Podcast am zum Anwärmen für den morgen startenden Fundraising Kongress 2016 in Berlin
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Transkript
Sprecher 1 Fundraising radio. DINE Podcast aus der Deutschen Fundraising und Nonprofit Zena
Sprecher 2 Herzlich willkommen zur Sonderfolge, zur ersten Sonderfolge vom Fundraising Radio. Herzlich willkommen aus dem Andels Berlin. Es ist der Vorabend zum Deutschen Fundraising-Kongress 2016. Und wie angekündigt haben wir uns vorgenommen, ein bisschen vor dem Kongress und während des Kongresses über den Kongress zu sprechen, denn der Deutsche Fundraising-Kongress ist für viele Kolleginnen und Kollegen einfach das berufliche Highlight des Jahres. Wir sitzen hier locker, lustig zusammen, eben im Foyer vom Andelshotel. Und wir, das sind jetzt zunächst einmal der Jörg Reschke, den ihr auch schon kennt. Das ist der Mann, der noch vielleicht am besten zu hören sein wird, weil er noch einen Hetzel auf hat. Yeah. Jörg hat dem Jona das Headset geklaut, der nämlich jetzt einfach verschwunden ist, der sicherlich im Laufe der kommenden Zeit Einfach wieder zu uns stoßen wird. Dann wird er ein bisschen was dazu sagen. Neben mir sitzt auch noch der Andreas Berg. Hallo. Genau, du wirst auch gleich nochmal die Chance bekommen, ein bisschen was zu dir zu sagen. Und der Tobi Dunkel. Guten Abend. Guten Abend. So seriös hat. Habe ich dich auch noch nie in meinem Leben gehört. Ekelhaft, ich weiß. Ekelhaft, genau. Wir wollten eigentlich schon vor zehn Minuten starten, das ging aber noch nicht, weil hier eine große Menge an Menschen Durch das Foyer gelaufen ist an Sponsoren und an Menschen aus dem Beirat des Deutschen Fundraising-Verbands.
Sprecher 3 Wahrscheinlich ist Jonah einfach mitgegangen.
Sprecher 2 Ich hab’s so, der hat gerade sein Kind auch an seine Frau abgegeben. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, nicht so schlecht. Er hat Hunger, das hast du auch, glaube ich, hast du gesagt.
Sprecher 4 Ein bisschen, ja.
Sprecher 2 Erst Arbeiten, Essen gibt es danach.
Sprecher 4 Aber er hat sein Lettpapier gelassen, ich glaube nicht, dass der weg ist.
Sprecher 2 Stimmt. Sein Laptop liegt neben uns. Fakt ist, was ich eigentlich sagen wollte: hier waren eine Menge Menschen unterwegs im Foyer. Das heißt, der Kongress ist tatsächlich auch schon relativ voll. Der Deutsche Fundraising-Verband macht immer die ein oder andere Veranstaltung im Vorhinein, eben auch die Beiratssitzung. Wir wollen mal ein bisschen reingucken in den Kongress. Aber erst nochmal ganz kurz was zu dir, Andreas, weil den Jörg kennen die Menschen. Wer bist denn du, bevor du der Das gibt’s gar nicht, der holt sich jetzt hier die Mappe aus dem Kongress und will hier nicht aufpassen, aber du musst jetzt was sagen.
Sprecher 4 Ich wollte mich noch vorbereiten, weil du gerade gesagt hast, du willst kurz in den Kongress reingucken, wenn du es so wolltest.
Sprecher 2 Ich möchte jetzt vor allen Dingen mal in deinen Kopf reingucken und möchte wissen, wer du bist, und stell dich doch mal den Hörerinnen und Hörern vor.
Sprecher 4 Ja, ich bin Andreas Berg, seit jetzt muss man mal rechnen, ist ja nicht so meine Stärke, seit 20 Jahren, Fundraising-Berater mit Schwerpunkt Strategien, Analysen. Alles, was mit Zahlen, Fakten und sonstigen trockenen Zeug zu tun hat.
Sprecher 2 Das klingt total langweilig.
Sprecher 4 Ja, super.
Sprecher 3 Aber du bist doch ein lustiger Mensch. Da kommt jetzt gerade einer angesprintet.
Sprecher 2 Der Jona kommt angesprintet, aber der Jona sitzt sich jetzt einfach neben dem Tobi.
Sprecher 5 Ihr wollt mir noch nicht erzählen, dass ihr die Technik jetzt hinbekommen habt. Wir sind schon live dabei, wir nehmen schon auf. Damit habe ich nicht gerechnet nach zwei Stunden. Da dachte ich, kann ich nochmal zehn Minuten weg.
Sprecher 2 Jetzt reißt sie nicht rein, er hat gerade live erzählt, dass er zehn Minuten gebraucht hat. Das stimmt überhaupt gar nicht. Wir waren dabei, dass der Andreas gerade erzählen wollte, wer er ist, und festgestellt haben, dass das, was er macht, total langweilig ist.
Sprecher 5 Andrea, wer bist du denn?
Sprecher 4 Das hatte ich gerade gesagt, bevor du bekommen missst, aber ach so. Das macht nichts. Schade, hätte mich auch interessiert.
Sprecher 2 Also, nochmal ganz, du bist kein alter Hase im Fundraising, das werden wir vielleicht im Laufe des Podcasts auch noch mitkriegen. Viele Menschen kennen dich aus Film, Funk und Fernsehen und besonders aus Kongressen. Lassen wir es mal dabei beruhen. Tobi der Welt. Der älteste in der Runde. Der Älteste in der Runde, tatsächlich.
Sprecher 3 Direkt diskreditiert, wunderbar.
Sprecher 4 Nee, das ist einfach, aber noch. Ich habe noch keine grauen Schläfen. Insofern. Na danke. Zwar erfahren, aber. Noch nicht überaltet.
Sprecher 6 Gut, ich habe schon graue Schläfen.
Sprecher 2 Lass mich doch erstmal die Chance geben, dass du selber was sagst. Apropos graue Schläfen und überaltert. Tobi, wer wissen du?
Sprecher 6 Hallo, ich bin der Tobi und ich habe graue Schlägen. Das müsst ihr alle antworten. Hallo, hallo, hallo, hallo, Tobi. Sehr schön. Ich fange immer ganz gerne an. Ich bin hier quasi der Frischling. Ich bin zum ersten Mal auf dem Fundraising-Kongress und das Beste daran ist, ich habe keine Ahnung von Fundraising.
Sprecher 2 Das behauptet er eher.
Sprecher 6 Das, was ich immer so höre, erzählt er mein. immer so in den Seminaren. Ich bin eigentlich Journalist und wir machen dieses Jahr zusammen einen Workshop. Geht um Video, Audio und alles Mögliche.
Sprecher 3 Und das mit diesem Filmfunk und Fernsehen, das trifft auf dich tatsächlich zu, oder?
Sprecher 6 Man kennt mich aus Filmfunk und Fernsehen, ja.
Sprecher 2 Wenn man morgen in unsere Session gehen könnte, könnte man Jugendfotos von Tobi sehen, wie er so quasi als gerade mal von der Uni weg. Mensch eine Kamera hält mit einem Satz-1-Logo in der Hand, es sieht süß aus.
Sprecher 6 Genau, da habe ich angefangen. Ja, aber der Andreas ist alt, ich bin langweilig dabei wahrscheinlich auch noch.
Sprecher 2 Warum sollten Leute eigentlich diesen Podcast hören?
Sprecher 6 Weil das ein super Podcast ist. Wir sitzen hier seit drei Stunden auf diesem Studio. Und Maik bastelt an zigtausend Mikros rum und inzwischen läuft es ihm.
Sprecher 5 Ich finde auch Leute sollten diesen Podcast wegen der Tonqualität hören.
Sprecher 2 Das ist super.
Sprecher 4 Absolut korrekt. Ich frage mich nur, ob da noch geschnitten wird.
Sprecher 2 Der Einzige, den man gerade nicht so gut verstehen kann, ist den Andreas, aber dann hoffe ich einfach Yeah, du kannst dich ruhig ein bisschen näher in Richtung Mikro bewegen. Aber den Rest kriegt auch vorne kin. Jo, ähm, ich hab bin gerade den Jona. Den Jörg übergangen, weil ich davon ausgegangen bin, dass man den Jörg schon kennt. Aber dann machen wir die Runde nochmal voll. Jona, ganz kurz zu dir nochmal. Ich bin der Jona.
Sprecher 6 Hallo Jona. Hallo, hallo Jona.
Sprecher 5 Bist du auch alt und langweilig? Ich bin mittelalt und mittellangweilig. Was machst du denn so? Was hast du mit dem Fundraising-Kongress zu tun? Ich bin, glaube ich, jetzt immerhin auch schon das sechste Mal hier. Hab aber von diesem Fundraising auch nichts, sondern ich bin auch schöner Onliner, da ein bisschen Online-Fundraising. Und davon würde ich auch ein bisschen Ahnung haben. Und der Rest interessiert mich. Okay, und wie wir erfahren haben, bist du aber auch Referent. Ja, also dieses Mal eigentlich nicht so richtig, aber ich habe meine fünf Minuten Fame am Donnerstag.
Sprecher 3 Exakt fünf Minuten.
Sprecher 5 Okay, exakt fünf Minuten, also vier Minuten 59 Sekunden. Genau, also bin bei der Sozialmarketing-Session mit dabei, aber habe dieses Mal keinen Workshop, kein Seminar und werde es total genießen. Hier vorne, also im Vorraum zu sitzen und mich mit netten Leuten zu unterhalten. Und natürlich in die tollen Sessions der hier Anwesenden zu gehen.
Sprecher 2 Okay, dann aber über diese fünf Minuten wird noch zu reden sein. Das tun wir sicherlich auch noch. Komm Jörg, dann last not least, dann auch nochmal was zu dir.
Sprecher 3 Ja, ich bin der Jörg.
Sprecher 2 Wahrscheinlich auch als Bloomspäser.
Sprecher 3 Wahrscheinlich auch, langweilig und deshalb passe ich ganz gut in die Gruppe.
Sprecher 5 Jörg ist der Jüngste in der Runde.
Sprecher 3 Das kann sein. Auf jeden Fall mache ich mit euch sozialmarketing. de und habe ansonsten viel Spaß mit Analyse, Beratung im Bereich von digitaler Kommunikation.
Sprecher 6 Sehr gut. Jetzt müsst ihr mir mal erklären, ich bin ja zum ersten Mal hier. Das Hotel ist irgendwie sehr, sehr schick. Das Ticket kostet irgendwie gefühlt mehr als 3,50 Euro. Warum fahren hier so viele Menschen hin? Das würde mich ja schon mal interessieren.
Sprecher 3 Ich glaube, das Ticket kostet ungefähr genauso viel. die Menschen zum Kongress kommen, oder? Ist das nicht so ein Euro für jeden, mit dem man netzwerken kann?
Sprecher 2 Kommt ungefähr hin. Glaube ich, ist nicht so ganz falsch. Da könnte man ja auch schon fast ein Fundraising daraus machen. 1 Euro pro Person oder so.
Sprecher 4 Das wäre ein Slogan, den müsste man dem Kongress mal vorschlagen.
Sprecher 2 Ich fürchte, das wird nicht so. Aber wir sollten Tobi die Frage beantworten. Wer mag das denn sich mal zutrauen? Ich? Nee.
Sprecher 3 Also wer ist denn bisher am häufigsten dabei? Jona und ich sind beide zum sechsten Mal hier. Tobi ist der Frischling, ihr beide seid länger dabei.
Sprecher 2 Ja, ich habe jetzt mal gerechnet, es ist bei mir das neunte Mal jetzt. Wir schicken das Mikro direkt mal zu Herrn Berg.
Sprecher 4 Ja, der Herr Berg rechnet und kommt auf ungefähr 16, glaube ich. Ja. Also doch als aus dem Gedächtnis nicht sagen. Ja, aber dann kriegst du eine Antwort hin. Kriege ich eine Antwort hin, warum man zum Kongress kommt. Also ein Teil der Leute sicherlich, weil sie schon immer hingefahren sind. Und weil sie da tatsächlich, also Netzwerken ist, denke ich, für viele eins der Hauptargumente, ob das jetzt unbedingt 700 Leute sind. Man trifft eben unheimlich viele Leute hier und erfährt eigentlich in den Kaffeepausen und den Mittagspausen, wenn es eine gibt. Was ja nur am Donnerstag der Fall ist, erfährt man in der Mittagspause mindestens so viel wie in den Seminaren. Und die Seminare gibt es eben auch noch. Also morgen ist ja der Workshop-Tag. Zwei von euch machen ja morgen einen Workshop, soweit ich weiß. Danach gibt es halt jede Menge Seminare zu allen möglichen Themen. Da ist sicherlich auch für jeden was dabei.
Sprecher 2 Okay. Für jeden was dabei klingt so ein bisschen wie. Guck doch selber.
Sprecher 4 Ich kann das Programm nochmal rausholen.
Sprecher 2 Da hinten kommt der Elmar.
Sprecher 5 Hallo Elma. Warum soll man denn zu deinem Seminar kommen?
Sprecher 4 Zu meinem jetzt? Ja. Also es sind ja direkt zwei, ne? Jetzt müsste ich jetzt angeber.
Sprecher 2 Du sollst erst mal sagen, was machst du für Seminar?
Sprecher 4 Ich wusste jetzt nicht, ob er ein bestimmtes meint, deswegen hat ich gefragt. Themenslots, also Slots, Schwerpunkte. Und ein Themenschwerpunkt ist Mailing.
Sprecher 3 Sag uns doch mal kurz mal, wann das ist, damit die Leute sich das einplanen.
Sprecher 4 Die Deutsch-Yourself-Segmentation für Fundraiser ist Freitag um 10.
Sprecher 3 Für den Frühaufsteher. Also auch schon erste segmentiert.
Sprecher 4 Nach dem Katerkino. Also ich finde jetzt 10 Uhr geht schon noch.
Sprecher 3 Wir sind in Berlin.
Sprecher 4 Kann man es schaffen. Und das interessante Seminar?
Sprecher 2 Ich wollte auch gerade sagen, die Titels eines Seminars reihen sich so ein bisschen ein in das Klischee, was er sich gerade selber aufbauen möchte.
Sprecher 4 Nein, im Grunde nicht. Das Problem ist einfach, dass ich jetzt hier gerade mit vier Medien- und Online-Leuten sitze und keiner von denen Mailings macht. Deswegen gemacht, aber komm, ich habe auch schon Mailings gemacht. Also wie man als NGO bei dem Versuch, sich zu optimieren, sich so richtig schön selber schaden kann, erlebe ich seit 20 Jahren immer wieder, dass irgendwas darum optimiert wird. nicht wirklich weiterhilft, vor allem auch nicht langfristig. Damit verdienst du dein Geld, ne? Mit dem Optimierungs selbstmord.
Sprecher 2 Damit Optimierungsbestattungen vielleicht eher, also mit dem Ausgraben nach Bestattung.
Sprecher 4 Na, das nicht, aber schon damit Menschen zu erzählen, dass sie das nicht tun sollten. Das ist irgendwo richtig. Es sind halt immer ähnliche Fallen. Es wird sehr viel auf Effizienz geachtet, also auf den ROI auch. Heißt aber nicht, wenn man maximale Effizienz ist, dass man dann auch das maximale Geld für seine Projekte zur Verfügung hat.
Sprecher 2 Ich merke schon, das ist auf jeden Fall nochmal ein bisschen Futter für einen eigenen Podcast. Wenn du es aber schaffst, zumindest in zwei Sätzen ein bisschen attraktiver noch zu besprechen, was du eigentlich tust. Du hast ein bisschen hier diese grauen Maus, die gewiss du hier sonst nicht mehr los. Das ist echt ganz furchtbar.
Sprecher 4 Die werde ich nicht mehr los, ja, verdammt, was tue ich da. Also eine Sache, die ganz wichtig ist, das erkläre ich, dass Durchschnitte im Durchschnitt. . dumm sind.
Sprecher 2 Durchschnitte sind im Durchschnitt dumm.
Sprecher 4 Das heißt also, ein Durchschnitt verbirgt mehr, als was er enthüllt. Also, wenn irgendwas an einem Durchschnitt interessant ist, sollte man sich die Verteilung genauer angucken.
Sprecher 2 Setzt dir erstmal voraus, dass die Organisationen, mit denen du das machst, erstmal überhaupt was messen. Also dann bist du ja eigentlich schon eher in der Bundesliga der Organisationen und nicht beim Tierschutzverein in Lüdenscheid Süd.
Sprecher 4 Das ist richtig. Also davon gehe ich jetzt bei dem Vortrag mal aus, dass die Leute schon mal was gemessen haben. Und auch schon so viel gemessen haben, dass irgendwas dabei schon mal falsch war. Aber die Leute, die noch nichts gemessen haben, erfahren dann in dem Vortrag wenigstens, was sie nicht messen sollten.
Sprecher 2 Das hilft ja auch schon mal weiter für den Anfang. Was genau. Jetzt hast du neben dir den Tobi sitzen. Jona Jörg, euch auch mal wieder mit ins Boot zu holen. Der Tobi hat gesagt, er ist jetzt ganz frisch hier auf dem deutschen Fundraising-Kongress. Musste der Tobi unbedingt mitnehmen und was sollte er vielleicht eher vermeiden?
Sprecher 3 Er sollte am Donnerstag früh aufstehen. Es gibt um 9. 30 Uhr in die 9. 10 Uhr die Newcomer Session.
Sprecher 2 Ich hab ja erst mal gesagt, was er mitnehmen sollte und nicht, was er beimhalten sollte.
Sprecher 3 Nee, ist eigentlich ein super Angebot. Also bei IFC läuft das ja schon lange, ist glaube ich jetzt das erste Mal, dass es das auch bei uns beim deutschen Fundraising-Kongress gibt.
Sprecher 2 Nee, es gibt schon länger.
Sprecher 3 Echt?
Sprecher 2 Ja.
Sprecher 3 Das erste Mal, dass ich es wahrnehme, ja. Ist beim sechsten Mal zu.
Sprecher 6 Und da sind dann Menschen. Und die machen was? Singen? Talentwettbewerb?
Sprecher 3 Also wenn ihr das macht, dann komme ich auch zu gucken.
Sprecher 2 Es hat so ein bisschen was von Erstsemesterwoche, finde ich, so ein bisschen Tutor. Die großen Tutoren gucken irgendwie den anderen über die Schulter.
Sprecher 5 Auch die Erstsemesterwoche soll manchen Leuten geholfen haben, ein Studium zu finden. Das stimmt.
Sprecher 6 Ich meine nicht mehr wirklich erinnern, das ist das Problem.
Sprecher 5 Das könnte ein gutes Zeichen sein.
Sprecher 3 Du hast ja schon mal eins richtig gemacht. Du hast ja ein paar Leute geholt oder Maik jemand an die Seite geholt, der dich führt.
Sprecher 2 Der hat aber auch gesagt, ich brauche für diesen Galaabend zwei verschiedene Bademäntel, je nachdem was für ein Motto ist. Das Einzige, was ich mit dem Mann mache, ist ihn hinterher in die sechste Etage zurückführen, wenn der nicht mehr in der Lage ist zu laufen. Nein, aber also ernst?
Sprecher 5 Sich einfach ein paar gute Seminare rauszusuchen, aber nicht zu viele. Also gerne auch mal ein Slot unverplant lassen. Ich würde dann auch sogar in Seminare reingehen, aber das eben spontan mit den richtigen Leuten machen. Wenn man ja schon ein paar Leute kennt. Und das ist wirklich, glaube ich, das Schwierigste, wenn man nicht schon mal so seine vier, fünf Nasen irgendwo gesehen hat. Immer wenn Leute im Kreis sitzen und sich angeregt unterhalten, halt mit reingehen und sich angeregt unterhalten und danach denjenigen, den man kennt, fragen, wer war das jetzt nochmal, wer war das nochmal, und die Leute dann nochmal einzeln ansprechen. Also es ist einfach die unheimlich gute Gelegenheit aus wirklich. jeder oder fast jeder in Anführungszeichen relevanten Organisation jemanden zu treffen. Und gerade wenn mal aus dem Fundraising kommt. Das ist natürlich noch ein bisschen hilfreicher, weil dann kann man wirklich mal fragen, ihr habt doch das und das gemacht, war denn das? Also diese Offenheit, die man hier hat. von anderen Kollegen zu erfahren, was die gemacht haben. Und hier kann man eben, anders als wenn ich jetzt irgendwie eine E-Mail schreibe und frage, hattet ihr denn damit Erfolg, kann ich die einfach mal fragen, war denn das was und dann kriegt man zumindest unter der Hand eigentlich immer gesagt, Ja, mussten wir machen, war aber nichts oder war ein totaler Erfolg. Hör dir meine Session an. Aber also diese persönliche Ebene da drin zu finden.
Sprecher 2 Ich hatte auf dem Weg hierhin einen Tweet gelesen von einer Teilnehmerin oder einem Teilnehmer, ich bin mir gar nicht sicher, ob männlich oder weiblich, fragte, wer denn eigentlich auch hier ist und dann habe ich gesagt, yo, hier. Und ja, sie ist halt zum ersten Mal mehr oder weniger und sie sei so schüchtern. Und daraufhin habe ich irgendwie so ein ziemlich. . Pauschalen Tweet zurückgeschickt, brauchst du gar nicht sein, alles gut und beißt keiner oder das geht hier alles ziemlich schnell. Wie erlebt ihr das, wenn ihr auf anderen Kongressen seid? Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass es hier schneller ist, Menschen kennenzulernen, als es auf anderen Veranstaltungen der Fall ist. Täuscht das?
Sprecher 5 Kann ich gar nicht sagen, aber man hat auf jeden Fall schon mal zwei Ansatzpunkte. Also die Szene ist ja jetzt nicht so groß, dass man wirklich die. . Also einfach viele Organisationen kennt und auch zu fast jeder Organisation so ein bisschen ein Bild im Kopf hat. Das heißt, da hat man schon mal einen guten Ansatzpunkt, sich mit Leuten zu unterhalten. Und da es ja alles eine Berufsgruppe ist. Ist es wirklich nicht so schwer, jetzt mal jemanden von Organisation XY zu fragen, ey, wie läuft denn das, baba, hab das und das gesehen? Und zum anderen soll Fundraising ja auch eine Kommunikationsaufgabe sein und das sieht man dem einen oder anderen Fundraiser auch an.
Sprecher 3 Und hilfsbereit sind sie auch noch. Das heißt, wenn man nicht weiß, wo man hingehen soll, einfach mal fragen. Was könnt ihr empfehlen?
Sprecher 2 Fragen ist wieder dieses Ding, was Fundraiser sowieso können, sollten müssten.
Sprecher 3 Und die meisten Empfehlungen basieren aber auf Meistens doch eher auf den Personen, die dann eine Session machen, als auf dem Thema, oder? Wie ist eure Wahrnehmung?
Sprecher 5 Ja, also ich würde auch auf jeden Fall bei jedem Thema immer gucken, wer es macht. Also allein schon, um so ein bisschen eine Einschätzung zu haben, bekomme ich da jetzt aus dem Nähkästchen geplaudert, bekomme ich da. von einem professionellen Berater irgendwie ein bisschen übergreifende Tipps von verschiedenen Organisationen oder habe ich jemanden aus einer Organisation drin. Ist der oder diejenige Sponsor der Veranstaltung oder nicht, all diese Dinge helfen einem schon ganz gut bei der Auswahl. Das heißt also, das Thema sollte einem schon helfen, aber wenn man weiß, wer es macht und den oder die spannend findet, dann hilft einem das meistens noch mehr weiter.
Sprecher 2 Was ist denn euer Highlight in den kommenden Tagen? Also einmal für diejenigen, die jetzt wirklich an der einen oder anderen Stelle schon mal hier waren, die wissen es vielleicht, aber auch Tobi würde mich auch interessieren. Hast du dich überhaupt vorbereitet oder bist du einfach spontan hier? Was ist euer Highlight?
Sprecher 6 Versucht es vorzubereiten, habe auch mal ins Programm geguckt, bin aber schon sehr früh auf die Skybar hingewiesen worden, wo man dann dem Wort Highlight auch direkt nochmal Skylight. Skylight, da soll man mal hingehen abends. Ich war von den Themen, wenn ich eben nicht aus der Szene komme, schon an verschiedenen Stellen irgendwie überrascht. Manche kann ich mir gar nichts vorstellen, bei anderen kann ich mir vorstellen, da wollte ich mich mal gerne hinzu. und mal gucken was passiert und von daher ist das highlight für mich glaube ich das das neu entdecken erstmal irgendwie weil nette Menschen hier und zu trinken gibt es auch wahrscheinlich irgendwann mal
Sprecher 2 Du solltest nicht die Kaffeefrage stellen. Also als Anfänger, Kaffeefrage im Andels ist durchaus ein vermientes Gebiet. Die Kaffeefrage.
Sprecher 3 Was hat er letztes Jahr hingehauen?
Sprecher 2 Aber ich sag mal, die Schupfnudeln, die ging auch schon über mehrere Jahre und wird mit ziemlicher Sicherheit auch wieder Thema sein.
Sprecher 5 Wer übers Essen redet, hat keine Themen. Richtig.
Sprecher 2 Also du hast dich jetzt schön mehr oder weniger darum rumgeschlichen, was Konkretes zu sagen. Du guckst dir verschiedene Sachen an, weißt aber erstmal außer, also ist nichts.
Sprecher 6 damit doch schon irgendwelchen wildfremden Menschen. Glaube ich, ich glaube, der kennt die alle gar nicht, aber wahrscheinlich dann doch irgendwie. Noch nicht.
Sprecher 5 Noch nicht. Die denken jetzt alle die nächsten Tage, dass ich Sie kennen und sie mich auch kennen müssten.
Sprecher 4 Aber jeder kennt Jona praktisch. Das sieht schon merken.
Sprecher 6 Ich hatte aber vorhin auch schon mit dem Jan war es, glaube ich, auch das Phänomen. Hey, schön dich wiederzusehen. Und dann stellten wir aber fest. von dir, Maik, nochmal eingenollet. Wir haben uns noch nie gesehen.
Sprecher 5 Na, der Young ist halt auch ein Netzwerker, der weiß, wie man es macht. Erstmal annehmen, dass wir alles kennt.
Sprecher 4 Das ist aber das typische Onliner-Phänomen. Ihr habt schon so lange miteinander getwittert, dass ihr glaubt, ihr kennt euch. Wahrscheinlich. Andreas, dein Highlight. Ich freue mich auf einen Vortrag von Udo Schnieders, der unter dem etwas merkwürdigen Titel Analytik der reinen Vernunft etwas darüber erzählt, wie das Erzbistum Freiburg Fundraising-Zielgruppen findet. Und das macht er zusammen mit Andreas Strade, das ist ein Von Mikrom, das ist ein Dienstleister auf dem Gebiet der Zielgruppen, der auch schon sehr lange in der Fundraising-Szene ist. Und ja, das wird bestimmt spannend, was die beiden zu erzählen haben. Jörg?
Sprecher 3 Ich liebe die Vorträge, wo die Menschen sind, von denen ich weiß, dass sie mich begeistern. Und ich arbeite mit tollen Menschen zusammen. Also tatsächlich mein persönliches Highlight ist. unsere Session, die Big Session am Donnerstag. Auch weil ich teilweise noch gar nicht weiß, was denn die anderen aus dem Team eigentlich für Trends vorstellen. Also ich mich da auch überraschen lasse. Da freue ich mich total drauf. Ansonsten daneben bin ich sehr, sehr gespannt auf den Vortrag von Tom Neukirchen gemeinsam mit Paul Dalbi. Fundraising 2030. Die haben glaube ich 20 oder 30 Leute interviewt. Da war ich auch einer vorne, will jetzt wissen, was rausgekommen ist, wo sie ein bisschen geschaut haben, was sind denn die langfristigen Trends, mit denen man sich beschäftigen muss, wo das Fundraising und wo die Organisationen sich hinbewegen müssen. Und auf die Perspektive bin ich sehr gespannt, ja.
Sprecher 2 Aber von wegen Perspektive, du hast auch einen Input. Ich glaube mit Kai Fischer zusammen zum Thema, wie entwickelt sich Fundraising eigentlich wissenschaftlich weiter oder zumindest, du kannst es besser erklären, wie ist der Titel genau?
Sprecher 3 Das ist die Fortsetzung von unserem Vortrag letztes Jahr. Da haben wir einen Überblick gegeben über aktuelle Fundraising-Studien. Das machen wir dieses Jahr auch. Also einiges zum Spendenmarkt. Und den zweiten Teil haben wir dann aufgebaut als kleines Rätseln- und Diskussionsspiel, wo wir auch aus verschiedensten Studien einfach Kenntnisse genommen haben und ihr euch an der einen oder anderen Stelle überraschen lassen dürft und raten dürft. Ob ihr da tatsächlich richtig. .
Sprecher 2 Klingelt hier irgendwelche Telefon. Ah nee, der Jona will seinen Rechner haben. Okay, rein wird. Seine Kopf ist. Ja, du da, genau. Das ist das Cappuccino-Ecko, wo der Cappuccino. Kakao zumindest gerade schon mal irgendwie auf dem Boden war. Okay, Highlights ist soweit geklärt. Vermeiden, was kann man vielleicht was nicht machen? Das kann man Sein lassen.
Sprecher 3 Ich bin tatsächlich kritisch gespannt auf die Gala. Die letzten Jahre war das immer ein schönes Rätselrat, man bekommt den Preis, man konnte Betten abschließen. Brauchen wir dieses Jahr nicht, alle Preise sind schon vergeben, also nein, sie sind schon entschieden und kommuniziert und dann kommt irgendwer auf die Bühne und kriegt den. Da bin ich sehr gespannt. Was denn dann das Überraschungselement und das Unterhalten der Ausgabe sein wird?
Sprecher 2 Kann ich dir sagen, habe ich nämlich gelesen. Gibt eine Band. So eine Swing Band, ne? Nova, Nova, irgendwas. Nova fliegt zum Mond. Die Berliner Balkan-Swing Band Nova fliegt zum Mond. Anschließend kommt der Stefan und legt auf.
Sprecher 3 Und das ist dann die Begleitung zum Abendessen.
Sprecher 2 Frag mich nicht, keine Ahnung.
Sprecher 3 Ich kann entweder essen oder tanzen, aber nicht beides gleichzeitig. Irgendwas müsste ja da auf der Bühne passieren. Du kannst tanzen?
Sprecher 2 Ja, mach das.
Sprecher 4 Tanz ab. Berechtigte Frage. Aber ich glaube, dass die nur einzwingen und getanzt wird dann erst bei dem DJ nachher.
Sprecher 2 Also der Stefan ist ja angekündigt und ich glaube, das ist ja auch für viele einfach auch der Grund. nochmal eine Nacht länger zu bleiben. Hab ich richtig verstanden. Eine Balkan-Swing Band. Da steht was von Balkan Swing Band, ja.
Sprecher 3 Achso, Thema Flüchtlinge.
Sprecher 4 Nein, Nova, die heißt Nova fliegt zum Mond. Es gibt hier aber nichts, was es nicht gibt. Also wir hatten auch schon mal einen einen 20er Jahre DJ, der nur Shellack-Platten aufgelegt hat.
Sprecher 2 Das ist so cool. Nee, da muss man vielleicht nochmal doch tatsächlich nochmal zurückblenden drauf.
Sprecher 3 Alte Leute Spaß. Nein, ganz ehrlich, Leute, wir können auch keine Shellack-Paten. Nein, könnt ihr euch daran erinnern, das war, glaube ich, das 20.
Sprecher 2 Jubiläum. Genau, deswegen, das war das Motto. Das hat der Regal der Ratia organisiert.
Sprecher 3 Ja, ich erinnere mich, das war der Abend, wo wir also so früh Waren wir noch nie in der Skybar alle?
Sprecher 2 Und Ben Becker hat irgendwas vorgelesen. Ich muss jetzt aufpassen, was ich sage, aber Ben Becker hat.
Sprecher 4 Ben Becker hat ein surreales Gedicht vorgetragen.
Sprecher 2 Das ist jetzt die politisch korrekte Version. Und er hat auch noch so gesprochen. Das war so und dann haben die kein DJ gehabt, sondern echt versucht, den ganzen Abend mit Zwing irgendwie zu gestalten.
Sprecher 4 Das war ja ein DJ, der ist sogar richtig berühmt hier in Berlin. Ja, aber das war scheiße. Ja, das kann ja sein. Aber der kommt auch schon mal im Fernsehen. Also der ist kein Prädikat heutzutage.
Sprecher 3 Da gebe ich dir recht. Lotte mal, ganz ehrlich. So, Continuance jetzt hier.
Sprecher 2 Die Skybar ist explodiert voller Menschen, das weiß ich noch.
Sprecher 3 Und also unten war es echt. ganz früh leer. Also seitdem wird ja DJ Stefan noch mehr auch im Vorfeld angekündigt, damit alle wissen, ihr könnt dem Abend vertrauen.
Sprecher 4 Okay, aber nochmal zurück. Der macht das ja auch schon seit kurz nach dem Krieg, glaube ich.
Sprecher 2 Nochmal kurz zurück. Also du siehst die Gala erstmal kritisch, beziehungsweise du bist gespannt, was da so passiert. Einverstanden. Was sollte man vielleicht hier auf dem Kongress nicht tun?
Sprecher 5 Naja, also man sollte nicht nur in seinem eigenen Bereich wildern. Das fällt immer ein bisschen schwer, also jetzt. Ich als Online-Fundraiser habe natürlich auch die Tendenz, dann den ganzen Online-Slot mir durchzuhören, durch anzuschauen, weil ich will ja dann wissen, was die Kollegen so sagen und so weiter und so fort. Hab dann aber am Ende wenig. mitgenommen, weil die richtig spannenden Sachen sind natürlich die, wo man mal in einen anderen Bereich reinguckt, wo man also sieht. Wie sieht denn Mailingoptimierung geradeaus? Wie sieht denn irgendwie. .
Sprecher 2 Nicht zu Andreas gehen, das ist total langweilig, hat er gerade selber nochmal gesagt.
Sprecher 5 Naja, aber also diese in all die Bereiche reinzuschauen, die man eben im normalen Alltag nicht hat wo man jetzt aber nicht extra eine Fortbildung zu machen würde, wo man jetzt auch nicht extra eine Ausbildung zu machen würde. Weil hier hat man die Möglichkeit, in anderthalb Stunden. einen Einblick in ein Thema zu bekommen und dementsprechend, wenn man dann ein bisschen Transferleistung erbringen kann, dann auch rüber in seinen Bereich zu nehmen. . Also ich würde natürlich mir wünschen, dass alle, die überhaupt nichts mit Online zu tun haben, sich ein paar dieser netten Online-Sachen anschauen. Aber eben auch andersrum, dass jemand, der halt nur Großspender macht, auch mal guckt, wie arbeiten denn die Kollegen, die ja eben. . die breite Masse ansprechen und dass jemand, der Stiftungswandwesen macht, sich anschaut, wie arbeiten denn die anderen, weil das ist die Möglichkeit, die man hier hat,
Sprecher 2 wenn man auf so einem Kongress ist. Okay. Jetzt hast du eine negativierte, gestellte Frage positiv geendet? Ja, weil ich vorhin bei dem Positiven nicht zu Wort kam. Ah. Ah, der winkt mit dem Zaunfall. Vielen Dank. Bäm.
Sprecher 5 Und weil ich ja so ungern was Negatives sage.
Sprecher 2 Du bist sowieso immer so einen, so ein positiven. Denkenden Mensch. Kommen wir zu den negativ denkenden Menschen. Andreas, was muss man denn an Kong-Gres vermeiden?
Sprecher 6 Das war nicht nett jetzt. Versuch doch jedes Bild selber so. Du versuchst dieses Bild, diese Lügenpresse.
Sprecher 4 Ja, Lügen-Presse. Also bist du wieder hier Journalist. Bevor sich das jetzt verselbstständigt. Also was man dieses Jahr, denke ich, auf jeden Fall unterlassen sollte, ist Irgendjemanden, der etwas mit schriftlicher Kommunikation in Form von Mailing zu tun hat, auf die Deutsche Post oder besonders auf die Dialogpost anzusprechen? Weil man dann nämlich die nächste Viertelstunde bis 20 Minuten nicht mehr zu Wort bekommt, weil man detailliert erklärt bekommt, wie schlecht die Welt ist. Und das Dumme ist, dass diese Menschen auch recht haben, aber man muss sich nicht ständig anhören. Also deswegen das Thema Diagnostic. Dialogpost am besten vermeiden und bitte beschimpfen Sie keine Mitarbeiter der Post, die können da auch nichts führen.
Sprecher 2 Okay, vielleicht nochmal doch nochmal 20 Sekunden dazu. Was hat es mit auf sich? Das musst du jetzt einmal durch.
Sprecher 4 Da muss ich jetzt einmal durch. Also ich versuche es mal so neutral, wie ich kann. Die Deutsche Post in ihrer unendlichen Weisheit hat beschlossen, die Infopost neu umzustrukturieren. und hat ab 1. Januar Infopost nochmal, man kann Infopost, ja, man kann, wenn man Briefe in großer Menge versteht, nicht verschenkt, sondern verschickt. die inhaltsgleich sind, dann muss man dafür nicht die üblichen, warte mal, Moment für ein Porto 72 Cent. 70 Cent. Ich war in meiner Zeit vor 70 Cent, sondern man zahlt wesentlich weniger. Infopost war 24 Cent plus mehr mit schwer. Und Dialogpost ist jetzt teurer, aber schlechter, weil die Laufzeit A länger ist. und im B im Grunde nicht mehr planbar. Also vorher konnte man sagen, ich schicke es jetzt raus, innerhalb der nächsten vier Tage kommt es an. Jetzt gibt man es in einer Woche auf, es kommt in derselben Woche an oder in der Woche danach.
Sprecher 3 Oder noch später. Ich habe von einigen Ostermailings gehört, die tatsächlich zwei Wochen vor abgeschickt worden sind im Wissen, dass Infopost schlechter geworden ist. Und die tatsächlich eine Woche nach Ostern angekommen sind. Also so unplanbar, dass es, also alle Aufregung ist absolut gerechtfertigt.
Sprecher 4 Unplanbar, und dazu ist es ja noch teur. Unplanbar ist insofern auch das gute Stichwort. Man konnte es nämlich auch nicht planen, weil es zu einem Zeitpunkt bekannt gegeben wurde, wo nicht nur jede NGO, sondern auch jedes Unternehmen sein Budget fürs Folgejahr schon erstellt hatte. Und auch den Jahresplan aufgestellt hatte, sodass sie jetzt alle umplanen mussten, weil auch die Pals verschoben werden müssen und so weiter. Also merkt schon, die Viertelstunde könnte ich noch vollkriegen.
Sprecher 2 Ich hab scheiße gesagt, ja. Wir waren gerade mal für fünf Sekunden weg. Wir sind wieder da, ich wollte nur das Mikrofon einmal drehen. Und bin auf den Menüknopf gekommen. Aber es sind nur zwei Sekunden weg gewesen.
Sprecher 4 Alles gut. Also, that’s live. Das reicht als kurzen Exkurs, sonst kriege ich die Viertelstunde auf.
Sprecher 2 Man könnte auch glauben, das war jetzt der Mute-Knopf der deutschen Post, der jetzt gerade verhindern wollte, dass du weiterrechst.
Sprecher 3 Du hast einen neuen Sponsor für den Post.
Sprecher 4 Ja.
Sprecher 2 Wir reden nicht drüber.
Sprecher 4 Sponsoren, die.
Sprecher 3 Ja, egal.
Sprecher 2 Okay, also wir sollten auf keinen Fall jemanden, der mit Direct-Mail zu tun hat, auf dieses wunderbare neue Produkt ansprechen.
Sprecher 3 Gibt es dieses Infopost-Ding eigentlich auch für E-Mail? Also im Sinne von ich mache eine E-Mail fertig und dann Bezufüge für die E-Mail.
Sprecher 4 Gegenfrage, gibt es die E-Mail überhaupt?
Sprecher 2 Okay, wir sollten weitermachen. Wir sollten weitermachen. Wie hat sich denn der Kongress aus eurer Sicht in den letzten Jahren gewandelt, verändert? Hat er sich geändert? Hat sich irgendwas verändert oder ist alles gleich geblieben?
Sprecher 3 Letztes Jahr hat es beim Kaffee geklappt. Ich hoffe, das wird dieses Jahr auch so sein.
Sprecher 2 Okay. Ah, Kaffee, Kaffee, Kaffee.
Sprecher 3 Das ist ein wichtiges Thema.
Sprecher 4 Komm, er hat recht. Es ist ein wichtiges Thema. Ja, es ist schon wichtig. Also man darf es nicht unterschätzen. Die Einstellung, wenn die Leute über den Kaffee reden, habe ich als Veranstalter nichts falsch gemacht. Das haut auch nicht so ganz hin. Also das gehört schon auch irgendwie dazu. Man muss ja auch aufnahmeweg bleiben. Jedenfalls, also der Kongress hat sich in den letzten Jahren schon mehrfach stark geändert. Die ersten Gefühl 20 Kongresse. Ich weiß es nicht genau, hat er dieselbe Agentur gemacht. Dann gab es ein kurzes Intermezzo einer anderen Agentur hier aus Berlin.
Sprecher 2 Drei Jahre, hm? Drei Jahre haben die gemacht, ja.
Sprecher 4 Drei Jahre haben die gemacht und jetzt macht der Kongress, äh Quatsch, der Verband. Veranstalter, der ist jetzt auch selber veranstaltet quasi das Programm und hat nur eine Agentur. Zwei sogar, aber die mehr für das Organisatorische verantwortlich sind.
Sprecher 3 Jona fragt gerade, welche das sind, wenn ich es richtig gehört habe. Das sind Work und Kaiserwetter.
Sprecher 2 Ich habe aber nicht so ganz verstanden, wer jetzt was macht. Der eine macht Programme, der andere macht Operativlogistik oder so. Ich weiß es nicht.
Sprecher 4 Jedenfalls ist es so, dass letztes Jahr muss ich sagen. war für mich programmatisch einer der stärksten Kongresse überhaupt von den 16, die ich erlebt habe, eben gerade aufgrund der irrsinnigen Themenvielfalt, die es gab. die Table-Sessions im Grunde da aufgebaut waren zu so kleinen lebendigen Seminaren. Und da war wirklich nicht nur für jeden was dabei. waren auch jede Menge Leute, die man in der Szene vorher noch nicht gesehen hatte, die aber sehr viele interessante Sachen zu erzählen hatten. Und dieses Jahr hat man es ein bisschen umstrukturiert. Da bin ich jetzt mal gespannt. wie das dann funktioniert. Man hat diese Table Sessions durch Big Sessions ersetzt.
Sprecher 2 Stimmt, die sind echt.
Sprecher 4 . Man will dadurch mehr Highlights setzen, hat aber eben nicht mehr nicht mehr diese Breite an Themen und Das, was letztes Jahr die programmatische Tiefe ausgemacht hat, die sehe ich jetzt im Programm noch nicht ganz so. Ich muss allerdings sagen, ich habe es beim Programm, beim Kongress, schon oft erlebt, dass ich hingefahren bin und gedacht habe, naja. Ob das Programm so gut ist und bin weggefahren und habe gedacht, das war ein super Kongress. Also von daher, das müsste man nicht in zwei Tagen tun.
Sprecher 3 Also bei der Themenbreite habe ich gar keine Sorgen, weil das sind so viele Sessions da und so viele Slots, da kriegt man doch ordentlich was mit. Aber die Programmgestaltung finde ich auch Anders als die letzten Jahre. Und ich glaube, das hat mit dem neuen Systemen zu tun, sehr viel beteiligungsorientierter, dass viele Mitglieder und aktive mitvoten konnten und daran dann festgesetzt wurde, was das Programm ist. Wir haben ja die Big Session zum Thema digitale Trends. Da habe ich mir das Programm angeguckt, als es veröffentlicht wurde, und stelle fest, ja, cool, ich kann eigentlich zwei Tage mir digitale Trends anhören. Also was einfach Fehler eines Voting-Systems ist, dass das, was. Thematisch toll ist halt irgendwie häufig da ist. Man kann sich morgens, man kann man mit Björn Lampe, super spannend, Björn von Better Place, in die Status quo Online-Fundraising einsteigen. Dann kann man mit uns weitermachen. Big Session hat da nochmal sechs Highlights. Danach Eva Heninger und am nächsten Tag nochmal Jan. Also das ist, fände ich spannend, aber also um mir Trends anzuschauen, aber das wiederholt sich doch. Befürchte ich.
Sprecher 2 Ja, das denke ich auch. Ich glaube, dass da sehr viele Redundanzen drin sind.
Sprecher 4 Die Breite ist eben nicht ganz so da wie letztes Jahr, denke ich.
Sprecher 5 Also als Handraiser habe ich gehört, Redundanz ist immer positiv. Wenn ich ein Thema setzen will, wenn ich was reinbekomme will.
Sprecher 2 Damit was hängen bleibt, aber du gehst doch trotzdem, ich meine, ich weiß nicht, wie das bei dem Studium war, aber irgendwann, wenn du. In den unterschiedlichen Seminaren weißen der Prophet zählte dann doch wieder derselben, dann kommt auch ein gewisser Langweiligkeitswert.
Sprecher 3 Langeweile studiert.
Sprecher 2 Ah, wir sollten das Langeweile Thema mehr auf Jona fixieren, meinst du?
Sprecher 5 Ja, ich also du musst ja nicht sozusagen alle vier Jetzt gerade von Jörg und es gibt ein paar Bereichen, alle sozusagen suchen. Ich finde das eher gut. Dann habe ich die Möglichkeit, meine Priorität zu setzen. In dem Fall weiß ich jetzt auch sozusagen auch grob, die Leute sind ja an sich schon unterschiedlich. Dann schaue ich mir halt das eine an und beim anderen höre ich. ich mir was zu Mailings an. Das ist doch super.
Sprecher 6 Was ich spannend fand, ich habe ja die Programme im letzten Jahr kenne ich ja nicht, aber was mir direkt ins Auge gesprungen ist, ist, als ich das gedruckte Heft aufgemacht habe, verschiedene Veranstaltungen sind direkt quasi für Mich auch sichtlich als Highlight gekennzeichnet. Das finde ich mal ein bisschen unglücklich, weil so andere da vielleicht das Lowlight oder das Weiß ich nicht. Das fand ich halt, das ist ein kleines Layout-Ding, aber ich fand das interessant, dass da so Highlights gesetzt werden.
Sprecher 3 Was ist das von anderen? Jörg hat gerade gerade das Programm auf. Ich gucke gerade, ob wir eins sind. Das hier sind nur die Aufkleber, Jona. Das sind für Dinge, die ausgefallen sind. Da gibt es noch Session, die nur für Frauen sind, wenn ich das Zeichen hier richtig sehe. Da dürfen wir nicht rein. Woran siehst du das?
Sprecher 6 Ja, die sind so schwarze Kreise oder was das da ist.
Sprecher 3 Achso, diese Ausrufezeichen. Ja genau. Gregor Gysi ist ein Highlight. Das andere, das sind Frauenhighlights und hier ist noch die Eröffnung Highlight. Wir sind kein Highlight, nee, das muss was anderes sein.
Sprecher 6 Regor Gisi ist ein Highlight, der ist ein guter Redner, keine Frage.
Sprecher 2 Ganz kurz für die Zuhörerinnen und Zuhörer, also Gregor Gisi hält die Abschlusskynote. Gab es auch schon auf Facebook die eine oder andere Frage, warum muss das immer unbedingt ein linker Politiker sein? Ich finde Gregor Gysi gut, einfach weil es ein begnadeter Rhetoriker ist und interessant ist, von dem auch mal was dazu zu hören.
Sprecher 3 Also ich glaube die Highlight-Markierung, die du meinst, das ist tatsächlich, das sind die Anfang und Ende. Das ist die Eröffnung und dann nochmal die Eröffnung am zweiten Tag und das Ende am Tag. Verabschiedung der Eröffnung am dritten. Okay. Genau. Also Kann auch sein, dass es nur das markiert.
Sprecher 2 Ich hab mir gerade nochmal, vielleicht nochmal zu einem kurzen neuen Thema. Ich hab mir vorhin.
Sprecher 3 Noch ein Thema? Ich dachte, wir gehen bald essen.
Sprecher 2 Ich hab noch an diese Geschichte und noch eine andere Sache. Ganz kurz. Und zwar habe ich mir das Programm angeschaut und dazu auch die Teilnehmerliste. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Ich habe immer das Gefühl, bei dem Fundraising-Kongress kommen Menschen, die kommen immer. Eine gewisse Anzahl an Menschen, die sind immer da, sie sind seit zehn Jahren aktiv. Ja, du brauchst mir nicht den Rücken streicheln, wir gehören da auch zu. Und auf der anderen Seite hast du Menschen, die Einmal kommen und dann nie wieder. Seht ihr das ähnlich? Und dann in der breiten Mitte relativ wenig. Seht ihr das ähnlich oder ist das eine sehr subjektive Vermutung?
Sprecher 3 Ich glaube, die Hälfte sind Wiedergänger, locker.
Sprecher 2 Ja, 50 Prozent?
Sprecher 3 Bestimmt.
Sprecher 2 Ich glaube auch. Also es ist von der Anzahl, passt es schon.
Sprecher 5 Ja, aber ich glaube, das hat einfach viel damit zu tun, wie Organisationen Menschen zu einem Kongress schicken, der ein Fortbildungsbudget ja durchaus auch ausfüllen kann. Also ich kenne das von einigen Organisationen, wo das halt normal ist, dass da dann bei kleinen Organisationen alle paar Jahre jemand kommt, bei größeren Organisationen jedes Jahr jemand anders kommt, beziehungsweise wenn man in dem Jahr eine andere Fortbildung hat, man den Kongress nicht bezahlt bekommt oder so. Deshalb würde ich das jetzt, also ich kenne da keine Zahlen, aber ich weiß jetzt schon ein paar Leute, die waren jetzt auch zweimal nicht da und sind jetzt dieses Jahr zum Beispiel wieder da, weil sie einfach gesagt haben, jedes Jahr ist uns das ein. zu teuer oder zu aufwendig. Jetzt gerade bei kleineren Organisationen, da kommt man halt mal alle drei Jahre und kriegt wieder das Gesamtupdate.
Sprecher 2 Letzte Frage. Der Jogg hat echt Hunger. Italienisch oder Schnitzel?
Sprecher 3 Direkt da drüben ist ein Mexikaner. Der ist auch ganz gut.
Sprecher 4 Also, lass den Chef ausreden, schneller sind wir hier weg.
Sprecher 2 Also, letzte Frage. Der Kollege zu Rechten hat mir gerade gerade gesagt. Dass der letzte Kongress für ihn einer der stärksten programmatischen Kongresse gewesen ist, sagtest du, genau. Für mich war es das auch und für mich war das der Punkt, wo ich anschließend wieder in den deutschen Fundraising-Verband eingetreten bin nach etlichen Jahren Pause. Ganz kurz zum Thema morgen findet die Mitglieder. Wir sind im selben Monat sogar wieder eingetreten. Wir tauchten im selben Newsletter auf.
Sprecher 4 Ich bin nie ausgetreten.
Sprecher 2 Aber du bist als Dienstleister, glaube ich, dann gelistet.
Sprecher 4 Ja, ja, ja, das stimmt. Ich war Einzelmitglied vorher und bin als Dienstleister mit.
Sprecher 2 Genau, so. Und dann sind wir im selben Newsletter irgendwie erwähnt worden. Das heißt, morgen findet eben normalerweise traditionell zum Ende des Kongresses, aber beim letzten Mal zum ersten Mal an den Anfang des Kongresses gelegt, die Mitgliederversammlung des Deutschen Fundraising-Verbands statt. Gibt es irgendwas, was man wissen müsste, irgendwelche Überraschungen oder wie schaut es aus?
Sprecher 3 Soweit ich weiß, also letztens hatten wir Fachgruppe Politik und Zivilgesellschaft, haben festgestellt, das Programm ist so durchgetaktet. Dass da keine Zeit für Überraschung ist. Okay. Also ich weiß es nicht, aber es scheint schon sehr eng durchgetaktet zu sein. Also Überraschungen sind da, glaube ich, jetzt nicht mehr gewünscht.
Sprecher 2 Also die Versammlungslogistik ist geklärt und die Regie ist alle.
Sprecher 4 Mensch könnte ich nicht sagen. Ich glaube, man rechne nicht damit. Es gibt, glaube ich, aber auch Wahlen zum Beirat, Beiratswahlen sind.
Sprecher 3 Irgendwie sowas. Oh ja doch, ich muss morgen noch einmal stinkig werden dann. Weil eins hat mich total gestört schon bei der Einladung. Immer wieder reinzuschreiben, Leute. Sagt uns rechtzeitig Bescheid. Bis dann und dann müsst ihr uns Bescheid sagen, dass wir uns vorbereiten können bezüglich Stimmübertragung. Entschuldigung, wir haben vor zwei Jahren einstimmig beschlossen, dass wir das nicht mehr brauchen und man noch während der Mit ihr Versammlung direkt davor seine Stimme übertragen kann. Also das fand ich in der Einladung wirklich. Das hat mich geärgert. Und zwar alle drei Mal, wo uns das für eine E-Mail geschickt wurde, das ist zwar formal korrekt, aber ich finde es moralisch grenzwertig.
Sprecher 4 Ich vermute mal, dass es nur organisatorische Gründe hat, weil die das dann. vorbereitet haben wollen.
Sprecher 3 Ja, dann schreibe ich aber rein, irgendwie wäre nett, wenn ihr das macht. Euch ist aber klar, ihr dürft das bis zur letzten Minute. Man muss ja auch Satzungsbeschlüsse auch kommunizieren. Also das fand ich irgendwie ein bisschen daneben.
Sprecher 4 Dann weiß es ja jetzt auch jeder.
Sprecher 3 Lasst uns mal positiv enden.
Sprecher 2 Lasst uns mal positiv enden. Formal korrekt von euch war auch, dass ihr total super hier gesessen habt. den Vorabend vom Kongress ein bisschen durchgepodcastet habt. Ich fände es ganz schön, wenn wir das genau wir haben jetzt immer, wir haben. 20 nach 8 stimmt. .
Sprecher 3 Du wolltest einen kurzen machen, so 10, 15, dachte ich.
Sprecher 2 Da haben wir nie drüber gesprochen.
Sprecher 3 Aber du hast recht, eine Dreiviertelstunde ist auch schon kurz für diesen Podcast.
Sprecher 2 Schön Podcast, auf jeden Fall. Also Machen wir morgen mal. Also ich würde gerne morgen und übermorgen auch auf jeden Fall eine kleine Zusammenfassung vom Tag machen. Ich lade euch herzlich ein, dabei zu sein. Ob ihr es dann tatsächlich tut, könnt ihr dann spontan entscheiden. Wir fohren uns irgendwie zusammen. Wir sehen uns eben morgen, deswegen brauche ich mich gar nicht großartig von euch verabschieden. Ich danke euch auf jeden Fall, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Allen denjenigen, die sich vielleicht noch anhören vor dem Kongress, einfach mal anquatschen auf dem Kongress, wer mitsprechen möchte, wer seine Meinung sagen möchte, ist herzlich eingeladen. Ähm, gehabt euch wohl. Einen schönen Abend in die Republik aus dem Andels und bis die Tage.