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FRR86 - Recap vom DFK19

Cover: FRR86 - Recap vom DFK19

Folge 86 · 10.05.2019 · 0:23:32

Over and out. Das war es schon wieder. Andreas und Maik schauen ganz subjektiv und wie immer zurück. So war der Deutsche Fundraising Kongress 2019.

Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Hör mal, ich sag mal, wollen wir nochmal?

Sprecher 2 Ja, ich glaube schon. Kongress ist ja vorbei. Wenn ich mich hier umgucke, die meisten Aussteller sind, ich will nicht sagen, geflüchtet, aber haben abgebaut. Die Teilnehmer sind auch kaum noch mit da.

Sprecher 1 Ich habe ja gerade oben aus der Abschlusskinote das Aufnahmegerät rausgeholt. Da waren dann vielleicht noch 20 Leute. Es war wirklich nicht mehr. Und der arme Referent, der wirklich richtig gute Sachen gesagt hat, der kämpfte dann auch damit und die Larissa sagte immer, hä, es liegt nicht an dir.

Sprecher 2 Ja, das ist schade. Der ist ja auch extra dafür gekommen, Journalist, und das soll sehr gut gewesen sein. Wissenschaftler. Richtig, der Journalist habe ich jetzt verwechselt. Wissenschaftler war die Einstiegs-Kynote. Und ja, ist ein bisschen schade. Heißt es aufgezeichnet, aber ist es sendebar?

Sprecher 1 Das weiß ich nicht. Also technisch ja. Ich weiß noch nicht, ob es sendebar sein wird, weil er in seiner Präsentation sehr viel Interaktives gemacht hat. Hat Live-Experimente gemacht. Ich war ja selber jetzt nicht dabei, sondern müssen wir gucken. Ihr merkt wirklich, es ist hier gerade wirklich Abbau. Neben uns werden hier gerade Getränke Geschichten durch die Gegend geschoben. Ja, ja. Es ist das erste Recap seit Jahren, das wir beide alleine machen.

Sprecher 2 Das ist, ja, das hat irgendwie abnehmende Tendenz. Also vor zwei Jahren waren wir vier oder fünf. Letztes Jahr haben wir beide und Thomas Kreuzer.

Sprecher 1 Jona fehlt, Jörg fehlt, alle sind schnell bereit.

Sprecher 2 Ach Jörg, Jörg ist doch direkt nach München geflohen am Donnerstag. Naja, wunderbar. Aber wie hat dir denn der Kongress gefallen?

Sprecher 1 Das Abschlussresümee gleich zum Schluss. Ich denke, wir müssen noch über Dinge reden, über die wir gestern Abend nicht geredet haben, weil das Recap von gestern ausgefallen ist.

Sprecher 2 Das ist richtig. Ist auch das erste Mal, dass ein Tagesrecap ausgefallen ist.

Sprecher 1 Und das lag daran, dass es gestern echt eng getaktet war.

Sprecher 2 Genau. Also die Zeitliche Abstand zwischen dem letzten Programmpunkt und der Gala war so, und da wir beide auch vor der Gala schon eine halbe Stunde vorher Minimum da sein mussten. Du glaube ich sogar noch länger?

Sprecher 1 Eine halbe Stunde.

Sprecher 2 Das ist einfach nicht mehr reinpassen.

Sprecher 1 Wir müssen einmal über die Mitgliederversammlung reden und wir möchten Martin Georgi zum neuen Vorsitzenden gratulieren. Ja, Martin Giorgi, herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle aus.

Sprecher 2 Ich fand es auch großartig. Ich denke, es war keine Absicht, aber er hatte gestern mit einer Tasche, einer Umhängetasche herumgelaufen. Auf der entsteht Expect nothing. Erwarte gar nichts. Aber ich habe ihn natürlich gefragt, es ist aus Berlin eine Initiative die irgendwie Leute an Orte bringt, wo sie vorher nicht wissen, was da passieren wird.

Sprecher 1 Ich möchte an der Stelle nochmal sagen, dass ich die den Ablauf der Sitzung nicht so sehr glücklich fand, nachdem Martin Georgi gewählt wurde, wurde Nicht nochmal die Stimmenanzahl, soweit ich weiß, für Arne auch nochmal genannt. Direkt mit dem ersten.

Sprecher 2 Nicht direkt, es wurde irgendwann genannt und irgendwann wurde auch daran gedacht. ihm nochmal für die Kandidatur zu danken. Ich weiß gar nicht mehr, ob Martin das dann war oder beziehungsweise welcher unglücklicher nicht finde, was Arne geschafft hat, ist wirklich nochmal

Sprecher 1 Also die Entscheidung war leider sehr deutlich. Ich hätte mir ein knapperes Ergebnis erwünscht oder erhofft, aber es Anhart geschafft, dass zumindest nochmal wirklich eine Dynamik reingekommen ist, auch in die Auswahl, wie es jetzt weitergeht. Warten wir 100 Tage ab, bis dahin gilt es zu schweigen, gucken, was Martin an den Start bringt. Ich wünsche ihm alles Gute dafür und eine glückliche Hand.

Sprecher 2 Genau, und ich finde es ja immer gut, wenn man eine Wahl hat und wir hatten sehr, sehr lange keine mehr. Also die letzte Wahl tatsächlich Auch Arne Kasten, der angetreten ist und da leider auch nicht gewonnen hat. Das ist aber über zehn Jahre muss das sein.

Sprecher 1 Ja, das war das. Zehn Jahre. Es war auf jeden Fall in Berlin damals.

Sprecher 2 Also ich traue Martin, also es waren zwei starke Kandidaten. Ich glaube, dass es eher eine inhaltliche Entscheidung war und ich bin da auch eher nicht der Meinung, dass man das Lobbying im Verband. Jetzt zu einem Hauptthema machen sollen. Also man soll den Verband halt nicht überfordern in seiner Größe Im Lobbying, wenn man da Leute beeindrucken will, gerade Politiker, dann ist die Währung Mitglieder und zwar entweder Anzahl oder Bedeutung. Beides hat der Verband im Grunde erstmal nicht zu bieten. Ich glaube, das war nicht die Frage.

Sprecher 1 Ich glaube, die Frage, ich glaube, dass ich so verstanden, dass Arne nicht angetreten ist, um sofort alles in Richtung Lobby zu. zu verschieben, sondern um zu hinterfragen, was für einen Verband wollen wir eigentlich. Und der Grund, warum wir uns überfordern würden als Verband, ist ja die Tatsache, dass wir. Zu einem großen Teil auf der Funktionäresebene ein ehrenamtliches Gremium haben, mit Menschen, die neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit . . In dem Umfang, der ihnen dann noch möglich ist, dieses Amt ausüben. Aber auch auf der Geschäftsstelle. Die Kolleginnen und Kollegen, die dort arbeiten, sind alle Teilzeitkräfte. So ist keine Vollzeitkraft dabei. So, und aus meiner Sicht kann man einen Verband, also muss hinterfragt werden, ob das so in Ordnung ist und erst mit einem Verband, der eine neue Struktur hat. Oder einer hauptamtlichen Struktur hat, kannst du solche Dinge wie Lobbying überhaupt angehen. Auf der anderen Seite ist aber eine hauptamtliche Situation aus finanziellen Gründen überhaupt gar nicht denkbar. Also da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Sprecher 2 Genau, also ja, zumal man muss ja sagen, die Forderung nach Außendarstellung, nach PR, nach Lobbying kommt ja auch von den Mitgliedern. Und insgesamt verspricht man sich davon ja auch, dass der Verband dann, wenn er dem nachkommt, für Mitglieder attraktiver wird. Aber ich glaube halt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, attraktiv zu sein. Und dass es eben wahrscheinlich erstmal günstiger ist, wenn man diesen Lobbyteil Wenn man erstmal in Kooperationen reingeht und in andere Initiativen reingeht, sich da etwas mehr engagiert darüber dann wahrgenommen.

Sprecher 1 Ich hatte so einen Moment, das hatte ich heute Morgen beim Podcast mit Andreas Hesse auch gesagt. Bei der Preisverleihung auf der Gala, diese Preisverleihung Better Place Beiersdorf. Das war für mich genau das Beispiel. Ich wiederhole es hier nochmal für allejenigen, die es schon gehört haben. Tut mir leid, aber es gibt auch Menschen, die das nicht gehört haben. Der hat Better Place und hat ein Kooperationsprojekt mit Bayersdorf, den dritten Platz beim Fundraising preis gemacht. Alles soweit auch in Ordnung. Aber wir reden von Biersdorf. Es gibt um 30. 000 Euro. Das ist aus Fundraising-Sicht erstmal eine schöne Summe. Für Beiersdorf unterstellt. Ich habe da keine Karten drin. Ich kenne da niemanden, vermutlich erstmal nicht. Aber Die Tatsache, dass, wie die geschätzte Kollegin Katja von Better Places auch dargestellt hat, war von Biersdorf einfach niemand da. Ja, das ist warum auch? Also, was sind wir denn?

Sprecher 2 Das heißt gar nicht gar nicht, dass man da was gegen Beiersdorf sagt. Das zeigt so ein bisschen den Stellenwert.

Sprecher 1 Genau, das meine ich ja. Ich habe überhaupt nichts gegen Beiersdorf, gar nicht. Wer sind wir? Was für eine Bedeutung haben wir eigentlich? Du hättest doch zumindest einen Abteilungsleiter dahin schicken können. Muss ja nicht der Vorstandsvorwissende sein.

Sprecher 2 Gut, jetzt kennt man den Hintergründen nicht genau, warum da niemand war, aber tendenziell gebe ich dir erstmal recht, natürlich. Und ich glaube, da ist halt noch viel Arbeit zu erledigen, bevor man so eine Bedeutung sich irgendwie tatsächlich erarbeitet hat.

Sprecher 1 Also Martin Georgi, Vorsitzender, neuer Vorsitzender des Deutschen Fundraising-Verbands, ein Thema, ein Highlight des Fundraising-Kongresses. Also nicht des Kongresses, aber angedecknetes.

Sprecher 2 Mit Spannung erwartet die Abg.

Sprecher 1 War es dann auch schön für dich, so Andreas, jetzt die letzten drei Tage?

Sprecher 2 Ja, also es waren sehr viele interessante Gespräche. Das ist natürlich auch immer so, dass man. neue Leute kennenlernt, Leute, die man schon kennt, hier trifft und und Neues erfährst… Das auch, ja, bis nach

Sprecher 1 Ich habe jetzt mehrere Menschen mit einer nicht deutschen Hintergrund, also was Die Spaß.

Sprecher 2 Mindestens ein Norweger und ein Däner da.

Sprecher 1 Das war auch ein Niederländer da. Ich hatte eine Kollegin hier, die aus Amerika kam, zwar ursprünglich mal aus Bayern kam, aber schon seit über 20 Jahren in Amerika wohnt, extra hier hingekommen ist für den Kommiss.

Sprecher 2 Ja, das ist schon mal positiv. Aber das ist ja der Teil, das muss man immer nur dazu sagen, dass das auch eine ganz große Rolle spielt. Dieses Netzwerken und dass es unheimlich wichtig ist, dass man hier auch in den Kaffeepausen oder auf den Fluren oder bei der Gala selber unheimlich viel erfährt, wenn man mit Leuten redet. Den Fehler, den man nicht machen darf, uns beiden fällt das relativ leicht, das zu erfüllen, was ich sage. Es dürfen eigentlich an keinem Tisch zwei Leute von derselben Organisation sitzen. Dann macht man hier was falsch. Können sich auch woanders unterhalten.

Sprecher 1 Wir haben schon wieder Gala gesagt, ne? Es gibt keine Gala mehr.

Sprecher 2 Ja, es ist eine Abendveranstaltung. Nein, aber ich habe gestern tatsächlich, wir haben ja gestern noch gar nicht gesprochen. Ein wunderbares neues Veranstaltungsformat. Es gibt ja seit einigen Jahren die Denkfabrik von Wiepke Doktor vom Conversio-Institut. Das, was ich gerade so ein bisschen beschrieben habe, schon dieses Unterhalten über spannende Themen, die Experten in den letzten Jahren in einen Raum gebracht hat, damit sie miteinander diskutieren. Und das hat sie jetzt quasi nochmal auf einen anderen Level gehoben, weil es hieß, dieses Jahr Denkfabrik unterwegs. Die sind Spaziergegangen, ne? Wir sind anderthalb Stunden spazieren gegangen. Sie hat eine sehr schöne Route durch mehrere Gärten. hat auch ein bisschen etwas zur Geschichte erklärt und hat dann aus dem, wo wir gerade standen, irgendwie einen Impuls für die Diskussion abgeleitet. Wie viele Menschen machen wir denn? Wir waren zu siebt. Also es war noch sehr übersichtlich, aber ich glaube, das ist in zweifacher Hinsicht noch unterschätzt. Ich fände es sehr schön, wenn der Veranstalter nicht darauf guckt, dass es sieben Leute waren, sondern wenn man das ein paar Jahre durchzieht, dann sind da bestimmt auch 30 Leute unterwegs. Vorteil ist einmal, in diesem Spaziergang, man wechselt laufend die Gesprächspartner. Das provoziert Wiebke auch, dass man quasi nicht immer neben demselben kann das machen. Es ist ja ein relativ freies Format. Man kommt mit Leuten in Kontakt, mit denen man sonst gar nicht in Kontakt kommt. Und auch zu Themen.

Sprecher 1 Es kann jeder auch ein Thema machen. Beispielthema mal. Was muss ich mir da vorstellen?

Sprecher 2 Also wir haben den ersten Abschnitt. So 20 Minuten über effektiven Altruismus diskutiert.

Sprecher 1 Bekannt.

Sprecher 2 Ja, muss man mit einem Satz vielleicht sagen, das ist eine. eine Denkrichtung eher für Spender, wo es darum geht, dort zu spenden, wo man mit der Spende die meisten Menschenleben retten kann. Die höchste Effektivität ist das Retten eines Lebens. Und erst wenn alle Leben gerettet sind, würde ein effektiver Altruist irgendwo anders spenden. Und wir haben halt überlegt, was macht das mit den Spendern, was macht das mit dem Fundraising. Und unterm Strich fanden wir es eine eher traurige Veranstaltung, weil ihr jegliche Emotionen und jegliches fehlt. Alle drei Preisträger hätten keine Stimmen, keinen einzigen Euro bekommen, weil sie eben nicht genug Leben retten.

Sprecher 1 Gerade Wiepke, die ja auch sehr, sehr stark sich im KulturFundraising engagiert, hätte eigentlich gar keine Chance mehr.

Sprecher 2 Sie auch nicht, ja, ja, aber jetzt in dem Dreier-Gespräch gar nicht dabei. Es war sehr interessant, war noch ein Herr, dessen Namen ich nicht erinnere, muss ich jetzt dummerweise zugeben. der auch gar kein Fundraiser ist, sondern der schon seinen Lebensabend eigentlich genießt, also Rentner ist und im Senior Expert Service. seine Expertise in Länder bringt. Also er kam gerade, glaube ich, aus Indien wieder. Da war es, also er war Lehrer in der Lehrerausbildung auch und Und da hat er wohl irgendwie Sonneninput gegeben. Und in zwei Wochen fährt er mit diesem Senior Expert Service an eine Schule nach Südafrika, wo es neben Dass er seine Lehrerfortbildung da wieder betreibt. Eben auch so ist, dass diese Schule wahnsinnig viel Fundraising macht. Und dann hat er sich irgendwie gehört, dass es diesen Kongress gibt und hat gedacht, okay, da musst du hin. Damit du dieser Schule auch irgendwie einen Input geben kannst. Also spannend, was man hier für Land kriegt.

Sprecher 1 Ist er glücklich geworden? Ist er denn glücklich geworden?

Sprecher 2 Der war hochzufrieden, ja. Also es ist erstmal spannend, was man für Leute trifft und den hätte ich nie getroffen ohne dieses Format. Und das andere Interessante, dass wir haben auch über Spendergenerationen. Und er war da ziemlich irgendwie unverständlich, weil er sagte, ja, also ich sieht es von seinen Enkeln oder mit Macht wohl auch noch Schulprojekte hier in Deutschland. Hat er also Kontakt zu jungen Menschen, auch Lehramtsstudenten? auch noch relativ jung, also noch keine 30 in aller Regel, und sagt, ja, aber ihr müsst doch einfach dahin gehen, wo die sind. Also warum seid ihr nicht in den Spielen? Oder ihr müsst halt nur die Verknüpfung finden. Und dann denkt doch auch nicht immer daran, dass ihr die direkt binden könnt. Das wollen die vielleicht nicht. Ihr sucht die Verknüpfung, die spenden, und dann bietet ihr denen die Verknüpfung nochmal an. Irgendwo anders. Ihr wisst vielleicht nicht, dass dasselbe ist, aber dann spendet er nochmal. Also der hatte, vielleicht weil er außerhalb der Szene war, für ein Thema, das wir alle diskutieren, irgendwie einen ganz anderen Blickwinkel. Hochspannend.

Sprecher 1 War das dein Highlight des Kongresses oder gab es noch was anderes?

Sprecher 2 Ich habe auch heute sehr schön über Marketing Automation einen Vortrag von Greenpeace, was die da alles machen. Und zwar ging es gar nicht mal primär um Fundraising-Sicht, sondern die Journey, die da, ging um das Thema Fleisch. Also die haben eine Kampagne, wo es darum geht, dass man weniger Fleisch. Also sie wollen nicht direkt alles zu veganern können weiteren, sie wollen einfach helfen oder anregen, dass man weniger Fleisch konsumiert. Und mit wahnsinnig vielen Tests drin, also das kann man jetzt alles gar nicht wiedergeben, aber das war zum Beispiel auch ein sehr, sehr interessanter Input. Auch ein kurzes Format. Es ist ja so, dass freitagsvormittags kürzere Vorträge. Sonst ist es ja mal anderthalb Stunden und diese Inputs, die sind eine Dreiviertelstunde. Da hat man fünf Minuten Zeit, den Raum zu wechseln und kann die Die nächste Dreiviertelstunde sich anhören. Das Format finde ich ehrlich gesagt gar nicht so schlecht. Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, ob man das vielleicht sogar ausweiten könnte. Viele Themen kann man in einer Dreiviertelstunde wirklich gut ansprechen. Und diese anderthalb Stunden, die sind gerade vom Konzentrationslevel auch schon ermüdend für die Zuhörer.

Sprecher 1 Der Kongress war völlig frei von Skandalen oder wir haben sie nicht mitbekommen, oder? Hast du irgendwie noch was gehört, wo man sagen kann, boah, da hat es aber gekriselt oder das war irgendwie schwierig. Nein, nein, nein.

Sprecher 2 Wir hatten ja sonst auch gerne immer ein paar Fremdschäbenmomente bei der Abendveranstaltung zum Beispiel gerne mal genommen und diesmal überhaupt nicht. Hat der Ö gut gemacht wieder.

Sprecher 1 Was ich ja lustig finde, ich finde ja, dass Day Jan durchaus so einen Gottschalk-like-Stil hat. Und da sind wir wieder. Das habe ich ihm letztes Jahr gesagt. Mit Thomas-Gottschalk-Musik ist er aufgelaufen.

Sprecher 2 Ich habe ihm das gesagt letztes Jahr und dann sagte er, du bist nicht der Erste, der das sagt. Und dieses Jahr hat er für seinen Weg auf der Bühne die Titelmelodie von Wettendass einspielen lassen. Also Jan Thomas bekam an.

Sprecher 1 Und hier, wieder, guck mal, hier, ha, und schön.

Sprecher 2 Und er hat natürlich, er hat aber auch eine Ausbildung dazustehen. Er ist ausgebildeter Clown, eine sehr anstrengende Ausbildung.

Sprecher 1 Und das merkt man einfach auch, dass er es gelernt hat, auf einer Bühne zu spielen.

Sprecher 2 Aus meiner Sicht darf er es wiedermachen.

Sprecher 1 Ich glaube, er hat einfach auch nicht nur gut, sondern es ist einfach auch die Sympathie vorhanden, weil er einfach aus der eigenen Reihe kommt. Also es ist ein Kollege.

Sprecher 2 Ja, genau, und das andere ist, du hast ja bei vergangenen Moderatoren schon mal das Problem, dass die gar nicht so genau wussten, wo sie waren.

Sprecher 1 Wir hatten einen, der war dreimal da und hat beim dritten Mal immer noch Foundraising gesagt. Ja, zum Beispiel. Um mal einen richtig. Dreimal.

Sprecher 2 Nein, so etwas hatten wir nicht. Es war ein, finde ich, sehr rundherum gelungener, schöner Kongress.

Sprecher 1 Soll es das das letzte Wort gewesen sein?

Sprecher 2 Warum nicht? Ich gucke mal auf die Urlaub. Ich werde noch. Hast du denn, hast du Tatsächlich oder hast du durch das ganze Technik und das Mitschneiden überhaupt Gelegenheit hat, dir eine Veranstaltung anzuhören?

Sprecher 1 Ja, ich hab Mehr als sonst, glaube ich, aber auch nicht wirklich, mehr als sonst, aber auch nicht wirklich. Warum ich mich wiederhole, ist der, ich habe die meiste Technik schon weggepackt und der Andreas Bär kann mich nicht mehr richtig hören, weil er kein Signal auf dem Kopfhörer hat. Deswegen musste ich jetzt etwas lauter sprechen für den alten Herrn. Ja, geht schon. Aber danke, dass du mein Alter erwähnst. Hab ich nicht gesagt. Du könntest nicht mein Vater sein. Möchte ich mir auch nicht vorstellen. Die Keynote habe ich mitbekommen vom digitalen Fachtrag, da war ich drin. Die war aber auch. Muss ich mir nochmal anhören, die war auf Englisch und da ich da schon was anderes auch vorbereitet habe, habe ich nur die Hälfte mitbekommen. Ich habe ein bisschen was von dem Kollegen von SWS Kinderdäufer mitbekommen zum Thema Artificial Intelligence und und Machine Learning. Thomas Janke. Thomas Janke, den habe ich persönlich kennengelernt, auch zum ersten Mal. Toller Typ, netter Typ. Das war sehr schön. Da hat sich auch wieder eine interessante Netzwerkidee nochmal entsponnen, aber die jetzt hier nicht. Genau, ich bin nicht ganz bis zum Ende geblieben, weil ich weiter musste, aber es war auch sehr warm in dem Raum. Weil er vollkommen überfüllt war, das muss man sagen. Ich habe das Panel Weiterbildung mitgeschnitten und habe. Thema Qualifizierung und Berufsstand ging, wo kommen eigentlich die guten Fundraiser her? Das war sehr, sehr spärlich besucht. Da waren, weiß ich nicht, vielleicht 20 Leute drin.

Sprecher 2 Hat das was mit dieser neuen Studie zu tun, die hier auch vertakt wird? Nein, die waren gar nicht genannt.

Sprecher 1 Urselmann, Heibach, Dodenhöft, Kreuzer und moderiert wurde von Frau von Soßen, genau die haben von zum Thema Qualifizierung geredet. Ja, finde ich, sollte man nochmal nachhören. Also, das war auf jeden Fall ganz gut. Das habe ich mitbekommen, weil einfach weil ich mitgeschnitten habe. Und ich glaube, das war es auch schon. Mehr habe ich nicht mitbekommen. Aber ich habe mehr mitbekommen als in den letzten Jahren, weil in den letzten beiden Jahren habe ich nicht eine Sache gehört.

Sprecher 2 Deswegen habe ich ja gefragt. Genau.

Sprecher 1 Ja, also ich fahre ganz zufrieden nach Hause. Man vergleicht ja immer, so wie der Konsagress jetzt so war. Wie würdest du es einschätzen im Vergleich zu deinen letzten? Wo liegt der eher?

Sprecher 2 Ach, das finde ich immer schwierig. Aber wie gesagt, ich fand es einen sehr gelungenen Kongress und ja, ich finde auch die Location hier ganz gut. Aber in allen Kongresszentren, also ich habe, ich glaube, an den Kongress an sechs verschiedenen Orten schon erlebt und es gibt halt immer diese spärlich beleuchteten, hohen, hallenden. Seminarräume mit schwieriger Akustik, wo es dann nach anderthalb Stunden nochmal anstrengend wird. Aber andererseits, wie So Wunsch, Seminarzentren zu bauen, da kann man vom Kongress wahrscheinlich auch nicht drin aus.

Sprecher 1 22. bis 24. April 2020 erneut in Kassel. Bleibt uns an dieser Stelle nur noch mal ganz, ganz viel Dank zu sagen. Natürlich primär an die Hörerinnen und Hörer. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal wirklich erlebt, dass Leute auf unseren Stand zugekommen sind und gesagt haben, sie hören es regelmäßig und haben sich bei uns dafür bedankt, dass diese Folgen ausgestrahlt werden. Der Dank geht zurück, weil ohne die Hörerinnen und Hörer wäre das hier gar nichts. Ganz vielen Dank an die Agentur Kaiserwetter. Das hat jetzt hier nichts mit einer ultimativen Lobhudelei zu tun, sondern ich muss das einfach nochmal ganz doll betonen. In dem Moment kommt der Matthias Frenz wie auch von. Der läuft doch an uns vorbei, während wir hier Lobhudeln. Ich erlebe das als eine ganz großartige Zusammenarbeit. Ich habe nichts zu motzen. Die Möglichkeiten, die uns hier gegeben werden mit dem Radio.

Sprecher 2 Die sind so herrlich unaufgerecht bei uns.

Sprecher 1 Unaufgerecht, partnerschaftlich, die Absprachenstimmen, das kann ich nur noch mal betonen. Das ist ein herber Gewinn für den Fundraising-Kongress und ich würde mir wünschen, obwohl ich da auch keinerlei Tickets drin hat, dass das möglichst lange noch so weitergeht. Dann kann natürlich auch an den deutschen Fundraising-Verband, der ja auch stoppen könnte und sagen könnte, wir möchten hier diese komischen Waldo von Stettler Mapethoe, Wesamstraßen, Leute, nicht mehr an die Mikrosa.

Sprecher 2 Das ist doch der der vielleicht nächstes Jahr, wenn man uns nochmal hier hinlässt Nächstes Jahr machen wir Motto Muppet Show. Ja, wir gehen oben in die Box rein, im blauen Saal oder im großen Saal und machen da Quatsch, ne?

Sprecher 1 Genau.

Sprecher 2 Ja du, dann bleibt ja nur noch quasi mich stellvertretend für alle anderen erstmal bei dir zu bedanken.

Sprecher 1 Nein, das gebe ich zurück und damit hören wir auf. Wir bedanken uns selber. Dass wir hier so viel ausgehalten haben und wünschen euch daraus eine gute Zeit. Das Fundraising Radio geht weiter. Der Andreas hat plant ja auch große Dinge mit Podcasts, aber mehr sollte darüber nicht verloren werden, hast du ja gesagt beim letzten Mal. Warten wir, ob in der kommenden Zeit dazu was kommt. Es gibt wieder Jona-Folgen und ich habe hier auch zwei konkrete Themen schon gefunden, über die wir in der kommenden Zeit berichten werden. Es setzt aber erstmal ein bisschen Pause. Gönnen wir uns mal so zwei, drei Wochen mal mit gar nichts und dann ist auch gut.

Sprecher 2 Sind ja genug Folgen da, die ihr euch anhören könnt.

Sprecher 1 Prima, bis dann. Ciao, ciao. And I’m not doing the others to the spirit.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media