Jona und Maik unterhalten sich mal wieder über Zahlen. Und Ausbildungen und Jobs. Mit vielem dazwischen.
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Transkript
Sprecher 1 Herzlich willkommen, liebe Freunde des freundschaftlichen und glückseligen Fundraising-Szene Podcasts, dem Fundraising Radio. Es ist der 9. März 2020, es ist die Folge 95 und da draußen ist der Jona. Hallo! Und ich bin Maik. Schönen guten Tag und Glück auf!
Sprecher 2 Gestern, Maik, war in Berlin ein Feiertag. Blöderweise an einem Sonntag.
Sprecher 1 Ich war mir nicht sicher, ob es dieser Tag war oder ob es der Weltkindertag war. Aber es war nicht der Weltkindertag, sondern es war der Weltfrauentag.
Sprecher 2 Genau, das war der Internationale Frauentag, der in Berlin jetzt ein Feiertag ist und dann gleich auf einem Sonntag gefallen ist. Hast du ihn gebührend gefeiert? Ich habe ihn gebührend gefeiert, indem ich mit meinen Kindern einen Tag verbracht habe.
Sprecher 1 Nein.
Sprecher 2 Du wirst überhaupt noch rausgehen, du hast kleine Kinder.
Sprecher 1 Es kann doch momentan der Himmel auf den Kopf fallen und darf doch gar nicht mehr das Haus verlassen gefühlt.
Sprecher 2 Ja, aber beida kommen wir vielleicht später noch zu, aber ich habe es noch nicht verstanden, weil alle Statistiken zumindest was Kinder angehen, total beruhigend sind, was diesen wunderschönen Corona-Virus gibt.
Sprecher 1 Wir sollten dieses Thema nicht jetzt direkt am Anfang begeben, sondern wir sollten es tatsächlich angehen.
Sprecher 2 Ich wollte eigentlich sozusagen als Anlass den Frauentag nehmen. um auf eine kleine, ich nenne es jetzt einfach auch mal Studie, auch wenn es wahrscheinlich etwas übertrieben ist, auf eine kleine Veröffentlichung zu schauen und zwar den Fair Share of Women Leaders. Die haben sich mal angeschaut von, ich glaube, fast 50 deutschen NGOs, 41. Auch da mal wieder die 41 größten, auch wenn ich. . diese Zahlen immer sehr absurd finde, weil ich mich da frage, warum das die größten. . Genau, nach was dann die größten? Spendenstärksten NGOs.
Sprecher 1 Und wo nehmen Sie die Spendenstärke her? Haben die Jahresberichte durchblättert oder was haben Sie gemacht?
Sprecher 2 Ich habe keine Ahnung, weil die Nummer ist absurd. Aber egal. Der Rest ist sehr schön und zwar haben Sie mal drauf geguckt, wie der Fair Share of in dem Fall dann hauptsächlich Frauen. an der Organisation ist und haben das aufgegliedert in Anteil der Frauen am Personal, Frauen in Kontrollgremien und so weiter und so fort. Und wie das zu erwarten war, ist das eine relativ erschreckende Studie.
Sprecher 1 Man kann sagen, diese Tabelle, die wir euch natürlich auch in den Shownotes zeigen. . hat von diesen 41 gemeinnützigen Organisationen gerade drei mal grün gehighlighted, der Rest ist rot und zwar knallrot.
Sprecher 2 Ja, wobei ich da, also ich würde schon nochmal drei, vier vielleicht mehr da reinnehmen, also wenn man sich zum Beispiel hier den Platz 5 anschaut, Ärzte ohne Grenzen. Dann hat Ärzte ohne Grenzen trotzdem 50% Frauen in Kontrollgremien, 50% Frauen in der Leitungsebene und 50% Frauen in der Führungsposition. Die sind, glaube ich, da abgerutscht, weil sie keine Selbstverpflichtung haben oder sowas. Also, ähm, das wäre jetzt in meinem Sinne noch halbwegs im grünen Bereich, aber wenn man dann. Da mal in die Details schaut und das finde ich sehr schön, die haben nicht nur diese sehr plakative Übersicht, bei denen es nur drei grüne und dann halt den Rest rot gibt… sondern haben dann durchaus auch nochmal das Ganze aufgelistet und die Zahlen einzeln veröffentlicht. Und da gibt es ein paar spannende Sachen und die für mich spannendste, wenn auch wieder nicht ganz Überraschende ist, dass es keine dieser 41 Organisationen gibt, die einen Frauenanteil am Personal von unter 50 Prozent haben. Von über 50 Prozent meinst du? Nein, am Personal. Nicht an Führung, an Personal. Okay, okay. Und das sind alle überwiegend weiblich, bis hin zu sowas wie Weißer Ring 80%, Caritas 28%. Sternstunden 80 Prozent. Also da ist eine ganze Menge, hier steht jetzt keine Durchschnittszahl, aber hier könnte man als Durchschnitt wahrscheinlich schon 70 Prozent sehen. Die Organisation mit dem geringsten Frauenanteil am Personal Von diesen 41 mehr oder weniger zufällig ausgewählten Organisationen ist Greenpeace.
Sprecher 1 Huch.
Sprecher 2 Aber auch mit 52 Prozent, was ja eher für ausgeglichen spricht. Und der Sieger dieses Rankings, Teach First, hat den zweitgeringsten Frauenanteil am Personal, nämlich 53 Prozent.
Sprecher 1 Also ich habe mir jetzt gerade auch nochmal die Liste angeschaut. Du hast mich gerade im Briefing zu diesem Podcast mit dieser Statistik in Anführungsstrichen überfallen. Viele von diesen Organisationen sind auch sehr, sehr stark altkirchlich geprägte Organisationen. Also es sind natürlich hier sowas wie Renovables, die Sternsinger. Auch die Johannita mit dabei, Adveniat. Das sind natürlich Organisationen, die über Jahrzehnte gewachsen sind in ihrem alten, männlich geprägten Gefüge sich ja einfach auch behauptet haben und jetzt nur sehr, sehr schwer zu verändern sind. Sollte überhaupt keine Rechtfertigung sein oder Entschuldigung sein, aber diese Auswahl der Organisationen spricht natürlich dann auch nochmal ein bisschen dafür. Ja, also erstmal so weit.
Sprecher 2 Das würde ich jetzt nicht als Ausrede gelten lassen.
Sprecher 1 Was ist denn Adra? Ich sehe gerade, also hier sind die ganz großen, ne? Also Ther der Sommer Miserior, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Aktion Deutschlandhilfen, auf einmal kommt Ader.
Sprecher 2 Die ist in die Adventisten.
Sprecher 1 Ich muss mal googeln.
Sprecher 2 Aber ja, hier gibt es, wie bei allen, wir kommen gleich noch nachher bei den Spendenzahlen auch noch auf eine andere Statistik. Wo man sich dann auch immer fragt, warum sind das jetzt hier die Spendenstärksten? Und wo man eben merkt, es gibt hier nicht ein allgemeingültiges Ranking, es gibt hier nicht allgemeingültigen Umsatz, es gibt hier nicht allgemeingültige Zahlen. Das ist schon manchmal witzig. Also zum Beispiel im Naturschutzbereich steht dann der Deutsche Naturschutzring als Organisation da mit drin. Ja, so ein halber Dachverband. Sag mit jetzt, also wahrscheinlich kriegt er auch ein paar Spenden, aber jetzt selber nicht im relevanten Bereich. Nabu taucht ja gar nicht auf, ne? Nee, der Nabu taucht dafür nicht auf. Dafür tauchen die Naturfreunde auf, die definitiv kleiner sind als der NABU. Spenden angeht.
Sprecher 1 Aber jetzt warte mal ganz kurz. Also ich sehe gerade hier auf der Überschrift zu dieser Seite steht ja FairShare Monitor Doppelpunkt NGOs. Vermutlich, wenn die ja gar nicht den Fokus haben auf NGOs, die werden ja bestimmt auch noch andere Monitore haben. Guck grad mal auf der Website. Und sodass da letztendlich sicherlich nicht ihre Kompetenz liegt, entsprechende NDOs auszusetzen.
Sprecher 2 Aber ist ja auch relativ wurscht sozusagen. Vielleicht haben sie auch von ein paar Organisationen keine Daten bekommen und sie deshalb nicht aufgenommen. Ich glaube aber, es ist relativ repräsentativ. Was wir einfach wieder sehen, ist Frauenanteil im NGO-Bereich irre hoch, was Mitarbeiterinnen angeht. Aber dann eben, sobald es in Kontroll- und Führungscreme geht, nach wie vor einfach sehr mäßig. insbesondere die tatsächlichen Führungspositionen. Also Allgemeinleitungsebene geht dann immer noch. Kontrollgremien sieht es am schlimmsten aus, wenn man da mal reinschaut. Genau, kann ich nur jedem empfehlen, mal reinzuschauen. Sie ist mir durchgeflogen. Okay. Wahrscheinlich dieses Social Media. Er verrückt.
Sprecher 1 Auch darüber müssen wir gleich noch reden im Rahmen einer. Statistik, weil da ist auch durchaus die Frage, was man in diesem Social Media Bereich überhaupt noch wahrnimmt, wenn man diesen Statistiken traut. Aber dazu später mehr nach der nächsten Maus.
Sprecher 2 Aber damit kommen wir sozusagen zur nächsten Studie, zur nächsten Veröffentlichung. Eine, die uns jedes Jahr trifft. Das ist die Bilanz des Helfens, heißt Bilanz des Helfens. hat in einer Studie sozusagen einmal zusammengefasst, wie sich der Online-Spendenmarkt
Sprecher 1 Nein, dann muss ich dich korrigieren, weil die Bilanz des Helfens schaut sich nicht den Online-Spendenmarkt an, sondern die Bilanz des Helfens schaut sich den gesamten Spendenmarkt in Deutschland an und das schon seit vielen Jahren. Und wenn wir Glück haben. Dann sind in der öffentlich zur Verfügung gestellten Zahlenbasis auch mal Zahlen, die das Online-Fundraising betreffen. Wir müssen aber auch dazu sagen, diese Bilanz des Helfens, das ist ein Konglomerat aus Gesellschaft für Konsumforschung, GfK und Deutschem Spendenrat, ist halt eine Statistik. Im Vergleich zu anderen, die wir hier auch schon hatten, also ich erinnere an, möchte auch nochmal verweisen auf den Podcast, den wir vor Weihnachten gemacht haben, wo es auch einen Buschen einen auf dem Deckel gab. Und zum Thema 32 Milliarden Euro Volumen an Engagement in Deutschland. Und die Bilanz des Häfens ist immer auf der anderen Seite, nämlich eher relativ weit unten. Und es gibt eben auch noch andere Statistiken, die sind irgendwo in der Mitte. Dennoch ist die Bilanz des Helfens eine Statistik, die sich die Fundraiserinnen und Fundraiser sehr oft anschauen und als, wie sagen, als Maßstab, das stimmt sicherlich nicht, aber zumindest als Studie betrachten, die. Ja auch, die man sich mal anschauen kann, weil die durchaus die Aussagen, jetzt nicht unbedingt, was die Zahl angeht, aber was die Verhaltensweisen der Deutschen angeht, durchaus interessant ist.
Sprecher 2 Ja, und es ist die zuverlässigste jährlich herauskommende Studie zu dem Thema und deshalb sind vor allem natürlich die jährlichen Entwicklungen am spannendsten. Es ist wie so oft in dem Fall Gesellschaft für Konsumguterforschung macht das. Da haben wir also es mit einem Panel zu tun. Das heißt, dort werden tatsächliche Menschen, aber eben mehr oder weniger repräsentativ, ausgesuchte Menschen Befragt, schaut also jetzt nicht auf sich der Einnahmenseite, schaut nicht auf Organisationssicht, sondern schaut wirklich auf der Sicht der einzelnen Menschen. Und das ist spannend und nur weil wir es gerade von der Auswahl der Organisationen hatten, findet auch hier natürlich dann wieder eine Auswahl der größten Organisationen statt. Und weil das aber ein Panel ist, sieht man dann bei den größten Organisationen manchmal eben auch ganz witzige Sachen. Also wenn man da Top 25 Organisationen sich anschaut. In dem Fall haben sie die katholischen und evangelischen in der Grafik extra aufgeführt. Dann gibt es dann eben so Kleinigkeiten wie dann taucht da auf einmal die St. Joseph-Indianer auf. was eine Organisation. Kennst du nicht? Nein, ich kannte die nicht, aber jetzt kenne ich sie. Ich habe sie natürlich gleich gegoogelt und gemacht. Das ist ein Hilfswerk, die eine Schule für Lakoti, äh, Lakota Sioux betreiben. hört sich total spannend, dann ist aber wahrscheinlich nicht unter den Top 25 Bändenstärksten Organisationen. Oder dann ist der Bund Naturschutz, das ist der Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz in Bayern mit drin, aber der BUND selber ist nicht drin. Und Solche Dinge, da merkt man wieder, klar, ein Panel ist repräsentativ, aber irgendwo kommt es eben auch an seine Grenzen.
Sprecher 1 Ich würde gerne einmal nochmal da hinzufügen, weil das auch nochmal wichtig ist, um zu verstehen Wieso ausgerechnet diese Dinge herausgegeben worden sind. Also die Bilanz des Helfens wird einmal im Jahr, meistens so zu Beginn des Jahres, eben vorgestellt und dann gibt es ein Exzerpt, was man frei im Netz herunterladen kann als PDF. Verlinken wir natürlich auch. Aber diese Angaben, die dort sind, sind natürlich nur ein klitzig kleiner Auszug aus den eigentlich erhobenen Werten und analysierten Ergebnissen. Das heißt, manche Headlines in diesem PDF sind durchaus auch so ein bisschen effekthascherisch und auch so ein bisschen Springerniveau Aber das Ziel ist es ja, dass dann die GfK die tiefer gehenden Analysen einfach verticken kann an die Organisationen. Das ist dann durchaus auch richtig finanzintensiv, um da mal an Ergebnisse zu kommen. Das heißt, diese Zahlen und Ergebnisse, die wir hierher haben, sollen letztendlich den Kunden anteasern. Hilft für uns, dass wir einen Überblick bekommen, aber wenn ich dann eben eine große Organisation bin, dann hätte ich gerne meine Ergebnisse und muss die dann eben auch bezahlen. Ich glaube, man kann sogar eigene Fragestellungen mit reingeben, wenn man. Das mag sein, ja. Also ich bin da jetzt kein Fachmann in dem Bereich. Ich habe nur irgendwann mal Zahlen gehört, was die, was diese. Ja, was die, was den Kaufen, was das Kaufen von Zahlen angeht, das ist schon nicht mal eben mit dem Taschengeld eines Drittklässlers machbar, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Sprecher 2 Ja. So, was steht denn drin? Die eine Zahl, die uns, glaube ich, am meisten immer interessiert und schockt. Ist die Zahl, das Prozent, die Prozentzahl, wie viele Menschen in Deutschland spenden.
Sprecher 1 Ja, aber auch das, ganz ehrlich, hat mich dieses Jahr wieder nicht vom Hocker gehauen, weil so wirklich massiv ändert sich die nicht und die Im Grunde genommen der Effekt, den wir in den letzten Jahren bemerkt haben, nämlich dass immer weniger Menschen immer höhere Summen spenden und wir ungefähr bei einem Drittel der Bevölkerung sind, die überhaupt noch spenden. Das trägt sich weiter vor. So, also sind es glaube ich nur 29 Prozent. Wir sind zum ersten Mal unter den 30 Prozent, wenn man von Menschen ausgeht, ab zehn Jahren. Genau, also wird sozusagen weniger.
Sprecher 2 Und da wäre ja eigentlich die Hoffnung, dass es irgendwann mal ein bisschen besser wird, aber das sieht nicht so aus.
Sprecher 1 Ein kurzer Einwurf dazu in diesem Internet, in diesem Facebook. In der Gruppe Nachhaltiges Fundraising hat der Kollege Christian Garmann mal gepostet, was unter dem Tagesschau-Thread gestanden hat. war es Tagesschau oder Spiegel, egal. Irgendwo ist auf jeden Fall die Bilanz des Helfens vorgestellt worden und er hat mal die Kommentare vorgelesen, die Menschen da dort runtergeschrieben haben. Warum sie nicht spenden, weiß ich schon überall spenden, also sie spenden an die deutsche Bundesregierung, sie spenden ans Finanzamt, sowieso schon mal ans Kraftverkehrs, äh, ans, ans Kfz-Steuers spenden sie halt sowieso schon und so weiter und so fort. Es ist beschämend, aber man darf aus dieser Statistik auch nie vergessen zu entnehmen: wenn 30 Prozent der Deutschen spenden ungefähr, spenden 70 Prozent eben nicht. Ja, und das ist die überwiegende Mehrheit in Deutschland.
Sprecher 2 Genau, und die spannende Zahl ist halt immer die Zahl der Spendenden geht zurück, die Zahl der Gesamtspenden geht dieses Jahr auch mal leicht zurück, aber ist sonst in den letzten Jahren nicht so klar rückläufig wie die Zahl der Spenden. Das heißt, wir haben 2016 Das Größte gehabt, 2017 ein bisschen Abfall, 2018 ging es wieder ein bisschen hoch, dieses Jahr geht es wieder runter. Das bringt die GfK zu der wundervollen Überschrift. dass das Jahr 2019 das fünftbeste Jahr war. Ich würde sagen, es ist das schlechteste Jahr seit fünf Jahren, aber Das ist auch so eine Überschrift. It’s what you make of it. Aber sozusagen die Zahlen selber für den Gesamtspendenmarkt sind eigentlich nicht schlecht, sondern die Frage ist bloß, wen erreichen wir? Und wir erreichen halt immer weniger Leute für Spenden und das ist durchaus schwierig. Und das kann man definitiv auch aus dieser Zahl und aus dieser Studie relativ gut raus. Alle Sachen, die dann wirklich Spendenvolumen haben, sind ein bisschen schwierig, weil die GfK so Dinge macht wie Großspenden komplett zu ignorieren. Also Russland über 2500 Euro werden nicht mit reingerechnet. Deshalb gibt es ganz viele, ganz andere Studien, die auf andere Summen kommen. Aber ich glaube, was man auf jeden Fall mitnehmen kann. Ist, dass es den Organisationen nach wie vor nicht gelingt, mehr Menschen und mehr vorherige Nichtspender zu spendern zu machen.
Sprecher 1 Also was du gerade sagst mit den Großspenden ist, glaube ich, wirklich ein fataler Ansatz in der heutigen Zeit, wenn immer mehr Organisationen sich aufs GO-Spenden, Fahrtwersing auch konzentrieren. Aber nochmal eine.
Sprecher 2 Ich glaube nicht, dass das ein fataler Ansatz ist. Ich glaube, man muss es einfach nur wissen, weil es für alle Für alle nicht-summen-basierten Sachen ist es relevant und ich persönlich finde die Zahlen dadurch nicht schlechter, wenn man das im Hintergrund hat, weil ich die Prozentzahlen eh immer spannender finde als die absoluten Zahlen.
Sprecher 1 Aus meiner Sicht wird das aber zu wenig kommuniziert. Also man muss da schon wirklich tief graben, um diese Informationen zu bekommen. Ich habe hier gerade auf dem Bildschirm Die Information, dass der Deutsche im Durchschnitt siebenmal pro Jahr spendet und die durchschnittliche Spende pro Spendenvorgang bei 37 Euro liegt. So und das Entspricht, also das ist ungefähr dem, was beim letzten Jahr der Fall war. Ich glaube, da waren es irgendwie 6,8 Mal und irgendwie 38 oder 36 Euro, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall in dem Bereich so, also ungefähr gleich. So, und die Großspenden, die tauchen da deshalb nicht auf. Wenn man aber dann weiterblickt in dieser Statistik, ich muss mal gucken, ob ich das jetzt hier auf Anhieb finde. Wenn ich die Großspenden rausnehme, haben sie sich trotzdem, genau da habe ich es, trotzdem nochmal die Altersgruppe 70 Plus angeschaut, die ja für uns besonders wichtig ist im Fundraising, gerade im Kleinspenden-Fundraising oder nicht Großspenden-Fundraising. Und da steht dann eben, dass die Altersgruppe 70 Plus im Durchschnitt 344 Euro PA spendet. Und das ist natürlich mehr als die 7 mal 36, 38 Euro und wenn ich da aber jetzt die Großspenden noch mit hinzunehmen würde würde ich nochmal einen völlig anderen Blickwinkel auf die Altersgruppe der 70 Plusser bekommen. Und das verfälscht aus meiner Sicht so ein bisschen den Blick auf strategische Planung und deswegen glaube ich, sollte es ein bisschen besser darauf hingewiesen werden, dass die Großspenden nicht berücksichtigt sind.
Sprecher 2 Ja, steht irgendwo, muss man halt lesen. Aber ja, sehr gerne. Finde ich auch, wenn du das findest, finde ich das.
Sprecher 1 Also Gott.
Sprecher 2 Ich glaube, in einem Panel ist es halt schwierig zu machen. Also ein Panel, ich weiß nicht, was steht sicherlich auch irgendwo was zu zahlen. Die haben so ein klassisches Panel mit irgendwie tausend Leuten, wenn du dann zwei Großspenden hast. und die sind dann zufälligerweise in der Altersgruppe 30 bis 40, versaut dir das halt die komplette Statistik bei allem. Deshalb. . Macht Großspenden natürlich Sinn in jeglicher Form von wir schauen, was es an Steuer-Reductions gibt, wir schauen, was bei Organisationen ist, wir haben richtig breit angelegte Studien. Aber macht einfach bei einer Panel-Umfrage nicht so viel Sinn.
Sprecher 1 Macht aber jetzt unterm Schnitt im Grunde genommen die Aussage, dass… Es ist so ist wie beim letzten Mal, also wie gerade schon betont, immer weniger Menschen in echten Zahlen spenden. Die bleiben ungefähr gleich. Diejenigen, die älter sind, spenden immer mehr. Und Ja, die tatsächliche Spendenanzahl ist ein bisschen nach unten gegangen.
Sprecher 2 Genau. Vielleicht zwei Sachen, die man noch rausnehmen kann. Zum einen ein überdurchschnittlich schlechtes Weihnachtsgeschäft letztes Jahr. Wofür ich ehrlich gesagt nicht so eine ganz. Welche vielleicht auch war irgendwas? Erklärung habe? War irgendwas?
Sprecher 1 War irgendwas? Also ich meine, wenn zum Aussendungszept der ganzen Mailings war irgendwie nochmal eine Katastrophe oder was?
Sprecher 2 Ich hab’s nicht mehr im Kopf.
Sprecher 1 Nö, meines Erachtens war nichts. Und das andere. Minus 15 Prozent übrigens, muss man einmal betonen. Also es sind wirklich minus 15 Prozent zum Vergleich des Vorjahres im Dezember. Also das ist schon massiv.
Sprecher 2 Genau. Und sonst, dass die Altersgruppe 40 plus bis 50 eine relativ gute ist. lässt sich auch nochmal ein bisschen rauslesen, dass es da als einziges so richtig auch ein Wachstum am prozentualen Anteil ist. Die 30- bis 40-Jährigen haben irgendwie wieder total abgekackt Das liegt aber meiner Meinung nach daran, dass das natürlich die Zielgruppe ist, die böse gesagt am eventgetriebensten ist und wir letztes Jahr einfach nicht schon keine richtig große also wir hatten ein paar katastrophen aber nichts was so richtig den großen Spendenmarkt aufgemacht hat.
Sprecher 1 Wir hatten aber zum Beispiel letztes Jahr ganz massiv so ein Thema wie Fridays for Future und Menschen, die auf die Straße gehen in Sachen Klima. Und wenn du sagst, sie sind Kampagnen und ein Aktiv. Aktivitätsgetrieben hätte man ja da mal gucken können, dass was umgeht, aber anscheinend ja auch nicht.
Sprecher 2 Nee, das stimmt. Wobei ich jetzt aktivitätsgetrieben eher im Sinne von, da ist eine große Katastrophe. Also was hatten wir, wenn jetzt so die wirklich Erdbebenhungersnöte, was weiß ich, was da sind, dann sehen wir, dass es da manchmal einen ordentlichen Peak gibt in den Spendenzahlen. Und meine Vermutung wäre jetzt, dass das bei den 30- bis 40-Jährigen eben am stärksten Aber wenn wir sehen, eben, also da waren es 2018 noch 25 Prozent, die gespendet haben, zu 19, 20 Prozent Das ist natürlich ein relativ großer Abfall.
Sprecher 1 So, aber jetzt du Brandenburger Krieger. Jetzt musst du mir mal eine Sache erklären. Die Aggregation, ja. Also die Frage nach der Aufmerksamkeit. Wodurch bin ich eigentlich aufmerksam geworden und warum habe ich eigentlich gespendet? Also vielleicht fangen wir mal andersrum an. Diese Bilanz des Helfens hat in der Regel in den letzten Jahren auch immer diesen Faktor rausgehauen. Wie groß der Anteil der Onlinespenden am Gesamtvolumen der Spenden in Deutschland ist. Man kann diese Fragestellung bereits auch schon hinterfragen, nämlich fragen, was ist eigentlich eine Onlinespende? Du machst das ja auch immer sehr schön in deinen Seminaren und fragst dich immer, naja, ich bin. 30 mal Mailings bekommen, bin angerufen worden, an der Straße angesprochen worden und gehe dann auf die Website und Spende übers Formular, ist das nur Online-Spende? Lange Rede, kurzer Sinn. Diese Zahl findet sich aus meiner Sicht dieses Mal nicht oder ich habe sie nicht gesehen, aber eine andere Zahl findet sich.
Sprecher 2 Der Spendenanstoß. Ich glaube, das war auch in den früheren immer der Spendenanstoß.
Sprecher 1 Okay, und jetzt gucken wir uns mal an, was. Also wodurch bin ich hin aufmerksam geworden und bitte korrigiere mich, bitte, bitte korrigiere mich, ich verstehe diese Zahl falsch. Ganz bestimmt, 0,4% der Menschen Hatten den Anstoß zur Spende durch soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook steht hier noch. Hast du das auch so gelesen?
Sprecher 2 Also jetzt müssen wir unterschreiben. Ja. Kann man nicht schönreden, oder? Nein, man muss dazu sagen, es gibt, wodurch bin ich aufmerksam geworden und was hat den Anstoß gegeben. Also es gibt sozusagen zwei verschiedene Zahlen, aber bei beiden sind soziale Netzwerke bei 0,4 und dann wird das Internet aber nochmal separat erfasst mit 2,1.
Sprecher 1 Ja, macht die Sache auch nicht besser.
Sprecher 2 Ja, gut, aber das war schon immer so.
Sprecher 1 Ja, aber 0,4% Social Media. Darum geht es mir gerade. Also was versuchen wir den Leuten gerade beizubringen, dass sie Aufmerksamkeit erzeugen über Social Media, über soziale Kanäle, als, als, als, nicht als Ransabsatzgerät oder als Kanal, wo wirklich tatsächlich die Kohle rüberfliegt, sondern um Aufmerksamkeit zu generieren. Und jetzt lernen wir hier, lasst es besser sein.
Sprecher 2 Also ich erkläre den Leuten, dass sie dadurch Bindung erzeugen sollen, nicht aufmerksam, aber das ist Sei mal dahingestellt. Ich glaube, den Zahlen einfach nicht fertig.
Sprecher 1 Ja, das wollte ich damit sagen.
Sprecher 2 Aber das ist eine Frage, das ist eine Frage dessen: wen frage ich wie? Also Ich glaube, was wir daraus sehen können, ist, dass die meisten Formen des Online-Fundraisings nicht singulär zu betrachten sind, sondern dass wir da eben auch andere Medien mit drin haben. Also dass wir sozusagen insgesamt eine Aufmerksamkeit über Pressearbeit haben, dass wir Dinge wie persönliche Ansprache da mit drin haben, dass wir. natürlich auch Mailingsprint-Materialien da mit drin haben. Also dass das nicht so singulär ist und wenn die Leute sich dann eben fragen, wie sind sie darauf aufmerksam geworden. Dann kommen wir auf so Zahlen. Wobei die Zahlen natürlich auch wieder an sich schon schwierig sind, weil wir haben dann auch noch Mitgliedschaft und Spende regelmäßig als Prozentzahlen dort mit drin und keine Angaben. Das heißt, selbst Wenn das Verhältnis sozusagen stimmt, also dann müsste man die Zahlen auch meiner Meinung nach nochmal mindestens verdoppeln als Spendenanstoß für aktive Spenden.
Sprecher 1 Und tatsächlich würde mich die Erhebungsgrundlage auch mal interessieren. Nochmal, ich habe das bei unserem Podcast zur Erhebung oder zur Darstellung des deutschen Fundraising-Verbands schon gesagt, ich bin kein Empiriker, ich habe da wirklich Sozialwissenschaftlichen rudimentäre Kenntnisse, aber ich würde gerne mal wissen, wie Sie das Thema soziales Netzwerk und Internetansprachen nochmal getrennt haben. Also Das eine ist, es ist eine klassische Website.
Sprecher 2 Nee, das haben sie diesmal aber erstmalig aufgeführt. Und zwar soziales Netzwerk, wirklich Nennung sozialer Netzwerke, Facebook, Twitter und Co. Und Internet ist dann Homepage, sonstiger Beitrag im Internet, Spendenaufforderung per E-Mail, Werbung im Internet. Das heißt, ich Vermute, es war eine offene Frage, die Sie danach dem zugeordnet haben.
Sprecher 1 Unterstellt dann aber auch den, dass der Bürger da einen Unterschied kennt. Also, dass der das einschätzen kann.
Sprecher 2 Nee, der muss es ja nicht zuordnen, sondern in der Umfrage sage ich: Ja, habe ich über Facebook und dann. Achso, im Nachhinein wird es dann zuordnen. Okay, verstehe. Eine offene Frage hast du gesagt. So hätte ich das jetzt verstanden. Das finde ich schon okay. Die Frage ist bloß, können Menschen das zuordnen?
Sprecher 1 Ja. Das weiß ich nicht. Du musst ja auch aktiv darüber nachdenken, letztendlich, was der ausschlaggebende Punkt war, dass du hinterher gespendet hast. Und das ist ja auch Dann sagst du einfach irgendwas, wenn jemand vor dir steht, ja, oder wenn du was ausfüllen musst, um auch Ruhe zu geben.
Sprecher 2 Ja, nö, ist gut.
Sprecher 1 Also, ich kritisiere überhaupt nicht die wissenschaftliche Erhebungsgrundlage von diesem Panel, weil das ist ganz viele Jahre schon einfach draußen und wenn einer weiß, wie man Erhebung macht, dann nicht GfK, so das ist deren Kernkompetenz. Das würde ich jetzt gar nicht kritisieren. Es ist halt nur die Frage, wirklich, ja, ob das so mit der Realität übereinstimmt, wie wir sie jetzt kennen aus den gemeinnützigen Organisationen.
Sprecher 2 Genau, aber das gilt ja für alles. Also natürlich habe ich jetzt, wenn ich meine Organisation anschaue, andere Erfahrungen, als wir das haben. Deshalb meinte ich auch ganz am Anfang, das ist eine Frage der Erfassung, ob ich. Menschenbewusst frage, insbesondere bei eben diesen ganzen, in Anführungszeichen, multiplen Touchpoints, oder ob ich Bänderinnen und Spender frage. Du könntest jetzt natürlich auch argumentieren: hey, Social Media Anteil hat sich in den letzten Jahren fünf Jahren vervierfachen.
Sprecher 1 Ja, das macht der Reschke ja immer. Wenn er seine Seminare gibt, wir hatten irgendwie eine Steigerung der Online-Spenden in den letzten fünf Jahren um 380. 000 Prozent. Das ist mir sehr cool. Eine Sache ist mir noch wichtig, weil die in meinem Alltag tatsächlich immer wieder eine Rolle spielt, wenn ich so Einführungsveranstaltung Found Reising gebe. Das ist so. Die Frage, warum sollte ich denn spenden? Ja, ich mache ja gerne so eine Übung am Anfang und da kommt meistens unter den ersten drei Antworten immer ja, weil wir ihnen eine Spendenquittung geben und weil sie die Spender irgendwie auch angeben können. Und das ist ja auch ein Mär, die aber jetzt hier nochmal auch in einer Subheadline nochmal deutlich dargestellt wurde, dass sie einfach nicht stimmt. Da gibt es auch kirchliche Erhebungen, die das Ganze betonen, dass das nicht richtig ist. Also hier wird gesagt, dass lediglich 0,5 Prozent der Einnahmen im Spendenbereich aus steuerlichen Gründen geschehen. Das entspricht auch dem, was andere eben schon erhoben haben. Die steuerliche Absetzbarkeit spielt in der breiten Masse keine Rolle. Ich hätte das auch nicht gedacht, dass es so massiv wenig ist. Dass es wenig ist, davon bin ich ausgegangen. Aber so wirklich im Impromille-Bereich. Das finde ich schon krass.
Sprecher 2 Nee, es bringt ja auch nichts. Ich habe ja nicht mehr Geld dadurch. Also steuerlich absetzbar heißt ja nur
Sprecher 1 Die Parteien machen es ja immer noch oft. Die Parteien gehen ja ganz aktiv an dieses Thema immer noch ran und sagen: irgendwie, wenn du uns 100 Euro, dann kommst du 50 Euro übers Finanzamt zurück und so. Aber naja, vielleicht ist das doch der falsche Weg.
Sprecher 2 Also was ist nach wie vor am wichtigsten ist, ich spende regelmäßig für diese Organisation, also Bindungen an die Organisation. Am zweitwichtigsten, der Spendenaufruf selber hat mich angesprochen. Drittwichtigsten, das konkrete Projekt liegt mir am Herzen und dann die Organisation ist vertrauenswürdig. Nur ein sehr geringer Teil übrigens aus einem spontanen Impuls heraus. In der Selbstwahrnehmung. Wir als Fundraiser wissen, dass der spontane Impuls manchmal ja auch initiiert wird.
Sprecher 1 Das hatte ich jetzt letzte Woche. Ich war mit dem aktuellen Manager-Kurs der Fundraising-Akademie in Eisenach. Und hatten wir zum Ende hin, hatten wir eine Agenturarbeit mit einem geplanten riesengroßen Museum in München. Und ähm, Die Geschäftsführerinnen von dem Projekt das Vorgestellten. Das war so sympathisch. Und ich habe echt nur gedacht, irgendwie, shut up and take my money. Also es war wirklich so, wo muss ich jetzt eigentlich hinspenden? Weil das so erfolgreich war. Und jetzt bin ich wieder raus aus der Nummer und stelle jetzt so reflektiert im Nachhinein fest, was habe ich eigentlich mit Bayern zu tun? Nach München komme ich sowieso nicht, ja. Ja, das Thema ist durch. Also affektiv hätte ich da, glaube ich, gerade sofort mal was reingesteckt in das Projekt.
Sprecher 2 Und hat es eine Mütze rumgehen lassen.
Sprecher 1 Nee, haben wir nicht. Aber ich werde die Kollegin nochmal vor der nächsten Präsentationsphase anrufen. Und Sie bitten zu fragen, ob sie irgendwas umgesetzt hat. Und ich hoffe ja auch noch, falls sie das hört. Ich weiß, dass sie es hört. Sie hat gesagt, sie hört im Podcast. Also liebe Kolleginnen. Das fanden alle wirklich ganz, ganz toll und wir würden uns sehr, sehr über die angebotene Tasse Kaffee freuen, die sie uns geboten haben. Und wenn jemand mal nach München kommt und dieses Projekt dann schon etwas weiter fortgeschritten ist, wir wären dabei. Und vielleicht kommt dann auch nochmal eine Spende bei rum. Wer weiß. Fundraiser spenden ja auch gerne. Ganz kurz dazu noch, für wen Fundraiser aktuell nicht spenden. Das ist das Thema Flüchtlinge. Nämlich rund 46 Euro im Durchschnitt wurden dafür gegeben im Jahr 2019. Ich finde das irgendwie immer so ein bisschen schwierig. Die Bilanz des Hälftens 2020 betrachtet die Zahlen von 2019. Das ist also immer minus eins, so was das. was den Titel angeht. 46 Euro, vermutlich ja auch deshalb, weil es nicht mehr in den Medien war oder nicht mehr so medial präsent war. Und wenn ich jetzt schon sehe, dass wieder so ein Framing stattfindet, das bereits jetzt von Flüchtlingskrise gesprochen wird. glaube ich, dass im kommenden Jahr sich da auch wieder ein bisschen was verändern wird. Aber das Thema Framing und geflüchtete Menschen ist nochmal ein ganz anderes Thema, gehört jetzt eigentlich hier nicht hin.
Sprecher 2 Genau, aber ist einfach ein eigener Bereich nochmal da. 2016 war die große Welle. Ich schaue ja wieder gerne einfach auf die Anzahl der Personen. 2016 3,4 Millionen. Menschen, die für geflüchtete Menschen gespendet haben, 2019 2,5 Millionen. Leichter Rückgang von 2018 auf 2. 19, aber der große Rückgang war eben schon von 2. 16 auf 218. Und auch da wieder die durchschnittliche Spendensumme, finde ich da gar nicht so spannend. Die war 2018 am höchsten, aber es kam insgesamt wenig bei rum. Deshalb spielt das vielleicht nicht immer so eine ganz große Rolle.
Sprecher 1 Es gab noch eine zweite Studie. Okay, nee, guck gerade sagen: Unterm Strich heißt das aber auch nochmal für die Kolleginnen und Kollegen, die vielleicht jetzt nochmal neu ins Fundraising eingestiegen sind, soll es ja immer wieder Menschen geben bei diesem Podcast. Es ist und bleibt so, dass wenn ihr mehrere und tiefergehende Informationen haben wollt aus dieser Studie, müsst ihr euch an den Deutschen Spendenrat und oder die GFK wenden und die helfen euch dann weiter. Was man hier bekommt, ist nur ein Ausschnitt.
Sprecher 2 Aber man bekommt den Ausschnitt auch online noch für die letzten zehn Jahre oder so. Rückwirkend. Das heißt, auch der Vergleich ist da immer ganz spannend. Du hast noch eine zweite Studie reingeschmissen.
Sprecher 1 Genau, aber da muss ich gestehen, ich habe sie tatsächlich nicht gelesen. Das Institut, jetzt muss man gucken, dass ich das richtig ausdrücke. Das IDW. Was ist denn ein Institut der deutschen Wirtschaft oder? Der Deutschen Wirtschaft.
Sprecher 2 Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.
Sprecher 1 Deutsche, warte mal. Ich muss mal ganz kurz mal gucken, dass ich mir die hier.
Sprecher 2 Leibniz-Gesellschaft.
Sprecher 1 Auf dem Bildschirmhole? Hast du die zufällig gerade da? Ich muss mal gerade rufen. Dann lies mal vor, wie das Ding tatsächlich hieß, weil ich habe nur so einen Kernaussagen noch im Kopf dazu.
Sprecher 2 Ähm, Spendenstatistik.
Sprecher 1 Also warte mal. Das hat irgendwie keinen Titel.
Sprecher 2 Das ist keinen Titel. Warte mal. Mir hat das keinen Titel. Mir steht hier über drüber. Das Spendenvolumen in Deutschland betrug im Jahr 2017 rund 10 Milliarden und ist seit 2009 deutlich gestiegen. Auch wieder witzig. Also wir haben jetzt hier was, was im Jahr 2020 rauskommt, was sich jetzt das Jahr 2017 anschaut. Die machen alle Jubeljahre. Ein Bericht, ich habe es nicht ganz verstanden, 2009, 2014 und 2017 sind die drei Jahre, die sich angeschaut haben. Das macht mich im Kopf immer ganz kirre, wenn die Abstände nicht gleichmäßig sind. Ich habe auch keine Ahnung, warum das so ist. Du hast dich daran erfreut, dass mal wieder eine neue Zahl umsetzt.
Sprecher 1 Genau, ich habe mich daran erfreut, dass es wieder eine neue Zahl gibt und gab. Das klingt jetzt wirklich ein bisschen lustig, aber wir haben jetzt irgendwie diese 5 Milliarden von der GFK, wir haben die 10 Milliarden jetzt vom IDW. Ich glaube, der Michael Urselmann liegt immer irgendwo bei neun seit seiner letzten Erhebung und wir haben die 32 Milliarden vom Deutschen Fundraising-Verband und irgendwie. Ist ja nichts falsch. Es ist aber auch nichts richtig. Also, was ich sagen will, die IDW hat einfach nochmal, oder IWD, you know, hat einfach Ganz einfach andere Erhebungsgrundlagen. Und man muss, darauf will ich eigentlich jetzt hinaus, ich möchte gar nicht diese eigene Studie jetzt nochmal in den Fokus drücken, sondern möchte sagen. Wenn ihr Zahlen sucht, vertraut den Zahlen nur dahingehend, inwieweit ihr diese Zahlen für aussagefähig für euren Fall haltet. Bei manchen ist eben das soziale Engagement mit drin, bei manchen sind Sachspenden mit drin, bei manchen sind Großspenden nicht mit drin, genauso wie der Jona das vorhin formuliert hat. Und wir haben jetzt hier eben dort eine eine Statistik, die nochmal eine ganz andere Erhebungsgrundlage hat als die bislang uns bekannten. Und deswegen finde ich, lohnt es sich, diese Studie nochmal anzuschauen und zu überlegen, ob die denn eher der eigenen Praxis entspricht und diese 10 Milliarden Euro vielleicht eine Zahl sind, die man sich mal anschauen müsste. Ja, aber es wird weitergehen mit den Erhebungen, glaube ich. Also wir werden nie für den Knopf kriegen, auf den man drücken kann.
Sprecher 2 Warum auch? Spannend hier wieder die Spendenquote beim DIW war 2009 bei 40%, ist 2017 bei 47% der Deutschen, die spenden. Also Trauer, welcher Statistik auch immer du vertraust, hier stagniert es seit 2014, ist aber sozusagen steigend. Dadurch geht dann auch das Gesamtspendenvolumen hoch. Durchschnittsspende geht stark hoch von 2009 noch 206 Euro auf 2017 301 Euro. Auch hier wieder die Altersgruppen einzeln aufgezählt und so. Sehr spannend. Klassiker auch wieder Männlein-Wiblein-Verhältnis, Frauen stehen. Frauen spenden häufiger, aber weniger. Damit sind wir wieder bei der Einkommensfrage. Und hier wird es aufgelistet, auch nochmal nach Migrationshintergrund, nach beruflicher Ausbildung, nach Religionszugehörigkeit, natürlich, nach Gemeindegrüße. Die veröffentlichen relativ viel. Daten. Wie gesagt, ich komme jetzt mit diesem Rhythmus nicht so ganz klar persönlich. Aber es ist definitiv auch nochmal eine spannende Studie. Auch wieder ein Panel übrigens.
Sprecher 1 Genau, da nochmal, wir hatten gerade bei der GFK-Geschichte aufgehört mit dem Hinweis darauf, dass nur 0,9 Prozent Interesse haben an der steuerlichen Absetzbarkeit. Und hier ist der letzte Absatz im Fazit, was ja auch schon eine Bedeutung bekommt, nochmal der Hinweis auf die Absetzbarkeit und die Entlastungswirkung durch Spenden und die mögliche Steuerung, die man dadurch verwenden kann. Also ähm Ja. Also das Letzte, was einem dann noch im Blick behält, im Blick bleibt bei dieser Studie, ist ja der fiskale Grund. Und während die GfK Sache spielt überhaupt gar keine Rolle. Also es ist. Ich bin da auch etwas ratlos. Also ich sage immer den Leuten, ja, schaut euch alles an und bildet euch eine eigene Meinung, aber niemand ist in der Lage, letztendlich selber ein eigenes Panel durchzuführen. Schade.
Sprecher 2 Ansonsten nochmal so Sachen. Hier wird natürlich ab 16 geguckt. Also das heißt, die Grundgesamtheit ist schon mal ein bisschen was anderes. Sie sagen auch, dass aufgrund methodischer Vorteile der SOEP, also sozioökonomisches Panel-Befragung, liegt die Höhe der Spenden deutlich über den Ergebnissen anderer Befragungen. Ich habe jetzt zumindest keine Aufzählung der Vorteile bekommen. Aber wir schwimmen, gehen dementsprechend rüber zu unserem nächsten wunderbaren Thema. Ausbildung. Es gibt mal wieder eine neue Ausbildung.
Sprecher 1 Ja, es gibt tatsächlich. Das klingt so.
Sprecher 2 Nee, ich freue mich da total drüber. Vielleicht noch ein anderes Wort. Es gibt ja gerade. auch eine neue Ausbildung, die ja jetzt aber schon in der Mache ist, das Thema Database Fundraising. Wer auf den aktuellen Stellenmarkt, der gerade mal wieder überläuft, schaut, sieht, dass dort auch mehrere Stellen gibt ausgeschrieben sind, die Database Fundraiser suchen. Das ist eine Fortbildung, Ausbildung, die auch schon am Laufen ist. dass ich glaube Ende des Monats schon in die zweite Phase kommt. Und jetzt gibt es die Campaigning School und Ich habe davon überhaupt keine Ahnung, aber sie hört sich sehr witzig an, weil es ein Projekt von WICWAM der Fundraising Akademie, German Watch und Protect the Planet ist.
Sprecher 1 Genau, dazu nochmal der Transparenzhinweis, ich arbeite für die Fundraising Academie. Also, ähm, das ist jetzt keine Werbung an der Stelle, weil Im Grunde genommen, so wie ich es mitbekomme, also ich bin nicht am Projekt beteiligt, ich kriege es halt immer nur kommuniziert, scheint es gut zu laufen. Also die Anmeldezahlen funktionieren. Die Campaigning School ist eine Idee. Die, ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht genau, wie sie entstanden ist, aber eben ein Konglomerat aus diesen unterschiedlichen Akteuren, die sich zur Aufgabe gemacht hat. Menschen auszubilden in dem Bereich der politischen, des politischen Campaigns, jenseits oder abseits von politischen Campaigning der Parteien. Ich meine, jede Partei hat letztendlich Kaderschmieden, wo sie auch bestimmte Sachen beibringen. Hier geht es vielmehr um das Thema Aktivismus, gesellschaftlichen Aktivismus und Dem Beibringen von Handwerkszeug im Bereich Campaigning, strategischer Kommunikation, um den Leuten alles beizubringen, was sie brauchen, um bestimmte Meinungen auf die Straße und in die Köpfe der Menschen zu bringen. Das können eben Leute aus NGOs sein, das können politische Initiativen sein, das können aber auch Ich habe Privatleute sein, die gerade etwas aufbauen und dazu gibt es eine Kurzausbildung, die gar nicht so kurz ist, nämlich sie dauert ungefähr ein Jahr, aber trotzdem Kurzausbildung nicht vergleichbar mit einem Studium oder mit einem klassischen Ausbildung. Und beginnt im Juni 2020 und besteht aus Präsenzphasen und auch aus Webinaren, also ein ähnlicher Ablauf, wie man es auch von den Ausbildungen der Fundraising-Akademie herkennt. Ja, und ähm, wer da Interesse hat, mal zu schauen, um welche Themen es eigentlich geht, Campaigningschool. de ein Wort. Da bekommt man alle Informationen. Genau. 20 Plätze für die erste Runde und ja. Spannende Runde an beteiligten Institutionen.
Sprecher 2 Ich finde es spannend, es gab schon mal einen ähnlichen Ansatz, das Campaigning Boot Camp, später Campaigning Boost Camp. Dass es auch immer noch international gibt, aber in Deutschland das letzte Mal 2018 stattfand. Ich glaube, sie haben es noch nicht ganz abgesagt. Sie haben nur gesagt, das finden gerade keine statt. Das war so ein Fünftägiger Powerkurs im Campaigning, aber mit einer sehr ähnlichen Ausrichtung und soll auch sehr cool gewesen sein Ich habe es da nie hingeschafft leider, die auch so richtig Community drumherum aufgebaut haben. Und da kamen auch ein paar ordentliche Campaignerinnen und Campaigner sozusagen bei raus. Die haben es aber irgendwie nicht geschafft. Ich weiß nicht, ob vielleicht weil da keine feste Organisation dahinter war, sondern das immer so. eine ganze Reihe von Unterstützerinnen und Unterstützern war, die aber dann bei Summer of Us, Oxham, Change und Co. gearbeitet haben. Und das ist ja durchaus schwierig, dass dann irgendwie mehr als drei, vier Jahre Immer wieder zum Laufen zu bekommen. Und die zweite Sache, die es im Campaigning natürlich noch gibt, ist die Campaigning-Akademie. Academy, Entschuldigung, natürlich Academy, nicht Akademie. Die von Julius und Volker gemacht wird. Julius Vanderla und Volker Gassmann, Volker Gassmann Gassner, Entschuldigung, Volker Gassner, der viel bei Queenpeace im Campaigning arbeitet, also Angestellter bei Queenpeace ist. Früher mal Pressesprecher dort und Julius Vanderler, der so ein umtriebiger Campaigningberater ist, mit Schwerpunkt politisches Campaigning. So klassischerweise amerikanische Wahlkämpfe und Co. Die machen aber eben keine vollumfängliche Ausbildung wie das jetzt, sondern die geben Seminare und Trainings.
Sprecher 1 Jo, also das geht im Juni an den Start. Soweit ich weiß, ist es eben mit den Plätzen schon relativ rar. Ich würde euch empfehlen, auf campaigningschool. de dann klassischerweise den Newsletter zu abonnieren, aber ihr findet dort auch ein Kontaktformular. wo die Möglichkeit besteht, einen Rückruf zu erhalten. Nutzt dies bitte zuhauf.
Sprecher 2 Genau. Wer keine Fortbildung in Ausbildung macht, sollte auf interessante Fundraising-Veranstaltungen gehen, von denen es wieder eine ganze Menge gibt, so denn stattfinden. Also ich weiß. Es dürfen Wetten auf den Fundraising-Kongress abgeschlossen werden.
Sprecher 1 Also ja, ich weiß, dass der Gesundheitstag, der ja auch vom Fundraising Verband durchgeführt wurde, schon abgesagt wurde Ja, der findet nicht statt oder fanden nicht statt.
Sprecher 2 Der muss ja thematisch sozusagen stattfinden, aber wir haben eben auch Ende April in Kassel den Fundraising-Kongress mit einer ganzen Menge von Menschen. Wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind?
Sprecher 1 Also ich habe gehört, es sind unter tausend. Aber diese Information hatte ich auch gehört, bevor jetzt unser. Klammer Gesundheitsminister diese Zahl nochmal in den Pot geschmissen hat. Also mein letzter Stand ist.
Sprecher 2 Besonders spannend an der Zahl 1000. Also Jens Spahn, Gesundheitsminister, hat. Gebeten, alle Veranstaltungen mit über 1000 Menschen abzusagen. Besonders spannend ist das, weil der nächste CDU-Parteitag, der den neuen Vorsitzenden wählt, 1000 und ein Delegierten hat.
Sprecher 1 Nicht wirklich, echt?
Sprecher 2 Doch, die CDU hat exakt 1000 einen Delegierten.
Sprecher 1 Ja, gut, ich meine, du packst du da, das ist ja auch die Frage. Ich glaube nicht, dass es unbedingt auf die Delegierten jetzt ankommt. Das ist natürlich eine schöne Zahl. Ja, gut, du hast natürlich auch noch Service-Personal und die ganzen Artikel.
Sprecher 2 Das sind die tausend und Eindelegierten und dann kurze Zeit später Jens Spahnsacht veranschaulich.
Sprecher 1 Also hier unser Minister hier in NRW, der Laumann, hat heute im Radio gesagt, dass das selbstverständlich auch die Bundesliga und sämtliche Sportveranstaltungen betrifft. Ich wollte am Freitag zum Handball gehen, wird glaube ich dann nichts. Nein, habe zumindest noch nichts Gegenteiliges gehört. Also ich sag mal auch, das hast du, aber auch diese Diese Veranstaltungen scheinen zumindest jetzt hier in den Köpfen als Geisterspiele schon stattzufinden. Na, lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe den, mein letzter Stand ist von letzter Woche. Da habe ich ein Otto noch gehabt von einem. Von einem aussagefähigen Kollegen, der hat gesagt, sie gehen davon aus, dass der Kongress stattfindet. Und ich habe einfach, ich muss einfach ein paar Sachen anschaffen. Also ich muss irgendwie noch einen neuen Stand bauen und so, wegen Logotausch und so weiter. Und habe gesagt, ich möchte das Geld eigentlich nur ausgeben, wenn ich weiß, dass es was stattfindet. Aber da habe ich Informationen bekommen, gehe davon aus, dass er stattfindet. Aber das ist der Status schon wieder von letzter Woche. Also bis dahin, danach habe ich aber auch nichts. Mehr gehört. Gehen wir davon aus, dass wir uns in Kassel sehen werden.
Sprecher 2 Oh ja, mir tun echt die ganzen Menschen leid, die so Großveranstaltungen, egal ob jetzt ITB oder so, unglaublich organisiert haben, machen und tun. Und zwar nicht nur die Organisatorinnen und Organisatoren, sondern auch Jeder Aussteller stand bei so einer großen Messe, da geht ja einen Monat Arbeit rein, da gehen Gelder rein und wenn dann so Messe kurzfristig abgesagt wird, das scheitert. Ja, ein Beileid für alle Menschen, die mit Großveranstaltungen gerade zu tun haben. Ich bin sehr gespannt. Wir haben 22. bis 24. den Fundraising-Kongress, zwei Wochen später die
Sprecher 1 Republika. Die haben sich ja auch schon geäußert, ne? Da kam ja auch schon was rüber, dass sie auf jeden Fall das eigentlich inhaltlich zum Thema machen wollen, aber erstmal stattfindet.
Sprecher 2 Sie haben gesagt, Sie gehen davon aus, aber mal schauen, wie sich das so weiterentwickelt, weil die Republika ist halt wirklich eine Groß, großveranstaltung, plus international sehr viel.
Sprecher 1 Nein, ich habe letzte Woche Eisen nach eine Woche und dann sagte eine Kollegin, naja, aber es ist doch auch, also eigentlich müsste man, ein Politiker hätte das mal gesagt. Ich müsste mal Deutschland für zwei Wochen in den Dornröschen-Schlaf verfallen. Unabhängig davon, dass ich nochmal eine ganz andere Meinung zu diesem ganzen Virus-Hype jetzt habe. Also das ist nochmal die andere Ebene. Ja, so zwei Wochen mal hier so mal so schlafen gehen, würde glaube ich deinen Job nicht verändern und meinen auch nicht, weil wir können von zu Hause aus arbeiten. Aber vielleicht hilft das allen mal. Jetzt mal unter uns, ja. Selbst bei uns hier im Rewe um die Ecke gab es keine Kartoffeln und keine Nudeln mehr, wo ich sage: Leute, ja. Und dann kannst du gucken, hier in unserem Kreis, ja, also mitten im Ruhrgebiet, aber es ist trotzdem noch trotzdem noch Kreis, ne? Nicht ein einziger. Also, wir sind hier noch so ein bisschen ganz Gallien, so also das nicht besetzte Dorf, ne? So, aber Leute, mal ernsthaft, macht doch mal euer Gehirn auf. Wirklich.
Sprecher 2 Die Großveranstaltungsgeschichte kann ich schon verstehen. Es geht ja. bei neuen Krankheitserregern vor allem darum, dass die Ausbreitung nicht zu schnell stattfindet. Und das merken wir dann in anderen Regionen, wie schnell das so ein Gesundheitssystem komplett überfordern kann. Und das ist halt was anderes, als wir bei einer normalen Grippe haben, wo es halt so reintrudelt, wo wir einen Großteil von Menschen haben, die nicht infiziert werden können, wo wir Ärztinnen und Ärzte haben, die sich impfen können. und Pflegepersonal natürlich genauso. Also, ne, deshalb, ich kann das schon verstehen mit den Großveranstaltungen und deshalb bin ich sehr gespannt. Ich möchte jetzt nicht in der Haut von einem Großveranstalter sein, der diese Entscheidung gerade treffen muss.
Sprecher 1 Ich meine, das eine ist ja, war letztens auch ging durchs Netz, da war so eine so eine Karte von oben. Aus diesen chinesischen Produktionsstandorten, ne? Wo ich weiß nicht, welche Schadstoffe gemessen worden sind und welche Wärme nochmal gemessen worden ist. Und zwar Vor dem Ausbruch und nach dem Ausbruch. Das heißt, da ist gerade Ruhe. Also das kühlt sich gerade alles ab und die Luft wird mal irgendwie wieder, na sauber, glaube ich, wird die da unten nicht, aber sie wird zumindest erstmal wieder ein bisschen besser. Also gerade bei solchen Großveranstaltungen, über die wir gerade gesprochen haben, da steckt ja einfach auch nochmal eine viel, viel größer hinterliegende Lieferkette dran und noch eine Infrastruktur. die jetzt glaube ich auch nicht Thema dieses Podcastes sein sollte, aber ich möchte, glaube ich, jetzt auch gerade nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken, die jetzt darüber zu entscheiden haben. Wir halten uns auf jeden Fall den Termin frei. Wir grüßen. Wir grüßen, Winken und freuen uns über zeitnahe Informationen, ob der Fundraising-Kongress stattfinden wird. Oder nee, andersrum. Sonst würden wir hier jetzt. Gerüchte auslösen, dass er nicht stattfindet. Andersrum, er findet statt. So, und alles andere müsst ihr tun.
Sprecher 2 So. Du hast hier eine Frage reingeschrieben. Ins Pad, also in unser Pad, oder was? In unser Pad, die heißt, gibt es auch Corona-Gewinner im Fundraising.
Sprecher 1 Ja, ich habe gestern, ich hab in dem Radio und im Fernsehen habe ich gehört, dass es ja durchaus jetzt das ein oder andere Pharmaunternehmen gibt, wo man vorher mal hätte in Aktien einsteigen sollten sollen und auch andere Institutionen, die so jetzt nicht gerade schlechte Zeiten haben. Und da habe ich mich gefragt, gibt es im Fundraising da eigentlich auch Gewinner?
Sprecher 2 Also ich würde jetzt mal behaupten, und zwar nicht nur Fundraising, aber für die ganze Non-Puffett-Szene ist das gerade eher ein Desaster. Und zwar rein aufmerksamkeitsökonomisch. Also wir sehen jetzt schon das so, Angst vor Klimawandel. Nicht mehr so wichtig, es gibt Corona.
Sprecher 1 Angst vor rechtsextremem Terror ist auch nicht mehr so wichtig.
Sprecher 2 Wir haben Corona. Wir haben eine menschenunwürdige Situation an der Grenze Griechenland-Türkei. Taucht auch in den Nachrichten und so immer so auf Platz 3 auf. Also da, hallo, da wird an der, da wird an der Grenze geschossen, da wird irgendwie das Abendland verteidigt, auf eine Art, wo du dir denkst, hallo, wo sind wir hier eigentlich? Wird berichtet, aber so auf Platz drei oder vier. So, und ich glaube, dass für alle Organisationen, also sowohl, die Organisationen, die jetzt in Griechenland, Türkei, Syrien tätig sind und wirklich Unterstützung bräuchten, als auch nach wie vor das ganze Thema Natur- und Klimaschutz. Diese Aufmerksamkeitsökonomie, die jetzt in so ein, Achtung, da ist ein Virusthema reingeht, ich halte das gerade für fatal nachteilig.
Sprecher 1 Es ist skandalös. Also du hattest, du hattest im Vorhinein in unserem Vorgespräch ein bisschen was gesagt zum Thema Startups, ne, Startup-Szene im Bereich der Gemeinnützigkeit oder nicht nur Gemeinnützigkeit, sondern im Bereich des Sozialwesens, also Social Startups. Ich dachte eher auch an sowas. Also gibt es momentan Geschäftsmodelle, die dadurch irgendwelche Vorteile erlangen, dass wir jetzt diese Aufmerksamkeitssituation haben. Aber ich habe da jetzt auch keine Lösung. Ich habe gedacht, dir fällt vielleicht irgendwie was ein oder irgendeine Idee von Institutionen. Ich habe auch kein, wirklich keine Corona-Hilfe-E. V oder sowas. Ne, gibt es alles noch nicht. Aber da da könnte ich mir auch schon wieder vorstellen, dass irgendwelche Unseriösen gerade auf der Straße stehen, ja. Und und und und klassischer Drucker man hier jetzt gerade versuchen, Aufmerksamkeit zu kriegen. So Deutsche Corona-Hilfe oder weiß nicht. Ich hoffe, es gibt die nicht. Die machen sonst irgendwie total seriöses Zeugs. By the way, Corona-Hilfe. Hast du diese, ich weiß nicht, ob das eine Mär ist oder ein Mythos, aber hast du diese Geschichte gelesen von diesem Seomann bei Corona? Also Irgendwo gibt ja diese Biermarke gibt ja diese Biermarke Corona und da gibt es ja sicherlich auch irgendwelche SEO-Menschen. Die haben über Jahre lang versucht, irgendwie nach vorne zu kommen und jetzt können sie gerade sich den Strick nehmen. Und da gab es eine Geschichte, und das weiß ich eben nicht, ob das jetzt wirklich nur mehr ist oder nicht, aber sie ging durchs Netz. dass irgendwie repräsentativ 38% der Amis kein Corona-Bier mehr trinken würden. Aus genau diesen Gründen, Und der, der, der CEO von Corona oder von dieser Brauerei jetzt schon gesagt hat, also nee, das stimmt alles gar nicht, und das ist ja totaler Quatsch und so weiter und so fort. Also, ich glaube, da ist, also ich kann mir schon gut vorstellen, dass da was dran ist. Aber so SEO möchte ich jetzt gerade nicht sein bei dieser Brauerei.
Sprecher 2 Ja, aber ich glaube halt alle Themen, die so aufmerksamkeitsaugend sind, ne? Und das kennen wir alle, selbst im erweiterten Freundeskreis, dass dann Menschen auf einmal dann irgendwie täglich gucken. wie viele Fälle es gerade wo gibt und selbst ich, der sich nicht so dafür interessiert, kriegt es ja mit und es kostet ja auch meine Aufmerksamkeit sozusagen und das ist, glaube ich, schlecht für uns.
Sprecher 1 Naja. Ja, ja. Mann. Jetzt gucke ich nochmal, was hatten wir denn sonst noch hier? Wir hatten, ähm, ach so, genau, ich habe eine Geschichte gerade reingeschrieben. Das wollte ich nochmal kurz berichten. Das ist eigentlich nur so eine. Kleine Nachrichten. Anekdote. Eine Anekdote, genau. Ich mache es auch anonymisiert, weil ansonsten ist es mit dem Kollegen auch nicht abgesprochen. Aber ich war letzte Woche in einem Kurs, eben wie schon mehrfach besprochen, es ist der große Kurs, das ist der Manager und da sind eben Menschen drin, die Jetzt den Manager-Abschluss machen und sich ja damit auch Master-Anteile erarbeiten, um später den Master dann noch, also den offiziellen Master dran zu packen. Und das ist ein etwas anderes, ich sag mal, Niveau durchaus. Also ein bisschen tiefer gehen schon. Und die müssen Hausarbeiten schreiben. Und ein Kollege hat eine Hausarbeit geschrieben, wo es dann auch darum ging, ähm Ja, sich Fundraising Maßnahmen anzuschauen, wobei, nee, die Maßnahmen kommen jetzt erst, aber zumindest hat er sich eine Organisation angeschaut und sollte Aufgrund von öffentlich zugänglichen Daten mal so ein bisschen analysieren, eine Umfanganalyse machen, eine Mitbewerberanalyse machen. Und auch so einschätzen, wie die eigentlich so vorgehen. Und hat dann auch Kontakt aufgenommen zu dieser großen Organisation. Jetzt muss man dazu sagen, dass diese große Organisation jetzt zwar in der Bevölkerung relativ bekannt sein dürfte, aber sich in der Fundraising-Szene auch nicht so wirklich oft aus Gründen nicht so oft zeigt. Und ich persönlich auch keinen Vertreter dieser Organisation kenne, aber es ist eine große. So, und dann hat er da angerufen und hat dann auch mal gefragt, immer hier, aber eure Bildsprache, ne? Also so Wie kann das denn sein? Und dann hat man ihm noch freundlich geantwortet und hat er gesagt, naja, aber guck mal hier, auch hier diese Zahlen und so, die ihr da veröffentlicht. Sag mal, wie kann das denn sein? Und mal ehrlich, findet ihr, dass das hier transparent ist und findet ihr, dass das überhaupt noch authentisch ist? Und wie findet ihr eigentlich das und wie könnt ihr das eigentlich hier begründen und so weiter? So, und irgendwann haben sie ihm geschrieben, wir haben keine Zeit für sie. Was aber diese Organisation, also die Sachen, die er mir gezeigt hat, sind eindeutig sehr stark an der Schmerzgrenze, sind wir nicht schon drunter. Was aber jetzt krass ist, ist, dass dieser Typ. Also der Kollege, den ich da sehr schätze, gleichzeitig auch noch Journalist ist, ja, der hat also im Grunde genommen seine Hausarbeit geschrieben. im Auftrag oder in seiner Fundraising-Ausbildung. Und jetzt stellt jetzt aber fest, aufgrund der Art und Weise, wie sie dann mit ihm kommuniziert haben, er hat sich geoutet hat, also auch gesagt, warum er diese Auskunft haben will. Aber nachdem er sich dann auch, also die haben wohl anders geschrieben als nach dem Motto, wir haben keine Zeit für sie, sie haben es nicht sehr freundlich formuliert so. Und jetzt wird er gerade warm, ne? Und zwar in seiner anderen Rolle als Journalist, habe ich gesagt. Ich würde Ihnen da sehr gerne mal bei begleiten. Und wenn alles klappt, ich hätte das schon mal in der sozialmarketing. de Gruppe. Die wir haben, mal kurz angekündigt. Also er hat durchaus Interesse, Teile seiner Hausarbeit als Exzerpt zu veröffentlichen. Und nicht alles, selbstverständlich, aber er möchte gerne eine Diskussion. Loswerden zu diesem Thema ethische Darstellung von bestimmten komplexen Themen in der Arbeit mit Menschen. Und Auf diese Auseinandersetzung freue ich mich und hoffe, dass er das so tun wird. Ich habe die jetzt hier vorliegend ausarbeit. Ich werde sie mir jetzt nochmal durchlesen und dann wird er das veröffentlichen auf sozialmarketing. de, das in einem völlig neuen Gewand daherkommt. Dank dir, lieber Jona.
Sprecher 2 Ja.
Sprecher 1 Okay, nächstes Thema. Geht mal auf sozialmarketing. de sieht anders aus.
Sprecher 2 Ja, also hat sich jetzt nichts irregroß verändert, aber so wie das halt immer so ist, alle fünf Jahre. Geht einem eine Webseite einfach tierisch auf den Keks? Aber ich dachte, ein Relaunch ist immer ein Fehler.
Sprecher 1 Bist du das nicht derjenige, der das sagt?
Sprecher 2 Ja, ja, das war aber kein Relaunch. Das war ein Rebrush. Ich habe nur das Aussehen, insbesondere der einzelnen Posts, geändert.
Sprecher 1 Und es gibt noch ein neues Logo, Leute, das ist auch noch nicht drauf, das kommt noch.
Sprecher 2 Genau, aber nein, es ist. Einfach ein bisschen mehr auf Lesbarkeit, ein bisschen übersichtlicher. Ja, vielleicht auch einfach nur ein bisschen anders in manchen Dingen, aber jetzt eben nicht mehr so spaltig und auch im Backend einfach. ein bisschen schöner. Aber jetzt nicht ein ReLounge im Sinne von, wir haben uns ordentlich zusammengesetzt, vollkommen konzeptioniert. Das liegt auch daran, dass wir das halt eben alles selber machen. Das heißt Wir könnten den auch gar nicht so machen, wie wir den eigentlich wollen. Also mir fallen auch ganz viele Dinge ein, die viel geiler sein könnten, aber die ich eben jetzt mal nicht an einem Wochenende schnell selber hinbekomme. Ja. Aber sozialmarketing. de, immer gut. Geht hin, lest es durch.
Sprecher 1 Was ich sagen wollte, also da kommt wieder was, ne? Wird wieder.
Sprecher 2 Genau, und wir werden es sicherlich nochmal irgendwann offizieller sagen, aber wir freuen uns über Autorinnen und Autoren, die über ihren Bereich schreiben. Also wollen ein bisschen mehr weg. vom Teamblog und ein bisschen weiterhin dazu, dass Menschen, die was zu sagen haben, was sagen.
Sprecher 1 Daher auch gerade die Ankündigung von der Hausarbeit des Kollegen, die dann umgeschrieben wird und dann Teil der Seite wird. Wir müssen, habe ich schon eher gesagt, wir müssen auch bestimmte Sachen einfach bis zum Kongress abgeschlossen haben, weil dieses Logo, da müssen wir ran, weil ich möchte das ja auch auf diese Messewand drucken. Und dazu muss das neu sein. Irgendwie. Kriegen wir hin. Gut, reden wir nochmal drüber. Genau. Soweit zu sozialmarketing. de, kurze Einladung da drauf zu gehen. Und jetzt habe ich mich natürlich wieder hier weggeklickt.
Sprecher 2 Nö, jetzt wir gehen zum Ende. Wir sind bei Kundennachrichten. Jobs, Kurznachrichten. Hast du Kurznachrichten? Ja, ich habe noch.
Sprecher 1 Und zwar eine, ja, wir haben, ja, stehen noch ein paar Sachen drauf. Also, Kurznachrichten: einmal, wir haben eine Anfrage bekommen, also einmal über sozialmarketing. de und es kam auch die gleiche Anfrage über die Fundraising-Akademie rein. Es gibt eine Kollegin, die heißt Clara Schell und die Clara Schell schreibt ihre Masterarbeit an der Uni Leipzig zum Thema Spendenbindung bei Nonprofits. Und bittet, wie das immer mal wieder so ist, einen ähm um euren zeitlichen, um eure zeitliche Aufmerksamkeit einen kleinen Fragebogen zu nutzen und auszufüllen, um ihr empirisch bei ihrer Masterarbeit weiterzuhelfen. Und im Gegenzug gibt es natürlich die Ergebnisse der Studie. Den Link packe ich auch in die Shownotes. Also wer mal 10 bis 15 Minuten Zeit hat, um der Kollegin zu helfen, sollte das bitte tun.
Sprecher 2 Zu diesem Thema fiel mir auf, dass wir, glaube ich, noch nicht zwei Facebook-Gruppen empfohlen haben. die ich einfach gerne nochmal kurz in den Raum schmeißen würde. Die aus meiner Sicht die. . größten, größten, keine Ahnung, relevantesten Austauschforen zurzeit außerhalb von Real-Life-Veranstaltungen sind. Und das ist einmal die Gruppe Nachhaltiges Fundraising, die Christian Garmann mal gegründet hat und auch weiterhin ordentlich betreut. Und da sind mittlerweile fast 1700 Menschen. In einer Facebook-Gruppe und taufen sich mal besser, mal schlechter, aber relativ kontinuierlich zum Thema Fundraising aus und nur wer Facebook nutzt und noch nicht in dieser Gruppe ist, aber diesen Podcast hört, sollte in dieser Gruppe sein.
Sprecher 1 Genau, also wir haben das, ich glaube, dass die Wort, dass diese Gruppe schon immer mal wieder erwähnt worden ist. Einfach deshalb, weil sie ja nicht eine der doofen Gruppen ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, wenn man eine Frage hat. Und egal, ob man da Vollprofi ist oder ob man Volleinsteiger ist, Man kriegt in der Regel zeitnah eine durchaus kompetente Antwort. Nicht unbedingt immer hängt ein bisschen auch von der Qualität der Frage ab. Aber ich sag mal, 90% aller Fragen werden wirklich kollegial beantwortet. Und das ist ja in dieser heutigen Zeit in diesem Facebook nicht mal unbedingt selbstverständlich.
Sprecher 2 Und die zweite Gruppe ist spezifischer, wäre dann die Gruppe, die Online-Fundraising heißt. Die wird so. . mit Betrieben gegründet, was weiß ich was, so ein bisschen aus dem Sozialmarketing-Team, aus der Fachgruppe Online-Fundraising. vom Verband und noch ein bisschen aus dem E-Fundraising Forum. Also so alle, die irgendwas mit online machen, haben sich da mal dran beteiligt. Und jeder, der also ein spezifischeres Interesse hat. Soll doch bitteschön gerne dahin gehen. Genau.
Sprecher 1 Wenn du schon Werbung machst für Gruppen, dann möchte ich an dieser Stelle auch nochmal Werbung machen. Weil ich da in der letzten Zeit Gespräche geführt habe, die ich doch sehr überraschend positiv fand, würde ich nochmal eine Werbung machen für die Fundraising Evangelisch Community. die von außen vielleicht erstmal relativ leer aussieht, weil das immer nur so aussieht, als ob ich der Einzige bin, der da postet, rein postet. Was aber im Zweifelsfalle gar nichts macht. weil man in regelmäßigen Abständen von 10 bis 14 Tagen eine personalisierte E-Mail bekommt mit den jeweiligst neuen Inhalten, sodass man so eine Art kleinen Newsfeed personalisiert ins Netz bekommt. ins Postfach bekommt, ohne regelmäßig auf dieser Seite zu sein. Fundraisingevangelisch. de ist ein Portal, was sich mit Themen rund ums Fundraising digitale Kommunikation für kirchliche Organisationen befasst und jetzt seit Neuestem eben auch die Diakonie mit dazu kommt. Die Diakonie bauen wir gerade Stück für Stück ein, auch dazu wird es aber auch noch eine offizielle Verlautbarung geben. Also auch da nochmal reinschauen für alle Menschen, die irgendwie im kirchlichen Bereich ehrenamtlich oder hauptamtlich aktiv sind. Da gibt es auch keine doofen Fragen, die man nicht stellen kann.
Sprecher 2 So, wer sich weiter bilden möchte, der kann Podcasts hören. Und seit letzter Woche gibt es. . Das ist einen neuen Podcast?
Sprecher 1 Ist das seit letzter Woche?
Sprecher 2 Ich glaube, er ist schon etwas älter, weil es gibt schon fünf Folgen irgendwie, ne? Die wurden aber alle gleichzeitig hochgeladen. Ah, okay. Aber vielleicht auch seit vorletzter Woche oder vorletzter Woche, aber auf jeden Fall seit relativ neuem: gibt es den Podcast Der Blaufuchs vom Kollegen Olaf Baumann. Genau. Guten Tag. Und willkommen. Der sei empfohlen für alle, die halt irgendwas zu diesem wunderschönen Fundraising lesen machen. Was weiß ich was. Der ist vom Konzept ein bisschen anders als unserer. Nicht so lang.
Sprecher 1 Also ihr macht doch auch mal alles viel zu lang, Jona. Wer hört sich das denn alles an, immer diese viel zu langen Podcasts? Das ist sozusagen das Gegenteil eines Laber-Podcasts.
Sprecher 2 Das sind meistens sehr kurze Folgen, teilweise von schriftlich verfassten Wie nennt man das? Kommentaren, nein, Beiträgen, die nochmal vorgelesen und aber auch danach nochmal kommentiert werden. Also in den Olaf das alleine vorspricht. Das ist wie gesagt das Gegenteil von dem, was wir hier machen, also weniger gelaber, konzentrierter. Das ist jetzt persönlich nicht mein aller Lieblingsformat, einfach weil ich gerne so dieses weniger Konzentrierte nebenbei habe, aber für alle, die konzentriert, insbesondere am Computer hören. Sei das empfohlen. Und was da aber eben auch noch reinkommt, und da hoffe ich, dass mehr von kommt, sind dann Interviews, die dann so eine Länge, der eine, der jetzt als Interview drin ist, hat eine Länge von 20 Minuten. Und das finde ich jetzt wiederum ein sehr, sehr schönes Format, das mich persönlich sehr freut. Insgesamt aber einfach mal wieder was Schönes aus dem Bereich Fundraising und davon kann es nicht genug geben.
Sprecher 1 Was man nochmal betonen soll, das ist jetzt ein deutschsprachiger Podcast im Bereich Fundraising, auch wenn das letzte Interview auf Englisch geführt wurde, in der letzte Folge. Es gibt da draußen massiv viele Fundraising-Podcasts, die aber in der Regel alle aus Amiland kommen. Also im deutschsprachigen Bereich ist da echt Flaute und da ist auch noch Platz.
Sprecher 2 Falls jemand einen guten amerikanischen Fundraising-Podcast empfehlen kann, freue ich mich auf Empfehlungen. Der nicht über die Freisprecheinrichtung im Auto aufgenommen ist. Ja, sowohl technisch als auch der nicht so zu amerikanisch werbend ist, sondern von dem man auch hier was mitnehmen kann. Und da würde ich mich auch sehr drüber freuen. Ansonsten eine zweite Podcast-Empfehlung, die überhaupt nichts beim Thema Fundraising zu tun hat, die unseren netten kurzen Podcast als klein und bescheiden und schnell konsumierbar darstellen lässt. Ist das erste Mal, dass ich einen Podcast Liebe und wirklich empfehlen kann, der von einer klassischen Medieninstitution kommt und das ist der Alles-Gesagt-Podcast der Zeit. Ich habe den noch nie angehört. Ich habe den abonniert. Lohnt sich das? Das ist mein absoluter neuer Lieblingspodcast. Und zwar ist das Konzept, dass. Der Chefredakteur von Zeit online und der Chefredakteur des Zeitmagazins sich zusammen in einem Wohnzimmer mit einer Person treffen und ein Interview führen, das so lange geht, bis die interviewte Person sagt, es ist alles gesagt. Und das, ich glaube, der Rekord liegt irgendwo bei acht Stunden. Lena habe ich gehört, das waren glaube ich irgendwie fünf oder so. Stimmt.
Sprecher 1 Ja, richtig.
Sprecher 2 Rezo waren, glaube ich, acht Stunden. Uli Wickert war in 15 Minuten, weil er dann blöderweise das Safe-Word gesagt hat, auch wenn er es gar nicht sagen wollte, und den dann vorzeitig abgebrochen hat. Nein, aber die beiden sind einfach richtig gut. auch richtig gut vorbereitet und Im Gegensatz zu uns. Ich bin einfach der Meinung, dass diese Länge Dinge rauskitzelt, die man eben in dieser Kurzform von Interviews nicht hatte. Aber sei natürlich nur irgendwas für Menschen, die Podcasts nebenbei hören können, die also gerne auch Zeit haben. Da fällt mir noch ein kleines Thema ein, was ich vorhin hätte erwähnen sollen, jetzt nochmal ganz kurz erwähne, nämlich beim größten Kritiker unseres viel zu langen Podcasts. Und das ist nochmal das Thema Gemeinnützigkeitsrecht. Und zwar gibt es Von Zivilgesellschaft ist gemeinnützig ein kleines Update und zwar gibt es höchstwahrscheinlich, zumindest wurde schon darüber berichtet, ist aber noch nicht rauschen Erlass des Finanzministeriums zum Thema Gemeinnützigkeit, also als Auswirkung des Attack-Urteils. Und das kann man so ein bisschen als Moratorium verstehen, dass der Erlass sagt, sozusagen, bitte macht mal jetzt die nächsten. Anderthalb Jahre, also bis wir irgendwie zu irgendeiner neuen gesetzlichen Regelung kommen, erstmal nichts. Viel mehr dazu weiß ich nicht. Außer das, was da steht und dafür empfehle ich auf Zivilgesellschaft ist gemeinnützig.
Sprecher 1 de zu. Kein Thema, was uns alle angeht, aber da sagst du nochmal was, lieber Stefan, du bist gemeint. Ich hatte ja in einem Podcast ganz großkotzig angekündigt, dass ich mich bei dir melde. Ich habe das deshalb nicht getan, weil auf einmal die Medienwelle kam und jeder irgendwie gefühlt, was von Stefan wollte. Und er muss jetzt hier nicht seine kostbare Zeit auch noch mit diesem Podcast irgendwie draufgehen. Ich habe mir das tatsächlich vorgenommen, dass wir irgendwie nochmal einen Termin finden. Vielleicht klappt es auf dem Kongress, weil ich weiß, dass Stefan auch vor Ort ist. Und dann können wir das letztendlich irgendwie vereinbaren, aber das ist wieder angesprochen, bislang noch geplant. Genau. Letzter Satz noch zu dem Podcast übrigens bei mir ist so, ich lade mir eigentlich Mit Ausnahme der Sternengeschichten, die ich super finde, das sind immer so zehn Minuten Expersonen. Ich lade mir eigentlich nichts runter, was nicht mindestens eine Stunde lang ist. Also alles, was da drunter ist, nehme ich nie ernst. Also mit Ausnahme natürlich jetzt vom Blaufuchs. Ausnahme, selbstverständlich. Meine ich, weil ich brauche genau diese Zerstreuung wie du. Ich glaube, da sind wir beide relativ nah beieinander.
Sprecher 2 Ich habe auch ein paar 20-Minuten-Formate, so amerikanische Podcasts wie Planet Money. Aber manchmal was vom Deutschlandfunk oder so. Ich brauche in der Regel dieses Dialogische. Gilt mir auch so. So, zwei Veranstaltungen noch und dann kommen wir zu Jobs. Ende des Monats, jetzt muss ich aber selber gerade gucken, jetzt bin ich selber verwirrt über mein eigenes Datum. 30. März bis 2. April. findet eine kleine Webinarserie statt. Die gibt es häufiger, also wir haben ja schon häufiger über Webinarserien gesprochen, die das Haus des Stiftens. in München organisiert. Dieses Jahr gibt es die Webinarserie, die Fundraising digital heißt, in Zusammenarbeit mit Fundraiser-Magazin. Und da gibt es einfach zu digitalem Fundraising auch wieder 10 Webinare zu unterschiedlichsten Themen. Ich werde irgendwas zum Thema Facebook und Fundraising sagen. Aber es gibt dann auch Fundraising im Campaigning, Supporter Welcome Journey, Bewegtbild, junge Zielgruppen. Das lohnt sich einfach mal reinklicken. Die Webinare sind einfach immer so eine Stunde, das kann man nebenbei machen, das ist kostenlos. Das kann ich jedem empfehlen, der einfach sich inspirieren lassen will, im Sinne von in Themen reinschauen, in denen man auch nicht ganz tief drinsteckt. Eine Stunde ist natürlich kein Tagesworkshop, aber dafür, dass man das eben ganz gut in den Arbeitsalltag integrieren kann, ist das eine sehr schöne Sache. Und dann gibt es eine zweite Veranstaltung. Die findet schon in zwei Wochen statt und das ist der Digital Social Summit. Und da war ich letztes Jahr leider nicht, weil ich noch unterwegs war und der Maik war da. Rücktig. Heute, dieses Jahr wird es andersrum sein, denke ich. Dieses Jahr bin ich da und der Maik ist nicht da. Und da freue ich mich sehr drauf. Das war jetzt eine Einladung zum Kaffee für alle, die zuhören und auch vor Ort sind, ja? Ja, das war vor allem eine Einladung, da mal hinzukommen, weil das einfach nochmal ein bisschen weniger fachkonzentriert wird, so die Fundraising-Tage und ein Fundraisingkongresses, wo es ganz klar um in Anführungszeichen Fortbildung, Austausch. sondern beim Digital Social Summit geht es durchaus auch wieder darum, ja, sich inspirieren zu lassen, neue Wege zu denken. Und deshalb kann ich das nur empfehlen. Organisiert wird das von der Stiftung Bürgermut. Die machen eh sehr viele schöne Sachen, zum Beispiel D3, so geht digital. Kümmern sich also viel um Digitalisierung im Non-Profit-Bereich.
Sprecher 1 Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch Tickets gibt, weil diese Veranstaltung im letzten Jahr sehr schnell ausverkauft gewesen ist. Also ausverkauft nicht, es kostet nichts, aber zumindest ausgebucht war. Es gibt ein schönes Video von der letzten Veranstaltung, das das ganz schön zusammenfasst, warum die Veranstaltung gut war und gut ist. zweieinhalb minute auf der Website vom Digital Social Summit mal anschauen. Ist das wieder in der Schöne Kalkschau, ne?
Sprecher 2 Gut, ich empfehle es, aber ihr könnt euch nicht mehr anmelden, es tut mir leid.
Sprecher 1 Möp. Ist ausverkauft. Also es war sowieso, die haben ja ein ganz spannendes System. Also du musst. Vertreter einer gemeinnützigen Organisation sein und dann gibt es, glaube ich, nochmal einen Slot für Berlin und Brandenburg und dann kommst du, dann kommt Slot 3 für sonstige Schleunis. Meistens ist ja schon irgendwie der erste Slot irgendwie durch. Also das kommst du als Freier irgendwie eigentlich gar nicht rein und musst dir halt irgendein Ticket über eine gemeinnützige Organisation ziehen. Ich bin als Freier irgendwie reingekommen. Oh, spannend.
Sprecher 2 Vermutlich, weil du die Kati kennst. Nee, vermutlich, weil ich im Newsletter drin bin und rechtzeitig einfach gesagt habe: Oh, kommt, will ich haben, fertig. Okay. Guti. Schön.
Sprecher 1 Ja, ganz kurz noch, es ist mir gerade nochmal aufgefallen, als ich jetzt gerade über den Stefan gesprochen habe, für den Fall, dass es den Kongress nicht geben sollte. Ja, und nicht nochmal betont, wir steuern hier keine, machen hier keine Gerüchte. sollten wir auf jeden Fall ein Alternativ-Podcast-Programm an den Start bringen, dass man sich nicht so ganz langweilt. Also es sind einfach Themen vorbereitet. Deswegen schaue ich dich jetzt nochmal so an. Du wärst ja auch auf dem Kongress gewesen, deswegen würde ich dich jetzt hier Dienst verpflichten, diese freie Zeit dann Es gibt keine freie Zeit. Gut. Du weißt, was ich sagen will, ja?
Sprecher 2 Ich bin ja Verwaltungswissenschaftler und ich bin Ich kann ganz schlecht mit so Dingen umgehen, die nicht so laufen, wie die in meinem Kalender stehen.
Sprecher 1 Ja, dann mach doch einfach, dann schreibst du ein kleines Skript, dann schreibst du um DFK gleich FRR.
Sprecher 2 Ja, aber das ist sowas gar nicht. Ich habe da irgendwie ein Hotel gebucht. Ich habe schon geplant, dahin zu gehen. Ich habe das schon irgendwie mit der Familie abgesprochen, wann ich weg bin und so.
Sprecher 1 Die Familie freut sich, dass du nicht weg bist.
Sprecher 2 Eben. Deshalb findet es statt, weil ich mit Absagen schlecht umgehen kann. Womit ich sehr gut umgehen könnte dieses Jahr, wäre, wenn die Republika ausfällt. Weil ich da zu spät die Republika in meinen Kalender eingetragen habe und ich deshalb da schon Doppeltermine habe und deshalb nur an einem Tag teilnehmen kann und mich das eh schon tierisch ärgert. Und wenn andere leiden, ist das ja manchmal auch ganz. Und schön, wenn man dann, also ne, geteiltes Leid, halbes Leid, wenn ich schon nicht hinkommen kann, dann darf es auch ausfallen.
Sprecher 1 Gemeinnützige Organisationen leiden auch. Die haben nämlich kein Personal. Und gerade radikal viel.
Sprecher 2 Also ich glaube, ich habe noch nie so viele offene Ausschreibungen gesehen wie diesen Monat.
Sprecher 1 Krass, ne? Also momentan habe ich auch das Gefühl, da geht irgendwie gerade nach. Menge. In Zusammenarbeit mit der Fundraising Akademie präsentieren wir euch an dieser Stelle stets freie Stellen auf dem deutschen Fundraising und Non-Profit-Markt, die euch anempfohlen sind für eine Bewerbung oder zumindest einmal für ein Informationsspiel. Ich habe dieses Mal zwei und die kommen ganz schnöde aus der Welt der Dienstleister und Agenturen. Für den einen oder aber genau das, was der ein oder andere für euch sucht. Fangen wir an mit der GFS in Badone Die GFS ist eine sehr bekannte und gut platzierte Organisation auf dem deutschen Fundraising-Markt. Man kenne sie, wenn man etwas mit einer Fundraising unterwegs ist. Und die GFS in Bad Honew sucht händeringend einen Juniorberater oder eine Junior-Beraterin Fundraising. Wo es darum geht, eben Projekte von Anfang bis zum Ende zu begleiten, im Team Konzepte zu entwickeln für das Fundraising und eben als Kommunikationsschnittstelle zwischen Kunden und den anderen Abteilungen der Agentur zu agieren. Wir reden hier von Jugendlichen. Seniorberater, das heißt, es gibt die Möglichkeit, dort auch dann weiterzukommen zum Seniorberater und wer weiß vielleicht auch noch zu viel mehr. Die GFS sitzt, wie schon gesagt, in Bad Honev, und wenn du oder wenn ihr eine Fundraising Manager Ausbildung mitbringt, ist das sicherlich nicht von Nachteil. Das wird auch so beschrieben in der Ausschreibung. Kaufmännische Ausbildung oder irgendwas im Bereich Kommunikation wird vorausgesetzt. Alles weitere seht ihr in der Stellenausschreibung, die in den Shownotes verlinkt ist. So. Jetzt für die zweite Ausschreibung muss ich ganz ehrlich auf Sozialmarkt in den Jobbereich gehen, weil ich sie dort einfacher finde. Und zwar, wo haben wir es? eine Stelle aus Frankfurt. Hast du sie nach unten gedrückt? Das kann doch nicht sein. Ich habe nichts gedrückt. Du hast nichts gedrückt. Das ist nein. Ich habe sie, ich habe sie, genau. Die Dialog Frankfurt GmbH ist ein Partner für Kommunikation im gemeinnützigen Bereich und da steckt unter anderem auch der Patrick Tapp dahinter, der ein Begriff ist. Die Dialog Frankfurt sucht ab dem 01. 04. 2020 einen Teamleiter oder eine Teamleiterin für die Spenderkommunikation. Auf hier steht drin, dass Freude an Kommunikation und gleichzeitig der Führung eines Teams von Vorteil sein sollte. Und es geht hier schwerpunktmäßig um die Durchführung von Telefon-Fundraising-Aktionen. Seriöse Telefon-Fundraising-Aktionen Ja, mit dem Standort in Frankfurt. Kampagnensteuerung, Teamschulung, Qualitätsüberwachung, alles das liegt im Fokus und du solltest, wenn du dich bewirbst, ja, Interesse. am gemeinnützigen Bereich haben oder aber nicht nur Interesse, sondern im Idealfall auch Erfahrungen im gemeinnützigen Bereich. Hier geht es darum, dass du auch Gehaltvorstellungen mit angibst und dann geht. Die Bewerbung direkt ab an Dialog Frankfurt. Und der Jona, der macht das schon, der schreibt schon im Hintergrund seiner Bewerbung. Nicht wirklich, oder? Könntest du dir das nochmal vorstellen? So zurück in eine Agentur?
Sprecher 2 Also zurück gibt es ja bei mir nicht. Wenn, dann gäbe es zurück zur Organisation. Ich würde es jetzt nie ausschließen, aber also Dialog wäre jetzt nicht meins. Okay.
Sprecher 1 Ja, nee, auch gar nicht. Also ich habe letzte Woche in Eisenach eben in einer Einheit nochmal face-to-face gehabt und also zwei Einheiten Face-to-Face und zwei Einheiten Telefon. Oh, also was klingelt jemand? Die Waschmaschine ist fertig. Das sind so Dinge, die zum Ende eines Podcasts höchstens für Erheiterung sorgen. Also, hat mich die Waschmaschine hier aus dem Konzept gebracht. Macht auch nichts, weil wir sind sowieso am Ende. Hast du noch was? Ich bin durch. Ich bin auch durch.
Sprecher 2 Ich wünsche viel Spaß gesund und viel Erfolg.
Sprecher 1 Genau. Und ciao. Yeah, it’s very difficult.