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FRR91 - Database Fundraising

Cover: FRR91 - Database Fundraising

Folge 91 · 09.09.2019 · 1:46:55

Andreas Berg hat ein neues Buch geschrieben, für das es Zeit wurde. Es ist unbescheiden gesagt das neue Standardwerk für Database Fundraising und Fundraising Software. Gleichzeitig ist es Pflichtlektüre für jede Fundraiserin und jeden Fundraiser, egal ob datenaffin oder nicht.

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Freitag, 6. September 2019. Glück auf! Hallo da draußen. Schön, dass ihr im Auto seid, in der Bahn, wo auch immer, Knöpfe in den Ohren habt und euch mit dem Fundraising Radio beschäftigt. Wir haben heute eine kleine Premiere, weil wir es tatsächlich geschafft haben, nach ein paar Hindernissen, uns zu dritt zusammenzufinden und es ist diesmal nicht nur der Jona in der Leitung.

Sprecher 2 Hallo aus Berlin.

Sprecher 1 Sondern auch unser dieses Mal tatsächlich Gaststar, aber trotzdem bekannter Andreas. Tag. Hallo, schöne Grüße aus dem Rheinland. Genau. Bevor das Intro losging, fragte Andreas in die Runde, haben wir eigentlich irgendwie klar, worüber wir reden? Natürlich haben wir klar, worüber wir reden. Das wird nämlich heute keine Laberfolge, sondern eine thematische Folge. Seid ihr darauf vorbereitet, Jungs?

Sprecher 2 Natürlich. Ich habe ein Buch gelesen.

Sprecher 1 Genau. Ich nämlich auch. Dass der Andreas geschrieben hat. Also, wir nehmen uns die kommende Zeit und die nächsten Minuten, vielleicht auch Stunden, nein, so lange wird es nicht dauern, um ein Thema ranzugehen, was jeder Fundraiser und jede Fundraiserin. Ja, nicht nur im Herzen, sondern auch mit dem Kopf alltäglich durchziehen sollte, sich nämlich mit Datengesundheit und vernünftigen Daten und einer ordentlichen Software zu beschäftigen. Und da war es so, dass das letzte literarische Werk was dazu existierte, ich glaube mittlerweile 20 Jahre alt war. Und wer, wenn nicht Andreas, sich den Hut aufgesetzt hat und gesagt hat. Das können wir besser, das können wir neuer. Und vor kurzem eine Neuauflage in der Edition Fundraiser herausgekommen ist. Nämlich, man kann schon auch ganz unvorhergenommen sagen, das neue Standardwerk Fundraising Softwares, Database Fundraising mal eben so rausgekloppt hat.

Sprecher 2 Jetzt reden wir doch über das Buch gleich mal. Ich kann mir die erste Frage stellen, Andreas. Database plus Fundraising. Nicht Database Fundraising, nicht Datenball gutes Fundraising.

Sprecher 3 Ja, die, die, ähm Über was reden wir denn jetzt? Also meinst du jetzt den Titel des Buches? Das ist geschrieben bei Space Plus Fundraising. Gelesen eigentlich Database und Fundraising, aber kann man machen, wie man will. Die Sache ist, dass der Begriff Database Fundraising eigentlich Also das ist der übliche Begriff für das, worüber wir jetzt reden und wovon das Buch handelt. Er ist aber eigentlich nicht sonderlich akkurat. Aber auf deiner Webseite steht, dass du Database Fundraising machst. Ja, weil man das ja auch so, also man muss schon die Begriffe verwenden, die auch allgemein üblich sind. Hier ist der Gedanke eigentlich zu sagen, das Buch handelt von beidem. Also es handelt von Database und von Fundraising und wie man das Gewinnbringen kombiniert.

Sprecher 1 Mit anderen Worten, du willst eigentlich, willst du uns verarschen und willst nur die Verkaufszahlen von deinem Buch nach oben treiben, weil nämlich der eigentliche Titel von deinem Buch vermutlich so unsexy gewesen wäre, dass man es auf kein Cover hätte packen können.

Sprecher 2 Nee, das stimmt nicht. Ich würde ja sagen, der eigentliche Titel des Buches ist Fundraising: Einführung ins Datenbank gestütztes Fundraising.

Sprecher 1 Womit wir ja schon fast aus dem Inhaltlichen werden. Das ist es im Grunde.

Sprecher 3 Im Englischen und im Deutschen ist es inzwischen schon auch ein Buzzword, das sich ein bisschen abnutzt im Moment, spricht man eigentlich immer vom Data-Driven Fundraising. Und dafür gibt es keine wirklich schöne Übersetzung ins Deutsche. Also datengestütztes Fundraising, das klingt immer ein bisschen, oder Datenbankgestütztes Fundraising klingt immer ein bisschen Umständlich halt. Wobei, schönen Gruß an die Kollegin, ich sogar eine Kollegin kenne, die deren offizieller Berufstitel in der Organisation so ist. Sie ist Referentin. Für Datenbank gestütztes Zielgruppenmanagement. Muss man sich auch erstmal ausdenken.

Sprecher 1 Also, es ist, wenn wir uns mal drei jetzt mal nehmen, wir sind alle mit Organisationen unterwegs. Du, Andreas, ja. Hauptsächlich mit den ganz Großen, ich und Jona eher so im mittleren Bereich. Jetzt Reden wir von Fundraising Software, wir reden von Verständnis von Daten und drehen uns, so ist mein Gefühl, seit ganz vielen Jahren immer wieder im Kreis und haben mit Organisationen zu tun, du vermutlich eher weniger, aber ich So auf jeden Fall in der Regelmäßigkeit, die weder eine Fundraising Software haben, noch ein besondert gesondertes Verständnis Für Daten haben. Wenn wir in den ganz klassischen Mittelstand gehen, jenseits von Gemeinnützigkeit, alle Händler, alle herstellenden Betriebe. Haben irgendwas von wahren Wirtschaftssystemen, brauchen also irgendwelche Art von Software. Stimmt es, stimmt mein Gefühl aus deiner Sicht, Andreas, dass sich in der Fundraising-Szene und in der gemeinnützigen Welt das Thema Datenbank und Verständnis für Daten Eigentlich in den letzten Jahren kaum verbessert hat?

Sprecher 3 Ja und nein. Also es geht im Moment, bewegt sich relativ viel. Also Für die letzten Jahre traurigerweise hätte ich das auch gesagt. Also da hat sich auch schon natürlich was verbessert, aber. . nicht für die Szene insgesamt. Aber man merkt schon, dass bei Veranstaltungen und auch beim Kongress Immer dann, wenn man mit jüngeren Fundraisern zu tun hat, dass die da absolut überhaupt keine Berührungsängste haben, dass die eher im Gegenteil eigentlich wissen wollen, wie kann mir das jetzt helfen, was muss ich tun, wie funktioniert das am besten, was Ihnen jetzt bei Fundraisern, die so alt sind wie wir, das ist jetzt, glaube ich, ein relativ unscharfer Begriff. Ich sag mal lieber so wie ich, weil ich weil ich von uns dreien ja der Erfahrenste bist? Genau. Ich überlege gerade, wir sind alle drei in verschiedenen Lebensjahrzehnten.

Sprecher 1 Ja, aber wir sind auf jeden Fall, also wir sind, keiner könnte der Papa vom anderen sein. Das ist richtig, ja. Aber du vielleicht von Jona, oder?

Sprecher 2 Meine Mutter ist 55.

Sprecher 3 Wow. Da bin ich jetzt traurigerweise nicht so weit weg von.

Sprecher 1 Lass uns mal zu den Daten zurückkommen.

Sprecher 2 Meine Erfahrung ist schon, dass also alle Organisationen, bei denen Fundraising einen relevanten Anteil der Einnahmen ausmacht. Und die Hauptamt haben Datenbanken eine Rolle spielen, nicht immer optimal sind, nicht immer optimal genutzt werden. aber das schon eine Grundvoraussetzung für professionelles Fundraising ist. Also ich hatte jetzt in den letzten Jahren keine Organisation, die aktives Fundraising macht und sagt, nee, wir haben keine Datenbank. Ich kenne niemanden, der mit seiner Datenbank zufrieden ist, aber das wird auch bei Neueinführungen nie der Fall sein. Datenbanken ist ja wie Content Management-Systeme, die sind immer, da kann man nur eine bessere haben, aber nie die perfekte, oder?

Sprecher 3 Ja, das ist, ja, also erstmal könnte ich dir aushelfen. Ich kenne welche, die zufrieden sind, allerdings nicht viele. Und ich glaube, das ist, wie du schon gesagt hast, ein grundsätzliches Einstellungsfrage. Man hat an Software immer irgendwie den Anspruch, dass sie perfekt sein muss. Wahrscheinlich, weil das immer alles auch als fancy und modern dargestellt wird. Aber wirklich perfekt geht natürlich nicht. Und wenn man mit einem normalen Anspruch rangeht, dann gibt es zumindest auch einige Organisationen, die zufrieden sein können.

Sprecher 1 Andreas, lass uns mal gucken. Wir haben in diesem Podcast ja die Herausforderung, dass uns sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger hören als auch Profis. Ich fürchte, wir kommen bei dieser Folge nicht drumrum, den einen oder anderen zu langweilen. Ich würde nämlich, also nicht, weil das Thema so langweil langweilig ist, sondern ich persönlich finde das eines der spannendsten Themen, die wir im Fundraising haben, sondern eher, weil wir doch die ein oder andere Basisfrage nochmal klären müssen. Die erste Frage, die ich dir stellen würde, ist, wofür brauche ich eigentlich Ein professionelles Fundraising Tool, eine Software. Wir sind ein kleiner Verein, wir haben was weiß ich, 500 Spender. Warum geht das nicht mit Excel? Das ist eine Frage, die kriege ich ständig gestellt. Aber du bist derjenige, der damit hauptsächlich seine Brötchen verdient. Wie antwortest du darauf?

Sprecher 3 Also, wenn man jetzt keine Fundraising-Software hat, dann muss man ja in der Regel, du hast Excel schon gesagt, irgendeine Tabellenkalkulation oder irgendwas muss man sich selber strecken. In dem, was man sich strickt, muss man alles, was es auch an rechtlichen Vorschriften gibt und alles, was einem das Leben erleichtern kann, irgendwie selber abbilden. Das fängt dabei an, dass man ordnungsgemäß buchen muss, also auch als NGO, als Verein. Muss man den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung genügen, spätestens dann, wenn man Zuwendungsbestätigungen ausstellen will? Das alles funktioniert. Inner Software, die extra dafür gemacht ist, einfach besser als wenn man selber versucht Das beispielsweise in Excel entsprechend abzubilden. Wenn man in Excel extrem fit ist, kann man das auch in Excel abbilden, das ist klar. War nicht rechtskonform. Das wird tatsächlich schon schwierig, aber das hängt jetzt von der Größe des Vereins ab, ob ein Finanzamt das beanstatten würde. Ich würde aber auch kleineren dazu raten. Irgendwie ein ordnungsgemäßes Buchungstool wenigstens einzusetzen. Und der nächste Schritt ist ja, wenn man, und du hast jetzt als Beispiel eine Organisation genannt, die 500 Spender hat, das ist ja schon eine ordentliche Anzahl.

Sprecher 1 Wo würdest du denn die Grenze ziehen? Wo würdest du sagen, ab wann lohnt sich das?

Sprecher 3 Ich versuche mal gerade den Gedanken abzuspeichern und erst die Frage zu beantworten. Also lohnen, das kommt darauf an, wo du hin willst. Wenn du sagst, wir haben 20 Spender, Das reicht uns. Also du bist irgendwie ein Karnevalsverein, der alle drei Jahre mal neue Kostüme für die Garde braucht. Und dafür reichen dir die 20, 30 Unterstützer, die du hast, ja, dann ist es nicht so entscheidend. Wenn du jetzt sagst, ich habe 30. Aber perspektivisch will ich auch 100 oder 200 haben oder noch mehr, dann würde ich dir auch schon empfehlen, bei den 30 auch schon eine Software einzusetzen. Jetzt hat es mit dem Zwischenspeicher nicht funktioniert, wo war ich stehen geblieben. Bei den 500, das sind schon relativ viele. Da kann man die Einzelnen nicht mehr kennen. Wenn man 30, 40, vielleicht 50 hat, dann kennt man die Spender noch. Wenn man 500 hat, kann man die Einzelnen nicht mehr kennen. Man kann auch nicht so schnell dann mit denen kommunizieren. wie man das kann, wenn man dabei von einer vernünftigen Software unterstützt wird.

Sprecher 1 Jona, du wolltest was sagen.

Sprecher 2 Nee, auch, also wir haben in anderen Bereichen ja immer so dieses normale Menschen können so bis zu 200 Personen differenziert voneinander abgespeichert haben. Also das, was man so den Bekanntenkreis nennt. Das ist nicht der Freundeskreis, von dem man sich alles merken kann, sondern es ist so der entfernte Bekanntenkreis. Und dementsprechend wäre auch meine Faustregel, wer mehr als 200 Spenden hat. kommt an einer Datenbank nicht vorbei und die lohnt sich natürlich schon vorher. Aber wer über 200 Spender hat Und keine Datenbank hat handelt fahrlässig.

Sprecher 1 So, und jetzt komme ich mit meiner Erfahrung um die Ecke oder mit meinen typischen Fragen, die ich immer auch ab und zu bestellt bekomme. Ja, okay, haben wir verstanden, wir brauchen jetzt eine Software, aber wir haben ja sowieso schon irgendeine Art von CRM und wir haben ja vor allen Dingen auch eine Buchungssoftware bei uns im Haus. Dann lassen wir uns mal eben da was schneidern. Dass wir da so ein paar Felder für Spenderinnen und Spender auch haben. Zuckst du da, Andreas? Ja.

Sprecher 3 Also ich zuck da nicht grundsätzlich, aber ähm CRM allgemein, also jetzt müssen wir erstmal sagen, was ist ein CRM? CRM ist das Kürzel für Customer Relationship Management. Das ist eigentlich eine Kommunikationsstrategie und erstmal noch keine Software Wenn wir meist in der Realität oder in der Praxis ist es aber meistens so, wenn man CRM sagt, meint man ein CRM-System? Also ein Softwarepaket, das darauf ausgerichtet ist, diese Strategie, also eine kommunikationsbasierte Strategie, aus dem Marketing eben umzusetzen. Und da gibt es welche, die sind erstmal nicht spezifisch für eine Branche, die haben Branche, die haben die ganzen Grundfunktionen, die man braucht. Man kann da Menschen speichern, Organisationen speichern, Familien abbilden, man kann Briefe schreiben und so weiter. Was man in der Regel nicht in einem CRM-System in der Regel nicht kann, ist buchen. Das müsste also irgendwie hergestellt werden. Und wenn man dafür dann eine reine FIBU-Software nimmt, dann hat man das Grundproblem, dass man in der FIBU-Software die Informationen hat. Wer denn was gespendet hat und alle anderen Informationen in einem getrennten CRM-System. Und das ist eben ein Spezifikum, das Fundraising-Systeme haben. dass sie nicht nur ein Cm sind, also Kommunikation können, sondern dass sie zusätzlich noch einen Finanzkern haben, der als Nebenbuchhaltung eingesetzt werden kann und indem man dann die ganzen Förderbeiträge, seien das Mitgliedsbeiträge, spenden. Was auch immer, auch abbilden kann, um alles an einem Ort zu haben und in einem Datenbanksystem.

Sprecher 1 Das ist ja alles ganz einfach. Das heißt, ich suche mir jetzt eine Software, lasse mir ein Angebot geben und kaufe die.

Sprecher 3 Ja, kann man machen. Ich würde empfehlen, zumindest mehr als eine sich vorher angeschaut zu haben. Ja, nimm mal die billigste. Ja, kann man machen, ist aber eine Strategie, die, sagen wir mal so, die größten Probleme verursacht.

Sprecher 2 Grundsätzlich. Aber vielleicht nochmal einen Schritt zurück, wenn wir jetzt Maik’s Organisation haben. Also wir haben ja jetzt hier eigentlich gerade von zwei Beispielorganisationen gesprochen. Das eine ist die kleine Fundraising-Organisation, die mehr Spender und mehr Spender bekommt. Und das andere ist Maik’s Fall, der ja sagt, es gibt hier eine Organisation, die hat schon CRM, die hat Mitarbeiter, die hat vielleicht einen normalen Geschäftsbetrieb und so weiter und so fort und kommt jetzt noch mit einer Fundraising-Software. Das heißt, bei der Organisation haben wir ja in jedem Fall, egal für welche Fundraising-Software wir uns entscheiden, das Problem, dass die Organisation dann mit mehreren Systemen arbeiten muss. weil sie ja für ihren Geschäftsbetrieb, ich denke mal, Maik hat vielleicht so eine normale diakonische Einrichtung im Blick

Sprecher 1 Für den Geschäftsbetrieb. 70 verschiedene Softwarearten, die personenbezogene Daten verarbeiten im Einsatz.

Sprecher 2 Also man mindestens ein CRM hat und dann noch eine Buchhaltungssoftware und jetzt sozusagen nochmal eine Fundraising-Datenbank hat, die, wie du gerade schon meintest, so eine Hybrid-Lösung zwischen CRM und Finanznebenbuchhaltung ist. Wie viele Datenbanken hat denn so eine normale Organisation?

Sprecher 3 Ach, pff, das ja, irgendwo dazwischen. Zwischen keiner und zu viele in aller Regel. Es gibt tatsächlich einen Trend, den man bei den großen Organisationen, also ich meine jetzt die ganz großen so. Größe DHK, Generalsekretariat, NABU, Bundesverband, Brot für die Welt. Da kann man generell einen Trend feststellen, der nicht nur darauf abzielt, diese Insellösungen zu reduzieren, sondern tatsächlich ein. System fürs ganze Haus zu haben. Also nicht nur für die Fundraiser, sondern komplett für alle Bereiche.

Sprecher 2 Das heißt, ein CRM mit Fundraising-Funktionalität.

Sprecher 3 Ähm, richtig, da läuft es in der Regel darauf hinaus, wobei Wenn wir jetzt von den Fundraising-Systemen sprechen, die sind immer auch CRM-Systeme, also die können immer auch CRM

Sprecher 1 Da bist du doch genau in der Frage. Ich habe in meinem Leben eine Fundraising-Software eingeführt und einen Switch begleitet. Und bei diesem Projekt haben wir uns ganz am Anfang die Frage stellen müssen: Was wollen wir eigentlich? Wollen wir ein CRM? Mit ein bisschen Fundraising-Funktionalität, also die auch Spenden abwickeln können und ein paar Auswertungen haben? Oder wollen wir eigentlich eine Fundraising-Software haben, die auch CRM kann? Allein die Fragestellung sorgt ja schon in Organisationen für ziemlich viel Energie.

Sprecher 3 Ja, in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur, also es beginnt ja schon damit, mit der Frage. Wenn man sagt, wir wollen ein System für alles haben, sind denn auch alle bereit, ihre Adressen, Kontakte in dieses System reinzugeben.

Sprecher 1 Die kleinen Könige, die alle ihre eigenen Outlook-Verteilerlisten.

Sprecher 3 Ja, das müssen nicht unbedingt Könige in dem Sinne sein, dass sie, dass sie nichts teilen wollen, sondern Dass sie erstmal den Vorteil nicht sehen für sich selber. Also da gibt es ganz viele Gründe, warum das so ist. Das ist gar nicht, das ist jetzt von mir erstmal vollkommen vorwurfsfrei formuliert. Das ist aber ein Problem. Und es ist für die Organisation ein Veränderungsprozess, da hinzukommen. Das hängt damit zusammen, dass wir in vielen NGOs, gerade Mittelgroßen und Größen, größeren, in den letzten Jahren eigentlich in Silos gearbeitet wurde. Also du hast hier die Fundraiser, da hast du die Öffentlichkeitsarbeit, dann hast du die Projektabteilung, dann hast du die Finanzbuchhaltung, da hast du schon mal vier stabile Silos, die sich so eingerichtet haben. Dass da, wo sie zusammenarbeiten müssen, das gut funktioniert, aber ansonsten jeder seines macht. Und jetzt kommst du auf einmal an und sagst: Nee, In Zukunft müssen wir eigentlich die Silos aufheben und das alles untereinander noch viel mehr vernetzen. Und das Ist ein großer Veränderungsprozess, der da ausgelöst wird, weswegen man nicht einfach sagen kann, ja, wir machen jetzt mal gerade CRM fürs ganze Haus. Das funktioniert so nicht. Jetzt habe ich deine Frage, glaube ich, nicht beantwortet.

Sprecher 1 Ja, passt schon. Also ich würde sowieso sagen, lass uns das ein bisschen strukturierer jetzt mal vorgehen. Wir reden jetzt hier über CRM, wir reden über Fundraising-Software. Für viele ist es zu abstrakt, weil sie die Unterschiede letztendlich gar nicht kennen und noch gar nicht, ob man ihrem Leben mit so einer Software gearbeitet habe und wissen. Warum es einfach sehr, sehr wichtig ist. Ich würde dich einfach mal bitten, zusammenzufassen oder mal zu sagen, also du hast strategisch gesagt, wofür man eine Software braucht und warum man sie braucht, aber mich würde. Nochmal interessieren, was macht man denn mit einer Software? Warum ist eine Fundraising-Software und eine Fundraising-Datenbank für den gemeinen Fundraiser oder die Gemeindenfundraiserin einfach das wichtigste Tool? Also, was tut man damit?

Sprecher 3 Ah, die Frage ist jetzt in der Allgemeinheit echt sehr schwer zu beantworten. Ich überlege gerade, ob. Ja, Jona lacht schon. Weil die Antwort fällt etwas unterschiedlich aus, je nachdem, wer du bist. Aber also. Prinzipiell ist erstmal der Vorteil, dass du, wenn du mit jemandem kommunizierst und die Der Trend ist ja, dass die Kommunikation nicht mehr so eine Massenkommunikation ist, wie sie vielleicht vor 20, 30 Jahren noch war. Sondern die individuelle Kommunikation immer größeren Raum einnimmt. Und je individueller du kommunizierst, desto wichtiger ist es für dich zu wissen, mit wem du gerade da sprichst. anschreibst oder anrufst. Das heißt, mit wem jetzt, welche Kontakte hat er denn noch zur Organisation? Also ist zum Beispiel der Mensch, den du jetzt hier für eine Spende ansprechen willst, Vielleicht schon ganz interessant für die Leute in deiner Organisation, die Lobbyarbeit machen, weil der da ein wichtiger Kontakt ist. Dann solltest du dich mit denen abstimmen, nicht, dass du da deren Projekte gerade störst. Ist der vielleicht schon mal irgendwo als Ehrenamtlicher aufgetaucht? Also Hat der vielleicht bisher nur mal 20, 30 Euro gespendet in verschiedenen Jahren? Hilft aber, wenn du Jetzt fällt mir gerade der Nabu als Beispiel ein, hilft aber zweimal im Jahr, wenn in seinem Kreisverband die Obstbaumwiese gepflegt wird.

Sprecher 1 Oder noch sinnvoller, wir haben schon ein Testament von dem im Tresor liegen und möchten ihn deshalb nicht wieder in 5-Euro-Mailings anhauen.

Sprecher 3 Ja, genau. Und möglicherweise, und jetzt kommen wir zu den Sachen, die dann richtig spannend werden. Geht es nicht nur darum, ob du mit dem kommunizierst, sondern du willst möglicherweise auch den Inhalt danach steuern. Und damit meine ich jetzt nicht, wenn du persönlich mit ihm sprichst, sondern zum Beispiel in einem Newsletter. Also wo du schon eine Form hast von Massenkommunikation, ein Sender, viel Empfänger. Wo du aber trotzdem das möglichst persönlich machen willst und nicht nur, indem du in der Anrede den Namen benutzt, sondern indem du in den Newsletter Themen reinsetzt, die diejenige oder denjenigen interessieren. Und um zu wissen, was denen interessiert, ist es natürlich unheimlich wertvoll, das aus der ganzen Organisation die Informationen zu haben. Übrigens auch umgekehrt, denn es so ein Newsletter ist ja nicht zwangsläufig ein Fundraising-Newsletter. Du kannst ja auch Inhalte für die Kollegen aus der Projektabteilung zum Beispiel mitliefern. Ich bleib mal bei dem Beispiel mit der Obstbaumwiese. Da muss jetzt wieder eine gepflegt werden und dann kannst du möglicherweise herausfinden, wer hat das denn schon mal irgendwo gemacht und wohnt relativ nah an dieser Obstbaumwiese.

Sprecher 1 Das geht ja schon ziemlich weit. Also, wenn ich überlegte, meine operative Zeit im Fundraising ist schon etwas länger her. Das was tatsächlich jeden Tag als erstes geschehen ist, ist eine Banktagsauswertung und eine Auswertung, wie die unterschiedlichen Instrumente über die letzten Tage gelaufen sind. Also bis hin zu eben Ganz klaren Kennzahlen und dann auch Ampelsystemen. Also ist die Aktion noch im Go oder ist sie eher auf Rot? Wie läuft sie eigentlich? Wo müsste man möglicherweise nochmal nachsteuern? Also so ein klassisches Cockpit zu haben, um den Überblick zu haben. Welche Instrumente laufen gerade gut. Dafür wiederum muss aber in der Organisation auch schon ein gewisses Verständnis für Kennzahlen. vorherrschen und möglicherweise auch ein Verständnis dafür, was ist jetzt eine gute Aktion, was ist keine gute Aktion. Und da helfen die Softwareprodukte letztendlich auch.

Sprecher 2 Jein. Ja. Darf ich noch einen kleinen Schritt zurück, bevor wir gleich detailliert über Kennzahlen reden? Nochmal als letzte Ergänzung zu der Kommunikationsaussteuerung, die man jetzt so detailliert machen kann. Wie Andreas gerade meinte, die einfachste Kommunikationsaussteuerung, die viele Fundraisen da haben, ist, ist der aktiver Spender oder ist der nicht aktiver Spender? Also kriegt der unsere Mailings noch. Und Was da auch wichtig ist, wie möchte der angesprochen werden, beziehungsweise wo möchte der vor allem nicht mehr angesprochen werden. auch ganz viele Leute haben, die nicht immer nur positiv, sondern eben auch einem negative Kommunikationspräferenzen geben. Also schreiben Sie mich auf keinen Fall nochmal an mit dem Kram. Und das muss ja hinterlegt sein, da muss man sich dran halten können, das muss man machen, das muss man respektieren, um da keinen Ärger zu bekommen. Das heißt, das als Basis der Kommunikationssteuerung, und dann haben wir in den Datenbanken die Auswertung, und ja, Kennzahlen.

Sprecher 3 Ja, wobei, ich würde dazu noch gerne etwas ergänzen, weil das ist auch wieder ein Argument dafür, tatsächlich. Auch in einer kleineren Organisation, also auch wenn man 200, 300, 500 Spender hat, so eine Software einzusetzen, so ein System. Weil das, was du gesagt hast, reicht ja nicht, wenn man das hinterlegt hat. Das muss ja auch in der Praxis funktionieren und zwar zuverlässig. Es muss ja jedes Mal funktionieren, wenn ich zum Beispiel ein Mailing selektiere, dass die Leute, die mir schon mitgeteilt haben, dass sie das nicht bekommen wollen, es auch tatsächlich nicht bekommen. Und diese Art der Ablaufsicherheit im Idealfall auch so unterstützt, dass der Anwender Also dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Anwender das richtig benutzt, höher ist als die, dass das falsch benutzt. Die hast du natürlich in einem System, das dafür geschaffen wurde, viel eher, als wenn du es auf anderem Wege machst.

Sprecher 1 Irgendwann sind wir an den Punkt gekommen, wo ein Geschäftsführer oder der Fundraiser feststellt, ich komme nicht mehr Weiter. Also ich brauche jetzt irgendein Produkt und die Überzeugungskraft ist da, es gibt ein Budget dafür und die Kolleginnen und Kollegen können loslegen. Dann gibt es solche Menschen wie dich, die dann mal gerne gefragt werden, so einen Prozess zu unterstützen. Oder manche müssen auch irgendwie alleine loslegen. Wie geht denn letztendlich so ein Prozess los? Wie finde ich denn eigentlich das passende Produkt und wie finde ich so eine Software? Wie läuft es?

Sprecher 3 Also es beginnt erstmal damit, wozu ich wo ich sehr zu rate ist, den Blick nicht Als erstes zu gucken, was gibt es für Produkte oder irgend sowas. Also nicht den Blick nach außen zu richten, sondern erstmal den Blick auf sich selbst zu richten. Das heißt, im ersten Schritt, sich tatsächlich zu überlegen, was brauche ich denn jetzt? Also was möchte ich damit gerne tun und welche Funktionen brauche ich? Also brauche ich eine Mitgliederverwaltung drin, habe ich zusätzlich Patenschaften? Habe ich einen Newsletter? Ist der ausdifferenziert oder nicht? Also brauche ich da viele Möglichkeiten, den zu steuern, brauche ich wenig. Also so ein bisschen einfach erstmal gucken, was brauche ich überhaupt und was von dem, was ich brauche, ist im Grunde das, berührt das Kerngeschäft und ist das ganz Wichtige, was ich brauche. Und was ist gut, wenn ich es habe, aber ich komme auch zurecht, wenn ich es nicht habe. Und was ist drittens einfach nice to have? Also wenn ich es habe, ist super, wenn nicht, ist auch gut. Damit würde ich tatsächlich erstmal anfangen, dass man sich das zumindest grob überlegt. Was brauche ich überhaupt?

Sprecher 1 Das kann ich aber erstmal alleine machen, oder?

Sprecher 3 Ja, das kann man alleine machen. Das kann man einen Berater dazu holen. Das hängt jetzt von der Situation ab. In einer kleineren Organisation wird man es wahrscheinlich alleine machen. Wenn man da sehr ausdifferenziert ist und viele verschiedene Fundraising-Instrumente einsetzt, vielleicht sogar mehrere Teams involviert sind. Dann kann man zumindest darüber nachdenken, ob man das mit einem Berater zusammen macht. Aber prinzipiell kann man das natürlich auch alleine machen.

Sprecher 1 Haben wir jetzt das Ergebnis? Wir wissen, dass wir eine Fundraising-Software benötigen, weil wir einfach wachsen und ständig neue Spenderinnen und Spender hinzukommen, immer mehr Aktionen sind. Mitglieder kommen auch noch dazu. Wir haben jetzt Grundsätze entschieden und wir möchten ganz gerne auch verschiedene Instrumentarien darüber abwickeln. Ich sage mal, das Thema Anlassspenden. Wir möchten unsere Erbschaften darüber verwalten, die wir jetzt noch nicht haben. Vielleicht später mal irgendwann bekommen. Was wäre denn der nächste Schritt?

Sprecher 3 Also, wenn wir jetzt wissen, was brauchen wir, dann ist der nächste Schritt erstmal, dann müssen wir tatsächlich einmal den Schritt nach außen machen. Und gucken, was gibt es denn überhaupt für Software. Also ich rate erstmal dazu, wirklich das im ersten Schritt ganz umfassend zu machen. Also die eigentlich zuverlässigste Quelle dafür ist die Marktübersicht, Software, wie heißt die, Software für Vereine, Verbände und Stiftungen vom Fundraiser-Magazin. Das ist ein Eine Beilage, die einmal im Jahr zum Fundraiser-Magazin dabei liegt, sie war jetzt gerade für dieses Jahr in der letzten Ausgabe dabei

Sprecher 1 Guck, ob man die Kamera kannst du auch runterladen und kannst du, glaube ich, auch über den Shop kaufen.

Sprecher 3 Genau, ansonsten kann man die auch im Shop kaufen. Also entweder man kauft die Ausgabe, in der sie drin war, oder man hat das Fundraiser-Magazin sowieso abonniert.

Sprecher 1 Was man immer tun sollte, war eine gute Entscheidung.

Sprecher 3 Ja, also sagen wir mal, auch gerade Kosten-Nutzen-Verhältnis ist fast unschlagbar. Aber ansonsten würde ich tatsächlich empfehlen, sich das Ding irgendwo zu besorgen zu bestellen und da dann einen Blick reinzuwerfen, da stehen sehr viele Anbieter drin. Man muss so eine kleine Grobsortierung schon mal machen und schauen. Das sind auch Österreich für den deutschsprachigen Raum. Das heißt, es sind auch Produkte drin, die aus Österreich oder der Schweiz kommen. Was prinzipiell erstmal nichts zu sagen hat, aber ich bin immer ein bisschen skeptisch. Wenn die noch nicht auf dem deutschen Markt sind, dann sollte man zumindest nachfragen, Wie die das denn, es gibt auch welche, die wollen ja gar nicht auf den deutschen Markt kommen, also die sind grundsätzlich nur in der Schweiz verfügbar. Die kann man natürlich dann sofort aussortieren.

Sprecher 1 Vielleicht immer nochmal erklären, warum? Also es klingt erstmal einleuchtend und das ist sicher sicherlich nicht nur das Währungsproblem, sonst könntest du ja einfach sagen, tausche Schweizer Franken mit Euro, aber da steckt ja mehr da hinten dahinter.

Sprecher 3 Also warum sollte man sich auf Deutsche? Wo das Währungsproblem bei österreichischen amerikanischen Dinger und wenn es eine österreichische Software ist, weißt du sogar, dass sie Lastschriften kann, weil auch die haben SEPA. Aber wir Deutschen sind schon etwas speziell. Das zeigt sich immer wieder und es zeigt sich insbesondere auch im Fundraising-Bereich. Also es gibt einige rechtliche Regelungen, gerade rund um die Zuwendungsbestätigung. Das wirkt sich dann auch auf den Bereich der Nebenbuchhaltung aus. die es so in anderen Ländern nicht gibt.

Sprecher 1 Aber andersrum gibt es das auch. In Österreich müssen ja die Spenden dann an die Finanzämter übermittelt werden und das kann ich mir vorstellen, ich weiß es nicht. geschieht sicherlich ja auch über die Softwareprodukte und das ist ja was, was es bei uns in Deutschland noch nicht gibt.

Sprecher 3 Also dasselbe gilt umgekehrt natürlich. Ich weiß gar nicht, das Fundraising-Radio wird ja vielleicht auch in Österreich und der Schweiz gehört. Fällt mir gerade ein, habe ich noch nie drüber nachgedacht.

Sprecher 1 Wir haben noch nur einen Download, also der müsste ja dann reisen.

Sprecher 3 Das spielt genauso umgekehrt. Auch da gibt es natürlich Spezialitäten, weswegen es sinnvoll ist, mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten, der Seine Software dann schon auf die Schweiz oder Österreich, also auf das jeweilige Land adaptiert hat.

Sprecher 1 Und dann würdest du vorschlagen, dann geht man so nach einer Liste, nach einer Ausschlusskriteriumsliste, wo man sagt, okay, die haben das nicht. Raus, die haben das nicht raus und dann hast du hinterher ein Exzerpt von, weiß ich nicht, fünf bis sieben Unterschied.

Sprecher 3 Also das ist die Methode, mit der ich auch in Projekten, die ich berate, immer vorgehe. Da werden dann K. O. -Kriterien Festgelegt und diese K. O. -Kriterien müssen nicht unbedingt das sein, was am Endeffekt das Wichtigste für die Organisation ist, sondern es muss einfach etwas sein, was definitiv vorhanden sein muss. Und was man jetzt ohne große Recherchearbeit auch herausfinden kann. Das heißt, entweder über die Marktübersicht oder über die Homepage oder einen Prospekt des Anbieters oder mit einem kurzen Telefonat.

Sprecher 1 Wie stehst du zu so einer Lösung, dass man sagt, naja, guck mal, die Software, die wir jetzt im Blick haben, die hat irgendwie 98 Prozent der Dinge, die wir brauchen. Da fehlt uns aber noch ein bisschen was. Das lassen wir dann manuell auf diese Software ranflanschen. Ist ja eine Fundraising-Software, müssten die doch eigentlich können.

Sprecher 3 Also 98 Prozent ist eine ziemlich hohe Quote, die würde ich kaufen. Wir müssen uns wieder ein bisschen aufpassen, von welcher Größe von Organisationen wir reden. Also wenn wir Tendenziell jetzt von Vereinen, kleineren Organisationen reden. Da wird die Abdeckung immer sehr hoch sein. Da geht es tatsächlich auch eher darum, nicht eine Software zu haben, die, ich sage jetzt mal, platt zu viel Funktionalität hat. Weil auch die Funktionalität, die man nicht kauft, muss man bezahlen. Also da geht es eher darum, etwas zu wählen, das alles hat, was man braucht. Zu einem Preis, den man bezahlen kann. Bei den mittelgroßen und größeren Da ist es so werden die Ansprüche schon spezieller. Da kann man nicht mehr unbedingt mit dem Standard leben oder man macht Dinge, für die es eigentlich gar keinen Standard gibt. Weil jeder sie irgendwie ein bisschen anders macht. Und da ist ein Realisierungsgrad von 98 Prozent, wäre schon super, den hat man so nicht. Da muss viel mehr auch konfiguriert und angepasst werden. Je ausdifferenzierter das ist, was eine Organisation macht, desto mehr muss auch getan werden an der Software.

Sprecher 2 Und desto teurer wird es. Also wir haben ja dann häufig auch die Variante, dass man dann vielleicht mal überlegen muss, lohnt sich das noch? Diese ganzen tollen Wünsche zu haben. Weil also Fundraising Software kann ja durchaus auch ein relevanter Budgetbestandteil von einer Organisation sein.

Sprecher 1 Ja, was kostet denn sowas?

Sprecher 3 Eine meiner Lieblingsfragen, auf die kommen wir nachher. Ich wollte jetzt bei Jonah gerade nochmal. Ja, also ein relevanter Bestandteil, ja. Und in der Tat, das, was du beschreibst, ist bei der Auswahl und mehr noch bei der Einführung eins der Kernprobleme, das man im Griff haben muss. Also der Projektleiter tatsächlich aufpassen muss, dass ihm das Ganze nicht kosten- und zeitmäßig aus dem Ruder läuft, weil im Grunde alles realisiert wird, was gerade irgendwie jemanden einfällt.

Sprecher 2 Also was wird ja wie bei Webprojekten sein, es geht immer alles, aber nicht immer alles einfach und günstig.

Sprecher 1 Ich hatte letztens die Aussage, ich hätte gerne das Modell Golf.

Sprecher 3 Ja, wobei du bei VW wieder bei dem Klassiker bist, wenn du bei VW in die Preisliste gehst, bekommst du ja erstmal ein Ein Grundsystem, zu dem du ganz, ganz viele Module dazu kaufen musst, damit es einigermaßen deinen Ansprüchen genügen wird. Das ist tatsächlich auch bei den Anbietern von Fundraising-Software-Systemen nicht viel anders, wie das aufgebaut ist.

Sprecher 1 Jetzt bringe ich mal ab. Lass uns das Thema Preis tatsächlich ein Stückchen nach hinten dringen, weil wir sind jetzt momentan in der Phase.

Sprecher 3 Ich wollte ein Stichwort an der Punkt noch bringen. Das Stichwort, auf das ich hinaus wollte, ist Priorisierung. Es ist extrem wichtig, gerade wenn man in der Einführung ist, jede Anforderung, die kommt, zu priorisieren, wie wichtig die ist und diese Priorisierung auch einzuhalten. Also Bepriorisierungen, also man priorisiert ja in der Regel am einfachsten kann man es jetzt nach Buchstaben erklären. Es gibt da verschiedene Systeme, es gibt auch das sogenannte Moskau-System, dann macht man in Mass, also Muss, K ist KUT, das kann. Dann kommt Schutt sollte und letztendlich wohnt, wird nicht gemacht. Das sind die Wünsche, die man dann im Endeffekt ablehnt. Und die Priorisierung ist ganz ganz klar, aus der zweiten Stufe realisiert man erst, wenn alles aus der ersten Stufe realisiert werden kann. Also wenn man nicht die Zeit hat oder das Budget hat, irgendwas aus der ersten Stufe zu realisieren, dann fängt man bei der zweiten nicht an. Und bei der dritten entsprechend erst dann, wenn man alles von der zweiten hat. Und das, was dann überbleibt, muss man dann eben später machen oder. Es wird tatsächlich nicht gemacht.

Sprecher 1 Aber genau so ein Diagramm, dieses Moskau-System sehe ich so schön in so einem Flussdiagramm, haben wir jetzt gemacht. Wir wissen, was wir wollen. Wir haben die Software. Bärszene ein bisschen gestalkt und wissen, wen wir nicht wollen und wem wir wollen. Dann haben wir jetzt eine Auswahl an fünf bis sieben Produkten und dann geht es in einen klassischen Ausschreibungspitch oder wie sieht es dann aus?

Sprecher 3 Ja, genau. Also es ist oft so, dass so sechs bis acht Anbieter, je nachdem wie die Anforderungen waren. Nach Anwendung der K. O. -Kriterien überbleiben. Es können auch mal mehr sein, aber oft kommt das so raus.

Sprecher 1 Aber Hand aufs Herz, das sind in Deutschland doch jetzt meistens immer irgendwie dieselben Nasen, oder?

Sprecher 3 Es gibt, ja, das kommt drauf an.

Sprecher 2 Es kommt auf die Organisationsgröße drauf an.

Sprecher 3 Absolut. Es kommt auf die Art und auf die Größe der Organisation an. Bei den Großen gibt es mit sicherheitlich so einen Kern der üblichen Verdächtigen, die fast immer in der Ausschreibung dabei sind. Und dann gibt es so ein, zwei, drei, die sind mal dabei und mal nicht. Und es kann auch mal vorkommen, wenn eine Organisation spezielle Anforderungen und Wünsche hat. dass dann eine Ausschreibung auch nur an drei oder vier Anbieter rausgeht. Habe ich auch tatsächlich erlebt.

Sprecher 2 Aber du hattest im Buch, ich verweise mal wieder, Nehmen wir noch drüber gleich, auf jeden Fall. Eine nette kleine Kategorisierung. Also, wir wollen jetzt nicht über einzelne Anbieter sprechen, dann werden wir noch Tage beschäftigt. Da hast du dich im Buch ja auch. ferngehalten von, aber du hattest eine nette kleine Kategorisierung, was für Arten von Softwareanbietern es überhaupt gibt. Also was für Unterschiede wir hier haben. Also angefangen irgendwie von Out-of-the-Box-Anbietern. die dann eher für kleine Organisationen ankommen. Ja. Könntest du uns die nochmal. .

Sprecher 3 Also out of the box, kurz erklärt, das sind die Dinger, also früher hat man ja tatsächlich Die Älteren werden sich erinnern, man kann es auch heute noch tun, aber nur die Älteren wissen das, eine Box gekauft, in der eine CD oder DVD war und dann hat man das von da installiert. Out of the Box kann natürlich auch ein Download sein, aber das sind im Grunde fertige Produkte, da kann man auch nicht viel dran ändern oder programmieren, die sind so wie sie sind. Und die setzt man dann so ein, wie sie installiert wurden. Das läuft meist unter dem Stichwort Vereinssoftware, weil es wirklich für die kleineren ist. Und die kommen damit auch sehr gut zurecht. Dann gibt es im Grunde drei weitere Säulen. Das eine ist eigenständige Software, habe ich es im Buch, glaube ich, genannt. Also das heißt ein. Manchmal wird auch das Wort proprietär dafür, glaube ich, benutzt. Das heißt, ein mittelständischer Anbieter. Hat ein Software-System komplett oder nahezu komplett selber programmiert.

Sprecher 2 Das war ja lange Zeit die Standardlösung, auch bei großen Organisationen.

Sprecher 3 War der Standard, diese mittelständischen Anbieter haben. den Markt im Grunde etwas dominiert in den letzten 20 Jahren, kann man ungefähr sagen. Weil eben die meisten Produkte, die überhaupt verfügbar waren, kamen aus dieser Kategorie. Dann gab es ein, zwei Ausnahmen, die schon aus der zweiten Säule kamen. Die zweite Säule, das sind Plattformlösungen. Plattform heißt, es gibt ein ein großer Anbieter, das kann sein SAP, Microsoft. Salesforce Sugar gibt es auch noch Sugar CRM, um nochmal da einen etwas kleineren zu nennen. Aber jedenfalls hat ein Anbieter Ein System geschaffen, das grundlegende Funktionalitäten hat, was CRM betrifft oder was Finanzbuchhaltung Buchhaltungsfunktionalitäten betrifft als Kern und hat das aber so gemacht, dass man auf dieser Plattform selber weiterentwickeln kann. Also man kann dann eine App programmieren und die dort bereitstellen oder auch in die Datenbank eingreifen, da zusätzliche Tabellen oder Felder schaffen und auch da Funktionalitäten programmieren. Also man kann unheimlich viel auf diese Plattform draufsetzen. Aber es gibt immer einen Kern an Funktionalitäten, um den man sich selber nicht kümmern muss als Anbieter, sondern den der derjenige diese Plattform herausgibt, eben beständig aktualisiert. Also Beispiele sind eben SAP, Dynamics, CRM, Das frühere Nivision, das inzwischen Dynamics Business Central heißt. Salesforce, genau. Ich hatte einen großen vergessen. Unwesentlich. Jetzt sind wir doch bei Namen, ne? Was wir eigentlich also nicht so schnell.

Sprecher 2 Ne, aber nur die Plattformnamen.

Sprecher 3 Wir haben noch, also die Sache, die Sache, ja, Moment, aber das ist vielleicht ein wichtiger Punkt. Wir haben jetzt nur die nur Plattformen aufgenannt. Genannt. Du kannst als Organisation im Grunde nicht sagen, ich kaufe mir jetzt Dynamics CRM oder Salesforce. oder SAP, sondern.

Sprecher 1 Das wollte ich sagen. Wir müssen aufpassen mit Namen. Also wenn hier Namen genannt werden im Rahmen des Podcasts, heißt das nicht, dass ihr jetzt sofort anfangt zu googeln und so guckt, lasst mir doch mal ein Angebot von Salesforce geben. Also es

Sprecher 2 Es ist immer Schlüssel-Schloss-Prinzip.

Sprecher 3 Konkret, Salesforce wäre jetzt das perfekte Beispiel. Du kannst kein Angebot von Salesforce bekommen. Als Organisation.

Sprecher 1 Du brauchst einen Partner dahinter.

Sprecher 3 Richtig. Du brauchst dann einen Partner und das ist meist auch wieder ein mittelständisches Unternehmen. Früher hat man die Systemhäuser genannt. Der Begriff ist ein bisschen, glaube ich, aus der Mode gekommen. Also, das sind Anbieter, die sich auf eine Plattform spezialisiert haben. Und die eine Lösung, Moment, eine Lösung gebaut haben. die auf dieser Plattform beruht und die Funktionalitäten liefert, die die Fundraiser eben brauchen.

Sprecher 2 Wobei ich würde hier eben nochmal ein bisschen im Individualisierungsgrad unterscheiden. Also ich kann mir jetzt auch eben ein Systemhaus sozusagen holen. und sagen, mach mir auf der Basis was oder ich kann, wie wir das bei den mittelständischen Anbietern im Fundraising-Bereich eigentlich in der Regel haben, diese Fertiglösung, die auf einem dieser Basis-CRMs basieren, kaufen, die dann zwar auch mal eine individuelle Anpassung für eine Organisation machen, die aber an sich erstmal ein Fertigpaket haben, die denen ja dann in der Regel auch nochmal einen eigenen Namen geben. Die Fundraising-Datenbanken, die man dann kauft, den merkt man manchmal gar nicht mehr an, sozusagen, auf welcher Basis die eigentlich entwickelt wurden.

Sprecher 3 Genau so ist es. Du hast es jetzt eigentlich perfekt beschrieben. Also das ist das, was ich Plattformlösung meine.

Sprecher 2 Gibt es aus deiner Sicht einen Vorteil für Nicht-Plattformlösungen?

Sprecher 3 Ja, es gibt einen großen Unterschied. Jemand, der nicht auf einer Plattform realisiert, also erste Säule, eigenständige Lösung, hat man das genannt. Der hat komplett alles in der Hand und kann alles in dieser Software so gestalten, wie er das für richtig hält. Und da das in der Regel ja mittelständische Anbieter sind und die meisten oder viele von denen sich auch auf einen Bereich oder eine Branche spezialisiert haben, ist es zumindest im NGO-Bereich so, dass Die sich im Grunde alle auf die NGO-Szene spezialisiert haben. Heißt das, die richten diese Software zielgerichtet auf die NGO-Szene im deutschsprachigen Raum aus? Jemand, der eine Plattformlösung anbietet, der hat ja diese Plattform darunter. Der kann nicht beeinflussen, wie diese Plattform weiterentwickelt wird oder welche Funktionalitäten werden. Die hat, haben wird oder auch nicht mehr haben wird. Also wenn der Plattformanbieter zum Beispiel im Bereich Lastschriften, die das System, das dahinter steckt, umstellt, dann ist der Lösungsanbieter daran gebunden, er muss es dann Bei sich selber auch so machen, wie der Plattformanbieter das entschieden hat. Selbst dann, wenn er selber eigentlich der Meinung ist, das ist für eine NGO gar nicht die beste Lösung. Der Vorteil der, jetzt haben wir ja im Grunde ist das ja, was wir gerade besprochen haben, Nachteil der Plattformlösung. Der große Vorteil der Plattformlösung ist natürlich dass dahinter Unternehmen stehen, die für einen extrem großen Kundenkreis weltweit entwickeln und die deswegen auch ganz andere Möglichkeiten haben, zu entwickeln. Und die selber eben auch Treiber der technologischen Entwicklung sind. Weniger kompliziert gesagt, eine Plattformlösung ist eigentlich immer modern.

Sprecher 2 Also für mich als jemand, der denkt, das Ganze entwickelt sich ja alles weiter und ich will immer den heißen Scheiß haben, sind die Plattformlösungen in dem Sinne die einzige Lösung. Weil die sich per se weiterentwickeln. Und die haben noch einen zweiten Vorteil, da die eben so eine große Basisplattform-Kundschaft haben. Gibt es da häufig auch nochmal mehr Trittsoftwarelösungen? Zum Beispiel, wenn man dann an sowas wie E-Mail-Marketing denkt. gibt es halt Schnittstellen für die gängigen E-Mail-Marketing-Tools oder gibt es Schnittstellen für Automatisierungstools außerhalb die einen Einzelanbieter nie leisten kann. Also bis hin zu Plugins für spezielle Analyse-Tools und was auch immer. Das gibt es sozusagen für die großen Plattformen in der Regel standardmäßig, während das natürlich niemand für eine kleine Fundraising-Geschichte macht, erst recht nicht, wenn es nichts mit Fundraising zu tun hat. Wo dann der Fundraising-Markt ja ein sehr kleiner Markt ist im Vergleich zu For-Profit-CRMs.

Sprecher 1 Das ganze Security-Thema ist ja auch nochmal so ein Ding, ne? Also wenn, wenn es Updates kommen, weil entsprechende Lücken geschlossen werden, die eben dadurch, dass weltweit distributiert wird, eben auch sehr schnell gefunden werden.

Sprecher 2 Dürf auch schnell ausgenutzt werden.

Sprecher 3 Ja, also das ist das, äh, das Schwert schneidet in beide Richtungen, das stimmt schon. Gut, bei den Schnittstellen ist es so, dass du bei einem mittelständischen Anbieter in der Regel das Phänomen hast. Du hast Schnittstellen zu jedem Tool, das schon mal ein Kunde gebraucht hat. Wenn es zu dem Tool, das du gerade brauchst, die Schnittstelle nicht gibt, dann muss der mittelständische Anbieter die für dich herstellen. Das kann mehr oder weniger teuer oder aufwendig sein. Das hängt jetzt davon ab, was du da für ein Tool gerade hast. Aber Konnektivität ist bei Plattformen. Per se eher etwas höher.

Sprecher 2 Gut, dazu kommt ja, dass alle Plattformen in der Regel Software-Sa-Service-Lösung sind. Und dementsprechend per se in irgendeiner Form serverunabhängig dezentral angeboten werden.

Sprecher 3 Ja, also der Trend geht in die Richtung Software as a Service, jetzt Müssen wir es gerade erklären. Software as a Service heißt, dass man es nicht eine Software kauft, die im eigenen Rechenzentrum oder auf einem eigenen Rechner installiert wird. sondern man kauft eine Software, die in einem dafür zertifizierten Rechenzentrum läuft und greift dann eben Über eine Leitung, also übers Internet oder sonst irgendwie, darauf zu.

Sprecher 1 Aber ich erlebe aber unsere Szene total konservativ und auch im Jahr 2019 immer noch Argumente von Vorständen, nein, nein, nein, Cloud ist böse. Ja, und ich möchte das Zeug auf jeden Fall bei uns haben. Wie argumentierst du denn in so einem Fall?

Sprecher 3 Also, dir wird schon aufgefallen sein, dass ich gerade das Wort Cloud vermieden habe.

Sprecher 1 Ja, hast du, aber ich nicht. Weil Software as a Service zu abstrakt ist für viele.

Sprecher 3 Wobei es auch noch ein Unterschied ist. Jetzt einmal nur kurz, Software as a Service wäre auch noch ein Lizenzmodell. Das bei Cloud-Dienstleistungen nicht unbedingt. Du kannst auch über die Cloud eine Software betreiben und die Lizenzen gekauft haben. Während bei Ceph Software as a Service ist es in der Regel ein Mietmodell. Du zahlst also eine monatliche Gebühr. Auch das hat wieder Vor- und Nachteile. Es ist ein reines Rechenexempel, ob Mieten oder Kaufen besser ist. Muss man im Einzelfall durchrechnen.

Sprecher 1 Aber mir geht es jetzt darum um die Daten. Also wo liegen die Daten physikalisch? Und ich erlebe, wie gesagt, die Szene als sehr, sehr konservativ, dass alles das, was irgendwo nicht im Keller ist, erstmal per se böse ist.

Sprecher 3 Ja, also die Einstellung gibt es sicherlich, dass die Leute das lieber selber unter Kontrolle und im eigenen Rechtszentrum haben wollen. Da könnten wir jetzt sehr lange drüber diskutieren. Ich stelle halt gerne die Frage in den Raum. Also Deswegen habe ich eben den Begriff zertifiziertes Rechenzentrum benutzt. Das ist ja das, wo letztendlich diese Software läuft und nicht irgendwie eine nebulöse Cloud. Und da kann man sich natürlich mit beschäftigen, welche Sicherheitsbestimmungen gelten in diesem zertifizierten Rechenzentrum, welche DIN-Normen oder welche anderen Zertifikate zur Sicherheit liegen denn vor? Ganz wichtig natürlich auch die Frage, wo ist denn dieses Rechenzentrum? Die Dienstleistung schaltet in weiten Teilen aus. Fragen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten zu den genauen Grenzen, wenn sich dieses zertifizierte Rechenzentrum nicht in der EU befindet. Da würde ich schon sehr vorsichtig werden und das zumindest genau prüfen. Geht auch, wenn es in Amerika steht, aber dann hat man andere Verantwortungen, das zu prüfen, als wenn es innerhalb der EU steht.

Sprecher 1 Aber ich höre raus, deine Präferenz ist tatsächlich momentan in den meisten Fällen eher auf solche basierten Lösungen zurückzugreifen und es nicht mehr im Keller zu haben.

Sprecher 3 Nee, ich sage einfach nur hier cloud-basiert zertifiziertes Rechenzentrum, da können Sie sehen, welche Normen eingehalten werden, welche Zertifikate vorliegen. Sie haben Ihr eigenes Rechenzentrum. Da wissen Sie selber, welche Sicherheitsbestimmungen Sie da haben. Und jetzt wägen Sie das ab, was sicherer ist.

Sprecher 1 Gab es eigentlich in den letzten Jahren irgendwelche Leaks, von denen wir nichts mitbekommen haben oder so? Fällt euch was auf, wo mal ein Dienstleister mit Spenderdaten eher nicht so gut umgegangen ist? Hatten wir da irgendwas? Also wir hatten jetzt das Thema DRK und Blutspenden, aber das hat ja weniger was mit Handwerking Software und Dienstleistern zu tun gehabt.

Sprecher 3 Nee, nicht, dass ich wüsste. Ich glaube, das ist.

Sprecher 1 Ja, auch unter der Hand nichts, ne? Also, ich meine, dass es sowieso bekannt geworden wäre, ist das eine, aber auch unter der Hand ist mir irgendwie so ein bisschen so gut.

Sprecher 3 Ja, gut, seit letztem Jahr muss es ja bekannt werden.

Sprecher 1 Ja, aber nicht medial bekannt, das muss es ja unbedingt nicht, ne? Also Nee, aber wenn jetzt eine größere Organisation ein

Sprecher 3 Doch, ich habe tatsächlich, aber das muss man sagen, ich habe tatsächlich vor zwei Monaten eine Benachrichtigungs-E-Mail bekommen von einer Organisation. Dass ein mögliches Datenleck stattgefunden hat. Allerdings muss man sagen, das war sehr weit vorausschauend, weil sie gleichzeitig mitgeteilt haben, dass der Sie festgestellt haben, dass ein Zugriff von außen auf ihr System möglich gewesen wäre, sie aber bisher keinen Hinweis gefunden haben, der Auch nur die Vermutung nahelegt, dass ein Zugriff tatsächlich stattgefunden hat. Und die Organisation hat trotzdem alle ihre Förderer darüber informiert. Ja, ich glaube, wenn es das gegeben hat, dann ist es nicht. Also ich glaube, dann liegt es auch nicht an der Frage, ob ich eine Software in meinem eigenen Rechenzentrum betreibe oder ob ich die in der Cloud oder in einem anderen Rechenzentrum betreibe. Ich glaube, dass man beides so machen kann, dass es hinreichend sicher ist. Und hinreichend sicher heißt ja auf dem modernsten Stand der Technik. Aber solange es immer noch Leute gibt, die personenbezogene Daten als Anhang einer E-Mail verschicken, ist es das geringste Problem, in welchem Rechenzentrum die Software läuft. Ich würde einfach mal nutzen, das zu sagen an alle draußen an den Empfangsgeräten. E-Mail hat das Sicherheitsniveau einer Postkarte, nicht mal die eines verschlossenen Briefes.

Sprecher 2 Andreas, die E-Mail wird dann ausgedruckt und in die sichere Datenbank, die auf dem eigenen Server liegt, eingetippt. Ja, aber es wird

Sprecher 3 Ich habe Anlass zu der Vermutung, dass es auch immer noch Excel-Tabellen mit Adressen als Anhänge

Sprecher 2 E-Mails verschickt werden.

Sprecher 3 Und das lasst es bitte sein. Das ist so leicht, daranzukommen. Wenn das bisher nicht schief gegangen ist, liegt es schlicht und ergreifend daran. dass es gerade niemand hat haben wollen.

Sprecher 1 Wir sollten auf jeden Fall nochmal eine Folge machen zum Thema Datensicherheit und zum Thema Umgang mit sensiblen Daten. Das, glaube ich, macht auch nochmal Sinn.

Sprecher 2 Aber Andreas, wir waren eigentlich beim Aufzählen. Wir hatten jetzt drei Typen: also die Out of the Box, die mittelständischen selbstentwickelten, die mittelständischen auf Basis von großen Plattformlösungen und zumindest eine weitere Lösung fällt mir noch ein.

Sprecher 3 Jetzt bin ich also, was es noch gibt, ist das Thema Eigenrealisation. Das heißt, die Organisation selber geht hin. Und entwickelt eine Lösung? Meistens nicht das Beste.

Sprecher 1 90er Jahre Access-Datenbanken kenne ich auch noch.

Sprecher 2 Es gibt da eben auch noch die Variante, das Ganze auf Basis von Open Source Software zu machen.

Sprecher 3 Stimmt, die Open Source haben wir auch noch nicht aufgezählt.

Sprecher 2 Ich sag mal gerade was zu den eigenen Realisationen und dann machen wir sofort Open Source.

Sprecher 3 Eigenregelersation, was man im Grunde feststellt, ursprünglich war das die meistgenutzte Lösung bei wirklich großen Organisationen. Das lag aber daran. dass vor 30 Jahren halt auch nichts gab, was du kaufen konntest. Und auch vor 20 man noch sagen konnte, okay, das was wir selber realisieren, ist besser als das, was wir kaufen können. Es ist heutzutage nicht mehr so. Es ist eher so, dass diese Eigenrealisation im Moment, in den letzten Jahren oder im Moment. . abgelöst werden. Ich rechne eigentlich nicht damit, dass es das in Zukunft noch groß geben wird. Es ist eher so, wenn jemand sagt wir kaufen keine fertige Lösung dann geht er hin und sucht sich eine Plattform aus und sucht sich einen Lösungsanbieter für die Plattform aus und lässt sich auf dieser Plattform etwas bauen. Also das ist das, was die Eigenrealisation im Grunde vollkommen ablöst.

Sprecher 2 Und da wird es ja durchaus auch die Möglichkeit geben, mir fällt jetzt keine Organisation ein. Aber es würde ja durchaus auch die Möglichkeit geben, sich ein, zwei Programmierertechniker einzustellen, die Erfahrung mit eben einer dieser Basisplattformlösungen haben. Dann extrem flexibel auf Basis eines bestehenden Systems zu sein.

Sprecher 3 Ja, richtig. Das gibt es auch in der in der Variante. Also da kenne ich zwei Organisationen tatsächlich, die das so machen. Die haben eine Lösung auf Basis einer Plattform gekauft und haben dann jemanden eingestellt, der auch Programmierkenntnisse auf dieser Plattform hat. Und entwickeln quasi oder an diese Lösung dran gehängt jetzt noch eigene Sachen oder der kann auch die Konfiguration relativ leicht selber ändern.

Sprecher 2 Außerhalb vom Fundraising-Bereich geschieht das relativ oft. Genau.

Sprecher 3 Und ich kenne im Fundraising-Bereich aber auch zwei Organisationen, die das so machen. Das hängt einfach aber auch in dem Fall damit zusammen, dass es Kostengründe, ganz einfach. Die haben sich ausgerechnet. Ob zu Recht oder nicht, kenne die Kalkulation nicht, aber die haben sich ausgerechnet. Wenn wir jemanden haben, das selber macht, ist auch nicht teuer als die Rechnungen, die wir sonst von unserem Anbieter pro Jahr bekommen.

Sprecher 1 Die Menschen muss aber erstmal finden. Aber dazu kommen wir auch gleich zum Schluss nochmal. Wie viel Qualifizierung brauche ich eigentlich und ist das Ganze eigentlich zukunftsrechtig?

Sprecher 3 Aber dazu wirklich ganz zum Ende. Und Open Source gibt es noch, das kann Jona vielleicht sogar besser erklären als ich.

Sprecher 2 Letzten Endes ist die Open-Source-Variante ja der Plattform-Variante gar nicht so unähnlich, bis auf das die Plattform eben nicht als Software-Sa-Service-Lösung da irgendwo bereitgestellt wird. sondern man sich das dann auf eigenen Servern, wo auch immer, ob im Internet oder zu Hause bereitstellt. Das heißt, es ist auch erstmal eine Basislösung, an der man selber weiterentwickeln kann. Und auch da gibt es Agenturen. die sich darauf spezialisiert haben. Also mir fällt jetzt gerade nur eine Open-Source-Lösung ein, die im Fundraising-Bereich-Bereich relevant ist. Das wäre CiviCRM als Basisplattform. Ich weiß nicht, ob ihr noch mehr kennt, und es aber eben auch.

Sprecher 3 Es gibt eine Mir fällt noch eine relativ eine sehr kleine ein, die, die von auch in Deutschland von einem auch kleinen Anbieter Entwickelt worden ist, die heißt glaube ich SOpen. Die kann man auch selber weiterentwickeln oder mit der entsprechenden Firma. Ist aber, wie gesagt, relativ klein.

Sprecher 2 Genau, aber also bei der Open-Source-Lösung brauchen wir in der Regel einen mittelmäßig hohen bis sehr hohen technischen Sachverstand, entweder eben in einer betreunten Agentur oder selber in-house. Die Lösung ist aber zum Beispiel, also ich kenne einige technikaffinere Organisationen, bei denen das dann eine ganz willkommene Lösung ist.

Sprecher 3 Genau, also der Vorteil ist, in einer Open-Source-Lösung kann man alles selber auch gestalten und programmieren, weil der komplette Programmiercode eben die Source ja offen ist. Der Nachteil ist so ein bisschen, es setzt ein höheres technisches Know-how voraus.

Sprecher 1 Und wir sollten ganz definitiv auch nochmal hier betonen, von Jona weiß ich es und bei mir ist es auch so, dass wir eben durchaus Anhänger von bestimmten Open Source Systemen sind, dass eben dieses Gerücht ja auch immer noch in der Welt ist, gerade bei Menschen, die nicht so drinstecken, Open Source kostet nichts und dass deshalb oft dann Entscheidungen getroffen werden können. die aber in dem Fall absolut fehlerhaft sind zu sagen, wir gehen auf ein Open Source System, weil dadurch sparen wir uns die ganzen Lizenzgebühren, ist natürlich totaler Quatsch. weil die die Kosten für die Weiterentwicklung dieses Tools, unabhängig davon, dass ich das Know-how mir auch einkaufen muss, dann ähnlich hoch sind. Also es ist von den Kosten her wirklich eben, also der Kostenfaktor ist nicht der Kosten.

Sprecher 3 Unterm Strich wird es nicht günstiger, auch wenn man keine Lizenzgebühren hat.

Sprecher 1 Das ist eher eine philosophische Frage.

Sprecher 2 Genau, aber also gerade für Organisationen, die eben sehr intensiv sagen, wir möchten das zum Beispiel auf unserem eigenen Server haben, der bei uns im Keller steht und nur aus der Geschäftsstelle erreichbar ist und so weiter und so fort, da ist Open Source in der Regel nicht die dümmste Lösung.

Sprecher 1 Genau.

Sprecher 2 Gut.

Sprecher 1 Was sind denn eigentlich die größten Fauxpas? Also was können die am wenigsten? Wo haben die Softwareprodukte ihre Schwierigkeiten? Kann man da sagen, da gibt es Gemeinsamkeiten oder hat jede Software, jeder Anbieter seine unterschiedlichen Lücken?

Sprecher 3 Das ist es ja, was heißt Lücken? Also, nee, die haben alle ihre Stärken und wahrscheinlich auch ihre Schwächen. Das kann man so allgemein nicht sagen. Okay.

Sprecher 2 Gut, also wir haben uns jetzt für die Software entschieden. Jetzt könnten wir den Fall haben, wir haben bisher nur eine kleine Excel-Tabelle. dann ist die Einführung vielleicht nicht das irre große Problem. In der Regel haben wir jetzt aber ja in irgendeiner Form, sei es weil wir schon eine alte Software haben, sei es weil wir ein Irgendeine Accesswüste haben oder was auch immer. Jetzt führen wir diese Software ein und jetzt haben wir ja eigentlich das Problem, dass wir von einem Tag auf den anderen alle unsere Daten in einem anderen System, das eine komplett andere Logik hat, brauchen. Und gerade die Kommunikationsdaten sind ja nicht so einfach, wie man sich eine Excel-Tabelle vorstellt, zweidimensional, sondern da haben wir es ja schon mit mehrdimensionalen Daten zu tun. Ist das einfach? Gibt es da eine Importfunktion?

Sprecher 1 Und wann ist der richtige Zeitpunkt? Das würde mich auch interessieren.

Sprecher 3 Naja. Also für den letztendlichen Import wenige Tage vor Go Live. Nee, in der Tat ist das ein oft unterschätztes Problem, die Datenmigration.

Sprecher 2 Also ich kenne Organisationen, die rechnen mit zwei Jahren zwischen Entscheidung für eine Software und Einführung des Software.

Sprecher 1 Da zucke ich nicht, Jona. Echt nicht. Also ich weiß, fünf Jahre war da immer das längste, was ich kenne.

Sprecher 3 Fünf ist schon sportlich, würde ich sagen. Fünf ist schon, da hätte ich Fragen.

Sprecher 1 Ich hatte auch, also ich bin in dem Zusammenhang gegangen, aber ich weiß, dass sie fünf Jahre gebraucht haben.

Sprecher 3 Ja, ich meine, fünf Jahre kann auch vernünftig sein, wenn man vorher einen Fünfjahreszeitplan hatte. Wenn man gedacht hat, man schafft es in einem und man hat fünf gebraucht, das ist ungünstig. Also hängt wieder ein bisschen von der Größe ab und was man denn da alles auch haben will und haben muss. Aber anderthalb, zwei Jahre ist relativ normaler Zeitraum.

Sprecher 1 Wann würdest du denn sagen, ist der perfekte Go-Live-Termin? 1. 01. ja vermutlich Eher nicht, weil die ganzen Geschichten vom alten Jahr noch kommen und die ganzen Nachberechnungen und Jahresquittungen. Im Sommer ist nicht viel los, aber da ist auch Auch doof. Also Weihnachts sowieso nicht. Warum ist Sommer doof? Sommer ist doof, weil kaum einer da ist und du das Ding ja irgendwie an den Start kriegen musst und auch mal die Leute schulen musst.

Sprecher 3 Also der perfekte Go-Live-Termin. Ist der, wo die Anbieter alle immer keine Zeit haben, weil es der perfekte Ko-Live-Termin ist. Ist abhängig vom Bundesland. Ist abhängig vom Bundesland, aber eigentlich Ende August. Weil da sind die Leute dann aus den Ferien wieder da und man muss ja auch sich zunächst mal eins ganz klar machen. Also Go Live, das heißt der Moment, ab dem die neue Software im Grunde läuft und ab der man beginnt, mit ihr zu arbeiten. Das ist erstmal kein Zeitpunkt, sondern auch eine Phase von etwa einer Woche. Aber mit dem GoLive endet das Einführungsprojekt nicht. Es ist immer ein großes Problem, wenn das Projekt so designt ist, dass die Leute glauben, dass es mit dem Go-Live ändert. Das stimmt aber so nicht. Danach schalten sie ab, ne?

Sprecher 2 Übrigens auch ein Problem, was wir vom Website-Relaunch kennen.

Sprecher 3 Ja, absolut. Es gibt immer danach eine Optimierungsphase, in der noch sehr, sehr viel zu tun ist. Und die zieht sich im Normalfall, je nachdem wie kompliziert das Projekt war, über mindestens vier bis sechs Wochen. Auch zwei Monate können noch normal sein bei komplexen Projekten. Vielleicht auch länger oder wenn es wesentlich länger dauert, dann gab es vielleicht auch was im Projekt, was nicht so optimal funktioniert hat. Das ist einfach deswegen so. Man testet zwar vor dem GoLive, aber kein Test ist so hart wie das Leben. Das Die Realität holt einen immer wieder ein. Es gibt immer noch eine Sonderfälle, die man nicht bedacht hat und die erst im Im richtigen Arbeiten auffallen. Das andere ist, der durchschnittliche Anwender hat, und das kann man ihm nicht vorwerfen, nur ein begrenztes Abstraktionsvermögen. Das heißt, auch wenn man den zum Testen davor sitzt oder auch wenn man ihm eine Maske zeigt und sagt, so funktioniert die, der kann sich nur begrenzt vorstellen, wie es denn wirklich ist. wenn er damit die ganze Zeit arbeiten muss. Und erkennt deswegen möglicherweise auch so Sachen, die für ihn unheimlich hinderlich sind und ihn Zeit kosten. Nicht unbedingt im Test, sondern erkennt die erst, wenn er zwei, drei Tage oder eine Woche damit gearbeitet hat. Dann stellt er auf einmal fest, das funktioniert nicht, das dauert hier zu lange, das ist zu unpraktisch. Oder hat dann eine Idee, kann man das nicht auch so und so machen. Und das ist eben vollkommen normal. Also, das sind normale Anwender, ist eben auch kein Spezialist dafür. Muss er auch nicht. Aber dann muss man sich auch klar machen, dass es immer diese Optimierungsphase gibt.

Sprecher 1 Ich würde diese Krise kriegen, also wenn du sagst, Go Live Ende August, dieses ganze unterjährige Buchen, was in der Haupt Buchhaltung schon drin ist, ja. Und das Ganze dann ab August in einer anderen in einem anderen Nebenbuch quasi vorgebucht. Und dann hast du die Jahresquittung, ja, die dann am Januar rotiert. Und dann hast du die, hast du die Importe aus zwei Nebenbuchungen. Büchern, ey, mehr würden mir die Ohren schlackern. Wieso hast du zwei Nebenbücher? Ja, aus zwei Softwareprodukten, sag ich mal. Du hast bis zum August hast du gebucht in Programm A, ab August hast du gebucht in Programm B, aber hinterher. Bei den Jahresquittungen muss alles wiederum stimmen.

Sprecher 3 Naja, dafür übernimmst du die Daten ja von B nach A, von A nach B, damit du nachher die Zuwendungsbestätigung in B ausstellen kannst. Das ist eigentlich, das ist gar nicht das Schlimme daran. Da ist der August auch eher wieder freundlich, weil da nicht so viele Buchungen sind. Da ist nicht so schlimm, wenn das noch nicht so gut eingestellt ist und da mehr von Hand gemacht werden muss.

Sprecher 1 Bei all den Sachen, die du jetzt beschreibst. Das ist doch völlig ausgeschlossen, dass ein solcher Prozess nebenbei funktionieren kann. Ich weiß, auch da wirst du mir sagen, es gibt keine klassische Regel, die man da aufstellen kann. Aber ich denke jetzt mal wieder an mein klassisches diakonisches Werk. Die machen halt auch Fundraising, haben die entsprechende Anzahl an Spenderinnen und Spendern. Gibt es für dich eine Berechnungsformel, wenn du eine Projektierung vornimmst, wie viele Stunden da rein investiert werden müssen? Ist das eine halbe Stelle? Doch für die Stelle?

Sprecher 3 Ne, so kann man es nicht. Also so rum ist es schwieriger zu sagen. Es hängt davon ab. wie viele Besonderheiten man in der Software haben will oder ob man sehr nah am Standard bleiben kann. Und kleinere, also so ein diakonisches Werk, würde ich jetzt mal so einschätzen, dass die auch noch dann ganz also gut zurechtkommen, wenn sie nah am Standard bleiben. Dann ist entsprechend auch weniger zu tun, Also die Faustformel, die es gibt, ist, dass man sagt, der Anbieter schätzt ja irgendwann mal, wie hoch sein Aufwand ist. Und jetzt sagt er meinetwegen. Ich nehme jetzt mal eine Zahl aus einem sehr großen Projekt und der sagt, ich muss ungefähr ein Manja da reinstecken. Also Manja heißt ein Mensch und Mann ja, es heißt Personenja, weil es geschlechtsneutral ist. Personenjahr, also ein Mann oder eine Frau, wenn es nur einer ist, müsste der ein ganzes Jahr arbeiten, um das zu tun, was hier zu tun ist. Dann kann man sagen, das Anderthalbfache dessen, was der Anbieter an Zeit braucht, braucht die Organisation. Über alle Leute, die beteiligt sind, hinweg. Also das heißt, Fundraising-Referenten, Sachbearbeiter aus dem Spender-Service, Buchhaltung der Projektleiter und so weiter. Hängt auch damit zusammen, dass Sie in Workshops ja vielleicht auch mal zu dritt oder zu Vierter sind. Und dann kann man aber auch sehen, wenn der Anbieter sagt, ich brauche ein Ja, dann muss man über alle Leute verteilt, aber irgendwie anderthalb Jahre freischaufeln. Und bei einer kleineren Organisation wird das vielleicht sein, dass der sagt, es ist für mich eine Anpassungsarbeit von sagen wir drei, vier Wochen oder was, war es jetzt nicht vielleicht ein bisschen niedrig gegriffen, aber kann ja durchaus sein. Dann heißt es eben entsprechend auch, die Organisation muss sechs, sieben Wochen einplanen

Sprecher 1 Ich komme jetzt mal zurück zu der Frage, die wir vorhin schon hatten, wo du ganz glücklich warst, sie nicht direkt beantworten zu müssen. Aber die Frage, die stellt sich ja immer und die will ja auch jeder beantwortet haben. Was kostet mich das Ganze denn jetzt? Wo geht’s los, wo endet es?

Sprecher 3 Ja, das ist ähm Das ist jetzt ungefähr so, als wenn du sagst, ich suche einen fahrbaren Untersatz. Was könnte der mich kosten? Und dann sage ich dir, Secondhand-Fahrrad kannst du für 10 Euro haben. Wenn du einen Tesla haben willst, wird es ein bisschen teurer.

Sprecher 1 Ja, aber fangen wir doch mal ganz klar an. Mein kleiner Verein, der ehrenamtlich läuft und ab sofort die Spenden ein bisschen professioneller verwalten will. So. Kitzekleiner Verein. Sportverein.

Sprecher 3 Ja, das geht schon in den Bereich von 100 Euro, würde ich sagen. Mit Sicherheit.

Sprecher 1 Einmalig oder monatlich?

Sprecher 3 Na einmalig, die Folgekosten sind dann überschaubar. Da muss man dann mit gelegentlichen Updates rechnen. Also vielleicht einmal im Jahr noch ein Update kaufen, das dann auch irgendwas um den Dreh von 50 bis 100 Euro kostet.

Sprecher 1 Aber damit kann ich schon halbwegs konform meine Zuwendungsbestätigungen ausdrucken, wenn das funktioniert.

Sprecher 3 kann dann natürlich, also es ist immer so, man bekommt das, was man bezahlt.

Sprecher 2 Also es kann dann so viel. Die heißen dann in der Regel auch nicht Fundraising Software, sondern Vereinsverwaltungen.

Sprecher 3 Ja, Vereinsverwaltungen und da gibt’s, da gibt es eine ganze Reihe von Es gibt auch welche, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert haben und sagen, wir sind das Produkt für Kirchengemeinden. Ob das dann aber Das können dann sicherlich auch welche nutzen, die nicht nur Kirchen, die nicht keine Kirchengemeinde sind und umgekehrt auch.

Sprecher 2 Nächster Schritt, Profis.

Sprecher 1 Ja, stopp, müssen wir auch glaube ich nochmal unterscheiden. Also ich glaube, eine Mittelschiene müssen wir reinfahren, weil. Ich sag mal, der Nabu, für den du ja immer stehst, ist nochmal eine ganz andere Nummer, die einfach sehr, sehr stark von Spenden abhängig sind. Mach mal so einen Mittelschnitt. Bleiben wir wieder in der Sozialwirtschaft, ja. Also Spenden spielen zwar eine Rolle, sind aber nicht die größte Einnahmequelle. Es gibt zwar ein Fundraising, es gibt vielleicht ein, zwei Personen im Fundraising und die müssen arbeiten können. Es gibt auch eine professionelle Buchhaltung, die dann quasi das Spenden nebenbei bucht, während sie andere soziale Dienstleistungen.

Sprecher 3 Du willst jetzt wirklich, dass ich irgendwas sage, ne?

Sprecher 1 Weil er also ist echt nicht so einfach, das zu schätzen. Ich will eine Range. Also sind wir im fünfstelligen Bereich, sind wir noch im vierstelligen. Oder geht es in den sechsstelligen? Darum geht es mir einfach nicht.

Sprecher 3 Bei dem, was du gerade beschrieben hast, sind wir vier oder fünfstellig. Okay.

Sprecher 2 Wobei die Erfahrung ja ist, dass es einen relativ großen Schritt gibt zwischen diesen Out-of-the-Box-Lösung und dann den professionellen, egal jetzt welche der zwei Schienen wir da haben. Also es ist ja manchmal nicht so leicht, in diesem Mittelbereich was Gutes zu finden.

Sprecher 3 Ja genau, also diese Out of the Box, die hören ja dann irgendwo so bei 200, 30, vielleicht 400 Euro auf. Und dann ist tatsächlich ein Sprung, das nächste, was dann da kommt, ist wahrscheinlich so bei anderthalb, zwei tausend. Aber ich muss dazu jetzt auch sagen, das ist so ein bisschen aus dem Bauch raus, weil ich nicht natürlich nicht die Preise aller Anbieter jetzt kenne. Also wenn jetzt irgendwo ein Anbieter dazu hört, sagt, nee, stimmt gar nicht, das kannst du bei mir schon für anderthalb tausend kriegen. Also Alles gut, aber vielleicht, dass die Leute eine Vorstellung haben, bei den größeren Kanzler natürlich auch sechsstellig werden.

Sprecher 1 Aber kann man nicht eine Regel aufstellen oder es gibt ja bei bestimmten Prozesse, wo man sagt, wenn du eine Begleitung hast, dann ist der. Die strategische Begleitung oder die Beratung sind dann irgend 10 Prozent vom Gesamtvolumen oder so. Kann man nicht, gibt es nicht solche Forstformeln, dass man sagt, an so und so viel Prozent von der Höhe des Spendenvolumens musst du davon ausgehen Oder so hoch am Verwaltungskostenanteil ist die Anteil der Software oder so. Kann man sowas berechnen?

Sprecher 3 Geht nicht. Weil der Preis bei den meisten Anbietern auch nicht vom Volumen abhängt. Gibt es auch Modelle, wo er vom Volumen abhängt? Es gibt eine ganze Reihe Faktoren, die den Pleist beeinflussen und die es wirklich unübersichtlich machen. Es ist die Anzahl der Anwender, es ist die Anzahl der Funktionen, die man braucht. Es ist vor allem auch, sind es die Besonderheiten, die eben vom Standard der Software abweichen und dann die Frage, wie stark weichen die vom Standard ab. Da können Kleinigkeiten große Unterschiede ausmachen im Preis nachher.

Sprecher 1 Okay. Jetzt hatten wir gerade das mittlere, wo du gesagt hast, vierstellig bis fünfstellig. Und jetzt gehen wir mal in den wirklich richtig großen Bereich, Organisationen wie der NABU, wenn Greenpeace jetzt auf die Idee käme, was machen zu müssen mit Tausenden, Zehntausenden, Hunderttausenden von Spendern.

Sprecher 2 Der Car Proto, die Welt.

Sprecher 1 Ja, wie es alle heißen.

Sprecher 3 Genau, zähl mal ein paar auf, wo es nicht weiß, dann wird es Uhren HCR Nein, also da reden wir jetzt von ganz komplexen Projekten auch, von komplexen Datenübernahmen, also von komplexen Migrationen. Von einer Vielzahl von Benutzern, von hoher Funktionalität und dann sind wir im sechsstelligen Bereich für das Projekt.

Sprecher 1 Ohne die internen Personalkosten mit eingerechnet. Reine Sachkosten.

Sprecher 2 Externe Kosten, ja. Was meinst du jetzt mit sechsstellig? Also klar, Einführung, aber danach habe ich ja so eine Software und zumindest wenn ich jetzt nicht die Die niedrigpreisigen Dinge da rechne, habe ich ja auch monatliche Kosten. Oder mein Kind?

Sprecher 3 Nein, nein, ich war jetzt gerade mal gerade mal beim Einführungsprojekt, ja.

Sprecher 2 Genau, aber wenn ich jetzt meinen sechsstelligen Bereich für die Einführung ausgegeben habe, habe ich ja dann noch monatliche, Schrägstrich, jährliche Kosten.

Sprecher 3 Ja, es wird jetzt noch komplizierter. Also, da kann ich gar nicht mehr drauf antworten, weil, nee, das hängt, weil jetzt hängt es auch noch davon ab, welchen Support und Service du denn kaufst. Da hat jeder Anbieter ein anderes Modell, wie er das rechnet.

Sprecher 2 Und es gibt ja durchaus Organisationen, die lassen sich Selektionen vom Anbieter machen.

Sprecher 3 Richtig. Das kommt noch dazu, wenn du in den Bereich Outsourcing, also Serviceleistungen gehst. Es gibt auch das Modell, das der Anbieter in Spitzenzeiten mitbucht, damit das schneller verarbeitet werden kann. Es gibt Modelle, wo du alles selber machst. dann einen Knopf drückst und der Dienstleister druckt für dich die Dankbriefe aus und bringt dich zur Post. Gibt’s auch. Also da gibt es so viele unterschiedliche Modelle. Da kann man jetzt den Hörern auch nur sagen, es nützt nichts, wenn wir jetzt irgendeine Zahl raushaben. Das müsst ihr mit eurem Anbieter besprechen.

Sprecher 2 Ein Modell haben wir vorhin übrigens ganz vergessen. Es gibt auch noch das Modell, die Datenbank liegt bei der begleitenden Agentur. Oh ja. Also bei der Agentur, die die Fundraising-Maßnahmen begleitet.

Sprecher 3 Ja, das gibt’s auch noch, ja. Ist aber jetzt keine Frage der Software, die haben ja dann auch irgendeine oder eine gemietete.

Sprecher 1 Jetzt haben wir Euroranges genannt und der eine oder andere ist vielleicht hinten rübergefallen. Und kommt jetzt so viel schön in der Sparkassenwerbung zu dem Punkt dann doch lieber wieder die Fähnchen. Gibt es ein schlagendes Argument, warum du jetzt sagen würdest. Naja, überlegt euch das lieber. Also wirklich die Kosten oder die Investitionen für eine Software sind einfach gute Investitionen und springt nicht wieder zurück.

Sprecher 3 Ja, also ich die Frage ist ja, was kann ich nicht, wenn ich dieses Programm nicht habe? Welche Arbeiten kann ich effizienter und schneller erledigen und habe deswegen, kann deswegen in derselben Zeit einfach mehr schaffen? Also jeder, der wachsen will, kann nicht ohne so ein System ausbleiben, das mit ihm wächst. Weil die Leute kriegen das Wachstum ja gar nicht gestemmt. So schnell kannst du ja, wie die Arbeit wächst, kannst du ja neue Leute gar nicht einstellen. Also, das ist einmal die Kostensache, das ist viel effizienter. Und die Arbeit, die man hat, wenn man kein System hat oder kein vernünftiges System hat, ist Nicht nur unter Umständen, sondern da würde ich sagen, fast immer mehr, immer teurer. Das andere ist die Care-Seite. Welche Chancen habe ich denn zusätzlich, neue Einnahmen zu erzielen? Das ist schwerer zu rechnen. Deswegen sage ich immer, überlegt euch mal, welche Kosten ihr verursacht, wenn ihr das nicht macht. Aber die Einnahmechancen, die muss man auch bedenken, die man hat, weil man viel besser kommunizieren kann. Viel sicherer kommunizieren kann. Der ganze Service funktioniert besser und Servicequalität ist, glaube ich, ein. Ein absolut großer Erfolgsfaktor im Fundraising. Ja, würde ich auch unterschreiben.

Sprecher 1 All die Dinge, die du jetzt so genannt hast und noch viel, viel mehr, hast du in so einem kleinen, aber feinen Buch zusammengestellt. Schönes Buch geworden, herzlichen Glückwunsch.

Sprecher 3 Ja, danke. Ich bin selber auch ganz glücklich.

Sprecher 1 Hat ja auch lange gebraucht und du warst ja ziemlich lange dran, wenn ich mich erinnere. Du hast es schon ja immer wieder angekündigt.

Sprecher 3 Na, das kommt ja darauf an, wie du das rechnest. Die Idee, ein solches Buch zu schreiben, kam mir erstmals im Jahre 2005.

Sprecher 2 Du könntest also sagen, die Entstehungsgeschichte waren 13 Jahre, aber das stimmt natürlich nicht.

Sprecher 3 Ich habe damals auch ein oder zwei Kapitel schon geschrieben gehabt, die sind aber in diesem Buch ja praktisch nicht mehr enthalten. Also ich habe die Idee konkret wieder aufgegriffen und dann mit dem Verleger auch besprochen, also mit dem Fahrndräsermagazin, mit dem Matthias Daberstiel und dem Udo Lehner und der Daniela Münster-Dabastiel, das war im Januar 2017. Und da haben wir gesagt, wir machen das. Und das Manuskript hatte ich fertig ein, dreiviertel Jahre später.

Sprecher 1 Es gibt so ein Manko bei dem Buch. Jona ist dann mein Leidensgenosse. Es liegt hier neben mir auf dem Schreibtisch und ist zerpflückt, zerschnitten und eingescannt. Es gibt es nur im Papier.

Sprecher 3 Ja.

Sprecher 2 Was aber ja verständlich ist.

Sprecher 1 Absolut, also E-Book ist einfach nochmal Aufwand und so sehr ich dir die Verkaufsergebnisse gönne und wünsche, das wird jetzt nicht die Bücher

Sprecher 2 Buchcharts erreichen, weil einfach das natürlich ein absoluter Special Interest Markt ist.

Sprecher 3 Absolut, das muss man sagen. Fachbücher in der Sache jetzt, das ist eine Kleinstauflage. Unterm Strich kann man auch sagen, also weder ich als Autor noch der Verlag wird daran irgendwie nennenswert verdienen. Wir sind sogar froh, dass wir das jetzt in dem Umfang zu dem Preis realisieren konnten. Wenn wir jetzt noch ein E-Book dazu gemacht hätten, das sind zusätzliche Kosten und trotzdem die Werbung ja immer suggeriert, dass es jetzt Software gibt, die aus dem Nichts heraus ein E-Book erstellen kann, stimmt das nicht? Wenn man ein qualitativ gutes E-Book haben will, dann muss das im Grunde wie ein Buch auch gesetzt werden, eben nach den Regeln, die für E-Books gelten, wo man nicht weiß, in welcher Schriftgröße das jemand liest und so weiter. Das wäre ein zusätzlicher Kostenblock gewesen. Das Hauptproblem ist auch, man hätte absolut, wir hätten nicht gewusst, wie wir die Auflage aufteilen sollen. Wir haben vielleicht eine grobe Vorstellung, wie viele Bücher hier gekauft werden, aber wir hätten nicht annähernd gewusst, wie viele Gedruckte und wie viele. . Dazu käme noch, das gedruckte Buch hätte eine geringere Auflage gehabt. Es wäre also teurer gewesen. Also es ist im Moment noch eine Phase, wo das. Nicht so einfach ist für Special Interest, wie du es gerade genannt hast, also für so ein Fachbuch. Beides zu bewerkstelligen. Ich glaube tatsächlich, dass es in zehn Jahren schon deutlich anders sein wird.

Sprecher 2 Außerdem ist E-Book natürlich nicht E-Book. Ich hätte es auch wieder nicht als Amazon-E-Book haben wollen, sondern ich will es als PDF haben, weil da kann ich reinkritzeln und so weiter. Das kommt noch dazu, es sind mindestens. Es sind die Ansprüche ja dann auch sehr unterschiedlich.

Sprecher 3 Sorry an alle, die lieber ein E-Book hätten lesen wollen. Das war nicht surrealistisch.

Sprecher 1 Es lässt sich gut schneiden, genau. Und die OCR-Erkennung ist hervorragend. Aber jetzt lass dich doch mal low pudeln. Also, genau, das Buch ist super und Jonah hatte sogar schon eine Rezession zugeschrieben.

Sprecher 2 Genau, und ich will lobpudeln, weil wir haben jetzt heute nicht über das Buch gesprochen, sondern wir haben über Datenbanken und Datenbankeinführungen gesprochen und das Buch. Und das muss man sich immer wieder bewusst machen, ist eben eins, was einen Untertitel hat, mehr Spenden und bessere Marketingkommunikation mit Data Trip und Fundraising und eignet sich Und das meine ich wirklich als Lob durchaus auch als Einsteigerbuch ins Fundraising. Der Andreas hat sich nicht nehmen lassen, da auch den strategisch-operativen Kreislauf, was zu zielen im Fundraising zu schreiben, natürlich auch viel zum Thema Analyse, was wir heute gar nicht besprochen haben: Segmentierung. Also es ist wirklich was für jeden, der, ich sage jetzt professionelles Fundraising und damit meine ich. Fundraising in einer Weise, die eben über diese 200 Leute, die man noch selber im Kopf haben könnte, hinausgeht, machen möchte. Und schließt sich nett. Also ich mag das auch immer, wenn Bücher nicht zu Abstrakt geschrieben sind. Ich hätte mir das fast vorgelesen vorstellen können. André hat sehr aus seinen Erfahrungen berichtet und ich mag es auch immer, wenn Menschen mal die Ich-Form verwenden und nicht in Pressemitteilungssprache sprechen. Also ich habe es nett durchgelesen, sogar im Urlaub.

Sprecher 1 Oh, das habe ich tatsächlich nicht getan. Es darf die Spitze einnehmen der Literatur, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Es kostet 39,99 Euro. Ist über die Shownotes natürlich per Affiliate-Link zu kriegen und aufgelegt eben bei der Edition Fundraiser vom Fundraiser Magazin. Das ist für all diejenigen, die ins Database Fundraising und überhaupt ins Fundraising einsteigen wollen. Es gibt aber noch die nächste Steigerung und ich glaube, darüber dürfen wir auch schon reden. Nämlich für all diejenigen, denen das Buch im Grunde genommen noch nicht ausreicht, sondern die wirklich noch tiefer reingehen wollen und die, wir haben es ja gerade festgestellt, dass. Ich persönlich kaum eine Organisation kenne, die sich nicht mit Fundraising-Software auseinandersetzt. . Das Thema ist bei jeder Organisation auf dem Tisch. Und das Ganze muss von Menschen koordiniert werden. Und ich glaube, dass da der Bedarf noch viel, viel größer wird. Und all diejenigen, die sich in diesem Bereich qualifizieren möchten, mehr erfahren möchten, die können das auch bald in einer Qualifizierung tun, die du auch leitest, Andreas.

Sprecher 3 Genau, die Fundraising Akademie wird nächstes Jahr im Februar zum ersten Mal die Weiterbildung zum Referent oder zur Referentin Database Fundraising anbieten. Das ist eine Weiterbildung in drei Blöcken, a drei Tagen, also neun Tage insgesamt. Plus begleitende Webinare, die wir vor allem auch dazu nutzen werden Ja, eine gewisse Marktübersicht vielleicht über die Software und sowas herzustellen, denn die Anbildung, die Ausbildung an sich. Die ist anbieterneutral. Also das hat nichts mit einem bestimmten Produkt oder etwas in derart zu tun.

Sprecher 1 Was kann ich denn danach? Warum sollte ich sie besuchen?

Sprecher 3 Ja, also wir versuchen da tatsächlich bei Grundlagen anzufangen, also was ist ein CRM, was sind grundlegende CRM-Funktionalitäten, ein bisschen auch technische Grundlagen, da gehen wir aber nicht zu tief rein. Ein bisschen rechtliche Grundlagen Datenschutz, weil gerade das Thema Datenschutz machen wir, wenn wir so in anderthalb Stunden, also nur um mal zu sagen, das ist in der Gewichtung nicht so hoch. Wir werden über Zusammenarbeit sprechen. Wir werden darüber, wie man mit einer Software die Zusammenarbeit verbessern kann, wie man Prozesse automatisieren kann, die man heute vielleicht noch manuell macht. Wir werden auch über das Thema Spendenbuchhaltung sprechen, weil das auch ein wichtiges Thema in dem Zusammenhang ist. Dann wieder ganz wichtig, wir werden auch über Ziele widersprechen, weil. Ziele im Grunde immer die Grundlage für alle Auswertungen sind. Wenn ich keine Ziele habe, dann kann ich zwar auswerten, aber ich kann meine Auswertung nicht bewerten. Das ist ganz einfach, deswegen reden wir auch darüber. Und dann kommen wir in den Auswertungsbereich an sich rein. Das heißt, wir reden erstmal über Kennzahlen, über Key Performance Indicators, also die wichtigen Kennzahlen, die mir Aufschluss möglichst schnell Aufschluss über die Entwicklung meiner Projekte und meiner Programme, also meiner Fundraising-Projekte und Programme reden. Dann kommen wir aber auch darüber, dann reden wir ein bisschen darüber, wie selektiert man und wie selektiert man denn so, dass es nach Möglichkeit auch Also gibt es ja ein bisschen auch eine organisatorische Frage, wie organisiere ich mich da so, dass ich bei sowas nach Möglichkeit keinen Fehler mache. Gehen dann über zu Segmentierungen, also wie kann ich Spender in Gruppen einteilen, bis hin zum Thema komplexe Analysen, Machine Learning Und dann hin auch Marketing Automation.

Sprecher 1 Ist das was für Menschen, die am Horizont sehen, dass eine neue Software irgendwie an sie ranrückt? Bist du anschließend in der Lage, so einen Prozess zu koordinieren?

Sprecher 3 Ja, also tatsächlich darüber werden wir auch reden. Genau, ich musste gerade mal nachdenken. Ja, da reden wir auch, aber nur kurz drüber. Das ist jetzt nicht. Einführung ist nicht unbedingt der Schwerpunkt. Also ob du dann in der Lage bist, das komplett selber zu koordinieren, aber zumindest kennst du die einzelnen Teile, die da eingeführt werden müssen.

Sprecher 2 Wenn jemand Projektmanagement-Erfahrung hat, würde ihm wahrscheinlich die Fortbildung dabei helfen, danach die Einführung zu koordinieren.

Sprecher 3 Ja, genau. Nur die Koordinierung selber, das wollte ich sagen. Die können wir in dem nicht machen. Das ist auch zu speziell. Nicht alle, die da kommen, haben ja genau das Problem, dass sie jetzt eine neue Software einführen. Viele, die kommen werden, sind ja Werden ja entweder kommen, weil sie als Fundraiser mehr von Database Fundraising verstehen wollen, um vielleicht auch mit dem Spezialisten in ihrer Organisation besser zusammenarbeiten zu können. Oder weil es in der Organisation keinen Spezialisten gibt. Oder weil sie eben denken, ich bin Fundraiserin und ich das ist so ein Bereich, der mich interessiert und auf den will ich mich vielleicht spezialisieren. Auch für dieses geeignet.

Sprecher 1 Du hast jetzt gerade schon zwei Stichworte gesagt, die ganz gut zur letzten Frage passen. Lass uns doch mal ganz zum Schluss. bisschen gucken wo es eigentlich hingeht mit dem thema Fundraising software bei mir ist es so ich bin seit 2005 im Fundraising das thema Ist immer präsent gewesen. Egal wo ich gearbeitet habe, egal mit wem ich gearbeitet habe, das Thema Fundraising Software war immer im Fokus. Jetzt hast du gerade das Thema Machine Learning gesagt. Wir haben hier auch schon im Podcast erwähnt, dass eben der Kollege Sebastian Eisler von UNICEF eine großartige Abschlussarbeit zum Thema Machine Learning geschrieben hat.

Sprecher 3 Interessanterweise wird gerade auch noch eine Masterarbeit darüber geschrieben, die dann auch von der Kollegin, mit der mich auch interviewt hatte, deswegen weiß ich das zufällig. Und das wird auch sehr spannend. Da kommt also noch mehr.

Sprecher 1 Und die Frage ist, wo geht es denn eigentlich hin? Also ich habe das Gefühl, innerhalb der letzten 15 Jahre hat sich da mit Ausnahme von Anpassungen an rechtliche Bedingungen und Datenschutz irgendwie wenig geändert. Aber jetzt Gerade durch diese Begriffe, die du reingeschmissen hast, tut sich ein bisschen was. Wo geht’s hin? Und ist das nicht auch eine Gefahr, dass diejenigen, die jetzt noch gar nicht am Start sind, sich möglicherweise da auch abgehängt werden?

Sprecher 3 Naja, also das ist bei jeder Neuerung prinzipiell immer eine Gefahr. Aber wo geht’s hin? Also, ich denke, dass diese Fundraising-Systeme, also die Software-Systeme ein immer größerer Bestandteil der täglichen Arbeit im Fundraising werden und das im Grunde so ein bisschen Der Gedanke, ich bin Fundraiser für das und wenn ich was mit einer Database brauche, dann frage ich einen Database-Fundraiser, dass das in Zukunft nicht mehr funktionieren wird. sondern dass genauso selbstverständlich, wie Fundraiser Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation beherrschen, sie in Zukunft auch diese Fundraising-Systeme beherrschen müssen, zumindest in ihren Grundzügen. Das ist, glaube ich, ein Trend. Und da sehe ich tatsächlich die Gefahr, dass da auch Leute abgehängt werden, die diesen Trend nicht erkennen oder denken, dass dieser Trend sie nicht betrifft. Es ist so Gott sei Dank auch so, dass diese Systeme immer leichter nutzbar werden und man muss sicherlich auch nicht die ganz komplexen und komplizierten Sachen darin machen. Aber es wird immer verwobener werden mit der Arbeit, mit der täglichen Arbeit. Das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Trend. Damit zusammenhängt der ganze Bereich der Automatisierung. Stark diskutiert wird da das Thema Marketing-Automation. Das ist in vielen Publikationen, wenn man auf irgendeinen Fundraising-Tag fährt, zum Kongress fährt. Oder eine der beiden oder der drei, vier vielleicht Fachzeitschriften, die wir in Deutschland im weiteren Sinne zu dem Thema haben, dann kommt das Thema davor. Passwort gar nicht. Aber Marketing Automation ist ja nur ein Teil der Prozessautomatisierung. Zunächst man kann ja tatsächlich auch sehr viele Prozesse an denen man täglich arbeitet, automatisieren, die nicht mal direkt was mit Kommunikation zu tun haben. Ich denke an ganz einfache Abläufe wie das Organisieren einer Veranstaltung oder bestimmte Dokumente, die freigegeben werden müssen. Da muss ja heutzutage, um Gottes Willen, kein Mensch mehr durch die Gegend laufen. Oder mit einer Unterschriftsmappe und dafür sorgen, dass die fünf Leute da unterschrieben haben. Das geht ja auch so, dass die Freigabe in eine Arbeitsliste im System gestellt werden kann. Das System merkt, ja, jetzt ist die Zeit überschritten, in der es hätte freigegeben werden müssen, eskaliert es möglicherweise oder erinnert daran, Und so weiter. Das ist also nur ein relativ banales Beispiel. Auch Veranstaltungsorganisationen, das sind alles, also prinzipiell alles, wo man Abläufe hat, die Sachen hat, die immer gleich oder zumindest sehr ähnlich ablaufen, dann kann man das automatisieren und dann kann die Software da einen entlasten und dann hat man einfach mehr Zeit für wichtige Aufgaben. Das ist ganz wichtig. Und gerade der Spezialteil Marketing Automation, das ist ja im Grunde, wenn man Kommunikationsprozesse automatisiert, mit dem Ziel eben… Bei uns ist meistens Förderer abzugraden oder Spender zu binden, irgendwas in der Art. Und das ist auch ein ganz wichtiger Bereich, weil es Eine Voraussetzung für etwas ist, was zukünftige Spendergenerationen von uns erwarten werden oder jetzt schon erwarten. Nämlich, dass wir individueller mit ihnen kommunizieren und dass wir in der Lage sind, schnell mit ihnen zu kommunizieren. Und individuelle Kommunikation mit einer Vielzahl von Menschen kann ich nur machen, wenn ich sie in irgendeiner Form automatisiere. Und das ist ein Trend, dem sich keine Organisation wird entziehen können.

Sprecher 2 Und ganz unabhängig von den ganzen schönen Buzzwords alleine mal der Trend, benutzbare Software zu haben. die auch für Nichtexperten Spaß macht zu benutzen, ähm, sei hier mal hervorgehoben Also ich bin vor zehn Jahren ins Fundraising eingestiegen und für mich war die Fundraising Datenbank beinahe der Schritte, aber ganz schnell rückwärts wieder rauszulaufen. Ich hatte 16-Bit-Software in ASCII. Absolut. Das war für mich eine Erinnerung an Windows 95, was ich gedachte hatte, dass sich das irgendwie alles schon. Überlebt hätte. Dann kriegen das auf einmal wieder an mit an der richtigen Stelle den rechten Mausklick und dann mal go, mal okay, und so weiter und so fort.

Sprecher 3 Oder Software besser mit dem Tabulator als mit der Maus bedienst.

Sprecher 2 Ja, und ich war ja schon fürs Fundraising mit eingestellt, aber bei der Software konnte ich verstehen, dass die Kollegen, die das nicht täglich nutzen mussten, überhaupt keine Lust hatten, da irgendwelche Kontakte einzutragen, da irgendwelche Proteste müssen.

Sprecher 3 Es schließt sich jetzt insofern ein Kreis, weil das, was wir darüber reden, ist tatsächlich das Erste, was in meinem Buch drinsteht. Ihr habt es ja gelesen, ich könnte es jetzt abfragen, ihr wisst es sich.

Sprecher 1 Ich habe nur die Hälfte bislang, Andrea.

Sprecher 3 Nee, ist egal, aber das erste, was ich sage, ist, ich habe mal mit Ich mache auch so Anwender-Interviews und dann habe ich mal eine Kollegin interviewt. Und es ist im Grunde immer zum Schluss Die Frage, da geht es dann darum, was der wichtigste Punkt sei. Also von allem, über das wir jetzt gesprochen haben, wenn man einen rausreifen kann, was wäre denn der wichtigste? Und die hat geantwortet, und zwar vollkommen ohne zu zögern. Die Software muss auch für Semibegabte nutzbar sein. Ich fand die Formulierung, dass ich Sie dem Buch quasi ja vorangestellt habe. Und das ist aber auch ein Trend. Also man muss heute nicht mehr begabt sein Man muss nicht von sich aus schon ein Händchen für IT haben, um mit dieser Software arbeiten zu können. Das kommt eigentlich erst, wenn man in die komplexeren Funktionen reingeht, aber das, was die tägliche Arbeit zum Beispiel im Spenderservice ist. was die tägliche Arbeit vielleicht einer Großspender-Fundraiserin ist, die wissen will, wer von ihren Großspendern hat denn gespendet oder die möglichst schnell die Kontaktdaten von jemandem haben will und so weiter. Oder die die Daten da vernünftig pflegen will und ihre Gesprächsnotizen irgendwo an eine Stelle legen will. Wo sie nur Befugte sehen können. Das sind alles Sachen, die sind heutzutage nicht mehr so schwierig zu nutzen. In unterschiedlichen Programmen gilt diese Aussage in unterschiedlichem Ausmaß. Aber prinzipiell geht der Trend dahin, dass es einfach alles einfacher nutzbar wird. Und vielleicht sogar Spaß macht. Ja, verrückter Gedank, Jona, aber das ist, ich erlebe einfach, das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass es viel mehr gewohnt sind, aber Bei jüngeren Kolleginnen da viel und Kollegen viel weniger Berührungsängste, die gehen da ganz selbstverständlich mit um. Das ist einfach so. Vielleicht auch weniger Leidensbereitschaft. Ja, das ist die Kehrseite der Medaille. Wenn es nicht funktioniert, erfährst du das bei denen auch schnell.

Sprecher 1 Ja, aber vielleicht ist das auch noch ein Trend, das erlebe ich jetzt auch, dass wir. Mit all den all den Funktionsmerkmal, die so eine Software hat, möglicherweise auch in vielen Bereichen einfach einen Tacken too much… machen. Das ist also ich glaube, dass ein Trend auch sein wird, dass wir Fundraising Software herstellen müssen oder auf den Markt kriegen, die wirklich auch was für engagierte Ehrenamtliche ist. Zum Beispiel, die vor Ort in ihrem Bereich aktiv sind. Die brauchen gar nicht Auswertungen bis sonst was.

Sprecher 3 Okay. Ja, also sagen wir mal, es wird hergestellt. Also ich habe ja durchaus auch Arbeite mit Organisationen, die auch einen ehrenamtlichen Anteil im gewissen Sinne haben. und wo du sagen musst, denen kannst du nicht, das große Programm quasi bereitstellen. Da gibt es dann entweder abgespeckte Versionen oder es wird eine über einen Browser nutzbare Oberfläche extra für den Zweck gestaltet. Und viele Programme sind heutzutage eben auch so flexibel, dass du wirklich gar kein Problem mehr hast, eine Maske speziell für so eine Gruppe von Menschen bei einer bestimmten Organisation einfach herzustellen.

Sprecher 2 Das ein bisschen theoretisch zu Anwendermasken, dass ich meine eigenen Daten im Login-Bereich, da reden wir dann über verschiedene Sicherheitsfeature. aber ich über ja, welche Art auch immer geartete Formulare selber bearbeiten kann. Also auch das gibt es ja auch im Bereich habe, wo ich.

Sprecher 3 Das ist schon im Einsatz, dass also ein Spender Das meinst du, ne?

Sprecher 2 Dass ein Spender sich selber einwählen kann.

Sprecher 3 Also einerseits ist ja ein ehrenamtlicher, vielleicht ist das ein föderaler Verband und da gibt es irgendwie eine kleine Gruppe. Da sind drei, vier Leute aktiv. Und der Vorsitzende oder der Schatzmeister braucht halt irgendwas, wo er mit arbeiten kann und seine Mitglieder sehen kann und denen einen Brief schreiben kann und so weiter. Ja Und das ist heutzutage tatsächlich kein großes Problem, da extra eine kleine Maske für zu machen, die der benutzen kann. Auch das Thema Spenderportal wird es oft genannt. Das Spender im entsprechenden Benutzernamen und ein Passwort bekommt und sich da einwählen kann und dann auch selber ZWBs und sowas alles dann liegen. Ja, äh, genau, dass er die sich da runterladen kann, äh, ist ja bei der Variante ZWB als PDF auch wesentlich sicherer, als wenn man die per Mail verschickt. Der kann aber auch seine Daten, er kann Informationen da erhalten. Er kann seine Präferenzen auch selber steuern, was er denn gerne bekommen möchte und was nicht. Also sowas gibt es heutzutage schon. Wenn das eine Organisation einsetzen will, ist es beileibe kein Hexenwerk mehr, das zu machen und auch auf einem sicheren Wege zu machen.

Sprecher 1 Was es nicht alles gibt. Die verrückte Welt, ne? Leute, Dankeschön, dass ihr euch die Zeit genommen habt hier am Heiligen Freitagnachmittag. Ja, gemeinsam über ein, muss man ja schon sagen, nicht ganz so sexy-Thema zu sprechen. Also es ist ja irgendwie, es ist halt schon.

Sprecher 2 Man darf das gar nicht immer sagen und man muss das auch gar nicht wiederholen. Warum ist es

Sprecher 1 Ja, weil es nicht sofort die bunten Bilder in den Köpfen der Leute ermöglicht. Also was du, ich hab vor einiger Zeit ja hier mit dem Kollegen aus Barcelona gesprochen, der von seinem Marathon aus Sierra Leone berichtet. Da hast du sofort Kopfkino und beim Thema Datenbank hast du nicht unbedingt die Geschichten hinter der Spenderinnen und Spender dahinter, wenn du von der Software sprichst, die aber ja alle. In den gesamten Produkten mit drinstecken.

Sprecher 2 Er denkt in wunderbaren Auswertungsgrafiken, bunt und in Ordnung.

Sprecher 1 Denkt lieber an die Frau Meier, die hinter dem Daten-Stammdatensatz steckt. Ich danke euch. Gibt es noch was, was gesagt werden muss? Außer kauft das Buch. Ja, nochmal der Hinweis. Sorgt dafür, dass der Andreas in Urlaub fahren kann.

Sprecher 2 Ich finde, wenn Andreas jetzt einmal ganz normaler Gast Und nicht Gastgeber dieser Sendung ist, muss Andreas jetzt uns eine Organisation sagen.

Sprecher 1 Das hat er schon mal gemacht. Er war ja schon mal im Podcast und da hat er nämlich, das weiß ich noch, einen ganz kleinen lokalen Verein ausgesucht. Ich glaube, irgendwie war es was mit Altkleidern oder so. Auf jeden Fall auch aus seinem Kaff da, wo er im Rheinland wohnt. Absolut, ja.

Sprecher 3 Die Kleiderstube St. Augustin ist eine Nachbarschaftshilfe, die hier sehr rührig ist. denen auch letztes Jahr bedauerlicherweise eines ihrer Lager abgebrannt ist. Also die könnten im Moment, glaube ich, immer noch finanzielle Unterstützung brauchen. Und da hängen wir den Link doch gerne in die Shownotes.

Sprecher 1 Absolut. Und jetzt linkt ihr euch mal schön ins Wochenende. Danke schon mal euch. Danke euch, dass ihr zugehört habt. Demnächst geht es weiter. Ciao, ciao. Ciao.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media