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FRR60 - Thementalk Digital Major Donor

Cover: FRR60 - Thementalk Digital Major Donor

Folge 60 · 20.04.2018 · 0:28:13

Nadine Shalala, Engagementberatin bei Handicap International, Andreas, Jona, Jan und Maik gehen noch mal auf die Wellen schlagende FRR047 ein.

Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Fundraising Radio Friederike habe ich ja auch entsprechend mäßig in den letzten Podcast benannt.

Sprecher 2 Schönen guten Tag zurück Freitag, letzter Tag, Fundraising Congress 2018 in Kassel. Es ist der 20. April und es ist 11. 30 Uhr, 11. 32 Uhr, um genau zu sein. Und die Massen scharen sich um unseren Podcast-Stand, um mit uns über digitales Großspenden-Fundraising zu reden. Ja, das sind aber Massen, die nur du siehst. Ja, wir haben einen Audio-Podcast, deshalb kann man doch Sachen einfach behaupten, oder?

Sprecher 3 Ja, aber ne Also Fake News gehen hier nicht durch. Es ist nicht viel voller als auf der Amtseinführung von Trump.

Sprecher 1 Ich sag mal so, der Herr Berg ist immer korrekt, es sei denn, es handelt sich um das Fundraising Duell. Ja, das hatten wir.

Sprecher 2 Morgen da draußen allejenigen, die das Duschschreibe noch nicht gehört haben und jetzt erst zuschalten. Uns geht’s gut, wir haben den Abend gut überstanden und wir, das sind der Jona. Einen wunderschönen guten Morgen. Der Datengottberg. Du bist es bald durch mit dem Datengott. Es kommt nicht mehr sofort. Immer, immer wieder. Einen wunderschönen guten Tag. Und ganz frisch stand Nadine Schalala.

Sprecher 4 Herzlich willkommen, guten Morgen.

Sprecher 2 Schön, dass du benötigt wurdest, hier zu sein.

Sprecher 4 Ich mache das wirklich frei.

Sprecher 2 Ja, aber ich habe dich ja von einer halben Stunde draus oder von einer Stunde draußen in der Sonne tatsächlich ja unter anderem von roher Gewalt hier hingezählt, oder?

Sprecher 4 Ja, aber solche Situationen begegnen uns Fundraising noch täglich, oder?

Sprecher 2 Was hohe Gewalt?

Sprecher 4 Nein, aber dass man fix sicher sein muss.

Sprecher 2 Ja, du hast da ist was tatsächlich dran. Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben jetzt eine kuriose Situation. Die Situation ist wie folgt. 37. Danke. Also hier, unser Datengott weiß das alles auswendig. Er hat, glaube ich, die 37er Folge sich schon auf den Unterarm tätowiert. Und in dieser 37er Folge ging es In einem Dreiergespräch zwischen Jörg Reschke, Andreas Schiemens und ich habe auch noch so ein bisschen meinen Teil dazu beigetragen um das Thema wie digital affin ist eigentlich die gesamte Großspenderszene und welche digitalen Elemente müssten eigentlich in das Großspendenden Fundraising rein. Die Folge ist relativ oft gehört worden und ja sorgte dafür, dass diejenigen, die sich schon lange mit diesem Thema auseinandersetzen, So that’s what the Welt neu erfunden. Das war gut, dass es dadurch eine Diskussion gegeben hat, aber am Ende des Podcastes wurde dann verabredet, hm, lasst uns doch mal am Freitagmorgen, ähm, also jetzt, am Fundraising-Radio-Stand treffen und dieses Thema einfach mal weiterspinnen. Weise sind die Protagonisten, außer mir, der wirklich von diesem Thema überhaupt keine Ahnung hat, leider gar nicht mehr vor Ort. Was dazu führt. dass wir einen hervorragenden Ersatz gefunden haben, nämlich eine Kollegin, die gesagt hat, ich möchte mit euch darüber reden. Würde ich dir gerne das Wort geben, liebe Nadine, dass du ein paar Worte zu dir sagst und mal sagst, wer du bist, wo du herkommst und warum du jetzt außer der Nötigung und der Androhung roher Gewalt tatsächlich hier bist.

Sprecher 4 Ja, also nochmal herzlichen Dank für die Einladung. Nadine Shalala ist mein Name. Ich bin derzeit bei Handicap International im Bereich, also wir nennen das Relationship Marketing tätig. Und dazu gehören unter anderem die Bereiche Testamentspenden und Großspenden. Und das hat ja sehr viel mit direktem Spenderkontakt zu tun. Vielleicht kurz zu meinem Werdegang, ich bin zum Fundraising gekommen, als ich in Kanada lebte. und habe dort die Webseite betreut für die kanadische Krebsgesellschaft und dann gab es die Möglichkeit, ins Fundraising zu wechseln. Ich habe erst gezögert, die Herausforderungen dann aber angenommen. Und ja, heute bin ich hier auf dem Fundraising-Kongress und darf etwas über diese spannenden Bereiche erzählen.

Sprecher 2 Trotzdem nochmal die Schleife Kanada. Wie kamst du zu Kanada und wie lange hast du da gelebt?

Sprecher 4 Ich war zum ersten Mal in Kanada als Austauschstudentin während des Studiums und hat mir so toll gefallen, dass ich gesagt habe, da muss ich wieder hin. Und bin dann wirklich 2004 mit Sackompak ausgewandert und war dann knapp zehn Jahre dort und bin jetzt 2014 zurück. Nach Deutschland gekommen.

Sprecher 2 Bevor wir über das digitale Thema sprechen, Fundraising in Amerika hört man immer wieder was von und auch die Unterschiede in der Gabekultur und in der Soziologie. Ist Kanada da auch noch mal anders?

Sprecher 4 Ja, ich denke schon. Also ich es gibt natürlich viele Vergleiche mit Mit den USA. Aber ich denke, kulturell gibt es da auch schon viele Unterschiede. Und es ist Wenn man das auch vergleicht mit Deutschland natürlich eine ganz andere komplett andere Herangehensweise, aber einfach die Geschichte, die dahinter steckt, ist eine ganz andere.

Sprecher 2 Und wenn du Amerika mit Kanada vergleichst? Ja, ist unterschiedlich auch.

Sprecher 4 Also sie machen vieles ähnlich, aber die Kanadier sind eben so ein bisschen die Schweizer, die sich ein bisschen zurückhalten und nicht so laut und dass so quasi, ja wie die Amerikaner das gerne machen, das in die Welt hinausschreien.

Sprecher 2 Apropos Schweizer, das war wie ein Übergang, hat sich jetzt doch noch der Jan zu uns gefunden. Guten Morgen. Guten Morgen, lieber Jan. Entschuldigung, meine Verspätung. Alles, überhaupt kein Problem. Wann seid ihr denn hier dran? Seit sieben Minuten. Nein, seit sieben Minuten. War doch 11. 30 Ja, absolut. Lieber Jan, guten Morgen, herzlich willkommen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Gala gestern Abend.

Sprecher 5 Haben wir heute Morgen schon genug gewürdigt, glaube ich.

Sprecher 1 Ja, ja.

Sprecher 5 Danke, du, aber das war euer Ding, würde ich mal so sagen. Nicht da hochzuloben oder? Nein, nein. Nein, jetzt im Ernst.

Sprecher 3 Lass uns jetzt mal nicht in den Kongress-Recap rübergehen. Der ist um 15 Uhr. Jetzt haben wir ja den Thementalk, digitales Großsprainer Fundraising. Sehr gut, genau. Und da hat es ja die Folge gegeben. Maik hat es gerade schon erklärt, ich wiederhole es gerade nochmal für den Jan, der neu dazugekommen ist. Und wenn ich es richtig verstanden habe, hast du gesagt, ja, ist ein Thema, beschäftige ich mich auch schon.

Sprecher 5 Seit Jahren mit und ja, und nicht nur ich, also ich meine ja nicht nur ich, ich weiß jetzt noch nicht, was du gesagt hast, aber der Jona hatte ja auch schon dann im Nachgang irgendwie noch mal erzählt und sowas.

Sprecher 2 Also, wir sind jetzt an genau an der Stelle. Nadine hat sich gerade. Ich habe mir kurz vorgestellt, wir sind also noch gar nicht im Medias rein. einfach mal das Wort geben. Nadine sitzt hier, weil sie sich wirklich weil sie einfach in dem Bereich arbeitet anders für das Thema interessiert. Du bist hier, weil du das Major Giving Institute gemeinsam mit der Marita leitest und in dem Thema drin ist. Vielleicht kannst du das noch mal kurz zusammenfassen. Du hast ja glaube ich diesen Podcast auch gehört. Was machst du du persönlich oder welche Einblicke hast du persönlich in die Großspendenzene im Bereich Digitalisierung? Was läuft denn da schon und was ist vielleicht eher schwierig?

Sprecher 5 Also es Passiert schon sehr, sehr viel, finde ich. Aber immer nur punktuell. Und das ist vielleicht auch das, wo wir insgesamt mit allen Stärken, die wir haben, auch vorangehen können. Aber wenn ich mich da umgucke in den Organisationen und was ich immer so auch mitbekomme, von den Kolleginnen und Kollegen, die machen schon echt viel. Also ob das jetzt eine WhatsApp-Reise-Reise ist, oder? Also dass der Großbenden-Fundraiser ins Projekt geht und per WhatsApp eben seine Großbänderinnen und Großbänder ins Projekt mitnimmt. Oder sei es irgendwie Welthungerhilfe, die eine wahnsinns gute Sache gemacht haben, irgendwie Five Lines a day, hat es damals der Kollege Tobias Beck genannt, wo sie sogar geschafft haben, einen Vorstand, wir wollen ja immer an die Adressen ran von den Vorständen, der hat eben seine 40, 50 best freunde to verfügend, had five linien, also five per day. Just can’t say, yeah, this is jail, was this with digitalisation and growth and fundraising to do, but it’s Es geht nicht auch wirklich darum, dass wir mit der Digitalisierung die ganzen Instrumente, die wir haben, noch stärker, noch besser machen. Und das passiert. Und im Kleinen. Also, ich meine, wenn wir uns umgucken auf den Webseiten von vielen Organisationen, und auch da sind unsere Großbänderinnen und Großbänder unterwegs oder die potenziellen, da gibt es noch verdammt viel zu tun. Von daher bin ich. Verdammt froh, dass wir darüber diskutieren und das weiter voranbringen wollen. Weil, ich sag einfach mal, ne, dieses kleines Foto, dein persönlicher Ansprechpartner oder irgendwie sowas, ist so eine Kleinigkeit. Aber es haben immer noch viel zu wenige Organisationen.

Sprecher 2 Na die, wie digital affin, oder nicht wie digital affin, sondern wie digital ist denn die Großspendearbeit bei Handicap International und angeschlossen, wie digital affin sind deine Großspende?

Sprecher 4 Ja, das ist eine gute Frage. Also ich glaube, vielleicht mal grundsätzlich, was man ja immer wieder hört, ist einfach diese, was in den Organisationen passiert, es wird viel gewollt, aber es ist immer zu wenig Zeit, zu wenig Ressourcen. Und dann gehen diese Ressourcen Die man dann eben hat in andere Bereiche. Ich würde sagen, also Handicap International an sich ist sehr affin. Da passiert auch schon sehr viel. Wir sind ja Teil einer Föderation und das Schöne ist, dass man da eben auch von den anderen Ländern und den anderen Kollegen lernen kann. In Deutschland, denke ich, haben wir da noch sehr viel Luft nach oben. Das ist jetzt auch so ein Bereich, den ich definitiv weiter ausbauen möchte, weil ich komme auch selber aus dem Medienbereich. Ich glaube, das ist auch eine Voraussetzung. Ich glaube, man muss selber auch als Fundraiser auch in dem Bereich aber auch für das Thema Digitales offen sein. Sonst kann man das ja auch gar nicht angehen. Also das ist auch eine Grundvoraussetzung.

Sprecher 2 Und die digitale Affinität deiner Spenden?

Sprecher 4 Das ist eine gute Frage. Das kann ich dir gar nicht so pauschal beantworten. Also ich habe es in der Tat noch nicht abgefragt, aber. von denen, also es gibt einige, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten und da ist es definitiv, also sieht man das. Also da ist auch, für mich ist zum Beispiel so eine WhatsApp oder gar nicht so, ich sehe das gar nicht so als digitales, ich sehe das eher als was Normales. auf alle Fälle hundertprozentig gegeben.

Sprecher 1 Digital ist voll normal. 90% aller Deutschen sind online. Das ist keine Parallelwelt.

Sprecher 5 Danke, dass du das so sagst, weil genau natürlich sind die Großbänderinnen und Großbänder auch Da in diesem WWW unterwegs und was machen die, wenn die. Nein, okay. Aber was machen die, wenn sie eben eine Organisation kennenlernen wollen? Die gehen nicht vorbei und sagen: Hallo, ich bin hier, ich möchte euch jetzt mal kennenlernt, kommen vielleicht auch mal vor. Aber die gehen natürlich da auf unsere Webseite und gucken erstmal, was machen denn die Organisationen, wie präsentieren die sich und so weiter. Und natürlich nutzen die auch LinkedIn und so weiter, um sich mit Kolleginnen und Kollegen, also mit ihren Buddies, sag ich mal, äh, zu vernetzen und Austausch zu pflegen. Also das, was wir machen, machen auch Menschen 50 plus, sage ich mal, die ein bisschen mehr Vermögen haben, als wir alle zusammen.

Sprecher 1 Das sind auch richtig echte Menschen, lieber Jonah. Ja, nein, aber wir haben ja immer das Gefühl von diesen Parallelwelten, also diese Online-Parallelwelt oder dieser Großspender-Parallelwelt. Und also klar gibt es Besonderheiten, aber es ist eben. . keine Parallelwelt, sondern genauso wie eben es keine Onliner gibt, weil jeder, der im Internet es ist, ist auch in der Offline-Welt gleichzeitig, per Definition, gibt es eben auch nicht so ganz abgetrennt die Großspender. Und natürlich gibt es Es gibt Großbänder, die irgendwie einanderwaffeln haben und es gibt Nicht Großbänder, die einander Waffel haben und so weiter und so fort.

Sprecher 5 Und es gibt ganz normale Menschen, die auch einander Waffel haben und es gibt unnormale.

Sprecher 3 Ich weiß nicht, ob das was mit Waffeln zu tun hat, aber zumindest zumindest ist natürlich. so die haben ihr Xing-Profil, die haben LinkedIn, die werden WhatsApp nutzen, wenn sie nicht viel Wert darauf legen, wie ihre Metadaten ausgelesen werden, aber das ist ein anderes Thema. Also sie werden in der Regel. WhatsApp nutzen oder irgendeinen anderen Messenger-Dienst, Instagram, Twitter, also all das wird ja von denen auch genutzt. Deswegen, ich hatte mich bis zu dieser Folge gar nicht mit beschäftigt, aber es war mir unmittelbar klar, dass natürlich Es wahnsinnig ungeschickt wäre, diese Leute nicht auch da zu suchen, zu finden und dort mit ihnen zu kommunizieren, wo sie es auch gewohnt sind. Also gar nicht so gut. Und wenn es jemand nicht gewohnt ist. dann finde ich ihn da auch nicht und dann kommuniziere ich da nicht mit ihm. Aber es gibt natürlich jede Menge, die das so machen. Das sind ja auch nicht alles ältere Menschen. Also wenn es Erben sind, die können ja 30, 40 sein oder auch, ja. Ende 20, was auch immer.

Sprecher 1 Also vielleicht nochmal. Jona S. Nee, aber das gleiche Problem haben wir dann eher in der Organisation häufig. Wir haben eher in der Organisation, dass es die Onliner und die Offliner gibt. Mehr als die echten Leben. Und jetzt aus einer Onliner. Sicht natürlich gibt es ganz, ganz viele Onliner, die sehr auf die Einzelspende, die über ein Formular kommt, gerichtet sind. Da brauchen wir auch von der Seite das Verständnis, dass Online-Fundraising alle Online-Maßnahmen sind, die die Spendeneinnahmen oder die Das erhöhen. Und natürlich gehört da der Großspenderbereich genauso dazu.

Sprecher 3 Ja, und die grundlegende Erkenntnis, dass auch die, die nicht online auf ihrer Visitenkarte stehen, haben Online-Tools nutzen können.

Sprecher 2 So Jungs, jetzt habe ich das Gefühl, dass sitzt unsere einzige Praktikerin zum actuellen Zeitpunkt. Jan, ich nehme dich jetzt mal außen vor, weil du für mich jetzt erstmal nur academisch and agent so, ja? Du bist the hier wirklich am Start und Großspinner acquiriert, Großspinner Pflege betreibt. Reden die Jungs hier gerade irgendwann. Vom Planeten oder hat das wirklich was mit deinem Alltag zu tun? Oder bist du wirklich immer noch so ganz klassisch in diesem alten Bild des Großspenden-Fundraisings in deiner Praxis drin?

Sprecher 4 Nee, gar nicht. Also ich bin da wirklich offen und ich letztendlich geht es ja bei jedem Spender und auch bei einem Großspender darum herauszufinden, Was möchte dieser Spender? Und es stimmt, wenn dieser Spender in seinem Alltag nicht online unterwegs sein möchte, aus welchen Gründen auch immer, dann finde ich ihn da nicht. Und dann kann ich ihn damit auch nicht ansprechen. Und das ist ja die große Kunst, sag ich mal, mit den Spendern ins Gespräch zu kommen und rauszufinden, was sie den eigentlich. Vielleicht ein Beispiel, was ich zum Beispiel sehe, ist momentan sind so die jungen Großspender, also die junge Generation. Da ist es wirklich, für sie ist es ganz normal, sie sagen, ich möchte keine Post.

Sprecher 2 Wer ist das? Schreibt die mal, was sind das für Menschen?

Sprecher 4 Wir hatten der Herr zum, also Mitte 30 haben Vermögen, was zum Beispiel, keine Ahnung, aus dem Unternehmen des Vaters kommt oder so, haben jetzt Geld zur Verfügung. Und da kommt gleich von Anfang, ich möchte über die und die Kanäle. Kommunizieren, ich möchte das und das. Und das ist ganz selbstverständlich und das wird mehr. Für mich ist eine große Herausforderung, mehr Möglichkeiten zu bieten. Wir als Handicap international sind ja international tätig. Unsere Projekte sind eben nicht hier in Deutschland, sondern überwiegend in Aseln und in Asien. Und da ist es meine Herausforderung, Wege zu finden, eben diese Spender, die auch nicht alle mit ins Feld fahren wollen, dort mit hinzunehmen. Und da gibt es ja schon Ansätze, aber da haben wir noch nicht so viel. Und ich finde zum Beispiel auch dieses Thema Virtual Reality in diesem Kontext. total spannend und um leute da mitzunehmen ob dann eine whatsappgruppe das richtige dafür ist oder ein skype date ein webinar was auch immer das muss man aber individuell auch rausfinden und testen genau dabei also ich meine ich meine wir sind testmeister

Sprecher 5 Und wir können da auch einfach mal Dinge ausprobieren, testen, wie kommt es an. Wenn es nicht ankommt, dann können wir es auch wieder verwerfen. Aber genau, also Virtual Reality, da gibt es auch die ersten Organisationen, die eben mit den Brillen zu ihren Großspenderinnen und Großspendern gehen, sich die aufsetzen lassen. und dann muss man als Großbändenfundraiserin irgendwie gar nicht mehr so viel machen, sondern auch warten, bis der Film zu Ende ist. Wobei wir auch.

Sprecher 4 Entschuldigung, stimmt, weil es ist ja auch, es ist Bewegtbild, es ist nicht nur Papier. Und genau wie du sagst, Also dann muss ich aber auch bereit sein, das zu wollen. Also nicht nur du, sondern die Organisation. Vielleicht noch eine Sache, die ich sagen würde, was ich wirklich gut fand, was du gerade sagst. Ich meine, im Mailing, wir haben alles probiert. Wir probieren immer noch. Da wird an Worten gefeilt. Und ich finde, dass es in vielen Bereichen, das auch im Testamente-Bereich, aber auch im Digitalen, man nicht bereit ist, da auch mal Risiken einzugehen, einfach mal zu probieren. Das wünsche ich mir mehr.

Sprecher 1 Wobei wir auch im Großspenderbereich nicht, also klar der direkte Use Case ist ganz viel in der Betreuung, also mit Menschen, die wir schon kennen. Aber wir haben auch im Großspenderbereich den ganzen Akquise-Bereich, den ganzen Erstkontaktbereich, weil die eben. . auch alle erstmal auf der Website sind, weil die erstmal da sind. Und es gibt diese wunderschönen Zahlen, und ich habe mit mehreren Leuten geredet, die nennen wir unterschiedliche Zahlen, aber von Leuten, die halt eine 30 oder 100 oder 150 Euro Spende machen, die aber eigentlich auch noch eine 0 dranhängen könnten. 2, 0, 3, 0, ja. So das aber nicht tun. Also ich habe gestern irgendwie die 0,3 bis 0,7 Prozent der Kleinspender oder Normalspender könnten eigentlich Großspender sein oder sind Hype Potentials, wie auch immer man die nennt. Und die können wir auch online erreichen. Weil wenn die jetzt einfach online ihre 50-Euro-Spende machen, haben wir halt eine Chance verpasst. Ja, und jetzt sage ich dir, woher das eben auch kommt.

Sprecher 5 Also ich habe es gibt ein paar schlaue Leute ja, die schlaue Dinge sagen und so. Einer davon, ja, ja, ist immer gut, wenn man denen mal zuhört. Nein, aber Online-Fundraiser erwarten kleine Spenden. Entschuldigung, wenn ich das jetzt, also da schon im Sinne von, ja, okay.

Sprecher 2 Also 50 Euro, 100 Euro, 100 Euro.

Sprecher 5 150 Euro. Wenn wir auf die Webseiten der Organisationen gehen, welche Spenden werden da und welche Spendenhöhen werden da gebeten? 30. 000, 50, 100 Euro. Und nicht 50. 000. Und nicht 50. 000. Und allein dieses kleine Informationchen sollte einfach auch mal, finde ich, ich auf auf jede Webseite, hallo, wir brauchen 50. 000 auch und damit bauen wir das oder machen jenes und unser Jahresbudget entspricht 9, irgendwas Millionen, aber jetzt brauchen wir deine 30 Euro, du kannst aber auch 15. 000 geben. Also, wir müssen uns ja auch bewusst machen, was wir als Onliner oder was unser Online-Fundraising damit kommuniziert. Wir brauchen kleine Spenden. Und ein potenzieller Großspender, der eben viel mehr geben könnte, fühlt sich da nicht abgeholt.

Sprecher 2 massiver Verteidiger äh nicht Verteidiger, sondern Kämpfer gegen Asilo denken. Ich glaube, das sind wir aber alle hier irgendwie auch in der Praxis und Yona betont es immer wieder. Jetzt steckst du in der Ausbildung von Großspendern, Großspend äh Großbildung von Großspendern. Das wäre auch mal eine Lust werden. Du steckst in der Ausbildung von Großspendenfundhaserinnen und Allein an sich ist ja auch schon wieder ein Silo-Denken. Also ich build Großspendenfundpaser aus. Mich würde jetzt interessieren in deinem Silo, wie es dann ausschaut mit dem Thema. online, ist es dann auch dort wieder silomäßig drin oder versuchst du dieses ganze Online-Geschichte wie so eine Meta-Ebene durch alle Bereiche deiner Ausbildung zu packen?

Sprecher 5 Danke, ich nehme das als Anregung mit. Nein, aber natürlich machen wir auch da silo erstmal ja weil wir beschäftigen uns also groß spendenfundraising wir haben ja jetzt noch gar nicht was da alles dazu gehört mal romane von erzählen und wie also und so weiter aber aber wir müssen erstmal ganz viel grundlagenarbeit im Großspenden Fundraising auch da liefern, leisten und dann ist natürlich ein Baustein auch, wie können wir das denn, wie können wir die digitalen Tools, das digitale nutzen, um eben dem Ganzen noch mehr Power zu geben. So und ja, von daher ist es auch Ein Silo, ja, wenn du so willst, aber ich finde es ein richtiges Silo jetzt an der Stelle, weil wir mit vielen Kolleginnen und Kollegen zu tun haben, da geht es erstmal um ganz andere Dinge. Also Institutional Readiness, dass wir die Organisation fit machen, dass da auch Großspenden-Fundraising gewollt wird und so weiter. Also da gibt es viele, viele, viele Baustellen, an denen wir da arbeiten.

Sprecher 2 Jetzt war die Verabredung in dieser Folge. Aus der 37er-Folge heraus. Wir treffen uns hier am Freitagmorgen mal und gucken, wie man das Thema weiter bearbeiten kann. Jona musste gerade schon weg, deswegen ist er jetzt gerade so still, also es ist nicht, weil er nichts mehr zu sagen hat, sondern Fokus weg musste. Ja, der hat jetzt sein Seminar. Ach genau, seine Selbsthilfung. Seine online-fangweisigen Selbsthilfruppe.

Sprecher 1 Auch ein Silo-Ding.

Sprecher 2 Was passiert denn jetzt? Also ich meine, ohne dass du jetzt sagst, ja, wir als Major Giving-Institut bauen uns jetzt nochmal verstärkter ein, aber was passiert denn jetzt? Da sitzt eine Praktikerin, die vielleicht noch keine Ausbildung bei euch gemacht hat, die soll jetzt auch nicht akquiriert werden für eine Ausbildung, aber irgendwie gibt es einen Austausch unter Großspendenfundwäsern über digitale. . Ist das eher wenn angedockt an bei den bei den Online Fundraisern oder ist es eher angedockt bei den bei den Großspendenfandwäsern?

Sprecher 5 Ich finde es super gut, Entschuldigung, wenn ich das erste Wort ergreife nochmal, aber ich finde es super gut, dass wir jetzt hier weiter diskutieren, weil das so habe ich es auch dann gesehen, oder? Also Ich meine, es ist wichtig, dass wir da reden. Wenn ich jetzt nochmal an den Daniel Keynote denke, deren Nachnamen ich überhaupt noch. Genau. Auch der hat einen Aufruf hier auf den Kongress gemacht. Hey, liebe Fundraisende, kommt zum CCC.

Sprecher 1 Chaos Computer Club kommt dahin, weil wir müssen miteinander reden.

Sprecher 5 Und genau so sehe ich das jetzt eben auch. Wir sind hier in einer Diskussion, wir sind in einem Prozess, wir sind in einer Weiterentwicklung und alleine dafür, dass wir jetzt hier die zweite Folge schon damit haben, uns mit diesem Thema auseinandersetzen, digitales Großbänden Fundraising, ist ja auch, ne, findet ja ein Umdenken, ein Weiterdenken, auch hoffentlich bei vielen Kolleginnen und Kollegen im Großbänden Fundraising statt.

Sprecher 3 Ja, und also ich glaube, dass das tatsächlich auch ein Organisationsproblem ist, also ein Strukturproblem, weil viele NGOs sind noch so quasi in Kästchen sortiert. Also gerade die größeren und dann gibt es hier die Online-Leute und dann gibt es die Großspender und dann gibt es die Mailing-Leute. Ich verstehe bis heute nicht, warum die Mailingleute nicht die E-Mail-Newsletter machen. Aber was ich sagen will ist, was wir dafür auch lernen müssen, das wird mir hier wieder deutlich, ist, eigentlich muss das Ganze agil auch laufen. Wir haben hier eine Aufgabenstellung, da finden sich Grund. Großspender und Online-Leute zusammen. Und wenn wir dann dahin müssen, dann kommen die anderen noch dazu. Eigentlich ist es doch komplett anders.

Sprecher 2 Du bist ja Fachmann für Datenbanken. Eigentlich ist es doch so, müssen wir fragen, wo binden wir eigentlich jetzt das Thema Datenbank an? Ist das Thema Datenbank vielleicht eher in Großspendenfandwesen oder eher bei den Online-Ban Quatsch, dass es überall angebunden ist, eine übergreifende Geschichte.

Sprecher 5 Und genauso ist das auch eine Mit diesem online, muss auch übergreifend sein.

Sprecher 3 Was ich nur sagen wollte auch die Nutzung der Datenbank wäre eine Frage der Unternehmenskultur. Unternehmenskultur muss eigentlich das, was wir gerade besprochen haben, eigentlich möglich machen und dann geht’s voran.

Sprecher 4 Ja, also ich stimme.

Sprecher 3 Nadine euch dazu.

Sprecher 4 Also ich denke, das ist was, was wirklich jeder sei es ein Fundraiser, sei es ein. jemand der auch in der Buchhaltung sitzt oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Das gehört dazu, diese ganze Klaviaturen, da gehören auch Daten dazu. Also ich natürlich auch als Großspenden-Fundraiser habe mit meiner Datenbank ständig zu tun, weil natürlich da auch ganz viele Schätze sind, die ich heben muss. Aber das heißt, von mir müssten natürlich auch Impulse kommen dann, was ich noch mehr machen möchte damit, auch mit diesen Daten und ob ich nun ein Newsletter rausschicken will oder ob ich irgendwie ein neues Projekt starten will. Also ich glaube schon, dass das auch von den Fundraisern selber kommen muss. Was ich was mir gerade einfällt, ich habe ja auch einen Arbeitskreis zum Thema Großspendestermentspenden hier im Rahmen des Verbandes gegründet und ich überlege jetzt, wir haben unser Gründungstreffen gehabt und haben wir Themen gesammelt. Ich glaube, digitales Großspendenfundraising war da noch nicht mit dabei, das werde ich auf alle Fälle mit aufnehmen, ne?

Sprecher 2 Definitiv. Also mein Vorschlag, das wäre ein Punkt. Wir müssen konkret gucken, weil Jan muss dummerweise auch gleich weg. Lass uns konkret verabreden. Das eine ist das, du bringst das ein.

Sprecher 5 Also genau, das finde ich wichtig. Ich finde noch wichtig. Wir sind ja hier auch in der Öffentlichkeit, Liebe, Großprodukte. Fundraising Kolleginnen und Kollegen, bitte geht auf eure Online-Fundraiserinnen und so zu, die ihr da habt, und sprecht mit denen darüber, wie sie euch, eure Arbeit unterstützen können. Und liebe Online da draußen, die Online-Fundraising für die Bitte geht ihr auch auf die Großbänden-Fundraising-Kolleginnen und Kollegen zu und sucht da den aus. Also intern und Punkt 3, ich glaube, wir müssen nicht mehr so gut.

Sprecher 2 Im Herbst machen wir auf jeden Fall nochmal eine Folge, wir machen nochmal eine Schalte.

Sprecher 5 Wunderbar. Ich würde mich auch, also vielleicht können wir auch irgendwie nochmal eine andere Plattform oder also was weiß ich, gibt es ja in diesem digitalen Zeug, da kann man sich ja viel austauschen. Ja, dieses Internet, oder? Also, weil ich finde auch virtuelle Austauschgruppen, da können wir noch mehr machen im Großband.

Sprecher 4 Definitiv. Aber was ich jetzt auch gerade denke, wir sollten auf alle Fälle auch einen Großspender dabei haben. Ja, ja, ja, ja, ja. Wasser ist. Das ist mit allen Sachen immer so, wir haben immer tolle Ideen und überlegen, aber letztendlich irgendwie mal zu fragen, was wollt ihr denn oder was könnt ihr euch vorstellen? Vielleicht habt ihr auch mal ein paar Ideen noch.

Sprecher 2 Ich war gerade ein Kurzseminar fürs nächste Jahr, dann könnt man sowas ja auch mal wieder an.

Sprecher 3 Oder eben, also dabei haben, super. Oder eben eine Fokusgruppe von Großspendern, die untereinander diskutieren, weil man die ja nicht so stark beeinflusst und Man beobachtet es dann oder kann sich nachher die Aufzeichnung oder das Transkript anhören oder lesen, wenn es transkriptiert wurde. Das wäre auch eine Sache, die man vielleicht mal organisieren müsste. Das ist meist auch nicht so aufwendig.

Sprecher 2 Apropos Anhören, ohne jetzt Druck machen zu wollen. Ich weiß, dass der Jan schon mit den Hufen scharrt. Diese Folge wird man sich ja auch anhören können. Das heißt, unser Auftrag ist, das auch weiterzuleiten. Einfach auch nochmal die Motivation. Ich habe das Gefühl, ich war gerade mal so ein bisschen Energie und wenn ich mal ein bisschen Emotionen drin, das haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Dass wir genau diese Folge tatsächlich auch. und dafür sorgen du darum geht und bitte mach mit und das wirklich nutzen in der kommenden Zeit.

Sprecher 1 Gibt’s noch was? Du musst weg, ne? Nein, nein, nein, ich bin eigentlich ganz relaxed, nein, nein, ich wollte nur drei Punkte sagen.

Sprecher 5 Aber du solltest die so auch mit drei Minuten sagen. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Ich wollte diese drei Punkte sagen, So sprecht miteinander, diskutierst miteinander, lasst uns austauschen. Dann sagt die drei Punkte hier. Nee, nee, die hat er schon. Einer geht zu den Großbändern und andersrum und Punkt 3. Irgendwie nochmal virtuell, dass wir uns da weiter auseinandersetzen und nicht nur offline uns treffen und darüber diskutieren, was wir da machen könnten, sondern eben auch diesen virtuellen Raum nutzen, um uns da weiter auszutauschen.

Sprecher 4 Also bei mir fliegen schon die Ideen. Also es ging ja auch darum, du hast vorhin die Frage gestellt, wie kann das denn jetzt weitergehen? Und ich stelle mir schon vor, du hast gerade über diese Spendenformulare zum Beispiel gesprochen. Warum können wir nicht sehen, ob die Person zum Beispiel, die sich über einen Mac einloggt oder so, die bekommt dann eben ein anderes Spendenformular zu sehen? Funktioniert ja in anderen Sachen auch. Ich bekomme ja auch als Mac-User andere Flugpreise zu sehen, also solche Ideen. Also solche Ideen, ob sie dann umsetzbar sind, muss man sehen, aber einfach anfangen, Ideen zu sammeln auch.

Sprecher 5 Und es ist viel möglich. Die Digitalisierung kann das Großspenden-Fundraising echt befeuern und das sollten wir nutzen.

Sprecher 2 Sollte das tatsächlich was dazu geführt haben, dass es hier weitergedacht wird? Natürlich, natürlich. Ich danke euch sehr für diesen Input. Danke dir. Danke, danke. Wir machen weiter und genau. Schönen Tag noch auf dem Kongress euch allen und so. Vielen Dank. Ciao.

Sprecher 1 Tschüss.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media