Jörg hat ein Buch herausgegeben: Online-Fundraising endlich in Papier oder digital. Gemeinsam mit Jona und Maik reden sie über das Buchprojekt.
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Transkript
Sprecher 1 Folge 112 vom Fundraising Radio. Herzlich willkommen im Februar, im tristen Februar. Aber im Themen Februar würde ich sagen. Noch nie war Fundraising so dicht. Alle Menschen reden über das Spendenjahr 2020. Über das, was kommt, und mit anderen Menschen möchte ich heute über ein anderes Thema reden. Vor mir liegt ein Buch, es ist ein Buch, da steht drauf, Online-Fundraising ist zwar eine lange Geburt, wir haben viel darüber gesprochen und ich freue mich super sehr. mit Jonah und mit Jörg darüber zu sprechen, besonders mit Jörg, weil sein Name da auf diesem Buch steht. Und ja, dazu jetzt schon mal direkt am Anfang. Herzlichen Glückwunsch und schön, dass ihr da seid. Hallo Maik, schön euch zu hören. Du in Karlsruhe und du in Brandenburg, Jona Klar. Ihr seid nicht unterwegs. Ja, der Jörg ist ja immer noch unterwegs, habe ich manchmal das Gefühl. Letztens war er in Köln, habe ich gehört, und so. Der war ständig unterwegs.
Sprecher 2 Ja, aber die meiste Zeit bin ich auch im Lockdown Blues in Karlsruhe.
Sprecher 1 Aber die Bilder, die du sonst so durch die Welt haust, zeigen zumindest, dass die nicht langweilig ist. Moment, was für Bilder siehst du?
Sprecher 2 Bücher, Gin und. Nee, Essen. Meistens Essen. Achso, Essen, okay, Essen, ja. Dafür hatten wir ja Zeit im Lockdown. Meer kochen, lecker kochen, schön einkaufen gehen.
Sprecher 1 Apropos Essen, für Schokolade auch, ich möchte ganz herzlich dem Andreas danken, denn er hat mir zwei Tafeln Schokolade zugeschickt. Aufgrund der letzten Folge. Manche Menschen werden es gehört haben. Vielen Dank, lieber Andreas. Ich muss aber leider sagen, mit diesen Sorten, sehr spezielle Sorten, konntest du meiner Frau einen Gefallen tun. Und ich habe von diesen Schokoladen, also eine ist glaube ich zu 95% verputzt. Leider überhaupt nichts gehabt. Weil damit konntest du mich nicht erfreuen. Aber der Jörg hat auch eine Schokolade vor sich liegen, hat er mir gerade gesagt.
Sprecher 2 In der Tat. In Podcast geeignete kleine Stückchen schon geschnitten, damit ich zwischendurch mal Zucker nachschieben kann.
Sprecher 1 Und die Jona-Regel habe ich auch gelernt, pro Tag mindestens eine Tafel oder maximal eine Tafel Schokolade zu essen. Hat bei uns für große Augen gesorgt, habe ich aber gesagt, könnte ich hier in unserer Familie als große Regel mal einführen. Ich bin gespannt, ob sich das so weiter durchsetzt.
Sprecher 2 Also eine Tafel Schokolade pro Person pro Tag oder pro Familie?
Sprecher 3 Nein, nein, pro Person pro Tag als Maximum. War hart, die durchzusetzen früher. Also bei mir, die Familie, das ist kein Problem.
Sprecher 1 Bist du denn ein Supermarkt-Schokoladenmensch oder bist du eher schon so einer, der sagt, na, wenn dann Schokolade dann auch so richtig gute?
Sprecher 3 Nee, ich bin wie bei vielen Dingen im Leben da sehr pragmatisch und ein wenig langweilig und habe zwei Schokoladensorten, beides von Rittersport, die bei mir dann so in 10er, 20er, manchmal auch 30er Stapeln stehen. Und dementsprechend dann auch so ein, zwei Monate maximal halten.
Sprecher 1 Pfeffermünz ist fiesesten, oder? Von Rittersport, finde ich. Pfeffermünz ist so, die hält keine fünf Sekunden, wenn die im Haushalt ist. Echt?
Sprecher 2 Nee. Jona, was sind denn deine beiden Rittersportsorten? Das interessiert mich jetzt. Also Entschuldigung, dass andere jetzt zu können und warten müssen, aber.
Sprecher 3 Die 65%ige dunkle Schokolade und die Marzipan-Schokolade.
Sprecher 2 Marzipan, da haben wir gemeinsam Nenner.
Sprecher 3 Weilrot.
Sprecher 2 Allo, auch deshalb, ja. Nee, also dass die rote Sockenschokolade, ja
Sprecher 1 Das ist ja alles hier so linksliberales Zeug, was wir immer von uns geben. Es geht da schon auf die Schokolade rüber. Lasst uns über Dinge reden. Vor mir, ich habe das gerade schon gesagt, vor mir liegt ein Buch. dass ja hier im Podcast schon ein ganz, ganz lange angekündigt gewesen ist, über monatelang haben wir darüber gesprochen, es war auch, ja, Sehr, sehr lange schon geplant und dann vor Weihnachten hieß es, jetzt ist es bestellbar und tatsächlich, dafür kannst du nichts, lieber Jörg, haben wir Autorinnen und Autoren das Ding dann irgendwie doch mal vor zwei Wochen zugeschickt bekommen in Papier vom Verlach. Und sodass ich es wirklich jetzt hier auch in der Hand halte, es ist ein schönes, dickes Buch geworden. Da steht Online-Fundraising drauf. Prima.
Sprecher 2 Ja, ist schön. Finde ich. Macht Spaß. Endlich ist es da. Wobei dieses endlich oder du sagst, es hat lange gedauert, eigentlich nicht. Also richtig, dass wir geschrieben, produziert haben, das war ungefähr ein Ja. Das ist für so ein Buchprojekt eigentlich recht schnell und dann halt nochmal ein halbes Jahr mit Lektoraten und Satz mit dem Verlag alles fertig machen. Und es ist, soweit ich gehört habe, sogar ziemlich schnell für ein Buch. Und das wäre auch nicht möglich gewesen, hätten wir da nicht zu zehn dran gearbeitet.
Sprecher 1 Man muss dazu sagen, das ist jetzt das erste wirkliche Fachbuch. Zum Thema Online-Fundraising, was es auf dem deutschsprachigen Markt gibt, was nicht, sag ich mal, aus eigenem Akquise-Antrieb und ein bisschen gefärbt geschrieben ist. Korrekt?
Sprecher 2 Ich glaube, ich weiß, welches Buch du meinst, das auch schon Handbuch Online-Fundraising hieß, aber das fand ich jetzt nicht so stark irgendwie akquisemäßig aufgesetzt von Better Place. Ich fand’s gut, aber es war halt sehr oberflächlich. Also es geht halt nicht so sehr in die Tiefe, sondern erklärt auch schon gut die Grundlagen von Online-Fundraising, aber das heißt nicht unbedingt, dass du hinter in der Lage bist, das auch umzusetzen. Aber zum Verständnis her wunderbar.
Sprecher 1 Springer Gabler, 282 Seiten. Ordentliches Ding. Jo.
Sprecher 3 Gedruckt. Und jetzt ist die erste Frage natürlich, Jörg, ist das noch aktuell?
Sprecher 1 Yeah.
Sprecher 2 Es ist das aktuellste. Das verfügbar ist.
Sprecher 3 Ja, das ist gut. Irgendwer schrieb, sehr amüsiert, ich glaube, der liebe Andreas. Oder irgendwer freute sich sehr, dass wir uns über ein gedrucktes Buch freuen.
Sprecher 2 Ich glaube, das ging vor allem an dich.
Sprecher 3 Ja, ich habe es auch nicht aufgeschnitten und eingescannt. Da Zum Glück auch eine digitale Fassung davon habe.
Sprecher 1 Die ich mir übrigens gekauft habe. Tatsächlich, weil ich nicht warten wollte, bis ich diesen Zugang habe, habe ich es wirklich dann mit entsprechendem Autorenrabatt gekauft. Also eine Tafel Schokolade an mich, Jörg. Das kriegen wir hin. Kein Marzipan?
Sprecher 3 Nee, kein Marzipan. So, also, da steht jetzt Online-Fundraising drauf. Und das ist ja schon gleich die erste Diskussion. Aber wollen wir nochmal ganz kurz. darauf eingehen, warum braucht man denn ein Buch über Online-Fundraising? Und das würde ich jetzt an Jörg stellen, der auf die bekloppte Idee kam. Wir haben ja nur irgendwie. . Mitgeholfen. Jörg, warum braucht man denn ein gedrucktes, statisches Buch über Online-Fundraising?
Sprecher 2 Also zum einen mag ich Bücher gerne, aber im Grunde hatte es zwei wichtige Anlässe. Zum einen so ein bisschen Traumaverarbeitung und das andere ist, es hat sich ein bisschen was verändert. Das kann ich vielleicht auch damit erklären, dass ich vielleicht einfach mal kurz, wenn das für euch okay ist, mal ein paar Sätze vorlese aus dem Vorwort.
Sprecher 1 Ich habe eine Vermutung, dass ich weiß, was du vorlesen möchtest. Und wenn es das ist, was du vorlesen möchtest, dann los damit.
Sprecher 3 Dann kommen wir mal zur Nummerverarbeitung, genau. Das wird aber auch ein Problem des ganzen Podcasts sein, wenn du immer sagst, ja, das steht doch im Buch.
Sprecher 2 Aber das Problem hatte ich jetzt auch schon bei Vorträgen diese Woche, wo ich da so, ja, ich würde gerne noch tiefer eingehen, ich habe aber keine Zeit, aber. .
Sprecher 3 Ich glaube, deshalb schreiben manche Menschen auch Bücher
Sprecher 1 Wenn du jetzt die Stelle suchst, vielleicht das nochmal ganz kurz zu sagen, man wird mit so einem Buch nicht reich, ja. Also du hast das ganz bestimmt nicht gemacht, um da mit Geld zu verdienen. Und selbst wenn aus so einem Vortrag heraus drei Leute das ein Buch kaufen, kannst du davon nicht hinterher in deinen Urlaub fahren. Also es ist schon Man macht das, weil man es will.
Sprecher 2 Exakt. Also allein der ganze Zeitabwand, der da reinsteckt. Also das ist ein Stundenlohn im Cent-Bereich wahrscheinlich.
Sprecher 1 Kauf das auch.
Sprecher 2 Und das erste Mal, dass ich vielleicht eine kleine Zeitung davon bekomme, das ist dann wahrscheinlich über die GEMA. Irgendwann dieses Jahr.
Sprecher 3 Die VG Wort.
Sprecher 2 Ah ja, VG Wort, stimmt. Die andere GEMA, genau. Die, die für die GEMA, warum wir immer Fotokopierer kaufen. Jetzt GEMA ins Buch und lies mal vor. Okay. Lange Zeit wurden die Onliner im Non-Profit-Bereich von ihren Kollegen belächelt. Ihr beide erinnert euch vielleicht Schließlich sei das Internet nicht mehr als ein vergänglicher Zeitgeist und Facebook eher ein privater Spaß während der Arbeitszeit. Nicht selten sahen sich Online-Fundraiser zudem dem Verdacht der Ressourcenverschwendung ausgesetzt. Was zugespitzt klingen mag, ist eine äußerst realistische Beschreibung der Begleitumstände, mit denen die erste Generation der Online-Fundraiser zu Beginn der 2000er Jahre zu kämpfen hatte. Die Skepsis gegenüber dem Internet und Social Media im Kollegenkreis und insbesondere bei Entscheidungsträgern war enorm. Diejenigen, die das Potenzial für Spendergewinnung und Bindung online erkannten, waren eine Unterzahl. Oftmals Einzelkämpfer in ihren Non-Profit-Organisationen oder sozialen Projekten. Die ersten kleinen Versammlungen dieser digital sozialen Pioniere fanden auf Veranstaltungen wie dem Social Camp und den Social Bars statt. Sie mündeten 2010 und 2011 in Fundraising 2. 0 Camps, was man sich im Nachhinein als überdimensionale Selbsthilfegruppen vorstellen kann. Zu den Hauptthemen gehörten damals, wie man eine Spendenplattform nutzt, Spendenformulare auf die Internetseite integriert oder schaffen kann, seinen Boss von Social Media zu überzeugen. Mit Ressourcen für das Online-Fundraising sah es damals mau aus. Wenige Stunden im Monat mussten ausreichen, um das völlig neue Portfolio an Möglichkeiten zu entdecken, zu verstehen und anzuwenden. Obwohl weder ausreichend Zeit noch Investitionsmittel zur Verfügung standen, war der Erfolgsdruck von Beginn an äußerst hoch. Als könnte man annehmen, dass ein neues Fundraising-Instrument von heute auf morgen profitabel wäre.
Sprecher 3 Du willst also ein bisschen beleidigt zurückschlagen. Und das ist ja ein hervorragendes Jahr dafür gewesen, 2020.
Sprecher 2 Nicht beleidigt, war reflektieren. Das waren halt damals so die Umstände. Da hat man sich ja auch bewusst dann die Kunden ausgesucht, mit denen man ein bisschen mehr Spaß haben konnte. Weil es ja irgendwo auch frustriert, also wenn das so lange nicht weitergeht bei einigen Organisationen. Oder wie habt ihr es erlebt? Ihr wart auch damals bei diesen ersten großen Selbsthilfegruppen. Da habe ich Maik kennengelernt.
Sprecher 1 Witzigerweise hast du, wir hatten es ja letztens gesehen, du hast einen Impuls gegeben beim Online-Kurs, beim Aktuellen, und da hast du die Map for Good nochmal erwähnt. Die Map4Go. War genau aus diesen ersten Selbsthilfe-Camps oder ist für dieses Selbsthilfe-Camp quasi entstanden, damals ein Überblick über die damals vorhandenen Online-Fundraising-Instrumente. Und ich habe es uns wiedergefunden, ich habe vor ein paar Tagen im Kurs gesagt, ich habe es nicht mehr, aber ich habe sie tatsächlich noch digital. Das war ja, da konnte man mit solchen Dingen, mit solchen Auflistungen von Instrumenten wirklich Freude bereiten und wirklich Menschen helfen. Und deswegen, ich glaube, dass das Selbsthilfe. jetzt auch mal mit einem professionellen Blick darauf zu schauen, jetzt gar nicht unbedingt irgendwie komödiantisch abzuwerten. Ich glaube, das war wirklich so. Also es waren wirklich Austauschformate, um Instrumente Sich anzueignen, Instrumente kennenzulernen und das Thema Readiness und das Thema Implementierung, das spielte dann aus meiner Sicht erst abends beim Bier und beim Wein eine Rolle und drängte sich dann danach aber ziemlich stark in den Vordergrund.
Sprecher 2 Das war auch eine Zeit, wo es alles neu war, wo wir ja noch ganz viel probiert haben und ein bisschen im E-Commerce abgucken konnten, aber es gab noch wenig Best-Practice-Beispiele im deutschsprachigen Raum damals. Und die, die es gemacht haben, die konnte es mal echt an wenigen Händen abzählen, die das wirklich im Schwerpunkt ihrer Tätigkeit gemacht haben.
Sprecher 1 Und es gibt nur wenige, die es wirklich auch noch. Überlebt haben. Also ich sag mal, auch gerade von den Dienstleistern, Vikando hatte jetzt nochmal, hatte nochmal Jubiläum, Altruja ist damals so ungefähr entstanden. Die sind alle noch da, ja, wenn auch teilweise verändert. Und viele sind auf der Strecke geblieben, einfach auch im Laufe der Jahre.
Sprecher 3 Ich habe vor ein, zwei Monaten, nee, Anfang des letzten Monats, also Anfang des Jahres, zweite Januarwoche. mal bei so ein paar Organisationen nachgefragt, wie hoch denn der Online-Anteil ist. Und abgesehen von dieser langen Diskussion, dass wir lange darüber diskutieren können, was jetzt der eigentliche Online-Anteil am Fundraising ist, Waren das jetzt alles niedrige, aber zweistellige Zahlen? Also wirklich so immer so rund um die 10 bis 20 Prozent. Das ist ja auch immer die Frage, wie man das jetzt rechnet und so weiter und so fort. Da gibt es ja ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Und das ist dementsprechend jetzt seit 2020 gefühlt, das erste Mal so in diesem tatsächlich relevanten Bereich. Wir reden ja bei Mailings häufig so von 40, 50 Prozent und dann eben beim Online-Fundraising jetzt. Irgendwo so 10, 20 Prozent, bei manchen Organisationen auch ein bisschen höher, 25 Prozent. Das heißt, wir sind da jetzt auf einmal In dem Bereich, ich bin immer noch der Meinung, dass diese Aufteilung extrem schwierig und teilweise auch sinnlos ist, aber auch das ist nochmal eine andere Diskussion. Und das war durchaus ja vor über zehn Jahren, als man dann so sagen kann, da hat das professionelle Online-Fundraising angefangen. Das war ja durchaus ein bisschen anders. Und ich hatte immer das Gefühl damals, das meinte ich gerade, Jörg, so ein bisschen dieser Blick zurück, nicht beleidigt, aber so ein bisschen dieses nicht ernst genommen werden. Das hat zum einen immer so ein bisschen eine nicht nur fehlende Vision, sondern aus meiner Sicht gar nicht so sehr fehlende Vision, sondern fehlende langfristige Denke mitgebracht. Und auf der anderen Seite muss man aber auch mal sagen, auch wenn davon ein Großteil natürlich nicht mehr da ist, aber ein Grund, warum so viele nicht mehr dabei sind, auch viele Dienstleister, ist natürlich auch dieses absolute Heilsversprechen, das ja auch von vielen Onlinern damit reingegeben wurde. Also es ist ja nicht nur so. Dass es auf der einen Seite sozusagen nicht ernst genommen wurde, sondern es ist ja durchaus auch so, dass da einige dabei waren, die gesagt haben, ah, das ist jetzt das Neue, in fünf Jahren machen das alle. Also so dieses, das ist gleich. der große relevante Posten. Und das würde ich jetzt mal uns ein bisschen davon ausnehmen, aber hat sicherlich auch dazu geführt, dass es in manchen Organisationen dann nach zwei Jahren zu einer Ernüchterung kam oder die dann gedacht haben, okay, cool, jetzt muss ich hier erinnern an die ganz vielen Peer-to-Peer-Fundraising und Aktionstools der ersten Jahre, die dann irgendwie alle meinen, ah, okay, machen wir jetzt doch, kaufen wir doch ein und dann hat man halt irgendwas auf die Website gestellt und Man höre und staune, nicht jeder hat es sofort genutzt und dann war auch die Enttäuschung dann gleich wieder ein bisschen da. Also das, ähm, ich glaube, das Online-Fundraising mittlerweile, glaube ich, in jeder Organisation zu so den normalen Tools dazugehört, hat auf der einen Seite damit was zu tun, dass es sich professionalisiert hat und auch deutlich besser funktioniert, im Sinne von breiter ist, aber eben auf der anderen Seite auch, dass die Erwartungshaltung Sich ein bisschen normalisiert hat, weil vor zehn Jahren das wirklich so war: entweder ist doch total scheiße, oder das ist jetzt das neue Heilsversprechen, und wir alle wissen, irgendwo liegt die Wahrheit immer dazwischen Wobei ich letztes Jahr jetzt auch so zwei, dreimal die Situation hatte, dass ich mir gedacht habe, Moment mal, da kamen dann so rund um rundum, rundum, jetzt muss ich vorsichtig sein, dass ich nicht zu viel Kaffee und Schokolade loswerden muss. Aber rund um den ersten Lockdown kamen dann so erste. Erwartung, dass jetzt auf einmal Online-Fundraising andere Maßnahmen ausgleichen muss. Und ich habe mir immer gedacht, Moment mal, wenn ihr der Meinung seid, dass Online-Fundraising andere Maßnahmen ausgleichen kann und das innerhalb von einem halben Jahr ja. Warum habt ihr das nicht einfach vorher gemacht? Und ich fand das eine sehr absurde Situation, dass ich mich manchmal in so einer bremsenden Situation. auf einmal gesehen habe. . Das war ein bisschen irritierend.
Sprecher 1 Das, was du gerade sagst mit dem Thema. . Auch in die Breite gegangen. Also ich erlebe jetzt, dass ich 2010, weiß gar nicht, wann war das das erste Camp? Ich glaube, das war, glaube ich, genau, muss 2010 gewesen sein, um den Dreh oder. Dass ich das Gefühl hatte, ich habe noch halbwegs Überblick über das, was passiert. Sowohl was die Tools angeht, als auch so, was die Menschen angeht die agierenden Personen angeht, auch was die Weiterentwicklung dieses Themas angeht, die Bedeutung vielleicht auch im Fundraising. Ich bin jetzt 2021 angekommen und sage eigentlich bin, würde ich mich nicht mehr als Online-Fundraiser bezeichnen, A, weil ich sowieso nicht mehr in der Organisation arbeite, das ist das eine und da auch keine Einblicke mehr habe. Aber es tut sich so viel. Dass ich überhaupt nicht mehr in der Lage bin, einen Überblick zu behalten. Ich kenne auch die Menschen nicht mehr, weil sich das innerhalb dieser zehn Jahre einfach so massiv verändert und auch dann doch erweitert hat.
Sprecher 3 Vor zehn Jahren warst du offline, fand was er in einer diakonischen Einrichtung, der mit online spielen durfte.
Sprecher 1 Genau, korrekt.
Sprecher 2 Und heute haben sich die ganzen Online-Fundraising-Werkzeuge auch so sehr spezialisiert Es kann eine Person ja auch gar nicht mehr alleine leisten, alles in wirklich guter, professioneller Qualität selber zu machen. Das war damals schon ehosorisch, aber wenn man eh nur spielen konnte und keine Ressourcen hatte, dann Konnte man halt auch nur so viel machen, wie in der Zeit möglich war und was man sich aneignen konnte. Heute weiß man, was mit den Instrumenten möglich ist und erwartet auch entsprechend mehr. Und ich, also finde mal einen Menschen, der komplett Kampagnen kann, der Social Media kann, Community Management kann, SEO kann, SEA kann und alles Mögliche noch dazu, ja. Also, ähm Illusorisch, dass eine Person all das alleine professionell umsetzen könnte, aber das war damals die Erwartungshaltung, da noch geringer war. Vielleicht sind unsere Ansprüche auch Zu hoch geworden, dass wir sagen, wir würden gar nicht mehr Online-Fundraiser werden wollen, weil wir nur enttäuschen können. Damals haben wir mit unseren Rahmenbedingungen Gutes geleistet. Wer weiß, ob uns das heute nochmal genauso gelingen würde, wenn wir das mit genau den gleichen wenigen Ressourcen machen müssen.
Sprecher 1 Da ist für mich Jona ein Held, weil Jona immer wieder in den letzten Jahren eine Sache Zumindest bei mir fixiert und ich glaube auch bei vielen anderen auch. Nämlich, ich musste damals, Jonathan-Funwaser. Das ist sehr spannend. Jonathan-Fundraiser, das stimmt. Und ich musste halt regelmäßig auch Quartalsberichte abgeben und so. Dafür musste ich Kennzahlen definieren und dafür musste ich natürlich auch diese Kennzahl definieren. Prozent, was du gerade auch erzählt hast. Aber allein diese Tatsache, dass man es gar nicht richtig definieren kann, was eigentlich eine Onlinespende ist, unabhängig davon, dass es in den und den Organisationen untereinander auch noch unterschiedliche Begrifflichkeiten da gibt, sodass es auch ein Benchmarking gar nicht möglich ist. Dennoch, diese Frage. . Hast du mir mal durch ein Schaubild erklärt im Rahmen einer Fortbildung, was ist denn eigentlich eine Onlinespende? Und Also ist es letztendlich, wenn ich fünf Mailings im Jahr kriege oder von mir aus auch zehn, ist mir egal, ich lese die alle wunderbar durch und spende dann über den Spenden-Button einer Website so. Oder aber ich, ähm, ich Krieg alle E-Mail-Newsletter, bin ständig auf Social Media unterwegs, gucke mir die Informationen meiner Organisation an, kriege dann ein Mailing und überweise online. Also, oder von mir aus auch mit Überweisungsträger ist mir völlig egal. Das ist dann keine Online-Spende. Und da hast du so ein schönes Schaubild mal gehabt. Die unterschiedlichsten Wege zur Online-Spende. Und daraus ist bei mir im Kopf eben auch diese Definition entstanden. Das wäre jetzt auch meine. Killerfrage an Jörg. Warum heißt das Ding denn eigentlich Online-Fundraising? Muss das Buch nicht eigentlich digitales Fundraising heißen oder was auch immer? Ist Online-Fundraising nicht schon auch da ein Begriff, den du vielleicht vor zwei Jahren, als du das Buch geplant hast? Anders hätte das definieren sollen.
Sprecher 2 Es ist spannend, als wir vor sieben Jahren die Fachgruppe Digitales Fundraising Deutschen Fundraising verband haben. Gegründet haben, mussten wir uns erklären und verteidigen, warum das digitale Fundraising heißt und nicht Online-Fundraising. Und jetzt schreiben wir ein Buch Online-Fundraising. Das eigentlich digitales Fundraising hätte heißen sollen, ja. Aber Online-Fundraising verkauft sich besser, weil das ist das, was die Leute bisher verstehen, erwarten und kennen. Und in dem Buch erkläre ich dann, was der Unterschied ist. zwischen Internet-Fundraising, Online-Fundraising und digitales Fundraising. Ganz großen Dank auch nochmal an euch beide. Ihr habt damals die erste Version dieses Teilkapitels mir mir zerrissen in guter freundschaftlicher Art und habe das dann nochmal neu aufgesetzt und das hat ist nochmal damit auch deutlich besser geworden und auch eben mit diesen drei Definitionen nochmal deutlich klarer Dass dann auch andere damit weiterarbeiten können, glaube ich.
Sprecher 3 Ja, wobei, also ich finde, ich glaube, Maik hat mich da gerade schon richtig zitiert, dass ich immer gesagt habe, ich finde ja Online-Fundraising an sich schon doof. Aber ich finde jetzt, dass der Begriff jetzt als Buchtitel komplett richtig ist. Ich finde, da müssen wir jetzt auch nicht irgendwie einen anderen Begriff prägen. Die Frage ist eher, ob das das Integrative einer einzelnen Fundraising-Maßnahme richtig bezeichnet. Das gleiche Problem haben wir aber in den anderen Bereichen ja genauso. Also das ist ja kein online-fundraising-spezifisches Problem. dass die Abgrenzung, wenn wir mit multiplen Touchpoints, also mit mehreren Kontakten, die zu potenziellen Spenderinnen und Spendern bestehen, äh, mitrechnen, das ist dann eben nur eine Maßnahme und eigentlich keine ja kein großer Fundraising-Bereich ist. Aber ich finde online da gar nicht so doof. Also ich habe mit dem Begriff digitales Fundraising genauso viele Probleme, weil ich mir dann auch denke, ach komm, jedes Mailing, was rausgeschickt hat, wird digital gedruckt und so weiter und so fort. Also ich glaube, da müssen wir in dem Sinne dann pragmatisch sein. Wichtig finde ich, und das steht ja dann auch drin, dass wir uns immer klar machen. 100% aller Online haben ein Offline-Leben. Also dementsprechend gibt es da einfach verschiedene Kontaktpunkte, es gibt verschiedene Möglichkeiten. Es gibt Dinge, die funktionieren online gut, es gibt Dinge, die funktionieren online schlecht. Wir sehen nach wie vor, dass richtig große Spenden sehr selten über ein reines Online-Formular ver spendet werden und trotzdem online daran beteiligt ist. Und deshalb ist das Ganze ja auch kein Aufsatz geworden, sondern ein Buch.
Sprecher 1 Genau, aber das Der Punkt. Ich habe das jetzt mal aufgeschlagen. Hier sind zehn Kapitel drin von der modernen Online-Kommunikation von Non-Profit-Organisationen bis hin zum Trends und Ausblick. was denn da so kommen könnte. Wie liest man das Buch denn jetzt? Und jetzt sagt nicht von vorne nach hinten, sondern ich meine, also, oder vielleicht doch, macht es Sinn, das von vorne bis hinten durchzulesen? Ist es eher ein Nachschlagewerk? Wie gehe ich da vor am besten aus eurer Sicht?
Sprecher 2 Ich bin befangen. Also, ja, du solltest alles lesen, aber es kommt einfach darauf an, wo du stehst.
Sprecher 1 Vielleicht gehen wir mal durch inhaltlich. Vielleicht machst du ja doch mal Sinn. Also, mal wirklich. Inhaltlich zu schauen. Also es geht los mit Kai Fischer, der was zum Thema moderne Online-Kommunikation geschrieben hat in Non-Profit-Organisationen. Dann erzählst du ein bisschen.
Sprecher 2 Ich kann dir vielleicht mal ein bisschen das ordnen, wenn du möchtest. Also, die stehen natürlich erstmal alle ein Stück weit hintereinander, aber sind schon bewusst in Blöcken. Und ich habe auch zwischen dem Inhaltsverzeichnis, das ich anfangs abgegeben habe, habe ich nochmal zwei Kapitel zum Beispiel getauscht. Es geht los mit so zwei Kapiteln, die eigentlich erstmal so die Grundlagen-Gregriffe nochmal erklären. Also zum einen moderne Online-Kommunikation von Non-Profit-Organisationen, von Kai Fischer. Da müssen wir überhaupt erstmal ein Verständnis prägen. Was ist denn Unterschied oder der Wandel von Direktmarketing zu digitaler Kommunikation? Wie vernetzt sich da Storytelling als übergreifende Mechanismen nochmal zu erklären und dann eben die Donner-Journey einzuführen. So als Grundlage, damit das ganze Buch überhaupt verstanden werden kann. Und dann kommt eben ein Kapitel von mir zu Einführung in das digitale Fundraising. Da passiert dann genau diese Unterscheidung und Definition, die ich eben meinte: Internet Fundraising, Online-Fundraising, digitales Fundraising. Ein bisschen was zum Stand des Online-Fundraisings in Deutschland, Institutional Readiness und was die Person ausmacht, die das Ganze dann für hantreiben. Das sind so ein bisschen die zwei Grundbegriffe, Kapitel. Wenn du eh schon ein Thema drin bist, eh schon Online-Fundraising machst, dann kannst du dir überspringen. Wenn du dich überhaupt erstmal das Thema annäherst und online bisher wenig am Hut hast, dann tut das gut, damit zu beginnen. Und dann kommen drei Kapitel, das sind eher so die Basic-Werkzeuge, würde ich sagen. Das eine nennt sie auch tatsächlich Werkzeuge des Online-Fundraisings. Du hast vorhin die Mad for Good genannt. Also diese erste Kategorisierung, die wir beide damals in dem Plakat gemacht haben. habe ich hier nochmal in einem Kapitel jeweils erläutert. Und ich sage mal, für die, die schon Online-Fundraising-Gruppe Verständnis haben und einfach nur schnell nachschlagen wollen, hey, welche Instrumente, welche Plattform dafür Für die ist dann dieses Kapitel der Direkteinstieg, um nun mal schnell was nachzugucken und wieder weiterzumachen. Und dann gibt es das Kapitel von uns dreien: Anforderungen an die Internetseite, dass man so ein bisschen versteht. konzeptionelle, inhaltliche und so weiter Anforderungen, suchmanische Optimierung, wie macht man ein Relaunch, was bedeutet Conversion-Optimierung? Damit man überhaupt mit der Internetseite arbeiten kann.
Sprecher 1 Ganz kurze Anmerkung dazu. Es kam eine E-Mail von der geschätzten Kollegin Stefanie Neumann, die sich sehr amüsiert hat über unseren Ausdruck. Man möge doch bitte einen Ein Relaunch bzw. eine Internetseite nicht demokratisch paritätisch zusammengesetzt durchführen. Also diese Arbeitskreisgeschichte. Also es scheint nicht nur Droge zu sein, sondern es scheint auch für Humor gesäugt zu haben, was wir da geschripselt haben.
Sprecher 2 Das muss definitiv um Relaunch handeln. Gruß an Stefanie. Und genau, dann unter diesen Basic-Werkzeugen nochmal Content-Produktion fürs Web. Also Texten, Fotos und Videos. Das haben eben Maik, du hast es gemeinsam mit dem Tobi gemacht. Also, das waren so Grundbegriffe, Basic-Werkzeuge und dann Gibt es so aus meinem Verständnis her, und das mein Verständnis habe ich jetzt für die Kapitelstruktur halt zugrunde gelegt, drei verschiedene Dimensionen von Online-Fundraising, einmal auf der eigenen Webseite. Das hat Nora Henrike Jäger geschrieben, somit Spenderinformationen, Spendenformular, Fundraising Landing Pages, Spenden-Shop und derartiges. Dann gibt es zweite Dimension Fundraising im Web an externen Touchpoints, also die ich nicht komplett selber kontrollieren kann. Oder steuern kann, nicht kontrollieren. Also Spendenplattformen, Online-Aktionen und der ganze Bereich im Online-Marketing und E-Mail-Marketing. E-Mail-Marketing ist um Twitter. Und die dritte Dimension, das hast du geschrieben, Jona, digitales Peer-to-Peer-Fundraising, wo wir quasi andere dazu befähigen, für uns Fundraising durchzuführen. Und das so ein bisschen, also kannst du ein bisschen mehr zu sagen, Jona, ne? Also anlass Aktionsspenden, Social Media, auch Crowdfunding in dem Kontext nochmal. Also wenn es um Communities geht und um die Fähigung einzelner, uns zu unterstützen. Das ist so die dritte Dimension digitales Peer-to-Peer-Fundraising. Da geht ganz viel. Und dann, also genau, das sind dann so die Bereiche, da würde ich sagen, Leute, die jetzt schon grundsätzlich schon Online-Fundraising machen. die die Grundlagen, die Werkzeuge schon drauf haben. Die werden wahrscheinlich in diesen drei Dimensionen oder allein dadurch, dass man diese drei Dimensionen nochmal aufsplittet und dem eine Orientierung gibt damit Da können die wahrscheinlich einen Mehrwert rausziehen und sich da dann genau die Bereiche raussuchen, die für ihre Situation gerade passend sind oder überlegen, was sind Vielleicht die ein oder zwei Dimensionen, die bei Ihnen in der Organisation bisher noch nicht so gut ausgeprägt sind.
Sprecher 1 Vielleicht auch da nochmal ganz deutlich die Zielgruppe benennen, weil ich darauf zurückkomme, weil nicht nur wir dir was geäxt haben, sondern also freundschaftlich beratschlagt haben, sondern du mir auch ganz gnadenlos ziemlich viele Seiten geäxt hast. Einmal wegen des Umfangs wegen, aber einmal auch, weil du gesagt hast, das ist zwar vielleicht alles interessant, das ist aber zu spezifisch, was du da schreibst. Das geht viel zu tief rein. und hat eigentlich mit den Personen, die ich mit dem Buch erreichen will, überhaupt nichts mehr zu tun. Also das Buch ist explizit nicht für Menschen, die, ich sag mal, bis auf die Prozessorenebene wollen, sondern wirklich, die Einfach einen gesunden Überblick bekommen möchten, um dann in ihrer Organisation starten zu können. Genau, auch relativ hands-on, hoffentlich.
Sprecher 3 Ja, und das ist ein bisschen vergleichbar mit dem, was wir auch mit der Online-Fundraising-Ausbildung an der Fundraising-Akademie haben. Da sehen wir auch, es gibt ganz unterschiedliche Leute, die da reinsteigen. Da es ja auch nach wie vor zu wenig Online-Fundraisende gibt, die das jetzt wirklich sozusagen schon mit fünf Jahren Erfahrung in Organisationen und so weiter und so fort machen, sehen wir ja auch, wenn Menschen in Organisationen kommen und da fürs Online-Fundraising zuständig sind, dass die aus unterschiedlichen Bereichen reinwandern. Also das sind einmal so die Leute, die kommen. . aus dem Fundraising, also haben Fundraising-Erfahrungen, machen das schon und kriegen jetzt noch den Bereich Online-Fundraising dazu. . Das sieht man vor allem, wenn die Leute das eben on top noch machen dürfen und sollen, gerade in kleineren bis mittleren Organisationen. Die haben dann schon ganz ordentliche Fundraising-Erfahrung, die wissen schon irgendwie was eine Spenderin und Spender ist und dass das vielleicht ein bisschen anders ist, als wir das im normalen Online-Shopping-Erlebnis haben und so weiter und so fort. Das heißt, die sind Fundraising-mäßig eigentlich ganz gut eingenordet, aber denen fehlt dann der Online-Teil. Und wir haben die zweite Gruppe, die kommen eigentlich aus einer Online-Ecke, denen fehlt so ein bisschen der Fundraising-Teil. Also die kommen dann irgendwie aus. Die kleinen Agenturen, die kommen irgendwie aus dem E-Commerce, die kommen aus den Bereichen. Und die dritte Gruppe sind dann halt die Direkteinsteiger, also so ein bisschen wie wir ja auch damals Zum Teil, Maik war natürlich schon voll erfahren im Fundraising. Da haben sich die zwei Jahre, die du älter bist, dann doch ausbezahlt aber sozusagen direkt aus einem sozialwissenschaftlichen Studium oder so und jetzt macht man das auf einmal, die also so Ein breites Vorwissen haben, aber von nichts, wirklich eine Ahnung, die also von beiden Seiten kommen. Und ich glaube, je nachdem, die zu welcher der Gruppen mal gehört, liest man so ein Buch dann eben auch anders. Also als ich habe Sozialwissenschaften studiert und will in den Bereich rein, liest man das Buch auf jeden Fall von vorne nach hinten. Wenn man vielleicht jetzt schon Fundraising in einer Organisation macht und jetzt gesagt bekommt oder selber will, ich möchte jetzt so ein bisschen in den Bereich E-Mail-Marketing rein, dann geht man halt liest man hoffentlich vielleicht einmal die Einführung, aber dann geht man eben ins Kapitel E-Mail Marketing und schaut da, was einen da sowas bringt. Also es ist ja immer Eine Frage, woher man hier kommt. Und klar, wenn ich jetzt irgendwie E-Mail-Marketing-Profi bin und vielleicht mal ein bisschen wissen will, was machen die Social Media Horste und Hostinnen, dann lese ich halt vielleicht nur das Kapitel.
Sprecher 1 Jetzt mal eine Frage, die wurde zwar gerade schon gestellt, aber eher so ein bisschen lapidar und nebenbei. Ich meine die jetzt durchaus mal ernst. Wann gibt es denn eine zweite Auflage? Also, ich meine, die Frage ist ja wirklich, wir erleben so viele Dinge, die einfach.
Sprecher 3 Du machst so viel Spaß beim Schreiben.
Sprecher 1 Nee, das ist nochmal ein anderes Thema. Aber ich mache mal ein Beispiel. Der Elefant im Raum zurzeit ist im digitalen Bereich, unabhängig vom Fundraising, ja zurzeit Clubhouse. Irgendwie gefühlt redet da momentan irgendwie jeder drüber. Die einzige Organisation, die ich bislang gesehen habe, ist der WWF-Geschenk, darüber will ich eigentlich gar nicht reden. Wobei ich reden will. Worüber ich reden will, ist, ich will gar nicht über Clubhouse an sich reden, aber über das Instrument, was sich dadurch wieder neu eröffnet, nämlich. Das Thema Audiogespräche über Apps und Rudelreden, jenseits von Videokonferenzen, sag ich mal, und jenseits von Telefoncalls. . Also es etabliert oder es könnte sein. Konjunktiv, dass sich jetzt da etwas etabliert und erstmal nicht mehr weggeht. So, das war aber zum Zeitpunkt des Buchschreibens In der Form nicht planbar, außer dass wir natürlich im Online-Bereich immer damit planen müssen, dass irgendwelche Dinge kommen. Die aber manchmal auch schnell wieder weg sind.
Sprecher 2 Wobei, doch, wir hätten damit planen können, weil mein Clubhouse als App ist völlig irrelevant und wird es auch bleiben. Wenn, dann reden wir über das Aufkommen oder noch mehr Steigern von Audioinhalten und Konsum ist. Das ist aber ein Trend, wenn wir ADZF-Online-Studie reingucken. Da war schon zwischen 2018 und 2019 deutlicher Anstieg. Ich nehme an, dass durch 2020 Dass Corona und Lockdown ja das auch nochmal weiter nach oben gegangen ist. Und dann können wir generell darüber reden, dass Audioinhalte zukünftig mehr Relevanz haben, aber zum Beispiel Blogs von Nonprofits heute fast gar keinen mehr. Das hätten wir schon sehen können, haben das aber nicht so intensiv behandelt, wenn überhaupt. Überlege gerade, da müssen wir selber in das Kapitel springen. Also zwei Kapitel sind da ja noch drin, da haben wir eines Anwendung von digitalen Fundraising-Technologien, da geht es aber nicht auf die Medien, sondern wenn, dann hätte das ja bei dir stattfinden müssen.
Sprecher 1 Denke ich auch. Also wenn dann im Content vertext.
Sprecher 2 Fotos, Video, aber da gibt es keine Audioproduktion für Online-Koder. Siehst du? Siehst du? Du kannst ja schon mal anfangen.
Sprecher 1 Ich habe ja auch von Audio keine Ahnung. Das ist immer so mit Audio habe ich überhaupt gar nichts zu tun.
Sprecher 3 Ich würde jetzt sagen, es hätte bei Jörg Trends und Ausblicke sein müssen.
Sprecher 2 Nee, dann ging es ja vor allem um die Technologien.
Sprecher 1 Worauf ich hinausfühlt, ist tatsächlich nochmal diese ketzerische Frage stellen. Ist ein Buch für den Online-Bereich tatsächlich das Sinnvolle? Also, wenn wir ehrlich sind, müssen wir im Grunde genommen da jedes Jahr einmal draufschauen und gucken, gibt es eine nächste Auflage. Es ist ja utopisch, das funktioniert ja nicht. Das heißt, eigentlich ist dieses Buch ja wirklich eine. Zeitlos sicherlich auch nicht, aber zumindest eine Zeit über eine gewisse zeitgültige Grundlektüre, die es auch ermöglicht, dass sich an den Rändern ein bisschen was trendig tut.
Sprecher 2 Also als das Buch, als ich im Dezember das erste Buch in der Hand hatte, habe ich eines markiert mit, mir habe ich auf Thema drauf gemacht, dass es das ist, wo ich reinkritzeln kann. wo ich mir von Anfang an schon Notizen gemacht habe, was noch fehlt oder also was man noch schreiben könnte, noch ergänzen könnte. Doch, ich werde jährlich auf das Buch gucken und schauen, was kann man Wie viel müsste eigentlich aktualisiert, wenn man es neu machen würde und wie viel wäre davon auch noch in einem halben Jahr, Dreivierteljahr aktuell, weil das dauert ja auch von den Prozessen? Und wenn irgendwann eine Prozentzahl ist, wo so, ja, so und so viele Inhalte, jetzt sind wir irgendwo bei 20 Prozent, 25 Prozent, jetzt müsste man mal, dann spreche ich mit dem Verlag und dann. Klären wir das mit einer nächsten Auflage.
Sprecher 3 Aber da muss man ja zwei andere Sachen zu sagen. Ich bin ja bekannt dafür nicht der größte Fan von analogen Fachbüchern zu sein, aber es hat natürlich zwei Vorteile. Ich habe alleine diese Woche zwei Anfragen zu Masterarbeiten bekommen, die irgendwas zu irgendwas machen wollten. Und was für ein Traum ist es, hier mal irgendwas zu sagen, ach, hier kannst du da und da zitieren, weil man zum Beispiel in diesem Bereich, im Bereich wissenschaftlich immer große Probleme hat, wenn es da nicht irgendwie mal Basisquellen gibt. Das zweite ist, dass so ein Buchhalter einfach mal einem eine schöne Möglichkeit gibt ein bisschen Geld drauf zu schmeißen oder es aus der Bibliothek zu holen und das eben mal so ein bisschen am Stück zu lesen. Natürlich haben wir viel aktuellere, teilweise auch vielleicht sogar spezifischere und damit an der einen oder anderen Stelle bessere Texte oder konkrete Anleitungen, Die muss man aber erstmal finden. Und um die zu finden, braucht man eine gewisse Grundtiefe, um in einem Bereich überhaupt drin zu sein. Das heißt, da muss man schon mal quasi im Beruf sein. Und natürlich wird jetzt ich würde mal sagen, für die Online-Fundraisenden, also die, die innerhalb einer Organisation sind und irgendwie Online-Fundraising mit ihrem Titel haben. die freuen sich vielleicht auch über das Buch, aber das ist jetzt nicht die allergrößte und allerwichtigste Zielgruppe, weil die sich untereinander vernetzen können, die wissen, wo sie was machen, die beschäftigen sich dann vielleicht jetzt mit irgendwie einer Einzelmaßnahme, einer einzelnen Plattform und irgendwas. Aber als dieses Gesamtkompendium ist das was, was ja nicht ganz so leicht andarbeitig zu machen ist. Und das Zweite ist, ach so ein Buch, das muss man jetzt ja auch mal sagen, gibt einem einen gewissen zeitlichen und räumlichen Rahmen, der auch einen gewissen Druck aufbaut, der dazu führt, dass es eben auch mal geschrieben wird In einer Fülle, die uns zum Beispiel im Blogbereich manchmal nicht gelingt, weil einfach Menschen ja dann doch Menschen sind, die keine Zeit haben und andere Ausreden haben. Und hier gab es eine Deadline. Und hier gab es vielleicht auch noch eine zweite Deadline und vielleicht auch noch eine dritte Deadline, einer einzigen, das der ersten gemacht hatten.
Sprecher 1 Das mögen wir bitte, möchten wir mit den Deadlines bitte also ganz dringend mal überspringen, ja.
Sprecher 3 Nein, aber ich, ähm, was ich nur meine ist. Das Bundle, und an sich ist ein Buch ja jetzt technisch gesehen sozusagen ein Bundle, bietet eben die Möglichkeit Projektmanagement-mäßig da ranzugehen und es eben als abgeschlossenes Projekt zu sehen und dann am Ende auch mal richtig Zeit reinzustecken, weil man dann auch weiß, jetzt habe ich für zwei, drei Jahre Ruhe vom Jörg. Und dann wird der Jörg irgendwann in zwei Jahren wieder zu uns kommen und dann werden wir es ein Jahr lang irgendwie ignorieren und dann wird man irgendwann halt mal wieder irgendwie was machen. Genau, das wäre nämlich jetzt meine nächste Sache. Ich würde natürlich eigentlich sagen, das Buch macht schmerzlich bewusst, dass das Größere Buch, nämlich Online-Marketing für Non-Profit-Organisationen, nach wie vor fehlt. Aber Das hat auf der anderen Seite eben auch wieder einen Marketingvorteil, so wie Jörg gerade meinte, Online-Fundraising verkauft sich besser als. . Digitales Fundraising, Online Fundraising mag ich aus einem anderen Grund noch so gerne und das ist der Grund, warum ich Fundraising so gerne als Begriff mag. Fundraising ist weitgehend auf den Non-Profit-Sektor beschränkt. Jetzt wissen wir alle, dass irgendwie die Startup-Welt auch gerade irgendwie Fundraising als Begriff nutzt. Aber trotzdem wissen wir dann. Okay, das geht um Spenden und Spenden, weitgehend NGOs und so weiter und so fort. Während wenn wir jetzt zum Beispiel den Titel Online-Marketing für Non-Profits hätten, dann wäre es schon richtig, richtig schwierig. Dass das überhaupt irgendwie mal jemanden findet, weil die Abgrenzung war ja schon so schwierig. Also sowas wie Suchmaschinenoptimierung. Ich glaube, Suchmaschinenoptimierung kann man natürlich viel, viel weitermachen. Dafür gibt es aber eigene Fachbücher. Und das sehen wir ja auch in den Organisationen, dass diese Bereiche so ineinander übergehen, in großen Organisationen haben wir immer diese Frage, was ist Öffentlichkeitsarbeit, was ist Campaigning, was ist Fundraising, was ist Facharbeit? Naja, das ist halt nun mal einfach so.
Sprecher 1 Vielleicht ergänzend noch dazu, was du gerade gesagt hast in der Aufzählung, warum es dieses Buch geben muss, ist ich glaube, ich weiß nicht, ich habe jetzt im Januar bestimmt fünf oder sechs Mal in die Kamera gehalten und gesagt, so, das könnt ihr hier nachlesen. Ja, wo es nur mit Textübungen ging oder wo es um tatsächlich um Fotoübungen übers Netz ging, wo ich sage: Hier, da ist nochmal die Checkliste drin, da ist es nochmal drin. Das ist auch nochmal eine super Ergänzung. Also deshalb, ich sag mal so, es war der richtige Zeitpunkt. Es hätte schneller sein müssen, was aber nicht an dir lag, Jörg Hüstel. Ich erinnere mich an ein Bild von dir, was du gepostet hast übrigens. Ich weiß nicht genau, wann das war, wo du in irgendeinem überfüllten ICE, ach, das waren noch Zeiten, als Züge noch voll waren, gesessen hast, irgendwie zwischen zwei Waggons und gepostet hast, dass das jetzt so die erste Struktur in ein neues Projekt gebracht hättest. Und bis heute, da vergingen einige Monate. Ja, wenn wir jetzt gucken, heute ist der 3. Februar 2021. Vielleicht gibt es ja bis zum 1.
Sprecher 2 Das ist ein letzteres Foto, das war im Mai 2019. Und wir haben dann so September, Oktober auch angefangen zu schreiben, die ersten.
Sprecher 1 Jetzt rechnen wir mal diese komische Pandemie raus, die uns ja auch alle nochmal irgendwie. ja, dann doch nicht die Zeit geschenkt hat, um daran weiterzuschreiben, sondern eher das Gegenteil. Wäre sie nicht gewesen, glaube ich, hätten wir durchaus auch mal ein halbes Jahr eher noch gehabt. Also Deswegen könnten wir ja vielleicht bis zum 31. 12. 2022, 2023 durchaus mal ein Kompendium Online-Marketing in der Hand haben, was dann der Jona gemeinsam mit dir schreibt. Hat er ja gerade sich weit aus dem Fenster gelehnt und gesagt, es fehlt noch.
Sprecher 3 Nee, ich bin ja bekennender Nicht-Buchschreiber. Ich finde das total toll, aber ich finde das auch so anstrengend. Ich erziele euch lieber drei Stunden was über ein Thema, als euch zwei Seiten dazu zu schreiben.
Sprecher 2 Du machst das aber gut.
Sprecher 3 Ja, aber es ist qual. Also und das ist wirklich, ich verstehe es selber nicht so ganz, aber es ist wirklich. eine Qual, warum das so viel schwieriger ist, Bücher zu schreiben, also oder auch Artikel zu schreiben, als Dinge zu erzählen. Ich habe es noch nicht ganz begriffen, warum mir das so geht.
Sprecher 2 Ich muss mir gerade irgendwie verkneifen, von theologischen Witzen und Selbstgeißlungen zu sprechen, aber ich werde dich dieses Jahr bestimmt nochmal quälen.
Sprecher 1 Was kommt da jetzt?
Sprecher 3 Das kannst du versuchen, aber das entscheidet sich ja dann, ob ich mich quälen lasse.
Sprecher 2 Ja. Ich arbeite gerade noch an einem neuen Inhaltsverzeichnis für ein nächstes Buch, wo dann auch Fundraising obendrauf steht.
Sprecher 1 Aber über das noch nicht geredet werden darf. Genau. Okay. Gut. Aber wir reden dann auch drüber. Aber apropos, Bücher, wo Fundraising draufsteht. Das Buch war ja mehrfach angekündigt. Mich würde interessieren. Als du es dann rausgehauen hast über diese diversen Kanäle in diesem Internet.
Sprecher 2 Bevor du jetzt auf Reaktion kommst, darf ich nochmal ganz kurz zurückspringen, weil ich würde gerne noch zwei Kapitel erwähnen und Autoren, die mitgeschrieben haben, die wir vorhin übersprungen haben. Wir sind mal in drei Dimensionen nämlich abgebogen. Ich würde noch ganz kurz erwähnen: zwei Kapitel sind noch drin, die nach diesen drei Dimensionen eigene Internetseite, externe Touchpoints und Peer-to-Peer ansetzen. Das geht dann eher so im Bereich Next Steps. Das ist einmal Donner Relation Management, also tatsächlich in Richtung Automatisierung, Individualisierung, aber auch Zahlungswege. Also Tracking, also ein bisschen irgendwie ein bisschen technischer, ein bisschen fortgeschrittener, sage ich mal. Und dann eben das letzte Kapitel Trends und Ausblick, was sind denn so die technologischen, die soziokulturellen Trends, die Absehbar sind und eine Auswirkung auf das Fundraising haben. Und eben das erste Kapitel Dunner Relation Management, das haben Eva Hininger und der Gregor Nietzsche gemeinsam geschrieben. Im Trends und Ausblick habe ich gemeinsam mit Claudia Winkler geschrieben von Good Mobile. Nur, die haben nämlich alle mitgeschrieben und alle super Kapitel. Die möchte ich nicht unerwähnt lassen, weil das sind vielleicht nicht die Kapitel, mit denen man einsteigt. Und das sind auch nicht die Kapitel, die jetzt ein Anfänger irgendwie abschließt und alles komplett einordnet. Da muss er schon noch ein paar mehr Kapitel dazu lesen. Aber das sind, glaube ich, die jetzt für uns, die eh schon Online-Fundraising machen und ein paar Erfahrungen drin haben, glaube ich, mit die zwei spannendsten Kapitel, weil das sind eher so die, okay, jetzt noch zwei, drei Schritte weiterdenken. Kapitel und Anregen inspirieren soll.
Sprecher 1 Das ist die Hürde, die genommen werden muss, um aus dem Spendensammeln per Web-Formular. ins Online-Fundraising zu kommen. Also das sind wirklich die entscheidenden Barrieren, die dann eingeführt werden müssen. Deswegen ist dieses Kapitel ganz bestimmt nichts für Einsteiger, aber genau für die, die jetzt schon lange Jahre dabei sind und eben um eben weiterkommen wollen. Dafür ist es wichtig.
Sprecher 3 Ich steige total gern mit einem Kapitel, das Trends und Ausblick heißt, ein.
Sprecher 1 Du bist auch erst der Fazitleser, ne? Wollarbeiten und so.
Sprecher 3 Ja, klar.
Sprecher 2 So ein Epilog kann man gar nicht, ne? Ein Epilog machen wir gar nicht.
Sprecher 3 Eine Einleitung ist ja quasi, also nicht das erste Kapitel, sondern dein Vorwort. Maik wollte eigentlich irgendwas sagen.
Sprecher 1 Ne, ich wollte was sagen. Ich wollte sagen, dass es mir In dem Fall mal extrem aufgefallen ist. Ich meine, wir kriegen ja alle immer Informationen, was sich hier so in diesem Fundraising tut. Und dann gibt es mal hier eine Pressemitteilung und dann gibt es mal da einen Post auf eine Veranstaltung oder auf irgendeinen White Paper. Aber als Jörg das rausgehauen hat, dass dieses Buch jetzt da ist, blinkte mein Link in. LinkedIn, ich glaube bestimmt noch drei Wochen danach immer wieder auf, dass irgendjemand einen Kommentar zu diesem Post geschubst hat. Und ich weiß nicht, wie viele hunderte von Impressions, vermutlich schon tausende von Impressions, aber hunderte von Kommentaren dann wirklich zusammen dieser Post ausgelöst haben, bis hin dazu, dass Jörka sogar mal gesagt hat, irgendwie. Er sei mit Amazon-Fachbuchgeschichten zumindest mal erwähnt worden. . Also vielleicht doch reich und sexy, also sexy und reich. Aber Fakt ist. . Dass ich hab das Gefühl hatte, dass das mal wieder eine Reaktion in unserer Fachwelt war, mit der ich so nicht gerechnet hätte. . Oder ist das so, dass ich jetzt in dieser Filterblase drin bin und es deshalb so euphorisch sehe? Vielleicht war es das gar nicht. Wie hast du es denn erlebt?
Sprecher 2 Ja, das mit LinkedIn, das war wirklich intensiv. Also das war auch die Plattform, wo am meisten passiert ist. Da haben ja verschiedene Beiträge da gepostet, wie sagst du, viele Kommentare da verteilt. Es waren in der ersten Woche irgendwie 12. 000 Impressions in den verschiedenen Posts. Also da sagte auch die Cheflektorin von Springer Gabler die ja auch in ein, zwei davon markiert war, dass sie auch überrascht war und dass das überdurchschnittlich sei.
Sprecher 1 Ist ein Online-Thema, ne? Darf es nicht vergessen? Dankeschön. Ja, ist natürlich, wenn nicht dieses Thema, welches dann, also ging da um.
Sprecher 2 Ja, und genau, wir waren mal bei Amazon in den Top 100 in der ersten Woche. Ich muss mal schnell suchen. In welchen Kategorien? Das war, also es gibt ja nicht die Kategorie Fundraising bei Amazon meines Wissens. Also zumindest waren wir da nicht in den Top Ten. Aber Wo habe ich das?
Sprecher 3 Ich finde es gleich. Das war Rang 384. 714 in Büchern.
Sprecher 1 Da gab es eine bessere Grafik. Da hat er eine schönere rausgesucht.
Sprecher 2 Wir waren mal Top 40 in der Kategorie Online-Marketing, Top 23 in Marketing allgemein. Das meinte ich. Und Top 9 in Marktforschung, wobei ich Marktforschung am wenigsten verstehe. Da haben wir jetzt auch, habe ich ja auch keinen direkten Einfluss, in welchen Kategorien das bei Amazon irgendwie eingeordnet wird. Ich weiß nicht, ob Verlag das macht oder ob Amazon sich da irgendwas. was zusammenstück werkelt. Aber das war irgendwie so in der ersten Woche nach Erscheinen. Da habe ich mir gleich einen Screenshot gemacht, weil ich glaube, so hoch kommen wir nie wieder. Aber das Ding ist ja, das war zu dem Zeitpunkt, wo es ja bisher nur die digitale Version gab. Die Printbücher sind da noch gar nicht mit reingefallen.
Sprecher 1 Da hast du mittlerweile einen Überblick, wie das so für sich aufteilt? Also ich habe ja Oma ein Buch geschrieben, da kriege ich dann irgendwie einmal im Jahr irgendwie meine 13,50 Euro irgendwie bezahlt und dann steht dann irgendwie. eine Anzahl an Büchern, die sie verkauft haben und dann wirklich ein einstelliger Prozentbereich digital. Ich selber lese ja gar keine Bücher mehr im Papier schon seit vielen Jahren. Ich bin grundsätzlich immer der E-PUB- oder PDF-Nutzer, aber das ist sicherlich nicht repräsentativ. Hast du da Zahlen? Weißt du von der Verteilung her, wie das aussieht?
Sprecher 2 Nee, da habe ich keine Details. Ich kann mal schnell bei, also bei Amazon sehe ich ja tatsächlich ein paar Details. Was ist denn hier? Historischen Verkaufsrang. Kann ich aber nicht nach Kategorien reingehen. Nee, und da sehe ich auch keine Unterteilung. Da sehe ich keine Unterteilung zwischen Digital und nicht. digital.
Sprecher 1 Das würde mich wirklich einfach mal inhaltlich interessieren bei so einem digitalen Thema wie Online-Fundraising. Holen sich die Menschen das in Totholz oder lesen sie es einfach auch digital, weil es Leg ja irgendwie nahe oder wäre eine Vermutung, dass das dann auch eher digital geladen wird, aber vielleicht vertue ich mich da auch.
Sprecher 2 Also, ich Amazon sagt auf jeden Fall, dass in den letzten fünf Tagen irgendwie bisher am wenigsten verkauft worden im Vergleich zu den letzten Wochen seit Erscheinen. Also viel im Dezember und viel Anfang Januar. Und jetzt gerade die Februartage scheinen da noch nicht so anzulaufen.
Sprecher 1 Aber jetzt nochmal auf die Reaktion zurück. So Anfragen auf Rezensionsexemplare, gab es sowas auch schon?
Sprecher 2 Ja, ja, ja, klar. Also, ich weiß von mindestens fünf, sechs Rezensionen, die irgendwie in der Arbeit sein müssten, meines Wissens. wo Leute was, wo ich zumindest weiß, dass ich deren Kontaktdaten weitergegeben habe an den Verlag, damit die ein Rezensionsexemplar bekommen. Im nächsten Fundraiser-Magazin ist es drin, in den Newslettern der Verbände, zumindest von Schweiz und von Deutschland, müsste es drin sein. Also ich bin davon ausgegangen, ursprünglich dachte ich, wir veröffentlichen das im Januar. Das sagten mir auch so die Schätzungen im Verlag. Und dann war es plötzlich Mitte Dezember und die haben eine E-Mail bekommen, dein Buch ist jetzt veröffentlicht. Was? Oh, okay. Das war an einem Freitag und am Montag haben wir dann die Kommunikation dazu begonnen. Ich habe damit gerechnet, dass also die frühesten Rezensionen und so weiter werden ja jetzt im Februar, März kommen. Das wird jetzt die nächsten Monate immer wieder aufpoppen und dann denke ich mal, dass die meisten Fundraiser davon überhaupt erst im Zboten Quartal erfahren, weil sie irgendwo Rezension lesen.
Sprecher 1 Jetzt machen wir einmal die Schleife, wirklich die ganz klassische Marketing-Schleife. www. digitalesFundraising. de Da gibt es die Links zum Kaufen.
Sprecher 2 Digitales minus FundraisingD, genau, genau. Kostet? 50, glaube ich. Ehrlich gesagt weiß ich es gar nicht, weil ich hätte ja den Service, das ich es bekommen habe. Nach. Aber das müssten 49,99 Euro sein. Und 40 Euro fürs E-Book.
Sprecher 1 Kleine Anekdote, während ich hier so durchblätter, ist in einem von. . Von meinem Kapiteln ist unter anderem ein Foto von meiner Tochter drin, wie sie so ein Osterei hält.
Sprecher 3 Das ist meine Lieblingsbildunterschrift.
Sprecher 1 Was steht denn da? Ein Kind hält ein Ei in die Kamera. Quelle Maik Maik. Genau. Und das Buch kam, es kam das PDF. Und dann habe ich, ich sage, guck mal her, guck mal, da bist du ein Buch drin. Das war für sie eher so, ja, gut, sieht halt auch regelmäßig Fotos von sich auf dem Bildschirm, das war jetzt irgendwie nichts Besonderes. Dann kam das Ding in Papier und daraufhin machte ich das auf. Und zeigt die es ihr und das war dann doch schon eher aufregend. Und was ich besonders schön finde, ist ein paar Seiten weiter, ist eine sehr alte Frau zu sehen. Da geht es um das Thema. Angewandter Drittelregel, genau. Das ist meine verstorbene Oma, die jetzt übrigens am nächsten Woche wäre sie 108, glaube ich, geworden. Wir haben sie an ihrem 104. Geburtstag beerdigt vor vier Jahren. Das hat so ein bisschen was davon so. von Unsterblichkeit, so familiäre Unsterblichkeit, so ein bisschen da reinzugucken und zu sagen, guck mal, hier, Oma, hast du sogar in die digitale Welt geschafft irgendwie. Ich glaube, dass in diesem Buch viele kleine Geschichten auch noch so drinstecken, über die man auch nochmal eine Folge machen könnte, was aber glaube ich niemand interessiert. Dann frage ich aber, welcher Bahnhof ist das eigentlich da drin? Das ist Frankfurt. Das habe ich auch mal irgendwann mal gemacht, das Foto, genau.
Sprecher 2 Du hast aber keine große.
Sprecher 1 Emotionale Geschichte. Ne, da habe ich keine emotionale Geschichte zu. Aber ich weiß, welches Foto da noch entstanden ist aus dieser Reihe. Und das ist ganz schön geworden. Das ist so eine Langzeitaufnahme von so einem ICE, aber das gehört jetzt da überhaupt nicht rein. Genau. Wie sind wir jetzt da abgebogen?
Sprecher 2 Passt doch, das Buch hatte im ICE begonnen und du endest mit deiner Story dort. Das passt doch. Ja. Nee, aber ansonsten die Reaktionen bisher sind positiv, was ich bisher höre. Viele, die sich beschwert haben, oh, da ist irgendwie so lange nicht lieferbar gewesen, die tatsächlich auch auf das Print-Exemplar gewartet haben, die im Dezember schon bestellt haben oder vorbestellt haben. und jetzt erst im Januar es bekommen haben, dann noch meistens geschrieben, ha cool, jetzt ist er nicht da, jetzt kann ich anfangen. Und ja, die werden es sicherlich noch ein paar Wochen brauchen, alles durchzulesen. Und dann freue ich mich auf weitere Reaktionen, positiv wie auch negativ oder noch mit Wünschen, was einem gefehlt hätte, weil wir natürlich auch unsere Brille aufhatten beim Schreiben und beim Konzipieren. Ich kann mir gut vorstellen kann, dass einige Menschen dort noch weitere Ergänzungen oder noch andere Themen gerne vertieft hätten.
Sprecher 1 Aber dazu nochmal, das ist nicht dein erstes Buchprojekt, du hast mir mal irgendwie. Mal auch eine Auflistung mal gegeben, an welchen Werken du alle mal beteiligt gewesen bist. Was hat denn dieses Buch besonders gemacht, außer vielleicht die Pandemiesituation?
Sprecher 2 Es ist erstmal, dass mein Name alleine vorne draufsteht.
Sprecher 1 Das erste? Echt? Das ist schon cool.
Sprecher 2 Waren sonst immer sonst immer Kooperationsgeschichten? Also mal Mitherausgeber, genau. Aber also jetzt in diesem Fall habe ich ja tatsächlich, ich habe alleine die Erstkonzeption gemacht, habe mir von euch dann Feedback angeholt, gerade ihr beide. Und habe dann alle Autoren angesprochen für diese verschiedenen Kapitel, die ich gerne drin gehabt hätte. Und ich habe bei jedem Kapitel mitgedacht und mitgeholfen. Und gut, bei euch war es jetzt irgendwie easy, Maik muss dich kürzen, bei Jona muss ich sagen, yo, Girl, ich habe hier noch zwei Stichworte, da kann man vielleicht nochmal den Absatz erkennen. Und gab ein paar, also ein paar wenig Kapitel, also auch von Kai Fischer zum Beispiel, ja, das war irgendwie, ja geil. Hier noch zwei Stichworte. Top. Also, so Jona und Kai, ihr wart wirklich so die einfachsten zu handeln. Bei dir, Maik, wie gesagt, da haben wir mit dem Kürzen ja ein bisschen rumgemacht, um von der Zielgruppe zu schärfen, aber ich finde das Ergebnis sehr geil. Und alle Texte, die du mehr hattest, sind ja nicht verloren, weil da sind da Workshops und Skripte und so. Und es gab aber auch Kapitel, da habe ich nicht eine Feedback-Schleife gehabt. Sondern fünf. Okay. Oder es gibt ein Kapitel, wo mir zweimal die Autoren abgesprungen sind.
Sprecher 1 Autsch.
Sprecher 2 Ich sage jetzt nicht welches, weil ich glaube, die Autoren wissen es nicht. Aber da hieß sie erst, ja klar, machen wir, auch zu zweit. Nee, erst eine alleine, dann zwei. Und die haben dann gesagt, nee, schaffen wir nicht. Insofern war da schon einige Ups and Downs, die man vielleicht gar nicht so mitbekommen hat im Prozess. Und ja, also zwischen Ostern und Pfingsten habe ich alle Kapitel nochmal Fachlekturiert, letzte Sachen durchgemacht, hab die ganzen formalen Dinge für den Verlag, also was die Vorlagen betrifft, und ordnend gemacht und auf Rechtschreibung gelesen und Quellen geprüft und Da war echt, ich hatte noch mit keinem Buch so viel Arbeit.
Sprecher 3 Maik, wir hätten die Möglichkeit gehabt, nicht mitzumachen.
Sprecher 1 Ich habe es überhört. Also. Vergesst das bitte sofort wieder.
Sprecher 2 Wo ist dieses Blitzdings?
Sprecher 1 Was ich völlig unterschätzt habe, wo hier Jona, unser Streber, mal wieder völlig, völlig weit vorne war. Ich habe ja irgendwie meine eigene Schreibselgeschichte. Ich mache das hier alles mit einem Programm, das heißt Ulysses. So, da liegt das Zeug alles drin und dann kann ich das auch schön sortieren. Und dann muss das Zeug ja hinterher. in diese Verlachsvorgabe gebracht werden, ja, wo dann, wo dann bestimmte, also auch noch Makros, ist das nächste, ne? . Irgendwie auf dem Mac mit Microsoft Office und dann auch noch Makros und so ein Gedöns, wo du dann wirklich in diese Vorlage alles reinkopieren musst, aber es ist eben nicht nur rein kopieren. Sondern es ist wirklich nochmal ein richtiges Anpassen. Und das hat mir irgendwie nochmal Zeit gekostet. Da habe ich echt Scheiße geschrien. Da habe ich nicht gedacht, dass das nochmal so viel Aufwand ist. Also, das habe ich gelernt fürs nächste Mal. Am besten direkt in diese Verlachsvorlage rein.
Sprecher 2 Reinpinnen, als das irgendwie eigenständig zu machen. Das habe ich auch gelernt.
Sprecher 1 Der Jona, ne, hat sofort hier aber Streber 1 wieder.
Sprecher 2 Ja, das hat er richtig gemacht.
Sprecher 3 Schnell loswerden, Maik. Ganz einfach.
Sprecher 1 Schnell wieder loswerden, ja, ich will immer diese Microsoft Office-Dateien möglichst schnell wieder loswerden, daran nach das eher.
Sprecher 2 Ja. Ah, es war echt anstrengend. Aber es ist auch geil, als es dann. Also, ich habe bestimmt fünf Mal gedacht: Boah, geil, ja, jetzt alles fertig. Ah ne, noch was, okay. Jetzt fertig. Ah nee, komm noch ein Schritt, okay. Und insofern war ich schon echt happy, als das dann im Dezember da war. Und da war eh eine verrückte Woche. Irgendwie ja. Und die endete sehr schön mit einem unerwarteten Paketlieferung am Freitag während irgendeiner Telefonkonferenz klänkelte das Telefon, ich glaube während des Vortrags sogar. und das Telefon die Tür und dann habe ich halt kurz aufgemacht und dann musste ich noch unterschreiben und ein Paketbote mir mein Buchzimmer hingestellt. Ich müsste gerade nochmal nachgucken, wer das damals da war, wo ich Quasi das erste Buch ab reinzeigen können.
Sprecher 1 Ja, aber war das ja auch. Wir hatten den Kurs, den Online-Kurs und dann habe ich gesagt, das ist immer noch nicht da und dann bin ich in die Mittagspause gegangen und in der Mittagspause klemmte es dann irgendwie unten im Briefkasten, weil das kam ja Auch erst die Auflage für die Re für die Autorinnen und Autoren mit den Auslieferungen der ersten bestellten Bücher. Jo, gut, jetzt nochmal ein
Sprecher 3 Abschlussblick, glaubt ihr, wir hatten vorhin schon von neuen Auflagen geredet, aber glaubt ihr, dass das diese Trennung in Online Fundraising, Telefon-Fundraising, Mailings, also Offline-Fundraising und was wir da alles noch so haben. Großspenden, Fundraising, Erbschaftsmarketing und so weiter und so fort. Glaubt ihr, dass online da langfristig ein eigener Bereich sein wird und bleiben wird? Oder haben wir, was ja meine Hoffnung wäre, irgendwann Online-Marketing, also klar, irgendwer muss muss sich um den ganzen Online-Schnickschnack gemacht, irgendwer muss die Webseite machen, irgendwer muss eben Suchmaschinen optimieren, Newsletter konzipieren, Soft und Media Betreuung machen, aber im Fundraising Dann vielleicht doch wieder, ich sag mal, zielgruppenorientierter und nicht so medienorientierter daran zu gehen. Also dass wir, keine Ahnung, die einen sind halt für Patenschaften zuständig und da ist natürlich ein großer Teil online, die anderen sind für Großspendende zuständig und da ist halt ein großer Teil online. Die anderen sind für Einzelspenderinnen und Spender. Oder Neuspendenakquise zuständig und da ist halt ein großer Teil online. Also dass wir vielleicht diesen Begriff oder diesen Bereich irgendwann mal wieder loswerden.
Sprecher 1 Ich glaube das nicht. Und ich glaube auch, dass das keinen Sinn macht. Also ich versuche jetzt mal eine parallele Disziplin dazu aufzumachen. Das ist zum Beispiel das Thema Database, wo Andreas ja auch für steht. Ich glaube, dass es immer Anwendungen und Bereiche gibt, Innerhalb des Denkens im Fundraising, die eine gewisse Tiefe bedürfen, die einfach auch ein Spezialwissen beinhaltet. Und dieses Spezialwissen aus meiner Sicht auch nur in einer speziellen Spezialkenntnisblase dargestellt werden muss. Deswegen glaube ich, dass es diese Trennung zumindest in der Darstellung in Büchern und in Abhandlungen immer weiter geben wird. Was ich auch nicht schlecht finde. Ich glaube, in der Organisationsentwicklung und indem wie wir Strukturen aufbauen müssen, da glaube ich, wäre es gut, wenn sich das nicht mehr trennt. Also das haben wir hier mehrfach auch im Podcast ja gehabt, das Zusammenführen innerhalb der Abteilung, also nicht mehr in Online- und Offline-Fundraising-Strukturen zu denken, das zusammenzuführen, Ja, aber das Fachwissen aus meiner Sicht wird sehr, sehr stark sich auch weiter differenzieren.
Sprecher 3 Ja, aber dann will ich genau dahin, wo die Database-Kolleginnen und Kollegen sind, weil Sagt ja niemand, du machst Database Fundraising. Also klar, es gibt die Position manchmal, Database Fundraiserin oder Database Fundraiser, aber trotzdem ist bei der Datenbank ganz klar, Das ist eine Querschnittsfunktion, eine Support-Funktion und jeder andere Fundraising-Bereich, jedem anderen Fundraising-Bereich ist ganz klar, sie hängen an einer gewissen Stelle an der Datenbank. Aus meiner Sicht ist es mit dem meisten Organisationen Online-Fundraising noch nicht an dieser Stelle, sondern da gibt es eben noch Online-Fundraiser. die Online-Fundraising machen und die Erwartungshaltung in der Organisation auch noch manchmal so ist, es gibt halt Online-Spendende und es gibt Offline-Spendende. Und deshalb finde ich das Database-Freispiel eigentlich ganz gut, weil das wäre eine Position, die fände ich gut. Also ich glaube, da bin ich voll bei dir. Es braucht dieses. Spezialwissen, es braucht vor allem die Schnittstelle zu den ganzen Marketingdisziplinen, aber trotzdem muss online gemainstreamt werden in alle anderen Fundraising-Bereiche. Also das fand ich jetzt zum Beispiel letztes Jahr ganz schön im Bereich Großspenden und Erbschaftsmarketing, dass gefühlt die Bereiche zum Beispiel ein bisschen aufgewacht sind und gemerkt haben, oh Moment mal. Wir können ja auch ganz viel online machen. Warum auch nicht? Und dass wir da so ein bisschen mehr Querschnitt haben.
Sprecher 1 Aber nochmal, vielleicht ist es wirklich auch, nehmen wir zum Beispiel Database raus. eher wie eine Finanzbuchhaltung in einer Organisation. Auch da eine Finanzbuchhaltung, bei der läuft auch alles zusammen und die müsst die ganzen Prozesse verstehen. Dennoch ist es Fachwissen. Ja, so du musst einfach auch dich austauschen können in deiner Fachblase. Und deswegen nochmal: Ja, es bleibt dabei, dass es immer Fachwerk, dass es immer auch Bücher geben wird und auch Abhandlungen dafür geben wird, aber Sie müssen implementiert werden in die Gesamtstruktur und damit Querschnitt werden. Da sind wir noch nicht.
Sprecher 2 Aber da wollen wir hin. Also ich kann euch beiden nur zustimmen. Es braucht Online-Fundraising-Spezialisten. Es braucht aber nicht eigene, nicht notwendigerweise eigene Online-Fundraising. Teams, Abteilungen, die irgendwie nur für sich hingucken, sondern die sich als Dienstleister verstehen, um die digitale Innovation und die Nutzerzentrierung tatsächlich in alle. Kanäle, Vertriebskanäle und Kommunikationskanäle hineinzucken.
Sprecher 1 Und ich habe ja noch eine Theorie. Meine Theorie ist, dass das auch gar nicht jeder wert. Nee, eine Schleife will ich noch drehen, weil das ist mir immer auch wichtig, gerade auch durch die Fortbildung, die du ja auch schon angesprochen hast, Jona. Also wer sitzt da eigentlich? Ich persönlich, weil ich kann das nie definieren und ich kann das auch nicht richtig in Sätze packen, außer dass ich es immer fühle. Ich persönlich glaube, dass man. wenn man im, sag ich mal, nicht online-Fundraising, sondern wenn man im digitalen Fundraising unterwegs ist, also alles, was irgendwie mit Technik und mit Netz und auch mit Daten zu tun hat, unterwegs ist . . Das ist man oder man ist es nicht. Ich weiß nicht, ich versuche die ganze Zeit rauszukriegen, von wem ich das gehört habe. Das Digitalwerden oder das Digitalsein, das lernt man eigentlich nebenbei. So, meine Lieblingsmetapher ist, du kannst niemandem die Hand auf die Schulter legen und sagen, du bist jetzt Online-Funtwaserin oder Online-Funtraser, nur weil du es jetzt werden sollst, sondern du musst eine Affinität dafür haben und du musst ein gewisses. Ein gewisses Grundgeschick, ein Grundverständnis auch dafür mitbringen. Und deswegen, das ist für mich eher eine emotionale, eine Interessensgeschichte. Onliner werden immer spezielle Typen sein, genauso wie aus Gefühlt irgendwie Face-to-Face-Mens auch immer eine gefühlte Typ sein werden. Man muss eben wieder auf Menschen zugehen können oder eben nicht, sag ich mal, ein Face-to-Face. Und deswegen glaube ich, dass das im Online-Fundraising auch so ist. Du hast das Gefühl, dass du es bist oder dass du es werden kannst und nicht, weil du es werden musst, sondern weil du eben als Person so bist und auch die Affinität und die Interessen mitbringst. Eyman. Jetzt habe ich euch tot gequatscht, kann doch nicht sein. Nee, wir haben dir das letzte Wort gelassen.
Sprecher 3 Nee. Also eigentlich.
Sprecher 1 Nee, nee, nee, also letzte Wort müssen wir hier, wenn dem Herausgeber, ja, so, das ist ja so auf jeden Fall. Also, das lassen wir jetzt nicht so stehen. Also, Jörg hat angekündigt, es gibt noch ein neues Buch, darüber darf man noch nichts sagen. Und es gibt das Online-Marketing, das hat Jona jetzt angesprochen. Was steht denn jetzt im nächsten Vierteljahr an Buchprojekten bei dir an? An Veröffentlichungsprojekten. Können wir uns auf was freuen, wo wir dann den nächsten Podcast in dieser Runde zu einem solchen Thema vereinbaren können?
Sprecher 2 Nee. War wenigstens ehrlich. Wir müssen jetzt eh mal mit Thomas und Sprenger Garpa stehen jetzt mal ein Gespräch an, wann ob Wie wir das dicke Fundraising-Handbuch nochmal angehen in den nächsten Monaten. Das wird sicherlich ein Thema sein, mit dem wir uns 2021 beschäftigen, damit wir das 2022 haben. Und ja, ich meditiere ein bisschen vor mich hin und schreibe die Ergüsse in ein neues Inhaltsverzeichnis für noch ein anderes Projekt. Da reden wir bestimmt irgendwie ein paar Wochen mal drüber unter uns erstmal Feedback einholen, bevor man irgendwo hingeht. Aber ansonsten, nee, das was gerade im Fokus steht, ist Lockdown Blues. Und wenn das vorbei ist, dann der Party Blues. Also. Ich bin gerade irgendwie nicht in Schreibstimmung.
Sprecher 1 Ein bisschen Kochstimmung, damit haben wir angefangen. In Schokoladestimmung. Wie ist die Größe deiner Schokoladentafel dezimiert worden während der letzten Stunde?
Sprecher 2 Also ich hatte auch nur zwei, wie heißt das, Jonab ist Experte, also zwei Streifen hier mit jeweils vier Stücken. Ich komme gerade nicht drauf. Also ich hatte mir nur acht Stücke und kleine Sonne gemacht. Ich habe noch zwei Bissen über. Auf die freue ich mich gleich. Und heute Abend gibt es Burger. Da kannst du dich auch auf Fotos freuen.
Sprecher 1 Die habe ich schon gesehen. Burger hast du schon gepostet.
Sprecher 2 Ja, aber heute gibt es neue. Ja, läuft.
Sprecher 1 Wir verlinken mal in den Shownotes. Jörgs Instagram-Kanal, der offen ist für alle. Und ich hätte gerne ein Foto von deiner Schokoladenlagerstätte, lieber Jona.
Sprecher 3 Die ist zurzeit aufgrund des Lockdowns sehr reduziert. Aber man sieht die immer, wenn man mit mir Webinar-Meetings macht im Hintergrund. Nein, aber ich habe ja überhaupt keine Ahnung von Schokolade. Ich spreche da auch nicht drüber. Ich esse die. einfach nur.
Sprecher 1 Ich schick dir demnächst tatsächlich mal im Abend. Wir sollten einen Schokoladenboten einführen. Es gibt eine großartige Schokolade, die ich mir aus Holland immer mitbringen lasse. Alles ganz fair und alles ganz super und total lecker und auch ganz komisch irgendwie gepresst und so. Wenn du mit der anfängst, da schaffst du erstmal gar keine ganze am Tag. Du vielleicht schon, wenn du geübt bist, aber dann willst du Das wäre auch nicht das Ziel, das war das Maximum. Aber dann gehst du nicht mehr auf Rittersport runter, das wollte ich dir damit sagen.
Sprecher 3 Ja, aber wie ärgerlich wäre das denn? So bin ich total glücklich. Ich kann in jedem Supermarktrennen meine Lieblingsschokolade nehmen. Kann mir davon 20 Stück. . Am Stück kaufen, kann mir das auch noch gerade so leisten. Das wäre doch total doof, wenn ich jetzt so einen exzellenten, ausgefallenen Geschmack hätte.
Sprecher 1 Haben wir noch was, um unsere Hörerinnen und Hörer glücklich zu machen?
Sprecher 3 Wir wünschen eine wunderschöne Woche. Empfehlen dieses Buch, wenn es nach diesem Podcast für einen noch attraktiv klingt. und freuen uns über alle Menschen, die sich mit Online-Fundraising mehr oder weniger professionell beschäftigen und sind der Meinung, dass das nach wie vor ein total toller Berufszweig ist, in dem man auch nach wie vor wunderbar einsteigen und quersteigen kann.
Sprecher 1 Und jetzt hat der richtige Mann das richtige Schlusswort gesprochen. Vielen Dank euch da draußen. Alles Gute kommt gut durch den Fibrohr.