Jan Uekermann und das Master-Studium Fundraising-Management und Philanthropy
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Transkript
Sprecher None Eric, we can if kids don’t write an American book that will
Sprecher 1 Kurz vor dem nächsten Corona-Wochenende Fundraising Radio Folge 108. Es ist Freitag der 13. Oh Gott, es ist Freitag der 13. Fällt mir jetzt gerade erstmal auf.
Sprecher 2 Das fällt dir jetzt erst auf, Maik.
Sprecher 1 Ja, absolut. Also bislang sind noch nicht viele Dinge passiert. Also es ist Freitag, der 13. 2020. Und ich begrüße Jan Öckermann. Hello, hallo, Mayekai. Long time no here, long time no see.
Sprecher 3 No see, gell? Ja, das stimmt. Aber am Freitag, dem 13. im Jahr 2020, das muss man ja noch dazu sagen. Was soll jetzt passieren? Schlimmer kann es nicht mehr kommen, meinst du?
Sprecher 1 Es kann jetzt nur noch sein, dass die Kinder aus der Schule kommen und sagen, so das war es jetzt mit Schule bis gefühlten März, weil hier. Also die Einschläge kommen näher. Ich weiß nicht, wie es precis so ist.
Sprecher 3 Ja, auch. Die Ronja, unsere Kleine, die ist gerade auch tatsächlich zu Hause. Weil ich bin letzte Woche zum Kindergarten gekommen, habe sie hingebracht, zwei Eltern ganz aufgeregt standen vor dem Kindergarten, wir haben einen Fall, wir haben einen Fall. Es war morgens und ich habe gar nicht. Was für ein Fall haben wir denn? Was für einen Fall haben wir denn? Ja, einen Corona-Fall. Ach, okay, na gut. Aber es war dann erst die andere Gruppe und abends erhielten wir dann die Die freundliche Nachricht, dass auch in der Gruppe von Ronja eben ein weiterer Fall entstanden oder dann war und seitdem Darf sie nicht mehr hin, aber jetzt wohl ab nächste Woche Montag wieder mal schauen.
Sprecher 1 Also die Kitas um uns rum machen auch Stück für Stück hier zu, in unserer Schule noch nicht, aber es kommt mittlerweile auch. Auch Nachrichten aus der Schule, die quasi zwischen den Zeilen auch sagen, ja, im Grunde genommen, jetzt auch nur noch eine Frage der Zeit Ich habe jetzt tatsächlich zum ersten Mal einen Kollegen im Umkreis, einen Kunden, für den ich arbeite. Und wenn ich nicht bei einem Termin. dann letzte Woche, vorletzte Woche auf Videokonferenz bestanden hätte, die wollten sich nämlich treffen, dann hätte es mich vermutlich erwischt, weil an diesem Treffen, ja, an diesem Treffen. Haben sie sich wohl auch angesteckt und die sind jetzt auch, also alles gut, also leichte Erkältungserscheinungen sind zu Hause jetzt, ne, mit zwei Kollegen. Das war jetzt so das erste Mal, dass es wirklich was passierte. Ja, und meine App immer mal wieder. Und ich habe jetzt in den letzten drei Wochen Hab ich wirklich ernsthaft, ich war einmal kurz nochmal irgendwie in einem Musikladen unterwegs und bin sonst mittags einmal eine Stunde oder eine halbe Stunde? Vertrete ich mir die Beine, dass ich überhaupt mal rauskomme. Aber dennoch jetzt immer regelmäßig auch mal wieder hier grüne Begegnungen auf der App, ne? Aber immerhin ist passiert.
Sprecher 3 Also ähm Vielleicht reden wir da ja gleich noch drüber. Wir sind ja umgezogen dieses Jahr und leben jetzt hier in einem kleinen Dorf, wo ich sehr wenig Wirkliche Kontakte habe, was in diesen Zeiten. Die wollen nicht mit dir reden, oder? Nein, weil es hier einfach so wenig Menschen gibt. Nein, aber über Freunde und Bekannte Da rückt das schon auch näher. Also wir haben Freunde in der Schweiz natürlich und die erzählen uns gerade. . Drei aus ihrem Bekanntenkreis, die irgendwie in Quarantäne wegen eben selber infiziert oder zur Beobachtung da reingeschickt wurden. Ja, also was du sagtest, es kommt näher, fühlt sich auch für mich so an, kann ich bestätigen.
Sprecher 1 Also ich will jetzt keine Corona-Folge hier draus machen, aber Herne ist zehn Kilometer weiter. Herrn hat einen Inzidenzwert von durchgehend 350 zurzeit. Und ich habe gelesen, da kam ein Tweet rein, ich weiß die Quelle jetzt nicht mehr, aber ich glaube, das kam auch übers Corona Weekly vom Vom Tim Prittlow und um und dem Pavel, aber da bin ich jetzt nicht sicher, ob es wirklich die Quelle ist, dass Neukölln die Inzidenzrate bei den 15- bis 29-Jährigen nur auf die bezogen, bei 700 liegt. Er kannst du ja nur einschließen.
Sprecher 3 Komm, machen wir Themenwechsel. Vielen Dank. Schön sind wir hier bei deinem Fundraising-Radio.
Sprecher 1 Pass auf, also im Grunde, ich habe gerade hier noch stehen, Jan Oeckermann, vorstellen, muss man dich vorstellen. Also du bist hier schon mehrfach aufgetaucht und eigentlich im Grunde genommen behaupte, dass der große Teil der Hörerinnen und Hörer dich auch kennt. Du bist ein ganz langjähriger Kollege, irgendwie auch so Auf vielen Hochzeiten im Fundraising unterwegs. War es aber, und das ist auch der Grund, im Grunde genommen, warum wir gesagt haben, wir müssen mal reden, aus meiner Sicht in den letzten Monaten ein wenig abgetaucht. Also du warst nicht mehr so omnipräsent. Du warst nicht mehr so omnipräsent, wie du es sonst bist und das hat den Grund, dass du dein Masterstudium abgeschlossen hast.
Sprecher 3 Ja, genau. Also abgeschlossen ist es noch nicht, weil, soweit ich das jetzt so alles verstanden habe, ist es dann ja wirklich abgeschlossen, wenn ich dann irgendwann mal einen. Papier in der Hand halte, wo dann eben draufsteht, Master of Arts in Fundraising Management und Philanthropie. . Genau. Ich habe den Masterstudiengang mitgemacht. den wir jetzt seit drei Jahren haben und war in der ersten Kohorte. Erste Kohorte, richtig. Genau. Und warum ich mich jetzt eben die letzten Wochen, Monate so in Die Blase zurückgezogen hatte, lag tatsächlich an dem Studium an der Masterarbeit, die dann noch geschrieben werden wollte Und ich habe irgendwann gemerkt, einfach, ich muss mich wirklich abschotten. Ich habe da auch andere Interviewanfragen oder sowas bekommen, wo ich gesagt habe, nee, bitte jetzt gerade nicht, weil ich einfach auch, gedanklich oder ich war gar nicht auf irgendwelche anderen Themen jetzt groß scharf oder eingestellt, sondern wollte mich wirklich fokussieren auf mein Thema der Masterarbeit und ja, das hat geklappt. Jetzt bin ich aber, ich habe sie pünktlich eingereicht, wenn wahrscheinlich auch als einer der letzten eingereicht, weil ich wirklich, ich habe alles ausgenutzt, ne? Jede, aber da kann ich später noch erzählen. Naja, also auf jeden Fall, jetzt ist sie weg, jetzt ist sie eingereicht, jetzt liegt sie beim Prüfer wohl und wie es jetzt weitergeht. Ich vermute, irgendwann bekomme ich einen Anruf oder ein Schreiben, dass ich das noch verteidigen muss. Oder da gebe ich mich jetzt wieder hin den Dingen, die da so kommen, genau.
Sprecher 1 Ist so ein bisschen wie Susanne Tarun ja in der vorletzten Folge auch gesagt hat, die war ja auch so ein bisschen im Tunnel drin und hat ja auch geschrieben, also ich hab das, ich hab’s ja auch. Überlegt, ob ich das machen soll. . Jetzt, wenn ich aber von euch allen hörbar, was das wirklich für ein richtiger Aufwand ist. Ich kann nicht mal ein bisschen zurück Lieber Jan, ich hab erstmal vielen Dank. Schön, dass du dabei bist und dass du da bist. Und ich habe was für dich und hab gedacht, das nehmen wir doch vielleicht mal mit. Um mal so ein bisschen in das Gespräch Masterarbeit einzusteigen und um auch um das Thema einzusteigen. Ich weiß tatsächlich nicht, worüber du geschrieben hast Ich bin gespannt, worauf was du auch berichten willst, aber ich habe da was gefunden und das musst du jetzt durch.
Sprecher 2 Es tut mir in der Phase geht es neben Rechts- und Steuerfragen auch um die Werbung und den Umgang mit Großspendern, Stiftungen und Erbschaften. Machbarkeitsstudien steigern die eigene analytische Sicht für die letzte Präsenzphase. Jan Uckermann ist unser jüngster Absolvent.
Sprecher 3 Ich bin Jan Ückermann, habe meinen Zivildienst bei unseren kleinen Brüder und Schwester in Video Automale gemacht. Dort habe ich nicht nur mein Herz und unsere Waisenkinder verloren sondern auch miterlebt, wie viel mit Spenden zum Beispiel aus Deutschland erreicht werden kann. Wieder zurück hier in Deutschland wollte ich noch viel mehr machen für unsere Waisenkinder. Spendensammeln natürlich. An der Fundraising Akademie habe ich mich professionalisiert und heute in meiner Stellung als Koordinator für unsere ehrenamtlichen Helfer bundesweit kann ich die verschiedenen Instrumente, die ich in einem sehr praxisnahen Studiengang von der Fundraising-Akademie mitbekommen habe, weitergeben. Darum ist die Fundraising Akademie spitze. Hast du ergonen das war? Maik, ey, das war, verdammt, das muss 2005 oder 6 oder vielleicht sogar schon 4 gewesen sein.
Sprecher 1 Ich gucke jetzt gerade mal nach. Ich habe den Link gerade nochmal gehabt. Ich muss jetzt gerade mal schauen, der Tab ist leider zu. Warte mal, ich schaue nochmal. Moment, Moment, Moment.
Sprecher 3 Der liebe Kollege Jens Wartenfuhl hat mich in Karlsruhe besucht, weil er den dass dieses Video erstellt hat. Also müssen wir vielleicht doch dazu sagen, das ist das ein oder das Video oder das erste Video war das mal von der Fundraising Akademie. wo der Studiengang eben vorgestellt wurde. Also ne, nee, nicht der Studiengang, sondern eben, naja doch, Studiengang haben wir es auch schon immer genannt. Also die Ausbildung zum Fundraising-Manager.
Sprecher 1 Also, ich kann es ja nicht sagen, von wann es ist. Ich sehe gerade, es ist 2013, warum auch immer, hier nochmal re-upgeloadet worden.
Sprecher 3 Nee, nee, das war, also es muss 2004 oder 2005 oder maximal sechs gewesen sein. Ich verlinke es in den Shownotes.
Sprecher 1 Also wer das gut dazu haben möchte, sieht das dann auch gleich in dieser Folge.
Sprecher 3 Ey, und ich meine. Also das Witzige da hinten dran war eigentlich, wie Jens damals wahrscheinlich verzweifelt ist mit mir. Ich kann mich noch genau daran erinnern, als sei es gestern gewesen, weil wir standen in unserem Teamraum da bei unseren kleinen Brüder und Schwestern, den hießen wir ja damals noch. Und ey, wie viele Takes wir gebraucht haben, um diese 20 Sekunden da aufzunehmen. Analog auch noch, ne? Also auf Band auch noch. Also es war eine Katastrophe. Das war so eine meiner Vielleicht ersten, ja, ja, ähm, vor der Kamera und jetzt bitte genau das, was wir eben besprochen haben. Jetzt so das sah.
Sprecher 1 Und Jung saß da aus, Junge.
Sprecher 3 Halleluja, danke.
Sprecher 1 Also, du hast dich mit Waisenkindern beschäftigt, hast dich dann qualifiziert und hast dann den Fundraising-Manager-Kurs gemacht, um dich zu qualifizieren. Ja, und jetzt bist du fast Master.
Sprecher 3 Ja, genau, jetzt bin ich fast Master. Master of Disaster. Nein, es war ja damals wirklich bei mir so, als ich 2002 habe ich angefangen im Fundraising oder auch bei unseren kleinen Brüdern und Schwestern da zu arbeiten. Aber das war letztendlich von vornherein aufgesetzt als ich sag mal Berufsausbildung. Weil ich war damals, wie alt war ich denn? 2012 war ich 21. Da war eben entweder die Entscheidung, gehe ich irgendwie, damals hätte ich gerne auf eine Journalistenschule gewollt Weil so Journalismus, das hat mir gekitzelt, interessiert. Und dann habe ich mich aber entschieden, nee, dann mache ich halt erstmal diese zweijährige Berufsausbildung zum Fundraiser. Und dann haben wir wirklich den Ausbildungsplan oder den Stundenplan von der Akademie von dem Fundraising Manager eben genommen Und da dann auch einen Ausbildungsplan bei der Organisation erstellt, der eben abgestimmt war, auch mit den Inhalten, die ich gelernt habe. Also es war wirklich eine ziemlich klassische Berufsausbildung, die Akademie, damals meine Berufsschule, sage ich mal, und unsere kleinen Brüder und Schwestern meinen Lehrbetrieb. Und so habe ich das Fundraising eben von der Pike aufgelernt. Und genau.
Sprecher 1 Fällt mir gerade ein, dass in meinem Kurs auch jemand war von den kleinen Bruder und Schwestern, die kannte ich ja damals alles überhaupt noch gar nicht, war für mich eine völlig neue Welt, die Nicole Podley war damals da.
Sprecher 3 Genau, mit der habe ich dann später, ja, ja, die gibt es noch, also nicht mehr bei unseren kleinen Brüder und Schwestern oder MBH. Kinderhilfe Lateinamerika, so heißt es jetzt heute. Die gibt es aber noch, die Nicole, und mit ihr zusammen habe ich dann irgendwann später das Fundraising-Team von 15 Leuten insgesamt. Dann auch geleitet, genau. Also das war das war so dann meine mein Wei mein Werdegang bei der Organisation.
Sprecher 1 Aber wenn du sagst, es war 2003. Und jetzt ist ja so, jetzt haben wir 2020, wie vorhin am Anfang schon erwähnt. Und du hast jetzt Diese zwei Jahre, ja, waren es überhaupt zwei Jahre, müssen wir gleich nochmal drüber reden, also zumindest einen gewissen Teil deines Lebens nochmal investiert, um jetzt den akademischen Teil ranzupacken. Und diese Ausbildung Von 2003 wird ja auch bis heute, auch für alle anderen, die da ja möglicherweise jetzt mit dem Gedanken spielen, anerkannt. Und zwar zu 100 Prozent. Und du brauchst es eigentlich nur noch, in Anführungsstrichen, jetzt den akademischen Teil
Sprecher 3 An der Hochschule das, genau. Und eben was alles damit zusammenhängt.
Sprecher 1 Und dazu, wir haben das hier im Podcast immer mal wieder immer mal wieder erwähnt. Dass es das gibt und dass es auch möglich ist, aber wir haben nie wirklich drüber gesprochen und erst recht nicht mit jemandem, der es durchlaufen hat. Jetzt hast du damals diese zwei Jahre mitgekriegt und jetzt hast du hier auch nochmal diese Zeit dran gepackt. Und eine sehr, sehr große Zeit dazwischen praktisch gemacht, aber eben nicht im Sinne von Lernen. Ich überlege jetzt gerade, was die erste Frage ist. Also, die erste Frage. Also, mich würde einfach das Gesamtkonstrukt natürlich interessieren. Wie anstrengend waren denn jetzt deine letzten Jahre?
Sprecher 3 Also, ich muss ehrlicherweise dazu sagen, es waren jetzt drei Jahre. Das beantwortet schon die Frage, dass ich wirklich alle alle Deadlines ausgereizt habe für die Masterarbeit. Also 2017 ist diese erste Kohorde gestartet und da war ich dann eben mit dabei. Jetzt könnte eine Frage sein, warum lagen zwischen 2002, wo ich angefangen habe und 2017 so viele Jahre? Das lag aber nicht an mir, sondern an eben. . Der Herausforderung, auch so einen Studiengang eben wirklich als Master anerkennen zu lassen. Da stecke ich jetzt gar nicht so in den Details hin.
Sprecher 1 Also ich erinnere mich an eine, ja, ich erinnere mich auch an eine Diskussion, die ist schon weit vor der vor der Vor der Masterisierung gewesen, wo es darum ging, brauchen wir überhaupt eine Akademisierung der Lehre oder muss es nicht einfach praktisch bleiben? Also da gab es ja auch durchaus unterschiedliche Ansätze.
Sprecher 3 Also für mich war immer klar, wenn es, also ich habe immer gehofft, dass es mal in diese Richtung was geben wird. Und für mich war dann immer klar, schon seit 2002, als ich angefangen habe, an der Akademie zu lernen, war klar für mich, wenn es das mal geben wird, dann werde ich das machen. Weil ich habe damals schon unseren Thomas gefragt, Thomas Kreuzer, ja wie sieht denn das aus? Weil da war eben auch noch meine Entscheidung, Fundraising ja oder nein. Und dann habe ich ihn damals gefragt, wie sieht denn das aus? Wird denn das irgendwann auch mal ein ordentlicher Beruf? Weil meine Mama und so, die hat natürlich Angst bekommen, dass ich da jetzt Spenden eintreiben gebe und so. Und dann, aber für mich selber hatte ich auch einfach das Interesse, irgendwie wie, auf welchem Weg steht denn das Fundraising? Ich hatte damals eben Anfang der Nuller Jahre irgendwie 2000er Jahre. gelesen, Fundraising sei auf einem aufsteigenden Ast. Ich habe mir dann überlegt, okay, dann kann man da vielleicht auch Geld mit verdienen oder da kann ich auch mein Leben mit bestreiten. Und damals hat der Thomas mir schon erzählt gehabt, ja, wir arbeiten daran, dass wir das auch mal als wirklich akademische Ausbildung oder akademischen. . Möglichkeit anbieten und einen Studiengang da etablieren. 15 Jahre später war es dann endlich soweit. Da kann jetzt, also das hat gar nichts. Glaube ich, mit dann Schnelligkeit oder wie auch immer zu tun, sondern auch verschiedenste Herausforderungen, die genommen werden wollten. Und das war das.
Sprecher 1 Zwischendrin gab es Bologna ja auch noch. Ich kam damals mit einem Diplom noch aus meiner Ausbildung, aus meinem Studium raus. Und ja, zwischendrin gab es dann auf einmal ECTS-Punkte, wo genau alles mal betrachtet werden.
Sprecher 3 Plus, und das war, bin ich auch sehr, sehr dankbar dafür. Dass dieser Masterstudiengang jetzt an der Hochschule Ludwigshafen oder mit der Hochschule Ludwigshafen in Kooperation, es sind ja drei Kooperationspartner insgesamt, neben der Fundraising-Akademie, der Hochschule, dann auch noch die Management-Akademie oder wie heißen sie? Managementakademie Heidelberg, genau. Und eben auch diese Besonderheit, das ist in Ludwigshafen in dem Bundesland. Rheinland-Pfalz, ne? Rheinland-Pfalz ist es ja. Genau, das ist ja diese Besonderheit, dass es eben Rheinland-Pfalz gibt. Dass ich eben diesen Masterstudiengang machen konnte, ohne einen Bachelor zu haben.
Sprecher 1 Oder ein Diplom vorher, ne? Oder ein Diplom, du musst keinen Bachelor haben, sondern es können auch andere akademische Abschlüsse werden natürlich auch. Erkannt.
Sprecher 3 Ja, wobei ich hatte eben gar nichts, oder? Und auch für Menschen, die eben gar nichts haben, weil ich habe einfach nur die Fundraising-Akademie gemacht als Lehre, sage ich.
Sprecher 1 Aber auch absolute Ausnahmen. Also es gab so einen Fall Ist mir weiterhin nicht bekannt, dass es jemanden gibt wie dich, der den Manager gemacht hat, ohne irgendeine Vorqualifikation. Okay.
Sprecher 2 Dann wurde das vielleicht für mich so gemacht. Nein, keine Ahnung.
Sprecher 1 Mag sein.
Sprecher 3 Nein, aber wirklich, ich habe für mich war das natürlich die. Also eine super Möglichkeit, jetzt irgendwie an einen ordentlichen Abschluss, also ordentlich in Anführungszeichen, ne?
Sprecher 1 Was Mama glücklich macht. Ja, oder?
Sprecher 3 Genau. Nein, aber auch, und mir ging es bei dem bei dem ganzen Projekt, sage ich mal, diesem Dreijahres-Projekt, auch gar nicht immer nur um die, um den Abschluss oder sowas, sondern ich wollte mal wieder selber auf eine Bank, auf eine Schulbank, oder? In den letzten 15 Jahren eben selber viel gelehrt und wenn ich in Hochschulen war, dann eben als Dozierender und nicht als Lernender. Und das wollte ich mal wieder umdrehen. Und dann habe ich mir gedacht, das ist jetzt die logische Folge natürlich. dass ich und eben auch mit dieser, was du schon eben angesprochen hast, dass die Fundraising-Akademie, meine Ausbildung, damals wirklich zu 100% angerechnet wurde. hat es mir einfacher gemacht, diesen Schritt zu sagen, jawohl, ich gehe jetzt in dieses Masterstudium rein. Ja, wobei es eben doch ein sehr starkes Abwägen war von Vor- und Nachteilen, wie viel Zeitinvestment ist das jetzt und so weiter. viele Gesprä mit meiner Frau, die immer gesagt hat, Jan, geh doch in den in die zweite Kohorte oder dritte oder sowas. Und für mich Hat sich das dann aber nicht passend angefühlt, weil wenn dann von Anfang an und ja, genau.
Sprecher 1 Ja, aber lass uns doch genau damit mal weitermachen, Zeitinvestment. Lass uns doch mal einmal wirklich so spüren. Stück für Stück durchgehen. Nächste Woche beginnt, doch, nächste Woche tatsächlich, beginnt der Neukurs 39. Und da sind eben auch einige Masterstudierende mit dabei. Wir sagen immer bei den anderen, die halt nur in Anführungsstrichen den Manager machen, sie machen ja den Master automatisch mit, egal ob sie es wollen oder nicht, weil sie machen halt den ersten Teil parallel, aber eben haben sich dann dafür entschieden, nicht direkt nach Ludwigshafen zu gehen. Ist ja mal so eine Doppelgeschichte, ist natürlich brutal. Also wenn du wirklich die Präsenzphasen machst im Manager und dann nochmal Ludwigshafen, ich sag mal Ludwigsbudden. Ludwigshafen eben dranpackst. Aber jetzt wirklich nur mal, nehmen wir dann mal dich raus. Wenn du sagst, du hast mit deiner Frau gesprochen, du hast beruflich erfolgreich, du ist ja nicht langweilig gewesen und ist es ja bestimmt aktuell auch nicht. Bis omnipräsent in vielen Veranstaltungen, eben als Lehrender und auch mit einem Major Giving-Institut, als Dienstleister auch unterwegs und auch als Ausbilder. Jetzt hast du diesen ersten Teil durch und es stand nur in Anführungsstrichen eine Präsenz, mehrere Präsenzeinheiten in Ludwigshafen an, plus die dazwischenliegenden akademischen Tätigkeiten, Hausarbeiten, Klausurvorbereitungen und so weiter. Lass uns das mal aufbohren und sagen. Was, also ich war ja beim ersten Wochenende mit dabei, will ich jetzt nicht wiederholen, hatte ich bei Susanna auch gesagt. Ab dem Moment, wo ihr euch das erste Mal dort vor Ort getroffen habt, wie ging das denn dann weiter? Was stand dann bei dir an? Was für ein Aufwand ist das? Welche Inhalte tauchten da auf und? Was war am kniffligsten vielleicht auch?
Sprecher 3 Also ganz, also ich bleibe bei mir, ne? Selbstverständlich. Nein, weil für mich waren jetzt Einige Inhalte, wenn wir jetzt wirklich auf die Inhalte schon mal gehen, waren natürlich auch mal eine Wiederholung oder eben dann auch Vertiefung. Also da gab es das eine und andere und das war jetzt ja alles für mich nichts Neues. Wir hatten andere Kommilitoninnen oder Kommilitonen für die, die, die eben da. noch nicht so viele Fundraising-Jahre Erfahrung haben, für die dann da schon vieles auch neu war. Gleichzeitig muss ich auch sagen, es waren auch für mich sehr viele neue Impulse, Aspekte des Fundraisings mit dabei oder eben auch über die Tellerränder hinaus. Und das war für mich eigentlich waren das so die spannendsten. Impulse, wirklich mal jemanden aus der Wirtschaft zu hören, der irgendwie Change Management bei, keine Ahnung, Bosch macht oder sowas und wie er dann eben davon erzählt, wie er da reingeht mit einem, keine Ahnung, 100 Mann-Frau-großen Team dann da irgendwie arbeitet, um. . die ganze Abteilung oder den Laden so ein bisschen auf den Kopf zu stellen, zu rütteln und wieder neu hinzustellen. Und das dann eben auch immer zu challengen. So habe ich auch unsere unsere Aufgabe als als Studierende dort erlebt oder gespürt oder für mich zumindest so gespürt, dass das, was wir da hören, von Menschen, die jetzt nichts mit dem Fundraising zu tun haben, aber eben aus der aus der Lehre kommen, aus der Wirtschaft kommen, von anderen Tellern, sage ich mal, wenn wir über die Tellerränder hinausschauen, das dann eben auch immer zu challengen und gleichzeitig eben anzuwenden auf. dass die Organisation oder den Sektor, aus dem wir kommen und dann eben das zu hinterfragen und mit dem Professor oder mit dem Doktor dann eben zu diskutieren, mit den Kommilitonen und Kommilitonen das Immer wieder zu hinterfragen. Und jetzt wirklich Zeitaufwand, also das mal so zu inhalten, Zeitaufwand. Es waren dann, ich glaube, noch sieben Präsenzblöcke A drei Tage, die sich hingezogen haben über Ich glaube sogar nur anderthalb Jahre oder so. Ich glaube, das geht dann recht zackig. Genau. Und das war auch für mich irgendwie, also das konnte ich ja relativ gut im Kalender einfach dann auch blocken und irgendwie klar machen, okay, und wir konnten uns das anschauen und planen. Das drumherum. Ja, habe ich vielleicht auch ein bisschen naiv, zu naiv eingeschätzt. Nein, also ich war, es war, war, keine Ahnung, es gibt dann, also ich musste, glaube ich, noch zwei Hausarbeiten schreiben. Die ja, ich sag mal, auch so eine Vorbereitung dann sind auf die Masterthesis oder eben auch einfach eine Prüfungsleistung, ganz klar. Was mir aber auch mal wieder geholfen hat, wirklich so ein bisschen in dieses wissenschaftliche Schreiben oder Denken reinzukommen. Ich habe mir jetzt im Nachgang meiner Masterarbeit nicht nochmal meine Hausarbeiten durchgelesen, weil ich glaube, dann würde ich Im Dreieck Dapsen.
Sprecher 1 Alter, wir haben neue Möbel bekommen jetzt hier in den letzten Wochen und haben Sachen ausgeräumt und fiel mir meine alte Diplomarbeit in die Hand. Ja, so, und ich hab mal ganz kurz so reingeguckt und hab dann zwei Sätze gelesen und hab Gänsehaut bekommen und hab sie ganz schnell wieder zugemacht und hab gedacht, bloß nicht, im Leben nicht, nicht nochmal durchlesen.
Sprecher 3 Also ich meine, meine Masterarbeit, die liegt jetzt hier auch neben mir, weil ich habe ein Exemplar mehr drucken lassen, damit ich das auch mir irgendwo hinstellen kann, diese Arbeit. Ich weiß nicht, ob ich da nochmal reinschauen werde. Wahrscheinlich dann nochmal, wenn ich irgendwie zu einem Gespräch oder sowas über die Arbeit dann geladen werde. Aber sonst Ja, ich glaube. Na mal schauen.
Sprecher 1 Wir müssen zur Masterarbeit gleich kommen, weil mich interessieren wirklich jetzt also diese dreimal sieben Tage.
Sprecher 3 Dreimal sieben Tage, diese Hausarbeiten, wo du dich dann halt, ja. Das kommt ja immer auf dich selber drauf an. Und ich hatte damals bei einer der beiden Hausarbeiten sogar das Glück, dass das im Bereich Corporate Social Responsibility war, ähm, das Thema. Und ich, weil ich ja auch als Berater unterwegs bin und damals gerade einen Kunden hatte, für den das wunderbar gepasst hat, dann habe ich dem quasi gesagt, hier, ich könnte jetzt eine Arbeit über euch schreiben, über dieses Projekt und wollt ihr das? Und dann waren die super froh und ich konnte dieses Projekt dann quasi wissenschaftlich aufbereiten. Es war aber auch ein kleiner Spagat, weil das war, also würde ich jetzt heute wahrscheinlich so nicht mehr machen, weil es dann immer auch war. Ich wollte den Kunden zufriedenstellen und eben aber auch dann die Hochschule oder die wissenschaftlichen Anforderungen. Und das war eben dann doch teilweise ein bisschen zu weit auseinander. Aber war auch eine Arbeit, die okay war, also okay benotet wurde, sage ich mal so. Ja, aber auch damals, die hat mich ein paar Wochen Zeit dann in Anspruch genommen. Natürlich nicht permanent jeden Tag acht Stunden Arbeit daran, aber eben immer mal wieder. Das muss man sich einfach einplanen. Wer den Masterstudiengang mitmacht, es kommt zusätzliche Arbeit, es kommen Abendsessions hinzu, wenn man eben. . wie viele normale Menschen das eben so sind, täglich am Arbeiten ist, dann ist das halt eine Abendaufgabe, die dann da gelöst werden will.
Sprecher 1 Wir haben beim Fundraising Manager hier auch mehrfach schon betont, dass es im Grunde eine Sache ist. mach daraus, was du willst. Also ich kenne ja Kolleginnen und Kollegen, die sich da sehr stark in Themen reingraben, lesen, recherchieren und es auch machen. Und es gibt Menschen, die das eben ich mache es jetzt mal platt, bei den Präsenzphasen da sind und danach auch ziemlich schnell wieder vergessen und in ihren Alltag gehen. Ich will das gar nicht bewerten, aber In der akademischen Phase des Masters ist es nicht möglich, oder? Also das einfach so laissez-faire nebenbei zu machen.
Sprecher 3 Also laissez-faire nebenbei geht nicht, wobei es auch bei uns Unterschiede gab. Also ich war dann, wir, wir haben auch irgendwie Klausuren, genau, die, also Klausuren kommen dann auch noch dazu. Ich weiß, ich frage mich jetzt bitte nicht mehr, wie viele, zwei oder so? Zwei oder vielleicht sogar drei. Aber also es kommen noch Klausuren hinzu. die dann eben zwei Stunden dauern oder eine hat glaube ich vier Stunden gedauert, aber da war es so eine Aufteilung, zwei Stunden, zwei Stunden und irgendwie sowas. Und da war ich dann manchmal geschockt. Also es ist ja immer die Frage, spricht man sich vorher nochmal mit den Kommilitonen und Kommilitonen ab?
Sprecher 1 Hast du das gelernt? Hast du das wieder hast du nicht gemacht?
Sprecher 3 Genau, schrecklich, oder? Verdammt.
Sprecher 1 Kommst du wieder vor, wieder in der Schule, oder? Ja, vor der Klassenarbeit.
Sprecher 3 Ja, ja, genau.
Sprecher 1 Hat er doch gesagt, das sollten wir lernen.
Sprecher 3 Und wenn ich dann die Kolleginnen gesehen habe, was die da, wie die sich da vorbereitet haben, dann muss ich sagen, da ist mir dann immer. bisschen schwindelig geworden, weil ich mir diese Zeit nicht genommen hatte. Aber das liegt auch ein bisschen an mir und meinem Lernstil. Ich bin halt so jemand, der dann unter Druck sehr, sehr gut lernen und arbeiten kann. Und ich habe dann eben, ja, ich sag mal, vier, fünf Tage vorher angefangen, mir das Zeug wirklich reinzuballern, wo ich wusste, das wird abgefragt werden oder darum wird es irgendwie gehen. Und dann habe ich so eben dann vier, fünf Tage gelernt, fertig. Und andere haben es aber wirklich so gemacht, die sind nach dem vorhergehenden Blog dann quasi nach Hause gefahren und haben alles nachbearbeitet, haben sich nochmal das neu aufgeschrieben, haben, ne, also wirklich, wow, also Großen Respekt, dass man, dass die so lernen konnten und so permanent auch. Ich bewerte jetzt auch mal gar nichts, was jetzt nachhaltiger ist.
Sprecher 1 Es ist auch die Frage, mit welcher Motivation du rangehst, ob du sagst, ich möchte da durch, weil ich ähnlich wie du es jetzt beschrieben hast, ein bisschen was für mein Gehirn tun möchte und selber Sachen mal reflektieren möchte. Und ehrlich gesagt ist mir die Note ziemlich egal, weil ich muss keinen Arbeitgeber in Anführungsstrichen befriedigen. Und ich muss mir jetzt auch nichts beweisen, sondern mir geht es wirklich um die Zeit der Reflexion und das Weiterarbeiten. Und ob ich da jetzt eine 2-4, eine 2-0 oder eine 1-8 habe, ist mir eigentlich auch völlig wumpe. Oder Arbeit, wo du sagst, nee, nee, ich habe auch eine Schulerfahrung, dass ich immer gut gelernt habe und gute Noten haben wollte. Da ist, glaube ich, jeder einfach auch anders. Und das ist ja auch der Vorteil, dass die meisten von euch Oder derjenigen, die es studieren, einfach auch mitten im Leben stehen. Du hast ja da irgend. Das ist, finde ich, auch nochmal spannend, jetzt auf lange Sicht zu betrachten. Ich bin. Ich habe ja auch Lehraufträge, so aktuell wieder mit Sozialarbeitsstudierenden, wo ich mal sage, ich bringe euch hier Grundkenntnisse bei, aber keiner will euch hier zum Fundraiser oder zum Sozialmarketer machen. Und die haben einfach ganz andere Motivationen. Aber im Fundraising. Es ist ja so, dass die Menschen einfach auch schon länger im beruflichen Alltag sind. Wie würdest du denn das sehen? Also wie entwickelt sich das langfristig? Wird es dazu kommen, dass Menschen, die ganz frischen Bachelor in keine Ahnung was haben, dann sagen, hey, ich werde jetzt Fundraiserinnen und Fundraiser und mache jetzt den Master hinten bei? Oder wird das aus deiner persönlichen Sicht auf. Auf lange Frist auch immer erstmal noch eine spezielle Profession sein, die so speziell ist, dass man erstmal Berufserfahrung braucht. .
Sprecher 3 Also Fundraising ist ja schon eine sehr, sehr praktische Arbeit und da wird, glaube ich, weiterhin auch ein Fokus drauf bleiben. Also wenn ich mir so umgucke, was suchen auch die Organisationen an Kolleginnen und Kollegen, welche Menschen werden da gesucht, dann steht da schon auch Berufserfahrung immer sehr, sehr weit oben. Und von daher. . ist es so, glaube ich, nicht, dass eben Abgänger von oder Bachelorstudenten dann irgendwie sagen, und jetzt mache ich noch den Master in Fundraising obendrauf, weil da möchte ich genau meine meine Karriere starten, da würde ich dann eher wahrscheinlich dazu raten, hey, wenn du jetzt einen Bachelor hast, komm, dann fang erstmal an zu arbeiten
Sprecher 1 Und machen für Weide, ne?
Sprecher 3 Ja, geh erstmal ein bisschen was tun und machen und ausprobieren und lernen, aber wirklich im Job um dann irgendwann später soll das ja auch kommen dann und das finde ich dann auch wichtig wirklich also kann ich jetzt inzwischen sagen dass man sich mal auch darüber hinaus eben mit der mit dem mit dem Thema, mit einem Thema, mit verschiedenen Themen auseinandersetzt und sich eben auch die Zeit dann mal wieder schenkt. Und so Wenn ich mal eine Tiefphase hatte, und davon hatte ich einige in den letzten Monaten, das kann ich dir sagen, aber wenn ich mir so eine Tiefphase hatte, dann habe ich auch immer wieder versucht, die Perspektive zu wechseln. Und zu sagen, okay, was habe ich denn jetzt hier davon? Weil ich glaube nicht, dass mein Tagessatz oder meine Honorare jetzt mit einem Abschluss steigen werden. Gehe ich nicht davon aus. Also es bringt mir so rein beruflich, vordergründig erstmal nichts. Vielleicht, wenn wir in einem Jahr oder zwei nochmal reden, vielleicht dann doch auch was. Aber Das hatte ich nicht so als Ziel, sondern ich habe es dann wirklich versucht, auch immer wieder als Geschenk zu sehen, diese Zeit, die, wie du eben auch gesagt hast. Ich darf mich jetzt mal ganz offiziell wieder hinsetzen, ein Buch lesen und lernen, mich mit einer Thematik auseinandersetzen und muss nicht daran denken, immer dann auch, was bei mir sehr oft passiert, immer wieder in das praktische Denken zurückfalle und überlege, okay, aber was bedeutet das jetzt für uns, für die Praxis, was bedeutet das für eine Fundraiserin in einer Organisation? Was kann die da jetzt mitmachen? So ich bin so bin ich veranlagt. Und jetzt konnte ich mich durch diesen Master wirklich mich mal ein wenig zurückziehen. Und das ist ja auch ganz wirklich zurückgezogen, etwas mehr mit dem Mit dem Kopf auseinandergesetzt.
Sprecher 1 Ich würde trotzdem gerne noch einmal spekulieren. Ich möchte einmal auf die Hänger gleich zurückzusprechen kommen, weil du schon die Steilvorlage machst hier mit dem Hänger. Aber ich würde trotzdem gerne nochmal spekulieren. Auch da. Aus dem aktuellen Lehrauftrag, den ich gerade habe. Wie gesagt, Sozialarbeit, nochmal völlig anderer Fokus. Da sind jetzt Menschen, die machen einen Master in im Sozialmanagement. Weil sie unter anderem bei Kommunen beschäftigt sind und die Kommunen ganz formal vorgeben, wenn du mal später eine, ich weiß gar nicht, Abteilungsleitung oder sonst was irgendwie eine Stelle bekommen möchtest, musst du jetzt diesen Master machen. Was glaubst du denn, ist das in unserer Szene, wird das in die ähnliche Richtung gehen, dass die Organisationen das sagen werden? Oder sagst du, momentan sind ja alle froh, wenn sie überhaupt Personal kriegen, dann achten die erstmal nicht darauf? Also wird der Master aus deiner Sicht das das Berufsbild verändern oder die Qualifikationsvoraussetzungen für Stellen.
Sprecher 3 Also die die Anforderung, die Organisationen, also potenzielle Arbeitgebende, schon heute an Fundraiserinnen und Fundraiser haben, ist in fast 100% der Fälle oder ich glaube es sind so um die 90 Prozent der Fälle in den Anforderungsprofilen steht drin, abgeschossenes Hochschulstudium. Also von daher, es wird jetzt schon erwartet, dass man einen Hochschulabschluss mitbringt. Da war ich eben der besondere Fall, aber Ich war ja auch zehn Jahre bei dem Kinderhilfswerk dann, wo ich einfach gelernt habe, da hat keiner danach gekrett, hast du jetzt ein Studium noch, sondern da. Ich habe ja wirklich Learning by Doing gemacht. .
Sprecher 1 Und du warst im Feld, das kommt ja auch noch dazu.
Sprecher 3 Ja, genau, ich hatte noch die Felderfahrung vorher, genau. Aber Also wie gesagt, von daher die Anforderung, die ist jetzt schon da, also die Erwartung an Bewerbende, du brauchst ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Wenn du jetzt natürlich mit einem mit einem Master in Fundraising da ankommen kannst und du bewirbst dich auf eine Fundraising-Stelle, ja, dann ist es ja ein perfekter Match, sage ich mal. Weil was wir ja sehen, ist ganz viele, keine Ahnung, die Architektin, die dann eben bei der Keine Ahnung, sowieso Stiftung, deutsche Stiftung, Denkmalschutz meinetwegen arbeitet oder so, weil es eben inhaltlich einfach passt. Aber eben dieses, wenn ich. Fundraising irgendwo aufbauen soll oder leiten soll oder so und dann dieses Masterstudium in der Tasche zu haben, also nicht das Masterstudium an sich, sondern die Inhalte, die Auseinandersetzung, das wissenschaftliche Denken, das sich auseinandersetzen mit Thematiken, die Herangehensweise, die die Sichtweise, die ich habe auf bestimmte Themen und Dinge, die Das hilft sehr und ich hoffe, ich hoffe, dass es sich dahin weiterentwickeln wird, weil ich meine, der Studiengang lebt ja auch einfach von den Menschen, die ihn absolvieren. Wenn das jetzt einbricht und keiner Bock hat, sich irgendwie wissenschaftlich mit dem Fundraising auseinanderzusetzen, dann ja, ist es halt so, aber ich gehe stark davon aus, dass das jetzt auch immer mehr bei den Organisationen ankommen wird, dass es da eben diesen Studiengang geben wird. Und ich hoffe, dass dann auch diese Frage in Bewerbungsgesprächen gestellt wird, wie sieht es denn da mit dem Master in Fundraising aus?
Sprecher 1 Wertet das aus deiner Sicht den bisherigen klassischen Manager, der ja immer noch Teil des Masters ist, das darf man ja nicht vergessen, ist ja wirklich ein elementarer Teil, aber wertet das den reinen Manager-Abschluss aus deiner Sicht ab? Also brauche ich das nochmal, also sag mal 90 Prozent, wie du es schon sagst. 90% der Stellenanzeigen steht ja sowas drin mit irgendwie Ausbildung oder irgendwie sowas in der Richtung und dann wird es ja schon schwierig. Also in die Richtung Gehen zu sagen, nee, Master?
Sprecher 3 Also du hast es ja eben selber schon angesprochen. Es gibt weiterhin Viel zu wenige Menschen, die sich auf Fundraising-Stellen bewerben. Also wir haben ja einen Fachkräftemangel sozusagen, oder? Und Darum kann ich alle verstehen, die sagen, hey nein, ich hole mir jetzt einfach die Zusatzqualifikation durch den Fundraising-Manager, weil das ist ja wirklich sehr praxisnah auch alles angelegt. War ja zumindest vor Was weiß ich, 18 Jahren, als ich ihn angefangen habe, aber ich gehe davon aus, dass es auch heute noch so. Aber Also von daher, wenn da kann ich jeden und jede verstehen, die sagt, nein, ich möchte jetzt einfach diesen Fundraising-Manager machen, um eben noch das wirkliche Handwerkszeug zu lernen und fertig, mehr brauche ich jetzt nicht. Gleichzeitig Würde ich halt eher sagen, oder? Die Menschen, die sich dann auch wirklich da reinbegeben und sagen, hey, ich will mich aber noch darüber hinaus auch mit dem Fundraising beschäftigen. Und ich meine, wir beschäftigen uns ja jetzt nicht mit irgendwie. keine Ahnung, Augenkamera und das Mailing so beschäftigt oder irgendwie sowas.
Sprecher 1 Aber jetzt habe ich vor ein paar Tagen noch ein Bild rausgesucht, wo ich es eine Augenkamera mal zeigen muss.
Sprecher 3 Ah, okay, klar. Nein, also mit diesen Dingen haben wir ja uns nicht im Masterstudiengang dann auseinandergesetzt, sondern halt wirklich eher auch mit Themen über diesen Tellerrand eben hinaus des ganz praktischen Fundraisings.
Sprecher 1 Aber dann mal Butter bei die Fische. Ich komme auf die tiefen Täler noch zu sprechen, keine Angst. Aber ich würde mal positiv anfangen. Was hast du denn jetzt gelernt? Also, wo würdest du sagen, bei deine Highlights und das ist was, wo du wirklich mit Wissens, also wirklich mit konkreten Wissenserweiterungen jetzt da rausgehst?
Sprecher 3 Also, ein paar Highlights waren für mich Beispielsweise Change Management fand ich extrem spannend. Genau, weil ja auch der Der Dozent, den wir da hatten, war ein toller Mensch und den fand ich einfach gut. Also es liegt auch immer an den Menschen, ganz klar. Das habe ich auch wieder gemerkt und gelernt jetzt in dem Masterstudiengang, in den Präsenzphasen dort. Es gibt den Professor Dahlmann, der ein ganz toller Typ auch ist und mit uns die ganze Seite der Ethik im Fundraising auch nochmal. bearbeitet hat, durchleuchtet hat und so weiter. Ten war da, Volker Ten, der auch sehr spannende Impulse geliefert hat. Aber auch das ganze wissenschaftliche Arbeiten an sich war total spannend für mich zu lernen. Und für mich war es jetzt wirklich ja das erste Mal. dass ich dann auch auf Knopfdruck irgendwie jetzt wissenschaftlich arbeiten bitte, musste ich irgendwie da lernen. Und auch das war für mich vielleicht sogar der größte Lernerfolg. Nee, das nicht. Weil ich meine, inhaltlich, was ich jetzt da in meiner Masterarbeit bearbeitet habe, das hat mich jetzt schon sehr intensiv beschäftigt. Also es ging um Fundraising und Leadership. So mal, um das große Thema schon mal anzuteasern, sage ich mal. Da habe ich natürlich jetzt sehr, sehr viel gelernt, auch über diese Thematiken. Und das war aber wirklich ja dann das selber lernen. In dem Studiengang selber gab es dann auch Themen, wo ich und auch einzelne Dozenten mal, wo ich gedacht habe, ja. Ja, das ist vielleicht jetzt so ein bisschen die Akademisierung von dem, was eh schon gelehrt wird, so irgendwie, weil dann der Dozent vielleicht einfach, vielleicht habe ich die Folien sogar schon mal gesehen gehabt und dann jetzt ist es halt ergänzt mit irgendwie einer Quellenangabe unten drunter. Aber ja, das ist eben auch akademisches Arbeiten, dass man sich eben nicht nur hinstellt, dass wir uns nicht nur hinstellen und sagen, tralala, so sieht’s aus, sondern dass wir das eben auch.
Sprecher 1 Belegen und beweisen, das ist eben das Akademische.
Sprecher 3 .
Sprecher 1 Wie waren da die Ausstattungen? Also ich erinnere mich, dass die Susanne Taruni hat ja was geschrieben über Spenden in der DDR und Spendenwesen in der DDR und hat das auch. untersucht, aber eben mit eher qualitativ so. Ich erinnere mich an diesen ersten Tag, den ich damals auch in Ludwigshafen dabei sein durfte, wo wir dann mal in der ersten Rutsche mal recherchiert wurde, was es denn alles an Literatur zum Beispiel gibt, die irgendwie noch brauchbar ist. Und da war so die Literaturquellenlage. Ja, nicht nur mehr als Mau, sondern das, was es dann noch gab, eher auch geführt 35 Jahre alt. Und jetzt sagst du, um es nochmal zu erwähnen, weil da kommen wir ja gleich hin, Fundraising und Leadership ist jetzt was, was es nicht unbedingt vor 20 Jahren schon gab. Wie bist du denn mit der Literaturrecherche und mit den Hilfsmitteln, die du einfach auch brauchst fürs wissenschaftliche Arbeiten klargekommen?
Sprecher 3 Also eigentlich ganz gut, weil ich sehr viel Literatur gefunden habe, gerade jetzt in dem Bereich Leadership. in der Nicht Fundraising-Literatur, sage ich mal so, oder? Also es gibt natürlich diese ganzen Klassiker, so führst du dein Team super und so kommst du innerhalb von 50 Tagen zu deinem besten Team, was du everst hat es und so weiter. Das waren jetzt nicht die, die, die, die, ich sag mal, die Küchenromane, die ich mir angelesen habe, die sind ja auch überhaupt nicht wissenschaftlich, in den meisten Fällen zumindest. Aber es gibt eben doch zu Leadership einige Bücher, Werke, die überhaupt nichts jetzt vielleicht mit Non-Profit oder gemeinnützige Organisationen zu tun haben. sondern die einfach wirklich, wie wird geführt, was sind Führungsstile, was sind und so weiter. Weil da habe ich eben sehr viel in der Richtung recherchiert. Aber wenn du dann auch rüberguckst, irgendwie nach Amerika, da gibt es so ein Newsletter, wie heißt der jetzt sowieso, und Leadership sogar heißt der. Also auch da werden dann Artikel und auch gute Artikel, wirklich wissenschaftlich fundierte Artikel veröffentlicht die dann halt ja okay auf englisch sind aber dann schaut man eben da in die länder
Sprecher 1 Englisch, Fremdsprache. Genau. Ja, so, jetzt aber die Frage der Fragen. Du hast gesagt, du bist durch Täler gegangen. Durch welche Täler bist du denn gegangen und warum?
Sprecher 3 Naja, also ich glaube, das gehört auch dazu. Also wahrscheinlich würde jetzt, ne, würde jeder, der irgendwie schon mal in der Uni war oder so oder in einer Hochschule, der würde wahrscheinlich sagen, Ja, genau so musste ich.
Sprecher 1 Absolut, ich bin vor zehn Uhr nie aufgestanden. Und dann bin ich vor allen Dingen vor allen Dingen hin und habe. hab mir die Sachen angehört und hab gedacht, boah, ey, das habt ihr mir doch letztes Jahr auch schon erzählt. . Ich wusste alles, ja, ich wusste alles, ich wusste auch alles besser und vor allen Dingen fühlte ich mich gelangweilt von den Idioten, die mir versucht haben, was zu erzählen. Also so richtig so eine arrogante Haltung hatte ich dann irgendwann auch und bin. So ein Semester später hat sich das dann so wieder so ein bisschen gelegt. Also, das dritte und vierte Semester war echt, war bei mir zumindest echt schwierig.
Sprecher 3 Also da kann ich jetzt gar nicht, dem kann ich nicht zustimmen, weil die die vier, drei Semester, also wo dann wirklich auch Präsenzunterricht war, Die habe ich tierisch genossen. Also das war super. Ich habe mich immer tierisch gefreut, drei Tage an die Hochschule zu gehen und dann da Vorlesungen zu haben. Und ja, also das war für mich. Superschön, also sehr gut. Die Hausarbeiten waren dann herausfordernd und die Masterthesis, die hat es dann eben gegipfelt, oder? Und ich meine Ich habe vor, keine Ahnung, als ich dann vielleicht so 90, 95 Prozent von dem Ding fertig hatte, habe ich sie mir, hatte ich mal so eine Erlebnis, einen Tag vorgenommen, so jetzt lese ich mir nochmal alles durch und markiere einfach jede Stelle, wo ich noch was dran arbeiten möchte oder wo noch was gemacht werden sollte, so irgendwie. Ich habe mir dieses halbe Ding durchgelesen, hab Computer zugeschlagen, hab gedacht, so falscher Tag, das ist so ein Scheißdreck, den ich da zusammengeschrieben habe. Das wird nie jemand irgendwie lesen oder das interessiert auch keine. Und von daher, ja, das war dann wirklich mal ein echter Tiefpunkt, wo ich so gedacht habe, eigentlich müsste ich jetzt wieder von vorne anfangen. Das war auch wirklich das Kuriose. Ich habe es auch im Vorwort geschrieben, von daher kann ich da jetzt auch offen drüber plaudern. Nein, nein, nein, wirklich, dass ich eigentlich am Ende jetzt der Masterarbeit Ich fühle mich jetzt fit, eine Masterarbeit zu schreiben. Also, vielleicht jage ich mir da jetzt einen ins eigene Box schon oder wie sagt man dem. Aber also durch dieses wirkliche Erarbeiten dieser Masterthesis. Habe ich ja auch erstmal gelernt, wie geht denn überhaupt wissenschaftliches Arbeiten und ne? Und wenn ich mir das jetzt die letzten acht Monate angucke, weil Es kam ja Corona, also normalerweise ist Bearbeitungszeit sechs Monate nach Anmeldedatum. Dann kam aber Corona, die Bibliothek in Ludwigshafen wurde geschlossen und dadurch haben wir fünf oder sechs Wochen nochmal oben drauf bekommen. Weil ich konnte ja nicht, äh, konnte ja dann nicht in die Bibliothek, wo ich nie gewesen bin, aber das verkaufen. Aber ich habe fünf Wochen extra bekommen dadurch oder sechs Wochen, aber das haben alle bekommen. Und dann habe ich irgendwo in den in den Unterlagen gelesen, man könnte auch nochmal sechs Wochen extra beantragen. Und ich habe irgendwann gemerkt, so zum, also eigentlich hätte ich dann irgendwie im September, glaube ich, abgeben müssen und habe dann aber im August gemerkt, nee, das Ich möchte, also ja, ich hätte es schaffen können, habe ich auch immer gedacht, aber ich wollte mir einfach nochmal irgendwie, wenn es die Möglichkeit gibt Und es kam auch am Jahresanfang, da habe ich mich in ein Projekt ehrenamtlich total reingestürzt und ich war auch immer dankbar für Ablenkung. Hört man da ja auch schon raus, wenn ich mich bei der Karte mache.
Sprecher 1 Auch Prokrastinationsprofi, du. Da können wir auch mal eine Folge zu machen. Prokrastinieren für Anfänger.
Sprecher 3 Ja, ja, genau. Da bin ich, glaube ich, Experte drin. Nein, aber die, die, Also das habe ich dann damit auch einfach begründet, dass ich da eben ehrenamtlich sehr stark in einem Projekt eingespannt war. Dann kam, dann war Corona ja sowieso mit Homeschooling. Dann sind wir noch umgezogen von Zürich hier nach Bietigheim, wo wir jetzt wohnen. Und danke. Und ja, von daher, das war dann Begründung genug für die Präsidentin der Hochschule, auch dann zu sagen, okay, klar, kriegt der jetzt diese Verlängerung nochmal um sechs Wochen. Und das hat mir dann nochmal ein bisschen Druck rausgenommen. Und so hat es dann auch.
Sprecher 1 Dann hast du aber um 23.
Sprecher 3 59 Uhr abgegeben, ne? Nee, ich habe sogar vier Tage vorher abgegeben. Das habe ich mir dann auch gegönnt. dass ich irgendwie, ich muss jetzt noch nicht, aber ich schick’s jetzt trotzdem ab. Es war ein sehr schönes Gefühl, einfach auch frühzeitig abgegeben zu haben. Genau, also von daher insgesamt hat sie mich jetzt acht Monate lang beschäftigt und ja, genau.
Sprecher 1 Aber wir müssen noch mal betonen: zum derzeitigen Zeitpunkt, Freitag, der 13. 2020, gibt es noch kein Ergebnis vor. Du wartest quasi aufs auf die Benotung.
Sprecher 3 Ja, also das ist jetzt, also mein Betreuer hat mir schon angedroht, nein, hat mir kommuniziert, er will mal mit mir telefonieren, was auch immer das bedeutet. Keine Ahnung, aber ja. So was würde ich fertig machen, wenn ich so ein Signal kriegen würde.
Sprecher 1 Da würde ich ja würde ich ja Armot laufen.
Sprecher 3 Ja, aber eben, also weißt du. Ich für mich habe mittendrin, und das waren ja dann eben die Taylor auch, wo ich gedacht habe, oh nein, ich will nicht schon wieder irgendwie was lesen und warum ist doch jetzt egal, wer das gesagt hat, Hauptsache, das hat mal irgendwann jemand gesagt. Kann ich das doch einfach hier reinschreiben? Nein, geht halt nicht, oder? Es muss halt belegt werden. Es muss halt bewiesen werden, dass das wer und wer und so. Das ist die Wikipedia die beste Stimmung, ne? Ja, ja, genau. Aber Ebe, das waren diese Täler, durch die ich da gehen musste, in denen man ja sehr viel immer lernt, oder ich zumindest, in denen ich sehr viel lerne, wenn ich durch ein Tal gehe. Und dann war das. Ja, dieses insgesamt das wissenschaftliche Lernen, Arbeiten war wichtig. Die Täler waren genauso wichtig wie dann auch die Höhen. Und ja.
Sprecher 1 Ja, pass auf, aber dann jetzt mal wirklich im Medias Res, die Arbeit heißt auch Fundraising und Leadership?
Sprecher 3 Nee, sie heißt Fundraiserin in gehobenen Führungspositionen von NPO. Und also Fundraising und Leadership wirklich so als großes Thema obendrüber. Der Untertitel ist dann eine empirische Analyse von Anforderungsprofilen an Fundraiserinnen und gehobene Führungspositionen. Du hast wirklich empirisch gearbeitet. Naja, also lange Rede, kurzer Sinn, was ich gemacht habe, war, ich wollte wissen, nee, ich fange anders an, eine These war, die ich so hatte. Wir Fundraiserinnen und Fundraiser sind ja mehr so ausgebildet als Handwerkerinnen. Das heißt, wir können Fundraising gut machen, ob wir uns dann spezialisieren oder Generalisten bleiben, sei jetzt mal dahingestellt. Und ich hatte so den Eindruck, dass es eine bestimmte Gruppe von Fundraiserinnen und Fundraisern gibt, nämlich die, die im direkten Kontakt auch mit wichtigen Stakeholdern sind. Seien das jetzt Privatpersonen, also Großspender oder Unternehmen oder Stiftungen oder wenn ich politisch irgendwie aktiv bin, da mit Politikern dann eher aktiv bin und im direkten Kontakt eben mit denen bin. Also ich als Fundraiser auch eine Aufgabe habe, die Organisation teilweise zu repräsentieren. Und diese Menschen, diese Fundraiser. sind doch eigentlich perfekte gehobene Führungskräfte. Also die könnten doch eigentlich auch die Geschäftsführung von irgendeiner. . Organisationen übernehmen.
Sprecher 1 Interessante These.
Sprecher 3 Warum sollten sie das tun? Weil dadurch ganz viele Dinge der Institutional Readiness wegfallen würden, dass ich irgendwie nicht mit Vorgesetzten mich rumschlagen muss, die irgendwie sagen, nein, dieses Digitale, das machen wir jetzt eben noch nicht, weil da kommt eh nichts rein oder sowas. Also das da würde viel von wegfallen. Und die gesamte Organisation wäre eben auch ausgerichtet her in Richtung Fundraising. Und das würde aus meiner Sicht, war dann so die These, allen eben auch guttun. Aber jetzt muss man natürlich untersuchen und wissenschaftlich erforschen und ergründen, welche Anforderungen haben denn dann eigentlich Non-Profit-Organisationen. Angebewerbende und das habe ich gemacht. Ich habe also 50 Stellenanzeigen mir rausgesucht von einer bestimmten Auswahlgruppe von Fundraising-fokussierten Organisationen, sage ich mal, weil ich wissen wollte. Nee, doch eigentlich dann über einen längeren Zeitraum, weil ich habe eine Auswahl von Organisationen getroffen, die eben professionell Fundraising umsetzen und habe dann für diese Organisationen geguckt, okay, wo sind Stellenanzeigen von gehobenen Führungskräften oder eben dieser Gruppe von Fundraiserinnen und Fundraisern. Und habe dann insgesamt 50 Stellenanzeigen gefunden oder recherchieren können, die aber eine gab es aus 2013, 2015, 2016, 18, 19, also wirklich jetzt über die letzten Jahre auch so verteilt. Ja, und dann ging es weiter. Also ich habe ja nur diesen Teil dann, mich hat nur dieser Teil interessiert, also Anforderungen, oder? Also das ist ja dann immer überschrieben, was wir von Ihnen erwarten oder das bringen Sie mit oder vielleicht sogar auch Qualifikationen oder wie auch immer. Und die habe ich mir dann rauskopiert und dann ging es los mit dem wissenschaftlichen Arbeiten nach einer ganz bestimmten wissenschaftlichen Methode. Wer da drin ist, eine Qualitative Inhaltsanalyse nach Meyring. Aber das ist jetzt dann wirklich für die, die irgendwie da drin sind. Okay, genau. Also kannst du auch gleich wieder vergessen. Na, wobei, es ist eine echt spannende, tolle Methode. um Kommunikationen zu analysieren. Und Kommunikation wird eben in diesem Sinne verstanden, diese Anforderung, die eben in den Stellenanzeigen drin sind, ist eine Art der Kommunikation. Denn sie teilen mir damit mit, oder? Die Organisation, der potenzielle Arbeitgeber, kann ich diese Anforderungen erfüllen? So, und dann habe ich eben geschaut, welche Anforderungen werden dann an Fundraiserinnen und Fundraiser gestellt. Und welche Anforderungen werden denn an die gehobenen Führungskräfte gestellt? Und so habe ich irgendwie, ich glaube, 660, über 660 einzelne Anforderungen habe ich dann identifiziert aus diesen 50 Stellen. Ausschreibungen, anzeigen. Und so konnte ich die dann schön miteinander vergleichen und herausfinden, wissenschaftlich, akademisch ergründen. Welche Anforderungen werden gestellt und werden denn vielleicht ähnliche auch gestellt an diese beiden Gruppen? Ja, und welche sind es? Ja, das kann ich ja jetzt noch nicht sagen. Das ist so. Also ich würde jetzt gerne mit dir auch weiter und so. Also ich natürlich gibt es da, also Es sieht sehr gut aus und ich möchte allen hier schon mal Mut machen, allen Fundraiserinnen und Fundraisern. Ihr könnt euch auch auf gehobene Führungspositionen bewerben unter bestimmten Voraussetzungen. Eine ist zum Beispiel dass ihr so schon mal Führungserfahrung auch habt, weil das haben wir ja vorhin auch schon gesagt, Berufserfahrung und in diesem Sinne dann eben Führungserfahrung ist immer sehr wichtig. Aber weiter möchte ich jetzt auch inhaltlich gar nicht so stark drauf eingehen, weil das muss jetzt jemand anderes beurteilen. Mein Betreuer, der da eben jetzt sich mit dieser Masterarbeit rumschlagen darf, kann, soll, muss, wie auch immer er das versteht. Und genau, der muss es dann bewerten, benoten. Aber wenn das mal durch ist, dann können wir gerne nochmal sprechen und dann erzähle ich alles, weil ja, es waren ein paar spannende Ergebnisse, Erkenntnisse mit dabei. Definitiv.
Sprecher 1 Aber ich hätte das nicht bei dir gesehen, das Thema. Also hättest du mir das gesagt vor einem Jahr, hätte ich das nicht geglaubt, weil du ja aus meiner persönlichen Perspektive eher in den letzten Jahren ganz woanders unterwegs warst. Also du warst eher im Digitalen unterwegs und auch auf der anderen mit dem anderen Bein im Großspenden-Fundraising. War das Zufall, dass du darauf gekommen bist oder hast du damit jetzt noch was Spezielles vor? Nächster, nächster Geschäftszweig oder so?
Sprecher 3 Also mal unabhängig von einem nächsten Geschäftszweig. Nein, also du hast es richtig, irgendwie Fundraising-Grundlagen war so mein erstes Thema, oder? Weil das Ganze so. Dann kam Großspenden-Fundraising, dann jetzt Digital Fundraising. wo ich da viel reinschnuppern, reingucken konnte. Warum jetzt Leadership. Für mich war es, also, oder ich hab nee, anders, ich hätte auch klar so eine Arbeit schreiben können. Aufbau von Großspendenfundraising am Beispiel der Organisation XYZ. Aber das mache ich. .
Sprecher 1 Hausmannskosten, ne?
Sprecher 3 Ja, das mache ich täglich. Das ist so irgendwie. Und das hat mich nicht gereizt. Und für mich war es schon irgendwie so, ich wollte mir ein neues Thema erarbeiten. Oder zumindest nicht ein neues, aber kein neues Thema, aber zumindest ein Thema, wo ich mich noch nicht viel damit beschäftigt habe. So rein von Literatur her und so weiter. Ich habe seit ich glaube ich 24 bin, habe ich Führungserfahrung, wenn man das so sehen möchte, oder bin ich in Führungspositionen. Aber so auseinandergesetzt damit habe ich mich noch nie. Ich habe jetzt noch nie irgendwie dann gelesen, okay, nach welchem Führungsstil sollte ich jetzt am besten führen, damit dann ich das Beste aus meinen Leuten herausbekomme oder irgendwie sowas. Das habe ich nie gemacht. Habe ich auch jetzt nicht gemacht, sondern eben wirklich nur diesen ganz kleinen Teil ja angeguckt, welche Erwartungen haben potenzielle Arbeitgebende an uns oder an gehobene Führungsposition. Aber Gleichzeitig war es ein spannendes Thema, jetzt einfach zu Leadership viel zu lesen und mal so ein Stand mir auch abzuholen. Wie ist denn da so der Stand? Also eine spannende Erkenntnis kann ich vielleicht noch teilen, dass ich sehr überrascht war beispielsweise, dass Organisationen. . schon wissen, was sie von ihren Fundraiserinnen und Fundraisern erwarten, dass es aber weniger wird, ich bleibe jetzt mal diplomatisch hoffentlich, dass es weniger wird bei den Anforderungen, die sie an ihre gehobenen Führungskräfte haben. Also teilweise gibt es Organisationen, wenn ich dann nachgefragt habe, ist ja gut, habt ihr eine Anzeige von Fundraiserinnen oder einem Fundraiser, habt ihr auch ein Anforderungsprofil irgendwie an eure Geschäftsführung und dann kam manchmal wirklich zurück, nö, haben wir nicht gemacht. Warum gibt es es nicht? Ja, und dann gibt es halt so verschiedene Gründe. Einer hat sogar zurückgeschrieben, ja bei uns entscheidet der Papst. Wer der Geschäftsführer. Ich weiß genau, welche Organisation das ist. Ich weiß es jetzt schon nicht mehr. Von daher verplappere ich mich auch nicht. Nein, aber das sind ja dann auch so diese Besonderheiten. von den Non-Profit-Organisationen, warum sie eben auch erklären, dass sie keine Anforderungsprofile haben an ihre gehobenen Führungspositionen. Genau, und von daher wollte ich mir einfach ein neues Gebiet, ein neues Feld nochmal erarbeiten oder mal erarbeiten. Und für mich ist es aber auch so ein bisschen die logische Anknüpfung an das, an wenn ich mir so mein Leben angucke im Fundraising, weil Großspenden-Fundraising. . Das schreit dann schon arg auch nach Leadership-Themen, oder? Aber auch Digital Fundraising, wenn ich da vor irgendwelchen Vorständen. . stehe und irgendwie dann denen erzähle, ihr solltet jetzt bitte schön E-Mail-Marketing mal anfangen, weil ihr habt sich tausende E-Mail-Adressen und macht nichts damit. Dann sagen die, ja, nee, da lassen wir erstmal noch die großen Organisationen ausprobieren, bis wir dann mal aufhören. Und das ist ein Führungsproblem. Oder ich war, da wo ich mich jetzt ehrenamtlich mich Anfang des Jahres sehr rein. . ge also mitgearbeitet, mitgedacht habe, auch also eine Organisation, die nicht gut dasteht, weiterhin leider nicht so gut dasteht. Und auch da habe ich ganz klar irgendwie gesehen, ey, das hat so viel mit Führung zu tun. Und ich meine, dieses Thema kommt immer wieder, das Thema Führung ist immer wieder da. Und damit wollte ich mich einfach mal auseinandersetzen. Und vielleicht das noch, weil ja weiteres Geschäftsfeld, in Anführungszeichen. Also ich bin. Es gibt so ein Programm, das heißt Leaders of Tomorrow, das wurde gegründet von unter anderem Tony Myers und Kay Sprinkle. Anderen noch aus Osteuropa, Eduard Marczek zum Beispiel, ist auch dabei, der IFA-Präsident, jetzt genau.
Sprecher 1 Entschuldigung, kurzer Einruf. Er wollte es ja nur kommissarisch machen. Ist er denn jetzt gewählt?
Sprecher 3 Also, nein, er sagt weiterhin, das ist Kommissar. Nee, ich glaube, er sagt das schon weiterhin nicht mehr. Er macht das jetzt mal, ja, ja. Okay, genau. Aber eigentlich, ich hatte auch gedacht, der macht das nur für ein paar Monate oder so, aber die sind jetzt auch schon wieder vorbei. Leaders of Tomorrow day. Leaders of Tomorrow. Also, die haben das gegründet. Der Tony Myers wollte jetzt, der kommt ja aus Kanada, der wollte dann raus aus diesem Gründungsteam. Die haben da schon viermal diesen Kurs. Das ist wirklich eine intensive. Persönlichkeitsentwicklung, Führungsentwicklungsprogramm für die gemeinnützigen Organisationen Die haben das seit fünf Jahren sehr erfolgreich da durchgeführt, viermal jetzt bereits schon. Der Toni Meyers wollte aber raus. warum auch immer persönliche Gründe und hatte mich dann gefragt, Jan, kannst du mein Nachfolger werden in diesem Team? Und dann habe ich gesagt, oh ja, aber dann möchte ich das erstmal auch einmal mitmachen. Dann habe ich es letztes Jahr mitgemacht, dieses Programm. War begeistert, weil es wirklich, wow, ein fünf Themen ist. Aber auch da, also das kam so alles Hand in Hand. Also ich weiß gar nicht, was zuerst da war. Vielleicht die Anfrage vom Toni sogar wirklich, Und dann für mich irgendwie klar, okay, das könnte ja oder das wird jetzt was Neues, irgendwie Leadership Development Training für angehende oder bestehende Führungskräfte. Und da hat das dann wunderbar gepasst. Und jetzt wollen wir dieses Programm auch nach Deutschland bringen. Also von daher würde mich das auch weiterhin begleiten. Ich werde also Trainer oder ich bin Trainer jetzt bei dem osteuropäischen Programm und wir wollen es jetzt hier nach Deutschland, Österreich, Schweiz bringen und da hilft es dann sicherlich auch.
Sprecher 1 Jetzt hast du gerade das Wort genannt auch nicht abgesprochen gewesen. Ich würde gerne einmal nochmal so einen Umweg nehmen. Du hast gesagt, du bist zurück nach Deutschland gezogen, du hast viele Jahre jetzt in der Schweiz gelebt. Ich unterstelle jetzt, dass du ja In der Schweiz angefangen hast, deine Masterarbeit zu schreiben und dann ja umgezogen bist innerhalb dieser Zeit, wenn du jetzt den Fokus der Betrachtung auf die Schweiz gelegt hättest. Hättest du andere Ergebnisse bekommen? Spekulativ. Ich weiß, du hast es nicht untersucht, aber tickt die Schweiz da anders?
Sprecher 3 Ne, ich glaube nicht. Nee, nee, nee. Nee, weil also ich bin ein Fan von Stellenanzeigen, also ich gucke mir sehr, sehr gerne Stellenanzeigen an. Ich würde euch auch jeder Organisation raten. Schreibt, macht einfach eine Seite, stellen anzeigen. Da habt ihr viele Klicks drauf. Aber es ist immer die Frage, von wem dann. Von dir möchte man vielleicht keinen Klick oder von mir auch keinen Klick darauf haben. Anyway, aber nein, und wenn ich, ich habe ja auch bei Swiss Fundraising mal anderthalb Jahre gearbeitet in dem Fundraising-Verband in der Schweiz eben. Und da dann musste ich auch immer wieder die Stellenanzeigen mir anschauen und checken und dann uploaden und zur Verfügung stellen. Und von daher begleite ich. . schon sehr lange Stellenanzeigen, in dem dass ich sie konsumiere und mir anschaue. Und wenn ich da jetzt so aus dem Bauch heraus, würde ich jetzt sagen, das wären wahrscheinlich recht ähnliche Ergebnisse geworden.
Sprecher 1 Spannend, weil in vielen Fällen gucken wir immer auf die Schweiz und sagen, guckt euch die Schweiz an, die machen es anders. Oder die machen es besser oder mal optimierter. Oder auch vielleicht nicht so.
Sprecher 3 Also ich glaube, gerade in puncto, was weiß ich, jetzt Auswahl von Führungskräften, seien die ehrenamtlich oder hauptamtlich, aber wenn wir jetzt mal ein Beispiel, diese Gruppe der ehrenamtlichen Führungskräfte von Organisationen rausnehmen, da ist die Schweiz. Also genauso hintendran wie Deutschland auch. Also es gibt hier auch kaum Organisationen, die irgendwie. . da so rangehen, dass sie eben sagen, welche Kompetenzen brauchen wir im Stiftungsrat oder in welchem Board auch immer. Das machen ja kaum welche, sondern das geht dann eher so, ah ja, ich kenne da jemanden und ja, der würde sich da hinsetzen, also gut, dann fragen wir den halt, dann macht er mit. Ich bin im Stiftungsrat einer Foundation in der Schweiz und da war das ganz anders. Aber Das ist eine Foundation, die eingegliedert ist in einem Unternehmen und eine Säule ist eben die Foundation Und da lief das dann so. Die haben eben auch jemanden gesucht, ehrenamtlich, für einen Stiftungsrat. Und dann habe ich aber erstmal eine Excel-Tabelle bekommen, wo ich dann meine Kompetenzen eintragen musste und von 1 bis 10 bewerten musste. Und die haben dann daraus eben geguckt, okay, passt der überhaupt wirklich? Also das war ein schönes Erlebnis, aber sowas habe ich hier in Deutschland oder in der Schweiz so intensiv noch nicht
Sprecher 1 Ach, ich erinnere mich an auch an meine Fundraising-Ausbildung, da gab es ähm, ich glaube, das war auch sehr kurzzeitig, nur vielleicht auch nur für unseren Kurs mag sein, noch das Angebot, sich nach dem Bochumer-Inventar-Programm, nach diesem BIP-BEP mal checken zu lassen. Das nicht damals auch irgendwie über die EKHN, glaube ich, hat das durchgeführt. Und da bin ich dann auch mal auseinandergenommen worden, wie denn so meine Persönlichkeit ist. Also aus dem, weil nach diesem, wenn ich das richtig verstanden habe, nach diesem Buch mal Inventar-Programm. Ändert sich eine Persönlichkeit übers Leben nur sehr marginal? Also quasi du bist, wer du bist, wenn du einmal jemand bist. Und das kommen dann auch ganz später. ganz spannende Sachen raus und die haben es eben auch damals genutzt, um Pfarramtskandidaten auch nochmal auszuwählen und auch nicht-theologisches Personal. Tipps zu geben, wo sie dann besser mal landen könnten. Na gut, aber das war das einzige Mal, wo ich damit überhaupt konfrontiert wurde. Hinter bei einem Arbeitgeber, als es eine Abteilungsumwandlung gab, da kam auch nochmal jemand, der jetzt dann nach einem anderen Modell mit uns gemacht hat. Aber ich glaube auch so. Solche Erfahrungen, wie du sie jetzt beschrieben hast, füll erstmal aus und dann gucken wir mal, ob du zu uns passt. Lebe ich hier im Alltag auch nicht. Also sie sind ja froh, wenn sie überhaupt jemanden haben. Also gerade solche Stellen, wie du sie jetzt beschreibst. Also Stiftungskuratoriums gedönst, das will ja keiner machen.
Sprecher 3 Ja, genau. Ja, und dann eben die Frage, wenn wir dann die Ebene drunter gehen, der hauptamtlichen Führungskräfte, die ich ja dann jetzt untersucht habe oder die Anforderungen zumindest an diese. Ja, ist es schon spannend, welche Anforderungen, die da potenzielle Arbeitgebende an uns haben oder eben auch nicht. Also da, da. Ja, eben, dass sie gar nicht wissen, ja, was würden wir jetzt von jemandem erwarten, der uns da unsere Geschäftsführung da macht. Spannend war natürlich auch, weil ich konnte es dann nicht lassen, weil eigentlich habe ich so gedacht gehabt oder war also diese qualitative Inhaltsanalyse, alleine das hätte wohl schon für eine Masterarbeit gereicht, aber ich habe dann irgendwann Während dem ganzen Prozess habe ich auch drei, vier Interviews geführt, so qualitative Interviews mit Menschen, die in solchen Funktionen auch sitzen, in gehobenen Führungsfunktionen. Und die fand ich extrem spannend. Also die Aussagen waren echt, da waren gute Learnings auch schon da in diesen Interviews mit dabei. Ich habe dann irgendwann gedacht, okay, ich kipp die, ich schmeiß die raus, die kommen nicht mehr dran. Und dann war das auch zu diesem Zeitpunkt, wo ich so dieses ganz tiefe Tief hatte und gedacht habe, das ist ein Scheißdreck, was ich da zusammengeschrieben habe. Dass ich dann gedacht habe, gemerkt habe, nee, die ist einfach noch nicht rund, weil meine Interviews, weil die Interviews noch nicht mit drin sind. Und dann habe ich das eben doch nochmal mit reingenommen und das hat es wirklich rund gemacht, dann auch. Und das war ja vorhin, genau, das war vorhin noch mal eine Frage. Egal was jetzt wer dazu sagen wird und das wie benoten wird. Ich fühle mich mit der Masterarbeit, die ich da jetzt geschrieben habe, echt wohl und gut und finde, ich habe da was. jetzt wissenschaftlich erarbeitet, was es so noch nicht wissenschaftlich belegt gab, oder? Und von daher stehe ich voll dahinter, kann ich voll dahinter stehen, obgleich natürlich ich ja auch an meiner eigenen Arbeit da. Kritik habe. Aber das gehört auch dazu.
Sprecher 1 Werden wir sie irgendwann lesen können irgendwo.
Sprecher 3 Ja, das hängt noch von der Note ab. Keine Ahnung, Maik, da habe ich mich noch nicht mit auseinandergesetzt, weil ich jetzt erstmal froh war, wirklich sie eingereicht zu haben. Dann werde ich mal jetzt sehen, was wirklich auch andere, dies bewerten müssen, eben dazu sagen. Und dann werde ich, also Ausschnitte sicherlich, da wird es definitiv geben. Die komplette Arbeit Ja, vielleicht, ich glaube, die muss ja sowieso öffentlich stehen, aber wie das dann funktioniert, keine Kinder.
Sprecher 1 Das wäre jetzt noch so eine Frage. Also vielleicht kann ich auch gar nichts.
Sprecher 3 Vielleicht kann ich gar nichts dagegen tun, dass sie irgendwo. .
Sprecher 1 Ich glaube, Masterarbeiten nicht, oder? Aber das schreit ja, also ich wollte eigentlich erst eine andere Frage stellen, aber vielleicht ziehe ich jetzt die mal vorweg. Das hatten wir bei Susanne auch schon. Jetzt hast du eine Masterarbeit abgeschlossen. Ja, ja, sie ist noch nicht bewertet und überhaupt noch nicht verteidigt. Aber das schreit ja nach einer Promotion.
Sprecher 3 Ja.
Sprecher 1 Ich stelle die andere Frage vorweg.
Sprecher 3 Würdest du es nochmal machen? Sprich, soll ich mal meine Frau gerade holen? Warte, ich hole die.
Sprecher 1 Vielleicht auch deine Kinder.
Sprecher 3 Oder meine Kinder. Ja, also nein, ich muss schon sagen. Meine Kinder, die haben wirklich jetzt in den letzten Monaten, es war ja schön, ich war viel zu Hause, mussten wir alle. Für mich war das alles in Ordnung, weil ich konnte mich da verkrümeln an meinen Schreibtisch, hinter meinem Computer, hinter meinen Büchern und so weiter. Die Kinder haben schon drunter gelitten und können das Wort Masterarbeit wahrscheinlich auch nicht mehr hören. Oder sie kommen jetzt noch an, Papi, was machst du jetzt? Dann muss ich arbeiten. Masterarbeit, sage ich, nein, die ist doch schon eingereicht. Ah ja, super. Also, aber Sie haben in den letzten Monaten schon sehr oft hören müssen. Ich muss an Was musst du machen? Masterarbeit, ne? Masterarbeit, Masterarbeit. Ich habe mich natürlich schon auch mit dem Gedanken auseinandergesetzt, geht das dann weiter und promovieren. Und jetzt unter uns, weil ich gehe davon aus, meine Frau wird dieses Interview oder diese Radiofolge nie hören. Von daher kann ich da jetzt. .
Sprecher 1 Da gibt es ja auch Kollegen, wo ich das nicht mehr sagen darf, dass die Frau möglicherweise zuhört. Deswegen erwähne ich das jetzt ja nicht.
Sprecher 3 Nein, also ich glaube, wenn ich komplett wirklich alleine wäre und Zeit hätte ohne Ende und was weiß ich was, dann würde ich jetzt sofort wahrscheinlich eine Promotion anschließen. Warum?
Sprecher 1 Also die Scheidung ist das Entscheidende, ja.
Sprecher 3 Ja, ja, nein. Nein, wenn, wenn, wirklich, weil, weil jetzt, also es würde auch total Sinn machen, eigentlich jetzt direkt weiterzumachen, weil ich jetzt eben in diesem wissenschaftlichen Arbeiten drin bin, jetzt fällt es mir einfacher und so weiter. Wenn ich jetzt irgendwie zehn Jahre warte und dann das irgendwie nochmal mache, dann muss ich erstmal wieder lernen, was bedeutet das denn eigentlich alles. Aber auf der anderen Seite freue ich mich jetzt auch sehr drüber. Ich habe viele Gedanken, Ideen, Projekte, einfach, die ich hatte, so während den letzten Monaten, habe ich immer gesagt, das kommt dann ab November irgendwann, wenn ich da wieder Zeit habe. Jetzt ist November und jetzt kann ich mich da irgendwie wieder mit rein da reinstürzen in spannende projekte, die ich selber machen möchte. Also von daher jetzt direkt erstmal nicht. Aber eben meine Frau, die würde wahrscheinlich auch sagen, ey, wenn du das machst, dann. . Hier, ne? Wo lässt man sich scheiden?
Sprecher 1 Schweizer oder Deutscher Recht. Aber jetzt dann nochmal ein Punkt weg von dir auf der Endspur. Das hast du es einmal durchzugegeben. Der erste Teil deiner Ausbildung ist schon etwas länger her. Der zweite Teil war jetzt frisch und die Masterarbeit ist noch frischer. Für wen ist das was oder wer sollte es aus deiner Sicht, aus deiner persönlichen Einschätzung tun? Und wer sollte es vielleicht lieber lassen?
Sprecher 3 Also, ich muss nochmal ganz kurz was vorabschieben. Ich komme gleich auf deine Frage. Aber ich habe nicht die letzten 15 Jahre nichts gelernt. Nein, um Gottes Willen.
Sprecher 1 Also ich sag mal. Formal, meinst du?
Sprecher 3 Formal im Bereich Fundraising. Ach so, naja, dann musst du meine Ausbildung zum Clown müssen wir erstmal sehen. Genau, der Clown wollte ich nicht erwähnen.
Sprecher 1 Der Clown ist immer dabei, den darf ich immer.
Sprecher 3 Die müssen wir, also die Klöchung.
Sprecher 1 Du bist ausgebildeter Clown.
Sprecher 3 Zertifizierter Clown und systemischer Berater. Das ist auch sehr wichtige Ausbildung, systemische Beratung, die man machen kann, die einem in allen Bereichen hilft. Die habe ich damals gemacht, weil ich endlich mal nichts mit Fundraising zu tun haben wollte. Und dann habe ich gemerkt, Mist, das ist ja total viel, was ich aus dieser Weiterbildung oder diese Ausbildung zum systemischen Berater, was ich da rausnehmen konnte, für dann meine Praxis der Mitarbeiterführung und so weiter. Aber jetzt kleine Frage, wer sollte die Wer sollte den Masterstudiengang machen? Solche Menschen, die einen Schritt weiter gehen möchten über das alltägliche Doing hinaus. Ich glaube, für die ist es extrem wichtig, weil ich glaube jetzt, wenn ich Mailings, wenn ich Mailing-Expertin bin oder Digital Fundraiserin, Fundraiser, wie auch immer, dann muss ich einfach, da muss ich wirklich sehr nah dran sein an den ganzen praktischen Dingen und so weiter. Dann muss ich andere Weiterbildungen den Vorzug geben als einem wissenschaftlichen Studium. Aber die Kolleginnen und Kollegen, die wirklich für sich entdeckt haben, Fundraising, ja, das ist was, was mich begeistert, was in mir brennt. Aber ich möchte noch einen Schritt weiter gehen. Einfach ganz intellektuell, sage ich einfach mal ganz bewusst so. Die müssen das unbedingt machen, finde ich, weil sie sich dadurch Zeit freischaufeln oder gezwungen werden, dazu sich Zeit zu nehmen, sich mit den Theorien, mit den Dingen mal wieder auseinanderzusetzen. Weil eben das Fundraising schon dazu einlädt, kennen wir ja auch Einige Dozentinnen und Dozenten, die dann halt einfach irgendwelche Dinge so rausknallen und dann kaufen das einem alle ab, weil das hat der oder diejenige gesagt und dann wird das schon und es wird nicht hinterfragt. Und Sowas wird mir jetzt beispielsweise auch nie wieder passieren. Früher ist mir das öfter passiert, glaube ich, aber ich würde es jetzt heutzutage auch viel, viel stärker immer wieder auch hinterfragen, wie ist das denn ergründet oder und so weiter. Ja, dieser Blick über den Tellerrand hinaus.
Sprecher 1 Und wer sollte es auf gar keinen Fall tun? Also wo würdest du sagen, das ist wirklich, das müsstet ihr euch überlegen unter der und der Situation heraus oder mit den und den Lebensumständen vielleicht auch? Lass mal das monetäre mal außen vor, das ist ja auch nochmal ein Thema.
Sprecher 3 Also wenn du keine Geduld hast, keinen langen Atem hast, um an einem Projekt, dich in ein Projekt zu verbeißen, in ein Thema. Wenn du, wenn dir Schreiben extrem schwerfällt und du eigentlich irgendwie, um einen Brief an deine Oma zu schreiben, drei Tage brauchst oder so. Dann würde ich es mir sehr genau überlegen, ob ich das Studium mache, weil es ist eben sehr viel, ja, dann, also gipfelnd dann eben in der Masterthesis. sehr viel Schreibarbeit, sehr viel Recherchearbeit, sehr einsame Stunden, die du da irgendwie nur mit dir, deinen Büchern und deinem Computer verbringst oder so. und auch nicht mit der Familie dann verbringen darfst. Wenn ich total busy bin, vielleicht der Einzel oder sel ich dafür alleine zuständig bin, dass das Geld zu erwirtschaften, was du deine Familie braucht. Auch da würde ich mir Gedanken machen, weil es ist, also ich hätte die Masterarbeit oder das ganze Studium. so nicht machen können, wenn meine Frau nicht da gewesen wäre, die mir den Rücken total freigehalten hat mit Kinderbetreuung und allem möglichen Pipa.
Sprecher 1 Wir wissen, wir können es nicht oft genug betonen, was wir an ihn haben. Also das leider ist es immer wieder.
Sprecher 3 Ja, also was heißt leider? Sie haben ja auch was von der Zeit.
Sprecher 1 Ich sage leider viel zu wenig gesagt. Ja, das stimmt.
Sprecher 3 Das stimmt, ja, ja, genau. Das stimmt, ja, klar.
Sprecher 1 Ich habe die Frage gar nicht gestellt. Kannst du das einschätzen jetzt zum Ende? Wie oft hast du denn in der Woche dran gesessen? Wie viele Stunden waren das? Kannst du nicht geschätzen, oder?
Sprecher 3 Nee, ich hab die Stoff erstellt. Nee, habe ich auch ganz, ganz bewusst von Anfang an nicht gemacht. Also, ich habe so ein für mich selber so ein So ein Tracking-System, wo ich Stunden und Zeit mir aufschreibe und tracke. Und da kann ich immer so Projekte anlegen und habe am Anfang, ich glaube, ich habe es sogar auch noch angelegt gehabt, oder es gibt es noch Masterarbeit. Und ich habe dann irgendwann sehr schnell aufgehört, da immer drauf zu drücken und zu klicken, weil auf der einen Seite würde ich jetzt wahrscheinlich hinten runterfallen und mit überlegen denken, ach Gott, habe ich da viele Stunden Zeit reingeballert. Weil ich es mir eben auch das wieder, weil ich es mir einfach auch gönnen wollte.
Sprecher 1 Aber das fängst du auch an betriebswirtschaftlich zu denken. Da denkst du, das sind jetzt so und so viele hundert Stunden drin, dann musst du ja jetzt wieder einen Tagessatz von und so ansetzen, dass es sich irgendwann wieder lohnt und so, dass es ja voll.
Sprecher 3 Das geht nicht. Also von daher, aber ich weiß auch, ich habe mir sehr viel Zeit gelassen. Das ist mir schon bewusst. Ich weiß von einer Kommilitonin, die hat es wohl irgendwie in. drei, vier Monaten runtergerockt und dann war das Ding durch und ich habe mal irgendwann mit der telefoniert und die hat auch gesagt, die hat einen Tagesjob, also ein Tagessjob, die hat einen Fulltime-Job gehabt. . Und hat dann auch gesagt, sie hat sich halt abends immer nochmal drei, vier Stunden dran gesetzt, so irgendwie. Ich habe das ausführlicher gemacht, also über einen längeren Zeitraum. Aber auch nicht so konsequent dann jeden Tag irgendwie da drei, vier Stunden dran gearbeitet. Vielleicht auch das ein Fehler, den ich jetzt so nicht mehr machen würde. Jetzt würde ich sicherlich irgendwie rangehen und zack einfach mal an einem Stück versuchen, wirklich durchzuarbeiten und dann das viel zackiger wahrscheinlich abschließen können. Aber so habe ich sie auch mit nach Südfrankreich genommen gehabt in meinen Sommerferien und da dann morgens war auch gelernt, Disziplin, morgens irgendwie um 6 Uhr aufgestanden oder Viertel nach sechs und dann ins Auto gesetzt und dann zwei Stunden damit beschäftigt. Naja, wir waren drei Wochen oder vier Wochen da unten auf dem Campingplatz. Und dann wollte ich nicht eben diese Zeit komplett rausgehen, weil auch das hätte mich dann wieder, danach hätte ich mich wieder neu mich reindenken müssen, also wollte ich permanent dranbleiben. Ja, ich hatte trotzdem noch genug Family-Zeit da unten und Zeit am Strand und im Meer und so.
Sprecher 1 So, jetzt bist du ein Mensch, der auch eher. Am Anfang seiner beruflichen Karriere steckt oder zumindest mittendrin steckt, ja, und nicht an die Rente denkt. Wir sind ja doch ein paar Jährchen auseinander irgendwie.
Sprecher 3 Wie alt bist du jetzt inzwischen?
Sprecher 1 Ich bin 44.
Sprecher 3 44, okay. Ja, ich mache nächstes Jahr meinen 40.
Sprecher 1 Ja, also wenige Jahre, aber wir sind ein bisschen auseinander. Ich für mich überlege ja auch noch, was ich machen soll. Also für mich ist mein Studium, mein Erststudium ist ja auch irgendwie. Ziemlich weit hinterher. Ich habe 2000 Diplome gemacht, damals so. Und für mich ist das ja auch alles noch nicht beendet. Ich möchte ja auch noch gerne irgendwas tun und ich suche seit Jahren händeringend mal nach einer vernünftigen Weiterbildung. So wirklich. Für mich passt Fang mal mit dem Clown an. Fang mal mit dem Clown an. Meine Familie würde sagen, brauchst du nicht.
Sprecher 3 Nein, du wirst dich wundern, was du alles da lernst, aber das ist ein anderes Thema.
Sprecher 1 Auch jetzt eine arrogante Aussage von mir, weil ich das glaube, wirklich. Du weißt einfach, dass die Komödie ja auch unter den Schauspielernste, die anstrengendste Disziplin ist, ja. Also wenn du wirklich alles gelernt hast, dann machst du Komödie hinterher. Nein, aber was ich sagen will, ich suche ja selber für mich immer noch und werde nicht fündig. Jetzt bist du noch ein paar Jährchen jünger als ich und jetzt hast du deinen Master auch noch. Was ist denn das nächste? Ich meine, in zehn Jahren wird dir ja wieder langweilig.
Sprecher 3 Ja, aber dann ist ja auch irgendwie, dann sind die Kinder aus dem Gröbsen raus, meiner Frau und mir, wir sitzen vielleicht gelangweilt nebeneinander oder so und dann mache ich meine Promotion. Nein, Quatsch. Also keine Ahnung. Ich denke jetzt noch nicht an irgendwie, doch, naja, ich denke schon ein bisschen jetzt wieder an Weiterbildung, weil ich bin einfach jemand, ich möchte immer lernen, was Neues mir ergründen oder so. Da gucke ich jetzt auch schon, aber das sage ich auch nur dir, das darf ich jetzt der Petra höchst. Nein, da gucke ich jetzt schon auch für mich, was kann ich denn als nächstes machen. Wobei das nächste wahrscheinlich irgendwie was eher was Praktischeres sein wird, wo ich mich dann selber wieder ein bisschen fortbilde. Aber eben so eine Ja, ein weiterer wissenschaftlicher Weg, den schließe ich jetzt nicht zu 100 Prozent aus, aber es gibt jetzt auch genug Projekte und Dinge, die getan werden wollen. Und da möchte ich mich jetzt drauf stürzen und die werde ich jetzt. angehen.
Sprecher 1 Ich bin fest davon überzeugt, dass wir auch bei deiner Präsentationsart und bei deinen, ich sag mal, deinen Kommunikationsformen davon mitkriegen werden. Könnte sein. Wir freuen uns sehr darauf, dass du aus dem Tunnel wieder aufgewacht bist und aus dem Tunnel rausgekommen bist und dass jetzt in der nächsten Zeit wieder ein bisschen mehr kommt, ne? So vermutlich. Könnte passieren. Jetzt haben wir Freitag den 13. und haben keine Hiobs-Botschaft mitgeteilt.
Sprecher 3 Das ist doch auch schön, ne? Also es gibt ja auch, es gibt ja auch, komm, der 13. ist ja auch für manche eine Glückszahl. Ich weiß nicht, ich. Ich muss jetzt mal runtergehen und also zu meiner Frau runter, weil ich habe jetzt hier ein Dachgeschossbüro. Das ist super, das ist ein Traum. Von daher gehe ich jetzt gleich mal runter und weise uns darauf hin, dass heute Freitag, der 13. ist. Vielleicht passiert dann noch was. Aber nee, ich glaube, ach, vielleicht wird es ja auch noch ein ganz schöner Tag. Bisher war er das zumindest.
Sprecher 1 Aber da kann ja gar nichts mehr jetzt hier. Das Schlusswort ist ja jetzt quasi damit gesprochen. Lieber Jan, ich danke dir sehr für deine Einblicke in diese. Die Masterarbeit, auf die ich tatsächlich sehr gespannt bin, in der Hoffnung, da Teile davon lesen zu können. Ja, auf bald, weil wir sehen uns hier wieder und hören uns wieder, du bist nicht verschwunden, du bist wieder da. Also ganz kurz und schmerzloser Verabschiedung. Danke dir sehr für die Einblicke und Viel Glück all denjenigen, die jetzt in der kommenden Woche in Kurs 39 mit ihrem Master beginnen. Wir sehen uns vor Ort. Es wird eine Präsenzveranstaltung geben. Nachstand heute. Alle wollten das auch. Und dann werde ich nochmal darauf hinweisen, dass wer ein bisschen was hören möchte, wie es denn zum Ende dieses Masterstudiengangs aussieht, doch vielleicht diese Folge hören kann und soll.
Sprecher 3 Ich freue mich, dich wiederzusehen, irgendwann mal wieder in dieser Welt. Maik, vielen herzlichen Dank auch an dich für deine Zeit, dass wir das machen konnten. Und dann nächste Woche beim Start. Good luck. dass das alles gut läuft und ja, der ein oder andere kann sich, darf sich gerne überlegen, auch den wissenschaftlichen Weg da nochmal einzuschlagen.
Sprecher 1 Und wer den Jan Uckermann 20 Jahre zuvor sehen möchte, schaut bitte in die Shownotes. Dort ist das Video verlinkt vom Anfang. Also schau da nicht rein. Ciao.