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FRR47 - Über digitales Großspenden-Fundraising

Cover: FRR47 - Über digitales Großspenden-Fundraising

Folge 47 · 09.03.2018 · 1:20:35

Jörg Reschke, Andreas Schiemenz und Maik Meid im Gespräch über digitales Großspenden-Fundraising und ob es das überhaupt gibt.

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der deutschen Fundraising und Nonprofits Zena Fundraising Radio Folge 47.

Sprecher 2 Ich weiß nicht, wie häufig wir schon versucht haben, diese Folge aufzunehmen.

Sprecher 3 Hallo, guten Tag, May.

Sprecher 2 Ich habe selten eine Folge gehabt, wo ich eigentlich nur die Technik gemacht habe und ansonsten überhaupt keine Vorstellung habe von dem, was tatsächlich passiert. Man muss dazu sagen, nachdem ihr euch gleich nochmal vorstellt. Diese Folge ist auf eurer Idee gewachsen und ich glaube aus einem Webinar heraus entstanden, in dem ihr sehr, sehr viel diskutiert habt und gesagt habt, das ist eigentlich ein Thema, was wir jetzt mal in die Welt hinaus Ja, diskutieren müssen und ich habe so ein bisschen das Gefühl, ich bin hier so im Kino und schaue gleich, was auf der Leinwand passiert und freue mich sehr. Aber bevor ihr ein bisschen was zum Thema sagt, würde ich euch dennoch bitten, einmal was zu euch zu sagen. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil unserer Hörerinnen und Hörer euch kennt, aber wir haben immer wieder neue Leute dabei und deswegen würde ich euch jetzt einfach mal zunächst das Wort geben. Jörg, magst du anfangen?

Sprecher 4 Kann ich gerne machen, mein Name ist Jörg Reschke. Ich bin seit Jahren unterwegs im Themenfeld Online-Fundraising. Betreue auch mit die Fachgruppe Digitales Fundraising im deutschen Fundraising-Verband und bin jetzt gerade zum Jahreswechsel quasi Gensüden gezogen und mache jetzt die globale Marketingleitung für ein kleines Softwareunternehmen, auch dort hauptsächlich digitales Marketing, also ganz viele Schnittstellen und Wissensreservoir, die genauso fürs Fundraising relevant und interessant sind.

Sprecher 2 Du bist da, wo angeblich immer die Sonne scheint.

Sprecher 4 Also im Vergleich zu Berlin ist es eigentlich immer 10 Grad wärmer. Das ist schon sehr angenehm.

Sprecher 2 Okay.

Sprecher 3 Wo steckst du, Andreas? Ja, also da wo ich bin, ist es auch wärmer als in Berlin, allerdings nicht im Süden, sondern ich bin heute mal in Hamburg. Ja, ich bin. In den letzten Jahren, glaube ich, sehr aktiv gewesen bei der Frage, wie können wir im Fundraising Menschen begeistern, die überdurchschnittlich viel Geld haben. Ich habe mich, bevor ich mich vor gut einem Jahr in einer Kanzlei als Berater eingebracht habe, viele Jahre. das Segment der hochvermögenden Kunden einer Landesbank in Hamburg geleitet und habe dabei ganz spannende Einsichten und Einblicke gehabt in die Welt der Reichen und Superreichen. Und festgestellt, dass der mir vergönnt wurde, dass das ein Blick ist, den wir im Fundraising sehr gut nutzen können. Weil wir häufig, gerade im Großspender-Fundraising, viele Ideen haben, was ein vermögender Mensch denkt und wie er sich bewegt und was ihn bewegen kann, wir aber wenig mit Ihnen selber darüber sprechen. Und das ist das, was mich in den letzten, glaube ich, vier, fünf Jahren innerhalb des Fundraisings vorangetrieben hat. Sonst würde ich sagen, ich bin Seit fast 30 Jahren im Fundraising unterwegs und kümmere mich jetzt aktuell sehr um strategische Fragen In der Beratungskampf.

Sprecher 2 Ich hoffe nicht, dass das dich jetzt zu sehr in deine Vergangenheit zurückholt. Aber was mir bei dir immer geblieben ist, du hast das mal auf einer Veranstaltung gesagt, dass du mal eine Vergangenheit mit Gummimatten hattest.

Sprecher 3 Auch ja.

Sprecher 2 Das heißt, du weißt sowohl, wie die Industrie funktioniert, als auch wie das gemeinnützige Wesen in Deutschland funktioniert. Du hast beide Seiten.

Sprecher 3 Es geht nicht nur um Gummimatten, das sind also Fußverleger, also so Haustiermatten. Ich war in den 90er Jahren der einzige Experte auf dem gesamten europäischen Markt für Puppenbekleidung. Puppenbekleidung? Für Puppenbekleidung. Ich glaube, ich bin immer noch der einzige Experte, bin in dem Bereich aber gar nicht mehr tätig. Also ich habe 1974 angefangen mit dem Verkauf, mit dem Vertrieb. Ich komme also tatsächlich aus der Industrie und habe lange Jahre tatsächlich im Vertrieb gearbeitet, als es noch keine Faxen, noch keine Handys gab. Draußen auf der Straße und habe aber dann viele Jahre als Unternehmensberater in Unternehmensstrategien, Markenstrategien und Vertriebsstrategien. Und bin dann quasi durch Zufall durch ein Ehrenamt ins hauptberufliche Fundraising gerutscht. Und ich finde, dass Fundraising und Vertrieb und gemeinnützige Marken und gewerbliche Marken und Marketing gar nicht so weit auseinander. liegen. Und ich hoffe, Jörg, bei deinem Job, den du hast, ich glaube, digital ist digital. Und das ist, glaube ich, der Kern. Wir müssen das in den Welten einfach miteinander besser vernetzen.

Sprecher 4 Ganz genau. Also ein großer Unterschied, den ich jetzt schon merke, ist, man traut sich einfach mehr und ist nicht ganz so vorsichtig, wie wir es dann doch oft im Non-Profit-Bereich sind oder ich es dort zumindest beobachte. Das ist schon ganz angenehm, da einfach mal ein bisschen Schneller voranzugehen.

Sprecher 2 Und auch das Kleingeld ist sicherlich ein anderes, oder? Was man dazu verfügt hat.

Sprecher 4 Gut, das kommt natürlich dann auch an, mit welcher Organisation wir es vergleichen, aber ich kann mich nicht beklagen.

Sprecher 3 Also was ich persönlich glaube, Jörg und Maik, ist der größte Unterschied zwischen der Arbeit in Profit und Non-Profit, ist, dass wenn wir in Profit arbeiten, wir immer das Gefühl haben, wir arbeiten mit allen auf Augenhöhe. Mit unseren Lieferanten, mit unseren Kunden. Aber im Non-Profit habe ich häufig das Gefühl, wenn wir über Unternehmenskooperationen reden oder Großspenderfundraising. Reden, dass wir uns klein machen als Organisation. Und das ist etwas, was ich in der Wirtschaft nicht erlebe. Egal ob es ein Start-up ist, ob es ein kleines Unternehmen ist oder ein Riesenunternehmen, die haben alle so ein Selbstbewusstsein, weil jeder weiß, was er wert ist.

Sprecher 4 Ja, ich erlebe es aber auch bei Organisationen andersrum, dass sie sich vermeintlich größer machen, als man ihnen von außen vielleicht manchmal zuordnen würde. Also ich merke, wir werden jetzt ein philosophischer Podcast.

Sprecher 2 Ich wollte eigentlich jetzt mehr oder weniger auch schon rüberleiten. Ich wollte ein bisschen zur Genese nochmal was sagen. Jörg hat ein Webinar der Fundraising Akademie moderiert, wo du, Andreas, das Thema Großspenden-Fundraising, Major Donner Fundraising, wie man es auch immer benennen will wo du Grundnommen eingeführt hast ins Thema. Korrekt? War so, ne, genau. Und da kam daraus, dass ihr, glaube ich, interessante Fragen bekommen habt oder selber miteinander diskutiert habt und gesagt hat, das ist was, was die Welt da draußen Mal hören muss. Gab es da spezielle Thesen oder habt ihr einfach nur Spaß gehabt an der Nummer? Was war so ein bisschen das Sendungsbewusstsein dahinter?

Sprecher 3 Also für mich, um das vielleicht als Erste zu sagen, Jörg, ist, also ich kenne Jörg natürlich schon sehr lang und beobachte und höre ihn und nehme ihn wahr. Habe aber in diesem Webinar für mich festgestellt, dass es das erste Mal ist, dass wir konkret miteinander etwas zu tun hatten. Und dann ist mir deutlich geworden, dass dieses Thema Digital und das Thema Großspender oder Major Donor oder Wealth Oder Philanthropie, egal wie wir es nennen, dass diese Themen so weit auseinander sind, weil wir im Alltag quasi, im Fundraising-Alltag, miteinander nichts zu tun haben. Und das Das hielt, fand ich einfach erstmal schade und habe einen Vorwand gesucht, um was zu machen.

Sprecher 4 Ich habe mich noch damals, also bei dem Webinar bin ich nur eingesprungen als Moderation für. . den den also ich glaube eigentlich sollte katrin moderieren die konnte nicht du Mai konntest dann auch nicht und dann irgendwie hieß es ob ich das schnell machen kann euer cool Andreas irgendwie weiß ich die Vorträge sind interessant und spannend und höre ich doch gerne mit rein Und dann weiß ich noch, das war ja eher so ein Grundlagen-Webinar, so eine Stunde nochmal die Grundlagen von Rohspender-Fundraising. Und ich weiß, dass die 20 Minuten davor die wir miteinander diskutiert haben, nämlich genau um das Digitale, einfach so spannend und anregend waren, dass wir dann meinten, okay, irgendwie müssen wir es nochmal vertiefen und der Mai kann uns vielleicht eine Plattform dafür bieten.

Sprecher 2 Dann würde ich jetzt einfach mal die Startpistole in die Luft heißen und mal abdrücken und sagen: Was war denn daran so spannend?

Sprecher 4 Naja, also zunächst einmal haben wir festgestellt, glaube ich, so als Eingang irgendwie diese Diskussion, wie viel Digitales findet eigentlich im Großspender-Fundraising statt und wie viel Großspender findet im Online-Fundraising statt. Dass wir nicht wissen, ob die schon mal irgendwo geführt wurde und das doch eigentlich total gewinnbringend wäre, da mal drüber zu sprechen. Und wenn wir beide eh schon Lust haben, darüber zu sprechen, dann können wir vielleicht noch mehr Leute einbeziehen, die dann auch auf Grundlage dieses Podcasts vielleicht mit uns darüber diskutieren.

Sprecher 2 Das Webinar ist ja schon ein bisschen weiter her. Ich glaube, das war im Herbst letzten Jahres. Gibt es mittlerweile in der Zwischenzeit Erkenntnisse, was die Zusammenlegung von Großspendenfundraising und online gibt?

Sprecher 3 Also bei mir war es so, dass das Gespräch mit Jörg bei mir dazu geführt hat, dass ich meinen Blick drauf geworfen habe, um. . das überhaupt mal anders nochmal wahrzunehmen, weil ich so ein bisschen die Sorge bei mir selber hatte, ich gucke vielleicht gar nicht in das Digitale, weil es mir selber vielleicht so fern liegt, obwohl ich mich selber mich in der digitalen Welt ja oft bewege. Und habe dabei festgestellt, dass unsere Grundthese, dass Digitales- und Großspender-Fundraising nicht automatisch zusammenarbeitet, die wurde bei mir tatsächlich, die finde ich bestätigt. Ich glaube, dass der Fundraising-Bereich Mailing und Großspender die beiden Bereiche sind, die am wenigsten mit digital zu tun haben. Das Mailing vielleicht schon eher, weil wir dann einige Organisationen haben, die versuchen dann auf ihre Webseiten zu verlinken, in ihr Spendenportal, aber in der digitalen Welt Gar nicht. Und da ich selber ja auch erst seit Anfang des letzten Jahres in einem Start-up, also den Unternehmensbereich Philanthropieberatung ja gegründet habe und wir uns sehr stark durch unsere Berater, wir sind ja da mittlerweile sieben, acht Kolleginnen und Kollegen, die ihr ja aus dem Fundraising auch einige kennt, beschäftigen wir uns auch mit der Frage der digitalen Welt. Und wir sind jetzt gerade dabei, dass wir überlegen, Wenn wir über Großspender reden oder Unternehmensspenden, wie können wir überhaupt auch die digitale Welt für uns nutzen, um Adressdaten? zentral zu pflegen. Wie können wir Research zusammen machen? Wie können wir Cloud-Technologie nutzen? Das ist das eine, also wo wir ganz praktisch sagen, Mensch, kann uns eigentlich das Digitale helfen. Also was können wir von Google, von Microsoft oder Apple lernen, wenn wir Großspender ansprechen? Und für uns ist Als Agentur oder als Beratungsgesellschaft sind dann natürlich die großen Organisationen eigentlich das gleiche wie Großspender. Und da haben wir gesagt, in unseren Vertriebsprozessen findet digital nicht statt. Das ist der eine Blick. Und der andere Blick ist, wenn ich mir meine Großspender anschaue, dann muss ich einfach sagen, Großspender können wir nicht pauschal als Großspender bezeichnen. Wir müssen in Generationen denken. Und es ist ein Unterschied, ob ich einen Großspender anspreche, der Anfang 30 ist oder ob ich einen anspreche, der vielleicht Ende 60 ist. Beide bewegen sich in der digitalen Welt. Aber ganz anders. Und dann finde ich, wenn das so ist und wir wissen, dass unser 60-70-jähriger Großspender mit seinem iPad, seinem Smartphone unserem selbstfahrenden Auto unterwegs ist, warum nutzen wir das nicht im Großspenderfund?

Sprecher 2 Aber Andreas, mal ganz kurz: Back to Basics. Macht, glaube ich, Sinn, weil die Welt da unterschiedliche Sichtweisen drauf hat. Was ist denn ein Großspender?

Sprecher 3 Naja, die allgemeine Definition will ich jetzt, kann ich aber wiederholen. Ein Großspender ist jemand, der einen überdurchschnittlich hohen Betrag. eine Organisation gibt und dieser Betrag definiert sich an der klassischen Durchschnittsspende. Das heißt, wir haben Organisationen, da beginnt der Großspender bei 250 Euro, da war ich gerade gestern. Und ich habe eine Organisation, da war ich heute Morgen, da beginnt der Großspender bei 250. 000 Euro. So bunt ist die Welt. Und ich glaube, was die Großspender, egal vom Volumen her, miteinander verbindet, ist. dass wir im Fundraising glauben, dass Menschen, die uns mehr geben als der Durchschnitt, eine besondere Behandlung brauchen. . Und das nennen wir dann Großspender-Fundraising.

Sprecher 4 Ich habe ja auch in die Richtung geguckt, was findet denn schon an digitalen Instrumenten statt? fürs Großspender-Fundraising. Und da kann ich, ich meine das Einfachste zu gucken, ist überhaupt ein Bedarf da, ist mal sich daran zu erinnern, als vor ein, zwei Jahren, glaube ich. die Bank für Sozialwirtschaft ihr den maximalen Spendebetrag für das Formular, das ja viele Organisationen verwenden, heruntergesetzt hat. Da gab es ja schon etliche Organisationen, die gemeckert haben. Das heißt, glaube ich, also fünfstellig ist nicht mehr möglich über das Standardformular. Und ich glaube, sie hat es noch deutlich weiter runtergesetzt.

Sprecher 2 Man muss sagen, auf 1000 Euro, ne? Also auch 1000. Also Einzelspende, 1000 Euro ist die Begrenzung bei der BING.

Sprecher 4 Damals gab es halt etliche Beschwerden und auch einige Organisationen, die daraufhin das Formular gewechselt haben. Und das heißt grundsätzlich, ja, es finden auch Großspenden über ganz klassische Spendenformulare statt, was ja so das erste und einfachste Online-Instrument ist. Und wenn du Andreas gerade sagst, bei Organisationen mit 250 Euro, so klassisches Key-Account-Management wäre dann ja zu gucken, okay, wie betreue ich die anders. Aber wenn mit 250 Euro die kleinen Großspender anfangen, das sind ja noch nicht unbedingt die, wo es sich lohnt, persönlich vorbeizugehen sondern hat man ja verschiedenste Segmente. Und trotzdem muss ich ja dann auch den kleinen Großspendern eine andere, eine individuellere Form von Betreuung zukommen lassen. Und ich meine, das Standardinstrument dafür wäre doch eigentlich heutzutage E-Mail. Und wenn ich eine ordentliche Datenbank habe, Kontaktdaten habe, dann kann ich halt denen ganz andere Dankeschöns oder einen anderen. anderen Teaser senden, anderen Projektbezug, nämlich für das, für was sie gespendet haben, das voranzustellen. Also wenn ich da Informationen digital vorhalte, dann kann ich auch sehr viel individueller betreuen. Also das wären da so die Standardinstrumente, die eh schon stattfinden. Und dann kommen wir bestimmt später nochmal auf so ein paar interessante Experimente, die ich beobachtet habe, sei es ein 360-Grad-Film oder sei es Großspender-Reise per WhatsApp begleiten. Also da gibt es ja so ein paar Instrumente, wo Organisationen einfach mal ausprobieren, was für eine Bedeutung Digitales in ihrem Großspender-Fundraising einnehmen soll.

Sprecher 2 Da würde ich gerne mal einen Exoten reinschmeißen. Und zwar habe ich selber mal was versucht, aber mir geht es ja jetzt gar nicht unbedingt um den Versuch, sondern mir geht es um die Reaktionen seitens der Organisation. Ich mache ja oder ich machte so ein bisschen was im Bereich Media Monitoring und wir haben mal versucht, mit einem Partner zusammen zu sagen, wir lokalisieren aufgrund von vorhandenen Spendenweisen bei größeren Spendern. ähnliche Verhaltensweisen für die entsprechende Organisation. Sprich, wir suchen über Media Monitoring potenzielle Spenderinnen und Spender. Und wir wollten das auch jetzt irgendwie gar nicht in Rechnung stellen, sondern wir wollten das mal ausprobieren und wir haben auch einige Tester gefahren. Wir haben diese Tester gefahren, ohne die Organisationen beteiligt zu bekommen, weil die alle sehr, sehr zurückhaltend waren, nicht aufgrund des Erfolgs, sondern weil sie es nicht wollten. Sie haben also gesagt, naja, wir wollen gar nicht mit digitalen Tools unbedingt Großspender lokalisieren. Wir machen es ausschließlich über Netzwerkarbeit. Das fand ich wiederum sehr, sehr schwierig, sondern sehr überraschend, dass die auch guckbar kein Interesse hatten, da mal reinzuschauen.

Sprecher 3 Ja, und hast du eine Idee, warum die kein Interesse dran hatten, warum sie glauben, dass man Großspender nicht digital, sondern analog ansprechen muss?

Sprecher 2 Ich bin da nicht weitergekommen. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, zumal der Aufwand ja auch, ja doch, vielleicht war es der Aufwand. Also wir haben ja Material geliefert und haben Daten geliefert. Und haben dann gesagt, naja, diese Daten müssten jetzt ausgewertet werden, um zu gucken, wo sind denn da mögliche Interessenten oder mögliche auch Ja, Anspracheoption und für die Auswertung der Daten war dann wiederum vor Ort niemand da, der sich die Zeit hätte nehmen können, um sie tatsächlich zu machen.

Sprecher 4 Ja, das ist eine, aber auch vielleicht meine erste Mutmaßung, ohne die Organisation zu kennen, ohne die Details zu kennen, ist. Wie ist denn das, ich sag mal, das Digitalprofil derjenigen, die es dann machen müssten? Also du kannst. gerne eine Organisation zeigen soll, hier guckt mal, das und das sind eure Spender und wir haben euch jetzt mal bei Xingen 100 Leute identifiziert, die ein ähnliches Profil aufweisen. Nehmt doch mal Kontakt auf, wenn da niemand ist im Großspender-Fundraising, der die Grundlagen von Selbstdarstellung und Erreichbarkeit im Web beherrscht und auch nicht beherrschen möchte, dann bringt das halt der Organisation nichts, weil sie es dann einfach nicht kann. Also

Sprecher 3 Genau, und das ist der entscheidende Fehler, weil ich glaube, wenn wir die digitale Welt nutzen, dann nutzen wir die digitale Welt natürlich sicherlich insgesamt, glaube ich, in unserem Markt noch nicht optimal. Also ich finde selten, wenn ich auf einem Spendenportal bin. dass sich automatisch sich einen Chat öffnet und mich jemand aus der Organisation anfragt, ob er mir helfen kann, ob ich Fragen habe. . Also diese Interaktion findet auf dem Spendenportal häufig nicht statt. Aber da sind wir so ein bisschen weiter weg wie vielleicht digitale Unternehmen. Wenn ich über Großspenderfundraising rede, dann reden wir doch eigentlich immer darüber, dass wir versuchen zu Menschen eine Beziehung aufzubauen, die zwischen den Spendenakten eine belastbare Beziehungsebene zwischen Geber und Organisation aufbaut. Das heißt, wir wissen, dass wenn wir Großspender richtig betreuen wollen, wir eine intensiveren Persönlicheren individuellen Austausch brauchen als im Massenmailing. Und wenn ich sehe, dass mein Großspender, also ich rede jetzt mal wirklich nicht mit den 250-Euro-Spendern, sondern ich rede über einen 10. 000 Euro-Spender. Ein Unternehmer, ein Manager, der ist auf der ganzen Welt unterwegs, der ist digital immer erreichbar, der Skype mit seinem Team, der kommuniziert mit seiner Familie über WhatsApp, all diese Themen, der es also gewohnt ist, seine sozialen Kontakte, seine Interaktion digital zu machen. Wenn ich bei dem in der Welt, in seiner Erlebniswelt, mich verankern möchte als Großspender-Fundraiser, dann muss ich doch auch in diesem Teil seines Lebens auftauchen. Da muss ich doch auch in seinem digitalen Kontext. meine Fußstapfen hinterlassen. Das ist doch irre zu sagen, wir machen das nicht. Und da geht es mir nicht darum, dass ich dem Video zeige, hey, ich bin ja gerade im Projekt und guck mal, hier sind die armen Kinder, denen wir helfen. Da geht es darum, dass wir uns austauschen, dass wir miteinander kommunizieren, dass wir Kontakt halten, also Beziehung halten. Und dafür ist ja auch die digitale Welt. So klasse.

Sprecher 2 Aber dann die Frage zurück: warum passiert es dann nicht?

Sprecher 3 Naja, weil erstens die meisten Organisationen überhaupt gar keinen wertfreien, toleranten Blick auf Großspende haben. Sondern sich nicht vorstellen können, dass das Menschen wie ihr und wir und ich sind. Also ein Großspender ist so wie du, Maik, und wie du, Jörg, und so wie ich. Der einzige Unterschied ist, dass sie etwas mehr Geld haben als wir. Aber da sind wir im Fundraising so intolerant. Wir sagen, da spendet uns jetzt jemand 100. 000 Euro. Ich nehme mal so einen schönen hohen Betrag. Und der spendet uns jemand 100. 000 Euro. Und dieses Spendenvermögen von diesem Menschen bewerten wir nach unserem eigenen Vermögen, nach unserer eigenen Vorstellung. Und dann sagen wir, wow, der spendet 100. 000 Euro, wie großartig, den muss ich jetzt ja wie ein Rose Ei behandeln, den muss ich einen Teppich ausrollen, den muss ich in Orden anheften, der braucht eine Messingafel. Für den sind die 100. 000 Euro aber salopp gesagt Peanuts. Der versteht gar nicht, warum wir so ein Bohai um seine 100. 000 Euro

Sprecher 2 Hattest du so ein schönes Beispiel in Hamburg jetzt auch auf dem Fundraising-Tag gebracht? Das fand ich sehr, sehr einleuchtend, wo du gesagt hast: naja, wo derjenige schon überlegt hat, ob der eine Null zu viel an die Überweisung geheftet hat, weil er nicht verstanden hat, dass er so hoffiert wurde.

Sprecher 3 Genau. Also wir bauen zu unseren Großspendern, wir als Organisation, eine Distanz auf. Zu unseren kleinen und normalspendern haben wir die Distanz nicht. Die können wir, die kriegen unsere Mailings, da machen wir alles, da haben wir gar keine Berührungsängste. Aber zu den Großspendern, da bauen wir selber eine Distanz auf. So, und natürlich, ich verstehe es. Wir können nicht mit denen Klischee auf dem Poloplatz rumlungern. Wir können nicht mit denen zusammen auf der 20-Meter-Yacht die Sommerferien verbringen. Aber das will der auch gar nicht von uns. Nur wenn der auf seiner Yacht sitzt und irgendwie durchs Meer schippert und auf einmal sieht er dort Plastikmüll und er denkt an seine Organisation, weil sie Umwelt und Naturschutz macht, dann nimmt der natürlich sein iPad. Und wählt sich über seinen Satellitenkontakt rein. Und wenn er dann in der Organisation jemanden hat, der auch dann für ihn da ist, der seine Fragen beantwortet, so wie er es normalerweise kennt, wenn er bei Tesla Kontakt, sich einloggt. Ich meine, da gibt es Bots, da gibt es künstliche Intelligenzen, die beantworten ihm 90 Prozent seiner Fragen. Und das ist, da sind wir ganz weit von weg, weil wir glauben, hey, das ist so ein großer, wichtiger Mann oder Frau oder was auch immer. Und wir dürfen die jetzt nicht mit so einer Oberflächlichkeit kommen. Und ich finde, die digitale Welt ist nicht oberflächlich, sondern das Gegenteil, wenn wir es halt.

Sprecher 4 Die nutzen genauso WhatsApp, Facebook wie wir auch. Macht keinen Sinn, da riesen Hype draus zu machen, sondern eher zu gucken, okay, wie kann ich das dann auch tatsächlich einbetten. Ich habe es ja selber in der Beratung gemerkt. Ich habe mal so ein bisschen rumprobiert mit den verschiedenen Storys. Diese gibt es ja als Funktion in Facebook, in WhatsApp, in Instagram und so weiter. Und ich habe bei WhatsApp den Test sofort abgebrochen, als ich festgestellt hatte, dass eine Ministerin das gelesen hatte. weil ich nicht auf nicht dachte, dass sie die Nummer im Adressbuch hat. Okay, nee, das geht jetzt gerade in eine Branding-Richtung, die ich nicht wollte. Aber macht denn sich auch ein Großspender-Fundraiser Gedanken darum, dass wenn seine Handynummer, wo sie überall digital verlinkt werden kann, was das dann auch bedeutet in Sachen Erreichbarkeit, was das bedeutet mit dem eigenen Namen überall im Web auffindbar zu sein, überall wo die Handynummer verknüpft ist. Das ist ja sehr leicht, sich dann über einen Großspender-Fundraiser ein Bild zu machen, was die Person denn so öffentlich äußert, wie sie sich darstellt und wie das auch auf das Image der Organisation entsprechend übertragbar ist. Ich habe das Gefühl, dass so ein bisschen das ist so digitale Mündigkeit. Wo ich mir nicht sicher bin, wie viel Awareness, wie viel Aufmerksamkeit dazu eigentlich schon gegeben ist im Großspender-Fundraising. Kannst du das einschätzen, Andreas?

Sprecher 3 Also ich kenne ein paar Kollegen, die benutzen das ganz aktiv und auch sehr strategisch, diese digitale Welt für die Erreichbarkeit, um auch einen digitalen Persönlichkeitseindruck zu hinterlassen. Das Finde ich spannend, das zu sehen, weil ich merke, ja, da haben wir auch welche in Team. So, und das ist bei uns ja auch noch sehr unterschiedlich, bei uns in Team. Wie zurückhalten wir das machen. Und wir orientieren uns immer sehr, aber auch an unseren Klienten, an unseren Mandanten. Ich habe ja in dem Vortrag, den Maik eben erwähnt hat, letzte Woche auf dem Norddeutschen oder vorletzte Woche auf dem norddeutschen Fundraising-Tag Von der jungen Generation, der Erben gesprochen, von der jungen Frau Walsen, von den jungen Kiembaums und wie sie alle heißen. Und ich finde es sehr spannend, wie diese Generation das Digitale nutzt. um ihre Anliegen, ihre philanthropischen Ideen, ihre Nachhaltigkeit in die Welt zu bringen und wie sie sich vernetzen untereinander. Weil die zusammen übrigens auch mit Fundraiserinnen und Fundraisern der gleichen Generation zusammen in den gleichen Hochschulen saßen und in den gleichen Schulen auch ihr Abitur vielleicht gemacht haben. wie die miteinander umgehen in dieser digitalen Welt, mit welcher Offenheit sie auch Menschen einladen, die sich finden, ein Teil ihrer Community zu werden. Und die Frage, die ich mir dann immer stelle, warum sind wir nicht Teil dieser Welt, beantwortet sich einfach daraus, wir sind auch nicht Teil dieser digitalen Welt, deshalb finden sie uns nicht und deshalb entwickeln sie eigene Strategien und fragen nicht uns als die Ich sage mal die Philanthropie-Experten, denn ein Großspender-Fundraiser ist ja quasi der Philanthropieberater für eine vermögende Person, aber die finden uns nicht. Weil wir unseren Fußabdruck nicht hinterlassen in der digitalen Welt. Das ist eine Katastrophe. Wir nehmen uns selber raus. Und wenn wir im Großschwinderfundraising sind, heißt das, wir müssen auch in der Lage sein, bei einem Unternehmerkongress beim Abendessen uns anständig benehmen zu können. Wir müssen quasi den Gabeltest bestehen. Wir müssen uns aber auch in der digitalen Welt so eindeutig bewegen, dass man uns immer wieder findet.

Sprecher 2 Ah, ich hab letztens auf einer auf einer Fortbildung Die eigentlich erstmal gar nichts mit Fundraising zu tun hatte, hat wirklich nochmal eine schöne Geschichte gehört, die passt als Metapher vielleicht da ganz gut rein. Wir haben eine Website und manche Organisationen haben es besser, manche haben es schlechter, ihr wisst, wovon ich rede. Und die Website im Grunde genommen ersetzt, also wie gesagt, die Fortbildung ging jetzt nicht um Fundraising, sondern da ging es um Online-Marketing, also auch um Verkauf und nicht um Spenden. Und die Metapher war jetzt auf den Verkauf bezogen, aber im Grunde genommen dasselbe wie im Fundraising. Die Website Ersetzt eins zu eins den Fundraiser. Also ich muss auf der Website im Grunde genommen genau das darstellen können, was mir der Fundraiser in einem Face-to-Face-Gespräch übergibt, nämlich Vertrauen. Er muss mir gefallen, er muss eine gewisse Sensorik auch wiedergeben und all das. Und das haben wir hier auch im Podcast ja wirklich schon zuhauf einfach auch durchdiskutiert. was geht und was letztendlich warum nicht geht. Aber ich frage mich die ganze Zeit, wir haben ja als Organisation ja gar nicht die, die oder nein, wir gehen sehr viel Energie in Strategien für Kleinspender, für irgendwie so das mittlere Segment und auch für die Großspender. Da entwickeln wir unterschiedliche Mailings, da entwickeln wir unterschiedliche Instrumente. Was wir aber nicht entwickeln, ist. unterschiedliche Instrumente im digitalen Bereich. Also wir haben keine extra Landingpage für Großspender, wir haben keine Kampagnenseite für Großspender. Ich frage mich aber nach dem, was ich gerade von euch gehört habe. Wollen die das überhaupt?

Sprecher 3 Also wollen die was Eigenes haben? Nein, also die meisten Fundraiser haben ja auch kein Tablet. Weißt du, und keinen eigenen Webauftritt. Und schau mal, wenn ich als Großspender-Fundraiser zu einem Großspender gehe und das erste Gespräch habe, dann dann ist, wenn dieser Großspender noch aus der analogen Welt kommt, dann hat er meine Internet-Einträge ausgedruckt vor sich liegen. Das heißt, sein Büro hat mich gegoogelt. Wenn er moderner ist, dann hat er ein Tablet in der Hand und da hat er die entsprechenden Links, wo er mich findet als Person. Weil er wissen will, wie ist denn der Siemens? Den interessiert sowohl die Organisation als auch die Person. Und ich habe das früher immer so machen müssen, ich habe mir eine eigene Webseite. angelegt, wo man mich findet. Also schiemans. info zum Beispiel. Weil ich bei meinem alten Arbeitgebern es gar nicht vorgesehen war, dass ich eine eigene Online-Präzenz auf den Seiten habe, dass ich sage, hey guck mal, Großspender Jetzt geh mal auf die Seite, da findest du mich als Person, als Ansprechpartner mit meinen Kontaktdaten, mit Bild, mit einem YouTube-Video, wo ich etwas erzähle, wo du ein Gefühl für mich bekommst. wo du dich auf unsere Begegnung vorbereiten und freuen kannst, das findet ja alles nicht statt. Und das ist schade, weil wir damit den Anschluss verlieren. Ich meine, jeder Autoverkäufer, jeder Porsche-Verkäufer hat einen eigenen YouTube-Kanal. Aber wir im Fundraising nicht, warum nicht? Weil wir nicht wollen, dass wir so nah unseren Großspendern kommen?

Sprecher 2 Und weil wir immer nur zu seinen Kanälen denken.

Sprecher 3 Genau. Wir denken nicht in Zielgruppen. Oder in Person. Wo befindet sich dieser Mensch? Wo ist er unterwegs? Wie erreiche ich ihn? Stattdessen machen wir irgendwelche Anzeigen im Manager-Magazin. Statt zu überlegen, ne? Statt zu überlegen, hey, eigentlich kann ich doch auch, also ich kann doch bei LinkedIn, ich kann bei Singh, ich kann bei Instagram, ich kann ja all diese, also gerade die jungen Philanthropen, Egal wen, ich habe glaube ich die junge Frau Balsen in meinem Vortrag erwähnt, die Prinzessin von Anhalt, die kann ich als normaler Mensch über ihre Online-Präsenz bei LinkedIn oder bei Instagram oder bei Thing, wo auch immer, ansprechen und ich bekomme von denen eine Antwort.

Sprecher 2 Aber ist der Begriff des Fundraisers, den du in deinem Profil möglicherweise stehen hast? Ich weiß nicht, ob du es jetzt hast, aber viele Kolleginnen und Kollegen haben das. Ist das nicht eher dann für die. In Anführungsstrichen Gegenseite eher abschreckend, allein den Begriff zu haben.

Sprecher 4 Aber dann wissen die wenigstens, worum es geht, ist doch ehrlich.

Sprecher 2 Naja, er ist nicht drumherum geredet, stimmt.

Sprecher 3 Naja, es ist besser als nichts. Also, ich kann natürlich sagen, also ich kann jetzt natürlich, ich fahre ja Motorroller. Ich weiß gar nicht, ob ihr das wisst. In meiner Freizeit bin ich mit Moped unterwegs, mit einer Vespa. Und da gibt es durchaus hier im Norden ein paar. . Vermögende Menschen, die auch Roller fahren. .

Sprecher 2 Aber dann alte Roller, ne? Entsprechend so schön.

Sprecher 3 Ja, genau. Das habe ich erst später festgestellt. Das war gar nicht der Grund, warum ich Roller fahre. Wenn ich mich jetzt auf diesen Netzwerken bewege, auf den digitalen, wo wir uns austauschen, wer fährt wohin, wer hat welche Tour vor, wer möchte, wer sucht noch jemanden, der mitfährt. Dann kann ich mich natürlich dort als Rollerfahrer outen, mit meiner Bezeichnung meines Mopeds, ich kann natürlich auch sagen, ich bin oft für sich Fundraiser, damit der andere auch weiß, guck mal, das ist jemand, den kann ich fragen, wenn es um Spenden geht. Das finde ich immer schon besser. Als so zu tun, ich bewege mich jetzt in dieser Welt und schleiche mich an euch ran. Das hat ja auch manchmal so einen Faden-Beigeschmack. Ich erlebe das häufig bei Oldtimer-Rennen. Trotzdem glaube ich, dass Fundraiser oder auch Großspender-Fundraiser, Großspender-Fundraiser ist das falsche Wort, weil der Großspender sich nicht als Großspender fühlt. Der glaubt, er spendet nochmal seine 10. 000, 50. 000 Euro. Das ist für ihn kein großes Ding. Und wir machen jetzt das Etikett groß dran. Und das ist. Finde ich schwierig. Wenn wir sagen, wir sind Ihre persönlichen Philanthropieberater oder wir geben Ihnen Orientierung für Ihr gesellschaftliches Engagement, dann kommt es schon ein Stück dichter dran. Aber es ist natürlich auch nicht so griffig. Also ich finde, die Messen sollten. . Ja.

Sprecher 4 So, jetzt wollte ich den nicht unterbrechen.

Sprecher 3 Ne, das war gut.

Sprecher 4 Gut. Ich glaube Großspender Fundraiser, die haben wir jetzt, weil wir alle drei jetzt gerade aus der Fundraising-Szene kommen dass das für uns so das Aufgabenprofil ist von denen, die sich um die kümmern, die für unsere Verhältnisse viel spenden für unsere Organisationen. Also insofern. . gebe ich dir vollkommen recht, deine Außendarstellung muss es authentisch sein und da findet man bestimmt auch andere Begriffe dafür. Aber es macht schon Sinn zu unterscheiden, die Großspender Fundraiser von den Allgemeinen Fundraisern, sage ich mal, denn es geht hier schon um eine individuellere Betreuung. Da kann das Digitale eben doch viel tun Und das, was du beschreibst als digitale Selbstdarstellung und Erreichbarkeit, das würde ich persönlich eigentlich von jedem Fundraiser voraussetzen. Das kann ich leider nicht, aber zumindest bei den Großspender-Fundraising kann man die Moralkeule ihr doch erst recht ein bisschen höher heben. Eigentlich muss doch jeder, der gegenüber den Spendern Ansprechpartner ist für eine Organisation, sich selber mit darstellen. Ich verstehe es bis heute nicht, wie jemand Fundraising machen kann. aber sich weigert, sein eigenes Foto als Ansprechpartner mit auf die Webseite zu packen. Das ist einfach so ein bisschen digitale Mündigkeit, auch gegenüber den Spendern, die die irgendwie. Die wir zumindest bei den Großspender Fundraisern voraussetzen können, oder? . .

Sprecher 2 Ich würde es ihn gerne ein bisschen befeuern. Wir sprechen doch hier von zwei Dingen. die im Grunde genommen vom Klischee her extremer nicht auseinander sein können. Irgendwie nebenbei, ich habe vor zwei Tagen ein Interview gelesen auf irgendeiner Studieplattform, wie werde ich Fundraiser? Und da fragte ich mich, wen haben die denn eigentlich interviewt? Und dann war ein Sternchen dran. Und dann war drin Interviewpartnerin anonym oder möchte anonym bleiben. Also Fundraiser, der über das Fundraising da. Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, der Spagat kann doch größer nicht sein. Wir haben auf der einen Seite Ich nenne es jetzt mal despektierlich die Zweireierfraktionen vom Klischee her, ja. Ich sag mal, die auch mal Manschettenköpfe tragen können und auch mal ordentlich, nicht nur im Anzug, sondern wenn er auch gleich im richtigen Anzug aussehen können und auf Augenhöhe sich entsprechend unterhalten können. Ich bin das nie gewesen, einfach weil ich vom Typ her auch nicht so bin. Also für mich ist das Thema Großspenden-Fundraising in meinem Fundraising-Altag nie ein richtiges Thema gewesen. Wenn es ein Thema war, habe ich Kolleginnen vorgeschickt oder Kollegen vorgeschickt, die auf Augenhöhe agieren konnten.

Sprecher 3 Wobei mit Klischees.

Sprecher 2 Ja, eben, darauf will ich ja. Auf der anderen Seite, ich will genau in diese Klischeenummer rein. Auf der anderen Seite Haben wir im Online-Bereich ganz, ganz viel auch die Hoodie-Träger? Ja, genau so der klassische Nerd, der den ganzen Tag Tabellen schraubt. Ich mache absichtlich jetzt dieses Extrem auf, ja. Und das sind zwei völlig unterschiedliche Welten, in denen die Kolleginnen und Kollegen leben. Und deshalb finde ich es verdammt schwierig, im Alltag ein Verständnis herzustellen, der diese beiden Gruppierungen miteinander verbindet. Jetzt habe ich gesagt, Das wollte ich jetzt auch, weil ich gerne wissen wollte, ob das jetzt eher die Diskussion befeuert oder ob das eher eine Diskussion ist, die das Ganze lähmt.

Sprecher 4 Naja, ich würde sagen, auch wer einen Hoodie im Alltag trägt, muss trotzdem zu manchen Anlässen in der Lage sein, ein Zweire anzuziehen. Und umgekehrt. Wer zwei Reiher mag, irgendwie das gerne trägt, trägt vielleicht am Wochenende auch mal einen Hoodie zu Hause. Also sehe ich jetzt gar nicht so sehr das Problem dazwischen, solange beide in der Lage sind, auch den anderen zu verstehen. und sich dessen Kompetenzen nutzbar zu machen.

Sprecher 3 Zumal auch Augenhöhe nicht durch die Kleidung entsteht, sondern durch die eigene Haltung. Und wir haben durchaus Fundraiser, die sagen, ich will gar nicht so aussehen wie der Anzugträger, ich will mich von den Großspendern distanzieren. Da wird eine kritische Haltung transportiert, die entweder politisch oder selbstreflektierend ist. Und auf der anderen Seite haben wir aber auch Fundraiser, die bewussten Anzug anziehen, weil sie sich in eine Rolle hineingeben. Ich finde beides manchmal nicht sehr authentisch. Und schaut euch mal doch viele dieser Großspender an. Wie sehen die denn in ihrer Freizeit aus? Genauso wie wir auch. Und wenn wir mit denen freitags uns auf eine Currywurst verabreden. Dann hat er auch eine Jeans an und vielleicht ein T-Shirt im Sommer. Da unterscheidet er sich gar nicht so sehr von uns. Also wenn er zur gleichen Generation gehört. Ich meine, wenn ihr mit euren Eltern oder Großeltern am Sonntag zum Mittagessen verabredet seid, dann werdet die sich wahrscheinlich anders anziehen als ihr. Dann ist es eine Generationsfrage. Aber es ist keine Geldfrage. Und das finde ich komisch, dass wir das immer auf solche Dinge reduzieren. Und ich glaube, dass gerade du, Maik, mit deiner offenen und sehr authentischen Art. auch im Hoodie jemand bist, der auch ein Millionär oder Multimillionär überzeugt mit 250. . 000 Euro ein großartiges Projekt zu unterstützen.

Sprecher 2 Naja, will ich jetzt gar nicht unbedingt auf meine Person projizieren. Ich glaube, dass das Thema Authentizität tatsächlich ein besonderes ist. Aber ich erlebe im Alltag bei den Kolleginnen und Kollegen doch immer sehr eine sehr, sehr starke, ich sag mal, Verständniswand zwischen den analogen und den digitalen auch da wieder zu polarisieren und dann kommt eben das Thema bei den Analogen noch wirklich dieser Schnitt hin. Zum Thema Großpendenfahren. Also, ich habe da keine Lösung für. Ja, komplett, du hast recht.

Sprecher 3 Achso, ich meine, ich gebe meinen Leuten kein iPad. Ich gebe dir noch nicht meine Bahnkarte, weil ich sage, als Großspender-Fundraiser, Unternehmenskooperationsfundraiser, bleib schön in der Zentrale. Wenn der Kunde was will, muss er zu dir kommen. Ich zahle dir auch nicht die 1000 Euro für den Kongress, wo deine Kunden sind, weil wenn, dann, das bist du mir nicht wert, Fand Waeser. Und wenn, dann gehe ich als Chef selber hin. Ich meine, solange wir über solche Dinge reden, also bei mir in den Seminaren in der Akademie sitzen doch genau die Menschen, die sagen: Ja, Andreas, ich würde dir gerne auf so einen Konkret, aber mein Chef bezahlt Ihnen 900 Euro nicht. Und dann sage ich, dann habt ihr den falschen Chef, wechselt die Organisation, geht woanders hin, da seid ihr falsch.

Sprecher 4 Oder ihr habt nicht die richtigen Argumente gebracht. Also wenn ich, das ist doch. Ich musste einfach nur aufzeigen, dass es funktioniert, dass ich dort genau die Menschen treffe, die ich treffen möchte. Und dann, also, wo soll das Problem liegen, da zu investieren, wenn klar ist, dass es sich lohnt?

Sprecher 3 Und guck mal, Sie dürfen ja auch noch nicht mal Ihr Diensthändelefon privat nutzen. Das heißt, Sie haben zwei Handys. Das ist doch Unsinn. Warum soll ich zwei Handys haben? Ich habe eh eine Flatrate. Dann habe ich doch eine Nummer und dann bin ich privat und geschäftlich. Ich kann es doch nicht trennen. Ich bin doch in meinem Job und mein Privates gehört doch zusammen. Ich finde diese Haltung von Organisationen oder auch von Fundraisern, die es nicht wollen, schwierig. Weil was passiert denn aber? Auf einmal kriege ich einen FaceTime-Anruf von einem Kunden, der sagt: Mensch, Herr Schiemitz, ich bin hier gerade und sehe hier den Plastikmüll und muss an Sie denken. Ist doch großartig.

Sprecher 2 Jetzt boomt ja momentan die Nachfrage zum Bereich zum Großspendenfranzweising. Ich erlebe das überall. Also ein Zulauf, jeder will da irgendwie Handwerkszeug lernen. Aber wenn ich das mitkriege. Wird dort egal, wo man es jetzt qualifiziert irgendwie mitkriegen kann? Das Thema Digital ist aber auch wieder komplett ausgespart, oder vertue ich mich da?

Sprecher 3 Nee, total. Also natürlich liegt es bei mir daran, dass mir auch erst wirklich mit dem Gespräch mit Jörg klar geworden ist, dass wir dort im Fundraising wirklich so 100 Jahre hinter der realen Welt hinterher sind. Finde ich. Und dass wir tatsächlich aus dem Key Account Management, gerade von den digitalen Playern, unheimlich viel in unsere Fundraising-Welt übertragen können. Und das ist mir auch tatsächlich selber erst deutlich geworden, dass auch in den Einheiten, die wir in der Akademie haben, das Digitale gar keine Rolle spielt. Ich finde aber, dass Hat aber auch seinen Grund. Weil stellt euch vor, ich fange jetzt in meinem nächsten Lehrgang in der Akademie an und ich fange mit der digitalen Welt an. Das ist ja so weit weg. Viele Fundraiser kommen ja, um erstmal einen Blick zu kriegen, was braucht denn ein Großspender, wie muss ich meine Haltung zu dieser Gruppe ändern, wie muss ich meine Organisation reorganisieren. Weil die größten Probleme im Großspenderfundraising sind ja nicht die Großspender. Das sind ja unsere Chefs. Die sind ja das Problem, nicht der Markt. Weil die uns nicht lassen. Das ist doch das Ärgerliche daraus.

Sprecher 2 Aber ich bin mir immer noch nicht so ganz sicher. Ob das wirklich unbedingt nur was mit Großspenden-Fundraising zu tun hat, weil wir sind, wir können da ganz schnell auch abbiegen in den Bereich überhaupt der digitalen Sozialisation. Also überhaupt und ankommen in dem Bereich, wie gehen wir eigentlich im Allgemeinen als mündige Menschen mit digitaler Kommunikation um, weil die Lehren, die man daraus ziehen kann, die kann ich ja auch unheimlich gut ableiten für den Bereich Großspenden-Fundraising.

Sprecher 4 Ja, das kannst du in beide Richtungen denken. Ich sehe nur die Dringlichkeit, sich damit auseinanderzusetzen bei den. . Großspenderfundraisern noch wichtiger, weil wir da uns ja vornehmen, eine noch individuellere Betreuung herzustellen.

Sprecher 3 Und ich glaube tatsächlich, wenn wir jetzt überlegen, wo können wir in digitales Denken und Instrumente investieren, dann finde ich, ist es beim Großspender relativ klar, weil die Generation der jetzt aktiven Großspender, also der sagen wir 45- bis 75-Jährigen, Die sind digital sehr affin. Die sind unterwegs und die kriegen wir nicht über die klassischen Kaminabende, weil die einfach auf der ganzen Welt unterwegs sind, beruflich allein schon. Das heißt, wenn wir diese Gruppe für uns erschließen wollen, um den Anschluss nicht noch weiter zu verlieren, ist die klare Antwort, investiert in Digitales. Qualifiziert eure Fundraiser, damit sie die digitale Welt auch nutzen können. Nutzt deren Kreativität aus dem privaten Kontext. Geb ihnen die Möglichkeit, das in die Organisation hineinzutragen und gebt ihnen einfach auch die Freiheit, sich in diesen digitalen Welten zu bewegen Ohne sie zu kontrollieren. Lasst sie einfach laufen.

Sprecher 2 Jörg, ohne dich jetzt da aus dem Nickeschen plaudern lassen zu wollen, aber du berätst ja oder hast in den letzten Jahren beraten, gerade im Digitalbereich. Ist das Thema denn mit dem Fokus auf Großspenden? Fundraising irgendwann mal in deinem Beratungsalltag vorgekommen, jenseits von, ha, Online-Spenden, super höhere Durchschnittsspender als normal. Gibt es irgendjemanden bei dir, wo du sagen würdest, die haben es erkannt und versuchen auch einen besonderen Fokus drauf zu legen?

Sprecher 4 Also, was ich sehe, sind immer mal wieder Experimente bei verschiedensten Organisationen. Und da auch so Gedankenspiele, welche Relevanz kann denn eben das Digitale haben? Das beste Beispiel hast du vorhin schon genannt, also das einfachste eigentlich, Andreas, das war das Thema WhatsApp. Also Zunächst einmal würde ich dem Stück weit widersprechen. Ich fände es schon auch angemessen, zweihändig zu haben als Großspender-Fundraiser, um es auch mal ablegen zu können. Auch um durchaus irgendwie meine digitale Persona ein Stück weit trennen zu können. Es macht auch aus Organisationssicht ein Stück weit Sinn, die die Handynummer eines Großspender-Fundraisers zu behalten. Also da sehe ich durchaus ein paar Risiko- und Branding-Themen, weshalb ich mir schon vorstellen kann, dem ein Diensthandy zu geben, das dann auch entsprechend verbleibt. Wenn ich jetzt diese Nummer schon bei den Leuten drin habe, ähm, Ich verstehe nicht, warum manche Organisationen immer noch glauben, dass die Terminvereinbarungen mit Großspendern. . per Telefon und Brief gemacht werden müsste. WhatsApp ist sehr viel weniger aufdringlich, sehr vielleicht an den Alltag zu integrieren. Und man weiß, okay, hat schon gelesen, ich muss jetzt nicht gleich wieder hinterherdrängeln, ich muss nicht fünfmal hinterher anrufen, sondern bin mit der Person einfach dann direkt am Austausch oder kann dann auch schnell mal eine Frage beantworten. Und das Schöne bei WhatsApp ist ja das Thema Storys. Also oben tatsächlich ab und zu mal ein Bild aus dem Projektalltag zu teilen. Da vielleicht auch noch irgendwie ein, zwei Worte dazu zu schreiben. Und die Großspender, die es interessiert, sehen es und antworten dann darauf, stellen eine Nachfrage. Ich habe sofort einen Interaktionskanal offen. Und das finde ich so großartig an dem Instrument. Es ist sehr viel weniger aufdringlich, sondern es bietet einfach nur Angebote, darauf zu reagieren oder nicht. Und das ist es halt nicht, wenn ich einen Brief bekomme oder wenn ich einen Anruf bekomme, das ist sehr viel aufdringlicher. Und ich glaube, genau in so eine Richtung Kontaktangebote, Informationsangebote im Alltag, die einfach sehr niedrigschwellig sind und nicht störend sind, da kann sich noch einiges entwickeln.

Sprecher 3 Du hast vollkommen recht. Ich kenne einen Großspender, der überwiegend in Berlin lebt, der kommuniziert mit seinen Fundraisern ausschließlich über WhatsApp. Weil er sagt, das ist die Form, die keine.

Sprecher 2 Seine Funchfasern, das klingt auch cool. Ich halte mir ein paar Funchaser. Ja, entschuldige.

Sprecher 3 Und das Schöne ist. Der wechselt mit dem Fundraiser auch manchmal die Organisation, weil das Vertrauen in die Person stärker ist als in die Organisation, weil die Person ihm am nächsten ist. Das ist natürlich immer der Spagat. Also wie nah lasse ich den Fundraiser an den Großspender ran, aber am Ende muss die Person überzeugen. Und die Person ist stärker als die Marke dahinter. Das stelle ich auch immer wieder fest. Und der kommuniziert ausschließlich über WhatsApp und sagt, ja, klar können wir auch mal telefonieren, nur zum Telefonieren habe ich wenig Zeit. Aber ich kann. Ich kann quasi, genau wie ich mit meiner Frau oder meinen Kindern oder meinem Geschäftsführer kommuniziere, ich kann das auf der Fahrt im Taxi schnell über WhatsApp darauf reagieren. . Und ich kann eine Rückmeldung geben. Und das finde ich, das gibt kaum eine Organisation, die dieses Instrument wirklich nutzt.

Sprecher 4 Und Thema Experimente, ich wollte das irgendwann mal verbloggen, hab’s nie geschafft. Ich weiß von zwei Organisationen, die mal bewusst ihre Spender mit auf eine Projektreise genommen haben, aber nur per WhatsApp. Das habe ich einmal erlebt bei Schülerhilfenleben, der Stiftung in Berlin, die auch den sozialen Tag mitorganisiert. Und die haben das an alle ihre Spender angeboten, hatten dann da eine dreistellige Zahl von Abonnenten. die auch Nachfragen gestellt haben. Man hat dann von der Projektreise Fotos bekommen, kleine Videos, man hat Texte bekommen, kleine Interviews. Man war quasi anderthalb Wochen mit dabei. Und das gleiche Instrument für einen sehr viel kleineren Abonnentenkreis habe ich mal bei NPH erlebt. Da waren es, glaube ich, dann am Ende nur so. 15, 20 Leute, die auf eine Projektreise mitgenommen wurden, digital. Auch dort immer mal wieder Fotos, Videos, angepasst von der Zeit allerdings. auf die die normalen Uhrzeiten im Zielland, also nicht aus dem Projektland. Und wunderbar, der Fundraiser hat geantwortet auf Fragen. Hat das nochmal an alle geteilt, das war jetzt keine Gruppe, sondern es war ein Broadcast, das heißt auch die Nummern wurden nicht groß an die anderen geteilt wunderbares element die Leute mitzunehmen auf eine Projektreise, weil dieses dieses klassische alte Klischee-Projektreise ist etwas, was ich Großspendern anbiete. Andreas, das ist doch ein Klischee, das macht man doch heute nicht mehr so, oder?

Sprecher 3 Nein, du hast vollkommen recht, das ist ein Klischee. Gut.

Sprecher 2 Nee, aber Leute, Leute, so sehr mich das jetzt gerade fasziniert, was du erzählst, Jörg. Frustriert es mich auch gerade genauso viel, wo ich sage, das ist doch keine Raketentechnologie. Warum zum Teufel fern? Warum machen das nicht noch viel mehr? Ich verstehe es nicht.

Sprecher 4 Ja, es ist super einfach zu machen. Man müsste es sich nur trauen. Das heißt aber natürlich auch, jetzt in dem Fall von NPH, es wurde einmalig für eine Projektreise gemacht mit einem extra Diensthandy für diesen Zweck. Und es war von Anfang an klar, es wird nur für diese Projektreise gemacht. Es sollte keinen Standardkanal etabliert werden. Aber immerhin, man hat es probiert. Also und ich als Abonnent fand es sehr angenehm, da mitzubekommen, was im Projektland läuft und auch direkt Nachfragen stellen zu können. Und ich glaube, genau dieses Erlebnis, dass es was ganz Einfaches ist. was wunderbar in den Alltag zu integrieren ist. Das ist eigentlich Gold wert. Und es ist, wie du sagst, keine Raketentechnologie. Das ist einfach nur absolute Basics zu nutzen.

Sprecher 3 Und das ist ja auch der Wahnsinn, weißt du, wir verschicken Jahresberichte, wir verschicken viermal im Jahr irgendwelche besonderen Projektinformationen an den Großspender. Aber der hat schon längst sein Zeitungsabo abbestellt und liest seine Zeitung digital. Der guckt kein ARD mehr, der guckt Netflix oder Amazon. Und wir bewegen uns in einer Welt, die bei denen vor zehn Jahren schon abgeschafft wurde. Also überhaupt diese, also zu gucken, was ist denn, was sind denn überhaupt deren Konsumgewohnheiten? Wo setzen die sich denn mit solchen Dingen auseinander? Das ist doch nicht über eine Quartalszeitung.

Sprecher 2 Ja, aber ehrlich, ich glaube wirklich, Leute, ich bin genau wie ihr im Fundraising unterwegs. Ich hab mein größtes Projekt, was wir mal hatten, war eine Förderschule, von der erzähle ich auch immer, was mein größtes Projekt war. Und da hatten wir unter anderem eine Stiftung, die hat das. Dingen über ganz viele Jahre mit insgesamt einer siebenstelligen Summe unterstützt, immer wieder in kleineren bis größeren Beträgen. Die Stiftungsgründerin ist die eine Dame gewesen, ich hoffe, sie lebt noch, sie war damals allerdings auch schon sehr betagt. aus dem aus einer Stiftung gegründet, aus einem mittelständischen Betrieb heraus, Industriegeneration, alles gut, aber die ist wirklich so mit Chauffeur Und allem dem mit persönlicher Assistentin, mit all dem so vorgefahren, wie es eben so die alte Schule im Klischee sagt. Und diese Sachen haben mich persönlich jetzt so geprägt, ja dass das für mich abgestempelt ist als Großspenderin. Und wenn diese Großspenderin so ist, mit ihren damals schon Mitte 80 Jahren Da muss jeder andere Großspender auch so sein. Und Andreas, du hast mir jetzt gerade die Augen geöffnet. Es ist totaler Bullshit. Es ist totaler Quatsch.

Sprecher 3 Ich habe plötzlich ein PlayStation-Battle mit einem Großspender gemacht. Und ich musste mir von meinen Jungs erklären lassen, wie ich mit dem, über dessen, über unsere Playstation, mit dem zusammenarbeiten kann. Ich habe mir die Jedi Challenge gekauft. Ich weiß nicht, ob er dieses Leserschwert kennt mit der virtuellen Brille. Weil mir ein Großspender gesagt hat, hey Andreas, du liebst doch Star Wars. Ich habe mir die Jedi Challenge gekauft und hat mir ein Foto geschickt wie er mit so einem Controller, das aussieht wie ein Laserschwert und einer virtuellen Brille. Zu Hause in seinem Wohnzimmer war und gegen Hologramme gekämpft hat. Der Mann ist über 50 und der Mann hat, die meisten werden ihn kennen, aber ich darf seinen Namen nicht nennen, und der spielt mit so einer Technologie. Und wir denken, Mensch, den müssen wir jetzt viermal im Jahr einen Quartalsbericht schicken und einmal im Jahr laden wir ihn zu einem Kaminabend ein. Hey! Das ist genau die Welt. Da denken wir an Miss Dese und ihren Chauffeur. Und so sind die Reichen. Und in Wirklichkeit sind die Reichen manchmal ganz coole Typen. Die sind wie alle anderen. Die sind super cool, das sind ganz blöde dabei. Da sind dicke und dünne, große und kleine Idiotenfreundliche. Stopp, stopp.

Sprecher 2 Also jetzt bringe ich die Welt aber mal zusammen. Ich habe gar nicht aus dem Fundraising. mit einer Szene zu tun, mit auch sehr, sehr reichen Menschen, die aber unterstellt nicht unbedingt ihr Geld in Gemeinnützigkeit investieren wollen, sondern in andere Dinge, so um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich bin regelmäßig auf diesen Veranstaltungen. Und ja, ich gebe dir recht, gerade mit denen, die ich dort auch zu tun habe, die mich auch da beauftragen, dass ein ganzes Grossartige Menschen, die habe ich jetzt über Jahre kennengelernt und die sind, genau wie du sagst, auch lieber mit Nakurrywurst zufrieden als mit Sushi und Kanapes. Aber ein großer Teil von diesen Menschen, die ich dort seit Jahren erlebe, erfüllen dummerweise mein Klischee. Und zwar immer wieder. Und sie erfüllen es nicht nur, sondern sie übertreffen es auch in vielen Fällen wieder, sowohl was Haltung angeht, was. Ich sag mal, was Kommunikation angeht, wenn du eben nicht dazugehörst, ja, dann wirst du nicht nur nicht eines Wickes gewürdig, sondern du wirst auch manchmal wirklich so Wieso hinterletzte Straßenköter behandelt? Nochmal, wie gesagt, Ausnahmen bestätigen diese Regel sehr, sehr, aber eben viele auch letztendlich nicht. Und ich stelle mir gerade die Frage, sind die Großspender aus den wohlhabenden Bereichen, so wie du sie beschrieben hast, sind das in dem Feld der Wohlhabenden eher auch die Ausnahmen? Oder habe ich einfach die falschen Menschen kennengelernt?

Sprecher 3 Ich glaube, die Wahrheit liegt in der Mitte. Also ich glaube, das eine, was wichtig ist, ich gebe meinen Großspendern nie das Gefühl, dass ich den Anspruch habe, dass ich zu ihrer Welt dazugehöre. Also ich gehe nicht zum Polo. Ich habe mir keine Pferde gekauft. Ich habe mir keinen Sportwagen gekauft. Sondern es ist ganz klar die Rolle, die ich habe, in deren Wahrnehmung ich bin der Spezialist für, nämlich für philanthropisches Handeln. So, und wir kommen immer wieder bei dem einen oder anderen, da kommt man schneller auch mal auf private Themen wie Star Wars, dann passiert so etwas. Aber die haben, das habe ich bei den Johannitern damals im Orden gelernt. Ich war ja lange Zeit bei der Johiter Unfallhilfe. Und da hat der Adel natürlich spielt da eine gewisse Rolle. Und es war immer ganz klar, ich werde nie Bestandteil des Adels sein. Und deshalb werde ich nie Tweet- und Einstecktuch tragen. Aber ich bin der Spezialist für. Und in dieser Rolle wurde ich immer akzeptiert. Aber es war klar, ich bin nur der Spezialist für, so wie einer auch der Spezialist für Webergrille ist und der andere Spezialist für Vergaser. Ich bin kein Teil dieser Gesellschaft. Ich bin vom Einkommen auch viel zu weit von denen weg. Ich kann mir das gar nicht leisten. Und ich will es auch nicht. Und das ist auch, was ich in der Bank gelernt habe. Die schlechtesten Kundenbetreuer. waren die, die die gleichen Hobbys hatten wie ihre Kunden, nur damit sie bei den Kunden den Eindruck hinterlassen, ich bin so wie du, die sich einen Oldtimer gekauft haben, die sich eine Villa gekauft haben, die sich verschuldet haben und immer dem nachrecheln. Und du kannst In der Bank durchaus mal 200. 000, 300. 000, 400. 000, 500. 000 Euro im Jahr konnte man früher ja mal verdienen. Aber du hattest immer nicht annähernd so viel wie dein Kunde. Für den du 10, 50 Millionen Euro betreut hast. Diese Distanz musst du halten. Wenn du diese Distanz hältst und eine Rollenkleid hast, dann wirst du akzeptiert. Und dann nehmen sie dich auch an der Stelle ernst. Aber. Nicht bei den anderen Dingen. Du machst eben nicht in Kitzbühel deine Silvesterparty.

Sprecher 4 Jetzt hast du eben das mit dem Laserschwert genannt und das bringt mich zu einem anderen Stichpunkt, den ich hier so habe. Generationen von Großspendern und gerade jetzt die 50er, die du nanntest, das sind doch technische Spielkinder zum großen Teil. Gerade die Männer. Das sind genau die, die um die 2000er Wende schon mit der Dotcom-Blase Erfahrung gemacht haben. die durchaus für Trends und für neue Technologien aufgeschlossen sind. Das müssten sie auch in der Rolle, weil sie haben die Möglichkeit dazu, sich damit auseinanderzusetzen, in einer anderen Intensität, als wir das können. denen können wir doch Erlebnisse mit gutem Sinne ermöglichen, wie sie es sonst im Alltag selten erleben. Ganz, ganz schönes Beispiel, Michael Türk von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe hat jetzt letztes Jahr einen 360-Grad-Film. Erstellt. Äthiopien war dort bei einem Volk. Man konnte es auch schön bei ihnen bei Instagram dann verfolgen und Facebook Und das ist jetzt ein wunderbarer Film, wo man sich auf einen Bürostuhl setzt, die Oculus Rift aufsetzt, was doch bisher wenige Menschen mehrfach gemacht haben. Ja, das ist immer noch ein Erlebnis. Und sind dann mal für drei Minuten komplett versunken an dem Ort, bei diesem kleinen Dorf, bei dem. Nomadenvolk, dessen Namen ich heute nicht mehr weiß. Und sehen einfach mal, was dort genau die Probleme sind, wie dort geholfen wird. Und ganz am Ende kommt dann der Hinweis, ja, und mit so und so vielen Spenden können wir das bewirken, mit so und so vielen Spenden können wir das bewirken. Ich bin normalerweise kein Großspender, also für die wenigsten Organisationen. Aber Wenn dort am Ende ein höherer Betrag gestanden hätte und hätte Michael das Zahlungsformular digital direkt vor mir gelegt, ich hätte sofort gespendet. Das ist eine Intensität, wie wir sie im persönlichen Gespräch oder bei einem Mailing oder bei einem Video nicht besser herstellen können. Und ich weiß nicht, also Produktionskosten für 360-Grad-Filme sind jetzt nicht ohne, aber ich muss es doch einfach nur gegenrechnen mit ROI. Ich brauche zwei Großspenden und habe sofort das Doppelte wieder drin. Und wenn ich so ein Video und die Technik dabei habe, ich glaube nicht, dass ich irgendeinen Großspender erlebe, der da nicht spenden würde. Und das sind doch Erlebnisse, die wir als digitale Instrumente nutzen könnten im GoSpender-Fundraising. Und ich kenne bisher tatsächlich nur zwei Organisationen, die es gemacht haben und keine von denen nutzt das in Deutschland bisher intensiv. Das eine ist Ärzte und Ängsten, das war international und das zweite ist eben jetzt Brot für die Welt und die fangen jetzt erst damit an.

Sprecher 3 Und es gibt darüber hinaus eine Stiftung, die heißt Interactive Media Foundation, die genau sowas macht, weil sie sagt, was wir können, ist digitale Welten, wir können interaktive Medien erstellen. Wir wollen das tun, um beispielsweise im Naturschutz die Welt mal aus der Perspektive einer Spindel zu zeigen. Andere Dinge, also diese Medien werden ja auch genutzt, sogar von Stiftungen, weil sie sagen, das sind Instrumente, mit denen können wir Menschen anders erreichen und anders berühren als mit dem. Traditionellen Foto, das wir dann beim Besuch mal überreichen. Und ich finde, da haben wir und da dürfen wir uns was trauen. Weil egal was so ein 360-Grad-Film kostet, wenn ich Großspender habe, die mir 20. 000, 30. 000, 40. 000, 50. 000 Euro geben, dann ist das Risiko der Refinanzierung ja auch gar nicht mehr so groß.

Sprecher 4 Aber wieso ist das Risikobewusstsein da nicht da? Also einfach mal oder die Risikobereitschaft nicht da, sowas einfach mal zu machen. Warum muss ein Fundraiser mit so einer Idee jahrelang intern auf Werbetrommel gehen? damit er das irgendwann mal genehmigt bekommt oder sie.

Sprecher 2 Weil der Bereich Großspendenfrontwasing bislang noch kaum strategisch gedacht wird und noch gar nicht wirklich geplant wird, wie. Ich sag mal, wie ein Mailing als Instrument, wenn wir in großen Organisationen sind, wir haben entsprechende Pläne, wir berechnen ROEs, wir rechnen durchschnittliche Risk. Responsraten da rein und können sagen, wenn wir so und so viele Mailings im Jahr raushauen, haben wir einen entsprechenden Erfolg in Höhe von X. Und das Großspenden-Fundraising ist in vielen Organisationen aus meiner Sicht Bitte, ich habe da wirklich nicht so viele Einblicke. Das kann das an, dass ich total Mist erzähle. Aber es ist in vielen Bereichen einfach eine Sache, die ist da und wird aber nicht so einkalkuliert und nicht strategisch geplant, wie es bei den klassischen erfahrenen Instrumenten der Fall ist. Und ich glaube, deshalb musst du um Experimente kämpfen und deshalb musst du auch kämpfen dafür, dass du mal ein entsprechendes Budget bekommst.

Sprecher 3 Und deshalb glaube ich, Maik, es gibt zwei Dinge, die mir immer auffallen. Erstens, die meisten Organisationen denken gar nicht strategisch. Sie denken nicht in ihren Chancen und Möglichkeiten, sondern sie denken immer aus ihrem Status heraus. Ein Fundraising-Budget wird immer entwickelt mit der Frage, was habe ich letztes Jahr eingenommen und wie viele Prozentpunkte lege ich drauf, wenn überhaupt. Niemand schaut, was für Potenziale hat die Organisation und der Markt. Das finde ich ist Strategie. Und das zweite ist, wir denken immer noch zu sehr in Instrumenten, Mailing, Online-Telefon und wir denken zu wenig in Zielgruppen. Und das heißt, wir denken auch im Mailing ja auch nur immer in ein Mailing und dann sagen wir, es gibt Adressgruppen, die schlecht reagieren. Und andere reagieren besser. Wir kommen ja nicht auf die Idee, jetzt sieben verschiedene Mailings zu verschicken, weil wir feststellen, wir haben sieben verschiedene Gebercluster.

Sprecher 2 Ja, es gibt Unterschiede, glaube ich. Es glaube ich da wirklich in Organisationen, die da weiterdenken und auch differenzieren, auch AB-Tests machen und was bis ins Letzte auch wirklich da ausprobieren. Aber das ist nicht die breite Masse.

Sprecher 3 So, wenn wir uns dann mal überlegen, was brauchen unsere Geber, was brauchen unsere künftigen Spenderinnen und Spender, damit wir sie überzeugen, wenn wir in die Zielgruppe eintauchen und wir feststellen Ja, die sind jünger, als wir es vermutet haben. Und das ist nicht mehr Miss Daisy, die Erfahrung, die du gemacht hast, Maik, mit der Dame und Chauffeur und die. Dem Hausmädchen mit Schürze und Häubchen. Das habe ich kürzlich sogar noch erlebt bei einer Großspenderin, dass diese Welt immer noch existiert. Ja, also die erreichen wir digital nicht, aber ihren Sohn und ihren Enkel, den erreichen wir digital. Und deshalb denken wir einfach, lass uns doch einfach mal mit diesen Menschen mal gucken, wie bewegen die sich und uns mal die Zeit nehmen. Das habe ich ja mit der jungen Frau Balsen gemacht. Ich habe mir mal ganz genau ihre Profile und ihre. digitalen Abdrücke, ich sage mal, ihre Spur habe ich verfolgt, um zu gucken, was bewegt diese Frau. Ich habe versucht, sie kennenzulernen über die digitale Welt. Und ich habe einen wahnsinnig spannenden Eindruck von ihr bekommen, der sich dahinter im persönlichen Gespräch auch bestätigt hat. Aber das ist, ich meine, wenn wir sowas tun, statt Zeitungsartikel aus der FAZ herauszukopieren oder die 1000 Reichsten in ein Manager-Magazin uns an die Seite zu legen. Das reicht nicht. Wir müssen diese Welt verstehen, in der sich diese Menschen bewegen. Und zwar die digitale. Weil in der realen Welt leben die hinter Sicherheitsschranken, hinter hohen Zäunen. Die Daten vielleicht zu erreichen, ist vielleicht deutlich schwieriger als digital.

Sprecher 4 Aber Andreas, wenn du sagst, wir müssen davon wegkommen, uns Zeitungsartikel auszuschneiden, Leute kennenzulernen, dann frage ich mich, wenn ich jetzt irgendwo Großspender potenzielle identifiziert habe in unserem Netzwerk. Ich meine, ich bin ja kein Großspender-Fundraiser, aber ich würde mir jetzt von einem normalen, professionellen Vorgehen davon ausgehen, dass die vor einem Treffen und vor einer Kontaktaufnahme mal so. . drei, vier Stunden Online-Recherche zu der Person machen, dass das eigentlich Standard wäre. Ich meine, das mache ich auch, wenn ich mit einem Dienstleister treffe. Ich treffe mich doch mit eigentlich mit niemandem geschäftlich. den ich nicht vorhaber mal mindestens eine Viertelstunde gesucht habe.

Sprecher 3 Genau, und das macht dein Gesprächspartner auch. Der findet dich nur nicht.

Sprecher 4 Aber ist das noch nicht Standard in der Organisation? Also mal gegenüber dem Spenden?

Sprecher 3 Also es ist Standard in der Organisation, dass wir uns einen langen Hals googeln. Dass wir so lange Daten sammeln, bis wir glauben, wir wissen alles und bis wir uns irgendwann das Herz nehmen, in die Hand nehmen und loslegen.

Sprecher 4 Okay, damit ich an der Stelle schon mal beruhigt.

Sprecher 3 So, aber ja, aber ich finde, so sieben, acht, neun Stunden jemanden im Netz zu beobachten und Informationen zu sammeln und zu lesen und zu lesen. Das hilft uns unheimlich gut, gewisse Eindrücke zu sammeln, ein Urteil zu fällen, bevor ich eine Person treffe, also ein Vorurteil. Und es macht es uns schwierig, so einen freien Blick auf diese Person zu legen. Ich bin ganz bei dir. Ich glaube, so eine halbe, dreiviertel Stunde Stunde sollte man sich mit diesen Personen schon beschäftigen, um auch die Sicherheit zu haben, wenn ich mich auf ein Gebergespräch vorbereite. dass ich so die wesentlichsten Dinge über ihn weiß. Witzigerweise, und das ist das, was ihr vorhin gesagt habt, natürlich macht das unser Großspender auch. Der gibt meinen Namen auch ein und will mich googeln. Und was ist denn, wenn er mich nicht findet? dass ja die reale Welt gerade so darstellt. Die meisten Großspender-Fundraiser werden in ihrem Großspender-Fundraiser-Kontext nicht gefunden. Was soll der für ein Bild von uns haben? Das ist doch, das ist doch, also wenn das für uns so wichtig ist. Jörg und Mal, es ist für uns so wichtig, ist, den anderen digital kennenzulernen. Warum verwehren wir es dem anderen, uns digital kennenzulernen, wenn wir uns. in der digitalen Welt als Ghostspender-Fundraiser zurückgeben.

Sprecher 2 Ich glaube, wir können die Antworten nicht geben, weil du sprichst jetzt gerade mit zwei Menschen, die man sehr wohl gut finden kann und für die es eine Selbstverständlichkeit ist. Ich habe persönlich da auch wirklich immer meine Schwierigkeiten mit, mich in die Kolleginnen und Kollegen hinein zu versetzen, die sagen, da ich mach, ich habe keinen LinkedIn-Account, ich habe das auch mit dem Xing nicht, mir bringt es nichts, ich finde da eh nichts. Ich habe da immer meine Schwierigkeiten mit und deswegen kann ich dir auf diese Frage auch letztendlich keine Antwort geben.

Sprecher 3 Es wird eine rhetorische sein, damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer sich selber mal die Frage stellen können für diese Einstellung haben.

Sprecher 2 Leute, lasst mal kurz versuchen, den Sack irgendwie zuzumachen. Jörg, ich hab’s. Ich hab noch ein paar Stichpunkte. Ich hab noch so viele Ideen, Maik. Ja, dann schieß los, weil ich wollte dich eigentlich mit einer Aussage von dir noch konfrontieren, von der ich vermute, dass hier schon fast ein Schlusswort ist. Deswegen dann bitte deine Stichworte nochmal. Hau rein.

Sprecher 4 Okay. Ich habe noch so ein paar Projekte, paar Aspekte, was Organisationen mal ausprobiert haben, um Spender digital zusammenzubringen und damit insbesondere meine Mutmaßung Großspender, die gescheitert sind. Ich habe ein Worst-Practice-Beispiel seit bestimmt fünf, sechs Jahren bei mir in den Standardfolien drin. Blutspender. net. Ja, immer. Das ging nur so an die Allgemeinheit, ja. Also jeder, der Blutspender ist, darf sich einloggen auf Blutspender. net und darf sich mit anderen Blutspendern vernetzen und sich über die Liter Blut die man gespendet hat. Ich glaube nicht, dass das Identifikationsmerkmal genug ist, um irgendwie das als alternative soziales Netzwerk zu nutzen. Das war noch auf die allgemeinen Spender, aber ein paar Jahre später. Und darüber haben wir auch auf sozialmarketing. de mal geblockt. 1, 2, 3, wir, ja, das ist ein schönes Geldverbrennen.

Sprecher 2 Oh, was für ein Geldverbrennen.

Sprecher 4 Also, so diese D, auch das sollte eine Plattform sein, auf der sich Spender online über ihre Spendenprojekte und über das Spenden an sich austauschen können, in diesem Fall von einer Organisation der Welt Hungerhilfe. Wenn eine Organisation glaubt, mit einem eigenen Netzwerk irgendwie Facebook und Co. ersetzen zu können, dann ist das eh schon mal fehlgeleitet. Ich glaube aber auch nicht, und da bin ich auf deine Einschätzung gespannt, Andreas. dass Großspender einen Raum unter sich brauchen, um sich über die Organisation austauschen zu können. Ist da tatsächlich so ein Ist der Bedarf da, dass Großspender sich ohne die Fundraiser über die Qualität der Organisation austauschen wollen? Ich zweifle da noch so ein bisschen dran.

Sprecher 3 Nein, natürlich nicht. Natürlich wollen die das nicht. Und Großspender wollen auch keinen separaten Raum. Weil Großspender nämlich glauben, sie sind so normal wie ihr und ich Und sie sehen gar nicht ein, warum sie was Spezielles brauchen. Die wollen kein Mahagoni. Ja, die wollen genau, also ein 50-jähriger, Hochvermögender, der ist so wie ich. Ist meine Generation, der hat die gleichen Probleme mit seinem iPad, wie ich es auch habe. Und der ist auf den gleichen digitalen Netzen unterwegs und seine Kinder auf den gleichen wie meine. Und das ist die gleiche Interaktion. Und er will also dieses Gefühl zu haben, also dieses Gefühl, diese Grundhaltung, die einige Organisationen haben, und sagen, wir bauen jetzt. Für unsere Großspender eine Samthalle, in der wir sie quasi ausstellen. Und wir schaffen ihn auch dann, und wir übertragen das in die digitale Welt, wir schaffen ihnen quasi ein virtuelles Mahagoni-Zimmer. Da sage ich immer, was ist das für ein Bullshit?

Sprecher 4 Ein Stück weit möchte ich dir da widersprechen, Andreas. Wir stimmen sofort überein, wenn wir sagen, ja, sie wollen das Gefühl nicht haben. Sofort. Aber sie erwarten ein hohes Maß an Professionalität, weil sie ja auch was geben und das wollen sie nicht geben, wenn sie merken, die Organisation ist gar nicht so. fit und professionell, wie sie sein könnte. Das heißt, mich im Umkehrschluss, ich als Organisation, kann mir sehr wohl überlegen andere Interaktionsmöglichkeiten, andere Darstellungsformen in den Bereichen zu platzieren, wo Vor allem die Menschen hingehen, die eher Großspender sind. Natürlich baue ich zum Beispiel im Großspenderbereich ein anderes Foto ein, nämlich das von der Person, die Ansprechpartner für Großspender ist oder für Erbschaften. Natürlich steht da direkte Durchwahl, die ich auf der klassischen Spendenseite nicht machen würde, weil ich nicht möchte, dass jeder Spender anruft. Eine Kleinigkeit, die aber schon Unterschied macht. Und du hast vorhin das mit dem Chat genannt, natürlich, im E-Commerce. Sofort würde ich einen Chat einbauen. Ich würde es aber nur dort einbauen, wo ich glaube, dass es von der Conversion her sich lohnt. Auf einer Erbschaftsseite würde ich doch immer unten so einen Chatbutton haben und wenn meine Fundraiser da sind, dann schalten sie das an und können sehr schnell reagieren. Und wenn sie nicht da sind, dann ist da trotzdem der Chatbutton, den man drücken kann. um eine Frage zu hinterlassen und eine Kontaktnummer oder E-Mail-Adresse. Das ist einfach Service und Professionalität, die nicht unbedingt als besonders fühlen würden, sondern sie würden es einfach nur als professionell Wahrnehmen.

Sprecher 2 Und ich würde gerne nochmal auf die Sache mit den Räumen eingehen, mit den besonderen Räumen, nämlich damit ich dir auch widersprechen wollen. Ich glaube, das ist diese diese allgemeine Aussage nicht gibt. Genau wie du auch gerade gesagt hast, ist einfach die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Ich habe in meiner Praxis erlebt, eine Geschichte, die werde ich wirklich auch, glaube ich, nicht vergessen. Da ging es um eine Und meine Spende, die war für uns eine große Spende, für die Verhältnisse, in denen du unterwegs bist, eher nicht. Ich glaube, es waren 5000 Euro. Und wir haben eine Spendenübergabe vorbereitet und sind von 500 ausgegangen, es wurden dann 5000. Und nach dieser Fehler an sich wurde dann nochmal vereinbart, dass der Vorsitzende der Stiftung auch nochmal zu Besuch kam und Es war völlig uninteressant, dass wir da waren als wir waren zu zweit, also meine Fundraising-Kollegin und ich, und wir wurden überhaupt gar nicht beachtet. So, das kann natürlich. bei uns als Person gelegen haben, ich war auch noch zehn Jahre jünger als jetzt, aber meine Kollegin, die stand mitten im Brot und Saft so an der Stelle. . Die war wirklich eine gestandene Frau. Aber es fokussierte die gesamte Familie, fokussierte sich nur auf den Vorsitzenden dieser Stiftung, dass der endlich da ist und es wurde erst geredet, als er da war, weil er der entsprechende Ansprechpartner war. Die wollten genau diesen Raum haben. Die wollten das, Hof IV zu werden. Das habe ich bei dieser Familie damals zweimal erlebt, weil sie nämlich zweimal was gespendet haben. Wir spielten keine Rolle. Da musste ein entsprechendes Schauspiel auch gemacht werden. Und ich glaube, es gibt dort wirklich auch wieder beide Seiten. Es gibt die, von denen du gesprochen hast, eben Currywurst, Essen und Playstation spielen. Und es gibt diejenigen, die wirklich sehr, sehr wohl Wert drauf legen, auf diese entsprechende Kommunikation und das Verhalten der Organisation.

Sprecher 3 Ja, das ist richtig. Das ist vollkommen richtig. Ich wollte mit dieser Kritik eigentlich nur sagen Also natürlich ist es richtig, dass wenn wir einen Großspender auf unserer Webseite haben, dass er andere Fotos kriegt, dass er andere Telefonnummern hat, andere Ansprechpartner und dass er Und dass im GroßspenderFundraising auf der Webseite der Großspender als Person eine größere Rolle spielt als im Public Fundraising. Da bin ich ganz bei euch. Ich wollte damit eigentlich nur zum Ausdruck bringen, wir haben manchmal so einen romantischen Blick auf Großspender oder so einen falschen Blick auf Großspender und glauben, wir müssen denen ganz viel Mahagoni im Plüsch geben, also ganz viel roten Teppich. Das meine ich nicht. Also nein, ich meine aber, dass wir diese Spendergruppe, so wie sie ist und so wie sie in unserer Organisation ist. Und wir haben Organisationen, die haben eher diese eher extrem konservativen, grauhaarigen, sehr also Männer und Frauen, die sogar in ihrer Freizeit Krawatte umhaben. Ja, und wir haben andere Organisationen, guckt euch Viva Con Aqua an, da kommt jeder Großspender quasi mit dem Roller und mit dem Hoodie angerollt. Also das unterscheidet sich, deshalb gibt es da keine allgemeine Regel. Aber trotzdem glaube ich, wir müssen denen den Raum geben, dass sie sich bewegen können in unserer Organisation. Und wenn Großspender sich mit Projektleuten austauschen möchten, weil sie wissen wollen, wie die sich fühlen in bestimmten Projekten, was die wahrnehmen, dann finde ich, ist das eine gute Form der Interaktion, aber in einem anderen In einem anderen digitalen Raum, als es vielleicht in der Massenkommunikation ist. Also, ich glaube, ja, da unterscheiden wir, aber wir dürfen es nicht künstlich machen. Wir müssen authentisch bleiben, auch als Organisation.

Sprecher 2 Jörg, du hast noch was auf deiner Liste?

Sprecher 4 Ja, ach, ich komme einfach immer wieder auf, also ich sehe einfach ganz viele Möglichkeitsräume im Digitalen, die. die sich zuerst im Großspender-Fundraising lohnen würden. Und eigentlich wäre mein persönlicher Wunsch, dass es doch die Großspender-Fundraiser sein müssten, die Tür und Tor öffnen müssen für digitale Experimente, weil es ihre Spender erwarten und sie am schnellsten in ROI einbringen, teilweise schneller als die klassischen Online-Fundraiser. Und eigentlich müssen wir da überlegen, wie können wir das beides zusammenbringen. Wie können wir Großspendern, Großspender-Fundraisern Mut machen, mehr Digitales zu tun Wie können wir es mal hinbekommen, dass die Online-Fundraiser sich trauen, den Großspender-Fundraisern mal ganz konkrete Vorschläge zu machen und Ideen zu entwickeln? Und dass beides nicht mehr so stark voneinander getrennt ist wie früher.

Sprecher 2 Ich finde dich gerade richtig doof, weil genau in diese Richtung wären meine Abschlussfragen gegangen und du hast es jetzt quasi schon mehr oder weniger beantwortet. Ich hätte nämlich genau jetzt gesagt. Lieber Jörg, du bist Onliner. Was müssen wir denn oder was müssen die Onliner denn von den Großspendenleuten lernen? Und lieber Andreas, du bist Großspenden-Fundraiser, was Digitales müsste denn in den nächsten drei Jahren passieren. Und letztendlich hast du diese Frage schon offen gestellt, Jörg. Ich glaube, es gibt gar nicht unbedingt eine Antwort, oder?

Sprecher 4 Naja, wir können, also, also, äh. Wie andersrum, diesen Podcast hören ja verhoffentlich auch ein paar Leute und haben wahrscheinlich auch Ideen dazu. Wie können wir denn einen Anlaufpunkt schaffen dafür, dass wir uns mal noch weiter zum Thema austauschen können? Macht das Sinn, dass wir das nochmal verbloggen auf sozialmarketing. de und den Podcast da reinstellen und um Vorschläge und Kommentare bitten oder keine Ahnung. Ich bekomme selber wenig davon mit, weil ich mich bei den Großspender-Fundraisern nicht bewege. Und bei den Online-Fundraisern bekomme ich nichts mit, was Großspenden-Fundraising. .

Sprecher 2 Gibt es denn eine Community? Gibt es denn eine Großspender-Fundraising-Community? Ich meine, im Online-Bereich gibt es die eben auch über verschiedene Netzwerke, aber. Über die Großspenden-Fundraiser ist mir das gar nicht bewusst.

Sprecher 3 Aber es gibt jetzt eine Arbeitsgruppe im Verband, die sich da.

Sprecher 2 Aber das ist mal spontan mal irgendwie ein Austausch über Postmöglichkeiten, Gruppen bei Facebook oder was weiß ich denn.

Sprecher 3 Also ich glaube, wir müssen damit auch anfangen. Ich glaube, dass Jörg und ich aus den unterschiedlichen Universen, aus denen wir kommen. durch diesen durch dieses zufällige Webinar auf einmal zusammengestoßen sind und gesagt haben, Mensch, lass uns doch mal Großspender digital denken und digital auch mal Großspender denken. Das ist ja ein erster wichtiger Schritt. Und ich glaube, wir müssten einfach mal so mit ein, zwei Dingen oder mit ein, zwei Leuten anfangen. aus dieser Diskussion tatsächlich auch mal direkt reingehen ins Berufsspenderfundragen. Ich kenne sie, also ich weiß bestimmt zwei, drei. Organisation und auch bestimmt mehr als zwei, drei Großspender, die bereit wären, sich auch auf solche Experimente einzulassen. Lass es uns doch einfach mal Mal ausprobieren an einem Fragen.

Sprecher 2 Was ist denn mit dem Kollegen Dabastel und seinem Großspendensymposium? Passt da auch möglicherweise ein Impuls mal rein oder ist es eher nicht aus eurer Sicht?

Sprecher 3 Doch, das passt da aus meiner Sicht. Ich war jetzt dieses Jahr das erste Mal in Frankfurt bei. Dem Symposium ist eine großartige Veranstaltung, weil dort Kolleginnen und Kollegen auf einem sehr hohen Niveau miteinander diskutieren. anders als vielleicht auf anderen Veranstaltungen, wo wir unterschiedliche unterschiedliche Akteure haben mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen. Das fand ich dort mit einer hohen Wucht, mit einer hohen Dichte. Ja, also ich glaube, dass das eine Möglichkeit ist, wenn wir uns auf der anderen Seite aber mal angucken, wie in der richtigen Welt digitales und analoges neu gedacht wird. über Veranstaltungsformate. Ich habe ja erzählt, Maik, als wir uns gesehen haben, dass meine Frau auf einem PR-Hackathon war und dort was Neues entwickelt hat, was digital ist für Pressearbeit ich finde solche solche labs solche plattformen solche wo zwei drei leute sich einfach mal zusammentun und einfach mal anderthalb Tage an einer Lösung gemeinsam arbeiten. Also an einer digitalen Lösung für Großspender.

Sprecher 2 Konkreter Vorschlag. In sechs Wochen ist Kongress. So, da werden wir ja auch einen ganzen Stand haben und das Fundraisingradio wird live wieder berichten. Lasst uns doch vereinbaren, dass wir uns. an einem Tag, vermutlich eher am Freitag, nochmal kurz zusammentreffen, am Stand und überlegen und bis dahin vielleicht ein paar Leute zusammengetrommelt haben, die an diesem Tag einen Startschuss gründen, um dort weiter gemeinsam informell zu denken.

Sprecher 3 Super Idee, ich bin dabei.

Sprecher 2 So, am Freitagmittag sind alle noch da, die meisten schon reisen es ein bisschen später ab und manche kommen auch vielleicht möglicherweise nur für den Freitag. Dann warum du bist auch noch da, Jörg, ne? Am Freitag, oder?

Sprecher 4 Ähm, höchstwahrscheinlich, muss ich noch entscheiden klären, ja.

Sprecher 2 Dann treffen wir uns genau dort am Stand. Wir geben es noch durch und wie viel Uhr und gucken, dass wir dort die Quintessenz aus diesem Podcast nehmen und dann konkrete Absprachen oder dass ihr konkrete Absprachen Sprachentreff, dieses Thema oder diese Themen weiter gemeinsam zu denken. Wenn es klappt, klappt es. Wenn es nicht klappt, klappt es nicht. Super.

Sprecher 3 Das war jetzt dein Schlusswort, oder Maik?

Sprecher 2 Oh, irgendwie doof.

Sprecher 3 Weil es eine Perspektive gibt, weil wir dranbleiben wollen. Das finde ich großartig.

Sprecher 2 Ansonsten kann ich nur noch mal betonen, ich habe gestern die Website von Fundraising Radio auch tatsächlich auf SSL umgestellt. Das heißt, sie sind verschlüsselt. Man kann auch jetzt kommentieren, ohne dass es sofort fies wird. Das heißt, auch dort besteht die Möglichkeit natürlich, sich auszutauschen für den Fall. dass der ein oder andere das hört und sagt, ich möchte da mitdenken, einfach einen Kommentar oder aber Jörg oder Andreas anmailen. Eure Kontaktdaten packe ich auch letztendlich in die Shownotes.

Sprecher 4 Ja, gerne. Danke, hat Spaß gemacht mit euch.

Sprecher 2 Absolut.

Sprecher 4 Ebenso, danke für das Gespräch. Einfach mal gemeinsam denken.

Sprecher 2 Ich möchte mehr komplett wirre Webinare mit euch haben, wohender was bei ihr rauskommt. In diesem Sinne, wir sehen uns auf dem Kongress. Wir beide, oder wir sind zu dritt, also ihr beide kommt auf jeden Fall und all diejenigen, die. Auch da sind, kommt vorbei am Stand und sagt mal Hallo. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es dort Menschen gibt, die tatsächlich diesen Podcast hören. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, egal wo ihr seid, Hamburg oder Karlsruhe oder wo ihr auch am Wochenende hinfahrt. Genießt die Zeit, genieß das Wochenende. Tschüss hier aus dem Ruhrgebiet. Bis dahin. Ciao.

Sprecher 1 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising und Nonprofits Zena

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media