Jörg Reschke, Jona Hölderle und Maik Meid sitzen gemütlich in Bochum und diskutieren über 35 Milliarden Euro und andere Zahlen.
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Transkript
Sprecher 1 Another step. Another step. Another stuff. Look auf, hier ist das Fundraising Radio. Folge, was habe ich gerade gesagt? 94, 93, 94, wie auch immer, aus dem winterlichen Buchum. Und ich freue mich sehr Dass wir am Montag nach dem 1. Advent 2019 zu dritt hier sitzen, nämlich nicht zugeschaltet. Wir müssen davon ein Foto machen. Zu meiner Rechten, der Jona. Hallo! Und auch zu meiner Rechten, der Jörg. Moin, Moin. Die beide in einer Airbnb-Wohnung auf einem großartigen Sitzsitzen, beziehungsweise jeder auf seinem eigenen, auf einem roten Plüsch-Kino-Sessel mit der Nummer 23 und 24. Wir hätten auch einen Pärchenstuhl genommen. Ja, vermutlich sind das die Sitze, die sie dann hinter gegen die Pärchenstühle in den Kinos ausgetauscht haben. Und das besonders Schöne am Kinobesuch von den beiden ist, dass der Jona In der Getränkelücke, wo normalerweise ganz vieles Süßzeug steht, eine Tasse Tee drin ist und Jörg sogar Popcorn dabei hat. Das, was man so rascheln hört. Jawohl. Tust mir einen Gefallen, packst du das Mikrofon noch ein bisschen näher an deinem Mund dran, das wäre super reich so gespielt. Wir sitzen zusammen, weil wir hier gemeinsam irgendwie Gemeinschaft hatten, in den letzten zwei Tagen durch Zufall, nicht durch Zufall, wie auch immer, haben über viele Dinge gesprochen. Wir haben gesagt, das ist jetzt die perfekte Möglichkeit, noch einen weihnachtlichen Podcast aufzunehmen.
Sprecher 2 Ja, wenn wir schon mal alle aus unterschiedlichen Gründen in der Ecke sind. Du wohlst hier sowieso. Du musst eigentlich noch Wuppertal heute. Und genau ich habe morgen Mobilfunk Beratung hier in Bochum. Wenn wir schon mal alle da sind, was Euch mithören lassen. Was für ein wunderbarer Zufall das doch ist.
Sprecher 1 Wie schön, aber nicht zugeschaltet zu sein. Aber das ist ein Bild für die Götter, das müssen wir unbedingt wirklich auch für die Folge nochmal aufnehmen. Schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ich möchte vorweg ein bisschen Hausmeisterei betreiben, bevor wir an die eigentlichen Themen gehen. Erstmal nochmal vielen Dank für ein Feedback. vom Stefan Diefenbach-Trommer, der nochmal geschrieben hat auf die letzte Folge mit der braunen Soße, nochmal sehr viel inhaltlich darauf eingegangen ist, wie man sich doch verhalten sollte, wenn diese Typen vor einem stehen. Ich möchte das deshalb nicht vorlesen, weil das so intensiv und lang war, dass ich es eher sinnvoll betrachte, da wirklich auch definitiv die versprochene Folge draus zu machen, die wir mit dem Stefan sowieso aufnehmen wollten, weil Stefan einfach einer derjenigen ist, der verdammt viel Ahnung auch zur aktuellen Gemeinnützigkeitsrechtsdebatte hat und wir das gut verbinden können mit dem Thema stark machen gegen rechte Demagogie. Deswegen erstmal nochmal vielen Dank für den Kommentar dazu, lieber Stefan. Ich komme auf dich zu. Ich, ja.
Sprecher 3 Ja, wobei das ja insgesamt ein Thema ist, auch wenn wir es hier nicht besprechen, im Vollumfang, aber im letzten Monat ging es mal wieder heiß her im Gemeinnützigkeitsrecht. Sowohl Sehr bekannte und wertvolle Organisationen und weniger bekannte und wertvolle Organisationen, die ihre Gemeinnützigkeit aberkannt bekommen haben, als auch Gelikte Entwürfe des neuen Gemeinnützigkeitsrechts mit Dementi und Hin und Her Dementi. Also da ist was in Bewegung und es ist noch nicht klar, ob das gut ist. Man hat ja jetzt immer jahrelang gedacht, Auch Bewegung, da muss endlich was passieren. Und aber zumindest dieser Entwurf, der da von Scholz dann auch wieder dementiert wurde, aber geleakt wurde, spricht jetzt nicht unbedingt dafür, dass das ganz klar was Positives ist, was dabei rauskommt.
Sprecher 1 Ich persönlich traue mir momentan nicht zu, da irgendwie halbwegs Sinnvolles von mir zu geben. Deswegen glaube ich, dass es sinnvoll ist, den Stefan wirklich auch nochmal länger zu hören.
Sprecher 3 Machen wir, spätestens wenn es einen richtigen Entwurf gibt.
Sprecher 1 Genau. Ich möchte auch Noch was betonen. Es gibt unter euch Podcasterinnen und Podcaster, die so ein bisschen auch die Szene verfolgen. Manche von euch haben da überhaupt keinen Einblick rein. Aber es gab ein Thema in der Podcast-Szene, das die letzten Wochen noch sehr, sehr stark beschäftigt hat. und war das Thema Podimo. Ich habe selbst euch gestern auch nochmal angesprochen, euch war es auch gar nicht so bekannt. Ich möchte auch gar nicht groß viel zu sagen, ich möchte aber zumindest nochmal ein Nochmal ein Statement zu abgeben. Also Podimo ist eine Podcast-App, die mit viel Venture-Kapital auf den deutschen Markt geschwappt ist, kommt ursprünglich aus Dänemark und hat sich, sagen wir es mal, so rechtlich nicht sauber verhalten, als aber auch so szenemäßig menschlich nicht, und indem sie einfach mal grundsätzlich völlig jenseits von Copyright-M-Vorgaben Sämtliche Podcasts in Deutschland quasi mal gelistet haben, sie in ein Pay-System gepackt haben und gesagt haben: Wenn du es ja nicht willst, kannst du dich ja bei uns melden und kannst dich an opt-outen. Das ist die Kurzversion. dazu und es hat eine große Welle gegeben. Und ich wollte an dieser Stelle auch noch mal kurz das Statement sagen, dass also Es hat fürs Fundraising radio auch etwas länger gedauert, auch trotz Frissetzung nicht. Das Fundraising Radio wird es auf Podimo nicht geben.
Sprecher 2 Jetzt weiß ich endlich wieder, wovon du sprichst, aber da letztens im Breitband bei Deutschlandfunk was zugehört. Da war der Gefängnisführer, oder? Nee, das haben wir auch zwei Autoren untereinander da diskutiert. And hintergrund war aber this is Podcasts War and the Creative Commons Lizenz geshared water. Verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
Sprecher 1 Nein, es ging um NC. Es ging um NC-Geschichten. Die waren non-commercial generiert. Also zumindest die, von denen Sie da selber gesprochen haben, waren es nicht.
Sprecher 2 Und da fand ich die Argumentation eigentlich ein bisschen schief, wenn ich es frei zur Verfügung stelle. Dann darf es auch kommerziell genutzt werden, wenn ich es nicht aktiv ausschließe und dann darf ich mich nicht aufregen. Und das haben anscheinend einige Autoren gemacht zu Unrecht. finde ich an zwei Seiten, ist das gleiche, wie wenn du tolle Fotos sharest und einer freien CC-Lizenz, die auch für Commercial Use offen gegeben ist. Ja, und wenn sie dann von Nazis genutzt wird, ist scheiße. Wie gehst du damit um?
Sprecher 1 In dem Fall gebe ich dir recht. Die Diskussion ist wirklich, da sind tagelange Diskussionen zum Nachlesen, auch im Sendegate und auch im anderen. anderen Podcasts, die sich da sehr intensiv mit auseinandergesetzt haben. Es geht dort primär um die Podcasts, die erstmal pauschal einfach alle gelistet worden sind, jenseits von NC. Modulen in der Creative Commons und auch Podcasts, die Voll Copyright hatten, einfach genommen worden sind. Das gesamte Geschäftsmodell ist da auch Eher fragwürdig, sag ich mal. Ich wollte lediglich sagen, wer es nachlesen will. Link kommt ins Energate. Es gibt auch großartige Podcasts, die sich sehr, sehr intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Aber. Und das ist jetzt was, wo ich mich nochmal an die eigene Nase gepackt habe, wo ich meine Meinung tatsächlich auch geändert habe, bezogen zu einer sehr, sehr starken Haltung. auch ein bisschen was der Lukas Söcker mit zu tun gehabt, aber eben auch diese Diskussion rund um dem Podimo. Ich habe mich entschieden, entgegengesetzt von Von bisherigen Verhaltensweisen das Fundraising Radio doch bei Spotify listen zu lassen. Folgenden Gründen. Ich möchte das kurz begründen. Ich war bislang immer sehr dagegen, weil ich auch gesagt habe, es ist ein Wallet Garden. Man kann Spotify letztendlich nur hören, wenn man auch ein Premium-Abo bei Spotify hat. Und das finde ich nicht in Ordnung, weil ähm Podcasts einfach ein freies Wissen sind, das frei verfügbar sind. Aber und das ist mir jetzt auch nochmal durch den Kopf gegangen, ich hab sowohl Und jetzt den Kollegen Renfort vom Methodisch Inkorrekt auch nochmal gehört, der das auch nochmal betont hat. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass sie über Spotify nicht einen einzigen Hörer verloren haben, über den klassischen Feed-Bereich. sondern sie wirklich ausschließlich nur hinzugewonnen haben. Also wirklich nichts, da gab es keine Wanderung, sondern wirklich nur einen Hinzugewinnen, weil diejenigen, die über Spotify Podcasts hören. Tatsächlich nicht die sind, die sonst über andere Player und über freie Websites sich Podcasts anhören würden. Und bestätigt wurde mir das nochmal. durch einen Lehrauftrag, den ich an meiner Hochschule habe und da sitzen halt 20, 23-Jährige und dann kamen wir irgendwann auf das Thema Podcast zu sprechen. Und dann eben auch, dass ich selber einen mit Menschen produziere und dann suchten die sofort bei Spotify und stellt, oh nicht bei Spotify. Und dann sag ja. Aus Gründenheit nicht, und da fiel mir aber auch nochmal ein OK, die hätten würden mich aber so auch nicht hören, aber die würden mich aber auch da nicht suchen, die würden uns alle nicht dort suchen, und ähm Spotify, muss man auch nochmal betonen, zahlt keinen Cent dafür, dass dort Podcasts drin sind. Man muss sich eben aktiv dafür entscheiden und letztendlich liefert man sein Content für Spotify, dass sie ein attraktives Angebot machen. Deswegen war ich unter anderem eben auch oft und lange dagegen. Ich habe mich jetzt eben dafür entschieden, in Dochlisten zu lassen, weil ich glaube, dass es das. . das normale Hörerpublikum eben nicht kannibalisiert, sondern eher erweitert. Ich werde es aber beobachten, Spotify listet oder liefert eigentlich ganz gute Statistiken. Das ist jetzt erst seit einer Woche freigeschaltet und das ist jetzt tatsächlich auch die erste Folge, die über Spotify ausgeliefert wird.
Sprecher 2 Ich bin gespannt und ja, möglicherweise können wir uns ja auch wieder rückgängig machen. Ihr seid dabei noch intensivere Podcast-Hörer als ich. Was ist denn eigentlich so das Podcast-Verzeichnis, das ihr empfehlen würdet? Wenn man sich informieren möchte, wo finde ich denn mal eine Liste mit einerseits zivilgesellschaftlichen oder auch anderen interessanten Podcasts?
Sprecher 1 Da da bist du ja schon an der genauer Stelle. Fehlt übrigens noch auf sozialmarketing. de der dritte Teil mit der Liste der so der zivilgesellschaftlichen und gemeinnützigen Podcasts kommt tatsächlich erwischt du jetzt wieder mein Herz, weil ich da noch einen Artikel liefern muss. Das wusste ich jetzt gar nicht. Definitiv. Also im Grunde genommen ist das, wo immer noch alle darauf zugreifen ist und bleibt das, ich weiß gar nicht, das heißt ja nicht mehr iTunes-Verzeichnis, aber das ist Apple-Verzeichnis. Und die deutschsprachige Suchmaschine, die sich der Sachen auch bedient, ist eben FIT. Das ist auch ein FYYD, ist ein ehrenamtliches Projekt eines Kollegen aus der Podcast-Szene. der dort sie sowohl listet, aber auch die schöne Möglichkeit bietet. Und darauf weise ich dann in dem dritten Artikel auf sozialmarketing. de auch hin. Man kann Kurationen und man kann Sammlungen anlegen. Und ich habe tatsächlich mal eine Sammlung angelegt mit Podcasts aus gemeinnützigen Organisationen. Diese Sammlung kann man dann auch wiederum abonnieren und ich gucke da so alle zwei Monate mal rein und erweiterte das und ergänze das und dann hast du eine Liste mit Podcasts aus der Gemeinnützigkeit.
Sprecher 3 Genau, und die einzelnen Podcast-Player haben meistens nochmal eine interne Suche, die häufig auf diesen Basis IT-unsverzeichnis basiert, weil das eben offen ist, weil das auch. gezogen werden kann, die sich dann aber erweitern, zum Beispiel um alle Podcasts, die in dem jeweiligen Player schon mal von irgendjemand abonniert wurden… Das heißt, ähm Keine Ahnung, mein Lieblingspodcast-Player Overcast hat eigentlich ein eigenes Verzeichnis, was einfach darauf basiert, welche ASS-Feeds von irgendjemand schon mal da rein. gepastet wurden und ist dadurch sozusagen nochmal freier, erweiterbarer. Und das bedeutet aber eben, wenn man mit einem neuen Podcast kommt, dass man irgendwie am besten mal ihnen in allen Apps einmal selber anhört. Und dann ist man schon fast eingetragen.
Sprecher 1 Ich habe uns gewechselt und das hast du mir dann nochmal empfohlen. Ich war ja ganz lange Jahre jetzt bei Pocketcast als Podcast-App. Ich habe jetzt wirklich mal Castro ausprobiert. Und bin sogar jetzt auch zum Premium-Nutzer geworden zum Zahlenenden, weil jetzt das einfach doch für meine Verhältnisse echt um einiges in der Praktikabilität besser ist. Bin ich durch dich rangekommen, Jona. Obwohl ich es nicht nutze. Sehr gut. Soweit zur Hausmeisterei an der Stelle. Genau. Haben wir auch zum Fundraising was zu sagen? Ah, wir haben ganz viel zum Fundraising zu sagen. Also wir haben. Es war ja nicht geplant, dass wir jetzt hier zu dritt zusammensitzen, deswegen bin ich mal gespannt, ob wir die, ob wir unser Pad, was wir da haben, ob wir das überhaupt so sinnvollerweise so durchgehen können. Ich glaube, wir haben so kleine Themen zum Fundraising, aber wir haben auch Dinge, die sich im Laufe der letzten Wochen gestellt. getan haben, über die wir ausführlicher reden müssten. Einmal haben wir Weihnachten. Ach ja, da war was.
Sprecher 2 Adventskalender, stimmt.
Sprecher 3 Und da gibt es einmal total viele Sachen und dann gibt es natürlich auch wieder eine erhöhte mediale Berichterstattung. Und Diesmal spielt der Verband mit in der medialen Berichterstattung. Du willst damit anfangen? Rund um Weihnachten. Natürlich, gleich rein. Direkt, du willst damit anfangen, du bist ja gemein. Nee, ich finde das ja nicht gemein, aber da reden wir jetzt gleich drüber. Der Verband hat Zahlen veröffentlicht. und eine neue Zahl sozusagen in den Raum geschmissen, wie viel in Deutschland Gespendet wird. Also eine Zahl für das Spendenaufkommen in Deutschland.
Sprecher 1 Dazu muss man sagen, das ist grundsätzlich, wenn ich Fundraising-Seminare gebe, sage ich Immer vorweg trauen sie keiner Statistik aus dem deutschen Fundraising gewesen, weil die sich einfach sehr, sehr stark unterscheiden. Aber man muss sagen, dass in den vergangenen Jahren sich die sogenannte Bilanz des Helfens eigentlich als erstmal halbwegs solide Grundlage ein bisschen durchgesetzt hat, an der orientiert man sich immer. Die Bilanz des Helfens ist eine Eine Statistik, die einmal im Jahr vom Deutschen Spendenrat und der Gesellschaft für Konsumforschung rausgegeben wird. Da steht dann drin, dass ungefähr ein Drittel der deutschen Spenden. Und es taucht in den letzten Jahren immer eine Zahl auf und die liegt immer irgendwie um die 5 Milliarden Euro. an Spenden in Deutschland.
Sprecher 2 Wohlgemerkt. Also ich erinnere mich noch an einen Fundraising-Tag in Sachsen, war das, glaube ich, da hat auch die Zuständige dann den aktuellen Stand. dargestellt und ich durfte sie dann dort mal kurz konfrontieren mit einer Zuschauerfrage, weil die ja ihre Methodik immer umgestellt hatten, von Einzelpersonen auf Haushalt. und mal eben so einen Sprung von zwei Milliarden gemacht haben und auch nachträglich alle Zahlen nach oben angepasst hatten und das dann aber nie wirklich erläutert haben. Also wo selbst die innerhalb ihrer eigenen Methodik Gern mal sich um ein Drittel verändern. Ich bin ganz bei dir. Das, was ich eigentlich bisher am aussagekräftigsten fand, sind eben die Zahlen, was wurde als Spenden tatsächlich von Privatpersonen deklariert. die Huselmann da entsprechend aufbereitet hat. Und da kam man, glaube ich, auf die 10, 11. Ja, genau, neun, glaube ich, genau.
Sprecher 1 Und dann ist Delta.
Sprecher 2 Und das fand ich, also jetzt Privatspendenanteil, das fand ich okay, das ist grob realistisch, hängt immer ein paar Jahre zurück, bis das dann tatsächlich veröffentlicht werden kann, die Zahlen vom Bundesfinanzministerium. Und das heißt so zu 10 bis 12 ist irgendwie vollkommen. Realistisch. Also wir fangen nochmal von hinten an.
Sprecher 3 Die GFK kommt auf um die fünf Milliarden. Und erfasst das aber eben durch eine Befragung, also indem sich Spender befragt. Und repräsentativ, also zumindest ist es repräsentativ im Sinne der Empirie. Genau, und die große Kritik an dieser Zahl erstmal ist, dass sie aus empirischen Gründen sozusagen Großspende und Erbschaften dort nicht mit reinrechnet, weil das bei einer Befragung von Ich weiß nicht, wahrscheinlich den üblichen tausend Haushalten oder so, wahrscheinlich sind es ein paar mehr, da einfach Ausreißer zu groß wären. Das heißt, das ist erstmal solide, aber die Zahl bringt einem erstmal nicht so viel. Die Zahl bringt einem mehr bei Nach Frage nach Durchschnittsspenden oder solchen Sachen, aber bringt einem jetzt als Markterfassung nicht ganz so viel. Weshalb, was Jörg gerade meinte, dann diese zweite Zahl von um die 12 Milliarden. aufgetaucht ist, die versucht eben Großspenden und Erbschaften da mit reinzurechnen.
Sprecher 1 Soweit korrekt? Würde ich betonen, ja. Der Jörg macht gerade ein Foto. Das ist das, was ihr dann auf der Website sehen werdet.
Sprecher 3 Was bei diesen 12 Milliarden aber eben noch nicht drin ist, sind Nicht-Privatspenden. Also Unternehmensspenden, Unternehmensspenden. Grundsätzlich immer schwierig, die Frage, was ist sozusagen Spende, was ist Kooperation, also was ist sozusagen Spende, was ist Sponsoring in dem Bereich. Und da kam jetzt der Fundraising-Verband mit einer Zahl von 9,5 Milliarden. Ich vermute. Das hier kommt aus dem Corporate Citizenship Survey 2018 vom Stifterverband und der Bertelsmann Stiftung. Hat jemand reingelesen?
Sprecher 1 Ich vermute, es ist inklusive Sponsoring. Ich kann es nicht sagen. Aber vielleicht, bevor wir jetzt die einzelnen Zahlen durchgehen, vielleicht nochmal vorweg was zur Methodik der Veröffentlichung. Ich will jetzt im Nachhinein nicht nachkarren oder nachtreten. Was ich immer schwierig finde, ist, dass ich erstmal grundsätzlich aus den Medien und von Websites über die Veröffentlichung des Fundraising-Verbands etwas erfahre, während dann gefühlte zwei Wochen später, es waren keine zwei Wochen später, waren einige Tage später, dann die Information erstmal an die Mitglieder rausgeht. Ich habe mal gelernt, Öffentlichkeitsarbeit beginnt innen und bevor ich eine Eine Studie, die ja erstmal auch für Aufregung sorgt und für Zahlen sorgt, die man erstmal nicht versteht, informiere ich erstmal die Mitglieder darüber, dass sowas passiert und gebe es dann. An die Medien oder von mir aus auch parallel. Den anderen Weg fand ich erstmal schwierig. Das heißt, ich habe es erstmal aus den Medien erfahren, irgendeinen Link von irgendeiner Wirtschaftswirtschaftswebsite. und erfahre vom Verband nix. So. Und w was diese, was diese Verbandsstudie einfach letztendlich getan hat, ist
Sprecher 2 Du hast das Wort Studie verwendet, das sie bewusst vermeiden, gleichwohl in der ganzen Tonation den Anschein erwecken. Es ist keine Studie.
Sprecher 1 Sie haben eine Kristallkugel aufgestellt, haben vorhandene Zahlen genommen und haben sie einfach addiert. haben weder weder die Logik angepasst noch was, sondern haben möglicherweise, also ich versuche die Intention zu verstehen und ich glaube einfach, dass ja im Dezember und November ganz, ganz viele viel an an Skandalen sonst immer kommt und dass auch die ganzen Watchdogs kommen und wieder ihre Hitparaden machen nach den seriösesten Organisationen, dass man da mal vorweggehen wollte und dass da einfach der Impact Wir schmeißen eine Zahl raus, addieren ein paar vorhandene Studien und setzen irgendwas in die Welt, wichtiger wahr als die wissenschaftliche Betrachtung. Bin da aber wirklich auch überfragt. Ich halte diese 35 Milliarden Euro, die da rausgegangen sind, wirklich für völlig schwierig.
Sprecher 2 Also ich finde die Zahl durchaus teilweise realistisch. Was ich einfach argumentativ nicht nachvollziehe und nicht teile, ist die Argumentation 14 Milliarden Kirchen Kirchensteuer mit addiert. 12,4, genau, danke, dass du es gerade mal aufmachst. Das finde ich persönlich in den Hennen relativ
Sprecher 1 Hanebüchen hatte ich es glaube ich letztens.
Sprecher 3 Ich war ja gerade dabei einfach die drei Zahlen, die dort zusammengerechnet wurden. Also wir hatten diese 12 Millionen Milliarden Spenden, 5,3 GfK plus Großspendenerbschaften, dann die 9,5 Milliarden Unternehmensspenden. Und der dritte Faktor, der jetzt in diesem. in der Pressemitteilung sozusagen mit dazugerechnet wurde, sind 12,4 Milliarden Euro Kirchensteuer. Kirchensteuer durch freiwillige Mitgliedschaft sozusagen, die hier mit ins Spendenvolumen reingerechnet wird, worauf wir dann auf 33,9 Milliarden Gesamtspendenvolumen für Zivilgesellschaft und Gemeinwohl in Deutschland kommen. So. Jörg mag die 12,4 Milliarden dort nicht drin sehen.
Sprecher 1 Ich mag sie darin auch nicht sehen, weil ich sag mal die. Wir müssen immer gucken, was ist dann eigentlich eine Spende. Eine Spende ist immer freiwillig und ohne Gegenleistung. Jetzt kann man sagen, eine Kirchenmitgliedschaft ist grundsätzlich auch erstmal freiwillig, aber sie hat eben Gegenleistungen. Ich persönlich Sehe sie in keinster Weise dort mit drin, zumal einfach auch die kulturellen Begebenheiten, warum ein Mensch Mitglied in der Kirche ist, zwischen Schleswig-Holstein und Bayern auch nochmal völlig unterschiedlich ist. Da ist auch oft nichts mehr mit Freiwilligkeit dabei. Also habe ich ja ein bisschen mehr Einblick auch in den kirchlichen Fundraising-Bereich. Und auch Kirche hat ja oft verstanden. Manche Landeskirchen haben verstanden, ihre Fundraising-Strategien nicht mehr an Spenden auszurichten, sondern ausschließlich an der Mitgliedschaft, weil die Mitgliedschaftslänge ein wichtiger Faktor ist und ich das einfacher erreichen kann, jemanden von der Kirche, also vom Kirchenaustritt zu bewahren, als eine 500-Euro-Spende zu kriegen. Glaube auch, dass die Sachen nur sehr, sehr schwer miteinander vergleichbar sind. Zumal, und das ist ja der nächste Punkt, der in dieser Studie kommt, dass einfach auch sehr, sehr viel spekuliert wird über das, was noch. möglicherweise möglich ist an potenziellem Volumen im Spendenbereich. Das wird da alles in einen Topf geschmissen, jeglicher Soziologie dahinter abgesprochen, das Ich bin schon wieder emotional, du würdest jetzt erstmal die Punkte einzeln durchgehen, welche Summen da sonst noch genannt werden. Vielleicht macht das mehr Sinn.
Sprecher 3 Also nur die letzte Sache und dann gibt es die Zahl: 40,6 Milliarden. die als Potenzial dort und sozusagen als mögliches Spendenvolumen da reingerechnet werden.
Sprecher 1 Wie kommt man da drauf auf diese 40 Milliarden?
Sprecher 2 Vier Sterne ist Fechtstudier. Aber es ist eh, also wie du sagst, der Statistik sind verschiedene Zahlen zusammengeworfen, mehr oder weniger plausibel, unterschiedliche Herangehensweisen in der jeweiligen Erfassung. Insofern fragwürdig, ob das so machbar ist. Was aber definitiv klar ist, ist, die Grundaussage ist korrekt, das, was bisher in den Medien transportiert wird und anerkannt wird und methodisch einwandfrei, irgendwie als Mindestmasse an Spenden dokumentiert ist durch die Marktforschungsinstitute. Das ist definitiv weniger als allein schon steuerlich geltend gemacht wird. Das kann nicht Die Wahrheit sein. Wir kommen mit 33 Milliarden der Wahrheit schon näher, die sicherlich, wenn ich Unternehmensspenden mit einfließen lasse, wenn ich Erbschaften und Co. alles mit einrechne. Also gefühlt halte ich alles irgendwie über 20 Milliarden für realistischer als die 5 Milliarden von GfK
Sprecher 1 Kann ich schon, aber ist halt nicht so. Gut, wir haben ja immer darüber gesprochen, dass jetzt die ersten Masterarbeiten aus dem Masterstudium im Bereich Fundraising Management auch kommen. Was wir dort suchen, sind vernünftige wissenschaftliche Quellen. Und diese Geschichte ist. Eher PR als dann weiter eine wissenschaftliche zitierfähige Quelle, weil also auch wenn wir das Bauchgefühl vielleicht haben, dass es irgendwie ansatzweise in die Richtung geht, das Aus meiner Sicht entbehrt das jeder wissenschaftlichen Grundlage. Ja, zitieren kannst du es, glaube ich, nicht.
Sprecher 2 Also da würde ich Studenten Rüffel für geben. Also du müsstest schon sehr als sehr vage Schätzung oder so formulieren, dich halbwegs von der Quelle distanzieren, um das als wissenschaftlichen Blick zu nehmen, oder? Gleichzeitig irgendwie. Na, nee, lass jetzt.
Sprecher 3 Naja, also wenn vielleicht ist die Gesamtzahl schwierig, aber dadurch, dass die drei Einzelzahlen Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie die einzelnen Service sind.
Sprecher 2 Sie haben acht verschiedene Studien da drin. Genau, dadurch, dass die Einzelzahlen sozusagen erstmal korrekt sind, vielleicht noch kurz diese 40,6 Milliarden kommen von Schomeros von einer
Sprecher 3 Beratungagentur. Ich finde das aus einem Grund nicht so schlimm, insbesondere das mit der Kirchensteuer. weil wir immer wenn wir internationale Vergleiche haben, es mit anderen Ländern zu tun haben, die kulturell und historisch ein anderes Spendenaufkommen haben, Und ein Großteil dessen liegt daran, dass sich kirchliche Strukturen in fast allen anderen Ländern außerhalb von Deutschland nicht eben Steuermitgliedschaft finanzieren, sondern eben über wirklich freiwillige Spenden finanzieren. Das heißt Die Theorie, die ja in dieser Zahl mit versteckt ist, ist, dadurch, dass es die Kirchensteuer gibt, kümmern sich die Kirchen nicht um Einzelspenden, deshalb ist der Markt. . geringer als in anderen Ländern. Und diese Grundaussage teile ich. Das heißt, ich gehe auch immer davon aus, wenn man jetzt Spendeneinnahmen Deutschland mit angloamerikanischen Ländern insbesondere vergleicht. Dass die Vergleichbarkeit sehr schwierig ist, weil eben ein ordentlicher Teil des Kuchens im angloamerikanischen Raum von Kirchen und kirchenähnlichen Gemeinschaften abgefrühstückt wird. der in Deutschland noch am ehesten mit der Kirchensteuer vergleichbar wäre.
Sprecher 1 Was ich schwierig finde, Ich hab jetzt den Link nicht auf, du hast den Rechner auf deinem Fuß. Es steht auch was drin, eben von einem, also wo steht es denn hier? privaten Spenden, Großspenden, Erbschaften. Das ist ja Tatsächlich was, was ich auch über den Erbschaftssteuer hochrechnen kann, was ich von den Finanzämtern bekomme. Du kriegst aber ja nichts von den Finanzämtern. Achso, ich habe auch da wieder nur Schätzungen. Ja. Und das ist mein mein grundsätzliches Problem im Umgang mit Zahlen, die ich von einem Berufsverband erwartet, dass es irgendwie halbwegs geerdet ist. Und der Jörg hat die Äpfel mit Birnen gerade verglichen. Das sind einfach unterschiedliche Töpfe, die einfach nicht addiert werden können. Und ich stelle hinter Frage, das ist für mich so ein Punkt, egal ob jetzt die Kirchensteuern da reingehören, ob sie nicht reingehören. Dass man sowas nicht tut, das ist, ich will nicht sagen, das ist schon fast eine populistische Zusammenstellung.
Sprecher 2 Es könnte sein, dass es geht, dann braucht das ein bisschen mehr fundierte Hintergrundeinordnung, Vergleich der Erhebungsweisen. Nee, nee, es gibt noch eine Pressemitteilung mit fünf Absätzen und hinten drinter steht der Hintergrundinformation, das sind acht. andere Studien genannt, wo man Teilwerte dann hinter sich der Augmentation selber zusammenbauen kann. Du hast eben schon das richtige Stifort gesagt, das ist keine Studie, das ist eine PR-Maßnahme und die ist erfolgreich. Die PM Es wurde bei Spiegel zitiert, bei Spiegel. Wall Street Journal, also es ist, man hat es geschafft, die in den Umlauf zu bringen. Das ist etwas, was dem Verband in der Vergangenheit so nicht häufig gelungen ist, insofern als also wenn ich es nur als PR-Maßnahme betrachte, erfolgreich. Wenn ich bedenke, dass der Verband als eine Als Ein Satzungszweck hat Förderung der Wissenschaft zum Thema Fundraising, dann ist das ein Schuss ins Knie.
Sprecher 1 Dass das rausgegeben wurde. Also, wenn du sagst, es wurde veröffentlicht. Wollen wir sagen, boah, wir kriegen so viel, wir wollen noch mehr, oder wir kriegen so wenig, wir brauchen noch mehr.
Sprecher 2 Also ich beim Zeitraum ist doch genau super, jetzt die Zahl in Umlauf zu bringen, damit Journalisten die jetzt noch was in der Weihnachtszeit überspenden schreiben, das vielleicht mitverwenden, mitzitieren. Schöner gewesen wäre dann, wenn das Ganze noch einen Monat früher rauskommt, weil etliche relevante Magaziner ihren Druckschluss schon längst hatten.
Sprecher 1 Der Verbandmeiterverband möchte die Kultur des Gebens stärken. So, um jetzt schmeiß ich eine Zahl raus und das sind 35 Milliarden Euro. Für einen normalen klassischen Spender halte ich das eher für kontraproduktiv. So viel, da muss ich ja nicht auch noch. Kann auch sein, dass ich das falsch sehe.
Sprecher 2 Alle anderen Spenden, vielleicht sollte ich auch mehr geben. Es scheint eher soziale Norm zu sein zu spenden, anstatt zu sagen, spenden viel zu wenig die Deutschen. Positive Konnotation.
Sprecher 1 Das wird mir aber aus dieser Veröffentlichung nicht schlau, wird mir nicht klar. Also warum? Also was soll das? Was möchte ich Weil es 35 Milliarden Euro sind, unabhängig davon, ob die Zahl stimmt oder nicht, deshalb möchten wir auch weiterhin Menschen zum Spenden motivieren. Also ich warum? Das große Weh. Warum hab ich das? Warum ist das geschehen?
Sprecher 2 Wie sagt Lachissa hier? Das ökonomische Umfeld ist gut, aber das Spenden muss noch selbstverständlicher werden. Dafür müssen vor allem auch die Frage Politischen und rechtlichen Bedingungen für gemeinnütziges Engagement gefördert werden. Das große Potenzial des philanthrophischen Investierens sollten wir stärker für die Zivilgesellschaft und allgemeinwohl erschließen. Wer ist ja der Adressat Politik und NGOs? Hat mit dem Spender nichts zu tun.
Sprecher 3 Und in die Richtung ist eine große Zahl als Relevanzdarstellung natürlich wichtig. Ja, das passt. Vielleicht nur an euch zwei Wissenschaftler. Ich weiß es weit von mir, Ahnung zu haben von Empirie. Also ich habe da wirklich überhaupt keinen Einblick. Also gar nicht. Also wenn wir davon ausgehen Dass es eine einfache Zahl, so groß ist der Spendenmarkt in Deutschland bräuchte. Dann haben wir ja zwei Probleme. Wir kommen nicht an die Finanzamtsdaten in Deutschland zentral ran. Das macht Urselmann ja quasi mit seinem Astudie, der geht da dran. Aber die sind immer sieben Jahre alt dann. Genau. Und wir haben dadurch, dass der Spendenmarkt sehr viele Ausreiße hat. Insbesondere eben Großspenden und Erbschaften. Wir haben mit Stichproben große Probleme in der Hochrechnung, weil wir eben da genau dieses Problem haben, was die Marktforschungsinstitute haben. Sie können halt die Groß- und Erbschaften, Großspenden und Erbschaften da eigentlich nicht mit reinrechnen, weil dafür bräuchte man eine viel, viel größere Stichprobensumme, damit das statistisch relevant ist. Mir fiel jetzt keine groß bessere Variante ein als diese.
Sprecher 2 Wer es vermessen, eine richtige Studienauftrag und dafür Mittel besorgt werden. Das wäre doch Aufgabe des Verbandes. Und also ich, ich, also, ich, ich Es gab ja echt einen Bad Coincidence, wann das Ganze veröffentlicht wurde, weil ich da gerade an einem anderen Vortrag so zum Thema PR-Tricks saß und dann leider das Praxisbeispiel vor die Nase bekommen habe. Und war dann so ein bisschen so, hab mich gewundert ein Stück weit enttäuscht, dass Tom Neukirchen als Professor dort irgendwie seinen Namen dazu gibt, wo ich da einfach noch länger mit ihm gesprochen habe im Nachgang, weil eh ich aus mehreren irgendwie Richtungen dann Hilfe nach hatte, wie seriös ist diese Zahl zu nehmen. Und ich finde es okay, wenn ich das als PR-Maßnahmen betrachte, ja gut, dann hat es funktioniert, das ist schön für den Verband, bringt Öffentlichkeitsarbeit, wenn das jetzt zum Anlass genommen wird, tatsächlich da mal weitergehende Studien zu beauftragen, dafür Mittel einzuwerben um nächstes Jahr dann und gerne so eine so eine Statistik und eine richtige Studie dann jährlich. vorzubereiten.
Sprecher 1 Da würde ich meine Gebühren zahlen. Dafür trittst du ein Wo bist du? Ich habe meine Mitgliedschaft runtergeschraubt jetzt letztens, also vor Auf von Dienstleistungsmitglied auf privates Mitglied.
Sprecher 3 Das ist auch das, was ich euch auf jeden Fall gebe. Ja, ich finde auch, da hätte nochmal ein zehnseitiges Dokument an Erklärungen. hintendran gehört. Gut ein Ziel. Warum machen wir jetzt den Aufschlag?
Sprecher 2 Was haben wir vor? Gegenüber den Mitgliedern ja, aber zur Studie irgendwie ja, dieses Zehn Seitendokument, das habe ich gesucht und nicht gefunden und erfragt und das, das
Sprecher 3 Also, dass es zumindest in Anführungszeichen eine Metastudie ist, bei der ich die anderen nochmal zusammenfasse, bei der ich erkläre, auf welcher Basis die sind, erkläre, wo Doppelungen ausgeschlossen sind und so weiter und so fort. Sich ein. Weil so muss ich jetzt durch alle Studien durch, um zu gucken, ob ich die 40,6 Milliarden aus privat philanthropischen Vermögen als Potenzial für sinnvoll erachte oder nicht.
Sprecher 1 Es gibt eine zweite Studie, ich habe es mir nicht angeschaut, aber in der Zwischenzeit nach dem letzten Podcast ist das NGO Meta 2019 vom Betterplace veröffentlicht worden. Und soweit ich mitbekommen habe, hast zumindest du gerade, Jona, zwei, drei Blicke drauf geworfen.
Sprecher 3 Genau, also das NGO Meter vielleicht nochmal ganz lange zurück ist eines der wenigen und mittlerweile auch ältesten. Jetzt muss ich gerade selber gucken, ob es jetzt wie alt es ist. Ähnliche Jahre. Genau, seit mehreren Jahren von Better Place Lab getätigte Untersuchung an einer eigentlich festen Gruppe von NGOs mit ein bisschen ausführlicheren Benchmarking-Zielen. Was ja Startet 2011, ist jetzt also im achten Jahr. Was ja eigentlich der Traum ist, weil wir in der Regel eben das große Problem haben, dadurch, dass der NGO-Bereich relativ groß ist, dass wir eben fast keine Studien haben. Wir haben ja eigentlich immer nur Einzelausnahmen. Und selbst wenn wir selber für uns zum Beispiel im Beratungskontext Zahlen rausbringen, dann ist das ja immer eine. eine Bestandsaufnahme von einer kleinen Gruppe an NGOs. Und da jetzt mal wirklich in die Zahlen zu gehen, tief zu gehen, ist das an sich eine total schöne Sache. Jetzt ist die Anzahl der Organisationen dieses Jahr leider relativ klein. Was ist N? Ich hatte das vorhin, die sind jetzt noch so bei, jetzt muss ich kurz gucken, 25, glaube ich. Ja, das ist ja irgendwie alles aber nicht repräsentativ. Gut, repräsentativ sollte es auch, also repräsentativ kannst du nicht.
Sprecher 1 Nein, aber wenn es 500 wären, wäre es auch nicht repräsentativ, statistisch, aber es ist trotzdem eine andere Aussage. Genau, ja, 25.
Sprecher 3 Und das waren auch schon mal mehr sozusagen. Also das ist so ein bisschen das Problem. Ist aber spannend, da einfach mal reinzugucken. Mich schockiert sozusagen eine Zahl.
Sprecher 2 Vielleicht bevor du in den Inhalt reingehst, du sagst eben relativ feste Gruppe der Teilnehmer, das ist ja nun nicht unbedingt so. Genau, die Hälfte in einem Jahr dann. . Genau, und die hatten ja auch damit angefangen, ich fand es noch, die erste Ausgabe war mit fünf Organisationen. Und das ist danach nach ein bisschen angewachsen. Also es ist schon irgendwie eine relativ große Spannweite über die Jahre, dass die Jahreszahlen nicht unbedingt immer vergleichbar sind, darauf verzichten sie aber auch
Sprecher 1 Und es kommt auch was hinzu, du hast gesagt fünf oder auch 25. Wir haben mein liebter Satz wieder den Tierschutzverein Lüdenscheid Süd in derselben Spanne wie den WWF. So, ich weiß nicht, ob der WWF dieses Mal mit dabei ist, aber wirklich, also auch die Organisationseinheiten an sich sind von ihrer Professionalität einfach auch schon schwer vergleichbar. Also die teilen es immer in drei Gruppen auf, groß, mittel, klein.
Sprecher 3 Also klein ist weniger als 10. 000, Mittel ist zwischen 10. 000 und 100. 000 Euro Spendeneinnahmen, groß ist mehr als eine Million. Jetzt muss ich gerade selber überlegen, was da zwischen 100. 000 und einer Million passiert. Genau, Mittel ist 100. 000, das ist eine Million, Entschuldigung. Also da wird schon aufgeteilt und es ist schon auch interessant sozusagen zu gucken. Aber das bedeutet eben, wenn ich 25 Organisationen habe, die ihn drei Gruppen aufteile, dass eine Gruppe dann eben, naja, kann bei einer Gruppe dann irgendwie einen Ausreißer schon wieder viel ausmachen. Weshalb ich zum Beispiel jetzt innerlich über eine Zahl gestolpert bin und die ist zum Beispiel die Relevanz des E-Mail-Marketings, die ich hier als sehr klein eingeschätzt wird bei den Organisationen im Fundraising. Es geht immer um Fundraising. Es geht um Online-Fundraising. Genau, während die Relevanz von Social Media als wichtigstes Online-Fundraising Merkmal da reingegangen wird. Und das entspricht jetzt zumindest nicht meiner Erfahrung von großen Organisationen, groß würde ich jetzt mal sagen, Spendeneinnahmen im mindestens sechsstelligen Bereich. Und da muss ich mal nochmal ein bisschen tiefer rein. Ich habe jetzt hier auch nur die Slideshare-Variante.
Sprecher 1 Also wir verlinken das, man kann es sich runterladen, das ist frei zugängliche Studie.
Sprecher 2 Ob der wichtigste Punkt ist ja auch die Frage, wie die Organisationen das jeweils erheben und in diesem Fall zum Beispiel Last Cookie. Ja klar, habe ich über eine E-Mail vielleicht Mailing wahrgenommen, nicht direkt gespendet? Wenn ich das nächste Mal in Werbung oder einen Post auf Social Media sehe und darauf reagiere und dann spende, dann wird Social Media zugeschlagen. So kann ich es mir durchaus erklären, weil ich jetzt nicht weiß, ob die alle irgendwie ein sehr klares Attributionsmodell dahinter haben, das vergleichbar ist und die Anteile der wie den Kanäle realistisch ausspielt oder wenn jemand irgendwie fünfmal in Social Media interagiert, auf die Webseite kommt, aber nur einmal ein E-Mail, gibt es dann denen nur die kleinere Attributation für E-Mail, aber ich weiß nicht, was die letzte war. Wie gesagt, ich weiß nicht, was das Attributionsmodell ist und ob das bei allen gleich ist.
Sprecher 1 Wir sind uns einig, dass die Studie, das NGO Meta für Leute, die vom Fach sind, interessante Indikatoren bieten, um mal reinzuschauen. Wir sind uns auch einig, dass es weit weg ist von repräsentativ. Und wir sind uns einig, dass es eigentlich mehr Organisationen mitmachen müssten, aber vermutlich der Aufwand zum Mitmachen, wenn die Zahlen nicht sowieso schon erhoben werden in den Organisationen, einfach zu viel Zeitaufwand ist, um dann doch relativ in Anführungsstrichen schwache, ob der Masse schwache Ergebnisse zu bekommen. Oder musstet ihr, habt ihr schon mal gucke ich mal dich an, Jona, weil du der Einzige bist, der wirklich da jetzt auch noch regelmäßig für einen großen Verband mit an Bord bist? Macht ihr da mit vom NABU oder kriegt ihr auch noch andere Ergebnisse raus, wenn ihr da mitmacht?
Sprecher 3 Nee, der NABU macht nicht mit. Ein paar anderen macht man mit, aber also man merkt ja schon auch an den Umfragen, die es dazu gibt, wie schwierig das ist. Und das merken wir aber ja selbst intern. wie schwierig das Thema ist, weil es gibt immer mal wieder so Bachelor-Master-Arbeitsthemen, wie hoch ist der Online-Anteil Ihrer Spenden. Fragen. Und ich könnte dir eine Stunde lang eine Antwort auf diese Frage geben. Ja. Was heißt online? Ja, so wie hoch ist der Online-Anteil? Da kommen wir zu deinem Digital Fundraising, Jörg. In irgendeiner Form funktioniert diese Anteilsverteilung halt nicht in einem 100% Kuchen. Das heißt, alleine daran würde ich jetzt schon verzweifeln. Und dann weißt du natürlich, was für eine Zahl da eingetragen wird, dann wird die bei der einen Organisation so eingetragen, bei der anderen Organisation so eingetragen. Deshalb ist das in der Tiefe, wie jetzt das NGO-Meta das macht, ja eigentlich schon ganz viel. Gut, weil die eben auch mal zwischen Einzelspenden und Dauerspenden unterscheiden und solche Sachen machen. Aber es ist nicht einfach und jeder, der in der Organisation weiß, arbeitet, weiß, wie ungern mal Zahlen rausgibt manchmal und weiß, wie ungern man sich die Arbeit macht, jetzt detailliert reinzugehen. Das heißt, die einzige qualitativ sinnvolle Art wäre natürlich in einem einer Interviewsituation an die Zahlen ranzukommen und das ist für die meisten Organisationen ganz einfach unrealistisch Das heißt, die einzige Chance, die ich da sehe, ist über die Verbände. Und damit meine ich dann eher sowas wie Fenro, dass man zumindest für die Fenro-Mitgliedsverbände oder der Deutsche Naturschutzring, dass man für die Naturschutzverbände was bekommt oder sowas. Also dass man in so einem Halbwegsvergleich. . Bereich ist. Vielleicht, ich bin da ja auch ein bisschen enttäuscht vom DZI, was nach rausgeht. gehenden Zahlen angeht, wenn die so detailliert da schon reingucken, vielleicht könnten die ein bisschen mehr machen. Aber sonst wird es schwierig.
Sprecher 1 Also geht immer einher, wenn ich sage, angucken, durchlesen, persönliche Meinung dazu bilden, weiter beobachten. So, und erstmal zur Kenntnis nehmen.
Sprecher 3 Ja, und also das ist spannend. Und also ich werde jetzt eben nochmal nochmal reingehen in diese E-Mail-Social-Media-Frage. Insbesondere was die kleinen Organisationen anschaut. Also ein Grund ist sicherlich, dass viele kleine Organisationen einfach E-Mail nicht nutzen. Aus mehr unerklärlichen Gründen. Und die dafür zum Beispiel mit einer Facebook-Spendenaktion in den letzten Jahren, in den letzten zwei Jahren sehr schnell sehr erfolgreich sind, wenn wir es hier von relativ kleinen Online-Spendeneinnahmen. Haben. Und das wäre jetzt so ein Erklärungsansatz, aber dafür war ich jetzt nicht tief genug drin.
Sprecher 1 Passt jetzt eigentlich gar nicht unbedingt so direkt zum Thema Studien, aber das mir nochmal auffällt, wir hatten das gerade in unserem Vorgespräch zum Podcast auch Am 7. 12. hört WhatsApp auf klassischen Newsletter, Push-Geschichten an große Anzahl von Leuten. loszulassen. Also WhatsApp hat angekündigt, dann eben rechtlich gegen vorzugehen, weil WhatsApp an sich kein Tool ist, um 1 zu N Nachrichten zu verschicken und hat eben dann auch schon eben rechtliche Schritte angekündigt, was dazu führt, dass in der kommerziellen Welt von Firmen, die WhatsApp schon durchaus als Pushkunner gesehen haben, jetzt so ein bisschen Aufregung war in den letzten Wochen. Ich habe gemeinnützige Organisationen sowieso nie als derzeit noch nicht als Massenkanal bei WhatsApp gesehen. Aber worauf ich hinaus will, ist Dass ja jetzt im kommerziellen Bereich sehr, sehr viele nach Alternativen suchen. Also die sagen, ja, es ist jetzt sicherlich nicht Telegram, auch wenn man da Gruppen bauen will. Aber ich komme auf das Wort, was du gerade gesagt hast, nämlich E-Mail-Kommunikation, nochmal zurück. jetzt im kommerziellen Bereich kommt, na könnte nicht das Wegbrechen von WhatsApp eine Stärkung der klassischen Newsletter wieder bedeuten. Und weil das eben ein Punkt ist, wo ich Menschen noch eins zu n erreichen kann und auch eine Personalisierung herstellen kann, dass technisch gesehen mittlerweile kein Hexenwerk mehr ist. Wie schätzt ihr das ein? Haben wir möglicherweise damit jetzt auch zu tun, dass durch das Wegbrechen eines Produktes, was es im Non-Profit-Bereich noch gar nicht so stark ausgeprägt gegeben hat, jetzt möglicherweise die Bedeutung der E-Mail wieder steigt?
Sprecher 2 Nö. Nö. Wie wäre es, wenn man einfach, also ändert sich ja nichts am Kommunikationsverhalten der potenziellen Spender. Also, aber wie wäre es, wenn wir endlich mal das Thema irgendwie nicht personalisierte, sondern individualisierte Newsletter angehen über Plattformen wie Facebook Messenger und Co. Was ja aber kurz und lang das gleiche ist wie WhatsApp. Also wenn ich da jetzt in Richtung Bots und Individualisierung vorbereite, wenn dann Facebook, WhatsApp oder WhatsApp bei Facebook. irgendwann soweit ist, dieses Tool dort wieder auszurollen und verfügbar zu machen für Businesskunden, dann wäre es schön, wenn man einfach schon Erfahrungen hat und die Systeme. Und es dann einfach übertragen kann. Leute, warum macht ihr keine ordentlichen Facebook Messenger-Newsletter? Es ist so easy.
Sprecher 1 Ja, aber ist ja die Frage. Gerade bei Facebook ist ja in der Diskussion, dass sie, dass sie letztendlich dass ja nachgesagt wird, dass der Facebook Messenger nachziehen wird, was WhatsApp angehen wird, eben weil der Messenger eben auch nicht mehr 1 zu N-Kommunikation zulassen soll. Es sei denn, Facebook wird auf die schlaue Idee kommen, einen Paid-Service dazu anzubieten.
Sprecher 2 Ist ja nicht eins zu enden. Das ist ein Eins zu eins Hochenden.
Sprecher 1 Ja, also was WhatsApp ja zulassen wird, ist weiterhin ein Servicekanal, ja, wo du auch als Organisation ein Business-Konto haben kannst und dann sagen kannst: Ich habe jetzt hier gerade mein Problem, Spenderservice, was auch immer, ändere meine Lastschrift, was auch immer. Aber eben nicht das Thema, hier, wir haben hier wieder einen entflohenen Bären, der muss gerettet werden, also dass es diese Geschichten ja eben nicht mehr gibt. Und da ist ja die Frage, wie Facebook dann reagieren wird, ob es diese Form von Kommunikation dann auch noch zulässt oder ob sie ein eigenes Produkt schneidern werden.
Sprecher 2 Also von den bisherigen Andeutungen, bei WhatsApp gab es ja irgendwie schon Jahr im Voraus und länger die Andeutung, ist bei Facebook nicht zu hören. Und das ist einfach ein Kanal, der, der immer noch unterschätzt und und ja ungenutztes Potenzial eigentlich darstellt im NGO-Bereich. Das, was man sieht, sind so automatische Antworten im Sinne von Das sind die zwei Links zu unseren Standardfragen gekommen und irgendwie, wenn es dir nicht reicht, dann schreibt nochmal was, dann guckt sich das demnächst mal ein Mensch an. Das ist so die Automatisierung, die ich bisher im Waffelbereich erlebe. Da geht noch einiges mehr und das ist nicht so viel Aufwand.
Sprecher 3 Aber jetzt für die Zielgruppe, die du meintest, also wir haben ja sehr wenige Organisationen, die jetzt WhatsApp stark benutzt haben. Also ich habe jetzt die DKMS und die Hertzstiftung irgendwie im Kopf, die einen großen Verteiler hatten, sonst gibt es ja nicht so viele. Dementsprechend gibt es da jetzt auch keine Bewegung hin. In der Regel ist ja die Messenger, egal jetzt welcher Messenger. Kommunikation, eine nachgelagerte, nach es gibt schon eine professionelle E-Mail-Kommunikation. Wenn jetzt also das sozusagen dem Nachgelagerte wegfällt, warum sollte es da sozusagen Bewegung Hingeben. Wir müssen uns halt allgemein Gedanken darüber machen, wie wir damit umgehen, wenn die E-Mail-Kommunikation weniger intensiv wird, wenn also weniger Menschen weniger intensiv E-Mail nutzen. Und das ist dadurch jetzt ein bisschen schwieriger geworden. Aber das hat jetzt keine direkten Auswirkungen, einfach weil es noch nicht stark genutzt wurde.
Sprecher 1 Übrigens direkte Auswirkungen, dass du in diesem bequemen Kinostuhl sitzt, ist die Tatsache, dass dein Tee, den du jetzt nämlich nicht gesehen hast, leider schon kalt ist. Nee, das liegt daran, dass ich rede und dabei jetzt nichts essen und schucken wollte. Okay. Danke für den Einschub. Ich habe hier im Pad. um mal bei bei Zahlen zu bleiben nach einem Studio steht. Social, social. Es kam vor ein paar Wochen, ehrlich gesagt weiß ich den Kanal gar nicht mehr, kam eine Sache rein von einer Agentur, wo ich mich vermutlich jetzt auf die Nase lege, wenn ich das richtig ausspreche. Wenn man es niederländisch ausspricht, würde es Hookstra heißen und Kemmla, Kemmler, wenn man es auf Westfälisch ausspricht, würde es Hochstra heißen. Es könnte aber auch Hökstra heißen, ich weiß es gar nicht. Hatte ich vorher noch nie gehört. Ja, ich kannte, die sind mir schon mal über den Weg gelaufen und ich habe sie über irgendeinen Relaunch einer großen Organisation auf dem Schirm gehabt, aber ich weiß nicht mehr, welcher das war. Und die haben gegen Einwurf einer E-Mail-Em-Adresse, haben die ihre Social Media Studio rausgebracht. Für mich auch sehr überraschend, weil sie bislang für mich nicht in Erscheinung getreten sind als Organisation, die sich jetzt sehr stark mit. NGOs beschäftigt, insbesondere nicht mit Social Media. Man kennt ja irgendwie mal dann auch Dienstleister, sie tauchten überhaupt nicht auf. Und diese Studie, auch da würde ich sagen, ist jetzt nicht unbedingt. Eine Studie im Sinne von wissenschaftlich erarbeitet, also es sind auch dort Vergleichsveröffentlichungen herangezogen worden, um zu gucken Wie sind eigentlich unterschiedliche Organisationen im gemeinsamen Bereich, im Social Media Bereich aufgestellt?
Sprecher 2 Ja, wobei die hier schon ein bisschen weitergehen und irgendwie erstmal ein Modell aufstellen mit vier verschiedenen Scores. sagen, warum die alle vier relevant sind, wie die zusammenspielen, wie die jeweils erfasst werden. Also das geht schon eher in Richtung Studie, da ist ein Modell, da ist eine Erhebungsweise. ist jetzt die Frage, ob der Repräsentativität, aber wenn ich das jetzt wieder eher schaue auf was für Indikatoren kann ich da rauslesen, was für Trends kann ich rauslesen. dann ist das durchaus schon, hat das schon eine Relevanz.
Sprecher 1 Also was ich spannend fand, ist einfach auch so Sachen, die nochmal visuell deutlich wurden. Ich habe ja eine Folie auf. wo es einfach um reine Followerzahlen geht. Ich weiß gar nicht, ob jetzt nur Facebook oder ob auch andere Kanäle. Welche Seite? Das ist die Seite Ganz am Anfang. Keine Ahnung, Seite, keine Seitenzahraum. Ah, neun. Wo links ein großer Kreis ist und da steht der Drogeriemarkt DM und auf der rechten Seite ist ein Kreis, der aus ganz vielen kleinen Kreisen zusammengeschraubt ist. wurde, aus ganz vielen Organisationslogos von WWF, Greenpeace, Ärzte ohne Grenzen planen, wie sie alle heißen. Und der Drogeriemarkt an sich schon mehr Follower hat als alle Organisationen zusammen. Ich meine, es ist letztendlich auch schon ein Zeichen, was diese Studie letztendlich erreichen will, nämlich einfach aufmerksam machen will, dass noch viel Luft nach oben ist und dass man bestimmte Dinge einfach auch mal tun sollte. Aber das war jetzt das, was mir auch. Sehr, sehr präsent geblieben ist, wo ich sage: Wow, ja, krass, also DM hat mehr Follower als alle Großen, die jetzt da aufgelistet sind, zusammen. .
Sprecher 2 Vielleicht sagen wir mal ganz kurz ein paar Namen von denen, die da untersucht worden sind. Also Da sind was man von den Logos schnell sieht, WWF, Plan, Oxam, Nabu, Greenpeace, Del AG, Amnesty, Brot für die Welt, BUND, Kindernothilfe. Erz ohne Grenzen, Johannita, DelaG, noch so ein paar andere insgesamt, also 7, 13.
Sprecher 1 22, 27 Organisationen. Ich würde interessieren, ob auch da ein reines Messen ohne Dazutun der Organisation vorgenommen wurde oder ob die Organisationen beteiligt worden sind. Auch da wieder ein Blick in Richtung Liona, der Nabu steht da mit drauf.
Sprecher 3 Also ich weiß nicht, keine Ahnung, ob der beteiligt wurde, aber Also die Zahlen sind jetzt auch vom 19. 09. 2018, also auch schon ein bisschen älter. Aber da waren die Organisationen mit sehr, sehr hoher Sicherheit nicht beteiligt, weil das sonst andere Zahlen wären. weil dieses haben zusammen auf Facebook und Instagram, also ich hätte da jetzt meine methodischen Fragen Nee, weil ich aber ich weiß zum Beispiel, dass einige der Organisationen mehrere Accounts haben und dann wurde nur der Hauptaccount gezählt, dann haben wir die klassischen Bundesverband-Landesverbandsgeschichten und so.
Sprecher 2 Da wären Plural Grafwerte ein bisschen detaillierter gewesen wahrscheinlich. Ja, wobei. Da haben wir das sogar als Pluralgraf sogar bedient.
Sprecher 3 Nee, wobei wir da natürlich die großen Verdopplung drin haben. Also, ähm, aber das ist immer, also Auch da wieder sozusagen müsste man eigentlich dann nochmal die Was wird wie gezielt. Aber grundsätzlich ist das wie so die anderen klassischen Agenturstudien, da kann man einiges von mitnehmen und natürlich ist die Aussage nach wie vor komplett richtig Dass Social Media im Vergleich zum kommerziellen Bereich, im Non-Profit-Bereich nach wie vor ein Schattendasein hat. Und das kennen wir alle, wenn wir Freunde haben, die im kommerziellen Bereich in dem Bereich arbeiten. Ich kenne Unternehmen, die stellen für alle 10. 000 Follower irgendwie jemanden ein. Ich kenne Organisationen, die haben sechsstellige Follower und das macht jemand nebenbei. Also das ist ganz klar.
Sprecher 1 Also ich glaube, am Beispiel des Gewinners der Studio kann man Auch wirklich die Herausforderung nochmal sehen. Also, sie haben ja eine eigene Methodik und verschiedene Kennzahlen zusammengesetzt und dann einen Buzz-Score entwickelt und laut diesem Buzz-Score gewinnt eben die DLRG. Und so als, also mit einem schönen Bild dabei, herzlichen Glückwunsch und dann auch beschrieben, warum die DLRG gewonnen. Aber wir würden uns natürlich von, was ist denn DLRG? Gewinnt jetzt der Bundesverband? Gewinnt jetzt Gewinnt jetzt die Addition aller Landesverbände oder wie auch immer? Also was ist denn die DLRG eigentlich?
Sprecher 3 Da gewinnt schon ganz klar der Bundesverband der DLRG, die ja im letzten Jahr Gerade eben 2018 auch eine sehr große Kampagne mit eben auch einem Recht im Vergleich zum kommerziellen Bereich wahrscheinlich immer noch kleinen, aber auch durchaus mit Budget. Gefahren haben, die also wirklich auch gerade in diesem Jahr 2018 sehr stark in Markenaufbau im Social Media investiert haben. Also das passt schon auch rein in das Jahr. wo sich die Organisation eben stark mit externer Agenturbegleitung gekümmert hat. Ich glaube Jetzt müsste ich nochmal gucken, aber ich glaube, die Kemmler Kemmler waren da aber nicht dran beteiligt. Das wäre dann wieder ganz witzig.
Sprecher 2 Vielleicht nochmal ganz kurz, weil du gerade sagtest, äh, Basscore, also insgesamt haben sie den Social Score berechnet, der sich aus drei Segmenten bereitstellt, also zusammenstellt. Einmal Follower-Score. Wie viele Follower haben Sie? Wie gewinnen Sie die? Sagen Sie zum Beispiel ein Merkmal irgendwie Es gibt jetzt nur WWF mit aktiver, laufender Follower-Kampagne, laut deren Erhebung. Kannst ja Facebook durchaus einsehen und die Hilfe eine Organisation, die nur generisch wächst. Dann hast du das Engagement Score, also wie sehr wird interagiert mit den Inhalten und eben als drittes Bass-Score, wo es dann eher um Targeting, strategisches Publishing im Sinne von Kampagnen. und Storytelling betrifft. Und da aus diesen drei Elementen setzt sich dann dieser Social Score zusammen. Das ist so deren Deren Zusammensetzung aus irgendwie Haltung, Mensch und Aktionen nennen die das.
Sprecher 1 Verbunden sind diese ganzen Ergebnisse immer mit ganz klaren Aufforderungen an die gemeinnützige Organisation, was man noch tun sollte, was man machen sollte, was besser ist, was schlechter ist.
Sprecher 2 Grundaussage der Studie. macht mehr.
Sprecher 1 Ich habe so ein bisschen, ich hab im Endeffekt ist es die Alt-Truja-Studie für Social Media, die es bislang noch nicht gab. Ich weiß nicht so, es ist eine klassische Agenturstudie, es ist nett, man kann ein paar Sachen rausnehmen. Es hat jemand Aufwand betrieben, an der Stelle interessant wäre natürlich, ob es da jetzt über die Jahre Veränderungen gibt. Man kann dafür eine E-Mail-Adresse nachdalassen. Es gab eine freundliche E-Mail dann nochmal aus der Agentur zurück, ob man mir nochmal weiterhelfen könnte. Also wer da Interesse hat. möge sich das doch mal runterladen. Genau. Ich glaube, das war’s mit Studien. Haben wir eine Studie? Ich gucke gerade mal aufs Pad. Ne, Studien haben wir nicht mehr. Wir haben den alljährlichen Spendenskandal, der durch die Medien gegangen ist. Ist der an euch vorbeigegangen oder habt ihr ihn mitgekriegt?
Sprecher 3 Du meinst das? Wir alle den Papst finanzieren?
Sprecher 1 Ne, wir alle ganz bestimmt nicht. Ich tue es nicht, also vielleicht indirekt, aber. Jörg Jörg finanziert den Papst. Ging von, ich kriege die ganzen Details gar nicht hin, auf ein paar Tagen ging es darum, dass irgendeine Kollekte, die grundsätzlich irgendwie direkt in den Vatikan geht doch nicht dafür verwendet wurde, die entsprechenden notleidenden Projekte zu unterstützen, sondern dass damit eben auch Dinge passiert sind. Die nicht hätten passieren sollen. Und selbst der Papst hat gesagt, ja, das war so, hätte nicht passieren dürfen, ist aber passiert. Mark my words, in den kommenden Wochen werden die Menschen wieder aus der evangelischen Kirche austreten. Also deshalb habe ich es ja auch nochmal aufgenommen. Das ist ja auch was, was regelmäßig geschieht bei nicht trennschar voneinander erkennbaren Organisationen. Wenn der BUND Mist baut, treten die Leute aus dem NABU aus und umgekehrt. Deswegen ist, glaube ich, das so, dass dass selbst solche Skandale wie jetzt da in der verfassten katholischen Kirche einfach der gesamten Sache nicht guttun.
Sprecher 3 Genau, vielleicht nochmal zur Zusammenfassung: es geht um den Peterspfennig, was wohl eine Kollekte ist, die eben direkt nach Rom wandert. Und das Geld daraus wurde investiert. Also es wurde jetzt nicht, soweit man da liest, komplett falsch ausgegeben. Also es wurde jetzt, hier steht zwar für Luxusimmobilien, es wurde jetzt aber nicht für Luxusimmobilien für Mitarbeiter der Kurie ausgegeben, sondern als Investition. Da kann man drüber diskutieren, ob man dann Collecten machen sollte und so weiter und so fort. Aber es ist jetzt nicht in dem Sinne Skandal, von wegen da wurde Geld komplett falsch oder komplett veruntreut sozusagen, wobei man eben darüber diskutieren kann, ob man Spendensammlungen macht für Geld, was dann erst investiert werden muss und so weiter und so fort.
Sprecher 1 Es ist Anfang Dezember, heute ist der 2. Dezember, ich habe noch viel zu wenig Herr Wilk vom DZI im Fernsehen gesehen. Es gibt noch keinen weiteren Skandal. Habt ihr irgendwas an euch? Ich glaube, du bist der Einzige von uns, der lineares Fernsehen guckt. Nee, da tue ich tatsächlich nicht mehr, aber außer Tagesschau nicht, aber manchmal kriegt man ja über diese anderen Medien ein bisschen was mit, dass er im Fernsehen ist.
Sprecher 3 Ich krieg das immer nur über die Fundraiser mit, die sich darüber beschweren, dass ja im Fernsehen ist.
Sprecher 1 Habt ihr schon Weihnachten gespendet? Sind eure Weihnachtsspende schon raus?
Sprecher 3 Eine Weihnachtsspende, da muss ich drüber nachdenken.
Sprecher 1 Wir sind eher gerade dabei, wieder alles mal zu kündigen, um dann wieder bei Null anzufangen. Ich mache das alle paar Jahre immer mal. Während ihr überlegt, sagen wir mal, lassen wir es mal dabei. Ich habe hier noch was stehen, sozialmarketing. de. Was hat das mit Skandal zu tun? Ich habe ja einen Break gemacht. Ich habe einen ganz massiven Break getan. Okay, okay. Wir sind doch das skandalträchtigste Medium in der deutschen Gemeinnützigkeit szene, oder nicht? Naja, ich meine, wir wissen ja noch nichts davon. Aber wir sind immer noch die jungen Wilden.
Sprecher 2 Ja, das ist der Skandal. Können wir unsere grauen Haare mal kurz zusammenzählen? Ich glaube, Jonah kommt noch am besten weg.
Sprecher 1 Naja, aber wie wir uns das letzte Mal gesehen haben, hast du aber auch das ein oder andere Härchen dazugekriegt, Jörg. Ja, du siehst mich jetzt auch nur von links. Und du hast Kopfhörer auf, du verschanzst gerade deine grauen Haare unter den Kopfhörer.
Sprecher 3 Nein, also wir sitzen ja hier gerade so dritt zusammen und wir haben uns alle auf die Finger gekloppt, dass man mal wieder mehr machen muss. Und dazu gehört auch, dass wir ja nicht nur selber schreiben und machen wollen, sondern ja da eigentlich irgendwie eine Veröffentlichungsplattform, einen Blog, ein irgendwas haben. Und uns da freuen, wenn andere Leute dort auch was veröffentlichen.
Sprecher 2 Warum soll man Frage gestellt, warum machen wir das eigentlich, Sozialmarkting? Heute festgestellt, dass wir gestern unser Jubiläum verpasst haben. Und wir haben zusammengesessen und haben es überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt. Nee, stattdessen sind wir ins Bergbaumuseum gegangen. So im Sinne von Ewigkeitsaufgaben. Die ihr durchaus aus Sozialmarketing gehen.
Sprecher 1 Vorsicht, da würden mir jetzt auch ganz viele andere Sachen einfallen, wegen Vergühen und.
Sprecher 2 Aber acht Jahre gibt es das Ganze schon. Krass Oma. Und ist zumindest eine Reichweite von der Reichweite her der führende deutschsprachige Fundraising-Blog. Wir waren dieses Jahr weniger aktiv, als wir uns vorgenommen haben. und haben uns einfach ein bisschen gefragt, hey, was ist unsere Grundmotivation, warum machen wir das, was wollen wir nächstes Jahr machen? Und haben uns jetzt nicht durch die Finger gekloppt, sondern eigentlich auch so ein bisschen motiviert. Wir wollen jetzt nochmal richtig durchstarten und gucken dass wir nächstes Jahr zum Frühling nochmal ein Redesign machen, dass wir verstärkt jetzt nochmal dort mit dem Autorenverständnis rangehen, gucken. Wer teilt unsere Mission? Und unsere Mission ist, einen Ort zu schaffen, wo Wissen ausgetauscht und diskutiert werden kann. Sozialmarketing zu Öffentlichkeitsarbeit, zu Grundthemen von Gemeinnützigkeit, zu Fundraising natürlich insbesondere. Zum digitalen Verständnis, digitalen Transformationen in Nonprofits, also das ganze Themenfeld. Das ist das, wofür wir gesucht und gefunden werden, und das ist da, wo wir einfach noch mehr Inhalte bereitstellen wollen und noch mehr auch Menschen einladen. daran teilzuhaben. Oder oder was dieses Jahr ja irgendwie richtig irgendwie abging, ist, dass immer mehr Jobs eingestellt wurden. Dass Organisationen einfach auch rückmelden, das ist ein Ort, wo sie Bewerbung darüber bekommen, dass sie sagen, wir haben das bei uns gesehen. Und wir auch sagen, okay, dann vielleicht machen wir da noch ein bisschen mehr und vor allem noch mehr Inhalte drumherum.
Sprecher 1 Das ist mir auch nur wichtig zu betonen, wenn gestartet und über die Website wurde berichtet als der Online-Fundraising-Blog. Also es ist nochmal wichtig zu betonen, dass wir das eben nicht sind. Wir sind kein Blog zum Thema Online-Fundraising, sondern bei uns platziert sich eben alles, was irgendwie ums Thema Fundraising, Kommunikation in gemeinnützigen Organisationen und Gemeinnützigkeit eben
Sprecher 3 Ich würde mich zum Beispiel freuen, wenn jemand eine Datenschutzkolumne schreibt. Ich würde mich freuen, wenn jemand Mailings rezensiert. Ich hatte letztens an einem Tag vier Mailings in meinem Briefkasten und ich bin noch keine 40. Also in Nein, okay. Aber er sieht aus wie 14. Danke. Ich mag euch auch manchmal ein bisschen, vielleicht auch nicht. Also, das geht weiter und deshalb hier jetzt sozusagen. Ein Aufruf, der kommt sicherlich auch irgendwann nochmal detaillierter und schriftlicher. Aber wenn jemand Lust hat, da was zu machen, freuen wir uns darüber.
Sprecher 2 Absolut. Generell schickt man uns eine E-Mail an Sozialmarketing oder mic. at, Jonah, Jörg. Irgendwie wir lesen das. Wir gehen mit euch ins Gespräch. freuen uns über Beiträge oder wer mit uns die das Social Media Profil noch mehr irgendwie aufpolieren möchte, dass da mehr passiert. Wer Lust hat, mit uns E-Mail-Newsletter zu schreiben, um Themen zusammenzufassen. Und da haben wir ja auch zahlreiche Abonnenten, die auch von uns durchaus erwarten, die auch mitmachen.
Sprecher 1 Genau, davon vernachlässigt wurden, es wird sich ja alles ändern.
Sprecher 2 Also nächstes Jahr geht da wieder die Post ab und wir freuen uns, wenn ihr mitmachen wollt. Bitte, bitte kontaktiert uns, schreibt uns und Wir haben dann ab Januar nur noch damit zu tun, ganz viele Einreichungen irgendwie zu organisieren, zu begleiten und zu veröffentlichen.
Sprecher 1 Mir wäre wichtig, aus der eigenen Motivation heraus. weil ich mich jetzt ein bisschen daraus getan habe, ein bisschen mehr mit Video mal beizusteuern. Muss natürlich nicht nur Text sein, also es können auch andere Medien sein, die mal ein Interview geführt hat. Print. Print, genau, wir veröffentlichen auch gerne Print-Newsletter an alle unsere Abonnentinnen und Abonnenten.
Sprecher 2 Naja, Print machen wir ja auch gerade. Da können wir vielleicht vielleicht auch mal zwei Minuten drüber sprechen. Wir müssen das jetzt tun, weil ansonsten schieß los. Naja, nächstes Jahr erscheint ein neues Buch, ne? Klar, wichtig. Hoffentlich. Und zumindest, ja, das schaffen wir. Also wir drei schreiben mit drin, Katja aus dem Sozialmarketing. Team schreibt mit, Eva Hinika schreibt mir mit. Da sind noch einige andere. Die man, die man teilweise kennt, die auch schon oder die, die ja auch schon seit Jahren das Online-Fundraising in Deutschland prägeln. Es geht um Online-Fundraising, digitales Fundraising.
Sprecher 1 Das erste richtige wissenschaftlich basierte Fach, zumindest in einem wissenschaftlichen Fachverlagbuch von Veröffentlichte Fachbuch zum Thema Online-Fundraising.
Sprecher 2 Umfassend, genau. Es gibt da schon ein paar kleine Handbücher, die aber eher teils oberflächlich sind, hier jetzt ein bisschen theoretisch basierter, umfangreicher.
Sprecher 1 Einem renommierten Verlag. Absolut. Genau, also zum ersten Mal, wo man auch mal sagen kann, in der Lehrveranstaltung, da ist das Buch, nehmt es. Ja, seit wann gibt es jetzt den Online-Fundraising Manager beim
Sprecher 2 Ich weiß nicht, genau. Ich darf irgendwie jedes Mal den Auftakt machen, freue mich auch, aber jedes Mal feststellen: ja, wenn gefragt wird, welche Bücher sollen wir dann lesen. Naja, also wir haben ja ganz viele zu verschiedenen Instrumenten, aber nein, zu Online-Fundraising, digitales Fundraising. Gibt es keines, das einmal den ganzen Aufschlag macht, einführt und sagt, was sind die relevanten Instrumente, wie gehen wir strategisch ran und so weiter. Und das Ändern wir nächsten Sommer.
Sprecher 1 Okay, hört ja keiner zu hier und es ist ja auch nur in diesem Internet, also überhaupt nicht nachvollziehbar, ob Daten und Fakten stimmen. Wann wird es das Buch denn geben?
Sprecher 2 Sommer 2020. Okay.
Sprecher 1 Sommer ist zu Recht dehnbar, es ist okay, aber es gibt ja auch noch einen Spätsommer. Sommer 2020 werden wir da über das Buch reden können. Okay, sehr schön. Also ich denke das so, weil ich selber derjenige bin, der bislang am wenigsten geliefert hat. Jörg tritt uns gerade freundlich immer wieder auf die Füße, dass wir doch jetzt endlich mal Content liefern.
Sprecher 3 Weihnachtsfehlen, Weihnachtsfehlen.
Sprecher 2 Also ich krieg’s ja bei vielen Autoren mit, die sind schon dabei. Also, das geht schon voran.
Sprecher 1 Apropos Weihnachten, lass uns doch mal den Schluss mal in die Richtung Leuten. Wir haben jetzt 2. Dezember, ich glaube, dass wir uns in der Runde nicht mehr sehen werden. Wie feiert ihr Weihnachten?
Sprecher 3 Zu Hause. Sehr gut. Ich habe seitdem ich Kinder habe, beschlossen, dass wir nur noch bei uns Weihnachten feiern und wenn jemand möchte, kann er gerne kommen. Und das ist so stressfrei, wenn man Weihnachten nicht mehr reisen muss.
Sprecher 1 Und Jona steckt an irgendeinem, äh, Jörg steckt an irgendeinem Strand. Nein, am 27. geht es erst nach Palermo. Palermo. Der Mann ist echt immer unterwegs. Und du bist ja noch, warte mal, ich habe noch was vergessen. Du bist nächste Woche auch schon wieder unterwegs in Minsk, ne? Ja, ja, ja, ja.
Sprecher 2 Ja, diese Woche, Freitag.
Sprecher 1 Freitag schon.
Sprecher 2 Also kommt das Wochenende ist da eine Konferenz von weißrussischen Non-Profit-Organisationen. Da geht es um PR. Also war ich letztes Jahr schon mal und wurde jetzt wieder eingeladen und machte dann da zwei Vorträge. Das ist eine Folge wert, finde ich.
Sprecher 1 Also allein über die Non-Profit-Szenen in Weißrussland. Hätte ich überhaupt gefragt, ob es überhaupt gibt.
Sprecher 2 Soll ich irgendwie ein Podcast-Equipment mitnehmen, aber dann muss gut übersetzen. Also, weil meine Russischkenntnisse sind so gering. Ich habe letztes Mal einen Tag Sightseeing eingeplant. Und bin da rumgelaufen, habe nach dem Weg gefragt und die haben mich alle nicht verstanden. Ich habe irgendwie fünf Leute gefragt, ja, ich will zu diesem Riesenrad, also so, so willig Rad weiß ich jetzt gar nicht mehr. Oder Bolche? Jetzt mische ich gerade auch noch Russisch und Bosnisch. Aber ich habe auf jeden Fall irgendwie irgendwann, dann hat einer auf Englisch geantwortet: so ja, hier, ich suche das große Rad, das große Rad, weil ich nicht in dem Moment wusste, was heißt ein Riesenrad.
Sprecher 1 Haben Sie nicht eine Autowerkstatt, haben sie sich dann eigentlich.
Sprecher 2 Nee, nee, nee, das war dann tatsächlich, das war dann cool. Dann begegn uns auf Straße plötzlich dem Nationaltrainer der Handballmannschaft und du kannst über Handball reden. Ich komme aus Flensburg und so, ja. Das war cool, der hat mich dann bis zum Riesenrad gebracht. Aber dann ist es so. Ohne Übersetze auf jeden Fall. Kann ich dir da keinen Podcast schneiden?
Sprecher 1 Aber dein Input wird dann direkt übersetzt, dann vom Deutschen ins Russische und.
Sprecher 2 Genau, also meinen frühen Satz habe ich gestern abgegeben, da wird jetzt übersetzt, dann kann ich dir da nochmal gestalten und erahnen, was draufsteht. Und wird dann vor Ort simultan übersetzt. Und aus der Fundraising-Szene tatsächlich Wally, gehört Wallermeiermeier kommt auch mit, der hat parallelen Vortrag zu mir. Das heißt, er kriegt nicht mit, wenn ich über die Statistik des Deutschen Fundraising-Verbandes als einer der möglichen Beatrix, die man sich als NGOs anschauen kann. Das wird er dann im Moment nicht mitkriegen, aber reden wir sicherlich dann mal beim Bierchen abends darüber.
Sprecher 1 Jungs, es war mir eine Ehre mit euch hier so in diesem wunderschönen Union-Film-Kino-Sessel. Ich bin sehr dankbar, dass ihr das Popcorn nicht aufgemacht habt, sonst hätte ich so viel schneiden müssen und das Rascheln raushauen müssen. Der Tee ist kalt. Danke an die unbekannte Gastgeberin hier in der Wohnung, die eine wunderbare Wohnung als Fotostudie zur Verfügung gestellt hat. Sehr schön, wirklich, hat was. Wir haben noch keine Fotos gemacht. Ja, doch, du hast das Foto gemacht, wie wir drei hier komisch sitzen. Das musst du mir nachher noch zukommen lassen. Du bist schon auf Instagram markiert. Ja, ich hätte es gerne im Original für die Website, das finde ich gut. In diesem Sinne. Ich wünsche euch was. Schöne Weihnachten. Uhe Weihnachten.
Sprecher 2 Sollen wir noch singen?
Sprecher 1 Nein, das tun wir nicht. Wir haben mal im Sommer Weihnachtsliga gesungen, erinnerst du dich? Da haben wir im Sommer was gemacht zum Thema Weihnachten und da hat er uns noch angeschimpft hinterher, dass wir, wie bekloppt wir denn sein müssen, Adventsklieder zu machen. Ja, dann musst du eigentlich jetzt nochmal aufmachen und wir sehen. Ho ho ho. Haben wir wieder nur Schwierigkeiten mit einer Copyright und so?