Zu Besuch bei Dominik Schulz von Donatia e.V., einer neuen Spendenplattform aus Bochum. Über seinen ursprünglichen Besuch und den Weg in die Gemeinnützigkeit.
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Transkript
Sprecher 1 Ja, ich muss ja nur Fragen beantworten, das mache ich ja jeden Tag.
Sprecher 2 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising und Non-Profits Zena
Sprecher 3 Fundraising Radio, die nächste Folge, schönen guten Tag, Glück auf. Danke, dass ihr wieder dabei seid und die etwas längere Pause ausgehalten habt, denn die letzte Folge vom Fundraising Radio war auf dem Fundraising Kongress und der ist bekanntlich schon ein paar Wochen her. Das lag unter anderem daran, dass mein Mai so dermaßen voll war, dass ich glücklich war, dass ich abends zu Hause war und dann leider überhaupt keine Gedanken mehr an den Podcast verschwenden konnte. Aber dennoch macht es Sinn, nochmal auf den Fundraising Kongress zurückzuschauen. Denn ich möchte mich ganz herzlich bedanken, sowohl für die Unterstützung auf dem Kongress und beim Stand an all diejenigen, die mit in den Interviews gesessen haben und auch Besonders nochmal Danke an Lukas, der sowohl nach der Väte als auch nach dem ersten Abend morgens ganz freundlich um 8 Uhr oder sogar um halb acht vor dem Mikrofon stand. Unglaublich, danke schön nochmal. Aber besonders bedanken möchte ich mich bei allen Hörerinnen und Hörern, denn die Kongressfolgen vom Fundraising Radio sind insgesamt über 3000 Mal gehört worden. Und das ist doch für einen kleinen Nischenpodcast und dann bezogen auf den Kongress eine Anzahl, mit der haben wir nicht gerechnet, mit der Zahl hat, glaube ich, auch der Deutsche Fundraising Kongress nicht gerechnet. Und das Ganze führt dazu, dass wir jetzt schon wieder in den Vorbereitungen sind und in Überlegungen sind, ob es 2018 weitergeht und wenn es weitergeht, wie es weitergehen kann. Und da sei auch angekündigt, da ist auch eine kleine Folge in der Pipeline. die sich mit dem Call for Papers beschäftigen wird für den Fundraising-Kongress 2018. Diejenigen, die mal ihren Mail-Postfach überprüft haben, werden festgestellt haben, der Call for Papers, der ist an den Start gegangen und Die Kolleginnen und Kollegen warten auf die Ideen für 2018. Also nochmal vielen Dank. Im zweiten Halbjahr geht es dann weiter und es gibt schon Planungen, es gibt schon Menschen, die Bescheid wissen, dass sie irgendwann mal einen Terminvorschlag bekommen. In diesem Sinne und ich freue mich auf die kommenden Monate. Heute hatte ich es nicht so weit. Ich bin nicht so weit gefahren und Ich weiß nicht, wie lange bin ich gefahren? 20 Minuten in meiner Heimatstadt in Bochum und da sitze ich jetzt. Und neben mir sitzt Dominik. Hi. Hi. Du knallst dir gerade ziemlich laut rein. Das ist ja wirklich immer genau. Nee, da kannst du ja nichts dafür. Dominik Schulz, wann sind wir uns das erste Mal begegnet? Circa von einem Jahr würde ich sagen.
Sprecher 1 Du hast mich kontaktiert, ne, oder? Über Stifter helfen tatsächlich.
Sprecher 3 Ich krieg’s nicht mehr genau hin. Genau, schönen Gruß an die Kollegen in München, denen hatte ich letztens auch nochmal Kontakt. Dominik Schulz, vielleicht erstmal ganz kurz zu dir, bevor wir zum Thema kommen. Du bist Bochumer, wir sind uns trotzdem noch nie im Leben vorher beim Weg gelaufen. Wer bist denn du? Was machst du und woher kommst du und warum bist du?
Sprecher 1 Ja, tatsächlich bin ich gebürtiger Bochumer, also wohne seit meiner Geburt in Bochum, bin in Bochum geboren. Bin seit 2005 circa selbstständig als Finanz- und Versicherungsmakler hier in Bochum, also jetzt in dem Büro, wo wir gerade sitzen. Und habe vor circa zwei bis drei Jahren tatsächlich eine Idee gehabt. Und mit dieser Idee und mit dieser Präsentation der Idee haben wir uns dann letztes Jahr halt kennengelernt, weil ich es dir ganz gerne mal vorstellen wollte. Und deswegen sitzen wir dann auch heute hier logischerweise.
Sprecher 3 Darüber reden wir nachher noch, weil erfahrungsgemäß interessiert die Hörerinnen und Hörer erstmal, wer hier eigentlich tatsächlich spricht. Okay. Also du hast das eine gerade schon gesagt, wir sitzen hier in einem ganz klassischen Büroraum, also nicht in einem Büro eines klassischen, sag mal, sozialwirtschaftlichen Unternehmens. Jetzt kommt gleich kein Teamleiter rein und fragt, wie das denn mit dem Ausflug der Wohngruppe Y ist. Sondern du bist hier in einem Büro, an einer großen Wuchmar Straße, die man als Bochmar auch so kennt. Draußen schüttet es übrigens. Und letztes Mal hat es auch geschüttet, als ich hier war. Das ist furchtbar, irgendwie liegen unsere Treffen nicht unter so einem guten Ohm. Aber wenn ich hier so reinkomme, bin ich in einem klassischen Büro und dein Büro wiederum, ist eine Mischung aus Naja, Bochum Skyline, Mitgliedsurkunde bei einem Verein mit anderen Farben, lassen wir es mal so stehen, und einem riesengroßen Rollup über deine Organisation Donatier, über die wir nachher sprechen werden. Und dann sagst du, du bist Finanz. Investor?
Sprecher 1 Genau, ich bin Finanz- und Versicherungsmakler. Also all das, was tatsächlich mit Versicherung, Geldanlage, Altersvorsorge, Unternehmensabsicherung, betriebliche Altersvorsorge. All das, was damit zusammenhängt, mache ich seit zwölf Jahren. Ja, jetzt im 13. Jahr tatsächlich relativ großen Kundenstamm. In Bochum oder überregional? In Bochum bin ich ansässig, aber überregional. Hab Kunden in München, Berlin und Hamburg. Also eigentlich durch die Bank weg. Wie wird man das und warum macht man sowas? Ja, tatsächlich war das in 2005, also das auch nochmal zu meiner Person. Ich bin jetzt 34. verheiratet und bald werdender Vater. Oh, wie schön. Herzlichen Glückwunsch. Sehr gut. Wann ist bald? Im Januar tatsächlich. Ist noch ein bisschen vorlegen. Relativ frisch, aber freuen uns natürlich klar. In 2005 müsste ich jetzt nochmal selbst nachrechnen, war ich Anfang 20. Habe großen Außenhandelskaufmann gelernt habe da jetzt Anfang 20 nicht die Riesenverdienstmöglichkeiten gesehen tatsächlich und habe mir einen Nebenjob gesucht. Und das war in der Vergangenheit, viele werden es wissen, in einem Strukturvertrieb für Versicherungsverkauf tatsächlich. Nichts anderes nebenbei dann tatsächlich gemacht und gelernt. Gott sei Dank haben sich ja die versicherungsrechtlichen Statuten so ein bisschen verändert. Versicherungsmakler, Vermittler, Verkäufer zu werden, ist jetzt nicht mehr so wahnsinnig leicht. Man muss auf jeden Fall eine Ausbildung nachweisen. Was ist das für eine Ausbildung? mindestens mal eine IAK-Ausbildung zum Versicherungsfachmann.
Sprecher 3 Okay. Das ist auch nicht nur, ich sag mal, so ein kleines Scheinchen, sondern das ist wirklich was Konkretes.
Sprecher 1 Ja, also ich als Versicherungsmakler, der jetzt schon zwölf, dreizehn Jahre in der Branche ist, würde jetzt sagen, es ist immer noch zu leicht tatsächlich. Aber es ist auf jeden Fall eine Hürde. Also die Hürde ist da und das ist auch wichtig. Und es gibt auch Spartenhürden. Also Geldanlage müsste man theoretisch dann nochmal eine Ausbildung machen, Baufinanzierung ebenfalls. Und das zieht sich dann halt so ein bisschen durch die Bank weg. Es werden immer mehr Hürden seitens der Regierung auferlegt um dieses Geschäft für den Einzelnen, der sich jetzt nicht wirklich gut auskennt. Zu erschweren, was auch gut ist, für die Branche halt auch wirklich gut ist.
Sprecher 3 Jetzt mal so als Privatperson, mich graust es ja mal bei diesen ganzen Themen. Also angefangen von Vorsorge, Rente und Bausparen und sonst was, ich Froh, dass ich es glaube, dass es irgendwie halbwegs geregelt ist, aber einfach deine Branche hat ja ein Image bei Privatleuten, das ist nicht gerade das Beste. Woran erkenne ich denn den Guten vom Blöden? Es ist tatsächlich recht schwierig.
Sprecher 1 Das ist aber gar nicht so branchenspezifisch Das ist tendenziell in jeder Branche so. Also am Ende kaufe ich ein Produkt, was für mich hochwertig ist und wichtig ist, meistens bei jemandem, wo ich Vertrauen fühle und spüre. Und das Vertrauen kann ich eigentlich nur stärken, indem ich mich mit dem Gegenüber bekannt mache. Und bekannt ist halt tatsächlich, wer ist diese Person, genau das gleiche, was wir jetzt auch machen. Was macht er, wie lange macht er das? Tendenziell ist unserer Branche ja auch gar kein Neumarkt mehr, ist ja meistens ein Verdrängungsmarkt. Die meisten sind versichert, haben was. Vielleicht zu wenig, manchmal auch zu viel. Es gibt auch die einen oder anderen, die fünf, sechs Unfallversicherungen haben, weil irgendeine Bank meint, damit am meisten Geld verdienen zu müssen. Und das ist halt tatsächlich, man sucht sich die Person, der man vertraut. Und die kann sich dann auch beweisen. Also ich bilde meine Kunden tatsächlich nicht aus, aber man kann schon sehr, sehr deutlich erklären,
Sprecher 3 Wo sind die Unterschiede, ohne den Kunden auszubilden? Hast du Grundsätze für deine Arbeit, dass du sagst, zum Beispiel nie mit Freunden oder nie mit Familie oder wie sieht das aus?
Sprecher 1 Ich habe auf jeden Fall große Schwierigkeiten, Freunde und Familie zu beraten, weil da die Verbindlichkeit nochmal eine andere ist. Und es kann natürlich auch, also eigentlich sollte man ja keine Unterschiede machen zum Kunden X, zum Vater Y zum Beispiel. Aber der Unterschied ist auf jeden Fall da. Deswegen ist es schwierig, aber meistens ist es noch schwieriger für die Person, die dann tatsächlich sich bei uns versichern möchte. Aber ich mache grundsätzlich keine Unterschiede mehr.
Sprecher 3 Muss ich mir das so vorstellen, im Alltag, das klingelt an der Tür und da sitzt, steht jemand und sagt, er möchte mit dir mal über seine Rente reden. Oder wie läuft es so tatsächlich ab?
Sprecher 1 Das wäre schön, tatsächlich. Nee, insgesamt ist es so, dass der Bestand gewachsen ist. Ganz klar aus Ja, also 2005 angefangen, ich kann sagen, 2007 habe ich mal totale Probleme gehabt, weil ich wirklich auch Grundsätze habe. Das ist zum Beispiel ein Grundsatz. Ich möchte meinen Kunden nicht auf die Nerven gehen, sowohl potenzielle Neukunden als auch Bestandskunden. Die Frage wird auch immer am Ende des Beratungsgesprächs gestellt. Möchtest du, dass ich dir auf die Nerven gehe, weil du selbst weißt, dass es sonst nicht machst? Oder soll ich dich in Ruhe lassen und du meldest dich schon, weil du weißt, was du zu tun hast?
Sprecher 3 Lass mich raten. Die Erfolgsquote, dass du auf die Nerven gehen sollst, liegt unter einem Prozent.
Sprecher 1 Ja, Gott sei Dank, weil ich es halt wirklich selbst auch nicht gerne mache. Also ein lustiges Beispiel. Man wird ja auch des Öfteren mal von NKL oder sonst dergleichen angerufen. Und die wollen da telefonisch auch was verkaufen. Dann behandle ich die genauso wie meine Kunden wahrscheinlich mich behandeln würden, wenn sie gesagt haben, ich soll sie nicht anrufen. Die erste Frage, die ich stelle, ist: Wie werden Sie eigentlich versicherungstechnisch betreut? Da hat der NKL-Kollege aber relativ schnell keine Lust mehr mit mir zu sprechen. Und das sind so, das sind so Grundsätze. Also. Eine vernünftige Bestandsaufnahme, natürlich mal einen kleinen Wink mit dem Zaunfall, wenn jetzt zum Beispiel ein Kind geboren wird, was ist wichtig zu versichern. Also wirklich richtig wichtig, existenzbedrohend, wenn mal irgendwas passiert. Also eine Kinderunfallversicherung zum Beispiel Blödes Ball, man kann immer Angst machen, aber es gibt Kinder, die fallen vom Wickeltisch und haben schweren Schädelbasisbruch zum Beispiel.
Sprecher 3 Also ohne jetzt hier eine Sondersendung zum Thema Versicherungswesen zu machen, ich hätte tatsächlich gleich nochmal eine Frage, aber vorweg nochmal eine Frage, was braucht man denn nicht? Was man nicht braucht.
Sprecher 1 Im Privatgebrauch zwingendermaßen eine Elektronikversicherung zum Beispiel. So eine Handyzusatzversicherung, die muss man schon wollen und zu viel Geld haben. Es gibt eine Basisabsicherung, die man haben sollte, bevor man zum Beispiel Altersvorsorge macht. Also das Thema Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeitsabsicherung ist wirklich existenzbedrohend. Damit sollte man beginnen. Und dann tatsächlich relativ viele Sachen sind Luxus, die muss man sich leisten können tatsächlich.
Sprecher 3 Okay. Und du sagst im Privatbereich, ich versuche so ein bisschen den Bogen zu ziehen, auch zu unserem eigentlichen Thema. Hast du auch. Firmenkunden oder Kunden im Bereich der von Vereinen oder Stiftungen.
Sprecher 1 Und tatsächlich ist es so, dass wir auch natürlich Gewerbetreibenden versichern und auch beraten. zu allen Themen Betriebsverpflicht, Betriebsinhaltsversicherung, DO, also Absicherung der leitenden Funktionen in Unternehmen. Aber irgendwann hört es auf. Also, sobald es so in den Industriebereich geht, wird es tatsächlich zu kompliziert und da braucht man wirklich den spezialisierten Makler.
Sprecher 3 Der war Horwichern auch wirklich eigenen Menschen dann vor Ort.
Sprecher 1 Ja, es gibt riesengroße Spezialmakler. L’Oyonel zum Beispiel aus Dortmund ist ein Spezialmakler für Industriekunden. wo dann wirklich ein, zwei, drei tausend Mitarbeiter vor Ort sind, das Risiko richtig groß und komplex ist, was ein einzelner Makler, der ja eigentlich die fast komplette Bandbreite bedienen muss, nicht mehr leisten kann. Also das Thema Absicherung für Vereine, Stiftungen und Co. das ist jetzt kein tatsächliches Hexenthema. Also das ist nicht so wahnsinnig kompliziert, kommt aber natürlich auch wieder auf die Größe an des jeweiligen Vereins. Aber da ist es tatsächlich so, dass Vereinhaftlicht oder Inhaltsversicherung für ein Büro, Bürogebäude oder kleine. . Ein kleines Vereinsheim bei einem Fußballverein zum Beispiel, das ist gut und leicht und auch echt günstig versicherbar.
Sprecher 3 Dieses ganze Versicherungsgewerbe ist für mich, wie gesagt, ein Buch mit sieben Siegeln in vielen Fällen. Du verdienst dein Geld dann. Durch Provision und oder durch Beratungshonorare, wie sieht man so aus? Mischversionen?
Sprecher 1 Ja, tatsächlich, diese Mischversionen, die sind jetzt bis vor kurzem in großer Diskussion gewesen. auch wieder von der Politik. Also die regulieren uns ja sehr, sehr stark, was auch okay ist, wenn es dem Kunden denn am Ende auch wirklich dient. Tatsächlich als Versicherungsmakler nach
Sprecher 3 Okay. Aber mit der Abwicklung, dann in meinem Schadensfall, hast du dann wirklich gar nichts zu tun. Also auch, okay?
Sprecher 1 Ja, vollständig. Also, das ist das Positive an einem Versicherungsmakler. Also, der Makler wird von der Versicherungsgesellschaft auch dafür bezahlt.
Sprecher 2 Das nennt man Bestandspflegeprovision.
Sprecher 1 Und die Bestandspflege beinhaltet ganz klar auch Schadenabwicklung. Und vor allen Dingen auch Schadendokumentierung und auch tatsächlich mal Schadenmeldungen bei einem Versicherer. Es ist immer ganz gut, wenn jemand den Schaden meldet. Der von Schäden und Kommunikation zu den Versicherern auch Ahnung hat. Also der Privatkunde meistens nicht.
Sprecher 3 Bevor jetzt die Menschen auf der anderen Seite des Mikrofons denken, wir machen hier eine reine Versicherungsfolge. Lass uns mal gucken, dass wir so ein bisschen den Bogen kriegen. Also wir haben uns ja nicht kennengelernt, weil ich eine Versicherung abschließen wollte. Ja, schade eigentlich. Nachher. Dein Job war dir dann irgendwann zu langweilig? Du hattest zu wenig, zu viel zu tun? Oder wie ging es dann weiter? Also was ging dir durch den Kopf um? Und was ist danach passiert?
Sprecher 1 Also die Finanzdienklastung der Versicherungsmaklerbereich mit mittlerweile über 2000 aktiven Kunden ist wirklich sehr gut gewachsen und und führt dann auch halt auch irgendwann dazu, dass man auf jeden Fall auch entspannter arbeiten kann. Und dieses entspannte Arbeiten führt bei mir sehr, sehr häufig dazu, dass ich Ideen entwickle. Und die Idee, über die wir jetzt sprechen werden, die kam mir dann vor zweieinhalb oder drei Jahren. Und das war ganz klar eine Idee, etwas in einem gemeinnützigen Bereich zu machen. Ich habe mir mal angeguckt, was gibt es so tatsächlich im Markt, wenn man es den Markt nennen darf oder kann. Um eine Spende zu tätigen. Wie einfach ist es heute, eine Spende zu tätigen?
Sprecher 3 Stopp, geht mir zu schnell. Okay. Wie kommst du auf das Thema Gemeinnützigkeit? Bist du irgendwie schon mal ehrenamtlich aktiv gewesen? Hast du Verbindungen zu Vereinen? Wie kommst du dazu, auf einmal zu sagen, da gibt es auch noch was anderes neben Versicherungen?
Sprecher 1 Ja, tatsächlich bin ich nicht aktiv, bis dato, also bis vor drei Jahren nicht aktiv gewesen in diesem Bereich. Ich habe auch das ein oder andere Mal gespendet, das ein oder andere Mal auch, also ich bin. bin auch jemand, der die altmodische Spende noch tätigt, zum Beispiel auf der Kortumstraße bei uns hier im Bochum, wenn jemand was braucht. Die Zeitungsverkäufer in dem Fall. Also, ich würde jetzt mal sagen, obwohl man das von sich selbst vielleicht gar nicht so sagen sollte, ich habe ein gutes Herz. Also, ich will schon helfen. Mir gehen ganz, ganz viele Dinge nahe. Mir gehen vor allen Dingen Entwicklungen nahe, die meistens, also gerade heutzutage, eher negativ als positiv sind. Ich beschäftige mich damit. Ich glaube, das kann jeder von sich beurteilen. Je älter man wird, desto desto mehr beschäftigt man sich.
Sprecher 3 Es wird auch nochmal ganz anders, wenn du jetzt Papa wirst. Also im Moment des Papa werden es passiert da und unterstellt auch nochmal einiges.
Sprecher 1 Ja, das glaube ich auch. Und man muss ja nur einen Fernsehen anmachen. Also so einen Fernsehsender mit positiven Nachrichten gibt es ja leider nicht. Also man sieht meist die Negativen, sowohl in Deutschland als auch im Ausland.
Sprecher 3 Gibt es denn Themen, die dich besonders triggern oder gibt es Themen, wo du sagst, das ist jetzt nicht so ganz mein Thema?
Sprecher 1 Ja, also wir haben uns ja auch dem Thema jetzt insgesamt mit unserem Verein den Kindern verschrieben. Also tatsächlich alles, was so in diese Richtung geht, wo Hilfe benötigt wird, ob es eine OP ist oder ob es Eine Behandlung ist oder ob es eine finanzielle Schieflage ist, das ist das, was am meisten bewegt.
Sprecher 3 Das ist nochmal ganz bedeutsam. Finde ich auch nochmal gut, dass du das jetzt nochmal so sagst, dass du sagst, ich habe vorher noch überhaupt gar nichts mit dem Thema zu tun gehabt. Du bist halt, sag mal, in der Fundraising-Szene auch noch überhaupt gar nicht bekannt.
Sprecher 2 Also du kommst nicht aus dem Fundraising, du bist
Sprecher 3 völlig naiv und frisch da irgendwie drin und gerade das hat mich einfach auch so interessiert und das finde ich einfach auch bedeutsam und deswegen Mehr Ohr für sowas. Okay, jetzt aber dann der Punkt, okay, du hast dann kreative Ideen gehabt und hast gesagt, ich möchte was Gemeinnütziges machen. Wie ist denn das eigentlich mit Spenden in Deutschland? Und dann passierte was.
Sprecher 1 Ich fing an zu zeichnen.
Sprecher 2 Zu zeichnen.
Sprecher 1 Und sehr schlecht. Also die Zeichnung habe ich mir vor zwei Monaten noch angeguckt. Okay. Ich fing an zu zeichnen. Also im Endeffekt bin ich jemand, ich habe mich immer schon mehr für die Startup-Szene auch interessiert, haben wir das angeht, was gibt es so in allen Branchen tatsächlich. Und hab dann natürlich auch geguckt, was gibt es in dem Bereich der Gemeinnützigkeit. Und habe mir dann vorgestellt, wie könnte es einfacher sein, schöner sein, schneller sein. Meine Intention war dann in dem Fall irgendwann, das Tätigen einer Spende muss so einfach sein. Und so schnell sein wie zwei Euro aus dem Portemonnaie zu nehmen, um dem Herrn auf der Kortumstraße mal eine kleine Geldspende zu leisten. Und das habe ich gesucht, ob es das schon gibt. Und das habe ich nicht gefunden. Und dann, wie du gerade schon so schön sagtest, habe ich mich mal naiv darangetraut. Und habe gedacht, das kann man nochmal entwickeln und habe es mal gezeichnet und dann fing eigentlich der Weg schon an in Richtung Programmierer, wer könnte mir da helfen? Welchen Weg gehen wir da? Ich war in Nürnberg, ich war in Hamburg, ich war hier in Bochum, ich war eigentlich fast überall, um mal zu checken. Was kostet das denn, diese Idee?
Sprecher 3 Was hat dich bei den bisherigen Spendenvorgängen, ich sage jetzt mal klassisch ja vermutlich im Netz, was hat dich denn am meisten abgeturnt? Was war denn am blödesten, dass du sagst, das muss besser werden?
Sprecher 1 Ja, ähm Als allererstes die Mindestspende, also wenn ich jetzt zum Beispiel auf einem Projekt XY auf der Plattform, wie auch immer sie heißt, gehe und da sind zum Beispiel schon 20 Euro voreingestellt. Finde ich jetzt persönlich, man kann die 20 Euro wegklicken und auch 5 Euro rausmachen und dann spenden, fand ich persönlich schon irgendwie immer doof.
Sprecher 3 Soll er dem Spender letztendlich auch eine Wahl abnehmen? Also soll ihm ja einfacher machen. Das haben wir schon gesagt, wirklich. Also das Normale wäre jetzt. . wie du sagst, 20 Euro. Ich helfe dir und mach schon mal eine Vorauswahl, damit du dir nicht Gehirnschmeiz abnehmen oder damit du nicht das Gehirnschmeißen nehmen musst, um da selber was einzutragen und dann vielleicht eher abbrichst, weil du nicht weißt, was du dort eintragen sollst.
Sprecher 1 Ja, das war ja mein Gefühl. Also ich persönlich, wie wir gerade gesagt haben, bin Gott sei Dank erfolgreicher Unternehmer, mir tun die 20 Euro nicht weh. Aber wenn ich jetzt mal zum Beispiel nur familiär weiterschaue, meine Mutter in dem Fall, hatte ganz klar den Wunsch geäußert, ich würde auch ganz gerne mal 20 Euro spenden, aber am liebsten 10 mal 2. Also mehr Vereine unterstützen und mich einfacher informieren. Und das war so die Intention zu sagen, warum nicht mit einem Euro anfangen? Die Technik ist da, die Zahdienstleister sind da, es ist im Endeffekt alles da. um mit zwei Klicks, ob es jetzt PayPal ist, Sofortüberweisung oder sonst dergleichen, mit zwei, drei Klicks eine Spende abzusetzen. Und was mich auch nicht unbedingt gestört hat, aber was ich nicht gefunden habe, ist, Wir setzen alle auf Videos, ob es jetzt Facebook ist, ob es Instagram ist oder sonst dergleichen. Wir filmen uns, wir filmen andere, um uns um eine Geschichte zu erzählen. Und das hat mir vor zweieinhalb Jahren in dieser Szene tatsächlich auch noch gefehlt. Also die Geschichte erzählen mit bewegten Bildern. Was fehlt, wer sind wir zum Beispiel? Also nochmal ein Gesicht dazu, wer sind wir, was machen wir. Auch jeder Stiftung, jeder Verein braucht halt diese Vertrauensbasis und die funktioniert meiner Meinung nach nur. Über oder nicht nur, aber sehr, sehr gut über bewegte Bilder. Und das hat mir gefehlt.
Sprecher 3 Eine Videoplattform, wo ich wirklich Videos der jeweiligen Vereine sehe. In dem Moment, wo du gesagt hast, ich habe gezeichnet und es muss besser werden was für ein Gewitter ging bei dir im Kopf ab? Also was hast du gesagt, hast du in fünf Jahren? Hast du gesagt, ich mach das jetzt mal so ein bisschen oder hast du dir wirklich konkret schon so ein Ziel gesetzt, in fünf Jahren sind wir die größte Spendenplattform in Deutschland? Us mal Ganz pragmatisch zu sein.
Sprecher 1 Ja, lustigerweise beschäftigen wir uns erst so ungefähr seit einem Jahr mit dieser Frage. Weil auch da wieder rückblickend Wir sind da total naiv dran gegangen und gedacht, dann haben wir ja auch letztes Jahr schon drüber gesprochen, wo stecken die Probleme Oder was fehlt euch in dem Fall? Und das wussten wir ja anfangs gar nicht, weil wir halt mit dem Fundraising, mit dem gemeinnützigen Bereich einfach noch nichts zu tun hatten.
Sprecher 3 Was sind denn deine. Entschuldigung, erstmal die eine Frage zu Ende. Also, wo hast du dich gesehen?
Sprecher 1 Ja, wir haben, also tatsächlich, ich habe da nicht so langfristig geplant. Ich habe gedacht, wenn ich eine funktionierende, technisch gut aufgesetzte Plattform baue dann wird das ich ich kann mir nicht vorstellen, dass die jemand ablehnt. Also im Endeffekt ist kostenlos, wir leiten die Spenden weiter und alles ist super und dann habe ich gesagt, da müssen uns doch die Vereine die Türen einrennen.
Sprecher 3 Ich sehe an deinem Gesicht, dass dem war nicht so.
Sprecher 1 Nee, also ist aktuell noch nicht so. Also im Endeffekt ist die Überzeugungsarbeit schon sehr, sehr, sehr, sehr groß. Also wir haben wir eine Mitarbeiterin, die sich, die sich wirklich darum kümmert, Vereine mal anzusprechen. Immer da zu sein, wenn irgendwas ist, auch da den persönlichen Kontakt zu pflegen. Das wird natürlich irgendwann hoffentlich mit zwei, drei, vier, fünftausend Vereinen oder Projekten dann recht schwierig, aber wir versuchen das aufrechtzuerhalten. Aber es ist müßig, tatsächlich Vereine zu überzeugen, auch mal noch einen zusätzlichen Weg zu gehen, was ich auch irgendwie verstehen kann. Weil Spendenplattformen generell gibt es ja auch immer mehr. Gott sei Dank. Also ich sehe da auch überhaupt gar keinen Wettbewerbsgedanken. Es kann nicht genug Spendenplattform geben.
Sprecher 3 Jetzt betonst du ja immer, dass du aus einem ganz anderen Bereich kommst und auch sehr frisch in der Branche bist. Und wir haben einen Audio-Podcast, dein Lächeln, was du gerade während der Erzählung auf dem Gesicht hattest, kann man jetzt leider nicht zeigen, aber innerhalb der wenigen Zeit, die du hattest oder die ihr hattet Wo sind denn die größten Unterschiede gewesen zwischen deinem bisherigen beruflichen Leben, wenn du Kontakt mit Kunden hattest und jetzt den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen auf der anderen Seite? Wo sind die Unterschiede und wo sind auch die Gemeinsamkeiten?
Sprecher 1 Der Unterschied ist ganz klar, ist das berühmte Klinkenputzen. Also das Klinkenputzen in der Branche Versicherung. werde ich habe ich nie gemacht und würde ich auch nie machen, weil ich dann würde ich mir eher einen anderen Job suchen tatsächlich, weil das mag ich nicht. Und in dem Bereich Fundraising und Co. ist es anscheinend gang und gäbe. Also man muss es machen und man muss die Kontakte herstellen, man muss auch mal zwei, dreimal anschreiben und vier-, fünfmal anrufen. Und das fällt mir schon schwer, tatsächlich. Das ist also der größte Unterschied. Gemeinsamkeiten. Versicherung und Fundraising wird schon schwierig.
Sprecher 3 Ich meine das wirklich betont drauf, weil du gerade sagtest, das dauert ja alles eine Zeit. Du hast einen Kontakt zu einem Verein und die müssten doch eigentlich auf das Thema anspringen. So waren deine Worte. Genau. Und dann hast du angefangen zu lächeln und sagst, das tun sie nicht. Hast du eine Vermutung, warum sie es nicht tun?
Sprecher 1 Ich glaube auch, dass es unmittelbar damit zusammenhängt, dass es erstens viele dieser Möglichkeiten gibt und zweitens auch neu erstmal ungewöhnlich ist und natürlich auch Vertrauen geschafft werden muss. Über halt vielleicht auch einen anderen Verein. Also wenn wir jetzt so eine Nevin-Subotic-Stiftung bei uns auf der Plattform haben. Und der Verein, den wir kontaktieren, sieht diese Plattform, dann schafft das schon mal Vertrauen.
Sprecher 3 Weil erstmal sind wir nur eine Internetseite.
Sprecher 2 Okay, genau.
Sprecher 3 Genau, an der Stelle jetzt mal Punkt, weil ich persönlich kenne Eure Seite, die Hörerinnen und Hörer kennen das vermutlich jetzt noch nicht. Wir haben jetzt immer über Spendenplattformen gesprochen und über eine Idee, die du hattest. Das sind das Ganze mal Bündeln. Also du hast gezeichnet. Und Schrittchen weiter daraus ist die Idee entstanden, wir brauchen eine Plattform im Internet, die es den Menschen einfacher macht. Zu spenden, in Verbindung noch irgendwie mit Video, das wirst du gleich noch aufklären, und als Basis des Ganzen muss eine solide rechtliche Plattform her. Korrekt gesagt? Was ist passiert? Also was habt ihr gemacht? Ihr habt dann einen Verein gegründet, nämlich Donatia e. V. Ich habe mal Donatia am Anfang gesagt. Ja, aber Donatia klingt für mich immer wie so eine schlagende Burschenschaft. Oder ein Eisdiele. Heißt die? Das ist auch gut, ja. Also Donatier, habt ihr gegründet?
Sprecher 2 Vielleicht dazu nochmal zur Genese.
Sprecher 3 Also wer ist wir, wer ist ihr und wie kam es zu dem Verein?
Sprecher 1 Also tatsächlich ist es so, dass Donatia zum Beispiel Name und Logo stand relativ schnell Das war relativ schnell Donat hier abgeleitet von Donation oder Donatie und auch Donare und so Energie. Genau, richtig. Die Gespräche mit den potenziellen Entwickler der Plattform, mit den potenziellen Designern dieser Plattform. Die haben stattgefunden und wir haben uns dann irgendwann entschieden, das regional zu halten. Also da bin ich auch weiterhin Bochumer durch und durch und haben dann einen regionalen Entwickler hier aus Bochum gefunden, die Firma Alphabetes. Die sich dem Thema der Entwicklung dann angenommen haben.
Sprecher 2 Gegründet wurde allerdings als allererstes eine GmbH.
Sprecher 1 Die GmbH wurde gegründet, um dieses gesamte Konstrukt, dieses gesamte Unternehmen, was es ja dann auch erstmal ist, zu verwirklichen. Wir brauchen Kapital. Also so eine Plattform zu entwickeln, ist halt echt wahnsinnig teuer. Mit der Entwicklung dann der Plattform haben wir dann halt auch irgendwann festgestellt, dass es schon sinnvoller ist, auch eigene Projekte zu starten, selbst auch tatsächlich gemeinnützig aktiv zu werden, nicht nur andere Vereine zu unterstützen, sondern selbst auch was zu leisten.
Sprecher 3 Ich wollte sagen, jetzt hat diese GmbH Passt nämlich jetzt auch nicht in dem zusammen, was du am Anfang gesagt hast. Du wolltest das gemeint, das machen ein Grünes erstmal in der GmbH.
Sprecher 1 Ja, das ist der hauptsächliche Grund der GmbH, war ganz klar, Kapital zu bekommen. Von potenziellen Investoren, die daran glauben, so eine Plattform zu bauen. Und das war ganz klar über die GmbH viel einfacher möglich als über einen Verein.
Sprecher 2 Soweit waren wir dann in dem Fall tatsächlich noch nicht.
Sprecher 1 Und der Verein wurde dann gegründet, auch aus Kostengründen für die Vereine. Also wenn ich jetzt, ich sag mal, einen Zahlddienstleister mit einer vertraglichen Vereinbarung mit einer GmbH-Verknüpfe und ein Konto noch bei einer Bank habe, die tatsächlich auch nochmal pro Buchung 25 Cent nimmt. Dann wird das gesamte Konstrukt irgendwann viel zu teuer. Und deswegen, auch deswegen, uns mit dem Hintergrund eigene Projekte zu starten, haben wir Donatia e. V. gegründet, bewusst auch mit dem gleichen Namen. Weil dieser Zusammenhang auch gut und gerne immer geschaffen werden sollte, sowohl fürs Finanzamt als auch für was auch immer.
Sprecher 3 Lass uns da nochmal eine Schleife drehen, wann mich das interessiert, sagst du verfolgst auch ein bisschen die Startup-Szene und das Thema GmbH. Kapital finden. War das einfach, war das schwer und kannst du sagen, weil letztendlich Mit daran beteiligt ist oder ist das.
Sprecher 1 Das kann ich ganz offen sagen. Also, deswegen sage ich ja auch immer wir. Also insgesamt ist die GmbH aufgestellt. Jörg Arends und meine Wenigkeit haben noch etwas über 80 Prozent. Den Rest haben wir verkauft an, da war tatsächlich das berühmte Versicherungsprinzip lustigerweise. Das war so ein bisschen Verwandten, Bekannten- und Kunden-Rallye, um das gesamte Konzept mal vorzustellen.
Sprecher 3 Also mit anderen Worten, es ist wirklich. Euer privates Ding. Also ihr aus eurer Herzensangelegenheit, ihr habt das Ding selber mit eigenem Kapital hochgeschoben. Ja. Das wollte ich wissen. Genau. Okay.
Sprecher 1 Ja, richtig.
Sprecher 3 Und dann danach ist dann eben der E.
Sprecher 1 V. entstanden. Genau, also der e. V. ist wirklich aus diesen besagten Gründen entstanden, Kostenreduzierung. Also über den E. V. haben wir ja zum Beispiel auch ein kostenloses Konto. Über den e. V. haben wir sehr, sehr gute Konditionen bei den Zahlddienstleistern, Sofortüberweisung und Co. Das reduziert natürlich nochmal erheblich. Und das war im Endeffekt dann die Idee, gleichzeitig aber auch eigene Projekte. Weil bevor wir den Verein Oder mit den Gesprächen, mit den potenziellen Investoren sind ja schon einige Vereine an uns herangetreten oder nicht Vereine, sondern auch Familien, die tatsächlich ein wahnsinniges Schicksal erleiden mussten. um uns dann zu sagen, könnt ihr nicht dafür auch was tun zum Beispiel. Und das war dann halt auch so ein Anstoß zu sagen, warum machen wir nicht eigentlich zusätzlich noch einen Verein?
Sprecher 3 Also dieses Modell GmbH nebst einem e. V. ist ja ein gern gesehenes Modell bei Spendenplattformen. Das ist erstmal nichts Besonderes, das ist bekannt, das ist auch eben funktioniert. Und der e. V. selber aktiv als gemeinnützige Institution soll dann eben unter anderem diese Familien unterstützen. Was ist denn im Satzungszweck drin vom Verein?
Sprecher 1 Ja, das ist tatsächlich auch da eine rechtlich schwierige Variante, wo wir auch mit, ich glaube, vor Ein paar Monaten, ist ja schon ein paar Monate her, in einem großen Sitzungssaal des Finanzamts saßen. Das war Bus und Süd. Nee, den Verein haben wir aus Vorstandsgründen nach Wesel verlegt, weil der Vorstand gleichzeitig auch die Steuerberaterkanzlei ist. Also es mitvorstellt, ja. In einem Verein, genau. Und dann haben wir den, ähm, waren wir beim Finanzamt und haben es hinterher auch eingeladen. Und da war auch diese Satzungsthematik. Also insgesamt lassen wir ja auf die Spendenplattform, wo die Abwicklung der Spenden drüber läuft. Ja, mit sämtlichen Zwecken auf donatia.
Sprecher 2 org.
Sprecher 1 Also mussten wir in unserer Satzung auch Erheblichem Umfang an Zwecken auch benennen, um halt auch alles irgendwie abwickeln zu können.
Sprecher 3
Sprecher 1 Ja, und da sagt das Finanzamt Bochum, wo wir begonnen haben, auch wieder was anderes als das Finanzamt im Wesen.
Sprecher 3 Das ist die allgemeine Fundraising-Krankheit, dass man das erkennt, dass es immer sehr, sehr abhängig ist vom Sachbearbeiter. Aber wehe, du willst eine. Willst du eine verbindliche Auskunft haben, weil die kriegst du nämlich dann häufig auch nicht.
Sprecher 1 Aber das war gut, also die haben sich wirklich die Zeit genommen, das wäre in Bochum wahrscheinlich auch nicht möglich gewesen. sind vorbeigekommen, haben uns kennengelernt, was auch da, auch vielleicht nochmal als Empfehlung für andere, was wirklich gerade in kleineren Finanzämtern schon möglich ist. Ist.
Sprecher 3 Kann man nicht mehr unterstreichen. Also, als das genau das lernt, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Vereinen, lernt eure Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Finanzamt kennen. Ausrufezeichen. Das ist echt richtig wichtig.
Sprecher 1 Also es war auch interessant und auch die Bedenken des Finanzamts waren auch interessant. Die haben zum Beispiel den Vereinsitz Die Verlegung kritisch gesehen, weil die GmbH noch im Bochum ist. Das verstehe ich wiederum auch nicht, dass es doch eigentlich. Ja, die haben tatsächlich gedacht, dass Wir uns aus dem Verein in die GmbH irgendwie was zahlen und sag ich das doch transparent.
Sprecher 3 Das kann man ja sehen. Da brauchst du ja nur einmal prüfen, dann siehst du, dass das nicht passiert.
Sprecher 1 Ja, die sehen dann die Steuererklärung der GmbH nicht sofort. Also die Ideen, die die da hatten, waren waren krimineller, als tatsächlich ich jemals nur daran gedacht habe, dass es überhaupt funktionieren kann. Also es war schon spannend, aber auch total in Ordnung. Und war, wir saßen fast drei Stunden zusammen. Also zwei, nochmal zwei sehr nette Eine Töpferson da vom Finanzamt, was ich außer Versicherungsbranche ja auch nicht so kenne. Und das haben wir sehr gut geregelt und und wirklich auch Hand in Hand mit dem mit dem Finanzamt geregelt. und und so entstand dann halt nach und nach dieses Konstrukts gleichzeitig auch was die was zum Beispiel die Nutzungsbedingungen und und Co. angeht, haben wir uns rechtlich beraten lassen von der von der Kanzlei Solmecke. Weil auch da wollten wir auch auf den ganz sicheren Weg gehen, weil wir einfach auch Angst haben. Ein neues Metier. Internetplattformen sowieso neu, ich habe auch eine Internetseite, aber da sind ja keine Nutzungsbedingungen oder so hinterlegt.
Sprecher 3 Also dass das rechtliche Konstrukt steht, gibt eine GmbH, gibt einen Verein, fehlt dann noch das Produkt. Was habt ihr denn dann entwickelt? Genau.
Sprecher 1 Also das Produkt tatsächlich, Donatia, ist Ist auch innerhalb von jetzt 14, 15 Monaten gewachsen und hat sich verändert. Und diese Veränderung führte jetzt auch dazu, dass wir uns dann mal zusammengesetzt haben nochmal. Der erste Schritt war. Natürlich produziert so eine Plattform irgendwie Kosten. Wir können ja tatsächlich jetzt zum Beispiel nicht von Luft und Liebe leben in dem Fall. Also die Kosten, die produziert werden, wie Wie können wir das refinanzieren tatsächlich? Solche Fragen stellt zum Beispiel auch ein Investor einer GmbH. Na klar. Logischerweise. Und die erste Idee war dann halt tatsächlich zu sagen, wenn jemand, wenn ein Verein bei uns auf donatia. org sein Projekt vorstellt via Video und nimmt darüber Spenden ein, dann hat er die Möglichkeit, äh, Nicht die Möglichkeit, sondern 90 Prozent der Spende gehen an den Verein und 10 Prozent behält Donatier ein. Oder Donatia E. V. dann in dem Fall ein. Also diese ganze Abwicklung läuft ja über den Verein und 10% wählt Donatia E. V. ein und zahlt eine Lizenzgebühr an die GmbH für die Plattform.
Sprecher 3 Okay, mal ganz kurz weg von dieser rechtlichen Geschichte. Eher mal bunter. Also es gibt eine Website. Auf der Website kann ich mich als gemeinnützige Organisation präsentieren, kann mein Projekt einstellen und kann es dort bespenden lassen, korrekt? Ja. Okay, also ich kann dann aber auch gleichzeitig eure Zahlungsoptionalität nutzen, um sie auf die Website des Vereins einzubauen oder das nicht?
Sprecher 1 Das noch nicht. Das wird die zukünftige Erweiterung, ja.
Sprecher 3 Das heißt, ich pitche im Grunde genommen als gemeinnützige Organisation, wie in einem klassischen Spendenportal, auch, gegen andere Vereine und Organisationen. Kann mich dort platzieren, kann aber auch meinen Leuten sagen, spendet mal darüber.
Sprecher 1 Genau. Der Vorteil tatsächlich daran, wenn man es jetzt vergleicht mit anderen Portalen. Wir haben uns, also deswegen habe ich es gerade mit der 9010 Aufteilung angesprochen, wir haben uns irgendwann überlegt Wie können wir das refinanzieren tatsächlich und haben uns dann Anfang des Jahres dazu entschieden, nicht 90 Prozent weiterzuleiten, sondern 100%. Ich weiß, dass das in der Fundraising-Szene gar nicht so gerne gesehen wird. Das verstehe ich auch. Tatsächlich haben wir uns aber in Zusammenhang mit der Plattform und halt auch als Idee, wie wir das refinanzieren, dazu entschieden. Den Fokus auf Spenden, allerdings auch auf Werbung zu legen. Das müsste man jetzt mal erklären. Spenden und Werbung. Was passiert da? Genau. Also wir haben gesagt, wir müssen den Verein, den Spender und die Werbebranche, Werbeindustrie versuchen zusammenzubringen. Und das Zusammenbringen bei Donatia funktioniert so. Du hast einen Verein, Donatia e. V. , stellt ein Projekt vor und ich spende 10 Euro über Donatia e. V. Dann habe ich die Möglichkeit, nach dem jeweiligen Spendenprozess mir ein Werbevideo anzuschauen von dem jeweiligen Werbepartner. Und der Werbepartner macht nichts anderes als das zu einem festen Prozentsatz- oder Eurobetrag. Deine eigentliche Spende kostenlos zu erhöhen. Muss ich mir das Video anschauen oder kann ich es mir anschauen? Man kann. wäre verrückt, wenn man es nicht macht tatsächlich. Weil aktuell ist es so, dass zum Beispiel die bayerische als Versicherungsgesellschaft logischerweise sehr, sehr gute Kontakte dahin die jeweilige Spende um 20 Prozent erhöht, also aus 10 Euro 12 Euro macht und die 12 Euro auch dann zu 100 Prozent weitergehen.
Sprecher 3 Jetzt kann ich so ein bisschen nachvollziehen, warum das Finanzamt anfängt, da nochmal genau hinzuschauen. Wie lange ist so ein Clip?
Sprecher 1 Ja, wir empfehlen maximale Minute. Also wirklich maximale Minute. Unser Slogan ist ja auch tue Gutes und sprich darüber. Wir haben das in der App mobil. Mobil auch sehr gut erreichbar.
Sprecher 3 Also alles Responsive Design, das ist auch wieder ein Thema, womit ich mich neu beschäftigen muss. Da müssen wir auch mal drüber reden, wie hoch der Anteil eigentlich tatsächlich der mobilen Spenden ist, ob der relevant ist oder noch nicht. Ja, aber okay.
Sprecher 1 Machen wir gleich. Da haben wir die die, also das haben wir zusammengebracht, Werbepartner, jeweilige Werbepartner und Spender, um halt aus aus 100% der oder am anfänglich sogar 90 Prozent der Spende viel mehr zu machen, um dem jeweiligen Verein auf gar keinen Grund mehr zu geben. woanders Spenden einzusammeln, wenn er da tatsächlich mehr bekommt. Weil die zum Beispiel Paypal-Gebühren und so weiter, die der Verein ja jeweilig auch selbst bezahlen müsste,
Sprecher 3 Zahlt er bei Donatia nicht, das übernehmen wir vollständig. Ein großer Knackpunkt bei gemeinnützigen Organisationen in der Zusammenarbeit mit Spendenplattformen ist ja immer die Frage der Abwicklung. Das heißt, viele Organisationen wollen eben, also gerade die Die Größeren, die auch eine Fundraising-Struktur haben, die Menschen haben, die das Ganze abwickeln, wollen eben das, wie ich persönlich finde, auch zu Recht nicht aus der Hand geben. Also, wie sieht das bei euch aus? Das heißt, also, es geht eine Spende ein. Wer zieht dann das Geld ein? Wie kommt das Geld auf mein Konto und wie sieht es mit der Bedankung aus? Zuwendungsbestätigung und so weiter?
Sprecher 1 Ja, tatsächlich ist das natürlich einseitig total nachvollziehbar. Spenderseitig, die haben auch andere Intentionen zu spenden. Die wollen zum Beispiel nicht wieder kontaktiert werden und nutzen deswegen eine Plattform, wo das sichergestellt wird, dass sie nicht nochmal kontaktiert werden. Oder auch eine anonyme Spende zu tätigen. Bei uns ist es so. Genau, Entschuldigung, wo kannst du mir die nächste Frage stellen?
Sprecher 3 Es macht aber keinen Sinn, bevor die andere nicht beantwortet ist.
Sprecher 1 Bei uns ist es tatsächlich so, dass bleiben wir bei der 10-Euro-Spende, die 10 Euro abzüglich der Gebühren und Co. landen dann auf dem e. V. -Konto. und werden im Quartal dann tatsächlich an den jeweiligen Verein weitergeleitet. Der Verein wird vorher nochmal kontaktiert. Der hat in der Registratur, in dem Backend von Donatia, hat er all seine Daten hinterlegt, Kontoverbindungen und Co. Und sieht auch, wer hat wann gespendet, wer hat zum Beispiel sich ein Werbevideo angeguckt von welchem Werbepartner. Also da hat er relativ viel Relativ viele Möglichkeiten und und sieht auch ganz klar, wie viel Geld ihm dann erreichen wird. Also
Sprecher 3 Relativ einfach. Für Große ist das, glaube ich, persönlich, dann tatsächlich ein Punkt, vielleicht nicht zu machen oder aber als Mitnahmeeffekt zu nehmen. Für Kleine ist das wiederum interessant, die sagen, ich habe gar keine Fundraising-Struktur, ich habe gar keinen Menschen, sondern mir geht es tatsächlich.
Sprecher 2 Mal ganz schnürde ums Geld.
Sprecher 3 Die Frage, die ich gerade stellen wollte, wäre die Frage: Du sagst, der Spender will nicht unbedingt kontaktiert werden. Weiß der das, wenn er bei euch spendet? Argumentiert ihr damit? Also wenn ihr spendet, Lassen wir euch in Ruhe. Könnte ja auch ein Alleinstellungsmerkmal sein.
Sprecher 1 Guter Hinweis. Tatsächlich kommunizieren wir das mit dem Spender nicht.
Sprecher 3 Also wer gegen die Fundraising-Idee, aber warum aber nicht? Also, ich meine, es hätte ja sein können, dass du sagst, damit haben wir sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Also, wir haben auch mal mit Spendern gesprochen, zum Beispiel. Genau deshalb spenden die bei uns, weil sie eben wissen, dass sie nicht weiterkontaktieren.
Sprecher 1 Ja, das ist tatsächlich ein kleiner Testballon gewesen. Also wirklich um, also da haben wir schon mit Ich würde jetzt mal sagen, 150, 200 Personen mal gesprochen. Was denn überhaupt dazu führt, dass man nicht spendet? Und das ist nicht selten. Ich habe heute noch wieder zwei Vereine, also einen sehr, sehr guten Prospekt bekommen von zwei Vereinen. Die natürlich auch wahnsinnig viel Geld dafür ausgeben, ihre Spender zu kontaktieren. Und deswegen haben wir uns auch ganz klar dafür entschieden, wenigstens die Möglichkeit zu geben,
Sprecher 2 Anonym zu spenden.
Sprecher 1 Und anonym spenden ist mit dem Klick auf 10 Euro, mit dem Klick auf Paypal wird man halt tatsächlich gefragt, möchtest du dich registrieren oder möchtest du anonym weiter spenden?
Sprecher 3 Was sind denn das bislang für Vereine, die bei euch mitmachen? Also ich sag mal von der Größe her. Sind das eher die Großen, eher die Kleinen? Von Klein bis Groß.
Sprecher 1 Also groß müsste man jetzt definieren. Das ist eine Welt Hungerhilfe zum Beispiel. Nee, tatsächlich die. Also ich würde jetzt sagen, Was haben wir? Also von wirklich sehr, sehr kleinen uns zum Beispiel sind da noch sehr, sehr klein bis. Bis ob es jetzt vielleicht bekannt Kinder lachen oder die Subotisch-Stiftung, wenn man wirklich einen ganz guten Draht zu der Fußballbranche.
Sprecher 3 Also den Farben, die hier auch standen, von wegen hier Mitgliedsurkunden in den Farben, die nicht genannt werden sollen.
Sprecher 1 Ob das der Gerhard Asamor ist von den Blauen, sag ich mal, oder ob das.
Sprecher 3 Man muss dazu sagen, euer Logo ist ja blau.
Sprecher 1 und gleichzeitig zum wir haben alle drei also im nevon subutic Gerald Asamoa und Inside Fans, der alte Bochumer Torwart.
Sprecher 3 Ich bin sowas von überhaupt, also eins der wenigen Rohgebietsgene, die nicht auf mich drüber gegangen sind, ist das Fußballgehen.
Sprecher 1 Ich überhaupt nicht. Kein Problem. Auf jeden Fall, ähm Ich würde sagen, von sehr klein bis mittelgroß.
Sprecher 3 Macht ihr Ausnahmen? Wen ihr nicht nehmt? Habt ihr Regeln oder prüft ihr? Muss man bei euch einen Antrag stellen? Wie läuft das, wenn ich als Verein sagen will, ich will mitmachen?
Sprecher 1 Ja, das sind so die Sicherheitsmechanismen von Donald Cia, die wir uns natürlich auch in Verbindung mit Rechtsberatern so ein bisschen zusammengeschustert haben. Wenn sich ein Verein anmeldet dann passiert erstmal gar nichts, sondern wir kriegen eine Info, ob der Verein sich angemeldet hat. Und dann müssen wir uns mit dem Verein beschäftigen. Gucken uns tatsächlich auch einen Internetauftritt an. Gegebenenfalls, wenn da irgendwas fehlt, kontaktieren wir die auch mal persönlich. Die müssen aber auch zusätzlich, um überhaupt noch irgendwie weiterzukommen, den Freistellungsbescheid vom Finanzamt hochladen. Der wird dann mindestens mal geprüft, ob der noch aktuell ist. Das kann er via PDF oder sonst dergleichen machen. auch mal zuschicken, wenn es gibt leider Gottes auch viele Vereine und handelnde Personen, die jetzt technisch noch nicht so wahnsinnig oder nicht so wahnsinnig versiert sind. Die brauchen halt Hilfe und Unterstützung und das machen wir dann.
Sprecher 2 Dann schicken sie es uns per E-Mail oder was auch immer.
Sprecher 3 Habt ihr ethische oder inhaltliche Ausschlusskriterien? Das ist immer, wenn die Nazi-Freunde e. V. sich melden würden. Die würden wir löschen, ja. Also ihr habt keine. Politisch sowieso würde ich jetzt persönlich immer ablehnen. Aber es gibt jetzt nicht, sag mal, offen einsehbare Statuten, wo ich sagen kann, ich bin jetzt politischer Förderverein von sowas.
Sprecher 1 Brauche ich gar nicht erst versuchen. Ja, in den Bedingungen steht ganz klar, wir halten uns das Recht vor, was nicht zu unterstützen.
Sprecher 3 Das ist dann so eine Vorstandsentscheidung, dass ihr euch in die Augen schaut und sagt, das passt einfach nicht.
Sprecher 1 Pegida oder sonst dergleichen ist. Hast du das schon mal gemacht? Hast du das schon mal abgelehnt? Nee, Gott sei Dank mussten wir es noch nicht. Also, wir sind jetzt bei 110, 115 Vereinen. Also bisher sind alle total in Ordnung.
Sprecher 3 Sehr gut. Was gab es denn so bislang für Besonderheiten, wo du sagst, das ist jetzt mal ein Moment gewesen mit so einem Verein oder vielleicht auch mit einem Spender oder mit einer Spenderin, die wird mir besonders lange in Erinnerung bleiben. Gibt es da schon was in der kurzen Tradition eures Vereins?
Sprecher 1 Kriege ich persönlich totale Gänsehaut, weil für mich ist extremst besonders, wir müssen uns ja zwangsläufig mit der Geschichte des Vereins beschäftigen. Wir müssen uns, wenn er sich ein Video einstellt, müssen wir uns das Video angucken. Wenn er irgendwas ändert in seinem Projekt, wird er offline gestellt und dann müssen wir uns die Änderungen tatsächlich mal durchlesen. Und ich glaube, da kann jeder für sich selbst sprechen. Je emotionaler es wird, desto schwieriger wird es. Also jetzt auch da, auch wenn, aber es ist mir am meisten in Erinnerung geblieben. Das ist zum Beispiel so eine Nevin-Subotit-Stiftung, der baut ja nun mal Brunnen Familien und Kinder, die kein sauberes Wasser haben. Wo dann in dem Video gesagt wird, wie viele Kinder da jährlich oder fast täglich sterben. Das ist sehr, sehr schwer zu begreifen. Und das sind so Dinge, die dann natürlich Auch dazu führen, noch mehr zu machen, also noch mehr Unterstützung zu bieten. Uns jetzt als Verein tatsächlich Wir haben ja auch das eine oder andere eigene Projekt und ein Projekt, was jetzt zum Beispiel dem Jörg Arendt sehr nah ging, weil es auch in seiner Nähe ist. Ist die Stella, die du auch hier auf dem Plakat siehst. Die hat eine schwere Erkrankung und braucht mindestens mal alle zwei Jahre eine Behandlung, die 30. 000 Euro kostet. Sie singt, hat auch CDs rausgebracht, ist 17 Jahre. Das ist zum Beispiel ein Projekt, was Was war emotional, das ist halt alles echt super emotional, muss man schon sagen. Warum kenne ich euch noch nicht?
Sprecher 3 Da draußen.
Sprecher 1 Ja, das ist tatsächlich, hat das auch einen sehr, sehr stark rechtlichen Hintergrund. Wir sind jung, naiv in der Branche, also kennen uns echt auch nicht so wahnsinnig viel aus, aber häufig sehe ich das sogar eher als Vorteil, als als Nachteil. Und wir hatten, na vielleicht nicht Angst, aber wir waren halt super zurückhalten, jetzt ich sag mal mit voller Gewalt irgendwie bekannt zu werden, um halt. vorher zu gucken, dass wirklich alles stimmt. Sowohl steuerrechtlich als auch rechtlich Nutzungsbedingungen und Co. Vor allen Dingen auch in der Programmierung. Wir waren sehr, sehr lange noch offiziell in der Beta-Phase. Das habe ich jetzt vor zwei Wochen erst rausgenommen, dieses Beta-Logo. muss man sich auch trauen tatsächlich. Also es sind immer noch Fehler, die passieren und man hat immer so ein bisschen Respekt davor, dass dass jemand, der sich in der Branche halt wahnsinnig gut auskennt da eher negativ als positiv spricht. Und das fände ich persönlich schade, weil der Hintergrund ganz klar Jedem helfen sollte, auch jeder anderen Spendenplattform, weil meiner Meinung nach, also da nimmt man ja auch so ein bisschen ausländische Vorbilder wie Just Giving zum Beispiel. Also die sind ja, die reden ja von 500, 600 Millionen an Spendenvolumen oder ob das GoFundMe ist zum Beispiel, riesengroß geworden. Und deswegen kennt man uns da nicht, weil ich war fast sogar, ich würde sagen, fast auch schließlich meine Entscheidung, ein bisschen ruhiger zu starten.
Sprecher 3 Habt ihr denn einen Plan, wie ihr bekannter werden wollt? Wie würde es mit euch weitergehen? Ich meine, du sitzt jetzt hier in deinem Büro, hast ein Hemd an mit dem Logo drauf, das ist mal ein erkennbarer Verein. Wie viel Zeit beschäftigst du dich momentan damit und wie wird es weitergehen? Wie geht es nach vorne?
Sprecher 1 Du hast in jedem Fall ein Hauptjob. Und den kann ich auch nur leisten. Also vielleicht hört sie den Podcast ja, weil ich eine wahnsinnig gute Mitarbeiterin habe, die sich um die Finanzdienstleistung unheimlich gut kümmert tatsächlich. Und das ist ein Hauptjob. Also ich würde jetzt sagen, sechs Stunden am Tag sind das schon. Mal mehr, mal weniger, aber so im Durchschnitt sind das schon sechs Stunden. Das ist auch auf jeden Fall ein Job, den ich am Wochenende leiste, den ich in der Finanzdienstleistung nicht mehr, das würde ich nicht mehr machen. Das sehe ich auch nicht mehr ein, muss ich sagen. Und das Ziel tatsächlich ist Wir wollen bekannter werden und wir kümmern uns jetzt gerade auch darum, bekannter zu werden, indem wir eine Werbe- und PR-Agentur eingeschaltet haben. Das ist die Firma Framework aus Köln. Sind jetzt auf kölln. de zum Beispiel mit Werbung mit einem Projekt der Rheinflanke ist sehr, sehr stark unterstützt von der Lukas-Podolski-Stiftung. Ja, die sammeln gerade Geld über Donatia. Und ja, wir versuchen jetzt tatsächlich auch selbst mal Geld zu investieren, um bekannter zu werden, was ich tatsächlich habe. lange gegen gewährt, weil ich gedacht habe, das muss eigentlich so funktionieren.
Sprecher 3 Das habe ich ja auch schon mal gesagt an der Stelle. Ich glaube, das wirklich ein echter Vorteil wäre, wenn du als Person auch dich tatsächlich dann mehr tummelst, also wirklich auf den einschlägigen Veranstaltungen auch mal bewegst. Weil persönlich glaube ich sehr stark, dass das einfach auch Verhältnisse entstehen, gerade im Fundraising, eben über Menschen. Wenn Menschen mit Menschen reden und nicht, weil ein Angebot attraktiv ist. Eben dass du als oder dass ihr als Akteure wirklich einfach präsent seid auf unterschiedlichen auf unterschiedlichen Fundraising-Tagen und vielleicht tatsächlich auch mal mit dem Stand irgendwo seid, dass ihr angesprochen werdet, weil man auf euch zugehen kann. Ich glaube, das ist auch der Vorteil in der Fundraising-Branche, dass das alles auch noch bezahlbar ist. Aber da hatten wir auch schon im Vorgespräch mal drüber gesprochen. Ich glaube, dass das, dass wenn Menschen mit Menschen reden, einfach einfach auch zu einem Erfolg führen kann.
Sprecher 1 Ja, das müssen wir machen, auf jeden Fall. Also auch da, das hängt ja unmittelbar auch damit zusammen, haben wir auch noch einen wahnsinnigen Respekt vor gehabt, weil wir halt, also Im Endeffekt ist es auch da wieder zurück zur Versicherung. Auf einer Versicherungsmesse, wenn du jetzt Also in unserem Stand von letztem Jahr würdest du auf der Versicherungsmessen einen Stand aufbauen. Würdest du da aufstehen und sagen, ah, kenn mich nicht so richtig an.
Sprecher 3 Ja, aber auf den Veranstaltungen wie zum Beispiel jetzt die Fanversiken, da bist du der einzige, also erstmal der einzige Online-Spendenportalvertreter.
Sprecher 2 So, da ist erstmal nichts anders.
Sprecher 3 Sagt niemand es nie, weiß nicht, wie sich das weiterentwickelt, aber das ist eben. Es sind nicht alles nur Versicherungsmenschen, die dann da sind, sondern es sind wirklich völlig unterschiedliche Dienstleister an der Stelle. Und du musst ja auch gar nicht direkt am Anfang mal mit dem Stand vor Ort sein. Das reicht ja, wie gesagt, erstmal, wenn du reinschaust. Wir hatten vorhin auch im Vorgespräch, dass du gesagt hast, warst du auf einer Charity-Gala irgendwo in Berlin. Die Tage sind, diese Veranstaltungen sind ja über das ganze Bundesgebiet verteilt und auch das ganze Jahr über. Aber vielleicht gehört das jetzt nicht an dieser Stelle hier hin, sondern vielleicht auch nochmal ins Nachgespräch. Ich persönlich glaube, dass euch das weiterhelfen wird, weil ich dich ja jetzt auch erlebe und die Hörerinnen und Hörer dich jetzt hier auch erleben. Das heißt, du hast dir was zu sagen und du hast auch eine Intention. Einfach um das auch nochmal nicht nur mit schwarzen Zahlen auf Bildschirm zu verkörpern, würde das, glaube ich, Sinn machen.
Sprecher 1 Ja, glaube ich auch. Also das hat es mir sogar auch letztes Jahr schon gesagt. Da waren wir wahrscheinlich gefühlt noch nicht so weit und das sollten wir auf jeden Fall ändern. Und das sage ich auch dem Jörg Arends, den du dann auch mal kennenlernen wirst. habe ich auch gesagt, wir müssen auf diese messen und ich glaube, das macht auch Spaß.
Sprecher 2 Also wir lernen ja nur zu. Coole Leute.
Sprecher 1 Also ich habe mir ich verfolge ja Sozialmarketing und Co. und guckt mir das auch an, was da so passiert. Natürlich, da müssen wir hin und da werden wir auch hinkommen. Also man wird mich da mal sehen.
Sprecher 2 Sehr gut. Sehr, sehr gut.
Sprecher 3 Vielleicht so langsam in Richtung Endphase. Bevor ich die letzten Fragen stelle, doch nochmal das Thema Mobil, weil du das angesprochen hast, es gibt eine App und es gibt das ganze Thema responsiver Architektur. Jetzt mal Butter bei die Fische, wenn du es sagen kannst. Wie viele Spendeneingänge so prozentual kommen denn tatsächlich übers mobile Endgerät? Hand aufs Herz?
Sprecher 1 Also ich würde sagen, die, die kommen über 70 Prozent. Bitte? Ja. What? Ja, weil wir tatsächlich auch ausschließlich über Facebook und Co. aktiv sind. Also es gibt halt nicht mehr so wahnsinnig viele, die über
Sprecher 3 die ja die auf Facebook über den PC gucken. Also ich sehe jetzt hier gerade, vor mir sind zwei QR-Codes, einmal der App Store, Apple App Store und Google Play Store. packe ich in die Shownotes rein, dass sich jeder davon mal überzeugen kann. Aber das haut mich jetzt tatsächlich um, weil das Thema Mobile Payment und das ganze Thema Mobile Donations ja im Gesamtkontext Online-Fundraising eigentlich noch eine sehr, sehr nachgeordnete Rolle spielt.
Sprecher 1 Ja, also wenn man sich jetzt auf donatia. org mal den Spendenprozess sich anschaut, komplett Da sieht man sogar auch, dass in der Optik das einfach auch fast alles mobil angepasst ist. Also ein PC ist einfach zu groß für die Plattform. Also man sieht wirklich, dass das sehr, sehr stark mobil angepasst ist.
Sprecher 3 Jetzt hast du vorhin gesagt, dass du eigentlich gar nicht unbedingt so auf Wettbewerb getrimmt bist. Das ist eigentlich jede Spendenplattform, die entsteht, ist gut, weil es der Sache dient. Jetzt aber doch nochmal den Wettbewerbsgedanken hereingebracht. Was macht ihr anders? Warum sollte ich bei euch sein und nicht bei den anderen?
Sprecher 1 Ja, es gibt mehrere Gründe. Also einmal tatsächlich das Thema Video. Zweitens das Thema Reduzierung. Also wir haben es ja ganz klar auf Video und vielleicht, also auch jetzt wenn ein Verein zum Beispiel kein Video hat, kann er auch ein Bild einstellen. Oder wir unterstützen auch. Wir haben jetzt zwei Vereine unterstützt. Ich habe so ein Videoprogramm. Da schickt der Verein mir ein paar Bilder zu und dann habe ich zehn Minuten später ein Video fertig gemacht mit ein bisschen Untertitel. Auch das machen wir in dem Umfang, wie es halt auch wirklich funktioniert. Die Reduzierung finde ich ganz wichtig. Also, worum geht es und wie kann ich schnellstmöglich spenden? Für mich persönlich ist auch in Verbindung mit dem Wettbewerb ist halt nicht nur diese, ich sag mal, nicht nur die Projekte in den Vordergrund stellen, die sowieso tatsächlich Spenden einsammeln, sondern wir Jeder ist, also ob da jetzt eine Unizef mal vielleicht zukünftig drauf ist oder ein ganz kleiner Verein drauf ist Die werden gleichgestellt. Die sind genauso zu finden wie jeder andere Verein auch. Und das zum Beispiel finde ich bei anderen Plattformen echt schade. Die fallen hinten rüber. Es gibt halt Plattformen, die haben 14. 000, 15. 000 aktive Projekte, wo halt schon drei, vier Jahre nichts mehr passiert ist. So Karteileichen oder so fände ich jetzt nicht so schön. Da kann man auch mal aktiv auf den Verein zugehen. Das ist der Unterschied. Und vor allen Dingen die gesamten Zahlddienstmöglichkeiten, die man nutzen kann, ohne was zu bezahlen.
Sprecher 3 Du hast jetzt die Chance, ohne dass dich jemand bremst, Chancen, also chancenfrei. Quatsch, es liegt daran, dass ich die ganze Zeit hinter dir, ich schaue die ganze Zeit hinter dir aus dem Fenster raus und wundere mich, wo das Rauschen im Mikro herkommt. Das ist der Dauerregen, der hinter dir. Das macht mich schon ganz kirre hier. Nein. Ich würde sagen, du kannst völlig frei von der Leber weg jetzt mal Menschen, die das hören, ja nicht bitten, aber zumindest ihnen sagen, was ihr braucht. Wie kann man euch am besten jetzt zum aktuellen Zeitpunkt unterstützen? Was benötigt ihr? Wie geht’s am besten mit Hilfe?
Sprecher 1 Auch wenn das nicht dem Wunsch entspricht, würde ich ganz gerne was anderes noch ganz kurz sagen, weil wir seit. . März eine neue Funktion haben. . Also nicht nur im Spendenprozess. Wenn ich mein eigenes Geld spende, kann ich mir ein Werbevideo anschauen, sondern Wenn man sich ein Projekt auf donatia. org anschaut, gibt es den Button neben dem Euro oder den 5 Euro. Es gibt Vereine, die sagen, ich möchte keine Euro spenden. Ich beginne mit einem 10-Euro-Button, das können die sogar selbst einstellen. Gibt es den Button Video Direktspende?
Sprecher 3 Was steckt dahinter?
Sprecher 1 Klickt man auf Video Direktspende, wird man als allererstes aufgefordert, sich zu registrieren. Das ist die einzige Hürde, die da entsteht. Und wenn man sich registriert hat, kann man sich aktuell fünf Werbevideos anschauen. Und das Anschauen des Werbevideos führt dazu, dass das Projekt, was ich vorher ausgesucht habe, 20 Cent bekommt. Das ist auch maximal eine Minute, also fünf Minuten Aufwand, 1 Euro gespendet. Das ist die neue Funktion, die Videodirektspende. Damit tatsächlich machen wir Aktuell auch Werbung.
Sprecher 3 Das heißt, ich kann auch Spenden mischen. Also ich kann sagen, ich gebe jetzt 10 Euro. Das Ganze wird dann nochmal gematcht über die Videofunktion und kann mich zusätzlich mich aber auch noch ein Video anschauen. Das ist tatsächlich interessant. Also Spenden ohne eigenes Geld zu verwenden. Das ist so die Painless Giving ist ja auch tatsächlich nochmal so ein Begriff, der momentan sehr stark durch die Fundraising-Szene geistert.
Sprecher 1 Ja, und als wir begonnen haben, war tatsächlich Werbung oder Werbepartner, den wir davon erzählt haben, die hatten vor zwei Jahren noch die Intention zu sagen, na, ich möchte jemanden gar nicht zu einem Klick zwingen. Das hat sich ja so ein bisschen gedreht. Weil der erzwungene in Anführungsstrichen erzwungene Klick mittlerweile fast gewollt ist. weil derjenige, der klickt, sich auch wirklich aktiv mit der Werbung beschäftigt.
Sprecher 2 Das ist ja bei YouTube und Co.
Sprecher 1 eher gegenteilig der Fall. Und so tatsächlich, das wird allerdings komplett über die GmbH gesteuert, das ist nochmal ganz kurz zum rechtlichen Hintergrund, das ist eine Einnahme für den Verein. Klar, Freigrenzen gibt es ja noch und nöcher in dem Fall. Ja, das war auch ein Wunsch von mir. Ich wollte halt auch den Spender ansprechen, der kein Geld hat, aber trotzdem was Gutes tun will. Da habe ich mir einen neuen Slogan einfallen lassen, das Donatia, wenn Werbung Gutes tut. So die Idee dahinter. Aber zurück zu deiner Frage, was fehlt uns? Also, uns fehlt ganz klar der Bekanntheitsgrad. Also, wir haben das eine oder andere mal mit Testimonials und Co. versucht. Jetzt machen wir relativ stark auch was in Verbindung mit Kooperationen. Neue Plattform Econeo hat letztes Mal was gepostet.
Sprecher 3 Dann wundert mich es auch gar nicht, warum ich dann tatsächlich auch nochmal eine Privatnachricht bekommen habe. Ja, aber das gehört jetzt auch nicht hierhin.
Sprecher 1 Aber sehr, sehr, sehr netter Kontakt und sind da auch auf der Plattform. Also sie sind wirklich, wirklich gut aufgestellt. Und wir versuchen da Kooperationen zu schließen, um bekannter zu werden, um jetzt auch nicht wahnsinnig viel Geld dafür in die Hand zu nehmen. Also auch das ist ohne wahnsinnige Einnahmen ja natürlich auch irgendwann mal zu Ende. Also, wir müssen wirklich bekannt werden, müssen drüber reden, wir müssen aktiv Werbung machen. Wie gesagt, auf kölln. de und Ruhrguide zum Beispiel sind wir aktiv in der Werbung. Machen relativ viel halt auch über Facebook.
Sprecher 3 Ja, auch Branchenmedien machen Sinn. Also vielleicht auch nochmal zu gucken, dass ihr, dass ihr wirklich in die einschlägigen sozialwirtschaftlichen Medien reinkommt, also angefangen vom Fundraiser-Magazin über das ganze Stiftung und Sponsoring oder die Stiftung oder so. Dass ihr in die Magazine reinkommt.
Sprecher 1 Und da waren wir ja sogar auch mal mit einem ganz kleinen Artikel drin, Fundraising-Magazin.
Sprecher 3 Das war ja so ein Vierteiler, ne?
Sprecher 1 Ja, ja, richtig. Da müssen wir auf jeden Fall auch nochmal Kontakt aufbauen, dass wir da mal vernünftig haben.
Sprecher 3 Also Matthias, wenn du das hier hörst, hast du jetzt hiermit gehört.
Sprecher 1 Schöne Grüße. Er kennt mich ja. Also, das ist so das aktuell größte Problem. Also da wirklich bekannt zu werden. Und aktuell sind wir sehr, sehr stark auf Werbepartner-Aquise, um das halt auch wirklich nochmal interessanter zu machen für jeden.
Sprecher 3 Um Platz zu sagen, ihr braucht Vereine, die mitmachen. Ihr braucht Werbepartner, die bereit sind zu matchen. So, oder eben im Rahmen des Pandeless Giving was zu geben. Ihr braucht Mediale Aufmerksamkeit, also sprich Publisher, ihr braucht vielleicht auch Blogger, die ab und zu mal was über euch schreiben. Ja, im Grunde genommen sind das die vier Dinge, ne? Natürlich Spenderinnen und Spender, aber die kommen nicht direkt über euch, sondern die kommen Kommen eben über die Organisationen.
Sprecher 1 Ja, wir haben dann auch ein gutes Beispiel gerade. Also wir haben zum Beispiel einen Voltigier-Verein, die brauchen so ein Holzpferd für ihren Verein. Das muss meiner Frau sagen, die ist nämlich bei Voltigen ist die völlig heiß drauf. Das hattest du vorher selber gemacht. Ja, wir haben in der Gegend des Vereins zwei Werbepartner gefunden. Das sind einmal ein Steuerberater und einmal ein Edeka-Markt. Und die machen nichts anderes, als die Spende insgesamt mit den beiden Werbepartnern zu verdoppeln. Also aus 10 wären 20. In dem Fall, wenn man sich die beiden Werbevideos der Partner angeschaut hat. Und das hat jetzt dazu geführt, die sind online gegangen Die haben, glaube ich, in der Woche 1300 Euro eingenommen.
Sprecher 3 Man kann euch aber auch einladen als Verein, dass ein Verein sagt, ich möchte das gerne mal bei uns im Vorstand, stellt es mal vor und kommt ja auch vorbei und. Zeigt mal, wie es geht. Ah, wenn es jetzt nicht Berlin und Pol ist, machen wir auch.
Sprecher 1 Also auch einen, wo wir gerade drüber gesprochen haben, einen Verein sitzt ja in München, der öffnet uns auch sehr, sehr viele Türen. Zu anderen Vereinen und Stiftungen und Organisationen. Da fahren wir dann auch hin, wenn es Sinn macht, logischerweise. Also viele Vereine wollen uns auch persönlich kennenlernen, was auch total in Ordnung ist.
Sprecher 3 Okay. Lieber Dominik, vielen Dank. Ich weiß nicht, ob du den Podcast schon mal gehört hast. Sei ehrlich, weiß ich nicht. Den letzten der drei Tagen, da bin ich inklusive. Okay. Den habe ich mal angeschaut. Aber der klassische Interview-Podcast endet immer mit derselben Frage. Und wir haben das vorher nicht abgesprochen. Das heißt, boah, ist jetzt ein bisschen.
Sprecher 2 bisschen Spontanität.
Sprecher 3 In den Shownotes und unterhalb des Interviews kommt dann der Hinweis für den oder diejenigen, den der Podcast gefallen hat. Wo außer für den eigenen Verein darf denn jetzt mal 5 Euro über die Theke wachsen? Also welchen Online-Spenden-Button darf ich in deinem Auftrag unter diesem Podcast packen? Es darf nicht Unatia sein. Gute Frage. Jeder hat so eine Frage gestellt.
Sprecher 1 Wahnsinn. Jeder muss sich was ausdenken.
Sprecher 3 Es gibt auch zum Sprach bei Dienstleistern. Ich rede mal ein bisschen, damit dir was einfällt. Ich rede bei Dienstleistungen auch gerne, wo ich sage, du darfst ja auch keinen Kunden aussuchen. Oder viele Kollegen sagen dann auch, okay, ich nehme keinen Kunden, weil wenn ich den einen Kunden nämlich nehme. Dann ist der andere sauer, dass ich eh nicht erwähnt habe an der Stelle.
Sprecher 1 Also im Endeffekt ein Verein, ein aktuelles Projekt?
Sprecher 3 Kann es auch sein, ich nehme jetzt eine große Hilfsorganisation, die sich in Afrika gegen Hunger einsetzt. Also das, was dir jetzt persönlich als Dominik besonders wichtig ist. Nur nicht du selber.
Sprecher 1 Also ich denke da wirklich an Fein und ein Projekt, die uns ganz zu Beginn auch mit wahnsinnig viel Feedback unterstützt haben, die auch darauf hoffen, dass Donald Tier bekannter wird. die einfach da waren, wenn man sie gebraucht hat und auch tatsächlich mal Feedback gegeben haben, die jetzt tatsächlich ein bisschen inaktiver wurden, weil sie tatsächlich auch merken, dass dass wir einfach in dem Bekanntheitsgrad Prozess stecken. Und das ist der Verein Time to Help. Und Time to Help ist wirklich mit einer der ersten Vereine gewesen.
Sprecher 3 Auf Donatier? Das macht die Sache einfacher, weil dann braucht man nämlich nur den Link zu Donatier, äh, zur Spendenseite draufpacken.
Sprecher 1 Was machen die? Wo kommen die her? Esther Nestle heißt die. Nestle war das der Name, den man sich ja auch merken kann tatsächlich. Die setzen sich auch für Kinder ein. Also Kinder in Afrika, wenn ich mich nicht irre, haben mich auch lange nicht mehr mit dem Verein beschäftigt. Aber der fällt mir sofort ein. Habe ich auch sofort vor Kopf. Ich kann mich sogar an das Video erinnern. Also ein wirklich auch schönes Video. Weißt du, wo die Sinn gestellt sind? Kann ich aber mal gerne nachschauen.
Sprecher 3 Aber der Vorteil natürlich jetzt in dem Fall besonders bei anderen Interviewpartnern ist das nicht der Fall. dass man dann mit dieser Spende natürlich auch gleich mal euer System ausprobieren kann. Woanders gibt es dann, also wir hatten auch schon den Fall, dass Vereine keinen Spendenbutton hatten und da war noch nicht mal so Noch nicht mal eine Spendenkonto-Nummer angegeben, dann wurde es dann ein bisschen kompliziert, aber in dem Fall ist es ja sehr, sehr einfach. Ja, super. Wie sieht denn jetzt so dein Arbeitstag aus? Draußen schüttet es. Wir haben erstmal noch Ende, also später Vormittag, es geht in den Mittag rein. Was machst du jetzt als Vorstandsmitglied von Donatia am heutigen Tag noch? Ich lasse das erstmal sacken hier. Okay.
Sprecher 2 Du brauchst nicht duschen, also die Schweißflecken in deinem Hemd sind noch nicht so erklärt.
Sprecher 1 Da habe ich Vorteile, ja. Nee, ähm, ich frage jetzt gleich erstmal, was ich war gestern den ganzen Tag auf einem Seminar, das allerdings für die Versicherungsdienstleistung. Und hab aber dann, wir arbeiten mit Trello, weiß ich nicht, ob du das kennst.
Sprecher 3 So den digitalen Kolleginnen und Kollegen, dem wird es ein Begriff sein. Manche Kolleginnen und Kollegen, die werden es nicht kennen, packe ich nochmal die Shownotes ab.
Sprecher 1 Intranat, Intranet-Boards kann man kennen. Kanban-Basis. Genau. Und mit Trello arbeiten wir halt auch mit dem Entwickler zusammen. Ich habe gestern in meinem Seminar gesehen, dass da. . Bestimmt 100 Nachrichten geschrieben wurden. Da hat dies passiert. Genau, und die werde ich dann gleich mal aufarbeiten. Es waren in der Vergangenheit recht viele kleine Fehler, die tatsächlich der Nutzer und der Verein nicht gesehen haben, aber wir. werde ich aufarbeiten und gucken, dass wir das jetzt wieder in die geregelten Bahn kriegen. Und das wird mich mit Sicherheit den Tag beschäftigen.
Sprecher 3 Gott sagen, wenn da 100 Cards auf sind, da hast du einiges zu tun. Krass.
Sprecher 1 Ja, okay, wie ist ein Urlaub schon gewesen? Fährst du noch? Tatsächlich erwarte ich ja ein Kind. Wir hatten wirklich im September mal geplant, nochmal eine Woche weg. Aber wir bereiten zu Hause schon mal alles vor, machen ein bisschen mehr Platz.
Sprecher 3 Wir haben das damals beim ersten Kind auch gemacht. Wir sind Im Rahmen der Schwangerschaft von meiner Frau, wir sind überall noch hingefahren. Also wir waren irgendwie auch nochmal im Oktober, damals auch nochmal eine Woche in Schweden gewesen und so. Wir machen das, nehmen wir das noch alles mit, bis das Kind da ist. Nutzt die Zeit.
Sprecher 2 Ja, wobei ich sagen kann.
Sprecher 1 Als Donatier noch nicht da war, hatte ich ja die Zeit, die ich jetzt für Donatia verwende, Freizeit. Und wir haben ganz viel von der Welt gesehen, müssen das tatsächlich nicht mehr Deswegen, wir haben ein schönes Zuhause vor zwei Jahren gekauft und da ist auch noch genug zu tun, auch wenn es regnet
Sprecher 3 Dieses ganze Rauschen, ich hoffe, dass Auphonic nachher das Rauschen raushaut. Das ist echt der Regen. Es liegt nicht hier an den Verstärkern, die hier so hochgedreht sind. Das ist echt der Regen im Hintergrund. Das plästert die ganze Zeit. Aber du hast ja bald Urlaub. Genau, das habe ich. Das müssen wir von Plästern wieder die Sache positiv beenden. Ganz vielen Dank für deine Zeit und für Kaffee, Wasser und die Interviewmöglichkeit. Und weiterhin viel Erfolg für euren Verein. Und ihr da draußen euch einen schönen Sommer. Habt es gut, genießt die Sonne, so sie hoffentlich. Bei euch ist und bis zur nächsten Folge alles Gute.
Sprecher 2 Fundraising radio