Jona Hölderle
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Transkript
Sprecher None Another step. Another step. Another step.
Sprecher 1 Schönen guten Tag, hier ist das Fundraising Radio Folge 96 und ich hätte nicht gedacht, dass wir uns so schnell und so früh wiedersehen. Beziehungsweise wieder hören. Wir sind etwas Virus geplagt und nicht nur ich bin Virus geplagt, sondern auf der anderen Seite auch der Jona. Moin Moin und der Jörg. Moin Moin. Der, glaube ich, von uns allen am meisten in der letzten Woche noch gereist ist und völlig aus dem Speed gekommen ist und quasi bei Tempo 130 auf null innerhalb von zwei Metern gestoppt ist, oder? Ach, passt.
Sprecher 2 Ja, ich genieße jetzt gerade mal wieder ein paar Tage von zu Hause arbeiten zu können.
Sprecher 1 Okay. So. Ja, die letzte Folge mit Jona ist irgendwie noch gar nicht so lange her und schon sitzen wir wieder hier und müssen reden und haben gedacht wir reden mal über Fundraising In der Krise and eröffnen eine kleine Krisenedition mit Folge 1 about the Dinge, die dann hier so passieren. Wer irgendwie von euch im Leben lebt, wird festgestellt haben, dass sich das Leben relativ rasant, sehr dramatisch geändert hat. Wir sitzen irgendwie alle vermutlich zu Hause. Viele haben mehr Zeit, viele haben mehr Zeit, als ihnen eigentlich lieb ist. Und das Ganze hat natürlich auch Auswirkungen auf das Fundraising in Deutschland. Und darüber wollen wir reden in der kommenden Sendung und eigentlich, ja vielleicht in der ersten Runde auch nur ein bisschen spekulieren, was da auf uns zukommt, denn wirklich vieles wissen wir ja irgendwie noch nicht, aber ich würde als allererstes gerne mal von euch wissen, Jungs, wie sieht denn jetzt gerade aktuell euer Alltag aus? Also man muss nochmal sagen, heute ist Dienstag, der 17. März. Alles das, was wir hier sagen, kann vielleicht morgen früh schon wieder völlig anders sein. Aber deswegen. Alles mal als Disclaimer gesetzt. Ja, mit heutigen Nachmittag, wo seid ihr? Was habt ihr bislang getrieben und wie erlebt ihr gerade die aktuelle Zeit?
Sprecher 3 Ja, ich habe das Gefühl, noch nie war Garten so ein Luxusgut. Bei uns ist es so, dass sowohl meine Frau als ich auch als auch ich jetzt beide komplett zu Hause sind mit beiden Kindern und dementsprechend Ist jetzt so das klassische Homeoffice-Leben im Sinne von, es wird den ganzen Tag so ein bisschen gearbeitet, aber nie so richtig konzentriert. Und mal kriegt der eine dann irgendwie zwei Stunden Telefonkonferenz und der andere macht was mit den Kindern, mal sind beide bei den Kindern, mal ist mal gemeinsam im Garten. Bei uns war das Wetter heute so gut, dass man draußen ein bisschen arbeiten konnte. Und dadurch bin ich, glaube ich, in einer sehr privilegierten Position, das jetzt halbwegs genießen zu können. Es hat halt alles abgesagt und das macht die Zeitplanung angenehmer. Wenn auch nach wie vor sehr, sehr ungewiss, aber wir haben jetzt sozusagen so viele Veranstaltungen, Fortbildungen abgesagt, dass das sich etwa ausgleicht mit der erhöhten Kinderbetreuungszeit.
Sprecher 1 Dazu würde ich was kommentieren wollen, aber erstmal würde ich gerne wissen wollen, was denn jetzt mit dir ist. Ich habe dich schon angekündigt, Jörg, dass du gefühlt irgendwie noch ziemlich viel am Reisen warst. Wie sieht denn jetzt dein Alltag aus seit gestern?
Sprecher 2 Naja, also ja letzte Woche war ich noch gut unterwegs, da war ich noch zwei Tage in Bochum, zwei Tage in London und ganz normale Kundenarbeit gemacht. Und dann mache ich jetzt halt erstmal ein paar Wochen Homeoffice, was Sie hat sich jetzt nicht groß unterscheidet von sonst anderen Wochen, wenn ich nicht beim Kunden bin. Ich bin den halben Tag am telefonieren, am E-Mail schreiben, am Texte schreiben. Und so wird das die nächsten Wochen weitergehen, denke ich. Also eine große Änderung hat für mich bisher nicht stattgefunden. Ja, ich fahre jetzt die nächsten Wochen nicht zum Kunden, aber Das ist eigentlich auch ganz angenehm. Also die Arbeit läuft ja trotzdem weiter, dann halt bei Videokonferenzen. Das hat natürlich jetzt nochmal deutlich zugenommen. Die Leute sind auch besser telefonisch erreichbar, merke ich. Aber im Leben verändert hat sich so erstmal nicht. Sie macht die gleiche Erfahrung wie Jona, das natürlich etliche. Präsenzveranstaltungen abgesagt sind, Vorträge, Workshops bzw. verschoben sind. Das würde man natürlich auch einnahmenseitig spüren, also wenn so vier, fünf Vorträge auf zwei Monate abgesagt sind. Das ist schade für den Gelbbeutel, aber auch insofern schade, als dass sie natürlich im Herbst dann alles ballen wird. musste eigentlich jetzt im April schon einen Terminstopp für den Herbst machen, mehr oder weniger.
Sprecher 1 Das ist ja das, was ich vermute. Ich bin ja da, wie ihr wisst, immer ein bisschen fatalistischer unterwegs. Mal gesagt, wir sind jetzt vielleicht in der ersten Phase einer Lethargie oder. wie auch immer geballten gemeinschaftlichen Depressionen, die wir reinrutschen und dann sind wir dann hinter im zweiten Halbjahr, so es denn dazu kommt, alle wieder im geballten Burnout. Weil sich alles das, was jetzt im ersten Halbjahr abgesagt wird, wirklich dann im zweiten Halbjahr tummeln wird. Und das wird auch, glaube ich, nicht lustig werden.
Sprecher 3 Ja, der September ist voll.
Sprecher 1 Ist er schon?
Sprecher 3 Nein, es wird auf jeden Fall. Es sind jetzt drei Veranstaltungen bei mir im September verlegt worden. Und der September ist eh in der Regel kein ruhiger Monat. Es wird schon viel werden, aber vielleicht wird das ja auch alles nochmal abgesagt. Also ich mache jetzt gerade auch so Termine machen, das ist so sehr witzig. Ah, und dann könnten wir da wenn der Termin vorher dann stattfindet oder wir könnten das dann ganz online machen, dann wäre aber nur noch der Zeitraum. Also das wird auch für Ein Verwaltungswissenschaftler wie mich irgendwie keinen Spaß. Ich mache ja gerne Pläne. Und so diese Pläne unter Unsicherheit bei jedem Termin eigentlich ein Fragezeichen davor ist witzig und man merkt jetzt auch, wie unterschiedlich optimistisch verschiedene Organisationen sind. So von wegen, ach, das verschieben wir jetzt mal in den Mai oder das verschieben wir jetzt mal in den September. Oder wir sagen es ganz ab, das sind so die drei Fatalitätsstufen gerade.
Sprecher 1 Ich habe gerade für einen Kunden auf einer Website eine Veranstaltung eingestellt. Für den 6. Mai. Das ist aber echt irgendwie optimistisch. Also das ist ja auch mal so die Frage, wir wissen ja letztendlich gar nicht, was passiert und das ist für mich persönlich auch die eine der größten Herausforderungen. Ich habe gerade wirklich das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Also das, was du als Verwaltungswissenschaftler gerade so betont hast geht mir da als Nichtverwaltungswissenschaftler irgendwie ähnlich. Und bei mir läuft hier immer der Tagesschau-Ticker. Und ein befreundeter Agenturkollege sagte vorhin am Telefon. Na genau das läuft bei ihm eben nicht, weil er sonst, also weil er, wenn er das sehen würde, die Kontrolle verliert. Und ich sehe halt immer, ich möchte gerne aktuell bleiben. Wie ist denn da so eure Strategie? Seid ihr eher Dass ihr das minütlich oder stündlich verfolgt, was hier so reinkommt? Oder habt ihr sogar eure Einmitteilung auf euren Smartphones ausgestellt?
Sprecher 3 Du hast all Mitteilungen auf deinen Smartphones.
Sprecher 1 Ja, so Spiegel- und Tagesschau-Pusch, ja schon, aber immer irgendwie.
Sprecher 3 Nee, das springt ja nicht nur durcheinander. Ich hab meine ganz normale Morgenroutine morgens einmal alles durchgucken und dann versuchen alles andere zu ignorieren.
Sprecher 2 Und Jörg? Hat sich nichts verändert.
Sprecher 3 Okay. Aber ich lebe ja in einer Beziehung und naja, da sind ja bekanntlicherweise immer zwei und dementsprechend. Waren wir auch schon gut vorbereitet, bevor alle anderen gut vorbereitet waren? Ich muss mir da also gar nicht so viel Sorgen machen, das übernehmen andere in meinem familiären Kreise.
Sprecher 1 Also, du willst uns sagen, das Klopapier liegt bei dir.
Sprecher 3 Nee, nee, überhaupt nichts Übertriebenes, aber 14 Tage sind jetzt nicht so ein Problem.
Sprecher 2 Okay, das. Aber da kann ich mitgehen. Also meine Tiefkultur war selten so voll wie jetzt. Da habe ich tatsächlich noch zweimal einen Großeinkauf gemacht in letzten Wochen.
Sprecher 1 Wir haben gar keine große Tiefkultur, die ist irgendwie echt ziemlich klein, aber na gut. Es muss auch trotzdem nicht irgendwie Erasco sein. Also, wir sitzen im selben Boot, obwohl wir in drei Bundesländern sind, auch das hat sich seit gestern erledigt, weil es ja eine bundeseinheitliche Regelung jetzt mittlerweile gibt und wir wissen nicht, was da kommen wird. Was wir aber wissen, ist, dass es das Fundraising weitergeht Geben wird. Und wir uns, glaube ich, so spekuliere ich jetzt mal, habe ja gesagt, ist eine Spekulationsfolge, dass sehr wahrscheinlich eines der desaströsesten Spendenjahre sein wird. Also so spekuliere ich Das würde ich gerne mal eure Meinung wissen. Eins der desaströsesten Spendenjahre sein wird, was in den letzten Jahren da gewesen ist.
Sprecher 3 Davon gehe ich auch aus. Also wir haben ja mehrere Gründe sozusagen, warum es schwierig sein könnte. Der erste, den hatten wir in der letzten Folge ja schon so ein bisschen. Menschen haben gerade sehr wenig Aufmerksamkeit für andere Dinge. Also eben weil, wie du gerade meintest, dauern Ticker, dauernd irgendwelche hässlichen WhatsApp-Nachrichten. Bin ich froh, nicht bei WhatsApp zu sein in diesem Fall. Und so weiter und so fort. Das nimmt ja so viel Raum ein bei Menschen in dieser Aufmerksamkeitsökonomie, dass für die ebenso wichtigen Themen gerade sehr wenig Platz ist und für die vielleicht nicht ganz so wichtigen Themen dann noch weniger Platz ist. Also Alleine das ist ja schon von Nachteil noch gar nicht gesprochen, dass es, wenn wir die Aufmerksamkeit haben, dann noch dazu kommt, vielleicht geringere Spenden. Bereitschaft, dass wir es mit finanziellen Unsicherheiten zu tun haben. Jetzt sind wir drei gerade Freiberufler. Ich bin jetzt auch schon so, na, vielleicht jetzt nicht nochmal. eine Grußanschaffung machen, man weiß ja nicht, wie es ja sozusagen weitergeht, und das wird sich sicherlich auch auf den Spendenbereich übertragen. Das gilt aber ja wahrscheinlich auch für den Großspenderbereich, wenn wir uns anschauen, was jetzt gerade irgendwie an Aktienmarkt Abbrüchen und wie auch immer man das nennt, Sinkungen basiert ist, ist das jetzt vielleicht auch nicht der Bereich, wo Menschen so gerne ihre Überschüsse spenden. Also da ist ja durchaus einiges im Argen. Und dann haben wir dazu noch die Frage, ob es eine thematische Verschiebung gibt. Also ob wir. Ich hoffe ja, dass das Gesamtspendenvolumen sozusagen nicht zu stark sinkt, aber selbst wenn das nicht der Fall ist, dann wird das ja. Verschiebungen innerhalb der einzelnen Spendenorganisationen geben. Und zu befürchten ist ja durchaus eine Wie nennt man das? Eine Renationalisierung der Spendenbereitschaft. Also das natürlich, oder ich würde spekulieren, dass das insbesondere internationale Organisationen nochmal ein bisschen schwerer haben. Wir haben das ja gemerkt, vor zwei Wochen war die Grenzöffnung Türkei, Griechenland. Noch ein beherrschendes Thema, da ist in öffentlichen Medien fast gar nichts, das macht die Situation da unten nicht besser Alles, was ich jetzt von Bekannten weiß, die da gerade sehr involviert sind, ist, dass es gerade eher noch weiter eskaliert. Und da ist der Virus noch gar nicht in die katastrophalen. Zustände in Flüchtlingscamp eingetroffen, sozusagen.
Sprecher 1 Also dass da dass das Ich glaube, da waren wirklich auch drastische Worte gewählt, aber das kam so nebenbei noch über die Ticker. Das interessiert sich nicht mehr. Genau, aber niemanden mehr.
Sprecher 3 Und da haben wir ja eine Reihe von Organisationen, die da unheimlich wichtig jetzt sind, sowohl die kleinen Organisationen, die ja teilweise unheimliches Engagement draufbringen, aber natürlich auch die großen von Caritas, MSF und Co. Da bin ich mir nicht sicher wie. viel, die an Aufmerksamkeit und an Geld da noch gewinnen können.
Sprecher 1 Ja, aber auch packt es doch mal in den Alltag zurück. Also wir hatten, wir haben ja heute Dienstag, ich glaube am letzten Freitag war das. wo bei meiner Schwiegermutter im Münsterland, wirklich ein kleiner Ort in der Umgebung von Münster, auf einmal Door-to-Dor-Fundraising stattgefunden hat und Jungs und Mädels in den blauen Unizer-Jacken vor der Tür standen. Normalerweise hat einer auch noch einen wirklich blöden Spruch gebracht, der hat uns wirklich alle aufgeregt, wo wirklich die Aufmerksamkeit versucht wurde, nochmal da drauf zu packen. Und meine Schwiegermutter hat gesagt, ich gehe jetzt einkaufen. Ich muss mich ein bisschen vorbereiten auf das, was jetzt kommt. Also bei allem Respekt und ich habe. Sie hat ja wirklich ein großes Herz für, ne? Aber einfach das, das, das Thema, der Fokus war ja gar nicht da. Also die hatten auch, glaube ich, keinen Keinen tollen Job da gerade. Und da habe ich auch nochmal Kontakt aufgenommen mit Unicef und die haben gesagt, naja, sie haben ja auch jetzt alles eingestellt. Also es findet jetzt an der Haustür auch nichts mehr statt. Also selbst vor Ort kriegst du die Menschen ja thematisch nicht mehr gebogen. Ja.
Sprecher 2 Schauen wir mal. Also definitiv Unsicherheiten beim Einfluss auf das Spendenverhalten. Monetär definitiv. Was aber gleichzeitig ja gerade passiert ist Viele Hilfsaufrufe oder Unterstützungsaufrufe in Social Media, sei es für den Nachbarn einkaufen und ähnliches. Also, wo schon so ein Gemeinschaftsgefühl gerade eher gestärkt wird durch diese Krise. Und was ich mich frage, ist dann nicht unbedingt nur nach Geld spenden, sondern ist da gerade ein Potenzial für freiwilliges Engagement? Wie steht es denn aus mit dem Thema Online-Volunteering? Weil wisst ihr noch damals so vor neun Jahren auf dem Fundraising 2. 0 Camp zu unterhalten. Manche wie Hannes Jennert, die intensiv zum Thema arbeiten, zum Beispiel auch beim Roten Kreuz, sind da immer noch am Ball. Aber dass die Organisationen jetzt ein Stück weit umschiften würden, um zu sehen, hey, wie können wir denn jetzt digitale Engagementmöglichkeiten während der Krise schaffen, sehe ich noch nicht, wäre aber spannend, sich da diese oder kommende Woche mal Gedanken zu machen. Und da vielleicht die eine oder andere Organisation zu sehen, die in diese Richtung denkt und auch das Freiwilligenmanagement verändert.
Sprecher 1 Also das möchte ich nochmal betonen. Das, was du sagst, halte ich für. Absolut großartig. Ich meine, wir sind ja im strategischen Fundraising nicht so sehr die Freunde von Aktionismus. Aber was hier in den Kommunen gerade passiert innerhalb von wenigen Tagen, also das Hochschule, Ploppen von Senioreneinkaufsdiensten bis hin zu ja wirklich Seelsorgetätigkeiten über Videokonferenzen und auch im kirchlichen Bereich. Das ganze Angebot von digitalen Dingen, wo man bislang immer gedacht hat, das Kirche. der irgendwie 30 Jahre zurück ist, was das Thema Digitalisierung angeht, das ist, glaube ich, nicht minder wertzuschätzen, unheimlich groß und da ist Aktionismus in dem Fall mal genau das Richtige. Also Volunteering, bürgerschaftliches Engagement kriegt da echt einen Drive in der Hoffnung, dass das auch erhalten bleibt. Online-Volunteering, da sprichst du was an, habe ich noch überhaupt gar nicht drüber nachgedacht, ist mir bislang so noch gar nicht aufgefallen, aber es kann auch sein, dass ich da einfach nur nicht richtig gesucht habe. Ne, ich habe nicht gesucht, aber es ist halt auch noch nichts über den Weg gelaufen.
Sprecher 2 Gibt’s da nichts? In Bezug auf jetzt die auf die aktuellen Situation habe ich da auch noch nichts gesehen. Da müsste man den Hannes vielleicht mal fragen, ob der mehr wahrnimmt. Das sind ja auch Angebote, die man durchaus auf Plattformen wie Better Place auch als Zeitspende suchen kann. Also sowohl Organisationen dort Gesuche platzieren können, als auch Privatpersonen, die sagen, dass sie von zu Hause aus sich engagieren möchten.
Sprecher 1 Ist jetzt nicht direkt ein Online-Volunteering-Thema, aber was mir gestern über den Weg gelaufen ist, das würde ich auch nochmal verlinken, ist eine Aktion auf Startnext, die um Spenden und um finanzielle Unterstützung für. Freiberufler bittet… In dem Fall auch ganz konkret um, also ich habe jetzt gelacht, nicht, weil ich weil ich gegen Freiberufler bin überhaupt nicht, sondern eher, weil es doof klingt, dass hier drei Freiberufler um Unterstützung bitten momentan. Aber es geht dort wirklich um Andere Freiberufler primär momentan noch, nehme ich um die ganzen Künstlerinnen und Künstler, zum Beispiel Kleikünstler, Moderatoren, die einfach jetzt In diesem Monat eine Nullrechnung, also keine Rechnung schreiben können. Und da sind auf dieser Start Next-Seite auch verschiedene unterschiedliche Projekte gelistet. Das war auch sehr, sehr schnell draußen. Wie gesagt, jetzt kein Online-Volunteering, aber eher das digitale finanzielle Unterstützen.
Sprecher 2 Ja, aber fürs Fundraising genauso relevant, wenn da. Überlegen, welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf Non-Profit-Organisationen. Und wir als erstes in den Kulturbereich schauen, da haben wir dabei ganz große Probleme.
Sprecher 1 Ja, das wird ganz, ganz. Krass. Also ich glaube, egal wo wir hingucken momentan, und wir haben es, ich habe ja gerade am Anfang gesagt, es ist noch eine Spekulationsfolge, da sind wir vielleicht in wenigen Wochen schon viel weiter, aber wir können im kleinen Lokalen gucken, was das Einbrechen der Spenden Für wirklich die Person um die Ecke bedeutet, bis hin zu, ja, weltwirtschaftlichen Auswirkungen, die das Ganze haben wird, weil auch da Also heute kam eben über den Ticker, dass VW nicht mehr produzieren wird, die Lufthansa zu kämpfen. Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, dass Thuji in eine. eine Absicherung von 110 Millionen Dollar hat für ihre Ausfälle, was die Rücktritte angeht… Also da werden wir noch eine Menge erleben. Aber lasst uns doch wirklich mal, das hat zumindest haben wir uns so gemeinsam vorbereitet, auch auf die heutige Sendung, mal wirklich schauen, was passiert denn eigentlich in den Organisationen. Ich habe mit einigen telefoniert, eher jetzt mit Organisationen, die ich jetzt auch schon etwas länger kenne, nicht unbedingt aus Gründen des Virus, sondern eher der Planung der kommenden Arbeit. Mit wem habt ihr denn schon Kontakt gehabt und was erlebt ihr, was in den Organisationen gerade passiert?
Sprecher 2 Naja, das Thema Remote Office oder Homeoffice ist nicht für alle Organisationen schon ein so geübtes Thema. Das heißt, nicht unbedingt alle haben die Infrastruktur, das gut und sicher abzuwickeln, brauchst du einen Laptop dafür oder dass du dich von zu Hause aus einloggen kannst. Selbst wenn das klappt, dann heißt es nicht, dass das auch nach Sicherheitsstandards gut klappt. VPN-Zugänge sind nicht so vorbereitet, Leute so geschult, dass das standardmäßig genutzt wird. Also da sehe ich schon ganz schöne Professionalitätsunterschiede bei den Organisationen, überhaupt Remote Office zulassen zu können. Ich weiß nicht, Jona, ähm Du bist du bist äh dauerhafter eingebunden. Wie ist deine Wahrnehmung?
Sprecher 3 Also alleine schon an so banalen Dingen wie einem Laptop, also einem Dienstlaptop, der dann eben vielleicht auch den Datenschutzanforderungen entspricht, dass er auf eine Datenbank zugreifen kann, scheitert das. Und ich kenne große Organisationen, die nach wie vor Büroarbeit machen, die also nur sagen, Risikogruppen zu Hause bleiben, Eltern freistellen, wenn sie auf Kinder aufpassen müssen. die eben sagen, entweder freigestellt oder im Büro arbeiten.
Sprecher 1 Und das ist ja fatal.
Sprecher 3 Also so, und das gibt es im NGO-Bereich, genauso wie im kommerziellen Bereich. Und wenn man sich die Straßen anschaut, hat das jetzt nicht so die krassen Auswirkungen, wie ich sie erwartet hätte.
Sprecher 2 Du meinst jetzt die Straßen von Neuenhagen, ne?
Sprecher 1 Also die Straßen von Hattingen sind auch noch voll hier. Hier tut auch niemand irgendwas, um sich an irgendwas zu halten. Aber ich habe gestern von einer auch bundesweit tätigen Organisation gehört, hat eine Kollegin berichtet, Dass sie alle nach Hause geschickt worden sind, um zu bitten, sich um eine bestimmte Uhrzeit abends von ihren eigenen Rechnern auf das Firmennetzwerk, also auf das Organisationsnetzwerk einzuwählen, weil man gerne mal einen Stresstest machen möchte, möchte, einen Belastungstest. alle Mitarbeiter drauf sind. Also ich glaube, das hat jemand von euch hier auch in unser gemeinsames Pad hier geschrieben. Haben die eigentlich Krisenpläne? Also ich erlebe da auch momentan Alles. Entschuldigung.
Sprecher 2 Juna, ich glaube, wir müssen den nächsten Mal reinmachen mit ihrem Karantelekriter.
Sprecher 1 Ich hab mich tatsächlich, glaubt’s mir oder nicht? Ich hab mich wirklich nur verschluckt. Hat irgendwie ein Stück Nuss noch irgendwie von einem anderen Nuss gekaut. Die ist jetzt gerade irgendwie wieder hervorgekommen. Entschuldigung. Also nein, alles gut, keine Gerüchte spreuen.
Sprecher 3 Krisenpläne gibt es ja auf mehrfachen Ebenen. Also natürlich haben viele Organisationen Krisenpläne, aber nicht für diese Krise. Also eben nicht für Mitarbeiter, können von zu Hause arbeiten oder nicht, wobei wir ja sagen müssen, dass eigentlich der NGO-Bereich In einem sehr großen Teil, zumindest jetzt in der Blase, in der wir uns befinden, also marketinglastig, forschungslastig, kommunikationslastig, hervorragend remote geeignet ist. Und da, also wir kennen das ja wirklich infrastrukturell von diesen Windows 98-Rechnern. Da ist ja Laptop jenseits von. Die zweite Ebene, die uns jetzt weniger bei diesen marketinglastigen Organisationen, internationalen Hilfsorganisationen trifft, die aber natürlich im sozialen Bereich unheimlich groß sind, sind ja wirklich teilweise existenzielle Dinge. Also Organisationen haben in der Regel eben keinen Puffer. Also wir dürfen ja als Organisation nicht wirklich Rücklagen für Krisen vorhalten. Und dann Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die ein oder andere Organisation da zumindest mal runter skalieren muss. Also gerade Organisationen mit Kundenkontakt, also gerade Organisationen, die das fängt ja schon bei einem Besucherzentrum an, das fängt bei Sozialeinrichtungen an, die regelmäßigen Kontakt brauchen, Beratungseinrichtungen, die vielleicht nach Fällen bezahlt werden und nicht mit einer ordentlichen Grundfinanzierung und so weiter und so fort. Also das wird schon schwierig.
Sprecher 1 Ich kann mich an eine Krise erinnern, die war aber genau andersrum. Und daraus ist sogar was Gutes entstanden, was leider ein bisschen eingeschlafen ist. Und zwar war das eine humanitäre Krise im Jahr 2005 und die hieß Tsunami. Und aus diesem Tsunami heraus kamen ja viel zu viele Spenden an. Und Organisationen waren auf einmal in der Situation, innerhalb von kürzester Zeit Personal zu akquirieren, was an die Hotlines geht, was an die Verbuchungen geht und so weiter. Und letztendlich war das der erste Schritt. Hin zu einem Qualitätsmanagement im Fundraising, nämlich dem TQE Modell, was ich weiterhin für hervorragend halte. Aber Das war, also letztendlich können wir es doch auch auf uns selber beziehen. Ich meine, Firmen und Organisationen sind nochmal in einer anderen Verantwortung, für sich Risiken zu entdecken. Aber ganz ehrlich, Jungs, ich weiß nicht, wie es euch aussieht. Ich bin abgesichert gegen Krankheit. Kann erstmal nicht viel passieren. Ich bin abgesichert gegen Unfall und auch noch gegen andere Sachen. Gegen diese Geschichte bin ich nicht abgesichert. Und ich glaube, das ist auch mal die Frage der Abwägung. Wie hoch ist ein Risikofaktor? Für was mache ich mir Pläne? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Großteil meiner Leute nach Hause schicken muss? Ich weiß nicht, ob es naiv ist zu sagen, ich mache mir da überhaupt keine Gedanken drüber. Aber solche dicken Brocken, da glaube ich, sind die wenigsten drauf vorbereitet.
Sprecher 3 Ja, aber eben, also das meine ich mit Krise. Wir sind super darauf vorbereitet, was ist, wenn woanders eine große Krise kommt, wie schaffen wir es, da schnell Personal hinzubekommen, wie schaffen wir es da schnell, Medikamente hinzubekommen, wie schaffen wir es, unser Fundraising schnell Auf eine neue Krise einzurichten. Da sind insbesondere eben die ganzen Entwicklungszusammenarbeitsorganisationen mittlerweile hervorragend drauf vorbereitet. Ich habe das Gefühl, immer mehr Organisationen sind auf PR-Krisen vorbereitet. Also was ist, wenn ein Mitarbeiter Scheiße gebaut haben, was ist, wenn ähnwo innerhalb der Organisation sozusagen es Grund für externe Anfeindungen gibt. Also Kommunikationskrisen noch nicht ideal, aber sind einige darauf vorbereitet. Aber in dem Bereich. Natürlich nicht auch nicht so häufig der Fall. Man hätte sich natürlich jetzt irgendwie seit Ende letzten Jahres sich darauf vorbereiten können. Aber das.
Sprecher 2 Mindestens seit anderhalb Wochen war auch klar, dass die Schulen geschlossen werden und es nicht überraschend kommt, dass die Mitarbeiter zu Hause ihre Kinder betreuen.
Sprecher 3 Genau, also ich kenne Organisationen, die seit vier Wochen sagen, nehmt abends euren Laptop mit nach Hause.
Sprecher 2 Ah, sehr schön.
Sprecher 1 Wer sind denn aus eurer Sicht in den Organisationen diejenigen, die da am ehesten darauf vorbereitet sind. Also sind es die Mitarbeitenden, sind es die Führungskräfte, welche Abteilungen sind es vielleicht gar nicht? Wie seht ihr das?
Sprecher 3 Na, ich glaube, es sind schon wir. Also die Kommunikations- und Fundraiser sind am in der Regel die flexibelsten. So, weil das sind die Leute, die unterwegs sind, das sind die Leute, die externe Kontakte haben, das sind die Leute, die halt komplett digital arbeiten in vielen Fällen. Da sehe ich schon relativ viel. Aber Schauen wir mal ab. Schauen wir uns mal an, wie Maud ist eine Buchhaltung eingerichtet. Also ich sehe das ja auch in den Organisationen. wann schon mal die sogenannte Telearbeit. Das heißt wirklich noch so, aber wann die überhaupt wem gestattet wird? Und das ist natürlich in den kommunikationsstarken Jobs in einigen Organisationen zumindest gang und gebe. Aber eben, das ist nicht unbedingt in den ganzen Buchhaltungen normal, dass du da Buchhaltung von zu Hause machst, dass du da Da unten sehe ich auch keinen Laptop, da sehe ich nicht was in die Richtung. Und dann, das ist jetzt meine ganz böse Unterstellung, ist natürlich nach wie vor die Leitungsstruktur in den meisten Organisationen nicht so gut, dass sie so schnell reagieren könnten.
Sprecher 1 Ja, ich habe ja gestern gesagt, wir werden jetzt alle zwangsdigitalisiert und wir werden fünf Jahre nach vorne geschubst, nachdem wir 20, also. Wir sind auch zwanzig Jahre zurück, vielleicht sind wir danach nur noch fünfzehn Jahre zurück. Aber wir werden auf wir werden erleben, oder ich erlebe das jetzt seit gestern, eigentlich schon seit einem Wochenende, dass ich Anrufe kriege von Organisationen, die sagen, sag mal, helf mir doch mal, ich bau mal ein Tool, oder wie geht denn das jetzt eigentlich da mit dieser Videokonferenz? Und ich erlebe immer noch, dass es eine Herausforderung ist, trotz der veränderten Situation, dass die Menschen überhaupt eine Videokonferenz nutzen. Sondern wirklich dann eher gucken, dass sie das allererste Mal in ihrem Leben mit einer Telefonkonferenz kämpfen. Und auch da habe ich heute schon erlebt oder gestern schon erlebt, dass da schon die ersten Telefonkonferenzanbieter auch zusammengebrochen sind und nicht mehr einwählbar waren, weil sie einfach zu viel Last hatten Also ich glaube, dass durch die Situation, in der wir jetzt sind und wir auf einmal gezwungen sind, bestimmte Dinge zu tun, wirklich, ja. einen blöden, aber trotzdem Erfolg erzielen werden. Und ich glaube auch oder ich hoffe sehr darauf, dass, wenn wir hier durch sind, ist ja Spekulationsfolge, dass einiges von den Dingen auch erhalten bleibt und nicht wieder zurückgeschraubt wird.
Sprecher 3 Na gut, alte Weisheit auf die letzte Krise ist man danach immer gut vorbereitet. Aber ja, also ich sehe es jetzt mal, ich bin ja der Optimist in dieser Runde, wobei Jörg auch alle gegen den Pessimisten meist.
Sprecher 1 Optimist, es ist, glaube ich, Pragmatiker und es ist ein Pessimist. Stimmt.
Sprecher 3 Aber ich glaube natürlich, dass das für so Themen wie Homeoffice langfristige positive Auswirkungen hat. Absolut. Also alleine schon infrastrukturell vorbereitet darauf sein, merken, ob es funktioniert oder nicht funktioniert. Ich hatte, ich glaube, das habe ich letzte Woche ja schon mal erzählt. von einer Kollegin, die gesagt hat, sie sei total froh, weil sie war immer die Einzige, die Homeoffice macht. Und jetzt hat die Geschäftsführung mal gesagt, Homeoffice ist gleichrangig. Und einfach mal so diese Anerkennung innerhalb der Organisation. Das kennt man ja auch in manchen Organisationen, wo dann irgendwie mal Eltern ab und zu mehr Homeoffice machen oder Menschen, die noch am vorherigen Standort sind oder Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen dann vielleicht nicht jeden Tag ins Büro wollen und so und die dann aber immer so aus den Kommunikationsströmen ausgeschlossen sind und Das ist schon schwierig, da brauchst du Infrastruktur, da brauchst du aber eben nicht nur technische Infrastruktur, sondern da brauchst du Erfahrungswerte, da brauchst du Kommunikationen, die eingespielt sind. Und das wird Dadurch auf jeden Fall besser. So, um jetzt mal hier was ganz Positives reinzubringen.
Sprecher 2 Das ganze Thema Kommunikationskultur, interne Kommunikation, das bekommt jetzt garantiert nochmal Auftrieb.
Sprecher 1 Da sind wir vielleicht bei unserer nächsten Folge, die dann irgendwann stattfinden wird, in absehbarer Zeit ein bisschen weiter, weil wir mit weiteren Organisationen schon gesprochen haben oder gemailt haben oder Videot telefoniert haben, kann ja auch sein. Vielleicht nochmal zusammengefasst, wir gucken ins Fundraising. Der Deutsche Fundraising-Kongress ist abgesagt. Das war in der letzten Folge hier im Radio ja auch noch Spekulativ isn’t davon ausgegangen, dass er stattfindet ab. Wichtig, wichtiger Hinweis er ist verschoben In den August, wird eine Sommerfolge dann werden. Der Deutsche Stiftungstag ist, soweit ich weiß, tatsächlich abgesagt oder verschoben auf einen Termin, den es noch nicht gibt. Der Fundraising Tag NRW ist verschoben und also an Events tut sich da gerade einiges Ja, das wird sich alles im zweiten Halbjahr irgendwie tummeln, was verschoben wurde. Lass uns mal einen Blick werfen auf das, was im Fundraising in Alltag in den Organisationen läuft. Also, ich sag mal, ja, entschuldige.
Sprecher 3 Nee, ich wollte dann gleich damit anfangen. Also apropos Events. Wir haben natürlich ja auch im Fundraising Events, wir haben in den Organisationen Events, die sind alle abgesagt. Jetzt zumindest mal alle bis nach Ostern, aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass vor den Sommerferien nicht viel stattfindet. Ich habe mich gerade in der von Stefanie Neumann empfohlenen Facebook-Gruppe zum Thema Corona und Fundraising international ein bisschen umgeschaut. Gerade beim angloamerikanischen Fundraising hängt ja noch viel mehr an Charity-Events. Die sind richtig am Arsch teilweise. Wenn du da zwei, drei große Events hast oder auch nur ein großes Event als kleine Organisation. und damit einen Großteil deiner Einnahmen machst und dieses Event jetzt abgesagt ist und vielleicht sogar noch Unkosten für dieses Event hast, ist natürlich richtig, richtig doof.
Sprecher 1 Da sind wir in Deutschland, die haben ein bisschen anders aufgestellt, diese großen Fundraising Events gibt es in der Form aus meiner Sicht also diese Glanzveranstaltungen gibt es in der Form aus meiner Sicht nicht, die zur Spendenakquise gedacht sind. Jetzt gibt es so Organisationen wie die Ronald-McDonald Kinderhilfe, die hat da ja einen Fokus auch drauf auf diesen Veranstaltungen. Aber Ich kenne jetzt keine riesengroße Spendengaler, die mir sofort in den Blick fallen würde, jenseits der Glamour-Veranstaltung, die man im Fernsehen sieht. Oder habt ihr da noch was auf dem Schirm?
Sprecher 2 Nicht keine großen, aber es gibt ja auch viele kleine Organisationen, die auch Events aufbauen. Schau dir Viva Con Aqua an. Schau dir laut gegen Nazis an. Also alles, was so an dem Kulturbereich nochmal zusätzlich angedockt ist. Die haben natürlich auch Probleme. Nehme ich an. Absolut. Ja. Oh Mann, das stimmt.
Sprecher 1 Ich hatte gerade das Thema Face to Face schon erwähnt.
Sprecher 2 Gestern noch im Einkaufszentrum, ich habe noch einen großen Einkauf gemacht. noch ein Dialoger getroffen von Excel Skinnerdorf. Also die waren noch im Gespräch, Leute angesprochen. Solange die Einkaufszentren auf haben, vermute ich mal, dass die noch da weiter stehen werden. Aber das ist auch noch eine Frage von ein, zwei Tagen in den meisten Bundesländern. Also spätestens dürfte face to face erstmal eine Pause haben.
Sprecher 1 Also ich war vor zwei Wochen für die Akademie unterwegs im Kurs 38 und da hatten wir auch zwei Einheiten zum Thema Face-to-Face und dann waren die Kurs. Kollegen von Dialog direkt da und die berichteten auch nochmal davon, dass ganz viele, also das war wie gesagt schon vor zwei Wochen oder schon fast drei her. . Dass die ganzen Ordnungsämter sie gar nicht mehr reinlassen würden in die Städte. Und das war damals schon herausfordernd, weil sie gesagt haben: Naja, ihr habt mit Leuten zu tun, ihr geht in die Hand, ihr habt bei euch ist Kommunikationsknotenpunkt, wir lassen euch da einfach nicht mehr stehen. So und das ist natürlich für die Organisationen, natürlich auch für die Agentur, aber besonders für die Organisationen auch fatal, wenn die einfach gar nicht mehr in die Städte reingelassen worden sind. Deswegen mit dem Einkaufszentrum würde die Sache, ich sag mal, würde dann wiederum stimmen, weil das ja wieder Privatgrundstück ist. Da entscheidet ja das Einkaufszentrum und nicht die Kommune.
Sprecher 2 Ja gut, aber man könnte auch sagen, wir haben verstanden, dass es Sinn macht und suchen keine Umwege. Ja, stimmt aber.
Sprecher 1 Aber wir gehen davon aus, dass es momentan keinen Sinn mehr macht. Face to Face wird in zumindest der absehbaren ganz konkreten Zeit, für den Fall, dass wir hier auch noch sowas kriegen würden wie Ausgangssperren, ist es ja sowieso tot.
Sprecher 2 Ja, was dagegen total gute Chancen hat jetzt gerade, ist das Thema TelefonFundraising. Die Leute sind ja wieder bei Festnetz erreichbar. Die sind ja plötzlich zu Hause. Also das heißt auch, politische Umfragen dürften plötzlich ganz andere Ergebnisse bringen, wenn die auch zum großen Teil auf Festnetz anrufen. Arbeitszeit beruhen.
Sprecher 1 Dem technisch auf der einen Seite, wenn jemand anruft, es wäre die Frage, ob die Menschen tatsächlich Bock habe überhaupt mit jemandem zu telefonieren zu einem ganz anderen Thema. Das wird sich dann herausstellen.
Sprecher 2 Naja, wenn die Leute jetzt gerade sozial vereinsamen, dann sind sie doch froh, wenn das Telefon klingelt.
Sprecher 3 Also wenn du gute Telefone hast, die ja auch sagen, ey, wir wollten uns in der Zeit jetzt nochmal bei Ihnen melden, Sie haben Zeit, wir haben Zeit, wollten nochmal aufs letzte Jahr zurückblicken, vielen Dank und so weiter und so fort, das kann ich mir schon vorstellen, gerade Spenderbindungen und Und dann am Telefon habe ich ja dann auch die Möglichkeit, irgendwie zu sagen, trotzdem steht die Welt nicht still, da kann man nochmal irgendwie ein Projekt vorstellen und da ein bisschen was machen. Ich wollte nochmal ganz kurz auf die Dialoga zurück. Das ist natürlich für die für die Agenturen sehr, sehr doof. insbesondere für die guten mit vielen festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aber für die Organisationen, glaube ich, nicht ganz so ein großes Drama, weil die meisten Organisationen, die Face-to-Face haben, einen hohen Dauerspendeanteil anhab dabei haben. Das heißt klar Ist doof, wenn da keine neuen reinkommen, weil immer welche wegfallen, wegsterben, was, was, ich was. Aber du hast ja, wenn du einen hohen Dauerspendeanteil hast. immer noch eine ganz gute Grundfinanzierung und ich gehe jetzt nicht davon aus, dass, zumindest wenn das jetzt nicht eine irre Finanzkrise nach sich zieht dass die Kündigungsquoten bei Dauerspenden so stark hochgehen. Das ist in anderen Bereichen bei Organisationen, die sehr stark von Einzelspenden abhängen, von Egal ob jetzt Mailing oder anders getriggert, nochmal ein bisschen härter.
Sprecher 1 Du sprichst aber ein Thema an, das ist die mögliche Wirtschaftskrise so mach, wer sich so Dinge halben Tag vom Fernseher oder vom Radio aufhält, der wird darüber spekulieren, behaupte ich mal. Mir geht es dann nicht anders. Also du hast du auch gerade gesagt hast, eine größere Anschaffung, ja, vielleicht jetzt eher nicht. Und die Frage nach der Solidarität und der Rausgabe von Von Geld in Form von Spenden muss dann sehr, sehr stark emotional getriggert sein. Also beispielsweise jetzt diese Grenzsituation in Griechenland, die ja Zurzeit gar nicht mehr vorkommt. Das wäre was, wo ich sagen würde, das ist jetzt, das ist so arg und so drastisch, dass es meinen Alltag hier in der Form sogar noch übertrifft an der Stelle. Aber ich meine, du weißt, wie sehr ich eure Arbeit schätze, aber jetzt Ich sag mal, Dauerspender zu gewinnen für Naturschutz in Deutschland, halte ich dann für eher sekundär. Also da gibt es auch sicherlich die unterschiedlichen Themen, die dann nochmal profitieren werden.
Sprecher 3 Wir sind gespannt. Aber von wegen Wirtschaft, ich vermute, Unternehmensfundraising ist gerade nicht der größte Spaß.
Sprecher 2 Gibt, glaube ich, gerade dringenderes.
Sprecher 3 Das meine ich ja im breiteren Sinne Also erstens haben die Organisationen Extreme jetzt erstmal mit sich selbst zu kämpfen, zweitens ist CSR natürlich jetzt eher das Erste, was gekürzt wird. Erstes eher dann Marketingbudget.
Sprecher 1 Ich habe im Auf Spiegel Online einen sehr, sehr, also für mich fast berührenden Artikel oder Beitrag gelesen, der leider im Pay hinter der Paywall war. Es war mehr oder weniger eine Meinung abgeschrieben. eines Journalisten, der aber auch nochmal sehr reingegangen ist in das Thema, naja, für irgendwas wird es gut sein und irgendwelche Veränderungen wird es hervorrufen und diese Veränderungen sehr detailliert beschrieben hat. Und unter anderem auch natürlich solche Geschichten, die regelmäßig jetzt kommuniziert werden. was das Thema CO2 in den letzten Wochen angeht und was das Thema Rückbesinnung auf sich selbst, Rückbesinnung auf die kleineren Netzwerke, Hinterfragung von Globalisierung, Lieferketten und so weiter. Wenn man Wenn das tatsächlich nicht nur Einzelmeinung ist, sondern wenn auch jetzt Unternehmer anfangen, nicht nur kurzfristig zu sagen, wir müssen jetzt wieder an die Rotation kommen und wir müssen alles wieder ans Laufen bringen und sich auch hinterfragen, naja, jetzt haben wir hier erlebt, wie vulnerabel unser ganzes System ist. Macht es nicht Sinn, wenn wir es jetzt wieder komplett neu aufbauen müssen, es doch anders aufzubauen. Aber es mag auch wieder naiv sein. Aber wenn es denn so ist, gerade dann würde CSR ja wieder Sinn machen.
Sprecher 3 Maik, plötzlich bist du wieder so positiv. Ja, ich kann es auch wieder ausschalten. Ich bin total irritiert und teile den Optimismus nicht.
Sprecher 2 Da bin ich leider mit Jonah auf einer.
Sprecher 1 Ja, es war doch ein Versuch, Leute. Es war ein Versuch.
Sprecher 2 Aber ja, schön wär’s. Lasst uns träumen. Nee klar doch. Also es gibt ja eh schon den Trend hin zu nachhaltigeren oder faireren Produkten. Ein gutes Tun mit Dienstleistungen, die du eh einkaufst. Kann schon sein, dass das nochmal stärkt. Aber ich glaube, ich nehme es zurück die ganz großen Auswirkungen Also ich würde mich freuen, aber ich glaube nicht, dass das Wirtschaftssystem sich in den Grundfesten verändern wird. Aber ein kleiner Trend, der weiter wächst.
Sprecher 1 Ich hatte heute ein Telefonat mit einer Kollegin von einer Organisation, die sich auch mit Gesundheitsthemen beschäftigt, die auch, ja, im Grunde genommen wissen, was da jetzt gerade passiert. Und sie sagte mir in so einem Nebensatz, es ging um ein ganz anderes Thema, ja, ja, unsere Mailings machen wir ja jetzt auch weiter. Wie sieht es denn damit aus?
Sprecher 3 Solange die Post noch ausliefert.
Sprecher 1 Thema, ja, echt.
Sprecher 3 Ich glaube, da gibt es gerade wenig, also ähnlich Mailing, aber auch jetzt sowas wie Newsletter, E-Mail-Marketing Da gibt es gerade wenig Alternative. Man kann ein bisschen drauf eingehen, man kann vielleicht irgendwie ein, hallo, unser Thema ist trotzdem noch total wichtig. Ich gehe davon aus. dass vielleicht die einen oder anderen vielleicht ein Neuspender-Mailing jetzt verschieben, erstmal nicht rausschicken. Aber zumindest alles, was Bestandsspender sind. kannst du ja auch nicht verschieben. Also da sind die meisten Organisationen ja in einem nahezu monatlichen Rhythmus oder so. Da bringt Verschieben ja nichts und da gehe ich jetzt einfach von leicht weniger Einnahmen aus. Ich habe es jetzt bei online so ein bisschen im Blick. Ich habe in einem anderen Rahmen heute ein bisschen rumgefragt, beziehungsweise wurde rumgefragt. Und da sind die meisten jetzt so auf nahe. Wir sehen schon, der Traffic geht zurück so um 10, 20 Prozent die Spenden der letzten Woche sind irgendwie ein Drittel niedriger als die Wochen davor. Und ich könnte mir schon vorstellen, dass es so auf diesem, sagen wir mal, ein Viertel weniger sich in den meisten Bereichen jetzt die nächsten zwei, drei Monate einpegelt. So, aber Spekulationsfolge, ne? Ja, absolut, absolut. Aber die Frage ist ja auch, ob wir hier. . Lesen die Leute jetzt alle ihre E-Mails, weil sie eh nichts zu tun haben.
Sprecher 2 Ja, wir haben ja eben aber auch mit Print angefangen als Thema. Und ich glaube, ja, Neuspendergewinnung, Print ist jetzt vielleicht nicht der einfachste Zeitpunkt. Aber Spenderbindung, gerade jetzt müsste ich doch das Magazin rausschicken. Jetzt muss die Mitgliederzeitschrift raus, weil die nächsten Wochen haben die Leute Zeit zum Lesen. Also insofern glaube ich doch, dass Print jetzt gerade eine zusätzliche Chance hätte.
Sprecher 1 Ja, ja.
Sprecher 3 Also das da das ist ja eh nochmal diese Augen, also wir haben ja vorhin mit der Aufmerksamkeitsökonomie angefangen. Momentan sind natürlich alle auf täglichen News sehr wenig Öffnung dafür, was Allgemeines zu machen. Spekulativ gesehen kann es auch in zwei Wochen sein, dass sich alle zu Tode langweilen, weil sich die News eben nicht bewegen, weil sich alles eingespielt hat, weil. man vielleicht jetzt nicht mehr Panik hat mit dem Supermarkt, aber trotzdem nur noch einmal die Woche zum Supermarkt geht. Und dann kann es ja auch ganz ruhig werden
Sprecher 1 Ja, mein Reden nicht. Das meine ich ja. Momentan ist alles irgendwie noch so neu und vielleicht auch ein bisschen aufregend im negativen Sinne und auch spannend, weil es eben nicht dem Alltag entspricht. Das macht man vielleicht eine Woche oder zwei und danach hast du auch keinen Bock mehr auf neue Podcasts. Und dann tritt nämlich wirklich der Effekt ein, dass ich mir vielleicht globalere Gedanken mache in meinem kleinen Hirn und dann kann aber auch wieder, das ist jetzt doch wieder die Gegenrede, doch so ein Impuls, nicht schlecht sein.
Sprecher 2 Nein, Maik, es wird niemals eine Situation eintreten, wo die Leute keinen Bock mehr auf deinen Podcast haben.
Sprecher 1 Ich wollte dir jetzt wieder eine steil vollergeben, weil ich jetzt der Meinung bin, dass es ja richtig ist mit den Mailings und mit den Zeitschriften. Machst du es mir wieder kaputt? Mann, Mann, Mann. Aber dann lass uns doch mal gucken. Jetzt hat dir Jona das Thema Online-Fundraising schon aufgemacht. Drittel weniger innerhalb von einer Woche. Hast du vorhin im Vorfeld gesagt, Jona, dass du gerade ein Newsletter vorbereitet hast? Was rechnet ihr denn da mit Messwerten? Habt ihr ja auch Erfahrungen aus den letzten Monaten, wie Menschen eure Newsletter wahrnehmen?
Sprecher 3 Ja, klar. Also wir haben Erfahrung, wie das in den letzten Monaten war, aber wir haben keine Erfahrung, wie das jetzt ist. Also ich bin gespannt. Punkt. Ich habe jetzt nichts dagegen, wenn der jetzt nicht heute Morgen rausgeht, weil ich eben die Hoffnung habe, dass sich nächste Woche zwar der gesundheitliche Zustand dieser Nation jetzt nicht gebessert hat, aber zumindest irgendwie diese, was passiert, was passiert, was passiert, dicker, dicker, dicker, dass sich das so ein bisschen gebessert hat. Aber ich rechne jetzt nicht damit, dass es der bestlaufende Newsletter des Jahres wird.
Sprecher 1 Und wenn das der Positive hier unter uns sagt, dann
Sprecher 3 Keep on wacken. Also, dir bleibt ja nichts anderes übrig gerade. Also bei all diesen Dingen, die jetzt nicht zweimal im Jahr passieren. Bei denen man sagen kann, ja gut, da verschieben wir jetzt in zwei, drei Monate, sondern bei all den Dingen, die in einem halbwegs Rhythmus sind, ja, machen, Erfahrungen sammeln. In ein paar Bereichen kann man sicherlich irgendwie thematisch noch näher rangehen, also in der Entwicklungszusammenarbeit oder so kann ich ja vielleicht auch sagen, Corona in Deutschland ist ziemlich harmlos. Schöne Wohnungen und ein gutes Gesundheitssystem hast, aber lass mal gucken, dass wir weltweit was machen können. Also wenn ich jetzt Ärzte ohne Grenzen bin oder so, würde ich natürlich keinen Newsletter rausschicken, ohne Corona dreimal erwähnt zu haben. Aber das geht natürlich nicht in jedem Bereich. Da kann man dann vielleicht irgendwie Tipps geben, wie man Social Distancing in der Natur betreibt oder so, aber So viel mehr ist da jetzt auch nicht drin.
Sprecher 2 Und E-Mailing ist das eine, Display-Marketing das andere. Also ich glaube, die billigsten Werbeplätze aktuell sind die rund um News zu Corona. Weil das wollen die ganzen Unternehmen nicht. Das sind die Exclude-Begriffe, zu denen sie ihre Werbung nicht ausgestrahlt bekommen wollen. Die Tausende und Kontaktpreise waren selten so günstig. großen Newsseiten, wenn du einen Kontext zu Corona herstellen kannst und dafür zur Hilfe Spenden sammelst. Also ich habe noch keine Umsetzung gesehen, die das ausnutzt, aber läge eigentlich auf der Hand.
Sprecher 1 Wir sind uns aber trotzdem einig, dass momentan nicht der richtige Zeitpunkt wäre, um eine Kampagne neu zu beginnen, sondern die eher vertagt werden sollte.
Sprecher 2 Naja, ist das gleiche wie sonst KatastrophenFundraising im Ausland, ist halt jetzt die Frage, inwieweit ich dann vom sonstigen AuslandskatastrophenFundraising, now fürs deutsche Katastrophenfundraising Im Inland lerne und dann auch die Kollegen plötzlich auf eine andere Marke Fundraising machen im Haus. Und dann durchaus gibt es ja Gesundheitsorganisationen, die in dem Feld tätig sind. Oder doch klassisch Ausland, wir haben über die Flüchtlingslager und andere Situationen gesprochen. wo ganz klar ist, dass das Thema Corona dort noch zu einem größeren Problem wird. Zumindest in der Hinterhand sollte man die Kampagne jetzt haben. Doch, da widerspreche ich dir.
Sprecher 1 Okay. Bleibt noch der Bereich Social Media. Da ist mir aufgefallen, dass ich in den letzten zehn Tagen Twitter wiederentdeckt habe, weil ich momentan von den von den Social Media Kanälen, die ich sonst frequentiere. tatsächlich aktuell in meiner Timeline Twitter am wohltuendsten finde. Also es ist tatsächlich so, dass die Menschen, die ich da, denen ich da folge zu 99,8 oder 99,9 Prozent tatsächlich auch nur dieses eine Thema haben. Aber das bei Weitem nicht so aufgeregt Ist oder so aggressiv ist, wie es in den letzten Monaten allgemein war, wo es auch noch politischer war. Ich empfinde das gerade als sehr interessantes Korrektiv. Ist jetzt nicht unbedingt was, was für Social Media Fundraising interessant ist, aber diese Wahrnehmung wollte ich einfach nur nochmal wiedergeben. Ja, was sollten Organisationen gerade jetzt im Social Media Bereich tun, wo es auch anscheinend nur noch ein Thema gibt?
Sprecher 2 Dann kommunizieren, wenn sie was Relevantes haben, was die Menschen interessiert. Also. Die Frage ist ja, kommt es überhaupt noch durch? Business as usual. Wenn es relevant ist, kommt es durch. Aber wenn ich irgendwie nichts Relevantes habe, was auch in dieser Situation für die Leute relevant ist, ja, dann bin ich halt ruhig
Sprecher 1 Du hast gezuckt, Jona, oder?
Sprecher 3 Nee, also das gleiche wie ich beim Newsletter meinte, ich würde jetzt natürlich nicht mit meinem total tollen Gold da rausgehen, aber eine normale Standardkommunikation wird dich weiterführen. Ich gehe davon aus, dass wir durchaus auch Menschen haben, die sich lieber ablenken lassen. Das heißt, man kann ja jetzt in beide Richtungen gehen, man kann sich aufs Thema schmeißen oder man kann die schönen Themen machen. Aber wenn ich jetzt eine richtig fette Kampagne hätte, würde ich sie auch da gerade verschieben. Ja. Und zwar verschieben jetzt mal mindestens um eine Woche mal Spekulationsfolge. Vielleicht dann die Leute wieder irgendwie zumindest Zeit haben, sich mit einem Thema zu beschäftigen.
Sprecher 2 Ja. Was gibt es noch an Fundraising-Instrumenten? Fördermittel. Da würde ich mal davon ausgehen, was Stiftung und Co. betrifft, dass sich die Ausschreibungsfristen vielleicht teilweise nochmal ändern. Aber rein grundsätzlich, wer jetzt nicht zeitgleich Kinderbetreuung macht, erzwungene Ruhe ist wunderbar geeignet, um konzentriert Anträge zu schreiben. schließt sich jetzt erstmal nicht aus, dass das wie gewohnt weitergeht. Was öffentliche Mittel betrifft, bin ich gespannt, welche Bereiche der öffentlichen Verwaltung So kapazitätsmäßig ausgestattet bleiben, dass es da nicht zu Verzögerungen kommt.
Sprecher 1 Das ist das eine. Das andere ist natürlich auch die Finanzierungszusage, die in den Haushalten steht. Dieses natürlich jetzt für die aktuellen Haushalte, sind die eingeschaltet. Fördermittel stehen die bereit für die nächsten Runden, wenn es hier wirklich wirtschaftlich bergab geht, sind für die für die kommenden Jahre die zur Verfügung zu stellenden Fördermittel ja vermutlich eher geringer.
Sprecher 3 Bringt uns aber so ein bisschen dazu, was man denn jetzt eigentlich tun sollte, wenn man gerade nicht so viel zu tun hat, arbeitstechnisch. Und da gehören ja solche Sachen wirklich dazu, sich nochmal. um Förderstrukturen zu kümmern, Anträge zu schreiben, zu konzeptionieren. Also wenn unsere Großspenderfundwäser jetzt irgendwie Veranstaltungen ausfallen haben, wenn vielleicht gerade weniger Support-Anfragen reinkommen. Dann ist Schuss ja jetzt eigentlich wieder so ein Januar, erste zwei Wochen, wo man ein bisschen in die Planungsphase reingehen kann, wo man mal die Sachen machen kann, die ein bisschen liegen geblieben sind. Ich hatte jetzt im freiberuflichen Donnerstag, Freitag letzte Woche dann irgendwie mal eine Veranstaltung ausgefallen ist Zeit und da hat man so unnötige Aufgaben weggeschafft, die ich schon immer so, also nicht schon immer, aber die ich schon relativ lange so vor mir her gedrückt habe. Also es ist eine wunderbare Zeit, um Analysen zu machen.
Sprecher 2 In der Tat.
Sprecher 3 Kann ich nur jedem empfehlen, mal wirklich rein sich Dinge vorzunehmen, zu überlegen, damit man dann vielleicht ein bisschen gestärkt da rausgeht und neue Sachen macht. Also so auch Texte schreiben. Das ist nicht mein Lieblingsbereich, aber dafür ist halt Analysen zu.
Sprecher 2 Ich hab’s nicht gesagt, Maik.
Sprecher 1 Du, ganz ehrlich, wäre heute dran gewesen, wenn nicht hier das Chaos ausgebrochen wäre. Deswegen steht tatsächlich, glaubst du mir, Jörg, also. Worauf Jörg anspielt, ist, dass ich immer noch in der Liefermedrohle bin, ihm Texte zu liefern für das Buch, was wir tun. . Wir sind auf einem guten Weg. Alles gut. Hier liegen übrigens auch noch, ich weiß nicht, sechs leere Aktenordner. Wie ihr wisst, versuche ich ja tatsächlich das papierlose Büro zu leben, was mir zum größten Teil auch wirklich gut gelingt. auch lange nicht gemacht habe, beziehungsweise noch nie gemacht habe, ist wirklich die alten Ordner. Wirklich mit so Material aus dem Studium und so, wo viel Papier drin ist, wo ich nie mehr reingucke, was man aber auch nicht so einfach wegschmeckt. Und das habe ich Habe ich echt, also hier steht jetzt wirklich ein kniehoher Stapel an Papier. Daneben steht mein Schredder. Und das ist jetzt so abends die Arbeit, nachdem es eingescannt ist, ja, und nachdem es jetzt bei mir im Devon Think, das ist meine Software, gelandet ist und alles OCR. gescannt ist, das Wissen nicht weg ist, kann ich jetzt immer schön abends ganz befriedigend das Zeug in den Schredder schmeißen. Das kann man auch übrigens mal machen. Also tut auch mal ganz gut der Seele.
Sprecher 3 Ja, meine Lieblingsbeschäftigung. Einscannen. Erste Anschaffung meiner Selbstständigkeit, Scanner.
Sprecher 1 Guter Scanner, bitte. Kein Flachbett, guter Scanner.
Sprecher 3 Nein, guter Scanner. Du hattest Verwaltungswissenschaften studiert, ne? Ja, du übrigens auch.
Sprecher 1 Braucht man aber nicht. Trotzdem.
Sprecher 3 Jörg hat das auch studiert und tickt anders.
Sprecher 1 Lass uns aber nochmal einmal kurz darüber reden, was der Jona gerade gesagt hat, was kann man denn eigentlich tun in der Zeit? Was ich jetzt auch nochmal rausgekriegt habe, ist. und das auch mal in der Fundraising Evangelisch Community nochmal zusammengestellt habe. Es gibt da draußen mittlerweile viele von den digitalen Anbietern, die eben Tools für Homeoffice sowohl für gemeinnützige Organisationen, aber auch teilweise für kommerzielle Firmen. freigestellt haben und kostenlos entweder erweitert haben oder ganz kostenlos zur Verfügung stellen. Das sind eben Tools wie TeamViewer, das ist aber auch sowas wie Webinarsysteme, die zur Verfügung gestellt werden. Und irgendwie will, glaube ich, keiner aus Ja, Dropbox habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht mitgekriegt. Es stand hier, deswegen gehofft, dass einer von euch was dazu sagen kann. Es will anscheinend keiner Gewinner sein aus der Situation, in der wir jetzt sind. Großartig, muss ich ganz ehrlich sagen. Ist die Frage, wann das hinterher wieder zurückgefahren wird, aber allein die Möglichkeit, dass es jetzt an der Technik nicht scheitern soll, wenn man irgendwie in anderen Formen arbeitet, das ist ein tolles Signal.
Sprecher 3 Ja, hat gleich dazu geführt, dass ein Tool, du hat das zwar gesagt, ein Telefonanbieter, der schon früher kostenlos war NGOs sowas angeboten, hat heute erstmal gesagt. hat, stopp, geht nicht, wir sind dicht. .
Sprecher 1 Das war der, wusste ich gar nicht, dass sie das gesagt haben, aber das war genau der, ja, spannend. So weil.
Sprecher 3 Wenn du halt vorher schon kostenlos warst und jetzt auf einmal alle deinen Dienst nutzen, ist das etwas schwierig.
Sprecher 1 Sag mal, Jörg, was ist mit Dropbox? Weißt du da irgendwas?
Sprecher 2 Na, die hatten letztens eine Pressemitteilung geschickt an sozialmarketing. de, die habe ich dann aber ignoriert. Warte mal, ich gehe mal ganz kurz rein. Die haben ein Covid-19 Donation Program für NGOs gemacht. Klingt erstmal toll, heißt aber nur, dass NGOs jetzt Dropbox nutzen können für einen Monat kostenlos oder so. Das fand ich dann eher sehr naja.
Sprecher 1 Wenn Sie es nutzen können, dann denkt bitte dran, eure Daten dort auch zu verschlüsseln. Aber das ist ein anderes Thema.
Sprecher 2 Genau. Ja, aber es gibt eben zahlreiche Anbieter, die da jetzt was anbieten. Das finde ich schon mal gut. Übrigens, während wir gerade sprechen, hat der Deutsche Fundraising-Verband genau zu unserem Thema eine Pressemitteilung.
Sprecher 1 Ich habe nur gesehen, dass was reinkam, ich habe es noch nicht gelesen. Hast du es schon überflogen?
Sprecher 2 Grub überflogen ist NPM, dass auch Häferinnen und Organisationen jetzt Hilfe brauchen, eigentlich ein Appell an die Bundesregierung. Was ich, wo Sie drei Sachen fordern. Erstens Planungssicherheit für Fördermittel, ja, das haben wir auch eben besprochen. Öffnung angekündigter Sofortmaßnahmen auch für gemeinwohlorientierte Organisationen. Da frage ich mich jetzt, ob zum Beispiel Kurzarbeit gemeint ist, ob für freiberufliche Fundraiser. Oder die Frage von diesen KfW-Krediten, ob das das ist, was Als Instrument die Non-Profit-Organisationen nützt. Ist jetzt hier nicht so konkret ausgearbeitet, deshalb weiß ich nicht genau, was da gemeint ist, aber sonst grundsätzlich. Auch der Einsatz zusätzlicher Mittel für gemeinvoltierte Branche als Nothilfe, um neu entstehende Belastungen zu mindern. Das sind drei recht allgemeine Forderungen. Was aber nochmal die Larissa Probst dort deutlich macht, ist neben regelmäßigen Spenden das gerade kleine private Maßnahmen wie der Verzicht auf Erstattung von ausgefallenen Veranstaltungen und Dienstleistungen ermutigt. Also jetzt recht allgemein, aber sind eigentlich mit uns auf einer Linie. Vielleicht konkretisieren Sie Ihre Forderungen oder Vorschläge ja noch in den nächsten Tagen, was genau damit gemeint sein soll.
Sprecher 1 Ich würde gerne noch einmal einen Blick werfen. Wir haben jetzt die ganze Zeit über Organisationen gesprochen, aber nichtsdestotrotz sagte mir eine Kollegin jetzt auch gestern am Telefon, dass sie Angst hat. um die ganzen Freiberufler. Ich glaube, damit meint sie solche Menschen wie uns, aber ich meine jetzt gar nicht mit meiner Frage an euch gar nicht unbedingt nur uns selber, sondern eben auch wirklich auf die Agenturen bezogen, die viele Kolleginnen und Kollegen in Lohn und Brot haben, die die Gehälter bezahlen müssen, die ja jetzt auch Dinge vor der Brust haben. Auch Spekulationsfolge. Wie seht ihr denn, was sich da tun wird in der kommenden Zeit?
Sprecher 2 Lasst uns über Kurzarbeit nachdenken. Auf jeden Fall, ne? Achso, also gerade bei Agenturen, denke ich mal, das ist das ein Thema, das jetzt tatsächlich kommen könnte, wenn die Kunden noch nicht weit genug sind, in ihrer Entscheidungs- und Informationsstrukturen auf digitaler Ebene fortzusetzen. Das setzt ja auch auf. Es müsste sich ja gar nicht viel verändern, wenn denn die Kapazität, Remote zu arbeiten, Remote sich gegenseitig zu informieren. Um zu entscheiden, schon voll ausgeprägt sind. Wehren.
Sprecher 1 Also ich glaube, es ist auch nochmal sehr abhängig davon, welch in welcher Branche die Agenturen unterwegs sind. Wir hatten das Thema Face-to-Face gerade schon. Das ist, glaube ich, wirklich fatal. Telefon kann sich über Wasser halten und die, die diversifiziert arbeiten, ja, wir können es dann vielleicht durch die Diversifizierung ein bisschen abfangen. Onliner, glaube ich, sollten also vom Thema her, glaube ich, noch Vorteile haben, aber auch da habe ich heute ein Gespräch geführt, dass einfach die Organisationen jetzt gerade nicht liefern können. Also die können einfach, wenn du im Regelung steckst, zum Beispiel, einfach jetzt nicht den Fokus darauf setzen, die Agenturen zu bestücken, damit die weiterarbeiten können. Vielleicht ist das nur eine Verzögerung, eine zeitliche, und das ändert sich in den nächsten zwei bis drei Wochen. Aber wenn die eben nicht arbeiten können, soll keine Rechnung schreiben.
Sprecher 3 Ja, also ich habe diese Woche auch eine relativ ruhige Woche. Ich gehe aber davon aus, dass sich das nächste Woche, übernächste Woche wieder hochfährt, wenn Organisationen einfach überhaupt erstmal einen Weg gefunden haben. normal weiterzuarbeiten und was zu tun. Also das ist ja die große Frage. Und die zweite Frage ist halt, wie lange? Also die Frage ist, sind es jetzt zwei Monate ist das jetzt bis nach Ostern. Bis nach Ostern wird für die meisten kein großes Problem sein. Aber wenn wir jetzt hier darüber reden, dass irgendwie bis Oktober nücht ordentlich läuft oder vielleicht sogar das ganze Jahr, dann wird das natürlich größer und dramatischer. Und das trifft natürlich manche mehr und manche weniger. Das trifft jetzt irgendwie die Beratungsbranche, glaube ich, nicht ganz so dolle wie andere Branchen. Bei denen dann halt irgendwie, keine Ahnung, lass es mit nem Häuslichen Massagedienst sein oder was weiß ich was, also ne, Fußpflegedienst, was weiß ich was also. All die Dinge, ich glaube, da sind wie jetzt nicht die Ersten, die schreien.
Sprecher 2 Wir brauchen echt nicht über Oktober und Ende des Jahres nachdenken. Also das das ist dann wirklich übertriebene Panikmache.
Sprecher 1 Ich bin mir da nicht so sicher.
Sprecher 2 Ja, ach komm. Also ich teile dir gerne mal ein paar Videos von Wolfgang Wodak und anderen ehemaligen MDB, für den ich gearbeitet habe. Ja. Das Problem, weil eine Sache ist doch gar nicht irgendwie die Krankheit, sondern dass seit Jahren einfach die Krankenhäuser kaputtgespart sind, oder? Das ist doch das eigentliche Problem.
Sprecher 1 Vielleicht an der Stelle nochmal der Hinweis auf den täglichen Podcast von dem Virologen Professor Drosten, der auch durch die Medien schon bekannt geworden ist, der Einmal am Tag, zur Mittagszeit, eine halbe Stunde, ohne dass er von Journalisten unterbrochen wird. sehr ruhig seine aktuelle Situation darstellt und erzählt, was sich in den letzten 24 Stunden getan hat. Ich höre mir das sehr gerne an und halte das wirklich für eine für eine sehr sachliche und seriöse Einschätzung der aktuellen Dinge. Aber ich glaube, das ist schon nichts Neues mehr. Ich glaube, den kennt man mittlerweile, oder? Der Podcast ist doch irgendwie bekannt.
Sprecher 2 Aber trotzdem ruhig in die Shownotes packen für die, die es vielleicht noch nicht gesehen haben oder nur einen einzelnen Ausschnitt mal auf Facebook oder so.
Sprecher 1 Auf jeden Fall.
Sprecher 3 Sie freuen sich bestimmt. Dann bleibt zu fragen, was kommt in der Zukunft? Jörg! Der Fundraising findet nicht statt. Alles findet nicht statt. Aber wir sind ja unten.
Sprecher 2 Ja, du meinst die Frage, was machen Menschen, was machen Fundraiser eigentlich zu Hause, wenn sie gerade nicht Ihre VPN-Verbindung einrichten und nicht ihre E-Mails lesen und planen und analysieren, dann bilden Sie sich fort. Meinst du das?
Sprecher 3 Ja.
Sprecher 2 Tatsächlich passiert gerade ganz viel im Bereich von der Fortbildung, also der im M Fundraising in Joe-Bereich ja schon seit vielen Jahren im Webinarbereich präsent ist, ist Stifterhilfen. Die haben auch jetzt weiterhin viele Webinare, ich glaube im Schnitt so ein, zwei die Woche, demnächst nochmal die Woche Digitales oder so, das heißt Studiolang. Fundraising digital, genau. Das heißt, wunderbar, um sich da nochmal vorzubilden, ein paar Vorträge zu hören. Und ich weiß, die Akademie, der Deutsche Fundraisingverband, ich weiß aus Österreich und Schweiz, sie überlegen gerade alle, da sie keine Präsenzkongresse und Veranstaltungen machen können, inwieweit es da jetzt Online-Fortbildungsprogramme geben kann. Und auch wir drei haben ja am Wochenende ein bisschen geschrieben und überlegt, lasst uns doch mal eine Online-Veranstaltung zu Fundraising in der Krise machen. Und das findet statt. Also wir haben gerade schon mit mehreren Partnern ein Gespräch. Das wird sicherlich bis Ende der Woche kommuniziert werden können, dass wir Mitte April einen Tag uns beschäftigen mit Fundraising in der Krise. Einfach zu Hause einschalten. Es wird auch einen kleinen Call for Papers geben. Wir nutzen die Zeit einfach gemeinsam, um uns vorzubilden. Und ja, fürs Fundraising zu lernen.
Sprecher 1 Ihr geht also einfach kein Netflix gucken, ist das so?
Sprecher 2 Das ist ein anderes Netflix, Maik.
Sprecher 1 Also sinnvoll, ja?
Sprecher 3 Ja. Hallo? Nichts gegen Netflix. Kann man ganz sinnvolle Dinge gucken. Und jeden Tag Sendung mit der Maus.
Sprecher 1 Also nochmal zusammengefasst, da wird aber im Laufe dieser Woche noch was wirklich Konkreteres kommuniziert werden. Auf sozialmarketing. de Genau.
Sprecher 2 Und wer jetzt schon das Thema geil findet, schreibt uns einfach eine E-Mail.
Sprecher 1 Wird cool. Genau, im Sinne nicht im Sinne von Systema Geil, sondern im Sinne von hab vielleicht eine Idee, was zum Themenbereich Fundraising in der Krise passen könnte und ich Ich bin durchaus in der Lage, Menschen dazu was zu erzählen, was auch einen gewissen Mehrwert jenseits von reinem Self-Marketing angeht.
Sprecher 2 Genau, oder er kennt jemanden, er fehlt uns im Kontakt oder habt auch noch eine Reichweite im Themenfeld, die uns helfen kann oder Wenn ihr sagt ja geil wollen wir es fort sponsern dann sagt Bescheid also Wir sind dabei, wir machen uns gerade Gedanken mit Partnern und setzen da sehr bald etwas auf die Strecke.
Sprecher 3 Das gleiche gilt übrigens natürlich auch wie immer für diesen Podcast, wenn irgendjemand sein Fundraising jetzt richtig hochfährt, wegen dieses wunderbaren Viruses, oder eine super Idee hat für digitale Spendengewinnung in der Krise, was weiß ich was, kann er sich sicherlich auch gerne bei Maik melden, der ein Interview macht.
Sprecher 1 Was wir natürlich alle drei auch interessant finden, ist immer so zu schauen, ich warte ja, bis die erste unseriöse Corona-Deutschland-Hilfe-E. V. aufmacht und versucht, ähm Eben das Fundraising im negativen Sinne hochzufahren, auch das sind Informationen, die natürlich gerne genommen werden.
Sprecher 3 Ansonsten habe ich noch eine ganz kleine Frage. Falls irgendjemand Lust hat. Weil er jetzt zu viel Zeit hat oder sie jetzt zu viel Zeit hat, ein bisschen Wikipedia, Wikidata zu pflegen mit Organisationen, habe ich da ein kleines neues Projekt gestartet. Und zwar Ausgegangen von unserem letzten Podcast frage ich mich nach wie vor, was sind denn die 20 größten Organisationen Deutschlands? Und ich habe jetzt mal eine Liste angefangen. nach verschiedensten Kriterien und würde die gerne aus Wikidata heraus irgendwann veröffentlichen. Und wenn da jemand Lust hat, ein bisschen was zum Thema Wikipedia, Wikidata zu lernen und auch ein bisschen Jahresberichte zu lesen und Dinge einzutragen, sehr gerne bei mir melden.
Sprecher 2 Oh, das klingt gut. Sag Bescheid, wenn du soweit bist. Ich habe Mir schon meine Stichpunktliste angefangen, um den Fundraising-Artikel bei Wikipedia zu aktualisieren. Das wird ein Sommerprojekt von mir. Vielleicht auch so ein Quarantäne-Projekt, weil der ist teilweise echt outdated. Mit Zahlen und Fakten, so eher so Richtung 2014, 2015 rum. Da wird diesen Sommer auch was passieren. Das kann ich nicht zu lange so stehen lassen.
Sprecher 1 Jungs, dann enden wir ja halbwegs positiv in all dem Wir sind ja eh die Optimisten hier im Raume. Also erstmal danke ich euch sehr für das Spontane, für die Zeit und würde mich freuen, wenn wir uns hier in diesem Kanal auch uns noch häufiger zusammentun. Ich werde nicht sagen, wir haben ja Zeit, aber zumindest wissen wir, dass wir uns dort. am Schreibtisch sehen, weil ja eh keiner mehr irgendwelche großen Reisen machen kann. Dass wir uns mal verabreden, zu gucken, ob aus den Spekulationen, die wir heute angestoßen haben, vielleicht auch Gewissheiten werden. Durch die Gespräche, die ihr führt, durch die Gespräche, die ich führe. Schauen wir nochmal drauf.
Sprecher 3 Genau, wir hoffen, dass die nächsten Folgen faktenreicher sind als das Herumgestochere und Spekulative heute. Aber trotzdem, äh. Finde ich eine sehr wichtige Folge, damit wir nämlich zurückblicken können und sagen können: Ah, der Jonah hat da doch totalen Quatsch vermutet, das läuft alles so und so.
Sprecher 1 Ich habe übrigens doch noch eine Folge hier in Petto und zwar der großartige Kollege Andreas Berg war unterwegs und hat die erste Folge von außerhalb aufgenommen. Der war auf dem Fundraising-Symposium in Frankfurt und hat mir Material. . Zum Download zur Verfügung gestellt, das noch geschnitten werden muss. Der hat ein Interview gemacht mit einem Kollegen vor Ort, mehr dann noch nicht gesagt. Und die Folge werde ich jetzt auch in den kommenden Tagen schneiden und mal so reinstreuen. Die erste Gastfolge von außen. Also nicht. Cool, kann ich auch Gastfolgen machen. Nein, Gastfolge wollte ich auch jetzt eigentlich gar nicht sagen, weil der Andreas ja genauso wie ihr auch ständig hier auftaucht, ist ja eigentlich kein Gast, aber ich meinte eher so Gastfolge Von außen, also im Sinne von, es kam ein Gast zum Interview dazu und er hat es außerhalb gemacht, also so mit seinem Personen.
Sprecher 3 Ich kann auch Folgen machen, die du dann schneidest. Das macht ja gleich viel mehr Spaß.
Sprecher 1 Ja, da reden wir nochmal drüber. Ich glaube, es ist Zeit für das Augenbli Outro. Jungs, ich danke euch sehr für eure Zeit und freue mich, dass ihr dabei wart und wünsche euch alles Gute, bleibt gesund und bleibt stark und kümmert euch um eure Menschen um euch. Well