Skip to main content

FRR83 - Einführung einer Fundraising-Software

Cover: FRR83 - Einführung einer Fundraising-Software

Folge 83 · 10.05.2019 · 0:44:34

Andreas Hesse führte eine Fundraising-Software ein. Darüber berichtet er.

Kapitelmarken

Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Schönen guten Morgen zurück. Freitag, der letzte Tag des Deutschen Fundraising-Kongresses 2019. Und der Andreas Berg sagte gerade im Vorspann. In denen ihr da draußen nicht hören konntet, dass er sich selber als Radiopraktikant bezeichnet und nichts machen darf, außer Reden und Kopfhörer. Und während er das sagte, guckte er total kritisch an. auf das Mischpult, was vor ihm steht, und wundert sich vermutlich, warum die Spuren gemutet sind und man trotzdem was hört. Ist das so?

Sprecher 2 Ja, beziehungsweise warum die, die. Unser Gast hat den Kopfhörer 3 an und er steht nicht auf Weg.

Sprecher 1 Und das ist der Grund, warum du nur praktikant bist und du nicht anfassen darfst.

Sprecher 2 Nutzen wir doch die Gelegenheit und stellen unseren Gast vor. Andreas Hesse. Hallo, guten Morgen. Dirkwunsches Werk. Ich komme durcheinander.

Sprecher 1 Ich komme durcheinander. Ich habe hier zweimal Andreas. Ich sollte vielleicht die Nachnamen ergänzen.

Sprecher 2 Das wäre gut, ja, gerade für die Leute da. draußen, wo man davon ausgehen kann, dass die uns nicht alle kennen.

Sprecher 1 Ja, Andreas Hesse-Diakonie Mitteldeutschland. Ich bin gerade ins Wort gefallen, als du gesagt hast, wo der Andreas herkommt. Bist du wach?

Sprecher 3 So weit, soweit. Also ich glaube, die wesentlichen Körperfunktionen sind da. Ich atme, ich sehe, ich höre.

Sprecher 1 Man muss dazu sagen, für also. Es gibt ja Menschen, die hören das jetzt ziemlich zeitnah. Die werden wissen, dass heute der Tag nach der Gala ist. In den letzten Jahren gab es hier im Fundraising Radio immer das Duschradio. Für all diejenigen, die tatsächlich jetzt wach sind. sind und unter der Dusche stehen. Die meisten Menschen werden diese Folge jetzt nicht sehr zeitnah hören und werden sich vielleicht irgendwann im Sommer 2020 am Strand befinden und diese Folge hören und sich wundern, warum wir hier so flüstern. Also mit anderen Worten, der Freitag ist der Tag, wo viele sich den Schädel halten, weil die Gala am Abend zuvor etwas länger gedauert hat. Die Gala inklusive Preisverleihung. Des Deutschen Fundraisingpreises 2019. Wir müssen darüber reden, Jungs, weil wir gestern kein Recap gemacht haben. Das hat nicht funktioniert. Aus zeitlichen Gründen. Wir müssen einmal so ein bisschen resümieren, resümieren. Wie war denn dein Kongress bisher, Andreas?

Sprecher 3 Ja, gut, also Veranstaltungen waren sehr interessant. Das hat mich besonders, also ich fand die Preisabedaillon gestern ziemlich schön und sehr emotional. Das hat mich Also hat mich mitgenommen, hat mich angesprochen, auch die Art und Weise und auch die Preisträger. Das war wirklich schön.

Sprecher 1 Man muss jetzt nochmal dazu sagen, es gab mehrere Preisträgerinnen und Preisträger. Es gab einmal Ein Preis für 20 Jahre Fundraising Akademie beim stellvertretenden Thomas Kreuzer. Da haben wir auch eine eigene Folge zugemacht, deswegen das nur gestreift. Ich glaube, er war wirklich irgendwie. War schon echt gefangen. Also das war ihm schon was. Das macht was mit einem, glaube ich. Er hatte die Ehre ja davon irgendwie auch an dem Tisch zu sitzen und das war auch wirklich eine spannende Situation, unsere Stimmung auch, die war besonders. Heig hat einen Preis für besondere Verdienste im Fundraising singom. Lebenswerk. Ja, genau. Und war eben auch Ich glaube, in seiner sehr kühlen, trockenen Art, so wie Hayo so ist, sehr liebenswert, war er, glaube ich, auch durchaus berührt, ne, oder?

Sprecher 2 Es steht ja nicht so gerne im Mittelpunkt, deswegen war es auch nicht so angenehm, diese große Bühne zu haben, aber ich bin sehr sicher. dass er sich gefreut hat. Das ist auch ein sehr verdienter Preisträger.

Sprecher 1 Genau, für alle diejenigen, die Hajo jetzt noch nicht kennen, Hajo Hönig ist seit. .

Sprecher 2 1983? 1983, also 36 Jahre Fundraiser. Das heißt, als er angefangen hat, gehört zu den Leuten, wo es wirklich Fundraising noch gar nicht gab, wo es auch. Es gab noch keinen Verband, es gab keine Akademie und Hayo war mit der Erste, der sich auch um das Thema Datenbanken gekümmert hat. Er gilt neben dir, Andreas, natürlich auch so als Datenbankkott. Das ist eine lange Reihe. Da hätte ich auch noch viel zu tun, um in die Frage zu verändern. Aber du hast ein Buch geschrieben jetzt.

Sprecher 1 Hajo auch? Hajos Buch über Datenbank Fundraising ist Gefühlt drei Generationen alt und gilt bis heute noch als Kinder.

Sprecher 3 Das finde ich auch sehr, sehr faszinierend auch. Also, wir haben jetzt gerade in der Diakonie Mitteldeutschland so einen Datenbankprozess durch. Darüber reden wir gleich. Ich wollte jetzt nicht vorgreifen. Aber ich habe tatsächlich auch dieses Buch von Heyo Hönig und Helga Schneider. Helga Schneider?

Sprecher 1 Ja, Helga Schneider. Helge ist der andere.

Sprecher 3 Ja, genau. Das war jetzt. Von Helga Schneider doch immer noch mal zu Rate gezogen. Ja, ja, das ist. Also, das hat immer noch Aktualität, das finde ich sehr beeindruckend.

Sprecher 2 Und es ist auch. Es wird auch immer noch gesucht. Also tatsächlich, es ist ja seit Jahren nicht mehr lieferbar. Es ist vor zehn Jahren unglaublich ungefähr erschienen. Also es ist ein. Im technischen Teil, damit muss man sagen, würde Helga oder Hajo mir jetzt auch nicht widersprechen, ist es im Grunde veraltet, aber im grundsätzlichen Teil nicht.

Sprecher 3 Es gibt so die wesentlichen Fragen.

Sprecher 1 Er hat auf der Bühne auch noch lustige Anekdoten erzählt, wie er früher in Amerika war und dann irgendwelcher kopiert hatten. Nein, das war Gerd.

Sprecher 2 Gerd Wallmeyer war das, der in Amerika ist. Und zwar ein Buch, jetzt müssen wir es erklären, weil ich gestern alle da war. Gerd Wallmeyer war der Laudator für Haio Hönig.

Sprecher 1 Langjähriger Fundraiser bei Greenpeace.

Sprecher 2 Langwehr Fundraiserverbindung. Ja, schon Mitte der Neunziger, glaube ich, oder Ende der Neunziger. Ist einer von denen, der den Lebenswerkpreis irgendwie. Ja, man denkt eigentlich, er müsste den Preis mal bekommen. Aber nur weil man sich viele sich nicht mehr daran erinnern, dass er schon hat, weil er da noch relativ jung war. Also er hat den Preis in der Mitte seines Schaffens. Jetzt hast du mich aber, was wollte ich eigentlich sagen? Achso, der hat erzählt, dass er aus derselben Generation wie Heijo Hönig. Das heißt auch er, als er angefangen hat, gab es. nicht, also ist er nach Amerika gefahren, weil da gab es Fundraising und liegt Jahre weiter, wie er auch sagte. Und hat da eine Rundreise gemacht und hat unter anderem einen Datenbankhersteller besucht. Und durfte sich dann da so eine Art Manual von denen, also so ein Handbuch über diese Software, kopieren? Hat er dann Zehn Kilo Papier, die er bei Schiffsfracht zurück. Weil er sie nicht in den Flieger gekriegt hat. Hat dann das in, als er wieder in Hamburg war, alles irgendwie gelesen und verarbeitet und und Für sich die Lehren drausgezogen und hat dann kurze Zeit darauf Hayo Hönig kennengelernt. Er damals noch am Bodensee saß und hat festgestellt Ich hätte eigentlich gar nicht nach Amerika fahren müssen und 10 Kilo Papier kopieren. Es wäre genug gewesen, zum Bodensee zu fahren und mich mit Haio Önicht zu unterhalten. Das sind die. Die ganz alten Anekdoten, aber die zeigen eben auch, dass Heajo Hönig wirklich auch ein Pionier ist, der viele Sachen. Und wenn er dann so Geschichten erzählt, dass er in den 80ern getestet hat, ob sich Farbdruck gegenüber Schwarz-Weiß-Druck bei Flyern lohnt.

Sprecher 3 Faszinierend, ja.

Sprecher 2 Weil nämlich damals der Farbdruck noch richtig teuer war und man eigentlich in

Sprecher 1 Ja, und liebe Kinder, geklebte Briefmarken hat er auch getestet, aber eine geklebte Briefmarke möglicherweise besser ist als eine aufgedruckte.

Sprecher 2 Ja, und eben das da konnte ich mich allerdings tatsächlich auch noch dran erinnern. Man konnte früher diese Infopost, nicht einfach so, sondern man musste diese Briefumschläge, da wurde die Briefmarke dann eingedruckt. Und das durfte nicht jeder machen, sondern man musste diese Umschläge bei der Bundesdruckerei bestellen. Und zwar mit drei Monaten Lieferzeit. Katastrophenfundraising war damals noch nicht wirklich irgendwie erstmandal, so extrem schwierig vorher.

Sprecher 1 Für mich war Haju ganz wesentlich auch noch mal ein Mensch, der die Fundraising. Software Charity mitentwickelt hat und beherrscht hat. Das war eigentlich meine erste Fundraising. Ne, stimmt gar nicht, meine zweite. Fundraising Software, mit der ich aber richtig gearbeitet habe und habe ich auch einen Workshop damals mit Hajo gemacht, dass wir mal so eine Werbecode-Syntax entwickelt haben und ich weiß noch, dass wir das ich, dass ich durch Charity und letztendlich dadurch auch durch Hio So Bullshe Operatoren und Bullsche Operation mit bis zu 13 Klammern irgendwie nochmal irgendwie machen durfte. Also herzlichen Glückwunsch, lieber Hajo. Es gab noch drei andere Preise, und zwar die klassischen Fundraising-Preise für Kategorie geringes Budget.

Sprecher 2 Kategorie Kampagne und Kategorie Better Place.

Sprecher 3 Das war ein geringes Budget, Münster war ein Freiberg, Kampagne. Ach, Better Place war geringstes Budget. Und dann war noch aus Marburg.

Sprecher 2 Jetzt wissen wir die Kategorien schon. Aber ich lenke mal davon ab, dass wir hier verwirrt sind, weil das. Könnte Menschen auf jeden Fall. Ja, was mich dabei noch besonders interessieren würde, wir hatten drei Preisträger in drei Kategorien. Soweit, so gut. Warum werden die noch in erster, zweiter, dritter Preis eingeteilt? Keine Ahnung. Weißt du auch nicht, ne? Aber wenn da, nein, jetzt, ernsthaft, wenn da draußen jemand ist, der das weiß, könnt ihr uns eine E-Mail schreiben.

Sprecher 1 Ich habe das auch nicht verstanden, aber vielleicht sollten wir erstmal für die Leute da draußen sagen, wer denn was gewonnen hat. Also es gab einen Preis, und ich glaube, wir glauben alle, glaube ich, das Was der dritte war? Nein, Better Place war der dritte. Better Place zusammen mit Beiersdorf.

Sprecher 2 Und das war Unternehmenskooperation. Ach, das war Unternehmenskooperation. Das war die Kategorie Unternehmenskooperation und die haben den dritten Preis gewonnen. Dann war Marburg.

Sprecher 1 Ein Satz dazu. Ein Satz dazu noch. In den letzten zwei Tagen wurde viel darüber auch gesprochen. wie sich der Verband weiterentwickeln soll und wo dann auch persönliche Kritiken sind. Und ich muss da ehrlich sagen, diese Geschichte mit Betterplace und Bike Beiersdorf. War für mich wieder ein Beispiel, was ich genau da kritisiert habe. Better Place hat 30. 000 Euro mit Beiersdorf. Ich kriege gar nicht die Finanzflüsse jetzt mehr zusammen, aber ich glaube, die 30. 000 Euro kam von Bayersdorf, korrigiert mich, wenn es irgendwie falsch waren. Für ein Projekt in weiß ich nicht mehr wo. So, und dann sagte die nette Kollegin von Better Place, schöne Grüße Katja. Dass Beiersdorf ja heute Abend auch nicht hier ist. So wo. Und dann dachte ich mir, ja, warum auch? Was sind wir denn für Beiersdorf? Wenn das jetzt eine Gala wäre von einer anderen Kategorie, dann hätten die selbstverständlichen Vertreter geschickt. Aber 30. 000 Euro für ein Unternehmen wie Beiersdorf. Man lässt dankbar sein dafür. Aber das machen die doch mit einem Federstrich weg. Ich will dieses Projekt überhaupt nicht runterwürdigen. Überhaupt gar nicht. Nicht falsch verstehen. Mir geht es um Beiersdorf und um die Sichtbarkeit der Fundraising-Szene und um die Bedeutung einer solchen Gala, einer solchen Übergabe. Zumindest mal ein, und wenn es der Sachbearbeiter ist, ist es mir egal, aber zumindest mal ein Vertreter zu spielen. Und wir haben keine Bedeutung, wir spielen da draußen keine Rolle.

Sprecher 2 Wahl des Vorsitzenden auf der Mitgliederversammlung geprägt hat. Und ich glaube, dass der Verband, also ich habe, ich war ja mal acht Jahre Schatzmeister in dem Verbraucherschutzverband. Es ist eben so, im Lobbying ist die harte Währung, wenn du gerade mit Politikern irgendwie Termine haben willst, sind deine Mitglieder und zwar entweder Anzahl oder Bedeutung. Und Bedeutung für den, mit denen du reden willst, und nicht für dich. Also, es muss seine Wählerschaft, seine Community quasi sein. Und wenn wir mal ehrlich sind. Mitgliedschaft, Anzahl und Bedeutung hat der Verband beides nicht aus Sicht von den Leuten, die lobbyiert werden sollen. Aber wir wollen da gesehen werden, gerade im Bereich CSR. Aber das muss man dann, ja, ja, aber das muss man dann. Als Verband langsam aufbauen, Kooperationen erstmal eingehen mit anderen Verbänden an Initiativen wie der Dieser Arbeitsgemeinschaft Gemeinnützigkeit, ich glaube, der Name ist nicht ganz richtig, aber die jetzt sich quasi für die Zivilgesellschaft einsetzen und für die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts. Stefan Diefenbach Richtig, genau. Und ich glaube, über den Weg muss man das langsam aufbauen. Aber jetzt irgendwie Termine mit Politikern machen zu wollen, das hoffe ich, dass man die Geschäftsführerin da erstmal für die Bessere Aufgaben findet.

Sprecher 1 Ich wollte halt den Podcast nicht in die Richtung drehen, aber das ist mir einfach nochmal aufgefallen. Also Platz 3 haben wir, Platz 2.

Sprecher 3 Ja, das da würde ich ganz gerne mal tun. Bitte. Iris Ruby nicht, die habe ich in der Ausbildung am Major Giving Institut kennengelernt und da hatte sie damals dieses Projekt vorgestellt, Kunst, also Kunst schafft Raum oder Kunst braucht Raum. Kunst braucht Raum, glaube ich. Es ging jedenfalls darum, dass das Museum erweitert werden und saniert werden musste. Und damals hatte sie dieses Konzept entwickelt und es freut mich persönlich auch wahnsinnig, dass sie das geschafft hat. gemeinsam da in diesem Team und mit diesem auch wirklich stark bürgerschaftlichen Ansatz, den sie da, den Mitmachansatz. Das finde ich schon sehr, sehr beeindruckend.

Sprecher 1 Also von hier auch nochmal herzlichen Glückwunsch. Auf jeden Fall schließen wir uns an.

Sprecher 3 Das hat mich wirklich ganz besonders gefreut.

Sprecher 1 War auf der Bühne. Das einzige, was ich spannend fand, was die Kolleginnen sind. Ich komme ja gar nicht aus Marburg. Ich bin erst irgend fünf Jahre hier und trotzdem. Das fand ich sehr sympathisch.

Sprecher 3 Viereinhalb Jahre. Okay.

Sprecher 1 Platz 1, dann erst Münsterbauverein in Freiburg. In Verbindung mit Steiner und ich. Veronika, der alte Fuchs hat natürlich super gut nochmal platziert in dem Film, nochmal unten drunter, in Kooperation mit Steinrücke und ich.

Sprecher 3 Herzlichen Glückwunsch darf man auch selbstverständlich das.

Sprecher 2 Dann was gewonnen hat. Alter Fuchs. Es wurde dann gezeigt, man muss jetzt erstmal sagen, da ging es Münsterbauverein, der Name erklärt vielleicht schon den Zweck. Also das Freigebirger Münster ist ja eine Bürgerkirche und muss auch von den Bürgern im Wesentlichen mit erhalten werden. Und die haben eine alte Tradition der Münsterbauer wiederbelebt und jeder Freiburger konnte dann Münsterbauer werden. im Grunde ja eine Form von Dauerspende dann gewesen. Münsterpfleger. Münsterpflegerpflege. Ja, Andreas was worthless. Münsterpfleger heißt es. Danke.

Sprecher 1 Der Mann kommt aus der Diakonie, der kennt so Alten. Pfleger, ja, Krankenpfleger und Messerpflege.

Sprecher 2 Aber Mizerpflege ist nochmal ein besonderes Berufsbild, das darf man jetzt nicht. Wobei das ist dann aber auch der andere Verein. Also muss man jetzt. So, jetzt habe ich den Faden vollkommen verloren. Es ist jedenfalls großartig und was ich sagen wollte, natürlich, aber was da ja besonders auch schön war. waren auch diese Plakate, die gezeigt wurden. Das war schon originell, das war ein Hingucker. Da wurde so eine Steinfigur. gezeigt, die ein Tier darstellte und sagte, Münster, Pfleger pflegen Tiere und so weiter. Also es war einfach, man muss es geht mal ins Internet, guckt es euch an, die Plakate sind schön gemacht und die Kampagne war gut. Deswegen hat In dem Fall die Agentur den Preis natürlich mindestens genauso verdient wie der Verein, weil die Kreationen ja da auch entstanden ist auf jeden Fall.

Sprecher 3 Jetzt nicht nur beim Freiburger Münzer insgesamt, wenn es darum geht, die Frage zu stellen, wie kann man Kirchenbauten auch erhalten, dieses Anknüpfen an eine Historie und an Geschichten. Aus der Geschichte. Das finde ich sehr, sehr geschickt und sehr, sehr clever, weil das auch ein Weg ist, auch Menschen dazu zu bringen, einen Kirchbau Zu unterstützen, die jetzt selber jetzt nicht unbedingt kirchlich sind. Also da geht es eher sozusagen um die Historiker, da geht es um meine Stadt. Traditionen.

Sprecher 2 Und das Freibürger Münster ist ja auch das Wahrzeichen der Stadt.

Sprecher 3 Ja, sehr schön. Im Februar war ich im Freiburger Münster.

Sprecher 1 In Freiburg, deswegen kann ich da überhaupt leider gar nicht mit.

Sprecher 3 Wirklich ein sehr schönes Städtchen. Da fließen so Bäche durch die Stadt, die Bächle.

Sprecher 2 Vielleicht sollten wir mal den Kongress dahin verlegen. Das ist das Problem. So weit an den Rand. Also so grenznah höchstens Berlin ist die grenznaheste Stadt, die überhaupt in Frage käme.

Sprecher 1 Aber die Herausforderung ist doch auch schön angesetzt. Wenigstens einmal mit allen Berlinern wahrscheinlich. Okay, das waren die Preise. Anschließend wurde getanzt. Es gab Essen, es gab zu trinken und es gab für Viele Kopfschmerzen.

Sprecher 2 Genau, und wir erwähnen gerade nicht dazu, die Kopfschmerzen. War einer von euch lang genug da, die Polonese noch mitzusagen?

Sprecher 1 Ja, pass auf, ich wollte auf einen Tweet hinweisen, den mein Freund und Kollege Paul. Als ich morgen geguckt habe, ich habe ihn gerade hier vor mir, um 3. 56 Uhr von sich gegeben hat. Der Tweet hat den wunderschönen Inhalt Kloppies. Wer steht da nicht? Und ein Video, ich guck mal, ob es funktioniert. Ah, das war zu laut. Das war zu laut. Entschuldigung, ich nehme es mal ein bisschen runter. Ich versuch’s nochmal runter essen.

Sprecher 2 Da kannst du aber nachher dann nacharbeiten, dass die Leute.

Sprecher 1 . Ja, ich glaube, ich versuch’s nochmal.

Sprecher 2 Oh, mach weg. Ey, ich bin ja Rheinländer, wir haben hier Kölnkekse stehen und so das Kölschgrund des Keks.

Sprecher 1 Ich kann auf dem Foto noch die Tamara Portero erkennen. Der Kai Wichmann, der Kai Fischer ist dabei.

Sprecher 2 Die Leute haben alle Chefs. Das muss

Sprecher 1 Aber es ist auf diesem Twitter, es ist in diesem Twitter, es ist die Chefs, die diskutieren gerade offensichtlich über Fundraising trotz lauter Musik.

Sprecher 2 Ich meine, er ist online, aber wie naiv ist er? Glaubt er, dass einer von denen Chef bei Twitter ist? Gut. Kommen wir mal auf Andreas, bevor das hier noch komplett entwickelt. Ich habe gerade überlegt, ob ich das jetzt noch kommentiere, was mit Twitter, ja, aber. Du kannst es ja twittern, Mann.

Sprecher 1 Lieber Andreas, du hast einen inhaltlichen Beitrag zum Kongress geleistet und hast einen Workshop angeboten, wo du einen. Thema getroffen hast, was mit ziemlicher Sicherheit viele Menschen bewegt, nämlich wie man die richtige Fundraising-Software findet.

Sprecher 3 Ja, das war sozusagen so eine Art selbsttherapeutische Aufarbeitung eines Prozesses. Wir haben jetzt in den letzten. . Knapp anderthalb Jahren waren wir auf der Suche nach einer neuen Fundraising-Software. Wir haben uns da beraten lassen von Doris Kunstdorf und Gisela Batti. Und als wir so im Prozess waren und so Konflikte bearbeitet haben, waren es wirklich eine große Unterstützung dabei. Und die Doris Kunstdorf fragte mich, ob ich mit ihr gemeinsam einen Workshop mache.

Sprecher 2 Übrigens auch musste gestern wieder abreisen, deswegen, sonst hätten wir so Vielleicht noch dazu gebeten. Nur kurzer Einschub. Gisela rannte gerade hier Jungs vorbei. Das war witzig, sie lief gerade vorbei und winkte. Also ich war so schnell schon wieder weg.

Sprecher 3 Habe ich gar nicht gesehen. Was wollte ich sagen? Achso, da fragte sie mich, ob wir das zusammen machen wollen, ich sozusagen als Praxis, Praxisteil, ja, ich wollte gerade sagen Beratungsopfer und habe mir gerade auf die Zunge gebissen und gedacht, nee, das trifft es nicht ganz. Nee, aber so aus der praktischen Perspektive und Louis Kunstdorf hat so über die Metaperspektive das, was alle Organisationen betrifft. Und ja, also das erfüllt mich schon noch mit Freude, dass wir da jetzt, also weniger die Auswahl der Software. Das war jetzt, also Andreas Bitte entschuldigen, wenn ich es so sage, aber das war sozusagen nur zweitwichtig, welches Produkt das ist. Viel wichtiger war mir ja, du musst gar nicht entschuldigen, das siehst du genauso, ne? Ja, zwei, also das ist nicht die richtige Formulierung. Genau, also ich hadere mit dem Wort zwei.

Sprecher 2 Es ist wichtig, aber ich gebe dir vollkommen recht, es ist natürlich viel entscheidender. Also der Auswahlprozess hat ja nicht nur die Funktion, dass man eine Software auswählt, sondern der hat auch die Funktion, sich darauf vorzubereiten, die anschließend einzuführen. Da wird das Spiel eigentlich erst entschieden. Also es ist gar nicht, insofern gebe ich dir recht, man hat ja in der Regel, bei euch wird es vielleicht auch so gewesen sein, am Ende irgendwie zwei oder drei, wo man sagt, okay. Mit denen könnten wir es machen und dann ist es ein bisschen ein Luxusproblem davon, den geeignetsten zu finden. Aber das ist ja nicht der Ab, sondern der Anpfiff zum. . Eigentlichen nämlich, wie kriegen wir es an den Start?

Sprecher 3 Und das finde ich halt fand ich halt einen sehr, sehr schönen Prozess, insbesondere mit unserer Kollegin mit der Buchhaltung. Das ist ja, glaube ich, in allen Organisationen oder in den vielen Organisationen, glaube ich, ein Spannungsfeld, Buchhaltung und Fundraising. Die einen machen immer Arbeit und die anderen müssen es immer verbuchen. Das ist so aus der Aus der Sicht des Rechnungswesens kann ich das gut erstmal nachvollziehen, dass die Fundraising erstmal keine Freunde sind, ja? Die sorgen für immer mehr Buchung, für immer mehr Arbeit. Das ist so erstmal nicht das, was die jetzt wirklich erstmal erfreut.

Sprecher 2 Und es ist halt eine andere Denkmal, eine andere Aufgabe komplett. Für die ist wichtig, dass es erstmal buchhalterisch auch korrekt und geordnet und zügig abläuft. Und das stören wir Fahrndräser manchmal einfach, weil wir so lustig haben. Die Ideen haben wir zurückgenommen. Aber ganz genau.

Sprecher 1 Jetzt gehe ich mal rein, weil ihr seid hier Fachleute von euch, ihr macht das schon ganz hervorragend, aber mich würde interessieren, was waren denn jetzt die größten Herausforderungen in eurem Prozess?

Sprecher 3 Der größte Clou dabei war, wir wollten die Einführung der Software auch nutzen, um einen lange gehegten und geliebten Strukturfehler, würde ich jetzt mal sagen, zu beheben. Nämlich, dass wir jede Spende zweimal anfassen, einmal in Fundraising, einmal in der Buchhaltung. Das ist historisch gewachsen. Und das verändert man dann noch ungern. Und die unterschiedlichen Vorstöße, die wir gemacht haben, das zu verändern, scheiten, scheiterten bisher immer am Entweder am Verständnis oder auch an den technischen Möglichkeiten. Und jetzt hatten wir aber mal die Gelegenheit, ein Produkt auszuwählen, das diese Prozessveränderung auch unterstützt. Und da hatte ich auch schon lange, lange im Vorfeld mit den einzelnen Kollegen drüber gesprochen. Und bei dem entscheidenden Gespräch, wo ich dann sagte, das ist eine Bedingung dafür, dass wir das so verwenden, habe ich ein Wort benutzt, das ich empfehle, nicht zu benutzen. Nämlich den Begriff der Nebenbuchhaltung. Oh.

Sprecher 1 Da müsste ich mich aber entsprechend umändern. Also, das ist für mich ein ganz fester Begriff, die Nebenbuchhaltung.

Sprecher 3 Also in diesem, in diesem Prozess zumindest, war das kontraproduktiv, diesen This word to have.

Sprecher 2 Stimmt. Wobei fachlich ist das alles richtig, der Begriff Nebenbuchhaltung wird oft schlecht aufgenommen, bedeutet ja aber eigentlich, dass das, was da passiert, buchhalterischen, also die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchhaltung, Das ist so ein Zauberwort. GOBD heißt es, weil inzwischen ist auch der Datenschutz da mit rein. Die muss man einhalten, das ist so eine Art Naja, wenn ich jetzt Bibel sage, dann schlägt mich nachher wieder ein Buchhalter, wenn ich ihm begegne. Aber im Grunde kann man sich so vorstellen, das ist das Gesetz, das muss eingehalten werden. Und sobald man, ja, könnte auch sein. Wahrscheinlich sogar eher noch. Und Nebenbuchhaltung heißt eben, dass man genau das einhält, weil sonst darf man von der Nebenbuchhaltung halt nichts ans Hauptbuch geben. Aber ich kenne das auch, dass. Dass man manchmal die Formulierung, dass ein Fundraiser bucht, nicht benutzen sollte, sondern ganz gut.

Sprecher 1 Auf was habt ihr euch denn dann geeinigt? Was ist es denn dann, wenn es keine Nebenbuchhaltung ist?

Sprecher 3 Ja, also das, bevor ich zur Pointe komme, ja. Und das war wirklich am Ende ein Konflikt, der so nicht lösbar war. Und dann war halt eben. An solchen Ständen ist eben auch eine Beratungsfirma unerheimlich hilfreich, wenn man so diesen Prozess darstellt und auch diese Zwickmühle darstellt und die Patzsituation darstellt, die jetzt gerade da ist. Ich erlebe die halt immer mal, aber wenn jemand Organisationen berät, die immer wieder in solchen Prozessen sind, dann erleben die das ja öfter mal. Und dann haben die auch Erfahrung gesammelt, wie man damit umgehen kann. Und da war halt eben der Hinweis, wir nehmen uns jemand, der beide Sprachen spricht, also der die Sprache des Fundraisings genauso versteht. und dazu Aussagen treffen kann, wie eben auch die Fragen der Finanzbuchhaltung und der ordnungsgerechten Buchführung Und dem haben wir uns eingeladen, da gab es einen Workshop, der hat im Grunde genommen, hat er an vielen, vielen Stellen hat er das gleich gesagt, was ich auch versucht habe zu sagen.

Sprecher 1 Aber wenn es von außen jemand sagt, ist es doch dann auch.

Sprecher 3 Ja, und ich glaube, die Wörter waren auch entscheidend. Und jetzt sprechen wir nicht von Nebenbuchhaltung, wir sprechen von Vorkontierung. Die Sachen werden vorkontiert. Schöner Begriff.

Sprecher 1 Die Verantwortung ist weg. Also die Verantwortung der Reihen des Begriffes der Buchung bleibt in der Finanzberatung. Zwei Fragen auf einmal. Wie lange hat denn euer Prozess gedauert und seid ihr zu einem glücklichen Ende gekommen?

Sprecher 3 Also insgesamt sind wir jetzt bei alles in allem so anderthalb Jahre. Also 2017 ist der Beschluss gefasst, 2018 haben wir uns damit beschäftigt und jetzt zum 01. 06.

Sprecher 1 werden wir starten. Ihr habt ein neues Produkt gefunden.

Sprecher 3 Mit dem neuen Produkt, ja. Das ist eine Sache dabei noch, als dann 2017 der die Entscheidung 4, stand dann irgendwie. Irgendwann der Vorstandsvorsitzende bei mir im Büro und erklärte so, wie er es sich so gerne hätte und dass er schon denkt, dass da so im März dann die Software da noch eingeführt ist. Da musste ich dann erstmal bremsen. Ja, nee, da haben wir schon also so anderthalb Jahre gebraucht. Und am Ende war es auch gut. Also es war jetzt auch ein bisschen länger, als ich es erwartet hätte. Es hängt auch damit zusammen, Termine zu kriegen mit den Chefs, also mit den jeweiligen Chefs der Bereiche und so. Das ist eben auch für sich genommen schon mal eine Herausforderung. Und ich bin aber im Nachhinein auch froh, dass wir diese Zeitspannen hatten zwischendurch, weil das hat auch allen Beteiligten immer nochmal die Gelegenheit gegeben, sich an Gedanken zu gewöhnen. Da so ein bisschen Ruhe zu haben. Man hat immer nochmal die Gelegenheit zu einem Nebenbeigespräch. Also man trifft sich dann mal bei Mittagessen oder wie auch immer. Also man hat zeitatmosphärisch auch immer nochmal zu arbeiten. Auch immer dann, wenn man jetzt gerade vielleicht auch aus einem Gespräch rausgegangen ist und nicht sofort einen Konsens finden konnte. Das war gut. Produkt, Sache. Open Hearts. Wir haben uns jetzt für Open Hearts entschieden. hatten drei wirklich sehr, sehr schöne Projekte, äh, schöne Produkte, die wir uns näher betrachtet haben, zwei dann am Ende in der Vorführung, beide wirklich ganz großartig, ganz tolle Sachen. Das zweite werde ich mir auch aufheben, aber das möchte ich jetzt nicht sagen. Das zweite Produkt werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf halten, wenn man so in fünf bis sieben Jahren oder sowas dann auch wieder neu drüber nachdenken muss.

Sprecher 1 Was würdest du denn Durchgelaufen in dieser Projektphase. Was würdest du denn an Leuten, die in einer ähnlichen Situation sind, jetzt raten, was man vielleicht besser gar nicht tut und was man vielleicht auf jeden Fall tun sollte in einem solchen Prozess? Ach, das ist so, also das fällt mir wirklich schwer.

Sprecher 3 Ich kann jetzt nur sagen, was mir geholfen hat. Also was, was, was. was oder mir uns im Team geholfen hat. Also die Beratungsfirma hat uns sehr, sehr geholfen, weil bestimmte Vorweg-Auswahlprozesse, die Mussten wir eben nicht machen. Also wir haben halt eine lange, lange Excel-Matrix ausgefüllt mit Bedingungen und dann vielen sozusagen von den, ich weiß nicht, 200 Produkten, die es auf den Markt ging, erstmal 130, 40, 50, vielen generell erstmal weg. Und dann guckt die Firma eben weiter und die hat uns am Ende eben sechs Produkte vorgestellt, die dann auch um ein Angebot gebeten wurden. Und wir haben am Ende über sechs Produkte gesprochen. nicht über 200. Und das stelle ich mir schon enorm, also, oder das ist enorm erleichternd, sich nicht damit beschäftigen zu müssen, weil man die Kraft Und die Zeit und die Energie eigentlich braucht, um intern Gespräche zu führen.

Sprecher 1 Und ich stelle es mir auch so vor, weil im Bereich von Finanzen Agenturleistungen auch jemanden zu haben, der die Angebote vergleichbar macht. Ich stelle mir vor, dass die Angebote, die aus den Häusern kommen, auch in keinster Weise wirklich nebeneinander zu halten sind, weil die. Völlig anders aufgebaut sind.

Sprecher 3 Das musste ich auch lernen, dass es da auch komplett unterschiedliche Logiken gibt, wie so eine Vergütungsstruktur dann am Ende ausgibt. Also es gibt Für mich jetzt vereinfacht in meinem Puppenkopf habe ich mir zusammengefasst, es gibt sozusagen die Software von der Stange, ja, wie den Anzug, den ich im Laden kaufe, und es gibt eben durchaus auch die Maßschneiderei, wo ich aber im Vorhinein überhaupt nicht abschätzen kann, was das am Ende, was am Ende an Kosten bedeutet. überhaupt für auf uns zukommen. Und dafür sowas dann auch vergleichbar zu machen, ja. Also wo könnte man denn am Ende landen und wie kriegt man das eine mit dem anderen auch gut? Gut verglichen, da glaube ich, das kann man auch getrost Experten überlassen.

Sprecher 1 Was würdest du denn anders machen, wenn du dann so einen Prozess nochmal machen müsstest? Gibt es was, was du verändern würdest?

Sprecher 3 Das ist glaube ich zu früh. Da müsste ich jetzt, glaube ich, warten, bis wir an dem Punkt sind, wo wir die Software einführen, bis man auch die ersten Sachen. Wann habt ihr Go Live? Erster Sechster. Und dann wird sicherlich Sachen geben, die nicht auf Anhieb funktionieren werden. Da wird man hinterher wissen, was man vielleicht hätte vorher denken können. Wo man da auch, also ja, was einfach auch passiert.

Sprecher 1 Wie viele Nutzer werden bei euch das System bedienen?

Sprecher 3 Drei.

Sprecher 1 Okay, auch überschaubare Anzahl.

Sprecher 3 Ja, ja, drei. Wir haben ja auch immer, wir müssen immer auch schauen, dass im Katastrophenfall wir Leute zuschalten können.

Sprecher 1 Remote.

Sprecher 3 Das nächste Hochwasser kommt bedauerlicherweise mit Sicherheit, fürchte ich.

Sprecher 1 Die Tatsache, dass du hier stehst und darüber berichtest, was ihr gemacht habt, ist ja das Zeichen, dass du entweder. . zufrieden warst mit dem Prozess oder wirklich völlig frustriert, weil du andere Menschen davor warnen möchtest. Letzteres glaube ich nicht, hast du ja hier auch schon dargestellt. Wenn ich dir jetzt sagen würde, okay, morgen machst du den Prozess nochmal, würdest du erstmal abwinken und sagen, ich möchte also, nee, lieber doch nicht, oder hat das auch. War das motivierend für dich und hat es dir auch Spaß gemacht? War es auch schön für dich, Andreas?

Sprecher 3 Also es gab natürlich, ich meine, das klang, glaube ich, zwischen den Zeilen raus, dass es schon auch wirklich Konfliktsituationen gab, die nicht jetzt durchweg vergnügungssteuerpflichtig waren. Aber so alles zusammen, ich fand das sehr, sehr schön. Wir hatten noch nie ein so großes Verständnis füreinander. Also die Referate, Buchhaltung und Und Fundraising, wie jetzt gerade im Augenblick nach diesem Prozess, das geht dann bis dahin, dass die Buchhalterin eigentlich sich wünschen würde, bei der Schulung mit dabei sein zu wollen. Das ist richtiges, echtes Interesse da. Da hat bedauerlicherweise jetzt ihr Chef gesagt, dass er so viel Zeit jetzt nicht zur Verfügung stellen will. Bisschen schade, ja, aber schon allein dieses Interesse finde ich wirklich großartig. Da ist was ganz anderes gewachsen. Das ist super, ja.

Sprecher 1 Hast du eine Vorstellung davon, ihr seid noch nicht beim, also ihr habt noch nicht losgelegt, aber hast du eine Vorstellung davon, wie viel. wie viel Zeitersparnis das in eurem Alltag bringen wird, welche Schleifen jetzt wirklich hinfällig geworden sind. . Wenn ihr erstmal eingearbeitet seid in die neue Software, wäre das dauert ja auch erstmal Zeit und so.

Sprecher 3 Naja, das ist wirklich schwer, jetzt in Zahlen abzuschätzen. Aber eine Anforderung, die wir hatten, war ja, dass wir mit Online-Spenden besser umgehen können. Im Augenblick macht das einen enormen Aufwand mit einer Paypal-Spende. zu arbeiten, die halt zu verbuchen, zu den die Gebühr drauf zu buchen und weil ich gucke, was da alles wird. Also das ist im Augenblick enorm viel Arbeit und da verspreche ich mir sehr, sehr viel dafür, eine Software, die halt direkt auf unseren Dienstleister auf die Spendenplattform zugreifen kann und auf unseren Mail-Server, also auf den, ja, du sagst schon hier SMTP. Nee, äh, äh, nee, ich ähm Hier, äh, Newsletter, Ding Cher. Weißt du, was ich meine? Dieses Internet ist voller Zaubererei. Das setzt sich ja ähnlich durch.

Sprecher 2 Also Opt-Ins, Opt-outs und

Sprecher 3 Ganz genau, solche Geschichten, dass er mit unserem Newsletter-Programm korrespondieren kann und dort eben auch abgleichen tätigt.

Sprecher 2 Irgendwann mal auch vielleicht erfährst, wer von den Newsletter-Empfängern Spender ist. Na gut, das kriege ich schon.

Sprecher 3 Das sehen wir schon.

Sprecher 2 Sehr große Organisationen, die das nicht wissen, weil sie es nicht herausfinden können, weil da ja andere Anderer Planet im selben Sonnensystem, manchmal, manchmal sind es aber auch andere Galaxien. Ah, okay.

Sprecher 3 Gut, dann ist das bei uns Doch ähnlich, aber bei uns ist sozusagen noch die Größenordnung noch überschaubar. Also wir erkennen die Leute noch und können entsprechend auch Zuordnungen dann eintreffen. Ja, klar. Ja, okay, das ist dem Weg, aber nicht automatisiert. Aber nicht automatisiert. Und da müssen wir hin.

Sprecher 1 Jetzt sitzt der, dir Andreas, sitzt ein anderer Andreas gegenüber, der seinen Brötchen auch letztendlich mit solchen Prozessen verdient. Jetzt guck ich dich mal an, Andreas, Datenbank Gott. Was würdest du noch mit auf den Weg geben? Haben sie alles richtig gemacht, ohne jetzt da jetzt kritisieren zu wollen, aber was kannst du noch für Ratschläge geben, wenn man jetzt so kurz vorm Go-Live ist?

Sprecher 2 Also Ratschläge sind ja auch immer Schläge. Also weiß ich jetzt nicht. Also sie sind ja sehr gut beraten worden von Doris und Gisela. Geschätzte Kollegin und sehr viel Erfahrung. Also da glaube ich nicht, dass ich jetzt hier nach zehn Minuten quasi irgendwie was sagen kann. Was wir noch besser machen.

Sprecher 1 Gibt es denn beliebte Fehler, die direkt nach so einem Go-Live passieren?

Sprecher 2 Also, was man sich klar machen sollte, ist, dass das Projekt nicht mit dem Go-Live endet. Also da ist. ist so eine Art Enttäuschungsprovention immer ganz gut. Sondern es ist vollkommen normal, dass sich an den Go Live nochmal eine Phase anschließt von Das können zwei, drei Monate sein, kann auch sich etwas länger ziehen, indem einfach unheimlich viele Dinge noch auffallen, die irgendwie in der Realität doch nicht funktionieren. Also man testet ja vorher auch schon, aber kein Test ist so kompliziert wie das Leben. Das heißt, es ist normal, man findet Fehler. Dann steht aber, sollte der Anbieter bereitstehen, das schnell zu beheben. Also da ist nochmal so eine intensive Phase, wo man sich austauscht. mindestens ein paar Wochen dauert. Aber wie gesagt, wenn das zwei, drei Monate dauert, ist auch noch nicht so ungewöhnlich, wenn sich das viel länger hinzieht. Ja, aber das sollte man sich klar machen. Und das andere, was sehr viele Leute irgendwie unterschätzen, ist die Datenmigration. Oh ja. Vermute ich, ich hoffe, ich gehe davon aus, dass ihr darauf geachtet habt, weil es ist nicht einfach nur, wir schubsen mal von A nach B, sondern erstens Verschenkt man dann eine Chance, Sachen besser zu machen und man hat immer viele Fehler drin. Und das zweite ist, die neue Datenbank hat ja auch ein anderes System als die alte. Wenn es nicht so ist, ist die Frage, warum man gewechselt hat. Und das kann man in der Regel nicht eins zu eins übertragen. Oder wenn man es tut, dann verliert man im Grunde Funktionen. Also wenn man Adressen und Anreden eins zu eins überträgt. führt es oft dazu, dass man die Erzeugung der Briefanräde im neuen System nicht richtig funktioniert, weil die bestimmte Inhalte in anderen Feldern braucht. Und dann muss man sich da die Arbeit machen auch mal. Also da muss man sich die Hände schmutzig machen.

Sprecher 3 Ja, das waren jetzt die letzten, ich weiß gar nicht, zwei oder drei Termine. Jetzt nächste Woche am Dienstag haben wir noch einen weiteren Termin, wo es auch noch nochmal ums Thema Migration geht. Ich bin da auch selber sehr, sehr gespannt, weil ich muss zugeben, bestimmte Logikwechsel habe ich noch nicht verinnerlicht. Also das weiß ich noch nicht, wie das in der Praxis aussieht. Da muss ich auch so ein Stückchen vertrauen, dass das dann im Tun auch gut ist. Und funktionsfähig ist.

Sprecher 2 Vollkommen normal. Du bist ja kein IT- oder Datenbank-Experte und deswegen ist deine Vorstellungskraft, was das betrifft, natürlich muss ich mich da eingeschränken.

Sprecher 3 Da muss ich darauf ein. So ein Stückchen geht man natürlich auch in etwas Ungewisses rein. Ich glaube nicht, dass man das alles Alles planen kann. Aber ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl. Und ja, genau die Datenmigration, das hat uns jetzt auch insbesondere mit der alten Softwarefirma auch noch Energie gekostet, bestimmte Datenbestände da jetzt auch wieder rauszuholen. Das war dann doch nochmal, an bestimmten Stellen war dann nochmal ein bisschen Arbeit nötig. Und auch hat auch nochmal Geld gekostet. Das war ein bisschen. Ärgerlich, aber es gehört mit dazu.

Sprecher 1 Lieber Andreas, vielen Dank für diesen Einblick. Bevor du aufstehst, ich habe noch. Zumindest eine Kleinigkeit. Bei uns laufen jetzt hier schon die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Seminare hoch. Das heißt, es ist Viertel vor zehn, um zehn Uhr geht es weiter. Was machst du heute noch? Wie sieht dein Tag heute noch so aus?

Sprecher 3 Jetzt erwische mich auf den Fuß. Da müsste ich jetzt wirklich in den Plan reingucken. Ich habe mir das im Kopf, aber das habe ich jetzt gerade nicht.

Sprecher 1 Ich möchte noch ein bisschen Lobhudeln. Das möchte ich zum Ende noch machen.

Sprecher 3 Eins fällt mir ein, dass nutze ich vielleicht auch nochmal die Gelegenheit, nachher kommt. jemand vom Finanzministerium und erzählt über die jetzt helfen. Elektronische Zwendungsbestätigung. Und das ist, glaube ich, Also da werde ich auf jeden Fall hingehen und das ist vielleicht auch nochmal eine Einladung, weil das lebt, glaube ich, auch sehr, sehr davon, dass engagierte Fundraiserinnen und Fundraiser da sind. Und gute kluge Fragen sind.

Sprecher 1 Endlich ist mal einer da.

Sprecher 2 Genau, ist aber allerdings kein Raum, wo mit Mikro geschaffen wird. Wir können es nicht mitschneiden.

Sprecher 1 Aus dem glaube ich, bin ich mir auch nicht sicher, ob wir da die genehmigung schaffen.

Sprecher 2 Da aber auch habe ich zufällig mitbekommen, die Übermittlung oder Freigabe der Folien noch fraglich. Muss man dann schauen.

Sprecher 1 Ich möchte, wenn ich dich jetzt hier gerade noch sitzen habe, auch nochmal ein bisschen werben und noch ein bisschen lobhudeln. Ich hab dir das irgendwann mal gesagt, dass ich ein Projekt von dir für den Deutschen Fundraising Preis eingereicht habe, ohne dass du es wusstest. Es ist es ist ja dann leider abgelehnt worden, aber ich möchte die Chance trotzdem nutzen, darauf hinzuweisen, dass du allen aus ihr, du, aus meiner Sicht ein wirklich richtig großartiges Projekt an den Start gebracht hat, für den ich ihn in sehr, sehr bescheidenem Maße auch sehr gerne spende, weil ich es ein tolles Symbol finde. Ihr habt eine Kampagne an den Start gebracht, die heißt Familien gehören zusammen. Ich habe es gerade auch auf dem Bildschirm hier auch unter familien-gehören-zusammen. de aufrufbar. Und wenn ich es richtig verstanden habe, bringt ihr dort mit kleinen Summen Familien zusammen, die geflüchtet sind. Vielleicht kannst du dazu einfach nochmal zwei Sätze sagen, weil ich da so begeistert bin, dass das irgendwie gerade auch in Mitteldeutschland, wo es politisch durchaus auch mal interessante Konstellationen gibt, Das ist sehr charmant ausgedrückt. Ja, so sind halt viele Nazispacken da vor Ort. Das war jetzt weniger charmant ausgedrückt, aber. Da dieses Signal zu setzen, ich finde es großartig und ich finde, das sollte in die Welt der Fundraiserinnen und Fundraiser hinaus. Aber da nochmal das offene Mikro für dich.

Sprecher 3 Ja, danke schön. Also, und danke für die Einrichtung des Fundraisingspreises. Also schön dieses Einreichen für die Kampf. Ja, das hat aber nicht geklappt. Danke sehr. Also, Familien gehören zusammen. Es geht darum, dass wir die Familien die geflüchtet sind und die aufgrund von Kriegsfluchtsituationen getrennt wurden und die ihre Angehörigen nachholen dürfen. Das ist ja schon ganz, ganz viele Einschränkungen. dass wir da sagen, es darf nicht am Geld scheitern, wenn wir Familien zusammenbringen können. Es ist dann häufig so, ein Mensch von der Familie ist hier. Die angehören die Kinder und die Frau oder auch. Andere Angehörige sind dann in der Türkei oder im Libanon in Flüchtlingslagern. Die haben dann teilweise drei Tage Zeit, um ihre Sachen zu packen und ihr herzukommen. Wer schon mal ein Flugticket gebucht hat, weiß, was das bedeutet, wenn man innerhalb von drei Tagen Ein Flugticket und auf was man sich da einlassen muss. Und die Aktionen Familien gehören zusammen, unterstützt mit Spenden dann diesen Kauf dieser Tickets, damit es sich am Geld scheitert. dass Familien zusammenkommen. Und was mir da, Entschuldigung, aber was mir unheimlich wichtig ist, ich finde, Familie ist ein ganz, ganz urchristliches, ein ganz konservatives Wertkonstrukt. Und es macht mich wahnsinnig, dass unsere Parteien mit dem C vorneweg dieses dieses Familienbild so nicht mehr zu unterstützen bereit sind, wenn es sich nicht mehr um die deutsche Familie handelt.

Sprecher 1 Also das ist das doch etwas, was mich antreibt. Ja, was ich verstanden habe und ich will das jetzt nicht wirklich aufmachen, aber was ich verstanden habe auch in Gesprächen mit dir ist dass sehr, sehr viele Baumstämme im Weg liegen, die Größen eines Hochhauses haben, dass es nicht immer einfach ist, für diese Kampagne zu werben. Dass all die Dinge passieren, die man sich jetzt darunter so vorstellen kann, die passieren können, wenn man diese Sache bewirbt. Und dass es dir damit, glaube ich, auch nicht unbedingt immer gut ging, was das angeht, aber dass dieser Antrieb noch viel, viel mehr Leute antreiben sollte. Und deshalb verlinken wir das auch ganz nochmal. Dankeschön.

Sprecher 3 Ja, das ist so. Also es gibt da schon manchmal Momente, man kriegt dann auch Briefe oder ausgeschnittene Spendenfaltbitter mit Bemerkungen drauf, die ich jetzt hier nicht wiederhole, weil das ist grenzt doch wirklich ans Unanständige. Und da merke ich auch schon, das hätte ich so vorher nicht gedacht, bevor wir so eine Kampagne gestartet haben, dass ich da auch wirklich an bestimmten Stellen, das macht was mit mir. muss ich zugeben. Und auf der anderen Seite finde ich, umso mehr, das ist ja auch eine Form von Energie. Und diese Energie haben wir auf beiden Seiten. Und das finde ich auch wieder ist eine Bestätigung, dass das richtig ist und gut ist. was wir da tun.

Sprecher 2 Wenn man die aufnehmen und positiv umsetzen kann, das ist natürlich.

Sprecher 3 Na gut, in dem Fall wüsste ich jetzt nicht, wenn man sie positiv umdeutet.

Sprecher 2 Also wenn das sind ja wirklich böse, böse Beschimpfungen, die daherkommen, die auch sehr stark.

Sprecher 3 Nein, man kann ja die

Sprecher 2 die Wut nehmen und die in Arbeitsenergie packen.

Sprecher 1 Ja, ganz genau, ja. Aber lasst uns mit einem Argument schließen und das ist, glaube ich, das, was am Eindruck vor Eindrucksvollzen ist 300 Euro für eine Rückführung. War das so? 300 Euro kostet eine Rückführung ist genau das Gegenteil. 300 Euro kostet eine Zusammenführung und das ist ja irgendwie eigentlich auch ein Danke für deine Zeit. Danke, sehr. Und ja, weiter geht’s. Wir hören uns und wir sehen uns. Dankeschön. Und danke auch für den Kaffee.

Sprecher 2 Tschüss.

← Zurück zum Archiv

Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media