Interviews und Kaffee auf dem Fundraisingtag NRW in Gelsenkirchen
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Transkript
Intro Fundraising Radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising und Nonprofit-Szene
Maik Meid Fundraising Radio 04, die vierte Folge. Schönen guten Morgen. Und ihr seid komplett richtig, tatsächlich beim Fundraising Radio, auch wenn erfahrenerweise eher die Nonprofit-Media roadtrips mit der Autofahrt beginnen, so ist es tatsächlich heute auch so. Es ist Mittwoch, ne, stimmt gar nicht, es ist gar nicht Mittwoch. Heute ist Donnerstag. Ich glaube, es ist der 7. April und es ist verdammt früh. Es ist 10 vor. Ich weiß, dass mich jetzt ganz viele Menschen eher lynchen werden, weil das eine normale Uhrzeit für normalsterbliche Menschen ist. Das stimmt natürlich auch und trotzdem ist das immer wieder immer wieder ein Herunge Herausforderung morgens zu früh aufzustehen. Bevor ich mich aber weiter hier in den Ruinen rede, was passiert heute? Heute ist der nächste Fundraising-Tach NRW in Gelsenkirchen. Und das ist einmal im Jahr eine wirklich schöne Veranstaltung für alle Menschen hier aus der Region. Familientreffen, so ein bisschen aufwärmen für den großen Fundraising-Kongress, der ja auch mittlerweile in drei Wochen in Berlin beginnt. Und die Fundraising-Tage haben einfach immer den Schaden. dass einfach sehr viele regionale Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind. Aber diesmal nicht nur, sondern es kommen auch einige bekannte Gesichter aus dem ganzen Bundesgebiet, weil sie nämlich einen Vortrag halten werden zu unterschiedlichen Themen. Ich freue mich darauf, Menschen wiederzusehen. wie den Matthias Lehmann, der auch in der Online-Fundraising-Ausbildung eine Rolle spielt. Ich freue mich darauf, Menschen, den Kardöfner zu sehen. Ich freue mich darauf, ich hoffe, die Kolleginnen und Kollegen von der Fundraising-Akademie zu treffen, wobei ich glaube, dass sie gar nicht nicht vor Ort sind. Ich habe jetzt ganz viele Namen vergessen. Lieber Artha Haberkamp ist da, die Wiebke Doktor. Und Ja, ich bin gespannt. Ich bin zum ersten Mal jetzt seit zum dritten Mal hintereinander nicht als Referent vor Ort. Das heißt wirklich als ganz schneller, einfacher Teilnehmer und ich freue mich einfach darauf, selber Input machen. Ein bisschen spät dran war mit der Anmeldung war jetzt nicht mehr so viel an Slots übrig. Aber das ist einfach auch ein Zeichen dafür, dass diese Veranstaltungen sehr gut gebucht sind und Matthias Dabersteh mit seinem Team einfach eine großartige Arbeit macht. Das ist also auch schon mal der erste Teppich. den ich aber auch gerne bei Einführungsveranstaltungen im Fundraising sehr, sehr gerne gebe. Leute, vernetzt euch und nutzt alle Chancen, die ihr irgendwie habt. an Know-how zu kommen und besonders nutzt alle Chancen, um an ein Netzwerk in eurer Region zu kommen. Und da ist dann letztendlich wirklich. Sind die Fundraising-Tage, die es über ganz Deutschland verteilt gibt, einfach ein großartiger Gewinn, gerade für Einsteiger? So, also ich bin jetzt losgefahren in Hattingen und Freue mich, wenn ich nachher ein paar Leute auch vors Mikrofon kriege, dass ich ein bisschen mitkriege, wie war es denn eigentlich oder wie ist es denn eigentlich und warum ist der Fundraising-Tag NRW tatsächlich auch immer ein Highlight. Also ich fahre jetzt eine halbe Stunde ungefähr bis in die verbotene Stadt Gelsen. Kirchen, verbotene Stadt. Jeder, der im Ruhrgebiet weiß, es gibt entweder Dortmund als verbotene Stadt oder Gelsenkirchen als verbotene Stadt. Als Buchmann bin ich eher dazwischen. Es ist trotzdem immer wieder ein Anführungsstrichen genuss, dorthin zu fahren. Ich muss wirklich aufpassen, dass ich morgens früh bin nicht irgendwie noch den Kopf hier abrede. Okay, ich melde mich dann anschließend aus der Location vom Wissenschaftspark und bis dahin. Andreas Rahmacher, Stiftung Help and Hope. Fundraising Tag NRW, so ein bisschen das Vorglühen zum großen Fundraising-Kongress. Was macht den Fundraising-Kongress NRW aus und warum bist du hier?
Sprecher 3 Ist das hier der Fundraising-Kongress NRW? Das sind die Fundraising-Tech.
Maik Meid Du hast es völlig recht. Aber es ist noch früh. Ich habe meinen, wie du siehst, meinen ersten Kaffee noch vor mir. Und du hast völlig rein. Nein, aber es ist trotzdem. Ohne mich in die Schleife reden zu wollen, der Fundraising Tag NRW so ein bisschen vorglühen zum großen Kongress. Dann nochmal die Frage, was macht denn so besonders oder was machen die Fundraising Tage so besonders und warum bist du da?
Sprecher 3 Also ich sehe es eigentlich gar nicht als Vorglühen, sondern es ist einfach ein anderes Forum, wo ich viele nette Kollegen treffe, mich austauschen kann und in dem einen oder anderen Seminar überprüfen kann, wo stehe ich mit dem, was ich weiß, was ich kann. Das ist natürlich ähnlich wie beim Fundraising-Kongress, hat aber durch den regionalen Charakter hier ein ganz anderes Ambiente und eine ganz andere Anmutung. Es ist schön in NRW die Kollegen zu treffen, die hier auch konkret vor Ort arbeiten.
Maik Meid Jetzt bist du so als Dortmunder natürlich hier. sehr über deinen Schatten gesprungen, du bist in der verbotenen Stadt hier in Gelsenkirchen. Das führen wir jetzt mal nicht weiter aus, aber du kommst aus dem Ruhrgebiet, du kennst einfach die Szene. Was würdest du sagen, was macht das Ruhgebiet im Fundraising aus? Oder gibt es da überhaupt irgendwas, was das Ruhgebiet ausmacht?
Sprecher 3 Das Ruhrgebiet macht mit Sicherheit eine bestimmte Herzlichkeit aus, die sehr direkt ist. Und das spiegelt sich auch in den Kollegen. Die Kommunikation läuft sehr direkt ab, klare Worte, ohne Schnickschnack. Das mag ich und das liebe ich auch.
Maik Meid Bezogen auf das Fundraising ist es natürlich so, dass das Ruhgebiet nicht gerade unbedingt zu den südlichsten Regionen dieser Republik gehört. paar Tagen von einer Kollegin Melanie Stör gehört, dass durchaus auch Greenpeace hier durchaus erfolgreich sein kann im Ruhgebiet. Ich sehe das mal so ein bisschen zwiegespalten, einfach aufgrund der Situation hier, der sozialen Situation vor Ort. Wie erlebst du das als Fundraiser im Ruhgebiet?
Sprecher 3 Ich kann das nicht bestätigen. Ich glaube, dass die Geberkultur im Ruhrgebiet sogar sehr ausgeprägt ist. Wir haben im Ruhrgebiet auch nach dem Strukturwandel noch viele mittelständische Unternehmen, Unternehmer, die auch gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Und es gibt viele Menschen, die wir uns nicht mehr in der Menschen, die sich für das interessieren, was direkt vor ihrer Haustür passiert. Wir haben hier ganz viele Probleme, keine Frage, aber wir haben auch das Potenzial, diese Probleme anzupacken. Und es gibt hier im Ruhrgebiet viele Menschen, die, egal wie hoch ihr persönliches Einkommen sind, soziale Arbeit, Unterstützung. möchten und das auch tun.
Maik Meid Ich weiß nicht, dein wievielter Fundraisingtag das jetzt ist, aber mit ziemlicher Sicherheit nicht der erste. Was schaust du dir inhaltlich oder was hörst du dir inhaltlich an?
Sprecher 3 Es geht mir, ich beschäftige mich mit dem Thema Spenderbindung und das andere muss ich ehrlich gesagt noch.
Maik Meid Aber das macht es aber doch häufig aus. Man kommt erstmal und man ist tatsächlich da und alles andere tut sich dann, auch wenn es der Veranstalter jetzt nicht gerne hört, weil es die Planung der Räumlichkeiten komplett durcheinander bringt. Okay, ich würde dich einfach gegen Mütter nochmal fragen, was Sache ist.
Sprecher 3 Vielleicht interessant ist auch, dass man vielleicht die eine oder andere Veranstaltung sausen lässt, wenn man einen interessanten Kollegen trifft und sich da austauscht und das unheimlich fruchtbar ist.
Maik Meid Herr Vorrang, ich würde ankündigen, vielen Dank erstmal, ich würde ankündigen, dass ich mich zu dem entsprechenden Mittagessen nochmal melden werde und dann mal so einen Zwischenstand abfrage.
Sprecher 3 Nein, aber vielleicht Dortmund hat schöne Locations.
Maik Meid Während Herr Ramacher nicht gerade vom Mikrofon hatte, versucht immer noch den Herrn Dabastiel, den Veranstalter des Fundraising Tags NRW davon zu überzeugen, dass es als Dortmund echt eine Qual ist, über die A zwei morgens kommen zu müssen. Gebäude zur Linken erkennen zu müssen, Insider wissen, worum es geht. Frage ich doch lieber mal den Chef der Veranstaltung, Hallo Matthias. Ich weiß nicht, der wieviel Fundraising-Tach NRW das ist. gerade dem Andreas gesagt ein bisschen vorglühen zum deutschen Fundraising-Kongress. Er schaut auf seinen Flyer. Der sechste Fundraising-Tag NRW. Sehr schön. Du machst viele verschiedene Fundraising-Tage durch die Republik. Was macht NRW so besonders?
Sprecher 4 Ja, NRW ist vor allen Dingen erstmal groß. Unser erster Fundraising-Tag, den wir hatten, der war schon mit über 240 Leuten quasi ausverkauft. Und es gibt wahnsinnig viele Organisationen. Das macht richtig Spaß, weil da auch so viele verschiedene Themen dabei sind. Das reicht von Kinder und Jugend bis zum Kloster. Und das ist eine schöne Mischung und deswegen kommen wir gerne her.
Maik Meid Ich weiß nicht, ob bei dir so ein bisschen die Ohren klingeln, aber in nahezu jeder Fundraising-Veranstaltung, die ich so mitkriege oder auch teilweise auch die, die ich selber besuchen darf, kommt zum Ende immer hinter der Tipp, besuch bitte die Fundraising-Tage. Und zwar über die Republik verteilt, weil es der doch tatsächlich. . die Möglichkeit ist, sich als Anfänger zu vernetzen und für relativ kleines Geld eben auch Input zu bekommen. Was würdest du sagen, mach darüber hinaus noch den Reiz deiner eigenen Veranstaltung aus? Du darfst jetzt Werbung machen, das ist jetzt die Möglichkeit, Freiraum loszureden.
Sprecher 4 Also ich glaube, es ist schon der Austausch untereinander, den man regional hat. Also das ist, glaube ich, die große Stärke. Ich kann mich noch gut an unseren allerersten Fundraisingtag erinnern in Dresden. Da trafen sich drei Leute, die hatten so einen Palästinenser Turm um Lederjack und stellten fest, die machen alle drei einen Bandwettbewerb, der eine in Leipzig, der andere in Chemnitz, der dritte in Dresden. Und dann haben sich da zusammengefunden und haben den zusammen gemacht und im nächsten Jahr mit einer Viertelmillion Sponsorengelder da angefangen. Das ist Eigentlich der Reiz, den man da haben kann, dass man einfach auch sagt, wir sind nicht alleine. Es gibt genügend andere, die Ähnliches machen und lass uns einfach mal was zusammen machen.
Maik Meid Und da stellt dazu als Veranstalter mit ziemlicher Sicherheit heute keinen. Oder kein Auge frei hast für wirklich inhaltliche Schmankerl, aber wenn du Zeit hättest, auf was würdest du dich jetzt besonders freuen?
Sprecher 4 Also heute ist es schon ein bisschen das Thema Erbschaftsfundraising von Kai Dörfner, was mich in Wir hatten ja erst vor kurzem ein Symposium zu dem Thema, was sehr intensiv war und auch das auch viel Spaß gemacht hat, auch den Teilnehmern, Gott sei Dank, nicht nur uns. Und was ich noch sagen würde, ist das Thema fühlen oder wissen lassen. Emotionen und Informationen in der Spenderkommunikation aus psychologischer Sicht von Daniel Böhle, weil ich glaube, wir sprechen manchmal noch viel zu wenig darüber, dass wir es mit Menschen zu tun haben. Also das sind keine Automaten. Und da sind psychologische Aspekte sicherlich nicht das schlechteste Feld. Weg, sich da zu nähern.
Maik Meid Vielen Dank, ich wünsche dir viel Erfolg, wünsche deinem Team viel Erfolg. Ich bin persönlich auch immer wieder sehr gerne hier und würde dich vielleicht nachher nochmal abfangen, wenn ich dich irgendwo hier in der Mittagspause rumfitschen sehe. Alles klar. Danke. Sag mal, Beate, Fundraising Tag NRW, ich weiß nicht, du gehst ja Urgestein Fundraising NRW. Was macht für dich den Fundraising-Tag NRW aus im Vergleich vielleicht zum großen Kongress und warum bist du konkret hier?
Sprecher 5 Ja, das ist ja eigentlich Familientreffen. Ich war ja noch nicht ganz hier. Da habe ich ja schon zwölf Leute gesehen, die ich kenne. Und das macht einfach Spaß. Und es ist schön, sich so mal zusammenzutreffen.
Maik Meid Du bist jetzt, das ist ungefähr die. Dritte Antwort, die genau in diese richtige Richtung geht, dann wird ja wohl irgendwie was dran sein an diesem Familientreffen. Hast du denn irgendwas Konkretes, worauf du dich heute besonders freust?
Sprecher 5 Ja, ich freue mich natürlich auf die ganzen Gespräche. Ich habe einige lange nicht gesehen, die wiederzusehen und ich freue mich natürlich auch auf mein Seminar, dass ich da vom Frustracing zum Fundraising und vielleicht ein bisschen dazu beitragen kann, Druck zu nehmen, den manche hatten und so ein paar Sachen zu zeigen. Wie man damit umgehen kann.
Maik Meid Vom Frustraising zum Fundraising. Du hast jetzt genau die Möglichkeit, den Menschen zu erklären, warum das ein Spagat ist. Was ist Frustracing und warum ist es wichtig, sich damit auch auseinanderzusetzen, dass es so etwas gibt?
Sprecher 5 Ja, wir wissen ja alle, dass Fundraiser unter ziemlichem Druck stehen, unter Erfolgs. und dass sie bestimmte Zahlen liefern müssen. Und dass, wenn das nicht kommt, ist das schon mal sehr frustrierend. Und wir wissen auch von Lothar Schulz noch, die häufigste Antwort ist nein. Und wir müssen immer damit umgehen. Und da ist die Frage, wie wir uns nicht mehr so gut haben. Machen wir das und sind trotzdem immer noch fröhlich und guter Dinge.
Maik Meid Axel Biethahn. Axel, wir kennen uns auch schon mittlerweile seit einigen Jahren. Du bist mit deinem Partner Peter, ich sag mal, auf nahezu Fundraisingtag in der Republik, aber doch sehr, sehr präsent. Was ist für dich das Besondere, nach NRW zu kommen? Ja, warum seid Ihr auf Fundraisingtagen?
Axel Biethahn Weil wir dort den direkten Rat zu unseren Kunden im Prinzip haben. Also unsere Kunden sind die Spendenorganisationen. und wir bieten den Spendenorganisationen mit unserem Spendenstein ein ganz individuelles Instrument an, mit dem man die Spender möglichst öffentlichkeitswirksam ehren kann. Also sozusagen die besondere Spendenquittung in Stein gemeißelt.
Maik Meid Muss ich das jetzt so vorstellen? Hier ist ein Tisch. Da steht eine völlig breite Variation an Steinen, also richtig dicken Wackermännern, wie man bei uns im Porzo sagt, in verschiedenen Farben, in Weiß und in Rot und manche mit QR-Code und in Gelb gibt es sogar auch einen tatsächlich. Ja, den habt ihr mir mal gezeigt, richtig. Im Gelb auch. Welche Organisationen nutzen tatsächlich diese Steine?
Axel Biethahn Ganz aktuell in Hospiz im Aartal. Also da hat man im Zum letzten Weihnachtsmarkt kleine Spendensteine für eine Sofortspende verkauft, wenn man das so sagen darf. Und nach Eröffnung des Hospizes hat man eine Spenderwand im Innenraum erstellt und dort werden die Spenden Die also eine wirklich angemessene Spende dem Hospiz zugutekommen lassen. Aus der Region hier ist im Moment in Arbeit beim Kinderschutzbund in Essen eine Aktion. Die wollen eine neue Spezielle. Das habe ich gesehen, das war auch ganz groß hin als Zeitung. War in der Presse. Das ist aber noch relativ am Anfang. Also ist auf Dauer ausgelegt. Habe ich zumindest den Eindruck, dass es dort vorwärts geht. Ja, was fällt mir jetzt noch an? Ein Moment immer. Es läuft immer noch bei uns im Wörlitzer Park in Dessau. Die Aktionen an der Spendenwand. Dort sind mittlerweile fast 500 Steine verbaut. Ja und man möchte dort auch gerne weitermachen, wenn die Wand voll ist, sich was Neues überlegen, weil man an die Sache glaubt und weil man das gut findet.
Maik Meid Jetzt erklären wir nochmal ganz kurz, also die sind ja sehr, sehr plastisch, diese Eingravierungen. Wie macht ihr das? Ist das graviert oder wie kommt da der Name in den Stein?
Axel Biethahn Ja, der Name kommt mit dem Laser in Stein. Mit dem Laser. Wird nicht graviert, ist auch keine Farbe, sondern die Schrift entsteht im Prinzip durch einen Farbumschlag, durch die Hitzeeinwirkung des Lesers.
Maik Meid Ich tue jetzt so ganz überrascht, ich war schon bei euch vor Ort, ich habe das selber gesehen. Ich würde auch tatsächlich nochmal in den Shownotes nochmal verlinken drauf. Da gibt es einen kleinen Film, einen Zeitraffer, wie das tatsächlich funktioniert. Das ist echt schon faszinierend. Also wirklich wie mit Rohr, ich sag mal so, Rohr-Archal. Kraft da wirklich in diesen Stein reingeht. Wir sagen immer Low-Tech Meets Hightech. Sehr gut. Am von wegen Low-Tech Meets Hightech. Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage, aber wir sind ja in Gelsenkirchen in einem Wissenschaftspark. Nochmal zurück zum Anfang. Du hast jetzt so ein bisschen einen Überblick über die Fundraising-Tage in ganz Deutschland. Unterscheiden die sich ein bisschen? Gibt es irgendwas Besonderes in NRW? Tja, schwierig.
Axel Biethahn Also mir fällt jetzt zumindest nichts ein. Also die Location ist eine sehr schöne. Es ist eine besondere Architektur hier im Wissenschaftspark. Das macht das so ein bisschen besonders. Aber die Gäste, die hier sind, Naja, es sind die Spendenorganisationen wie auch in den anderen Bundesländern. Ob sie jetzt mehr interessiert sind als woanders, kann man jetzt noch nicht sagen. Ganz vielen Dank und viel Erfolg.
Sprecher 7 Danke. Wir haben eigentlich bis oben. Also ich meine, da kommt es nicht.
Maik Meid Gisela, während du gerade versuchst, seinen Kaffee zu retten. Du gehörst zur Fundraising-Szene NRW. Wunderbar. Es ist immer wieder schön, dich hier zu treffen. Gab es heute was ganz Spezielles, warum?
Gisela Bhatti Ich würde mich freuen, sehr viele Menschen wieder zu treffen, gute Gespräche zu führen.
Maik Meid Gebt auch einfach mal alle eine andere Antwort. Ihr seid immer alle, ihr wollt ihn Menschen treffen. Menschen treffen.
Gisela Bhatti Ich finde, wenn man alleine im Büro bot sich sonst hockt, ist es wirklich. . wirklich eine gute Gelegenheit, wieder festzustellen, was die anderen so machen, vernetzen. Und auf meinen Vortrag freue ich mich auch.
Maik Meid Jetzt Vortrag genau, worum geht’s?
Gisela Bhatti Ich habe mich zu der Frau Krawai heute, Vormittag, gepackt. Weil ich es schon interessant finde, jetzt gerade zu gucken, Flüchtlinge, jeder möchte im Augenblick was machen, ganz viele stampfen irgendwelche Programme auf den Boden, aber wirklich mal so auf der Ebene höher zu gucken, was ist da eigentlich möglich, was geht da, was geht da auch nicht. Weil so die ganzen selbstgestricten Lösungen kenne ich. Du kannst gerne eine andere Meinung reinholen.
Maik Meid Du sollst mir einen Platz freihalten, weil ich bin da auch. Wir sollten definitiv neben Münder sitzen. Du kennst die Szene eigentlich auch schon seit ziemlich vielen Jahren, du kommst auch über die Akademie und so. Du warst auch schon auf dem Fundraising-Kongress, wo ist der Unterschied? zwischen dem Fundraising Kongress und dem Fundraising Tagen?
Gisela Bhatti Die Zielgruppe, also würde ich ganz klar sagen. Also es ist hier wirklich so, dass hier natürlich, klar, es ist für NRW, das heißt, die Leute reisen nicht ganz so arg weit an, aber sie kommen eben auch und trauen sich die Die anfangen, die so an der Basis stehen. Das finde ich hier eine echt gute Mischung. Also ich habe auch schon andere Fundraising-Tage, darf ich das jetzt sagen?
Maik Meid Podcast ist ein sehr freundschaftliches Modell. Wenn wir jetzt im Radio wären, weiß ich nicht, aber wir machen ja einen Podcast.
Gisela Bhatti Und bei manchen ist es wirklich so, dass es für mich schier langweilig ist, da zu sein. Weil ich immer denke, okay, weiß ich, weiß ich, weiß ich, okay. Und die Menschen, die ich dort treffe, sind nett und total bemüht, aber das passt nicht so zu dem, was ich jetzt so für eine Reise auf mich nehme. Und hier ist es wirklich eine gute Mischung, finde ich. Und der Unterschied zum Kongress ist wirklich ganz klar. Also klar, das ist der Preis. Zweitens die Mischung der Leute, dass man hier wirklich so von bis einfach ganz viel trifft.
Maik Meid Jetzt schaue ich gerade auf sein Namensschild. Ich weiß nicht, wir kennen es ja wirklich schon seit etlichen Jahren. immer Buddy Fundraising drauf, wenn du hier warst. Da steht da Fundraising und System drauf. Fundraising und System verbinde ich ganz klar mit der Kollegin Doris Kunstdorf, die ich übrigens noch gar nicht gesehen habe. Aber möchtest du uns was sagen?
Gisela Bhatti Ich bin jetzt umgezogen. Ich bin zu der Doris und das Sach gekrochen und wir freue mich da sehr drüber. Das heißt, die Doris und ich werden jetzt gemeinsam den ganzen Bereich der Beratung aufnehmen und möchten das Ganze auch größer machen.
Maik Meid Wo sind eure Spezialitäten? Wo ist euer Fokus in euren Tätigkeiten? Also ihr beratet eure. Okay, es tun viele, aber was macht ihr?
Gisela Bhatti Also es ist zum einen eine herstellerunabhängige Beratung im Bereich Software und eben auch im Bereich Prozessanalysen. Meistens ist es ja wirklich so, dass wenn man eine Datenbank einführt, ist das bei vielen Organisationen erstmal mit totalem Stress verbunden, weil man erstens keine Zeit dafür hat. Und drittens, wenn man anfängt, stellt man fest, irgendwie passt es vor dort hinten nicht, weil eine Datenbank ja die Prozesse abbildet, die es in der realen Welt auch gibt. Und wenn die total crusht sind, dann kann das an der Datenbank auch nicht ordentlich ausschauen.
Maik Meid Jetzt mal eine Frage stelle ich dir jetzt mal, weil ich wissen möchte, wie du darauf antwortest, weil ich die auch immer regelmäßig gestellt bekomme. So gerade in so Einführungs. Vielleicht hast du gleich einen Kaffee auf. Genau die Frage, welche Software soll ich denn nehmen? Können Sie mir nicht mehr ein Produkt empfehlen?
Gisela Bhatti Kann ich und müsste aber erst lange drüber reden.
Maik Meid Was heißt denn lange? Ich habe keine Zeit.
Gisela Bhatti Ja, dann hast du Pech gehabt.
Maik Meid Gibt es eine Faustformel, kannst du sagen? Also ich beim Website-Relaunch kannst du eine Faustformel sagen, sag mal unter einem Jahr wird es schon. Schwierig, so kannst du sagen. Ich hab jetzt auch schon den einen oder anderen, also ich habe eine Einführung und einen Switch durchgemacht, die lange das gedauert hat, sage ich dir jetzt nicht, aber hast du eine Faustformel, mit der du pauschal erstmal an so eine Sache rangehst?
Gisela Bhatti Ich glaub’s mache ich nicht mehr. Also ich glaube, da lehne ich mich nicht mehr aus dem Fenster raus. Weil es geht manchmal verblüffend schnell, auch wenn ich das Gefühl habe, uh. Aber es gibt eben auch wirklich Prozesse, wo ich dann wirklich ein Jahr oder zwei dran bin.
Maik Meid Ich liebe solche Antworten. Ganz herzlichen Dank.
Gisela Bhatti Mut mal leid, es ist keine bessere Lava.
Maik Meid Ich meinte das jetzt wirklich ernst. Deswegen ist sehr gut. Danke. Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Gisela Bhatti Ja, ebenso, danke schön. Und ich wollte nur einen Kaffee mit dir trinken durch.
Maik Meid Ja, du hast das, was bei dir so aussieht, hat nichts mehr mit Kaffee zu tun. Du hast ein bisschen Kaffee in deiner Milch und die Hälfte von diesen, ich muss das eigentlich, glaube ich, mal für die Show. Shownes nochmal fotografieren, also damit man auch weiß, warum das nichts mehr mit Kaffee zu tun hat. Ich mach das mal. Also jetzt Handy raus, Foto und dann gleich mal nachgucken in den Shownotes.
Sprecher X Ich habe nur eine kleine Tasse. Ich kann mit diesem Puppendinger nichts anfangen.
Maik Meid Aber jetzt nochmal, wo ist denn deine Kollegin eigentlich?
Sprecher X Arbeiten.
Maik Meid Respekt. Das heißt, du gehst heute hier deinem Hobby nach.
Sprecher X Genau, ich gehe heute hier Kaffee trinken mit netten Menschen, Schnittchen essen und ja.
Maik Meid Diesen Job möchte ich auch haben.
Sprecher 8 Lol.
Sprecher 9 Ich nehme zweimal den doofen Wiesenmüller.
Maik Meid Hör mal, neben mir steht Elmar Wiesenmüller. Wenn ich sagen würde, Symbolik des Ruhepots steht direkt neben mir. Essen Borbeck in Gelsenkirchen. Ich hab schon. Hör mal, sag mal, Elmar. Es ist schon komisch, so in Gelsenkirchen, irgendeine Fundraising-Veranstaltung mit dir zu besuchen, weil du dich eigentlich hier gar nicht, obwohl du ja Ruhport-Mensch bist, gar nicht so richtig vor. Wir haben uns kennengelernt in Hessen, in der Ausbildung Referent Online-Fundraising, aber jetzt sag mal, ist es dein erster Fundraising-Tag NRW?
Sprecher 9 Das ist das erste Mal, dass ich hier bin. Ich wusste ja, dass das, was mich erwartet, malerisch sein wird. Wir Hohportler sagen ja auch nicht umsonst Bart Gelsenkirchen.
Maik Meid Da ist sogar Wasser, schau mal. Ich musste das mehrfach jetzt auch erklären mit der verbotenen Stadt. Insbesondere hier für den Kollegen Andreas Ramacher, der neben uns steht, der gerade auch schon vor dem Mikro stand, so als echter D. Dortmunder nach Gelsenkirchen zu fahren, ist für manche wirklich echt eine Qual. Erstmal Spaß beiseite, warum bist du heute hier?
Sprecher 9 Also erstens ist das kein Dortmund der, sondern ein Dortmunder. Dortmunder, ja. Einverstanden. Und zweitens bin ich hier erstens, weil ich es zeitlich einräumen konnte. und zweitens, weil ich einige der Referentinnen und Referenten schon mal erlebt habe und mir davon wieder ein bisschen zusätzlichen Input erhoffe. Was hörst du dir an? Ich gucke mir Telefon. . So, Entschuldigung.
Maik Meid Er dreht gerade den Kopf weg, ich bin mit dem Mikro etwas hinterher.
Sprecher 9 Ansonsten hört sich kein. Und das zweite habe ich vergessen, weil noch nicht Kaffee getrunken wurde. Weil noch nicht genug Kaffee getrunken wurde, weil mir immer irgendwelche Leute Mikrofon ins Gesicht haben.
Maik Meid In jedem zweiten Interview mittlerweile taucht das Wort Kaffee auf. Also es muss was dran sein. Vielleicht stellen wir uns gleich mal an den Kaffee Kaffeebereich und schau mal, ob es da irgendwie. Ich hoffe, du schneidest das, was wir da haben. Natürlich nicht. Aber schön, Nico. Ich werde dich auf den Kongress in drei Wochen tatsächlich auch wieder behelligen und dann werde ich mal fragen, ob du auf dieses wunderschöne Interview auch rückst. Ich bin früher ins Bett, weil ich weiß, dass du mit deinem Mikrofon auf mich wartest. Also ich habe versprochen, dass, wenn der Kongress kommt, dieses Mikrofon nicht in der 13. Etage in der Skybar vor Ort sein wird. Sehr gut. Besser ist das. Ich wünsche dir einen schönen Tag. Ebenso. Eierlegende Wollmilchsäure sind das Thema. Ich muss das Ding gleich unbedingt nochmal fotografieren. Genau, das ist ein Vieh, was man irgendwie nicht beschreiben kann. Man muss es bildlich ablichten. Ich packe es in die Shownotes rein. Das ist von hinten nach vorne. Ja, genau. Ja, vorne Schwein, hinten irgendwie Huhn. Eierlegend. Eierlegend, genau. Genau. Die eierlegenden Wollmischsäuer sind seit seit Schon fast Jahren irgendwie auf den fundraisigen Tagen präsent. Katharina De Croupe richtig ausgesprochen? Was hat die BFS mit eierligen Wollmilchsäuren zu tun?
Sprecher 10 Ja, also das Tier wurde von uns unserem also einem Marketingkollegen, ganz lange, schon ganz lange Jahre her, mal empfangen für unser Fundraising-Tool, was wir anbieten. Ja, und zwar ist das ein Tool, was Kunden von uns zur Verfügung gestellt bekommen, um Spenden zu sammeln.
Maik Meid Es ist ja im Online-Bereich durchaus eines der verbreitetsten und bekanntesten Spendentools. Reist eher durch die Republik und guckt euch ganz viele verschiedene Fundraising-Tage an. Ich unterstelle mal, dass ihr auch vor Ort sein werdet. Was macht den Fandösigen Tag NRW besonders aus? Gibt es da überhaupt was, was denen so ausmacht?
Sprecher 10 Ja, es ist halt immer interessant, einfach überall zu sein. Wir versuchen auf allen Tagen zu sein, wo wir können, und überall gibt es ja immer andere Organisationen. Und deswegen. Also es ist glaube ich nicht interessanter als jeder andere, aber einfach genauso interessant wie jeder andere.
Maik Meid Ein persönliches Highlight hast du irgendwie oder auch nicht?
Sprecher 10 Ich habe bisher, ich freue mich auf den Mittagsvortrag.
Maik Meid Wir uns auch, der Kollegin Gisler, die nehmen wir uns knurrten nämlich schon gerade der Magen im Seminar.
Sprecher 10 Nee, auf den Vortrag von den Rockern, den Bambi gewonnen haben. Also wir haben gerade eben schon mit denen persönlich gesprochen und freuen mich. Wir können uns ein bisschen drauf, deswegen warte das mal ab.
Maik Meid Kommt Klischee her, also hier muss man ja zu sagen, Rocker und Biker gegen Krebs, hat sie in der Arche Nova eV gemacht eben diesen Mittagsvortrag. Die sind durchaus visuell ja hier auch erkennbar, weil sie eben nicht im Anzug oder in zumindest halbwegs Business Kleidung rumlaufen, sondern ganz klar. als Rocker auch erkennbar sind. Gibt es da dann tatsächlich auch Berührungspunkte? Könnt ihr sagen, okay, wir erklären euch jetzt mal so ein Online-Spendentool oder geht das dann soweit dann schon nicht?
Sprecher 10 Doch, klar, also wir haben eben auch schon ein bisschen drüber gesprochen und dafür sind wir ja hier, müssen wir ein bisschen Werbung für uns machen.
Maik Meid Völlig in Ordnung.
Sprecher 10 Definitiv werden wir uns bestimmt nochmal austauschen über eine Kontoverbindung.
Maik Meid Also dann nochmal ganz klar der Tipp, dann werde ich mir das gleich auch nochmal antun. gar nicht mehr auf dem Schirm, aber dann mittagsveranstaltung, dann sehen wir uns gleich. Vielen Dank. EG, also hier irgendwo.
Sprecher 3 Ich könnte mir vorstellen, dass das der Raum war, wo wir. . gerade saßen.
Maik Meid Matthias, ich habe gesagt, ich komme zum Mittagessen nochmal wieder. Dein Bauch ist voll. Ich habe noch selten einen so geleckten Teller gesehen wie er hier. vor mir steht. Ich hoffe, es war jetzt nicht die schiere Verzweiflung, weil du Angst hast, dass du nichts mehr zu essen kriegst heute. Aber es ist ungefähr Pause, Resümee des Veranstalters.
Matthias Daberstiel Ja, also vorhin hat es geregnet, deswegen dachte ich, ich esse mal den Tellerlayer. Jetzt ist die Sonne da und alle scheinen recht zufrieden. Die kleinere technische Pannen gibt es jetzt immer, aber das haben wir alles gut im Griff. Ich habe ein gutes Gefühl.
Maik Meid Das ist total langweilig. Was soll ich denn jetzt hier den Menschen sagen, die das Ding jetzt hören? Normalerweise sind so Unfälle. besonders spannend oder weil irgendwas schief gelaufen ist oder irgendwelche Referenten nicht gekommen sind. Aber es ist tatsächlich so, die Menschen sitzen hier und essen. Und jetzt, was passiert jetzt?
Matthias Daberstiel Ja, jetzt wird es eigentlich spannend, weil wir haben jetzt einen Verein eingeladen aus Aachen, Hacienda Archenova e. V. Und die sind eigentlich Rocker, also die fahren Bikes und sind harte Männer, aber auch Frauen dabei. Und die wollen uns jetzt zeigen, wie man Fundraising mal so richtig anpackt, ohne was davon zu wissen. Aber wird spannend. Vielen Dank.
Wiebke Doktor Wolltest du mein Essen fotografieren?
Maik Meid Nee, ich wollte nicht dein Essen fotografieren, aber neben mir steht Wiebke Doktor. Du redest mir schon fünfmal über den Weg gelaufen. Das Schöne ist, ich möchte jetzt was von dir wissen, wo du dir nämlich gerade diesen wunderschönen Mini Wenn man reinziehst, dann macht das nämlich besonders Spaß, O-Töne zu hören. Mufin. Hast du denn schon eine vernünftige warme Mahlzeit zu dir genommen?
Wiebke Doktor Ich hatte das Gemüse-Curry.
Maik Meid War das gut?
Wiebke Doktor Für seine Verhältnisse ja.
Maik Meid Was war denn sonst noch gut so bislang hier?
Wiebke Doktor Ich treffe immer wieder sehr nette Menschen. Ich habe heute ein fachlich sehr gutes Gespräch darüber geführt, wie sehr man die eigene Organisation darauf abklopfen kann. muss, was denn das richtige Fundraising wäre und nicht einfach was nach Lehrbuch zu machen.
Maik Meid Wie geht’s denn jetzt nun, dieses Fundraising?
Wiebke Doktor Naja, ich habe den Rockern gerade vorgeschlagen, dass sie doch für jedes Bambi-Foto eine Spende nehmen sollen. Wollten sie nicht. Aber das wäre für mich jetzt so eine Fundraising-Aktion gewesen.
Maik Meid Stimmt. Ich habe gerade gehört, dass sie ja um zwei Uhr gleich auch was. erzählen werden. Das hörst du dir auch an und über denen schon gesprochen ist, unterscheiden die sich dem Tun, was sie sonst so machen, von normalen kleinen Vereinen oder sind die besonders speziell?
Wiebke Doktor Die haben genau die gleiche Herangehensweise, indem sie sagen, nee, da nehmen wir keine Spende für. Also das heißt, die Scheu eine Spende als was ganz Normales zu betrachten, was der andere gerne gibt, zum Beispiel auch für ein Foto mit einem Bambi. Das ist ja schon sehr außergewöhnlich. Eine Aktion rauszumachen, das da, Herr Detering. Jetzt ist er vor der Kamera.
Maik Meid Herr Detering wird gerade mit einem Bambi fotografieren. Ich habe das gerade mit dem Bambi gar nicht verstanden. Ich muss das für die Shownotes auch nochmal festhalten. Definitiv. Das müssen wir mal einmal gucken. Das haben wir ja gerade schon besprochen. Also lieber Reinhard, guckst du mal einmal ganz kurz nochmal. So, sehr schön. Einmal für die Shownotes. Ich gehe aber jetzt mal wieder zurück. Das mit den Bambi ist tatsächlich so. Also vor uns ist tatsächlich ein. Echter Bambi dieses Messing Golds Platin-Dings, mit dem man fast jemanden erschlagen kann. Ähm, jetzt eine gute Möglichkeit zum Cut. Du kommst ja nun mal auch von hier, bis ja von hier weg, also nicht aus Gelse Kirchen, aber zumindest aus diesem breiten Graden hier. Du kennst viele Fundraising-Tage. Macht den Fundraising-Tag NRW irgendwas besonders?
Wiebke Doktor Das weiß ich nicht, ob ihnen was besonders macht, aber was sich hier entwickelt hat, ist, dass man sehen kann an den Teilnehmern, wie sich das Fundraising in der Region weiterentwickelt. Es kommen mehr Leute, die tatsächlich fürs Fundraising. angestellt sind und nicht sagen ah ja ich mach das irgendwie noch so mit und der forschen hat gesagt ich soll mal hierher kommen sondern dass viel mehr leute hier sind die auch wissen was sie tun Aber das meine ich mit Fundraising der Sporen. Nicht, dass hier die Leute nicht spenden. Ich glaube schon, dass die hier sehr spendenaffin sind, weil hier viele Leute wissen, das geht nur, wenn ich selber was dafür tue.
Maik Meid Ja gut, tatsächlich, aber nochmal auf das Thema. . Spenden, es ist ja trotzdem eine Herausforderung hier echt. Wenn du dir das anguckst, fährst mit dem Auto irgendwie aus dem Ruhrgebiet Süden, ja, heute Morgen, fährst nach Gelsenkirchen rein, geh zum Wissenschaftspark und Allein die Umgebung zeigt ja schon schwierig.
Wiebke Doktor Also ich habe mal gesagt, 20 Kilometer machen den Unterschied zwischen Duisburg und Düsseldorf. Ich kann in Duisburg ein Thema anbieten und ich werde damit nicht landen. Ich kann da ein Benefizkonzert, Benefiz-Dinner aufrufen. und kriege vielleicht die Teilnehmer nicht so leicht zusammen, wie wenn ich es in Düsseldorf mache. Wobei in Düsseldorf vielleicht die Leute auch schon übersättigt sind. Manchmal kann man damit in dieser Region vielleicht auch ein Alleinstellungsmerkmal haben. Aber es ist so, es hat ja auch die Ritter Freis gesagt, die für das Problem. Das Konzertzentrum da in Bochum gesammelt hat. Ich habe hier meine 200 Buddies.
Maik Meid Ja, wobei man auch sagen muss, dass das Konzerthaus in Bochum, jetzt bin ich Bochumer, ja auch durchaus sehr, sehr ambivalent zu betrachten ist. Also du bist da wirklich voll für in Boch oder du bist total dagegen.
Wiebke Doktor Aber bei welchem Projekt ist das denn anders?
Maik Meid Ja, in dem Fall hat das ja einfach ganz viel auch mit Lokalpolitik zu tun und mit Doppel. zweistelligen Millionensummen die da möglicherweise irgendwie aus irgendwelchen Quellen und so.
Wiebke Doktor Ich glaube, da ist aber jede Stadt gleichgestrickt. Also wenn es gerade im Kulturbereich kann ich das ja beobachten. Oder wenn es da um Bauprojekte geht, wenn es da um große Projekte geht, da wird immer die Karte gezogen, soziales geht es nicht. Und da wird immer gesagt, ja, aber unsere Kindergärten und die Schwimmbäder schließen und jetzt wollt ihr hier sowas hinbauen. Also das hat nichts speziell Buchhumorisches, es ist aber vielleicht dann schwieriger als in Hamburg, da trotzdem die Leute zu finden, die einem dann helfen. Die 3 Millionen oder 38 Millionen oder 40 Millionen zu erreichen.
Maik Meid Wenn du jetzt sagst, Ruhrgebiet ist eigentlich eine Sache von der Stadtgrenze. Das muss man ja noch mal den Menschen erklären. Das ist zwar hier eine Region, man identifiziert sich ja schon auch als Ruri, aber darüber hinaus ist es ja schon definitiv. So, dass jede Kommune auch irgendwie das eigene Süppchen kocht. Aber würdest du dann auch tatsächlich sagen, dass bei den meisten lokalen oder regionalen Organisationen wirklich dann auch ernsthaft an der Stadtgrenze Ende ist, was eine Selektion von potenziellen Spenderinnen und Spendern angeht?
Wiebke Doktor Das kommt auf die Organisation an. Für die Caritas Bochum-Wattenscheid würde ich sagen, ja, die Grenze liegt wahrscheinlich bei Bochum Wattenscheid. Warum soll ein Essener der Caritas?
Maik Meid Klingt einleuchtend.
Wiebke Doktor Bei Organisationen, die für ein überregionales Thema da sind oder sagen, wir machen etwas für benachteiligte Kinder im Ruhrgebiet oder in Nordrhein-Westfalen, dann natürlich nicht. Aber für die, die ganz klar so lokal aufgestellt sind wie Caritas Abo, ASB, Diakonie, gilt das sehr sicher. Für Adveniat natürlich nicht. Die sind ja auch bundesweit unterwegs.
Maik Meid Aber jetzt genau, dann wird es nämlich nochmal spannend, wenn das Beispiel nochmal. Symphoniehaus oder Konzerthaus in Bochum. Nahezu jede Kommune im Ruhrgebiet hat so ein eigenes Ding. Und jetzt soll das ja die Heimat der Bochumer Symphoniker werden, die auch durchaus ja überregional eine relativ hohe Bekanntheit haben. Aber jetzt genau da ist der Punkt, Also dann musste ja wirklich auch möglicherweise eine regionale Grenze ziehen, weiß ich immer, in Gelsenkirchen hat ein eigenes Konzerthaus, der wird möglicherweise nicht für Buchenspenden und dann wird es nämlich, glaube ich, auch wirklich heikel, also da eine Trendschärfe herzustellen.
Wiebke Doktor Ja, vielleicht haben es da die Städte leichter, so etwas wie Dortmund, die immer sagen: Ja, Tor nach Westfalen, Tor ins Sauerland, also die dann da daher ja auch ihr. Ich bin gestern am Altotheater in Essen vorbeigefahren und da stand der Reisebus aus Förde. Wo dann die Kulturgruppe aus Förde den Ausflug macht als Alt-Theater nach Essen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Fördener nun mal eben kein eigenes Konzerthaus haben. Wenn das Altotheater diese eine Kulturgruppe anspricht für ein Projekt, das die dann auch spenden würden. Also da würde ich immer eher in der Nutzergruppe dann suchen. Und das ist bei Kultur durchaus ein höherer Einzugsbereich. Da müsste man im Bochum halt gucken, dass die sicherlich auch Besucher aus Hattingen haben.
Maik Meid Sind wir zwar hier im Ruhrgebiet, aber das ist ja der Fundraising-Tag NRW. Gibt es Hochburgen, ich sag mal, im Bereich der Fundraising-Szene in NRW? Auch auf die Regionalgruppen bezogen. Es gibt ja auch eine Regionalgruppe, die du ja auch begleitest im Ruhgebiet. Aber gibt es, wo man sagen könnte, wenn man in NRW wohnt und nicht weg will, da muss man hin als Fundraiser?
Wiebke Doktor Also die Hochburg ist sicherlich in Nordrhein-Westfalen eher Köln-Bonn. Einmal dadurch, dass Bonn ja nun ausgerufen wurde als die NGO-Hauptstadt, sammelt sich da einfach noch mehr. Potenzial an Austauschkandidaten, also einfach noch mehr Leute, die auch spezialisiert sind. Zum Beispiel, also jetzt bei uns in der Regionalgruppe Rhein-Ruhr sind es Leute, die Galisten sind. Und in Köln-Bonn kann ich vielleicht auch ein Thema anbieten, wo dann tatsächlich. . Nur Leute kommen, die mit Erbschaftsfundraising zu tun haben oder mit Großspenderpflege. Das wird man sicherlich in der Rhein-Ruhr-Gruppe nicht so intensiv finden. Münster kenne ich zu wenig, das weiß ich nicht. Aber ich glaube, dass Münster nochmal durch die ländliche Ausprägung. .
Maik Meid Und auch durch den Hochschulstandort. Ich meine, wir haben jetzt zwar im Rohgebiet auch ganz viele Hochschulstandorte, aber das ist ja auch nochmal eine sehr, sehr aktive Arbeit, die da betrieben wird.
Wiebke Doktor Naja, Münster hat einfach auch einen unheimlichen Speckgürtel.
Maik Meid Tatsächlich, momentan irgendwie, wenn man denn in Statistiken glaubt, soll das, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe es mal gehört, die einzige Kommune plus Landkreis in NRW sein, der noch Zulauf hat. Und ich erkenne das irgendwie auch von familiär privat, dass da wirklich ja ein Neubaugebiet nach einem anderen hochploppt. Da will man anscheinend hin.
Wiebke Doktor Ja, und zwar die Spendergeneration. Genau.
Maik Meid Also ab mit Wiebke ins Münsterland mit euch. Ja, sehr schön.
Wiebke Doktor Das ist auch landschaftlich sehr reizvoll.
Maik Meid Das ist hervorragend. Also ich kann dir da was anbieten, wenn du unbedingt noch einen Schritt ins Münsterland hast. möchtest frag mich wirklich okay also du guckst dir jetzt gleich noch um die rocker an gut und danach Bleibst du an deinem Stand der Agentur Fundamente oder guckst du dir noch ein, gehst du noch in ein Seminar?
Wiebke Doktor Ich werde wahrscheinlich die Standwache machen, weil ja meine Geschäftspartnerin Beate, ein Referat.
Maik Meid Ah ja, genau. Frust und Fundraising hatte sie uns gerade schon ins Mikrofon gesprochen. Sehr gut. Ja, dann vielen Dank. Berlin, ne? Oder? Drei Wochen Berlin, sehen wir uns. Berlin, Berlin, wir sehen uns in Berlin An dieser Stelle war das Gespräch mit Wiepke Doktor eigentlich schon vorbei, aber es ging dann doch noch weiter.
Sprecher 10 Ich finde das nicht wichtig. Das war eine Frage.
Maik Meid Gerade hast du gegessen, jetzt trinkst du. Ich stelle dir trotzdem einfach mal die Frage mitten ins Getränken rein. Ich bin neu im Fundraising, wir sind im Ruhgebiet. Was mache ich denn da als erstes, wie nicht wie gehe ich vor inhaltlich, sondern mit wem muss ich mich wie vernetzen, wo muss ich denn hingehen, um mal ein bisschen was kennenzulernen, Leute kennenzulernen und vielleicht auch was Fachliches mitzukriegen.
Sprecher 11 Ich würde als allererstes teilnehmen an den Regionaltreffen der Regionalgruppe Rhein-Ruhe.
Maik Meid Ach was?
Sprecher 11 Ach ja. Weil wir tatsächlich, wir haben einen Verteiler von 300 Adressen.
Maik Meid Wie komme ich da rein? Wann findet das statt?
Sprecher 11 Man wendet sich am besten einfach an die Agenturfundamente. Wir nehmen alle in den Verteiler auf, die Interesse daran haben. Wir machen das viermal im Jahr, im März, im Juni, im September und im November, meistens am zweiten Donnerstag im Monat.
Maik Meid Das heißt, das sind die Regionalgruppen vom Deutschen Fundraising-Verband. Ich schreibe dann auch nochmal die Kontaktdaten von dir nochmal in die Shownotes rein, dass man direkt anklicken kann. Und die Regionalgruppe ist dann eine Regionalgruppe von ganz vielen, die der Fundraising-Verband hat.
Sprecher 11 Es sind rund 20 Regionalgruppen, die deutschlandweit existieren. Und wir sind eben die, wir hießen früher Düsseldorf, Duisburg, Essen, das habe ich dann irgendwann mal einfach durchgebracht. so Rhein-Ruhr gemacht, obwohl es inzwischen auch wieder eine Regionalgruppe fürs östliche Ruhrgebiet gibt.
Maik Meid Auf dem Papier, ich habe es jetzt auch gelesen.
Sprecher 11 Soll jetzt starten. Genau, der Kollege ist auch hier und wir werden da nochmal Adressen abgleichen. Ja, man kann halt daran teilnehmen. Es kostet Wirklich ein ganz kleines Geld, nur es ist ehrenamtlich organisiert, also es ist das Ehrenamt von Beate und mir. Und wir bemühen uns da, immer einen interessanten Impuls zu finden. Und danach gibt es eben Gelegenheit zum Austausch für all die Fundraiser, die Einzelkämpfer in ihrer Organisation sind.
Maik Meid Okay, dann war ich da und was mache ich dann?
Sprecher 11 Dann könnte ich zum Beispiel zu Infantracing-Tagen gehen und mich hier vernetzen. Dann könnte ich die Fachtage besuchen, die der Verband anbietet, wenn ich in der Kultureinrichtung einen Da arbeite ich für Fachtag Kultur. 4. Juli dieses Jahr in Stuttgart im Landesmuseum.
Maik Meid Ich wollte gerade sagen, da sind wir aber jetzt wieder außerhalb des Ruhrgebiets, also wirklich nochmal auf den Fokus hier. Oder überhaupt vielleicht nochmal öffnen NRW?
Sprecher 11 Es gibt hier leider nicht mehr so viel, nachdem das FFFZ keine Fundraising-Veranstaltung mehr anbietet. Die haben früher den Rheinischen Fundraising-Tag angeboten. Das ist leider weggebrochen und deswegen, es gibt eigentlich keine andere Versammlung meines Wissens nach. Könnte man aber ändern.
Maik Meid Gott sagen, nun arbeiten wir daran und nächstes Jahr fragen wir dann, was du daraus gemacht hast. Ich sehe ein Glitzern in deinen Augen. Entweder bist du da schon länger dran oder aber spätestens ab jetzt.
Sprecher 11 Ich habe heute Morgen einen Plan dazu gefasst. Der fiel mir heute Morgen, als ich hier am Stand stand, ein.
Maik Meid Okay, das Kapitel wird dann heißen: Wiebke hat einen Plan. Vielen Dank.
Sprecher 11 Mitspieler für den Plan. Die wissen aber noch nichts davon.
Maik Meid Sehr gut.
Sprecher 11 Genau. Und da hat sich gerade einer eingetragen für die regionalen Cockpit.
Maik Meid Und tschüss. Also nicht ihr jetzt Tschüss, sondern Tschüss Wiebke, weil Wiebke muss an ihren Stand zurück. Ja, alles gut. Es ist so, der Moment, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt in der zweiten Seminarphase sind, wenn man so ein bisschen auf den Gang geht, rennen immer noch einfach sprengte Menschen rum, die nicht in den Seminaren sitzen. Christian Langer. von Benefit. Du hast eine ganze Zeit vermutlich hinterm Stand gesessen und gestanden. Was nimmst du trotzdem mit vom Fundraising Tag NRW?
Sprecher 7 dass es eine super Veranstaltung ist aus meiner Sicht oder aus Benefit-Sicht dann auch, weil sich hier viele Fundraiser und Fundraiserinnen Versammeln und die Kommunikation sehr gut ist. Also besser als auf dem großen Kongress, weil dort ziemlich viele Leute rumlaufen und viele Veranstaltungen nacheinander sind und eigentlich der Fundraising. Tag eher familiär ausgelegt ist.
Maik Meid Macht den Fundraisingtag NRW irgendwas besonders? Also Ausnahme von den Dingen, die du jetzt im Vergleich zum Großen gesagt hast?
Sprecher 7 Die Organisation, viel einfacher für die einzelnen kleinen Organisationen, die die an diesem Tag teilnehmen, ist natürlich das Budget immer die Frage und eine Kostenfrage, klar. Und von daher ist das aus meiner Sicht eine gelungene Veranstaltung.
Maik Meid Danke.
Maik Meid So, Feierabend für mich, der Fundraisingtag NRW. Geht allerdings noch weiter. Ich muss leider aus privaten Gründen gehen. Ja, ein spannender Tag. Also jetzt auch gerade nochmal der Abschluss zusammengestanden mit einigen Kolleginnen und Kollegen, die man halt so kennt und auf diesen Veranstaltungen immer mal wieder sieht. Tatsächlich jetzt noch ein Highlight, war wirklich der Mittagsvortrag, aus dem wohl einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas pikiert rausgegangen sind. Dazu gleich mehr, wenn ich im Auto sitze. So, also jetzt im Auto. Fundraisingtag NRW, man soll ja ein bisschen zusammenfassen, wenn man noch die Sachen im Kopf hat. nehme ich mir dafür immer ein bisschen mehr Zeit, um Revue passieren zu lassen, was eigentlich war. Also nochmal, ich habe jetzt nicht alles mehr mitbekommen. Ich bin nach dem Mittagsvortrag nochmal ins Foyer gegangen, habe nochmal ein paar Geschmack. Gespräche geführt, aber habe danach keinen Input mehr mitgenommen. Ganz ehrlich, zwar genauso wie heute Morgen schon angekündigt, der Fundraising-Tag NRW ist und bleibt einfach eine Art Familientreffen. Ganz viele Menschen sind vor Ort, die einen schon seit Jahren auch an der Fundraising-Szene begleiten. Und ich glaube auch durch den Input von Wiepke ist es deutlich geworden, dass der gerade das Ruhrgebiet dafür hat. Auch sehr speziell ist, wobei man natürlich jetzt sagen muss, der Find Fantasy Taken RW findet zwar im Ruhrgebiet statt, aber ist natürlich nicht nur aufs Ruhgebiet fixiert. Ich habe immer das Gefühl, von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist es so, dass einige gerade kleine Organen Zum ersten Mal kommen. Der Fundraising-Tag wächst ja auch. Ich bin mir sicher sicher. Ich mein, Matthias Daberste hat von 240 Anmeldungen gesprochen. Ich bin jetzt nicht sicher, ob es richtig ist, muss man noch mal recherchieren. Aber es sind einige Vereine, die sehr, sehr klein sind und zum ersten Mal tatsächlich da sind. Und es gibt Kolleginnen und Kollegen, die einfach ständig und regelmäßig wieder kommend vor Ort sind. Mein Input, den ich gehört habe, Das war so ein bisschen ambivalent. Ich war in einem Seminar zum Thema Fördermittel, Bundesmittel, Landesmittel, aber primär eben tatsächlich Fördermittel auf der EU-Ebene. Da hatte ich persönlich relativ wählte. Kenntnisse, also sehr theoretische Kenntnisse nur. Es ist ganz klar, dass man so ein Thema, was an sich ja schon nicht unbedingt vor Elan trotzt, auch nur relativ trocken rüberbringen kann. Nach der Pause nicht wieder zurückgegangen, was aber wirklich nicht daran liegt, dass das Thema uninteressant war. Ich glaube, es lag A wirklich daran, dass der Raum viel zu klein war für die Teilnehmerzahl. Also die Seminare morgens und damit. Tags sind zusammengelegt worden, deshalb war es sehr eng. Der Raum wurde eben nicht verändert. Es war echt eine stickige Luft drin. Die Einführungsrunde hat auch sehr lange gedauert. Also die Vorstellungsrunde hätte man ein bisschen weniger machen können. Und ich habe einfach die Zeit genutzt, Nach der Pause noch Gespräche zu führen vor Ort. Also das Thema hätte sicherlich auch von meiner Seite aus ein bisschen mehr Energie vertragen können. Ich habe mich einfach sehr spät angemeldet für den Fundraising-Tag, deswegen konnte ich nicht mehr so die große Auswahl nicht mehr die große Auswahl, mich für irgendein Thema entscheiden zu können. Das zweite Thema habe ich deshalb nur pro forma gewählt und war deshalb auch gar nicht drin im Seminar, weil ich da auch schon vieles zu gehört habe. Wirklich echtes Highlight, muss man ganz ehrlich sagen, war der Vortrag der Motorrad Jungs und Mädels. Das hat mich doch sehr imponiert, einfach wirklich Diesen Verein hochgezogen in Aachen mit all den Schwierigkeiten, über die auch berichtet wurde und sicherlich auch den Aachenern bekannt war. Und einfach sehr, sehr einfache Worte gefunden, wie es dann eigentlich tatsächlich läuft. Und das Schöne war wirklich zu sehen, dass echt einige Teilnehmer. aufgrund der Wortwahl echt ein bisschen pickiert waren. Und wir jetzt aber im Nachhinein zusammengestanden haben und festgestellt haben, naja, auch wenn die Jungs aus Aachen kamen, dann ist eigentlich auch Ruhepott, einfach mal zu sagen, dass was scheiße ist. Und auch andere Wortwahlen in den in den Mund zu nehmen. Das war sehr schön, das hat sehr viel Freude bereitet und das war echt nochmal ein Highlight. Also auch zu sehen, man muss nicht immer mit hochgestorenen Fundraising-Theorien und Praktiken an den Start gehen. Das Zitat war irgendwie hackgeschuppert. Attacke oder so. Das hat mir wirklich den Tag gemacht und ich glaube, ich glaube, dass unter diesem Titel werden wir auch einfach mal diesen Podcast laufen lassen, weil das war doch sehr gut. Ja. Den Leuten davor gönnt man einfach auch den Erfolg und den ganzen Lokalkolorit, der da mitgeschwungen hat, den mag ich von außen einfach auch nicht mehr weiter kommentieren. Es ging darum, dass der Vorsitzende des Vereins berichtet hat, dass es In den letzten Wochen wohl ein paar Auseinandersetzungen gab mit angeblichen Spendenveruntreuungen, die es aber dann doch nicht gab und einfach sehr, sehr stark vorverurteilt hat. Ja, wie auch immer. Was soll ich sonst noch sagen? Also gehen wir mal den ganz klassen. Ablauf durch. Location, Wissenschaftspark. Wissenschaftspark ist einfach ein schöner Ort für solche Events. Licht durchflutet, warm dadurch auch, die Hölle für jeden Fotografen. Aber heute war ich eigentlich als Fotografen. unterwegs. Deswegen ging das. Es ist wirklich schön. Das Essen. Ein schlauer Kollege hat mal gesagt, wenn wir anfangen, über das Essen oder über den Kaffee zu motzen, dann wird alles andere ja gut gewesen sein. Tatsächlich, so das Essen kann man jetzt darüber streiten. War halt Verpflegung, wie sie halt in größeren Gruppen stattfinden kann, war alles okay. Es war sehr, sehr schön, einige Kollegen wieder zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe, zum Beispiel den Axel vom Spendenstein, wobei ich eben auch den Kollegen Peter Lindner vermisst habe, der jetzt nicht mit an Bord war. Es war schön mit Matthias Daberstehe Zumittag gegessen zu haben und auch mal über Dinge zu reden, die jetzt nicht unbedingt mit Fundraising zu tun haben. Denn auch das passiert ja tatsächlich. Menschen im Fundraising können auch Über andere Sachen sprechen ausstellermäßig war es ähnlich wie in den vergangenen Jahren auch. Man hat immer so die altbekannten Gesichter, die vor Ort sind, dass ich die BFS, die wäre auch vom Mikrofon. Hatten Fundamente, die Kollegin aus Duisburg, Van Acken war da, mit denen habe ich allerdings gar nicht so weit gesprochen, außer mit dem Kollegen Surke. Ja. Ach so, genau, da vielleicht das eine Highlight noch, die Jungs und Mädels von dem von dem Motorradclub haben einen Bambi bekommen im Jahr 2011 in der Kategorie Stille Helden. Und dieser Bambi, wirklich, also dieser Preis, stand dort auch und es gab dann auch die Möglichkeit, sich mit einem Bambi fotografieren zu lassen. Foto vom Kollegen von Eifans kommt dann auch nochmal in den Blogbeitrag rein. Ich habe so ein Ding noch nie gesehen, aber anscheinend muss das doch ein echt robustes Preischen sein, also schon ein schönes Teil, mit dem man durchaus auch mal jemanden erschlagen kann. Das Ganze zu einer Fundraising-Idee umzumünzen und zu sagen, na Leute, kommen, also für ein Foto gibt es zumindest, aber nochmal eine kleine Spende, sind die bescheidenen. Kolleginnen und Kollegen da gar nicht gekommen. Ja. Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich habe einige neue Leute kennengelernt. Mal gucken, ob daraus tatsächlich was wird, ob es sich da möglicherweise nochmal ein vertiefender Kontakt ergibt. Mal schauen. Ich fahre sehr zufrieden nach Hause. Auch wenn es immer anstrengend ist, so einen Tag zu besuchen, klar, ist es doch so gewesen, dass ich gerne hingefahren bin. Auch eben nochmal betont in der Situation, dieses Mal wirklich ein reiner Konsument zu sein. Genug geredet. Ich freue mich auf den Fundraising-Kongress in Berlin. Auch da werde ich einigen Leuten nochmal das Mikrofon unter die Nase halten. Ich freue mich sehr über Rückmeldungen zu. Podcast, wenn ihr Ideen habt, wer vielleicht mal nochmal vors Mikrofon sollte. Es gibt ja schon einen Plan und einige Kolleginnen und Kollegen sind schon vorgewarnt. Freue ich mich immer zu hören, wenn tatsächlich jemand diesen Podcast hörst, hört, langsam hirp. Schon zu viel geredet heute. Also ich freue mich immer dann, wenn jemand diesen Podcast hört und vielleicht auch nochmal eine Rückmeldung gibt, was er oder sie tatsächlich nochmal hören möchte oder was er gut oder nicht so gut findet. In diesem Sinne hat mich jetzt gerade die A40 eingefangen und ich hoffe auch, dass ihr. ihr irgendwo in der Republik steckt, möglicherweise auf dem Weg nach Hause zu euren Lieben seid. Und dann wünsche ich euch einen schönen Feierabend, egal da wo ihr seid. Und bis dahin alles Gute. Das war Folge 4 vom Fundraising Radio. Bis die Tage und Tschüß.