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FRR69 - The Return of the Jona

Cover: FRR69 - The Return of the Jona

Folge 69 · 05.11.2018 · 1:29:15

Jona is back und sitzt wieder in seinem Gartenhäuschen in Brandenburg. Gut gelaunt zu einer weiteren Runde Rückblick auf Fundraising und Digitalien mit Maik.

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher None I got a chest deal.

Sprecher 1 Guten Tag, hallo. Moin Jona, hallo. Ich werde keinen Shanti-Corps bekommen. Wenn du einen Shanti-Corps möchtest, kann ich dir gerne einen machen, aber es wäre eher ein. . Nein, nein, ich überlege.

Sprecher 2 Jeder Gast so einen individualisierten Intro.

Sprecher 1 Ja, aber auf Shanti würdest du doch nicht stehen, oder?

Sprecher 2 Nee, nee, da müsstest du natürlich schon was Besseres einfallen.

Sprecher 1 Was hättest du denn gerne beim nächsten Mal? Ich würde mir das merken.

Sprecher 2 Wie wäre es mit Vogelgezwitscher?

Sprecher 1 Oh, langweilig. Da habe ich, glaube ich, in sämtlichen Formen und Farben. Nee, Spaß beiseite. Ich brauchte ein neues Nass. So, und weil voll. Ist dein Nass? Ja, hier Network Attached Storage, ja, so ein NAS oder nennen es, wie du es willst. Also ich musste mich um meine Daten, Redundanz, Sicherheit und vor allen Dingen Speicherkapazität kümmern, weil mein Vorhanden ist. Nämlich an die Grenzen kam und vor allen Dingen nicht verschlüsseln konnte on the fly. So, und das will man ja haben mittlerweile. Und dann habe ich angefangen, mal meine ganze Musikdatenbank auch rüberzupacken auf das neue NAS. Fun Fact, ich habe jetzt 36. Terabyte, wofür auch immer. Und hab da festgestellt, dass ich ziemlich viele komische Dinge an CC0 Musik habe. Die dich aber sicherlich erfreuen könnten in der kommenden Zeit. Also Vogelgezwitscher ist das eine und wenn es was Schönes sein soll, was soll es dann werden?

Sprecher 2 Warum was Schönes? Nee, ich weiß es nicht. Darfst du mich damit überraschen? Nein. Wir hattet eine wunderschöne Folge. Zum Schantichor, zum Thema Seenotretter. Genau.

Sprecher 1 Also wir überraschen jetzt erstmal die Hörerinnen und Hörer mit Folge 69 vom Fundraising Radio von Anfang November 2018. Und ich glaube, wir müssen dich vorstellen, weil dich kennt ja schon keiner mehr. Hallo Jona. Hallo, ich bin der Jona und ich habe ein Problem. Hallo Jona.

Sprecher 2 Fundraiser.

Sprecher 1 Anonymer Fundraiser. Ich bin Maik und wir unterhalten uns hier in regelmäßigen Abständen über das, was so in dieser Fundraising-Welt und digitalen Non-Profit-Welt so passiert. Wir lässt dann einfach nicht darüber geben, meistens immer nur völlig unqualifizierte subjektive Meinungen ab. Und anscheinend scheint das Leute zu interessieren. Schön, dass du zurück bist. Du warst so lange weg, Jona.

Sprecher 2 Ich bin auch schon länger wieder da, als ich weg war. Ich war zwei Monate weg.

Sprecher 1 Und du bist schon wieder, fast schon wieder weg, oder nicht?

Sprecher 2 Ja, Aufruf, Aufruf. Wer wunderbare Tipps für Südeuropa hat, kann die gerne an mich senden. Ich bin von Januar bis Ende April. zwischen Portugal und Griechenland unterwegs.

Sprecher 1 Alter Schwede. Was hat, wo beginnt denn bei dir Südeuropa?

Sprecher 2 Nicht in Bayern. Nein, wir fangen in Porto an, fahren dann die Iberische Halbinsel bis Barcelona, dann rüber nach Sardinien, dann rüber nach Sizilien, dann bis in Süditalien, dann rüber nach Griechenland, dann nach Kreta und dann über Kroatien zurück.

Sprecher 1 Ich habe aufgehört mitzuhören, aber als wir uns das letzte Mal unterhalten haben, stand es noch gar nicht fest, wo du eigentlich hin willst.

Sprecher 2 Genau, das ist on the fly. Gerade gestern habe ich Flüge und Fähren gebucht.

Sprecher 1 Respekt, ich beneide euch ja so ein bisschen, auch wenn mir Neid eigentlich fremd ist, aber das ist eine Zeit, wie heißt es? Ich habe gestern, nein, wir haben gerade Verwandtschaft da, das fällt mir hier alles um. Wir haben gerade Verwandtschaft da aus Südafrika. Also nicht ich, sondern meine Frau. Und sie sprach immer jeden zweiten Satz von Quality Time, die sie mit ihren Kindern hatte. Und ich glaube, das ist ganz, ganz viel Quality Time, die du dann mitnimmst.

Sprecher 2 Also nicht mal, ich werde ein bisschen arbeiten, ich bin nicht weg, aber ich bin nur noch online erreichbar.

Sprecher 1 Du bist sehr weg, weil wir nämlich wegen dir, ich habe das Gefühl, ungefähr 12, 32 Kurse an der Fundraising-Akademie umstellen mussten und ich dich jetzt sogar vertreten darf in Berlin beim Fritz, beim Referenten.

Sprecher 2 Ja, ist eine schöne Runde. Genau, also ich bin so weg, dass ich halt keine Vor-Ort-Termine mache und da fällt natürlich der ganze Schulungsbereich drunter. Aber also nur für alle anderen, ich habe einfach sehr große Panik vor der Schulanmeldung. Meine Tochter kommt nächsten Sommer in die Schule und davor muss mal irgendwas Beklopptes sein.

Sprecher 1 Ich komme gerade just Ment von der Schulanmeldung meiner Tochter. Aber es ist Kind zwei, das weißt du halb so wild, ja. Und da hat man sich auch gar nicht mehr so richtig Zeit für uns genommen und so, da selbe Schule. Aber es hat, ähm War jetzt gerade, für die Kläne war das schon spannend, weil sie hat momentan so ein bisschen die Phase, ich will gar nicht in die Schule und will das alles gar nicht und Vorschule ist doof und so. Aber das war gerade eine ganz easy Runde. Also Was ist Vorschule? Achso, habt ihr sowas in Berlin gar nicht? Also Vorschule ist, ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, dann nehmen die aus dem Kindergarten nochmal diejenigen in so eine extra Runde, einmal die Woche, irgendwie im letzten Dreivierteljahr. vor Schulbeginn und machen mit denen dann so schulvorbereitende Dinge. Also die lernen irgendwie Schwingübungen und haben jetzt irgendwie gelernt, ihre Adresse sich gegenseitig mitzuteilen und Telefonnummern und müssen sich gegenseitig malen. Also die machen dann so ein bisschen Vorbereitung auf die Schule. Üben schon mal sitzen. Genau, und brav, brav preußisch aufzeigen und so. Okay. Ey, da hab ich, ganz ehrlich, hast du da vom Ich mag ja den Johnny Häusler so und der hat jetzt auf Wired, ne? Hat der vor zwei Tagen nochmal einen richtig ordentlichen Round gegeben. Zum Thema digitale Bildungschancen und wie viel wir eigentlich hier wirklich richtig, richtig, richtig verkacken. Ich meine, das ist ja auch bei uns beiden hier immer Thema. Aber da konnte ich das alles nur so unterschreiben. Ich pack den Link auch nochmal irgendwo rein. Das ist echt. Jedes Mal, wenn ich in diese Schule, wenn ich diese Schule betrete, ne, und an dem sogenannten Computerraum vorbeigehe mit den neuen Röhrenmonitoren und den. Den Cherry-Tastaturen, die ja schon wieder cool sind, ja. Und dann immer denke, oh Mann, selbst die Hardware ist nicht da und die Die Kompetenz der der Menschen, die es dann beibringen müsste, ist auch nicht da. Es ist wirklich zum Weinen. Es ist so zum Weinen.

Sprecher 2 Ich weiß es noch nicht. Ich weiß noch nicht mal, auf welche Schule unser Kind gehen wird. Also da bin ich noch

Sprecher 1 Also wir sind wirklich am Überlegen, jetzt auch bei dem ersten wirklich, es gibt hier in der Nachbarstadt, aus der ich auch stamme, gibt es eine private Schule, die bezahlbar ist und wir sind wirklich am Überlegen, das zu tun. Also zumindest Da musst du dich bewerben halt. Selbst wenn wir wollen würden, es steht eine Stunde noch lange nicht fest, dass es funktionieren könnte. Aber wir sind echt am überlegen, ob das eine Perspektive sein könnte ab der 5. Klasse. Mal gucken. Mal schauen.

Sprecher 2 Um digitale Bildung mache ich mir jetzt am wenigsten Sorgen. Bei meinem Kind, das ist ja eher eine gesamtgesellschaftliche Frage.

Sprecher 1 Apropos digitale Bildung, ich hatte am Samstag Ein bisschen sturmfrei hier. Dann habe ich mich nochmal aufs Fahrrad gesetzt und bin dann irgendwie nochmal eine Runde gefahren und landete dann in einem Mediamarkt, den ich natürlich vorher recherchiert habe, der. . Tada! Den C64 Mini-Lieferbar hatte und habe dann den ganzen Samstagnachmittag hier an unserem großen Monitor mit einem alten Competition Pro-Joystick, Bullardash und Wintergames und Summer Games gezockt. Es war herrlich. Aber es ist vor deiner Zeit gewesen, oder?

Sprecher 2 Es ist erstens vor meiner Zeit und ich hab Nicht so, ähm, ich bin nicht so retro. Also auch, ich wollte ja auch schon verhindern, dass mein Kind Kassetten kennenlernt Da habe ich mich nicht durchgesetzt.

Sprecher 1 Das kennt mein Kind. Meine Kinder kennen keine Kassetten.

Sprecher 2 Ja, mein Kind jetzt schon. Aber also ich habe überhaupt keine, also ich bin überhaupt nicht nostalgisch. Auch technisch erst recht.

Sprecher 1 Was ich total abgefahren krass fand, ist, dass so zum Beispiel bei Wintergames, Biathlon, ja, da muss man doch, je nachdem, welches Bild gerade erscheint, auf dem Monitor andere Bewegungen mit dem Joystick machen Und also du musst halt irgendwie so einen Berg hoch, da musst du rütteln und da musst du lange hin und her, rechts und links, wenn er so auf langen Strecken unterwegs ist und du musst halt auch schießen und laden. Und dieses, diese ganzen, diese ganzen Bewegungen, ne, ich hab da gar nicht drüber nachgedacht, die waren drin. Also unglaublich. Absolut.

Sprecher 2 Nee, hätte mir jetzt, wäre jetzt nicht mein spaßiger Samstag.

Sprecher 1 Lass uns über anderen Spaß reden. Lass uns über Spaß reden, der da draußen so passiert ist.

Sprecher 2 Ich habe gehört, dass du nicht ein Kind bekommen hast, aber ein großes Thema ist durch ein großes neues Projekt gestartet hast. Ja.

Sprecher 1 Also so gestartet ist ja, gestartet hat das ja eigentlich schon irgendwie im März. Online gegangen. Ja, das Lustige ist, das sichtbar das Lustige ist, während wir hier reden. ist die E-Mail an die Kolleginnen und Kollegen, die das eigentlich als erstes erfahren sollten, bei mir im Ausgang, beziehungsweise muss noch gedruckt werden. Das heißt, wir nehmen hier quasi eher auf, bevor die Kollegen Kolleginnen und Kollegen das eigentlich erfahren, aber na gut, bis die Folge veröffentlicht ist, haben sie. Die E-Mail muss noch gedruckt werden. Ich muss sie noch ausdrucken und noch mit Porto versehen und noch mit Briefen und so. Du kennst das doch bei Kirche. Nein, ich hab die einmal über eine Korrektorschleife laufen lassen und hab aber just damit gerade kurz bevor wir Losgelegt haben, das grüne Licht für diese E-Mail bekommen und jetzt nachdem wir hier aufgelegt haben, schicke ich das raus

Sprecher 2 Okay, also geht bevor wir auch ganz ehrlich. Also, fundraising evangelisch. de, fundraising-evangelisch. de ist gestartet. Und was ist das?

Sprecher 1 Nein, es ist nicht gestartet, es ist relauncht, wie man es doch in Neudeutsch sagt. Neue Fundraising evangelisch. de gibt es schon ewig lange. Und ich habe tatsächlich, also ich habe festgestellt. Ich mache ja in vielen Fällen auch dasselbe so wie du, also begleite Organisationen bei so Relaunch-Prozessen, die etwas komplexer sind und hab jetzt, Gott sei Dank, muss man sagen. Endlich mal festgestellt, dass das Begleiten und Beraten was anderes ist als operativ selber machen. Alter Schwede. Nein, also ist ja jetzt auch nicht der erste Relaunch, den ich gemacht habe, aber das war jetzt doch zum Ende hin. Echt nochmal ein Akt. Also ich habe, vor zwei Wochen war ich eine Woche lang in Siegburg mit dem aktuellen Manager-Kurs von der Fundraising Akademie, also auch von montags bis samstags weg. Und dann wollten wir aus Gründen zum Reformationstag, nicht unbedingt nur symbolisch, sondern hat er auch andere Gründe, gerne einfach online gehen. Mit einer Version, die jetzt nicht peinlich ist. Also das, was man momentan sieht, ist vielleicht an Inhalt, vielleicht so ein Drittel von dem, was da tatsächlich mal reinkommen soll. Haben wir auch geschafft, so. Aber das war echt noch wirklich. Also ich habe hier von wirklich Sonntags losgelegt und Wirklich, also es waren schon so 16 Stunden, die ich hier am Rechner gesessen habe jeden Tag. Und habe meine Kinder irgendwie knutzem Essen gesehen und ich brauche eigentlich Urlaub. Aber du hast, ich habe deine Frage noch nicht beantwortet. Was ist das Ganze denn? mal ein bisschen ausholen. Also es gibt eine Servicestelle Fundraising und Stiftungswesen in der Evangelischen Kirche von Deutschland. Das ist eine Servicestelle, die. Hat in den letzten Jahren durch unermüdlichen Einsatz der jetzt in Ruhestand gegangenen Kollegin Ingrid Alken… Schöne Grüße. Manchmal hört sie das hier. dafür gesorgt, dass die Landeskirchen auf Deutschland in Deutschland sich intensiv oder manche weniger intensiv, das war natürlich nicht so gewollt, Mit dem Thema Fundraising auseinandergesetzt haben. Das hat dazu geführt, dass eigentlich jede Landeskirche in Deutschland zumindest entweder jemanden auf dem Papier stehen hat, der sich darum kümmern soll. Das ist zumindest irgendwie eine Alibi. Person ist oder aber wirklich intensivst bis hin zu Fundraising-Abteilungen und flächendeckende Fundraising-Strukturen aufgebaut haben. Das Hat in den letzten Jahren sehr viel Energie gekostet und parallel begleitet wurde das immer durch diese Internetpräsenz Fundraising evangelisch. de Und Fundraising evangelisch. de war bis zu dem Zeitpunkt ein Sammelsurium an Material, also an Checklisten, an Hinweisen, wenn Kirchengemeinden, wenn kirchliche Organisationen mit Fundraising beginnen wollten. Das Ding ist aber einfach, muss man sagen, in die Jahre gekommen. Ist nie irgendwie geupdatet worden. Das war ein Joomla-System, das ist irgendwie auch schon, ich glaube, bestimmt zehn Jahre alt gewesen. Das hatte alles, aber keine, keine SEO-Strategie. Das Ding. Ist einfach alt gewesen und auch die Inhalte, also auch die Praxisbeispiele, das waren teilweise welche von 2008, von 2009. Lange Rede, kurzer Sinn. Mit dem Ruhestand von Ingrid. Wurde dann beschlossen, diese Servicestelle einfach neu aufzubauen. Und jetzt kommt der Relaunch ins Spiel, die Neuausrichtung dieser Servicestelle Hat eben jetzt nicht mehr das Ziel, Fundraising in den Landeskirchen begleitend aufzubauen, weil das ist soweit geschehen Sondern eher zu gucken, die Landeskirchen dahingehend zu begleiten und zu unterstützen in den Bereichen, die sie Unterstützung brauchen. Und das ist ganz klar der Bereich weiterer Materialservice, das ist aber auch der Bereich digitale Kompetenz, Kompetenz in der digitalen Kommunikation. Da war dann als erstes oder als erstes Schritt kam dann eben das Thema Reunge von Fundraisingevangelisch. de. Und das, was man jetzt auf Fundraising evangelisch. de sieht, Ist das, in welche Richtung das gehen soll. Es ist ein, hat im Grunde genommen drei Säulen. Es geht einmal um das Thema Wissen und um das Thema Vermittlung von Kompetenzpersonen und um das Thema Community und Zielgruppe des Ganzen sind eigentlich alle Menschen, die irgendwie im kirchlichen Fundraising unterwegs sind, egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, die dann dort auf dieser Website Informationen erhalten und wenn sie nur in Kontakt brauchen, kriegen sie den auch. Und Ja, dann Stück für Stück sich auch über Videoinhalte, über Audioinhalte und über Checklisten sich Wissen eben aneignen können für Ihr Fundraising vor Ort. Und als letzter Punkt eben, das ist ein Versuch. Wir sind eigentlich ganz guter Dinge und glauben, dass das funktionieren kann. Eben der Versuch, einen Austausch herzustellen zwischen den Menschen, die im im deutschsprachigen Fundraising im kirchlichen Bereich unterwegs sind. Und das machen wir eben mit einer Community, die man auch über die Website eben aufrufen kann. Also hier für Techis, die hören ja auch manchmal zu, also über ein Discourse-System. Das ist das Einzige, wo ich jetzt sagen muss, da müssen wir noch ein bisschen ran, da stimmen also auch noch rechtliche Vorgaben noch nicht. Die DSGVO-Geschichten müssen noch ein bisschen eingehalten werden. Die ganzen Mails, die aus dem System rausgehen, die müssen noch hübsch gemacht werden. Aber das passiert alles in den kommenden Tagen und wie du weißt, so ein so eine Website ist eh nie fertig, ist eh immer im Fluss und ja, das hat mich in den letzten Tagen sehr viel Energie gekostet, sehr viel Kraft gekostet. Letztendlich haben wir da auch nur, ich sage mal, zu dritt dran gearbeitet. Also zu dritt ist eine Kollegin Paul Gareis und Jan Armedick eben von der Agentur Olmblick in Münster. Und eben meine Wenigkeit, wir haben ansonsten eigentlich alles rausgehalten, was so ein Prozess irgendwie, ich sag mal, komplexer machen könnte, also keine Beratungsgremium, keine demokratischen Entscheidungen, die irgendwelche Dinge kaputt waschen und so, sondern wir haben es einfach jetzt gemacht. Und ich bin so auch ein kleines bisschen stolz darauf, dass das jetzt so funktioniert hat und auch gerade was so die Fotografie angeht Lass ich jetzt auch mal so ein bisschen raushängen. Also ich sag mal, zu 99 Prozent sind das eben auch meine Fotos, die da drin sind. Ausnahmen sind extra gekennzeichnet und sind einige wenige CC0-Bilder drin, wo die jetzt auch nicht gekennzeichnet sind. Macht einfach gerade Spaß, aber ich bin auch froh, wenn es jetzt mal ein bisschen ruhiger wird, was das Thema angeht. Das wird in den nächsten Tagen nicht der Fall sein. Aber genau, also herzliche Einladung. fundraisingevangelisch. de. Es gibt noch eine Domain, die heißt fundraisingevangelisch. info. Da ist die Servicestelle in den ersten Jahren ans Netz gegangen. Die ist gerade noch im Transfer. Also wir transferieren gerade ein paar Domains. Sollte aber eigentlich bis zur Ausstrahlung dieser Sendung auch schon funktioniert haben.

Sprecher 2 Jetzt habe ich ganz viel gerade. Zwei Sachen, die mir besonders gut gefallen. Fotos, ach Schnichtflack, ist gar nicht mein Thema. Ihr habt. Eine Suche. Ja. Und zwar eine Suche, so wie man eine Suche macht. Und so wie sie leider trotzdem sehr selten gemacht wird Nämlich eine gute Suche. Einfach nur nicht eine banale Volltextsuche, sondern eine Suche, die einem automatisch Vorschläge macht, die ein bisschen intelligenter darangehen. Ich habe sie jetzt nicht intensiv getestet, da werden sicherlich noch alle möglichen Kleinigkeiten drin sein, die nicht funktionieren. Eine Suche, die schnell ist, die die ganze Webseite indiziert, die Ein bisschen intelligentes, ich habe jetzt nur mal so Banalitäten, aber gibste Mailing ein, wird dir halt gleich Top-Treffer. Spendenbriefe vorgeschlagen. Also Die weiß so ein bisschen, um was es da geht. Genau. Ich vermute mal, ihr habt das auch im extra System aufgebaut. Und ja, ich empfehle das immer bei jedem Relaunch zu machen und bei keinem Relaunch kommt es durch.

Sprecher 1 Tja, also ganz ehrlich, das war eins der Kerndinge, was uns noch ein bisschen besser gelingen muss, das wird sich aber dann auch im Laufe der Analyse der ersten Monate zeigen. Dass man das auch ein bisschen besser als Suche noch erkennt, weil wir möchten das tatsächlich auch als Haupt- ähm, als Hauptrecherchequelle einbinden. Also wir können nicht jeden Artikel, dafür sind es einfach zu viele in irgendwelchen Substrukturen verlinken. Das funktioniert nicht, zumal die meisten Leute ja eh über Google kommen werden, also dass eher die Artikelseiten wie Landingpages sein werden. Aber nichtsdestotrotz kann man darüber das Zeug auch finden. Es ist noch nicht ganz fertig, also man kann sicherlich auch noch ein bisschen hübscher gestalten, das ist das eine. Auf der anderen Seite ist es so, dass wir geplant haben. Die Beiträge aus der Community, also wenn dort diskutiert wird über Spendenbriefe zum Beispiel, dass die dort auch einfließen. Dafür müssen aber noch eigene Attachments geschrieben werden. Da ist der Kollege gerade dran. Das ist kein Standard-Feature dieser Suchfunktion. Das wird erst in den kommenden Tagen bis Wochen tatsächlich funktionieren, dass also die Diskussionen dort auch mit einfließen werden. Und das hat mich so ein bisschen an der Ehre gekränkt, weil ich grundsätzlich Menschen ja auch wirklich immer sage: Leute. Wenn ihr Seiten anlegt, lasst es sein mit diesen Meta-Keywords. Also man braucht sie nicht. Und es ist einfach nur Quatsch, sie zu nutzen. Hier haben wir gesagt, wir nehmen die Meta-Keywords. In den einzelnen Artikeln, um sie eben für diese für diese Suchfunktion auch aktiv zu nutzen. Das bedeutet aber auch, lieber Jona, es gibt Easter Eggs. Die darfst du mal rausfinden. Die muss ich finden. Die musst du finden, natürlich. Ja, dazu aber nicht mehr. Also, wer die Easter Eggs findet in der Suche, kriegt eine Currywurst.

Sprecher 2 Na, da bin ich ja dann doch raus. Keine Lust.

Sprecher 1 Na, wie würdest du das machen nochmal? Würdest du jetzt deinen Screaming Frog anschmeißen? Dann würdest du mal alle Unterseiten durchsuchen.

Sprecher 2 Nee, schön. Und das zweite finde ich eben diese Community. Wir wissen alle, wie schwierig es ist, eigene Communities zu haben. Und das ist bei der ja auch noch lange nicht gegeben. Das liegt ja auch immer ein bisschen daran, ob Leute es nutzen oder nicht nutzen. Aber gerade eben eine Community zu haben, die gar nicht so darauf basiert, dass Leute immer und immer wieder da hinkommen, sondern dass da eben auch Übersuche, über jetzt hier ein Upvoting mehr oder weniger die aktuellen Sachen zu sehen sind und das ja so, naja, Community-Hilfe-Forum. so irgendwo in der Mitte liegt, aber im Idealfall ja dann Beiträge auch vielleicht nochmal ein halbes Jahr später noch eine gewisse Relevanz haben. Also es ist eben nicht so ein Top-Aktuell, es kommt alles von oben rein und alle drei Minuten ist was Neues drin. Sondern eben die Möglichkeit, hier wichtige Sachen oben zu halten.

Sprecher 1 Also es gibt zwei Punkte dazu. Das eine ist. Bin ich gespannt. Ich bin da auch sehr gespannt. Es ist einfach ein Versuch. Du hast halt bei Kirche einen sehr, sehr, also Das finde ich ja sehr sympathisch, aber ein sehr, sehr kritisches Verhältnis von Menschen gegenüber Facebook. Das heißt, wir wollten eben keine Facebook-Gruppe aufmachen, sondern wir wollten eben was Datensparsames machen. Und das ist der Punkt, dass einige Landeskirchen gesagt haben, ja, wir möchten das nutzen, um eben auch unsere Ehrenamtlichen in so regionale Boards zu kriegen. Also Landeskirchen, die sagen, ich habe keine Chance, mich mit meinen Ehrenamtlichen auszutauschen. und das würde ich ganz gerne darüber kanalisieren. Let’s see. Also gucken, ob es funktioniert. Man kann so einen kleinen Check machen, da habe ich auch viel Energie und viel Grips mit reingebaut. Also so einen kleinen Fundraising-Check, wie fit bin ich eigentlich oder wie fit ist meine Kirchengemeinde? Das ist jetzt nichts Akademisches, sondern das soll eigentlich, also die Didaktik dahinter ist mit den Fragen, die man gestellt bekommt. Sich im Grunde, um schon klar zu erwähnen, ah, das muss ich ja auch wissen. Okay. Und dann kommt dann hinterher noch eine.

Sprecher 2 So eine klassische Doktorsommerum.

Sprecher 1 Ja, genau. Und dann kommt dann hinterher so ein Ergebnis raus, das man auch jetzt nicht zu hoch bewerten soll. Ja, aber wie auch immer, es soll einfach ein bisschen Spaß machen an der Stelle. Genau, ja, durchgeklickt.

Sprecher 2 Und, was hast du, du bist Profi, ne? Naja, ich habe natürlich, wenn mit mir schon sagt, dass man gar nicht einer Kirchengemeinde anhört, äh angehört, angehörig ist wie auch immer.

Sprecher 1 Genau, es gibt es gibt null und ein Punkt, das sind so die Möchtest du arbeite ich mit? Nein? Möchtest du mitmachen? Nein, dann ist das schon ziemlich schnell vorbei. Was halt noch geht ist Machst du mit? Nein? Möchtest du mitmachen? Ja. Dann geht es tatsächlich auch weiter.

Sprecher 2 Eben, also ich hab dann auch mal mich als. Kirchengemeinde mitglied ausgegeben. Und dann wurde es aber so ein bisschen wilder, weil ich dann keine Ahnung hatte, was ich klicken musste. Ne, fand ich aber schön und bin ich sehr gespannt. Und wie gesagt, gerade so diese Möglichkeit Community mit Suche zu kombinieren und zu gucken, dass man da wirklich auch allgemeine Hilfe bekommt.

Sprecher 1 Also ich möchte an der Stelle nochmal nochmal eine Lanze brechen für das Discours System. Also Wie gesagt, das ganze Thema Bretter und Foren im Internet ist ja so Game, ne? Das ist ja irgendwie so 90er Jahre. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, je mehr ich mich jetzt mit Discours als System beschäftigt habe, desto cooler finde ich es. Ich bin schon seit einiger Zeit echt Auch aktiver Nutzer in einem Diskursforum, dadurch habe ich es eigentlich erstmal auch kennen und lieben gelernt. Es macht Freude, weil es einfach Open Source ist. Es macht Freude, weil wirklich schöne Gamification-Geschichten mit reinbringen können. Es ist ein bisschen tricky, es zu installieren. Also es ist nicht mal eben wie so ein WordPress-Inko aufsetzen. Aber auch das hat ganz gut funktioniert und da bin ich eigentlich guter Dinge, dass wir das auch weiterhin kriegen.

Sprecher 2 Ja, ich sage immer, es ist so eine Mischung aus einem Forum und einem Reddit.

Sprecher 1 Genau.

Sprecher 2 Also man kann eben ein bisschen hochbringen, man kann wichtigere Sachen oben halten und es nicht so endlos unübersichtlich wird.

Sprecher 1 Ja, was mir gefällt, ist eben die Tatsache, was du auch gerade schon angedeutet hast. Na, du kannst halt auch mal vier Wochen nicht da sein oder auch mal sechs, weil bei aller Liebe jetzt auch für Ehrenamtliche in Kirchengemeinde aktive Fundraiserinnen und Fundraiser ist das Thema jetzt nicht wirklich alltagsbestimmt so. Und du kriegst aber dann trotzdem nach gewissen Abständen immer noch eine E-Mail. Eine Erinnerungs-E-Mail, wo dann drin steht, guck mal hier, das und das ist passiert innerhalb der letzten Wochen, vielleicht möchtest du halt auch nochmal reingucken oder so. Das ist, finde ich, ganz nett.

Sprecher 2 Genug genau. Schön. So, was haben wir noch? Weihnachten kommt.

Sprecher 1 Immer öfter und immer schneller.

Sprecher 2 Und meistens Ende Dezember. Ich glaube, dass ich habe eine Familie, die Weihnachtsbegeistert ist. Ich selber bin so, ja, so ab dem 20. Dezember würde ich mich auch mit Weihnachten beschäftigen wollen. Wir hatten vor vier Wochen mittlerweile schon so eine kleine Webinarserie. Wie heißt das Sozialmarketing-Team und Gäste mit Stifter Helfen zusammen? einmal so ein Webinartag, was auch mein Experiment war, nicht Webinare einfüllen anzubieten, sondern wirklich, was waren es, sechs Webinare hintereinander. Mit dem Blick so ein bisschen auf Weihnachten thematisch ein bisschen Ja, weit gefasst, sag ich mal. Weil es nicht ganz so zusammenhängt, aber das liegt eben auch daran, dass das Zielpublikum sehr breit und undefiniert war. Breit war toll, weil das glaube ich so 600, 700 Leute waren. Ja, du musst aber guck mal, du sagst das jetzt so nebenbei.

Sprecher 1 Also der Jörg, den ich letztens noch getroffen habe, Haut da zu Recht auch ein bisschen mehr auf die Kacke, ne? Der sagt, ey, Leute, das ist von der Anmeldezahl her, gab es unseres Wissens nach bislang keine größere deutschsprachige Webinarveranstaltung in diesem Thema. Also wir hatten über tausend Anmeldungen, so also sagt die Kollegen von Stifterhelfen, sagen irgendwie, ja, No-Shore-Quote ist schon relativ hoch. Aber war in dem Fall auch gar nicht mal so hoch. Und wir haben letztendlich, ich glaube, um die 700 Menschen gehabt, die wirklich daran teilgenommen haben. Und das hat es. Also ich glaube, Stifterhelfen hat da schon ein ordentliches Level, weil sie durchaus im dreistelligen Bereich regelmäßig Webinare durchführen. Wie gesagt, so eine, so eine Anzahl an Menschen hatten sie auch noch nicht zusammen und ich wüsste keine alternative Veranstaltung. Also ich glaube auch, dass das bislang die erfolgreichste war von der Anzahl der Menschen her.

Sprecher 2 Genau, ich glaube, das, äh, das hat die, also davor war es die online Ach, wie haben wir es denn genannt? Zwei Jahre davor habe ich mal mit Stifter helfen so in einer Woche oder in zwei Wochen alle Online-Themen einmal durch, aber mit eben jedem Tag einfach zwei kleine Seminare. gemacht. Das hatte auch so ein paar hundert Leute. Nö, ich finde das super. Also weil das eben, da kommen wir ja oft so nicht ran, auch mal wirklich ins Ehrenamt reingeht, in Organisationen, für die das noch nicht so relevant ist, die sich jetzt eben nicht eine Schulung leisten, die auch nicht auf Kongresse fahren. Und da finde ich natürlich so ein offener Webinartag, ähnlich wie eben so diese Massive Open Online Kurses oder so, einfach nochmal eine Möglichkeit, ganz andere Leute auch zu erreichen, die auch mal sagen, das ist mir gar nicht wichtig. Aber ich schaue da jetzt mal rein, ich informiere mich jetzt mal darüber.

Sprecher 1 Ich hatte eine lustige, eine lustige Begegnung. Ich kriegte im Anschluss eine E-Mail von einer Teilnehmerin, die Namen mir jetzt erstmal überhaupt nichts sagte und dann irgendwie auch noch so eine LinkedIn-Anfrage. Ich so, ah ja. Bin immer etwas vorsichtig mit, irgendwelche LinkedIn-Geschichten zu akzeptieren, die ich nicht kenne. T Und dann bekam ich aber nochmal eine Nachricht. Und das war eine Kollegin. Also, das heißt eine Kollegin nicht, sondern eine ehemalige Ehrenamtliche aus meiner Jugend, wo ich mal ein Praktikum gemacht habe in einer kirchlichen Einrichtung und hinterher noch euch dann, der noch ehrenamtlich tätig gewesen bin, und sie auch Und habe überlegt, wann war das denn? Und da muss ich so 18, 19 gewesen sein. Also mal locker, flockig über 20 Jahre her.

Sprecher 2 Groß alt bist du schon? Ach, hört auf.

Sprecher 1 Jedenfalls war sie Teilnehmerin in diesem Webinar, was ich gegeben habe und dadurch haben wir uns quasi wiedergefunden. Das war irgendwie ganz lustig. Schön.

Sprecher 2 Genau. Hallo Alex. Und ansonsten ist Weihnachten, ne? Ansonsten, jeder, der jetzt gerade für und mit Organisationen arbeitet, da fängt jetzt langsam Dann, also ich klopfe, in den Mailing-Bereich ist der Stress schon fast wieder vorbei. Jetzt für den Online-Bereich ist jetzt gerade Hochphase.

Sprecher 1 Ich habe wirklich wenig zu tun im Dezember und bin da sehr, sehr dankbar für dieses Jahr. Echt, also der November wird nochmal echt brutal, aber Dezember ist wirklich dieses Mal echt weniger los. Und das finde ich gerade mal richtig gut.

Sprecher 2 Bei mir ist immer so nach Nikolaus wird es ruhiger, weil dann alles ein bisschen eingespielt ist. Man muss noch ein paar Sachen machen, aber so die großen, was bis dahin nicht geplant ist, was bis dahin nicht vorbereitet ist. Das muss dann auch nicht mehr sein. Und dann kommt eher der Blick auf die Jahresplanung und ich habe den Fehler gemacht, dass sich das letzte Woche schon mal gemacht habe und geguckt habe, was ich mir für im Januar alles so Schönes vorgenommen habe. Und das ist manchmal ein bisschen traurig. Also das ist natürlich, ich mag den Anfang vom Jahr lieber, der ist so Voller Optimismus und so jetzt auf seine Jahresplanung zu gucken und zu denken, das ist noch nicht durch. Das haben wir gar nicht erst angefangen. Das ist daran gescheitert.

Sprecher 1 Bucketlist für 2018 möchte ich mir eigentlich auch rückwärts nicht nochmal anschauen.

Sprecher 2 Ja, habe ich eben gerade gemacht aus Gründen und naja, es ist manchmal in manchen Bereichen super, ne? Es gibt ja auch Bereiche, da Also es gibt ja auch ganz viele Sachen, die nicht geplant waren, die man gemacht hat und die auch teilweise gut waren. Aber gerade so die geplanten Sachen, oh ja, gut. Naja, das ist für mich immer so der Nachteil in Weihnachten, deshalb mag ich dann so das Frühjahr lieber, wo man so voller Optimismus ins Jahr geht. Das ist so ein bisschen wie der Unterschied zwischen Frühling und Herbst, auch wettertechnisch. Eigentlich sind ja beides total tolle Jahreszeiten, aber der Herbst hat halt schon immer so diese Tränen der Auge, dass es jetzt alles vorbei ist. Und der Frühling hat halt immer so diese Freude, das fängt jetzt alles an, es geht los.

Sprecher 1 Du bist ja ein Romantiker, Jone.

Sprecher 2 Ja, natürlich. Absolut. Aber naja, ich habe gerade auf irgendeiner dieser wunderbaren protestantischen Seiten gelesen, dass der Herbst die tolle Realeszeit ist, weil der Blick nicht auf den Boden, sondern in den Himmel gerichtet ist.

Sprecher 1 Okay, lass uns mal schnell weitermachen.

Sprecher 2 Da fallen mir die wunderschönen Das ist Reformationstag und nicht Halloween-Posts ein. Naja, der Protestantismus hat auch nicht immer nur Spaß.

Sprecher 1 Apropos Spaß, wir haben ja in unserem Pad stehen, das hast du das Bursa rausgesucht. Spendenbriefe vor Gericht. Was meinst du denn damit?

Sprecher 2 Ach, also wir schauen ja vor dem Podcast immer mal so, was in den Fundraising-Medien ist und im Fundraiser-Magazin war der letzte Schwerpunkt. eben Spendenbriefe. Jetzt ist das ja nicht so unbedingt mein Hauptbereich. Was ich aber sehr viel Freude dran hatte, war den Bericht über ein juristischen Prozess zwischen einer Organisation und einer Agentur zu lesen. Die Organisation hat die Rechnung nicht bezahlt, mit der Begründung, dass ihnen der EOI nicht gefallen hat. Geil. Ja, das ist. Oh Mann, ey.

Sprecher 1 Also selbst auf Seite jetzt des Kunden, der ja auch Agenturen schon beauftragt hat für Spendenmedien, das käme mich doch nie auf den Gedanken, das zu tun. Die haben doch Arbeit geleistet worden, oder?

Sprecher 2 Ja, aber nicht mit dem richtigen Erfolg. Und dann auch noch mit der Begründung, dass eben die Gemeinnützigkeit dadurch gefährdet würde, wenn der EOI so schlecht ist. Und das ist einfach sehr witzig zu lesen. Also kann ich nur jedem mal empfehlen, da ins Magazin reinzuschauen. Also weil da eben auch mal dann aufgelistet ist, ja, wie ist denn so der ROI gewesen und warum ist das schlecht und mit was von was darf man ausgehen. Aber ich meine, der Grundsatz ist natürlich, wenn ich eine Agentur beauftrage, mir Leistung zu bringen und ich das jetzt nicht. vertraglich irgendwie die Agentur mir verspricht, dass das den geilsten DOI der Welt bekommt.

Sprecher 1 Also da bin ich ehrlich gesagt raus. Das ist mir nicht bekannt, dass es sowas gibt, aber da habe ich ehrlich gesagt auch zu wenig Ahnung von Als dass ich es mir nicht vorstellen könnte, dass irgendeine Agentur sagt, wir garantieren dir ein ROI von X, Y.

Sprecher 2 Ja, ob das dann sinnvoll ist, sei mal dahingestellt, aber dann wäre das juristisch wahrscheinlich leichter da. dann auch nicht zu bezahlen. Also fand ich einfach sehr amüsant. Also natürlich so ein bisschen aus einer Dienstleistersicht auch. Jetzt hoffe ich, dass die Agentur eben auch nichts versprochen hat, weil das ja auch ein bisschen unseriös wäre. Aber genau. Naja, also Spendenbriefe, nach wie vor ja eine der besten Bindungsmöglichkeiten. Fand ich ganz schön.

Sprecher 1 Ich war jetzt in Siegburg, habe ich ja gerade schon erwähnt, beim aktuellen Kurs und da war der sehr geschätzte Kollege Fritz Rüdiger Volz. Auch da und wir hatten gemeinsam auch einen Arm verbracht und dann holte er aus seiner Tasche zwei Mailings raus. Dier von meiner Frau für dich, du sammelst die doch. Ich sage: Ja, gib mal her. Ich hole die jetzt auch immer, die liegen hier neben mir. Und ich bin nach Hause gekommen, habe die hier hingelegt und meine Frau kommt ja aus diesem Bereich. Hat ja ganz lange Zeit eben auch Print und Mailings gemacht. Was ist das denn? Ich so, das sind zwei Mailings, die man mir hier. gegeben hat und also ich glaube die muss ich glaube das muss ich mal abfotografieren hätte ich nie im Leben gedacht dass es das noch gibt also Hier eine, einer, da muss man sagen, gut, das ist DLRG, das ist relativ, also das habe ich noch nicht aufgemacht, fühlt sich so an, als ob ein Kugelschreiber drin ist. Das ist jetzt irgendwie auch. Jetzt irgendwie nicht unbedingt Eye-Catching, das Ding wird okay sein, sag ich mal. Ob man halt will, dass man einen Kugelschreiber verschickt, kann man nochmal sehen. Aber dann habe ich hier noch ein Eine Organisation Todesurteil Wasserkopf. Retten Sie den kleinen Mori. So, von einem Verein, von dem ich vorher auch noch nie gehört habe, auf der Rückseite. In den ärmsten Ländern der Welt erleiden Kinder mit, Krankheitnahme kann ich nie aussprechen, in diesem Augenblick unerträgliche Schmerzen. Dabei könnte ihnen eine einzige Operation helfen. So, und dann dabei wirklich ein riesengroßes Plastik. Ich mach das Ding jetzt mal auf. Also ernsthaft. Das ist so kaputt. Das ist so kaputt, wo ich mich echt frage, das ist doch hier wieder. Da müsste man nochmal so eine Watchdog-Polizei mit reinbringen. Also da drin ist eine Plastiktüte. Eine gefaltete Plastiktüte. Ich mach davon ein Foto, Jona. So ist ja öffentlich, ne? Plastik. Plastik dünnszeug, ja, so. Ich trau mich gar nicht an das Mailing ran hier. Aber das ernsthaft, ähm Geht um Uganda und für den kleinen Mori kommt das einem Todesurteil gleich. So, aber sie kann natürlich das Leben retten und die Operation kostet 700 Euro. 700 Euro für ein kleines Kinderleben. So, befreien Sie ein Kind mit Wasserkopf von unerträglichen Schmerzen. Retten Sie ein Kinderleben.

Sprecher 2 Das ist echt unglaublich. Da gibst du mir gerade einen guten Übergang zum nächsten Thema. Schieß los. Aber also, ja, ich finde also Mailings und Mailings sammeln ja eh eine spannende Frage. Ich hätte auch gerne so ein öffentliches Mailing-Verzeichnis oder sowas, wo man einfach mal alle Mailings. nachschauen kann. Der Kollege Kain Dörfner, der ja gerne auch mal Wie formuliert man es jetzt nett?

Sprecher 1 Sich kritisch äußert.

Sprecher 2 Genau, der auch keine Angst hat, mal einen Finger in eine Wunde zu legen, das nicht. immer nur auf der diplomatischen Weise macht, aber ich finde das meistens sehr gut, hat nochmal die Frage aufgegriffen Er hat es mal geschrieben, Provokation heben oder senken wir Fundraiserin die Spendenbereitschaft. Man hat schon gesagt, na klar, die Spenden, die heben wir Aber wollte nochmal raus auf die negativen Effekte des Fundraisings. Also wie viele Leute fühlen sich denn abgeschreckt oder wie viele Leute werden abgeschreckt, wenn sie. . Face-to-face sehen und nicht drauf reagieren, wenn sie Mailings bekommen, insbesondere Kaltmailings und nicht drauf reagieren. Also die ganze Frage der externen Effekte, die wir als Organisation ja immer nicht mitbekommen, weil wir als Organisation, wir sehen, was reinkommt, wir sehen die positiven Werte sozusagen, wir sehen ab und zu mal die Leute, die sich richtig aufregen, aber so dieses die schon wieder. Das kriegt man nicht mit und dementsprechend wird es in der Regel eben auch nicht mit eingepreist. Plus, das ist natürlich auch wieder so ein klassisches Problem, dass wir von den negativen Effekten eventuell genauso betroffen wären, wenn wir selber die Maßnahmen nicht machen, weil sich das ja dann gerne mal auf den ganzen Bereich bezieht. Und da Bin ich auch immer mit dabei. Also ich glaube durchaus, dass es zumindest das Gesamtbild der spendensammelnden Organisationen nicht nur positiv prägt. wenn da eben Face-to-Face-Stände sind, wenn da irgendwie irre viele Mailings sind. Alleine ich bekomme echt viele Mailings und ich habe noch nie offline gespendet. Also so dieses dieses externe Darstellung, was ich aber nicht weiß, und das wäre eben spannend, da mal irgendwie mit einem ordentlichen Forschungsdesign ranzugehen. Für wie viele Leute ist es eine Ausrede zu sagen, nee, für die spende ich nicht oder da will ich mich nicht engagieren oder die Organisationen, die sind ja alle blöd? Aber wenn es das nicht gäbe, wären die mit genau der gleichen Meinung da, dann würden die sich bloß eine andere Ausrede suchen. Und für wie viele Leute ist das wirklich etwas. was sie an diesem Bereich auch stört und was sozusagen auf die wahrgenommene Seriosität, wie auch immer man das nennt, der Organisation zurückschlägt. Weil anekdotisch kenne ich das, also kennt wahrscheinlich jeder in seinem Freundeskreis Leute, die sagen, ah, die, die da stehen und die, die finde ich doof. Und das da reagiere ich negativ drauf, das will ich dann gar nicht. Ach, hätten die das nicht ge hätte man mich nicht gefragt, hätte ich gespendet, was die meisten natürlich nicht machen. Also das wissen wir alle, dass wenn wir nicht auch mal ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen, wenn wir nicht auch mal aktiv anfragen, dass man dann eben auch fast nichts bekommt und da so diesen richtigen Zwischenwert zu finden. Und das fände ich ein unheimlich gutes Thema, das eben mal nicht von der Organisationsseite zu betrachten, das ist unheimlich schwierig. Sondern da wirklich mal auch forschend ranzugehen. Aber mir ist nichts bekannt, wo es da gibt. Das heißt nicht, dass es das nicht geben könnte. Ich habe da jetzt keinen guten Gesamtüberblick. Also vielleicht auch da nochmal einen Aufruf meinerseits, falls jemand Studien, Erfahrungen, Zahlen zu diesem Thema, also externe negative Effekte von Fundraising-Maßnahmen, kennt gerne auch aus anderen Ländern. Wir hatten ja schon mal über Großbritannien gesprochen, wo das ja sehr stark hochgekocht ist in den letzten Jahren. Würde mich sehr, sehr interessieren, weil ich glaube auch, dass wir da. . Langfristig uns momentan vielleicht keinen Gefallen tun.

Sprecher 1 Was für ein wunderschöner Übergang zum Thema Studien. Also, du hast jetzt gerade das Thema reingeschmissen. Der aktuelle Kurs 36, den ich an der Fundraising Akademie begleiten darf, der geht ja jetzt in die Endphase so und da beginnen auf der einen Seite die. . Die Zeiten für die Masterarbeiten und auch die Abschlussarbeiten derjenigen, die nicht den Master mitnehmen, sind jetzt angemeldet worden. Und erstmal viel Glück allen denjenigen, die natürlich jetzt schreiben. Wir sind Alle massiv gespannt auf die ersten Masterarbeiten, weil ich glaube, dass da in den kommenden Jahren auch eine Menge Aussagen getroffen werden können, die ein bisschen wissenschaftlicher basiert sind und auch das Fundraising weiterbringen. Ich habe mir ein Gespräch mit einem Zukünftigen Absolventen sehr im Gespräch geblieben. Dieser Kollege, wir haben nicht darüber gesprochen, deswegen werde ich jetzt seinen Namen nicht nennen, auch seine Organisation nicht. Der Kollege arbeitet bei einer wirklich großen Hilfsorganisation, die in Deutschland tätig ist. internationalen tätigen Hilfsorganisation, die auch, ich sag mal, genügend Daten und genügend Erfahrung haben, um Spenderinnen und Spender auch Ja, zu verstehen. Und diese Organisation hat jetzt erkannt für sich, dass das Thema Data Driven Fundraising einfach echt. wichtig wird. Und wir haben ein Gespräch, im Vier-Augen-Gespräch, über seine Abschlussarbeit zusammengesessen und haben uns auch total verquatscht, also sind wirklich von Höchstgen auf Höchstgen gekommen. Und da ist mir wirklich nochmal deutlich geworden, wie Stark die hier auch im Podcast schon immer beschworene Schere zwischen den nicht professionell agierenden Organisationen und den höchst professionell agierenden Organisationen. wirklich immer weiter auseinander geht. Das werden wir auch gleich sehen bei dem bei dem Stellen bei der Stellenausschreibung, um vorwegzunehmen, WWF zum Beispiel sucht jetzt gerade einen Zielgruppenmanager. Wenn man sich fragen, was ist denn ein Zielgruppenmanager, der geht genau in dieselbe Richtung, nämlich zu gucken, aufgrund der Daten und aufgrund von Data Mining und aufgrund von Data Warehouse-Strukturen, wirklich zu verstehen, was passiert denn da draußen. Das, was der Kollege mir dort berichtet hat aus der Organisation. ist wirklich großartig. Ich freue mich sehr auf die Abschlussarbeit und würde mich sehr freuen, wenn er die auch veröffentlichen kann. Also wenn wir da auch Ergebnisse rausnehmen können. Das ist natürlich so die Frage, ob das gehen kann, weil er auch sehr viele sicherlich sehr viele Interner drinstehen werden, aber diese Organisation hat es geschafft zu verstehen, dass man dort investieren muss, dass man die Strukturen aufbauen muss. Immer mehr auch in die Daten hineinzugucken und dass wir eigentlich auf der Phase, brauche ich jetzt eine Fundraising-Software oder brauche ich jetzt überhaupt irgendeine Art von Datenbank? Sorry. Ist vorbei. Also wenn ich nicht in der Lage bin zu verstehen, dass ich, dass Daten mein Schatz sind, auch gerade wenn wir auf die nächsten fünf bis zehn Jahre im Fundraising blicken, dann Ist eigentlich nicht mehr zu helfen. Und er hatte mit dem Peter Iversen Schwer auch gesprochen, der auch in dieser Woche dann nochmal Input gegeben hat und noch ein bisschen vertiefende Fragen beantwortet hat und gesagt hat, du, ich mache hier Inputs. Die mache ich teilweise vor sieben, acht Jahren nahezu identisch gehalten. Es kommt aber nicht durch. Also das Verständnis für. Das Sammeln von Daten, für das Verstehen von Daten, für das Analysieren von Daten und daraus die daraus zu ziehenden Konsequenzen… Das wächst einfach nicht weiter und ich hab mir in dieser Woche, die ich da vor Ort war, noch nie mehr Gedanken darüber gemacht kam sicherlich auch noch dazu, dass der Tom Neukirchen da war und auch nochmal seine Empirie für Fundraising 2030 berichtet hat. Wir sind nie nochmal so intensiv durch den Kopf gegangen, dass wir, glaube ich, da echt anderen weiterhin an einer massiven Wende stehen, an unserem Scheideweg stehen zwischen denjenigen, die es verstehen und denjenigen, die es eben nicht verstehen. Und da bin ich wieder beim Thema Grundarroganz der Organisation und Grundarroganz der Fundraiser, was das Thema Professionalisierung angeht. Also hab mich jeweils sehr beschäftigt. Ich freue mich sehr auf diese Arbeit und hoffe, dass wir den Kollegen vielleicht hier sogar mal interviewen können.

Sprecher 2 Ich glaube, da ist mit vielleicht auch schon ein sprachliches Problem. Also wenn wir das immer, also ich bin inhaltlich komplett dabei, aber ich glaube, wenn wir immer das So auf dieses Data-Driven und Marketing Automation, was weiß ich, was beziehen, dass wir da bei vielen Leuten nicht durchdringen, weil eigentlich bedeutet Data Driven ja auch nur ein Weg Spenderzentriert zu sein. Absolut. Also es geht ja nicht darum, sich durch die Daten weiter vom Spender zu entfernen und jetzt irgendwie nur noch auf die Daten zu gucken, sondern es geht ja wirklich darum, Die eigenen Spender zu verstehen, die Spendermotivationen zu verstehen und damit dann weiterzuarbeiten.

Sprecher 1 Ja, nicht nur, nee, nee, nicht nur. Es geht nicht nur um die Spendermotivation, es geht auch um die später Spenderlokalisierung.

Sprecher 2 Aber das ist ja mit etwas, okay, also dann jetzt nicht nur die eigenen Spender, aber ich muss Also es geht am Ende eben auch bei Data Driven um Menschen. Und es geht auch darum, rauszufinden, was die interessiert, warum die was die bewegen wollen, warum die spenden können wollen würden und so weiter und so fort.

Sprecher 1 Aber das Bauchgefühl reicht nicht mehr.

Sprecher 2 Ja, da bin ich total dabei. Wie gesagt, ich bin inhaltlich auch geplatt dabei. Ich glaube bloß, dass viele Leute, wenn sie diesen ganzen Data-Driven, was weiß ich, was hören, dass sie dann das Gefühl haben, sie entfernen sich von ihrem Spender. Das ist ja Quatsch. Also genau das Gegenteil ist ja der Fall. Ich mache das ja, um näher an mein Spiel heranzukommen. Und das ist das Wichtige. Das bedeutet auch nicht, dass man dann nicht Am Ende dann doch zum Telefonhörer greift, jemand einen persönlichen Brief schreibt, irgendwas. Aber diese Vorrecherche, diese Frage, wem ich den Wand schreibe und warum ich den schreibe und vielleicht auch auf was ich eingehe. Das ist eben das Wichtige.

Sprecher 1 Ich habe bei einer Recherche ein KI-Tool entdeckt. Ich habe es allerdings nicht live sehen können. Ich habe es nur aus Recherchen im Netz gesehen und wie es da angewendet wurde. KI-Geschichte aus Amerika, das den First Appeal an vorhandene Spender, die an sich ausgespendet haben, also die First Appeal-E-Mail schreibt. Und zwar aufgrund der Erfahrungswerte, die die KI für diesen Spender zusammensucht. Das heißt, das sind individuelle Spenderzentrierte E-Mails, die die Menschen bekommen. Ich suche das Tool nochmal raus, das habe ich den Teilnehmern aus dem Kurs auch versprochen. Und ist ein ganz interessanter Artikel. Und der dann wiederum anstatt des Fundraisers im Namen des Fundraisers diese E-Mail raushaut. Und es scheint da in Amerika, zumindest in diesem einen Case, wohl recht erfolgreich zu funktionieren. Da kommen wir hin.

Sprecher 2 Ja, und ich würde sagen, denken wir noch gar nicht so weit, sondern denken wir an den Vorschritt, dass jemand diese E-Mail für den Fundraiser vorbereitet. Und der Fundraiser trotzdem nochmal drauf guckt, der da drüber liest, der schaut, ob das passt. Ich bin noch sehr skeptisch, was diese Komplettautomatisierung angeht. Ja, ich auch. Haben wir auch gleich das nächste Thema. Wir sehen es gerade im Anzeigenbereich, wo wir eben jetzt schon bei einer nahezu kompletten Automatisierung sind. Und da einfach manchmal auch richtiger Müll bei rumkommt. Aber diese Vorbereitung, das ist dasselbe, was wir mit dem Thema Chatbots haben, wo der Hype jetzt ja schon wieder ein bisschen abgenommen hat. Das heißt, bald kann es wieder relevant werden. Aber wo wir lange, die letzten zwei Jahre, irgendwie alle so über Chatbots auf einmal geredet haben, wo ich gesagt habe, ja, naja, also nichts dagegen, aber wir müssen auch erstmal einen ordentlichen Chat haben, müssen auch ein Chatbot haben. wo die die große Power von Bots jetzt gerade ist und das auch so ein bisschen im Data Triff-Bereich ist, wenn ich für Support-Anfragen automatisierte. Antwort Vorschläge bekomme, also schon mal rausbekomme. Sagen wir mal, dass das Team sagt mir automatisiert dass dieser die Person, die einem geschrieben hat, eben auch schon Spender ist, dass die irgendwie schon das Vorwissen hat, dass standardmäßig hier drei Antwortvorschläge sind und so. Und dann kann ich da immer noch eine Person haben, die sich mal ganz anders entscheidet, die mal wild was anderes probiert, die aus ihrer eigenen Erfahrung vielleicht sogar mal was umstößt. Aber das heißt ja nicht, dass sich diese Ebene da nicht drin haben sollte. die naja halt manchmal vielleicht ein bisschen anders intelligent ist als die Einzelpersonen, gerade wenn wir es eben mit Spenderlisten zu tun haben, die dann halt einfach mal sechsstellig sind. Und das meine ich nur, es muss nicht immer eine Vollautomatisierung sein. Es reicht auch schon, wenn diese Systeme. . dem Fundraiser erstmal helfen, dem Fundraiser erstmal unterstützen.

Sprecher 1 Von Höchskin auf Stöxkin. Ich habe bis vor wenigen Wochen, das war ja auch im Podcast mal Thema, für eine große Gewerkschaft, die Digitalkampagne mit strukturieren und mit umsetzen dürfen. Und was dazu geführt hat, dass wir im Rahmen der Tarifkampagne eine WhatsApp-Geschichte hatten mit über 10. 000 Abonnenten. So, also 10. 000 Leute, die regelmäßig die Informationen bekommen haben. Und wir haben auch gerade bei dem Abschlusspost, den wir rausgehauen haben. Ist das Ding so weiter verbreitet worden, dass das Ding innerhalb von wenigen Minuten, also ich glaube, über 40. 000 Mal abgerufen wurde? Das sind schon Hausnummern. Aber wenn du 10. 000 Leute eine Push-Nachricht schickst, dann geh davon aus, wir haben einfach mal kalkuliert mit einem Prozent, Das war nicht so ganz richtig. Es kam weitaus mehr zurück, aber ich komme nochmal auf die Automatisierung. Du erlebst ja dann auf der Gegenseite, wenn du so ein Ding rausgehauen hast, ja wirklich alles. Ja, auch du kriegst ja alles zurück. Von Menschen, die wirklich überhaupt nicht verstehen, worum es da geht, über Menschen, die einfach total happy sind über die Information, die da kommt, bis hin zu natürlich zu Runs und eben auch Trollversuche. Und dann haben wir aber auch festgestellt, dass wir mit dem Post, den wir rausgehauen haben und mit der Seite, auf die wir verwiesen haben, eine Kerninformation wohl anscheinend vergessen haben, mitzuteilen. Das war jetzt keine Hauptinformation, aber das war anscheinend eine Information, die die Leute wissen wollten. Und dann haben wir festgestellt, aha, und so gefühlt die Hälfte der inhaltlich seriösen Rückmeldungen beziehen sich eben auf diese Frage. Also in dem Fall, wann beginnen die neuen Tarifverträge, in welchem Tarifbezirk und so weiter. So, dass wir immer zurückfragen mussten, sage ich dir gerne, in welchem Tarifbezirk arbeitest du denn? Und wir haben uns hinterher Die Standardantworten auf Copy-Paste gelegt. Also wirklich Rein Textformular irgendwo auf dem zweiten Bildschirm und dann, wenn die Fragen kamen, Copy-Paste dann da rein. Hast du gesehen, für Bayern, für Nordrhein, für sonst was. Dann haben die innerhalb von Von wenigen Sekunden an auch ihre Antwort gehabt, wenn die gesagt haben, die arbeiten in Darmstadt, da wusstest du, aha, irgendwie ist der und der Bezirk. Das hat super gut funktioniert, aber hat dazu geführt, dass die Leute nicht geglaubt haben, dass auf der Gegenseite ein echter Mensch sitzt. Das heißt, wir haben die Rückfragen bekommen, danke, aber das liest ja sowieso hier keine. Und dann so, ähm, doch, hier sitzen Menschen. Zwar nicht viele, aber hier sitzen welche. Und das heißt also Die erwarten teilweise gar nicht, dass die Informationen mehr von Menschen kommen, sondern die erwarten, dass diese Informationen von irgendeinem komischen Bud gesteuert sind. Das war auch ein Erlebnis. Das musste ich erstmal erstmal mitkriegen. Also Zum Beit sind wir häufig leider noch nicht, aber Also drei Lerneffekte daraus, auf der einen Seite, wenn ihr WhatsApp-Gruppen, also es waren, es war jetzt ein Dienstleister, der hat, also wir hatten zu, ich sag mal, 90 Prozent hatten wir, oder vielleicht 80 Prozent war dieser Anzahl WhatsApp. Es waren, ich glaube, 15% Facebook Messenger und der Rest war Telegram. Und auch da nochmal der Hinweis: solltet ihr solche Mengen mal erreichen und ihr steuert auf einen gewissen Tag hin, wo ihr eine Hauptbotschaft vermitteln wollt. Rechnet mit mehr als einem Prozent Response. Also ich nehme ja immer diese ein Prozent, um eine Kalkulation anzustellen und dann auch zu gucken, wie viele Kollegen schaffen denn dann, wie viele Antworten und so weiter. Es ist mehr. Insbesondere natürlich Gewerkschaft. Klar, da geht es um Geld, es geht um Arbeit, es geht um Zeit, es geht um Emotionen, da kommt alles, kommt vieles zusammen. Und Politik. Kommt auch noch dazu, ne?

Sprecher 2 Ja, und es geht darum, dass bei Messengern ja das Newsletter-System noch nicht so verbreitet ist. Also ihr hattet ja keine Gruppen, sondern wahrscheinlich Boardcasts. Was ja grob das Newsletter-System ist, also wir verschicken eine Nachricht an viele, die können antworten, aber nur an uns, nicht an alle. Und das ist aber ja noch nicht sehr verbreitet in Messengern. Das heißt, die Responsequote ist teilweise höher. Entweder weil die Leute eh nicht erwarten, dass sie eine Reaktion bekommen oder weil sie denken, das wurde wirklich eins zu eins an sie geschrieben. Das habe ich mit den Kollegen von Bistum Essen mal länger geredet. Die haben sehr coole WhatsApp-Kampagnen gemacht zu Ostern, Weihnachten, was weiß ich was. Und die haben auch die süßesten Antworten bekommen. Also wirklich mit… Ey, Judas, dieser Arsch, soll er mal nicht so machen?

Sprecher 1 Kusen auch die Antworten, die wir eigentlich gar nicht hätten kriegen sollen. Auch nochmal schön. Also die, also da muss man auch nochmal irgendwas zu sagen. Also lass mich erstmal diese drei Punkte zurückbringen. Also das eine ist, rechnet mit mehr Response. Rechnet auch damit, dass die Menschen dankbar sind für Antworten. Das ist auch der Punkt. Und geht davon aus, dass ihr dass so eine Diskussion, die dann passieren kann, auch oft intensiver ist als ein Telefonat. Das haben wir auch festgestellt. Also Menschen, die total beleidigt waren, weil der Abschluss aus ihrer Sicht total scheiße war und jetzt unbedingt austreten wollten. Die haben wir dann über eine 1-zu-1-Kommunikation wirklich wieder auf die Bahn gekriegt und gerade gekriegt. Und dann der letzte Punkt ist, nachdem man diese Kampagne vorbei war und wir festgestellt haben. Naja, die Leute haben sich angemeldet und wir haben sie bundesweit akquiriert eben für diese Tarifkampagne. Wir haben sie dann darüber hinaus aber informiert. dass zwar die nächste Tarifkampagne erst in 15 Monaten wieder losgeht, weil dann der Tarifvertrag ausläuft. Zwischendrin hier aber noch ein bisschen was passieren wird, nämlich dass bestimmte im Tarifvertrag vereinbarte Aktionen auch Laufen und darüber kommuniziert wird. Und die Abmeldequote nach dieser Information im Promillebereich Das heißt, die Leute bleiben. Und auch wenn die Aktion vorbei ist, hast du auf einmal diese 10. 000 Leute, das sind sogar wirklich mehr als 10. 000, hast du im Filter und kannst sie zu jedem Zeitpunkt wieder aktivieren. Uns ist uns aufgefallen, dass selbst diese 10. 000 Leute gar nicht die Grenze waren, weil sogar Menschen, die zu den internsten Kreisen gehörten, es teilweise gar nicht auf dem Schirm hatten, dass es diesen Messenger gibt, obwohl wir es wirklich ganz häufig auch kommuniziert haben. Das heißt, die Menschen bleiben und haben einmal so ein Opt-In gesetzt und wollen dann auch weitere Informationen haben. Ich habe keine Ahnung, wirklich nicht, ob das übertragbar ist auf den klassischen Non-Profit-Bereich. Ich unterstelle aber ja. Weil die Motivationen derjenigen, die sich da committen, tatsächlich ähnlich sind. Noch ein letzter Ja, nee? Nee, ich wollte noch eine Ergänzung dazu machen. Es gab eine Microsite für die Kampagne, also eine Website, eine Microsite. Wir haben auf dieser Microsite so eine Bildaktion gemacht. Du konntest halt quasi dann dein Bild holen. hochladen, auch über Smartphone oder gerade über Smartphone und konnten es dann so Sprechblasen aus der Kampagne zuschubsen und die landeten dann in der Galerie. Und wir haben es dann nicht so gemacht, dass die Dass die freigegeben werden mussten, sondern wir haben es anders gemacht, sie werden automatisiert freigegeben und jedes Bild landete dann bei mir und ich musste quasi händisch entscheiden, ob ich es sperren will. Wir haben knapp im vierstelligen Bereich an Fotos bekommen in die in der Galerie innerhalb der relativ kurzen Aktionszeit. Es war nicht ein einziges Bild dabei, obwohl es ja eine öffentlich zugängliche, ungefilterte Upload-Funktion war. Es war nicht ein einziges Bild dabei, was wir hätten zensieren müssen. Aufgrund von irgendwelcher nackter Haut oder sonst was, was man allzu gerne mal macht, wo ich auch sagen muss, hey, Hut up, sehr disziplinierte Community. Wir hatten einmal irgendwie so ein Burgerbild, das halt irgendwie hochgeladen wurde, das war irgendwie noch witzig, ja. Und wir mussten mal ein paar Sachen mal sperren, weil es technisch der Abg. nicht funktioniert hat. Aber es gab gab keine Attacken auf das System unserer Erkenntnis nach und auch keinerlei Missbrauch, wo ich auch nicht mit gerechnet hätte, wo ich sagen muss, echt Hut ab davor vor den Menschen, die das machen und da auch nochmal der Hinweis an die Kolleginnen und Kollegen aus den Organisationen, die da vielleicht auch mal vorhaben, sowas zu machen. Habt nicht so viel Schiss. Also probiert es aus. Und ich glaube, dass die Angst vor solchen Sachen größer ist als tatsächlich hinterher die Reaktion.

Sprecher 2 Und dazu gilt dass Messenger halt jetzt gerade ihre Höchstphase haben, weil sie jetzt noch nicht einfach und offen sind. Das macht es manchmal mit dem hausinternen Juristen vielleicht etwas komplex. Aber in zwei Jahren werden Messenger-Kampagnen, wie auch immer, die dann aussehen, Gang und Gebe sein, dann werden aber die Öffnungs- und Nutzungsraten nicht mehr so geil sein, wie die jetzt zur Zeit sind. Führt uns aber zu der Frage Ob wir das denn überhaupt dürfen und da hängt es eben dann wieder viel vom eigenen Datenschützer ab. Meine Erfahrung ist, dass die in der Regel durchgehen, wenn man es eben mit einem externen Dienst oder einem extra Handy macht. Das größte Problem von gerade WhatsApp ist ja die Speicherung im Adressbuch. Und das darf man dann natürlich nicht auf einem bestehenden Diensthandy machen oder auf einem Handy, auf dem eben volle Daten sind. Wie gesagt, selbst so Institutionen wie das Bistum Essen haben sowas gemacht, dann eben mit der Regel. . separate Handys nach der Aktion die Adressbücher wieder löschen, das was ihr jetzt da nicht macht. Und dann gibt es ja auch so Organisationen wie die Evangelen, die jetzt eine Stellungnahme rausgegeben haben, zum Einsatz von Mess und Diensten wo dann am Ende nur zwei.

Sprecher 1 Eigentlich geht gar nichts. Also es geht das WhatsApp nicht geht einverstanden, da bin ich ja, gehe ich ja auch noch mit so. Aber Threamer geht und SimsMe geht. Ich wusste gar nicht, dass es SimsMe überhaupt noch gibt. Unfassbar. Link kommt rein. Aus Sicht des Datenschutzbeauftragten natürlich absolut nachvollziehbar. Überhaupt keine Frage. Was uns ja dann zu der Situation führt, wir brauchen natürlich was eigenes. Die hannoversche Landeskirche hat so was Eigenes, aber da, ja, lassen wir es mal.

Sprecher 2 Was ich da einfach nur wieder besonders schön finde, ist, ich bin ja durchaus, ich mag ja Datenschutz und ich mag ja auch Online-Sicherheit, bloß dass wir, wenn wir da immer nur juristisch drauf schauen, manchmal zu witzigen Ergebnissen kommen. Also ich würde niemals im Dienst der Deutschen Post SimsMech. . Im Leben nicht. vertrauen. Aber klar, die haben Serverstandort, die haben irgendwie eine ordentliche Datenschutzerklärung und so weiter und so fort. Während dann so Dienste wie Signal die jetzt so in der IT-Sicherheitsszene eigentlich als sehr sicher gelten. eine Stiftung dahinter. Die fallen jetzt zum Beispiel aus so einer Erklärung raus, weil die halt einen amerikanischen Serverstandort haben. Das heißt, egal dann, ob verschlüsselt und ob gewisse Daten überhaupt nicht erhoben werden oder so, fällt das dann aus so einer rechtlichen Datenschutzdenker häufig raus.

Sprecher 1 Aber an die E-Mail geht keiner. An die E-Mail geht niemand ran. Ja, und sagt mal, ihr dürft überhaupt keine E-Mail richtig verschicken. Und ich erlebe das doch, welche Gemeindeglieder-Daten hier per E-Mail von A nach B geschickt werden über das offene Netz Ja, per E-Mail, aber ich sage, da kümmert sich niemand drum.

Sprecher 2 Ja, also da brauchen wir gar nicht drüber reden. Jeder Messenger selbst das hässliche WhatsApp. Ist sicherer als eine E-Mail.

Sprecher 1 Unglaublich.

Sprecher 2 Also, aber das ist immer die Frage, wovor will sich wer wo schützen und das, das haben wir ja in jedem Bereich. Das Gleiche ist mit sozialen Netzwerken wo sich jeder natürlich über über Facebook aufregt, zum Teil natürlich auch zu Recht, aber das Gleiche dann vielleicht auf sowas wie Twitter genauso stattfindet. Oder die Einbindung von Dingen auf der Webseite, wo natürlich jeder Seher ungerne und auch zu Recht ungerne jetzt irgendwie so ein Facebook-Pixel Facebook iFrame, was auch immer hat, sich aber die wenigsten über die Einbindung von YouTube aufregen, obwohl das technisch gesehen genau dasselbe. Es ist gut, das eine geht an Google, das andere geht an Facebook, aber die sind jetzt beide jetzt nicht unbedingt so ganz viel unterschiedlich schlimm oder gut. Es gibt im Datenschutz natürlich auch immer einen gefühlten Datenschutz und der ist natürlich immer bei manchen Bereichen schlimmer und bei manchen weniger schlimm.

Sprecher 1 Aber apropos E-Mail, mal kurz private Anekdote, die mich jetzt vorher eine halbe Stunde gekostet hat. Normalerweise bin ich ja, was so bestimmte Breaches und so angeht, die mich persönlich betreffen, relativ entspannt, weil ich glaube, dass bei mir zu Hause hier in meiner Struktur ein sehr, sehr hohes Level an An Datensicherheit vorhanden ist. Also inklusive Dreifach Redundanz, was Backups angeht und auch Verschlüsselung und was weiß ich nicht. Aber ich habe tatsächlich gerade eine E-Mail bekommen heute Morgen. Wo ich dreimal hingeschaut habe und seit langem auch mal wieder in den Header einer E-Mail geschaut habe. Und zwar muss man dazu sagen, es hatte noch eine Vorgeschichte, ich brauchte eben ein neues NES. Habe ich das eigentlich gerade schon erzählt oder war das im Vorgang? Habe ich schon erzählt, ne? Hab mir ein neues Nest hier hingestellt und hab das auch geöffnet nach außen. Was gar nicht so einfach war. Das ist nochmal so ein Thema hier mit meinem wunderbaren Unity Media Hausanschluss, der mir nämlich hier Nichts mehr erlaubt, quasi, was irgendwie mit Öffnungen angeht. Ich habe es aber dann irgendwie geschafft, nach außen zu öffnen. Das ist ja immer schon sowieso ganz gemein. Und das habe ich jetzt irgendwie, zehn Tage habe ich meinen Nass hier am Netz, also auch am öffentlichen Netz. Und heute Morgen bekomme ich eine E-Mail. die von mir selber kam, ja, also auch mit mir selber quasi als Absender, die natürlich im Spam landete und von der Schreibweise her völlig fehlerfrei war. Und letztendlich nichts anderes als eine Ransomware-Erpressung von Hello, mein Nickname ist so und so. Und ich sag dir einfach mal so, ähm Ja, ich hab dich. Ja. Und ich habe deine Mailbox geknackt. Guck doch bitte mal, von wem diese E-Mail eigentlich stammt. Und tatsächlich, E-Mail stammt von mir selber unter meiner eigenen E-Mail-Adresse. So, und ich habe mal hier dein Operating System und auch mal alles hier infected und dann die übliche Bitcoin-Adresse und innerhalb von 24 Stunden, bitte.

Sprecher 2 Also musst du vielleicht erklären, die klassische Wandsome-Geschichte ist, es gibt quasi einen Trojaner auf deiner Webseite, äh, auf deinem Rechner oder auf einer Festplatte, der die Festplatte verschlüsselt. und dann nur durch Geldzahlung per Bitcoin die Möglichkeit gibt, das wieder zu entschlüsseln.

Sprecher 1 Dann ging ich aber mal durch. Also, was mich wirklich gewundert hat, ist die Tatsache einmal, okay, du kannst natürlich dir selber eine E-Mail schreiben und das Ganze faken. Ja, das geht natürlich, aber habe ich nicht so häufig gehabt bislang. Dann die E-Mail, wie gesagt, komplett fehlerfrei auf Englisch und so komisch. Es war eigentlich alles irgendwie komisch. Und dann habe ich aber überlegt, was schreibt er denn da eigentlich? Er schreibt in meiner Betreffszeile, ich möge doch bitte mein Passwort sofort verändern, aber macht eigentlich sowieso nichts, weil er hat es eh. So, habe ich natürlich trotzdem mal gemacht, weil Passwort ändern ist ja eh nicht verkehrt. So, kann man eh immer mal machen. Und dann hat er geschrieben, er hätte meinen Rechner quasi more than six months ago affected. Was er aber nicht weiß. Er hatte ich den Rechner noch nicht. Ich habe nämlich einen neuen Rechner. So, und der Rechner ist komplett neu installiert, also nicht irgendwie über eine Time-Maschine oder sonst was hochgehoben, sondern er ist wirklich komplett neu. Kann also gar nicht sein, Asshole. Ja, so. Und dann habe ich mehr alles andere nochmal, habe ich natürlich auch diesen Nickname mal gegoogelt und der tauchte dann tatsächlich auch bei Bitcoin-Fraud-Seiten mal auf. Ja, lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe mir den Header angeschaut, da ist nichts über meinen eigenen Server gelaufen. Das ist alles irgendwo von ganz komischen Adressen gekommen. Und hinzu kommt noch: Hallo, ich habe einen Mac. Und ich habe aber das Ganze natürlich dann sofort irgendwie in Verbindung gebracht mit meinem Nass. Das ist irgendwie, weil das ist natürlich auch die E-Mail-Adresse, über die die E-Mail reinkam, mit der mein Nass da draußen ist. So, und ich habe als erstes das System erstmal vom Netz genommen. Hab festgestellt, ich habe es in den letzten drei Wochen auch wirklich überhaupt gar nicht gebraucht. Also ich habe es einfach nur mal, because I can’t answer gepackt. Ich brauche es aber nicht am Netz. Ja, lange Rede, kurzer Sinn. Es hat mich aber eine halbe Stunde gebraucht, um mal so festzustellen, das war mal gut gemacht, aber es betrifft mich nicht. Also die halte ich aber auch mal mal da, die E-Mail. Und ich habe mir natürlich auch diese Wallet-Adresse mal angeschaut. Witzigerweise ist diese Wallet-Adresse auch mehrfach gemeldet als Fraud. Aber da hat es auch nie eine Transaktion drüber gegeben. Okay.

Sprecher 2 Aber ich meine, die Wege des Spams sind unergründlich.

Sprecher 1 Hat mich zehn Minuten gekostet oder vielleicht sogar eine Viertelstunde. Und ich Ich glaube, dass diese Geschichte, guck mal, von wem die E-Mail kommt. Die kommt nämlich von dir selber, dass das, glaube ich, schon echt eine Menge Menschen irgendwie mal irritieren würde.

Sprecher 2 Ja. Das glaube ich auch. Mir wird immer nur Geld angeboten.

Sprecher 1 Von nigerianischen Prinzen?

Sprecher 2 Ja, von ganz unterschiedlichen Leuten. Ich hatte jetzt gerade auch eine. amerikanische 14-Jährige und so. Also die wollen mir alle Geld geben.

Sprecher 1 Aber apropos apropos Amerika, das würde mich jetzt ja doch mal interessieren. Mal so ganz privat. Du warst ja in Kanada? Und du warst eben auch in Trumpland.

Sprecher 2 Ich war extra golfen, wenn ich schon mal in Trumpland. Da musste ich ja dann

Sprecher 1 Du bist ja auch so links-grün versifft, das ist ja auch kein Geheimnis. Jetzt erzähl mir doch mal, wie es einem so links-grün versifften Menschen wie dir in Trumpland gerade so ergangen ist. Ist es wirklich so extrem, wie man das merkt, oder taucht es im Alltag gar nicht auf?

Sprecher 2 Es taucht jetzt nicht, also man muss dazu sagen, wir waren zwei Wochen mitten in Minnesota bei der Gastfamilie meiner Frau. Also wir waren jetzt nicht. Wir waren jetzt nicht in einem politisierten Teil, wir waren nicht rund um die Wahlen da, wir waren nicht. . Wir haben nicht so viel mitbekommen. Weil war ein Familienbesuch. Aber es ist schon ein Thema, ne? Also es ist schon, man kriegt das mit. Und Also wir haben jetzt nur zweimal Make America Great Again-Hütchen gesehen. Also auch, ne, also wir waren auf der Minnesota State Fair, da sind irgendwie 200. 000 Leute am Tag. Und das war da jetzt nicht groß. Da sieht man dann irgendwie, wie gesagt, wir haben zwei Leute mit einem Trump, mit einem Trump-Cappy oder einer Trump. T-Shirt gesehen. Jetzt ist Minnesota auch jetzt nicht, also ist sozusagen von den eines der demokratischsten, von den nicht an den Küsten gelegenen Staaten. Aber das ist also so in Einzelgesprächen natürlich, also nur dich da mit irgendwie einer entfernten Bekannten, die, die Tierzüchterin ist oder so unterhält und die schon sagt, klar, also das geht bis aufs Geschäft, dass sie ihren Mund nicht halten kann. War scheiße. Und so. Also das ist das schon.

Sprecher 1 Was spaltet es denn die Gesellschaft, so würdest du das so sagen?

Sprecher 2 Ja, wie gesagt, da war ich jetzt zu wenig. Das würde ich jetzt so nicht direkt sagen. Aber es ist auf jeden Fall schon. Ich kann schon auch mal ein paar Familien ordentlich betreffen. Aber das war jetzt, wie gesagt, bei uns jetzt nicht das Schwierigste, da waren wir auch zu wenig.

Sprecher 1 Sind dir denn schöne Fundraising-Sachen aufgefallen? Mir sind relativ wenig Fundraising Sachen aufgefallen.

Sprecher 2 In USA jetzt gar nichts, weil wie gesagt, da waren wir nur so in der Pampa. Außer dass wir nochmal zwei Tage in Seattle waren und ich mir irgendwie alles rund um Amazon anschauen konnte und durfte. inklusive Amazon Go Store und Co. Ja, natürlich bin ich schon mal da laden. Wie heißt denn langweiliger Laden? Es ist gar nicht so spooky, wie man denkt. Also es ist halt Amazon Ghost Store Laden, wo man am Anfang sein Handy einscannt und dann einfach sich Dinge aus Regalen nimmt und geht. Ich finde das gar nicht so spooky, weil ganz ehrlich, das hätte man auch mit RFID-Chips mit viel weniger Aufwand machen können, weil man hätte ja, man läuft beim Ausgang ja durch so ein Scannergerät. Und mit RFID-Chips wäre das auch möglich gewesen. So, da wäre es vielleicht der Fake ein bisschen leichter geworden, aber grundsätzlich ist es interessant. Und der Laden ist halt langweilig. Ist halt wirklich so ein kleiner Mitarbeiterladen. Ist mir fundraising-mäßig was aufgefallen? ähm, viele kleine Veranstaltungen, also einfach dass wirklich das so ganz gang und gäbe, insbesondere eben bei uns jetzt in Kanada, weil wir nicht so viele in den USA waren, aber dass das halt ganz normal ist, dass du überall gerne auch ältere Damen hast, die für irgendwas Fundraisen. Also da hast du irgendwie einen Mini-Markt und da gibt es irgendwie fünf Stände und einer davon sind dann halt irgendwie Omas und Opas stricken für XY. Also eine andere Integration sozusagen dieses Spendensammelns. Das ist viel Ja, viel gewöhnlicher das Spenden sammeln ein normales Ehrenamt ist. Und das ist es ja in Deutschland nicht so. Nee, gar nicht, überhaupt nicht. So, das würde ich jetzt eher als so Hauptding sagen.

Sprecher 1 Naja, gut. Dann, ich habe jetzt gedacht, du kommst mit irgendwelchen Wundertüten hier und so weiter. Ich habe die Aktion schlecht hingesehen. Nee, das hätte ich dir schon mitgetan. Ja, dann lass uns doch mal schnell den Boden kriegen zu anderen Veranstaltungen hier, die nämlich auch anstehen. Ich hab. Es gibt ja wieder diesen Kongress, ne? Haben wir ja schon mal von gehört. Ich habe bislang eigentlich nur von Absagen gehört, die der Kongress verschickt hat. Ich habe. Also im Mai, glaube ich, im April, Mai ist wieder Fundraising-Kongress für all diejenigen, die zum ersten Mal zuhören. Das ist immer hier ein relativ großes Thema im Podcast. Und der Call for Paper. Ist gelaufen und es gab Themen, Vorschläge und ich habe zwei Absagen bekommen. Das eine betrifft den Kollegen Paul Gareis. den ich persönlich nochmal sehr stark ermutigt habe, Call einzu, also ein Themenpapier einzureichen zum Thema Barrierearmut in digitalen Medien, da ist er wirklich Experte, er kann das wirklich richtig, richtig gut. Und ich glaube, das ist eben auch nicht nur unbedingt ein Randthema. Ist abgelehnt worden. Und was auch abgelehnt worden ist, Trommelwirbel, die Sozialmarketing. de Show. Es wird keine geben nächstes Jahr Kranone auf der Bühne.

Sprecher 2 Also ich bin gespannt, ne? Also, ich finde das ja grundsätzlich nicht verkehrt. Brauche ja auch manchmal Neues. Ich weiß jetzt halt noch nicht, was es Neues gibt, deshalb kann ich es noch nicht bewerten. Aber grundsätzlich finde ich das in Ordnung.

Sprecher 1 Es gibt einen digitalen Fachtag was ganz Neues, aber auch das ist irgendwie so komisch, ne, oder? Hast du davon was?

Sprecher 2 Das fände ich grundsätzlich auch toll. Da bin ich auch gespannt. Also der wird ja zweigeteilt sein, der wird ein Barcamp-Teil und einen Vortragsteil haben. Ich war aber das jetzt eher prozederehaft etwas irritiert, dass wir ja schon mal einen digitalen Fachtag irgendwie vor zwei, drei Jahren angedacht, nie so richtig umgesetzt, weil wir nie. . weil wir es einfach nie gemacht haben, weil man muss ja so viele andere Dinge tun. Und jetzt, ich habe im Vorfeld gar nichts davon mitbekommen, ich habe nur die Einladung mitbekommen. Ähm, ich weiß auch ehrlich gesagt jetzt nicht, wie die Fachgruppe Digitales, das Handwärtsverband daran involviert ist.

Sprecher 1 Nee, also es ist, es soll ja also ich habe wirklich keine Ahnung, also ich bin ja irgendwie auch, glaube ich, Mitglied dieser Gruppe, ich habe davon nichts mitgekriegt, also gar nichts. Keine persönliche Beleidigung, die ich jetzt hier ausspreche, aber es ist schon komisch.

Sprecher 2 Deshalb finde ich es jetzt kommunikativ ein bisschen schwierig, aber dass es den gibt, finde ich super. Den Barcamp-Teil finde ich gut. Den anderen Teil wird man dann sehen, da wird demnächst das Programm rauskommen. Wie auch immer das zustande gekommen ist. Genau, da bin ich sehr gespannt drauf. Ich habe jetzt nur mal irgendwie Organisationslisten gehört, was ja erstmal gut ist, wenn da Organisation auch, also wenn ich nur externe, wenn ich nur so komische Berater wie wir da was reinbringen, sondern wenn Organisationen da mit Cases reinkommen. Ich bin sehr gespannt, da stand Amnesty International Deutschland drin. Die ich jetzt noch nicht als die riesigen Online-Fundraiser so wahrgenommen habe in den letzten Jahren. Da bin ich sehr gespannt, was die jetzt sagen.

Sprecher 1 Ich habe eine böse Vermutung, was die Platzierung dieser Organisationen angeht, die halte ich aber für mich Also ich bin auch dabei, dass da viel mehr Organisationen was sagen sollten und müssen. Viel mehr, weil dort wird die Arbeit gemacht und weniger Dienstleister. Ich hoffe, das gelingt.

Sprecher 2 Genau. Und dann die spannende Frage, aber habe ich mich noch nicht mit beschäftigt, weiß ich halt nicht, ist das jetzt eher ein Tag, wo Leute, die. . online mehr machen wollen, hinkommen oder ist es ein Tag, wo die Onliner hinkommen und sich untereinander austauschen? Und das wird sich aber auch ein bisschen auch mit der Ausschreibung dann sozusagen und mit dem Programm zeigen und damit ob der Fachtag es schafft, und das fände ich natürlich toll, die Onliner zum Kongress zu bringen. Weil bisher, das wissen wir ja gut, ich habe dann irgendwie Online-Fundraiser-Selbsthilfegruppe das letzte Mal gemacht oder so. war der Anteil jetzt von den Online-Pur-Pure-Playern sozusagen, also von den Leuten, die nur Online-Fundraising machen als Fundraiser, am Kongress sehr gering. Und das wäre jetzt meine Hoffnung. Und dann, wenn das gelingt, fände ich das auch total toll. Egal wie das gemacht ist, dass die mal zum Kongress kommen und damit so ihren Tag haben. Aber ich weiß jetzt auch nicht, ob das konzeptionell so geplant ist, dass es jedes Jahr da ist oder ob das jetzt. . dieses Jahr ist halt, also nächstes Jahr ist dann digital und übernächstes Jahr ist dann Großspenden-Fachtag und dann ist der Fachtag irgendwas. Also da weiß ich auch nicht, wie die Kongresskonzeption ist.

Sprecher 1 Aber ansonsten so an Fachtagen in diesem Jahr ist glaube ich nicht mehr viel. Ich fahre am Mittwoch zu Korn Sozial, aber das ist jetzt ja auch nicht wirklich eine Fundraising-Tagung. An sich, also eine Messe der Sozialwirtschaft, die einmal in Bern-Nürnberg stattfindet. Und ansonsten ist da, glaube ich, nicht mehr viel, ne?

Sprecher 2 Nö, ist ja auch. Weihnachten haben ja alle was zu tun.

Sprecher 1 Oder nicht, oder wir haben auch

Sprecher 2 Ich habe noch eine Veranstaltung, bei der bin ich leider nicht da, die ich aber grundsätzlich sehr spannend finde und wo ich eigentlich sehr gerne hingegangen wäre. Da muss ich jetzt bloß gerade ganz kurz nach dem Titel suchen. Und zwar ist das der Digital Social Summit. Digital Social Summit.

Sprecher 1 Man klitscht doch direkt mal ein.

Sprecher 2 Genau, ist 21. , 22. Februar im wunderschönen Berlin. Und hört sich sehr gut an, wäre ich eigentlich gerne hingegangen, aber wie gesagt, da bin ich nicht da. Ist organisiert von der Stiftung Bürgermut. Okay, dann ist ja für Qualität gesorgt. Genau, also da sitzen ganz viele mit im Boot Better Place Lab. zwei Bundesministerien, Otto Beisheim School of Management, Zivilgesellschaft in Zahlen, Robert-Bosch-Stiftung. Also da ist eine relativ große Gruppe an Veranstaltern sozusagen mit drauf. Ja, und hört sich total interessant an, wäre ich eigentlich ganz gerne. Kam jetzt gerade auch der Call for Paper so ein bisschen rum. Aber da werde ich. . Im Ausland, weilen. . Und das dachte ich eigentlich auch für den Fundraising-Kongress, deshalb habe ich gar nichts eingereicht. Jetzt sind wir aus Schul, Kita und so weiter und so fortgründen. schon am Anfang Mai zurück. Dementsprechend werde ich da zumindest zeitlich dann da sein. Und dann muss ich jetzt mal gucken, wie das so läuft.

Sprecher 1 mal trage mich jetzt direkt mal hier ein um mal dir mal den mal mehr drüber zu erfahren gucken wir mal also man kann sich hier Man kann sich hier informieren lassen. Und zwar Postage.

Sprecher 2 Also es gab auch schon ein Call for Paper für den Digital Social Summit. Der ist mir irgendwo drüber ge. .

Sprecher 1 Das macht übrigens hier ein neues Handeln. Organisiert das Ganze, stelle ich gerade fest. Okay. Sogar sein Bürgermut taucht hier aber gar nicht auf. Dann haben wir vielleicht unterschiedlich. Ich bin beim Social Summit 2018. Okay, ich bin woanders. Nee, ich bin beim Digital Social Summit.

Sprecher 2 Ich bin völlig woanders. Digital minus social minus summit.

Sprecher 1 Social minus summit. Tatsächlich nicht, war völlig woanders. Ich war beim Social Summit, das sah nämlich auch gut aus.

Sprecher 2 Ja, aber ist schon vorbei. Genau, und das, ähm. Ist eine Veranstaltung, die ich sehr spannend finde, aber eben leider nicht da bin. Es gibt eher manchmal so tolle Veranstaltungen, auf denen man dann halt leider nicht da ist. Da gibt jetzt auch übernächsten Wochenende, glaube ich, hier in Berlin was zum Thema Digital- und Umweltschutz. Da bin ich aber leider nicht in Berlin. Genau, also es gibt eine Reihe von so kleinen Veranstaltungen. Also auch in dem Sinne nimmt die Digitalisierung Fahrt auf Einfach weil es so langsamer wirklich jeder jeder mit drin hat. Und da. kommen durchaus einfach auch ein paar bessere Sachen dabei rum. Also jetzt dieses im Umweltschutz weiß ich gerade nicht mehr, Bits und Bäume heißt es, glaube ich, irgendwie sowas in der Art. ähnlich wie Bits und Brezel, bloß auf Naturschutz gemacht. Und Ja, bin ich gespannt. Mehr oder? Ich würde gerade eigentlich wieder mehr gerne auf so Veranstaltung gehen und irgendwie komme ich nicht ganz dazu. Das ist ein bisschen schade, aber man kann nicht alles haben. Genau, also 17. , 18. November, Bits und Bäume, die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Sprecher 1 Bits und Bäume, Bits und Bäume. Ah ja, tatsächlich. Lustig. Verlinke ich auch nochmal, packe ich in die Shownotes rein. Haben wir abschließend alles geklärt, oder? Ja.

Sprecher 2 Vielleicht noch eine Sache, von wegen gerade weil wir Digitalisierung haben, habe ich gerade gesehen, dass der Bundesverband der Stiftungen sich jetzt ähm Pavel geholt haben. Pavel war mal Geschäftsführer der Wikimedia und war zwischendrin auch nochmal da sehr aktiv ist. Was macht der denn jetzt eigentlich? Der ist jetzt eben im Vorstand vom Bundesverband Deutscher Stiftung für Digitalisierung zuständig.

Sprecher 1 Das ist nicht so schlecht.

Sprecher 2 Und das finde ich, habe ich jetzt nur gelesen.

Sprecher 1 Habe ich ihn gerade mal gegoogelt. Sehr süß in der zweiten Spalte. Foto von dem Pavel, den wir meinen, und drunter Ergebnisse für Pavel Richter. Pavel Richter ist ein ehemaliger tschechischer Eishockeyspieler. Da sollte er mal anfangen mit der Digitalisierung.

Sprecher 2 Genau, und hier, also genau. Pavel Richter neu als Leiter Digitalstrategie beim Bundesverband Deutscher Stiftung. Ja, und das finde ich gut. Also ich meine, die haben ja eh schon, also der Bundesverband Deutscher Stiftung hat einen neuen Geschäftsführer, den sie von Ashoka geholt haben und der eh schon Digitalisierungserfahrung hat. Und da bin ich gespannt. Also ich habe das jetzt nur gelesen, ich weiß noch nicht sehr viel, was da kommt. Aber ja. In der Geschäftsleitung des Verbandes.

Sprecher 1 Mehr davon, endlich mal gute Nachrichten. Genau. So. Dann belassen wir es. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Andere gute Nachrichten noch. Nämlich. Stellenanzeigen und bevor er jetzt hier die Hälfte der Zuhörerinnen und Zuhörer abschaltet, Einstellen-Gesuch. Hatten wir schon länger nicht mehr. Wir müssen dafür ein Jingle mal haben. Ich muss mir echt mal so einen Jingle überlegen, oder? Irgendwas muss jetzt hier kommen, so was man so ein bisschen floatend so unten drunter legt, so als früher. Aber ich habe ja gerade von tonnenweisen C C Null Musik erzählt. Finde ich bestimmt was. Nein, also nicht nur Stellen anzeigen, von denen es in den letzten Wochen wieder zu Hauf gab, sondern wir starten mal. mit einem stellen Gesuch. Es gibt einen großartigen Kollegen, den ich auch mittlerweile seit persönlich seit zwei Jahren ungefähr kenne. Der ist nicht in der Not auf der Suche, aber er könnte sich vorstellen, sich auch zu verändern. Und er hat mir einen ganz großartigen Text geschrieben. Den lese ich jetzt einfach mal vor. Also Witzig, T-Punkt. Also T-Punkt, 45 Jahre ist T-Punkt, ja. Er ist Fundraiser mit internationalem Hintergrund und sucht ein neues Wirkungsfeld in der Sozialwirtschaft, im Stiftungs- oder NPO-Bereich. Er hat vor allem Erfahrung im Stiftungsfundraising, in der Akquise von Fördergeldern der öffentlichen Hand und im CSR-Bereich und kennt auch Projektmanagement sowie Budgetplanung. Kann ich übrigens alles persönlich sehr bestätigen. Der hat wirklich Ahnung davon. Generell hat er keine Angst vor großen Kunden, kennt sich auch bei den europäischen Nachbarn, vor allen Dingen in Österreich, der Schweiz und in den Niederlanden ganz gut aus und ist mehrsprachig verhandlungssicher sowie ein guter Presenter. Auch keine Gegenrede. Sein Einsatzgebiet sollte im Rhein-Main-Gebiet liegen, liegt aber die Bereitschaft zu Dienstreisen ist da. Generell interessiert er sich für Angebote im Voll- oder im Teilzeitbereich, auch Werkverträge sind möglich. Und für den Fall, dass ihr diesen echt wirklich nicht nur kompetenten, sondern auch verdammt netten Kollegen mal kennenlernen wollt, bitte eine E-Mail an info. fundraisingradio. de. Wir machen das so. Ähm, ihr schickt mir Interessen für ein Gespräch oder Interessen für eine Vermittlung und ich würde das an den Kollegen T45 weiterleiten. So haben wir es auch bei den letzten beiden gehalten und Vielleicht klappt es ja und es gibt mal das ein oder andere Gespräch, ladet den Kollegen mal zu einem Kaffee ein und wenn er wirklich eins kann, dann ist es ein Themenbereich besetzen, der im Fundraising Ja, wirklich noch stiefmütterlich behandelt wird. Erinnert euch auch an, ich glaube, die vorletzte Folge hier im Podcast, nämlich das Thema Fördermittel, das beherrscht der Kollege einfach sehr, sehr gut und das Ganze eben auch im internationalen Kontext eigentlich eine Perle. Die man gerne haben möchte.

Sprecher 2 Du bist so. T45.

Sprecher 1 Was sagst du?

Sprecher 2 T45.

Sprecher 1 T45. Ich finde T-Punkte haben wie noch viel lustiger.

Sprecher 2 T45 hört sich an wie. Der TI81, PI91, ich weiß nicht mehr, mein Taschenrechner in der Oberstufe.

Sprecher 1 Okay, nee, ich bin raus. Aber ich habe auch noch Stellenanzeigen für euch. Und zwar eine Stellenanzeige, die ich sehr gerne nehme, weil sie nämlich im. In Dresden ist und wir haben nicht so viel aus Dresden, was wir sonst zur Verfügung gestellt bekommen. Und zwar gibt es die Arche Nova, eine Initiative für Menschen in Not. Du kennst sie?

Sprecher 2 Ja, meine sehr geschätzte Kollegin Anna, die früher mal beim Nabu auch vor. zehn Jahren meine Vorgängerin war, die leitet dort das Fundraising und Öffentlichkeit.

Sprecher 1 Ah, lustig, weil ich habe die Stellenstelle bekommen, weil sie über sozialmarketing. de reinkam. Die Stellen, die jetzt hier vorgelesen werden, kommen über die Fundraising Akademie rein. Das ist eine Kooperation, die wir hier haben mit dem Fundraising Radio. Aber sie kamen eben auch über sozialmarketing. de rein. Und ich kannte sie nicht und bin auf der Website gelandet und habe festgestellt, oh, sogar ADH-Mitglied, also schon durchaus in größeren Zusammenhängen unterwegs, die sind mir völlig Völlig neu. Also, die suchen ab dem 01. 01. 2019 unbefristet und Vollzeit schacker eine Referentin oder einen Referenten-Fundraising. So, und im Grunde genommen steht hier alles das drin, was man in so einer Stellenbeschreibung haben will, nämlich es geht um Aufbau und Weiterentwicklung bestehender Beziehungen, insbesondere zu institutionellen Geldgebern, aber eben auch Großspenderinnen und Großspender. Informationsweitergabe, Zielplanung, Planung, Durchführung von Fundraisingveranstaltungen und Eben auch das CRM-System ist mit einer Verantwortung. Von der Voraussetzung und von den Qualifikationen steht hier als allererstes, das finde ich spannend, weil das liest man so kaum, das Interesse an humanitärer Arbeit und auch die Identifikation mit den Werten und dem Grundgedanken von Arche Nova. Hast du da weitere Hintergründe? Weißt du, wofür die stehen?

Sprecher 2 Nee, das ist eine von ehemals eher so Technikern gegründete Geschichte, die wirklich Wasser- also Schwerpunkt Wasseraufbereitung und sanitäre Anlagen und alles drumherum. und kommen wirklich, also kommen jetzt nicht aus einem kirchlichen Hintergrund, sondern kommen wirklich so aus dem, wir müssen da mal was machen, Hintergrund. Haben gerade ihren Gründer verloren, habe ich gerade auch gelesen, dass der wegen der Krankheit gestorben ist, sind dementsprechend wahrscheinlich auch ein bisschen im Umbruch. Aber die hören sich gut an und ist ja nicht so viel, was jetzt so von Initiativ gegründeten Entwicklungszusammenarbeitsorganisationen aus der Ecke kommt und deshalb finde ich die toll.

Sprecher 1 Was wichtig ist, das liest man hier zumindest raus, dass es keine Stelle für Anfängerinnen oder Anfänger ist, sondern sie möchten entsprechendes abgeschlossenes Hochschulstudium haben, aber eben auch eine mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Fundraising, CSR oder in der Betreuung anspruchsvoller Zielgruppen. Also Da eher mal was für euch, wenn ihr schon Ahnung habt von Fundraising und Lust auf Dresden habt. Hier steht nichts, bis wann die Bewerbung eingehen soll, macht es schnellstmöglich und die Stellenausschreibung ist verlinkt in den Shownotes. Und dann haben wir, bis wirklich zu der Punkt, da ich gar nicht wusste, was ich jetzt daraus nehme, einen relativen großen Blumenstrauß an Stellenausschreibungen von den Sternsängern bekommen. Also die Sternsänger, das Kindermissionswerk, sucht, glaube ich, gerade etwas breiter. Mir liegen hier vor auf jeden Fall die Leitung, Spender, Kommunikation und Fundraising. Die werde ich auch gleich auf die werde ich eingehen. Dann gibt es aber auch noch eine Großspenderbetreuungsausschreibung und nochmal eine befristete Großspenderbetreuung. Also da scheint wohl gerade entweder was weggebrochen. Zu sein oder aber ganz massiv zu investieren. Wie auch immer, ich habe persönlich keinen Kontakt zu den Sternsängern, finde es aber spannend. Es geht um den Standort Aachen. 100% unbefristet. Also könnte das sein, dass der Trend da ist, dass es jetzt echt mal wieder in die sinnvolle Unbefristung geht, weil die Not so groß ist, überhaupt jemanden zu kriegen? Ich weiß es nicht. Sehr schöne Entwicklung: 100% unbefristet. Es geht um die Leitung des Bereiches Spenderkommunikation und Fundraising, Gestaltung und Steuerung der Arbeitsabläufe, Mitglied in den Führungsgremien des Kindermissionswerks. Direkten Bericht an dem Vorstand. Also ich lese es gar nicht weiter. Es geht wirklich hier um eine Leitungsposition und die Voraussetzungen sind auch sehr einschlägig, nämlich es geht um Erfahrungen im Fundraising bevorzugt für. Kinderhilfsprojekte und in Umgang mit Spenderinnen und Spendern, Stifter und Multiplikatoren. Es geht um umfangreiche Kenntnisse der gängigen Fundraising und Marketinginstrumente und ein souveränes, verbindliches Auftreten sowie sicherer Umgang mit der katholischen Zielgruppe. Jo. Steht noch viel mehr drin. Die Bewerbung bis zum 18. 11. Da habt ihr also auch noch ein bisschen Zeit, fast zwei Wochen. Und bitte nach Möglichkeit als E-Mail an die Personalreferentin, die erwähnt ist im Podcast. Die Sternsinger suchen, wie gesagt. . auch gerade schon erwähnt, noch einen Referenten, eine Referentin Großspenderbetreuung mit Schwerpunkt Erbschaftsmarketing, auch dort 100% und unbefristet. In Aachen mit ähnlichen Voraussetzungen. Das gleiche aber auch nochmal Großspenderbetreuung mit Erfahrung im Stiftungsmanagement. Das wäre eine zwei Jahre befristete Elternzeitvertretung auch. mit 100% auch in Aachen. Alle Stellenausschreibungen verlinke ich euch und wünsche euch viel Erfolg bei der Bewerbung. Und wenn es geklappt hat Eine kurze E-Mail wäre schön, wenn ihr es hierüber erfahren habt. Das wäre doch prima. Lea, ich hab nichts mehr. Hast du noch was?

Sprecher 2 Nö.

Sprecher 1 Reicht. Aber jetzt lass uns doch mal planen. Was heißt denn das jetzt? Du bist ab Januar raus. Aber dann machen wir im Dezember aber noch eine Folge, oder?

Sprecher 2 Ja, ich kann ja auch aus der Ferne. Ich bin ja dann, das meinte ich, ich bin diesmal nicht anders, also im Sommer war ich ja wirklich irgendwie, habe ich nicht mal einen Rechner mitgenommen, der plant fürs Frühjahr drei Stunden zu arbeiten. Von Griechenland aus oder so. Und dementsprechend, wo es Internet gibt, ich weiß jetzt nicht, ob ich. . Also ich werde auf jeden Fall mein Webinarmikrofon mitnehmen, ob ich jetzt mein Fundraising. . Gedöns komplett mitnehmen, also Spehringer, das weiß ich nicht. Aber zumindest so die Webinarqualität werde ich sicherstellen, weil ich da auch irgendwie zwei, drei Video-Calls natürlich haben werde. Genau, also deshalb, ich bin da. Wahrscheinlich sogar mit mehr Zeit als sonst, weil ich ja, äh, billig mir zumindest jetzt gerade ein, auch ein bisschen dazu komme, mich selber vorzubilden und was Interessantes zu lesen.

Sprecher 1 Ich habe noch eine Folge im Petto, die geplant ist mit einem Kollegen, der für eine Organisation arbeitet, die Ja, ich weiß gar nicht, ob es passt, politische Bildungsarbeit, Völkerverständigungsarbeit mit Israel macht. Und das auch schon seit etlichen Jahren, das fand ich ein spannendes Thema, um sich mal länger zu darüber zu unterhalten. Das haben wir auch für Dezember grob terminiert. Jetzt haben wir nochmal was für Dezember terminiert. Das heißt, schöne Weihnachten sage ich noch nicht. Hier passiert noch was. Nein, der Sommer ist ja gerade erst vorbei. Gefühlt tatsächlich. Oh, ich bin vor zwei Tagen Fahrrad gefahren. Es war echt schon schweinekalt. Es wird Herbst, darf es aber auch im November.

Sprecher 2 Wollte ich gerade sagen.

Sprecher 1 Habt ist schön da draußen. Alles Gute. Tschüss.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media