Interview mit Matthias Frenzel und Arne Peper. Über den Call For Papers für den Deutschen Fundraising Kongress 2018. Warum Du Dich jetzt bewerben solltest, was genau gerne gesehen ist und wie Du das konkret bis zum 15.09.2017 anstellst.
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Transkript
Sprecher 1 Fundraising Radio Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising and Nonprofits Zena.
Sprecher 2 Hallo da draußen, herzlich willkommen zum Fundraising Radio zur aktuellen Folge. Mein Name ist Maik Meid und dieses Mal habe ich gleich zwei Gäste dabei. Spannende Schaltung. Ich bin mal gespannt, ob das klappen wird. Wir haben eine kleine Sonderausgabe heute, denn diese Sachen mit den großen Schatten und den Dingen, die vorausgeworfen werden. Nächstes Jahr ist oder jährlich der Fundraising-Kongress zum 25. Mal. Und man könnte meinen, Moment mal, Fundraising-Kongress, der war doch gerade erst, stimmt, aber der nächste ist schon mitten in der Mache. Und dazu begrüße ich den Matthias Frenzel. Hi Matthias. Hallo Maik. Hi. Die Menschen, die ab und zu mal den Podcast hören, haben dich vielleicht schon mal gehört, nämlich in der Folge Schlag mich tot muss ich nachgucken, findet man aber auch in den Shownotes. Da standest du auf dem letzten Fundraising-Kongress vor dem Mikrofon mit deiner Kollegin und du hast berichtet, was denn dein Job beim Kongress ist. Aber vielleicht für all diejenigen, die das nicht gehört haben, stell dich doch nochmal kurz vor.
Sprecher 3 Genau, ich arbeite bei Kaiserwetter, die Kongressagentur des Fundraising-Kongresses und bin da für das Programm unter anderem verantwortlich.
Sprecher 2 Das heißt, ich betreue den Call for Papers, die Referenten und so weiter und so fort. Also um es kurz zu machen, eigentlich träumst du jede Nacht vom Fundraising-Kongress. Ist das denn dein einziges Projekt oder hast du noch andere?
Sprecher 3 Nee, ich habe auch noch andere Projekte mit dem Träumen vom Fantasien-Kongress, tatsächlich dann so die letzten zwei Wochen davor. Da wird es dann nochmal so ein bisschen Kritisch.
Sprecher 2 Okay. Ich kann es vorstellen, also aus der eigenen Erfahrung mit größeren Events, dann sieht man seine Familie nicht mehr wirklich so häufig.
Sprecher 3 Genau, und man denkt halt wirklich, habe ich jetzt an alles gedacht? Muss ich dem noch eine E-Mail schreiben und so weiter und so fort. Diese To-Do-Listen werden immer länger. Genau, aber es macht Spaß.
Sprecher 2 Letztendlich seid ihr eine Profi-Agentur, ihr euer Geschäft sind Events. So, ich kann mir vorstellen, dass diese To-Do-Listen dann wirklich durchgestylt sind, weil ihr einfach damit euer Geld verdient und das erfolgreich.
Sprecher 3 Ganz genau.
Sprecher 2 Also der kommende Kongress ist dann dein Wiefilter?
Sprecher 3 Der dritte oder vierte?
Sprecher 2 Ah, okay. Also dann das zweite Mal Kassel und in Berlin war es dann. Genau, in Berlin waren es mindestens zwei. Ja, dann der vierte wohl. Aber dann öffne uns doch mal die Augen und sag mal, über was müssen wir reden, während noch nichtmals Herbst ist und der kommende Kongress erst im April. Worum geht’s? Liebe Fundraiser, wir müssen reden.
Sprecher 3 Über den Call for Papers, beispielsweise. Denn da geht es ja wirklich darum, das Programm des Kongresses zu gestalten. Und es gibt klar Themen, die immer wieder vorkommen, die auch immer wieder vorkommen müssen. Aber der Kongress lebt ja auch von neuen Themen und auch von neuen Referenten. Und da ist es halt der Call for Papers, der einfach so die spannenden Sachen da auch mit reinbringt.
Sprecher 2 Viele Menschen sagen, es handelt sich dabei um den Call for Paper. Kleiner Mann. Um mal so ein bisschen nochmal auf den zweiten Kollegen anzuspielen, der dann auch gleich noch zugeschaltet wird. Call for Papers bedeutet, ich sitze zu Hause an meinem Schreibtisch, bin Fundraiserin oder Fundraiser oder habe zumindest irgendwas ansatzweise mit diesem Thema zu tun oder vielleicht auch gar nicht und habe das Bedürfnis von Ergebnissen aus meiner Arbeit anderen Menschen was erzählen zu wollen.
Sprecher 3 Genau, im Prinzip ist es wirklich das, wenn Fundraiser da sitzen und sich denken, warum machen das eigentlich so viele Leute so falsch? Oder hier ist mir was total Tolles untergekommen, das müssen auch die anderen mal erfahren. So in die Richtung geht’s. Das ist so mal so, dann kommen auch die schönsten Sachen eigentlich bei raus.
Sprecher 2 Jetzt mal ganz ehrlich, Mann, das ist doch sowieso so, dass doch nur die Agentur das ganze Zeug auswählt und ich habe da überhaupt keine Chance. Bin doch, wer kennt mich denn? Und da kommen doch sowieso nur die Großen zu Wort. Also, warum sollte ich mich denn bewerben? Also, ich meine, ganz ehrlich.
Sprecher 3 Die Agentur macht da relativ wenig bei der Auswahl. Das muss ich sagen. Es gibt den Programmbeirat, den haben wir seit dem letzten Jahr auch nochmal die Organisation da so ein bisschen gestrafft und offener gemacht. Und auch da sind es wieder die Fundraiser, die ihren Kongress selber gestalten.
Sprecher 2 Worüber reden wir als erstes? Reden wir als erstes über den Core for Papers oder als erstes über den Programmbeirat? Und dann erst den Call. Denn der Programmbeirat kommt ja dann auch tatsächlich chronologisch danach. Okay, Call for Papers heißt, es kamen einige E-Mails schon rum, also zumindest die Mitglieder. Das Deutschen Fundraising-Verband sind darüber informiert worden. Ich weiß gar nicht, ob es da noch einen anderen Newsletter-Verteiler gibt, das müsstest du aufklären. Also der Hinweis: macht was.
Sprecher 3 Genau. Anderen Verteiler haben wir natürlich auch, denn allein beim Kongress sind ja nicht nur Mitglieder des Verbandes, auch wenn es natürlich wünschenswert wäre, dass alle Mitglieder sind, die da kommen. Aber wir haben alle Teilnehmer der letzten Jahre angeschrieben, um wirklich eine breite Masse damit auch zu erreichen. Vielleicht auch Personen, die im letzten Jahr nicht mit dabei waren oder die letzten beiden Jahre ausgesetzt haben, dass die einfach auch wieder wissen, ach Fundraising-Kongress könnte ich mir immer wieder anschauen.
Sprecher 2 Ich bin mal neugierig. Ist das eine geheime Zahl oder wie groß ist da mittlerweile die Anzahl derjenigen, die so eine E-Mail bekommen? Die Zahl ist nicht geheim, ich habe es aber auch gerade nicht im Kopf. Aber auf jeden Fall weit im fünfstelligen, ne? Wird es doch bestimmt schon sein. Vier auf jeden Fall. Vierstellig. Jetzt stand in einem der Newsletter: am 15. 09. ist Schluss. Ja, heute ist der 28. August. Das sind noch 16 Tage. Was muss ich denn jetzt tun? Oder was müsste mir durch den Kopf gehen und wie müsste ich es. . Angehen, dass ich sage, yo, ich bringe mal meine Wirrengedanken irgendwie zu Papier oder zur Tastatur. Im Prinzip
Sprecher 3 wirklich konzentriert hinsetzen, sich das Thema überlegen und dann überlegen, wie muss das Thema, also wie muss der Titel sein und wie muss auch Die Beschreibung sein, was ich da machen will, um erstens mich selber dafür zu begeistern und natürlich auch andere zu begeistern. Denn wie schon gesagt, die Entscheidung fällt letztlich der Programmbeirat. über eine Abstimmung und wenn die das Thema nicht interessiert, dann wird es wahrscheinlich auch nicht die Teilnehmer interessieren. Das ist so eine grobe Richtschnur. Und dann kann man überlegen, was hat mir in den letzten Jahren vielleicht gefehlt oder was ich vorhin schon gesagt habe, diese neuen Themen, die mir untergekommen sind. sich darauf zu konzentrieren und da dann auch eher vielleicht zwei maximal, maximal drei Sachen einreichen über das Formular. Und nicht, wir haben auch Einsender, Einsender, die so zehn Sachen einreichen. Und das kommt dann auch beim Programmbeirat nicht so gut an.
Sprecher 2 Da sieht man einfach, da hat jemand irgendwie mit der Schrot runtergeschossen und hat so alle Themen mal aufs Tableau gebracht, die er möglicherweise bearbeiten kann. Das bin ich jetzt gerade mal neugierig, ohne dann natürlich irgendwie Namen zu nennen, aber. Bei diesen zehn Versuchen sind die denn alle thematisch irgendwie ähnlich? Also im Grunde genommen nur ein Thema, was unterschiedlich benannt ist oder ist das denn wirklich sehr breit in der Thematik? Naja, so eine Mischung aus beidem. Also sehr breit ist es dann nicht. Okay. Also ihr wollt lieber was Spezielles haben und ihr wollt eher was haben, was für Einsteiger ist oder eher für die Profis. Was ist da gewollt?
Sprecher 3 Alles. Da ist es tatsächlich wieder alles. Wir haben jedes Jahr beim Kongress Teilnehmer, die zum ersten Mal da sind. Das haben wir wunderbar gesehen im letzten Jahr bei dem Newby-Programm. was wir zum ersten Mal gemacht haben, was es auch im nächsten Jahr wieder geben wird, wie viele da einfach teilgenommen haben, die zum ersten Mal mit dabei waren. Und dann haben wir da aber natürlich Auch die alten Hasen, die jedes Jahr kommen und die vielleicht dann auch mal ein neues Thema sehen wollen oder auch ein Thema vertiefen wollen.
Sprecher 2 Mit ihren Kollegen. Der Kongress hat ja immer ein Leitthema, also beziehungsweise richtet sich aus an ein, zwei Themen. Letztes Mal war es CSR und auch Kultur. Macht es eine Chance, dass meine Idee, die ich habe, sich am aktuellen Thema orientiert oder ist auch das egal? Eigentlich ist auch das egal.
Sprecher 3 Es gibt ja die fünf Themen, beziehungsweise die der Verband vorgegeben hat. Also Grundlagen, digitales Innovation, Organisation, Strategie und Methode und das Fundraising Lab, wozu Arno da noch was sagen wird. Und da gibt es auch noch keinen Trend jetzt irgendwie bei den bisherigen Einsendungen, wo jetzt besonders viele schon sind oder besonders wenig. Das heißt, man sollte sich wirklich auf seine Kompetenzen konzentrieren.
Sprecher 2 Jetzt habe ich eine tolle Idee und finde, das muss die Menschheit sehen. Das heißt, ich gehe auf die Seiten vom Fundraising-Kongress, dort ist ein Formular, gebe dort in Stichworten und in kurzen Sätzen mein Exzerpt ein, drücke auf Abschicken und das war’s dann. Im Prinzip ja.
Sprecher 3 Mit der Einschränkung, also nicht nur so kurze Stichpunkte hinschreiben, sondern wirklich im Prinzip den Text hinschreiben, der dann im Programm helft, beziehungsweise seit letztem Jahr ja dann in der App. Stehen soll und womit dann auch die Teilnehmer ins Seminar oder den Workshop gelockt werden sollen.
Sprecher 2 Jetzt hast du ja von den Dingen, die du auf den Schreibtisch kriegst, kriegst du ja alles mit und du hast einen großen Überblick. Ist schon was richtig Freakiges dabei, so richtig abgefahren? Oder sagst du mal momentan ist es eher so das, was jedes Jahr reinkommt? Es gibt zumindest schon schöne Titel. Mal sehen, was die Referenten dann daraus machen. Ah, okay. Also, damit nochmal ganz verbunden der riesengroße Aufruf. Leute, macht eure Gehirne offen, schaut, was ihr dort drin findet und gebt euer Wissen weiter an andere. Was habe ich davon, wenn ich mich bewerbe? Als Referent oder als Dozent durchkomme?
Sprecher 3 Zum einen bist du beim Kongress mit dabei, also das Ticket kriegst du ja dann quasi dadurch gestellt. Und naja, du gibst dein Wissen weiter und kommst mit anderen auch vielleicht auch anders ins Gespräch. Ruhm, Ruhm, Lob und Ehre. Genau, so ungefähr.
Sprecher 2 Okay. Du hast ein schöne Kongress-Ticket und ja. Nochmal ganz kurz, es gibt verschiedene Formate auf dem Deutschen Fundraising-Kongress. Du hast auch gerade noch erzählt im Vorgespräch, dass es ein neues Format gibt. Vielleicht ganz kurz nochmal dazu Informationen mit dem Hinweis, wofür braucht ihr momentan noch am ehesten Einsendungen? Okay, fangen wir mit den Formaten an.
Sprecher 3 Also es gibt wie in den letzten Jahren auch Workshops, die sind dann am Kongress Mittwoch, musste das ja sein, also am ersten Tag, die sind fünf Stunden ungefähr lang. Und bieten einfach den Raum, um ein Thema sehr tief und sehr intensiv zu bearbeiten. Da hatten wir im letzten Jahr beispielsweise auch diesen Filmworkshop. Wo so ein kleines Filmchen entstanden ist, was sehr schön geworden ist. Aber das schafft man natürlich nicht in 90 Minuten, das ist klar. Dann gibt es die Seminare, so in der bekannten Form mit den 90 Minuten am Donnerstag und Freitag. Und wir haben in diesem Jahr ein neues oder im nächsten Jahr ein neues Format, das sind auch Seminare, die sind aber nur 40 Minuten lang. Hintergrund ist der, dass einfach Es gibt Themen, da braucht man keine 90 Minuten für. Da sind 90 Minuten auch zu lang und dann wird es auch nicht sinnvoll. Deswegen gibt es in diesem, ja, diese 40-Minüter, die laufen parallel zu den 90-minütigen Seminaren. Klingt jetzt total kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Nur gar nicht, weil 40 plus 40 plus Pause dazwischen zum Raum wechseln, passt doch. Genau, ganz genau so. Und die 40er werden noch wiederholt. Also nicht immer direkt danach, sondern quasi im nächsten Zeit-Slot, sodass man auch die Chance hat, wirklich jeden der 40-Minüter. Also halbwegs zu sehen, wenn man es will. Grob sind das auch so die Formate. Klar, es wird wieder Big Sessions geben, es wird auch Keynotes geben. Wir haben uns von diesen Tischen verabschiedet, auch wenn die Tische weiterhin dastehen werden. Das war auch immer ein. Zumindest aus unserer Beobachtung war das ein schöner Ort, wo sich Menschen auch nach dem Seminar noch treffen konnten und das irgendwie noch so ein bisschen weiter diskutieren konnten oder so oder mal was arbeiten konnten. Genau. Aber das sind so die Formate, die es geben wird.
Sprecher 2 Okay, die bisherigen Bewerbungen teilen sich darauf auf, oder braucht ihr für ein spezielles Programmformat noch besonders viele Einsendungen? Mhm.
Sprecher 3 Eigentlich nicht. Eigentlich wirklich weiter bei jedem, also bei jedem Format, klar, immer her damit. Ich weiß, im letzten Jahr war es bei den Workshops teilweise in den einzelnen Themen-Slots dann wiederum ein bisschen dünn. Aber wer wirklich sich zutraut, einen Workshop zu machen und auch denkt, dass das, was er vermitteln will, einen Workshop würdig ist, dann her damit.
Sprecher 2 Super. Dann also hier unterhalb des Podcasts in den Shownotes ist der Link zum Anmeldeformular. Dann lasst uns viel Glück wünschen und ganz viel Energie in eure Köpfe stecken, das ihr euch bewerbt. Was ist aber dann, wenn die Bewerbung da ist? Wer entscheidet und wie kann ich möglicherweise mitentscheiden? Du hast das Thema Programmbeirat gerade schon erwähnt. Was hat es damit auf sich? Genau, der Programmbeirat, da können sich jetzt noch alle Mitglieder des Verbandes bewerben, die auch mindestens einmal beim Kongress waren, einfach um natürlich so ein bisschen zu wissen, was
Sprecher 3 Wie läuft der Kongress überhaupt ab? Um da so mit bei den Seminaren zu entscheiden, ist das schon hilfreich. Und die Bewerber sagen dann im Prinzip ihre zwei bis maximal drei Wunsch-Slots, die sie gerne bewerten möchten. Und die kriegen dann am 18. oder 19. September, müssen wir mal schauen, wie schnell wir das alles aufarbeiten können, was bis zum 15. September noch kommt, eine Sammlung mit den Einsendungen ihres jeweiligen Themenslots als PDF einfach. Alle nacheinander runtergeschrieben und dann haben die eine Woche Zeit, sich damit auseinanderzusetzen. Also wirklich, als ob sie durch das Programmheft des Fundraising-Kongresses Durchblättern und dann können sie nach einem festen Punktesystem Punkte verteilen und die an uns zurückspielen. Wir sammeln das in einer großen Liste und Das ist dann die Grundlage für die Sitzung mit dem Vorstand des Verbandes am 27. September ist das. Und da werden diese Sachen nochmal durchgegangen und da gibt es dann auch nochmal eine Abstimmung, weil der Vorstand entscheidet natürlich mit und hat die gleichen Punkte zur Auswahl. Genau, und da entscheiden, also so wird über die Core for Paper entschieden. Und bei der Sitzung geht es dann auch nochmal darum, eigene Frage. Vorschläge hervorzubringen, gerade aus dem Verband, was es da noch so an Themen gibt, die der Verband gerne hätte. Auch wir als Agenturen manchmal Vorschläge. Genau, oder es gibt auch die Möglichkeit, wenn vom Call jetzt ein Referent zum Beispiel sehr gut ist oder ein Thema sehr gut ist, das aber jetzt vielleicht als 40-Minute nur eingereicht wurde. Und dann gibt es die Frage, könnte man das auch als 90-minütiges Seminar machen? Solche Variationen gibt es dann auch nochmal.
Sprecher 2 Wenn ich mich aber für den Programmbeirat bewerbe. Heißt das dann, dass ich mich auch für den inhaltlichen Teil nicht mehr bewerben kann, weil ich kann ja schlecht über mich selber abstimmen? .
Sprecher 3 Deswegen gibst du ja deine zwei bis drei Wunsch-Slots an. Das heißt, du kannst natürlich nicht in deiner Kategorie abstimmen. Also nehme mir an, du würdest jetzt was Digitales und Innovation machen Dann könntest du aber in den anderen vier Themenslots noch mit abstimmen.
Sprecher 2 Für alle Kolleginnen und Kollegen, die viel zu tun haben, bedeutet das also, so wie ich es verstanden habe, nicht, dass man sich nochmal trifft, dass es ein ganzer Tag dabei rumgeht, sondern die Programmbeiratstätigkeit beschränkt sich im Idealfall auf die Couch zu Hause und das Durchblättern von Informationen. Ganz genau, ganz genau.
Sprecher 3 Und das sind, also wir gucken auch, dass es, wenn jetzt jemand drei Slots zum Beispiel gesagt hat, die er dann bewerten würde, und das sind jetzt aber wirklich Die drei Slots mit den meisten Einsendungen, dann schauen wir auch, dass es dann vielleicht doch nur zwei werden oder so. Nicht, dass dann jemand am Ende da sitzt und so 100 Seminare oder so bewerten muss. Das Wollen wir dann auch nicht.
Sprecher 2 Wer wählt denn den Beirat aus? Also, wenn sich jetzt 50 Leute für den Beirat bewerben werden aufgrund dieses Podcasts, was ich euch wünschen würde, aber es wird ja vermutlich vielleicht genau treffen. Aber was ist denn, wenn es mehr sind? Ist kein Problem, da wir keinen Raum brauchen.
Sprecher 3 Da wird tatsächlich nun geguckt, also ist derjenige Mitglied im Verband und war bestenfalls auch schon einmal beim Kongress mit dabei. Und dann schauen wir, dass es halt halbwegs ausgeglichen ist, was die einzelnen Themen-Slots angeht bei der Bewertung. Also nicht, dass jetzt bei einem nur drei Leute abstimme, beim anderen dann 25, sondern dass es da so ein bisschen ausgewogen ist. Aber grundsätzlich Kann dann jeder mitentscheiden. Was noch wichtig ist, derjenige sollte sich dann aber auch bewusst sein, dass er dann ab dem 18. oder 19. September ungefähr eine Woche Zeit hat, das zu machen. Wir hatten das auch schon den Fall, dass dann keine Rückmeldung mehr kam, was ein bisschen schade ist.
Sprecher 2 Tatsächlich. Also, wer in den Beirat gewählt wird, sollte die Aufgabe auch ernst nehmen. Perfekt.
Sprecher 3 Also, Entschuldigung, ja. Und dann gibt es am 1. Dezember hoffentlich ein fast finales Programm für den Kongress.
Sprecher 2 Super. Ich habe nochmal die Rückmeldung gerade oder vor ein paar Tagen gehört von einem Kollegen, der Early Bird ist auch schon draußen. Das heißt, man kann sich auch schon anmelden für den Kongress, ohne zu wissen, welches Programm tatsächlich im Vordergrund stehen wird. Wie wird das angenommen zurzeit?
Sprecher 3 Die Anmeldung ist jetzt seit letzten Donnerstag, glaube ich, scharf geschaltet. Wir haben auch schon die ersten Die ersten Anmeldungen. Das haben wir in den letzten Jahren auch immer so gemacht. Dass es bei den Tarifen, wo man auch noch was sparen kann, dass es dann noch nicht das ganze Programm gibt.
Sprecher 2 Das ist ja auch ein Vorschuss, ne? Also wirklich ein Vorschusslorbeeren. Ich komme egal, was inhaltlich passiert.
Sprecher 3 Genau. Und also ich glaube, niemand wird sich jetzt anmelden und dann auf einmal das Programm sehen und dann denken, oh Gott. Damit habe ich hier gar nicht gerechnet, da finde ich ja gar nichts für mich. Das glaube ich nicht. Und von daher ruhig jetzt tatsächlich anmelden und noch ein bisschen Geld sparen dabei. Genau, und das geht dann auch noch bis zum 1. Dezember. Und wenn das Programm dann final draußen ist, dann ist es auch der Normaltarif.
Sprecher 2 Genau, die Early Birds sind aber auch tatsächlich limitiert. Nein. Auch nicht? Achso, okay. Das habe ich noch im Kopf gehabt, vielleicht von einem der letzten Kongresse davor, dass es irgendwie nur eine gewisse Anzahl an Tickets im Pre-Bereich gab. Das könnten wir noch machen. Nee, nee, nee, habe ich euch bitte nicht in den Kopf gesetzt. Keine gute Idee. Der Maik hatte da eine super Idee. Ja, definitiv nicht. Sind denn alle Botschaften jetzt durch? Oder haben wir Chance, den Arne dazu zu holen?
Sprecher 3 Der Arme kann auf jeden Fall noch was zu den einzelnen Themenslots sagen. Ganz besonders das Jubiläum auch nochmal so ein bisschen einbetten.
Sprecher 2 Genau, weil wir müssen das technisch jetzt so machen, du musst nämlich weg. Und dann holen wir den Arne dazu. Und deswegen sage ich an dieser Stelle dir, lieber Matthias, ganz herzlichen Dank für die Einsichten in die Planung des Deutschen Fundraising-Kongresses 2018. Und wir hören, wir sehen und jederzeit die Möglichkeit natürlich, wenn es mal wieder was Neues gibt, so lass es uns hier wissen und wir schubsen es als Sondersendung rein. Super, danke schön, Maik. Danke dir, alles Gute. Tschüss.
Sprecher 1 Fundraising Radio.
Sprecher 2 Ane Peper, hallo. Vielen Dank, dass du die Zeit gefunden hast und dich dazugeschaltet hast. Hallo.
Sprecher 4 Ja, danke, Maik. Ich freue mich auch was dazu sagen zu können zu unserem Kongress. Und was Matthias ja gerade gesagt hat, ich meine, er hat ja schon ganz ausführlich erzählt und äh Ich finde auch ganz toll und informativ. Nochmal vielen Dank an Mathilde.
Sprecher 2 Genau, auch von mir, definitiv. Das war toll.
Sprecher 4 Ja, wir haben uns überlegt, dass es sinnvoll macht.
Sprecher 2 Zwei Seiten mal zu sprechen, nämlich einmal auf der einen Seite den Matthias vom operativen, organisatorischen Teil und dich als Vertreter der Veranstalter des Deutschen Fernsehen-Kongresses 2018. Wie ist denn so auf einer Skala von 1 bis 10 deine Vorfreude auf den kommenden Kongress? Äh, 10. Echt?
Sprecher 4 Ja, jetzt so, jetzt wieder so richtig, nach den, also nach so zwei Monaten Da muss auch mal wieder der Alltag nochmal aufgearbeitet werden, ist ja dann auch vieles nochmal liegen geblieben vor dem Kongress, weil es dann ja doch hektisch wird Und so langsam, insbesondere wenn jetzt der Call for Paper losgeht und wir haben ja nun auch schon den Frühbuch erlaufen, dann steigt schon wieder die Vorfreude, weil man dann auch Wir sitzen halt häufig zusammen und diskutieren, was machen wir im Rahmenprogramm und welche interessanten Referenten und Referentinnen finden wir noch und welche Themen wollen wir besetzen. Und das wird dann immer. Sehr spannend.
Sprecher 2 Wir beide setzen gerade voraus, dass alle Hörerinnen und Hörer wissen, wer du bist. Das unterstelle ich jetzt mal, wird vielleicht nicht der Fall sein. Du bist Arne Peper, aber wer bist du eigentlich und warum sprichst du hier über und für den deutschen Fundraising-Kongress? Ich bin Arne Peper.
Sprecher 4 der Geschäftsführer des Deutschen Fundraising-Verbandes. Insofern bin ich ausführender Gastgeber des Kongresses. Natürlich meine Vorgesetzten sind die Vorstände und der Souverän sind natürlich die Mitglieder, aber der Veranstalter des Fundraising-Kongresses bin in Person dann ich, weil ich im Prinzip für das meiste verantwortlich zeichne. Insofern schöner Gag mit dem Call for Paper. Oh, der ist auch alt, der ist auch wirklich alt, oder? Also ich hast es dreimal schon gehört, also mindestens jedes Jahr. Also es ist keine Paper Personality Show der Kongress, das muss man auch sagen, sonst müsste ich ja jetzt sagen, it’s gonna be huge. The biggest, biggest Congress ever. Aber nein, in Wirklichkeit, der Kongress ist ja tatsächlich eine Eine Zusammenarbeit von ganz, ganz vielen Personen, die auch mit Kaiserwetter, die ja von uns engagiert sind Die sind nicht nur engagiert worden, die sind auch ungeheuer engagiert, auch inhaltlich und bringen sich da wahnsinnig ein, Miriam Wagner Long nicht zu vergessen als verantwortliche Vorständin. die sich sehr stark einbringt auch in der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung des Kongresses. Sie hat zum Beispiel auch die Newbie-Session letztes Jahr mitinitiiert, mit Tom Neukirchen zusammen. Und natürlich der Programmbeirat, da Sind wir jetzt auch schon über, ich glaube, über 20 machen jetzt schon mit und es werden sicherlich auch noch ein paar kommen. Und der ganze Vorstand ist natürlich auch mit großem Engagement dabei, wenn es darum geht, welche Themen welche. Referenten wir jetzt einladen sollen und so. Und natürlich die Geschäftsstelle, die rödelt dann gerade auch in den Wochen vorher ganz ordentlich.
Sprecher 2 Jetzt hast du die Vokabel rödeln schon in den Mund genommen. Du bist hauptamtlicher Geschäftsführer, völliger alter Hase im Fundraising, du kennst das Business. Den Matthias habe ich im ersten Teil vorhin gefragt, wie hoch sein Anteil Also im Arbeitsleben dann der Kongress einnimmt. Wie sieht es denn bei dir eigentlich aus, wenn du so über das Jahr verteilt deine Arbeit siehst? Wie hoch und wie viel Zeit musst du in den Kongress stecken?
Sprecher 4 Also, ich könnte ja jetzt sagen, von den 150% Arbeitszeit, die ich so habe, sind es, ja, also ich würde mal sagen, gut ein Drittel.
Sprecher 2 Ah, okay. Und das ist eine Menge, so finde ich, für einen. Veranstaltung dieser Art, aber sicherlich auch normal.
Sprecher 4 Ja, es ist ja nun nicht nur, wir haben natürlich auch nebenher noch unsere Fachtage, die auch noch ganz ordentlich Arbeit kosten, aber so eine dreitägige Veranstaltung mit 600 bis 700 Menschen, die da rumlaufen und einem entsprechenden Umsatz, der da auch bewegt wird, das ist ja auch eine eine Menge Verantwortung, die wir da zu tragen haben. Und das deshalb sind wir auch immer bemüht, auch das Programm so attraktiv wie möglich zu machen, weil wir sind ja auch als Verband wirtschaftlich für diese ganze Abwicklung verantwortlich. Und wenn wir ein miestes Programm abliefern, kommen weniger Teilnehmer und dann kriegen wir irgendwann unsere Fixkosten nicht mehr gedeckt. Das wäre schlecht für den Verband und das wollen wir natürlich auch nicht.
Sprecher 2 Und genau um das zu verhindern, quatschen wir jetzt miteinander und deshalb mal Butter bei die Fische. Der Call for Paper läuft noch. Warum sollte ich mich bewerben?
Sprecher 4 Zum einen gibt es ja sehr viele Fundraiserinnen und Fundraiser, die wirklich was zu erzählen haben. Und so ein Kongress. Der hat ja für die Teilnehmer natürlich mehrere Punkte, die ihn interessant machen. Das ist zum einen das Netzwerken, also den Austausch mit anderen Fundraisern. Fundraiser sind ja per se Kommunikationsprofis und das Schönste für die ist natürlich auch zu kommunizieren und sich auszutauschen. Das heißt, das Netzwerken und das von anderen Lernen ist ja Ganz besonders wichtig. Man hat im Laufe des Jahres, wenn man so als Fundraiserinnen und Fundraiser so vor sich hinrödelt, oftmals auch nicht die Zeit. sich fortzubilden, neue Techniken, Strategien, Trends immer im Auge zu behalten. Deshalb soll so ein Kongress auch dazu dienen, wirklich mal das Neueste, das Innovativste, das Spannendste zu präsentieren, was denn aktuell so in der Fundraising-Szene los ist. Und was auch ganz wichtig ist, viele Fundraiser brauchen natürlich auch die Information, was man tunlich lassen sollte. Und deshalb ist es eben auch sehr wichtig. Von anderen mal zu hören, welche Fehler sind denn gemacht worden? Was sollte man auf keinen Fall so und so machen? Oder wo bin ich mit großem Enthusiasmus reingegangen und das ist, ich bin total auf dem Bauch gelandet. Und die Referentinnen und Referenten, die erwarten das ja selber von einem Kongress. Und die, die kommen und die, die etwas erzählen, denken. . Wenn Sie das erwarten, können Sie eigentlich auch von Ihrem Wissen den anderen etwas geben, weil es ist ein Geben und ein Nehmen. Und wer also als Fundraiserin und Fundraiser von einer Organisation kommt und dort etwas Spannendes, Neues zu präsentieren hat, mal Mut hat, auch Zahlen und Fakten auf den Tisch zu legen oder auch mal eigene Fehler zuzugeben, der meldet sich bei uns und oder die meldet sich bei uns und bekommt dann entweder ein kleines Seminar, ein großes Seminar oder sogar einen Workshop. Genauso aber auch Dienstleister. Ich bin ja selber viele Jahre Dienstleister gewesen, habe eine Agentur geleitet. Und die Dienstleister sind ja die, die häufig ganz, ganz viele Organisationen zugleich betreuen und deshalb auch einen sehr, sehr breiten Überblick haben. was zurzeit geht und was nicht geht und wo ein Trend abwärts und wo ein Trend aufwärts geht. Die haben natürlich viel zu erzählen. Dazu muss man sagen, bei denen ist es dann häufig natürlich auch so, dass sie damit ihre eigene Arbeit auch präsentieren wollen
Sprecher 2 Das ist in Deutschland zumindest häufig, wird das immer sehr kritisch bei euch. Genau, da wollte ich gerade auch nochmal drauf zugehen. Man hört immer wieder nach und auch während des Kongresses, dass die Dichte der Dienstleister relativ hoch ist. Habt ihr da intern irgendeine Art Quote bei der Auswahl, dass ihr sagt, naja, 50-50 oder eher mehr Organisationen oder mangels Bewerbung der Organisationen müsst ihr auf mehr Dienstleister zugehen? Ja. Okay.
Sprecher 4 Nein, das ist so. Natürlich melden sich immer sehr, sehr viele Dienstleister an. Vorgabe, strikte Vorgabe ist eigentlich, daraus keine Werbeveranstaltung zu machen. Also man sollte da nicht die ganze Zeit. Mit dem T-Shirt und einem Fähnchen vorne hin und her rennen und erzählen, wie toll man ist. Wenn man mal nach England guckt oder zum IFC Dort sind ja auch immer sehr, sehr viele Dienstleister. Die vermitteln aber in der Tat ihr Wissen als Person. Da steht dann irgendein britischer, schottischer, australischer. Fundraising-Agenturleiter und erzählt einfach was aus seiner Praxis. Und das wird dort ganz normal als ganz normal angesehen und auch gutiert. Und hier ist es häufig so Der kleinste Hauch der Werblichkeit wird natürlich sofort sehr kritisch beäugt. Häufig reicht es schon, wenn man überhaupt nur von der Agentur kommt, um kritisch beäugt. zu werden. Die andere Seite ist aber auch die, dass wir einige Dienstleister haben, die es dann tatsächlich auch übertreiben und wirklich Werbung machen. Deshalb erstmal von uns die Vorgabe, wer einen Vortrag bekommt als Dienstleister, sollte bitte den Werbeblock woanders machen, aber nicht im Seminar. Da geht es um den Inhalt. Und wer das dann tut und reicht im nächsten Jahr wieder was ein, der wird vom Programmbeirat dann vermutlich auch abgestraft werden, weil, das ist die andere Sache. Der Programmbeirat bewertet sowas anhand der Aktualität des Themas, der Innovation, des Alleinstellungsmerkmals. gegenüber anderen Einreichungen, steht auch alles in unseren FAQs zum Call for Paper und eben, ob es ein Dienstleister ist und wie der sich in den letzten Jahren benommen hat. Und deshalb ist als dritte Vorgabe oder als Wunsch, wer als Dienstleister kommt, am schönsten ist es und am ersten kriegt man auch eventuell einen Sot. Wenn man jemanden mitbringt aus einer Organisation, der das Ganze auch als Best Practice erzählt, dann ist es wieder gut. Und zur Frage, warum es so viele Dienstleister gibt, also zum einen gibt es tatsächlich einen großen Teil Einreichungen und wir müssten, wenn wir sagen würden, wir ziehen jetzt hier die Grenze, würden wir wahrscheinlich unser Programm gar nicht vollkriegen. Zum zweiten, das wissen viele alte Hasen ja, es gibt eine ganz ordentliche Fluktuation zwischen den Dienstleistern und den Organisationen. Also es gibt viele, viele Fundraiser. Die arbeiten mal ein paar Jahre für eine Organisation, gehen dann mal als freier Berater ein bisschen auf den Markt, dann wechseln sie in eine Agentur oder wieder in eine Organisation zurück. Das heißt, man kann nie so genau sagen, ist der denn jetzt nun wirklich ein Dienstleistungsmensch, weil den Stempel kann eigentlich keiner tragen. Es gibt ganz viele. Die sind jetzt halt gerade mal wieder in einer kleineren Organisation gelandet oder in der großen, waren aber vorher Dienstleister, können ja aber trotzdem aus ihrem Arbeitsleben erzählen. Wie wollen wir das ausbremsen? Das wäre. Es wäre ja eigentlich auch dumm, weil die gerade ganz viel zu erzählen hätten. Wichtig ist halt, sie sollen sich halt so präsentieren, dass der Inhalt im Vordergrund steht und nicht die Firma.
Sprecher 2 Wir wollten mit diesem Podcast nochmal richtig für den Call for Papers werben, aber jetzt hast du das Thema Werbung schon angesprochen, deswegen auch da nochmal die Frage, vielleicht. bringt das auch nochmal den einen oder anderen zum Nachdenken. . Ich unterstelle mal, dass ihr auch noch Sponsoren sucht oder seid ihr da schon bedient? Bedient noch nicht, wobei wir dieses Jahr.
Sprecher 4 unwahrscheinlich früh dabei waren. . Also die wir hatten Sponsoren, die sind quasi, die haben uns die Hand zum Abschied geschüttelt und sind ins Hotel gerannt und haben die Zimmer fürs nächste Jahr gebucht. Kein Witz. Und das heißt, wir haben schon einen ganzen Haufen unterschriebener Verträge, aber es ist noch Platz. Also wer möchte, also Es gab ja auch einige, die haben gezögert, mal gucken hier Kassel und neuer Ort und neues Konzept und Die haben dann mitgekriegt, wie gut es gelaufen ist. Wir haben jetzt einige dabei, wie zum Beispiel hier die Zeit war jahrelang immer Medienpartner, war dieses Jahr nicht dabei. Ist nächstes Jahr wieder Medienpartner. Also sowas spricht sich dann auch rum, wenn es gut läuft. Und die kommen dann auch direkt an. Aber auch da, Dienstleister und Agenturen, gerne sich bei Katrin Dost melden zum Thema Sponsoring. Heißt jedoch nicht, dass man da bevorzugt wird beim Programmbeirat. Der läuft unabhängig.
Sprecher 2 Lass uns mal inhaltlich werden. Matthias hat dir den Teil überlassen. Ein bisschen was zu den Slots zu sagen. Wie sieht es 2018 aus? Welche Inhalte wird der Kongress haben, schwerpunktmäßig als auch in der Breite? Und vielleicht auch der Hinweis, wo ihr besonders noch was sucht.
Sprecher 4 Wir haben im Prinzip dieselben Themenslots wie letztes Jahr. Das mit den Themenslots ist immer auch so ein bisschen schwierig. Also dass viele Vorträge lassen sich ja nicht in eine Schublade Grundlagen oder Digitales und Innovation oder Organisation oder Strategie und Methode hineinpacken. Da gibt es dann immer übergreifende Dinge oder wirklich innovative Sachen. Oder auch über den Tellerrand-Vorträge, die passen dann da nicht rein. Da sollte sich aber keiner von abschrecken lassen. Einfach einreichen und Einfach was ankreuzend. Wir diskutieren sowieso über jeden einzelnen Vortrag und wenn der unter Digitales und Innovation eingereicht wird und wir sind aber der Meinung, das ist eher Strategie und Methode, dann packen wir den da rein. Und das heißt ja noch lange nicht, dass der da nicht besucht wird, weil es geht ja auch um das Abstract, das mit eingereicht wird. Wer das gut beschreibt, was er da erzählen will, der findet auch sein Publikum. Und was wir immer wechseln, ist so der eine Hauptslot, der ja in diesem Jahr CSR war. Den haben wir dieses Jahr mal Fundraising Lab genannt. Das ist jetzt sehr butterweich.
Sprecher 2 Ja, der Begriff fiel schon vorhin im ersten Teil, ne?
Sprecher 4 Ja, genau. Matthias hat ihn schon erwähnt. Ja, das hat ein bisschen was auch mit den 25 Jahren zu tun. Wir wollen jetzt nicht jedes, alle fünf Jahre die riesen Show machen mit Feuerwerk und. Allem drum und dran. . Aber wir finden schon, 25 ist eine Zahl, wo man auch mal sich hinsetzen kann und kann den Status des Fundraisings in technischer, in organisatorischer und auch in gesellschaftlicher Hinsicht mal so ein bisschen beleuchten. Und da würden wir uns natürlich freuen, wenn wenn wir Referenten finden würden, die tatsächlich einen Blick zurück und einen Blick nach vorne und einen Blick auf den jetzigen Status wagen. wie es mit dem Fundraising so steht, auch tatsächlich über wirklich neue Trends oder auch tatsächlich über die Zukunft fantasieren. in ihren Vorträgen und dort einfach mal auch gesellschaftliche Trends mit hineinnehmen, die das kann auch auch ganz technische Sachen wie Bitcoins und die neuen Zahlungsmethoden, die vielleicht auch auf ihre Art und Weise die Blockchain-Technologie ihre Art und Weise, dass Fundraising ja durchaus verändern und revolutionieren können.
Sprecher 2 Oh, spannend, ja, definitiv. Also da sprichst du natürlich jetzt was an. Also ich fände es spannend, wenn es jemand schafft, innerhalb von kürzester Zeit die Blockchain zu erklären für Menschen, die noch überhaupt nichts davon gehört haben. Aber ich gebe dir recht, das sind Themen, mit denen müssen wir uns definitiv befassen. Ja, eindeutig. Keine Gegend.
Sprecher 4 Die sollen irgendwie ein wenig in die ins Fundraising-Lab hineingepackt werden. Dazu aber zu sagen, oftmals kann man selber dazu ja gar nichts erzählen. Man ist also Fundraiserin oder Fundraiser, man ist interessiert, man informiert sich auch immer. Ist aber selber vom Wissen her nicht so breit aufgestellt oder so spezialisiert, dass man selber einen 40 Minuten, 90 Minuten Vortrag oder sogar einen Workshop machen könnte. In dem Fall würden wir uns total freuen, das ist so mein Call for Ideas. Wenn jemand ein tolles Thema hat oder mal auf irgendeiner anderen Veranstaltung war, die mit Fundraising vielleicht gar nichts zu tun hat und dort eine super Referentin, einen super Referenten gehört hat. Präsentation eines Themas, wo man sagen könnte, mit einer gewissen Transferleistung könnte man das wunderbar auf Fundraising der Zukunft übertragen. Kurze Mail an uns oder an Kaiserwetter. Wir sammeln das alles. Wir haben auch schon einige Leute, insbesondere auch der Vorstand ist da sehr engagiert. Da kriege ich laufend Mails. Hier, guck dir den mal an, guck dir die mal an. Die müssten wir vielleicht mal einladen für einen Kongress. Wir haben immer gut 40 Prozent noch an Slots, an Seminarplätze, die wir selbst bestücken, weil wir als Veranstalter natürlich gucken wollen, dass das möglichst attraktiv ist und das nicht. Ja immer nur dieselben Referenten kommen, die man all die Jahre schon gesehen hat, die zwar nach wie vor gut sind, aber wir wollen ja auch mal Es ist der Fundraising-Kongress.
Sprecher 2 Der soll natürlich eine Speerspitze sein. Gilt das auch für Keynotes zum Beispiel? Weil ich habe tatsächlich einen Namen, den ich jetzt hier an der Stelle nicht nennen möchte, aber der mir schon seit mindestens drei Jahren durch den Kopf geistert, wo ich sage: der Könnt ihr tatsächlich mal allen irgendwie in irgendeiner Art den Kopf waschen. Ja, unbedingt. Dann kriegst du einen Namen.
Sprecher 4 Da kriege ich immer Mails und ich freue mich über deine, dann mit einem Link und wenn’s, häufig sind das dann Links auf YouTube. wo man sich die Reden mal angucken kann. Die fragen wir dann an. Manchmal ist es dann so, da nimmt dann so ein Redner 8000 Euro für eine halbe Stunde, dann sagen wir, okay, das war’s. Aber wir haben auch welche, die kommen einfach mit Begeisterung dahin. Und ich bin auch jetzt nicht unbedingt derjenige, der dann sagt, wir müssen jetzt unbedingt einen Politiker da sitzen haben, weil gerade führende Politiker häufig zum Thema gar nicht so wahnsinnig viele Beiträge tragen können. Dann doch lieber einen spannenden Wissenschaftler, einen spannenden Autor, vielleicht aber auch mal ein Staatssekretär oder etwas weiter unten angesiedelten Abteilungsleiter, die dann wirklich vom Fach sind. Sowas ist toll. Kannst du schon einen Namen sagen oder von den großen? Habt ihr schon was fest? Nein, nein, nein, wir sammeln gerade noch. Okay. Das Einzige, wo wir schon relativ sicher sind, das wird die. Eröffnungsveranstaltung sein, die Podiumsdiskussionen, also da werden wir vermutlich keine Podiumsdiskussion mehr draus machen. Das ist aber noch so ein bisschen vage. Aber da haben wir schon eine ganz spannende Idee, auch von einem ehrenamtlichen, engagierten Mitglied bekommen. Und das werden wir verfolgen. Und ich hoffe, da wird was Spannendes draus. Ja, aber sonst die Keynotes haben wir noch nicht. Wir haben nur einen Haufen Ideen.
Sprecher 2 Es bleibt spannend, beziehungsweise es wird spannend. Du hast es gerade schon mal angesprochen, 25 Jahre Kongress. Ganz ehrlich, für mich persönlich habe mich gewundert, warum der 20. so groß gefeiert wurde, weil doch tatsächlich traditionell eher so der 25. ja nach dem Zehner was ist, was man feiert. Jetzt hast du schon so ein bisschen angedeutet, naja, so ganz groß wollen wir es nicht machen, aber gibt es denn was Besonderes zum 25.
Sprecher 4 Wir werden es sicher würdig würdig feiern, aber wir werden da nicht die große Ja, ich bin auch nicht der Typ, der sich da so, der findet, dass wir uns unbedingt selbst beweichern müssen, sondern ich finde es viel schöner, wenn wir das auf eine würdige und schöne Art und Weise machen. tatsächlich vielleicht auch mal nochmal die Leute heranholen, die den Verband seit vielen Jahren begleiten und dort mal ein bisschen Resümee ziehen. Im Fundraising Lab würde ich auch gerne unseren Fachgruppen, Fachausschüssen und Regionalgruppen auch den Platz einräumen, der Ihnen auch gebührt, weil das sind so Ja, die Fußtruppen des Fundraising-Verbands, die auch wirklich jeden Monat irgendeine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen, meistens ehrenamtlich und mit einem kleinen Budget und dass die sich auch mal ein bisschen präsentieren. Das fände ich schön, wenn wir uns da einfach mal inhaltlich, fachlich, aber auch sehr persönlich bezogen auf die Menschen, die sich bei uns so engagieren. So ein bisschen feiern, ohne sich da die ganze Zeit gegenseitig wie wild auf die Schulter zu klopfen.
Sprecher 2 Lieber Arne, mein Stichwortzettel ist leer, beziehungsweise nicht leer, er ist voll, aber ich habe da nirgendwo mehr was Freies. Du hast Das letzte Wort, du hast noch die Chance, was über den kommenden Kongress zu sagen, was du schon immer loswerden wolltest und vielleicht Menschen auf den Weg zu geben, die noch nicht da waren, oder auch den Dauerbesuchern, die vielleicht jetzt gerade überlegen, mal nicht mehr zu kommen, weil sie immer da sind.
Sprecher 4 Also viele Teilnehmer, wir machen ja immer so Statistiken, wer kommt, wer kommt eine das andere Jahr, wer kommt alle drei Jahre, wer kommt jedes Jahr. Wir haben ungefähr ein Drittel aller Teilnehmer kommt tatsächlich jedes Jahr. Und wir haben immer knapp unter einem Drittel neue und der Rest kommt ein übers andere Jahr. Die Verhältnisse schwanken immer nur ganz leicht von Jahr zu Jahr, aber der Umzug nach Kassel, ich habe von einigen gehört, oh, wir warten jetzt erstmal ab, wie es wird. Und den kann man jetzt natürlich zurufen. Es war ein toller Kongress in diesem Jahr. Und wir hatten viele Neuerungen, die auch viel genutzt worden sind. Unsere Fundraising, unsere Kongress-App werden wir weiter ausbauen. Ach, ich habe es ja noch gar nicht gesagt. Das Radio würden wir auch gerne wieder machen.
Sprecher 2 Genau, gab es in Vorgesprächen schon. Kann ich in dem Fall jetzt auch schon sagen, wir sind da so weit, dass man das, glaube ich, auch zusagen kann.
Sprecher 4 Also.
Sprecher 2 Super, das war auch klasse.
Sprecher 4 Und unsere Newbie-Sessions, die werden wir fortführen und werden auch da noch innovativ. innovative Formate versuchen auch weiterhin einzuführen. Insofern werden wir diesen Netzwerkkarakter, dieses Vernetzen, dieses Wissen auch von anderen aufsaugen, werden wir weiter ausbauen. Da kann ich also nur jedem sagen, der in diesem Jahr ein wenig sich gescheut hat. Kassel hat sich bewährt. Das mit der Anreise hat super geklappt. Die Hotelsituation war, wie ich gehört habe, auch gut, weil es verschiedene auch Preiskategorien waren. Das Kongressgelände wurde alle enthalben gelobt. Und inhaltlich sieht es jetzt so aus, was wir schon an Einreichungen haben beim Programmbeirat, auch schon gut, aus beim Call for Paper. Insofern alle die, die es dieses Jahr nicht geschafft haben oder nicht wollten, kommt nach Kassel, kommt, meldet euch frühzeitig an, damit ihr auch noch einen guten Hotelplatz kriegt. Und alle, die da waren, kann ich nur sagen Den meisten hat es offensichtlich gefallen und der nächste wird mindestens genauso gut, wenn nicht besser. Und ja, 25 Jahre. Ich finde Da sollte man auch reichlich erscheinen und dem Verband, den viele ja auch tatsächlich seit 25 Jahren die Treue erhalten, auch mit dem Verband feiern und mit uns zusammen sein und dort auch mal ein bisschen zurückblicken und vorausschauen.
Sprecher 2 Was für ein wunderbares Schlusswort. Lieber Arne, vielen Dank. Super. In der Hoffnung, dass diese Folge ganz viele Menschen dazu bringt, die Tastatur zu tippen und eben die Ideen nach Berlin zu schicken. All die Links zu den Dingen, die der Matthias erzählt hat und die der Arne Peper erzählt hat, die findet ihr in den Shownotes. Und sagt mir nochmal ganz kurz, wann das Ende ist. Wir haben das im ersten Teil schon gehabt, aber bis wann möchtet ihr die Einsendungen haben?
Sprecher 4 Oh, jetzt bin ich gerade. Also im Moment, wir haben am 27. im Endeffekt die Sitzung. Nee, der Matthias hat das vorhin genannt. Ich will mich jetzt nicht auf ein Datum festlegen, dass jetzt. . Ich suche es nochmal raus, schreib’s noch das rauen, genau ich schreib’s unten rein in die in die Shownotes und dann wird alles gut
Sprecher 2 Bevor ich mich von euch verabschiede, sei gesagt, ich habe vor zwei Tagen auch einen längeren Podcast aufgenommen, dem sehr geschätzten Kollegen Jan Uckermann, dem bereite ich jetzt auch so weit auf, dass der auch in wenigen Tagen online geht und Ich betone das deshalb so, weil dieser Podcast auch eine kleine Neuerung noch enthalten wird. Eine Kooperation mit der Fundraising Akademie. Dazu aber noch nicht mehr, soll ja auch ein bisschen ähnlich über den Fundraising-Kongress. Neugierig machen sich auch die kommende Folge anzuhören. Lieber Arne, du hast es geschafft. Erneut ganz herzlichen Dank, wo auch immer du gerade in der Republik steckst. Ich vermute zu Hause. Zu Hause, zu Hause im Keller. Bei uns in der Küche hingen ganz viele Jahre ein, also hat jetzt der Umzug nicht überlegt, aber hing ganz viele Jahre eine Postkarte neben der Tür, wer nicht lieb ist, kommt in den Keller. So, ich hoffe, dass du lieb warst und dass du nicht, dass du wirklich freiwillig in den Keller gehst.
Sprecher 4 Ich bin nur deshalb in den Keller gegangen, weil du gesagt hast, ich soll einen Begründung. wirklich schallschluckenden Raum aufsuchen und hier steht so viel rum, da wird jeglicher Schall sofort weggeschluckt.
Sprecher 2 Und das hat sich gelohnt, das konnte man nämlich hören. Wir hatten eine wunderbare akustische Situation hier. Lieber Arne, ganz herzlichen Dank und euch da draußen alles Gute. Nun greift zu den Tastaturen und bewerbt euch für den deutschen Fundraising-Kongress 2018. Und bis dahin, bis zur nächsten Folge beim Fundraising Radio. Ciao!
Sprecher 1 Fundraising radio