Jona und Maik über effektives Spenden und den effektiven Altruismus.
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Transkript
Sprecher 1 Und ich wollte mit Freude schöner Götterfunken anfangen. Hat nicht geklappt, Jona. Warum? Ich weiß nicht, ich habe das einfach nicht. Freude verloren? Nee, nicht Freude verloren. Ich hoffe, ihr habt Freude da draußen. Es ist Montag, der 27. Mai 2019. Und das ist die Fundraising-Radiofolge Nummer 87. Glück auf. Moin. Moin. Also wenn ich in wenn ich in Brandenburg wohnen würde, ja, hätte ich heute Morgen auch einen Kater.
Sprecher 2 Ja, ich habe auch unter anderem Kater, weil ich ein schönes Wochenende in Brandenburg auf einem Waldzeltplatz verbracht habe, aber. Wir haben gestern den großen Wahlabend gehabt und da war eben unter anderem auch Brandenburger Kommunalwahlen und eben die Europawahl. Und in meiner Gemeinde, ich bin ja, ich glaube in dem Fall so eine klassische Speckgürtelgemeinde, kommt es dann zu dem absurden Ergebnis, dass in meiner Gemeinde die AfD ganz knapp vor den Grünen, ganz knapp vor der CDU liegt. Das heißt, die zwei stärksten Parteien bei uns für die Europawahl, AfD und Grüne waren. Bei der Kommunalwahl gleicht sich das dann zum Glück immer ein bisschen aus, weil… Ja, dank Wahllisten, Freien Wählerlisten, Wahlliste, Freiwillige Feuerwehr, den Parteilosen. haben wir wirklich Wahlliste Freiwillige Feuerwehr. Das AfD-Ergebnis dann nicht ganz so schlimm ist, die haben bei uns jetzt erstmalig jemanden im Gemeinderat haben drei Plätze, können nur zwei davon besetzen. Und das ist schon insgesamt schwierig. Aber insgesamt stärkste Partei mit einem sehr geringen Ergebnis, also einem sehr hohen Ergebnis für die AfD in Brandenburg. aber stärkste Partei mit 20 Prozent bedeutet natürlich auch, dass es einfach keine Volksparteien mehr gibt oder nicht gab sozusagen, sondern wir haben jetzt. . In Brandenburg halt irgendwie, was haben wir jetzt, fünf Parteien, über zehn Prozent. .
Sprecher 1 Die ARD hat gestern in der Wahlberichterstattung schon von den ehemaligen Volksparteien gesprochen. Aber weil du das jetzt gerade sagst, Speckhürtel Berlin und Liste Freiwillige Feuerwehr, also ich habe manchmal das Gefühl, ich lebe hier noch im Im Glückseligen Land, ja. So der ehemals rote Rohrport ist, hat sich ja auch gewandelt. Aber wenn ich jetzt gerade mal so meinen Wahlbezirke schaue, 10% Deppenausschuss hast du immer, ne? So 10%. Und bei uns geht es halt noch, ne? Also du hast wirklich eine breite Mehrheit irgendwie aus Grün, Schwat und Rot. Ich glaube, die waren mittlerweile irgendwie auch fast alle Drei irgendwie gleich stark, ich habe jetzt am Endergebnis gar nicht mehr geschaut. Aber was mich am meisten wirklich immer richtig wurmt ist, und das glaube ich, wäre, wenn ich bei dir jetzt wohnen würde und deinen Alltag hätte, dein Alltag ist ja in der Regel nicht in Brandenburg und du bist viel unterwegs, aber Wenn ich im Supermarkt wäre, ja, oder wenn ich über die Straße gehe oder mein Kind zur Kita bringe oder zur Schule, ich würde mich immer fragen, wer war’s? Also Gutes.
Sprecher 2 Aber das ist ja auch immer von Region zu Region unterschiedlich und das ist ja auch immer die Frage, wer wählt wen, aus welchem Grund. Also wir haben jetzt hier von 28 Sitzen. drei an der AfD, das sind eben genau diese zehn Prozent. So und Immerhin AfD und keine NP-Dealer drin und drin gehabt, aber so für das Gesamtbundesland ist natürlich.
Sprecher 1 Da ist die AfD auf der Eins, darf man nicht vergessen.
Sprecher 2 Und wenn wir uns dann noch irgendwie Sachsen anschauen, wo das Verhältnis ein bisschen anders ist, weil die anderen Parteien nicht so gleichmäßig verteilt sind wie in Brandenburg. sondern die CDU schon noch stärker. Aber da hat die AfD irgendwie für die 30% und das bedeutet schon, dass wir da So wie ich fürchte, langfristig nicht an irgendeiner Regierungsbeteiligung der AfD vorbeikommen, wenn dieser Trend.
Sprecher 1 Hilf mir nochmal, es sind Landtagswahlen 2019. Ich weiß Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Brandenburg auch.
Sprecher 2 Ich glaube auch ja, diesen Herbst haben wir auch. Das wird dieses Jahr aus meiner Sicht hoffentlich noch nicht zu einer Beteiligung der AfD an der Regierung kommen.
Sprecher 1 Ja, eine Blockkoalition, ne?
Sprecher 2 Also, das habe ich gesehen. Da kommen wir nicht dran vorbei. Also, das ist ja immer die Frage, wie entzaubert man Parteien? Und ich finde das eine ziemlich unangenehme Vorstellung. die Entzauberung durch Politik zu sehen und wenn wir nach Österreich schauen, dann ist da halt nicht so viel mit Entzauberung. So, wenn wir dann irgendwie 2% weniger FPÖ haben nach so einem kleinen Skandal. Ich erlaube mir ein bisschen dieses Land zu kennen.
Sprecher 1 Also jetzt nicht Brandenburg, das kenne ich überhaupt nicht, aber Österreich. Krass, ne? Österreich ist nicht mehr irgendwie näher als Brandenburggefühl. Aber da brauchst du doch nur in jedes Beisel gehen, ja, oder in jeden wie de Kneipe gehen, ja. Das was da was da auf dem Video geredet wurde, ja, vom Strache, das ist das, was du da ständig hörst. Also jetzt nicht in urbanen Studentenstädten, ja, wo irgendwie junge Leute unterwegs sind, aber so richtig schön auch im Land Ja, da hörst du das doch genau und das ist für dir doch kein Schock, was da gewesen ist. Warten wir mal ab, während wir hier quatschen. ist, ähm, also wollen wir über Österreich reden, aber während wir hier quatschen, findet ziemlich zeitgleich das Misstrauensvotum gegen Kanzler Kurz statt.
Sprecher 2 Mal schauen, was da bedeutet. Ja, aber das ist ja auch erstmal eine kurzfristige Sache. Und bei dem Wahlergebnis von gestern wird das auch. Aber also wenn du dann alles ÖVP noch dazu gewinnen. Das haben wir im selben Stile eben hier. Ich fand die Europawahlergebnisse deshalb so. Kraft, weil wir eben einmal einerseits diese Klimawahl haben, also schon einen sehr ordentlichen Anstieg der Grünen und ging ja durchaus rum, auch gerade so diese ganzen Vergleiche der unter 30-Jährigen und der über 60-Jährigen. Entschuldigung, ganz kurz noch von wegen unter 30-Jährigen unser
Sprecher 1 Unser Ministerpräsident NRW hat heute einen rausgehauen. Ich kann das Zitat jetzt nicht wörtlich übernehmen, weil ich es auch nur übertragen gelesen habe. Dass man diesen ganzen Menschen, die doch jetzt da irgendwie pro Klima gewählt haben, mal sagen müsste, dass das alles gar nicht so schnell geht, dass das einfach Generationen bräuchte, wo ich sage, ja, aber. Ihr habt’s einfach nicht verstanden. .
Sprecher 2 Ja, so und auf der anderen Seite haben wir jetzt bundesweit ja kein Erstarken der rechten Parteien gehabt. Also die AfD hat ja ordentlich zugelegt, aber ja im Verhältnis zu Bundesweiterungsparted. Bundestagswahl sogar ein bisschen verloren. Aber wenn man dann halt auf Ostdeutschland schaut, ist das halt auch ein Zeichen von einer Spaltung und Spaltungen sind nie gut. Was dann nicht hilft, ist, sich dann immer mit Kleinigkeiten zu beschäftigen, in meiner wunderbaren Blase fand dann irgendwie die Hauptwählerbeschimpfung dann eher Richtung der Partei-Di-Partei statt. Habe ich auch mitbekommen. Oh, das ging ja richtig. hoch, ja. Dass sich irgendwie gefühlt alle parteipolitisch Engagierten in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr darüber aufgeregt haben, dass die Partei jetzt zwei Menschen ins Europaparlament, nee, nur zwei Ergebnis, ins Europaparlament schicken. Und Also richtig, richtig richtig hin in dem Bereich Wählerbeschimpfung. Das gleiche sehen wir bei rechten Parteien auch Das stimmt ja zu einem Teil, so eine Form der Beschimpfung immer, aber eben auch immer nur zu einem Teil. Es gibt halt immer multiple Gründe, warum Menschen welche Partei wählen. Ich bin jetzt auch kein Fan davon. Und die Partei, die Partei zu wählen, wird es nicht machen, aber besser als nicht zu wählen. Ich kann das genau wählen.
Sprecher 1 Ich kann das durchaus nachvollziehen, das zu tun. Einfach weil du hast vielleicht die Schnauze voll von den ganzen großen Parteien. Du hast keine Möglichkeit, siehst für dich persönlich keine Möglichkeit mehr, deine eigene persönliche Meinung durchzuziehen. Und dann kommt Sonneborn, ja, in der ersten Legislaturperiode geht er rein und macht ausschließlich Satire mit allem drum und dran, zieht er bis zum Ende durch, aber gibt dann zum Beispiel, jetzt ja auch vor kurzem auf Tier Online noch ein Interview. wo man durchaus die Frage stellt, huch, der ist ja doch reflektiert, oder? Also wo wirklich auch nochmal, wie ich finde, persönliche Meinung, Durchaus reflektiert benannt wird, wo er politisch steht, und dass er auch erklärt hat, dass er in mehreren benannten Abstimmungen durchaus Zügeln an der Waage war. Wo es nämlich dann darauf ankam, wirklich eine Stimme Mehrheit bestimmte Dinge durchzukriegen und wo er sich dann doch eher im linksgrünen Milieu dann platziert hat. Und wenn du als Wähler nicht weißt, was du wählen sollst, weil du in diese ganze große Masse nicht mehr rein kannst oder willst, oder auch, ich sag mal Für mich waren die Grünen durch diese Kommunikations-Eskapaden von der Frau Trüpel überhaupt in keinster Weise wählbar dieses Mal. Überhaupt nicht. Auch wenn es nur ein Einzelfall war, dann könnte die Partei eine Option sein, um zu sagen, okay, ich möchte meine Stimme nicht verschenken und ich möchte dafür sorgen, dass es irgendwo in diesem Milieu eine Abstimmung gibt, ja, und dann gebe ich der Partei das meine Stimme, damit sie nicht verschenkt ist. Also ich kann das nachvollziehen. Aber zur Beschimpfung würde ich mich dann da aber nicht hinreißen lassen.
Sprecher 2 Ja, eben, also aus meiner Sicht besser als nicht wählen, ist das allemale. Bin mal sehr gespannt. Zweitkandidierte war mal bei uns in meiner Jugendorganisation früher als FSJler tätig. Deswegen kenne ich noch ein wenig. Besser.
Sprecher 1 Der Andi Weiland hat einen schönen Tweet gestern Abend noch rausgehauen und er hat gesagt: Mein Gott, nur weil ihr den Nico Semsrotten mal ohne Kapuze sehen wollt, möchtet ihr ihn nicht wählen müssen. Er könntet ihr euch auch meine Fotos anschauen, wo ich sage, nein. Die Frage ist Werden wir ihn überhaupt ohne Kapuze sehen?
Sprecher 2 Genau, also Andi war mit mir in derselben Jugendorganisation. Wir haben dasselbe Archiv sozusagen. Lustig. Naja. Aber also ich finde. Also ich finde Wählerbeschimpfung nach einer Wahl ist irgendwie auf dem gleichen Niveau wie so eine CDU, die auf so ein Rezo-Video. reagiert und erstmal irgendwie sagt, ja, das ist ja kein Journalismus und sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzt. Und das ist aus meiner Sicht. Nie hilfre.
Sprecher 1 Da hat die FATS heute auch nochmal schön nachgetreten. Auch nochmal quasi jeden Menschen, der das Rizzo-Video geliked hat, nochmal als dumm dargestellt.
Sprecher 2 Ja, gut, die hat da mehrfach nachgetreten in sehr unangenehmer Weise. Aber ich glaube einfach, dass das als Beschäftigung nicht funktioniert, sondern man muss ja immer schauen, für was steht sowas. Und da finden wir vielleicht auch den Weg dann doch mal wieder rüber ins Fundraising.
Sprecher 1 Wir haben einen Fundraising-Podcast und uns wird immer wieder vorgeworfen, wir labern zu viel. Also wir müssen den Bogen kriegen. Das ist manchmal auch der Fall.
Sprecher 2 Nein, aber Wählerbeschimpfung ist aus meiner Sicht so wenig produktiv wie Spenderbeschimpfung. Wir hatten das beim Thema Notre Dame, gab es dann auf dem Fundraising-Kongress ja auch eine ganze Keynote zu. Das dann eben auch, sehr viele eben auch, gerade im Fundraising-Bereich oder im Non-Profit-Bereich, so, da geht jetzt so viel Geld in den Aufbau von Steinen, die Leute sollen nochmal für was ordentliches spenden. Und das gibt es bei jeder Großspenderinitiative, insbesondere irgendwie aus den USA. Ich weiß nicht, ich finde das sehr, sehr wenig hilfreich. Also auch da, ich würde nicht für Notre Dame spenden. So, genauso wie ich irgendwie. vielleicht keine Spaßpartei wählen kann, aber ich hatte bisher auch noch nie das Problem, irgendwie eine gute Alternative zu finden. Und das ist aber im Spendenbereich doch genauso. Warum schimpfen wir jetzt auf Menschen, die was Gutes tun und vielleicht nicht ganz in unserem Sinne, anstatt mal auf die Leute zu schimpfen, die nicht spenden, die gar nichts tun, die gar nichts machen. Und dann muss sich ja den einzelnen Menschen doch bitteschön ihren Willen lassen und entweder muss sich systemisch was daran ändern, dass wenn ich mich jetzt über Steuersparnisse vom Spenden aufrege oder so dass das als System nicht funktioniert oder ich muss dann eben dafür werben, dass es anders läuft. Aber da jetzt irgendwie loszugehen und zu sagen, ähm. . Volk-Tub ist aber böse da jetzt, so viel Geld drauf zu werfen, führt am Ende wieder nur dazu, dass insgesamt weniger gespendet wird, oder . Respektive das am Ende weniger gewählt.
Sprecher 1 Ja, was ich beobachtet habe, ist, dass diese Notre-Dame-Diskussion, die ja jetzt auch schon einige Wochen her ist, wobei sie uns, glaube ich, in den nächsten Jahren noch massiv beschäftigen wird, weil jetzt auch schon Frage gestellt wird, ob das Geld überhaupt reicht. Gesammelt wurde, dass die nahezu kaum auf irgendeiner rationalen Ebene geführt wurde, sondern sehr, sehr stark emotionalisiert wurde Auf dem Kongress nicht, da fand ich auch die Rückfrage und auch den Einwurf, ähm, oder die Einwürfe, die nach der Keynote kamen, fand ich durchaus rational. Aber das, was ich sonst erlebt habe, ähm Ausschließlich emotional ist. Also ich habe auf Handwesen evangelisch. de gab es, habe ich damals, als es ganz frisch war, habe ich mal versucht In den versuchen dann nommende Diskussion anzustoßen und habe da mal so meine Gedanken reingeschmissen und dann kam sofort eine Rückmeldung eines Kollegen, nee, das wird er überhaupt Nicht sehen, es ist das und das und das. Daraufhin meldete sich jemand bei mir, aber nicht öffentlich, weil er das nämlich nicht öffentlich tun wollte, dass er da sich sehr darüber aufgerecht hätte, dass es so ist, wie es wie es da beschrieben wurde, also auf den Kommentar des Kollegen, und dass er da quasi mehr oder weniger die Wende hochgehen würde. Ich konnte ihn leider nicht davon überzeugen, das in die Diskussion zu schmeißen. Aber da wurde eine rationale Diskussion sofort emotional. Und das habe ich auch Neben Gesprächen auf dem Kongress gemerkt und auch in Gesprächen hier, die ich so in meiner Blase geführt habe, das ist unheimlich schwer zu trennen. Und ich glaube auch, dass ich mir persönlich da aber kein Urteil über Notre Dame. besond im Sonderen erlauben könnte, weil ich glaube, dass das noch sehr viel mit Frankreich an sich zu tun hat, mit der französischen Kultur, mit dem Nationalheiligtum. Auch die Bedeutung von Nationalheiligtümern und auch von geschichtlichen Dingen für, jetzt kommt so ein blöder Begriff, die Nation, ja, und dann die Nation und ihren Einzelnen. Ich glaube, dass da kommen bei Notre Dame sehr, sehr, sehr viele individuelle Dinge zueinander, die ich, glaube ich, gar nicht unbedingt auf Deutschland projizieren könnte. Bin mir da nicht so sicher.
Sprecher 2 Nö. Ich finde es halt nur witzig als Berufsstand jetzt der Fundraiser und ich finde die einzige wichtige Aufgabe, die ein Fundraiser wirklich leisten muss. ist, sich in einen Spender hineinversetzen zu können, weil der Fundraiser letzten Endes derjenige ist, der eben zwischen Spender und Organisation in Anführungszeichen vermittelt und ja, dann hilft eben Spenderbeschimpfung nicht, sondern ich muss als als Fundraiser eher versuchen zu verstehen, warum machen Menschen etwas, warum reagieren die darauf und dann Kann ich mir ja da die Zukunftsformel zusammenbauen und kann da professionell reingehen. Ich habe auch nichts dagegen, wenn sich einzelne Leute irgendwie darüber aufregen. Ich finde es bloß immer sehr, sehr schwierig, dass dann auf dieser persönlichen Ebene, also Menschen, die etwas tun, dafür zu kritisieren, dass es doch in irgendeiner Form besser ging. Das gibt es im Politischen, das gibt es im Fundraising, das gibt es in jeder Form von Aktivismus, wo wir uns dann immer eher unter denen, die dasselbe Ziel in irgendeiner Form verfolgen, erstmal zerfleischen, anstatt zu schauen, wie schaffen wir es überhaupt, dass da mehr Leute reinkommt.
Sprecher 1 Wie ein wunderbarer Übergang zu einem anderen Thema, was im Laufe der letzten Tage durch diese Szene gewabert ist, der wo ich glaube, wo man sich auch hervorragend dran reißen kann und wo ich auch für mich merke, dass ich emotional werde und das Rationale gerne verlasse. Und zwar hat der geschätzte Kollege Jörg Reschke auf sozialmarketing. de ein Interview gemacht mit dem Sebastian Schwieger Und Sebastian Schweger, muss man sagen, ist auch schon seit ganz, ganz vielen Jahren im Fundraising, gar nicht mal unbedingt im Fundraising, doch auch im Fundraising, aber auch in der sozialen Aktivitäten, Szene präsent. Ja, vielleicht fasst du das zusammen. Also hat bei Betterplace lange Jahre gearbeitet, hat das Social Camp mitinitiiert, hat Hellpedia, eine Plattform, die ich bis heute dringendst vermisse, weiß nicht, mitgegründet oder alleine gegründet, da weißt du mehr, keine Ahnung. Ich habe Sebastian, ich glaube, irgendwie erst nur ein oder zweimal wirklich persönlich getroffen. Ich kenne ihn wirklich nur von Weib her. Auf jeden Fall hat Sebastian ein neues Projekt und dieses Projekt ist eine Website und eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. unter dem Namen effektivspenden. de. Und Jörg hat ihn auf Sozialmarketing interviewt und hat Ihnen so gefragt, was steckt denn eigentlich hinter effektivspenden. de und was wollt ihr, was macht ihr? Und dann stellte sich ziemlich deutlich heraus, das, was sie machen wollen. doch irgendwie dem neuen Begriff des effektiven Altruismus sehr nah ist. Also sie bezeichnen sich jetzt selber, so wie ich es gelesen habe, noch nicht als effektiven Altruismus. Effektive altruisten, aber befinden sich da sehr stark im Austausch und gehen, neigen schon sehr, sehr stark in diese Richtung.
Sprecher 2 Und dieses Interview. Ich würde schon auch sagen, also effektivspenden. org ist Eine Plattform, die es leichter machen soll, effektiv-altruistisch, wir reden ja gleich nochmal über effektiven Altruismus, zu betreiben. Die sozusagen auch da wieder versucht, eine Vermittler. Funktionen darzustellen zwischen sozusagen Wissenschaft, die schaut, wie eben effektiv gespendet werden kann, und den Organisationen. für die man dann spenden kann, leisten dann auch Spenden weiter, wenn es internationale Organisationen sind, um die Spender könnte.
Sprecher 1 Also Sie leiten Spenden weiter, auch zu 100 Prozent. Es gibt uns zwar an, wie sich die entsprechenden Kosten dann auch nicht aufteilen, aber wo die herkommen, nämlich durchaus privat und durch andere Spenderinnen und Spender. Nichtsdestotrotz hat dieses Thema auch auf dem Fernwärsen-Kongress schon seinen Platz gefunden. Es ging dort auch, ich war nicht dabei, aber es ging auch dort um den effektiven Altruismus. Ich habe irgendwann einen Ökermann getroffen, der rannte mal an mir vorbei und sagte irgendwie, ja, ich würde mich damit auch möglicherweise mal mit beschäftigen wollen und so. Also es ist gerade irgendwie in der Fachszene durchaus in aller Munde und ich erlebe momentan kaum ein Thema, was die Menschen Mehr Trend, also fachlich gesehen mehr Trend. Ich erlebe momentan kaum ein Thema, was so stark emotionalisiert wie dieses Thema, wo jeder irgendwie eine Art von Meinung hat. Und das finde ich gut. Also ich finde es seit langem seit langem endlich mal wieder was, worüber man sich reiben kann, auch wenn ich da eine ganz klare Position zu habe, also eine persönliche Position, finde ich es super, dass endlich mal wieder was ist, worüber man streiten kann. Und das konnte man auch an den an den wenigen Kommentaren unter dem sozialmarketing. de Beitrag schon sehen. Aber auch auf Facebook durchaus die Kritischsten Kommentare zu dem Hinterfragen vom effektiven Altruismus waren die, die auch die meisten Likes bekommen haben. Also ich glaube Wir gehen das jetzt ran, müssen wir es erstmal erklären.
Sprecher 2 Wir müssen es erstmal kurz erklären und dann interessiert mich deine Meinung. Also, effektiver Altruismus ist sozusagen die hyperrationale Form des Spendens. nämlich die Überprüfung dessen, mit welchen Mitteln ein bestimmtes Ziel möglichst effektiv zu erreichen ist. Also im klassischen Fall böse gesagt sozusagen, wie kann ich mit einem Euro am meisten Leben retten, wenn mein Ziel ist sozusagen, Menschheit zu retten. Aber das gleiche gilt für Tierleid reduzieren, das gleiche gilt für Bildung. Ist das so?
Sprecher 1 Nee, ist das so, was ich, so wie ich effektiven Altruismus verstanden habe, ist das höchste Ziel überhaupt, was wir In der Solidarität erreichen können, dass die Rettung von Menschenleben und da kommt erstmal gar nichts so. Und deswegen hat Hat einen effektiven Algeholismus lediglich die Menschenrettung erstmal Vorrang. Und dann im zweiten Schritt wird geguckt, wie schaffe ich das denn am effektivsten und am besten und am sinnvollsten.
Sprecher 2 Nee, es geht darum, am meisten Gutes zu bewirken. Und was dann gut ist, muss ja erstmal jeder selber sozusagen für sich definieren. Meistens geht es dann eher um Armutsbekämpfung, auch schon mehr als Lebensrettung. Das ist so, dass. . Poster-Child sozusagen, mit dem auch die ganzen, also wozu es am meisten Studien gibt, wozu es an meisten Entwicklungen gibt. Aber vom Grundprinzip lässt sich das erstmal auf jedes Ziel anwenden. So wie ich das verstehe. Also klassischerweise eben gibt es diese globale Armut, hier wohl gibt jetzt auch erste Sachen im Bereich Klimaschutz. international erste Studien dazu, wo man dann wirklich guckt, nehmen wir mal so einen Atmosphäransatz, wo ich also sage, es geht um CO2-Kompensation, da wird es dann natürlich wichtig, irgendwie rauszufinden, wo kann ich denn mit möglichst gering Geld sozusagen möglichst viel CO2 zu kompensieren, ist das denn überhaupt sinnvoll, Fördergelder für Gebäudesanierungen, also ökologische Gebäudesanierung? auszugeben oder könnte ich mit der gleichen Menge Geld nicht, indem ich glaube, das klassische Atmosphärbeispiel ist Solarkocher in der Sahelregion finanziere viel mehr CO2 einsparen bzw. CO2-Ausstoß verhindern. Und deshalb lässt sich dieses Konzept sozusagen eigentlich auf die verschiedenen Probleme anwenden. Aber es ist eben immer dieser hyperrationale Ansatz. Es ist eben immer, auch wenn das Thema sehr emotional diskutiert wird, eigentlich der Versuch der Herausnahme jeglicher Emotionen. Und das ist jetzt erstmal dem klassischen Fundraising entgegengesetzt aus meiner Sicht. Das ist erstmal damit ja ein radikal anderer Fundraising-Ansatz. Wir haben den. ja in jeder Form von Wirkungsmessung und das ist eben die extremste Form von Wirkungsmessung. Und was aus meiner Sicht deshalb daran erstmal nur problematisch ist, ist, also erstmal funktioniert es natürlich nur, wenn ich ganz klar weiß, was mein Ziel ist. Also ich muss für mich ja selber schon definieren, okay, wir wollen Armut bekämpfen oder wir wollen die Klimakatastrophe verhindern oder wir wollen. Und dann ist es natürlich ein relativ scheuklappenartiges Herangehen, in dem ich eben mich ganz stark auf ein Ziel fokussiere. Wenn ich das aber habe, ist es aus meiner Sicht total gut. Also wenn ich jetzt Was haben wir hier? Die Bilder-Melinda-Gates-Stiftung, die sich vor allem darauf fokussiert, bestimmte Krankheiten auszurotten, soweit das denn möglich ist. Und dann gehen die da hyper rational ran und versuchen das eben auf die verschiedenen Wege und errechnen sozusagen, was der beste Weg ist. Das Problem ist eben dann nur, wenn die Organisationen, und das kommt eben auch vor, dann nicht mehr links und rechts schauen und dann eben den Human Touch vergessen, dann eben. . nicht mehr als als als allumfassend äh Organisationen da sind, wenn die dann Nehmen wir mal das Beispiel, was wir gerade in letzter Zeit beim WWF hatten, aber was ja insgesamt im internationalen Naturschutz häufig das Problem ist, da ist dann häufig ein Problem sozusagen zwischen Natur- und Artenschutz und Rechten indigener Völker. Und wenn ich das zu sehr nur auf eine Sache fokussiere, dann kann es halt mal sein, dass ich dabei irgendwie Die anderen aus meiner Sicht ebenso wichtigen Themen vergessen. Nein, wie bei dir krummel das. Das ist deine Meinung.
Sprecher 1 Mir geht da so viel durch den Kopf, aber aus meiner Sicht ist dieser Also vielleicht muss man eins noch vorwegschieben, ich will es nicht sofort jetzt hier wieder kompensieren, aber ich, mir sind Dinge wie Qualitätsmanagement, Kennzahberechnung, Optimierung von Prozessen, ist mir überhaupt nicht fremd. Ganz im Gegenteil. Auch das Thema Automation besser machen. Ich finde es großartig, ich finde das wichtig. Aber Das, was der effektive Altruismus in der Form, wie ich es bislang verstanden habe, will, ist aus meiner Sicht zutiefst unmenschlich. Also nicht im Sinne von unmenschlich, dass die Ziele nicht menschlich sind, sondern im Sinne der Psychologie unmenschlich. Wir sind keine Androiden. Und der Mensch ist kein Computer, der nur 1 und 0 kennt. Sondern der Mensch ist. Wir können ohne Emotionen nicht leben. Wer sich in den letzten Monaten oder Jahren ein bisschen mit dem Thema Marketing oder auch Sozialmarketing auseinandergesetzt hat, und festgestellt hat, dass es eben, dass viele Dinge, die wir vor zehn Jahren im Marketing noch gedacht haben, so gar nicht mehr stimmen, weil wir doch viel mehr emotionaler getrieben sind als Als wir es bislang gedacht haben und dass Entscheidungen eben in den meisten Fällen bei uns nicht rational getroffen werden, sondern dass Entscheidungen bei uns im Kopf ausschließlich oder zu einem größten Teil emotional getroffen werden. Der Merkmal Das hakt mit diesem Ansatz.
Sprecher 2 Wobei das ist ja jetzt gar kein Argument gegen effektiven Altruismus von deiner Seite, sondern nur, du glaubst nicht, dass es funktioniert.
Sprecher 1 Ich glaube, dass der Ansatz auch völlig brutal ist, weil ähm Vertrauen, also ich gebe Geld oder ich gebe Spenden in eine Organisation. Wenn ich, also aus unterschiedlichen Gründen, und das sind ja auch die Die Spendermotivation oder auch das, was man im Fundraising ja durchaus schon untersucht hat. Auf der einen Seite, indem ich mit meinem Geld was erreichen kann, Das ist, also indem ich Neues schaffe, indem ich bessere Lösungen schaffe, das widerspricht dem effektiven Altruismus auch nicht. Aber zum zweiten. Indem ich mich selber gut dabei fühle. Also indem bei mir eben Oxytocin und Dopamin ausgeschüttet wird und ich glücklich werde damit und insbesondere, das ist in den letzten Jahren ja viel stärker geworden, dass ich den Menschen vertraue, den ich das Geld gebe. So, und ich gebe den Menschen Geld, oder ich würde jetzt deinen Verein unterstützen, weil du als Relais zur Verfügung stehst und mich davon überzeugst. Und dann ist mir im Zweifelsfalle völlig egal, ob der AOI jetzt ein bisschen besser ist als der andere Verein, der hier bei mir um die Ecke aktiv ist, weil ich genau auf der Vertrauensebene weiß, der Jona macht das schon. Das ist schon richtig. So, und dieses Vertrauen. ist für die Gemeinnützigkeit und für die Sozialwirtschaft unheimlich wichtig. Und aus meiner Sicht, so wie ich den effektiven Altruismus verstehe, würde der quasi. Ja, zugunsten einer reinen Zahlen und wirkungsbasierten Messung irgendwie hat Akta gelegt. Und das finde ich falsch. Und letzter Satz noch dazu. Ich kämpfe ja irgendwie auch schon seit ganz langem dafür, dass das kirchliche Projekte einfach. . Besser werden, dass sie professioneller werden. Sowohl in der Außendarstellung als auch im Fundraising. Da sind viele Dinge einfach oft gut gemeint und gut gemeint ist das Gegenteil von gut, das wissen wir alle. So, nichtsdestotrotz, um da mal wieder beim Beispiel Kirchturm zu bleiben, Spenden die Menschen in ihrem Ort dafür, dass der Kirchturm erhalten bleibt, dass der Kirchturett wird. Und das ist für sie eben nicht nur die reine Spende, sondern es ist eine Solidaritätshandlung, die dafür sorgt, um es mal ganz weit auszuführen, dass letztendlich das ganze Leben in dem Dorf besser ist. Und das kann ich in eine Wirksamkeit nur sehr, sehr komplex mit einbauen. Und es hat in dem Fall auch nichts mit der Rettung von Menschenleben zu tun, sondern eben dafür, dass ein Zusammenleben in einem Ort besser funktioniert und dadurch auch ein bisschen ein hoher, ein besserer Wohnwert entsteht, dass eine eine bessere Kommunikation zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern existiert und das kann man eben nicht runterrechnen auf, kommen wirklich die 50 Euro beim Sandstrahler des Kirchenturms an. Und das ist für mich alles das ist für mich alles zu satz zu stark androidisch runtergebrochen. Sorry, echt
Sprecher 2 Wie drüsel ich das jetzt aus? Es ist sehr viel Emotion drin, muss man sagen. Also ich glaube, zum einen ist es nochmal ein wichtiger Unterschied, weil du gerade den EOI genannt hast. Es geht um In erster Linie um Effektivität, nicht um Effizienz. Das heißt, in erster Linie geht es um Wirkung und nicht darum, äh. . wo jetzt irgendwie die Overhead-Kosten am geringsten sind oder so, sondern es geht, auf der zweiten Ebene ist das natürlich auch wichtig, aber es geht schon eher darum, sozusagen, mit welchen Mitteln erreichen wir unser Ziel. am besten. Ich kann ja 100% meiner Spenden weitergeben für ein total tolles Projekt, was aber am Ende eben überhaupt niemandem geholfen hat oder nicht den richtigen Leuten geholfen hat, haben wir in vielen Bereichen ja auch immer wieder. Also das würde ich einfach nur einmal nochmal voneinander trennen wollen Und dann glaube ich, ähnlich wie du natürlich, dass sich so ein Ansatz nicht auf jeden Bereich beziehen lässt. Vor allem, weil der Aufwand einfach viel zu hoch ist in manchen Bereichen, das überhaupt rauszufinden, was jetzt die effektivste Möglichkeit ist. Und zum anderen aber eben auch Weil der Aufwand pro Ansatz sozusagen so hoch ist, dass wir damit gar nicht mehr die Möglichkeit haben zu experimentieren. Und wenn du jetzt sagst zum Beispiel. . Ich will ein möglichst tolles Zusammenleben in meinem Dorf haben. Das kriege ich nicht in diese Form von studienbasierten. vorhaben. Aber deshalb gibt es ja eben so diese verschiedenen Bereiche, die sich besonders hervorgetan haben im Bereich effektiver Altruismus, was jetzt irgendwie eben Armutsbekämpfung, Tierleid, Klimaschutz und solche Themen sind, auf die sich das übertragen lässt. Die eben auch, und da ist dieser Ansatz glaube ich am effektivsten, die auch global angehbar sind. weil sich da eben der Maßaufwand und der auch Überprüfungsaufwand am meisten lohnt. Und dann würde ich schon nochmal unterscheiden in der Frage, sozusagen, ist das. Ein guter Ansatz, um Menschen dazu zu bewegen, zu spenden. Also sozusagen auch da wieder, da kommen wir ja gerade her. Die Frage nach der Spenderzentrierung. Oder ist das eben ein guter Ansatz als NGO? Und da bist du Aus meiner Sicht jetzt sozusagen muss man nochmal ein bisschen unterscheiden, ob man da als Handwäser drüber nachdenkt oder als Mensch, der in der Organisation arbeitet. Und als Handwaser bin ich auch langer Mann, was ich glaube, für einen Großteil der Menschen ist das nicht der Ansatz, wie man Menschen dazu bekommt, jetzt neu zu spenden. Aber es gibt Leute, die wollen das. Es gibt Leute, die wollen eben nicht sich jetzt von dieser klassischen emotionalen Herangehensweise überzeugen lassen, sondern die wollen das mehr oder weniger wissenschaftlich überprüfbar da haben. Und nicht umsonst kommt deshalb ja ein Großteil dieser Bewegung auch schon aus dieser Tech-Bubble, so aus den ganzen, böse gesagt jetzt hier Silicon Valley Millionärs. aus diesem Bereich. Das heißt, da wird dann eben versucht, das möglichst bis ins Detail sozusagen. Ja, und genau das zu dem Punkt der Grundansatz erstmal total
Sprecher 1 Hilfreich.
Sprecher 2 Im Normalfundwesen reden wir jetzt eben über Wirkungsorientierung, was ich total toll fände, und das ist jetzt eben der extrem radikale Ansatz. Und ich finde den erstmal gut, weil ich glaube, dass der als Treiber sozusagen von der einen Seite unheimlich hilfreich ist.
Sprecher 1 Jetzt nehmen wir uns doch wieder an. Also, genau das ist es doch. Wirkungsmessung und überhaupt mal Transparenz in diese ganzen Prozesse reinzubringen. Halleluja, wie lange reden wir davon? Wie wollen wir das doch machen? Und auch dieses kleine Pflänzleiner Wirkungsmessung. Wie wenig Organisationen beginnen jetzt von einem kleinen Rechenschaftsbericht umzusteuern hin zu einem Wirkungsbericht? Es gibt selbst da mittlerweile unterschiedliche Ansätze, wie man die Wirkungsmessung besser hinkriegt. Alles das ist wünschenswert und super und sorgt auch für eine entsprechende Effektivität. Das, was aus meiner Sicht aber dieser effektive Altruismus bringt, ist das Extreme in dieser ganzen Geschichte. Bis hin zu der Tatsache, dass ja. Sagt der Sebastian ja auch, nach derzeitigem Stand und nach deren Watchdogs, an deren sie sich da orientieren, keine deutsche gemeinnützige Organisation in irgendeiner Weise in Frage käme, danach Berücksichtigt werden zu können, was Spendenannahmen angeht. Und ein bisschen auch zu der Sache, dass sie sagen, naja, große Hilfsorganisationen wie Unizef und ich glaube, was haben sie denn noch genannt, irgendeine andere große noch, sind überhaupt nicht mehr in der Lage, ähm, nach Effektiven Altruismus ja berücksichtigt zu werden. Aber gerade die sind es ja, die sich in Deutschland auch gerade mit dem Thema Wirkungsmessung beschäftigen. Die wollen ja ihre Prozesse besser machen, aber die Die Wirkungsmessung, so wie ich es verstanden habe, auch in dem Artikel, geht ja auch dahin, wie kann ich mit möglichst geringen Mitteln, mit geringen Dingen den möglichst großen Impact bekommen. Also ein Beispiel, was hier in dem Artikel kommt, ist dieses Entwurmungsmittel, wo man irgendwie mit einem Euro quasi, ich mache es jetzt mal ganz platt, ich weiß wirklich nicht, ob es stimmt, weil ich das nicht gerade nicht auswendig weiß, ein Kind das Leben retten kann. So Und das kann ich mit einem Euro machen. Und das ist halt sehr effizient. So sind wir uns einig. Nichtsdestotrotz ist es aus meiner Sicht dann auch wieder zu kurz gegriffen. Und solange wir für Deutschland zum Beispiel auch Weil du die ganzen Nebeneffekte nicht mit einrechnest, die möglicherweise eine Förderung von Projekten an anderen Teilen der Welt mit sich bringen, die du überhaupt gar nicht einpreisen kannst. Ja, wenn du sagst, ein Euro kostet, also das Medikament kostet 20 Cent, ja, dann kostet die Projektierung da vor Ort noch per Cent und irgendwann bist du bei einem Euro und du kannst dann ausrechnen, eine Eurogabe entwurmt ein Kind und rettet einem Kind das Leben. Ja, das ist, das ist Sinnvoll und ist auch schön plakativ.
Sprecher 2 Ja, wobei da ist ja, also die Kommunikation ist nicht ein Euro, ein Kind das Leben, das ist ja eher so eine Fundraising. Genau, Shoppinglist. In dem Fall jetzt, ich habe es jetzt gerade nochmal kurz vor mir, kommt von einer MIT-Studio, dass die Wirkung pro Dollar. . als Maßnahme mit dem Ziel, mehr, in dem Fall ging es um Schulkinder, also mehr Besuchstage in der Schule zu haben, eben am effektivsten ist, wenn man diese Form von Erkrankung verhindert, wegen der ganz viele Leute in dem Fall ging es um Kimi ja nicht in die Schule gehen, als wenn man jetzt sagt, dass man irgendwie Kerngeld für Schuluniformen, Geld für Stipendien und so weiter und so fort ausgibt. Und wenn ich sage, mein Ziel ist es jetzt im Bildungsbereich erstmal mehr Kindern, mehr Schultage sozusagen zu ermöglichen. Ist das doch ein super Ansatz.
Sprecher 1 Das stimmt nochmal. Ich glaube auch nicht, dass wir weit auseinander sind. Ich betone das nochmal, was ich am Anfang gesagt habe, dass ich diesen Ansatz jetzt erstmal zum Auseinandersetzen im Fundraising großartig finde. Und ich finde es toll, dass wir endlich mal wieder einen Ansatz haben, über das man sich auch inhaltlich streiten kann. Und das Thema Wirkungsmessung und Transparenz sind die Dinge, wo wir noch eine Menge lernen müssen. Aber ich glaube weiterhin, dass der effektive Altruismus ja nicht nach links und nicht nach rechts guckt. Das ist also bestimmte softer Effekte, die du auch mitnimmst, die du gar nicht messen kannst, die eben in der Psyche des Menschen liegen, die einfach auch durch Emotionen geschaltet werden, ja, ich sag mal, androidisch ausgeklammert werden. So, und das ist letztendlich meine Kritik. Bei einer Sache, das hast du gerade versucht, ein bisschen wieder rauszuholen, dieser Ansatz eben, das kann ich mich an eine Diskussion auf dem Kongress noch erinnern. Das kann ich aber jetzt nicht richtig argumentieren, weil ihm einfach da die Fachkenntnis fehlt. Ist der Fokus eben der Menschenrettung. Das ist eine verdammt wichtige Sache. Brauchen wir uns beide überhaupt nicht drüber streiten. Aber es gibt Es gibt eben Menschen, und da sind wir wieder beim Thema Notre Dame, die haben in ihrem Leben aus emotionalen Gründen andere Werte. Und das, ja, ich will sagen, werte ich damit ab, aber zumindest stelle ich das in einen Schatten und dann sind wir schon fast wieder beim Thema Spenderbeschimpfung. Also jeder, der sich einsetzt, dafür. Dass ein Kirchturm, das Notre Dame gerettet wird, handelt nicht effektiv genug und vergisst dabei, dass woanders Kinder sterben.
Sprecher 2 So da sind wir jetzt voll dabei. Also für mich, und da sind wir wieder beim Kern von dem, was Spenden ist. Spenden ist eine freiwillige Gabe, um irgendwas zu machen. Und dementsprechend. ist aus meiner Sicht Spenderbeschimpfung egal, für was jemand spendet. Weitgehend egal. Wir hatten ja auch das Thema Spenden für Rechte, aber Erstmal etwas Gutes und wenn ich das schlecht finde, dann muss ich an dem System was ändern. Nämlich muss systemisch da rangehen und sagen, ja gut, dann müssen wir halt gucken, was wir aussehen. Staatsfinanzen, was weiß ich, was bestimmte Dinge machen. Deshalb, sobald jetzt jemand ankommt und sagt, das ist die einzig wahre Lösung, bin ich vollkommen bei dir. Das ist es nicht. Aber aus meiner Sicht kann es die einzig wahre Lösung auch nicht geben. Das gilt nochmal ein bisschen anders für das ganze Thema insbesondere eben staatliche Entwicklungszusammenarbeit und staatliche Entwicklungsunterstützung. Da ist meiner Grund aus meiner Sicht mehr Effektivität. Sozusagen erstmal immer gut, weil es da nicht mehr um diesen persönlichen Bezug geht, den ich beinahe Spende habe. Deshalb ist das für mich einfach ein wunderschöner weiterer Ansatz. Um dort an Dinge ranzugehen und da ein bisschen effektiver zu sein. Und aus meiner Sicht, ich mag es halt Als Treiber. Da sind wir jetzt auch wieder bei der Politik oder so vorhin. Natürlich fände ich das schrecklich. wenn eine Partei wie die Partei, die Partei auf 30, 40 Prozent kommt, also auf den Ein Bereich sozusagen, der dann in Richtung Regierungsverantwortung geht. Aber als Treiber in eine bestimmte Richtung finde ich solche Kleinparteien, wenn sie nicht ein radikal anderes Wertesystem haben als das, was ich unterstütze. Erstmal nicht schlecht. Und das gleiche gilt für sowas wie jetzt hier den effektiven Altruismus, dass ich das einen sehr guten Treiber finde, um zu sagen, geht mal in die Richtung. Und wenn wir sehen, dass sehr, sehr viele Menschen Auf diese Art spenden, vielleicht gerade im Großspenderbereich, vielleicht gerade aus einer technischen Ecke, dann müssen wir als Organisation dadurch auch darauf reagieren und irgendwo einen Zwischenweg finden. Und einer dieser Zwischenwege ist eben zu gucken, auf welche anderen Bereiche lässt sich das anwenden Und dann, noch einen Satz, oder zwei Sätze oder drei. Bezieht sich dieser effektive Altruismus jetzt bei Effektivspenden ja wirklich irgendwie auf die einzelne Organisationsmessung? Was ich sehr faszinierend und aus deiner Sicht wahrscheinlich jetzt wieder sehr sozusagen kalt und berechnend und maschinell findest. Dieses Konzept wird von ganz vielen, oder ganz vielen, wird von Menschen Ja, auch auf das eigene Leben sozusagen angewendet, mit der Frage, wie kann ich mit meiner eigenen Tätigkeit möglichst viel Gutes tun. Und da kommen Menschen teilweise zu dem Ergebnis, Aber ich muss einfach richtig fett viel Geld verdienen, um dann viel geben zu können. Und das ist vielleicht besser als selber in einer kleinen NGO zu arbeiten. Und da haben wir wieder genau das gleiche. Das ist so kalt und so berechnend und so. geht dann hin bis zu der Frage, ist es denn okay, sozusagen einen Job, der Schlechtes tut oder einen schlechten Job, klassischerweise Investmentbanker zu machen? Und dafür damit viel zu spenden. Und das sehen wir ja bei ganz vielen dieser Großmillionärs-, Milliardärspender, wo natürlich immer gleich dieses Aberkommt und auch von mir so, oh jetzt hat der so viel Unsinn gemacht. Und jetzt spendet der irgendwie ganz viel. Also als radikalstes Beispiel, und ich vermute mal, der gehört auch eher so in den Bereich des effektiven Altruismus, aber hat mich nicht näher mit beschäftigt, so jemand wie Waron Buffett, der als riesiger Investor jetzt, sagen wir mal, nicht nur ethische Investments macht. Und gleichzeitig der größte Spender der USA ist oder einer der größten auf jeden Fall. Und das finde ich einfach erstmal nur faszinierend. Also da habe ich gar keine, also zu dieser persönlichen Ebene des effektiven Altruismus habe ich noch gar keine gefestigte Meinung, aber finde es sehr, sehr faszinierend und ich freue mich im ersten Schritt erstmal darum. Dass Menschen sich Gedanken machen, wie sie möglichst viel bewirken können. Und das finde ich toll.
Sprecher 1 Da sind wir im Konsens. Mich würde deine Meinung mal interessieren, du kennst jetzt, ich möchte mich jetzt nicht erst an Sebastian festmachen, aber er ist natürlich jetzt da der Interviewpartner in dem Artikel. Du kennst den Sebastian weitaus besser als ich. Einige Sachen, die richtig gut gelaufen sind bei ihm, eine Ahnung. Ist ein sympathischer Typ. Wie schätzt du das ein, welchen Es ist ja schwierig, wenn ich jetzt den Begriff Impact wähle, aber welche Was wird das Ding bringen? Wird das gehört werden? Wird das zu Veränderungen führen? Wird dieser Ansatz jetzt erstmal nicht zu Veränderungen führen? Und für wen ist das eigentlich interessant? Hintergrund ist der, dass wir im Fundraising die ganze Demografie kennen. Wir wissen, immer weniger Menschen spenden dafür individuell immer mehr Geld. Diese Generation stirbt aber weg, die junge Generation haben wir momentan noch nicht. Ist das möglicherweise eine Idee oder ein Ansatz, auch an jüngere Leute zu kommen? Also, das würde mich mal interessieren, wieso es einschätzt
Sprecher 2 Das weiß ich nicht, weil ich mit ihm, seitdem das Projekt gestartet ist, nicht geredet habe und ich keine Ahnung habe, wie die damit sozusagen jetzt rausgehen. Also klar, wir haben eine Webseite, wir haben momentan eben drei Projekte, die sie besonders vorstellen, aber ich kenne sozusagen die Marketingstrategie nicht. Also ich weiß nicht, ob das Hauptsächlich der Versuch ist jetzt in den Bereich der kleineren und mittleren Großständer vorzudringen. Grundsätzlich ist natürlich so ein Ansatz wie effektiver Altruismus ja relativ intensiv, also relativ beschäftigungsintensiv, weil er eben nicht aus einer Emotion kommt und dementsprechend häufiger bei größeren Spenden. Einfach vom vom Investierte Beschäftigungszeit zu Spendeverhältnis besser. Sie versuchen es jetzt einfacher zu machen, indem sie eben insbesondere internationale Studien übersetzen, zusammenfassen, das nach vorne. bringen. Ich habe aber keine Ahnung, ob sie damit es schaffen, Menschen sozusagen zu erreichen oder ob sie dann eher auf der Ebene, wie vielleicht auch so ein Vineo gerade aktiv ist. sich dann einmal als Ansprechpartner für Organisationen und zum anderen eben als Ansprechpartner für größere, schrägstrich, institutionelle Spenderbemache.
Sprecher 1 Genau, sie bieten ja dann ihre beiden Spenderbemachung an. Also was machen sie ja?
Sprecher 2 Genau. Aber da weiß ich zu wenig sozusagen, wie sie da sozusagen ihren eigenen Pfad dahin sehen, sozusagen. weil sie liegen eben sehr ausführlich dauern, jetzt auch in einem Interview, was Jörg geführt hat, was sozusagen das Konzept im inhaltlichen Sinne ist aber eben nicht, wo sie mit dieser Plattform stehen wollen und wie Sie sich da selber sehen. Ich glaube grundsätzlich, dass das hilfreich sein kann. Auch da, ich sag mal, die Zielgruppe, jetzt gerade so Berliner Startup-Szene oder so, also so 25- bis 50-jährige betuchte Menschen. Also sozusagen, ähm, junge Menschen, die relativ viel Geld durch Arbeit in diesem eher technisch marketing-affinen Bereich verdienen. Für die ist es sicherlich ein sehr guter Ansatz und ich würde mich freuen, wenn sie da schaffen, sozusagen reinzu Pieken. Ich bin da immer sehr überrascht, aber ich habe auch Freunde, die dann so sagen, ich würde jetzt gerne spenden, aber ich habe ja überhaupt keine Ahnung. Du übrigens auch.
Sprecher 1 An wen erinnerst du dich? Das hatten wir. Als du hast mich irgendwann letztens mal gefragt, ich muss hier irgendwie Geld loswerden, in irgendeinem Zusammenhang an wen würdest du.
Sprecher 2 Nee, ich habe das eben genau für den, das war dasselbe, das war ein Freund, der auf mich mit dieser Frage zukam. der irgendwie so mit dieser klassischen und ich bin jetzt kein Philanthropieberater, da ging es jetzt auch nicht um große Summen, aber der so mit diesem Hyperrationalen Ansatz sozusagen da auch ranging und sagt, ich habe mir jetzt drei Bereiche rausgeguckt, in denen will ich was machen Ich weiß gar nicht mehr, was das war. Es war irgendwie Kinderarmut, es war also einmal sozusagen Kinderarmut schrägstrich-national, es war einmal Armut weltweit und das war einmal eben Klimaschutz. Bei Klimaschutz konnte ich ihm relativ einfache und gute Antworten geben. Bei den anderen war ich inhaltlich nicht so drin. Aber das war eben Ein Ansatz, der, ich meine, wir beide, wir sind relativ in dem Thema drin, wir kriegen irgendwie von Organisationen Spendenaufrufe. Wir haben jetzt nicht so das Problem, was zu finden, wo man mit Geld Gutes tun kann. Aber so Leute gibt es teilweise. Und da kommen wir zu einem anderen Diskussionsschlag, den wir heute nicht aufmachen, die sind auch nicht darauf fixiert zu spenden. sondern die sind darauf fixiert, etwas zu tun, was einen positiven Impact hat, die könnten das auch genauso in einem eine Form von Investment geben, was einen schlechten Ertrag hat, die könnten es genauso gut in eine nicht gemeinnützige, aber in der Art der Arbeit wohltätige Organisation geben und so weiter und so fort. Und das wäre jetzt so meine Hoffnung, die ich mit so einer Plattform verbinden würde, dass. . diese Zielgruppe damit angesprochen wird. . Und da bin ich gespannt, aber ich habe keine Ahnung, was die machen wollen.
Sprecher 1 Das war jetzt die Antwort auf die Frage, was du glaubst, was mit dem Unternehmen, mit dem Vorhaben von Sebastian und seinem Partner, er macht es ja, glaube ich, nicht alleine, sondern macht es mit einem Kollegen zusammen. In den Start bringt sich gerade zwei. Wie siehst du das Thema effektiven Altruismus in der Fundraisingsing-Szene im Allgemeinen, also sich unabhängig von dem von dem Unternehmen jetzt kommt. Also ich glaube, meine persönliche Meinung ist, dass ich glaube, dass das jetzt in der kommenden Zeit, vielleicht in absehbarer Zeit, wo ein, zwei Vielleicht drei Jahre immer mal wieder als Störer, der Begriff viel gerade schon, als Störer auftauchen wird und reingrätschen wird, aber ich glaube nicht. Dass das aus Sicht der bisher handelnden größeren Spendenorganisationen wirklich als Begriff zum Thema wird.
Sprecher 2 Ne, das glaube ich auch nicht, aber ich habe die Hoffnung, dass das Thema Wirkungsmessung und auch die Frage, welche Wirkung kann man messen, ich komme ja unter anderem aus einem Bereich. . der sehr ehrenamtsaktiv ist, obwohl in meiner Jugendorganisation als auch im Naturschutz wo ich den größten Teil meiner Zeit verbringe. Und das ist zum Beispiel so ein Klassiker, der sehr gerne unterschlägt. wird, also das, was die Sozialwissenschaftler soziales Kapital nennen. Also da bin ich sehr, sehr skeptisch gegenüber so klassischen Wirkungsmessungsansätzen. Weil ich immer sage, wenn Menschen gemeinsam aktiv zum Teil ehrenamtlich etwas tun, dann ist alleine das schon ein Mehrwert, ganz unabhängig davon, was sie da tun. Wir haben diese Diskussionen ja auch ganz oft in dieser Diskussion sowohl im sozialen Bereich als auch im Naturschutz oder in anderen Bereichen so diese Frage Ehrenamt versus Hauptamt. Natürlich ist Hauptamt in der Regel effektiver auf das Einzelziel sozusagen bezogen. Aber es führt eben auch dazu, dass wir jetzt im sozialen Bereich teilweise eine Entsolidarisierung haben. Das heißt, wenn wir nur noch professionell soziale Leistungen erbringen, dass dort sozusagen Gemeinschafts Gefühl verloren geht, was so ähnlich wie du das vorhin mit deiner Kirchengemeinde meintest, was einer der wichtigsten Faktoren ist, damit eine Gemeinschaft, ein Land, ein System gut funktioniert. Und da spielen ja zum Beispiel auch gemeinnützige Organisationen eine unheimlich große Rolle. Und das lässt sich nicht messen. Also das Problem habe ich ja schon bei so Fragen wie eingesetzte, also wie viel Prozent der Spende kommen an oder so, wo ich sage, hey, wenn davon ehrenamtliche Struktur unterstützt wird, Ganz ehrlich, natürlich erhöht das die Overhead-Kosten. Also natürlich haben diese ganzen Mitgliedsvereine und Mitgliedsorganisationen die können nicht irgendwie 98 Prozent gehen ins Projekt und so weiter und so fort haben. Aber die haben Struktur, Verbindung. Die haben dann eben hier, keine Ahnung, jetzt ist wieder meine kleine Gemeinde, die haben hier Ortsgruppen, die sich regelmäßig in langweiligen Meetings treffen. aber dadurch Beziehungen schaffen, die Menschen binden, die auch Tavira irgendwie Heimat schaffen und so weiter und so fort. ist aus meiner Sicht so die größte Gefahr sozusagen von jeglicher Form von Effektivität Und aber noch schlimmer eben von den ganzen Effizienzberechnungen, wo man aber jetzt auch wieder sagen würde, eine richtig gute Berechnung hat diese ganzen externe Effekte ja eigentlich mit drinnen. So, also externe Effekte eben klassischerweise so Kennt man das aus dem Umweltschutz wieder sehr. Ich kann eine Fabrik wunderbar berechnen, weil ich muss die Naturschutzkosten, die dadurch langfristig entstehen, nicht mit reinberechnen. Und das gibt es aber eben im sozialen Bereich.
Sprecher 1 Ich kämpfe aber erstmal überhaupt damit überhaupt erstmal zu messen. Ja, eben.
Sprecher 2 Und deshalb deshalb, meine ich ja, bin ich da wirklich total grundpositiv diesem Ansatz gegenüber. Während wenn das jetzt irgendwie der eine Ansatz wäre, den alle nur noch verfolgen wollen, ich da viel, viel kritischer wäre. Und ich glaube, solange das eine Nische ist, ist das wunderbar.
Sprecher 1 Und ich freue mich drauf. Ja, ich habe auch, also Punkt 1, den ich mir jetzt hier mal notiere, ist Liebe Leute, macht euch eine eigene Meinung. Punkt. Also man sollte das Thema kennen im Fundraising, man sollte sich da zumindest mal gedanklich mit auseinandergesetzt haben und Dazu wird es nicht unbedingt öffentlich, aber für sich selbst mal Stellung beziehen. Und Punkt 2, den ich mir aufschreibe, ist endlich mal Termin mit Jan Hindrichs machen, um eine Podcast-Folge zum Thema Wirkungsmessung aufzunehmen. Das war er schon ganz lange vor, aber irgendwie klappt das nie. Und das müssen wir unbedingt jetzt mal hinkriegen, dass der Jan mal vor das Mikrofon kommt, weil der hat sich damit auseinandergesetzt, der hat das für die Gemüseakademie durchgespielt. Der kennt sich da aus, der kennt auch unterschiedliche Ansätze. Es gibt auch noch mehrere Menschen, die sich damit auskennen, keine Frage, aber der Jan ist einfach jetzt hier mal ziemlich nah.
Sprecher 2 Genau, und dann gibt es eben so Leute wie den Marco Zaug von RaceNow, der sich dann eher so aus einer Investmentperspektive da intensiv mit beschäftigt. Impact Investment ist ja sehr nah an diesem Bereich dran. Also da gibt es viel und ich glaube, dass das dem ganzen Bereich eher gut tun wird. Wow, gut. Aber ich bin ja, was die meisten Dinge angeht, immer erstmal optimistischer.
Sprecher 1 Genau, du bist ja, du siehst immer leer halb voll. Ich sehe immer eher erst halb leer. Na gut, danke für den Ausflug in dieses Thema. Wenn ich so aufs Pad schaue und erstmal auf die Zeit schaue, aufs Pad schaue, haben wir nicht mehr so viel. Ich hätte noch so zwei kleine Sachen und danach noch Jobs. Und du?
Sprecher 2 Ja, ich gebe meinen Senf zu deinen kleinen Sachen.
Sprecher 1 Okay, fangen wir mal an. Wir hatten gerade mit Jörg schon begonnen, der das Interview auf sozialmarketing. de geführt hat. Jörg gibt die Er gibt den Vorsitz der Leitung Fachgruppe Digitalis im deutschen Fundraising-Verband ab. Geteilter Vorsitz mit Eva Hininger. Die nicht ab, genau weitermacht. Und deshalb sucht jetzt die Fachgruppe nach gebührendem Dank, den Jörg da entgegengebracht wurde, einem Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Und ich habe gerade nochmal geguckt in diesem Internet, sie wünschen sich ein Motivationsschreiben. Wer denn Lust hat, da etwas aktiver zu werden? Darf das gerne tun, verlinke ich auch gerne nochmal und ich habe den Jona schon vorgeschlagen. Machst du’s? Nö. Ja, dachte ich mir. Wir hätten auch vorher nicht drüber gesprochen. Also es hätte es gut sein können, dass du sagst, ja, ich habe schon mein Motivationsschreiben abgegeben.
Sprecher 2 Nee, ich würde den Maik vorschlagen.
Sprecher 1 Im Leben nicht. In der Label nicht würde ich das nicht tun. Aber vielleicht kann der Jörg ja auch nochmal kurz irgendwann nochmal was dazu sagen, was er denn so gemacht hat und wie er das denn empfunden hat. Vielleicht beim nächsten Mal. Falls es beim nächsten Mal nicht schon längst einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin gibt, kann ja auch schon sein. Eine andere Geschichte, die ich, von der ich immer wusste, dass es passiert, aber jetzt gar nicht so auf dem Schirm hatte, dass es schon so zeitnah geschieht ist, der in der Fundraising-Szene doch relativ bekannte, weil seit ganz vielen schon Jahrzehnten aktive und untriebige Kollege Hermann Josef Kronen aus München-Lappbach geht in Rente oder ist jetzt in Rente gegangen. Hat das lange angekündigt, aber jetzt kam die Pressemitteilung raus. War ganz viele Jahre Geschäftsführer beim Volksverein in Mönchengladbach, ein Verein, der einen ganz fiesen Namen hat, weil man damit immer sofort so Ja, Dinge assoziiert, die eigentlich gar nichts damit zu tun haben. Also Erfolgsverein ist eine Einrichtung, die wirklich auch die Sozialarbeit in Deutschland, muss man schon sagen. Sehr stark geprägt hat, also auch geschichtlich großen Einfluss hatte und in der Region durchaus Bedeutung hatte. Und er war eigentlich das Gesicht vom Volksverein Mönchengladbach. Hat eine Fundraising-Management-Ausbildung, war also auch ausgebildeter Fundraiser, hat eine Online-Fundraising-Ausbildung hinter sich gebracht und ja, freut sich jetzt auf seinen Ruhestand. Und dafür, die lieber Hans Hermann Josef auch Alles nur das Beste, und so wie ich dich persönlich kenne, wird es nicht beim Ruhestand bleiben. So. Und ja, vielleicht ist auch das mal irgendwann nochmal eine Wiedersehung wert. Alles Gute dir. Kennst du ihn?
Sprecher 2 Nur grob. Ich finde das auch wieder ein schönes Beispiel. Wir hatten das ja bei denen, wir hatten ja jetzt mehrere in Ruhe oder Unruhestand. wie auch immer in den letzten zwei, drei Jahren. Und ich glaube, ich hatte das schon mal gesagt. Ich finde das ein wunderschönes Beispiel auch für die Reifung und Professionalisierung dieses Bereiches, das jetzt Menschen, die sich Fundraiser nennen, in Ruhestein schriktisch Rente gehen, weil so ein Bereich, der noch relativ jung ist, natürlich am Anfang ja erstmal sehr viel sehr viele Menschen in einem gewissen Alter hat, also entweder sehr junge oder in so der Quereinsteiger in einem gewissen Alter, aber es gibt ja wenig Menschen, die im hohen Alter quer einsteigen in einen ganz neuen Bereich. Und deshalb gibt es jetzt jetzt sozusagen gerade, jetzt bist du historisch besser drin. Was hatten wir gerade? Wie lange gibt es die Akademie als Beispiel? 20 Jahre. Die gibt es jetzt so 20, den ganzen Bereich dann vielleicht so wirklich als Fundraising-Bereich, so 25 Jahre oder sowas. Und da merkt man das jetzt, wenn dann eben die. 40-Jährigen Einsteigen, diesen Bereich mit aufbauen, dass da jetzt gerade die Menschen in Rente gehen, ist auch ein Zeichen für eine Reifung dieses Bereiches. Und finde ich schön. Das war ich jedem gegönnt. gesund in Unruhzustand zu gehen, nicht mehr das als Beruf machen zu müssen und trotzdem dann Einige von den Kollegen sind ja dann noch beratend unterwegs oder einzeln in Aufsichtsräten oder so tätig. Das finde ich immer super.
Sprecher 1 Da bin ich fest von überzeugt. Ja, aber du es gerade nochmal sagtest, übrigens, 20 Jahre Akademie, da wird noch was kommen, also zumindest geplant, dass die Akademie da irgendwas tut. Anlässlich des Jubiläums. Du warst ja bei der Preisverleihung gar nicht dabei, ne? Du warst irgendwie schon außer Haus. Nee, da war ich schon weg. Hast du wenigstens den Film gesehen? Natürlich. Ja, Gott, Gott sei Dank. Der ist irgendwie über 1300 Mal, glaube ich, mittlerweile auf Facebook geguckt worden, was uns doch irgendwie auch ziemlich umgehauen hat. Wie auch immer. Also wir reden vom Film Anlässlich der Preisverleihung für Thomas Kreuzer, Deutscher Fundraising-Preis 2019. Genau, war eine schöne Veranstaltung. Apropos Akademie kämen wir zum regelmäßig wieder hervorkommenden Teil der Jobvermittlung und jetzt achte Jona.
Sprecher 2 Boah.
Sprecher 1 Ich hab gesagt, ich suche mal einen Jingle. Ich weiß noch nicht, ob der es wird, aber wir lassen den mal. Ich finde den gar nicht mal so schlecht. Also, liebe Freundinnen und Freunde des Fundraising Radios. An dieser Stelle wie immer in Kooperation mit der Fundraising Akademie zwei Jobs, die wir euch anempfehlen möchten, plus eine dritte, die aber nicht über den Vertrieb. Teiler der Akademie gegangen ist. Dazu gleich. Wir fangen mal an mit der Stelle, über die ich nicht so viel sagen kann. Und das ist mal wieder eine Stelle bei Ärzte ohne Grenzen. Diesmal aber eben nicht in Berlin, sondern in Hamburg oder Köln. Dort wird ein Coach für Face-to-Face-Fundraising gesucht. Das finde ich spannend. Wer überhaupt Nichts für mich, so gar nicht. Also erst face to face ist überhaupt gar nicht meins und dann auch Menschen noch beizubringen, wie es denn richtig funktioniert, finde ich schwierig. Aber das sind, so wie ich sehe, warte mal, Bewerbung bis zum 2. 6. und es geht, lass mich mal ganz kurz hier rauf schauen. Eben ein Mitarbeiter für Frankfurt, ein Mitarbeiter für Köln und ein Mitarbeiter oder Mitarbeiter in Hamburg. Und zwei Jahre befristet, aber eben Tatsächlich auch Vollzeit. Und das ist natürlich was, was wir sehen wollen. Aber Teilzeit ist auch möglich. In den Shownotes sind die entsprechenden Jobs verlinkt. Viel Erfolg dabei. Die zweite Stelle möchte ich ein bisschen stärker bewerben, weil ich da auch ein bisschen mehr, ne, mehr drin bin, ist totaler Quatsch, aber weil ich zumindest die Das der Kollegin versprochen habe, weil ich sie sehr gut kenne und weil ich glaube, dass das auch ein toller Ort ist, dort zu arbeiten. Und zwar sucht der ASB in NRW. Jetzt endlich und wo nach längerem Hin und Her, endlich einen Referenten, eine Referentin Fundraising in Vollzeit mit Sitz in Köln. Köln ist natürlich jetzt nicht so Der Markt wo wenig geht, also viele Organisationen sind in Köln Bonn, da herrscht ein reges Kommen und Gehen Deshalb möchte ich noch mal besonders auf diese Stelle hinweisen. Die Kollegin Dorothee Sallett ist gerade mitten im Master an der Fundraising-Akademie, hat sich jetzt zwei Jahre qualifizieren lassen und ist dort eben auch schon ganz lange beim ASP aktiv. Und hat das auch wohl, so wie ich es einschätze, sehr maßgeblich nach vorne gebracht. Dort geht es wirklich um Aufbauen von Fundraising-Strukturen für den Landesverband des ASB und NRW. Und es geht dort auch um Vollzeit oder Teilzeit von einer von einer Befristung, ist hier gar nicht die Rede so. Und letztendlich, was im Profil und in den Aufgaben steht, ist das, was eine Fundraiserin und ein Fundraiser mitbringen soll. Es geht letztendlich primär um den Aufbau. Aufbau von Strukturen und Spenderbeziehungen, Pro Konzeptentwicklung, Fundraising, Vorlagenentwicklung, aber auch Fundraising-Workshops für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Auswertungen, Reporting und so weiter und so fort. Und ja, wer dort ein Fundraising Manager oder eine Fundraising Managerin mitbringt, das sollte nicht von Nachteil sein. Am 31. 05. ist die Bewerbungsfrist und die Daten findet ihr auch In den Shownotes verlinkt. Viel Erfolg. Gibt, glaube ich, schlimmere Stellen als dort zu arbeiten. Du bist zu still. Ja, du redest ja. Normalerweise sagst du mir, ja, kenne ich, finde ich gut, kenne ich nicht, finde ich doof oder so. Also doof sagst du meistens nicht.
Sprecher 2 Nee, mich würde jetzt eher interessieren, aber da weiß ich es beim ISB gerade nicht. wie regionalisiert die Mitglieder sind und wie dezentralisiert die sind und wie viel Spaß das da macht in einem Landesverband sozusagen, Fundraising zu machen, das ja immer Eine Herausforderung ist in einigen Strukturen nicht klar. Der ASB ist relativ dezentralisiert, das heißt die Wender vermutlich relativ ordentlichen Datenbankzugang haben. Aber das wäre jetzt immer so mein erster Punkt. Diese Regal-vsus bundesweitgeschichten sind ja im Marketing manchmal spaßig und manchmal weniger spaßig.
Sprecher 1 Also, wie ich es da mitbekommen habe, ich ein bisschen Einblicke in den Landesverband ist es ähnlich wie bei anderen auch. Also mit allen Vor- und Nachteilen, die man so in der föderalen Struktur hat. Also da sind sie sich, glaube ich, ziemlich ähnlich. Dritte Geschichte, das ist mehr eine persönliche Sache. Du kennst ja auch meinen Kollegen Paul Gareis von der Agentur Ollenblick in Münster. Und der hat gute Erfahrungen gemacht, sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter quasi über die Ausbildung hochzufischen. Also Menschen über eine Ausbildung als neue Mitarbeiter zu gewinnen, das ist ja irgendwie kein großes Geheimnis. dass sowas gut funktionieren kann und der Paul sucht ganz händerängend wieder eine Azubine oder einen Auszubildenden für seine Agentur mit dem Schwerpunkt Coding. Also diese Person sollte in der Lage sein zu wissen, dass Computer mit Einsen und Nullen rechnen. Gewisse Vorerfahrung im Coding wäre sicherlich von Vorteil. Muss aber nicht sein, also er ist da durchaus bereit, diese Person komplett von 0 auf 100 zu bringen. Ein gewisses Quäntchen an an Verständnis für Gestaltung und für Arbeit in der Agentur ist sicherlich auch nicht schlecht und das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Dort redet ihr oder reden die Beteiligten von sehr, sehr kleinen und schmalen Hierarchien und sehr viel Eigenverantwortung. Und das kann ich definitiv nur bestätigen. Also wer Lust hat auf eine solide Ausbildung und seine bisherigen Azubis, das ist immer so eklig. Da hängen immer so Urkunden bei ihnen im Büro, die waren immer so Jahrgangsbestel und so. Das ist immer so, ja, so. So, die könnte machen. Das Ganze ist in Münster, genau, und das bleibt auch in Münster, weil dort die Agentur letztendlich ist.
Sprecher 2 Wäre energielastig, deiner Job.
Sprecher 1 Ja, aber ich habe auch ein bisschen reingeschaut, auch mal ein bisschen, was wir so im Petto haben am von der Akademie. Da war gerade nicht so viel wirklich anderes. Wenn du noch was hast, dann hör damit. Jetzt bringe ich dich in Verlegenheit, ne?
Sprecher 2 Ich glaube, die Wikimedia sucht immer noch, aber.
Sprecher 1 Ja, das genau, das hatten wir irgendwie im Vorgespräch auch schon. Och, Leute, das ist doch. Ich hatte den Till im Webinar jetzt diese Woche. Der hat nochmal was zum Thema Campaigning gemacht. Die Leitungsstelle Fundraising bei Wikimedia ist immer noch vakant. Leute, geile Stelle in Berlin, nettes Team, super Thema. Die Großspenderinnen haben sie besetzt. Da haben sie jemanden für gefunden. Aber die Leitung ist immer noch offen. Warum machst denn du das nicht, Jona? Ja, so Festanstellungen, ne? Ja, da sind wir wieder beim Thema, ne?
Sprecher 2 Ist jetzt nicht so. Nicht so mein Riesending. Das ist eine und das andere ist ein bisschen. Ich komme. Ich bin Wikimedia-Mitglied und finde das eine super tolle Organisation, aber die Fundraiser können nicht so viel klassisches Online-Marketing machen, weil sie ja immer auf. . der Webseite sozusagen aufgeplopft sind. . Die können dafür unheimlich viele andere geile Sachen, nämlich alles mit diesem Störer da oben, natürlich viel aus der Datenbank. Da ist noch ganz viel Musik im Bereich, irgendwie E-Mail, auch im Bereich Papier. Aber so jetzt so dieses klassische irgendwie, naja, bei der Wikimedia machst du keine Suchmaschinenoptimierung und später so. Und da geht es auch bei der Leitung gar nicht drum. Also bei der Leitungsgruppe. Ist ein anderer.
Sprecher 1 Bei der Leitungsfunktion hast du halt viel Personal, du hast viel Organisation, Reporting und sonst euch. Du hast halt viel Orgagram. Aber es ist eine tolle Organisation. Auf jeden Fall. Oh, enden wir mal positiv. Tolle Organisation.
Sprecher 2 So.
Sprecher 1 Ich hätte mit dir gerne noch eigentlich über das Thema Europa und Spenden gesprochen. Passt ja zur Europawahl, vertagen wir dann mal, weil ich gerne mal, ich hätte gedacht, einfach auch nur es mal anzuteasern Dass Notre Dame vielleicht das erste wirklich europäische Spendenprojekt hätte werden können, so was man so als Kampagne beobachtet hätte, wenn nicht innerhalb von drei Tagen fünf Milliarden Euro geführt zusammengekommen wären. Ich würde gerne mal dieses Thema Europa betrachten. Jetzt sowohl anlässlich der Europawahl als auch, weil es mich persönlich interessiert. Müssen wir mal gucken, wie wir das irgendwie gestaltet kriegen.
Sprecher 2 Ja, dann müssen wir mal gucken, ob es da mehr als im journalistischen Bereich gibt. Und man dann am Ende zum Ergebnis kommt, ja, es fehlt die europäische Öffentlichkeit. Also gibt es auch keine europäischen Fundraising-Aktivitäten.
Sprecher 1 Es gibt zumindest ja zumindest einen europäischen Fundraising-Verband, die EVA. Das ist total. Ist der Zusammenschluss eben der Verbände auf den Landeseben so Müssen wir mal gucken, wie wir das irgendwie an den Start kriegen.
Sprecher 2 Maik, wir gehen auf alle regionalen Fundraising-Konferenzen in ganz Europa.
Sprecher 1 Wir haben über den Alumni-Verein mal so etwas überlegt, ob ob wir die Leute nicht mal auf die internationalen Konferenzen schicken. Ich war ja damals in Bratislava, habe da echt eine Menge gelernt, fand das super. Ich glaube, eher so im spanisch- oder französischsprachigen Bereich hätte ich meine Schwierigkeiten, weil ich so gar nichts mehr verstehe. Aber in Skandinavien gibt es Kongresse, also ich finde, wir müssen uns da viel mehr vernetzen, aber jetzt sind wir mitten schon im Thema drin, was ich eigentlich für diese Folge gar nicht mehr wollte. Dann habt es gut da oben, habt es gut, ihr da draußen und vielen Dank fürs Zuhören. Ciao. Twenty