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FRR08 - Fundraising Kongress – Donnerstag

Cover: FRR08 - Fundraising Kongress – Donnerstag

Folge 8 · 28.04.2016 · 0:46:30

“Analog ist das neue Bio.”

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher None Oh yeah, it’s a good thing.

Sprecher 1 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising und Non-Profitszene

Maik Meid Ah, Leute! Zweiter Tag Deutscher Fundraising-Kongress. Herzlich willkommen zurück, liebe Kolleginnen und Kollegen, die ihr. die ersten zwei Folgen tatsächlich gehört habt. Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und vielen Dank für die Ermutigung, doch mit dieser Serie weiterzumachen. Wir sitzen erneut im Andelshotel in Berlin. Es ist der zweite Tag des Deutschen Fundraising-Kongresses 2016 zwar noch nicht vorbei. Das war er gestern auch noch nicht. Wir haben gestern überlegt, dass wir eigentlich heute zum selben Zeitpunkt vermutlich mit den selben Themen weitermachen werden, nämlich wie wird die Gala? Ich habe es gehört. Wer sind wir? Wir sind etwas geschrumpft im Gegensatz zu gestern. Das liegt daran, dass wir Ausfallerscheinungen haben. Nein, Menschen, die gestern bei uns waren, sind jetzt aktiv in der Bütt, müssen was erzählen. Zum einen sitzen neben der Tobi. Guten Tag. Dann haben wir den Jona. Moin Moin. Und ganz frisch neu dabei ist der Jan Uckermann gekommen. Genau, hallo, hallo, hallo, hallo. Jan, ganz kurz zu dir. Wir haben gerade ausgemacht, du wolltest eigentlich schlafen gehen. Es ist nicht so laut sein.

Sprecher 3 16 Uhr.

Sprecher 4 Nein, es ist 10 vor 5. Das hat mit meiner letzten Nacht zu tun, in der ich komischerweise irgendwie um 2. 30 Uhr wach war bis 3. 45 Uhr und nicht wusste warum und da so komisch rumlag. Naja, und jetzt, der heutige Abend wird ja noch lang.

Sprecher 2 Von daher habe ich mir gedacht, ich pausiere vielleicht eine Session. Wann man nochmal betonen muss, das ist gestern zur selben Zeit warst du in der Sauna. Also das ist auch nochmal. Maik, jetzt fahren! Verdammt, ey! Mikrofon. Entschuldigung. Aber du hast jetzt nochmal die Chance, obwohl wir dich jetzt tatsächlich. Obwohl wir uns jetzt alle hier schon kennen. Sag mal ganz kurz ein paar seriöse Worte zu dir. Wer bist denn du?

Sprecher 4 Ja, Jan Uckermann. Ich bin im Fundraising seit 2002, habe lange bei NPH Deutschland, unsere kleinen Brüder und Schwestern gearbeitet im Fundraising in verschiedenen Positionen und lebe jetzt seit drei drei Jahren, glaube ich, vier Jahren in der Schweiz in Zürich. und bin unter anderem Co-Founder und Trainer und Speaker beim Major Giving Institute. Mit der Marita Heibach mache ich das ja zusammen, wo wir Leute ausbilden zum Großspenden, Fundraiser, Fundraiserin. Und ein anderer Job, Hauptjob ist bei RaiseNow, ein Anbieter von digitalen Tools und allen möglichen, was Fundraiserinnen und Fundraiser brauchen, um

Sprecher 2 Online Spendenzusammeln und vielleicht nochmal für all diejenigen, die dich heute nicht auf der Bühne erlebt haben, du bist der Mensch mit dem pinkfarbenen Hemd Genau, das ist Rubinrot und nicht pink. Andere Menschen würde sagen, Magenta vielleicht. Wobei man aber auch hofft, dass du mehr als eins von diesen Hemden tatsächlich im Koffer hast. Ja, ja, ja, ja. In den letzten beiden Tagen so ein bisschen angefangen damit, auch mit Gästen, die wir herangewunken haben, die jetzt hier irgendwie momentan noch nicht da sind, einfach nochmal zu sagen, was war eigentlich das Highlight? Hast du heute schon ein Highlight? Ist ein Tag heute?

Sprecher 4 Naja, da ich jetzt dann als erstes die Möglichkeit habe, darüber zu reden, darf ich unsere eigene Session, äh, Session als Highlight. . Nein, nein, nein, nein, nein. Es geht um uns. Nee, es war uns ist Sozialmarketing Team und wir hatten eine Big Session im Al ne eine Session. im big room oder wie ist das denn was für das Bullshit-Bingo hier? Ja, ja, also wir waren in einem ganz großen Raum und haben dort auf der Bühne digitale Trends vorgestellt und das in einem Format, wo einfach jeder fünf Minuten hatte und dann gab es einen buzzerton und wir hatten über 300 teilnehmende 320 glaube ich hatte der verband dann mitgeteilt via twitter und ja es war eine coole show einfach und das hat mir viel viel spaß gemacht ich durfte auch ein bisschen moderieren und ja War mein persönliches Highlight heute, auf jeden Fall.

Sprecher 2 Vermutlich dann, wenn du schon oben im Bett liegst. Mir fängt es gerade an, Spaß zu machen. Jetzt ist das natürlich für dich auch nicht der erste Kongress, das weiß ich jetzt zufällig, weil ich dich schon auf ganz vielen Kongressen erlebt habe. Ist irgendwas anderes als sonst? Ist irgendwas anders als sonst?

Sprecher 4 Ja, nein, also ich bin auch im Beirat vom Deutschen Fundraising-Verband und da finde ich ist einiges anders, weil das läuft gerade total rund irgendwie. Und es wird ja, wurde, habt ihr ja auch schon hier gesagt, zu harmonisch. Aber ich finde es eigentlich ganz okay, weil wir hatten turbulente Jahre im Verband und jetzt läuft es mal einfach. Und ich ja nichts. Jahr stehen ja schon wieder Neuwahlen an, aber ich hoffe mal, dass wir da einfach mal so eine Wiederwahl machen und sowas. Aber das spiegelt sich auch, weil deine Frage zum Kongress ging, spiegelt sich auch so ein bisschen für mich im Kongress wieder. Es ist nichts neu, er läuft, er ist rund. Natürlich gibt es die einen und anderen Magen. auch der Kaffee natürlich habt ihr auch gehabt und heute Abend was ist dann noch das Überraschungselement? Ich freue mich einfach auch auf heute Abend, auf den Galabend. Aber ja, es ist eine runde Sache.

Sprecher 2 Wir hatten fünf Minuten für dich vereinbart, deswegen daher die letzte Frage an dich. Wie werden wir dich heute Abend erleben? Wie wirst du aussehen? Was hast du vor? Ich habe mir da noch keine Gedanken gemacht. Du hättest geplant.

Sprecher 4 Hätte ich da was verpasst oder so? Hätte ich einen Nein, ich hab ne Ich freue mich einfach auf heute Abend und weil das ist immer eine schöne Sache. Aber ja doch, ich freue mich tierisch, dass es eine Live-Band geben wird. Und auch wenn ich keine Ahnung habe, was die machen, aber sie wird ja angekündigt als Tanzbar und Balkanswing haben wir gestern schon. Und wird da auch schon das Balkan- äh-Bein. Zum Balkan geswingt, geschwungen, wie auch immer.

Sprecher 2 Und kein Magenta-Shirt heute.

Sprecher 4 Lasst euch überraschen.

Sprecher 2 Es wird ein Magenta-Anzug.

Sprecher 3 Anders als Jörg hat sich Jan keine neuen Schuhe für den heutigen Tag gekauft.

Sprecher 2 Darüber wird auch noch zu sprechen sein, aber das machen wir dann in Trauter Dreisamkeit, wenn wir jetzt den Jan in sein Bettchen entlassen.

Sprecher 4 Bis zum nächsten Mal.

Sprecher 2 Genau, vielen Dank bis gleich. Danke. Super. Hervorragend. Hey, wir sind zu dritt. Jungs, wie geht’s euch?

Sprecher 3 Ja gut.

Sprecher 2 Ernsthaft? Ja. Ich bin echt platt. Also so richtig platt.

Sprecher 3 Also ich war morgen richtig platt. Ich habe auch nur vier Stunden geschlafen aus Gründen. Nö, mir geht’s gut

Sprecher 5 Tobi, ich hab dicke Füße. Ich komme mir vor wie so ein alter Mann, dabei bin ich gar nicht so alt gefühlt. Und hab irgendwie dicke Füße und finde es aber weiterhin schon irgendwie spannend und hat aber auch gerade irgendwie überlegt, dass ich mich auch nochmal irgendwie daheimstelle. Stunden auss Ohrhaul. Wie seid ihr denn eigentlich drauf? Ja, wir sind Pussis, wir können nichts mehr. Aber ich freue mich hier wieder im Foyer mit euch zu sitzen. Ich habe diverse Inputs heute schon gehabt und auch schon körperlich gearbeitet.

Sprecher 2 Ja, dann erzähl doch mal, wie war denn dann Tag was? Hast du gemacht heute?

Sprecher 5 Ich habe in der Tat das Team von sozialmarketing. de ist es, glaube ich, unterstützt. Und zwar gab es ja diese gerade schon angerissene Big System. Session und in dieser Big Session wurde ja viel Quatsch gemacht von euch und das Ganze haben wir und in Personenunion ich dann quasi mit einem Handy live via Facebook ins Netz gestreamt. Und das Ganze Dreiviertel Stunden oder wie lange habt ihr gemacht?

Sprecher 2 Na, 45 Minuten, richtig.

Sprecher 5 Und da war es dann aber auch so, dass am Ende irgendwann der Arm so ein bisschen Ich will jetzt nicht sagen lahm wurde, aber das war cool, das war spannend und es war hinterher aber auch dann irgendwann doch körperlich ein bisschen anstrengend. Ich glaube, das Ergebnis war. . Sehr ordentlich. So. Wir haben ja mit so einem Gimbal gearbeitet, den du bedankenswerterweise in die Ehe mit eingebracht hast, Maik. Was ist ein Gimbal? Ein Gimbal ist so ein Ding, was im Prinzip so einen Griff hat, elektronisch, mechanisch, äh. das Telefon an so einer Halterung immer waagerecht hält. So grob gesagt. Wie so eine Steadycamp für Arme. So, und dann, das ist irgendwie nett, das sieht cool aus, weil die ganzen Bewegungen, die man sonst so ruckelt und so, wenn man irgendwo läuft, alle weg sind. Also es ist wie so auf so Schienen. Ganz geil aus. Und ja, das haben wir gemacht und da haben wir auch erste Erfahrungen gesammelt. Das werde ich auch nochmal verbloggen.

Sprecher 2 Genau, das Video ist auch sehbar. Wir reden jetzt immer nur über die Ergebnisse der Session, obwohl wir noch gar nicht über die Session geredet haben, aber das ist auch definitiv einsehbar und da packe ich den

Sprecher 5 Link auch nochmal in die Shownotes. Genau, das haben wir gemacht und mit allen Erfahrungen, die man damit so macht und stabilem WLAN, nicht stabilem WLAN, wie auch immer, das ist das ist nicht ganz unspannend. Und dieses Live-Broadcasting geht ja auch gefühlt gerade durch die Deck durch die Decke. angefangen mit Periscope und Mercat ist ja inzwischen tot, aber da wird noch drüber zu reden sein, fürchte ich.

Sprecher 3 Ist das etwa ein Trend, ein digitaler?

Sprecher 5 Das weiß ich nicht, das ist euer Thema gewesen.

Sprecher 2 Wie hieß für eine Überleitung?

Sprecher 5 Wie hieß euer Thema nochmal digitale Online-Trends oder so?

Sprecher 3 Das erklärt uns jetzt mal der Jona. Ich habe keine Ahnung, was wir da gemacht haben, aber wir haben. . Warum haben wir es vor allen Dingen gemacht? Das weiß ich auch noch nicht. Naja, also das kann man ja sehr leicht erklären. Jörg und Jan haben uns da reingeritten. Wir hatten alle ein bisschen Angst vor und ich glaube, jetzt sind wir alle halbwegs zufrieden damit. Also wir haben eine Session gehalten, eine Dreiviertelstunde, eine sogenannte Big Session. Das ist eine der Formatneuerungen von diesem Fundraising-Kongress. Früher gab es mal Table Sessions, die Table Sessions waren ganz am Anfang mal wirklich an Tisch. dann sind die irgendwie zu normalen Sessions geworden, wo keiner mehr den Unterschied erkannt hat. Und jetzt gibt es diese Big Sessions und das waren auch definitiv meine Highlights heute. Jetzt unseren kann ich ja nicht so wirklich bewerten. Wir kommen jetzt auch gerade. noch aus einer zweiten Big Session, die auf jeden Fall mein Highlight war. Und wir haben eben sechs Personen, also die sechs Hauptschreiberlinge gerade von sozialmarketing. de. Da durfte jeder fünf Minuten einen digitalen Trend oder allgemein einen Trend im Fundraising vorstellen.

Sprecher 2 Die Bude war voll, 320 Leute gerade schon erwähnt.

Sprecher 5 Das Spannende fand ich ja jetzt als außenstehender Mensch und versucht als neutraler Mensch. Ihr habt da ein ganz spannendes Format gewählt. Ich weiß nicht, wovon diese Bieridee entstanden ist, aber im Endeffekt wirklich, es gab also einen Timer, der lief fünf Minuten immer rückwärts und wurde immer gestartet, wenn einer von euch ja dran war. Und am Ende, wenn diese Zeit wirklich runtergelaufen war, dann gab es einen ganz, ganz fiesen, richtig lauten Buzzer, der eingespielt wurde.

Sprecher 2 Ich werde mich mal so ein bisschen an den Song erinnern von Sat 1 früher. Tor 1, Tor 2 oder 3. Nein, was macht eigentlich Jörg Träger?

Sprecher 5 Aber das war ganz spannend, weil die Leute immer wieder, ich habe ja dann auch zwischendurch mal in die Runde geguckt und nicht nur aufs Display, immer wieder auf diese Uhr schilten natürlich, weil die lief ja gnadenlos runter. Und ich glaube, bei Deone haben einen Satz, wolltest du eigentlich noch sagen, aber da wurde der Bass dann umgekehrt. Warum herzlich reingedrückt, der Rest hat auch genau, Maik, glaube ich, du hast auch eine Punktlandung gemacht. Und das war ganz spannend, weil es natürlich eine unfassbare Dynamik hat, unabhängig davon, dass Jan und äh Jan und Jörg natürlich auch unfassbare Rampensäure sind. Aber das ist das

Sprecher 2 Was man natürlich jetzt auch noch betonen muss, das würde der Jona nie sagen, sein Thema. Es war wieder so Jona-like. Wir haben alle irgendwie performt und richtig immer ganz innovative Dinge vorgestellt. Und der Jona, so wie ich ihn schätze, so wie ich ihn liebe, Auf die Bühne und sagt, hey Leute, guck mal runter, alles mal Erden, mal ganz konkret sehen. Trends braucht eigentlich erstmal keiner. Und das fiese an der Nummer ist, bei der Abstimmung hat der auch noch gewonnen.

Sprecher 3 Nein, aber ich habe ja erklärt. warum Trends doch Sinn machen. Also warum machen sie Sinn? Naja, weil ohne neue, jetzt in dem Fall Fundraising-Möglichkeiten, ohne neue Möglichkeiten Menschen dazu zu motivieren, sich zu engagieren und in dem Fall jetzt durch eine Spende oder durch Geldgaben zu engagieren, funktioniert das ganze System nicht. Also während wir hier wunderbar, viele wunderbare Möglichkeiten haben und hier geht es ja Überall um Optimierungen von Mailings, von Telefonmaßnahmen, aber all das basiert eben auf bestehenden Spendern zu all sehr, sehr großen Teilen. Und die Möglichkeiten der Neuspendergewinnung gehen zurück. Es wird immer schwieriger, Listen zu kaufen, Listen zu bieten Kalterquise wird immer schwieriger, die Akzeptanz dafür sinkt. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir uns langfristig auch jetzt hier als Szene sozusagen Gedanken darüber machen, wie wir an dieser aus meiner Sicht sehr erschreckenden Zahl von einem Drittel der deutschen sind Spender, wie wir an denen arbeiten und wie wir schauen, dass wir mehr Menschen dazu bekommen, doch sich, wenn sie schon Geld haben, damit zivilgesellschaftlich zu engagieren.

Sprecher 2 Wir müssen jetzt einmal da hochgucken, weil der Tobi nämlich ein Foto von uns macht, damit er was dort kommt.

Sprecher 3 Also ich finde es auch gut, wenn sich Leute durch Ehrenamt engagieren, aber das ist eben nicht für alle immer möglich. Und deshalb ist Spenden so eine schöne Möglichkeit, um eben Zivilgesellschaft und da wirklich als NGO, also Non-Gesetzung. Governmental, nicht Regierungsorganisationen zu unterstützen. Und deshalb finde ich es so wichtig, in diese Trends zu gucken. Nicht weil die sich jetzt rentieren. Und aus meiner Sicht haben Organisationen da gerade ein sehr, sehr großes Problem, weil es so eine Innovation ist. Das ist ein Produktmaß, wie man jetzt im wirtschaftlichen Bereich sagt, dass es sich momentan gar nicht lohnt. Also eine Organisation fährt gerade sehr, sehr gut, indem sie sehr stark in die klassischen Fundraising-Kanäle investiert. Aber das kann langfristig nicht gut gehen. Also die Statistiken sagen, dass wir Jedes Jahr, mit Ausnahme von diesem Jahr, aber das ist wirklich nur eine kleine Abweichung, jedes Jahr weniger Spender haben anderes Spenden Einnahmen insgesamt. Weil dieser Gesamtkuchen momentan noch nicht sinkt, weil die Gesamtspenden. . Einnahmen noch steigen, aber brauchen wir ja nur eins und eins zusammenrechnen, wenn wir immer weniger Spender haben, selbst wenn die Durchschnittsspende steigt, das kann nicht ewig so weitergehen.

Sprecher 2 Genau dazu behalten wir ganz kurz das Thema. Ich würde den Tobi gerne rein. Holen, weil ich das gern verbinden möchte mit deinem persönlichen Highlight. Wir haben auch in deinem Highlight drin gesessen. Das war nämlich gerade die letzte Big Session zum Thema, wie sieht eigentlich das Fundraising 2030 aus. Und mit welchen Veränderungen können wir rechnen und das Ganze bezogen auf qualifizierte Befragungen. Tom Neukirchen hat das vorgestellt zusammen mit Paul Dalby. Ich würde dich gerne erstmal ins Boot holen, Tobi. Du sagst immer, du bist Fundraising ein Neueinsteiger, obwohl du auch gleichzeitig sagst, du kennst total viele Menschen hier irgendwie. Trotzdem jetzt der erste inhaltliche Input so als Nicht wirklich Außenstehender, aber als neutraler Mensch, hat dich da irgendwas, gab es da was für dich, was dich interessiert hat? Gab es da was, was dich überrascht hat?

Sprecher 5 So ein paar Sachen habe ich ja dann doch irgendwann mal schon mal gehört. Also spannend fand ich die Tatsache, weil ich die ich auch schon mal gehört habe oder auch gefühlt, so ein bisschen das wiedergibt, was mich mir auch so erlebe, ist, dass in Zukunft, das war eine These, der Kuchen, der wie gesagt auch noch da ist, sich weiter anders aufteilen wird, also dass die Großen mehr abgreifen werden. und der Rest dieses Tortendiagramms sich sehr viel kleiner aufgittern wird. Und die These in dieser Session war eben auch, dass die wirklich in der Extremnische sind, die haben ihre Nische und die haben ihre Berechtigung. dass das Mittelfeld, sag ich jetzt mal, oder der Mittelstand wird die Wirtschaft jetzt sagen, dass die ein Problem bekommen wird und dass sich da auch Sachen verändern werden. Es waren viele Basswörter irgendwie drin. Ein bisschen Bullshit-Bingo, ne? Ja, so ein bisschen. Persönlich gut hat. Analog ist das neue Bio? Großartig.

Sprecher 3 Der Spruch des Tages, echt.

Sprecher 2 Hast du mitgekriegt?

Sprecher 3 Jona? Naja.

Sprecher 2 Das war mein Spruch des Tages, aber sowas von. Weil du so ein Biomensch bist, ne, oder?

Sprecher 3 Ja, also weil ich das Also weil ich den Hang zum Analogen als eine klassische Konterrevolution sehe, also sozusagen das ist einfach eine Gegenreaktion während jetzt Bio, Schrägstrich, Nachhaltigkeit, für mich eher einer dieser. . dieser Megatrends ist. Wo es natürlich auch wieder Konterreaktionen gibt. Also jetzt gerade bei uns in der Digitalszene, jetzt außerhalb des NGO-Bereichs, gibt es ja eine riesen Steak-Szene und was weiß ich was, die alle irgendwie dauernd nur noch über Burger reden. Beef! Aber insgesamt halte ich das eine für eine nachhaltig relevante Entwicklung. Und diese analoge Konterreaktion, dass man sich jetzt irgendwie Tapeln für sein iPhone kauft, halte ich für geschickt.

Sprecher 2 Ja, okay. Was mir aufgefallen ist bei dieser Geschichte, war, dass bei der einen Geschichte, also ich bin nicht ganz bis zum Ende geblieben, ich bin ja, weil ich hier aufbauen wollte, gegangen, als Paul Dalby seinen Teil erzählt hat. Da Renten ist der Öckermann von wegen. Bett, ne? Also nur mal so, dass das ganze Payment sich ja einfach auch verändern wird. Das heißt, ich kann viel ganz anders auch an die Akquise gehen und ich kann vor allen Dingen viel reaktiver und viel affektiver spenden. Und dann ging das, war eine Grafik da, wo die ganzen Payment-Kandidaten. Zusammengeführt worden sind. Ich habe mich immer gefragt, yo, wer soll das machen? Also, ich glaube, wir kommen genau, ich unterschreibe das alles, was da genannt wurde, aber ich glaube, wir kommen da in einen riesengroßen Gap rein, dass wir im ganzen klassischen digitalen Businessbereich Leute. . haben, die das können, wie aber diese Menschen auch im Rahmen von Recruiting auf die auf die Non-Profit-Seite ziehen müssen später mal. Und das sehe ich ja jetzt schon schwierig, ist ja jetzt schon schwierig, gute Onliner zu finden, die es tatsächlich machen. Nicht nur die was erzählen, sondern die wirklich tun.

Sprecher 3 Also das halte ich nicht für ein Problem. Also ich finde Payment interessant und natürlich in der Praxis ist es etwas, was uns alle irgendwie dann doch auch ein Teil unseres Tages beschäftigt. Aber aus meiner Sicht ist das ganz einfach, dass die Paymentmöglichkeiten. . wie auch immer wir sie nennen, die sich durchsetzen werden. Und da wird irgendwie gerade in die Breite gehen und dann wird es wieder irgendwie eine halbe Marktbereinigung geben. Aber die, die sich durchsetzen und im Fundraising sind wir ja so langweilig, dass wir auch immer erst warten, bis es sich durchsetzt, die werden auch in die jeweilige Software integriert. Und es kann auf der einen Seite natürlich eine direkte Fandras Anwesungssoftware sein, aber wenn die es nicht macht, dann buche ich mir halt irgendwie einen Dienst, der das ja auch für jedes kleine Startup und jede kleine Firma macht. Also warum sollte das für eine NGO komplizierter sein als für einen kleinen Online-Studien? Das kostet wieder Geld, glaube ich.

Sprecher 2 Klar, aber das kostet eigentlich alles.

Sprecher 3 Ja, aber das sind ja prozentuale Betriebungen. Das ist ja, also ich will es nicht kleinreden, aber ich glaube, das ist keine der Herausforderungen, die für NGOs schwierig werden. Die Frage ist, was versteckt sich dahinter? Also sozusagen der kulturelle Wandel, der mit diesem Payment einhergeht, das halte ich jetzt für viel, viel relevanter und da sehe ich das gar nicht so Als positive Entwicklung. Wir sehen ja mit so einem bescheuerten Bezahlsystem, wie wir es jetzt haben, fahren wir gerade sehr, sehr gut. Also Lastschriftverfahren, das absurdeste Verfahren, was man sich an sich vorstellt.

Sprecher 2 German Problem, ne? Deutsches Ding.

Sprecher 3 Ja, aber wenn man sich mal Lastschrift durchdenkt, sozusagen, ist dieses Verfahren für alles absolut sinnlos, außer für Spenden. Gerade für Spenden ist das das perfekte System, weil ich eben nicht eine Dienstleistung habe, nicht alle eine Ware habe, die ich übergebe, da kann ich mit diesen zwei Monaten Rückbuchbarkeit oder so ohne Probleme arbeiten. Also deshalb ist das für mich nur ein Nischenbereich.

Sprecher 2 Lasst uns noch mal zurück zum Kongress kommen. Ähm. . Ausstellungsbereich besucht, wart ihr unterwegs bei den bei den Ständen, bei den Händlern, bei den Kaltakquisiteuren?

Sprecher 5 Da wollte ich gerade nochmal drauf hinaus, weil das perfekt thematisch fast wieder schon perfekt passt. Unter anderem wurde nämlich gerade. . in der Big Session gesagt, dass natürlich der Mailing-Anteil und der wie schicken man einen Brief so, dass der viel, viel kleiner wird und wenn man aus dem Raum dann rauskommt, ist ja dieses Jahr das Thema Mailing auch sicherlich Thema. stehender Zichtduckenanbieter, die mir erzählen, wie ich einen richtigen Brief schreibe oder das richtige Mailing mache. Wie das in Zukunft zusammenkommen wird, ist glaube ich spannend. In der Tat. Der aktive Brief halt.

Sprecher 3 Ja, aber da sind wir eher in dieser Frage. Die Big Session war jetzt 2030 und wir haben jetzt nochmal sozusagen.

Sprecher 2 Die Infrastruktur ist noch da.

Sprecher 3 Ja, und wir haben ein also wir haben den Peak-Mailing eigentlich gerade. Und das heißt natürlich, dass es im Moment. gut läuft und sich auch momentan noch lohnt und es geht ja dann nicht schlagartig weg. Also ich nicht zu den Leuten, die sagen, dass Online-Fundraising irgendwie das neue Ding ist. Natürlich wird in 20 Jahren der Online-Anteil deutlich, deutlich größer sein. Das heißt aber nicht, dass wir jetzt irgendwie jedes Jahr 300, 400 Prozent Zuwachsraten haben, sondern es. Und auf der anderen Seite wird Mailing nicht so weggehen. Aber wenn ich jetzt mal 70 bin. dann werde ich nicht mehr mit Mailings angesprochen, das kann ich euch versprechen. Genauso wie wir können noch so lange über gedruckte Bücher reden. Ich liebe gedruckte Bücher, aber das gedruckte Buch wird irgendwann verschwinden. Das wird aber nicht in fünf Jahren verschwinden, das wird auch nicht in zehn Jahren verschwinden. Leid es mir vielleicht auch tut, aber meine Tochter wird in ihrem großen Erwachsenenleben keine gedruckten Bücher mehr kaufen und keinen Fernsehen mehr sehen.

Sprecher 2 Aber das, was du sagst, da sind ganz viele ganz viele Printdienstleister. Da oben, Mailing-Spezialisten, Datendienstleister von ein großer Dienstleister, der auch mit Mailings und Daten einfach bekannt geworden ist. SAZ ist jetzt zum ersten Mal seit Jahren wieder auf dem Fundraising-Kongress überhaupt vertreten, sogar recht präsent. Die ganze Treppe ist beworben und auch mit einem Eingang. Stand vor Ort, waren jahrelang nicht da, versuchen es jetzt wieder. Deswegen mit dem Peak Mailing würde ich dir, also mit dem Peak-Mailing würde ich dir recht geben. Auf der anderen Seite erlebe ich aber auch, dass die Agenturen selber häufig sagen, ja, wir können das, aber wir sind auch die Gentreen. Wir packen uns jetzt das Thema Online-Fundraising, Online-Marketing auch noch mit auf die Visitenkarte. Oder auf Anzeigen im Kongress-Magazin. Zum Beispiel. Es sind aber dann irgendwie dieselben Leute und wenn du dann sagst, ich würde dich beauftragen, würden sie sich sowieso wieder externer reinholen. Das finde ich ein bisschen schwierig. einfach zu sagen, wir übernehmen es, also wir erkennen da ist was Neues, wir machen unser als Geschäft und wir bewerben aber schon wieder das Neue. Genauso gut wie ich hier auch kritisch sehen würde, ist ein Anbieter da, der wirklich, ich meine Ich konnte jetzt sagen, es ist zielgruppenorientiert, Fragezeichen, immer noch von neuen Medien spricht. Also neue Medien, das Internet. Achso, ich dachte Radio und TV. Genau, kommt wieder, also analog und so. Fernsehen. Also ich kann kein ich kann keinen Dienstleister ernst nehmen, wirklich auch jetzt wenn ich in einer Entscheidungsposition, wenn ihr von neuen Medien spricht. Geschenkt. Aber nochmal zur Frage. Habt ihr wart ihr auf, habt ihr mit Menschen gesprochen, wart ihr an Ständen oder war ist das dieses Jahr eher. nicht so aktiv.

Sprecher 3 Ich habe das hauptsächlich gestern gemacht. Gestern fand ich den schönen Tag, wo man einfach die Zeit dafür hatte, mal von Stand zu Stand zu gehen. Heute jetzt nur mit Menschen, die ich sehr mag, die zufälligerweise auch hinter solchen Ständen stehen.

Sprecher 2 Wir müssen über noch was reden. Entschuldigung, Tobi, ich hab dich vergessen. Bist du unterwegs gewesen? Ich bin unterwegs gewesen, aber bin ja auch fachfremd und guck immer nur und Schokolade abgegriffen. Nee, das machst du. Ich esse nicht so Schokolade. Wobei, schau hier, guck mal Jungs, ich hab extra nochmal. Ich habe tatsächlich extra nochmal wobei. Ich habe auch noch zwei, ich weiß nicht, wie es bei euch ausschaut. Mir liegt jetzt gerade zwei Ritter, Sport Mini, Nuggert. Kollegen Rainer Detering. Ich habe aber auch noch ein paar Minzbonbons, Mentos. Lieber Mentos oder Schokolade. Nee, ist. Alles gut. Maik, Vauk. Du willst noch über was reden? Ich möchte noch über was reden. Wir müssen noch über was reden. Die Band kommt übrigens gerade an für heute Abend. Die Band kommt. Ach richtig, ich wundere mich schon, wo die Musiker herkommen. Das ist die Band. Wir bringen die Band wieder zusammen. Die Band. Also, der Jona zeigt uns hier, wir müssen wieder wieder zum Thema kommen. Wir haben das Maltesergate. Wir müssen über die Malteser reden.

Sprecher 3 Ja, also man kann es ja ein bisschen anders zusammenfassen, während die für mich insgesamt jetzt des heutigen Tages die Highlights dieser Big Sessions waren. Beim ersten, wie gesagt, sehr voreingenommen, weil ich auch froh habe.

Sprecher 2 Was war da?

Sprecher 3 Also die Eröffnung heute war eine Schöne Willkommensbotschaft der Staatssekretärin aus dem BMF SFJ, die auch insgesamt gar keine schlechten Sachen gesagt hat. Es war alles inhaltlich ganz okay, bis auf das sie den Fernwässern relativ lange erklärt hat, was. Von Willing. Aber spannende Zahlen hatte, wo ich wirklich noch versuche herauszufinden, woher die stammen, weil sie von den GFK-Zahlen sehr stark abweichen. Aber es war in der Vortragsweise nicht der morgendlichen Stunde angepasst. Das war ein Klassiker eigentlich. Also ich habe ich war aus politischen Gründen da, weil ich finde es wichtig, dass der Saal halbwegs voll ist. Aber ich. wäre sonst rausgegangen. Und dann gab es gestern eine Eröffnungsrunde, eine Diskussionsrunde zum Thema, wer in der Flüchtlingskrise in Anführungszeichen besser hilft, Ehrenamt oder Hauptamt, was natürlich wieder so eine Gegenüberstellungsfrage war, wo etwas klar war, dass wir am Ende zu einem beide Ergebnis kommen, wo ich mich erstens noch frage, wie das Panel besetzt wurde. Und zwei sehr, sehr peinliche Bereiche gab und das eine ist der Umgang mit einem der Panel-Teilnehmer, der ein Geflüchteter ist, der auch ein freiwilliges soziales Jahr macht.

Sprecher 2 Ja, ein Bufti.

Sprecher 3 Und der dann halt irgendwie sehr ins persönliche Befragen abgeglitten ist, wo ich mich gefragt habe, warum jetzt nicht die anderen ausgehen.

Sprecher 2 Das war beim letzten Mal aber auch, aus meiner Sicht entweder war das Brief. Falsch, worauf es hinaus hatte? Oder die Moderation war wirklich Absicht.

Sprecher 3 Aber und insgesamt war der Umgang ein bisschen schwierig. Da hätte man, wenn man schon so ein Panel so besetzt, da sich einfach ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl gewünscht, also ich zumindest. Und es hat dann in dem wunderschönen Lowlight geendet, dass am Ende der Chef der Malteser

Sprecher 2 Der ehrenamtliche Präsident, weil das hat nämlich letztendlich hat dieser Satz, den du gleich sagen wirst, ja eigentlich diese ganze Diskussion vorher schon wieder komplett ad absurdum geführt.

Sprecher 3 Doch den Aufruf gestartet hat, dass doch das gute Christenvolk mehr Kinder kriegen sollte.

Sprecher 2 Wir müssen dafür sorgen, dass in Deutschland wieder mehr Christenkinder geboren wurden.

Sprecher 3 Ja, ich krieg’s nicht mehr Wortwirt. Aber ich habe mich nicht angesprochen gefühlt und ich fand das auf so vielen Ebenen falsch und verwirrend und hat dazu noch inhaltlich keinen Beitrag. geleistet.

Sprecher 2 Hinzu kommt auch noch die Optik. Ich meine, der Kollege saß auch noch in seiner Malteser-Uniform da. Das ist ja durch kann man ja durchaus noch bis zu den Kreuzrittern vielleicht runter. ableiten, aber schwierig. Ja, schwierig. Was man sagen muss, ist, dass die Susanne Wohmann vom Vorstand des Fundraising-Verbands als in der Funktion nicht Vorstandsfunktion, sondern in ihrer Funktion als Mitglied des deutschen Fundraising-Verbands in der Facebook-Gruppe. Ich würde das auch noch mal verlinken.

Sprecher 5 auch auf der Meta-Ebene eine spannende Moderation, fand ich. Also teilweise war es gar nicht moderiert. Die Frauen saßen irgendwie außen, also warum auch immer, vielleicht als ob die schön aussah. Tut mir ja leid für die Kollegin, die ja irgendwie auch für die RD tätig ist, glaube ich. Aber das war so, sie moderierte zwei Leute an und sagte, ja, sie sind ja jetzt im ehrenamtlichen Bereich tätig und sie arbeiten mit Ehrenamt. Beide sagten, nö. So, das ist natürlich total undankbar, wenn es am Anfang passiert. Ich weiß nicht, woran es lag, aber das war. . Ich weiß das. Ich will jetzt auch nicht draufhauen, aber das war komisch.

Sprecher 3 Ja, mich hat sie am Ende immerhin einmal darauf eingegangen, dass es ja durchaus auch ein kleineres Staats und eben teilweise auch NGO-Versagen unter anderem hier am Lageso in Berlin gab. Und damit bin ich mit ihr schon wieder. So halb zufrieden gewesen, aber ja, es war jetzt nicht unbedingt.

Sprecher 5 Worauf sie aber der Vertreter der Bundesregierung dann befragte, was da los war. Wo ich dann auch dachte, naja gut, was soll der jetzt? Das soll der Bundespolitiker zu einer Landesgeschichte sagen. Genau, so.

Sprecher 2 Danach gab es die Empfänge. Eigentlich gibt es nur einen Empfang, den man benennen kann.

Sprecher 3 Ich war bei diesem Empfang. Du hast dich auch bei mir verabschiedet, als du nach oben gegangen bist.

Sprecher 2 Nach oben, Skybar?

Sprecher 3 Bis viertel vor zwölf geblieben und dann bin ich schnell heim, weil ich den letzten zu kriegen musste.

Sprecher 2 Ja, genau. Wir müssen nochmal betonen, dass der Junge ja nach Brandenburg muss. Brandenburg. Brandenburg. Auch da konnten wir noch mal ein schönes Video in die Schuhe. Shownotes packen, ich glaube. Ah ja, hier mich auch. Dafür hat der Jona ein Haus. Und einen Garten. Und einen Garten. Vor allem Garten.

Sprecher 5 Vermutlich viel Gahn. Ja, also wir waren ja alle auf dem Marke, Empfang der Fund Raising Akademie, richtig? War das so? Da gab es Wein und Wasser und Apfelschorle

Sprecher 2 Apfelscholle auch das normalerweise ist der ganze Klassiker.

Sprecher 3 Ich versuche seit Jahren die Kollegen dazu zu bringen, auch attraktive alkoholfreie Getränke bereitzustellen. Ich habe mir gestern einen Kasten eigene alkoholfreie Getränke mitgebracht.

Sprecher 2 Ja, aber ich hab doch gedacht, da ist so ein Mate-Gesuft drin. Ich bin das vielleicht ein bisschen nerdig, aber ich hasse dieses Mate. Ja, ich hab davon ausgegangen.

Sprecher 3 Denkst du dir aus? Denkst du dir aus?

Sprecher 2 Ist in Berlin doch so. Ja, jedes Nerdwesen trinkt Mathe gesurffe. Habt ihr denn gute Gespräche geführt? Ich finde ab dem Moment, das ist auch nochmal spannend, darf man auf keinen Fall mehr Akquise betreiben. So, und das ist spätestens ab dem Ende der Eröffnungsveranstaltung der Fall, sodass Ich bei manchen Gesprächen gar nicht dabei sein wollte, die ich so entdeckt habe, weil genau dies passiert ist. Aber die Gespräche, die ich geführt habe, waren alle sehr freundschaftlich cool. Aber eben ohne Akquise.

Sprecher 3 Ja, bei mir war alles schön. Ich habe mich, wie gesagt, ich bin da hoch, habe mich mit Leuten unterhalten und habe irgendwann festgestellt, dass es ganz schön spät ist.

Sprecher 2 Gut.

Sprecher 3 Wie spät wird es denn heute werden? Also heute übernachte ich in Berlin, das heißt ich habe kein Limit. Mal schauen. Also ich bin jetzt nicht der exzessivste Mensch. Ich werde schon auch darauf achten, dass ich im Bett bin, wenn es keine interessanten mehr Gespräche mehr gibt. Solange es interessante Gespräche gibt, werde ich das nutzen. Ich gehöre jetzt nicht zu den Leuten, die hier den Kongress nutzen, um wildtanzen zu gehen. Das macht der Tobi. Das Bedürfnis habe ich insgesamt nicht so oft. Und wenn ich das hätte, dann hätte ich dort, glaube ich, Orte mit anderen Menschen. die mir für diesen Anlass passender erscheinen.

Sprecher 5 Ich werde nicht tanzen heute Abend. Ich glaube nicht.

Sprecher 2 Du musst morgen Wann zum Bahnhof.

Sprecher 5 Ein Zug fährt ab Hauptbahnhof um 6. 50 Uhr. 6.

Sprecher 3 50 Uhr kann man gut durchmachen.

Sprecher 5 In Worten. 6. 50 Uhr. Ich habe ja leider festgestellt, es gibt bis um 6. 30 Uhr Frühstück hier. Das heißt, ich werde das sehr exzellente Frühstück irgendwie auch nicht genießen können. Aber ich werde auch nicht, bis es hell wird, irgendwo in der Skybar sitzt. Dafür und hört es vielleicht doch, bin ich ja ein bisschen eingeschlagen.

Sprecher 2 Das gibt dann wohne Schrippe, wa? Auf der Faust.

Sprecher 5 Ja, oder einen Döner im ICE oder so, aber den gibt es da ja nicht.

Sprecher 2 Das ist auch eine Marktlücke. Na, nicht wirklich. Apropos Döner im ICE Ähm, irgendwas gibt es heute zu essen. Meistens gibt ja immer die Auswahl zwischen Buffet und Menü. Hallo Paul, wir begrüßen Paul Stadelhofer unter unserer. Es ist mir völlig egal, wer von euch beiden hier kommt, aber einer von euch kann noch ein bisschen was zu eurem Kongresstag sagen. Los, ihr müsstet euch nur jetzt entscheiden, das tatsächlich zu tun. Wir sind nämlich gerade quasi live, das ist so. Hallo. Hallo. Ich bin Maik. So, du bist ein Gesicht, was ich bislang noch nie hier gesehen habe. Das mag sein, dass du vielleicht zum ersten Mal da bist oder wir noch nie miteinander gesprochen haben.

Sprecher 6 Wer bist denn du? Also Greg Ukowski ist von meiner Name, komme aus den USA und bin Professor an den Indiana University Lilly Family School of Philanthropy.

Sprecher 2 Das kann ich jetzt nicht wiederholen, es klang aber auf jeden Fall sehr beeindruckend. Es ist wahn.

Sprecher 6 Also Fundraising auch und haben zu Normalerweiengang, so wie ein Bachelor’s, ein Masters und ein Doktorat und dann auch so praktische Kurse und so weiter, also wie man von der Smack.

Sprecher 2 Wir podcasten jeden Tag vom Kongress und fragen immer, was gab es als Highlight an diesem Tag. Deswegen die Frage, ist das dein erster deutscher Fundraising-Kongress? Es ist mein erster. Aha, also gut, dann passt das ja mit dem bislang noch nicht gesehen. Das ist natürlich besonders schön und würde mich mal interessieren. Deine Eindrücke.

Sprecher 6 Yeah, also it’s sehr beeindruckend weute it’s gab and um studio to neue training. im Fundraising an dem Teil genommen. Es war sehr interessant. Nicht nur, man sieht einige Ähnlichkeiten zu den USA, aber es war schon zu hören, was die Ähnlichkeiten waren und was vielleicht eine kleine Gedanke.

Sprecher 2 Ich glaube dass hundert Prozent der Hörerinnen und Hörer des Podcastes sau eigentlich gönnen werden. Ich war persönlich noch nie auf einer F Veranstaltungen zum Beispiel. Wo ist der größte Unterschied zwischen dem deutschen und den amerikanischen Fundraising-Kongressen?

Sprecher 6 Ja, das ist auch zugeben. I’ve been a historicer and bin of einigen Fundraising information. Veranstaltungen, aber zu dem großen bei der FP bin ich auch noch nicht. Aber ich würde sagen, dass ich interessant finde, besonders ist für mich habe ich einen Workshop gestern war kein Teil von die Leiter oder Referanten bei dieser Workshop.

Sprecher 2 Okay.

Sprecher 6 Und wir haben ein bisschen über Giving Trends, also wie man spendet in den Staaten und hier und so weiter. Und ein Unterschied merke ich ist, dass in den Staaten können wir sehr sehr präzise darüber berichten, also es gibt mehr Transparenz.

Sprecher 3 Und die Reportings sind auch.

Sprecher 6 Also kann man besser so sagen, wie viel Spender es gibt und wie viel sie geben und so welche Zwecke und so weiter. Es wäre ein bisschen schwieriger, das wirklich sagen zu können. Also man hat das Gefühl, dass man trotz dieser Schwierigkeiten sehr engagiert ist und versucht, hier langsam auch diese Dateien aufzubauen.

Sprecher 2 Man sagt ja mal so, dass das deutsche Fundraising immer zwischen fünf und zehn Jahren hinter dem amerikanischen hinterherhinkt. So ungefähr

Sprecher 6 Das habe ich auch gehört, aber wir haben gestern auch diskutiert, dass zum Beispiel Spenden via ein Handy hier eigentlich weiter vorne ist. Mobile Ja, Mobile Commodus Fending. Und so es gibt Unterschiede. Es ist nicht nur, dass man hinter ist oder hinterliegt, sondern dass es unterschiedlich entwickelt, würde ich sagen.

Sprecher 2 Bist du tatsächlich nur für den Fundraising Kongress gekommen oder hast du noch andere Termine hier irgendwo in der Nähe?

Sprecher 6 Also ich würde einen Kurs unterrichten in Berlin. Wir bringen so ungefähr 10 bis 15 Studenten jeden Sommer hierher. Und sie studieren zur Philanthropie und Politik in Deutschland. Und wir machen einen kleinen Kurs, wir gehen zu verschiedenen Ministerien und zu NGOs und so weiter und sie können damit dann einen guten Austausch machen. Also insofern bin ich der Erste, der hier ist, aber die Studierenden kommen in einige Wochen.

Sprecher 2 Paul Stadlofer sagt gerade, dass seine Forschung spannend ist. Dann würde ich dir natürlich jetzt auch die Steilvorlage geben, natürlich noch mal ein bisschen was dazu zu sagen. Was forscht du genau?

Sprecher 6 Na gut, wenn ich schon gebeten werde.

Sprecher 5 Das kann man so schlecht erklären, aber ich versuche es mal.

Sprecher 6 Es ist ja ich forsche zu verschiedenen Themen. Und einer, ich denke, das ist was Paul meint, ist zur Spende. in der DDR. Es ging darum, dass es erstmal gab. Und es ist durch die Kirschen zum Teil, also Brot für die Welt war so wie im Westen im Osten begründet und durchgeführt. Aber auch unabhängige Gruppen, so Studenten haben was gesammelt und natürlich konnte man nicht Geld an der großen Welt schicken, sondern musste dann Sachen, also Materialien kaufen und dann wegschicken. Was ich interessant finde, ist, dass es in den 60er Jahren angefangen angefangen hat. Bis die frühen 80er Jahren gab es dann ein großes Netzwerk. Denke ich mal, war auch ein Teil von durch dieses Netzwerk ist Vertrauen zwischen verschiedenen Leuten gebaut und dadurch war es ein bisschen einfacher, so in appetitionäre Gruppen zu bauen. Und das finde ich sehr interessant, wie Die Netzwerk so ein bisschen ungewandert hat.

Sprecher 2 Inhalte deiner Forschung hast du auf dem Fundraising Kongress vorgestellt oder hat das erstmal gar nichts mit dem Fundraising-Kongress zu tun?

Sprecher 6 Also, zu dieser Forschung habe ich gar nichts damit zu tun, aber gut, ich forsche auch zum Beispiel zur Bürgerstiftung in Deutschland. Und ja, nur ein. Neues Thema für mich ist amerikanisch orientiert, aber es ist zur Spende nach Katastrophen.

Sprecher 2 Ah, okay. Und ja, also in der Da heißt es ja, dass es Deutsche ja alle hervorragende Katastrophenspender sein sollen, aber ich glaube im globalen Verbindung. Sieht das bestimmt auch nicht so toll aus, oder?

Sprecher 6 Es ist also ja gut, es ist immer schwer zu vergleichen, aber ich denke schon, dass die Deutschen dann ziemlich viel spenden werden, Katastrophen. Ja, ein großer Teil des Problems, würde ich sagen, ist, dass wir nicht genügend Daten haben und kann man nicht so gut vergleichen. Und zwischen europäischen Ländern sowie zwischen den USA und europäischen Ländern ist es im Schluss. Aber bei Katastrophen ist es immer interessant, dass jeder so es gibt eine Welle, in der man spendet, ziemlich schnell und dann plötzlich ist es natürlich

Sprecher 2 Was hast du mit dem Paul Stadelofer vom Fundraiser-Magazin zu tun?

Sprecher 6 So.

Sprecher 5 Paul ist den Fremdenführer.

Sprecher 6 Paul hat mal ein Interview bei mir gefunden und. Und dadurch kenne ich ihn und habe ihn heute dann und gestern auch wieder betroffen. Und ja, weiß ich nicht, du kannst mir erzählen. Ah, okay.

Sprecher 2 Ich habe jetzt echt gedacht, dass Paul jetzt wirklich eher so dein Reiseführer hier ist für die vergangenen Tage oder so. Okay.

Sprecher 3 Ich bitte es?

Sprecher 2 Das verstehe ich auch nicht. So, aber jetzt ist nochmal, ich war noch nicht noch nicht in den Staaten, jetzt hört man immer, Galas sind ganz groß, Charity-Galais. Wir haben heute Abend auch eine Gala. Erwartest du irgendwas? Wenn ja, was erwartest du von dieser Gala?

Sprecher 6 Oh, ehrlich gesagt habe ich nicht so viel daran gedacht. Aber ja, es ist immer interessant, dass man hört. Ich denke, es ist wichtig, dass man diejenigen, die viel. . über die Jahre oder über dieses Jahr gemacht habe, irgendwie die Zeit nimmt und sagen und bedanken eigentlich. Das ist ein Punkt für und im Prinzip ist es immer sehr schön, dass ich mich. .

Sprecher 3 Ach, dann geht es gar nicht nur darum, dass wir Spaß haben, sondern es geht auch noch um Wertschätzung für andere.

Sprecher 2 Ah, ihr geht Nutzerperspektive und so Perspektivwechsel. Ich würde aber jetzt euch auch nochmal ins Boot holen. Es ist gleich die Gala und halb sechs, in anderthalb Stunden oder in ein, dreiviertel Stunden sollte man zumindest irgendwie halbwegs gespannt sein. Achso, wir müssen uns einmal einmal kurz verabschieden oder wolltest du jetzt gehen oder was würdest du?

Sprecher 5 Genau, ich glaube, unser Gast möchte gerne bevor der Gast aber geht. Eine Frage muss ich ja jetzt stellen. Trump oder Clinton?

Sprecher 6 Es wird aufgezeichnet, das ist ganz gefährlich.

Sprecher 5 Du bist doch unentschieden.

Sprecher 6 Also ne, uh zwischen die zwei ist es ein sehr einfache Entscheidung. Okay. Aber ja, gut. Dann äh

Sprecher 2 Viel Entscheidung. Tut mir nochmal einen Gefallen, dass wir in die Shownotes einfach nochmal vielleicht einen Link zu deiner Präsenz, zu deiner Forschung, wie auch immer, packen können, dass du vielleicht gleich nochmal den Paul nochmal aufschreibst, wo wir das finden. Dann packen wir das unter den Beitrag, dass die Menschen auch direkt draufklicken können. Karte ist auch super. Genau, perfekt. Super. Dankeschön. Danke. Viel Spannend und bis nachher. So, der Jonah ist weg, der muss telefonieren. Aber dann ganz kurz nochmal zu dir, Tobi. Gala. Was erwartest denn du?

Sprecher 5 Ich mag Galas, ja. Ich bin gespannt. Am Nebentisch auch schon hoch die Tasten anscheinend. Nee, ich weiß es nicht. gesagt, ich finde ja sogar ein Event so per se. ja. ne? So. Das kann sehr langatmig sein, das kann sehr kurzatmig sein und sehr kurzweilig vor allen Dingen. Nicht kurzatmig ist auch schön. Und ich habe ja noch nie mitgemacht hier bei euch im Fundraising-Kongress?

Sprecher 2 Es gibt tatsächlich einen Spruch, der eigentlich diese Veranstaltung schon seit Jahren irgendwie begleitet und dieser Tweet ging mal rum und der ist halt Fundraiser können oder wir können keine Gala. Wir können einfach keine Gala. Naja. Würde ich so nicht sagen.

Sprecher 5 Speyona ist heute nur auf Kontramm.

Sprecher 2 Speyona ist gerade erstmal zurückgekommen, du weißt gar nicht, worüber wir geredet haben gerade. Wir haben gerade mal gesagt, was erwarten wir jetzt eigentlich von der Gala. Hast du was, was du von der Gala erwartest?

Sprecher 3 Ja, ich werde mich da hinsetzen und zurücklehnen, unterhalten lassen. Hoffe, dass das eine gute Unterhaltung wird. Ich bin da milde optimistisch. Also es sind zumindest keine ganz peinlichen Leute angekündigt, die wir ja auch schon hatten auf Galen.

Sprecher 2 Auf Galen. Ist Galen der Plural von Gala? Hat der Jona mal einen Fehler gemacht?

Sprecher 3 Grammatikalische Fehler und Rechtschreibfehler kommen bei mir häufiger vor, sehr zu meinem Bedauern. Nein, also ich habe jetzt von dem Programm her die Erwartung, dass es eine ausgewogene, gute, wenn auch nicht sehr spannende Veranstaltung wird und habe dementsprechend Potenzial, mich überraschen zu lassen. Ich glaube, das werde aber in jedem Fall einen schönen Abend haben. Weil es sind auf jeden Fall super Leute da.

Sprecher 2 Dann würde ich sagen, machen wir jetzt mal den Sack zu und wünschen euch da draußen auch einen schönen Abend. Da draußen. Ich überlege gerade, wie wir das morgen machen, weil morgen der Kongress ja A schon früher zu Ende ist.

Sprecher 3 Ja, heute Nacht halb zwei aus der Skybar. Ich glaube nicht.

Sprecher 2 Das wird aber sportlich. Ich glaube auch, dass der Tobi ja auch schon im Bett sein wird. Wir müssen mal gucken, in welcher Runde wir morgen was wir machen. Ansonsten kündigen wir an, dass wir vielleicht eine Skype-Schalte machen, irgendwie am Wochenende mit ein paar Leuten nochmal zusammen. Und dann möglicherweise einfach von zu Hause den Kongress noch mal komplett zusammenfassen zu lassen. Jona, mach noch zum Ende noch mal irgendwelche Hand. Wolltest du noch irgendjemanden zu uns holen? Nee, ich dachte bloß, vielleicht finden wir raus, warum der Nachbartisch gelacht hat. Meinst du, die dürfen keinen Humor haben? In Berlin wird dich gelacht, was zumindest ungewöhnlich? Das ist die Berliner Schamoffensive.

Sprecher 3 Ich glaube, das war ein wenig Berliner anwesend. Das ist okay.

Sprecher 5 Aber ich finde, Schamoffensive ist ein schönes Schlussthema.

Sprecher 2 Schamoffensive machen wir alle heute Abend. Wir schmeißen uns jetzt in die charmante Schale. Genau, wir bedanken uns fürs Zuhören. Und tschüss bis morgen.

Sprecher 3 Tschüss und auf Wiederhören. Auf Wiedergesehen.

Sprecher 2 Tschüss. Tschüss.

Sprecher 3 Tschüss.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

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