50 Empfängerinnen haben, dann haben wir halt immer noch keine Spende bekommen. Das heißt, wir müssen am Anfang und eigentlich dauerhaft immer gucken, dass wir neue Leute da reinbekommen. Und jetzt vielleicht ganz kurze juristische Geschichte. Es gibt zwei Schichten. Ja, genau.
Sprecher 1 Wäre ich eigentlich ein bisschen vorsichtig mit, weil wir natürlich hier an der Stelle keinerlei juristische Auskunft geben können und wollen. Und sich Sachen ja auch verändern und möglicherweise dieser Newsletter viel länger überlebt, als denn der juristische Sichtweise in diesem Land sich verhält.
Sprecher 2 Ich habe so eine schöne Folie, da steht keine Rechtsberatung gesunder Menschenverstand drauf. Aber trotzdem grob, es braucht eine Einwilligung in E-Mail-Kommunikation. Und der Quasi-Standard, der sich momentan nach Meinung der meisten Datenschützer durchgesetzt hat, nicht nach aller, ist das Thema Double Opt-in. Das heißt, jemand gibt uns auf die ein oder andere Weise aktiv seine E-Mail-Adresse. Wir verschicken eine automatisierte Willst du das wirklich-E-Mail? Wenn dort auch drauf geklickt wird, dann dürfen wir verschicken. Warum diese zweite E-Mail? Weil sonst könnte ich ja meine Nachbarin hier eintragen und denken, ach, die können das mal ruhig irgendwie mitbekommen. Das heißt, die Besitzerin der Besitzer der E-Mail-Adresse muss das nochmal bestätigen, dass wirklich klar ist, ja, diese E-Mail-Adresse gehört auch wirklich mir.
Sprecher 1 Aus dem Alltag heraus gibt es aber dann immer wieder Situationen, wo Leute sagen: die haben mir aber hier eine Postkarte unterschrieben, dass ich denen auch E-Mailen darf. Solche Fragen tauchen immer wieder auf. Und da kann ich nur den Ratschlag geben, bitte klärt das mit eurem Datenschutzbeauftragten, eurer Datenschutzbeauftragten, wie damit umzugehen ist.
Sprecher 2 Genau, also das ist sozusagen das Standardverfahren, mit dem er nichts falsch macht. Und dann gibt es eben so graubereiche, die mal dunkelgrauer, mal hellgrauer sind, wie jetzt eben unterschriebene Postkarte. Ich kenne Datenschutzbeauftragte, die haben gesagt, ja gut, dann wäre das vielleicht akzeptabel, aber das muss man wirklich einzeln klären. Es gibt aber noch eine zweite Einwilligungsform in E-Mail-Kommunikation, die noch einen viel größeren Graubereich ermöglicht. Und das ist eine E-Mail zur Abwicklung einer bestehenden Geschäftsbeziehung. Die einfachste Begründung ist, wir haben jemanden, der gibt uns eine Online-Spende, die gibt uns eine Online-Spende und jetzt schicken wir eine Bestätigungs-E-Mail raus. Auch das ist ja eigentlich schon eine E-Mail, die wir nicht versenden dürfen, weil wir haben ja kein Opt-in und da geht man jetzt aber davon aus, die Person hat jetzt gerade gespendet, hat was bestellt, hat was gemacht, da dürfen wir jetzt zur Abwicklung dieses Geschäfts, in unserem Fall der Spende, eine E-Mail rausgeben. Und hier jetzt nur ein ganz allgemeiner Tipp, insbesondere beim Thema Dauers. das mal mit den eigenen Datenschützerinnen und Datenschützern durchsprechen, weil insbesondere bei Dauerspenden könnte man diese Geschäftsbeziehung jetzt relativ weit Interpretieren, ich bin zum Beispiel Fan einer Interpretation, aber wie gesagt, fragt bitte selber nach die sagt, dass Mitglieder in der Geschäftsbeziehung den ganzen Verein gekauft haben und damit regelmäßig informiert werden dürfen ohne das Double Opt-in, aber Das wird nicht von allen geteilt, wird aber von manchen geteilt. Und ich bin auch Fan der Interpretation, dass Menschen, die gespendet haben über das Spendenprojekt ohne weitere Spendenwerbung. nochmal informiert werden können im Sinne von, wir haben es jetzt gekauft, wir haben es jetzt gebaut, wir haben es jetzt gemacht, aber auch das ist nicht einvernehmlich von allen Datenschutzbeauftragten geteilt.
Sprecher 1 Ich bin ein bisschen gebranntes Kind, das ist auch schon ein paar Jahre her. Da hatte ich die Situation, dass entgegen meines Rats eine Organisation, die schon gar nicht mehr existent ist, also ein Verein und eine GmbH, das waren zwei. tatsächlich eine Adressenliste genommen hat aus dem Verteiler und diese Adressen angemailt hat, also ohne Opt-in zu haben. was dazu geführt hat, und das klingt jetzt alles so dramatisch und so war es auch tatsächlich, weil es hinterher wirklich auch um Gefahr von Leben ging. Also innerhalb Ich will nicht sagen, als Beispiel, was ich jetzt berichte, dass das jetzt wiederholbar ist oder typisch ist, aber es war halt schon eine Skalierung und eine Eskalation, die Eher selten war. Also es war eine Person in der Liste drin, die diese E-Mail bekommen hat, die Zufällig dann, also aus Gründen, ich merke es, ich schwammel hier so ein bisschen rum, damit es nicht wiedererkennbar ist, sich sehr aufgeregt hat darüber. und dann auch den telefonischen Kontakt gesucht hat, nicht nur bei dem Absender der E-Mail, also bei dem Verein, sondern auch bei Menschen, die bei diesem Verein als Beiräte, Testimonials, wie auch immer. genannt gewesen sind und es sich dann wirklich zu einem E-Mail-Austausch hochgewachsen hat, wo sich die Leute in der im Prinzip nur noch angeschrien haben und gegenseitig sich mit bestimmten Sachen gedroht haben, was dann hinterher auch zu einer zu einer Strafanzeige geführt hat. und letztendlich hinterher sogar in der Liquidation sowohl von Verein als auch GmbH geführt hat, inklusive persönlicher Sehr, sehr schwieriger Situationen der aktiven Personen in dem Verein, um es mal vorsichtig auszudrücken. Es ging da wirklich um Leib und Leben. Und nochmal, diese Eskalation ist nicht typisch, sie ist sicherlich nicht exemplarisch. Das kann auch ohne. Ein totales Extrem, weil da zwei Züge aufeinander gefahren sind, ja, mit voller Wucht. Das ist nicht der Alltag. Dennoch ausgelöst dadurch dass eine Person einen Newsletter zugestellt bekommen hat und nicht eingewilligt hat. So, was ich sagen will, ist, ich bin deshalb sehr, sehr sensibilisiert bei solchen Lösungen. Ach, wir schicken das einfach mal und wer es nicht haben will, der kann sich halt hinterher beschweren. Also es kann richtig nach hinten losgehen.
Sprecher 2 Ja, jetzt würde ich sagen, bei so einer Geschichte könnte auch alles andere nach hinten losgegangen sein. Das hört sich ja nach größeren, tiefer greifenden Problemen an. Aber das ist vielleicht dann auch da. Ich kann nur sagen, ich hatte schon einige Fails und auch einige Graubereiche mit Organisationen, aber noch nie ein ernsthaftes Problem im ganzen Bereich. Finde ich eher unproblematisch.
Sprecher 1 Aber dann doch jetzt mal Butter bei der Fische, Jona. Welch machen wir hier mal deine Akte Fack da auf und sag mal, was sind denn so Newsletter, von denen du ausgehst, dass die nicht so ganz schlecht sind und wo du mal eine Empfehlung aussprichst, die vielleicht mal zu abonnieren, weil schön und lehrreich.
Sprecher 2 Okay, aber da müssen wir jetzt nochmal ganz kurz diesen Übergang schaffen. Also wir reden jetzt nicht mehr über, oder es gibt zwei Bereiche. Es gibt sozusagen schön und lehrreich im Sinne von. . Organisationen, die tolle E-Mails schreiben. Und es gibt nochmal die zweite Kategorie, ich als Fundraiser mag diese Newsletter. Weil das einfach nochmal ein großer Unterschied ist. Okay, verstehe. Bei Organisationen fällt mir diese Empfehlung gar nicht so einfach, weil ich dann halt doch Man könnte sagen, auf der einen Seite wahllos Newsletter abonniere. Das tue ich auch, witzig, ja. Im Sinne von, ich habe Newsletter von Organisationen abonniert bei denen ich definitiv nicht zur Zielgruppe gehöre. So, einfach nur, weil ich mal mit denen zusammengearbeitet habe, weil die mich interessieren, weil ich mal gehört habe, dass die irgendwas gut machen und so weiter und so fort. Auch wenn ich da irgendwie nie drauf gespendet habe. Da wirklich nur meine allgemeine Empfehlung. Wenn ihr selber Interesse am Thema E-Mail-Marketing für Nonprofits habt, abonniert einfach mal 10, 20 Organisationen von denen ihr findet, die sind interessant, die sind vielleicht vergleichbar mit dem, was ihr macht. Und abonniert das einfach mal. Und bei den größeren Organisationen, wo ihr wisst, da sitzen Profis dahinter, die sich dezidiert mit E-Mail-Marketing beschäftigen. Abonniert denselben Newsletter bitte mehrfach. Ganz einfacher Ratschlag. Dafür braucht man mehrere E-Mail-Adressen. Ich bin immer großer Fan von so Wildcard-E-Mail-Adressen, also der Möglichkeit, einfach irgendwas irgendwas hinschreiben zu können und trotzdem zu bekommen. Funktioniert zum Beispiel mit Gmail. funktioniert, wenn man eine eigene Domain hat. Und dann abonniert eben zum Beispiel mal so einen WWF-Newsletter, dann halt mal mit drei verschiedenen E-Mail-Adressen. Und vielleicht einmal mit einer Testspende, ja, ich möchte auch Einmal frei und einmal, indem ihr an der Petition teilgenommen habt. Und dann kann man nämlich schauen, wird man da vielleicht unterschiedlich angesprochen? Gibt es vielleicht Reaktionen? Ich liebe es, das passiert manchmal, wenn man sich so mehrfach einträgt, wenn man dann mal in den Test reingerät. Kriegt man nicht alle Tests mit, weil es kann auch sein, dass man mit seinen zwei, drei Adressen zufälligerweise in der gleichen Testgruppe landet. Aber ganz häufig bekommt man dann eben mal zu sehen, was wird denn da gerade getestet. Und auf einmal bekommt man die gleiche E-Mail an zwei unterschiedliche E-Mail-Adressen mit einem unterschiedlichen Betreff. Betreffstests sind so die einfachsten Tests. Kann man in manchen E-Mail-Programmen auch automatisch machen, ohne da jetzt groß Marketing-Automation oder irgendwas. mitmachen zu müssen. Und das ist wirklich so der Ratschlag. Du hattest vorhin die German Doctors, die das eben sehr, sehr professionell machen und auch sehr gut machen. WWF, Greenpeace, was weiß ich was, Erzone Grenzen, Seenhotretter. Also wirklich einfach mal so eine ganze Reihe von Organisationen, Aktion Deutschland hilft, wo ihr wisst, die testen so ein bisschen rum, die machen es sehr professionell und so weiter und so fort. Ich muss persönlich jetzt aber dazu sagen, aber das kann eben auch professionelle Deformation sein, dass die mich inhaltlich trotzdem alle dann nicht so greifen, wie das andere tun. So, und dann bin ich jetzt natürlich bei den Newslettern, und das ist natürlich für eine Entwicklungshilfsorganisation am schwersten, die in irgendeiner Form einen gewissen Mehrwert bieten und das ist dann zum Beispiel jetzt eben sowas wie ne, von von den Naturschutzorganisationen, die Newsletter, die einfach nochmal ganz viel auch, zum Beispiel beim NABU, dann wirklich bis hin zu Gartentipps da mitgeben können, die politisch sind. Wir hatten es vorhin. Ja, von Netzpolitikern, nicht von Netzpolitik, Entschuldigung. Mist, sondern Digigas, aber nicht, dass die Naja, egal. Es gibt gewisse Verschränkungen, aber nein, es sind zwei unterschiedliche Organisationen. Also so die einen eben politisch interessieren, die eben einen auch zu und dann eben politischen Aktivitäten einladen und sowas. Und dann wirklich so diese ganz banalen Mehrwert-Newsletter im Sinne von Die helfen dir, deine Arbeit besser zu machen, die helfen dir dabei, die helfen, die Welt an der einen oder anderen Stelle ein bisschen besser zu machen, die geben Leseempfehlungen und all diese Sachen.
Sprecher 1 Okay, du hast dich jetzt damit nur großen Namen aus dem Fenster gelehnt, aber dann würde ich jetzt mal in den nächsten Bogen gehen und sagen, jetzt du als Jona, der im Fundraising und im Online-Marketing unterwegs bist. Was für ein Newsletter liest denn du dann? Ich versuche da mal so ein bisschen zu ergänzen, weil es gibt wirklich welche, die lese ich total gerne und manche sind dann oft auch sehr teuer, weil das dann meistens verbunden ist mit irgendwelchen Anschaffungen.
Sprecher 2 Das habe ich nicht so. Nein, also bleiben wir aber beim Fundraising, Fundraising. Also es gibt ja wirklich eine ganze Reihe von guten Fundraising-Newslettern. Und ich will mal zwei als allererstes nennen, die ich nicht immer mag, aber die so eine Besonderheit von Newslettern haben. Und das ist einmal NGO Dialog von der Fundraising Akademie und Fundraising Echo von SAZ. Genau, die beiden habe ich hier auch stehen als erstes. Und die beiden aus einer Besonderheit. weil sie, ich würde sie mal Newsletter-Magazine nennen, sind. Das heißt, das sind Newsletter, für die Texte geschrieben werden. Die nur über den Newsletter zur Verfügung stehen. Das ist jetzt zugegebenermaßen ein Konzept, was ich nicht verstehe.
Sprecher 1 Er ist nicht ganz richtig. Für den NGO-Dialog gibt es tatsächlich auch seit einiger Zeit eine neue Website, wo es sicherlich auch nochmal Fragen stellen kann, aber wo die Sachen auf jeden Fall auch archiviert sind und aufrufbar sind.
Sprecher 2 Ich ja, aber die trotzdem am Ende für die Empfängerinnen und Empfänger des Newsletters sind. Die sind jetzt nicht, das ist nicht der Blog des Fundraising, der Fundraising-Akademie, sondern es ist irgendwie auf einer extra Domain. Es ist Ich sag mal, da hat man sich jetzt nicht so viel Kopf-um-Suchmaschinen gemacht und es ist jetzt nicht so starke Werbung, dass Menschen über diese Inhalte auf diesen Newsletter aufmerksam werden. Und ähnlich ist das eben mit dem Fundraising-Echo, aber beide, und das macht sie einfach besonders, haben Texte, die extra dafür geschrieben werden. Das heißt, die haben ein richtiges Redaktionskonzept, haben richtig, und deshalb meine ich, sind die eigentlich E-Mail-Magazine, wie wir das sonst eher aus dem Bereich der Printproduktion kennen. Und das sind Klassiker, die die Ich glaube eigentlich alle mal abonnieren sollten. Ich mag den Academy jetzt etwas lieber als den anderen. Aber da ist dann auch mal eine Kolumne mit drin und so. Das ist so. Ein Klassiker, wo ich die öffne, die Links mal klicke, querlese und die interessanten Sachen auf meine Leseliste packe. Also deshalb wären die jetzt sozusagen die eine Kategorie, die ich jetzt mal hier Magazine nennen würde. Dann gibt es als Gegenstück dazu die Newsletter von Einzelpersonen Also, das wären dann die.
Sprecher 1 Da habe ich hier witzigerweise gar nicht drauf. Ich habe ja Agenturen hier noch welche auf meiner Liste.
Sprecher 2 Ja, das habe ich gleich noch als Zwischenkategorie, aber sozusagen nur als Gegenstück. Und da würde ich mal drei Erwähnen und das eine ist der von Daniel Böhme, Goldwind Newsletter. Das ist ein relativ klassischer Newsletter. Aus meiner Sicht Dürfte der persönlicher sein. Also der Daniel ist ja allein Schaffende, der sieht ein bisschen sehr agent aus. Also ich finde, da könnte es noch mal ein bisschen persönlicher sein. Grüße gehen raus. Ich mag den aus einem Grund total, total gerne. Also da sind natürlich total interessante Veranstaltungen, da sind irgendwie mal ein tolles Kommentar. Da ist ein Fundraising-Closar, was da immer mal wieder tolle Übersichtssachen gibt. Die Besonderheit für mich sind aber die Spenden-Interviews. Also Daniel macht manchmal. . Interviews mit Spenden und bewertet die dann auch und das finde ich einfach, das ist ein eigenständiger Mehrwert, den ich . auch so nirgendwo anders richtig bekomme.
Sprecher 1 Ja, und ein kostengünstiger Tipp, wenn man auf die Website von Daniel geht, kann man sich überhaupt gar nicht anmelden für den Newsletter, sondern man muss tatsächlich erst auf Wissensschatz klicken und dann den Newsletter abonnieren. Also auch da nochmal der Tipp, das doch direkt auf die Startseite zu packen.
Sprecher 2 Das ist absolut richtig. Zweiter Newsletter in der Kategorie ist der von Kai Fischer. Beziehungsweise von Mission-Based Fundraising. Kai Fischer macht das ja nicht alleine, aber der verschickt die E-Mails dann auch als Kai Fischer. Deshalb habe ich die jetzt mal nicht in Agentur, sondern in Einzelmenschen mit reingezählt. Die eben auch, wenn es da was Neues im Blog gibt und die machen eben viel Whitepaper-Sachen, die machen irgendwie, Kai hat ja auch schon so zwei, drei Bücher damit rausgebracht und bringt da immer mal wieder was dazu. Der Kommt mir persönlich jetzt für die Menge des Inhalts manchmal ein bisschen zu häufig, aber würde ich trotzdem auf jeden Fall empfehlen. Und als dritter dann der von Jan, Jan Uckermann. Und der hat die schöne Besonderheit, dass Jan das mit der Marketing Automation verstanden hat, perfektionalisiert hat, das ist eigentlich erstmal kommt es gar nicht als Newsletter rüber, sondern ist wirklich eine automatisierte Strecke. Das heißt, wann immer man sich einträgt. . kriegt man da eben mal eine sehr ordentliche Einordnung in, ich weiß gar nicht wie viel, irgendwie 16 Volk.
Sprecher 1 Es sind aus meiner Sicht zu viel, ich glaube es waren 24 oder so, also wirklich zu viele. Ja, kommt ja immer darauf an, auf welchem Punkt du im Fundraising stehst.
Sprecher 2 Ich würde sagen, das ist gut, gerade für Anfängerinnen und Anfänger im Fundraising, und schickt dann danach aber eben auch noch E-Mails. Und was Jan einfach unheimlich toll macht ist die persönliche Ansprache. Das heißt, das sind halt wirklich E-Mails. Also die sind wirklich, und das meinte ich, was ich vorhin meinte, die sind formatiert, aber nicht übermäßig formatiert, sodass sie eben noch als direkte Ansprache rüberkommen. Lieber Jona, heute woll ich das und das mit dir. Vielleicht hast du das auch und so. Also da geht es wirklich um die persönliche Ansprache und das ist einfach. Sehr, sehr gut umgesetzt. Deshalb würde ich das sozusagen als Gegenstück zu den zwei Großen am Anfang, die drei hier sind.
Sprecher 1 Das finde ich übrigens auch immer mal wieder jetzt, leider nicht im Fundraising-Bereich, aber ich habe. Ich versuche gerade, während du das erzählst, schon die ganze Zeit zu suchen. Ich weiß nicht mehr, welcher das war, aber ich bekomme regelmäßig ein Newsletter, wo ich wirklich nicht weiß, ist es jetzt ein Newsletter? Oder schreibt mir die Person wirklich eins zu eins? Weil das ist so gut gemacht. Ah, ich weiß wieder. Das ist eine, die habe ich schon lange nicht mehr nicht mehr wirklich verfolgt, aber das war mal von einem von einer Schweizer Dienstleisterin im Videobereich, wo ich wirklich gedacht habe. Wieso schreibt sie mir mit Hallo Maik? Und so, das war wirklich richtig, richtig gut, und man es wirklich einfach nicht mehr weiß.
Sprecher 2 Besonders schlimm ist es halt bei Leuten, die man kennt, wo man sich nicht wundern würde, wenn die E-Mail davon kommt. Also bei Jan ging mir das auch schon ein, zweimal so, dass ich zumindest so von betreff, von erstem Satz das nicht erkannt habe. Mir geht das übrigens auch mit der Fundraising-Akademie manchmal so. Die haben ja nicht nur NGO-Dialog, sondern die haben ja dann auch noch für die Menschen, die mal irgendwas teilgenommen haben, die da im Verteiler sind und so weiter und so fort, eben diese Veranstaltungs- und Kursvorschläge. Und das schicken dann halt auch dieselben Menschen, die dafür zuständig sind. Das heißt, das fällt einem dann immer auf, wenn man sagt, oh, der schreibt mir, ich stimmt, ich habe da was noch nicht abgegeben. Ach nee, ist nur Werbung. So, also, ähm, das passiert da durchaus auch.
Sprecher 1 Bei Jannen kann man es ja nämlich mal noch erkennen, weil der macht es ja dann auch über sein Tool Dass du halt unten bei den E-Mails dann immer siehst, hier kannst du abbestellen.
Sprecher 2 Ja, es ist einmal formatiert. Auch bei der Fundraising Akademie ist dann oben dieser kleine Also die Grafik eingebunden und so. Also man erkennt es schon, aber so auf den ersten Blick. Und das ist aber eigentlich ja das, was wir machen wollen. Wir wollen nicht So tun, als wäre es unheimlich individualisiert und wir wollen die Leute nicht verarschen, aber wir wollen sie trotzdem reinholen. Und das ist ja das Gleiche, was wir mit dem Mailing machen. Also es gibt ja beim Mailing irgendwie Tests, dass die Aufgedruckte Unterschrift besser funktioniert, wenn sie blau ist, nicht weil die Leute dann denken, das wurde von Hand unterschrieben, sondern weil es eben einfach natürlicher aussieht, weil das Gesamtwerk dann hier funktioniert.
Sprecher 1 Ich hab noch was, ich habe auch noch Ergänzung oder bist du da halt.
Sprecher 2 Hast du den zwei Kategorien was? Sonst hätte ich noch die dritte Kategorie.
Sprecher 1 Ich hätte tatsächlich jetzt aus den Nasen jetzt nichts mehr. Ich hätte jetzt noch Dienstleister.
Sprecher 2 Genau, ich habe noch eine dritte Kategorie vor den Dienstleistern und das eine ist so ein bisschen quer geschossen der Acquiesos Newsletter von der BPB. Stimmt, den habe ich auch. Gehört eigentlich schon fast in diesen Magazinbereich mit rüber. Also das sind eben auch Teilweise mit extra dafür geschriebenen Artikeln und allem und ist eben besonders für kleine Organisationen wirklich einfach toll und gut gemacht. Und dann halt einfach nochmal die Verbände. Das heißt, wir haben Ich bin jetzt zugegebenermaßen nicht im Schweizer Verteiler, die werden sicherlich auch einen tollen Newsletter haben, aber bei den Österreichern und eben vor allem bei den Deutschen. mit drin, also den DFRV-News und dann nochmal eine monothematischen Veranstaltungseinladung beim DFRV und beim Schweizer.
Sprecher 1 Be DFRV News kommst du nur rein als Mitglied, ne? Also wenn kannst du öffentlich.
Sprecher 2 Aber ist ja trotzdem ein relevanter Newsletter. Da muss man halt Also die Frage, wie kommt meine Newsletter rein, ist ja nochmal eine andere Frage. Es gibt ja ein bisschen zu bezahlten Newslettern Dinge, aber genau, finde ich trotzdem relevant. Und ich werde es von Regelmäßigkeiten und Newslettern nicht anfangen und weitermachen. Es gibt den regelbaren Sozialmarketing.
Sprecher 1 de Newsletter.
Sprecher 2 Tuschen. Ja. Also da kann ich immer noch empfehlen, allen sich einzutragen, den gibt es, aber er wird halt momentan einfach nicht verschickt, weil wir einfach. . Eingeschlafen sind, andere Dinge zu tun haben, es einfach gerade nicht geschafft haben. Aber theoretisch kann es den noch und irgendwann wird der auch wieder. Das ist halt immer so, also Sozialmarketing. de ist ja ein Projekt in dem wir beide involviert sind, das aber einfach von unserer Freizeit lebt und da wir gerade alle nicht zu viel Freizeit haben. Wegen Kinderpandemien, neuen Jobs, was weiß ich was, ist da einfach gerade wenig passiert. Aber der war mal richtig gut und der wird auch mal wieder. Richtig, richtig gut.
Sprecher 1 Der war vor allem mal deshalb gut, weil wir dort sehr, sehr viel getestet haben und auch mal wirklich mal über das normale Testen hinaus getestet haben.
Sprecher 2 Ja, es ist auch immer so ein bisschen die Spielwiese. So, und dann hätte ich jetzt als letzte Kategorie die Agenturen und darüber gebe ich an dich, aber ich habe da auch noch zwei, drei.
Sprecher 1 Genau, also ich habe nicht so viel da noch als Ergänzung, aber ich habe zum Beispiel der relativ. Also stopp, vielleicht nochmal vorweg. Ein, zwei Sätze. Bei Agenturen ist es natürlich immer so, ganz klar, eigenes Interesse, auch Werbung für sich selbst zu machen, ist ja auch völlig legitim.
Sprecher 2 Bei den Einzelpersonen und Verbänden, genauso. Also jeder Newsletter hat das Interesse, aktiv oder passive Eigenwerbung zu machen. Ich glaube, die einzigen bisschen Ausnahme von denen, die wir genannt haben, ist der BPB-Newsletter. Bundeszentrale für politische Bildung tickt natürlich ein bisschen anders. Aber natürlich haben alle in gewisser Form eine Eigenwerbung.
Sprecher 1 Ja, aber ich sehe es trotzdem nochmal ein bisschen anders. Ist es jetzt ein reiner Akquise-Newsletter für meine Dienstleistung oder ist es wirklich auch ein. Ein inhaltlicher Mehrwert oder ist es eine Mischung? Und das wollte ich vorweg sagen.
Sprecher 2 Also ist die Frage, ist er gut oder nicht?
Sprecher 1 Ja. Also was ich finde Insbesondere jetzt noch durch heute, weil just damit heute auch dann nochmal ein Artikel veröffentlicht wurde, den ich jetzt nur überflogen habe, aber der sehr gut sein muss, weil es den. . auch noch bislang gar nicht gab, ist der Newsletter in Verbindung mit dem doch gewachsenen Content von Grün Alpha, die jetzt immer mal wieder durchaus den einen oder anderen guten Blogartikel rausgehauen haben und jetzt zum Beispiel auch über das Thema Geschichte des Fundraisings was geschrieben haben. Seit gestern oder seit heute online und diese Geschichten über den Newsletter auch nochmal raushauen. Das ist dann oft in Verbindung auch mit Personalia in der Agentur. Geschenkt, ja, weil doch wirklich das ein oder andere Lesbare da mit dabei ist. Nicht so schlecht Dasselbe gilt für den Schomeros-Newsletter, wo auch durchaus das ein oder andere jenseits der eigenen Veranstaltungswerbung mitgenommen ist.
Sprecher 2 Da muss ich jetzt dieses kleine Asterix machen. Ich fand den Schomeros Newsletter mal besser. Momentan wird er wirklich hauptsächlich rausgeschickt, wenn eine Podcast-Folge rauskommt. und bewirbt dann die Podcast-Folge. Und da ich jetzt Podcasts halt über Podcatcher abonniere, das heißt darüber schon mal informiert bin, bin ich gerade kurz davor, Grüße gehen raus. Den abzubestellen, weil ich dann immer denke, ach, das Thema und dann hab ich’s aber schon gehört oder hab’s schon mich entschieden, es nicht zu hören, das ist Ja, auch so ein Problem, was wir ja auch mit Podcasts haben. Es gibt unterschiedliche Nutzungen von Podcasts. Es gibt die Leute, die abonnieren das und die kriegen dann woanders etwas darüber mit. Und es gibt die Leute, die brauchen diesen Newsletter. Und da ist mir das Konzept geradezu unklar, ist das jetzt die, wir haben eine neue Podcast-Folge-Newsletter oder ist das ein News-Newsletter?
Sprecher 1 Da würde ich auch nochmal eine Klammer aufmachen und sagen, was mir zum Beispiel total weiterhilft, also ich gebe dir recht, wenn ich irgendwo anders Informationen bekomme. Dann muss ich es nicht nochmal redundant per E-Mail erhalten. Das würde ich genauso unterschreiben. Aber es gibt zum Beispiel auch eine Form von Newslettern, die wir heute gar nicht besprochen haben. ohne die ich gar nicht mehr leben könnte. Das sind individualisiert zusammengestellte Newsletter, die aus Dem Content von zum Beispiel Foren entstehen. Mal ganz konkretes Beispiel. Discours ist ja ein Forensystem. Und in Discours gibt es zum Beispiel das Sendegate, das ist ein Podcast Forum, da gibt es Fundraising evangelisch, da gibt es aber auch eben zwei Foren, in denen ich drin bin für Softwareprodukte, hier für Devon Thing und für Omni-Produkte und so weiter. Und da bin ich ja jetzt auch nicht jeden Tag in diesen Foren unterwegs, aber ich kriege in regelmäßigen Abständen, meistens einmal die Woche, aus diesem System heraus einen auf mich automatisiert individualisierten Newsletter, wo ich sehen kann: guck mal in der letzten Woche. Ist irgend hier folgendes passiert? Leute haben über das Thema weiter diskutiert, dieses Thema ist neu, das Thema ist wieder aufgebrannt. Find ich. Auch sehr, sehr gut und wichtig, aber das sind wirklich sehr Partikularinteressen, würde man, glaube ich, sagen. Weil da jetzt außer Fundraising evangelisch. jetzt im Fundraising-Bereich kein Portal einfällt, was auf Discourse aufbaut.
Sprecher 2 Ja, aber das gibt es natürlich auch bei Blog-Systemen, insbesondere bei WordPress. gibt es ja auch eine ganze Reihe von, man kann diesen Blog abonnieren und dann wird eben automatisch, wenn ein Blogbeitrag geschrieben wird, einfach nur eine kurze Benachrichtigung, also nicht handgeschrieben, nicht Formatiert nicht zusammengestellt, sondern einfach nur hier kam was Neues.
Sprecher 1 Ja, das ist bei Discours tatsächlich sehr, sehr schön, weil die Dinger auch gut aussehen wirklich, wirklich eben nicht nur einfach, hier ist ein neuer News-Beitrag, sondern wirklich, das ist innerhalb der letzten Woche passiert. Oder in den letzten 14 Tagen, was auch immer.
Sprecher 2 Was uns vielleicht nochmal ganz kurz, jetzt gehe ich nochmal. Ich hab noch reche, ich habe noch welche. Weil du gerade Werbung für diese Kategorie gemacht hast. Vielleicht nochmal ganz allgemein, es gibt ja drei Arten Jetzt online auf dem Laufenden zu bleiben, über so Themen, es gibt Social Media. Da kann man sozusagen Sagen, es ist unzuverlässig, aber das Wichtige wird einen schon irgendwie erreichen. Aber man hat halt nichts zum Abarbeiten, sondern es ist halt wirklich irgendwie, wenn viele das teilen, wenn es in die Gruppen kommt und so weiter und so fort, dann kriege ich das schon mit. Es gibt das Thema E-Mail, über das wir jetzt geredet haben. Und es gibt als drittes noch, ich weiß du, nutzt das noch, ich bin jetzt leider abtründig geworden, es gibt auch noch RSS, das heißt, es gibt eben auch noch die Möglichkeit Blogs insbesondere wirklich zu abonnieren und das ist zum Beispiel ja auch das System auf dem Podcast basieren, weil wir es gerade davon hatten Wo man dann eben sagt, man abonniert das über eine andere Form, in unserem Fall jetzt über einen Podcatcher, aber es gibt es eben auch für Texte und bekommt dann einfach das E-Mail-artig rein.
Sprecher 1 Ja, liebe Freunde da draußen, Podcasts basieren nicht auf Spotify. Das nochmal als Randnotiz. So, jetzt darfst du immer noch. Wie kein RSS. Was ist denn da schiefgelaufen? Zeit. Auf Ja, es isthaft. Naja, gut. Also, ich habe hier noch zwei stehen. Das eine ist der, also, wenn es darum geht, sich im Fundraising zu orientieren, nochmal der Newsletter vom relativ neuen Scala Campus. Da würde ich dann noch in der Betterplace Akademie mit reinschmeißen. Ja, und dann habe ich hier noch die Deutsche Stiftung für Ehrenamt und Engagement, die auch ein Newsletter hat, wo es auch um unsere Themen geht. Und Vikando. Möchte ich auch nochmal erwähnen. Ja, komm.
Sprecher 2 Dann schmeiße ich noch Getunik rein. Ja. Also eben eine ganze Reihe von Dienstleister, Akademien, Agenturen, die eben ihre eigenen Sachen da vermarkten, aber eben auch dabei interessante Sachen mitkommunizieren. Die sind manchmal ein bisschen anreisender. Also beim Getunik Newsletter fällt mir das zum Beispiel immer auf, dass ich mit da immer denke, Oh, jetzt könntet ihr noch so ein bisschen, so diese zwei Schritte weiter, aber die bringen einen dann eben auch auf neue Themen und die bringen einen dann mit Beschäftigung und natürlich wollen die dann, dass man dann. . Vielleicht dann Produktberatung, was weiß ich, was macht, aber es ist trotzdem, um so einen Gesamtüberblick zu haben, sehr, sehr gut. Und jetzt, weil du es gerade gesagt hast, eben Betterplace Akademie, Skala, Campus, DSEE Stiftung Engagement Ehrenamt, da sind einfach jetzt ja eine ganze Reihe von gemeinnützigen Anbieterinnen und Anbietern, die so am Rande des Handracings sind. also die Fundraising machen, aber eben auch andere Sachen machen, die über verschiedene Förderungen gerade auch einfach ein richtig gutes Kursprogramm, richtig gute Fortbildungen, richtig gute Webangebote machen und das ist im letzten Jahr ja auch nochmal explodiert, weil es jetzt eben nicht mehr alles Konferenzen sind, sondern weil wir hier direkt dabei sind. Also ich würde dann jetzt auch noch Stiftung Bürgermut da mit reinschmeißen, Stifter helfen mit den ganzen Webinaren und so. Da gibt es wirklich eine ganze, ganze Reihe.
Sprecher 1 D3, so geht digital.
Sprecher 2 Genau, das ist Bürgermut.
Sprecher 1 Ja. Also, wenn du mich jetzt als Maik nochmal fragst, was ich sonst noch so gucke, dann sind solche Sachen wie T3N. Wobei mir bei T3N mittlerweile auch schon ein bisschen der Überblick verloren geht, wie viele Newsletter Sie eigentlich haben. Den muss ein bisschen thematisch sortiert. Und dann gibt es auch irgendwie noch Ich bin so eine Pro-Mitgliedschaft, das ist irgendwie noch so ein Pro-Newsletter und dann kriege ich irgendwie noch Newsletter aus dem HR-Bereich, so von T3N. Das wird mir auch mittlerweile ein bisschen zu viel. Aber, ähm, und was ich tatsächlich jetzt, das, was ich vorhin mal angeteasert habe, regelmäßig bekomme, das sind so Newsletter von diesen ganz schnöden Organisationen, äh, Firmen, die Dinge verkaufen wollen wie Hardware. So Kameras und Objektive und Filter und Bildmischer und so ein Gedöns, das sind echt teure Newsletter, muss man leider sagen, aber die gucke ich mir tatsächlich auch oft an. Da gibt es meistens immer so einen Sale-Bereich oder so eine Schnäppchen-Geschichte, die an der keine Schnäppchen sind, egal. Und aus dem Fotobereich habe ich halt auch eine Menge, aber ich glaube, die gehören jetzt hier nicht hin. weil das doch eher Einzelinteressen gibt.
Sprecher 2 Aber so Sachen sind zum Beispiel bei mir deutlich weniger geworden, oder jetzt schon die letzten Jahre, einfach weil ich viel jetzt gerade im Technikbereich dann eher über Podcasts bekomme. Und darüber reinkommen. Aber es gibt, also jetzt gerade im Bereich Suchmaschinenoptimierung, sowas einfaches wie hier gibt es von Moss, so einen Dienstleister, die schicken immer so eine Top-Ten-Liste von interessanten Artikeln aus der letzten Zeit mit rum. Und da finde ich immer ein, zwei, die dann eben es auf die Leseliste schaffen. Ich hatte vorhin schon mal gesagt, beim Thema Analyse gibt es da ein paar. Also da gibt es durchaus spannende Möglichkeiten. Mir wäre jetzt sowas wie T3N wäre mir jetzt zu allgemein für ein Newsletter. Die habe ich dann irgendwie auf meiner mobilen Lesezeichenliste. Auf ein RSS-Feed. Ach nee, hast du ja nicht mehr. Nee, das wäre mir, aber T3N ist ein klassisches Beispiel, warum ich die nicht mehr auf ISS-Feeds habe, weil die Veröffentlichungsfrequenz einfach zu hoch ist. und ich dann einfach eine zu hohen eine zu hohe Ausschussliste habe. Und das ist, was am Ende ja für mich zählt, wie viel Zeit muss ich da rein investieren, um die Perle zu finden. Und
Sprecher 1 Ich glaube, wir müssen mal einen Podcast machen zum Thema Wissensmanagement und ja. So Informationsworkflows.
Sprecher 2 Oh ja, das ist aber halt extrem persönlich. Aber ja, ich habe ja auch mal einen Artikel über welche Software ich wo nutze und wir zwei unterhalten uns da ja sehr gerne drüber. wie wir das wo machen, weil wir natürlich als Einzelunternehmer da auch nochmal ein bisschen anders dran gehen, als das jetzt innerhalb von Organisationen der Fall ist. Ui ja, aber das ist auf jeden Fall.
Sprecher 1 Also wir haben uns, by the way, schönen Gruß geht an Bianca Brieden rausherz, auch mit Bianca jemanden, die wir davon überzeugen könnten, wie man sowas machen kann, weil sie steigt auf den Apfel um, wollte ich nochmal sagen.
Sprecher 2 Aha, sehr gut. Wobei sie ein bisschen übergreifend ist. Nein, aber ich meine nur, da müssen wir mal gucken, wie das interessant genug ist, weil ich glaube, wir könnten auf jeden Fall für Selbstständige Und Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer da extrem spannende Sachen sagen, aber es ist halt dann auch manchmal nur ein Teil davon übertragbar. auf Remote Setups von Organisationen.
Sprecher 1 Wir machen trotzdem mal eine Exkursfolge, komm, special interest. Machen wir mal. Im Prinzip, ach so, genau, was ich noch als Daily Nochmal benennen möchte, vielleicht auch als letztes dazu. Einfach auch da klicke ich ihn vermutlich schneller oder öfter weg, als dass ich ihn wirklich lese, aber über Fliegen tue ich ihn fast jeden Tag. Weil es auch nicht so viel ist. Aber mein Respekt geht daraus, weil die es wirklich über Jahre auch täglich machen. Das ist der Daily von D64. Also von der Digitalorganisation D64 Ja. Achso, ich habe schon, du hattest B irgendwie gesagt. D64, ähm, ich glaube, das ist diese SPD-nahe digitale Organisation. Also jemand das die wirklich jeden Tag auch nochmal was raushauen, was ist so netzpolitisch am Tag passiert. Ganz interessant. Und da schreiben auch unterschiedliche Menschen. Aber was mich einfach da wirklich beeindruckt, ist einfach diese tägliche Frequenz für eine relativ kleine Organisation. Hab nix mehr. Auf das da möglichst viele mehr noch kommen. Und vielleicht auch nochmal der Disclaimer gesetzt, das ist alles hier Privatmeinung und keine Absicht, dass wir hier Organisationen oder Newsletter nicht genannt haben. Ich versuche, die auch alle jetzt in die Shownotes zu packen und gebt die Kommentare nochmal frei für diesen Podcast. Also, wenn ihr da ergänzen wollt, tut es bitte herzlich gerne. So genau auf der Website dann
Sprecher 2 Prima. Genau. Achso, ich habe noch eine Frage. Ich habe sehr viel zu sagen, aber ich glaube, irgendwo muss man ja auch mal aufhören.
Sprecher 1 Nee, ich habe eine Frage. Frage noch, siehst du sowas wie Newsletter-Trends? Also vor drei Jahren war ja so der Punkt, dass ich, dass Newsletter ja irgendwie anscheinend tot waren, weil E-Mail war tot, sie waren nicht tot, aber however. Siehst du irgendwas, wo es hingeht mit den Dingern? Also Beispiel, ich habe mal experimentiert mit einem mit einem Animated GIF am Start. Also sollte quasi auf ein Video geklickt werden und dann habe ich ein. Weil Video, weiß man ja, kann man nicht einbinden. Habe ich ein Animated Gift quasi eingeblendet und es war im Test so eher, dass das Ding nicht geladen wurde, weil Spam verdacht. Das war das Problem.
Sprecher 2 Es geht mit manchen, aber es darf nicht ein wichtiger Teil sein. Also so ein Countdown oder sowas funktioniert da auch. Also ich finde der wichtigste Trend Das hört sich jetzt blöd an, aber der wichtigste Trend im E-Mail-Marketing sind Messenger und zwar in zwei Fällen. Also zum einen müssen wir uns langfristig mit Messengern auseinandersetzen. weil sie E-Mail in der persönlichen Kommunikation einfach ganz krass den Rang ablaufen. Das heißt, noch nicht in der Non-Profit-Kommunikation, aber in der persönlichen Messenger haben ganz viele Vor- und Nachteile. Das will ich hier gar nicht so detailliert raussprechen. Aber zum einen müssen wir da eben rüber gucken. Und zum anderen wird aus der Messenger-Kommunikation eben auch etwas rüber auf die E-Mail getragen. Und das ist die. Da haben wir ja schon zum Teil drüber gesprochen, die Kürze. Also wir merken, dass in Messengern ja häufigere kleinere Häppchen besser funktionieren, dass ich immer hier nur eine kurze Information drüber gehen kann. ein Trend eben auch bei E-Mails ist, above the fold zu bleiben, also sozusagen die E-Mail nur so lang zu machen. wie sie mit einem Screen gelesen werden kann, zumindest den wichtigen Teil, also da auch gar nicht mehr scrollbar zu machen, sondern wirklich irgendwie die Die Kerninfo, wirklich was Kleines, wirklich Breaking News, wenn das irgendwie passt, zu uns, zur Organisation, was weiß ich, was damit reinbringen zu können. Also eben weg von diesen ewig Scroll-Newslettern hin zu wirklich irgendwie. Naja, so wie wir eben auch in Messengern jetzt kürzer kommunizieren und dafür lieber häufiger. Das wäre so mein Megatrend dahin. Und der zweite Trend, und da haben wir jetzt gar nicht drüber gesprochen, ist natürlich der ganze Bereich der Marketing-Automation, also E-Mail, die gar nicht mehr als Newsletter. Wir haben ja jetzt ganz viel über Massenversand gesprochen, verschickt wird. sondern E-Mail, die eben individualisiert verschickt wird. Und das kann jetzt aus zwei Systemen geschehen, das kann aus dem Newsletter-System selber passieren. Du hattest vorhin die Willkommens-Serie angesprochen. Ich hatte es bei Jans Newsletter auch nochmal angesprochen, wo man also einfach sagt, nach Eintragedatum wird jetzt hier was verschickt. Da kann man aber auch Weichen mit reinmachen, wenn die hier was geklickt haben, dann kriegen die danach den Newsletter. Ich hatte mal einen konzipiert, wurde leider nicht umgesetzt. als reiner Lernkurs per E-Mail. Und dann gab es immer eine Lern-E-Mail und eine Abfrage-E-Mail und wenn in der Abfrage-E-Mail auf den Link geklickt wurde. Wurde dann die nächste E-Mail ausgelöst. Wenn auf den anderen Link geklickt wurde, wurde das andere ausgelöst. Also so ganze Entscheidungsbäume kann man da auch wunderbar in E-Mail machen. Aber vor allem jetzt aus Fundraising-Sicht dann eben aus dem CRM, aus der Spenderinnen und Spendersoftware verschickte E-Mails, dass wir eben ganz stark Sagen können, okay, einen Tag nachdem jemand gespendet hat, bekommt er oder sie nochmal die E-Mail. Je nachdem, wie darauf reagiert wird, kommt danach diese E-Mail. Und das funktioniert aber halt erst nach und nach wo wir es jetzt langsam, zumindest in größeren Organisationen mit tauglicheren CRMs, mit tauglicher Spendensoftware. zu tun haben, die dann eben auch als Software as a Service eh schon online funktioniert, die dann automatisch eben so E-Mail-Dienste anbinden kann und wo wir dann eben nicht mehr einfach eine Paralleldatenbank haben, wie das heute einfach noch in den meisten Fällen der Fall ist. Also in den meisten Fällen weiß mein Newsletter-T-Tool nicht mal, ist das eine Spenderin, wie viel hat die beim letzten Mal gespendet. Ist er Mitglied was, was, ich, was, hat er eine Hund oder eine Katze? Also, dass wir da ganz stark in diese Automatisierung reingehen und damit zusammenhängt, gibt es natürlich dann auch eine Personalisierung Ich sage immer, es gibt so ganz, ganz einfache Sachen, an denen kann man dann einfach schon viel, viel bessere E-Mails schreiben. Also wenn mein E-Mail-System weiß, die Person ist Mitglied oder nicht Mitglied, Dann schreibe ich ganz andere E-Mails, dann schreibe ich nämlich eine für Nicht-Mitglieder, Nicht-Mitglieder, äh, Mitglieder. Wenn ich ein Tierschutzverein bin und einfach nur abfrage, Sind sie eher Katzenmensch oder eher Hundemensch, dann kann ich ganz andere Bildwelten verwenden, dann kann ich ganz andere E-Mails schreiben, einfach nur, weil ich diese eine Information habe. Einer meiner Lieblings-Print-Newsletter, die heißen ist schon ein bisschen älter, habe ich jetzt seit ziemlich genau 8,5 Jahren abonniert, ist ein Newsletter. Von Arbeitskreis Neue Erziehung, das sind Elternbriefe. Und zwar gibt man da einmal Monat und Geburtsjahr seines Kindes an und bekommt dann abhängig davon für die nächsten zwölf Jahre. Interessante Erziehungsratgeber. Also so ein ganz einfaches Datum. Nur Monat und Geburtsjahr meines Kindes. Und am Anfang bekommt man die monatlich, dann bekommt man die vierteljährlich. Die große ist jetzt 8, jetzt bekommt man es, glaube ich, gerade jährlich. Das hat Pempas schon seit Jahrzehnten raus. Genau, aber also so das kann man eben anhand von so ganz einfachen Daten machen. Und wie gesagt, diese drei Beispiele hier mal Mitglied, nicht Mitglied, Spender, vielleicht auch Höhe der Spende, letztes Datum der Spende. Du und sie, wobei du und sie ist echt ätzend meine Website. Ich habe ja meine ganze Website so umgestellt, dass Je nachdem, wie man draufkommt, mal geduzt wird oder gesiezt wird. Es ist sprachlich echt kompliziert im Deutschen, weil du dann eben nicht mehr irgendwo eine einfache Weiche machen musst, sondern du musst den ganzen Newsletter separat schreiben bei Du und Sie. Aber genau, macht einen großen Unterschied, ob ich geduzt werde oder gesiezt werde. Hund, Katze, Maus, Garten, Nichtgarten, NRW, Berlin, was auch immer wir dort an Individualisierungsmöglichkeiten haben. Macht einen echt großen Unterschied. Über 30, unter 30.
Sprecher 1 Männlich-weiblich. Aber wenn wir den Sack jetzt zumachen würden, würden wir auf jeden Fall sagen: Quintessenz des Ganzen. Macht Newsletter, die E-Mail ist noch lange nicht tot, im Gegenteil, da passiert jetzt sogar noch viel mehr durch das ganze Individualisierungsgedöns. Wir brauchen Da noch viel tiefere Einblicke rein, gerade das Thema Marketing Automation, da ploppt ja auch eine Menge gerade an Dienstleistern irgendwie raus. Jeder zweite versucht sich an Marketing Automation und die Verbindung mit Datenbanken. Die Datenbankanbieter sowieso sind da dran. Und ja, das Thema ist noch lange nicht dood.
Sprecher 2 Ich würde jetzt mal eine allgemeine Fundraising-Weisheit hier reinschmeißen. Und die heißt: in dem Moment, in dem die Abgesänge kommen, wird es richtig spannend. Also in dem Moment, in dem jemand sagt, Tool XY ist tot, ist eigentlich der Höhepunkt. Genau dann ist das das Zeichen, dass man da auf jeden Fall rein muss. Also, das ist irgendwie Facebook ist tot, E-Mail ist tot. Ich würde schon sagen, E-Mail ist in der Gesamtnutzung ein bisschen auf dem Absteigen nass, aber das heißt nicht, dass man es nicht die nächsten zehn Jahre noch wunderbar nutzen kann. Ich hatte es ja gesagt, wir müssen uns jetzt schon mit Messengern beschäftigen. Genauso wie Facebook im Fundraising nach wie vor das mitrelevanteste soziale Netzwerk ist. Instagram ist mittlerweile eigentlich auch schon damit dabei. Und natürlich sollte man sich jetzt TikTok anschauen, aber das heißt nicht, dass man jetzt so TikTok rüber muss und Facebook loslassen sollte. In den allermeisten Fällen ist Facebook noch das perfekte Netzwerk, um da jetzt gerade. Social Media Fundraising zu machen. Und das gilt eben für ganz, ganz viele Bereiche. Also wenn die ersten Leute schreien, es ist tot, dann sind wir so zwei, drei Jahre vorm Höhepunkt, aber dann kann man es immer noch 20 Jahre nutzen und vielleicht da nochmal der Blick zurück, als wir zwei mit Online-Fundraising angefangen haben vor etwa zehn Jahren, haben manche Onliner Ich glaube und hoffe, wir zwei gehörten nicht dazu, es erstmal angefangen zu schreien, das Mailing ist tot und vor zehn Jahren wäre ein echt guter Moment gewesen, um in Mailings einzusteigen. Und trotzdem bin ich absolut der Meinung, Mailings werden an Bedeutung verlieren.
Sprecher 1 Aber das ist ja dann immer, also das ist dann so eine sehr zuerst frei von sämtlichen Vorwürfen, weil ich es bis heute weiter behaupten. Ich habe morgen allein nochmal so ein Zweitages-Ding zum Thema Online-Fundraising, wo ich mal sage, warum macht ihr eigentlich jetzt Online-Fundraising, wenn ihr eigentlich eine Datenbank habt, wo ihr auch Mailings machen könnt? Also es ist einfach, das haben wir hier oft genug gesagt, Jonathan, da ist, glaube ich, unsere persönliche Meinung auch völlig klar. Kein Entweder-oder. Also, das wäre ich auch viel zu wenig professionell unterwegs, wenn ich behaupten würde, dass Melding ist tot
Sprecher 2 Also ich behaupte, dass Mainning ist tot. Und die Frage ist nur wann. Und ich weiß es halt noch nicht wann. Aktuell nicht. Und wie alles ganz tot ist nichts nicht mal des Fax, wobei das dieses Jahr jetzt endlich mal Ich hoffe, den letzten Todesstoß bekommen hat mit der Datenschutzgeschichte. Aber die Frage ist ja nur, was ist für mich relevant und was ist sozusagen noch in Zukunft bedeutend und Genauso wie ganz klar. Ich meine, das Hardcover-Buch hat seine Hochzeiten erlebt. Das wird aber wie die Platte. Die Platte hat ja jetzt sozusagen das Ende des Hypecycles erreicht. Und ist jetzt wunderbar und wird von vielen Leuten genutzt. Ist super, ist nicht mehr das eine Medium, aber hat überlebt, wird es wahrscheinlich eher überleben als die CD.
Sprecher 1 Enden mit einem mit einer echten Geschichte aus der Grundschule meines Sohnes. Heute ist Zeugnungsübergabe, er verlässt sie jetzt, Gott sei Dank. wo die Klasse zum Abschied ein gemeinsames Lied über eine wirklich, wirklich tolle Band gemacht hat, weil man sich ja nicht treffen kannte und so weiter. Musste jeder Videos aufnehmen, das wurde dann zusammengeschubst. Und die Frage war dann hinterher, ja, wie kriegen denn die Kinder dann die Videos, weil die ja nicht veröffentlicht werden sollten? Und dann war dann der Vorschlag der Schule, wir könnten ja CDs brennen. Das zum Thema Realität.
Sprecher 2 Was habt ihr gemacht?
Sprecher 1 Hier liegen Sticks. Meine Frau hat. Meine Frau hat Sticks besorgt. Also unabhängig davon, dass ich tatsächlich einmal im Jahr wirklich hier noch mein externes DVD-Laufwerk aus der Schublade hole, um CDs und zu rippen für die MP3-Player meiner Kinder, wenn wir in Urlaub fahren.
Sprecher 2 Ich mache das, wenn ich halt eine Künstlerin in diesem Fall im letzten Fall besonders unterstützen möchte und dann mir so. Ich habe jetzt zum Geburtstag bekommen von Dota, Kleingeldprinzessin, tolle Musikerin, so die Fanbox Edition und dann passiert genau das. Ich hole das externe CD-Laufwerk, ripp das. Und die CD kommt dann aber immerhin ins Auto, weil da haben wir als einziges noch einen CD-Player.
Sprecher 1 Oh ja, selbst das habe ich nicht mehr. Urlaub!
Sprecher 2 Ich wünsche euch allen. Ja, ich hab mal einen Schiffprofession.
Sprecher 1 Eine Sache habe ich noch eine eigene Sache. Jetzt möchte ich auch nochmal die Werbemöglichkeiten nutzen, weil ich. Tatsächlich von, man sagt ja immer, ich wurde von einigen Menschen gefragt und dann ist die Realität meistens einer hat gefragt so. . Aber in dem Fall bin ich sogar von drei Leuten gefragt worden und da ich jetzt viel Arbeit dort reingesteckt habe. Habe und es immer noch eine Beta-Version ist, aber zumindest schon vorzeigbar ist. Ein kurzer Hinweis: einige von euch wissen, dass ich ein Foto-Archiv habe, wo ich so ein bisschen meine B-Fotos, eher so die schlechten, mit denen man nichts anfangen kann. Immer frei zur Verfügung gestellt habe im Rahmen einer Creative Commons Nutzung. Und ich weiß eben auch aus dem Monitoring heraus, dass sie echt richtig intensiv genutzt werden. und viel unterwegs sind und ich aber aus technischen Gründen da lange gerudert bin und überlegt habe was man denn da machen kann, um das umzubauen. Und das habe ich jetzt gemacht im letzten Vierteljahr, habe wirklich einiges rumgebaut. Es ist noch beta, aber dennoch Ist es jetzt vorzeigbar und seit gestern habe ich jetzt eine Präsenz, wo ich sowohl die Fotos zeige, die man sich anschauen kann, um mich möglicherweise zu buchen. Für so Dokumentationsgeschichten, was auch immer. Aber eben auf der gleichen Oberfläche befindet sich dann auch jetzt das überarbeitete und um einiges auch geschrumpfte Creative Commons-Foto-Archiv. wo man sich bedienen kann unter Berücksichtigung dieser Creative Commons Lizenzen. Und das findet ihr unter fotos. might. media. Der Link ist auch in den Shownotes. Und also es geht da jetzt weiter mit dem Fotoarchiv alle diejenigen, die so ein bisschen gemerkt haben, da ist nichts mehr passiert oder hinterher war es auch ganz weg gewesen. Das ist jetzt wieder online und da kann es dann weitergehen. Ist ein totaler Bruch, hat überhaupt nichts mit Newsletter zu tun. Wäre vielleicht ein Thema für einen Newsletter, um diese Information rauszuhauen. Für all diejenigen, die bis hierhin ausgehalten haben, haben aber jetzt die Information am Ende dieses Podcasts. Und jetzt ist tatsächlich Sommer, oder?
Sprecher 2 Ja, ich gehe jetzt nach 18 Grad und Regen raus, aber jetzt.
Sprecher 1 Ich weiß gar nicht, wie unterwärme wir gerade. Guck mal. 13 Grad haben wir hier. Guck mal.
Sprecher 2 Ist ja schon fast Winter. Sommer.
Sprecher 1 Super. Ja, tschüss, schön Sommer euch und wir hören uns wieder, wie gesagt, vermutlich gar nicht mal so spät entfernt Von jetzt, ähm, wünscht ihr was?