Andreas Berg, Thomas Kreuzer und Maik Meid schauen zurück auf drei Tage Kongress in Kassel.
Transkript
Sprecher 1 Hallo, ein letztes Mal aus Kassel. Recap Folge 60 von Fundraising Radio. Das war der Kongress. Und vor fünf Minuten war es hier übrigens noch laut, dann wurde noch getafelt, dann kam der Gong und die Menschen, die noch da sind, sind in die Abschlussveranstaltung gegangen. Drei Menschen haben es nicht getan. Neben mir steht der Andreas, zum letzten Mal der Podcast-Praktikant. Hallo liebe Zuhörer. Und Thomas Kreuzer. Hallo Maik, hallo liebe Zuhörer. Boah, so förmlich. Du weißt schon, dass du jetzt im Recap bist, lieber Thomas. Das ist eher mehr so die Freakshow des Ganzen. Also Seriosität darf man jetzt von uns nicht mehr erwarten nach drei Tank und zu tun. Aber ich dachte, dass wir jetzt einmal seriös sind. Ich kann doch nur seriös sein, lieber Martin. Dann stell dich doch trotzdem nochmal seriös vor, auch wenn viele von den Zuhörerinnen und Zuhörern deine Stimme kennen.
Sprecher 2 Also Thomas Kreuzer leite die Fundraising-Akademie in Frankfurt am Main.
Sprecher 1 Genau. Und du hast dich aufgedrängt, du wolltest unbedingt mit dabei sein, um endlich mal hier. Ja, keine Schimmer. Du hattest mich in der ganze Zeit nicht gefragt, deshalb musste ich jetzt. Guck mal, der Andreas lacht noch. Lachst du auch noch Thomas?
Sprecher 2 Bist du müde oder nicht? Ich bin eigentlich ausgeruht, ausgeschlafen. Hatte heute Morgen einen Workshop, deshalb bin ich irgendwie sehr früh ins Bett. Mal nicht mehr auf der Tanzfläche ausnahmsweise ein ganz eigenes Kongress gesehen. Man hat da ja noch Bilder im Kopf von Thomas. Genau, so diesmal nicht.
Sprecher 1 Ja, dann lasst uns nochmal die Zeit nehmen, auf die letzten drei Tage zurückzugucken. Ich glaube, von uns dreien, wenn, dann hat überhaupt der Thomas ein bisschen Input mitgekriegt. So, und du warst heute nochmal unterwegs. Ich habe auch ein halbes Seminar gesehen.
Sprecher 3 Ich habe es tatsächlich in ein Seminar geschafft, ein Kurzseminar, Großspender-Recherche in 30 Minuten. Caroline Krämer von UNICEF. Doch UNICEF. Wir hatten gerade überlegt, von wo sie gerade ist. Und das war richtig gut. Das war richtig Praxistipps, Links und mal so reingeguckt, wie sie das macht.
Sprecher 1 Ich habe mit dem Matthias Frenzel vorhin gesprochen, der hat gesagt, dass diese 30-Minuten-Inputs vielleicht doch eher ambivalent gesehen werden. Wie hast du es denn erlebt?
Sprecher 3 Ich finde, es ist ein richtig, also jetzt mal unabhängig davon, dass das auch super gemacht war, aber wenn ich das mal als Beispiel nehme, wenn es das Format, das Kurzformat nicht gibt. Dann wäre jetzt die Wahl gewesen für Carolin Krämer, das auf anderthalb Stunden auszudehnen im Grunde mit Fragen und so. Das wäre aber einfach nicht notwendig, also hätte man machen können. Dann recherchiert man eben zwei Leute, dann zeigt man noch ein Portal mehr, das man jetzt einfach nur erwähnt hat. Ist aber eigentlich nicht nötig. Ich fühle mich jetzt so gut informiert und wenn ich jetzt sage, ich müsste morgen Großbänder recherchieren. dann hätte ich jetzt im Grunde im Kopf, wo ich anfange. Und von daher finde ich, für sowas ist das ein ziemlich gutes Format Man muss natürlich aufpassen, dass man da keine Themen reinnimmt, die dem Format nicht entsprechen. Wir sind immer schon in Medias Res.
Sprecher 2 Ich war heute Morgen selbst aktiv mit dem Band Beder und dem Christoph Mecking zum Thema Ähm, Nachlass, Erben, Vererben und das war hatten wir wirklich gut aufgezogen, einfach mit ganz vielen Fallbeispielen. Ne, war anderthalb Stunden, aber wirklich nur so vielleicht fünfzehn Minuten Input, nicht mehr und ansonsten wirklich nur Fälle gelöst, ja. Also ein richtiger Workshop. Die Leute haben alle gearbeitet und ich glaube, dass also ich bin ganz zufrieden. War eine gute Stimmung auch so. Sehr interaktiv, ist ein blödes Wort, aber einfach wurde viel diskutiert.
Sprecher 1 Ich habe mich tatsächlich eine halbe Session wollte ich schon sagen, einen halben Workshop reingesetzt. Ich habe mir mal angehört, wie man den Referent auf dem Deutschen Fundraising-Kongress wird, um zu gucken, wer da tatsächlich sitzt. Dabei warst du doch Referent. Ich habe das schon mal gemacht, glaube ich. Aber mich hat es interessiert, wie denn so der Verband Leute. motiviert hier mitzumachen. Mir hat der Tom Neukirchen und die U-Kollegin Wagner Long haben das gemacht. Und ja, sie haben die Formalia gesagt, Warum man es tun sollte und dass man eben nicht hier die goldenen Taler erwarten sollte und dass, wenn man es, wenn man sich bewirbt, eben auch so eine leicht altruistische Ader haben sollte, um es zu tun. Die haben so gut gemacht. Und die Leute, die dort saßen, war auch interessanterweise so eine Mischung aus Leuten. Die ich jetzt nicht dort vermutet hätte und Leuten, die ich eben auch noch nie gesehen habe.
Sprecher 2 Ich glaube, das haben wir bekommen, ja, eine ganz gute Mischung von Namen, die man kann und dann aber auch viele, die man nicht kannte.
Sprecher 1 Was ich spannend fand, war gestern Abend, ähm, bei dem, es ist ja keine Gala habe ich heute gelernt, sondern bei der Abendveranstaltung, dass so viele Menschen aufgestanden sind, die zum ersten Mal beim Kongress waren. Mich würde interessieren, also ich hätte eher die Frage gestellt, wer ist denn zum zweiten Mal? Die also nicht nur einmal kommen, sondern tatsächlich wieder kommen.
Sprecher 2 Aber Andreas, wenn ich da dir vorgreifen kann, das ist aber auch so ein Gefühl, was ich habe, dass wir, glaube ich, gehören zu den alten Hasen und dass man vielleicht irgendwie höchstens ein Drittel oder so der Kolleginnen und Kollegen kennt. Ansonsten hat man einfach ganz viele. Neue Gesichter, also die zum ersten Mal da sind. Und das ist, glaube ich, überhaupt so zu verzeichnen, eine sehr starke Verjüngung, die man so erlebt. Das ist, glaube ich, in den letzten Jahren, und das finde ich, das ist gut, natürlich auch für die Themen wie Digitalisierung und anderes, was ansteht, dass man sozusagen einfach. einfach so einen diesen Generationenwechsel geschafft hat, das finde ich ganz hervorragend. Ich habe so den Eindruck, ja, dass Ir inzwischen sozusagen diese Leitungsebene ja der Organisationen fast komplett weg. bleibt und da müssten wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren nochmal ran und gucken, dass man also da noch mehr Entscheider bekommt. Ich glaube, die Stärke ist momentan wirklich Diese Verjüngung auf das Operative, auch einfach dieses stark Kreative, diese viele Ideen, ja einfach auch Sachen auszuprobieren, vorzustellen und so dieses Kollegiale, auch Entscheidungen, glaube ich, immer ganz gut.
Sprecher 3 Also ich ja, das ist die Frage, wenn man jetzt. . Ich überlege gerade, ob ich die Einschätzung teile, aber das hängt davon wahrscheinlich ab, wen man jetzt unter Entscheider versteht. Also sagt man Bereichsleiter Fundraising. Da war schon der ein oder andere dabei. Noch operatives Geschäft. Ja, die Ebene darüber fehlt fast vollständig. Die hat aber. auch in der Vergangenheit weitgehend gefehlt. Das ist nie richtig gelungen. Da muss man vielleicht auch mal ja salopp immer, wenn welche fehlen, muss man immer erstmal überlegen, liegt das an denen, die da sind oder an dem. was da ist, also was müssten wir für Angebote machen, damit die kommen. Aber ich Tatsächlich ein bisschen das Gefühl, dass gerade die größeren Organisationen eher die jüngeren, noch nicht so erfahrenen Kollegen hier hinschicken, damit die was lernen. Aber die erfahreneren und die Bereichsleiter Nicht mehr so stark kommen wie früher.
Sprecher 2 Genau, das war mein Eindruck.
Sprecher 1 Ich würde mich Thomas interessieren, du hast gerade gesagt, du bist alter Hase auf dem Fernseher-Kongress. Wie viel Mal warst du schon? Weit 15, 16, 17 Jahre schon. Ich glaube, jetzt wahrscheinlich fast 20 Mal. Aber du bist aber ja nicht nur als Privatperson hier, sondern die Fundraising Akademie ist jedes Jahr mit einem Stand hier vertreten. Mich würde interessieren, wenn du sagst, von den Teilnehmerinnen ist der Wandel gelungen. Haben sich denn die Fragen bei euch am Stand und das Interesse an den Dienstleistungen auch gewandelt? Oder ist das gleich geblieben?
Sprecher 2 Ich habe einfach den Eindruck, dass sich das alles sehr stark pluralisiert. Natürlich gibt es immer noch Kolleginnen und Kollegen, die an den Stand kommen, die sozusagen so eine Generalistenausbildung wollen. Aber inzwischen haben wir ja also mit den Bereichen Digitales. Online Erbschaftsfundraising CSA, einfach viele Produktlinien und ich glaube auch, dass das wahrscheinlich auch so die Zukunft ist. Kongresses ist sozusagen diese starke Pluralisierung dieser Nachbarschaftsthemen nochmal wahrzunehmen. Also ich finde, was wirklich hervorragend gelingt, ist, dass also die Fundraiserinnen und Fundraiser kommen. Das ist die zentrale Veranstaltung. Ich würde mir immer noch mal wünschen, dass sozusagen einfach dieses ganze Thema geben oder Gabe nochmal abgebildet wird, indem einfach auch die also noch mehr Stiftungen, noch mehr Stäbe nachkommen.
Sprecher 3 Die Stiftung ist natürlich, es ist die parallele Stiftungswoche, das ist richtig. Glücklich gelöst. Ja, wobei nächstes Jahr, ich weiß jetzt den Grund nicht, aber nächstes Jahr ist der Kongress ja nicht im April, sondern 8. Mai, du weißt es auswendig. Vielleicht will man da der Stiftungswoche auch ausweichen. Ich fände es gut. Der war ja schon im letzten Jahr, glaube ich, im Mai oder im vorletzten. Also für mich ist der Mai wesentlich günstiger, weil der April ist noch eine richtige Arbeit.
Sprecher 1 Könnte ein bisschen so ins Gegenteil gehen, was der Andreas, ach Andreas, was der Daniel Dumscheid, Berg. gesagt hat, wo er gesagt hat, wir müssen die Szenen miteinander verbinden und dass Anfang Mai ist natürlich immer Republika Zeit. Wenn das parallel ist, dann ist natürlich dann kann ich mir auch gut vorstellen, dass eine von den jüngeren Kollegen, die digital erffine sind, sich sogar eher für die Republika entscheiden als für den.
Sprecher 3 Aber ich weiß nicht, ob es parallel ist. Das ist halt extrem schwierig, die ganzen Veranstaltungen, die es gibt, so auszutarieren.
Sprecher 2 Maiko, ich glaube, das ist auch ein Unterschied. Also ich erinnere mich noch an die. früheren Jahre, wo manche Organisationen ja richtig im Pulk kamen, ja, hast du irgendwie sieben, acht, neun Kollegen und Kolleginnen von einer Organisation gehabt und glaube, jetzt durch diese Pluralisierung, ja, Veranstaltungen, die ihr nennt, ähm Also haben wir hier dann, kommt einer oder zwei und die anderen gehen woanders hin. Das ist aber wahrscheinlich insgesamt eine gute Entwicklung. Man würde sich natürlich für den Kongress hier immer nochmal wünschen, dass hier nochmal die Themen nochmal so abgebildet werden, dass einfach auch ganz viele Wieder hierher kommen.
Sprecher 1 Lass uns nochmal auf die Ausstellungsfläche schauen. Da war es so, dass ja viele alte Stände auch wieder da waren, die in den ganzen letzten Jahren waren. Es waren aber auch zum ersten Mal neue Stände zu sehen. Was glaubt ihr, wer sollte? hier noch mehr vertreten sein, wem sollte man sowas tun. Ich hab mit Agenturkollegen geredet, haben gesagt, na, ob wir jetzt hier stehen oder ob wir nicht stehen, wir sind eh mal alles gleich.
Sprecher 3 Ja, ich meine, die Frage ist auch, mit welchem, also warum hat man hier einen Stand?
Sprecher 1 Wenn ich mir so einen Haufen da anschaue, der hier neben uns steht, frage ich mich das auch gerade, aber davon machen wir gleich immer ein Foto.
Sprecher 3 Ja, da machen wir ein Foto von und die Frage beantworten wir nicht jetzt. Und also ich sag mal andersrum. Wenn man die Einstellung hier hinkommt, man will hier einen Stand machen und man will hier als Dienstleister salopp Abschlüsse machen. Das funktioniert nicht, das hat noch nie funktioniert. Es ist eher tatsächlich Präsenz zeigen, zeigen uns gibt es. Das ist ein sehr guter Anlass, mit Leuten Termine zu machen, dass man einen eigenen Stand hat. Was auffällt ist, die Sparte von Anbietern, die die höchste Prozentzahl an anwesenden Firmen hat, sind die Softwarehersteller. Tut sich. Weil die größeren Datenbankhersteller sind fast alle hier. Ich überlege gerade, ob mir ein größerer Einfälter jetzt nicht da war, aber ich sag mal fast alle. Die haben aber auch tatsächlich was zu zeigen. Da kann man in den Stand gehen, da kann man sich neue Erneuerungen demonstrieren lassen oder das Programm gar nicht kennt. kann man sich das zeigen lassen, ist zum Beispiel für eine Kreativagentur etwas schwieriger. Die haben dann vielleicht Muster auslegen. Deswegen glaube ich, dass es da schon wichtiger ist, weil die da auch einfach sagen können, wir sind da, kommen Sie an den Stand, gucken sich das an.
Sprecher 1 Ich hatte zum Beispiel jetzt aus dem Musikbereich, ich bekam ein Newsletter von einem ganz bekannten großen Musikvertrieb, wo ich auch ab und zu mal einkaufe. ausgehauen, um sich zu rechtfertigen, warum sie auf der Musikmesser in Frankfurt nicht mehr sind. So weil aus den und den Gründen, weil man sie dort Geschäfts machen wahrscheinlich dann, ne? Nee, weil die Musikmesser sich anscheinend verändert haben, das weiß ich nicht. Aber sie mussten sich rechtfertigen mit der Begründung, warum sie dort nicht mehr. ein ähnliches Gefühl, wenn hier der eine oder andere, der immer vertreten ist, nicht mehr da ist, müsste man es müssten sie sich erklären, obwohl sie keine Abschlüsse vorbei haben.
Sprecher 2 Das ist eben nicht mein Eindruck. Man hat eher den Eindruck, dass es also von der Zahl, also mindestens stabiles eher mehr werden, ja, und dass wahrscheinlich diejenigen. . Es sind mehr, ist auch mein Eindruck.
Sprecher 3 Hat der Matthias auch gesagt. Genau, aber wir hatten ja Kaiserwetter im Interview, und die haben gesagt, es sind mehr.
Sprecher 2 Genau, das heißt die Kolleginnen und Kollegen, die hierher kommen, ja, wissen, dass sie einmal im Jahr alle Dienstleister auf einen Platz hier haben und irgendwie auch Gespräche führen können.
Sprecher 1 Aber die Frage war ja, wem würdet ihr empfehlen, welchen Bereich aus unserer Szene oder vielleicht gar nicht mal unbedingt aus unserer Szene, wer sollte hier mehr noch sein?
Sprecher 2 Naja, Maik, nochmal mein Thema von eben, ich glaube ja, dass es eben nicht nur um Fantasy geht, sondern inzwischen immer stärker auch um diese Philanthropie. Philanthropieberatung, ja, das finde ich natürlich einfach ganz gut.
Sprecher 1 Unternehmensberatung.
Sprecher 2 Nee, tatsächlich auch Philanthropieberatung. Also wir haben inzwischen einen großen Bedarf, ja, also von für Großspenderberatung in Deutschland. Das geschieht natürlich vor allem mit den Finanzdienstleistern von Banken, aber eben auch inzwischen also von anderen Agenturen. Und ich glaube, wenn ich das richtig sehe, die waren hier gar nicht. vertreten und das ist also zunehmend in Einzelpersonen, genau. Und das wäre natürlich auch nochmal thematisch. Mein Wunsch hat, dass wir in diesem ganzen Bereich Philanthropie nochmal hier stärker in diesen Kongress einbinden, also nicht nur diese Nehmerperspektive, sondern auch diese Geberperspektive.
Sprecher 1 Vielleicht sollte das DZI hier auch mal einen Stand haben in der Ausstellung. Auf die Giveaways wäre ich mal gespannt, was sie denn so verteilen würden. Sau Drops oder so.
Sprecher 3 Aber so ein bisschen habe ich auch den Eindruck, die da sind, haben noch mal versucht, ein bisschen was obendrauf zu setzen oder ihr Konzept zu ändern, um mehr mit Leuten in Kontakt zu kommen. Also GFS zum Beispiel, die standen ja traditionell immer irgendwo in der Mitte der Halle. Die haben jetzt hier eine Ruhezone.
Sprecher 4 Mit Vogelgezwitscher, das habe ich heute sehr schön erst.
Sprecher 1 Aber ich habe nur sehr dankbar, als ich nur das Vogelzwitschern gehört habe, vielleicht wäre noch ein Bachlauf oder sowas gewesen, damit die Leute direkt als ein Dixie-Klo da hinstellen können.
Sprecher 3 Vogelgezwitscher, so eine Art, ja. Gartenstühle, Strandliegestühle standen da und ich glaube, dass einfach auch mal schauen, nicht nicht sich da hinstellen, sondern quasi überlegen, was brauchen die Leute und auf dem Kongress brauchen die Leute Ruhe und das haben die Geschäft zu erfolgen.
Sprecher 1 Um zu telefonieren oder einfach abzuhängen. Nochmal so ein paar Anekdoten zu erzählen, die vielleicht nicht vors Mikrofon gehören. Das erbringen wir sie vors Mikrofon. Ich weiß ja nicht, wann ihr so gestern Abend im Bett wart. Wir haben darüber schon mal gesprochen. Ich weiß nicht, was mit dir so war, Thomas. Du bist ja auch ein bekannter Tanzflächenfeger. Ich weiß Das heißt, dass heute Nacht wirklich Geschichten passiert sein müssen in der Ausstellungsfläche. Unglaublich. Also angefangen von solchen Geschichten, dass Menschen beim Tanzen gefallen sein müssen, dass es sich danach in eine Polynese endete, bis hin zu der Tatsache, dass Luftballons im Ausstellungsbereich das große Ding. Von der Fundraising-Box auf einmal an anderen Stellen hin und so weiter.
Sprecher 3 Ohne habe ich keine Informationen. Ich saß ja gestern, ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, ich saß ja gestern am Partytisch. Wir haben keine Töte mehr. Ich habe es schon eingepackt. Beziehungsweise, wo ist denn die, die hier lag? Jedenfalls, es war extrem lustig. Ich glaube, ich hatte bisher noch Keine Abendung, der hat viel Spaß wie am Partytisch. Allerdings die Frage. Wir hatten auch Partytisch Nummer, wir haben immer Partytisch. Ja, ja, die Nummer mit der Polonese. Ja, aber wir hatten das auch als Hashtag, der wurde getwittert. Das meiste davon ist aber Fotos wieder gelöscht worden. Ihr wisst einmal, was im Internet ist. Das würde doch gar nicht freuen. Gut, lassen wir das, aber das weiß ich tatsächlich nicht, aber ich war um Halb eins, eins, sowas oben und wahrscheinlich so solche Dinge passieren dann eher noch später.
Sprecher 2 Ja, ich habe heute Morgen gesehen, dass ich noch WhatsApp-Nachrichten von halb fünf bekommen habe.
Sprecher 1 Wollen wir wissen, von wem du diesen abbekommen hast?
Sprecher 2 Wird jetzt hier nicht veröffentlicht, aber es war nicht nur eine Person.
Sprecher 1 Alter Schwede. Ja, wie gesagt, ich habe um 4 Uhr, ich habe aber auch vorhin schon erzählt, im offenen Fenster geschlafen, bin ich wach geworden und dann habe ich, glaube ich, das letzte Lied mitbekommen. kommen, das war um vier und dann geht es ja tatsächlich noch weiter. Ja, ganz ehrlich, Wir stehen jetzt hier in dem Raum, es ist neben uns schon abgebaut. Ich habe ja selber auch schon angefangen abzubauen, muss das Zeug in das Auto packen. Das ist ja eigentlich so auf Messen, ist es ein Unding. Es gibt wirklich auch Konventionalstrafen, wenn man das tut.
Sprecher 3 Ich hab das auf einer Messe, du musst wirklich bis zum letzten Moment deinen Stand stehen lassen. Ist auch übrigens beim Aufbauen. Ich war, als ich Dienstag hier reinkam, weil wir auch Dienstag schon gesendet haben, war das ein ganz lustiges Bild. Es waren eigentlich die Stände aufgebaut, die haben aufbauen lassen. Flexeren oder schnell nicht selber noch. Dann macht ein Messebauservice das und der Messebau-Service war weg, das stand alles. Und ansonsten kamen gerade Leute und trugen die Taschen rein. Und ganz viele Stände sind tatsächlich auch erst Mittwochvormittag aufgebaut worden, was auf einer richtigen Messe auch ein Unding wäre.
Sprecher 2 Wobei Maik, ich glaube bis 13 Uhr waren hier alle Stände noch vertreten, was ich gesehen habe. Ja, das stimmt. Wenn die Menschen gleich rauskommen, dann kommt.
Sprecher 1 Gestalkt übrigens. Hallo Steffi.
Sprecher 2 Steffi Schucker fotografiert. Hallo.
Sprecher 1 Es scheint hier schon sich um lokale Berühmtheiten zu handeln. Daher ist es so. Was Steffi Schucker ist?
Sprecher 2 Nein, wir sind anscheinend an der Stelle. Was ist denn da für ein Foto? Das ist ein Foto von heute Nacht anscheinend nicht das richtig.
Sprecher 1 Ich frage mich gerade, also Steffi ist hier, sie redet jetzt nicht mit uns, vielleicht kann sie noch nicht reden, aber ist egal.
Sprecher 4 Hallo, hallo. Hallo Steffi. Hallo Thomas.
Sprecher 1 Aber du hast sie hast ein Foto umhängen, wo drei Personen drauf sind. Steffi kann man noch erkennen, trotz Schnurbart.
Sprecher 4 Der Georg und der Ralf und SAZ.
Sprecher 1 Ah. Um wie viel Uhr war das? Okay, ja, alles klar.
Sprecher 2 Du hast ja gar keine Uhr an sich, deshalb
Sprecher 1 Also es war sehr lustig. Okay, dann lasst uns wirklich nochmal den Rundumschlag machen. Was war euer persönliches Highlight auf dem Kongress? Andreas, was nimmst du mit nach Hause?
Sprecher 2 Ach naja gut, für mich ist natürlich immer der Empfang der Akademie, deswegen ganz wunderbar, einfach zu sehen, wie viele Dozenten und einfach. Ja, natürlich auch die Kolleginnen und Kollegen, die irgendwie als Praktikanten bei uns in die Kurse gekommen sind und jetzt irgendwo. . der Bereichsleitung ist auch toll und das werden ja auch immer mehr und das waren dieses Jahr wieder irgendwie 80 oder 100 oder so. Das ist einfach ganz wunderbar. Das ist im Grunde auch eine Institution, man weiß da.
Sprecher 1 Super E-Mail übrigens zum Start. Ich kriegte vom Jörg nochmal ein E-Mail was geplant oder was nicht. Ich habe keine Ahnung, es kam eine E-Mail an an den Verteiler im Betreff, heute Abend bei uns am Stand, innerhalb der E-Mail Ja, Heike Sommer. An den Verteiler von der AKLD Mann. Ja, ist auch nicht schlecht. Hervorragend. Man hätte auch ein Fehler sein können, aber es war wirklich gut geplant. Also für dich der Empfang, was war bei dir?
Sprecher 3 Ja, schwere Entscheidung. Du hast ja auch kaum was gesehen. Partitisch hatte ich schon erwähnt. Der Empfang wäre auch mit in der Top Ten, weil ich relativ wenig Veranstaltungen gesehen habe. Aber ich fand tatsächlich, also ich kann da nochmal mein Lieblingszitat bringen von dem Großspender Herz.
Sprecher 1 Herr Wieser Reis. Ich habe den Namen nicht auf dem Schirm.
Sprecher 3 Jedenfalls hat mehrere interessante Zitate. Mein Lieblingszitat war. NGOs, die sich wie Behördenverhalten, haben keine Zukunft mehr. Und das sagt ein Spender, der selber Ökonom und Unternehmer ist. Und er sagt es auch mit Hinblick auf Verwaltungskostenfrage. ihm vollkommen klar ist, man muss sich ökonomisch halten. Aber trotzdem finde ich interessant und wenn ich dann überlege, wie groß ist das Gap zur Realität, war das fast mein Lieblingszitat.
Sprecher 1 Noch ein Zitat, also neben dem Zitat, dass er an den Ständen vorbeigeht, wie an Ständen von der CDU. Uh, das war das eine, aber er hat noch eine Sache gebracht, ich glaube, das war erstmal. Face to Face Standard. Er hat noch einen Spruch gebracht, den fand ich sehr, sehr gut, dass die Organisationen sich eigentlich dahingehend entwickeln müssen, nicht Angebote zu machen, sondern Vermittler sind zwischen den eigentlichen Taten und der Spenden.
Sprecher 3 Also Makler eigentlich. Ja, er repräsentiert, das hat man auch deutlich gesehen. Das war eigentlich auch das Schöne an dieser Veranstaltung. Das ist gerade nicht so schön, genau es ist laut. Ich rede trotzdem mal einfach weiter. Das Schöne an dieser Veranstaltung ist, dass es eben so ausgesucht war, dass es ganz andere Spendertypen waren. Ich glaube nicht, dass das die Zukunft ist, dass alle Spender das wollen, aber er repräsentiert wirklich einen Spendertyp, der sagt, ich bin der, der macht. Und wenn ihr mir helft, dann sagt ihr ja wirklich, eigentlich müsste ich mich bei der Organisation bedanken, weil die mir hat mir ermöglicht zu helfen. Das heißt, so jemanden zu werben, ist. fast unmöglich, weil der sucht aus. Ist ein ganz anderer Typ, vielleicht kann man das eher Philanthrop als Spender nennen. Weiß ich nicht, ob das der richtige Ausdruck ist, Thomas, aber Ganz anderer Spendertyp, und ich glaube, dieser Spendertyp ist eine ganz große Herausforderung für viele Organisationen, weil man den nicht werben kann. Mit dem müsste man erst in Dialog kommen und dann im Dialog irgendwie feststellen. Na, wir haben doch auch Möglichkeiten, deine Projekte in Indien irgendwie mitzufördern, wenn du uns finanziell die Möglichkeit gibst.
Sprecher 1 Highlight, genau. Thomas, dein Highlight. Hast du gerade schon gesagt? Genau, das war tatsächlich der Empfang. Aber bei mir war das, ich habe ja auch nicht viel gesehen, muss man schon sagen. Leider. Daniel Domscheit-Berg, muss man, also ich habe ihn schon mal gehört. Auch da, wenn er jetzt sagt mal, den Digitalerfindern jetzt nichts Neues erzählt hat, war das das richtige Publikum mit der richtigen Botschaft. Und Dos hat ihn ja tatsächlich auch hinterher physisch umarmt. Zehn Minuten vorher habe ich das getwittert oder zumindest eine Botschaft rausgemacht, möchte ihn umarmen. So, und sie hat es dann tatsächlich hinterher getan. Das war, fand ich, auch Echt toller Moment, wobei ich nicht sicher bin, ob er überall durchgedrungen ist, ob es alle verstanden haben.
Sprecher 3 Er hat zumindest dafür gesorgt, dass der Vortrag über Blockchain, also wir hatten Veronika Kütja auch hier im Thementaw, sehr erhörenswert übrigens. Und das Seminar mit Veronika Kütt, weil er das erwähnt hat, dass da was über Blockchains stattfindet. Trotz des Themas, das ich eher nicht vermutet hätte, viele Leute anzieht, vollkommen überfüllter Raum, habe ich gehört. Also insofern muss er schon Leute auch neugierig gemacht haben. auf die Zukunft und dann war das passende Angebot im Kongress schon da.
Sprecher 1 Wenn wir zurückblicken, das Thema Blockchain war nicht nur bei der Veronika, sondern es wurde dann auch noch mal ein bisschen angeteasert bei der Kollegin Sommer, die Unternehmenskooperation bei Save the Children betreut. Ich habe schon mal gesagt, dass sie sich natürlich mit der Thematik auseinandersetzen, weil sie auch viel ausprobieren. Das fand ich übrigens auch noch mal ein Highlight im Gegensatz zum letzten Mal. Wir haben im letzten Mal ja so ein bisschen mehr Chaos walten lassen, was die Themen anging und mehr auf Zuruf gemacht. Danke dir, Andreas, dass du dich da sehr reingekniet hast, was für die Themen hingestellt. Das war ein bisschen stringenter als beim letzten Mal. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und das wird man sicherlich auch beim Nachhören hören, dass das ganz gut gelaufen ist. Und unsere Gästinnen waren ja meistens Gästinnen. Ja, wir hatten uns viele Frauen.
Sprecher 3 Ich bin im Radio, ich hatte auch den Eindruck auf den Kongress, ne? Also sehr viele Frauen, ja.
Sprecher 1 Und die haben sich auch um sogar teilweise noch per Tweet bedankt für die für die Möglichkeit im Interview hier gewesen zu sein. Ich bin gespannt, was da tatsächlich nicht passiert. So, eine kleine Runde noch, wir sind ja unter uns, hier hört ja keiner zu. Wir haben natürlich auch schon die Möglichkeit, nochmal in die Richtung zu gucken, was fürs nächste Mal besser oder anders gemacht werden sollte. Das kann sein von der Größe dieser Badges, die wir alle umhängen haben. Das hat mal irgendjemand gesagt, die sind so ein bisschen wie Brustbeutel. Aber wirklich von Kleinigkeiten bis zu Großigkeiten, außer dass jetzt neue Menschen ausgehen. Aus Leitungsebenen kommen sollen. Ja, ich habe da auch Visitenkarten gehalten. Was soll besser werden beim nächsten Mal?
Sprecher 3 Ja, ich finde so Batch, das sind so Kleinigkeiten, also gut. Kann man schöner machen, aber kann man auch so lassen, wie es ist. Ich glaube, das entscheidet den Kongress unterm Strich nicht. Aber ja, tatsächlich vielleicht Bei der Platzierung der Themen, ich weiß, es ist ein extrem schwieriges, also jeder der Veranstaltung gemacht hat, als ein extrem schwieriges Unterfangen ist, so einen Veranstaltungsplan zusammenzustellen. Mein Beispiel ist, wenn man Jessica Sommer, Leiterin Unternehmenspartnerschaften bei Self to Children und Nadja Malak, vergleichbare Position bei SOS, also da heißt das stellvertehende Geschäftsführung von SOS Global Partners. Beide auf dem Kongress hat. Die eine redet über CSA als Ansatz zu Unternehmenspartnerschaften, die andere redet über. . Unternehmenspartnerschaft und die sind beide im selben Block, weil sie die nicht inselben Slot einsortiert haben. Die Slot-Einsortierung ist immer die eine Sache, aber auch Donnerstag, das hat Jona, glaube ich, irgendwo auch gesagt. Da waren im Grunde vier, fünf Sachen parallel aus dem Bereich Digitalisierung und online. Da wäre tatsächlich meine Bitte so die Möglichkeit mit den Referenten ist, da nochmal so einen Quercheck aufzumachen und zu überlegen. Was hat denn eine ähnliche Zwill-Gruppe und können wir das in andere Spots packen?
Sprecher 2 Ich kann das eigentlich nur nochmal unterstützen, was ich vorhin einmal. . schon gesagt habe, also stärker nochmal in den Bereich Leadership nochmal reingehen, das wäre für die kommenden Jahre, glaube ich, gut und eben nochmal in diesem Bereich Philanthieberatung. Diese beiden Themen nochmal stärker setzen, weil das glaube ich momentan einfach wichtige Nachbarschaftsthemen sind, die nachgefragt werden.
Sprecher 3 Ja. Und ja, vielleicht eine Kleinigkeit noch, aber Essen ist ja auch immer wichtig. Das ist hier im gemeinnützigen Sektor gibt es extrem viele Vegetarier. Es werden überhaupt immer mehr, also dass man wenigstens die Hälfte des Essensangebotes vegetarisch hat.
Sprecher 1 Jetzt haben wir das abgeschlossen, ohne auch ein einziges Mal über den Kaffee zu reden. Das ist super.
Sprecher 3 Muss aber ansonsten, weil ich jetzt gerade gemeckert habe, lobe ich das Essen auch nochmal zwar gut.
Sprecher 1 Definitiv.
Sprecher 3 So, geht’s für euch direkt nach Hause?
Sprecher 2 Ja.
Sprecher 3 Geht gleich auf die Autobahn und muss jetzt hier so ein Menschen in einem schwarzen Commodore C64-T-Shirt, was ich übrigens auch extrem, das muss in die Shownotes. Das T-Shirt. Den muss ich jetzt irgendwie noch beim Abbauen und Tragen helfen und dann muss ich mal gucken, welchen Zug ich kriege.
Sprecher 4 Super.
Sprecher 1 Ganz herzlichen Dank euch. Ganz herzlichen Dank an all diejenigen, die hier am Stand mitgewirkt haben. Jona, Jan besonders auch nochmal gedankt, die sehr viel viel spontan auch eingesprungen sind. Jörg war dieses Mal leider nicht so häufig dabei, was ja auch glaube ich sehr bedauert hat. Allen Freaks von den Freakshows. Allen Freaks von den genau. Liebe Katja Presser, alles Gute zum Geburtstag. Deswegen ist sie glaube ich auch dieses Mal nicht da. Danke an das Team von Kaiserwetter, die hier wirklich, also ich kann persönlich für mich nur sagen, mich toll unterstützt haben. Die waren immer da, der Matthias Frenzel, mit dem habe ich regelmäßig Kontakt.
Sprecher 3 Wir hatten ja auch den Workshop. Also wenn in den Räumen irgendein Problem war, Caroline Krämer hatte eben ein kleines Problem, sehr schnell haben die Sicht weggeholt und Unterstützung der Referenten.
Sprecher 1 Auch die Kollegin, die bei uns im Raum saß, ganz toll. Da ist wirklich großes Lob an die Agentur und danke an den Fundraising-Verband, der das immer nochmal ermöglicht hat, an dieser Stelle. Und wir schauen mal, was es denn so im nächsten Jahr gibt. Ich wünsche euch allen eine gute Zeit, danke, dass ihr hier zugehört habt und auf bald. Glück auf. Ciao, ciao. Ciao. But you can zoom out the other shit.