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FRR98 - Krisen-Edition #2

Cover: FRR98 - Krisen-Edition #2

Folge 98 · 26.03.2020 · 1:03:17

Jona, Jörg und Maik haben nun auch ein paar Tage im neuen Alltag erlebt und schauen zurück, was es alles an Aktionismus gab.

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Guten Tag Fundraising Radio, die Krisenedition, wir müssen von dem Wort Krise übrigens, wenn ich mal wegkomme, die Krisenedition Teil 2. Fundraising Radio Folge 98 vom 26. März und vielleicht muss man sogar die Uhrzeit dazu sagen, man weiß ja nie. Wir haben irgendwas von Viertel nach eins am Mittag. Und wenn ich wir meine, meine ich dieselbe Truppe wie beim ersten Mal den Jona und den Jörg. Begrüße ich da draußen irgendwo im Land. Hallo. Oh, das habt ihr schön gemacht. Das war jetzt schon fast wie der Chor. Ich habe gerade vor der Aufnahme irgendwie mal in diesem Facebook nachgeschaut und da wurde uns irgendwie empfohlen, wir müssten mal singen. War da was? Nee, jetzt klappt mich nochmal auf. Ich war wirklich den ganzen Tag heute in Konferenzen und in Videogeschichten. Ich habe das nicht mitbekommen und hab das nur überflogen. Was war da denn? Hast du noch nicht geübt?

Sprecher 2 Ich dachte, wir machen jetzt die Aufnahme. Sprich doch erstmal mit mir.

Sprecher 3 Es gab ein selbstgemachtes Musikvideo einer. Ich glaube, britischen Frau, die I Will Survive auf Corona Isolation umgedichtet hat.

Sprecher 1 Und das sollten wir jetzt nachtanzen, oder? Es reicht, wenn wir singen.

Sprecher 3 As long as I have internet, I know I’ll stay alive.

Sprecher 1 Ja, tatsächlich. Oh man, das ist ja echt was Wahres dran. Mann, Mann. Oh, krass. Ich habe gerade auch noch einen Anruf bekommen von einer Kollegin, deren Tochter jetzt in der Nähe von London lebt, schon seit einigen Jahren und jetzt gerade Mama geworden ist und sie halt auch irgendwie überhaupt Keine Chance hat, jetzt irgendwie dieses Kind zu sehen. Und da ist das Internet tatsächlich auch eine Rettung. Also auch wenn das es nicht ersetzt, aber Eine Videokonferenz hilft auch schon mal weiter.

Sprecher 3 Ja, also ich habe jetzt im näheren Bekanntenkreis den ersten Fall, wo Ein Angehöriger gestorben ist, nicht an Corona, aber die eine Tochter schon nicht mehr ins Krankenhaus kam, weil sie eine Erkältung hatte.

Sprecher 1 Ja, es ist ja in NRW ist ja tatsächlich so, dass du auch buchen darfst, kostet 200 Euro. Wir haben ja irgendwie einen der schärfsten Bootskate-Kataloge hier auch.

Sprecher 3 Ja, also so, da, es kommt schon näher und Wir hoffen, dass es uns nicht überrollt.

Sprecher 1 Ja, ihr sitzt zu Hause, denke ich, ne?

Sprecher 2 Wie immer am großen Esstisch, Ess- und Arbeitstisch.

Sprecher 1 Und wir müssen betonen, dass du jetzt nicht nur dort sitzt, sondern auch viel, viel besser zu hören bist an deinem Erstisch.

Sprecher 2 Ihr habt mir auf dem letzten Podcast gesagt, was ich bestellen soll. Und seit letzter Woche sitze ich jetzt hier mit Mischpult und neuem Headset und in jeder Videokonferenz kann ich mein Mikrofon so laut stellen, dass ich definitiv moderieren kann. Danke dir dafür.

Sprecher 1 Und dank diesem Internet. Es ist tatsächlich so, dass der Lieferdienst auch sehr zeitnah geliefert hat. Ein Hurra auf den Elektrohandel. Audiohandel. Wie schön. Aber jetzt mal ganz im Ernst. Wir sind ja, also meine Frau und ich haben gestern festgestellt, morgen sind wir tatsächlich mehr oder weniger in Quarantäne und Quarantäne. Seit 14 Tagen sind wir hier wirklich nur noch zum Einkaufen rausgegangen und waren nicht woanders. Wie erlebt ihr euren Alltag? Was hat sich tatsächlich geändert? Habt ihr, merkt ihr irgendwelche Änderungen in eurem Arbeitsalltag oder in eurem Ablauf?

Sprecher 3 Ja, total, natürlich. Also irgendwer sagte in irgendeinem Podcast gerade. dass einen in so Zeiten, dann will man auf einmal das machen, was einem davor immer genervt hat. Also all diejenigen, und da gehöre ich ein bisschen dazu, die sich davor darüber beschwert haben, vielleicht ein bisschen zu viel unterwegs zu sein. Die beschweren sich jetzt ein bisschen zu wenig unterwegs zu sein. Also wir mussten gestern mit dem einen Kind mal zum Arzt und das war das erste Mal, dass ich raus war. zehn Tagen, zwölf Tagen und alles unproblematisch, alles gar kein Problem. Aber natürlich, also wir sind zwar alle, also wir drei jetzt ja Homeoffice gewöhnt. Aber Homeoffice, während in Maik und meinem Fall ja die Familie auch zu Hause ist, ist ja nochmal eine ganz andere Herausforderung. Homeoffice, wenn alle anderen im Homeoffice sind. Ein lieber Kollege von mir sagte gestern, er bräuchte meinen Tag Homeoffice vom Homeoffice, weil er jetzt Und den Kollegen war Homeoffice vorher immer so der eine Tag die Woche, an dem er in Ruhe Texte schreiben konnte. Niemand hat ihn angerufen, niemand hat sich bei ihm gemeldet und so weiter und so fort. Alle anderen ja im Büro waren und wenn jemand nicht im Büro ist, ist es gefühlt für alle so, als wäre er weg. Und jetzt gibt es so diese permanenten Absprachen, permanent hier mal schnell ein Meeting, hier mal da ein Meeting. Die meisten davon ja auch deutlich ungeplanter, als das in der Vor-Homeoffice-Zeit war. Und auf einmal ist so dieses permanent erreichbar. Also man muss sich im Homeoffice ja jetzt wieder selber Abgrenzen und ich bin in diesem Homeoffice definitiv auch weniger produktiv als sonst im Homeoffice, eben weil ich dann mal zwei Kinder habe, die bei mir Hausaufgaben und malen oder sowas machen, weil ja meine Frau auch im Homeoffice ist und ja auch arbeiten muss. Das heißt. . sind nochmal ganz andere Absprachen. . Und ich sag mal so, bei mir gleicht sich das aus mit weniger Arbeit, dadurch, dass eben externe Workshops und Vorträge ausfallen. mit weniger Produktivität.

Sprecher 1 Also ich kann das nur unterschreiben, für den Fall, dass man im Hintergrund ein bisschen Tasten klicken hört. Das ist meine Frau, die sitzt drei Meter weiter in ihrem Homeoffice, während dann morgens die Kinder hier auch noch am Schreibtisch, nicht am nicht am Schreibtisch, sondern am Wohnzimmertisch beide sitzen. und für die Schule was machen, damit wir da noch Zugriff drauf haben, wobei ich auch sagen muss, dass sich das zu 99 Prozent auf meine Frau fixiert, die sich darum kümmert und ich da auch noch außen vor bin. Aber dann dürfen die morgens Logo gucken oder Sendung mit der Maus und dann ist das das größte Also das ist das größte und beste Alltagsgeschenk, was ich jemals gekauft habe, die Kopfhörer mit Ra mit Surround, äh, nicht mit Surroundunterdrückung, aber zumindest mit Außenwert und genau, mit Noise Cancelling, ja. Also das ist was Besseres kann es nicht geben. Was ich lustig finde, ist, dass die, also Paketdienste, also es ist nicht so, dass ich jetzt irgendwie viel mehr bestelle, das sicherlich nicht, aber ich habe mir tatsächlich Laufschuhe bestellt, was man auch irgendwie besser nicht bestellt, wenn man sie ja anprobieren sollte, aber Alternativlos gerade, dass die Lieferdienste nicht mehr sagen können, sie treffen niemanden zu Hause an. Also es ist dann irgendwie, die Sachen kommen an. Also da schön wär’s.

Sprecher 2 Schön wär’s. Nicht Ich habe dasselbe Problem wie immer. Hermes kriegt das bei mir nicht gebacken und hat das anscheinend gestern in der einen Stunde bei dem Optiker abgegeben, die sie täglich aufhaben. Sehr schön. Der klingelt eh nie bei mir. Also, das ist schon immer hier so.

Sprecher 1 Ja, aber Jörg, du hast dein Büro auf dem Wohnzimmertisch verlegt und arbeitest jetzt von da aus den ganzen Tag.

Sprecher 2 Genau, für mich ist einfach nur der Unterschied, dass ich jetzt nicht beim Kunden bin. Was ja sonst eigentlich zwei Tage die Woche bis drei Tage die Woche bin. Das hat sich verändert und so langsam schaffen es die anderen Beteiligten meinen Projekten auch, sich an Online-Konferenzen zu gewöhnen. Wobei meine gegenüber zur Hälfte immer noch im Büro sind.

Sprecher 1 Krass. Aber dazu genau vielleicht auch der erste Blick mal auf was Fachliches. heute mit einem mit einem Kunden telefoniert, beziehungsweise mit seiner Frau, und der sagte seiner Frau, dass er In den letzten Jahren einfach ständig aus dem Ruhrgebiet nach Hannover gefahren ist, um dort zweistündige Konferenzen zu machen und jetzt mittlerweile feststellt, dass es totaler Quatsch gewesen ist, diese Sitzung vor Ort zu machen. Denn außer dem Büterchen, was man dann vor Ort noch kriegt, ist einfach alles ganz anders. Und du hast gerade gesagt, Jona, dass die Konferenzen aus deiner Sicht etwas. . weniger konzentriert sind. Ich erlebe eigentlich genau das Gegenteil.

Sprecher 3 Okay. Also so Die Konferenzen an sich, zumindest die, an denen ich mitmache, sind alle total in Ordnung. Aber es war, also vielleicht auch, weil ich jetzt einfach mehr Zeit habe und dann immer Ja sage, während ich sonst viel ordentlicher schiebe, dann habe ich jetzt halt irgendwie. ich hier mal was um elf, dann irgendwie um 14 Uhr nochmal was und das ist so ein bisschen, ich muss meinen Tag noch lernen, besser zu strukturieren.

Sprecher 1 Ich habe, weil du es gerade gesagt, das hat. Jörg, das dann einen Großteil noch im Büro sitzt. . Ich habe gestern eine Lieferung bekommen, die leider mir gar nicht persönlich gehört, sondern das habe ich für die Fundraising-Akademie bestellt und ich habe es nur zu mir liefern lassen, um es auszuprobieren, weil ich nämlich gedacht habe, das Ding muss man konfigurieren. Hab ich Ein bisschen skeptisch, aber aufgrund der positiven Rückmeldungen eine 360 Grad Kamera bestellt, so eine Meetingkamera, und habe mich von den Referenzen und von den Beschreibungen hinreißen lassen und habe das Ding jetzt ausprobiert. Muss sagen, das Ding kann aus meiner Sicht auch nochmal Konferenzen echt verändern. Und zwar ist das so ein Teil, was auch wirklich, wie ich sag mal, aus wertigem Material ist. Sieht aus wie so ein etwas größerer Homepod. So von Apple, so ein Ding. Und als ich es aufgebaut habe, haben meine Kinder irgendwie auch sofort gedacht, hey, kommt ein Alexa ins Haus, was definitiv hier nicht ins Haus kommt. Und dann drückt man da oben drauf und dann kommen zwei Kameras raus, die machen. In einem 360 Grad Winkel und auch wirklich in einer guten Qualität. Aber was die Besonderheit an dem Ding ist, dass die wirklich, weiß nicht, was da drin ist, ein Richtmikrofon oder so, oder ein Richtsensor. der dann also auch erkennt, wer gerade redet. Das ist dann so ein Delay von vielleicht einer halben Sekunde, und dann diese Person in den Fokus rückt und da auch vernünftigen Sound und vernünftige Mikroqualität herstellt. Und was die Sache einfach aus meiner Sicht narrensicher macht, ist, dass das also keine extra Software braucht. Es braucht keine extra Treiber, sondern man stellt das Ding einfach. an Rechner dran und kann dann mit jeder Videokonferenzgeschichte, muss auch gar keine Videokonferenzgeschichte sein, reicht auch eine reine Quick-Time-Videoaufnahme, kann man dann quasi Ja, sich schalten und kann jeden Konferenzraum mal eben abbilden. Und das Ding passt jetzt in jede Tasche nicht unbedingt, also ist schon eben so groß wie ein Homepot. Aber es ist eben wirklich nur einmal Plug and Pray. Und Die einzigen Modi in der Sichtbarkeit kann man durch einen einzigen Knopf, nämlich so einen Modus-Knopf, auf diesem Ding letztendlich einschalten. Und das ist wirklich, also vor fünf Jahren hatte ich so ein Ding mal gesehen, das war qualitativ ganz furchtbar. Das ist wirklich richtig brauchbar. Und ich bin wirklich jetzt nach zwei, drei Testungen mit dem Ding, bin ich echt begeistert. Und ich glaube, das wird auch nochmal Kommunikation verändern.

Sprecher 2 Also sowas kommt bei mir nicht ins Haus. Auf gar keinen Fall. Okay, warum? Du musst dich ja aufräumen.

Sprecher 1 So mehr als den Wickelfernsehen. Du kannst auch sagen, mach hier nicht 360 Grad, sondern kommuniziere nur irgendwie diese zwei Personen oder die eine Person. Also das kann man eben auch einschal

Sprecher 3 Wobei das Schöne an diesen Corona-Konferenzen finde ich ja, dass erstmalig alle wechseln. Also dass nicht immer, wie wir das sonst häufig erkennen, ein, zwei, drei Leute zugeschaltet sind. Und der Rest irgendwo an einem Meetingtisch sitzt und dafür ist ja genau das Teil, was du gerade beschreibst, super. Was ich immer als unheimlich anstrengend empfinde, weil dann gibt es natürlich irgendwie, die einen haben die Möglichkeit. Nebengespräche zu A haben. Die einen haben die Möglichkeit, irgendwie sich körperlich bemerkbar zu machen. Und ich finde es gerade sehr angenehm. An Videokonferenzen und deshalb glaube ich, dass die Videokonferenzen gerade zum Teil auch produktiver sind als bisher, dass eben alle zu Hause sind und dementsprechend jeder die gleiche Voraussetzung, jeder die gleiche Video, jeder das gleiche sieht. Und das finde ich ganz angenehm. Aber Jörg, ich kann das voll schon verstehen, wenn ich jetzt nicht Familie hätte, ich glaube, ich würde so vergammeln.

Sprecher 2 Ich würde so mal die Schaffen auf zurück und verteufen.

Sprecher 3 Doch, doch, doch. Meine Studienzeit. waren ganz ordentlich, aber ähm, nee, ich könnte jetzt mir das schon so vorstellen, oder einfach mal so. Ganze Woche lang gar nichts. Ich fand das schon gestern schlimm, ich musste wie gesagt raus zur Ärztin und dann habe ich das erste Mal seit irgendwie zwölf Tagen eine Jeans angezogen und dachte mir schon, oh, das ist aber schon auch unbequem.

Sprecher 1 Bevor wir uns diese Bilder jetzt ausmalen, dass du sonst nackt an deinem Schreibtisch sitzt, ja. Stogging Hose. Ja, ja, ist klar. Lass uns doch mal lieber schauen, was nach unserer letzten Krisenedition. Ich weiß gar nicht, wie ich auf diesen bescheuerten Titel gekommen bin, ganz ehrlich. Na egal. Das ist so ein bisschen irgendwie so wie Rocher, ne? So die Schokoedition irgendwie Deluxe oder so. Nein, also jetzt ist es einmal im Raum, wie auch immer. Dass nach der letzten Sendung, ja, doch auch einiges passiert ist im Land, natürlich immer wieder mit Bezug auf Fundraising und gemeinnützige Organisationen. Ich hab, also. . Ich habe momentan das Gefühl, korrigiert mich bitte, dass wenn ich wollte, wie ich könnte, ich mich jeden Tag von morgens bis abends durch irgendwelche Webinare, Videokonferenzen als Angebot von Organisationen oder von Agenturen klicken könnte und mich eigentlich gar nicht langweilen bräuchte, was ich auch nicht tue, aber ich könnte mich die ganze Zeit durch Diese Webinare klicken, weil alle irgendwie was hochgeschraubt haben und die Möglichkeit bieten, Menschen zu informieren, ja, vielleicht auch Akquise zu machen, das weiß ich gar nicht. Wie erlebt ihr das?

Sprecher 2 Ja, ich habe ungefähr 30 davon schon gesammelt für März und April hier auf unserem Blog. 30? Das geht halt ordentlich was los. Wobei ich interessant finde. Also ich habe da nur die kostenfreien gesammelt, sonst wäre ich nie fertig geworden. Dass der größte Anbieter in dem Bereich ist, Stifterhelfen. Das ist manchmal, glaube ich, gar nicht so sehr im Bewusstsein. Auch außerhalb dieser Webinarwochen ist ja, genau, auch außerhalb der Webinarwochen, außerhalb der Krisen Laufen da fast jede Woche mehrere Webinare, die sich an Non-Profit-Organisationen richten? Also die sind in der Wahrnehmung aus meiner Sicht echt ein unterschätzter Player in der weiter und und Weiteren Fortbildungen für gemeinnützige Organisationen. Tatsächlich, wir wissen ja, wir sind ja selber dort häufiger mal Referenten, da sind regelmäßig hunderte Teilnehmer in den Webinaren. Also da passiert ordentlich was. Fand ich jetzt für mich mal ganz interessant zu sehen, wie viel da eigentlich passiert. Unternehmen noch ganz viele weitere Anbieter von 1 zu 1 Coaching über Corona Crowdfunding Webinare. Die Digitalwoche von Stifter helfen, wo zehn Webinare zu digitalem Fundraising stattfinden innerhalb von einer Woche. Also die Bandbreite ist groß und darunter auch einige Austauschformate wie das vom österreichischen Fundraising. Verband.

Sprecher 1 Die liefern gerade richtig, ne? Also der österreichische Fahrzeugverband liefert richtig. Also angefangen von irgendwelchen Nationalratseingaben, über Austauschformate, über wirklich rechtliche Unterstützung, da geht richtig was über den Ticker. Eigene Slack-Gruppe für Mitglieder. Ja, oh, das wäre ein Traum, oder? Eine eigene Slack-Gruppe für Mitglieder vom Fund. Na gut, okay.

Sprecher 3 Ja, dann wird es auch ein bisschen aufwendig. Nee, ich sehe das auch so und gleichzeitig habe ich natürlich auch jetzt erstmalig Ich bin nicht so im Absagemodus wie normal. Also es passiert ja auch in normalen Wochen, in Nicht-Corona-Zeiten unheimlich viel. Dann ist da irgendwie, das ist jetzt vielleicht auch eine sehr Berliner Perspektive. Ich entschuldige mich für alle. im ländlicheren Raum wohne. Aber hier gibt es ja auch unheimlich viele Austauschformate, aber ich nehme an einfach in der Regel sehr, sehr wenig teil. Weil ich habe ja irgendwie ein Leben und ich habe ja Familie und so weiter und so fort. Und jetzt will ich natürlich auch einfach viel mitnehmen. Ich hatte gestern dann irgendwann war ich da in einem Webinar und habe dann im Slack noch an einer Teamsitzung mit einer Organisation teilgenommen und also so, das meinte ich, ich muss für mich selber noch den Umgang damit lernen. weil auf einmal alle gleichzeitig da sind. Und das ist, merke ich, jetzt für mich schon eine ganz andere Situation. Ich dachte ja und denke das immer noch so, ey ja, Homeoffice kann ich, mache ich seit je. zehn Jahren mache ich hauptsächlich Homeoffice, aber halt immer als der einzige. Und das ist schon eine echt andere Situation. So als externer in Organisation rein zu Homeofficen oder jetzt sozusagen alle gleich zu, wie auch immer man das jetzt nennt, Homeofficen. Aber ich finde es gut.

Sprecher 1 Der Jörg hat gerade eine Sache gesagt, da möchte ich gerne mit euch mal drüber reden, weil ich da auch noch selber abschließend keine wirkliche Meinung habe, aber eine Tendenz. Der Jörg sagte, die Webinare von Stifterhelfen oder auch die darüber hinaus sind ja. Umsonst, so, beziehungsweise gratis. Darüber kann man ja auch ohne Krise jetzt schon mal diskutieren. Will ich aber gar nicht. Mir geht es um das Thema, in Anführungsstrichen, Kriegsgewinner. Also ich erlebe das momentan sehr viele kommerzielle Anbieter, jenseits von Gemeinnützigkeit, also Dienstleister, digitale Angebote, die digitale Angebote machen, in vielen Fällen entweder auf Gebühren verzichten oder aber bestimmte Dinge komplett stark vergünstigt anbieten. Man liebt das angefangen von den Telefonanbietern, wo ich sage, ach, auf einmal geht’s, dass sie uns hier irgendwie noch zehn Gigabyte zusätzlich schenken über Zeitungsangebote, die auf einmal für vier Wochen kostenlos sind, bis hin zu zu Online-Kursen, die dann wirklich gratis stattfinden oder sehr stark vergünstigt. Und ich erlebe aber auch Angebote, mit denen ich persönlich nicht so gut klarkomme, wo auch im Fundraising auf einmal Kurzfristige Ad-Hoc-Digitalangebote an den Mann und an die Frau gebracht werden, die dann mal so ein Webinar für hundertfünfzig Euro angeboten wird, wo dann in einer Stunde mal eben die besten Tricks, wie man als Organisation durch die Corona-Krise kommt, angeboten werden. Ich habe da auf der einen Seite natürlich Verständnis für, gerade wenn es Dienstleister sind, wenn es Agenturen sind, die jetzt gerade, wie wir ja auch, nicht unbedingt. wenn es jetzt nicht gerade besonders gut geht in dieser Zeit und die auch versuchen müssen, Kunden zu sammeln und Kunden zu halten und auch Akquise zu machen. Auf der anderen Seite finde ich es eben nicht so gut, weil ich finde, dass eben diese Solidarität im Netz sehr, sehr deutlich zu spüren ist und dann solche Angebote aus meiner Sicht deplatziert sind. Wie welche Haltung habt ihr dazu sowas?

Sprecher 3 Ja, also ich kann das nicht allgemein sagen. Ich finde auch, dass bezahlte Webinare in Ordnung sind und dann, wenn es genug anderes Angebot gibt, nehme ich halt nicht dran teil. Also wenn das jetzt nicht so ganz radikal ein Bam, ich helfe euch jetzt hier aus der Krise, zahlt mir nur 500 Euro und ich erkläre euch, wie ihr die nächsten drei Monate überlebt. sondern so 150 Euro oder so finde ich für ein Webinar grundsätzlich erstmal auch in Ordnung. Also man muss ja auch damit rechnen, dass nicht jeder ein Geschäftsmodell hat, wo er oder sie sagen kann, ich mach das jetzt hier erstmal kostenlos, weil da kommt noch was dahinter. Also der Grundgedanke bei vielen kostenlosen Webinaren ist ja schon, entweder es gibt eine Querfinanzierung, also es gibt irgendwie externe Sponsoring oder es wird eh gemeinsam von einer Organisation gemacht. Oder eben man gibt einen Teil seines Wissens breit, in der Hoffnung natürlich irgendwo auch mal noch ein Beratungsangebot oder eine Beratungsleistung dazu bekommen. Und ich finde das per se jetzt nicht verkehrt, das auch bezahlt zu machen, wenn es jetzt das ist, was vorher kostenlos ist und bam, oh jetzt wollen es alle dann. schiebe ich da mal irgendwie Geld drauf, dann ist das natürlich verkehrt. Aber das habe ich jetzt persönlich noch nicht gesehen.

Sprecher 1 Ich erlebe solche Sachen, dass Konferenzen, die analog stattgefunden hätten, zum Teil eins zu eins ins Netz geschoben werden. Da bin ich selber an zwei Sachen beteiligt so. dann zum Beispiel auf Eintrittsgelder verzichtet wird, wo gesagt wird, wir nehmen dann wirklich definitiv nichts und die Sponsoren der Veranstaltung zucken mit den Schultern und sagen, naja, wenn wir es jetzt digital machen, dann sind unsere Sponsoringmittel sowieso geringer, als wenn wir es analog machen. Und dann können wir es auch umsonst anbieten. Also eher unter diesem solidarischen Bild.

Sprecher 3 Da freue ich mich ja auch drüber, aber muss man sich halt auch leisten können. Also das meine ich nur. Es gibt ja deshalb würde ich immer sozusagen auf den Absender achten. Und ich finde per se jetzt Geld für was zu verlangen erstmal vollkommen in Ordnung. Ich freue mich natürlich. auch über möglichst viel freies Wissen. Und wenn man es nicht muss, freue ich mich, wenn man es nicht muss. Ich habe es jetzt auch nicht vor, aber ich finde, wenn ein Absender damit Geld verdient, warum sollte jemand, indem er digital seine Zeit für was aufbringt, dafür kein Geld bekommen, wenn er analog seine Zeit dafür aufbringt, dafür Geld bekommt.

Sprecher 2 Ja, ich bin da ganz bei Jona. Also, wenn die Qualität stimmt und dass jetzt kein Ich kläre euch die Welt und löse euch die Krise in einer Stunde Marketinggeschrei ist, alles wunderbar. Also, finde ich dann willkommen, ähm, willkommenes Angebot. Ist ja eh noch dann die Frage, ob es wahrgenommen wird oder nicht.

Sprecher 1 Da kam ja heute auch über einen Tagesschau-Ticker, dass jetzt die Bundesregierung, glaube ich, war es, die auch nochmal vor kommerziellen Werbefallen warnt, wie man irgendwie Corona mit irgendwelchen Pilzen behandeln kann oder dass man Ich habe auch eine schöne Schreibung. Schamanenanzeige gesehen, die gingen auch durchs Netz, wo ein Schamane seine Geistheilerfähigkeiten anbietet, um von Corona geheilt zu werden. Also da gibt es ja, glaube ich, momentan irgendwie alles, was es nicht gibt. Gut, was es aber gibt da draußen, hat das vorhin mal so ein bisschen als positiven Aktionismus mal dargestellt und da war mir auch ehrlich gesagt in der Sammlung relativ egal, ob es sich dabei um Unterstützung für gemeinnützige Organisationen handelt oder nicht. Also gegen, was ich mal Spendenaktionen für Sexarbeiterinnen durchs Netz, die habe ich bekommen. Aber eben viel, viel Dynamik und viele Ideen. die auch teilweise einfach nachzumachen sind. Ich miss eine Sache durchs Netz gegangen, die fand ich super. Da hat jemand bei bei bei Spo Spreadshirt, einen Shop aufgesetzt, kann man ja machen so. Das ist ja dann so, dass man dann quasi sich selber da Sachen bestellt. wo dann ein gewisser Anteil der Umsätze eben dann in die eigene Tasche geht und derjenige, der das gemacht hat, hat eben gesagt, naja, es geht eben nicht in die eigene Tasche, sondern es geht direkt als Spende weiter, dieser Shop, und der hat irgendwie echt lustige lustige Shirts drauf. Ich gucke jetzt gerade nochmal drauf, ob die überhaupt noch drin sind. Ja, ich gucke jetzt gerade nochmal, ob, er war vor zwei Tagen das letzte Mal drauf. Haben sie echt noch neue dazu gemacht, aber was sie zum Beispiel rausgemacht haben, schade, waren, ja Mist, sie hatten unter anderem den Kopf von Professor Drosten Ja, der ist glaube ich raus, die haben sie rausgenommen. Schade.

Sprecher 3 Die sind umgezogen auf Seatshirt, das haben die immer noch. Ich finde das sehr schwierig, aber sag du mal, was ich denke,

Sprecher 1 Unter anderem eben auch den Kopf von Drosten und dann drauf irgendwie Keep Calm and Listen to Drosten so. Und dann haben sie diese, diese, ähm, in dieser Run-DMC-Grafik dann eben Stubenhocker noch gemacht. Aber ich sehe gerade, ich war wirklich jetzt seit zwei Tagen nicht mehr drauf. Sie haben das komplett neu. Neu aufgesetzt.

Sprecher 2 Aber das was du sagst, das habe ich gestern noch gesehen dort. Also, ich habe gestern überlegt, ob ich bestelle, dass ich den Link von dir hier im Pad gesehen hatte.

Sprecher 3 Die haben bloß ihr Fax Breadshirt und sind jetzt bei Seedshirt.

Sprecher 1 Ah, ja, sehr geil. Ah, sehe ich gerade. Fuck Spread Trad, ja, tatsächlich. Oh, dann ist das ja vermutlich wirklich aus rechtlichen Fragen, dass sie einfach die Konterfiles genommen haben vom Drosten, was sicherlich auch nicht abgesprochen gewesen ist. Und dieses Run DMC habe ich ja auch mal überlegt, ob ich was mit Fundraiser mache, FND, RSG, da geht Run DMC ja auch ganz massiv gegen vor, also gegen diese Optik. Seatshirt, okay. Seatshirt, mal gucken.

Sprecher 2 Was mich irritiert hatte gestern bei Seatshirt ist, du kannst es auch über den normalen Seatshirt-Shop bestellen. Kostet einen Euro weniger. Ist das dann nur der eine Euro, der gespendet wird pro Shirt oder nicht? Da habe ich, das habe ich. nicht so ganz gefundene Informationen dazu. Deshalb habe ich mir jetzt gestern noch auf Warteliste gesendet, okay, muss ich mich irgendwann nochmal zehn Minuten länger mit beschäftigen, damit ich dann so ein systemrelevant Shirt Für jemanden bestelle. Ja. Ja.

Sprecher 1 Also ich glaube, bei dem, bei dem Spreadshirt-Shop war das so, wie jeder Spreadshirt-Shop eben aufgesetzt ist, dass du dann, dass du eben dann Teil der Verkaufsprovision erhältst, also ähnlich wie ein Affiliate-Shop, ne? Und der große Teil dann auch beim, eben dann in dem Fall bei Spreadshirt hängen bleibt. Aber es war eben, soweit ich es gesehen habe, eben keine Aktion von Spreadshirt, sondern eben eine Privataktion und deshalb hatte ich das aufgenommen, mal auch in unserer Liste, von wegen einfach nachmachen. Also es sind so einfache Geschichten, die man. eben mal machen kann. Was ich auch entdeckt habe, ich glaube, das ist auch hier wieder so aus der Ecke Berlin. Ist eine Aktion vom Speisekombinat. Es ist so eine Soliküche in Berlin, die eben jetzt die Möglichkeit bietet, komm hier, wir kochen weiter und kauft einfach eine Mahlzeit für Menschen, die sie jetzt brauchen. Also für für wohnungslose Menschen eben in Berlin, wo man eben dann ja also für sieben Euro eine Mahlzeit zubereitet bekommt und die dann an entsprechende wohnungslose und bedürftige Menschen in Berlin ausgegeben werden. Und so wie ich es verstanden habe, ist das eben auch jetzt im Rahmen dieser Krisensituation entstanden.

Sprecher 2 So geht es online. Ich sehe aus Berlin in meinem Freundeskreis eher häufig Zäune, wo dann Einkäufe oder Mahlzeiten an den Zaun gehangen werden zum Mitnehmen, eben insbesondere für wohnungslose Menschen.

Sprecher 1 Ja, sondern die ganzen Tafeln sind alle dicht. Also es hat nicht unbedingt was nur mit wohnungslosen Menschen zu tun. Auch einfach andere Menschen, die darauf angewiesen sind, haben gerade echt ein existenzielles Problem.

Sprecher 3 Und dazu eindeutlich weniger luxuriöses Homeoffice als wir. Also das ist ja auch nochmal eingesperrt sein in eine Wohnung In einer Zwei-Zimmer-Wohnung schon doof, in einer Dreizimmerwohnung schon doof, ist in einer Fünfzimmer-Wohnung schon doof, ist aber irgendwie zu fünft in einer Zweizimmerwohnung auf jeden Fall Da gibt es gerade auf jeden Fall viel Potenzial für Ärger.

Sprecher 1 Ja, das haben Sie ja auch schon angekündigt. Wir haben eine Freundin hier, die arbeitet in einem Frauenhaus. Dann haben wir vor einer Woche schon gesagt, oh mein Gott, was wird denn da tatsächlich passieren? Wie gehen denn da die Gewalt Exzesse In manchen Familien einfach dann auch los. Mein Vater ist ja ehemaliger Kriminalbeamter, schon längst im Ruhestand, und er hat immer gesagt, die Menschen, die Familien kloppen sich zu Weihnachten und zu Ostern am meisten aufeinander rum. Da gibt es die meisten häuslichen Gewaltfälle und da sorgt es bestimmt gerade nicht für Freude in Familien, die sowieso schon gefährdet sind. Wir haben beim letzten Mal gesagt, die gemeinnützigen Organisationen werden alle zwangsdigitalisiert. Dinge, die vor vier Wochen noch undenkbar gewesen sind, funktionieren auf einmal und so habe ich auch eine Spendenaktion der Diakonie Deutschland entdeckt. Die Corona-Vraktion-Konferenz. Nothhilfe für obdachlose Menschen, passt also zum Thema von gerade. Da haben sie sich als Ziel 14. 000 Euro ausgerufen. Eine Spendenaktion, die via Facebook läuft. Aktuellen Zeitpunkt fehlen nur noch knapp 640 Euro. Dann sind diese 14. 000 auch erreicht und über 560 Leute haben bereits gespendet. Die Diakonie Deutschland lernt da auch, würde ich mal so sagen, auf einmal größere Aktionen bei Facebook zu starten. Ich bin glücklich, dass es diese Aktion gibt, aber mal ehrlich. Das ist jetzt ein Bundesverband, die machen sehr, sehr viel, dann sind schon 14. 000 Euro eigentlich auch fast wieder sehr wenig, oder?

Sprecher 3 Na gut, das heißt ja nicht, dass nicht die Einzeleinrichtungen nochmal und mehr machen. Also das ist ja immer eine multiple Geschichte. Und wenn die 14. 000 erreicht sind, dann wird man die auch hochstufen können.

Sprecher 2 Und wie du selber sagst, ist das ja etwas, wo sie gerade lernen, mehr zu machen. Finde ich gut. Das ist vielleicht auch ein Versuchspannon, der dazu führt, dass Sie in Zukunft da sich mehr trauen.

Sprecher 1 Apropos mehr Trauen der Jona, ach nicht der Jörg. Jörg war es, hat sich vor ein paar Tagen auf Facebook ein bisschen aufgeregt über auch eine weitere Ad-Hoc-Aktion. Regst du dich immer noch auf und kannst denn dazu was sagen, Jun? Ich sage immer Jona, warum sage ich heute immer Jona? Ich meine Jörg. Ich verstehe nicht, warum du aufgeregt sagst.

Sprecher 2 Ich habe einfach nur so, war er so Informationen am Zusammentragen, so hä? Irgendwas stimmt da nicht. Ich habe nur in den Nachrichten gesehen, dass da irgendwie in allen Sportnachrichten wurde getickert, dass die deutsche Nationalmannschaft jetzt 2,5 Millionen Euro spendet. Und dann hieß es für soziale Zwecke oder für Corona-Nothilfe. Also gab es irgendwie drei, vier verschiedene Aussagen, je nachdem welches Medium du liest. Und es wurde auf eine Seite verwiesen. die komplett neu war, von einer Agentur gemacht. Also auch das Team dahinter ist eigentlich eine Agentur gewesen, die eh im Fußballumfeld tätig ist. Und in den Artikeln der verschiedenen Seiten, der Journalisten, auch bis hin zur Süddeutsche Zeitung, stand immer, dort könne man dann auch selber aktiv werden und selber spenden. Da dachte ich, okay, cool, die deutsche Nationalmannschaft ruft zum Spenden auf. Finde ich ja grundsätzlich mal geil. Aber habe ich auf der Seite keine Infos gefunden, an wen genau sich das richtet, ob jetzt Sozial- oder Nothilfe oder was auch immer. Wir reden von Ja, ich glaube, ich weiß nicht.

Sprecher 1 Ich bin gerade nochmal drauf. Ich glaube, damals war auch im Impressum angegeben, dass sie einen Verein gerade gründen, jetzt gründen sie gerade eine GmbH. die wir helfen, GmbH. Genau, die Website gibt es noch und mittlerweile haben sie die Tafel Deutschland irgendwie mit Logo drauf und die und noch ein paar andere Förderungen. Kann ich immer noch nicht. Spenden kann man immer noch nicht, aber du kannst einen Abrisszettel ausdrucken, um den dann irgendwo hinzupinnen.

Sprecher 2 Und das war einfach so, okay, irgendwie, ich finde es schade, dass Journalisten da nicht irgendwie nachfragen, dass das irgendwie recherchieren. Und im Endeffekt, was da jetzt angeboten wird, ist, ich biete Hilfe an oder ich möchte Hilfen, dann kann ich das nach Postleitzahl sortieren. so wie es auch schon etliche andere Plattformen gibt und auch schon etabliertere Plattformen wie Quarantänehelden, die waren eine der ersten, die das großgezogen haben. Und mittlerweile, ich habe jetzt schon zweimal Anfragen bekommen von Leuten, die jetzt auch noch so eine Plattform gründen wollen, ob ich denen das nicht helfen kann, das zu vermarkten. Und ich dachte sage, nee, finde ich nicht sinnvoll.

Sprecher 1 Kommerziell oder wollen die das gemeinnützig machen?

Sprecher 2 Teils, teils. Aber ich finde es einfach nicht sinnvoll, da die X-T-Plattform aufzumachen, sondern gerade in so einer Situation heißt es doch Kräfte bündeln gemeinsam. vorangehen und dann schaue ich dann eher, wie kann ich denn eine Plattform noch größer machen, um da eben auch diese Hebelwirkung zu schaffen, den Netzwerkeffekt.

Sprecher 3 Ja, das ist halt wieder, das ist wieder das, was, also Jörg meinte, äh, Maik meinte gerade, positiver Aktivismus. Und natürlich ist es eine Form von Aktivismus und Aktivismus bedeutet eben auch, dass nicht super organisiert ist und das merkt man natürlich insbesondere in Krisen, die in Anführungszeichen nie da gewesen, also die noch nicht so erprobt sind. Und dann ist eben nicht klar, wer ist denn jetzt hier Main Player, wer ist denn jetzt der, der als erstes anfängt und dann, ich denke mir immer, lieber zwei Plattformen mehr als eine Plattform zu wenig. Auch wenn es natürlich, ich voll bei dir bin, natürlich sehr schön, eine zentrale Plattform zu haben. Natürlich findest du hier jetzt keine Spendenmöglichkeiten, weil die wahrscheinlich mit den Spenden gerade gar nichts anfangen könnten, also gar keine Verteilerwirkung hinmachen könnten. Ja, ich stimme dir zu, ich fände es schöner, aber ich bin da relativ desillusioniert oder ich glaube nicht, dass das so geht. Weil wir eben nicht diese zentralen Institutionen haben, wo ganz klar ist, bam, jetzt wir helfen, mach mal alles Betterplace oder mach mal alles hier, Stifter helfen, mach mal alles. Wer auch immer da sozusagen für zuständig ist. Und wir sehen das ja schon in der Nicht-Krisenzeit, wie viele neue Spendenplattformen, haben wir uns ja auch schon mehrfach drüber unterhalten, jedes Jahr neu gegründet werden, die alle irgendwie auf dieselbe Idee kommen. Oh, guck mal, wir könnten ja den Affiliate-Beitrag von irgendwas dafür nehmen.

Sprecher 1 Aber das ist ein bisschen zurückgegangen. Es gab ja mal eine Zeit lang, da ploppten die Gefühl jeden Monat auf.

Sprecher 3 Ja, das liegt aber nicht daran, dass da nicht Leute noch auf die Idee kommen, sondern es liegt daran, dass Amazon einfach nicht mehr dabei ist.

Sprecher 2 Es lohnt sich nicht mehr so sehr, das neu aufzuziehen.

Sprecher 1 Was sich anscheinend lohnt, ist aber das finanzielle Engagement von Fußballprofis. Da ging auch was rum in den letzten Tagen, nämlich Week. Kick Corona als Hashtag und auch als ja durchaus interessant gemachte Website, wo eine Vielzahl an, ich bin ja wirklich keine Ahnung von dem Thema, eine Vielzahl von von Fußballspielern, von Fußballprofis ihr Konterfeil darstellen und sagen, naja, wir engagieren uns auch und haben insgesamt 3,3 Millionen Euro für karitative Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Und da war, gab es auch eine Frage, Auf Facebook, ich glaube auch in der Gruppe Nachhaltiges Fundraising, ob es da schon Erfahrung mit gibt. Und die eine geschätzte Kollegin hat dann gesagt, sie hat einen Antrag gestellt, hat sofort Kohle gekriegt für einen Kinderhospiz. Das heißt Da scheint auf einmal was zu gehen und da scheint auch was Finanzielles zu gehen. Habt ihr da mehr Informationen? Ich nehme mich gar nicht, weil ich mich einfach mit dem Thema Fußball auch überhaupt nicht auskenne.

Sprecher 2 Es geht mir ganz genau, ich habe dann gesehen, so okay, ist das jetzt, sind das jetzt die gleichen Fußballer? Ist das jetzt doch eine andere Plattform? Haben die Journalisten damals nur falsch verlinkt? Oder sind das jetzt die Spieler, die nicht in der Nationalmannschaft sind und auch Gutes tun wollen?

Sprecher 1 Ich blick da auch nicht durch, weil ich zu wenig im Fußball drin stecke. Also in dem Fall laut Impressum? Auf Wiki Corona handelt es sich dabei um eine Spendeninitiative von zwei Personen. So, also auch so wie es da ausschaut und keine Rechtsform angegeben ist, ist das eine GbR und dann wird es natürlich nochmal besonders interessant, was da gerade wie funktioniert, aber Fakt ist auch, es ist eben keine Spendenplattform. Also man kann dort erstmal kein Geld reinwerfen. Doch, du kannst.

Sprecher 3 Doch, doch, ich möchte schaffen. Ja, da ist aber kein Spendenformular hinter, sondern es geht dann über die Hamburger Volksbankstiftung.

Sprecher 1 Ja, aber AB in Warte, aber es geht an Pet, aber so wie ich das sehe, es geht, also da steht es, es geht An die Hamburger Volksbank? Ah ja, okay, es geht nicht nur an die Hamburger Volksbank, sondern es geht an die Hamburger Volksbank Stiftung. Okay, dann ist alles gut.

Sprecher 2 Erinnert ihr euch an die andere Nachricht in der gleichen Facebook-Gruppe, nachhaltiges Fundraising, dass da die eine Agentur 150. 000 Euro Kreativfonds zur Verfügung stellt? Nee, ging an mir vorbei. Das ist nämlich genau dieselbe Agentur.

Sprecher 3 Ja, cool. Ja, aber ich finde das gut. Also ich meine, alle die, die jetzt ein bisschen ressourcenfrei haben, sollen das nutzen und die Fußballer haben Zeit und können Geld spenden und die Agenturen haben Zeit und sollen kreativ werden. Ressourcen zur Verfügung stellen. Das ist doch cool.

Sprecher 1 Ja, ich gucke gerade nochmal bei Wir brauchen Hilfe, wie einfach das geht, aber wenn die Silke vom Kind-Ausbizes relativ einfach gemacht hat, oder das ist ein kleines Formular, muss ein bisschen was angeben. Und dann gibt es ein Feld, warum wir eine Spende benötigen. Dafür benötigen wir Euro so und so viel. Hier ist unsere Bankverbindung und einreichen. Also ich glaube, einfacher geht es nicht.

Sprecher 3 Momentan. Sehr cool. Naja. So, welche Organisationen brauchen das gerade? Jörg, du hast eine Umfrage gemacht letzte Woche, auch über Sozialmarketing, wie Organisationen das jetzt einschätzen. Die Schweizer haben, glaube ich, parallel eine gemacht mit relativ ähnlichen Fragen. Kann man sagen, die Deutschen sind optimistischer als die Schweizer?

Sprecher 2 Nökay also nicht grob. Also wir wir haben also die wir haben tatsächlich Ein, zwei Fragen, die sehr ähnlich formuliert waren. Was bei den Schweizern als Aussage fehlt, also bei denen heißt es ja 80 Prozent rechnen mit weniger Einnahmen. Bei denen fehlt aber auch die Angabe, weiß ich nicht, oder kann ich noch nicht einschätzen. Das waren bei uns nämlich 35, nee, 38 Prozent. Insofern kann ich es nicht eins zu eins vergleichen. Aber auch bei uns haben mehr als die Hälfte der Fundraiser geantwortet, dass sie mit geringen oder erheblichen Spenden einbußen aufgrund der aktuellen Situationen. Aber auch ganz wenige, die sagen, dass sie jetzt mit Mehreinnahmen rechnen, weil sie vielleicht eine extra Aktion zum Thema Corona-Soforthilfe durchführen oder ähnliches.

Sprecher 1 Sag doch mal ein bisschen was zu der Umfrage. An wen ging das raus und welche Fragen hast du da gestellt? Weil das Ding lag ja zu größten Teil auf deinen Schultern, du hast es ja komplett selber entwickelt. Welche Fragen hast du gestellt und.

Sprecher 2 Ich habe aber auch Feedback bekommen. Zum Beispiel der Hannes Jennert vom Roten Kreuz hatte noch eine Frage beigesteuert. Das fand ich auch sehr hilfreich. Und zwei andere hatten auch gegengelesen, also ich habe es nicht ganz alleine gemacht und ich habe auch per Twitter aufgerufen mit Fragen. Einzuwerfen und dann haben wir quasi parallel mit dem Schweizerischen Fundraising-Verband, mit Swiss Fundraising, diese Befragung gestartet. Also die Schweizer haben es natürlich an ihre Mitglieder hauptsächlich gerichtet, wir an unseren Newsletter-Verteiler. Und da haben wir jetzt in dieser ganz frühen Phase, da können wir ja noch gar nicht abfragen, was ist es denn tatsächlich für eine Wirkung, was da jetzt passiert. Was wir abfragen können, ist die Stimmungslage. und so ein bisschen die allererste Lagereinschätzung. Und dann wäre es eigentlich spannend, das in einem Monat oder zwei nochmal zu fragen und zu vergleichen. Aber. Genau, fangen wir mal an. Also zunächst mal, das Engagement ist ungebremst. Wir haben ja verschiedene Aussagen dahingestellt und nur 6% sagen, ja. Jetzt erstmal ein Bein hochlegen und im völligen Müßigang überlegen, welche der eigenen Tätigkeiten eigentlich jetzt relevant sind, was sie fortsetzen können. Das haben die allerwenigsten gesagt. 90 Prozent haben angegeben, sie versuchen jetzt so viele Tätigkeiten wie möglich zu digitalisieren und fortzusetzen. Also keine Verschnaufspause für das Fundraising, sondern. Die Motivation, das Engagement eigentlich ungebremst weiterzumachen. Wow.

Sprecher 3 Das widerspricht deiner pessimistischen Grundhaltung, Maik.

Sprecher 1 Ja, ich bin auch wirklich nur das, ich bin gerade ja Ich würde es gerne glauben und freue mich natürlich sehr, wenn es denn tatsächlich so ist.

Sprecher 3 Aber ganz böse Anmerkung von mir, die bei denen das nicht der Fall ist. Nehmen nicht an Umfragen.

Sprecher 1 Genau, die haben keine Zeit, gerade aktuell sich um Umfragen zu kümmern. Die Umfrage, also ich bin wirklich etwas gerade sprachlos, weil ihr wisst, ich habe eine pessimistische Grundeinstellung. Die Umfrage läuft noch, Jörg. Sie ist noch nicht zu Ende gestellt. Wie lange wird die noch laufen?

Sprecher 2 Ja, wenn es jetzt um die erste Stimmungslage und Herangehensweise betrifft, dann würde ich das Ende der Woche dicht machen. Weil ansonsten müsste man neue Fragen stellen, damit es eine Vergleichbarkeit noch hat. Aber ich habe nur mal so zwei? Dadurch doch noch eine Querüberprüfung gemacht. Denn alle, die gesagt haben, dass sie es jetzt zumindest etwas langsamer angehen und ihre Tätigkeiten überprüfen. Von denen haben auch alle gesagt, dass sie versuchen, möglichst viele ihrer Aufgaben zu digitalisieren und fortzusetzen. Also selbst wenn man erstmal so Aufgabenkritik macht, dann wollen sie zumindest schauen, was davon sich digitalisieren lässt. Also niemand, der wirklich komplett den Kopf in den Sand setzt. In den Sand setzt, hält, steckt.

Sprecher 1 Ihr wisst, was ich will. Die Sache mit dem Kopf, Sand, Sand, Kopf.

Sprecher 3 Auf kurz meine persönliche Erfahrung, wir sind jetzt wieder eine Woche weiter. Im Verhältnis zur letzten Woche kann ich jetzt sagen. Zumindest das extern getriggerte Online-Fundraising, also Newsletter, direkte Aufrufe, selbst Social Media, scheint sich durch die Bank auch bei nicht Corona-bezogenen Aktivitäten zu eher positiv auszuwirken. Und ich weiß noch nicht, was das so für den Paper-Bereich wie sich das da auswirkt. Wir wissen natürlich, dass es sich für Face-to-Face schlecht auswirkt. Ich habe bisher nur Positives vom Thema Telefon-Fundraising gehört. Also das könnte natürlich innerhalb der Maßnahmen viel Bewegung machen, aber es sieht jetzt noch nicht so aus, dass sich jetzt alle potenziellen Spenderinnen und Spender sagen, oh Moment mal, wir drücken mal ganz auf die Tube. Wir spenden hier mal anders und von meinen persönlichen Erfahrungen jetzt von Newsletter letzte Woche auch nicht, was jetzt Durchschnittsbeträge angeht.

Sprecher 1 Ich glaube, wir sind weit davon entfernt zu sagen, dass Fundraising möglicherweise ein Gewinner aus dieser Zeit werden könnte. Aber was ich heute erlebt habe, ist, dass. Zum Beispiel auch die Stelausschreibungen jetzt erstmal nicht gestoppt worden sind. Heute sind auch nochmal Stellenausschreibungen rumgekommen. Und wenn die Organisationen jetzt da auch erstmal bremsen würden, würden sie die nicht mehr auf den Markt schmeißen.

Sprecher 3 Aber in der Regel ist ja der Non-Profit-Sektor in der Krise eher am Wachsen als Gesamtsektor. Heißt nicht, dass das für jede einzelne Organisation der Fall ist. Aber wenn wir uns überlegen, aus welchen Krisen bisher etwas entstanden ist, dann sind ja auch in ganz vielen Krisen überhaupt erst Non-Profits entstanden, mal gestartet sozusagen von den großen sozialen Krisen in der Vergangenheit, aber selbst auch irgendwie Umweltkrisen und was weiß ich was. Da sind ja in der Regel neue Organisationen entstanden, neue Leute. haben sich engagiert. Das heißt, um den Gesamtsektor ist es wahrscheinlich gar nicht so schlimm. Wir haben es jetzt natürlich insbesondere im Bereich der sozialen Träger gerade ganz hart, also alle, die eben nicht rein spendenfinanziert sind, sondern die zum Beispiel Fallzahlen abhängig sind. haben viel Sorgen. Ich weiß gar nicht, Maik, hast du das stärker verfolgt? Am Wochenende hatte der Paritätische einmal so eine große Notfallaktion von wegen Soziale Träger nicht unter dem Rettungsschirm der Bundesregierung in Deutschland. Jetzt sollen sie doch unter dem Rettungsschirm der Bundesregierung in Deutschland sein. Ich habe jetzt aber das Ergebnis gar nicht mehr mitbekommen. Hast du da nochmal mehr mitbekommen, wie das sich auswirkt?

Sprecher 1 Also genau, mein letzter Stand ist auch nur der, es gab Rabatts, weil eben sie nicht systemrelevant seien. Altenpflege, Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Und dann war ja eher die Frage, handelt es sich dabei eher im Entwurf um einen redaktionellen Fehler? Oder denken die wirklich so? Und dann ist ja wirklich durch die AWO sehr viel Druck dann auch reingekommen. Und da habe ich auch zum ersten Mal übrigens sehr, sehr schnell Maßnahmen auch bis hin zu Instagram. Minikampagnen sehen können. Und dann war ja ziemlich schnell auch deutlich, na, sie sind doch systemrelevant und es handelt sich dabei um einen Fehler. Ein Ergebnis habe ich noch nicht bekommen, aber dadurch, dass nach Der nach dieser Aussage, dass die sozialen Träger doch systemrelevant seien, es danach keinerlei Aufbäumen mehr gab, unterstelle ich jetzt einfach, dass das auch so ist und dass sie mitverhandeln dürfen. Aber wirklich genauer aus, genaue, konkrete Erkenntnisse habe ich auch nicht, aber ich weiß auch, Ich bekomme den einen oder anderen Newsletter, der teilweise auch alle zwei Tage rauskommt und wenn, den ich auch weiter verfolge, auch in der aktuellen Zeit. Und wenn das jetzt so wäre, dass. die rausfallen würden, dann wäre das ganz gewiss auch über diese Newsletter gekommen. . Aber ich habe jetzt keinen Menschen, den ich jetzt anrufen könnte und mal fragen könnte, sag mal, wie ist denn da eigentlich der Stand?

Sprecher 3 Ja, Newsletter sind gerade in. Absolut Podcasts, habe ich gehört. Podcast auch, wir machen ja jetzt auch mehr. Newsletter werden in fast allen Organisationen hochgefahren. Ich kann gerade Zum Beispiel den NABO-Newsletter empfehlen jetzt irgendwie zweimal die Woche Tipps und Lernsachen und irgendwie Kindervideos und was kannst du jetzt draußen machen, was kannst du nicht machen und so. Also da passiert gerade auch richtig was und das ist auch so von so einer jetzt gar nicht Fundraising-bezogenen, sondern wirklich so einer service-bezogenen Sicht, wirklich cool in verschiedenen Organisationen zu sehen, wie die sich gerade extrem schnell ja für so einen Bereich, der jetzt nicht immer der schnellste ist, umstellen, machen. Du hattest vorhin den Fundraising-Verband in Österreich erwähnt, die innerhalb von Tagen da was auf den die Beine stellen. Und da sehe ich gerade in ganz vielen Organisationen, dass die wirklich gute Dinge tun. Und wenn sich das jetzt noch ein bisschen strukturisiert, Bin ich da sehr optimistisch.

Sprecher 1 Und weißt du was? Was die gerade tun, ist genau das, was wir schon seit Jahren im Fundraising fordern, nämlich die bauen gerade Angebote für Kinder auf. Damit zu Hause was passiert. Und was reden wir nicht auch schon seit Jahren im Fundraising drum, dass wir Markenbildung, Markenaufbau, Solidaritätsaktionen. Altruismus lernen, schon mehr oder weniger im Kindergarten beginnen lassen müssen. Und die schaffen jetzt alle Angebote. Das ist eigentlich der genau richtige Ansatz, der hoffentlich nicht verpufft.

Sprecher 2 Jo. Was hoffentlich auch nicht verpufft ist, so ein bisschen die Frage, was die Organisationen jetzt daraus mitnehmen. Also einerseits natürlich, was das Fundraising betrifft. Da haben die meisten gesagt, sie können auch gar keine Aussage treffen, welche Werkzeuge jetzt doch hilfreich sind in dieser Situation, ob E-Mail, Social Media, Telemarketing tatsächlich jetzt wirkt. Sie haben den ersten Eindruck, aber die allermeisten sagen, ist noch zu früh, das einzuschätzen. Aber Thema, das wir jetzt mehrfach hatten, ja auch letztes Mal schon, eben Homeoffice. Das war mir total wichtig, da nochmal zu schauen, wie sind denn eigentlich die Vorbereitungen dafür in den Organisationen. Dazu haben wir einerseits ja acht Kurzinterviews gemacht, die auf sozialmarketing. de stehen bei Homeoffice. Aber in der Befragung nochmal Wie sind denn die Organisationen technisch oder von den Werkzeugen, also Chat-Videokonferenz oder organisatorisch auf Homeoffice vorbereitet? Und da kamen deutlich raus, dass zwar Technik und Werkzeuge soweit okay ist, aber wenn es um Entscheidungsstrukturen geht, darum, dass man den Roll für ein Homeoffice macht. Dass die Informations-Entscheidungsstrukturen und Teamstrukturen irgendwie erhalten bleiben, wie die Abläufe.

Sprecher 1 Da scheint es Nachholbedarf zu geben Kurze Anekdote. Ich habe mit einer Kollegin gesprochen, die bei einem großen sozialwirtschaftlichen Träger tätig ist, der auch bundesweit agiert und wo auch jetzt gerade eine Veranstaltung ins Netz übertragen werden soll, beziehungsweise ein Teil der Übertragung. Und dann hieß es, ja, wir können das aber erst im Mai machen. Okay, warum? Ja, weil die Kolleginnen und Kollegen müssen schriftliche Anträge stellen, dass sie diese Fortbildung jetzt als Webinar buchen dürfen. Okay. Ja, dann stellt mal schriftliche Anträge darauf. Also ich hoffe, dass der Alltag sie ein wenig überholt.

Sprecher 2 Was ich mich dann gefragt habe, wen erreichen wir eigentlich mit sozialmarketing. de? Denn die überwiegenden Teile der Befragten sagten, sie fühlen sich selbst sicher, 60 Prozent oder teilweise sicher im Umgang mit den digitalen Tools, denke ich, okay, geil. Schöne Aussage. Aber Ihre Kollegen schätzen sie nicht so ein. Ach. Also die Hälfte der Gefragen gibt anders Ihre Kollegen nur teilweise sicher. beziehungsweise ein Drittel nicht sicher im Umgang mit den digitalen Tools ist. Ist das jetzt so, dass wir nur die Digitalen erreichen oder überschätzen wir oder unterschätzen wir die Kollegen alle?

Sprecher 3 Oh, gute Spekulationsfrage. Naja, 90% der Deutschen denken, dass alle anderen Autofahrer schlechtere Autofahrer sind als Sie.

Sprecher 1 Was ja stimmt. Also ich meine.

Sprecher 3 Beim digitalen Tool stimmt das natürlich auch. Also ich finde es, um jetzt mal hier weiter der Positive zu sein, ich finde es gerade beeindruckend, wie viele die eben keine Erfahrung haben, da schnell mit reinkommen und schnell was machen und sich auch teilweise wirklich. . diebisch daran freuen, jetzt neue Tools auszuprobieren und da Dinge zu tun. Also das finde ich gerade ganz schön. So, und das finde ich hat sich diese Woche auch nochmal verbessert, während letzte Woche noch so ein bisschen panisch alles absagen war. Habe ich zumindest so in meinem näheren Umfeld jetzt diese Woche eher so ein bisschen, okay, wir stellen uns jetzt darauf ein, das geht mal ein paar Wochen, lass uns jetzt mal Online-Meetings planen, lass uns jetzt mal hier Sachen machen.

Sprecher 1 Nicht nur ein paar Wochen, das soll länger dauern. Nicht alles, nicht alles digital machen. Nicht alles, aber viele Fahrten, viele Flügel, viele Bahnfahrten einfach vermeiden, weil sie digital gehen können.

Sprecher 3 Ja, ich bin da. Dafür. Also gerade für Kurzabsprachen, also für alles, was jetzt nicht ein ganzer Workshop ist, sondern Was wirklich ein Meeting ist, finde ich das super. Und gleichzeitig merkt man, dass dann eben auch Dinge leichter sind, die mal ein bisschen überregional sind, weil das, was ich vorhin meinte. eben nicht ein Teil des Teams, ein Teil der Organisatoren, ein Teil von was auch immer, an einem Ort sitzt und es dann die externen gibt, sondern weil dann auf einmal alle extern sind und selbst wenn fünf davon in Berlin sitzen und drei nicht . . auch die fünf so verteilt sind, dass es keinen Unterschied mehr macht, während vorher hast du immer diese Geschäftsstellenleute und dann hast du die externen und das. Hat sich eben aufgelöst.

Sprecher 1 Meine Rolle ist ja hier die des Negativen. Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Deswegen gibt es, glaube ich, aus meiner Sicht einen Kampfbegriff oder eine Argumentation, die dann nach Der Krise, ja, wann auch immer das sein wird, dazu führen wird, dass es doch wieder auf die Tagesordnung kommt, das zu überlegen, ob es so sinnvoll ist. Ich habe da vielleicht mitbekommen, dass gestern Abend oder heute Morgen der Datenschutzbeauftragter von Hamburg den Lehrerinnen und Lehrern in Hamburg verboten hat, mit ihren Schülern via Skype zu kommunizieren, aber auch keine Alternative macht, wie man es da machen könnte. Auf jeden Fall dürften sie das definitiv nicht mehr tun. Und da ging ja auch gestern oder vor zwei Tagen schon durchs Netz, wie datenschutzkonform sind eigentlich diese ganzen Videokonferenz-Tools. Da ist eigentlich Wenn ich sage, Entspannung angesagt, aber zumindest ist es nicht alles so kritisch, wie es ursprünglich gedacht ist. Aber da kann man natürlich immer wieder sagen, naja, dann, dann, dann, wenn das alles so Datenschutz-GAU ist, dann dürfen wir das ja alles auch nicht machen.

Sprecher 3 Das muss ich dich jetzt leider enttäuschen. Fake News. Datenschutz Hamburg sagt, der hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit stellt fest. Es hat weder ein Skype-Verbot noch eine Untersagung des Unterrichts via Skype gegeben. Dann prangere ich den Faktencheck bei tagesschau. de an. Richtig ist, dass ein Mitarbeiter vor dem Hintergrund einer diesbezüglichen Eingabe darum bittet, mit den Datenschutzbeauftragten der Schulbehörde Kontakt aufzunehmen und so weiter und so fort.

Sprecher 1 Ich danke dir sehr für diese Klarstellung. Jetzt bist du wieder positiv? Ja, ich muss ja auch irgendwie wieder in den Tag kommen. Ich wollte sowieso positiv ja auch dir nochmal das Wort gönnen, weil wir ja auch noch eine sehr, sehr positive Nachricht haben.

Sprecher 2 Ja, bevor wir dazu kommen, habe ich auch noch was bei Homeoffice.

Sprecher 3 Aber Jonah auch noch was. Nur einfach zu diesem Datenschutz und was weiß ich was. Ich sehe schon, dass jetzt auch ein paar Dinge passieren, die durchaus natürlich auch datenschutzkritisch sind. Und ich habe ja nur die Hoffnung, dass wir dann gucken, jetzt wird halt Ad-Talk mal das gemacht, das gemacht, das gemacht. Und dass man dann mit ein bisschen Zeit dann, sei es eben in andere Tools, das übersetzt, sei es eben mit dann auch ordentliche ADVs abschließen, was jetzt sicherlich in den einen oder anderen verloren geht. Also dass wir sozusagen da in den Dauermodus übergehen und da bin ich momentan noch sehr positiv gestimmt. Jörg.

Sprecher 2 Ich wollte nur mal auf das Thema Tools und AVV, sonst war da klar, eingehen. Letzte Woche war es bei mir so, dass ich etliche Anrufe hatte mit, sag mal, welches Videokonferenz-Tool können wir schnell nutzen oder so, ja, so schnell Tool-Empfehlungen. Und das war auch der Anlass, warum ich dann ein paar Kurzinterviews mit Fundraiser gemacht habe. Also Steffen Neumann von der Diakonie, Dominik Multhaupt ABMAX, Bianca Kurz, Katja Brescher, Eva Hininger, Michael Jacobson, Michael Türk und Christian Müller, die jeweils mal so ihr Set an. Was sind die zehn wichtigsten Tools, damit ich im Homeoffice produktiv arbeiten kann, alleine und mit den Kolleginnen und Kollegen beantwortet haben. Und das haben wir eben auch auf Sozialmarketing gestellt. Finde ich total wertvoll. Da sind auch nochmal ein, zwei Tools dabei, die ich noch nicht kannte und die ich jetzt für mich ausprobieren werde. Das kann ich nur empfehlen für all diejenigen, die noch am perfekten Setup für ihr Homeoffice arbeiten.

Sprecher 1 Ich liebe diese Seiten. Also nochmal kurz nach links geschaut. Die T3N macht sowas auch regelmäßig in der monatlichen Ausgabe, wenn sie in so einer Synopse mal verschiedene Menschen vorstellt und dann auch immer verschiedene Tools darstellt. Und deswegen kann ich das von Jörg nochmal absolut. unterstreichen. Da gibt es immer irgendwas, was man noch nicht kennt. Und das sind wirklich echt großartige Tipps manchmal. Ich sehe irgendwas gerade, ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber ich glaube, der Link zu dem Artikel stimmt nicht. Kann das sein?

Sprecher 2 Äh, Sozialmarkt hätte ich das nicht mehr.

Sprecher 1 Da liegt es an meiner Verbindung gerade, die gerade zusammenbricht. Irgendwas ist bei mir dann, okay.

Sprecher 2 Ich hoffe, also nicht, dass wir jetzt gerade richtig ansturm haben während des Podcasts.

Sprecher 1 Anscheinend komme ich hier gerade überhaupt nicht mehr mit dem Browser weiter. Ich hoffe, dass dieser Podcast jetzt noch, dass der Stream nicht abreißt. Aber gut.

Sprecher 3 Internet überbewertet.

Sprecher 1 So, zum Rausschmeißer, Jörg. Kein Rauschschmeißer, ganz im Gegenteil.

Sprecher 2 Achso, ja, jetzt war jetzt gerade irritiert bei Rauschmeißer. Ich muss überlegen, was du meinst. Nein, wir haben es ja letztes Mal schon mal grob angekündigt. Es wird eine Online-Konferenz stattfinden. Eine Online-Konferenz zu der aktuellen Situation bzw. wie machen wir weiter. Und das richtet sich an Alle deutschsprachigen Fundraiser, das heißt Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wir sind da auch mit den Verbänden im Gespräch, mit der Helfen und der Akademie, dass wir das möglichst. Gemeinsam als Partner launchen. Und im Idealfall können wir damit morgen rausgehen. Rausgehen heißt, meldet euch an, aber vor allem markiert euch den 23. April in den Kalendern. Und das wird dann auch starten mit dem Call for Papers. Also wir haben ein paar Fragen, zu denen wir uns natürlich Einreichung erhoffen und sind gespannt, was für Beiträge da kommen, die uns helfen. In die Zukunft des Fundraisings zu gucken. Also beispielsweise jetzt die Situation, in der wir sind, wie kann das Fundraising da reagieren? Was sind die nachhaltigen Veränderungen, auch die wir uns einstellen müssen? Wir hatten vorhin schon kurz das Thema Aktionismus in der Zivilgesellschaft. Wie können wir das im Fundraising denn zu dauerhaftem Engagement münden lassen? Und ja, auch ganz generell, wie gelingt es Organisationen, jetzt einen Sprung voranzugehen, neue Chancen zu nutzen? und zukunftsfähiger, nachhaltiger zu arbeiten. Also ganz viele Fragen, mit denen wir uns ja auch immer so ein bisschen ad hoc beschäftigen im Podcast. Da hoffen wir natürlich auf wertvolle Beiträge aus dem In- und Ausland. um hier voranzugehen und uns allen ein bisschen mehr Orientierung zu geben, wohin das Fundraising nach dieser Situation

Sprecher 1 Ja, entwachsen sich entwickeln soll. Was ich super spannend finde, ist, dass wir dann ja schon wieder vier Wochen weiter sind Also die Spekulation, die wir ja auch jetzt hier im Podcast hatten und die ersten vorsichtigen Erfahrungen, die Jonah gebracht hat aus seiner Nabu-Welt, sind natürlich jetzt Dann schon wirklich wieder vier Wochen weiter. Das finde ich einfach besonders gut. Man hat zum ersten Mal die Situation, dass das ein bisschen gesetzt ist, man ist zum Alltag angekommen 24. Ne, wann haben wir gesagt? 26. oder wann war? Der 23. April. Der 23. April. Uhrzeiten und so weiter stehen alle noch nicht genau fest, weil da sind wir noch in der Planung. Und ja, auch dann danke dir nochmal, Jörg, weil du hast da wirklich ja auch das Engagement und übernommen und da auch hast du sehr stark den Hut im Ring dafür.

Sprecher 2 Ja, aber das bist du genauso, das ist Jona, Katja, das sind alle mit einem Strang und auch von den Partnern kommt wundervolles Feedback, wenn wir jetzt gerade so schauen, wie wir das gemeinsam umsetzen könnten. Da kommen richtig, richtig gute Hinweise und Ideen und auch das Programm, das wollen wir ja nicht irgendwie für uns im Kämmerlein entscheiden, sondern da bitten wir auch jeden Partner, dann zum Beispiel jemanden für die JW zu benennen. und uns dann wirklich Gedanken zu machen, wie sieht das ideale Programm für einen solchen Tag aus und sehen, ob das vier, fünf, sechs oder gar sieben Beiträge sind. Da müssen wir dann schauen, wie da die beste Dramaturgie und die inhaltliche Breite abgedeckt werden können. Aber da freue ich mich drauf.

Sprecher 3 Ich würde mich besonders freuen, wenn sich jemand findet. Aus einer Organisation, die in anderem Umfang schon mal aus der Krise rausgekommen ist. Sei es Keine Ahnung, wir hatten ja jetzt so ein paar Krankenhäuser, die mal komplett wegen der IT-dicht machen mussten, sei es wegen großer negativer Berichterstattung, sei es wegen finanzieller Krise, sei es wegen Klimakrise, was weiß ich was, sei es Menschen, die vielleicht schon ein bisschen länger im Fundraising sind und schon mal Fundraising in Wirtschaftskrise und Co. gemacht haben oder aus anderen Ländern mit ähnlichen Erfahrungen. Also am allermeisten würde ich persönlich mich darüber freuen, wenn vielleicht auch unter den Zuhörerinnen und Zuhörern irgendjemand dabei ist. der die Erfahrung aus anderen Krisen übertragen kann auf das Jetzige. Also dass wir nicht nur so komplett Corona, Corona, Corona, Corona, Corona, Corona, Corona, Corona da drauf gucken, sondern vielleicht findet sich ja jemand, der sagen kann, wir hatten ein Problem, wir sind so damit umgegangen, wir haben das und das daraus gelernt.

Sprecher 2 Das klingt super. Da bin ich, äh fühle ich mich deinem Wunsch wunderbar nah und kann mich dem anschließen. Ich bin total gespannt, was da kommt.

Sprecher 1 Wir haben vorhin über Geld gesprochen und über Preise und über Teilnahmebedingungen. Diese Veranstaltung wird für Teilnehmende kostenfrei sein. Definitiv, genau. Also anmelden, dabei sein. Und bitte nur anmelden, wenn ihr wirklich dabei seid. Wäre schöner. Bitte einfach dabei sein. Das ist ja auch nochmal so ein Unterschied, den müssen wir auch alle lernen. Während viele Veranstaltungen da draußen im echten analogen, also im echten Leben nehme ich zurück, im analogen Leben in dieser Kohlenstoffwelt dann irgendwann auch ausverkauft sind, weil es keine Plätze mehr gibt, ist es ja auch beliebig skalierbar.

Sprecher 2 Genau, also ich hoffe auf eine ordentliche dreistellige Teilnehmerzahl. Aber ich bin auch mit weniger zufrieden. Hauptsache wir haben einen geilen inhaltlichen Austausch.

Sprecher 1 Ich glaube, das Letztere werden wir auf jeden Fall haben, einfach aufgrund der Tatsache, dass da wirklich großartige Partner mit dabei sind. Und ja, eben wir nicht nur in Deutschland bleiben. Apropos nicht in Deutschland bleiben, vielleicht als Ergänzung dazu, das ist irgendwie, zumindest in meinem Blickfeld, fast völlig verschwunden, dass. Dieses Jahr auch wieder die Fundraising online stattfindet. . Nämlich auch eine Webinar-Veranstaltung und eine Input-Veranstaltung für Fundraiserinnen und Fundraiser auf der gesamten Welt. die von der Resource Alliance regelmäßig stattfinden durchgeführt wird. Und jetzt muss ich auch nochmal in den Kalender gucken, das habe ich nämlich irgendwie gar nicht mehr.

Sprecher 2 29. und 30. April. Ende des Monats.

Sprecher 1 Genau, auch dann über zwei Tage und vor allen Dingen über alle Zeitzonen. Ich habe da dreimal, glaube ich, mitgemacht. Und fand das wirklich großartig. Auch da, die Anmeldung kostet erstmal nichts. Und manchmal muss man sich so ein bisschen an die Zeiten gewöhnen. Und manchmal auch an interessante Akzente der Referentinnen und Referenten, aber wer sich schon immer mal im selben Chatraum mit Chatraum mit einem brasilianischen Fundraiser befinden wollte oder wissen wollte, wie es in Japan funktioniert, das ist eure Konferenz. Perfekt.

Sprecher 3 Sehr cool. Ich werde heute Abend an einem ersten Online-Konzert teilnehmen. Gibt es ja jetzt auch gerade einige. Habe ich noch nicht gemacht. Freue ich mich heute Abend. 18 Uhr, Dota, live.

Sprecher 2 Kann ich nur empfehlen. Das klingt spannend. Ja, ja, das stimmt. Jona, wir waren ja noch auf dem letzten Konzert, der stattfinden konnte. Ich glaube, einen Tag später wurden alle Konzerte in Berlin abgesagt. Das war knapp.

Sprecher 1 Wenn ihr da draußen Tipps habt, was man nicht nur in Berlin alles machen kann, während man eingesperrt ist, sondern wenn ihr. von Aktionen aus Fundraising-Organisationen aus Privatinitiativen wisst, über die man mal entweder völlig begeistert oder auch gerne kritisch berichten kann, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion auf fundraisingradio. de. Der eine oder andere macht das immer, darüber freuen wir uns. Und solange das nicht überhand nimmt, können wir das auch immer wieder erwähnen. Wie schön. Ja, denn Ich glaube, bin fest davon überzeugt, dass wir hier in dieser Runde auf jeden Fall weitermachen.

Sprecher 3 Ja, bleibt da mehr nichts anderes übrig, ne?

Sprecher 1 Wir haben ja nichts zu tun. Ist ja langweilig.

Sprecher 3 Ja, schön wär’s.

Sprecher 1 Absolut. Also wir haben schon festgelegt, dass wir spätestens auf jeden Fall die übernächste Folge gemeinsam machen werden. Die war die übernächste Folge rundet, nämlich es ist die hundertste Folge Fundraising-Radio. Und die wollten wir eigentlich auf dem Fundraising-Kongress. Durchführen, mit einer Flasche Sekt dabei oder was auch immer. Die werden wir nun digital durchführen. Ich hoffe sehr, dass der Andreas Berg auch mit dabei sein wird. Dazwischen wird es noch eine weitere Folge geben. Da Ich aber gelernt habe, sie nicht anzukündigen, inhaltlich, weil da immer wieder Dinge dazwischen kommen. Nur soweit, dass sie geplant ist und auch kurzfristig passiert. Und dann haben wir wieder gemeinsame Zeit in der kommenden Woche. Super, bis dann. Danke euch. Bleibt gesund. Bleibt gesund, ist auch das neue Habt dich lieb, ne, oder? Alles vielleicht gesund und tut Gutes. Und redet drüber. Das ist ja auch so ein Fundraising-Ding, ne? Ja, aber erst mal ein Gutes tun.

Sprecher 4 Tschüss, tschüss. Jetzt müssen wir singen oder wie war das? Noch auf dem Abschluss? Nein, aber ich fix dir vielleicht das YouTube-Video und du hängst es hinten dran, scheiß auf Copyright. Sehr gerne.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

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