Florian Weimert ist Vorstand bei Street Child Deutschland. Im Gespräch mit Maik Meid berichtet er über den relativen jungen Verein, die Arbeit und den Sierra Leone Marathon.
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Transkript
Sprecher 1 Glück auf, hier ist das Fundraising Radio Folge 90, hier eine runde Folge, irgendwie. Müssen wir so langsam mal überlegen, was wir denn in zehn Folgen machen. Manche Menschen mieten Kinos und machen live, das tun wir nicht. Ja, ich hoffe, ihr habt eure Sommerferien gut überstanden seit. Zurück aus dem Urlaub. Wenn ich so auf die Autobahn geschaut habe, aus dem Rückweg von meinem Urlaub hatte irgendwie die halbe Republik keine Ferien mehr und ich glaube, dass mittlerweile auch in den meisten anderen Bundesländern die letzte Ferienwoche angebrochen. sein könnte. Der Alltag tritt wieder ein, ich hoffe der erwischt euch nicht wie eine Welle und ja, alles geht gut und langsam los. Bei dir ist noch Sommer, ne, oder Florian?
Sprecher 2 Ja, bei uns ist höchst das Sommer, wobei heute früh hat es erfreulicherweise mal geregnet, was hier schön ist, weil es hier in den letzten Wochen ziemlich heiß war.
Sprecher 1 Florian Weihnacht, herzlich willkommen im Fundraising Radio. Schön, dass du da bist. Ich freue mich auch.
Sprecher 2 Vielen Dank für die Einladung.
Sprecher 1 Ja, im Grunde genommen, sei nicht so unbescheiden. Ich will nicht sagen, hast du dich selber eingeladen, aber. Das, nee, das stimmt ja gar nicht, so war es eigentlich gar nicht. Aber du standst auf einmal vor uns auf dem deutschen Fundraising-Kongress dieses Jahr in Kassel und hast gesagt, dass du dieser eine Hörer bist vom Radio. Ich frage mich immer, wer diesen einen Download macht, aber jetzt weiß ich ja, dass du es bist. Und ab und zu mal reinhörst und wir sind ein bisschen ins Schnacken gekommen und womit sofort diese heutige Folge quasi geplant war. Weil du ein tolles Thema hast, ein cooler Typ bist und einfach auch was zu sagen hast. Und umso mehr freue ich mich, dass du jetzt mit an Bord bist. Barcelona, ne?
Sprecher 2 Genau, meine Heimatzeit, gut zwölf Jahren. Und ja, wie gerade gesagt, meistens im Sommer etwas zu heiß. Und wenn es dann mal ein bisschen abkühlt wie heute, ist es sehr schön.
Sprecher 1 Wie du nach Barcelona kommst, sagt man nicht Barcelona, Barcelona, Barcelona, wie spricht man es aus?
Sprecher 2 Ja, es gibt wahrscheinlich drei Varianten, einmal Spanisch, einmal Katalan und dann noch die deutsche Variante. Ich bin da komplett offen.
Sprecher 1 Okay. Also wie du da hinkommst und was du da tust, das soll heute Thema der heutigen Folge sein und auf die freue ich mich sehr. Vorweg ein bisschen Hausmeisterei noch an der Stelle Wir haben das zweite Halbjahr tatsächlich ein bisschen geplant. Es gibt einige Folgen, das einfach nur an dieser Stelle für die Fundraising-Radio-Hörerinnen und Hörer. Es gibt die YOLA-Folgen wieder, wo wir regelmäßig auf die Fundraising Landschaft gucken werden. Und es gibt auch das eine oder andere Thema, was sich inhaltlich vertiefen wird. Und unter anderem haben wir auch eine Folge geplant mit dem Andreas, der in der letzten Folge schon angekündigt, endlich sein Buch zum Thema Database und Fundraising veröffentlicht hat. Nach 20 Jahren endlich mal wieder ein Grundwerk, der Jonah hat mir gestern Abend geschrieben, er wollte heute, glaube ich, eine Rezension auf sozialmarketing. de dazu veröffentlichen und ich muss gestehen, das Buch liegt hier noch. Es liegt zwar direkt neben dem Monitor, aber lieber Andreas, ich habe es noch nicht angefasst. Das wird auch passieren und auch da wird es. eine ausführliche Folge zu geben. Genau, soweit, so gut, soweit zum Thema Einführung. Ich möchte viel lieber über Sonne reden. Ich persönlich hatte einen sehr, sehr schönen Urlaub. Wir hatten wunderbares Wetter, waren aber eben in Skandinavien, fast immer irgendwie in Skandinavien unterwegs. Das war alles sehr schön und ich glaube, dass von den Temperaturen her nicht ansatzweise zu vergleichen ist mit Den Temperaturen, die bei unserem heutigen Gast so alltäglich auftreten, Florian, Erzähl mal ein bisschen was von dir, wer du bist, wo du herkommst und was du so eigentlich machst.
Sprecher 2 Gerne. Also wir hatten uns ja in Kassel auf dem Deutschen Fundraising-Tag getroffen oder auf dem Deutschen Fundraising-Kongress. weil ich dort zum ersten Mal für unseren Verein, den Street Child Deutschland e. V. , vor Ort war, um mein Thema, in dem ich mich seit ungefähr vier Jahren jetzt beschäftige und damit unterwegs bin, ein bisschen weiterzubilden und ein bisschen weiterzukommen. Also kurz zusammengefasst, ich bin inzwischen seit vier Jahren als Vollzeitangestellter bei der Organisation Street Child unterwegs. Kümmere mich dann in erster Linie um das Thema Kommunikation, uns bekannt zu machen. letztendlich mit dem Ziel, dann Spendengelder zu generieren für Projekte, die Streetschild im internationalen Umfeld hat. Länder, in denen wir arbeiten sind, beispielsweise Sierra Leone, Liberia oder Nigeria, aber auch in Asien sind wir seit einiger Zeit zum Beispiel in Nepal unterwegs. Und ja, das ist so die kurze Zusammenfassung der Aufgabe hier.
Sprecher 1 Über StreetShide werden wir gleich noch ausführlich reden und auch über eure Projekte. Was mich damals auch angesprochen wegen eines Marathons, da bin ich auch interessiert dran, ein bisschen mehr zu erfahren. Lasst uns aber im Moment noch mal ein bisschen bei dir bleiben. Was bringst du mit? Wo kommst du ursprünglich her? Also, du hast bestimmt was gelernt und bist bestimmt dein ganzes Leben noch nicht in Barcelona gewesen.
Sprecher 2 Genau, also ich hatte, ähm mein Studium nennt sich Sportökonomie. Das ist eine Im Endeffekt eine reduzierte Version von BWL, von Betriebswirtschaft, mit einem Element Sport und einem Element Recht. Und danach hat man halt dann so als Karriereweg entweder so den klassischen BWLer-Weg vom Marketing über Finance oder Personal, wo auch immer man hingehen möchte, oder dann eben auch die Schnittstelle zum Sport eben. Bei mir ging es dann nach dem Studium direkt in den E-Commerce. Ich war damals, das ist dann wahrscheinlich jetzt so gut 15 Jahre her, beim Bauerversand, Teil der Otto-Gruppe. die zu diesem Zeitpunkt gerade im Endeffekt einen E-Commerce überhaupt mal aufgebaut haben und angefangen haben. Also ich war dann da der zweite Mitarbeiter sozusagen, habe dann da zweieinhalb Jahre Online-Marketing gemacht und bin dann über diesen Job gewechselt in die USA für eineinhalb Jahre zu einer Online-Druckerei, die auch eben in dem Bereich Online und Marketing Verstärkung gesucht hat. Und über diesen Job, der dann erst eineinhalb Jahre in den USA war, sind wir dann nach Barcelona gewechselt, weil eben das Team in Europa stark wachsen sollte und eben der Markt. Europa, von dem dann Deutschland eben ein großer Teil war, wo ich dafür zuständig war. Da haben wir dann eben in Barcelona ein Büro aufgemacht. 2007 und so bin ich dann halt eben vor zwölf Jahren eben erfreulicherweise dann über den Umweg USA in Barcelona gelandet, wo ich mich seitdem super wohl fühle und mein Zuhause ist inzwischen
Sprecher 1 Okay, das zum Beispiel ist für mich auch neu. Ich hatte davon ausgegangen, dass du jetzt mal irgendwie kurz in Barcelona bist, aber wenn du schon sagst, es ist dein Zuhause, das ist ja wirklich auch schon mal konkret eine Aussage. Also dich zieht momentan nichts mehr irgendwie nach Deutschland zurück.
Sprecher 2 Doch, immer wieder, aber das Schöne ist ja, zwei Stunden Flug kommt man fast überall hin in Deutschland. Ich komme ursprünglich aus Nürnberg. Selbst nach Nürnberg gibt es drei, viermal in der Woche einen Direktflieger. Von daher kann es vielleicht schneller sein, von Nürnberg nach Barcelona zu kommen als vielleicht nach Hamburg. Von daher. Ist es ja auch nicht mehr so weit. Und trotzdem bin ich aber eben meistens hier eben in Barcelona.
Sprecher 1 Bevor wir jetzt nochmal über deine Arbeit reden und auch über das, wie du da hingekommen bist. Jetzt doch nochmal vielleicht eine aktuell politische Schleife. Ich, so als politisch interessierter Mensch, habe natürlich in den letzten Jahren auch so ein bisschen das Thema Barcelona und auch Katalonien ein bisschen, Katalanien ein bisschen verfolgt. Inwieweit hat dich so diese ganze lokalregionale Politik auch in deiner Arbeit beeinflusst oder in deinem Leben, was so diese ganzen Bemühungen nach Autonomie und so weiter angeht? Oder ging das eigentlich an dir vorbei?
Sprecher 2 Also beruflich geht es fast komplett an uns vorbei. Wir haben dann zum Beispiel auch in Spanien einen Verein gegründet, beziehungsweise hier dann eine Stiftung. Die ja dann aber einfach sowieso die Ausrichtung national, von daher wäre das jetzt erstmal relativ unwichtig gewesen. Und man bekommt es dann im Endeffekt einfach im normalen Leben mit, im privaten Leben, in den Medien. War schon in den letzten zwei Jahren relativ prominent, ist jetzt aber, ich würde mal sagen, es ist in einem halben Jahr auch wieder deutlich ruhiger geworden.
Sprecher 1 Wirst du denn dann in diesen Situationen, wenn du diskutierst mit Menschen auf der Straße, dann eher als Deutscher wahrgenommen, den dieser Konflikt nichts angeht? Oder wirst du dann irgendwie auch schon um deine Meinung gefragt?
Sprecher 2 Ist schon ein relativ, ja, auf der einen Seite ein relativ breites Thema, was häufig schon irgendwie aufkommt, aber dann umgekehrt ist auch dann noch Die Frage, was jetzt wirklich so die Meinung der einzelnen Personen, ist doch nicht so verbreitet. Von daher geht es relativ stark an uns vorbei. Man muss dazu sagen, ich arbeite in einem Büro, was direkt neben dem Das Stadtzentrum ist, der Bürgermeister sitzt nebendran und die Generalität von Catalunya hat ja direkt nebendran ihren ihren Sitz, dementsprechend bekommt man halt sehr viel mit, was jetzt halt einfach so dann Tag zu Tag immer passiert ist von Demonstrationen mit Hubschraubern den ganzen Tag über dem Dach und Polizeieinsätze und so weiter. war aber im Endeffekt auch alles eher immer friedlich, war halt einfach immer nur unglaublich viel los.
Sprecher 1 Der in den Medien hier in zumindest in Deutschland ist davon mittlerweile kaum noch was zu hören. Ist das ein bisschen abgeflacht jetzt oder um ist es immer noch aktuell so wie es vor vor den ein oder zwei Jahren aktuell war.
Sprecher 2 Nee, das ist schon sehr, sehr, äh, ist schon deutlich ruhiger geworden. Es hat sich da gab es ja so ein paar politische Spannungen zwischen der spanischen Regierung und Katalunien. Inzwischen hat sich ja die spanische Regierung gewendet. Das ist ja inzwischen so ein bisschen die SPD. von Spanien ist ja aktuell in der Regierung und die hat es von sich aus gleich mal etwas entspannt. Und dadurch ist so dieses ganze ganze Anfeiten, diese ganze So ein bisschen die Hauptspannung aktuell etwa raus. Allerdings gibt es schon immer noch die große Unterstützung, weil da gibt es immer noch viele Leute, die eben das Interesse haben, das Thema auch weiterhin zu pushen. Aber es ist schon kein Vergleich zu, ich glaube, eineinhalb Jahre ist es her. wo es ja wirklich heiß herging.
Sprecher 1 Hm, okay. Ja, vielen Dank für diese Schleife. Und jetzt versuchen wir mal den Break. Du hast gerade zum ersten Mal gesagt, dass du für Street Child tätig bist. Ganz ehrlich, ich bin schon seit vielen Jahren in der Gemeinnützigkeit unterwegs. Ich kenne Organisationen, die sich für und mit Straßenkindern beschäftigen. Ihr seid mir bislang noch nicht über den Weg gelaufen. Was ist Street Child und wie bist du da hingekommen?
Sprecher 2 Genau, also Street Child ist eine Organisation, die sich für Chancen und im Endeffekt eine bessere Zukunft Von Kindern in ganz besonders schwierigen, ganz besonders schwierig zu erreichenden Regionen einsetzt. Das Ganze passiert dann zum großen Teil über die Schnittstelle Bildung. Und die Arbeit und die letztendliche Implementierung wird immer durch lokale Teams und durch lokale Partner umgesetzt. Wir haben inzwischen als Olmston Street Child relativ viel Wachstum gehabt in den letzten Jahren, wobei mich das jetzt definitiv nicht überrascht, dass du von StreetShalt in Deutschland auch nichts gehört hast. In Deutschland gibt es jetzt den Verein seit vier Jahren und wir sind immer noch sehr, sehr klein. Aber wir haben insgesamt eine Laufzeit von zehn Jahren. Vor zehn Jahren hat das erste Projekt den Seelle ohne begonnen. mit Partnern oder mit Unterstützung von Geldern aus England, aus dem UK. Und dementsprechend ist insgesamt das globale Street Child-Netzwerk schon ganz ordentlich gewachsen. Nach dem ersten Land sehr Leone sind jetzt über die über die Jahre, inzwischen zehn Jahre, Zehn weitere Länder dazugekommen und von daher sind wir jetzt schon insgesamt als globale Organisation schon auf einer mittleren Größe, wobei in einem Land wie Deutschland immer noch relativ klein und noch sehr, sehr unbekannt.
Sprecher 1 Jetzt ist das Thema Straßenkinder auch, darüber müssen wir gleich nochmal sprechen, was eigentlich für dich Straßenkinder sind und wie ihr das definiert. Jetzt ist der Mitbewerbermarkt in dem Bereich ja nicht besonders klein. Also es gibt genügend Organisationen, die sich dafür einsetzen. Kindern zu helfen, eben auch mit Bildungsmaßnahmen, aber auch manchmal eben ganz klassisch mit, mit Nahrung, mit Wohnung, mit Herbergen. Was macht euch denn besonders? Also wo unterscheidet ihr euch von den anderen Organisationen, die sich für Straßenkinder einsetzen?
Sprecher 2 Genau, ist vollkommen richtig. Also so ein bisschen als Alleinstellungsmerkmale oder als Themen, auf die wir uns halt besonders setzen. Das erste Thema, was ich schon kurz genannt habe, im Endeffekt die Orte, an denen Chichal arbeitet. Angefangen hat das Ganze in Sierra Leone vor gut zehn Jahren, damals das ärmste Land der Welt, also eine relativ schwierige Umgebung. Und dieser Fokus und diese Stärke dann auch des lokalen Teams, der die Sachen dann auch letztlich umsetzt, hat sich weiterentwickelt. Also es gab dann, nachdem wir nur in Seleitet haben eine große Krise, die auch in Deutschland sehr bekannt war, die Ebola-Krise. Da hat das lokale Team dann im Endeffekt einfach geswappt und hat Sich dafür eingesetzt, die Ursachen von Ebola zu bekämpfen und Notfallmaßnahmen und Notfallversorgung umzusetzen. Und über diesen Einsatz, der dort dann recht erfolgreich war, hat UNICEF Switch hat dann nach Nepal geholt, wo bei den Erdbeben, die vor drei, vier Jahren passiert sind, auch dann auch wieder eine sehr schwer zugängliche Region besetzt werden musste, um dort temporär Schulen wieder aufzubauen, etwas was Schwitch halt eben auch in Sierra Leone, in sehr abgelegenen Regionen gemacht hat. Und das ist im Endeffekt vielleicht das größte, besondere Merkmal, dass wir dort arbeiten, wo es halt besonders heiß hergeht. Aktuell vielleicht noch ein paar Beispiele im Nordosten von Nigeria, wo eben hunderttausende von Flüchtlingen landen. Emergency Education Angeboten, ein neues Projekt im Nordosten von Uganda, wo die Situation ähnlich ist. Also das ist so ein bisschen der größte Unterschied.
Sprecher 1 Was treibt euch an? Also wieso, wieso ist damals Street Scheid gegründet worden? Die Menschen, die das gemacht haben, hätten ja auch sagen können, okay, wir schließen uns einfach den vorhandenen Organisationen an und versuchen sie zu motivieren, eben zum Beispiel auch nach Sierra Leone zu gehen. Wieso habt ihr euch gegründet? Gibt es da, welche Philosophie steckt bei euch dahinter?
Sprecher 2 Genau, also vielleicht dazu zwei Antworten. Zum einen die Organisation Street Child. Die wurde eben gegründet von unserem Gründer und auch immer noch unserem CEO. Tom Dennett, der war Unternehmer, der hat in London seine Consulting Company gehabt, war dann 30 Jahre jung, hat schon einen ordentlichen Erfolg hinter sich gehabt, aber hat im Endeffekt eben seine Erfüllung vielleicht noch nicht wirklich in dem gesehen, was er zu dem Zeitpunkt gemacht hat und hat sich dann zu dem Zeitpunkt einfach mal umgeschaut, was könnte denn im Bereich International Zusammenarbeit oder eben einfach einer etwas erfüllenden Tätigkeit aufkommen und hat eben in Sierleone ein kleines Projekt gefunden, was sich mit Straßenkindern beschäftigt hat, fand das Konzept, was die dort vor Ort genutzt haben, interessant und hat dann einfach mal einen kleinen Test gemacht, hat ein bisschen eigenes Geld investiert. Ein kleiner Fundraiser in London damals organisiert und das hat halt vom Staat her gut funktioniert. Er hat dann praktisch seine Firma dicht gemacht und ist halt dann darüber geswappt und hat sich seitdem um das Thema gekümmert. Und bei mir persönlich, das hattest du vorhin auch schon kurz angesprochen, war auch der Einstieg so ein bisschen vielleicht ungewöhnlich oder war ein bisschen ein kleiner Umweg. über dieses Thema Ciele und Marathon. Ich habe zu dem Zeitpunkt dann eben hier in Barcelona bei dieser Online-Druckerei gearbeitet. Und wir wurden als potenzieller Partner oder Unterstützer dieses Events angesprochen und dann kurz zusammengefasst Sind wir dann mit fünf Leuten, mit fünf Kollegen auf diese Reise, die ich gerne dann noch ein bisschen genauer erklären kann? Haben dann in ein paar Tagen wirklich mal so ein bisschen erstes Gefühl bekommen für die Organisation. The arbeit, and in them fall had that even off the while event this reise of a five-takey trip beinhaltet had und bin dann darüber so Schritt für Schritt dem Thema etwas näher gekommen und was dann letztendlich auch dafür gesorgt hat, dass ich dann zwei Jahre später komplett umgestiegen bin von meinem Marketingjob bei der Online-Truckerei auf diese Rolle, die ich jetzt aktuell bei Street Child im Fundraising habe.
Sprecher 1 Jetzt hast du gerade gesagt, du kommst aus der Sportökonomie und bist dann, wie vermutlich knapp 99 Prozent aller Kolleginnen und Kollegen durch Zufall in die Arbeit einer gemeinnützigen Organisation geraten und ins Fundraising gekommen. Hat dir denn das Sportökonomische bei deinem Job weiterhelfen können oder war das bei dir eher so ein Schalter, dass du gesagt hast, na ich fange jetzt mal komplett mit neuem Lernen an?
Sprecher 2 Also zum einen war das schon eine ganz gute, also als Sportökonom oder dann halt als BWLer ist man ja erstmal Generalist und sehr, sehr breit aufgestellt. Das hat dann schon Ganz gut geholfen. Ich hatte zu meiner Studienzeit schon mal ein Praktikum gemacht bei einer Non-Profit-Organisation in Kalifornien, bei der sogenannten Surfrider Foundation. nicht bewusst was mit dem Thema Fundraising zu tun, aber das irgendwie schon mal unbewusst so ein bisschen mitgemacht. Plus dann eben die Joberfahrung, das Studium, das hat dann, denke ich, schon ganz gut gepasst, zumindest eine gewisse Basis zu haben.
Sprecher 1 Jetzt hast du von Street Child UK gesprochen, du hast von einem globalen Netzwerk gesprochen, jetzt gibt es aber auch Street Child Deutschland, da bist du, glaube ich, auch erster Vorsitzender, wenn ich das noch nicht recherchiert habe. Wie arbeitet ihr zusammen? Habt ihr eine Fundraising-Strategie, dass jedes Land für sich selber sorgt oder gibt es einen Schwerpunkt, dass Deutschland nur pro forma auf dem Papier da ist und eigentlich ist UK der Finanzgeber?
Sprecher 2 Wie schaut das aus? Genau, also wir haben im Endeffekt das auch für uns so als Stärke oder als Vorteil entdeckt, dass wir und ich beschreibe jetzt noch mal ganz kurz, was wir auch hier in Barcelona eben machen, wir haben halt im Endeffekt vor vier Jahren meine Person und ein paar andere Kollegen hier aus Barcelona überlegt, wie könnten wir StreetShild in der Zukunft eben stärker unterstützen. Und da kam halt dann die Idee auf in Spanien, aber auch in Holland, in Deutschland, in Italien einfach die Möglichkeiten für Streetschalten einfach nur ein bisschen zu weiter zu öffnen. Es gab eben schon Leute, die diese Marathon-Reise aus den verschiedenen Ländern mitgemacht haben, aber es gab eben noch keine wirklichen, ja Ein bisschen strukturierten oder geplanten Ansatz. Und das konnten wir halt über diese Schwesterorganisation Street Child UK, die größer ist, die 15 Leute im Team in London hat. die zu dem Zeitpunkt vor vier Jahren schon in vier oder fünf verschiedenen Ländern internationale Zusammenarbeit, Projekte gefördert hat, halt relativ einfach uns, ich sage jetzt mal mit einklinken, so ein bisschen die die Infrastruktur, die vorhandenen Projekte, die verschiedenen Ansätze Fundraising zu betreiben, eben schon da waren und wir mussten dann im Endeffekt Uns halt in den verschiedenen Ländern erstmal registrieren, präsent werden. Und dann war es aber relativ einfach und schnell eben die Synergien zu finden, da zusammenzuarbeiten. Wobei man dann letztendlich doch rechtlich gesehen, auch mal praktisch gesehen, schon immer noch eine eigenständige Organisation ist. Also ein Streetschild Deutschland ist jetzt beispielsweise ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Mit seinem Vorstand, mit seiner Satzung und wir versuchen halt so von beiden Seiten die Vorteile zu nutzen.
Sprecher 1 Jetzt hast du gerade gesagt, ihr seid auch in mit Barcelona aktiv, aber ich sag mal so ein Otto-Normalspender, dem leuchtet es vielleicht ein, wenn man klischeemäßig mit Sierra Leone kommt oder mit anderen afrikanischen Ländern. Klar, da gibt es Straßenkinder, da gibt es Armut, da muss man was tun. Aber Straßenkinder habe ich vielleicht vor 20 Jahren das letzte Mal in Europa in Verbindung mit Rumänien gesehen. Ja, also dann gab es damals die Bilder, nachdem Caucescu irgendwie Weg war, aber doch nicht in Barcelona. Das ist doch immer noch Mittel- und Südeuropa. Da gibt es doch ein soziales Netz, da fallen doch keine Kinder irgendwie drunter. Was für eine Arbeit macht ihr denn in Barcelona?
Sprecher 2 Also in Barcelona machen wir so wie auch in kompletten restlichen Europa keine Projektarbeit. Also in all den Ländern geht es eben nur darum. unser Thema bekannt zu machen, die Möglichkeiten, die dann StreetShalt beispielsweise anbietet, eben Verbesserungen in den jeweiligen Projektländern zu erzielen, aber auch mit Sicherheit jetzt generell auch die, das sind jetzt nicht Wir sind sehr daran interessiert, generell einfach die internationale Zusammenarbeit weiterzustärken, das Thema bekannter zu machen, die einfachen Möglichkeiten, die man mit relativ geringen finanziellen Mitteln in den Ländern, in denen wir arbeiten, dann eben umsetzen kann, bekannt zu machen und dann halt letztendlich natürlich auch nach Fördern zu suchen, die so eine Arbeit unterstützen möchten.
Sprecher 1 Unterscheiden sich die Menschen in ihrem Interesse an dem Thema in Barcelona von den Menschen in Deutschland?
Sprecher 2 Also definitiv gibt es zwischen den verschiedenen Ländern, mit denen wir jetzt ja hier zusammenarbeiten kulturelle Unterschiede, Fundraising-Unterschiede oder auch generell so ein bisschen NGO oder Gemeinnützigkeitsunterschiede. Noch stärker sind aber dann eigentlich schon immer die Unterschiede zu unserer Schwester in den UK, wo eben so diese ganze Fundraising und Charity Mentalität ganz anders ist. In Deutschland oder in Italien oder Spanien sind wir dann ein bisschen ähnlicher, aber dann hat man natürlich trotzdem auch nochmal einige spezielle Unterschiede zwischen jetzt beispielsweise Spanien oder Deutschland.
Sprecher 1 Ja, mach’s mal konkret. Also das deutsche Fundraising, glaube ich, wird den meisten Hörerinnen und Hörern irgendwie relativ bekannt sein. Immer noch in den meisten Fällen sehr stark mailing-lastig und sehr stark bezogen auf die Personen, die mit anderen Personen sprechen. Da gibt es Netzwerke. Aber aber Da ist klar, mit welcher Bildsprache man möglicherweise agieren muss, mit den einen oder anderen Unterschieden natürlich, aber gibt es irgendwie Den Unterschied, den du jetzt irgendwo in Spanien oder auch in anderen Ländern sehen würdest, vielleicht bleiben wir aber bei Spanien, der sich doch wirklich von Deutschland sehr stark unterscheidet?
Sprecher 2 Genau, also auf jeden Fall. Es gibt zum Beispiel hier in Spanien eine sehr, sehr starke Kultur, Organisationen zu unterstützen, ich sage jetzt mal so grob Als Mitglied oder als Dauerspender monatlich 10 Euro oder 15 Euro an eine Organisation zu geben.
Sprecher 1 Ein Traum, wenn das in Deutschland noch sich weiter ausbreiten würde.
Sprecher 2 Genau. Man kann ja auch sagen, Spanien hat jetzt ja auch nicht die leichteste oder die beste Vergangenheit. Jetzt meine letzten zehn Jahren war ja auch eine relativ starke Krise hier. Es gibt unglaublich viele Leute arbeitslos, die Hälfte der Jugendlichen arbeitslos und so weiter. Aber nichtsdrotz hat sich das also definitiv. Und das zeigt halt für mich schon so ein bisschen als eine typische Charakteristika von Spanien gehalten. In Deutschland zum Beispiel haben wir im Vergleich zu Spanien viel mehr Möglichkeiten und viel mehr Erfolg mit öffentlichen Partnern, mit Stiftungen zusammenzuarbeiten und dort unsere Projekte unterstützt zu bekommen, was jetzt zum Beispielsweise in Spanien Auch existiert, aber viel kleiner ist.
Sprecher 1 Gibt es denn, ich sag mal, andere Hürden, die zu überwinden sind, die vielleicht in Spanien viel, viel geringer sind als in Deutschland und umgekehrt?
Sprecher 2 Definitiv, also beispielsweise der Weg, hier eine Non-Profit-Organisation in Spanien zu werden, ist etwas komplizierter. Die Vorteile, die du dann wiederum als Organisation hast, wenn du den Gemeinnützigkeitsstempel hast und die Spenden, die Steuervorteile, die eine Person hier bekommt, wenn sie etwas spendet, sind hier unglaublich groß. Also mal so als Beispiel, wenn du Es gibt so eine Grenze, wenn du als Privatperson 200 Euro spendest an eine gemeinnützige Organisation in Spanien, bekommst du 150 Euro in deiner Steuererklärung wieder zurück. Und das ist natürlich eine viel größere Prozentzahl als der Steuervorteil, den du in Deutschland hast, wenn du eine Spende machst.
Sprecher 1 Ein sehr stiefmütterlich behandeltes Thema im deutschsprachigen Fundraising ist das Thema grenzüberschreitendes Spenden, was ja eben durch Bis-Tururteile mittlerweile auch möglich ist. Also ich kann als Deutscher ja in einer französischen Organisation etwas spenden und kann es, ich muss aufpassen, was ich jetzt sage, weil ich nicht hundertprozentiger bin, aber ich meine eben auch entsprechend steuerlich geltend machen und Ich persönlich bin davon ausgegangen, dass ab dem Moment, von Notre Dame zusammengebrochen ist, dass das möglicherweise die erste wirklich komplett europäische Spendenaktion werden konnte, was es dann nicht wurde, aus anderen Gründen. Merkt ihr das auch, dass durch gerade auch durch dich, durch den Kontakt zwischen Deutschland und Spanien, dass es vielleicht auch deutsche Spender gibt, die euch lieber in Spanien unterstützen? Ja, umgekehrt vielleicht vermutlich eher nicht oder fokussiert ihr das schon so? Deutsche Spender, deutscher e. V. , spanische Spender, spanische Organisationen?
Sprecher 2 Genau, das ist im Endeffekt schon das, was zum ganz großen Teil am besten funktioniert, weil die Sprache S1, dann hast du die auch die Wege, wie du spendest, von einem Online-Formular und den Pizzahlmethoden und dann auch den Steuerverteil, der einfach klar und Und sicher ist, wenn das in dem jeweiligen Land läuft. Aber und das gibt es schon auch Ausnahmen, also es gibt dann auch eben Leute, oder zum Beispiel, wenn man jetzt mal eine große Fundraising-Aktion macht mit einem mit einem Netzwerk an teilnehmen, die jetzt sehr multinational sind und querbeet über Europa verstreut sind, dann kann das schon auch mal in das andere Land mit reinlaufen.
Sprecher 1 Okay. Jetzt hast du schon ein bisschen was gesagt, wie ihr die Länder aussucht und wie es dazu gekommen ist, aus der Historie auch heraus und immer wieder viel Sierra Leone. Und das war auch der erste Kontakt, den wir in Kassel hatten, dass du mir einen Flyer in die Hand gedruckt hast und Ich weiß nicht, ob der gerade gelaufen ist oder ob der gerade bevorstand. Auf jeden Fall der Sierra Leone-Marathon dich sehr stark beschäftigt hat. Und das kam auch gerade im Gespräch schon rüber. Ich glaube, das ist so ein bisschen auch dein Thema. Was hat es da mit auf sich? Wie wichtig ist das für euch? Und erzähl auch mal was über den Sierra Leone-Marathon.
Sprecher 2 Definitiv, also es ist ganz klar ein Herzensthema. Und Im Endeffekt für uns hier in unserem Team in Barcelona der Kick-Off oder die Ursache, die uns, nicht nur mich, sondern auch die Kollegen im Endeffekt hier an Bord gebracht hat und zum Teil dann eben halt auch unsere Karriere, unseren beruflichen Werdegang beeinflusst hat. Also vielleicht mal kurz erklärt, was ist der Seal und Marathon? Das ist eine Reise, die StreetShalt zum ersten Mal 2012 auf die Beine gestellt hat, wo wir dann auch mit ein paar Kollegen als Firmenteam mit dabei waren und seitdem einmal im Jahr stattfindet. In der Tat, wir waren glaube ich in Kassel am Sprechen, da war der Marathon kurz bevorgestanden. Wir haben den immer Ende Mai. Dieses Jahr hat er dann eben kurz nach dem Kasseler Kongress stattgefunden. Und das ist im Endeffekt eine kurze Reise von fünf Tagen, wo das Team von Stitchhalt of Sierra Leone Die Teilnehmer, die in der Regel zum großen Teil aus Westeuropa kommen, also vielleicht 100, 150 Teilnehmer haben wir pro Jahr. Von denen kommen vielleicht 70 Prozent aus den UK und die anderen 30 Prozent querbet aus unseren europäischen restlichen Ländern, von Deutschland über Spanien, Italien und so weiter. Und da bekommt man im Endeffekt mal so einen Einblick in die Arbeit der Organisation vor Ort. Also du kannst dir das so vorstellen, du wirst am Flughafen abgeholt. Hast du dann vielleicht erstmal deine erste Nacht in einem organisierten Hotel, die die eben vor Ort für dich vorbereitet haben? Und schaust dir dann schon so zwei, drei Tage die Projekte an, fährst mal vier, fünf Stunden mit einem 4x4 oder mit einem Bus über irgendwelche holbrechen Straßen und besuchst dann eine Schule oder das sogenannte Family Business Game, wo Familien dabei geholfen wird, ein Familienbusiness aufzubauen und bekommst halt wirklich mal so einen so einen richtigen, wirklich aller aller direkt, wirklich komplett direkten Eindruck. Wie das vor Ort aussieht, was so ein Land wie Sierlohnen ausmacht, was man ja normalerweise auch nicht besucht und bekommt halt im Endeffekt so ein Gefühl für die Organisation und das Ganze heißt Sierloh-Marathon, weil es dann in der Tat auch am dritten Tag oder am vierten Tag die Möglichkeit gibt, entweder einen kompletten Marathon zu laufen oder, und das machen auch viele Leute, die wollen jetzt nicht bei 30 Grad und sehr hoher Luftfeuchtigkeit in einem Marathonlaufen.
Sprecher 1 Ich schmunzel ein bisschen, weil das zwei Welten sind, die sich bislang mit mir noch überhaupt nicht gekreuzt haben. Zum einen, wirklich, bin ich sehr wissensbefreit, was das Thema Afrika angeht. Wirklich da vermutlich auch zu Klischee beladen. Also ich war noch nicht vor Ort. von meiner Frau damals ein bisschen was von Uganda gehört, die eine gewisse Zeit lang da war und ein Freund von mir eben für MSF auch im Feld war, lange Monate über Jahre auch hinweg, aber ich selber noch nicht da war und das andere ist Marathon. Also ich, ähm, Das eine ist eine Hürde, das andere ist eine Hürde. Um diese beiden Hürden zusammenzubringen, da musst du ja schon sehr spezielle Menschen auch zusammenbringen. Was ist deren Motivation? Ist deren Motivation wirklich sich über das Land zu informieren und da was Gutes zu tun? Oder eher mal sowas völlig. Es ist völlig Verrücktes zu machen, nämlich einen Marathon zu laufen, wo kein Mensch Marathons läuft.
Sprecher 2 Genau, also ich denke, das ist komplett richtig, was du sagst, ist im Endeffekt eine. Extrem ungewöhnliche und eine super scharfe Zielgruppe, die man dann anspricht. Aber umgekehrt, denke ich, ist es dann vielleicht auch irgendwie die Stärke des Ganzen. Es ist halt wirklich was ganz Besonderes. Wer fährt nach Serleone? Niemand. Wer macht einen Marathon in so einem Klima? Eigentlich auch niemand. Und das Ganze dann doch in einer relativ überschaubaren, mit einem relativ überschaubaren Aufwand, mit einem Mit einer Organisation, die das halt dann ein bisschen vorbereitet und möglich macht, die Sicherheit garantiert, das beschreibt, wie das funktioniert Und natürlich dann auch die Tür aufmacht. Also wenn ich jetzt mal sage, die Hälfte der Leute ist dann vielleicht vor Ort auch wirklich mit dem Ziel, einen Marathon zu laufen und hat vielleicht so ein bisschen den sportlichen Hintergrund. Und die andere Hälfte sind halt einfach Leute, die das Thema interessiert, die dann fünf Kilometer oder zehn Kilometer gehen oder laufen. Das ist natürlich dann auch die Möglichkeit, die wir dann vor Ort anbieten. Und dementsprechend hat mal diese beiden Zielgruppen.
Sprecher 1 Ja, aber das sind dann keine Profisportler, sondern das sind Hobbysportler, ne?
Sprecher 2 Genau.
Sprecher 1 Was erwartet ihr von den von den Sportlerinnen und Sportlern? Erwartet ihr von denen, dass sie sich auch tatsächlich als Spender und Spenderinnen beteiligen? Oder geht es bei euch? um diese Aktion ausschließlich um Awareness.
Sprecher 2 Genau, also das Ganze hat da zwei Ziele. Das erste ist in der Tat die Awareness. Das Ganze bekannter zu machen, Leute auf das Land, auf die Art und Weise der Projekte und dann eben letztendlich auch die Organisation aufmerksam zu machen. Und das kann dann halt so weit gehen, dass Leute danach selbst spenden oder sich vielleicht engagieren möchten. Oder so war es jetzt in unserem Beispiel, dieser ganzen europäischen Organisationen Dann sogar so weit gehen und sagen, ich möchte jetzt ein Street Child Holland gründen oder ein Streetchild Spanien oder Deutschland.
Sprecher 1 Soweit geht die Motivation tatsächlich von denen.
Sprecher 2 Genau, das ist halt letztes dann der Extremfall. Wie beschrieben uns hier in Barcelona noch das deutsche, noch das holländische und noch das italienische Team hätte es gegeben, wenn die nicht diesen ersten Kontakt und diese erste Erfahrung eben über diese Reise gemacht hätten? Und das klar ist natürlich etwas längerfristiger und natürlich auch schwieriger vorherzusagen. Von daher gibt es klipp und klar auch die zweite Zielstellung des Events, nämlich Kurzfristig Spenden zu generieren und da bietet sich dann diese Reise und auch diese in Anführungsstrichen sehr ungewöhnliche Formulierung einer Reise nach Serleone und gegebenenfall einen Marathon dann dort zu laufen, als Aufhänger eine Spendenaktion zu machen. Also ähnlich wie auch bei anderen Läufen. Ihr hattet ja auch immer wieder den Run of Colors erwähnt, wo Leute einen Lokallauf machen. Hat man das ganze Thema halt ein bisschen extremer dargestellt und das ist natürlich ein schöner Aufhänger zu sagen. Ich fahre nach Sierra Leone, ich schaue mir Projekte an und ich laufe einen Marathon. Willst du nicht 10 Euro für meine Spendenaktion spenden?
Sprecher 1 Und das funktioniert halt ganz gut. Aber jetzt im Hand aufs Herz. Also alle, die Fundraising unterwegs sind schon seit Jahren, haben mindestens mal irgendwie ein klappriges Event an den Start gebracht Und man weiß aus der Erfahrung, dass aus der Entwicklung und aus der Durchführung von Events nur in sehr wenigen Fällen wirklich gute Fundraising-Erträge zu erzielen sind. Da meine ich jetzt hier ein Gospel-Konzert in der Kirchengemeinde um die Ecke, bis hin zu eben sowas wie Run of Colors als Beispiel. Beispielsweise. Wenn ich aber jetzt ein Marathon in einem anderen Kontinent mit einem sehr, sehr hohen Aufwand an den Start bringe und auch plane, jetzt mal wirklich Hand aufs Herz ist das für euch aus Spendensicht finanziell Ertragreich, weil ich stemme die Overhead-Kosten und alles das, was mit der Organisation zu tun hat, ein bisschen zu Flüge allein, ja. stelle ich mir so hoch vor, dass ich mir schwerlich vorstellen kann, dass das ohne eine Großspendenfinanzierung oder durch einen stabilen finanziellen Partner an der Seite sich wirklich lohnt, oder?
Sprecher 2 Genau, also für uns als Street Child Deutschland ist vollkommen klar, dass es wäre unmöglich, sowas auf die Beine zu stellen. Und da bietet sich für uns natürlich dann eben wieder diese Synergie an. Der Event findet statt und das Einzige, was wir machen müssen, ist im Endeffekt Teilnehmer zu rekrutieren oder das Thema zu promoten. Die Kosten des Ganzen sind auch sehr, sehr überschaubar, weil die Teilnehmer buchen sich ihre Reise selbst. Also der Hauptkostenblock ist ein 600-700 Euro Flug. den man dann eben braucht, den müssen die Teilnehmer eben selbst buchen. Ein Visum kommt noch dazu. Und dann bietet das Street Child-Team dieses Paket an, diese fünf Tage vor Ort, Unterkunft, Verpflegung, die Projektbesuche, den Marathon, eine kleine Party am Ende noch. Zu bekommen zum Selbstkostenpreis an.
Sprecher 1 Also das kostet dann je nach Unterkunftspaket 350 Euro bis 600, 700 Euro.
Sprecher 2 Und dann sind halt die Kosten gedeckt. Und dementsprechend ist letztendlich jeder Euro, der über die Spendenaktion dann reinkommt, erstmal Ertrag. Natürlich gibt es einen Aufwand und den hat natürlich dann vor allem das Team In Sierra Leone, die das Ganze eben auf die Beine stellen muss, und ein, zwei Leute, die das sozusagen schwerpunktmäßig in London koordinieren. Die muss man natürlich dann bezahlen, aber das ist dann noch relativ überschaubar. Und von den Einnahmen ist es beeindruckend. Wir haben beschrieben so 100, 150 Teilnehmer und die generieren jedes Jahr schon so zwischen 200. 000 bis 400. 000 Euro. Wie gesagt, stehen halt fast keine Kosten dem dann gegenüber, von daher ist es schon eine super Fundraising-Einnahmequelle. für das Streetschide-Netzwerk und für uns jetzt als kleiner Verein, wenn wir jetzt dann fünf Teilnehmer haben und jeder macht eine Spendenaktion von 1000 oder 2000 Euro, dann bedeutet das halt für den Streetschild Deutschland eV. 10. 000 Euro Einnahmen bei fast keinen Kosten und eigentlich nur dem Aufwand, das zu promoten.
Sprecher 1 Sind denn das Mehrfachtäter, die da mitlaufen, oder sagen die nach einem Mal vielen Dank, es hat gereicht bei der Sonne?
Sprecher 2 Es gibt bis zu den Wiederholungstätern, die alle acht Ausgaben mitgemacht haben, Leute, die dann vielleicht einmal wiederkommen oder gleich zweimal zweimal am Stück kommen und viele Leute, die es halt jetzt dann erstmal einmal machen und dann ist es auch wieder gut. Aber das ist, wie gesagt, das Erfreuliche, dass wir eben halt dadurch schon auch viele Leute erstmal so ein bisschen deren Herzen gewinnen, deren bei denen Platz bekommen, weil die uns so tief kennengelernt haben. Und selbst wenn sie dann nicht wiederkommen auf diese Reise, das Thema Switch halt auch weiterhin langfristig unterstützen.
Sprecher 1 Hand aufs Herz, jetzt mal wirklich ganz konkret besprochen, wo kriegt ihr jetzt, bleiben wir mal in Deutschland, ich glaube, der Markt ist für die meisten Hörenden irgendwie am ehest bekannt. Wie kriegst du Läufer, wie kriegst du Spenden? Wie gehst du ran? Also, ich sag mal, so ein Läufer kriegst du ja irgendwie. aus meiner Sicht nur wenig durch ein Mailing, oder?
Sprecher 2 Genau, also wir haben im Endeffekt keinerlei Budget da jetzt irgendwelche Marketingaktionen zu fahren, sondern Es läuft halt in erster Linie über Mund-zu-Mund-Propaganda, also Leute, die in der Vergangenheit mit dabei waren, erzählen es weiter. Wir haben die schöne Situation. dass immer mal wieder die eine oder andere Laufgruppe oder Trainingsgruppe oder Verein das interessant findet. Also da kommt dann auch häufig mal so ein. So einen Schwung an Leuten, dass dann auf einmal ein Running-Team, jetzt dieses Jahr sieht so aus, als würde eine Gruppe aus Berlin kommen, mit sechs Leuten sich halt auf einen Schlag anmelden und die haben halt darüber jemanden gehört, zum Beispiel. . Wir versuchen ein bisschen professioneller zu werden. Also wir haben beispielsweise immer wieder einen Artikel in der Rangers World, in den Medien darüber, die das Thema interessant finden. Das kostet uns halt nichts, und viele Leute lesen das und der eine oder andere kommt dann mit an Bord. Oder was auch ganz gut funktioniert, und das war auch bei uns sozusagen die allererste. Das allererste Jahr, wir haben das als Firmenteam gemacht. Also wir versuchen auch immer mal wieder Firmen anzusprechen, die das gegebenenfalls als Aufhänger sehen. da eine kleine Aktion innerhalb der Firma zu machen und dann muss ja nicht die ganze Firma hinfahren. Da reicht es ja dann auch vielleicht, wenn eine oder zwei oder drei Leute mitmachen und es ein bisschen in Vertretung für das ganze Büro oder für das ganze Office machen.
Sprecher 1 Ja, diese ganzen Firmenläufe, die boomen ja letztendlich auch. Das ist ja auch gerade eine Bewegung, richtig.
Sprecher 2 Genau, das ist dann halt natürlich deutlich aufwendiger und teurer und ein bisschen ungewöhnlicher. Ist bei weitem mit sich einfach, aber es klappt immer mal wieder, dass eine Firma mit aufspringt.
Sprecher 1 Wie sieht es da mit Unternehmenskooperationen aus? Habt ihr Sponsoren, die euch da unterstützen, die bestimmte Sachen möglicherweise auch vergünstigen oder so? Außer die Runners World hast du gerade gesagt, wo ihr ab und zu mal auftaucht, aber eben jetzt auch hinsichtlich der Logistik zum Beispiel oder hinsichtlich auch von Werbemaßnahmen sonst.
Sprecher 2 Genau, also gibt es relativ, ist relativ überschaubar. Es gibt halt dann in der Tat immer wieder das Element Firma, was dann in den in den Spenden und im Fundraising mit dabei ist. Wir haben Unterstützung von, wir brauchen zum Beispiel Ärzte, die dann vor Ort sind, die kommen über eine Kooperation dann kostenfrei vor Ort und sichern das Ganze von der medizinischen Seite ab. Oder wir brauchen einen Fotograf und einen Filmer. der das dann halt übernimmt. Und wir hatten eine Partnerschaft mit einer Airline, die eine Tochter von der Germanier aus Berlin war, die hieß Gambia Bird. Mit Sitz in Gambia eben. Aber die haben dann während der Ebola-Krise leider pleite gemacht und seitdem ist das wieder flach gefallen. Was im Endeffekt das Wichtigste wäre, weil, wie beschrieben, der größte Kostenblock dieser Reise ist im Endeffekt der Flug. Und da gibt es halt aktuell nur drei Fluggesellschaften, die überhaupt hinfliegen. Und das ist eben die größte Hürde für Leute von der finanziellen Seite.
Sprecher 1 Also dieser Marathon ist nicht nur euer Alleinstellungsmerkmal in den Aktionen, sondern auch eure Kerneinnahmequelle. Kann man das so sagen?
Sprecher 2 Es war mit Sicherheit am Anfang eine sehr wichtige Einnahmequelle. Von diesen Beträgen, die ich vorhin genannt habe, relativ gesehen ist der Prozentsatz jetzt deutlich kleiner geworden, weil die Orientation ja stark gewachsen ist und der Marathon an sich nicht skalierbar ist. Also den kann man jetzt nicht für für 500 Leute oder sowas aufziehen. Von daher ist eigentlich die Einnahme schon relativ stabil, aber es ist halt ein ganz wichtiger, schöner Block, der im Endeffekt sicher im im ehrlichen Budget mit drinsteht.
Sprecher 1 Möskalieren kann man jetzt den Marathon in Sierra Lohn vielleicht nicht, aber vielleicht ist das ja Modell, den nächsten Marathon oder den zusätzlichen Marathon auch in Asien zu machen. Du hast gesagt, ihr seid auch in Asien aktiv. Wie sieht es da aus?
Sprecher 2 Genau, ist ein super Punkt. Wir hatten auch in der Tat zwei Jahre lang einen Nepal-Marathon, der allerdings in Partnerschaft.
Sprecher 1 Extrem irgendwie auf 6000 Meter Marathon machen.
Sprecher 2 Ja, es war nicht 6000 Meter, aber waren Höhenmeter mit dabei, um Unterschied zu der Hitze, die man in Sierlehone hatte. Und vielleicht ein interessanter Punkt dann hier zu nennen. Das Ganze wurde dann organisiert von einer Firma, die im Endeffekt dieses Modell, welches wir ursprünglich 2012 oder das Team, ich war ja damals nur als Teilnehmer dabei, eben entwickelt hat. wirklich jetzt nutzen, das ist dies das ist die Firma heißt Impact Marathon Series und die organisieren, glaube ich, inzwischen fünf oder sechs Verschiedene Marathons in ähnlichen Locations mit dem Ziel, Teilnehmer zu finden, die diesen Lauf dann eben mit einer Spendenaktion verbinden möchten. Und dieser Event beispielsweise in Nepal War dann organisiert von dieser Firma.
Sprecher 1 Also ich stemme gerade vor, was ich mir eher aussuchen würde. Sierra Leone bei der Sonne oder Nepal mit der geringen, mit der gering Luftdichte.
Sprecher 2 Wenn du so langsam bist wie ich, dann empfehle ich dir Nepal, weil bei Sierleone ist das Problem, der Lauf fängt eben früh an, um 6 Uhr zum Sonnenaufgang und ein ordentlicher Läufer ist in zwei, drei, vier Stunden fertig. Wenn du aber so wie ich 6,5 Stunden brauchst, dann bist du halt um 1 Uhr immer noch unterwegs und dann wird es ja umso schwieriger.
Sprecher 1 Ich überlege gerade, es gibt ja auch sicherlich noch andere Dimensionen. Es hat jetzt auch ein bisschen was mit Fundraising zu tun. Ich habe aber überhaupt nichts mit eurer Arbeit. Ich habe jetzt. im Ruhrgebiet letztens eine Aktion gehört oder von einer Aktion gelesen und auch Fotos gesehen, weil mein liebster Kaffeeproduzent und Kaffeeröster, der hier aus dem Ort kommt, das mich gemacht hat, irgendwie, wie ist das, Mega Run oder Mega March. wo es darum ging, innerhalb von 24 Stunden 100 Kilometer zu laufen. Also jetzt nicht im nicht gejoggt Sondern wirklich nur zu laufen und dann irgendwie eine Runde durchs Ruhrgebiet und eben 24 Stunden durch. Und er hat das auch verbunden mit einer Spendenaktion, ich glaube, für den Deutschen Kinderschutzbund hier in Hatting. Und das war Ja, durchaus sehr attraktiv. Er hat das bei Instagram ein bisschen dokumentiert und er war auch wirklich völlig fertig hinterher. Aber das ist vielleicht auch nochmal so eine andere Geschichte, wo ich auch als Maik sagen würde: Ja, also Marathon mit schnell bewegen, eher nicht, aber diese 100 Kilometer laufen, 24 Stunden, das ist vielleicht so eine Sache, die könnte ich mir auch irgendwie mal vorstellen. Dann kriegt man vielleicht auch nochmal ganz andere Menschen mit auf Straße so. Aber ob ich das in Sierra Leone machen würde, wage ich auch arg zu bezweifeln.
Sprecher 2 Ja, aber das war unsere Gruppe. Also wir sind im Endeffekt ein bisschen gechockt und den Großteil dann einfach halt mit. Mit ein paar Kollegen zusammengelaufen und das ist da definitiv dann die etwas benutzerfreundliche Variante.
Sprecher 1 Jetzt habe ich gesehen, auf eurer Website habt ihr, also auf der Website von StreetRide Deutschland gibt es direkt auf der Startseite eben ein Spendenformular, was über die GLS-Bank abgewickelt wird. Was natürlich ideal wäre, wenn ihr dann über die Website demnächst auch hinkriegen könnt, dass das ganze Peer-to-Peer-Fundraising für so Läufer direkt abgewickelt werden kann. Also so ein digitales Anlassspenden.
Sprecher 2 Genau, also ja, es ist richtig. Wir haben dann halt immer für die Läufer eine Spendenseite, die dann kreiert wird, aber die im Endeffekt nicht in unserer Switcher Deutschland-Webseite integriert ist. Von da hat man so ein bisschen den Bruch. Das ist richtig.
Sprecher 1 Jetzt hast du vorhin gesagt, wir wollen da auch ein bisschen professioneller werden. So wie ich dich jetzt verstanden habe, und ich habe dich erstmal auf dem Fundraising Kongress kennengelernt, das ist ja schon mal der erste Schritt, festzustellen, da gibt es irgendwie sowas wie Menschen, die auch Know-how haben und die auch mir möglicherweise weiterhelfen können mit Fakten, mit Know-how, aber auch mit Netzwerk. Jetzt habe ich dich ja so kennengelernt und auch so wie du es berichtet hast, dass du. aus einem völlig anderen Bereich kamst, dann in die NGOs hingekommen bist, aber jetzt eben nicht so eine klassische Fundraising-Ausbildung oder eben Qualifizierung mitbringst, sondern vieles eben durch Doing gemacht hast. Habt ihr Konkrete Pläne, wie ihr im Fundraising professioneller werden wollt, oder vielleicht auch du als Person konkret, oder lernt ihr durch die internationalen Partner eine Menge? Was habt ihr vor, ohne jetzt wirklich eure Kerngeheimnisse verraten zu wollen?
Sprecher 2 Also da denke ich es immer. sind wir offen und komplett transparent. Let’s sehen das Thema ja wie beschrieben. Natürlich ist es schön, Streetschalt wachsen zu lassen, aber generell auch das Thema weiter voranzubringen. Da sind wir sehr, sehr offen. Also bei uns ist es praktisch aktuell ein ganz großes Ziel, professioneller zu werden, indem ihr einfach mehr feste Teammitglieder mehr feste Mitarbeiter in unser Team in Europa bekommen. Wir sind im Endeffekt gestartet mit mir und mit meiner Kollegin, die auch auf diesem Marathontrip mit dabei war und wir haben das halt dann angefangen aufzuziehen und haben in erster Linie durch freiwillige Helfer Durch Praktikanten, so das Ganze in unseren europäischen Ländern angeschoben und haben es jetzt endlich mal an, haben sie jetzt endlich mal geschafft auf Teilzeit einen deutschen Mitarbeiter, eine ehemalige Praktikantin ein bisschen in ein bezahltes Verhältnis langfristig mit reinzubekommen und auch in den anderen Ländern haben wir uns halt die ersten Stellen geschaffen, dass man im Endeffekt wirklich mal ein festes Team hat und nicht so stark von den Ehrenamtlichen und Praktikanten abhängt. Und dann auch in der Art und Weise, wie wir eben unser Fundraising betreiben, das hier und da mal eine Fundraising-Beratung mit dabei ist. Ich hatte beispielsweise mit Interesse auch eure Ausgabe mit dem Thorsten Schmutz. angehört über dem über seinen Stiftungs genau den Förderlötzen, dass man da mal mit einem Partner zusammenarbeit Arbeitet, dass man auf Veranstaltungen geht wie so etwas wie der Deutschen Fundraising-Kongress, um da ein bisschen weiterzukommen. Ansonsten ist es schon immer noch sehr, sehr praxisbezogen. Wir fokussieren uns halt auf die Bereiche, die für uns am besten funktionieren und versuchen uns da halt einfach reinzubeißen. Und kurz zusammengefasst sind es für uns eben die Stiftungsfundraising. Und dann auch solche Geschichten wie diese Marathonreise.
Sprecher 1 Jetzt haben wir sehr viel über das Thema Geldeinnehmen gesprochen, wir haben noch gar nicht über das Geldausgeben gesprochen. Hast du vielleicht ein Lieblingsprojekt, über das du mal berichten kannst? Also, ich kann mir momentan noch nicht wirklich konkret vorstellen, wie ihr helft vor Ort. Was macht ihr mit dem eingenommenen Geld ganz konkret?
Sprecher 2 Genau. Also super, dass du super, dass du das fragst. Ich hatte vorhin kurz genannt Bei uns ist es halt immer wichtig, oder für uns als Philosophie in der Organisation ist es halt wichtig, dass die Projekte wirklich lokal gesteuert sind, lokal umgesetzt werden und auch wirklich das gemacht wird. was halt eben in den lokalen Gegebnissen eine gute Lösung ist für die Probleme. Und so geht es dann auch in der Regel los, dass eben Zum Beispiel eben die Zielstellung ist, dass die Kinder nicht auf der Straße sind. Viele von denen leben nicht auf der Straße, sondern halt arbeiten während dem Tag auf dem Markt oder irgendwo auf irgendeinem Stand. und gehen nicht zur Schule. Und dann muss halt das Team vor Ort schauen, was sind so die Lösungsansätze. Also klar, die sollen in die Schule gehen. Was ist jetzt das Problem? Manchmal ist es halt so dass Lehrer fehlen oder dass Schulen fehlen. Von daher gibt es Projekte von uns, die dann eben in die Richtung gehen. Würde ich mal sagen, das ist etwas, was ja auch sehr, sehr viele andere Organisationen machen. Und vielleicht auch wieder eine Besonderheit oder vielleicht auch so ein bisschen auch mein Lieblingsprojekt oder das Projekt, was ich damals 2012 auf diese Reise auch kennengelernt habe und wirklich, wirklich beeindruckend fand, ist dieses angesprochene Family Business Scheme, wo eben Das lokale Team Kinder identifiziert, die aktuell nicht in die Schule gehen oder einen großen Risikobehaftet sind, aus der Schule zu fliegen. Weil in der Regel dann die Ursache ist, dass die Familie arm ist und eben Einnahmenquellen fehlen. Und dann müssen die Kids halt auf dem Acker oder müssen halt arbeiten. Und um das Ganze dann eben als als Ursache zu bekämpfen, gibt es ein 20-wöchliches Trainingsprogramm für diese Familie, ihr eigenes Familienbusiness aufzubauen oder in den größten Fällen, in den meisten Fällen haben die schon ein Familiengeschäft. dieses zu stärken. Und da haben die halt im Endeffekt so ein kleine Liste an Tipps und Tricks, mal einen kleinen Businessplan machen. einen Sparplan, also wirklich so simple Sachen wie, ich versuche jetzt einfach jeden Monat 2 Euro zu sparen und das dann in eine Investition zu reinvestieren. Und solche Maßnahmen zu trainieren, das ist absolut low cost. und hat halt wirklich eine große Wirkung und ist ein richtig schönes Projekt, was wir auch immer versuchen zu kommunizieren, um da eben dafür Unterstützung zu bekommen.
Sprecher 1 Wie geht ihr an die Projekte ran? Habt ihr ein, also habt ihr dieses Konzept jetzt zum Beispiel, was ihr dann versucht, auch in anderen Stellen einzusetzen oder entwickelt ihr immer individuell? Ganz konkret unterscheiden sich Projekte in Asien von den Projekten in Afrika?
Sprecher 2 Genau, also sowohl als auch, also ganz wichtig, das lokale Team soll da wirklich das machen, was aus ihrer Sicht Sinn macht, und dann kann man es natürlich monitoren und schauen. ob es funktioniert hat. Also sehr, sehr viel lokaler Fokus. Aber auch da, und das finde ich auch ein richtig schöne Story, dass halt eben unser Team, unser ältestes Team aus Sierra Leone inzwischen, dann auch Trips macht, um das Team in Nigeria und in Liberia zu besuchen und da im Endeffekt Erfahrungen auszutauschen. und auch Sachen in Anführungsstrichen zu skalieren und zu schauen, wo gibt es eben Schnittmengen, die in den anderen Ländern funktionieren. Und von daher ist das durchaus auch der Fall.
Sprecher 1 Habt ihr Erfahrungswerte, wo was besser funktioniert als woanders oder wo es manchmal herausfordernder ist, Sachen positiv umzusetzen?
Sprecher 2 Also eine ganz große Unterscheidung bei uns intern ist immer Befinde ich mich in einem ländlichen Gebiet, wo halt meistens die Landwirtschaft die Einnahmequelle ist, oder in einem urbane Zone Wo es dann eben diese Familiengeschäfte gibt, die dann vielleicht einen Stand am Markt sind oder irgendwas kochen und so weiter. Also das ist vielleicht eine große Unterscheidung. Und ja, ansonsten kommt es dann natürlich nochmal darauf an, es gibt dann eben diese Krisenregionen, wo jetzt eine große Menge an Flüchtlingen gelandet ist, da sind halt die Umstände dann ganz anders und da gibt es dann halt andere Maßnahmen. Da ist dann häufig eben wirklich nur notwendig oder das, was am meisten erstmal hilft, erstmal Bildungsmöglichkeiten anzubieten.
Sprecher 1 Was macht euch vor Ort das Leben schwer?
Sprecher 2 Also in einem Land wie vielleicht das ich selbst auch im besten kenne, in einem Land wie Sierra Leone ist es einfach unglaublich schwer, Sachen ins Laufen zu bekommen, weil Erstmal, alles was irgendwie nicht funktionieren kann, wird auch nicht funktionieren. Das war auch beispielsweise unsere persönliche Erfahrung. Wir kamen da an, sind in den Bus gestiegen und nach einer halben Stunde war der Bus kaputt. Man kommt im Hotel an und da sollte eigentlich Wasser aus dem Wasserhahn kommen. Da kommt kein Wasser aus dem Wasserhahn und so weiter. Und so zieht sich das auch so ein bisschen durch die Projekte, dass es halt ganz, ganz viele Hürden gibt, dass immer mal wieder was schief geht. Absolute grundlegende Infrastrukturthemen einfach noch super holprig sind. Und das macht es halt schwierig, aber umgekehrt ist es dann halt wichtig, dass man dann wirklich auch Lösungen sucht, die halt wirklich simpel sind. die lokalen Gegebenheiten beachten und man da nicht abhängig ist von Strom zum Beispiel. Das wäre ein konkretes Beispiel.
Sprecher 1 Politisch aus werden euch möglicherweise Steine in den Weg gelegt von Seiten der Regierungen oder von anderen Machthabern? Oder seid ihr überall herzlich willkommen?
Sprecher 2 Also zum großen Teil, und was ich so sehe, ist es generell Nicht der Fall oder umgekehrt geht es in die Richtung, dass man eben versucht, so weit wie möglich zu kooperieren und es dann auch in den Rahmenbedingungen oder in Gruppen ganz gut funktioniert. Also jetzt am Beispiel wieder aus Sierra Leone, wenn man da jetzt eine Lehrer trainiert oder ausbildet oder eine Schule verbessert oder baut. Arbeiten wir dann da eng mit dem Bildungsministerium zusammen, Ministry of Education, dass diese Lehrer oder dass die Schulen dann jetzt halt ins öffentliche System mit reinkommen. Die Mittel sind da halt einfach limitiert. Aber ansonsten funktioniert das ganz gut. Wir hatten auch den President of Sierra Leone schon zweimal zum Marathon mit dabei, der ist dann auch mitgelaufen, hat er auch damit zum Ausdruck gebracht, dass er das durchaus toll findet, was die Organisation da vor Ort macht.
Sprecher 1 Ich kenne jetzt aus dem privaten Zusammenhang einer Organisation den Versuch in Afrika, angeleitet eben durch deutsche Fundraiserinnen und Fundraiser. In Afrika selber Fundraising durch afrikanische Menschen aufzubauen, also quasi Afrikanerinnen und Afrikaner zu spendern für innerstaatliche Projekte. Habt ihr über sowas auch mal nachgedacht oder ist das weit von der Realität entfernt?
Sprecher 2 Also in die Richtung Spenden haben wir nichts und Ich bin jetzt einfach nicht nah genug dran oder habe nichts mitbekommen, dass da was große Aussichten hat. Es gibt allerdings ein richtig cooles Thema, was ich auch persönlich kennengelernt habe. Zumindest eine kleine Einnahmequelle ist, das Team oder die Teams in den verschiedenen Ländern denken immer mal darüber nach, gibt es im Endeffekt kommerzielle Aktivitäten, die StreetShalt umsetzen könnte. Um Geld zu verdienen. Also ein großes Beispiel, das ist dann auch wieder eine Schnittstelle zu dem Marathon. Es gibt ein paar Geschäfte, ein paar Bars, die das Team von Street of Series Leone betreibt. Die dann eben einfach da sind, um Einnahmen zu generieren, die dann wieder reinvestiert werden können in die Projekte. Und das ist im Endeffekt so ein bisschen eine lokale Variante, eben Gelder zu generieren.
Sprecher 1 Verstehe. Wenn ich das jetzt gehört habe und entweder völlig verrückt bin und Lust habe, mitzulaufen, oder aber wenn die kleinere Hürde eher die ist, sagen, na, das Thema interessiert mich jetzt sowohl vielleicht inhaltlich als auch aus Spender. Als Spender. Was muss ich tun? Wie kann ich mit euch in Kontakt treten? Was ist denn der Weg, den du am ehesten präferierst?
Sprecher 2 Genau. Also wir haben eigentlich mit unseren Teilnehmern immer direkt persönlichen Kontakt. weil wir natürlich dann eben auch da sind, Fragen zu beantworten, ein bisschen mitzuhelfen bei der Planung oder eben das Thema einfach ein bisschen abzuklopfen. Also jeder, der das ganz interessant findet, Besucht einfach die Webseite streetchild. de zusammengeschrieben.
Sprecher 1 Verlinkt man natürlich auch, ne? Also das kommt in die Shownotes.
Sprecher 2 Genau, und da sind wir, da ist der Link, der Der nächste Martin Reise um der Informationen vorhanden und dann einfach bei Fragen bei uns anrufen oder das Kontaktformular nutzen Das Einfachste, du hattest es wurden ja auch noch mal kurz gefragt, gibt es auch andere Varianten? Wir haben inzwischen auch eine Fahrradversion des Ganzen. Das ist die Riot Sierra Lee Own Aktion. Die findet dieses Jahr in der neuen Variante statt. Und da geht es dann halt einfach auf einen Fünf-Tagestrip per Fahrrad quer durch Sierra Leone und es gibt auch eine verkürzte Variante, wo man noch einen Tag mit einem Bike unterwegs ist.
Sprecher 1 Ich sag mal so, fünf Tage Schleswig-Holstein zur Bewerbung von Projekten in Afrika habt ihr noch nicht vor.
Sprecher 2 Wir sollten nie nie sagen und ich denke, das könnte eine gute Schnittstelle werden.
Sprecher 1 Zumindest kann ich mir vorstellen, dass die Hürde zum Mitmachen weitaus geringer ist. Was mir auch gerade einfällt, weil das ja auch durchaus durch Viele Institutionen läuft so Kooperation mit Schulen, dass mal Schulen vor euch laufen oder mal Fahrrad fahren? Habt ihr da schon mal darüber nachgedacht?
Sprecher 2 Ja, also nichts ähm extrem breites, aber wir haben immer wieder eine Schule, die was mit uns macht, oder dann auch Einzelpersonen, die das anleihen. Also wir hatten dieses Jahr wieder einen Teilnehmer, der aus Würzburg kam. Der hat dann zwei Kindergartenläufe und einen Schullauf organisiert, wo eben seine eigenen Kids hingehen und hat da einen Riesenerfolg gehabt über diesen Mechanismus. Schullauf, die Kids laufen, für jede Runde gibt es ein paar Euro Spendengelder. Unglaubliche Summe zusammengesammelt.
Sprecher 1 Was macht ihr denn mit den Adressen, die ihr dann kriegt? Also ihr habt mal durch die Durch die Läufe habt ihr ja zumindest von jedem zweiten Kind die Adressen bzw. die von den Eltern hackt ihr da irgendwie noch nach?
Sprecher 2 Also wir bieten halt an, wer eben auf dem Laufenden gehalten werden möchte. Bis jetzt ist es halt einfach ein simpler Street Child Newsletter, den wir alle zwei Monate versenden. Versuchen wir da mit reinzubekommen. Ist mit Sicherheit aber auch noch Verbesserungspotenzial da, das ein bisschen besser zu machen. Einen großen Anteil der Leute bekommen wir gar nicht erst in unser Newsletter mit rein.
Sprecher 1 Schade, weil ich glaube, dass das ja auch ein Teil von Fundraising ist, da nochmal entsprechend zu kommunizieren.
Sprecher 2 Genau, definitiv.
Sprecher 1 Eine Schwachstelle noch. Es ist 2019 im Fundraising ein riesengroßes Problem, Personal zu finden. Also egal in welchem Bereich alle Organisationen ächzen. Ich habe irgendwie letztens noch von einer. vor zwei Tagen noch von einer Ausschreibung mitgekriegt. Die Ausschreibung kannte ich schon vorher, aber von einer bundesweit tätigen Organisation, eine Stelle der Unternehmenskorporation. die gut bezahlt war, die wirklich attraktiv war und auch noch in der Hauptstadt war und die Kollegin sagte mir, es hatte sich eine Person drauf beworben, eine ganze. Die konnten sie dann aber auch nicht nehmen. Also es ist verdammt schwer, gutes Personal zu finden anscheinend, weil einfach der Markt leergefähigt ist. Und du hast gerade gesagt, ihr wollt euch vergrößern und ihr vergrößert euch auch. Habt ihr konkret was offen? Sucht ihr jemanden für Deutschland, vielleicht auch für Basel?
Sprecher 2 Ja, also wir haben in der Tat gerade noch eine Stelle hier in Barcelona offen, wo wir eben ein drittes Teammitglied hier in unser Head Office mit reinbekommen möchten. Die Zielgruppe bei uns sind auch so ein bisschen die Die Rahmenbedingung der Stelle, die finanzielle Bezahlung der Stelle ist absolutes Einsteigerlevel. Also wir richten die in erster Linie auch an Praktikanten, die bei uns in der Vergangenheit waren, aber eine von denen ist in der Tat noch offen. Und ja, wie gesagt, in Deutschland haben wir jetzt halt praktisch nicht eine Teilzeitstelle geschaffen in Deutschland, dass jemand einen Fix für Deutschland immer ein bisschen mitarbeitet. Aber wenn Leute Interesse haben, können sie sich gerne mal bei uns melden. Und da können wir definitiv mal gucken.
Sprecher 1 Lieber Kollege, ganz herzlichen Dank bis hierhin. Gibt es noch irgendwas, was gesagt werden muss über euren Laden?
Sprecher 2 Nö, also ich fand das absolut spitze, wie du das Thema erstmal interessant fandest. Ich fand ja auch, hatte ich ja auch schon auf eurem Stand gesagt, euer Programm, euren Podcast wirklich eine super Hilfe für mich persönlich. Da so ein bisschen am Ball zu bleiben, die verschiedenen Trends mitzubekommen, die regelmäßigen Ausgaben mit Jonas sind super hilfreich, manchmal die Schwerpunktthemen.
Sprecher 1 Hör auf mit der Lobhudelei, weil du hast noch eine Aufgabe vor dir Wenn du regelmäßig den Podcast hörst, weißt du, dass du noch was machen musst. Nämlich, dein Job ist es jetzt noch. Ja, als Dankeschön, beziehungsweise diejenigen, die das ganze Ding hier gehört haben und sagen, das hat mir jetzt irgendwie gefallen und mich weiter und hat mir weitergeholfen, die dürfen jetzt eine Organisation ja mal 5 Euro oder 10 Euro spenden. die du aussuchst, die aber nicht deine eigene ist. Auf der einen Seite natürlich herzliche Einladung, euch zu spenden. Wir verlinken natürlich auch nochmal die Website und dort, das gefällt mir als online natürlich sehr gut, weil man kommt über die Spendenoptionen gar nicht, also man kommt da gar nicht dran zu verzogen. vorbei, weil das Spendenformular das erste ist, was man sieht. So sollte es eigentlich tatsächlich auch sein. Aber dein Job ist es jetzt, eine andere Organisation auszuwählen, die du als ja als Privatperson gut findest und der du gerne auch mal die ein oder andere Spende zugesichert haben möchtest.
Sprecher 2 Selbstverständlich, aber Habt ihr das natürlich mitbekommen in den vergangenen Ausgaben? Ich finde das auch eine super Sache. Ich fand es sehr spannend, wie ja vor ein, zwei Ausgaben über das Thema effektiver Altoismus gesprochen haben.
Sprecher 1 Oh, heiß. Bis heute, ne? Also da hat sich ja auf sozialmarketing. de noch Noch eine echt weitere Diskussion zu entsponnen. Also es gab dann nochmal einen Gegenentwurf von Kai Fischer und das ging dann in den Kommentaren auch alles noch heiß weiter. Also herzliche Einladung, auch da nochmal reinzuklicken.
Sprecher 2 Ja, also ich fand das auf jeden Fall super. Ich war persönlich überrascht, wie ich auf dem Kongress war, dass das Thema immer mal wieder aufkam und häufig auch etwas. Kritisch oder etwas ja kritisch oder manchmal wirklich negativ kommentiert wurde. Ich persönlich finde den effektiven Altruismus sehr interessant, vielleicht nicht jedes letzte Detail. Bis in den letzten, letzten Drücker, aber ich würde jetzt einfach mal als Link die effektivspenden. org-Seite nennen, die ihr ja auch in der Ausgabe besprochen habt. Da ist ja dann im Endeffekt Nur eine Schnittstelle da an verschiedene Organisationen, die sich eben den effektiven Altoismus als Ziel gesetzt haben, zu finden. Und ich persönlich spende da auch regelmäßig. Ich bin auch in diesem Netzwerk, welches sich Giving What We Can nennt, wo man sagt, man spendet einfach fixen, einen gewissen Prozentsatz seiner Einnahmen
Sprecher 1 Ich danke dir sehr. So wird’s geschehen und ich glaube, dass das vielleicht wieder dazu sorgt, dass wieder ein bisschen mehr Benzin als vorher gegossen wurde. Also ich höre ja auch so ein bisschen in die Szene rein und es, also da gibt es aus meiner Sicht eigentlich fast nur Extremmeinungen zu, nämlich in die eine und in die andere Richtung. Umso wir werden es beobachten, umso spannender. Du gehst jetzt wieder an den Strand, oder?
Sprecher 2 Nö, ich werde noch ein bisschen was arbeiten. Und heute, wie gesagt, ist es hier bewölkt. Von daher kein perfektes Strand mitten.
Sprecher 1 Ah, langweilig. Ja, hier scheint tatsächlich gerade mal die Sonne, aber ich muss vielleicht auch nochmal auf die Autobahn und muss noch weg. Ah! Das war schön, ganz herzlichen Dank. Ich freue mich sehr, lieber Florian, dass du uns angesprochen hast, denn sonst wäre es irgendwie, glaube ich, gar nicht zu dieser Folge gekommen. Und ich wünsche dir und wünsche euch Ganz viel Erfolg weiterhin für die Arbeit. Und ja, diese Fahrradgeschichte werde ich mir tatsächlich mir mal etwas genauer anschauen, weil Fahrradfahren tue ich tatsächlich gerne und viel, aber laufen Marathons ja, Leone, das Wird schwierig. Alles Gute dir und euch und ja, Olla. Ne, Olla ist Begrüßung, ne? Oder? Sag mal.
Sprecher 2 Olla ist Begrüßung. Zum Abschluss können wir vielleicht ein Adios.
Sprecher 1 Adios. Adios, lieber Florian. Alles Gute nach Barcelona.
Sprecher 2 Tschüss.