Rückblick auf die Fundraising-Welt im Oktober. Mit Jona Hölderle und Maik Meid.
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Transkript
Sprecher None Okay,
Sprecher 1 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising and Nonprofit Zena.
Sprecher 2 Fundraising Radio Folge 40. Hallo zusammen Jetzt darfst du den Witz machen. Den Witz machen doch.
Sprecher 3 Ja, ich habe mich gerade entschlossen, doch keinen Witz über dein Alter zu machen, weil ich mir dachte, das wäre vielleicht sensitiv und so. Aber der Podcast ist noch jünger. Hallo Jona. Hallo Maik. Geht’s dir gut? Ja, sehr. Ich hab nicht so viel geschlafen, aber sonst geht es mir hervor. Darf man es sagen, darf man sagen, wo das du ein Geheimnist. Ich habe ein Kind bekommen. Du nicht weites. Ne doch, ich habe es bekommen. Also ich habe es nicht geboren, aber mir wurde es sozusagen vor die Tür gelegte oder so. Da war ich noch beteiligt.
Sprecher 2 Ganz herzlichen Glückwunsch. Also ich meine, hatten wir schon so schon ausgetauscht, aber auch nochmal ganz offiziell und alles ist gut, ja?
Sprecher 3 Alles hervorragend bisher, ne? Der kürzeste Elternsitz, zweites Kind läuft mit
Sprecher 2 Ja, das eigenen Erfahrung wünsche ich dir sehr viel Erfahrung, sehr viel ruhige Zeit in den ersten Wochen. Danach wird es interessanter.
Sprecher 3 Nein, nein, bei uns ist es ganz anders. Nein, bisher läuft es gut und mal schauen, nächste Woche fange ich wieder an. Mehr anzuarbeiten und dann wird es vielleicht auch ein bisschen stressiger, aber ich habe mich jetzt ziemlich rausgezogen die letzten drei Wochen und das war ganz gut.
Sprecher 2 Du hast Zeit dafür zu podcasten.
Sprecher 3 Ja, das ist ja auch keine Arbeit. Das kann ich ja sozusagen in meiner Freizeit machen.
Sprecher 2 Wie schön. Schön ausgedrückt, aber dann lass uns gar nicht mal unbedingt So viel rumscherzen. Der letzte Podcast im Fundraising Radio war auch mit dir, weil wir beim letzten Mal beschlossen haben, doch mal Gemeinsam einmal im Monat draufzuschauen, was denn im Monat war. Und in der Zwischenzeit gab es keine weitere Folge. Das wird sich ändern. Ich habe zwei feste Interviewpartner. Einen für die kommende Woche. Darauf freue ich mich sehr. weil der aus dem Hohen Norden nach Dortmund kommt und wir uns in Dortmund treffen werden persönlich. Dort wird es dann eine Folge geben über ein Thema, was wir bislang hier noch nicht hatten. So viel erstmal noch kryptisch dahergesagt, weil man weiß ja nicht, ob die Sachen dann tatsächlich stattfinden. Und einen weiteren Termin für Ende November. Das heißt, wenn wir uns das nächste Mal widersprechen, gab es vielleicht schon was Neues.
Sprecher 3 Ja, so der Plan und sonst wollen wir hier einfach mal so ein bisschen den Verband, Akademie, Medien und sozusagen die ganze Szene reinschauen. Und mal schauen, was so passiert ist. So denn wir davon mitbekommen haben, was natürlich auch nicht immer der Fall ist.
Sprecher 2 Das werden wir heute feststellen, dass wir nicht alles mitbekommen haben, aber das gerne verbunden mit dem Aufruf. Wenn jemand was mitbekommen hat, dann Kommuniziert das uns auch. Gerne mit Kommentar oder auch mit Zuschaltung gerne mal. Und man muss sagen, wir haben uns vorbereitet.
Sprecher 3 Ja.
Sprecher 2 Also du hast nicht vorbereitet, ich hab mir die Sachen durchgeschaut, Dinah.
Sprecher 3 Wir haben Punkte aufgeschrieben, die uns aufgefallen sind.
Sprecher 2 Im letzten Monat. Also ich immer wieder, immer wieder erstaunlich. Du hast ein Kind gekriegt und hast immer noch Zeit dafür, dich mit den schnöden Dingen des Alltags zu befassen.
Sprecher 3 Aber wie du weißt, gerade dann, weil dann ist man ja auch nicht unterwegs, dann macht man keine Vorträge, macht keine Workshops, dann, ich hatte es vorhin erzählt, dann liegt man das Nächtens wach und Da kann man sich ja mit so Dingen beschäftigen. Ich habe deshalb ja auch ein bisschen mehr in den letzten Wochen bei sozialmarketing. de gemacht. Einfach weil, naja. muss ja auch mal gemacht werden und zu Hause hat man dann Zeit und ich habe mir einfach diesen ganzen Oktober freigenommen in dem Sinne, dass ich dort keine Termine gemacht habe. Und das ist total entspannt. Also das ist so Arbeiten ohne Kunden sozusagen, das könnte man sich auch dran gewöhnen. Blöderweise dann auch nichts verdient in der Zeit. Wenn es noch Geld gäbe ohne Kunden, das wäre ja nochmal interessanter. Nein, aber wir haben ja auch die besten Kunden. Dementsprechend ist das nicht so schlimm.
Sprecher 2 Wer jetzt wir? Wir alle, wir gemeinsam so.
Sprecher 3 Na, du und ich.
Sprecher 2 Unsere Kunden sind immer die Besten. Lass uns aufhören mit Schleimerei her. Also, wir haben hier so ein Themen-Pad, und in dem Themenpad steht als allererstes mal so aus dem Verband. Und der erste Punkt, der dort steht, ist, dass die Fundraising-Preis-Bewerbungsphase gestartet ist. Kannst du da was zu sagen?
Sprecher 3 Nö, also es gab ja einen relativ großen Wechsel beim Fundraising-Preis im letzten Jahr. Das heißt, da war die Darstellung dann auch auf dem Kongress und insgesamt die Kategorien haben sich geändert. Ich glaube, die Jury wird sich wahrscheinlich auch geändert haben. Und zumindest ich fand das sehr gut. diesem Jahr sozusagen bei diesem Fundraising-Preis und bin gespannt, was da im nächsten Jahr kommt. Und jetzt kann man sich hier eben bewerben. Man kann wahrscheinlich auch vorschlagen. Für herausragendes persönliches Engagement, fürs beste Mailing, für die beste One-to-One-Kampagne, beste Awareness-Kampagne, beste Aktionen aus dem Bereich Digitales Cross-Media, beste Großspender-Kampagne, beste Unternehmenskooperation. Und beste Kampagne aus dem Bereich. Kleines Budget, große Wirkung.
Sprecher 2 Und wer sich das alles jetzt nicht merken konnte, ich habe mich ehrlich gesagt auch gerade parallel nochmal gegoogelt, der Link natürlich in den Shownotes. Genau.
Sprecher 3 Wirst du was einreichen? Nein. Nein, nein, nein. Wobei ich mir nochmal Gedanken drüber machen werde, ob mir nicht irgendwo im erweiterten. Kreis einfach was Interessantes untergekommen ist. . Also und sei es nur, hier stapeln sich ja mittlerweile auch Mailings und so oder Erwarnniskampagne ist, glaube ich, einer der spannenderen Bereiche. Das Ganze ist im Zusammenhang natürlich wieder beim Fundraising Kongress, der nächste Fundraising-Kongress in Kassel. Dort wird dann dieser Preis überreicht, bekannt gegeben, veröffentlicht, wie auch immer man das nennt und dementsprechend können die Preisträger da dann auch hinkommen.
Sprecher 2 Ich habe jetzt gerade nochmal geschaut, du hast gesagt, dass die Jury sich möglicherweise verändert hat, das sehe ich hier ehrlich gesagt gerade nicht. Das sind also von den Gesichtern her aus meiner Sicht immer noch dieselben. Das ist Kollege Müller-Leile, der Walli. Thomas, Arne, Bettina Trabant und Nina Nev und die Miriam Wagner Long. Das sind, glaube ich, dieselben Nasen. Ja, da habe ich nicht so einen Überblick. Ich glaube, der Beirat zur Programmauswahl, da konntest du dich ja nochmal neu bewerben.
Sprecher 3 Genau, da konnte sich ja jeder auch, also jedes Mitglied. Sozusagen frei hinzufügen. Aber apropos Programming.
Sprecher 2 Herzlichen Glückwunsch, Jonah. Du bist dabei.
Sprecher 3 Ich bin mit einer Selbsthilfegruppe dabei. Du bist mit dem Radio wieder dabei, ich mache Selbsthilfegruppe. muss ich auch nochmal gucken, was das genauso wird, aber eine Online-Fundraising-Selfhilfegruppe auf dem Kongress. Und wenn ich Peche habe, dann bestätigt sich der Termin, der mir jetzt genannt wurde. Das ist der Freitagmorgen, der Freitag.
Sprecher 2 Das ist wirklich Selbsthilfegruppe, dann wer dann aufsteht. Sehr schön.
Sprecher 3 Das heißt, ich hoffe jetzt, dass die Party beim nächsten Kongress schlecht wird.
Sprecher 2 Oh Mann. Also mit anderen Worten, die Zusagen für die entsprechenden Slots sind draußen Man konnte das daran sehen, dass auf Facebook und in diesem Internet die Kolleginnen und Kollegen das Ganze gepostet haben und dabei ein. . Ein Logo verwendet haben, nämlich irgendwie Referent auf dem Deutschen Fundraising-Kongress 2017. Habe ich bislang auch noch nicht gesehen. Scheint neu zu sein. Ist gar nicht auf deiner Website, Jona, was machst du falsch?
Sprecher 3 Das war grafisch nicht reingepasst.
Sprecher 2 Genau. Es sieht auch eher aus wie so ein Pfadfinderabzeichen, finde ich, ne? So von der so ein auf Raute gestelltes Quadrat irgendwie so.
Sprecher 3 Ja, also ich finde das grundsätzlich ja gut. Also wir sehen das ja auch bei Republika und Co. , dass man einfach so ein bisschen sieht, ach die kommen, ach, da kann man schon ein bisschen vorher Interesse. Für wecken. Ich habe mir da ehrlich gesagt noch keine Gedanken drüber gemacht, ob und wie man das da so einbaut. Kommt noch. Sehr schön. Spätestens bei der Ankündigung. Ich habe jetzt so ein offenes Format, also die Selbsthilfegruppe soll wirklich in so zehn Minuten Takt einfach einen Austausch zu den verschiedensten digitalen Themen, sei es jetzt Fundraising auf Facebook und Co. ermöglichen. Und da wäre es natürlich auch schön, wenn ein paar Leute vorher sagen, guck mal, das wäre ein Thema, wo ich was zu sagen könnte oder wo ich eine Frage zu hätte oder wo ich gerne Feedback zu hätte. Das heißt, ich werde da vorher eh noch irgendwo was. veröffentlichen müssen und zumindest so in den Kreisen streuen müssen, zumindest dann, wenn die Teilnehmer feststehen. Und ich hoffe natürlich, dass möglichst viele Teilnehmer mal auch aus dem Online-Bereich kommen, weil Bisher war das immer so, dass relativ wenige Online auf dem Fundraising-Kongress waren. Also viele, die nebenbei auch online gemacht haben. Und das hat sich dann eben auch in den ganzen Online-Veranstaltungen gezeigt, dass die meisten Online-Veranstaltungen Naja, jetzt nicht nur Profi-Veranstaltungen waren. Inklusive meiner und vielleicht auch deiner war das halt häufig so ein online für nicht online Fundraiser. Ja, richtig. Und da will ich jetzt eben mal so ein Austauschformat und Für erfahrenere Online-Fundraiser ist jetzt auf dem Fundraising-Kongress nicht der aus meiner Sicht nicht der richtige Ort, auch um einen Input zu machen. Zu geben, da braucht es mehr den Austausch. Aber die sind auch teilweise nicht da.
Sprecher 2 Die sind teilweise überhaupt nicht da. Das habe ich, glaube ich, hier auch schon häufiger mal betont oder gesagt. Was du sagst, ist auch Wasser auf meine Mühlen. Diejenigen, die es wirklich können, also die wirklich die Kernearbeit vor Ort in den großen Organisationen machen, in den Online-Abteilungen, die fehlen. Die sind nicht da und die könnten ganz, ganz viel aus der Praxis berichten und die müssen mehr erscheinen, die müssen mehr sichtbar werden.
Sprecher 3 Na, die könnten nicht nur mehr berichten. Ich glaube, für die wäre der Kongress auch gut. Also ich kann das nur empfehlen, auch als Onliner dann mal in so ein Mailing-Seminar reinzugehen und mal in… einfach in ein Großspenderseminar reinzugehen und dann zu gucken, was kann ich davon für meine Arbeit ziehen. Aber naja, die Realität in den meisten Organisationen ist natürlich dann trotzdem, man schickt halt irgendwie ein, zwei, drei Leute auf diesen Kongress. Und da steht der Onliner jetzt nicht immer an erster Stelle und der Onliner schreit natürlich auch nicht an erster Stelle, der schreit dann vielleicht eher nochmal dabei bei anderen Veranstaltungen, die eben online lastiger sind.
Sprecher 2 Kurze Geschichte nochmal am Rande, weil du das gerade sagtest mit den Online-Veranstaltungen für Nicht-Onliner. Ich war vor ein paar Tagen in München, hab so einen, wie du das auch regelmäßig machst, so einen ganzen Tag irgendwie Online-Fundraising für Dummies so gemacht, ne? So ein 101. Und ich frage am Anfang ganz gerne ab, wie dein Erkenntnisstand ist. Und mache das immer gerne mit so fünf Sternen, die du bei Amazon auch für so Produktbewertungen geben kannst und sage, versuchen sie sich mal selber einzusortieren. Ich hatte das noch nie. Da saßen wirklich 15 Leute, war sehr schön, war mal eine schöne, runde Nummer. Da saßen 15 Leute und ich habe das noch nie erlebt, dass bei einer Abfrage alle 15 Leute sich einen Stern gegeben haben.
Sprecher 3 Oh.
Sprecher 2 Ja. Also du hast sonst immer die gauische Normalverteilung. Irgendwo zwischen zweieinhalb und drei ist die Wahrheit, ein paar mit 1, ein paar mit 5ern so, ne? Aber wirklich alle auf der 1. Und ich habe mich natürlich auf die vier vorbereitet, so, ne? Also drei bis vier. Das war echt interessant.
Sprecher 3 Ich mache immer die Doppeltfrage: wie online seid ihr und wie online ist die Organisation? Und häufig sind die Leute, die schon Online-Erfahrung haben, aber in der Organisation noch nicht durchdringen, auch in Workshops. Und die machen dann auch häufig am meisten Spaß.
Sprecher 2 Lass uns mal beim Verband bleiben. Heute kam der Newsletter rum, der E-Mail-Newsletter aus dem Fundraising-Verband und da stand was von. Leitungswechsel von Fachgruppen, nämlich einmal Leitungswechsel in der Gruppe Digitales Fundraising und einmal Leitungswechsel Ethikausschuss. Lass uns mal mit dem Leitungswechsel Digitales Fundraising anfangen. Ich hab davon nichts mitgekriegt, du
Sprecher 3 Nee, ich hätte jetzt auch gedacht, dass die Leitung gewählt wird und dann hätten wir da ja irgendwo mitwählen müssen.
Sprecher 2 Also ich habe auch keine Information von Jörg. Ja, nee, ich habe auch gar keine Information von Jörg. Der hatte irgendwie bei uns auch letztens übernachtet und wir haben irgendwie auch über alles Mögliche gesprochen. Darüber nicht, ist für mich wirklich völlig neu.
Sprecher 3 Ja, für mich auch. Also das hatten ja Thilo und Jörg bisher gemacht. Das ist jetzt auch bisher nicht die aktivste aller Gruppen, was eben auch wieder. auch so ein bisschen an diesen, ja daran liegt, dass natürlich viele Onliner sozusagen so ein Parallelleben führen. Spannend. Absolut. Muss man mal nachfragen. Also es ist jetzt Eva Hinger.
Sprecher 2 Eva Hininger, also laut Informationen des Newsletters ist es jetzt Eva Hinninger und Jörg macht den zweiten. So kam es zumindest heute Mittag bei mir im Postfach an. Aber du weißt auch nichts mehr darüber.
Sprecher 3 Nee, also wir sind ja beide theoretisch zumindest Teil dieser Gruppe.
Sprecher 2 Ja, definitiv, ja. Noch nie was gehört, nee. Okay, dann vielleicht ein bisschen was, wo ich ein bisschen mehr drüber habe. Wahrscheinlich wurde das in der Google Plus Gruppe. Nee, aber da krieg ich Push-Nachrichten. Also, das würde ich mitkriegen. Nee, ich glaube, ja. Nee, also das, äh, nee.
Sprecher 3 Punkt. Wir sind gespannt, vielleicht wird so eine Leitung ja auch also vom Verband bestimmt und weil.
Sprecher 2 Nee, das muss gewählt werden. Also ich glaube, die Geschäftsordnung. Da gibt es ja auch sowas wie eine Geschäftsordnung. Ich weiß es nicht. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass Jörg da was zu sagen oder schreiben wird, weil der ja auch eins zu denjenigen gehört, die das Ganze hier hören. Hallo Jörg. Hallo Jörg, by the way, genau. Ethikausschuss. Kam heute auch im Newsletter herum, dass da der Vorsitz gewechselt ist. Der Jörg Gattenlöhner ist raus aus dem Vorsitz und der sehr geschätzte und gemochte Kollege Andreas Berg. Hat den Vorsitz übernommen. Sehr schön. Genau. Also auch da bin ich gespannt, was passiert. Wir hatten kurz mal telefoniert und unter anderem auch darüber gesprochen. Ich freue mich vor allen Dingen mehr auf Praxisbeispiele. Und weil ich mich wirklich interessiert, dieser Ausschuss ist für mich so ein so ein Ausschuss, von dem ich persönlich überhaupt nichts weiß. Kommen da wirklich Anfragen ran? Womit beschäftigen die sich? Ist das eher so ein stillroter See-Gremium? Da würde ich mir wünschen, auch ein bisschen mal was aus der Praxis zu erfahren.
Sprecher 3 Das war es aus dem Verband, aus der Akademie gibt es ein bisschen was. Ihr hattet so einen Alumni-Vereintreffen und habt das sehr digital gemacht. Ja, das klingt jetzt total geheimnisvoll.
Sprecher 2 Also es gibt ja zwei, theoretisch zwei Treffen im Jahr der Alumni. die jeweils in der Republik oder darüber hinaus stattfinden und an ein Treffen ist dann immer die satzungsgemäß durchzuführende Mitgliederversammlung angedockt. Und nur das letzte Treffen, wo die Mitgliederversammlung stattgefunden haben hätte sollen, Konjunktiv 3, ja, hat nicht stattgefunden. Und sodass wir aber trotzdem laut Satzung natürlich eine Mitgliederversammlung durchführen mussten. Aber es ist für Menschen, ich sage mal, jetzt nicht gerade sehr attraktiv. nur für eine formale Mitgliederversammlung durch die halbe Republik zu reisen und nach zwei Stunden wieder zurückzufahren. Kann man im Übrigen ja auch keinem Arbeitgeber erklären, sodass wir dann dieses Mal das angedockt haben an die Klausurtagung des Vorstands des der des Alumni-Vereins und wir mal f den f also mal versucht haben Das Ganze digital zu gestalten. Das heißt, die Mitglieder konnten sich zuschalten über ein klassisches Webinarsystem. Wir haben so ein bisschen, wir brauchten tatsächlich ein bisschen Technik, haben verschiedene Kameras im Raum gehabt und natürlich auch Mikrofone Und waren insgesamt, ich glaube, 15 Leute haben sich zugeschaltet im Laufe der Zeit. Es war auch freitagsmorgens von 10 Uhr ab. Und das war ein, also ein Teilnehmer war auch wirklich vor Ort, der hat auch gesagt, dass er das sich gerne mal anschauen wollte, weil er aus der Region kam. Und das war interessant. Also Die Rückmeldungen, die wir bekommen haben, waren positiv, auch mit dem Hinweis, super. Dafür hätte ich jetzt nicht aus Berlin, wäre ich jetzt nicht aus Berlin gekommen, aber schön, dass ich dabei geblieben bin. dass ich da zugeschaltet werden konnte. Es gibt sicherlich ein paar Sachen, die man verbessern muss, gerade was den Ton auch angeht, obwohl wir wirklich schon groß aufgefahren haben, was die Qualität anging. Ja, also ich glaube persönlich, so als Fazit, das kann man machen aus Formalia-Gründen. Nur wenn man, also man sollte es aber nicht ersetzen durch eine, also man sollte das Digitale nicht so nutzen, wenn man wirklich eine Diskussion haben will, wenn es um wirklich richtig dicke Kernthemen geht. Dann würde ich es nicht tun, aber wirklich für eine reine Vorstandsentlastungsgeschichte, wo jetzt wirklich nicht viel passiert ist, war das mal eine Erfahrung, die nicht so schlecht war.
Sprecher 3 Also ich habe vor zehn Jahren mal einen Verein gegründet hier in Berlin und wir haben dort reingeschrieben, dass Mitgliederversammlungen grundsätzlich online stattfinden. Und das war eine richtig lange Diskussion, bis sie das genehmigt hatten. Das haben sie aber genehmigt, also ist durchgekommen, war auch kein Problem, aber das war zumindest damals noch richtig Außergewöhnlich, dass man das irgendwie, ja, wie machen sie das denn da?
Sprecher 2 Ja, vor zehn Jahren war es auch nochmal ein bisschen was anders, auch von der Technik her.
Sprecher 3 Ja, war halt eine Skype-Konferenz. Okay. Aber ja, also finde ich gut.
Sprecher 2 Wir schauen mal. Also letztendlich ist es dann, auch wenn wir jetzt da so ein bisschen aufgeklotzt haben, was Technik anging. Einfach weil sie da war. Nicht, weil es jetzt ganz viel Geld gekostet hat, sondern weil ich habe mein Plümmel da halt hingebracht und hab dann eben aufgebaut. Das Zeug war eben da. Kostet jetzt erstmal nichts. Ich glaube, in einem etwas kleineren Besteck könnte man das auch an jedem anderen Ort machen. Und wir werden das sicherlich wiederholen. Also einfach die nicht als digitale Mitgliederversammlung ausschreiben, sondern einfach als normale Mitgliederversammlung und diejenigen, die dann wirklich nicht können, können zusätzlich noch zugeschaltet werden.
Sprecher 3 Wobei das der größere Aufwand ist. Also wenn du sowas rein digital machst und dann jeder nur vor seinem Laptop und dann halt nur irgendwie Audio-Video für sich klären muss. ist das technisch manchmal leichter, als diese Doppelung zu haben, wo du dann eben irgendwie nochmal gucken musst, das ist der Raum, wo du dann die Leute dazu zwingen musst, jetzt sprich mal ins Mikrofon und so.
Sprecher 2 Die größere Voraussetzung, also die nicht Voraussetzung, Quatsch, also die größeren Dinge waren wirklich, dass individuelle Anfragen daran gingen, oh, mein Mikrofon geht nicht. Ja, kann ich dir aber jetzt irgendwie schlecht von ihr aus helfen. Ja, meine Kamera, also ich kann euch nicht sehen. Ja, aber ja, alles. auf grün hier die anderen können uns sehen. So und dann kannst du jetzt nicht irgendwie noch einen Windows-System-Check machen, so von während du gerade live überträgst. Das ist halt wirklich, da muss man nochmal ran. Aber das ist ja immer so. Irgendwas ist es immer. Jo. Genau. Wenn wir schon bei der Akademie sind, die Termine für den Online-Kurs 5 stehen. Frage mich aber jetzt nicht auswendig. Also, der nächste. Wann fängt er denn an? Genau, ich muss hier meinen Kalender aufmachen. Also, der fängt auf jeden Fall im nächsten Jahr an. Also, der vierte hat ja die zweite Phase jetzt nächste, ne, übernächste Woche, da sehen wir uns ja auch, genau, da sehen wir uns auch. Das ist auch nochmal eine Herausforderung, weil nämlich zwei Kurse parallel stattfinden werden im selben Haus. Warte mal. War aber bisher doch fast immer so. Nee, eigentlich nicht. Also der aktuelle Kurs 36 der Studierenden findet statt und parallel dazu eben. Der Online-Kurs 5. Äh, 4, Entschuldigung. Und jetzt habe ich hier zumindest die erste Präsenzphase des Online-Kurses 5 und zwar vom 12. bis zum 14. März. So, 300, du läfst dich, ach nee, da bist du ja gar nicht da, du kommst ja erst in der zweiten Phase dazu. Die zweite Phase wäre dann, kannst du dir schon mal merken, vom 7. bis zum 9. Mai.
Sprecher 3 Direkt nach der Republika. Genau. Ja, schön. Und dann hoffen wir, dass sich da wieder sehr viele Leute bewerben und das machen. Und irgendwann muss man mal ein bisschen einen Überblick schaffen, was die ganzen Leute denn danach so gemacht haben.
Sprecher 2 Was mich ja sehr freut, ist, dass eben, ich habe das Letztens nochmal nachgeschaut, ob das denn wirklich so geklappt hat. Scheint geklappt zu haben, dass der Martino aus Kurs 2 war ja in der 2 oder war der in der 3? Ich glaube, der Weihnacht 2. Bin mir jetzt nicht sicher, dass der Martino Bartsch jetzt mittlerweile Leiter Fundraising bei Wikimedia ist. Das fand ich sehr schön, also ein Absolvent der Online-Kurse. Sehr schön. Gut, Akademie, glaube ich, war es das. Wüsste ich jetzt gerade nichts, was da noch so kommen könnte. Außer dass ja doch vielleicht auch mal die sehr, sehr geschätzte Kollegin Ingrid Alken geht jetzt in Ruhestand, ne? Kennst du Ingrid, ne?
Sprecher 3 Ja, klar, das ist natürlich auch schon ein Zeichen dafür, dass so eine Institution auch einfach schon ein gewisses. Reife Grad erreicht hat, dass es jemand schon länger gibt, wenn da die ersten Mitarbeiter in Rente gehen. Mir fällt es gerade bei auch ein paar NGOs auf. Also wir haben es jetzt ja mit ein paar Fundraisern, auch einfach so ein paar altvorderen Fundraisern, die jetzt gerade in Rente gehen oder gegangen sind, also bei Queenpees. bald bei den Maltesern und so. Das zeigt ja auch immer, dass es sowas dann auch schon länger gibt, weil die ersten paar Jahre gibt es ja niemanden. Es gab ja. fast jahrzehntelang keine Fundraiser, die in Rente gegangen sind, weil die meisten ja dann doch nicht mit 60 in so einen Bereich einsteigen, sondern halt eher mit 30, 40, 50. Und das gilt eben jetzt auch für die Akademie. Die gibt es dann einfach auch schon ein paar Jährchen.
Sprecher 2 Was mich einfach sehr, sehr ärgert, ist, dass ich bei der Verabschiedung nicht dabei sein kann, ganz persönlich. Die findet nämlich genau dann statt, wenn die beiden Kurse entschnitten sind. Das ist echt ärgerlich. Kollegin nochmal anrufen. Ja, dann geht die Ingrid in den Ruhestand.
Sprecher 3 Alles Gute dafür. Schlecht. Ja, ist ja auch einer der spannendsten. Personal ja gewesen in der Akademie, weil das ja nicht nur nicht nur Akademie im Sinne von Fortbildung war, sondern die ja mit dem ganzen evangelischen Fundraising auch noch richtig viel inhaltlich gearbeitet hat. Servicestelle, richtig, korrekt.
Sprecher 2 Okay, das sollte jetzt nicht noch nicht mehr, also sollte jetzt nicht nur den Status an der Randnotiz haben, weil das eigentlich noch viel größer mal würdigen müsste. Ich habe gerade ein bisschen überlegt, ob ich die Ingrad vielleicht auch mal vors Mikrofon kriege nochmal. Ja, auf jeden Fall. Das wäre gut. Lassen wir es erstmal so stehen, also unterstellt, da kommt noch irgendwas. Jetzt habe ich hier so einen Punkt stehen. Da steckst du ganz viel dahinter. Muss ich bei den meisten Themen nämlich sagen, habe ich irgendwie am Rande mitbekommen, bin aber nicht tief eingestiegen. Und umso erstaunlicher, dass du trotz Kindkriegen da irgendwie tief einsteigen konntest. Und ein Thema, ähm Nee, das Erste, was hier steht, da kommen wir noch, glaube ich, beide was zu sagen. Und da steht was von Übersicht Webagenturen. Sag mal was dazu.
Sprecher 3 Ja, das ist, was ich einfach mal gestartet habe. Wir kennen ja alle irgendwie die Anfragen. Mit welcher Agentur soll man das denn jetzt machen? Und ich zumindest weigere mich immer, Agenturen zu empfehlen, weil dann wäre man ja schuld. sondern gebe dann, naja, ich gebe halt eine Liste mit Agenturen, von denen man ein Angebot einfordern soll. Jetzt gar nicht die Schuldfrage, das ist nicht das Kernproblem, aber es ist einfach wirklich schwierig. eine Agentur zu empfehlen, hinter der man erstens voll und ganz steht, wo man zweitens hinter den Preisen steht und wo man dann auch noch alle Leute kennt, weil Gerade bei den größeren Agenturen hast du den einen Ansprechpartner, hast du den anderen Ansprechpartner, sind es schon fast unterschiedliche Agenturen. Und da habe ich jetzt mal angefangen, eine Liste von Web-Agenturen, also Agenturen, die. entweder Design oder technische Umsetzung von Webseiten für Non-Profits machen und als Voraussetzung mindestens drei Non-Profit-Kunden haben, die sie als Testimonial da sozusagen hergeben können. Das ist jetzt eine Liste, glaube ich, mit zehn Agenturen. Ich habe fast 20 angefragt. Es ist sehr spannend, wie die Rückmeldung so aus Agenturkreisen ist. Also es gibt ein paar, die. Reagieren einfach ganz.
Sprecher 2 Ich unterbreche dich mal. Angefragt hast du sie, das muss man gleich nochmal erklären, mit einem Formular, wo man wirklich nur Clickbox, Radio mäßig, Radio-Button und mit ein paar Pull-Down-Felder was ausfüllen musste.
Sprecher 3 Genau, also angefragt habe ich erstmal alle Agenturen, die mir empfohlen wurden. Das heißt, ich habe ein paar Mailinglisten gefragt, wen könnt ihr denn empfehlen. Und ich habe letzten Endes einen Fragebogen, der aus zwei Fragen besteht. Wer seid ihr? Also das sollte noch jeder irgendwie durch ein Copy-Paste. von seiner Webseite hinbekommen und dann eigentlich nur eine Frage, wo man sich mal kurz Gedanken drüber machen muss. Und das ist die Frage, was macht eine gute Website aus. wo man jetzt eigentlich davon ausgehen sollte, dass eine Webagentur diese Frage auch relativ schnell beantwortet. Nachts um drei und zwar blind sollte. Ja, vielleicht muss man die ja noch innerhalb des Teams abstimmen, weil. derjenige, der die Info-at-E-Mail bekommt, dann vielleicht nicht derjenige ist, der sagen darf, was eine gute Webseite ausmacht. Aber das habe ich jetzt irgendwie vor drei Wochen gemacht und wirklich irgendwie von zwei Händen voll Agenturen noch keine Rückmeldung, wovon ein paar dann immer gesagt haben, ja, machen wir und haben es dann nicht gemacht bisher zumindest. Und das finde ich schon erstaunlich. Das heißt Der Markt scheint gerade nicht so schlecht zu sein.
Sprecher 2 Ja, oder vielleicht auch nochmal ergänzend zu sagen, es ist auch jetzt nicht so, dass Jona nachgefragt hat, sondern es ging darum, eine Übersicht auf sozialmarketing. de zu schaffen.
Sprecher 3 Genau, also die gibt es jetzt auch, aber da sind halt viele nicht drauf und auch viele, die mir empfohlen wurden, also die jetzt gar nicht so unbekannt und klein sind. Also, das vielleicht nur nochmal an alle. Es gibt aus Sozialmarketing eine Übersicht von Webagenturen. Gerade dabei mal zu gucken. Also ich habe es auch noch nicht gesehen, aber ich schaue gerade mal.
Sprecher 2 Wo war denn der Link dazu?
Sprecher 3 direkt auf der Startseite oder sozialmarketing. de slash internet-agenturen. de uner. de am Ende natürlich. Und ich freue mich da auch weiterhin über Empfehlungen. Das Ganze ist auch so ein bisschen sortiert nach Den Agenturen, die mir die meisten Menschen aus Organisationen empfohlen haben.
Sprecher 2 Das ist nochmal wichtig. Also, wir nehmen dort ausschließlich Agenturen auf, die Referenzen in der Sozialwirtschaft haben, mal Ehrenamtlichen. Eine Website für einen Tierschutzverein gemacht zu haben, der bei dir um die Ecke ist, reicht nicht.
Sprecher 3 Genau, also ich zeige darunter dann auch immer drei. Referenzprojekte. Da ist mir was zu aufgefallen zu den Referenzprojekten übrigens.
Sprecher 2 Zum Beispiel, ich weiß bei der bei einer Agentur, mit der ich sehr verbandelt bin, ist zum Beispiel der Laptop-Screenshot gezeigt, während es eigentlich eine reine Mobilseite ist.
Sprecher 3 Ja, das liegt an, dass es schöner und einheitlicher aussieht, wenn ich immer die Desktop-Screenshots mache. Aber es ist wirklich ein bisschen das Problem. Es gab auch eine Agentur, die haben dann ein Backend für eine Organisation gemacht, was natürlich auch genauso gut und vielleicht noch sogar schwieriger ist, da kann man dann aber irgendwie schlechten Screenshot von zeigen und das gleiche ist bei mobilen Apps. Also da habe ich jetzt natürlich auch mit meinem, ich mache hier einfach mal Screenshots, schon irgendwie so ein bisschen Problem. Liegt natürlich auch daran, dass unsere Webseite von keiner dieser Agenturen gemacht ist, sondern von mir und ein bisschen dir so nebenbei. mal selbst gemacht und ohne dass einer von uns Programmierer wäre. Das heißt, das basiert dann auch immer irgendwie so auf bestehenden Systemen.
Sprecher 2 Also das weiß ich um soweit von mir. Ich sag mal, zu 99 Prozent ist das dein Job gewesen. Ich halte mich doch da gerade sehr stark zurück.
Sprecher 3 Genau. Also deshalb, ja, klar, wenn das jetzt ganz viele mobile Sachen gewesen wären. dann wäre das ein Problem. So sehe ich das jetzt noch nicht so als Problem. Da müssen die Leute halt noch einmal mehr klicken und das Mobil öffnen.
Sprecher 2 Das sollte möglich sein. Genau.
Sprecher 3 So, dann haben wir ein Thema, was mich schon ein bisschen länger beschäftigt, und das ist so ein bisschen das Thema Vertrauens. Krise in NGOs. Das hat ein bisschen was mit Fundraising zu tun, geht aber auch darüber hinaus. Und da gibt es so eine wunderbar schreckliche Studie, die auch im letzten Fundraiser-Magazin einmal erwähnt wurde, das ist das Edelmann Trust Barometer und da dieses Barometer sieht das Vertrauen in NGOs gerade mal noch bei 39 Prozent. Und das ist wirklich ein ganz, ganz krasser Einbruch in den letzten Jahren gewesen und erklärt vielleicht auch so ein bisschen das politische Klima in Deutschland. Also es ist dieses Vertrauen Und diese Vertrauenskrise, die gibt es jetzt nicht nur bei NGOs, sondern gibt es auch allgemein in Politik und in das System. Sozusagen.
Sprecher 2 Stopp, genau, stopp. Sag doch noch ein bisschen was zu Trust Edelmann zum Trust Edelmann Barometer. Ich glaube nicht, dass das jedem bekannt ist.
Sprecher 3 Nein, ich weiß da auch ehrlich gesagt nicht so viel zu. Das ist so eine klassische Studie sozusagen. Ich müsste jetzt aber auch nochmal gucken, wie viele Leute die gefragt haben. Die machen das international. Edelmann-Ergo ist auch schon eine Beratungsgruppe und machen das auch nicht NGO-spezifisch. NGO ist wirklich nur einer von vielen Faktoren. Die fragen auch wie das Vertrauen an alles mögliche andere ist. Und würde ich jetzt auch erstmal nicht zu viel Wert reinlegen. Aber ich finde, man sieht immer, wenn sich so Prozentzahlen krass verändern, dass da in irgendeiner Form was dran ist, ob das jetzt 39 Prozent der Deutschen sind oder ob das wie auch immer ist, das hat sich in den letzten zwei Jahren von 61% 2015 auf 39% 2017 verschlechtert. Aber das ist ein globales Phänomen, das ist kein deutsches Phänomen. Diese Zahlen sind jetzt deutsch, aber das Phänomen ist global. Also das zeigt sich in ganz vielen Ländern, aber es zeigt sich eben auch in Deutschland. Also es ist jetzt keine globale Studie. Diese Zahlen sind schon Deutschlandsspezifisch. Und das ist schon ein bisschen bedenklich und wir sehen davon ja Auswirkungen. Wir sehen das irgendwie im Social Media Bereich ganz stark, wenn mal so in den letzten zwei Jahren Social Media Manager, einer der großen NGOs war, dann hatte man nicht mehr so viel Spaß. Also ich habe 2009 angefangen, sehr viel im Bereich Social Media für NGOs zu machen. Da war das noch deutlich angenehmer. Also da war es auch wirklich noch ein anderes Klima. Da hat man immer gesagt, ach, YouTube, die bösen Kommentare da und so. Mittlerweile freut man sich auf die Kommentare auf YouTube, weil da muss man nichts auf Facebook machen. Also das merkt man auf der Seite, das merkt man so ein bisschen natürlich auch im Fundraising allgemein. Und mir kommt dann immer noch so dieses Ereignis, das hatte Jan ein bisschen mehr darüber geschrieben, aus Großbritannien, die wirklich mit einer sehr, sehr großen Vertrauenskrise auch im Fundraising zu tun haben. Da gab es den Fall, dass eine Olive Cook oder Cook, ja. C-O-O-K-E. Selbst noch begangen hat eine alte Dame, die angeblich nicht mehr konnte, weil sie so viele Spendenanfragen, so viele Mailings, so viele Telefonate vor allem bekommen hat. Ob das dann Auslöser war oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Aber da haben wirklich alle Tabloid-Medien und auch ein bisschen größere Medien dann drüber berichtet, aber auf die NGOs eingeschlagen, wie sie doch. . dort gerade im Telefon-Fundraising, aber eben auch im Face-to-Face-Fundraising handeln und ob das ethisch korrekt ist und dass sie jetzt mehr oder weniger schuld an diesem Tod sein. Und das Ganze hört mal, soll auch ein bisschen politisch gesteuert sein. Also zumindest gab es da jetzt nicht so viel Unterstützung für die NGOs. Und das sehe ich durchaus auch als möglich hier in Deutschland. Also wenn wir uns die Presseberichterstattung anschauen. dann sehen wir schon immer wieder, dass da nicht so einseitig die NGOs als die guten sind und gerade in Deutschland jetzt eher dann beim Thema Face-to-Face. Und ich mache mir da schon so ein bisschen Sorgen, dass wenn das irgendwann mal opportun ist, Also wenn es irgendwann mal genug Leute gibt, die sich darüber freuen, wenn man mal so eine NGO als die Bösen dort hervorhebt, dass wir da ähnliche Zustände wie in Großbritannien sehen könnten. Wir hatten so Einzelfälle, wir hatten irgendwie den Unicef-Fall, wo es um eine Erbschaft ging. Wir haben natürlich irgendwie jede Weihnachten Die Kritiken.
Sprecher 2 Die Erbschaftsgeschichte bei UNICEF, das ist die aktuellere gewesen. Da gab es ja auch noch die größere in Anführungsstrichen Krise oder den Skandal, der letztendlich aus aus neutraler Sicht keiner war zwei tausend acht, ja. Also Unicef ist ja wirklich auch schon durch sehr hohe Wellen gefahren an der Stelle, aber ich.
Sprecher 3 Achso zweitaus acht war das große, sozusagen auch die Transparenzfrage und die, die, die Mittelverwendungsfrage und dann war aber eben Ich weiß gar nicht wann, vor zwei, drei Jahren gab es so eine Erbschaftsgeschichte, wo Unicef ihr Erbe wenn ich das richtig verstanden habe, aber auch einklagen wollte oder eingeklagt habe.
Sprecher 2 Das ist auch komplexer, aber fakt auch da wieder, sie haben richtig gehandelt. So, sie haben aus meiner Sicht nicht falsche Dinge getan. Worauf ich hinausfühle ist, ist das ein Sturm im Wasserglas, was du da andeutest? Also oder ist das eine, ist das eine. Also, ich frage mich wirklich, meine Mutter. Die ist jetzt Ende 60, stimmt gar nicht, dieses Jahr 70 geworden. Meine Mutter ist 70, potenzielle Spenderin. Kriegt das doch alles gar nicht mit. Also, wenn denn was hochpoppen würde in Deutschland, ist das nicht eine akademische Diskussion oder eine Fachweltdiskussion? Also diese Weihnachtsartikel, die kriegen schon viele Leute mit.
Sprecher 3 So welcher wer war das irgendwie, welche Organisation kann man trauen und wer macht da was? Und diese ganzen Face-to-Face-Geschichten kriegt natürlich auch jeder mit. Und ich Kriegst du jetzt natürlich hauptsächlich irgendwie bei jüngeren Leuten mit, die dann immer irgendwie, ach NWO, sag, das sind doch die, die da irgendwie am Alexanderplatz irgendwie, äh, Also diese Frage, was ist so diese Grundeinstellung zu diesem Sektor und eben vor allem dann eben auch zum Fundraising, die halte ich schon für sehr relevant. Und ich glaube jetzt nicht, dass man sich da so viel Sorgen um um so diese ordentliche, gut geprägte Spendergeneration machen sollen muss, aber um um so jetzt, ich sag mal, die unter 60-Jährigen auf jeden Fall. Da, glaube ich, müssen Organisationen eben ganz stark an dieser Vertrauensgeschichte arbeiten. Jetzt gar nicht mal nur im Fundraising-spezifisch. Also das hat natürlich genauso was bei politischen Positionen zu tun, wo es dann irgendwie die Organisationen sind, die jetzt irgendwie Lobbyarbeit machen und die hier mit Steuergeldern Politik beeinflussen wollen oder was weiß ich was. Das sehen wir ja aus allen Ecken, teilweise natürlich auch innerhalb von Organisationen, die sich da gegenseitig den Schuh hinschieben. Da muss man aus meiner Sicht aufpassen. Und ich finde diese Zahl erschreckend, vor allem wenn man davon ausgeht, dass Vertrauen einer der Grund Voraussetzungen fürs Fundraising sind und dann ist natürlich 39% eine extrem, extrem schlechte Tatsache.
Sprecher 2 Also ich bin ja kein Soziologe. Ich kann hier nur als Fundraiser agieren, als als Familienvater und als Mensch, der irgendwie mit halbwegs offenen Augen durch die Welt geht. Ich glaube oder ich vermute, dass das einfach auch sehr klar durch diese Spaltung, die wir erleben, der Gesellschaft erklärbar ist. Das sind wieder die da oben, die uns da unten was erzählen wollen. Ja, und die machen doch sowieso alles, was sie wollen. Und mit meinem Geld machen sie sowieso alle, was sie wollen. Und das ist ein Effekt, der jetzt völlig wurscht, ob der oft erfährt. Ob der auf Non-Profits gemünzt ist, auf NGOs oder ob das auf die Politik gemünzt ist oder auf alles, was irgendwie Autorität ausübt. Ich habe das Gefühl, als in Anführungsstrichen kleiner Mensch, ich habe keine Chance mehr, mich irgendwie zu beteiligen. Die machen doch sowieso, was sie wollen. Und ganz ehrlich, das sind aus meiner Sicht gesellschaftliche Veränderungen, die sich über ganz viele Jahre aufgebaut haben. Weil guck dir an, welche Organisationen, ich habe jetzt da keine Zahl, das ist nur die Vermutung, weil sich das, glaube ich, in den letzten Jahren kaum geändert hat, von den gemeinnützigen Organisationen oder von den Vereinen in Deutschland die meisten Zuspruch hat, da sind solche Organisationen wie der ADRC. Zum Beispiel, ja. Das sind dann Identifikationsmerkmale mit möglichen Statussymbolen, mit denen ich wieder was zu tun habe, mit denen ich mich identifizieren kann, weil ich das tagtäglich. Sehe und mich tagtäglich darin befinde. Verstehst du? Also, ich glaube, ich kriege es gerade nicht so komplex hier ausformuliert, aber es ist, glaube ich, durchaus eine Parallele zu den gesellschaftlichen Entwicklungen, die wir hier in Deutschland haben.
Sprecher 3 Ja, also die Parallele sehe ich auch, aber ich glaube durchaus, dass man da was gegen machen kann und vor allem auch gegenmachen muss. Und das hat auch was mit Partizipation, das hört sich jetzt ein bisschen groß an zu tun, es hat was damit zu tun, wie wir unsere Mitglieder verstehen, wie wir unsere Organisation verstehen, wie wir Spender verstehen und ich meine, wir sind uns da ja mit den meisten einig. Natürlich ist ein Spender ein Teil von einer Organisation und eben nicht nur derjenige, der da mal seine 20 Euro lässt. Und da muss man, glaube ich, viel, viel mehr tun. Und man muss eben auch mehr dafür tun, wie so die Außenwirkung von Organisationen ist. Und ich habe jetzt mal nur im letzten Monat mal hier so drei drei Mini-Ereignisse aufgeschrieben. Also Andreas Schiemens, der sicherlich auch ein paar Fundraisern bekannt ist, viel im Hamburger Kreis macht. früher bei der Bank war, bei der, ach wie heißt sie, HSH? HSH genau, die gerade aufgelöst wird und jetzt eine eigene Agentur gegründet hat. Der hat diesen Monat mal auf Facebook von Vorfällen auch mit Face-to-Face an berichtet, die dann eben vielleicht am Grenzes oder am moralischen Wahnsinn. Ganz ehrlich. Wo auch ganz viele Fundraiser dann gleich gesagt haben, jo, die Erfahrung habe ich auch und ich auch. So geht es uns auch. Ja, und aber wenn wir, die immerhin ja schon uns jetzt nicht mehr 100 pro darüber aufregen, dass vielleicht Neuspendergewinnung auch mal Geld kosten kann oder so, wenn wir bei solchen Dingen schon ein schlechtes Gefühl haben. Dann brauchen wir uns nicht zu wundern, hier TAZ, aggressives Battlen wird geahndet, aggressives Promoten nicht. In der Brand 1 ein großer Bericht über Spendensammler, Spendensammler als Häuserkampf. Also Da muss man auch ein bisschen gucken, vielleicht, wie ist jetzt nicht nur der ROI, wie sind jetzt nicht nur die Einnahmen. Seite von solchen Maßnahmen, sondern wie ist da auch die Außenwirkung? Und das gleiche gilt natürlich für online, auch fürs Retargeting, das gilt für zu viele E-Mails, die wir senden oder so. Wir schauen natürlich gerne auf das, was wir von so einer Maßnahme haben, aber vielleicht müssen wir auch ab und zu mal wieder ein bisschen mehr darauf schauen, was das mit dem Gesamtimage macht. Und es ist natürlich eine der schwierigsten Aufgaben, weil das nicht nur auf die einzelne Organisation gilt. Also Organisationen kriegen natürlich auch ein schlechtes Image, wenn da Ach, wie heißt die Tierorganisation, die bei uns am Alex immer sammelt, wenn die vielleicht irgendwie mal scheiß bauen und die sind wahrscheinlich nicht irgendwie im Fundraising verband, die haben wahrscheinlich kein DZI-Siegel, die sind wahrscheinlich nicht. In der Transparenzinitiative und so weiter und so fort. Das kann aber natürlich niemand voneinander auseinanderhalten.
Sprecher 2 Ich habe es gehabt. Ich habe so einen Fall, als ich damals noch beim Wittigenshof als Fundraiser unterwegs war. Da hat sich eine Organisation hingestellt vor dem Bahnhof in Bad Önehausen. Man wissen muss, dass die Einrichtung, für die ich gearbeitet habe, der größte Arbeitgeber am Ort war. dass die Chance, dass dort jemand vorbeikommt, der bei unserem Laden gearbeitet hat oder arbeitet, sehr, sehr hoch war und haben einfach behauptet, sie sind der Hilfsverein Schlag mich tot, ja, und sie sammeln für uns wo wir jahrelang immer rausgehauen haben, dass wir eben nicht solche Aktionen durchführen und auch keine Haustürsammlungen durchführen. So, und das Ganze ist wie ein Hauen und ein Stechen ausgegangen und man versucht, auch rechtliche Mittel vorzulegen. Und aber irgendwann, also die haben das so schwammig auch ausformuliert, dass sie uns dann irgendwann mal unterstützt haben, und die Sache war aber 15 Jahre zu. Zu Ende schon nur 15 Jahre vorbei. Wir konnten letztendlich dann hinter juristisch da auch nichts gegen machen. Und dennoch, diese Menschen, die dort auftreten, treten dann auf, indem sie so tun, als ob sie für uns sammeln und dann Menschen einfach verschrecken. Und wir kriegen es selbst als Profis nicht hin, dem eine Regel vorzuschieben. Also selbst mit juristischen Maßnahmen nicht.
Sprecher 3 Und nochmal für Nachbarin. Das muss nicht mal so schwarz sein. Das muss nicht mal so ganz böse sein. Das kann auch irgendwie sein. Total tolle Organisation, die halt dann mit einer vielleicht nur noch tollen Organisation, einer tollen Agentur zusammenarbeitet, wo dann irgendwie. . Ein vielleicht nicht mehr ganz so toller Teamleiter und dann vielleicht ein gar nicht mehr toller Face-to-Facer ist. Oder Telefonmensch oder Online-Fundraiser oder Aber auch ergänzend dazu eine ähnliche Geschichte an demselben Platz, wo dieser komische Verein stand, stand ein paar Monate später eine
Sprecher 2 Eine Organisatz, also eine Agentur, mit einer wirklich tollen Face-to-Facein, die sich auch entsprechend dargestellt hat Ich habe mit meiner Frau unterwegs, die ja bekanntlich auch aus demselben Bereich kommt, also auch Profi ist. Und wir sind ins Gespräch gekommen und sie hat tatsächlich geschafft, dass wir eine Jahresspende. für eine sehr, sehr große Hilfsorganisation gegeben haben und eine Lastschriftermächtigung. . So, wir haben zwei Jahre lang, ernsthaft, zwei Jahre lang versucht aus der Nummer wieder rauszukommen. Also wir haben das haben wir das zwei Jahre laufen lassen und haben dann gesagt, so jetzt ist gut, jetzt machen wir mal was anders und waren insgesamt dann vier Jahre drin, weil wir über zwei Jahre trotz E-Mail schreiben, trotz Kontakt zum Spenderservice in der Organisation. Das lag nicht an der Agentur. Die Organisation es nicht gebacken bekommen hat. unsere Lastschriftspende zu stoppen. Es könnte dann wird man natürlich sagen, ja, warum hast du es nicht zurückbuchen lassen, weil wir uns dann in die Augen geschaut haben und gesagt haben, ja komm dann. Lassen wir es halt nochmal durchgehen, aber zum nächsten Jahr eben nicht mehr. Ja, so und das baut auch nicht gerade Vertrauen auf. Und nochmal, es handelt sich hier um eine sehr, sehr große Hilfsorganisation in Deutschland, die einen sehr guten Ruf genießt. Das sorgt aber dafür, dass ich kein Vertrauen mehr habe.
Sprecher 3 Und wenn du schon kein Vertrauen mehr hast, dann ist vielleicht ein bisschen schlecht. Und da ist die Frage. reicht uns Selbstregulation. Wir hatten es vorhin vom Ethikausschuss. Also natürlich, wenn eine Organisation im Fundraising-Verband ist und mal irgendwas Schlechtes einem widerfährt. würde ich mich erstmal an den Ethikausschuss wenden. Dasselbe gilt sicherlich auch beim DZI oder dann bei Fenro, wo man sich sozusagen auch ein bisschen an die Selbstverwaltungsgremien wenden kann. Das ist aber natürlich ein relatives Klein-Klein, was wir vielleicht gerade noch so verstehen. Aber natürlich jetzt nicht mehr irgendwie. jeder weiß, an wem ich mich hier wenden kann. Und das ist, glaube ich, das Problem mit jeder Selbstorganisation, äh, Selbstregulation. Naja, dass die halt immer nur auf die funktioniert, die daran glauben, die daran teilhaben, die dort mitmachen. Und die sind dann vielleicht auch nicht die, die es am meisten nötig haben.
Sprecher 2 Also lieber Andreas, wenn du das gehört hast und dich eingearbeitet hast in deine Funktion als Vorsitzender des Ethikausschusses, wir wollen Input.
Sprecher 3 Ja, also finde ich ganz spannend, diese ganze Vertrauensgeschichte spielt natürlich auch so ein bisschen in das allgemeine politische Klima gerade, aber da denke ich, dass eigentlich NGOs auf der an der Vorfront sozusagen sein müssten, Vertrauen zurückzugewinnen, transparenter zu arbeiten. Wir sehen, dass einige der Medien da immerhin in den letzten zwei Jahren sehr nachgeholt haben, auch mit mit internen Berichten, mit Blogs, mit teilweise Podcasts und so weiter und so fort, aber die ein bisschen mehr darüber berichten, wie sie zu ihren Ergebnissen kommen, wie sie arbeiten, wie interne Entscheidungsfindung stattfindet, wie etwas funktioniert. Und da würde ich mir von Organisationen auch mehr erwarten.
Sprecher 2 Geht ja wieder los jetzt, ne? Wir haben ja jetzt November, also können wir davon ausgehen, dass Spiegel Online jetzt wieder mit ihrem Barometer rauskommen und dass der Stiftung Warentest sicherlich wieder irgendwas macht und dass Herr Wilke demnächst auch auf jedem Fernsehbildschirm der Republik wieder zu sehen ist und zu sagen, dass man den Organisationen, die das DZI-Spendengel haben, aber sehr wohl spenden kann.
Sprecher 3 Ja, so, und ich hätte halt lieber eine Diskussion darüber, wofür es denn wert wäre zu spenden.
Sprecher 2 Schön gesagt. Haben wir ein Thema aufgemacht.
Sprecher 3 Ja, also wie gesagt, initiiert durch das letzte Fundraiser-Magazin und Matthias Dabastiel, der da auch schon viel drüber gesagt hat. So, du hast hier noch drin stehen, dass es einen DLF-Beitrag zum Fundraising Management Masterstudiengang gab, was ja ganz schön ist, wenn es auch mal so ein bisschen breiter Gestreut wird Deutschlandfunk. Ja, ich hab echt wieder geschwitzt.
Sprecher 2 Also dieser, ich habe gestern erst davon erfahren, die Kollegin Magdalena Coplan vom Charitasverband in Frankfurt studiert den Master, also an der Akademie. und an der Hochschule Ludwigshafen und ist eben auch im Kurs 36 und ist vom Deutschlandfunk interviewt worden. Das ist ungefähr 10 Minuten vom Deutschlandfunk. den man sich herunterladen kann. Der Link ist in den Shownotes. Ich gebe zu, weil ich es erst heute Morgen reingestellt habe, also in dieses Facebook. Dass ich es noch nicht ganz gehört habe, müsste ich tatsächlich mal tun. Aber auch da wieder der Punkt, hurra! Ja, sie machen einen Audiobeitrag, stellen ihn zur Verfügung, erstmal wunderbar. Und dann kriegst du da auf einmal eine Also eine Vorschau, die du auch dummerweise nicht verändern kannst, die selbst dem Deutschlandfunk nicht würdig ist. Unglaublich. Also auf der Facebook-Seite von der Fundraising Akademie findet ihr bereits diesen Artikel verlinkt, aber eben auch nochmal in den Shownotes. Magdalena ist dort im Alltag zu hören, was sie so als Fundraiserin tut und dann auch mal ein O-Ton von ihrem Kollegen, für den sie da gerade arbeitet. Und Im Grunde genommen ist das ein Bericht für Menschen, die von diesem Foundrising noch nichts gehört haben und jetzt auf einmal mitkriegen, dass sich das auch alles professionalisiert hat.
Sprecher 3 Ja, das ist doch schön. Letztes inhaltliches Thema, was ich mir hier aufgeschrieben hatte, ist auch wieder so ein tolles. Jedes Jahr wiederkehrendes Thema dürfen non Prophets Werbung machen, auch das wieder in den verschiedensten Medien, also in den internen Medien, das Fundraiser Magazin hatte, ein bisschen was dazu. Ich habe jetzt irgendwie im Caritas Digital Blog, einen Blog, den ich übrigens sehr, sehr empfehlen kann. Auf jeden Fall. Also eines der schönsten Digitalisierungsprojekte, die wir gerade so im Non-Profit-Bereich haben. Auch ist es moralisch okay, Facebook Geld zu geben, wenn man dort Werbung schaltet und so weiter und so fort, weil es ist ja ein böses amerikanisches Unternehmen, was keine Steuern zahlt. geht vor allem eben um diese zwei Werbeformen Google AdWords und Facebook-Werbung Google AdWords, immer mit dem großen Vorteil, dass es dort ein Freihanzeigenprogramm gibt. Aber wenn man sich das dann anschaut, es durchaus eben auch viele Organisationen gibt, die auch außerhalb dieses Freienzeigenprogramms Geld dafür ausgeben und dann gibt es irgendwie einmal im Jahr immer mal wieder so eine Studie, die schaut, was kosten denn so einzelne Klicks und Ich habe mir immer die vom letzten Jahr rausgesucht, gerade bei den Online-Marketing-Workstars, das sind dann halt wirklich so 26 Euro. pro Klick auf Pate werden. Oder was bei Spende sind es dann irgendwie fast 10 Euro. Also da kann man durchaus auch wieder viel Geld aufgeben, regen sich auch gerne Wieder einige Leute drüber aus. Aus meiner Sicht immer noch eines der günstigeren Kanäle.
Sprecher 2 Und wenn man mal ein Jona-Seminar mitgemacht hat, erfährt man ja auch, dass eigentlich so gut wie kein Mensch nach Spender für oder Pate werden tatsächlich sucht.
Sprecher 3 Also die Aufregung über die, die es tun, sehr gering. Die, die es tun, sind natürlich die besonders wertvollen. Richtig, ja, na klar.
Sprecher 2 Aber es ist eben kein, es ist jetzt da an der Stelle nicht, dass man sich da wirklich, also das ist nicht unbedingt der Punkt, über den ich nachdenken würde, wenn ich das ganze Thema Anzeigenkritik in den Fokus legen würde. Also das sind nicht die Keywords, die ich nehmen würde, um darüber zu streiten.
Sprecher 3 Nö, aber es sind halt die Keywords, bei denen am meisten Geld dann ausgegeben wird, weil es die Keywords sind, die eben nicht mehr in diesem Freihanzeigenprogramm Google Add Crunch passieren, sondern die dann mit Anführungszeichen bezahlten Sachen sind. Und da sind wir wieder bei der Diskussion. Da gibt man natürlich in dem Fall dann an Google eine ordentliche Menge Geld. Ich finde es immer ein bisschen schwierig, die Diskussion, warum machen wir die Diskussion und warum machen wir keine Diskussion darüber, was man dann an Plakatwerbung ausgibt, was man an Fernsehspots ausgibt und solche Sachen. Aber naja, da hat ja jeder so seine einzelnen Bereiche. Ich habe das beim Thema Stellenanzeigen im Recruiting-Bereich, ne?
Sprecher 2 Warum so viel Geld ausgeben für digitale Spenden? Also das war wirklich, die Welle ist da eigentlich vorbei. Mittlerweile sind die Menschen auch da, ich sag mal, etwas reflektierter geworden, aber die Frage, warum man denn so viel Geld in digitale Jobbörsen stecken soll, wenn man doch auch nochmal eine Zeitungsanzeige. drucken kann, um Stellen darzustellen, ist wirklich immer noch da.
Sprecher 3 Aber da hat man mindestens Papier, was man abheften kann. Also wer sich da auch ein bisschen reinschauen will, es gibt sowohl von Fenroh, also dem Verband entwicklungspolitischer Nicht-Regierungsorganisationen, wenn ich es richtig zusammenbekomme. als auch von allen möglichen anderen Zusammenschlüssen. Ein bisschen was, was die zu AdWords und Co. geschrieben haben. Bei Fenro heißt das dann zum Beispiel, insbesondere soll bei der Konzeption von Anzeigen nicht auf Markennamen, Kurznamen oder Domains anderer Marken geboten werden. Da geht es vor allem darum, dass wir uns da natürlich selber Konkurrenz machen, dadurch die Preise nach oben treiben und dadurch sozusagen mehr Geld aus dem Sektor In den Werbemarkt schließt als da eigentlich Not.
Sprecher 2 Aber das ist ja doch ein offenes Geheimnis, dass nicht nur unter den Fenroh Organisationen diese diese Regel herrscht, sondern das Ganze einfach operativ auch in anderen Bündnissen, will ich jetzt mal nicht sagen, aber in anderen Arbeitsgruppen doch tatsächlich auch so läuft.
Sprecher 3 Ja, aber natürlich kommt das immer wieder vor und sei es nur, weil die Leute es nicht richtig eingestellt haben oder nicht verstehen, dass man dann, wenn man nach seiner eigenen Organisation googelt, dann darüber eine Anzeige von einer Partnerorganisation oder Befreundeten oder Nicht-Befreundeten. Organisation sieht und dann kann man da anrufen oder man kann dann halt selber bei seiner Anzeige nochmal ein bisschen mehr Geld draufwerfen und so weiter und so fort. Theoretisch, wenn alle maximal 2 Dollar bieten würden, dann würde man auch nicht mehr als 2 Dollar für Patewerden bezahlen. Aber wie immer, es reicht halt einer, der dann mehr bezahlt und dann rennen alle hinterher. Auch das wieder, da gibt es halt keine funktionierende Selbstorganisation für alle Organisationen, sondern es gibt immer nur eine funktionierende Selbstorganisation für ein Teil, die Fenroh-Organisation, die DZI-Organisation, die Verbandsorganisation und das reicht halt in so offenen Marktplätzen nicht aus.
Sprecher 2 Ich schaue jetzt gerade mal, ob der Fenroh-Kodex Ja, die haben ja ein mehrere Codizes, aber es gibt hier einen entwicklungsbezogene Öffentlichkeitsarbeit, da wird das auch sicherlich drin stehen. Ich verlinke das mal. Und guck mal, ob das passt. Jo.
Sprecher 3 Wozu wir. weniger sagen können zu aktuellen Veranstaltungen. Es waren relativ viele Veranstaltungen. Der Herbst ist ja immer sehr schön veranstaltungsreich. Es gab den IFC, den International Fundraising Congress In wie heißt das nette kleine Orte? Nordwerke Hout. Danke. Irgendwo bei Amsterdam. Sicherlich die größte und auch mit einer der tolleren Fundraising-Veranstaltungen in Europa. Was in der so Teilnehmer hat 2000, habe ich irgendwo mal gehört. Das ist riesig. Ich weiß es auch nicht mehr. Das ist wirklich so ein riesiges Kongresszentrum mit voll gefüllt mit Fundraisern und natürlich extrem spannend, weil man einfach auch nochmal die Unterschiede dieser unterschiedlichen europäischen Länder hat.
Sprecher 2 Ja, nicht nur europäische Länder, das ist ja wirklich global. Ja, also ich weiß, dass der, der, der, was der Michael Gotzen oder der Matthias Lehmann, einer von beiden, mir wirklich nochmal erzählt hat von Begegnungen einfach auch mit den Südamerikanern und was die unter Fundraising verstehen und wie das dann wirklich passiert. Also es ist kein, muss man wirklich wissen, es ist kein europäischer Fundraising-Kongress, sondern der globale.
Sprecher 3 Genau, aber es gibt halt den globalen Eimer dort und auch noch in den USA. Und dann gibt es natürlich irgendwie in Amsterdam mehr Europäer und in den USA wahrscheinlich mehr Amerikaner. Aber gerade was die Referenten angeht, sind die auch wirklich. global und also ich war war einmal da mit einer grandiosen Keynote Sehr guten Veranstaltungen, auch ein paar sehr schlechten Veranstaltungen, wie das immer so ist. Aber es ist wirklich so ein bisschen. Ich will da seit Jahren spannend.
Sprecher 2 Von uns aus ist das ja. Ist Kassel weiter als Nordwalker Haut? Ich bin in etwas mehr als zwei Stunden, naja, ungefähr dasselbe, aber ich bin in ungefähr zweieinhalb Stunden bin ich in Amsterdam von hier aus. Und darunter eben auch. Und es ist wirklich, also eigentlich echt um die Ecke. Ich hätte mal die Chance gehabt, vor ein paar Jahren dorthin zu kommen für Umme, wie man bei uns sagt, hat leider nicht geklappt, aber ich muss das echt mal irgendwie mal da reinkriegen. Großartig. Wo ich schon war und ich glaube du auch schon mal warst, in Österreich, auf dem österreichischen Fundraising-Kongress, der war nämlich auch in den letzten vier Wochen.
Sprecher 3 Du warst aber auch nicht da. Nee, ich war auch nicht da. Ich habe auch von diesem Jahr nichts gehört. Ist aber auch wieder eine sehr tolle Veranstaltung. Bei Weibem nicht so groß. Hat auch nicht so viele parallele Slots. Aber extrem schön, extrem professionell und extrem guter Austausch.
Sprecher 2 Ich glaube, der Jan hat doch da irgendwann, hat er nicht irgendwie einen Preis gewonnen oder sowas, also ein Produkt oder ein Kunde von Jan irgendwie von von, weiß nicht, ich meine, oder war es doch, hat er doch irgendwie geschrieben, dass er irgendwie auch Preisträger war. Vertue ich mich da? So ein Recherchieren.
Sprecher 3 Also ich glaube, die haben sozusagen. einen Preis gewonnen.
Sprecher 2 Also ich kann, ich mag den sehr, ich war jetzt auch nur einmal da, auch schon ein paar Jahre her. Was ich wirklich komisch fand damals, und das ist total anders als bei dem deutschen Kongress, Du warst eigentlich auch zwei oder drei Tage und an dem ersten Abend oder an dem zweiten, weiß ich nicht, da wo jedenfalls nicht die Abendveranstaltung ist, wups, sind alle Menschen weg.
Sprecher 3 Waren alle weg?
Sprecher 2 Ja, weil die kommen, 80 Prozent der Leute kommen nämlich aus Wien, die fahren alle nach Hause. So, und dann hast du das Programm vorbei und du stehst jetzt, ja oh, jetzt hast du irgendwie noch einen Abend in Wien so und irgendwie keiner mehr da. Und das ist halt irgendwie in Berlin oder in Kassel einfach anders, weil dann ist es einfach ein Happening, was wirklich von morgens bis nachts geht.
Sprecher 3 Aber es war die große Angst bei Berlin. Dass es nicht passiert. Nee, es war, als er von Fulda nach Berlin gezogen ist, war. Genau das die Angst, dass dann ja alle heimgehen oder zu ihren Freunden, weil jeder jemanden in Berlin kennt. Und das hat sich ja in Berlin zum Glück nicht bewahrheiten und jetzt in Kassel. hat sich das dann eh wieder erledigt. Aber dafür am anderen Tag gibt es eine Abendveranstaltung und da war zumindest als ich da war dann auch wirklich was los. Wir haben eine tolle Preisverleihung gehabt da, die haben Ja, auch nochmal ein bisschen andere Schwerpunkte. Also der Fundraising-Verband macht zum Beispiel deutlich mehr Wirtschaftskooperationen. hat da dann die Kooperation mit dem was heißt da URF ist doch. Genau, also mit dem öffentlich-rechtlichen Radio, ähm, Fernsehen und Radio. Also da war wirklich was los und das ist total schön und ich finde es halt so spannend, deshalb bei beiden AFC, ÖFK, jetzt zumindest aus einer deutschen Sicht, nochmal zu sehen, wie unterschiedlich dann doch einiges läuft. Schon hatten wir glaube ich auch schon mal schon alleine irgendwie zwischen Deutschland, Schweiz und Österreich, alleine was Payment angeht.
Sprecher 2 Ach, Post, ne, Porto und so in Kooperation mit den, mit der, mit der Post zum Beispiel, dass ja auch.
Sprecher 3 Was angeht, was Gemeinnützigkeit angeht, was Spenden angeht, was Städtenskosten angeht. Wirklich sehr, sehr große Unterschiede. Und das sieht man natürlich auch dann auf dem AFC nochmal ganz, ganz krass. Marco Chef von Jan hatte jetzt gerade irgendwie nochmal drüber geredet, was so diese ganzen Möglichkeiten des Das Peer-to-Peer-Fundraising-Sinn, wo man in Deutschland ja sagen muss, dass es nach wie vor sehr, sehr, sehr stiefmütterlich läuft und hat dann so ein paar Zahlen genannt und da fliegen einem einfach irgendwie die Geldscheine um die Ohren, wenn man sieht, was in anderen Ländern und jetzt gar nicht mal in größeren Ländern über Peer-to-Peer-Fundraising möglich ist. Aber da wird dann halt auch rein investiert, da wird auch wirklich was für gemacht.
Sprecher 2 Ich breche eine Lanze für den österreichischen Fundraising-Kongress. Was mich wirklich interessieren würde, ist, wie sich das jetzt. weiterentwickelt… Wir haben privat sehr viele Beziehungen nach Österreich, nicht nach Wien, also auch nicht in die Politik, sondern eher in Also im rein privaten andere Bereiche, aber auch da stellst du halt schon so ein bisschen was fest, dass durch die jetzige politische Neulage sicherlich was passieren wird. Das würde mich interessieren, ob die Nonprofits und die gemeinnützigen Organisationen in Österreich jetzt durchdienen, durch einen Innenminister, der von der EVP, äh FPÖ vermutlich erkommen wird, das was da so passieren wird, also ob die eher unter Druck geraten oder ob das eher gleich bleibt, das gilt es sicherlich auch mal zu beobachten.
Sprecher 3 Punkt. So, dann haben wir zum Abschluss noch zwei Kleinigkeiten. Facebook hat die Spendenaktionen auch in Deutschland gestartet. Das heißt, man kann jetzt. . innerhalb von Facebook, womit wir wieder beim Peer-to-Per-Fundraising sind. Oder beim Thema Facebook sind, darf man es dann überhaupt und so, ne? In Deutschland ist es zurzeit auch gebührenfrei. Das heißt, normalerweise in den USA sind es, glaube ich, fünf Prozent. die dort für Payment und Security abgegeben werden. Deutschland zumindest zurzeit kostenlos. Mit so einem bisschen abstrusen System. Ich habe mich selber noch mit keiner Organisation dort angemeldet, weil die haben dann wieder so ein Auszahlungssystem. Das heißt ab 100 Euro. eingenommenem Geld wird dann ausgezahlt an die Organisation, also die Spende geht nicht direkt an die Organisation und das ist, naja, sagen wir mal so, nicht immer ideal und die Buchhaltung mag das nicht gerne. In Deutschland glaube ich Save the Children am aktivsten gerade, aber ja, auch da, ich habe noch keine Aktion gesehen, die wirklich Richtig, richtig gut funktioniert hat. Ich weiß aber auch noch nicht, ob es jemand richtig ernsthaft mit viel Energie probiert.
Sprecher 2 Ich höre immer nur von Leuten, die sagen, wir warten jetzt erstmal, bis es ein Case gibt, wo man was erkennen kann, ob es funktioniert. Wenn alle warten, dann gibt es halt keinen Case. Ah, du hast gerade was gespendet, habe ich gesehen. Also hast du es ausprobiert?
Sprecher 3 Ja, ich habe es jetzt das zweite Mal auch mal getestet, einfach nochmal. Und wie ist die Usability angenehm?
Sprecher 2 Wie funktioniert es so von Spenderseite aus?
Sprecher 3 In dem Moment, wo du irgendwann schon mal auf Facebook Geld gelassen hast, sei es bei einer dieser Katastrophenspenden, sei es wahrscheinlich auch, wenn du irgendwie. . Gummibällchen gekauft hast oder irgendwie Farmwell gespielt hast. Sobald da sozusagen deine Kontodaten hinterlegt sind, ist das wirklich sehr, sehr einfach und sehr, sehr schnell und natürlich auch gerade mobil in der App wirklich von Vorteil. Aber, und dann sind wir halt auch wieder bei Vertrauen, ist die Frage, vertrauen genug Leute Facebook, um da Zahlungsdaten und Um eine Spendenbescheinigung zu bekommen, Adressdaten.
Sprecher 2 Und auch die Organisation vertraue ich als Organisation auch, denn das muss man ja auch sagen. Man zahlt 5% Provision, aktuell noch nicht, aber soll ja Also wird sicherlich irgendwas kommen an Art von Provision, aber ich kriege keine Spenderdaten.
Sprecher 3 Ja, also ich habe die Möglichkeit, Spenderaten zu bekommen, aber eben auch wieder nur ähnlich wie wir das bei Betterplace
Sprecher 2 Und selbst wenn, dann spendet mir Tobi oder Martin, so, ja, also oder JeSika. So, und da habe ich letztendlich auch nicht viel von
Sprecher 3 Ja gut, außer natürlich Geld. Also ich finde das insgesamt spannend, weil wir natürlich in der mobilen Welt durchaus Vorteile haben, wenn irgendwo Payment-Systeme hinterlegt sind. Also Payment ist nach wie vor Payment VS, es ist nach wie vor sehr, sehr schwierig in den meisten Systemen. Und da ist es natürlich Vorteilhaft, wenn ich Plattform Provider habe, bei denen ich meine Zahlungsdaten schon hinterlegt habe. Das ist sicherlich auch was, wo die Spendenplattformen nochmal einen richtigen Boost bekommen werden, wenn die meine Zahlungsdaten hinterlegt haben, wenn ich da einmalig einen Spendeneinzug habe und dann wirklich mit einer One-Click-Lösung, wie auch immer, mal auch kleine Summen spenden kann, wenn ich aus einer E-Mail, wenn ich aus einem Post spenden kann.
Sprecher 2 Spannend wird die Kombination werden. Ich meine, das ist irgendwie ja auch, ob das wirklich passieren wird, ist die Frage, aber wenn ich das mit Apple Pay verbinden könnte.
Sprecher 3 Ja, wobei, dann brauche ich es ja eigentlich schon gar nicht mehr so dringend sozusagen. Also Apple Pay und Android Pay wäre ja sozusagen die Alternative dazu. Also wenn man sich mal fragt, wie können wir Payment wirklich vereinfachen, dann haben wir entweder die Plattformlösung, Also ich hinterlege direkt auf Facebook oder Betterplace oder was weiß ich was meine Zahldaten und mache damit dann mehrere Überweisungen, mehrere Spenden. Und die Alternative dazu ist, das Payment selber, in dem Fall über hauptsächlich eben mobile Payment-Methoden, so seamless zu bekommen, dass sich da wirklich mit einem Klick, einer Bestätigung, einem Touch-ID, Face-ID, wie sie auch alle heißen, eine Zahlung bestätigt bekommen. Und das könnte ich aber dann, ob ich das jetzt in einem iFrame löse oder ob ich das auf der eigenen Webseite löse, das ist dann nicht mehr so ein riesengroßer Unterschied. Aber da würde ich mir natürlich auch viel von versprechen. Aber bis das mal in Deutschland kommt. Ich kann sagen, bis das mal in Deutschland ist. Wir haben also. Ich meine, Apple Pay haben wir jetzt irgendwie sogar in Polen. Wir haben es in fast allen umliegenden Ländern, aber in Deutschland zuckt noch niemand.
Sprecher 2 Was für eine schöne Brücke. Denn was wir auch in einem anliegenden Land haben, nicht ganz anliegende Land, aber fast, nämlich in der Slowakei, ist ein Test von Facebook. Ich glaube, was war es? Bolivien, Slowakei, irgendein asiatisches Land und noch irgendwo was Also irgendwie jetzt nicht gerade die Premium-Länder, was Traffic und was Menschenmasse angeht für Facebook. Probiert Facebook gerade Änderungen am Feed aus. Bedeutet, dass das, was man in den letzten Monaten bis Jahren ja schon merken konnte, dass der größte Teil des organisch vorgenommenen Traffics, den ich generiere, über meine Facebook-Seite gar nicht mehr unbedingt beim Nutzer ankommt. Es sei denn, ich befördere es durch einen schnöden Euro etwas mehr ins in die Volumina rein. Soll jetzt Soll jetzt quasi also zum Feature werden. Das heißt, ich habe nur noch die Chance, wirklich in dem für mich interessanten Feed zu landen, wenn ich bezahle, oder aber ich wähle als Nutzer aktiv einen Parallelfeed aus. Facebook sagt gerade, dass sie es nur ausprobieren, eben in diesen vier Ländern, aber wenn Facebook was ausprobiert, ist es sehr wahrscheinlich, dass es nicht wieder zurückgenommen wird, sondern dass sie es wirklich auch ausrollen. Wie siehst du das?
Sprecher 3 Also ich sehe das nicht als sehr wahrscheinlich, weil die probieren wirklich sehr, sehr viel aus. Insgesamt haben soziale Netzwerke. das Problem, zu viele Beiträge zu viele Informationen zu haben für zu wenig wahrnehmbare Zeit. Das heißt, hier wird es immer irgendeine Form von Filter geben. Ich glaube nicht, dass sich das jetzt in dieser Form so krass durchsetzen wird, wobei selbst dann sehe ich das nicht. als das größte Problem. Also da bin ich jetzt ganz stark auf der qualitätssätzlich durch Seite. Das ist natürlich für viele Organisationen ziemlich hart, weil ganz ehrlich gesagt einfach viele Organisationen keine interessanten Social Media Inhalte haben. Und interessant jetzt nicht, das soll keine inhaltliche Bewertung sein. Nicht uninteressant, sondern nicht zum Austausch geeignet, also nicht interaktiv, nicht teilbar, nicht machbar. Und wenn man sich jetzt dieses Beispiel anschaut, wo eben dieser Feed 2 geteilt wird, was jetzt aus meiner Sicht keine langfristige Lösung sein wird, ähm Aber was schon zeigt, dass Facebook in diese Richtung irgendwie an Lösungen arbeitet, wie man da eben mit umgeht, dann komme ich ja natürlich wieder rein, wenn Leute teilen, wenn Leute interagieren. Dann ist der Beitrag halt nicht mehr. Organisation XY schreibt, wir haben XY gemacht, sondern dann ist halt Jona Hölderle teilt, was die Organisation gesagt hat. Jona Hölderle teilt, was die da machen. Wir sehen ja jetzt schon in den letzten Jahren, dieser Facebook-Feed hat sich radikal verändert.
Sprecher 2 verschärft. Der wird langweilig, ganz ehrlich. Der wird so langweilig und beliebig, unglaublich. Sag ich als Nutzer.
Sprecher 3 Zum Beispiel bei meinem nicht sagen, aber es gibt Mechanismen, wie sich eben nur manche Dinge durchsetzen. Und für die meisten Facebook-Seiten bedeutet das, dass auf der einen Seite ganz, ganz viele Beiträge fast keine Reichwerte mehr bekommen und einzelne, das, was sich dann Einhörner nennen oder also Einzelne sehr, sehr gute Beiträge dann auf einmal riesige Reichweiten bekomme.
Sprecher 2 Aber die Anerkennung, die Anpassungsroutinen funktionieren aus meiner Sicht nicht. Also Facebook bewirbt das ganz massiv, ja auch durch alle möglichen Spots, dass ich mir meinen Feed ja So wirklich individualisieren kann. Ich weiß, dass ich gerade bei einer Person, von der lese ich jeden Tag etwas und ich drücke mittlerweile jeden Tag drauf, ich will, also ich bin noch nicht so weit zu sagen, ich will gar nichts mehr von der Person lesen, aber ich drücke jeden Tag drauf weniger. Und dann immer mit der Begründung, es interessiert mich nicht. Und ich kriege es jeden Tag immer wieder. Und ich kriege einfach die für mich nicht relevanten Informationen.
Sprecher 3 Ja, gut, das ist ja nochmal ein anderes Problem, ob das jetzt so ist oder nicht. Aber du hast halt in irgendeiner Form Ein, in dem Fall eben Algorithmus, der das regelt. Und diese ganze, du kannst ja alles persönlich anpassen, ist halt Banane, weil das macht, also selbst wenn es funktionieren würde, das macht halt niemand. Das ist ja die Gefahr von so einem Zweigeteilten. Klar kann dann man da draufklicken. Das macht aber de facto einfach niemand. Also außer die Leute, die dann immer in den Kursen sitzen und sagen, ich schon, ich schon, aber statistisch gesehen machen es einfach extrem wenig Leute. Aus meiner Sicht ist das so und ich würde es böse gesagt auch so machen wie Facebook.
Sprecher 2 Ja, oder aus Sicht von Facebook ist das doch total logisch. Aber ich würde weitergehen. Ich würde wirklich meinen Kopf drauf verwetten und zu sagen, in zwei, vielleicht in drei Jahren, ja, ich gehe nie weiter als zwei Jahre, wird es Standard sein, wenn ich überhaupt noch wirklich Reichweite erzeugen will, muss ich es bezahlen. Bin ich fest von überzeugt.
Sprecher 3 Ja, und ich eben nicht. Ich glaube, also da bin ich ganz. Ganz klassisch. Richtig gute Sachen werden sich immer durchsetzen, weil Facebook daran selber ein Interesse hat, dass es diese einzelnen, viralen, sehr, sehr guten Sachen.
Sprecher 2 Betont, ich mache das Fass jetzt nicht auf zu sagen, was ist denn richtig guter Inhalt, weil dann kommen wir hier nämlich nicht raus aus dem Podcast.
Sprecher 3 Aber es ist ganz einfach. Also richtig gute Inhalte aus Sicht eines sozialen Netzwerkes sind Dinge, die sich dazu eignen, zu teilen, zu kommentieren, zu liken. Und Umsatzzimmern. Na, das ist dann ingerecht. Ich meinte aber die Ableitung daraus.
Sprecher 2 Ich meinte die Ableitung, was sind richtig gute Dinge? Aus Sicht einer Organisation. Wie finde ich das? Weißt du, dann sind wir nämlich hier wirklich schon in einem Beratungscast jetzt. Also, wie finde ich tatsächlich meinen Content? Wie kann ich den aufbereiten? Was ist für den Nutzer wirklich relevant? Und da sind wir in der Relevanzfrage wieder.
Sprecher 3 Genau, und blöderweise unterscheidet sich das halt manchmal von Organisation und Nutzersicht. So ist es. Und auch von der theoretischen Nutzersicht zur praktischen Nutzersicht. Also es ist halt was anderes, wenn ich jemanden frage, was interessiert dich? Was würdest du unterstützen? Was findest du gut? Und dann zu sehen, was machen die denn? Geht mir ja genauso. Was läuft da super Inhalte an mir vorbei? Und ich denke mir, ja, total wichtig, aber möchte ich mich jetzt nicht mit beschäftigen.
Sprecher 2 Womit ich mich auch nicht beschäftigen wollte, war ein kleiner Aufreger der letzten zehn Tage ungefähr Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast. Da ging nämlich eine Informations-E-Mail durch das Social-Media-Land Mailchimp. Macht ganz böse Dinge und stellt automatisch auf allen bestehenden Kundenkonten den Double Opt-in um macht den Single Opt-in.
Sprecher 3 Hast du es mitgekriegt? Habe ich mitbekommen, haben sie zurückgenommen, habe ich mir von Anfang an gedacht, wer Mailchimp nutzt, ist selber schuld. Vorsicht, Vorsicht.
Sprecher 2 Also ich habe tatsächlich einige Konten bei Mailchimp laufen und hab dann hab dann gesucht, wo kann ich es denn umstellen und ich hab’s nicht gefunden. So, dann habe ich gedacht, naja, komm, machst du das mal ein paar Wochen später, lässt das erstmal noch laufen, guckst du sie dann an und drei Tage später kam die Entwarnung, ja, ja, nee, für alle Europäischen lassen wir es mal beim Double Opt-In.
Sprecher 3 Braucht man nicht.
Sprecher 2 Aber also, also sich Zeit zu weffen.
Sprecher 3 Bei Mailtrem, ne, das ist halt ein nicht sehr datenschutzfreundliche Anbieter, die dafür so ein paar Feature haben. Die können einem dann zum Beispiel sagen, ach der Jona, der öffnet seine E-Mail. immer nur am Donnerstag vormittag. Die können einem sagen, ach der Jona, der steht jetzt zwar in deinem Verteiler, aber bei den anderen reagiert der auf seine E-Mails, bei dir nicht, da könnte man mal was machen. Und deshalb meine ich das ernst, mit Wer Meltwimp nutzt, ist selber schuld, weil wir hier, anders als zum Beispiel bei sozialen Netzwerken, überhaupt keinen Bedarf und überhaupt keinen Grund dafür haben, dass wir hier auf den Marktführer die einfachste, die bequemste Variante setzen, weil wir das mit ähnlich guten Anbietern in viel, viel freundlicher Form auch anders hinbekommen. Das ist in sozialen Netzwerken schon ein bisschen schwieriger bringt mir nichts das perfekte soziale Netzwerk zu nutzen, in dem keine Sau drin ist. Punkt
Sprecher 2 Bistum Trier kritisiert Geschenke der Hoffnung. Hast du zwei Links hineingeschmissen?
Sprecher 3 Das fällt auch irgendwie einmal im Jahr rum. Fand ich nur immer wieder interessant. Also ich glaube, das ist seit 2010 so ein kleiner Kampf zwischen Geschenke der Hoffnung. Die machen diese große Aktion Weihnachten im Schuhkarton und dem Bistum Trier. Und ich finde das nur ganz, ganz spannend. Also zum einen wie sehr können, sollen, dürfen selber spendensammelnde Organisationen, andere spendensammelnde Organisationen kritisieren. Das hatten wir ja auch schon ein paar Mal mit irgendwie Pita die andere Organisation kritisieren und andersrum. Und in dem Fall geht es darum, dass das bis zum Trier eben Geschenke der Hoffnung dafür kritisiert, dass das erstens nicht nachhaltig ist und dass es zweitens, und das finde ich natürlich die spannendere Sache, viel, viel zu missarisch ist. Also Geschenke der Hoffnung Packt so Schuhkartons oder lässt von Spendern so Schuhkartons packen und verteilt die dann von den Missionaren. Aber halt wirklich mit einer klassisch missionarischen Zielsetzung und ich finde das dann schon spannend, wenn ein Bistum sagt, das ist aus unserer Sicht zu missionarisch, zu sehr. gekauft zu sehr den Glauben mit dem Schwert verteidigt. Die katholische Kirche kritisiert missionarische Aktionen. Ja, so, und das finde ich einfach spannend. Und hat mich einfach erstmal interessiert und du bist jetzt sozusagen mein Kirchenexperte. Im Leben nicht. Naja, du, also jetzt nicht katholisch, aber du kommst für mich immer noch von Kirchens. Ja, ich hab tatsächlich diesen Stempel und den Kreon nicht mehr ab. Und deshalb finde ich schon so dieses Missionsverständnis sehr, sehr spannend. Wir sehen das ja bei ganz vielen Organisationen. Zum Beispiel Organisationen wie World Vision, die in den USA zum Beispiel als ganz, ganz stark christliche Organisationen auch auftreten in Deutschland. jetzt das nicht verheimlichen, dass sie eine christliche Organisation sind, aber das nicht in den Vordergrund schieben, sagen wir mal so. Wir haben andere Organisationen, die das stärker in den Vordergrund schieben. Und das finde ich schon immer spannend, ab wann es Hilfe, selbstlose Hilfe und am Wann ist Hilfe eben missionierend in dem Sinne von, guck mal, hier hast du was Tolles von Gott geschenkt. Und da finde ich einfach irgendwie, wenn jetzt sozusagen das Bistum Trier witzigerweise mit dem, oder nicht witzigerweise, interessanterweise, vom Sektenbeauftragten des Bistums, der diese Kritik kommt, finde ich schon spannend.
Sprecher 2 Also das Thema Mission lässt sich, glaube ich, auch nicht innerhalb von zwei Minuten kurz hier durchgehen. Sind das selbst auch die Ganz klassisch-konservativen, heute mit Namen als diakonische Werke bezeichneten Instrumente früher innere Mission hießen. Innere Mission, es hat sich dieser Missionsbegriff ja einfach massiv gewandelt an der Stelle. Ich habe mich da zu wenig eingelesen, ich habe die Kritik jetzt nicht gelesen, deswegen kann ich mich da nicht kompetent so äußern. Ich hab. aus meiner Sicht eh immer schon Schwierigkeiten mit dem Begriff Mission gehabt, komme aber mit Menschen, die einen missionarischen Anspruch haben, oft professionell schneller weiter als mit Menschen, die Schwierigkeiten mit diesem Begriff haben, weil sie einfach ein Ziel haben und sie oft leuchten für eine Sache und dann der Weg manchmal einfacher dorthin ist. Das, wie gesagt, gerade die katholische Kirche Sich an Missionen stört. Wenn man das global sieht, halte ich das für eine gewissen Form der Mission.
Sprecher 3 Also, wir haben ja auch Missionswerke, also Was sind es? Die sechs großen Werke der katholischen Kirche, die heißen ja auch Missionswerke, die Gutes tun und wenn ich das richtig verstanden habe, aber eben durch ihre gute Arbeit missionieren und nicht sozusagen. Wie früher mit dem Schwert darüber. Ich fand es spannend, ich stelle mir nur vor, eine nichtchristliche Organisation verteilt zu Weihnachten an arme Kinder in Deutschland Pakete. Irgendwie in einem Halbmond drauf oder so, der Aufschrei wäre groß.
Sprecher 2 Das stimmt.
Sprecher 3 Absolut. So, das stimmt hat so. Damit. Kriegst du die letzten Worte?
Sprecher 2 Ich krieg die letzten Worte, nein. Ich will die letzten Worte gar nicht haben. Aber wir sind tatsächlich beim letzten Kapitel unseres Podcasts angekommen. Und der heißt, wie beim letzten Mal auch und bei dem Mal davor auch, dass wir in den Jobbbereich gehen und euch in Kooperation mit der Fundraising Akademie nochmal aktuelle Stellenausschreibungen präsentieren wollen. die ganz uneigennützig auch ein bisschen kommentieren werden. Und ich habe vier rausgesucht, die gerade aktuell sind. Und zu allen vier kann ich ein bisschen was sagen, weil ich entweder die Organisation kenne oder die Menschen, die da gearbeitet haben. Und das eine ist. Eine Empfehlung, sich zu bewerben auf eine Stelle. Oh, ich sehe gerade, da war jetzt auch schon gestern Bewerbungsschluss, aber dennoch weiß ich, dass es noch geht. Und zwar die Deutsche Lebra und Tuberkulosehilfe sucht ganz händedringend für die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zum nächstmöglichen Termin. Jemanden fürs Fundraising und für die Kommunikation in Würzburg und zwar Vollzeit. Es ist kein Geheimnis, dass ich persönliche Beziehungen zu der Organisation habe, meine Frau hat da gearbeitet und eine Enge Freundin der Familie, die Sonja arbeitet dort auch als Fundraiserin und hat mich auch gebeten, das Ganze nochmal in die Runde zu schicken, was ich gerne tue. Im Grunde genommen ist es eine Mitglieder. Mitarbeit im Fundraising-Team der Deutschen Lebra und Tuberkulosehilfe, tolles Thema. Organisation völlig in Entwicklung und da tut sich gerade einiges. Es gibt wirklich ganz viele Profis, die Ahnung haben von Fundraising. Und ja, das kann ich euch nur herzlich anempfehlen. Und der Link zu der Stellenausschreibung befindet sich in den Shownotes. Und bitte möglicherweise das Ganze schnell tun. Joa. Hast du schon Kontakt?
Sprecher 3 Kennst du die außer der Personen inhaltlich? Ich kenne einzelne Personen. Ich habe mich mal ein bisschen inhaltlich mit beschäftigt. Ich fände es spannend. Würzburg ist jetzt natürlich irgendwie nicht der Ort, wo es ganz viele andere Fundraising-Stellen gibt. Also da kann man jetzt häufig nicht wechseln, ohne auch den Ort zu wechseln. Ja, gut. Sollte schön sein da.
Sprecher 2 Dann eine andere Geschichte, die ich mit Herzblut gerne weiterleite. Dort habt ihr Zeit, euch bis zum 6. 11. zu bewerben, also nur noch vier Tage. Und zwar sucht ihr UNICEF in Köln. Eine Elternzeitvertretung für die geschätzte Kollegin Carina Höfner. Die hat offiziell die Stelle der Leiterin Philanthropie und betreut die Großspenderbetreuung des Stiftungsmarketing und das ErbschaftsFundraising und hat dort fünf Spezialistinnen und Spezialisten unter sich und Dort geht es um ihre Vertretung und deswegen hat sie auch ganz, ganz dringend gebeten, nochmal besonders auf diese Stelle hinzuweisen, weil es einfach auch ihre Herzensgeschichte ist. Ich habe vor kurzem vor ein paar Tagen noch Kontakt gehabt zum Lars Flottmann, der dort auch im Team gearbeitet hat und auch vor einiger Zeit gegangen ist. Eben nicht aus inhaltlichen und nicht aus Gründen, die bei Unicef fliegen, sondern wirklich aus persönlichen Gründen und auch das nochmal wärmstens empfohlen. hat großartiges Team, großartige Stelle und wer Lust hat, sich dort weiterzuentwickeln, kann das gerne tun. Also Leiterin, Leiter Philanthropie bei UNISEF in Köln, das sind echt, ich sag mal, echt richtige Spendenprofis. Das wäre gut.
Sprecher 3 Ja. Und das ist ja auch immer ein netter Einstieg. Also ich finde Elternzeitvertretung, finde ich, immer die einzige gute Begründung, warum Stellen befristet sind. Und gleichzeitig ist das. aus meiner Sicht in einem nach wie vor wachsenden Markt wie dem Fundraising. Also wenn man eine gute Elternzeitvertretung macht, kriegt man in der Regel danach Bei der oder einer befreundeten Organisation einen weiteren Job.
Sprecher 2 Wir reden von UNICEF, ja?
Sprecher 3 Eben.
Sprecher 2 Und eben nicht von einer etwas kleineren Organisation, zu der kommen wir nämlich jetzt. Zu Akademia. Akademia mit Zecker geschrieben, nämlich Akademia. Das sind die Jungs und Mädels, die versuchen durch ganz Deutschland und auch darüber hinaus, genau Österreich, Schweiz sind sie auch, zum Beispiel Kindergärten und Schulen ein gewisses Ackergrundstück zur Verfügung zu stellen und den Kindern beizubringen, dass das Brot nicht im Bäcker wächst. Dort ist der sehr geschätzte Kollege Jan Hindrichs, schöne Grüße, Leiter Fundraising und der sucht für sein Team einen Fundraiser oder eine Fundraiserin für die Bereiche Antragsmanagement und regionale Förderstrategien. Was steht denn hier? Dort ist auch bis zum 12. November Zeit. Ja, und auch der Link natürlich in den Shownotes zu finden. Das ist eine Organisation, die ist aus meinem Blick eher wie ein Start-up aufgebaut. Die sind völlig am, völlig im, ich sag mal, im Aufbau nicht, aber zumindest noch in den ersten Phasen ihrer Tätigkeit. Und das ist alles sehr jung, das ist alles sehr dynamisch, da gibt es keine eingefahrenen Strukturen und die wollen tatsächlich was verändern und haben den Start-Social Preis gewonnen und sind im Land der Ideen mit aufgenommen worden. Das macht auf jeden Fall Sinn. Und ja, da lohnt sich sicherlich auch eine. Und das ist bei euch da oben. Jona, nämlich in Potsdam sitzen die. Sehr schön.
Sprecher 3 Kann man im Notfall auch in Berlin wohnen? Könnte man tatsächlich tun.
Sprecher 2 Aber Potsdam ist auch schön. Ich weiß zum Beispiel beim Jan, dass der irgendwie relativ unregelmäßig überhaupt nur da oben ist. Der wohnt ja hier bei uns um die Ecke. Nee, der hat’s richtig gemacht. Der ist aus München letztens wieder zurückgezogen. Er geht dahin, wo es schön ist.
Sprecher 3 Ach so.
Sprecher 2 Okay, last not least, warm geht noch auf.
Sprecher 3 Nochmal bei euch?
Sprecher 2 Ja, bei uns kommt drauf an, aber zumindest NRW nicht ganz so weit entfernt. Dort ist kein Bewerbungsende irgendwie zu sehen. Die kam aber im Oktober erst rein, deswegen benenne ich sie einfach nochmal. Und zwar, dass eine Weltnetz-NRW in Münster sucht. ein Teamleiter face-to-face für 30 Stunden in Münster. Das hat lange Jahre die Vera Ditken gemacht, die nun auch nochmal wieder auf die Dunkle Seite der Macht wechselt, nämlich zu den bösen Dienstleistern geht. Naja, ganz furchtbar. Da kommt sie ja ursprünglich her. Dann kommt er aus der Agenturwelt und hat jetzt etliche Jahre eben beim Eine Weltnetz gearbeitet und sucht jetzt dort, das heißt nicht sie, sondern eine Weltnetz sucht quasi eine Nachfolgerin. 30 Stunden Standort Münster, Teamleiter, Teamleiterin face to face. Und es geht dort eben ja um das ganze übliche. Ich sehe jetzt beim Durchblicken der Aufgabenstellung nichts, was irgendwie außergewöhnlich wäre. Genau. Dann.
Sprecher 3 Vielleicht einfach nur, dass das eine Weltennetz eine sehr, sehr spezielle Organisation ist, weil du diese Besonderheit hast, dass so ein Dachverband ja… häufig eben nicht eigene Fördermitglieder, Mitglieder hat und das eine Weltnetz in NRW. Ich weiß nicht, ob es noch andere eine Weltnetze in anderen Bundesländern gibt, die so aufgebaut sind. Es gibt es gibt eine Weltnetze in fast allen Bundesländern, aber die auch so aufgebaut sind, dass sie eben eigene Mitgliedergewinnung machen. Und das ist schon spannend, da eben mit den ganzen Gruppen zusammenzuarbeiten und dann aber trotzdem nochmal für diesen, ja, ich weiß nicht, ob sie sich Dachverband nennen, aber für diese doch Dachverband der entwicklungspolitischen engagierten Organisationen dafür dann Mitglieder zusammen. Und das finde ich eine sehr, sehr spannende Aufgabe. Auch wenn jetzt Face-to-Face nicht mein Steckenpferd wäre.
Sprecher 2 Lieber Jona, du hast auch noch eine ganz, ganz spannende Aufgabe vor dir. Du musst nämlich bestimmt wieder wickeln gehen, oder?
Sprecher 3 Ja, ich glaube, ich muss jetzt sogar mit dem Kind zu einer Höruntersuchung.
Sprecher 2 Oh, also diese klassische Vorsorge, ja.
Sprecher 3 Ja, wir hatten bisher die Das große Glück, eine Ärztin zu haben, die zu uns nach Hause kommt, aber die Höruntersuchung, dafür muss man dann nochmal. Dit ist Valenor Nee, nee, nee, nee. Ja, das ist wirklich das schöne Berliner Umland. Ich könnte dir Geschichten erzählen, wie viel hier anders läuft als in Berlin. Hier gibt es nämlich eine funktionierende Verwaltung und das macht so viele Sachen so viel einfacher.
Sprecher 2 Ich danke dir, dass ich mit dir den heutigen Nachtag verwalten durfte. Und wir sehen uns persönlich ja in 14 Tagen in Spitten wieder. Und diesen wunderschönen Schmitten. Ansonsten hören wir uns hier spätestens in vier Wochen wieder. Danke für eure Zeit.
Sprecher 3 Wir hören uns.
Sprecher 2 Ciao.
Sprecher 1 Fundraising radio. Yes.