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FRR05 - Mythos Website Relaunch

Cover: FRR05 - Mythos Website Relaunch

Folge 5 · 20.04.2016 · 1:30:42

Podcast als Abschluss der sozialmarketing.de Reihe über den Website Relaunch bei Nonprofits

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher None Yeah, I think it’s a good thing.

Sprecher 1 Fundraising Radio. DIME Podcast aus der Deutschen Fundraising und Nonprofit Zena

Sprecher 2 Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen zur fünften Folge des Fundraising Radios. Ich habe hier zwei Kollegen im Äther, die jetzt die ganze Zeit versuchen, mich mit Skype-Geräuschen von dieser Moderation abzuhalten, womit schon klar ist, dass ich schon klar ist, dass diese Folge nicht unbedingt sehr akademisch hilfreich wird, sondern eher möglicherweise auch endet in Lockeren Beschimpfung aus dem Ruhrgebiet nach Berlin. Ihr müsst jetzt was sagen.

Sprecher 3 Ich bin nicht Berlin, ich habe mich nicht angesprochen.

Sprecher 2 Brandenburg! Brandenburg! Also, wir haben zwei Menschen in der Leitung. Der eine hat Tag gesagt, das ist der Jörg, der ist in Berlin.

Sprecher 4 Moin Moin.

Sprecher 2 Und wir haben den Jona, der ist in Brandenburg.

Sprecher 4 Hallo.

Sprecher 2 Sehr schön. Der erste Podcast mit drei Personen. Wer diese drei Personen sind, kriegen wir gleich noch mit. Grund für dieses spontane Dreier-Meeting ist, dass wir auf sozialmarketing. de im Laufe der letzten Woche doch einige Beiträge gepostet haben zum Thema Relaunch, und wir dann festgestellt haben, dass das Thema Relaunch doch irgendwie nahezu jede gemeinnützige Organisation beschäftigt, entweder weil man ihn gerade abgeschlossen hat oder aber weil man ihn davor hat. Und dann haben Wir uns verabredet. Wir reden einfach mal darüber, über diese Texte, die wir veröffentlicht haben und über das Thema Reunge an sich, weil nämlich der Jona Brandenburg jetzt nochmal eine Meinung reingehorn hat und gesagt hat, jeder Reunge ist eigentlich erstmal ein Fehler an sich. Und da möchten wir uns die Zeit nehmen und das Ganze ein bisschen ausdiskutieren. Wer ist wir? In Berlin ist der Jörg, den Jörg kennt ihr. Schon vom letzten Podcast, den wir aufgenommen haben, zum Thema Stand des Online-Fundraisings in Deutschland. Jörg Reschke, wer bist denn du und was machst denn du?

Sprecher 4 Ja, ich bin Jörg. Ich hoffe seit einigen Jahren in der Fundraising-Szene rum, immer dann, wenn es um Digitales geht. Ich leite auch die entsprechende Fachgruppe im Fundraising-Verband und habe ganz viel Spaß mit euch beiden. Und mit Katja, Katrin, mit Thilo und mit Jan zu bloggen auf sozialmarketing.

Sprecher 2 de. Schön gesagt, schön gesprochen. Letztendlich kennt man dich einfach, wenn man im Fundraising unterwegs ist. Du schreibst viel, du publizierst viel und bist immer auch auf allen möglichen Veranstaltungen. Schön, dass du auch heute hier bist. Brandenburg Jona, wer bist denn du?

Sprecher 3 Ich bin Jona, am schönen Berliner Stadtrand, im schönen Brandenburg. Und auch ich berate gemeinnützige Organisationen im Online-Marketing und da eben mit einem Schwerpunkt im Online-Fundraising. mit einem zweiten Schwerpunkt beim Thema Social Media und damit zusammenhängt dann eben sehr schnell in der Begleitung von ReLounge-Prozessen, weil das häufig der Moment ist, in dem eine Organisation dann eben den ganzen Korb aufmacht und sich um Online-Strategie, Online-Fundraising-Strategie und all das Gedanken macht.

Sprecher 2 Ich habe dich jetzt nur unter Jona vorgestellt. Wenn man dich finden will, findet man dich unter dem gesamten Namen Jonah Höllle. Ich kann euch gar nicht sitzen, deswegen habe ich immer nur den Vornamen im Kopf. Furchtbar. Ja, sehr schön. Wir haben uns gerade im Vorgeplänkel überlegt, wie gehen wir denn eigentlich vor und was, was machen wir eigentlich? Und der ursprüngliche Text auf sozialmarketing. de war ja, ähm, zu sagen, wie finde ich eigentlich die richtige Agentur? Und auch das war bei mir persönlich nur ein ein Abfallprodukt aus einem Kundenauftrag, sage ich mal, weil der Kunde nämlich wissen wollte, wie finde ich denn jetzt die richtige Agentur? Und dann habe ich gesagt, dann schreibe ich es mal so zusammen. Dass es letztendlich jeder versteht. Und dann kam Jörg hinterher eben und hat auch nochmal geschrieben, worauf muss man eigentlich achten. Und dann kamst du, Jona, und deswegen fangen wir vielleicht damit einfach mal an und hast gesagt, ein Relaunch einer Website, einer gemeinnützigen Organisation ist eigentlich erstmal primär ein Fehler. Wie meinst du das?

Sprecher 3 Naja, also ein ReLounge beinhaltet für die meisten Organisationen erstmal eine Veränderung vom Design, eine Veränderung von der Technik, also in dem Content Management System und eine Veränderung der Informationsstruktur. pur, also der URLs, der Inhalte, der Seiten, die da drin sind. Und dass wenn man das alles drei gemeinsam anfasst, dann heißt das eigentlich, dass man die letzten Jahre naja, vielleicht geschlafen hat oder zumindest die Seite nicht so kontinuierlich weiterentwickelt hat, wie man das hätte machen können. Der große Vorteil einer Website ist ja eben gerade gegenüber von Printprodukten, dass man sie kontinuierlich ändern kann, dass man sich Bereich für Bereich vornehmen kann, neu strukturieren kann, dass man das Design mal in Anführungszeichen schnell anpassen kann. um es zum Beispiel mobilfähiger zu machen, dass man also eigentlich eine Webseite weiterentwickelt. Und dann das alles auf einmal zu machen, ist ein Kraftakt. der aus meiner Sicht eigentlich nicht notwendig wäre. Auch wenn ich natürlich verstehe, das sind ja der Struktur in der Organisation sowas normalerweise planen, das sich dann doch eignet, wieder gemeinsam zu machen, weil man dafür dann einfach einmal zeitliche und finanzielle Ressourcen bereitstellen kann und sich eben auch innerhalb der Organisation mal darauf einigen kann, jetzt machen wir das, jetzt stemmen wir diesen Kraftakt, leider dann mit der Folge, dass häufig nach dem Relaunch dann erstmal wieder nicht weit gemacht wird, weil dann hatte man ja schon die ganze Arbeit und jetzt muss da dann wieder der Alltag kommen und jetzt müssen wieder die normalen Aufgaben abgearbeitet werden. Und deshalb bleiben viele Relaunch dann irgendwo Bei zwei Drittel, drei Viertel stecken.

Sprecher 2 Das heißt, ich müsste mir das eigentlich eher so vorstellen, vielleicht ein zu abstrakter Vergleich, aber wie so ein Flugzeug, was nach einer gewissen Zeit nach relativ Kurzen Intervallen immer wieder in den Hangar muss und dann eigentlich nach fünf Jahren an dem Flugzeug kein Teil mehr gleich ist, weil alles ausgetauscht und optimiert und verbessert wurde, aber letztendlich immer noch dasselbe Flugzeug vor allem steht.

Sprecher 4 Das wäre der Optimalfall. Alles außer den Links, bitte.

Sprecher 2 Definitiv. Der Alltag ist ein anderer, oder? Welche Erfahrungen macht ihr mit gemeinnützigen Organisationen? Wie läuft es denn tatsächlich in echt ab, Jörg?

Sprecher 4 Ähm, ich glaube, Jona hat noch mehr Relaunches betreut als ich, aber die allein die Wahrnehmung teile ich total, dass die meisten Organisationen sich alle Fünf, manche vielleicht alle drei Jahre dazu aufraffen, so jetzt müssen wir mal was machen und dann machen sie ganz viel. Aber diese die Haltung, unsere Website ist beta und ist einfach nur Ausgangslage für Hypothesen. Das wüsste ich jetzt spontan eigentlich keine Organisation, die diese Haltung total verinnerlicht hat. Es gibt immer wieder Personen, aber die sind dann halt ins Organisationsgefüge so eingebunden, dass sie nicht eine Webseite ständig weiterentwickeln können. Also beschreibt Jona so ein bisschen das das Ideal aber In der Praxis ist mir das Ideal noch nicht als Gesamtorganisation begegnet. Junga, wer sind deine eaten Champions dabei? Ja, wenn ich die hätte.

Sprecher 3 Im kommerziellen Bereich gibt es das natürlich. Also das bekannteste Beispiel ist Amazon. de die jetzt nicht gerade die wunderschönste Seite haben. Nee, aber sie funktioniert. Aber eine der bestgetesteten Seiten und die noch nie so einen großen Relaunch gemacht haben, weil im kommerziellen Bereich kann man sich das gar nicht erlauben. Um dass die Leute auf einmal vor der Seite stehen und nicht mehr wissen, wo sie denn jetzt was finden, wie sie denn jetzt was machen.

Sprecher 2 Wikipedia, selbe Nummer. Also wenn die Wikipedia relaunchen würde und uns mal irgendwie auf 2016 bringen würde von der Optik, da hätten sie keine Rakteure mehr.

Sprecher 3 Ja, da hätte ich natürlich gerne die kleinen Schritte dann doch häufiger abpasst. Nein, aber Wikipedia ist ein gutes Beispiel, also auch die Kollegen aus dem Fundraising da, die haben einen großen Vorteil, den die meisten Organisationen nicht haben, und das ist die Technik in-house zu haben. Weil wenn wir an einen kontinuierlichen Relaunch denken, beziehungsweise an eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Seite, dann ist das, wenn mal so das klassische Agentur-NGO-Verhältnis hat, alleine schon der Kraus, weil ich ja dann nicht sagen kann, ich mache jetzt hier das große Lastenheft. Mache jetzt eine Ausschreibung, ich suche mir die Agentur, die setzt das dann auch wieder in einem Kraftakt von einem halben Jahr vielleicht um und dann bin ich erstmal fertig. sondern das würde ja auch bedeuten, dass ich eine Agentur, Organisationsbeziehung brauche, die wirklich kontinuierlich ist. Und das ist sowohl… In dieser Beziehung schwierig, als natürlich auch in der Budgetierung schwierig. Und deshalb ist der Normalfall aus meiner Erfahrung wirklich, also der normale Optimalfall, man setzt sich hin, überarbeitet die eigene Online-Strategie, entwickelt daraus. Ein Lastenheft schreibt das Ganze aus, lässt sich von der Agentur ein Pflichtenheft erstellen, setzt das Ganze technisch um, setzt das Ganze inhaltlich um, macht irgendwann Klick. Die Seite sieht auf einmal anders aus und wenn mal alles richtig gemacht hat, passiert dann auch nicht so viel und wenn mal alles falsch gemacht hat, und da kenne ich leider mehr Beispiele. Dann gibt es erstmal einen Einbruch der Besucherzahlen, weil eben die ganzen Verlinkungen nicht mehr funktionieren, weil unheimlich viele Leute auf so einer 404-Fehler-Seite landen und das natürlich auch von der Suchmaschine. Festgestellt wird und dann durchaus einfach mal einige, durchaus auch wichtige Seiten nicht mehr auffindbar sind.

Sprecher 2 Gut gebrüllt, Löwe. Also dann setzt du ja, sagen wir mal schon eine gewisse minimale oder auch mittlere Digitalkompetenz voraus, so dass man sich genau diese Fragen letztendlich stellt. In meinem Alltag ist es so, dass die, dass die Organisationen schon daran scheitern, ein Lastenheft zu entwickeln oder aber auch die Angebote, die dann reinkommen, tatsächlich miteinander vergleichbar zu machen. Also es kommen Angebote rein und da stehen unterschiedliche Summen drauf, da stehen unterschiedliche Positionen drauf, aber die müssen erstmal in eine Synopse gebracht werden, um überhaupt irgendwie mal Ja, sagen zu können, wovon reden die denn eigentlich? Von welchen Dingen. Und mein Alltag ist, und das wäre auch meine nächste Frage, wie ihr mit sowas umgeht, oder habt ihr dieselben, habt ihr dieselben Fragen, kommt ein Anruf, wir brauchen einen Reunch, was kostet das? So. Jörg lacht schon. Es kommt dir bekannt vor.

Sprecher 4 Tatsächlich, ja.

Sprecher 2 Und dann?

Sprecher 4 Wir wollen gerade einen Antrag stellen. Wie viel sollen wir denn da reinschreiben?

Sprecher 2 Ja, auch gut. Der Vorstand muss Mittel genehmigen, hatte ich jetzt auch.

Sprecher 3 Also, ich habe ehrlich gesagt das große Glück, diesen Anruf noch nicht bekommen zu haben. Zum einen, weil ich eben keine Agentur bin, das heißt ja auch nicht für diese Umsetzung zuständig bin. Das heißt, bei mir ist es eher der Fall, im Ob Im Normalfall melden sich die Leute und sagen, wir wollen das mal machen. Wie ist denn der Prozess? Wie ist denn der strategische Prozess vor allem? Oder, und das kommt allerdings öfter mal vor, wir haben da so einen V-Lounge hinter uns und sind nicht so zufrieden mit dem Ergebnis. Was machen wir denn jetzt? Und das ist teilweise traurig, und das fängt wirklich bei kleinen Organisationen an. hatte ich gerade letzte Woche eine, die dann weitgehend ehrenamtlich arbeiten und jetzt auch keine große Seite. Also wir haben dann irgendwie 20, 30 Inhaltsseiten haben dann aber. immerhin 2000 Euro für einen lokalen Entwickler ausgegeben von der Agentur vor Ort. Und naja, die Seite sieht jetzt Mir geht es nicht ums Design, das ist mir total egal. Aber die Seite ist so, dass ich sie in zwei Stunden auch hätte machen können. Und ich bin kein Entwickler und ich mache sowas auch nicht. Und das gibt’s In dieser kleinen Form und das gibt es aber auch in der großen Form, aus meiner Erfahrung besonders häufig bei sozialen Trägern und am allerhäufigsten bei sozialen Trägern kirchlicher Herkunft. dann die Agenturauswahl eben nicht in diesem Prozess stattgefunden hat, also Strategieentwicklung, Lastenheftentwicklung, Pflichtenheft und so weiter und so fort, sondern die Agenturauswahl halt danach stattfindet, welche Agentur ist beim Bistum, beim was weiß ich was, ähm, besonders beliebt, somit hat man vielleicht irgendwie einen Rahmenvertrag und dann wird das genommen und dann stellt man fest, dass die Agentur eben im Jahre 2015, 2016 Die Seite nicht auf mobil optimiert, die Seite nicht auf Suchmaschinen optimiert, die Seite nicht auf Kunden optimiert, sondern Die Seite eben aussieht, als hätte man ein Standard-Sheme, also ein Standard-Layout genommen, hätte da ein paar Inhalte reingemacht, hätte auf veröffentlichen geklickt. Und ich denke dann immer, oh ja, das ist ganz okay. Also für Das wäre für eine kleine Organisation in Ordnung und dann frage ich, was habt ihr denn bezahlt? Und wenn die Zahl dann aber irgendwie kein ganz kleiner fünfstelliger Bereich ist, dann Öffnet sich meine Kinnlade dann doch manchmal.

Sprecher 4 Ja, wobei das ist ja, also die Umsetzung ist ja nur ein Teil dessen, was ich budgetieren muss. Ich muss ja dann auch nochmal überlegen, wie viel Projektmanagement muss ich dabei intern irgendwie einrechnen, zeitlich. Das kostet ja auch. Und vor allem, du gehst jetzt immer davon aus, da ist einer, der kann dann das Pflichtenheft, Lastenheft erstellen. Aber davor ist ja auch nochmal ein riesiger Prozess in der Organisation, was eigentlich alles vorbereitet werden müsste. Also allein da steckt ja auch noch mal ganz viel Kompetenz, Organisationsentwicklung, Klärungsbedarf, was auch nicht jede Organisation Immer gut alleine hinbekommt. Also, wenn wir jetzt nochmal überlegen, so dieses Redesign, Relaunch, wann machen das Organisationen, es gibt ja doch ständig Entwicklungen, die jetzt Das könnte man einfach mal so als Redesign bezeichnen in einer Organisation, ist es aber nicht, ne? Dieser ständige Wettstreit zwischen Den der Projektarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und dem Fundraising, was denn jetzt wie prominent auf der Staatsseite abgebildet sein soll. Das verändert sich ja tatsächlich ständig. Wir haben hier eine Kampagne, das müsste jetzt mal größer und da ein paar kleine Veränderungen. Und das ist ja nie so ganz austariert, sondern so ein ständiges Hin und

Sprecher 2 Also mir fallen da zwei Sachen zu ein. Das gebe ich dir auch völlig recht. Oh mein Gott, wir haben gar keinen Dissens bislang. Also gebe ich dir völlig recht. Ich krieg die Anfragen und dann musste der Relaunch irgendwie innerhalb von acht Wochen durchgezogen werden. Also wir reden jetzt hier nicht vom Tierschutzverein, sondern vom kleinen vor Ort, sondern wirklich auch von von größeren oder mittleren diakonischen Trägern. Und wenn man sagt, naja, ich rechne immer erst mit einer Faustregel ein Jahr Und sage, wie soll das denn alles sein? Ich sage, ja, das liegt dann auch in der Regel, die zeitliche Strecke liegt nicht an der Unfähigkeit der Dienstleister oder der Agenturen. Die könnten, wenn sie wollen, könnten die innerhalb von einem Sprint. Je nachdem, was das Budget so hergibt, könnten die eine Menge reißen. . Aber es liegt letztendlich intern an den internen Prozessen. Und dann machen wir ein Projektmanagement auf und dann tragen wir mal grobe Zeiten ein, und dann kommen die Sommerferien dazu und dann kommt der Urlaub dazu. Und dann bist du dann doch immer wieder bei einem Ja. Und das Zweite, was du gerade gesagt hast, da ist mir jetzt ein Fall bekannt. Da läuft der Reunge jetzt wirklich schon Ich sage jetzt mal nicht wie lange, aber wirklich über fünf Jahre. Das ist kein Witz. Der Prozess, ja, das ist. So wirklich über fünf Jahre. Und da sind auch mittlerweile drei Agenturen durchgejagt. Und jetzt haben sie aber einen guten Weg gefunden, auch mit einem externen, mit einem externen Koordinierer, der jetzt nicht ich bin, so und die haben wirklich sich ganz konkret und stringent An einer speziellen, für diesen Fall sehr speziellen Zielgruppe orientiert, was sich dann auch im Design und in der Optik widerspiegelt. Ich habe einen Showcase gesehen, jetzt Schon keinen aktuellen mehr. Dieser Showcase war von der Gestaltung her sehr gewöhnungsbedürftig, aber war aus meiner Sicht im Bereich der Zielgruppe, war der super. Also es ging auch um leichte Sprache, also es geht auch um Menschen mit einer leichten Behinderung und so, das war schon gut. Das Ding stand mehr oder weniger vor dem Restart, also der Button Sollte schon längst gedrückt werden, eigentlich glaube ich schon vor einem Jahr sollte der schon gedruckt werden. Und dann ging es dann wirklich in die Endabnahme, in die interne Endabnahme bei bestimmten Verantwortlichen und zack. Und schon war die Geschichte wieder in der Schleife drin, dass der eigene Arbeitsbereich nämlich viel zu geringschätzend oder zu geringwertig dargestellt worden ist. Allerdings hat dieser Arbeitsbereich aus Sicht der Zielgruppe überhaupt keine Bedeutung, da aber die interne Politik so wichtig ist von dieser entsprechenden Person. Ist die Sache jetzt wieder in der Schleife und wird wieder geguckt und das wird jetzt, da wird es einfach verwässert und es wird verschlimmbessert. Und das ist natürlich für so einen Prozess, der sowieso schon über Jahre geht, einfach der Tod im Topf.

Sprecher 4 Ja, das ist genau das, was wir bei den Mythen meinten. Dieses, eine Webseite müsste alle zufriedenstellen. Nein, muss sie nicht. Wenn ich eine klare Zielsetzung habe oder eine Zielgruppe habe, dann muss es die zufriedenstellen, auf das Ziel einzahlen und nicht auf die anderen, das andere Dutzend Ziele, das wir auch noch irgendwie verfolgen.

Sprecher 2 Ich glaube, der Satz, ich weiß nicht, ob der Satz von euch oder war das Jonas Satz oder war das der von Kai Wiechmann im Rahmen der Ausbildung, Referent Online-Fundraising an der Fundraising-Akademie. Das wäre nochmal, ich glaube, das war Jona, aber bitte, wenn du es nicht warst, dann schauen. Niemand besucht ihre Website.

Sprecher 3 Genau, das kann von mir kommen.

Sprecher 2 Also gehen Sie davon aus, niemand besucht Ihre Website. Es sei denn, Sie beweisen es mir, dass es anders ist, indem Sie mir nämlich Ihre Zahlen vorlegen. Also niemand besucht Ihre Website außer Sie selbst. So, ja. Und das wird dadurch nochmal deutlich. Also diese Veränderung hinsichtlich wirklich der kompletten der kompletten Orientierung am Nutzer, das kriegst du in die Köppe nicht rein. Ich weiß nicht. Also ich scheitere da auch regelmäßig dran, muss ich ganz ehrlich sagen. Mythen.

Sprecher 3 Ja, also aber da sind wir, sag ich ja auch mal, noch in einer relativ luxuriösen Situation. Weil in dem Moment, wo jemand Externes gefragt wird, der nicht Umsetzer ist, ist die Organisation eigentlich schon mal Relativ weit. Weil in dem Moment ist schon mal ein Verständnis dafür da, dass es einen Unterschied in der strategischen Entwicklung und in der technischen Entwicklung gibt. Und deshalb finde ich, dass die schlimmsten Beispiele auf jeden Fall nicht bei mir landen. Naja, weil also in dem Moment, wo man sagt, okay, wir. Wir lassen uns jetzt erstmal beraten, beziehungsweise, ist egal ob intern oder extern, aber wir machen erstmal diese strategischen Fragestellungen, was wollen wir damit erreichen… Bis hin dann auch wirklich, was sind die Module, wie flexibel wollen wir sein, wie lang wollen wir damit arbeiten, bevor es dann zur Agenturauswahl geht, das finde ich schon mal fast grundpositiv. Und ja, was dann weiter damit passiert, ist eine andere Frage. Also da gibt es eben beide Die Fälle, dass du sagst, es dauert ewig und wenn man sagt, das hat jetzt irgendwie fünf Jahre in der Pipeline, vor fünf Jahren hat man sich über manche technische Dinge einfach noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Und so kommen ja dann so Webseiten zustande, die 2016 noch nicht mobil optimiert sind. Klar, wenn ich vor fünf Jahren mit der Planung angefangen habe. Vor fünf Jahren habe ich entschieden. Auch mobil ist jetzt gerade bei 2-3 Prozent. Das lohnt sich noch nicht. Da jetzt irgendwie nochmal 10% mehr Zeit reinzustecken. Aber Jörg, sind wir irgendwo bei 30%?

Sprecher 2 Jörg, wie beantwortest du denn die Frage, wenn man dir anruft und sagt, was kostet mich denn ein Reunch?

Sprecher 4 Sag ich zwischen 200 und 45. 000 Euro. Und das ist jetzt, das bezeichnet dann nur die Agenturkosten für die Umsetzung. Und ähm Vor allem kostet es erstmal ganz viel Zeit und Energie intern, sich überhaupt erstmal einen Kopf zu machen. Wo wollen wir hin? Wozu nutzen wir die Internetseite und zu gucken? Was können wir denn aus der Performance der bisherigen Internetseite eigentlich lesen? Mal so richtig in die Daten reinschauen und analysieren und mal so eine Nutzerbefragung machen. Also Die meisten, nein nicht die meisten, ich glaube tatsächlich doch, die, die bei mir landen, Standard ist zu sagen, unsere Webseite funktioniert nicht so richtig, wir sind da nicht so ganz zufrieden. Und wir glauben also und sagen, das liegt da und daran.

Sprecher 2 Können die das denn benennen, schon konkret, woran es liegt?

Sprecher 4 Teilweise, aber es ist halt total, es sind ich also Immer auch subjektive Einschätzungen involviert, wenn es nicht gar nur subjektive Einschätzungen sind Und eigentlich müsste man halt hingehen und gucken, was sagen mir die Daten, wie kann ich denn das, was also ist mein Bauchgefühl ist eine Hypothese und die muss ich dann gucken, ob ich die belegen oder widerlegen kann, indem ich Analyse mache. Also das Und das ist halt so eine Denkhaltung oder Vorgehensweise, die man dann auch erstmal ins Gespräch reinbringen muss, der dann auch den den Weg daran öffne, zu sagen, okay, ja, es reicht nicht zu sagen, jetzt hier Agentur, mach mal einen Relaunch, sondern dass dieser ganze Prozess davor auch ins Bewusstsein kommt.

Sprecher 2 Über unserem parallel laufenden Chat will Herr Hölderle etwas sagen. Er hebt die digitale, textlich geschriebene Hand. Ich möchte so rein und dann nochmal.

Sprecher 3 Nee, nee, ich finde bloß das Thema Kosten, also unabhängig jetzt vom Prozedere. Eine unheimlich schwere Antwort. Also weil wenn Jörg sagt, 45. 000, das ist nach oben ja durchaus toppbar. Aber definitiv. Ich würde die Frage immer versuchen, eben, ähnlich wie Jörg das gerade gesagt hat, von diesen Kosten hin zu den Ressourcen. zu schieben. Weil wenn man in der Lage ist, intern selber gut herauszufinden, was man will, was man macht, wenn man selber ein halbwegs technisches Verständnis hat, so eine Website Dadurch, dass wir jetzt mittlerweile mit teilweise kostenlosen Content Management-Systemen zu tun haben und auch mit vielen schon relativ gut vorgegebenen Layouts lässt sich das Auch günstig machen. Und natürlich, je mehr Besonderheiten man haben will, je mehr eigene Datenbanken, je mehr Pixel-Layouts, die eins da eins vorgegeben sind von den Gralshütern des Corporate Designs, desto teurer wird das irgendwann. Aber das jetzt auf reine Kosten zu reduzieren, bedeutet häufig eben. Dass dieser Anspruch da ist, zu sagen, ähm, wir wollen ein ReLounch und das als Gesamtausschreibungstext zu haben, um das dann an der Agentur zu geben. Und das ist auf jeden Fall schwierig. Das heißt aber.

Sprecher 2 Jaka, ja, mach Jörka, mach du mal.

Sprecher 4 Und auch die Kosten, das ist ja dann immer nur erstmal die Benennung für Erstellung. Eigentlich muss es ja daran gehen, dass sie sich jedes Jahr ein Budget einplanen, um Veränderungen einer Webseite in Auftrag geben zu können, weil sie ein neues Plugin haben wollen, das auf ihre Bedürfnisse Angepasst werden soll, weil sie nochmal irgendwie Design machen wollen, weil sie Hypothesen aufstellen und die testen wollen. Also eigentlich müssten sie ja jedes Jahr Geld für Website-Entwicklung einstellen.

Sprecher 3 Oder Ressourcen. Ich meine bloß, dass das eben für eine kleine Organisation, die weitgehend ehrenamtlich arbeitet, ist das eben auch möglich zu sagen, so wir nehmen uns jetzt ein Jimdo, Squarespace. was weiß ich, was, Paket, also was, wo man mit der Technik überhaupt nichts zu tun hat, wo man komplett ohne Agentur auskommt und sich dann einfach wirklich damit beschäftigen kann, die perfekten Inhalte für diese Zielgruppe zu haben. Und natürlich lässt sich dann nicht an jeder kleinen Stellschraube schrauben, an der ich auch gerne schrauben würde, aber dann kommt man damit schon mal relativ weit. Und das ist natürlich nichts für eine große Organisation, die sagt, ich möchte eben hier noch ein extra Add-on haben, hier noch was Besonderes haben. Aber damit kann man schon mal arbeiten. Und die aus meiner Sicht traurige Entwicklung ist halt, dass es sehr, sehr häufig bei einem ReLounge dann unheimlich viel um Design geht, unheimlich viel um Grafik. Naja, da kann jeder mitreden, das kann man in schönen, bunten A3 aus. drucken auf Tische legen und alle können rundherum gehen und alle können sagen, ja, das geht aber ja gar nicht und das Logo und die Farbe.

Sprecher 2 Es ist nicht furchtbar, wenn du dir jahrelang Gedanken machst zu einem Relaunch, das hatte ich jetzt wieder, ja. Du machst Machst dir wirklich Gedanken, du machst das Ding, optimierst das Ding im SEO-Bereich. Und die allererste Reaktion, die du von den Verantwortlichen kriegst, ist, sieht schön aus.

Sprecher 3 Ja, aber so ist das, weil das kann jeder verstehen. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich zu Grafik einfach gar nichts mehr sage. Sondern mich wirklich versuche, auf Funktionen zu beschäftigen. Das heißt, wenn ich was über Grafik sage, dann sage ich meistens, der Button ist nicht ID. Aber Das war es auch, weil die Funktion letzten Endes wichtig ist. Und deshalb kann es aber eben in den Kosten. dann auch zu ganz, ganz unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Weil wenn ich mich jetzt hinsetze und am schlimmsten in Photoshop ein 1 zu 1 Layout für meine Website mache und dann zur Agentur gehe, Und sage, setz das mal bitte um. Oder noch schlimmer, der Agentur die freie Wahl gibt, mal mir mal was Perfektes auf und setz das dann um. Dann ist das eben was ganz anderes, als wenn ich sage, ich will die und die Funktionen in der und der und der Möglichkeit haben, was gibt es denn da vielleicht schon an vorgefertigten Layouts? Was gibt es denn da schon an Elementen? Die modernen Content Management-Systeme sind alle so modular aufgebaut, dass es dann sein kann, da jetzt einfach mal noch einen Kalender hinzuzufügen oder einfach mal noch eine Funktion hinzuzufügen. Das kann halt häufig nur eine halbe Stunde Arbeit sein. Während wenn man dann sagt, ich hätte gern die Funktion, dass die genau so und so funktioniert, dann muss man es von vorne neu programmieren und dann können da auf einmal zehn Mann-Tage bei rauskommen. Das heißt, wir haben in dem Fall dann wirklich ein klassisches Dienstleister-Dilemma, dass wir nicht so genau wissen, wie das mit dieser Umsetzung funktioniert und auf der anderen Seite die Agentur nicht so genau weiß, wie anstrengend die Organisation sein wird und deshalb nie das kostengünstigste Angebot bei rumkommt.

Sprecher 2 Ja, dem habe ich jetzt erstmal nicht hinzuzufügen. Es passt. Also ich würde gerne mal wirklich mal einen inhaltlichen Cut machen, einfach mal in die Praxis rein. Wie gehe ich es denn jetzt an? Also wir haben jetzt festgestellt, wir haben es nicht in den letzten Jahren geschafft, Stück für Stück immer anzupassen und wir haben es nicht geschafft, regelmäßig up to date zu bleiben, und außerdem haben wir ein neues CD und die Fotossprache ist sowieso ganz furchtbar, der Claim ist auch ganz neu und jetzt brauchen wir tatsächlich eine neue Website. Also das lässt sich auch nicht mehr drehen. Wie geht’s denn dann los, Jörg?

Sprecher 4 Na, zuerst gucke ich irgendwie, kann ich mir den Hut aufsetzen und mir die Ressourcen dafür schaffen? Und dann würde ich, also innerhalb der Organisation. Und dann würde ich mir Verbündete in den anderen Abteilungen suchen. Also möglichst die digital affinen, mit denen man, also die ein ähnliches Verständnis von online haben. um dann zu gucken, verschiedene Impulse zu setzen, damit der Bedarf, wir brauchen eine Webseite, wir müssen dafür auch Zeitliche und finanzielle Ressourcen bereitstellen, tatsächlich aus mehreren Ecken getragen wird. Also erstmal dieser ganze mikropolitische Vorbau, sag ich mal.

Sprecher 2 Neues Wort gelernt. Mikropolitischer Vorbau. Geil. Okay, aber wir müssen mal ganz ehrlich, boah, ey. Wir wissen, was du meinst.

Sprecher 4 Ist ja echt erstmal Mikropolitik. Und ich kann halt nicht sagen, hier, wir müssen jetzt ReLunge machen, sondern muss dafür gucken, dass, wenn ich das sage, da auch fünf Leute sagen, ja, ja, hat er recht. Dann kann ich auch irgendwie Zeit und Ressourcen bereitstellen. Und ich hatte jetzt letztens eine Organisation, die haben das echt gemacht. Da haben wir einen Start-Workshop gemacht und die kamen zu acht.

Sprecher 2 Da war ich echt baff.

Sprecher 4 Zu Acht, um zu legen, wie gehen wir jetzt vor für einen ReLunch, die halt echt von der Organisation das Scope bekommen haben, ja, ist wichtig Wir wissen noch nicht wie, wir wissen noch nicht wohin, aber es ist gut, dass ihr euch zusammensetzt und da überlegt, wie er vorgeht und dann tatsächlich aus den relevanten Abteilungen oder Referaten Leute da waren. Und das ist schon mal, also. Die Situation so weit zu bringen, so einen Start-Workshop machen zu können und sich zu überlegen, okay, wie gehen wir jetzt die nächsten Monate vor? Und erstmal ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, was notwendig ist für einen Relaunch. Also genau das, was wir jetzt gerade im Podcast uns Hier überlegen.

Sprecher 2 Bist du denn jetzt da momentan mehr auf der technischen Seite oder bist du da auch schon auf der auf der eigentlichen, sagen wir, inhaltlichen Seite in Richtung Zielsetzung, Zielgruppe, Ansprache? Kontakte oder bist du da erstmal bei dem ganzen Operativen innerhalb der Organisation? Wer kümmert sich um Ausschreibung, wer kümmert sich um Budgetfreigabe und so weiter?

Sprecher 4 Noch eine andere Ebene. Ich bin in dem Fall jetzt erstmal auf der methodischen Ebene. Das heißt, ich zeige Ihnen, mit welchen Methoden Sie vorgehen können. sie jetzt so ein Projektmanagement so ein bisschen golfen, da ist aufzubauen, dass man da jetzt einen zeitlichen Plan hat, was bis wann gemacht werden soll. Und bin eher, also das, das. War wichtig, um dieses Grundsetting aufzubauen und die wollen den Weg auch jetzt so gehen. Und das sollen die auch ruhig alleine gehen, weil sie, also das ist den, also die Die sind so geil aufgestellt, dass sie das von den verschiedenen Abteilungen die Rückendeckung haben. Das kriegen die auch erstmal intern hin und brauchen mich dann, wenn, dann eher als Backup, um nochmal Dinge abzusichern. Oder haben mich jetzt nochmal, dass ich auf die Webseite, auf die aktuelle Webseite draufschaue und Datenanalyse mache mit einem externen Blick. Nicht, weil Sie es nicht selber auch machen, sondern weil Sie nochmal das gespiegelt bekommen wollen von jemandem, der nicht drinsteckt. Und genau, also insofern die begeben sich jetzt auf die inhaltliche und konzeptionelle Ebene. Und erst wenn sie so weit sind, geht es dann mit Lastenheft und Co. Weiter, wobei, auch das finde ich genial, sie halt jetzt schon die Agentur, ähnlich wie du es beschrieben hast, manchmal haben sie halt ihre Hausagentur, in dem Fall auch, die schon am Anfang mit am Tisch sitzt.

Sprecher 2 Okay.

Sprecher 4 Und auch aktiv quasi die eigene Arbeit hinterfragt und hinterfragen lässt.

Sprecher 2 wenn die gar nicht die Fähigkeiten mehr haben, das zum Beispiel in SEO 2016 denken zu können. Also weil sie damals früher schön aus dem Grafikbereich kommen und schöne Logos machen können und auch Farb Paletten anpassen können, aber diese ganzen technischen Geschichten 2016 eben nicht mehr haben, aber die Agentur trotzdem gesetzt ist. Das wird natürlich dann zu einem Konflikt führen.

Sprecher 4 Ja, wobei ich den Eindruck habe, und da müssen wir ja darauf aufpassen, dass es aus sich auch so entwickelt, dass das schon sagt, wo seine Grenzen sind.

Sprecher 3 Okay, aber lasst mal zurück von diesem einen Special Case zum Allgemeinen kommen. Das heißt, wir haben das methodische Setup und dann. kommt als nächstes sozusagen das strategische Setup. Also Jörg hat gerade gesagt, einmal Analyse, was haben wir denn bisher. Das kann ja, wenn man dann schon so ein tolles Team von acht Leuten da hat. Ist da ja schon viel drin, sonst muss man nochmal in die Organisation reinfragen, was es denn so gibt, und dann muss es ein Update oder eine neue Online-Strategie geben. Das ist der zweite Schritt.

Sprecher 2 Nur.

Sprecher 4 Zielsetzungen festlegen, absolut. Und wenn du dann feststellst, irgendwie Mission-Statement, ja, aber was denn konkret, was bedeutet das für die Webseite? Das setzt halt auch so Gedankenprozesse erstmal in Gang.

Sprecher 3 Genau. Und der dritte Schritt wäre dann ein Runterbrechen auf ein bisschen technischere Anforderungen, die dann eben in einem Lastenheft münden. Das heißt wirklich, welche, ich versuche so eine Website immer nicht in Seiten, sondern in Modulen zu denken, also welche Module brauchen wir, welche in Anführungszeichen Features brauchen wir, um daraus dann eben Das ist immer dasselbe, egal ob intern oder extern. Daraus sind dann, ich nenne es Lastenheft, viele nennen es auch einfach Ausschreibungstext, was auch immer, also ein Anforderungsprofil an die Agentur zu geben, mit der die Agentur dann eben auch Und das ist der wichtige Part, versuchen kann abzuschätzen, wie viel Aufwand das ist. Ja.

Sprecher 2 Könnte, gibt es für euch nur aus eurer Sicht eine Faustformel, wie hoch so ein Aufwand definiert werden kann, wie man den planen kann?

Sprecher 3 Was meinst du mit wie hoch?

Sprecher 2 Nein, also tatsächlich auch wie lang zum Beispiel so ein Prozess dauert. Also gerade in dieser ersten Phase, wenn du dich ein bisschen sortierst und auch Ziele festlegst und dann auch ein Projektmanagement machst, dann zu gucken, ist das eine Sache jetzt von drei Wochen, Klammer auf, eher nicht, Klammer zu. Reden wir von einem halben Jahr, reden wir von einem Jahr? Gibt es aber vor euch irgendwie, habt ihr irgendwelche Faustregeln, irgendwelche Erfahrungswerte, wie ihr damit umgeht?

Sprecher 3 Nee, das ist wirklich sehr abhängig von der Organisation. Also wenn man eine Organisation hat, die an sich schon nicht so komplex ist. Also weil sie eben in dieser Zielvorgabe es nicht so schwer hat, weil es ganz klar ist, dann geht es schneller. das letztes Jahr mit einer sehr, sehr guten Organisation, die einfach gut auf diesen WLAN vorbereitet waren, die gar nicht so aus der technischen Ebene kamen, aber die einfach wussten, wir wollen das jetzt, wir wollen das und das erreichen und die sich auch ein sehr ambitioniertes zeitliches Ziel gesetzt hatten. Nämlich insgesamt wollten sie vom Start des Strategie-Workshops ein halbes Jahr später den Relaunch-Button gedrückt haben. Großartig. Wo ich sie erst verrückt erklärt habe, aber sie haben es geschafft.

Sprecher 2 Okay.

Sprecher 3 Und da war das wirklich Strategie-Workshop, danach Ausformulierung der Strategie, das kam dann aber auch wirklich in zwei Tagen als vom Vorstand so abgesegnet zurück. Dann Entwicklung des Lastenheftes, Ausschreibung drei Wochen. Das heißt, da waren dann auch wirklich nur zwei Monate vom Klar, da war Vorarbeit schon, also ich würde es jetzt nicht auf diese sechs Monate beziehen, aber zwei Monate vom Strategie-Workshop bis zur Ausschreibung beziehungsweise sogar bis zur Agenturauswahl. Aber in der Regel würde ich dafür immer, also für diesen Vorprozess, bis man zur Agentur kommt, würde ich ein halbes Jahr als Haustformel nehmen.

Sprecher 2 Okay.

Sprecher 4 Ja, das finde ich realistisch.

Sprecher 3 Aber dieser wie sagte Jörg gerade mikropolitische Bereich Vorbau Da würde ich die Faustformel ja auf drei Jahre setzen, weshalb es dann auch immer alle vier Jahre zum V-Lounge kommt. Weil dieser mikropolitische Bereich, der muss am Tag des V-Lounge starten, eigentlich

Sprecher 4 Ja, tatsächlich.

Sprecher 2 Definitiv.

Sprecher 4 Also, ich hab also den längsten Relaunch, den ich mit, wo ich mit involviert war. Das war auch irgendwie dreieinhalb Jahre und spiegelte halt das wider, was man sich zwei Jahre vorher ausgedacht hat. Und zwischendurch kam dann sowas wie Social Media auf und so mobile Endgeräte. Also, das ist halt.

Sprecher 2 Lass uns mal einen Case anschauen, den kennt ihr beide. Das heißt, eigentlich gibt es

Sprecher 3 Dürfen wir deine Frage von vorhin noch kurzfertig beantworten? Jetzt sind wir bei der Agenturauswahl. Das heißt, dann kommen Angebote der Agentur rein. Die zu bewerten, das finde ich auch nach wie vor den schwierigsten Prozess. Total. Ich habe immer das Problem, ich werde gar nicht gefragt, was kostet das, aber ich werde gefragt, welche Agentur kannst du denn erst.

Sprecher 2 Auch gut, ja. Klassiker.

Sprecher 3 Und das ist die Frage, auf die ich keine Antwort weiß. Weil ich kann Agenturen empfehlen, die nicht schlecht sind. Aber also erstens ist es eine sehr heikle Frage, weil dann ist man ja schuld am Ende, wenn man die empfohlen hat. Und zum anderen haben halt alle Agenturen ihre Stärken und ihre Schwächen. Das heißt, es gibt einfach wunderbar technische Agenturen, wo man aber weiß, die sind jetzt nicht so gut in diesem strategischen und erst recht haben sie keine Ahnung von Online-Fundraising. Es gibt Agenturen, die da ihren Schwerpunkt haben, die dann vielleicht nicht unbedingt die technisch stärksten sind, wie dem auch sei. Das heißt, dann muss eine Agentur. . getroffen werden und da hängt aus meiner Sicht ganz, ganz viel vom Vertrauensverhältnis mit der Agentur ab. Also auch wenn das unheimlich schwer messbar ist. Wir brauchen eine gute Arbeitsbasis mit dieser Agentur, weil nur dann ist es möglich, dass wir nach diesem Relaunch dann auch nicht sagen, Schlüsselübergabe fertig. Sondern mit dieser Agentur auch weiter zusammenarbeiten, dass es eben beim nächsten Mal dann nicht mehr an diesem Punkt ist, oh, wir haben jetzt drei Jahre nichts gemacht, lass uns mal wieder machen.

Sprecher 4 Ja, ja, Vertrauensverhältnis ja, die Frage ist von wem Also Kunde, weil findet er sympathisch oder von dir, der die Angebote bewertet und die Agenturen auch deren Arbeit tatsächlich bewerten kann und sagt, ja, da habe ich eher das Vertrauen, dass die sich auch hintersetzen und Ordentlich ausbügen. Jetzt gab es so einen Fall, da war es genau unterschiedlich. Ja, hätte der Kunde mir vertraut, wären die ein halbes Jahr früher fertig gewesen. Also, das ist die Frage. Bauchgefühl und so weiter schön, aber irgendwie muss ich es ja doch objektivieren. Weil die Frage ist, jeder hat ein anderes und Das kannst du halt irgendwie nicht ordentlich.

Sprecher 2 Ja, ich habe zwei Beispiele, ganz ehrlich. Also das eine ist, ich mag solche Geschichten, wenn ich als Externer, als Dritter mit drin bin, der eben unter anderem für diesen Online-Fundraising-Bereich mit im Boot ist oder für dieses ganze strategische Zeugs, dass du dann. Ich sag mal, eine Werkzeugagentur hast. Also die einfach umsetzt, die aufsetzt, die Dinge umsetzt, natürlich auch mal kritische Fragen hinterstellt, ob meint ihr das wirklich so? Ist es vielleicht nicht besser so? So, aber dann hast du eine Agentur wie eine Hilti, sag ich mal, die kann Löcher bauen und kann umsetzen. Das kann funktionieren. Auf der einen Seite kenne ich Prozesse, die auch funktionieren können, wo du dieses ganze Ausschreiberverfahren machst, wo du möglicherweise auch schon ein bisschen was an Zielsetzung mit denen festlegst auf einer Strategie, dann wird eine Agentur ausgewählt, die kann das aber auch, also die kann auch Strategie, und dann bist du als externer Dann raus und übergibst quasi diesen ganzen Prozess, wo das Ganze dann in einer Hand ist. Aber ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass es also aus meiner Sicht immer wichtig ist, dass du, wenn du eine Agentur wählst, Und wo dann auch die Techniker und auch die Umsätzer sind, dass die wiederum auch bei denen in-house sind. Das heißt, dass, ähm, ich meine, wir wissen momentan, wie schwierig es ist, zum Beispiel einen guten Typo 3-Menschen zu kriegen, der wirklich was kann. Und den auch wirklich vor Ort in der Agentur zu wissen, ist echt nochmal, nochmal wirklich eine Schleife, die man nicht unterschätzen darf im Sinne der Der Komplexitäten. Jetzt kommt hier gerade über den Chat, wer will schon Typo 3? Ich fühle das doch mal aus. zu sagen, Jona. Also es kam von Jona, dann sag mal was dazu. Nein, nein, nein.

Sprecher 3 Das war ja extra leise versteckt mit einem Smiley. Nein, die Frage nach der Auswahl des richtigen Content Management Systems würde. Den Rahmen sprengen.

Sprecher 2 Ja, definitiv. Gehört jetzt hier nicht hin. Mach mal mal einen eigenen Podcast so.

Sprecher 3 Ja.

Sprecher 2 Also, wie gesagt, ich persönlich glaube, dass alles, was ihr gesagt habt, richtig ist. Man muss gucken, dass man mit einer Agentur kann, aber Häufig ist es so, dass gerade auch mal eine neue Agentur, die reinkommt, dann wirklich eben auch nur die Scheuklappe öffnet. Und das kann auch nochmal weiterhelfen.

Sprecher 3 Absolut. Und dann haben wir die Agentur ausgewählt und jetzt geht es darum, die Umsetzung zu begleiten. Und da braucht es eben ein gutes Projektmanagement und da hängt eben viel davon ab, dass man sich. . ordentlich darauf geeinigt hat, wie denn das läuft, weil in den wenigsten Fällen war das Lastenheft so gut, dass man es abgegeben hat. beziehungsweise dann das Pflichtenheft als Antwort der Agentur auf das Lastenheft, wo sie sozusagen sagen, okay, so und so setzen wir das um. Klassischerweise steht in so einem Lastenheft, um zum Beispiel auf deine Typo 3 Frage, also das Content Management System einzugehen, steht eben nicht drin, wir wollen das und das Content Management System, sondern wir haben die und die Anforderung an das Content Management System und dann sagt die Agentur in ihrem Pflichtenheft, wir setzen das in der und der Form um. Aber wir brauchen dazwischen eben dann noch ein bisschen eine Form von Kommunikation.

Sprecher 2 Jörg dazu?

Sprecher 4 An der Stelle kurzer Werbeblog. Ich meine, der Podcast fasst ja so die verschiedenen Artikel der letzten Tage zusammen. Dann kurz zu dem Blogbeitrag über das Buch Projektmanagement von Online-Projekten. Dass tatsächlich genau diese Phasen sehr einfach beschrieben, also für jeden Mann, jeder Frau nutzbar, nochmal sehr gut runterbricht, also sehr granual, was ist denn tatsächlich in den einzelnen Phasen zu tun Das ist auch ganz gut, um das, was die Agenturen einem so vorschlagen, an zeitlichen Rahmen dann nochmal zu hinterfragen. Und dann auch sicherzustellen, dass das Projektmanagement auf Organisationsseite da auch mithalten kann. Genau. Du verlinkst ja wahrscheinlich eh die Blogbeiträge, insofern das noch kurz als Werbeblock zu der Buchrezension von Felix Koch ist das Buch.

Sprecher 2 Okay.

Sprecher 3 So. Und parallel zu dieser technischen Umsetzung kommt das jetzt halt dann auch in der Organisation dazu. Also, okay, nee, stopp. Technische Umsetzung kann man nochmal in Layout und wirklich Technik trennen. Will ich jetzt hier aber gar nicht machen. Und parallel dazu muss jetzt die Organisation intern sich an den. . An die Inhalte machen. Zumindest falls sie beschlossen hat, dass sie neue Inhalte braucht, was grundsätzlich keine falsche Entscheidung ist. Das heißt, man muss dann wirklich drangehen, Texte schreiben, ähm Sich mit Fotografen treffen, Videos produzieren, was auch immer dann inhaltlich entschieden wurden.

Sprecher 4 Weil das sozusagen

Sprecher 3 zu dem Zeitpunkt eigentlich schon fertig sein sollte. Und eine gute Agentur gibt einem dann irgendwann auch schon mal einen Vorzugriff auf die Seite, wenn auch noch nicht alle Funktionen richtig da sind, wo man dann auch schon mal Inhalte einpflegen kann.

Sprecher 2 Wie siehst denn du das? Das ist ja auch so eine Standardfrage, die regelmäßig kommt. Doch, wir haben mal unsere Seite gescannt und wir haben 8. 500 Seiten. Die müssen ja alle mit ins neue Projekt rüber, oder?

Sprecher 3 Also, grundsätzlich spricht ich nichts dagegen, sehr viele Inhalte auf der Webseite zu haben. Also grundsätzlich habe ich überhaupt nichts dagegen, all das umzuziehen, sagen wir mal so. Man muss sich bloß überlegen, wie viel Aufwand macht das für uns im Prozess und dann kann man häufig schon feststellen, okay, also die Seiten, die im letzten halben Jahr von niemandem aufgerufen wurden, die muss sich auch nicht unbedingt mit umziehen.

Sprecher 4 Letztes Jahr, es gibt genug Jahrestage und so weiter. Also unbedingt einen Jahreszeitraum.

Sprecher 3 Ja, das stimmt. Dann würde ich aber die Zahl von null auf Zehn Besuche hochdrehen. Also, dass man einfach schaut, was hat wirklich keine Relevanz mehr. Das kann man auf jeden Fall rausschauen. Und dann geht es wirklich um die Frage der Informationsarchitektur. Also wenn ich einen Blog habe, dann kann ich wirklich auch 5000 Beiträge mit übernehmen, weil die mein Menü nicht zuclustern, weil die meine internen Verlinkungen nicht zuclustern, weil die die Navigation nicht schwerer machen. Mit Ausnahme vielleicht, dass ich in der Suche ab und zu mal was Altes finde. Wenn ich aber so eine klassische Typo 3-Seite mit 400, 500 Seiten habe, die alle so in der Baumstruktur sind und die Navigation wirklich schwer machen, dann muss ich mir wirklich überlegen, was brauche ich, was ist notwendig. Und dann kann ich das umdrehen. Und die andere Frage ist, wie viel Aufwand macht das? Wenn ich meinen Layout so geändert habe, dass ich wirklich jede Seite anfassen muss und sei es nur, um das Titelbild zu ändern, dann ist meine Entscheidung. nochmal ein bisschen anderer, als wenn ich sage, auch eigentlich, wir bleiben zum Beispiel beim alten Content Management System und vom Layout her hat sich zwar alles drumherum geändert, aber . Text und Bild bleiben weitgehend gleich, dann kann ich es auch machen. Weil wenn ich jede Seite anfassen muss, dann brauche ich fünf Minuten pro Seite. Und 4000 mal fünf Minuten. Da kann man eine studentische Hilfskraft gut mit beschäftigen.

Sprecher 2 Allerdings, ja.

Sprecher 3 Wir kommen gleich noch auf die Frage nach. interner Verlinkung bzw. nach URL-Struktur, weil da wird das natürlich nochmal relevant. Also wenn ich Seiten abschaffe, was grundsätzlich in Ordnung ist, dann muss ich schauen, dass diese Links nicht verloren gehen.

Sprecher 2 Was meinst du damit?

Sprecher 3 Wir haben das große Problem, dass wir sowohl intern als auch extern verlinkt sind. Beziehungsweise nicht das Problem, sondern. Wenn das nicht der Fall ist, dann haben wir ein Problem. Aber das heißt, andere Webseiten verlinken auf unsere Inhalte und wir verlinken auf unserer Seite auch intern auf Inhalte. Wenn wir jetzt einen ReLounge haben, wo wir auch die Informationsarchitektur angepasst haben, heißt das, dass ich unter meiner Organisation slash Projekte, slash Hauptprojekt, vielleicht nicht mehr die Seite finde, die ich vorher gefunden habe, weil die jetzt, weil wir die Themen verändert haben, unter einer anderen URL auffindbar ist. Und dann muss ich dafür sorgen, dass sowohl Suchmaschinen als auch Benutzer, wenn sie noch diesen alten Link haben, auch auf der richtigen Seite landen. Und das kann bei einem größeren Projekt schon mal bedeuten, mit tabellarischen Listen von mehreren tausend Dateien Hin und her zu jonglieren, weil man dann immer sagen muss, okay, vorher waren die unter der URL zu finden, jetzt sind die da zu finden, vorher waren die hier, jetzt sind die da. Und das muss man ordentlich weiterleiten, sonst kommt es nämlich zu diesem klassischen Einbruch nach dem V-Lounge, dass dann zwar die Seite total super aussieht und auch die total super Inhalte hat, aber niemand mehr die Seite findet. Also wirklich teilweise ein Drittel, teilweise die Hälfte der Besucher wegfällt, weil Google eben nicht mehr weiß, welche Seiten es gibt und weil Google vor allem nicht mehr weiß, welche Seiten Wichtig sind, weil wenn vorher meine Projektseite auf allen möglichen anderen Webseiten verlinkt war, jetzt aber da nur eine Fehlermeldung kommt, dann sagt sich Google, ja, okay. Die Empfehlungen sind sozusagen weg und meine neue Seite hat erstmal noch niemand empfohlen und dann kann das Jahre dauern wieder auf Die gleiche Besucheranzahl zu kommen.

Sprecher 2 Wobei es natürlich auch sein kann, das hatten wir ja letztendlich auch beim Sozialmarketing. de Relaunch, wobei du jetzt, glaube ich, reingerätschen wirst und sagst, wir haben einst mal gar keine Relaunch gemacht, aber dazu vielleicht gleich noch mal ein bisschen mehr, dass wir auch Auch zum Beispiel eine Seite hatten, die war sehr, sehr erfolgreich. Wir haben festgestellt haben, dass die Menschen, die diese Seite gelesen haben, aber eigentlich gar nicht diesen Inhalt haben wollten. Also kann das ja auch ein gesundes Bereinigen sein. derer, die eigentlich wirklich den eigentlichen Inhalt nicht haben wollen, oder?

Sprecher 3 Natürlich. Also den Fall gibt es immer. Bei Sozialmarketing hatten wir noch den anderen Fall. Wir haben auch eine Seite. Das war bis vor kurzem die meistbesuchte Seite. Da wollten die Leute auch den Inhalt haben, aber es waren nicht die Leute, die wir haben wollten.

Sprecher 2 Okay, andersrum, ja.

Sprecher 3 Auch das gibt es. Das sind aber Sondereffekte. In der Regel wollen wir schon die Besucher haben, die da sind. Beziehungsweise zumindest nicht mehr, äh, nicht weniger.

Sprecher 2 Leute, wir wollen euch, wir wollen euch.

Sprecher 3 Natürlich, weil, naja, als ich stelle ja etwas auf die Webseite, weil ich will, dass jemand das liest und weil ich will, dass jemand dadurch in irgendeiner Form sein Verhalten ändert. Sonst würde ich mir diesen ganzen Stress ja nicht machen. Und deshalb sollte ich durchaus eben bei so einem Relaunch-Prozess, egal wie großer ist, auch darauf achten, dass ich da noch Besucher hinbekomme. Weil sonst habe ich Die perfekte Seite, aber keine Besucher. Ich vergleiche so eine Webseite immer gerne mit so einem Infostand irgendwo draußen auf der grünen Wiese. Das kann noch so toll sein. Wenn wir nicht dafür sorgen, dass überall in der Stadt Leute rumlaufen und sagen, da hinten gibt es was total Tolles und das vielleicht ein bisschen glaubhafter machen als ich. Dann bringt uns das Leben.

Sprecher 2 Jetzt nochmal zu diesem Tabellenschubsen, was du gerade vorhin gesprochen hast. Ach her je, macht das denn die Agentur für mich oder muss ich das im Haus machen? Also wir haben da gar nicht das Personal, gar nicht die Ressourcen. Mal ganz abgesehen davon haben wir gar nicht das Verständnis mit uns So einer Tabelle zu jonglieren. So, aber macht das dann, wer macht das denn?

Sprecher 3 Ja, also von alleine macht es auf jeden Fall mal niemand. Und das ist auch eine der Erkenntnisse, die ich erschreckend gemacht habe, sozusagen. Das Thema Suchmaschinenoptimierung, Verlinkung und so ist nicht unbedingt das, was jeder Agentur gleich bei sich vorne mit dabei hat. Und zwar wirklich aus diesem einfachen Grund, weil die meisten Kunden es erstmal nicht direkt wahrnehmen und dementsprechend auch nicht als wichtig priorisieren. Und dann ist natürlich für so eine Agentur, die immer genug zu tun hat. Dann eben doch wichtiger, dass der Kunde, wenn er die Seite sieht, sagt, das ist toll aus, als dass er sagt, oh ja, ja, wir und wir haben hier übrigens. mal analysiert, welche eurer Seiten extern gut verlinkt sind und das ist die Liste der Seiten, die ihr auf jeden Fall verlinken solltet. Also das kann durchaus auch jemand in der Agentur machen, aber dann muss das eben schon in der Beauftragung mit drin sein. Und am schönsten ist es natürlich, wenn die Organisation das macht, weil nur die Organisation kennt sich mit ihren Inhalten und ihren In Anführungszeichen Kunden aus. Und ich muss ja immer sagen, du wolltest diese Seite haben und jetzt gebe ich dir diese Seite. Und dafür muss ich meine Inhalte ziemlich gut kennen.

Sprecher 2 Jörg, ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, wobei bestimmt, weil du warst nämlich einer der ersten, der damals kommentiert hat. Es gibt jetzt in der jüngsten Vergangenheit. Fallen mir persönlich, und es gibt bestimmt noch mehr, aber mir persönlich fallen zwei Beispiele ein, wo nicht gerade kleine Organisationen Eine ist bundesweit tätig, international sogar und die andere ist zumindest ein großer Arbeitgeber im Rheinischen, nach einem langen Prozess gereuncht haben. Und das Ganze dann auch auf Facebook und Co. publiziert haben. Und der erste Test, also nach dem Klicken der Website, das kann man über das Optische reden, ob es einem gefällt oder nicht, ja, das hat Jona ja ausgiebig diskutiert. Der erste Punkt war super, nicht responsive. Also noch nicht mal ansatzweise, gar nichts. So. Und das ist innerhalb von kürzester Zeit zweimal passiert und du warst bei diesen Geschichten zweimal mit in der Diskussionsphase drin. Wenn Ja, klar, sicher. Nein, nein, selbstverständlich, aber keine falschen. Genau, ganz definitiv. Als diese Organisationen das gepostet haben, witzigerweise kam dann bei einer Sofort der Kommentar von dem Vorsitzenden zurück, aber sieht doch wenigstens schön aus. Wenn es denn dann wirklich passiert ist, was kann man denn dann tun? Also ich habe einen jahrelangen Prozess hinter mir, launcht das Ding und es ist nicht responsive. Und normal, es war von einem halben Jahr.

Sprecher 4 Was kann man da tun? Naja, also dann Redesign. Also, dann Redesign. Unterschied zwischen Relaunch, Redesign. Redesign ist quasi so die, ich ändere die Optik und Relaunch, ich gehe richtig an Informationsstruktur, vielleicht Content Management-System und so weiter dran. Ja, dann Ist doof gelaufen, muss ich sofort das Redesign in Auftrag geben.

Sprecher 2 Aber das Ranflanschen von Responsive.

Sprecher 4 Weil die Agentur mich nicht gewarnt hat davor. Dann habe ich zu der jetzt auch kein Vertrauensverhältnis mehr.

Sprecher 2 Das ist genau der Punkt. Wo reden wir eigentlich, wenn wir im Lastenheft Responsive drin stellen haben, reden wir eigentlich dann immer von denselben Dingen? Reden wir davon, hurra, die Seite muss auf meinem auf meinem mobilen Endgerät gut aussehen? Oder reden wir davon, wirklich eine responsive Architektur zu verstehen? Also wirklich, die alle Seiten auf mobile Endgeräte optimiert. Also von einer Architektur her, vom Server-Speed her, vom Touch her, von der Usability her. Das ist tatsächlich, das muss man vorher definieren, oder?

Sprecher 4 Ja, und da gibt es ja auch verschiedene Lösungswege, ob jetzt irgendwie mobile Webseite, das die Leute direkt zu einer anderen inhaltlichen Ebene führt. Kann ich manchmal verstehen, aber ich finde. Dauerhaft zu viel Aufwand, dann immer zu entscheiden zu müssen, wie bereiche ich Inhalt jetzt für mobil auf und wie für Desktop. Oder mache ich ein adaptives Design oder mache ich ein responsives Design.

Sprecher 2 Aber da sind wir jetzt mal, da habe ich übrigens mal einen Dissens mit dir übrigens. Du hattest mir freundlicherweise Material zur Verfügung gestellt, weil ich für dich eingesprungen bin bei der Akademie jetzt letzte Woche. Das fand jetzt letzte Woche statt im Studiengang. für das Thema online. Und das habe ich mir angeschaut und habe dann festgestellt, bei einer Geschichte hattest du geschrieben, dass das Thema responsive, also responsive Website Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, aber tatsächlich nicht der erste Schritt oder nicht in der ersten, in der in deinem ersten Judogürtel ist. Du hast das so ein bisschen mit Judogürteln aufgeschrieben. Also welchem, welchen Gürtel hat eigentlich eine Organisation, was muss man tun, im Online Fundraising erfolgreich zu sein?

Sprecher 4 Naja, du musst bedenken, im ersten Gürtel Schreibe ich darauf, dass sie überhaupt eine Webseite haben und dass sie zumindest ihre Kontonummer drauf stehen. Aber ich persönlich für mich, also ja, dann kämpfe mich tatsächlich, also wenn die noch gar keine Webseite haben, sollen sie das erstmal machen und dann kommt tatsächlich für mich erst später Dann habt ihr auch eine gute Webseite.

Sprecher 2 Ja, ich glaube, das kam bei das Thema Responsive kam bei dir sogar erst als dritter Gürtel. Und so, und da genau, und da hätte ich den Dissens und da habe ich gesagt, das würde ich anders. Ich würde das, wenn ich eine Website machen würde, ich würde heutzutage wirklich Also, das hat für mich die Grundvoraussetzung, darüber nachzudenken. Aber vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden. Denn vielleicht meintest du das, ja auch bezogen aufs Online-Fundraising, weil das wäre auch nochmal ein Punkt, über den wir sprechen müssten, wie wichtig ist eigentlich ein responsives oder ein mobil optimiertes. Online-Fundraising-Tool auf meiner Website.

Sprecher 4 Ja, das meine ich definitiv. Da heißt ja auch die sieben Gürtel des Online-Fundraisings, den Foliensatz, den ich dir gegeben habe.

Sprecher 2 Jetzt dürfen wir wieder kuscheln, ne?

Sprecher 3 Ja, wobei das ja aufs Gleiche rauskommt. Also wenn meine Webseite nicht mobil ist, bringt mir eine mobile Spendenseite nichts und wenn meine Webseite mobil ist, bringt mir eine nicht mobile Spendenseite nichts. Also ich glaube, wir sind uns ja alle einig, wenn mal 2016 von einer Webseite redet, meint man eine Webseite, die auch auf Geräten konsumierbar ist, die 2016 genutzt werden. Und dementsprechend gibt es diese Frage eigentlich nicht mehr. Deshalb kann man auch eigentlich nicht mehr über mobiles Design reden, sondern eine Webseite muss vom Nutzer konsumierbar sein.

Sprecher 2 Du musst da immer wieder drüber sprechen, weil die Kunden, mit denen du zu tun hast, und ich sag mal, der Großteil der Gemeinnütigen Eules Holes nicht machen.

Sprecher 3 Die meisten Menschen konsumieren aber Webseiten nicht unbedingt nur an ihrem Arbeitsrechner und immer weniger Menschen haben einen Computer, den sie zu Hause sozusagen nutzen, um ihre Website zu machen.

Sprecher 2 Aber nicht in der Realität dieser Menschen, die die Verantwortung haben in den Organisationen.

Sprecher 3 Nee, aber das ist das Gleiche bei meinem Lieblingsthema News auf der Startseite. Wir haben natürlich das Problem, dass unsere Kollegen und unser Chef unsere Webseite jeden Tag anschauen, weil das häufig als Staatseite. Eingerichtet ist. Das ist aber nicht der Standard-Use Case. Naja, aber wir weichen ab.

Sprecher 2 Ich finde es eigentlich spannend. Also von mir, von mir aus gerne nochmal ab. abweichen, weil es ja wieder immer wieder in die Diskussion führt, wenn ich einen Reunch machen will, wie halten wir es denn mit den News? Und w was ich immer fies finde, also ich meine, wir könnten es jetzt ja auch nochmal ausgiebig, was wir dann definitiv nicht tun sollten, über die Qualität von Online-Tools, Online-Fundraising-Tools auf dem deutschen Markt bezeichnen. beschäftigen, weil das Thema, was ist denn da eigentlich responsive und wie kann ich eigentlich diese Tools einbetten oder nutzen auf meiner Website, um es überhaupt mobil optimiert zu machen, weil das ist ja auch noch durchaus diskutabel.

Sprecher 4 Aber besser geworden die letzten Jahre.

Sprecher 2 Es ist besser geworden, aber es ist immer noch nicht gut.

Sprecher 4 Ja. Als nächstes sprechen wir über Barrierefreiheit, ja. Auch das, wenn ich das als Zielsetzung habe, was ich Teilweise haben muss als Organisation, wenn ich jetzt zum Beispiel hauptsächlich von öffentlichen Geldern finanziert bin.

Sprecher 2 Ja, aber Da meine Schleife. Ja, da meine Schleife, habt ihr das mitbekommen? Wobei, jetzt muss man aufpassen, mit Halbwissen jetzt hier, aber was ich gelesen habe, und ich habe es ein bisschen versucht zu verfolgen, dass die Österreicher jetzt ein Gesetz rausgebracht haben. dass jede Website, die auf österreichischen Servern oder unter einer AT-Adresse läuft, tatsächlich barrierefrei nach gewissen Standards und vor allen Dingen in leichter Sprache sein muss. Aber das ist jetzt Halbwissen, was ich jetzt hier kommuniziere. Und da ging es nämlich ging mich in Diskussionen in den entsprechenden Foren rum. Was heißt denn das für meine private Website? Mussten das eigentlich auch? Fakt ist, dass bestimmte Dinge jetzt einfach komplett abmahnfähig sind, bereits jetzt schon. So, das ist heiß diskutiert. Also wenn wir diese Diskussion hätten, dass auf einmal bestimmte Barrierefreiheitsdingen im CSS festgelegt sein müssen, dann haben wir die aber auch nochmal Richtige Relangewelle, neben dem.

Sprecher 4 Aber wenn das zumindest die Mindeststandards umfasst, cool. Wenn das jetzt also Total in also alles komplett barrierefrei ist nochmal Mehraufwand, würde ich, also wenn ich, wenn ich Krasse Entwicklung, aber grundsätzlich begrüßenswert, aber wenn es irgendwie mit kurzer Umsetzungsfrist verbunden ist, schwierig, das in allen Webseiten irgendwie umzusetzen. Aber man kann das ja auch schrittweise anfangen. Die Standards, die eigentlich jedes gute CMS schon hat, aber die etlichen zehntausend Webseiten Die irgendwann mal irgendwer selber gewastelt hat. So der Admin im Haus. Wir haben da so einen Programmierer, Stan Schlößkraft, der hat uns die Webseite gebaut und die nächsten fünf haben das dann weiterentwickelt. Und die ist mit Sicherheit nicht barrierefrei. Wenn das aus für solche Webseiten bedeutet, dann finde ich, dass du durchaus begrüßenswertst.

Sprecher 2 So habe ich den Jona erkennen, hat er doch bestimmt jetzt schon gegoogelt, oder?

Sprecher 3 Nee, nee, weil das Tippen zu laut wäre, aber ich glaube es grundsätzlich jetzt erstmal nicht. Also und eine hundertprozentige Barrierefreiheit gibt es ja auch nicht, weil wir uns da erstmal darüber einigen müssten, was barrierefrei ist. Nee, mir ist noch ein zweiter Gedanken dabei gekommen. Da habe ich vorhin beim unserer kleinen Lästerrunde komplett nicht dran gedacht. Aber die allerschlimmsten Themen, die ich habe, sind Leute, die ihre Seite nicht selber bearbeiten können. Weil Jörg gerade sagte, selbst gebastelte Seiten. Es gibt nach wie vor viele Organisationen, wo auch das Ändern von Inhalten von der Agentur übernommen wird. Und Das kann man sich zwar nicht mehr vorstellen, ist aber so. Ähm, und dann wird es wirklich schlimm. Und das war halt vor zehn Jahren noch relativ gang und gäbe. Da hat man dann eine E-Mail geschrieben, lieber Webmaster, ändere bitte hier den fünften Buchstaben. Der ist ein Rechtschreibfehler.

Sprecher 2 In der Pressemitteilung, im PDF, du musstest das PDF für die Pressemitteilung bitte nochmal austauschen. Auch immer wieder gerne genommen.

Sprecher 4 Was habe ich früher gemacht intern? Nein.

Sprecher 2 Ja, ich glaube das ja, aber die Frage wieder, wann war das, ne?

Sprecher 3 Ich habe ja als Schüler Geld dadurch verdient, dass ich noch Webseiten von Hand geschrieben habe. Die man zum Glück nicht mehr finden kann.

Sprecher 2 Schade. Auch nicht im Wayback-Maschinen oder so.

Sprecher 3 Ja, doch, natürlich, aber die verrate ich nicht. Es waren schöne Zeiten. Naja. Gut, dann haben wir den V-Lounge, der ist fertig. Irgendwann muss jetzt dieser Knopf gedrückt werden. Das ist immer ein sehr schöner, spannender Moment. In der Regel kommt dieser Moment immer zu früh. Das heißt, in der Regel wird am Ende dann immer noch gesagt, ach nee, das schaffen wir jetzt nicht mehr, aber wir haben doch allen versprochen, zum 1. Juni den Relaunch zu machen. Das heißt, man macht den mal, auch wenn er noch nicht optimal fertig ist, weil so richtig fertig wird er eh nie. Dann drückt man den Knopf, Website is online, was passiert dann?

Sprecher 2 Du hast ja auch mindestens eine gewisse, gewisse, ich sag mal, sechs bis acht Wochen auf jeden Fall vorher nochmal eine Testphase, wo du guckst, läuft das Ding wirklich halbwegs produktiv später, gibt es irgendwelche Dinge, die man auf Anhieb findet, wie zum Beispiel jetzt gerade bei diesem Bahnrelaun oder bei dem Bahnredesign, wo man in der ersten Suche nicht mehr die Kalenderexport-Funktion findet. Ah! Ja, wo ich die Krise kriege. Und das hofft man doch zumindest in der ersten Phase erst nochmal rauszukriegen.

Sprecher 4 Ja, paar-hoff Bugflags gehören auf jeden Fall dazu.

Sprecher 3 Nach dem WeLounch, deshalb wichtig eine Feedback Möglichkeit zu geben. Dass man eben auch von seinen Kunden hört, oh, der Kalenderexport ist verschwunden. Weil vielleicht haben die ja gedacht, das wäre eine total tolle Sache, weil das brauchen eh nur Maik und Jona.

Sprecher 2 Oder ja, also es ist aber da muss man dazu sagen, dass das sogar bei denen sehr, sehr gut läuft. Das ist aber auch ein Learning vielleicht für alle Nonprofits Wenn man es denen dann wirklich über die entsprechenden Social-Media-Kanäle schreibt, dann hat man ja innerhalb von 90 Sekunden eine Antwort mit dem Hinweis: Fehler ist bekannt, vielen Dank. Ja genau.

Sprecher 3 Das heißt, es braucht irgendeine Form von Feedback-Mechanismus. Es braucht aus meiner Sicht dann gerade, also wenn mal in der Wenn mal eh schon einen Externen mit einbezogen hat, der nicht die Agentur ist, würde ich immer empfehlen, diesen externen die Agenturleistung nochmal überprüfen zu lassen. Also da einfach nochmal auch ein sozusagen nochmal Lastenheft zu nehmen und dann das Ergebnis anzuschauen und dann einfach mal wirklich Punkt für Punkt durchzugehen. Ist das denn ordentlich erfolgt? Ist das denn in Ordnung? Weil natürlich, wenn ich keinen technikaffinen Menschen in der Organisation habe, dann wird wieder eben geguckt, ob das Ganze gut aussieht. Aber das heißt eben noch nicht immer dass es gut ist und dann kann ich das machen und dann aus meiner Erfahrung das Wichtigste, einen Prozess für die weitere Bearbeitung zu haben. Also zu schauen, wie geht es denn weiter? Was ist liegen geblieben? Wie können wir hier weiterentwickeln, wie können wir aus den Analyseergebnissen lernen, können wir schauen, ob die Informationsarchitektur wirklich funktioniert. Kommt jetzt niemand mehr auf unsere Spendenseite, kommt niemand mehr auf unsere Projektseite, dass man da dann wirklich Weiterarbeite.

Sprecher 2 Ja, da würde ich aber sofort ergänzen, auch nicht nur technisch, sondern bitte auch inhaltlich. Also ich hätte keinen Reunch, ohne zumindest einen Redaktionsplan zu haben. Um zu wissen, welche Inhalte ich wann, wie durch wen publizieren möchte. Auf die neue Zielgruppe oder auf dieselbe Zielgruppe, nur angepasst.

Sprecher 3 Widerspreche ich dir nicht?

Sprecher 2 Na gut, ich dachte, jetzt kommt mal wieder irgendwas so von wegen Ja, aber.

Sprecher 3 Also, wenn du willst, ein Aber finde ich. Und zwar, wenn du Redaktionsplan sagst, das kommt drauf an, danke Jörg, das hängt nämlich wirklich von der Organisation drauf, äh von der Organisation ab. Es gibt durchaus Organisationen. Die sollten aus meiner Sicht weniger Wert auf Redaktionsplan legen, weniger Wert darauf neue Inhalte zu. produzieren, damit sind wir wieder beim Thema News, sondern die sollten mehr Wert darauf legen, ihre bestehenden Inhalte, ihre wichtigen Seiten, ihre Projektseiten, ihre Spendenseiten, ihre was weiß ich was Seiten. zu optimieren, da Texte anzupassen, da Texte zu aktualisieren. Ich finde das immer traurig, wenn Organisationen in dem In den klassischen Projekttexten, in den klassischen Überuntexten nicht aktuell sind. Da steht dann vielleicht nochmal, nein, nee, der Vorstand nicht, der wird immer aktualisiert, aber.

Sprecher 2 Ich kann sagen, der ist doch immer da.

Sprecher 3 So wollen wir im Dezember 2014 das und das tun und auf der anderen Seite diese Informationen aber schon auf der Webseite haben, nämlich irgendwo in der News, wo dann steht Projekt XY angelaufen, das und das gemacht wird.

Sprecher 2 Ich muss dich mal unterbrechen. Jemand von euch knackt gerade sehr stark. Jetzt nicht mehr. Stimmt. Das ist ganz. Du klingst gerade so ein bisschen nach Alien, Jona.

Sprecher 4 Wir können ja Jona kurz rausschmeißen und schon mal lästern, weil Jona hat ja gerade einen Relaunch umgesetzt.

Sprecher 2 Genau, dann machen wir das doch mal. Das Knacken ist weg. Jetzt wieder besser? Das ist dieses komische USB-Headset, was du da hast. Kauf dir doch mal Qualität.

Sprecher 3 Das ist ein Sennheiser USB-Headset.

Sprecher 2 Ja, solange da USB dran ist, ist doch die Kacke am Dampfen. Ja, ja.

Sprecher 3 Aber ist jetzt wieder besser?

Sprecher 2 Jetzt ist besser. Sehr gut. Hervorragend. Hoffentlich machen wir gleich mal den Auphonic-Test, ob Auphonic das rauskriegt.

Sprecher 3 Da wird alles rausgeschnitten.

Sprecher 2 Sehr gut. Ne, rausschneiden, finde ich doof. Ich bin auch kein Chirurg hier. Nur weil du zu faul bist. Dadurch, dass sie aber beide bei mir über eine Spur reinkommt, kann ich ihn, Jona, gerade gar nicht rausschmeißen. Das heißt, Jona muss jetzt mal die Klappe halten. Denn, ta ta, wir müssen tatsächlich über einen Reunch reden. den wir gerade irgendwie gemeinsam hinter uns gebracht haben, wobei man sagen muss, dass gefühlt 90 Prozent dieses gemeinsam tatsächlich auf Jonas Schultern lag. Sozialmarketing. de sieht neu aus, sieht alles ganz anders aus. Und Jörg hat gerade das Wort Lestern in den Mund geworfen. Wort echt lästern ist, glaube ich, doch nicht, oder?

Sprecher 4 Nein, nein, nein, nein, nein. Aber nochmal so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

Sprecher 2 Sehr gut.

Sprecher 4 Was wir da eigentlich wie gemacht haben. Ich habe jetzt eben nochmal schnell so nachgerechnet. Sag mal, Leute, wir haben ja unser fünfjähriges Jubiläum im Dezember.

Sprecher 2 Ist das so? Du möchtest uns einladen zum Feiern.

Sprecher 4 Wir hatten ja am 1. Dezember unser Fünfjähriges tatsächlich als Blog.

Sprecher 2 Echt? Ist das so? Krass.

Sprecher 4 Ja, ist krass, oder?

Sprecher 2 Ich hatte überhaupt kein Zeitgefühl mehr, was das angeht.

Sprecher 3 In fünf Jahren dann aber übrigens drei. Neue Designs. Genau, genau.

Sprecher 4 Und das ist echt ein überdurchschnittlicher Wert. wichtige Dinge vergessen gehabt und das haben wir jetzt diesmal besser gemacht. Also Thema responsive. Unsere Webseite sieht jetzt auch mobilgeil aus.

Sprecher 2 Das muss man ganz ehrlich, es hat mich wirklich am meisten genervt, wo ich sage, wir gehen hier durch die Republik und versuchen irgendwie evangelistisch den Menschen. Zu erklären, achtet auf mobile Endgeräte, aber selber tun wir es nicht.

Sprecher 3 Ich meine, also man konnte die von mobilen Endgeräten anschauen. Das sah scheiße aus. Ja, aber es hat funktioniert. Nein, insgesamt finde ich, dass wir mit sozialmarketing. de da natürlich eigentlich nicht beispielhaft sind, weil wir ein paar Besonderheiten haben. Wir haben eben, sagen wir mal, sehr einfache Entscheidungsprozesse. Mach, Jonah, mach. Ich nenne diese Entscheidungsprozesse, wer macht, hat die Macht.

Sprecher 4 Alle anderen haben die Macht ja bewusst abgegeben im Sinne von ja. Ihr macht das schon und wenn.

Sprecher 2 Es klingelt, bei irgendwem kommt der DHL-Mann.

Sprecher 3 Ja, bei mir kommt der DRL-Mann, der darf jetzt einmal kurz warten. Ich erwarte nichts, es sind eh nur für meine Frau. Die Natur nehme ich natürlich sofort zurück.

Sprecher 2 Du wohnst in Brandenburg, da gibt es keine Postfiliale, wo du mal eben in den nächsten Tagen das Paket abholen kannst.

Sprecher 3 Lieber Maik, meine Postfiliale ist hundertfünfzig. Meter entfernt und jetzt kommst du.

Sprecher 2 Okay. Einverstanden.

Sprecher 3 Jetzt habt ihr mich rausgebracht. Nein, wer macht, hat die Macht. Wir haben bei sozialmarketing. de natürlich auch inhaltlich und technisch natürlich relativ einfache Strukturen. Auch da ist, wenn jemand einen Artikel schreibt.

Sprecher 4 Ich kann mal gucken. Ja, wir machen, wir wissen, glaube ich, was du sagen willst.

Sprecher 2 Von wegen, der erwartet nichts. Da ist bestimmt jetzt irgendwie.

Sprecher 4 Er hat Weihnachtsgeschenke bestellt.

Sprecher 2 Das Outfit für unsere Session auf dem deutschen Fundraising-Kongress, richtig.

Sprecher 4 Er wollte das das Hoverboard, oder?

Sprecher 2 Ah, ja, meinst du? Marty hat es ihm geschickt. Apropos Hoverboard, vielleicht Mission mal wieder da ist. Ich erwarte jetzt noch eine Rückmeldung. Ich war vor zwei Tagen auf dem German Venture Day, also völlig andere Geschichte als eigentlich unser Non-Profit-Bereich. Ich mache ja für dieses, für das Private Equity Forum da so ein bisschen was. Und da war unter anderem ein Startup, das hat dann in dem Pitch auch den dritten Platz gemacht. Und da hoffe ich jetzt auf ein Demo-Gerät. Und zwar ein ultra genialer Elektroscooter, also wie so ein Tretroller. Halt nur mit E-Motor drunter. Und das Ding fährt bis 35 Sachen. Das darfst du.

Sprecher 4 Ich überlege jetzt gerade, wie du wie deine Kurve zu Fundraising kriegst.

Sprecher 2 Überhaupt gar nicht. Wir sind beim Thema Haben wollen und Hoverboard, deswegen kam ich jetzt da drauf. Also, das ist so ein genial großartiges Gimmick. Der hat mir jetzt irgendwie angeboten, nochmal da möglicherweise ein Demo-Gerät oder so zu kriegen. Und ich warte mal auf die Rückmeldung. Also das ist ja.

Sprecher 4 Ja, da brauchst du ja gar kein Bahnticket mehr.

Sprecher 2 Ja, es kann ja dummerweise, es kann nur 20 Kilometer, aber letztendlich, wann fährst du mit dem Ding tatsächlich 20 Kilometer? Aber das ist schon fein. Ich muss ja ehrlich sagen, ich fliege dieses Jahr, ja. Ich bin empört. Ja, tatsächlich.

Sprecher 4 Ja, aber genau, Maik, total toller innovativer Ansatz für Face-to-Face-Fundraising, wo du dann eben durch die Innenstadt fährst. Das wolltest du da bestimmt jetzt noch

Sprecher 2 Ich wollte sagen, der Jonah hat sein Paket gekriegt und wir wissen jetzt, dass ein Hoverboard drin ist. Zumindest hat der Jörg das gesagt und jetzt sind wir wieder eigentlich im Thema. Wer Macht hat, die Macht.

Sprecher 3 So. Nein, wir haben etwas gemacht, was ich nicht VLounge nennen würde. Und aus meiner Sicht haben wir auf sozialmarketing. de auch noch nie einen V-Lounge gemacht. Weil dadurch, dass wir ja selber Erstens wenig Anspruch und zweitens wenig Technik haben, können wir eben relativ viel mal selber machen.

Sprecher 2 Und drittens kein Budget.

Sprecher 3 Genau. Was ich aber eher als Vorteil sehe. Das heißt, wir können einfach mal sagen, ach, lass uns doch mal das ausprobieren, lass uns doch mal was machen. Und was wir jetzt gemacht haben, ist im ersten Schritt einfach die Seite grafisch überarbeitet. Und da haben wir das gemacht, was ich jeder kleinen Organisation empfehle. Wir haben einfach mal geguckt, was gibt es schon, haben uns für 40 Dollar oder 50 Dollar ein neues Theme gekauft. Ich habe das ein paar Stunden lang angepakt. Dass das jetzt so aussieht, dass zumindest die meisten Besucher von sozialmarketing. de es nicht erkennen als oh, das Habe ich da schon gesehen, oh, das habe ich da schon gesehen, sondern dass es wirklich so aussieht, als wäre es extra für uns gemacht. Und ähm Das Ganze war innerhalb von einem Tag so, dass ähm mal sich das jetzt zumindest wieder anschaut kann und dann kommen halt immer die kleinen Sachen, die aber nach jedem Velaun kommen. Dann muss man dann halt irgendwie Bildergrößen anpassen, dann muss man irgendwie Überschriften neu machen, weil die jetzt hässlich aussehen und all solche Kleinigkeiten. Das heißt, das war erstmal das, was man Redesign nennt, Facelift, wie auch immer.

Sprecher 2 Und das Linkschleudern der Fundraising-Woche von früher immer raus abschalten.

Sprecher 3 Genau, im zweiten Schritt. Haben wir dann das als Anlass genommen, mal unsere komplette Linkstruktur zu überprüfen, vorsichtig formuliert. Das heißt, wir hatten insgesamt eine höhere dreistellige Summe an links, die nicht mehr auf Seiten gingen, die funktioniert haben. Da hattet ihr beide einen großen Anteil mit dem mit der wunderbaren Fundraising-Woche.

Sprecher 4 Was machen die auch alle Relaunches, ohne die Linkenstruktur beizubehalten?

Sprecher 3 Ja, aber wirklich erschreckend, und ich könnte euch da Beispiele nennen Wobei sicherlich das bei uns noch das ein oder andere mal vorkommt. Das heißt, wir haben alle internen und externen Links überarbeitet. Da nochmal ein Dank an das wunderbare Tool Screaming Frog, was ich habe. Ja, es ist großartig. Und jetzt kommt eben im dritten Schritt, ach dann haben wir noch ein paar oder habe ich noch ein paar Weiterleitungen angelegt. Das heißt, für die Seiten, die es eben Nicht mehr gibt, die falsch sind, die noch von vorherig Relaunch da waren und so weiter und so fort, dass die alle jetzt weiterleiten Und im dritten Schritt gibt es jetzt ein bisschen kleinere inhaltliche Veränderungen. Das heißt, zum einen haben wir uns mit den Kategorien ein bisschen mehr beschäftigt und haben jetzt schöne Kategorie-Seiten. Das heißt, jeder, der mal einen schönen Text übers Online-Fundraising, schreibt, bitte sozialmarketing. de slash online-Fundraising verlinken. Ich habe den Anspruch da irgendwann. . weiter oben mitzuspielen in den Suchergebnissen. Aber wir haben jetzt Kategorie Seiten zu allen Fundraising-Bereichen. Also eben Online-Fundraising, wo wir schon sehr viel haben, aber auch Großspender-Fundraising, Face-to-Face, Mailings, Anlassspenden, was es da nicht so alles gibt.

Sprecher 4 Genau, das ist ja wieder eine große konzeptionelle Veränderungen, die wir gemacht haben. Also, was so ein bisschen schleichend schon da war, wir machen nicht nur Online-Fundraising, wie es so die ersten ein, zwei Jahre war. Und jetzt sagen wir Das Gewachsene machen wir jetzt zum Statement, dass tatsächlich sozialmarketing. de das Portal für Diskussionen und Wissen und Zu Fundraising in Deutschland ist und eben nicht nur über digitales Fundraising, sondern insgesamt. Also es ist schon ein größerer inhaltlicher Schiff, den wir da jetzt noch vormachen.

Sprecher 2 Sehr bescheiden, aber noch mehr und nicht weniger.

Sprecher 3 Genau, und da kommt halt noch der nächste Schritt, den wir dann nach dem Kongress sozusagen uns vorgenommen haben, dass wir uns als Team die bisher wirklich hauptsächlich zu 6 zu 7 diese Texte geschrieben haben, jetzt nicht zurücknehmen. Ich hoffe, wir schreiben nicht noch weniger. Aber dass wir uns als Blog weiter öffnen und schauen, dass wir viel mehr externe Autoren haben und damit eben auch ein breiteres Spektrum. bearbeiten, weil wir haben es jetzt gemerkt, wir haben uns erstaunlich wenig gestritten, weil wir alle dann doch irgendwie, deshalb sind wir ja auch zusammengekommen, ein ähnliches Mindset und auch einen ähnlichen Arbeitsbereich haben.

Sprecher 2 Wir waren froh, dass du deinen Job gemacht hast. Sollen wir uns da streiten?

Sprecher 3 Nein, ich meine jetzt auch inhaltlich beim Thema VLOUNCH gestritten, weil wir alle aus dieser Online-Fundraising-Ecke kommen oder sie zumindest verstehen. Und da wollen wir weiter rein, da wollen wir, dass auch mehr Leute was tun zu Face-to-Face schreiben, dass mehr Leute was zu Telefon-Fundraising schreiben, von dem ich bekennend gar keine Ahnung habe und auch noch behaupte, dass das in Ordnung ist. Das heißt, dass wir da einfach wirklich schauen, dass wir die Experten im Fundraising dazu bekommen, bei uns sowohl Meinung als auch eben Wissensvermittlung zu bringen. wird dann noch auch ein paar Folgen auf der Seite haben. Das heißt, wenn man jetzt gerade auf die Seite geht, sieht man eben, Oben bei Team für jeden von den Autoren irgendwie eine eigene Unterseite. Das wird dann natürlich langfristig sich ein bisschen öffnen, ein bisschen verschwinden. Es wird eine Seite geben mit so etwas ähnlichem wie Redaktionsgrundsätzen. Also wer bei uns schreiben kann und was man dabei beachten sollte. Und ja, da sind wir gespannt, was in der Zukunft noch kommt.

Sprecher 2 Und es gibt ein Newsletter jetzt. Ja, man kann sich in einen Sletter eintragen. Gut gesagt, gut gebrückt.

Sprecher 4 Per E-Mail und WhatsApp gibt es Sozialmarketing dann in den Alltag.

Sprecher 3 Also auch da haben wir uns das vorgenommen und ja, einfach weil so ein Blog natürlich eigentlich nicht dem Ideal Zumindest nicht dem Ideal aus einer Suchmaschinenperspektive entspricht, sondern so ein Block hat ja manchmal den Nachteil, dass sich hundert Artikel Online-Fundraising schreiben kann aber nicht den einen Artikel und das haben wir zum einen mit den Kategorieseiten jetzt versucht, so ein bisschen zu umschütten. Aber zum anderen heißt es natürlich, dass wir mehr Push-Möglichkeiten brauchen. Also dass die Leute, die sich für ein Thema interessieren, auch mitbekommen, dass wir was geschrieben haben. Da kann ich nur jedem empfehlen. immer bei uns auf der Facebook-Seite, bei uns auf Twitter vorbeizuschauen, aber jetzt kann man sich eben auf sozialmarketing. de auch für Newsletter eintragen. Und dann kommt vielleicht noch so ein WhatsApp-Push-Service, dass wir also ein bisschen in dieser Szene rumkommen, weil die Szene ist nicht so riesig, dass man da jetzt irgendwie 10. 000 Besucher am Tag erwarten kann. Aber wir wollen natürlich von dieser Szene zumindest einen Großteil der Leute. Auch erreichen.

Sprecher 2 Was ist denn neben der Weltherrschaft eigentlich das Ziel dieser Seite?

Sprecher 3 Ja, da hat jeder von uns wahrscheinlich ein eigenes, aber Aus meiner persönlichen Sicht ist das Fundraising voranzubringen. Und ich habe natürlich jetzt noch diesen kleinen Online-Punkt da drin und das natürlich auch ähm medienübergreifend zu tun und durchaus eben auch zu diskutieren. Ja, was habe ich mich dieses Jahr mit beschäftigt? Ist Online-Fundraising auch im Erbsch. Oder ist online auch im Erbschaftsfundraising wichtig, also dass man da eben nicht so in diesen Sparten verhaftet bleibt und dass man also auch wenn man in einer Organisation nur für ein Thema zustimmt, Wer uns die Möglichkeit hat, so ein bisschen sich zu öffnen und ein bisschen zu schauen, was machen denn die anderen. Und das auf der inhaltlichen Seite und dann natürlich auch einfach ein Vernetzungsaspekt, dass man mitbekommt, wer macht denn was, wer hat denn wel. Welche Gedanken, wer schreibt denn was? Also wenn man es sehr groß formulieren würde, würde ich ja sagen, der fand bei den Kongress an 365 Tagen im Jahr.

Sprecher 2 Boah, aber genau, es ist eine wunderschöne Runde. Ich wollte jetzt eigentlich nämlich den Jörg nochmal fragen, ob er noch was hinzuzufügen hat zu diesem ganzen Thema Relaunge, weil ich würde nämlich genau das Dazu jetzt nochmal kommen wollen zum Abschluss zum Thema Fundraising-Kongress, aber erstmal dir nochmal die Chance. Gibt’s noch was?

Sprecher 4 Ja, doch, ein Thema finde ich wichtig, das Thema Datenschutz. Und jetzt haben wir mehrfach gesagt, Daten analysieren und so weiter will man machen, will man zumindest machen können. Und es gibt genug Organisationen, die sagen, ja, nee, Analytics, Pivik, alles wollen wir nicht, weil irgendwie Datenschutz und dann hat man halt nur das Bauchgefühl. Das reicht halt nicht, um gute Webseiten zu machen. Und da haben wir jetzt auch ein paar Schritte gemacht, wo wir vorher auch Facebook und anderes eingebunden hatten und das jetzt anders machen. Und das, finde ich, ist auch eine Besonderheit, die wir uns jetzt für diesen für dieses Update vorgenommen haben.

Sprecher 3 Genau, also ich habe noch mal ein bisschen Energie, nachdem wir sozusagen einmal das Layout angepasst hatten, da reingesteckt zu schauen dass das ganze datenschutzmäßig halbwegs gut ist, und zwar halb Excut jetzt eher bezogen auf meine Ansprüche, nicht mal so stark auch das Thema Datenschutzrecht. Da dürften wir durchaus auch nochmal

Sprecher 2 Auch textlich und rechtlich ein bisschen ran, aber Ohne Rechtsberatung geben zu dürfen, hm?

Sprecher 3 Nein, nein, ich meine eher, dass wir Bei uns im Impressum nochmal einen Datenschutzbereich auf den ganzen Bereich. Nee, aber ich habe so Sachen gemacht wie die Share Sharing-Buttons, das heißt, wir haben alle möglichen Social Media Sharing-Elemente, die sind aber eben von uns und gehen dann nur auf die jeweiligen Netzwerke und wir haben nicht. . Diese klassischen Sharing-Buttons von Facebook, Twitter und Co. , die dann eben auch immer bedeuten, dass man ein kleines Code-Schnipsel des jeweiligen Dienstes bei sich einbindet, was dann auch immer bedeutet, dass jeder Aufruf auch an die jeweiligen Dienste Weitergesendet wird. Das heißt, bei uns sind das jetzt erstmal nur in Anführungszeichen reine Grafiken. Und ich habe mir ein bisschen Mühe gegeben, dass das trotzdem nicht ganz langweilig aussieht. Das heißt, wir greifen über die API, also über die Schnittstelle jetzt zum Beispiel ab, wie viele Fans, wie viele Follower wir haben und zeigen das auch an, aber bei uns selber, ohne dass da Daten weitergegeben werden. Das gleiche gilt für die YouTube-Einbindung, die jetzt hoffentlich überall mit dem YouTube-nocookie. com mit der YouTube-no-cookie. com URL sind, dass da also keine Cookies übertragen werden. Das geht bis hin zu Schriftarten und Kavatars. Standardmäßig geht ein starker Trend dahin. Wunderbare Google-Fonts zu verwenden, was es auch wirklich sehr schön und sehr einfach macht auf Webseiten, was aber natürlich auch bedeutet, jedes Mal, wenn die Website geladen wird, wird eine Schriftart von Google gezogen. Und dementsprechend wird eben auch diese Information, dass diese Schriftart von dieser Seite gezogen wird, an Google übertragen. Ähnliches bei Kravata. Das ist der Dienst, mit dem auf sehr vielen Blogs automatisch diese kleinen Icons der Kommentatoren und der Autoren erscheinen. Das habe ich auch ausgestellt, da kann man sich jetzt selber ein Bildchen hochladen, weil auch da dann immer, wenn jona. pluralog. de kommentiert, eine Abfrage an Kravata geht. zeig mir mal bitteschön die Grafik von jona. pluralog. de und dadurch werden dort wieder Daten gesammelt. Genau, als letztes dann den Newsletter.

Sprecher 4 Mehr ist immer für alle irgendwie einfach und können alle bedienen, aber auch da gibt es ja deutsche oder nicht deutsche, europäischen Datenschutz. entsprechende Varianten. Da haben wir uns doch mal mit den Systemen beschäftigt, die bisher von eher weniger Organisationen eingesetzt werden, in meiner Wahrnehmung.

Sprecher 2 Boah, Leute, wir sind für jetzt die guten, ne, oder?

Sprecher 3 Also ich finde da schon auch noch viele Themen, die nicht optimal sind, aber beim Newsletter haben wir jetzt einen litauischen Anbieter, weil mir die Deutschen alle auf den Keks gingen. Die fand ich einfach alle. Unschön in der Bedienbarkeit oder zu teuer. Es gibt durchaus sehr gute deutsche, aber jetzt nicht für ein Lasst das mal schnell und kostengünstig machen. Und das geht aber auch bis so weit, dass der Anmeldelink Wenn man das mit vielen Newsletter-Diensten macht, dann ist halt auch das wieder ein Stück Code, was von der jeweiligen Seite eingeladen wird und auch da sind wir jetzt so, dass das Formular bei uns nachgebaut wurde. Und erst wenn man auf Abmelden klickt, geht dann die E-Mail-Adresse eben an den jeweiligen Anbieter.

Sprecher 2 Ja, weil in der T3N gab es noch einen man artig kennt den Anbieter jetzt nicht, muss man nochmal gucken, aber wirklich Ein datenschutzkonformes Tool, was man selber hosten kann im Bereich Newsletter, was auch wirklich so komplex ist, wenn man es denn haben will, wie vergleichbare kommerzielle Anbieter. Müssen wir gucken. News hat ja selber hosten.

Sprecher 3 Muss man dann halt hosten, ne?

Sprecher 2 Muss man hosten, genau.

Sprecher 3 Da freut sich der Host. Nein, genau. Also wir haben jetzt ein externes Tool, weil wir das für in Anführungszeichen so einen kleinen Newsletter dann auch nicht leisten könnten. Aber da gucken wir mal. Genau, und das Einzige, was wir jetzt noch haben, wir haben Google Analytics drin, aber mit der. . Anonymisierten IP-Adresse, weil ich auch der Meinung bin, ohne Analyse ist jede zeitliche oder finanzielle Investition in eine Webseite für einen Arsch. . Da können wir aber mal gucken, ob wir noch irgendwo einen Peeling-Dienstleister finden oder so, der uns das Kostengünstig gibt. Ich habe meine privaten Seiten jetzt alle auf PewIC oder hat er die schon immer auf Pivik. Da muss man mal gucken.

Sprecher 2 Vergiss nicht, die Cache zu lernen, das hat man nämlich mal, weil die so vollgelaufen waren. Dass auf einmal ein Pivek nicht mehr funktionierte und wir nicht mehr wussten, woran es liegt, und es einfach daran liegt, dass das Ding auch aufgeräumt werden muss.

Sprecher 3 Da braucht man ja dann einen guten Dienstleister. Genau, aber da haben wir noch Google Analytics, was auf vielen Ebenen einfach sehr, sehr praktisch ist, aber natürlich auch wieder ein Tool ist, was zurückverfahren wird. Folgt, diese Seite wird aufgerufen. Das macht jedes Analyse-Tool, aber es ist natürlich datenschutzfreundlicher, wenn das nicht mit allen anderen Seiten dieser Welt Auch zusammen in einen Topf geschmissen wird. Und PWIC ist eben eine sehr angenehme Open-Source-Lösung, die man eben auf dem eigenen Server hostet und dementsprechend bleiben die Daten dann auch auf dem eigenen Server.

Sprecher 2 Punkt. Ich habe nur ein Thema. Punkt Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht. Eins hast du, noch? Ja, wir sehen uns in zwei Wochen. Zwei Wochen schon? Ja. Ich muss auch totale Panik, weil ich habe nämlich für unseren Workshop, den wollte ich nämlich heute Morgen eigentlich vorbereiten. Also nicht für unseren Workshop, sondern ich habe auch noch einen ganz täglich, noch nicht ein bisschen was vorbereitet. Also, was steht an? Der Deutsche Fundraising-Kongress steht an in Berlin. Und da sind wir dabei. Oh.

Sprecher 4 So zwei Wochen vorher alle wieder umgeschmissen.

Sprecher 2 Da sind wir auf jeden Fall dabei und wir sehen uns vor Ort, nämlich einmal sowieso persönlich, privat. Jeder von uns hat irgendwie noch eine individuelle Rolle, aber wir stehen irgendwie auch. Auch alle gemeinsam auf der Bühne. Da habe ich auch so ein bisschen Schiss vor, aber irgendwie machen wir das, ne?

Sprecher 4 Das wird ein großer Spaß. Am Donnerstag, die Mittags-Keynote. ist nicht eine Keynote, sondern es sind sechs kleine Keynotes, die wir in einer schönen Sozialmarketing. de Show zusammenfassen.

Sprecher 2 Schickt mir übrigens mal eure Folien. Ich bin gerne bereit, weil ich ja auch selber ein paar brauche Welt für den Fall, dass ihr Folien benötigt, schickt sie mir mal, ich bastel das mal alles zusammen.

Sprecher 3 Welche Folien?

Sprecher 2 Ja, genau. Manche wollen ja Folien nutzen.

Sprecher 3 Ja, ja, ich auch, aber man muss die ja auch noch machen. Vor allem Jörg und Jan haben uns da in was reingeritten. Ähm und wir können dann in zwei Wochen entscheiden, ob wir Ihnen dankbar sind oder ob wir sie dafür verfluchen. Jörg und Jan tendieren zum großen Auftritt und dementsprechend haben wir jetzt scheinbar einen großen Auftritt. Ich bin sehr gespannt. Ich auch, alter Schwede. Und ich habe mir jetzt mal nächstes Wochenende einen Tag freigenommen, dass ich da auch noch Vorbereitet für.

Sprecher 2 Für fünf Minuten, den ganzen Tag, du legst die Latte ja immer höher, alter Schwede.

Sprecher 3 Nein, aber also an dem Tag, also ein Sonntag, an dem ich nachmittags kinderfrei habe und dann was Vorbereite, ja. Ich habe immerhin schon einen Plan.

Sprecher 2 Immerhin.

Sprecher 3 Wenn ich mich natürlich wie immer nicht an die Grundfragestelle.

Sprecher 2 Natürlich nicht. Das klingt bei dir, dein Plan klingt wieder nach dem Rant.

Sprecher 3 Nein, nein, nein. Ich versuche dann bloß zu begründen, warum Online-Fundraising für ein Arsch ist und trotzdem wichtig ist.

Sprecher 2 Psst, psst, psst. Du verrätst die Themen hier, gib eine Abmahnung.

Sprecher 4 Wir suchen übrigens noch einen neuen Referenten für den.

Sprecher 2 Ja, der Jona kann leider nicht. Der Jona ist leider abkömmlich geworden. Ja, das war ich würde übrigens gerne, das heißt ich würde gerne, das habe ich dem Jörg schon gesagt, jeden Abend mal ganz kurz so ein halbes Stündchen, dreiviertel Stündchen mit dem mobilen Studio auch mal so den Tag zusammenfassen. Das beginnt gerne schon am Dienstag. Und dann wäre der Mittwoch und der Donnerstag noch. Ich habe hier vier Kopfhörerausgänge. Am Freitag nicht? Am Freitag vermutlich muss man gucken, ob wir es noch hinkriegen. Ich muss ja auch wieder meinen Flieger kriegen. Deswegen müssen wir mal schauen, wie wir was dann machen, ob wir nicht lieber am Freitag oder am Samstag dann im Anschluss nochmal eine nochmal eine Gesamtrunde machen, dann ähnlich wie jetzt hier nochmal So an der Stelle. Aber das sagen wir jetzt hier mit dem Jona auch schon mal. Also, wenn du Bock hast, bist du dabei, ne?

Sprecher 3 Ja, immer wenn ich reden darf, ist alles super. Wenn ich nicht schreiben muss, dann kann ich schon sagen, nee, Recap muss nicht sein. Ich habe ja schon dem Maik alles gesagt.

Sprecher 2 Oder das oder warum Recaps für den Arsch sind, ne?

Sprecher 3 Ja, schreib dann dir da einen Kommentar.

Sprecher 2 Ewann, schreibst du mal, warum Podcasts für den Arsch sind.

Sprecher 3 Nee, ich bin ja einer der großen Podcast-Vechter. Ja, sehr gut. Also, Podcast auf jeden Fall, alles super. Sehr gut.

Sprecher 4 Ja, mich habt ihr mittlerweile auch soweit. Ich habe immer nur einzeln gestreamt. Mittlerweile bestehen meine Zugfahrten nicht mehr aus Musik, sondern aus Podcasts.

Sprecher 3 Sehr gut.

Sprecher 2 Willkommen auf der Seite des Lichts.

Sprecher 3 Ich konsumiere ja im Durchschnitt zwei Stunden Podcast am Tag. Ja, gut mir also. Habe ich letztens herausgefunden, allerdings in anderthalb Stunden. Dank erhöhter Geschwindigkeiten. Ich habe das am Wochenende einen Podcast. In der Küche abgespielt und nicht auf dem Kopfhörer und dann kam meine Familie rein und fand das sehr absurd. Und das ist auch absurd, wenn man es nicht auf dem Kopfhörer hat. Also es ist wirklich eine Gewöhnungssache. Nein, alles super, Podcasts sind toll, weil man sie eben so schön nebenbei machen kann, weil man dabei eben spülen kann, Bahn fahren kann, garten. Jäten kann.

Sprecher 2 Oder nebenbei ein Relaunch machen kann, womit wir den Kreis geschlossen haben.

Sprecher 4 Sehr schön, das passt mir wunderbar. Ich muss jetzt nämlich ganz schnell zu dem Mittagessen schauen.

Sprecher 2 Es sieht mir genauso aus, ich muss auch los, außer dem haben wir jetzt 90 Minuten erreicht. Das wird sowieso schon wieder Kommentare geben von Menschen, die sagen, kurz auch nicht mal 20 Minuten Folgen machen. Das sind einfach Menschen, die wollen wir dann so ein bisschen miterziehen.

Sprecher 4 Ja, jetzt klingelt bei mir auch die Post, das ist zwar geil.

Sprecher 2 Also, dann klingelt bei dir die Post. Dann hör mal Jörg, vielen Dank für deine Zeit, dir einen schönen Tag nach Berlin. Dir einen schönen Tag nach Brandenburg, lieber Jona. Und ich bereite das hier auf und packe das dann wie besprochen rein. Und dann haben wir aber nochmal Austausch vorher Möchtet ihr noch was sagen, was noch immer gehört werden soll oder lieber nicht mehr?

Sprecher 4 Vielen Dank und guten Appetit.

Sprecher 2 Ja, euch allen in die Republik. Jona ist schon weg.

Sprecher 4 Auf Wiederhören.

Sprecher 2 Auf Wiedergesehen. Auf Wiedergehören und schönes Leben. Alles Gute. Das war die Folge 5 vom Fundraising Radio. Wir hören uns. Bis dahin. Ciao.

Sprecher 4 Tschüss. And

Sprecher 1 Fundraising radio

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media