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FRR34 - #DFK17 Sponsorentalk

Cover: FRR34 - #DFK17 Sponsorentalk

Folge 34 · 05.05.2017 · 0:27:41

Warum wird man Sponsor für den Deutschen Fundraising Kongress? Darüber reden Frank Meyenberg von der ANT Informatik AG und Andreas Völz von SAZ. Beide sind erfahrene Aussteller im deutschsprachigen Fundraising Bereich und Kenner der Szene.

Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Aufnahmeknopf zu drücken und einfach mal zu sagen, es ist mal wieder Zeit für das hier.

Sprecher 2 Fundraising radio. Dein Podcast aus der deutschen Fundraising and Nonprofits Zena.

Sprecher 1 Hallo zurück, Hype 11, willkommen zurück, live aus der Ausstellungsfläche des Deutschen Fundraising-Kongresses in Kassel. Auf dem Tableau steht, was erstmal total langweilig klingt. Irgendwelche Sponsoren vom Kongress dürfen jetzt ihre Produkte bewerben. So ist es nicht. Machen wir nicht. Herzlich willkommen, Frank Meinberg von Sexthand. Herzlich willkommen, Andreas Völz von SHZ. Schön, dass ihr da seid, euch die Zeit genommen habt und ich glaube, ihr seid ein bisschen genötigt worden, euch jetzt hier hinzusetzen. Den Druck will ich euch ein bisschen rausnehmen.

Sprecher 3 Erstmal guten Morgen.

Sprecher 4 Ja, herzlichen guten Morgen. Ich bedanke mich für die Einladung. Ich fühle mich nicht so dermaßen genötigt. Ich genieße es irgendwie noch. Sehr gut.

Sprecher 3 Also wir wollten alle drei und konnten uns nicht entscheiden, wer er hinwollte. Ich hab mich dann erbarmt und

Sprecher 1 Sehr schön. Gib den Hörerinnen und Hörern draußen nochmal die Möglichkeit, euch kennenzulernen. Ich fange jetzt einfach mal mit dir an, Frank. Stell dich mal kurz vor, wer bist du und was machst du?

Sprecher 4 Genau, vielen Dank. Mein Name ist, wie gesagt, wie gehört, Frank Meinberg. Ich bin von der Firma ANT Informatik, unser Produkt. ist aber viel bekannter als die Firma, das heißt Sextant. Sextant ist eine CRM- und Fundraising-Lösung aus der Schweiz, die jetzt aber Aktuell gerade richtig Fuß fasst auch in Deutschland und darum unter anderem sind wir hier. Darüber reden wir gleich noch, genau.

Sprecher 3 Vielen Dank.

Sprecher 4 Andreas Völz.

Sprecher 3 Ja, mein Name ist ja jetzt ja nochmal genannt, mehrfach, genau. Ich arbeite bei der SAZ, das ist ein Dienstleister für alle Fundraising-Produkte. SAZ gibt es schon seit 40 Jahren, 30 Jahre im Fundraising, also alteingesessen. Ich habe da mal vor 19 Jahren angefangen als Werbetexter und leite heute den Agenturbereich, also Kreation, Produktion, klassische Agenturarbeit.

Sprecher 1 Ganz kurz, damit unsere Hörerinnen und Hörer das einschätzen können, wie Groß sind eure Firmen? Wie viele Menschen arbeiten bei euch ungefähr?

Sprecher 3 Also SAZ sitzt ja hauptgemäßig in der Schweiz, in St. Gallen. Standort gab es, wo ich bin, sind wir ungefähr 100 Mitarbeiter.

Sprecher 4 Gesamt schätze ich jetzt mal 150. Da schätze ich mal, dass wir ein bisschen kleiner sind. Wir sitzen auch stammenmäßig in Zürich, in der Schweiz, kommen ursprünglich aus Basel, auch in der Schweiz, haben mittlerweile eine Niederlassung in Siegburg. Sind insgesamt 14 Leute aktuell.

Sprecher 1 Vielen Dank. Ihr seid hier weil ihr Sponsoren und oder Aussteller auf dem Deutschen Fundraising-Kongress seid. Warum tut man das? Also wir haben das ja mehrfach auch schon in der Gala gehört und auch in anderen Keynotes und Eröffnungen, dass wenn die ganzen Sponsoren nicht wären, dass ein Ticket für so einen Teilnehmer um anscheinend hunderte Euros wirklich teurer wäre. Das heißt, der Kongress ist massiv darauf angewiesen, dass es Firmen und Menschen wie euch gibt. Warum seid ihr auf dem Deutschen Fundraising-Kongress vertreten?

Sprecher 3 Ja, also wir sind ja schon seit ewigen Zeiten auf dem Fundraising Kongress, waren zwischenzeitlich auch Drei, vier Jahre nicht vertreten.

Sprecher 1 Das habe ich mir nämlich tatsächlich auch noch gemerkt. Also, das hätte ich auch nochmal gefragt. Warum war das mal nicht? Aber vielleicht erst die erste.

Sprecher 3 Naja, also Die Erwartungshaltung, was hat man? Man geht hier auf einen Stand oder man hat einen Stand und man darf dann irgendwo nicht damit rechnen, da kommen jetzt fünf Organisationen. Also für uns ist natürlich, wir sind Dienstleister. Mit unseren Kunden haben wir ja das ganze Jahrkontakt, braucht man nicht den Fernwesenkontakt, sondern man sucht ja neue Geschäftsverbindungen, sag ich mal. Und man kann jetzt nicht erwarten, man ist hier und dann kommen fünf angerannt und sagen, hier wir wollen, wir wollen, sondern das ist Also wir haben einfach mal eine Pause gemacht, weil wir meinten, es lohnt sich irgendwie nicht rein wirtschaftlich, aber es ist eigentlich kein wirtschaftliches Lohn, sondern an gesehen und gesehen werden. Ist man nicht mehr da. Wird auch sehr schnell gesprochen, ja gibt es die überhaupt noch, geht es denen schlecht oder sonst irgendwie. Also man muss Flagge zeigen, man führt ein paar interessante Gespräche, man Schaut, was auch die anderen machen, was es an Seminaren für Neuigkeiten gibt und so weiter. Das ist eigentlich der Grund, warum man da ist, um am Bald zu bleiben.

Sprecher 4 Darf ich kurz nachfragen? Das würde mich interessieren, als ihr die Pause gemacht habt, hattet ihr die Reaktion? Wo sind die denn? Gibt es sie noch und so weiter?

Sprecher 3 Ja, man hat ja tatsächlich. Also wie gesagt, ich bin seit 19 Jahren da im Geschäft, da kennt man natürlich zig Leute, auch ehemalige Mitarbeiter, sind ja ganz viele in anderen Unternehmen oder haben eigene Unternehmen gegründet. Die haben mich auch angesprochen. Warum seid ihr denn nicht mehr?

Sprecher 4 Also tatsächlich, ja. Okay. Nee, ich denke für uns, also ich kann mich nur anschließen Zum einen finden wir es eine gute Sache, entsprechend finden wir es auch lohnenswert, das zu unterstützen und eben dafür zu sorgen, dass die Tickets nicht noch exorbitanter, teurer werden für die Teilnehmer. Und zum anderen geht es klar darum, unsere Bekanntheit zu fördern, Kontakte zu knüpfen. Im Endeffekt dann irgendwann im Nachgang nach dem Kongress allenfalls dann wirklich neue Kunden zu gewinnen.

Sprecher 1 Das ist ganz klar. Wenn ich das richtig verstehe, dann habt ihr Beide völlig unterschiedliche Ausgangssituationen. Alter Hase, ne? Also wirklich, wir haben uns immer geoutet, wie der wie viel der Kongress das ist. Ich weiß nicht, kannst du es sagen? Vermutlich gar nicht mehr. Und ihr wollt erstmal auf den Markt drauf.

Sprecher 4 Genau, also wir sind uns gibt es seit 25 Jahren. Ah, doch schon, okay. Ja, ja, das schon. In der Schweiz eben ursprünglich, in Österreich schon ziemlich lange und in Deutschland eher neu. Würde man sagen, auf dem deutschen Fundraising-Kongress ist Sextant jetzt sicher zum fünften Mal, vielleicht auch schon ein paar Jahre mehr. Und da geht es eben darum, mal die Marke irgendwie bekannt zu machen, in aller Munde zu kommen. Und ich denke, das ist uns auch über die letzten paar Jahre ziemlich gut gelungen.

Sprecher 1 Wie ist das bei dir? Ich bleib noch mal ganz kurz bei dir im Strang. Ihr macht eine Fundraising Software und das Thema Fundraising Software ist auf dem deutschen Markt ja immer präsent. Also es gibt ja also keine Organisation, die nicht irgendwie damit zu tun hat. Es gibt letztendlich, ich habe selber zwei Umstellungsprozesse in meinem Fundraising-Leben durchgemacht. Ich weiß, was da so passiert. Und letztendlich landet man ja dann doch immer wieder bei den bekannteren Namen. Jetzt kommt ihr dazu und wollt da rein. Und mit einem Produkt, was in der Schweiz schon ganz lange funktioniert. Wie eregnet man vielleicht auch möglicherweise hier auf dem Kongress euch und sagt dann, ja, aber ihr kennt den Schweizer Markt, aber jetzt wollt ihr es einfach adaptieren auf Deutschland?

Sprecher 4 Oder wie argumentiert ihr da? Also die grundsätzliche Antwort ist ja. Wir adaptieren es einfach auf den deutschen Markt, ob das einfach ist oder nicht. Das sei mal dahingestellt. Nee, wir wissen, dass es nicht einfach ist. Wir haben jetzt den Vorteil, dass wir schon deutsche Kunden haben. und entsprechend diese ersten Referenzen angeben können. Das war eine große Eintrittshürde in den deutschen Markt, weil das war immer das Erste, was die deutschen potenziellen Kunden fragen, ja wer habt ihr denn schon in Deutschland? Und dann sagt man ja In Deutschland darf man ja noch niemanden, aber wir würden gerne, wir haben schon in Österreich, wir haben in der Schweiz, und dann sagen die: Ah, aber wir wollen nicht die Ersten sein. Aber es gab dann glücklicherweise jemanden, der diese Pionierrolle übernommen hat, und mittlerweile werden das immer mehr.

Sprecher 1 Und ihr habt natürlich auch mit Johannes Bausch jetzt als Geschäftsführer in Deutschland einfach auch jemanden, der die Szene kennt und der einfach auch sehr gut vernetzt ist. Ganz genau. Jetzt habt ihr bei euch am Stand, beim SAZ-Stand, Filmplakate hängen? Also ihr habt aus alten Filmen neue Claims neue Slogans entwickelt, das Schweigen der Spender anstatt das Schweigender Lämmer, sehr kreativ. Wie reagieren. die Menschen auf diese Provokation? Ist das der Eyecatcher? Kommen die Leute deshalb zu eurem Stand oder kommen zu eurem Stand Leute, die euch sowieso schon kennen, um zu reden?

Sprecher 3 Also ich wollte nochmal kurz vorab, alter Hase für den Kongress sind wir, ganz klar, aber man darf nicht so überheblich sein, dass man meint, alle kennen SAZ. Also es kommen Leute an Stand und sagen, was ist ein SAS? Klar. Ja, wo man also, und klar, alte Hasen, die hier auch immer sind, ich sehe natürlich ja für ja dieselben Gesichter, die wissen schon. Aber häufig auch mit falschen Vorstellungen. SAZ ist ein großes Unternehmen, was machen die? Die haben vielleicht auch falsche Vorstellungen oder vom Hörensagen und so weiter. Also, da ist durchaus immer Arbeit zu leisten, Aufklärungsarbeit. Also dieser Stand ist von meinem Kollegen Herrn Davitz konzipiert. Die Reaktion habe ich noch nie so gehabt wie dieses Jahr. Also wirklich, es gab einen, ich weiß gar nicht, wer das ist, der ist dreimal vorbeigelaufen, immer mit einem anderen Kollegen oder einem anderen, um zu zeigen, wie das ist. Also wir haben wirklich Lob ohne Ende für diese kreative. Es bringt uns kein Geld oder sonst irgendwas, aber es ist ein Eyecatcher, genau. Wir machen ja auch gar keine Filme, aber es ist einfach die kreative Arbeit, um zu zeigen, SAZ ist sehr, sehr kreativ. Es ist nicht nur ein datengroßes Unternehmen. Beamtenladen, sondern hier wird richtig kreative Arbeit geleistet. Und das ist der beste Stand, den ich in den ganzen Jahren kenne.

Sprecher 1 Ihr sorgt auch ja hier, gerade in dem Bereich, wir sind jetzt nicht so weit von eurem Stand entfernt. für einen eher eufaktorischen Effekt. Ihr habt Popcorn bei euch am Stand.

Sprecher 3 Nee, das ist das Konzept letztendlich. Es funktioniert dann Filme, Kino Also auch die Werbemittel sind ja darauf abgestimmt, findet Spender, findet Dori. Es gibt das Popcorn, was zum Kino gehört. Und in den Seelen sind ja auch drei, vier Kinosessel von uns. Also das ist schon ein durchgängiges Konzept. was sich überall durchzieht. Also wirklich, ich ziehe da selbst meinen Hut vor meinen Kollegen. Das ist wirklich voll gemacht.

Sprecher 1 Jetzt mal Methodik. Ihr gebt Popcorn raus, gibt ja noch einen anderen Stand, der auch Popcorn rausgeht. Wir haben hier so einen internen Popcorn-Contest, was denn hier tatsächlich leckerer ist. Man behauptet unserer, aber ich möchte Herrn Reis da nicht.

Sprecher 3 Salziges Popcorn. Bitte? Habt ihr salziges Popcorn? Nein, süßes.

Sprecher 1 Auch süß.

Sprecher 3 Schade.

Sprecher 1 Ja, also ich äußere mich jetzt nicht, was mir besser schmeckt, weil das kann man nur verlieren an der Stelle. Mit besseren Tüten. Auf jeden Fall, definitiv. Mich würde interessieren, das Popcorn geht ja nicht aktiv raus, sondern die Menschen kommen, um sich Popcorn zu nehmen. Wir haben schon so manchen vom Verhungern gerettet gestern. Sehr gut. Klappt das wirklich, über so eine Geschichte in ein inhaltliches Gespräch zu kommen oder geht es wirklich um Smalltalk und um Markenpräsenz?

Sprecher 3 Ja, also natürlich bleibt dann auch mal jemand stehen und weil er nicht einfach nur hingehen will, das ist ja auch ein Schamgefühl oder so, man geht hin, da habe ich und gleich wieder weg, sondern man bleibt dann vielleicht aus Höflichkeit. Aber wie gesagt, man darf nicht so profan denken, da kommt jemand und dann zack, wird hier ein Vertrag unterzeichnet oder irgendwas. Das ist Unsinn. Sondern das sind kleine Mosaiksteinchen, ach ja, das waren die, man erinnert sich dann Wenn es Bedarf da ist, ach ja, ja stimmt, die waren ja sehr kreativ mit dem Popcorn und dann rufe ich da mal an. Also das sind immer so kleine.

Sprecher 1 Mosaiksteinchen, die sich dann fortsetzen. Muss man auch nochmal betonen, dass also im Gegensatz zu anderen Messen, was ich wie Zebelt oder so, es gibt keine Separes. Wo man sich hinterher zu Vertragsverhandlungen zurückzieht und irgendwas direkt unterzeichnet. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Wie lockt ihr Menschen an euren Stand?

Sprecher 4 Wir locgen Menschen an unseren Stand mit unserer Aktion von der Straße ins CRM, heißt die. Ich nehme an, ihr beide habt schon teilgenommen. Ehrlich gesagt noch. iPad, ne? Genau. Wir haben diese Aktion ins Leben gerufen am letzten österreichischen Fundraising-Kongress in Wien und Es geht eigentlich darum zu zeigen, dass wir über eine Tablet-Fundraising Software, Face-to-Face-Fundraising Software die Daten erfassen. Wir haben eine Dialogerin, die unterwegs ist und die Leute anspricht und animiert da an dieser fiktiven Spende, natürlich fiktiv, teilzunehmen und dann den Datenfluss zu zeigen, direkt von der Straße in unser CRM. Dann wird man mit Mails natürlich überhäuft, die einen dann bitten, zu uns zum Stand zu kommen und sich das anzusehen, wie die Daten dann ausschauen in unserem Tool. Dann kriegt man einen zweiten Haken, der ihn dann berechtigt zur Teilnahme an der Verlosung eines iPads, die dann heute um 13. 30 Uhr stattfindet. Und das animiert die Leute tatsächlich da mitzumachen. Es gibt auch noch eine Süße, natürlich Schweizer Überraschung für alle, die teilgenommen haben und sich da bereit erklärt haben, fiktiv zu spenden und ihre Angaben zu machen und sich das anzuschauen, dann in Sextant. Und ich denke Für uns, wir haben lange überlegt, was können wir tun, um an unserem Stand mehr Traffic zu generieren in den Jahren davor. Und haben nun zusammengesetzt mit Partnern Das ist zum einen eben sind das die Formanouts, die diese Face to Face Fundraising App geschrieben haben und zum anderen RaiseNow, die die ganze Sache verbinden und mit dem CRM Connector dafür sorgen, dass die Daten eben von der App Direkt in unser CRM-System kommt.

Sprecher 1 Raise Now auch ein Schweizer Partner und vor Monaten, glaube ich, Österreicher.

Sprecher 4 Österreicher, genau. Und eigentlich mit denen zusammen diese Aktion ins Leben gerufen und das funktioniert richtig gut. Und hat dann auch einen inhaltlichen Bezug, einen technischen Halt.

Sprecher 1 Ihr seid ganz klar im Schweizer, österreichischen und deutschen Bereich tätig.

Sprecher 3 Genau. Wir sind ein bisschen zurück zu den Wurzeln gegangen. SAZ war durchaus auch nochmal größer. Also wir waren ja Schweiz, Österreich, Niederlande. Spanien, wir waren in den USA, inzwischen sind wir auch nur noch auf dem deutschen Markt. Das ist eine strategische Entwicklung, die SAZ gemacht hat, auch durch Abgänge und so weiter und so fort. Aber das ist Konzentration auf dem deutschen Markt.

Sprecher 1 Was noch nicht ganz klar gesagt worden ist, SAZ ist ja ein sogenannter Full-Service-Dienstleister. Ich hätte dich jetzt gerade gefragt, wie erklärst du deiner Mutter, was du beobachst? Oh, das ist schwierig.

Sprecher 3 Weil du bist auf dem richtigen Weg gehst, glaube ich. Das ist ja schwierig. Entstand ja aus den Anfängen des Fundraisings. Damals, als Herr Rolle das gegründet hat, Gab es keinen Fundraising-Manager, also da gab es sowas nicht. Da war man halt darauf angewiesen, dass man Leute hat, die das alles machten. Und da hat man halt von der Datenbank, die wir ja selbst auch entwickelt haben, also ein ähnliches Produkt wie bei Sextand. Wir bieten die Kreation, die ganze Agenturleistungen an Marketingdatenbank. Dazugekommen ist vor 20 Jahren das Call Center, die Telefonie, die heute einer der Schwerpunkte ist. neben der Kreation, neben dem Mailinggeschäft. Ja, ich mache Werbung um wir machen Werbung für Spenden. Das wäre, was ich meiner Mutter erklären würde. Alles andere wäre jetzt zu hochgetrieben. Also inzwischen machen wir natürlich auch Einzelleistungen. Die Telefonie ist ein Schwerpunkt geworden in den letzten zehn Jahren. Calls Center gibt es seit 20 Jahren. wo wir gesagt haben, eigentlich ist es unsinnig, also machen wir nach wie vor, jeden Monat Mailings rausschicken, kosten viel Geld. Ein Lastrichtspender, den ich einmal gewinne, der ist sechs, sieben, acht Jahre dabei. Das ist so. Wir haben die Daten ja alle da. Und unser Ziel war es, dass unsere Kunden, die jetzt also ständig bei uns sind, 50, 60 Prozent ihrer Spendennahmen über Lastschrift bekommen. Das ist uns eigentlich gelungen bei den Kunden, die auch mit uns gegangen sind. Und die sind heute alle dankbar darüber, weil ein Einzug kostet nicht viel Geld, ein bisschen Datenbankhaltung und ich muss kein Porto, nichts bezahlen und das Geld kommt.

Sprecher 1 Ich bin froh, dass wir diesen Schritt gegangen sind. Frank, du hast gerade gesagt, das haben wir auf dem österreichischen Fundraising-Kongress gemacht. Durfte da selber schon mal sein. Ich mag den sehr. War auch zwar nur einmal da, aber ich mag den sehr, weil er noch einen Takten familiärer ist. Wie würdest du den Unterschied beschreiben zwischen den österreichischen Fahrtwesen-Kongress und dem deutschen? Gibt es da

Sprecher 4 Also, ich würde mal sagen, der wesentlichste Unterschied, den hast du schon angesprochen, ist die Größe. Und die Anzahl Teilnehmer und die Größe der Location und so weiter. Ansonsten ist das eine sehr, sehr, sehr ähnliche Veranstaltung. Wo es aus unserer Sicht jetzt auch als Sponsor natürlich vertreten dort geht es genau ums Gleiche. Und die gleichen Ziele. Es ist, wie du sagst, noch ein Tick familiärer, ist ein Zweitägige Veranstaltung und noch kleiner ist dann unsere Version in der Schweiz.

Sprecher 3 Das ist ein Fundraising. Ein Tag.

Sprecher 4 Seid ihr noch woanders mit SAZ?

Sprecher 3 Nein. Also wie gesagt, das waren frühe Zeiten, da hatten wir SAZ Österreich, Schweiz, die gibt es ja heute alle noch, die haben sich alle selbstständig gemacht in Niederlande, die werden ja sicherlich vertreten sein, aber da gibt es keine Verbindung eigentlich mehr. Die haben sich alle. Selbstständig, nein, wir sind nur in Deutschland.

Sprecher 1 Mich würde interessieren, wie plant ihr so einen Auftritt? Also ist es eigentlich schon klar, nächstes Jahr ist Fundraising-Kongress, irgendjemand muss kreativ sein, macht mal irgendwas? Oder ist das wirklich ein Schwerpunkt eurer Eure Tätigkeit euch da wirklich was zu.

Sprecher 3 Das ist so wie Weihnachten. Weihnachten kommt so unerwartet und plötzlich. Und so kommt auch der Fundraising-Kongress ganz plötzlich. Man fängt dann, also ich glaube nicht, ich habe nicht mitgekriegt, dass wir ein Jahr vorher, jetzt wenn wir nach Hause fahren, was machen wir nächstes Jahr

Sprecher 1 Ja, die Kongressorganisation hat hier gesagt, nächste Woche gehen die Planungen für 2018 los. Kann ich aus der Sicht auch nachvollziehen.

Sprecher 3 Von der Organisation, ja. Wir werden eine Manöverkritik machen und so weiter, aber was uns gefällt, Standort des Platzes und so weiter und so fort. Das haben wir auch schon und so weiter, aber dass sich dann einer hinsetzt und sagt, jetzt machen wir schon die Planung. Das Tagesgeschäft überrollt einer Montag wieder, beziehungsweise ist man heute ja per E-Mail immer übers Handy dabei. Da hat man keine Zeit dazu.

Sprecher 4 Ich kann mich denen, muss mich dem leider anschließen. Ich habe ja unsere Nebensgröße umschrieben vorhin. Darum ist das Überrollen des Tagesgeschäftes umso heftiger. Halt eben die Zeit dafür knapp, aber wir haben uns fest vorgenommen zusammen mit Raze Now das wirklich früh anzugehen und uns zu überlegen, was machen wir. In Österreich dieses Jahr, beziehungsweise dann in Deutschland nächstes Jahr und das ein bisschen früher zu machen, weil bis jetzt stimmt das, ist es eher so, ach, steht vor der Tür müssen Und dann los.

Sprecher 1 Ihr könntet ja eigentlich ein Konzept haben, ein Grundkonzept, was ja für die unterschiedlichen Präsentationen anpasst.

Sprecher 4 Ja, im Prinzip schon. Nur irgendwie eben diese Aktion, die wir jetzt haben, die haben wir jetzt Dann zweimal gemacht, die kennt man und dann muss irgendwie was Neues hier, denke ich.

Sprecher 1 Ich erlebe in meinem Alltag, das von so einem Erstkontakt Bis tatsächlich irgendwann mal was passiert, wie schon besprochen, nicht hier auf solchen Veranstaltungen. Gerne mal, also mindestens ein Ja, das wäre schon gut. Aber auch mal zwei oder auch mal zweieinhalb Jahre rumgehen, bis irgendwas passiert. Ist das bei euch ähnlich? Wie versucht ihr solche Kontakte zu halten, die ihr hier auf diesen Veranstaltungen macht?

Sprecher 4 Also ich stelle fest, dass vom Erstkontakt bis dann mal was Intensiveres entsteht, braucht es sehr viel von unserer Seite. Immer wieder dranbleiben, sich immer wieder mal melden. Und was ich auch feststelle, ist, dass wenn sich Organisationen entscheiden, da einen Wechsel zu machen, so eine Umstellung, die du auch schon miterlebt hast, dann dauern die. . Effektiven Evaluationsverfahren immer länger. Also selbst dann, wenn man mal zur Ausschreibung eingeladen worden ist, dauert es immer noch ein Jahr bis zum Entscheid der Organisation, wirklich dann in die Umgesetzung zu gehen.

Sprecher 3 Wie ist bei euch? Also ich denke auch von, ob es nun hier ein Kontakt ist oder ein Kontakt, der sonst bei Akquise Gesprächen entsteht, die man sonst hat. Also das zieht sich über Jahre hin. Man darf ja auch nicht, also habe ich einen gewissen Kunden, der eine gewisse Größe hat, der ist ja nicht alleine. Also der hat ja Dienstleister, der macht schon Mailings, der macht Telefon, der hat ja alles Und der wird ja nicht sofort, weil er sagt, ah ja, ist ja nicht schlecht, was er macht oder so, sofort wechseln, sondern der ist irgendwann unzufrieden oder er sagt sich, ich muss mal was Neues testen. Datenbankgeschichten sind noch viel, viel schlimmer, also bevor die Datenbank gewechselt wird. Der Leidensdruck muss nicht so. Das ist eine ganz große Geschichte, das alles zu bewältigen, das ist einfach das Mediengeschäft zu wechseln oder andere Sachen. gestern auch Gespräche geführt, die Telefonmarketing machen. Ich sage, wir testen sie doch einfach mal ein paar Adressen und dann sieht man weiter. Aber das geht über Jahre teilweise. Mitarbeiter bei den Organisationen wechseln ja ganz gerne mal. Kommen wir auf einmal auf die Agenturseite. Auf die Agenturseite oder sind irgendwo woanders, dann fängt man eventuell wieder bei der Stunde Null an. Also ich erinnere mich an einen Tierpark im Süden Deutschlands, wo wir vor vielen, vielen Jahren also wirklich schon fast dabei waren, so komplett. Der ganze Vorstand, alles weg. So, alles vergebens, aber das ist das Geschäft. Dann fängt man wieder von vorne an. Also es geht schon über Jahre. Genau.

Sprecher 1 Apropos weg, der Kongress ist weg aus Berlin. Ihr kennt beide den alten Standort noch, Berlin-Kassel. Ihr habt jetzt Kassel erlebt, ihr kennt Berlin. Vergleicht mal, also was ist euch lieber, wo würdet ihr den Kongress lieber sehen? Was gefällt euch wo wie besser?

Sprecher 4 Also ich letztes Jahr gehört habe nach Berlin, dass der Kongress dieses Jahr in Kassel stattfindet. War ich ein bisschen schockiert. Also, das hat vielleicht ein bisschen mit dem Schweizer zu tun, der keine Ahnung hatte, wo Kassel liegt. Ich habe mittlerweile festgestellt, dass die Erreichbarkeit eigentlich gar nicht so schlecht ist, auch aus der Schweiz. Und habe es heute Morgen gerade mit jemandem besprochen. Ich finde Kassel wirklich auch gut. Ich sehe eigentlich nichts, in dem Kassel Berlin hinten anstehen würde. Überhaupt nicht.

Sprecher 3 Also mit dir? Ich kenne Fulda, Berlin und Kassel. Fulda ja viele Jahre. Berlin waren wir jetzt, glaube ich, zwei, dreimal, da hatten wir gerade ein bisschen ausgesetzt. Ein persönlich jetzt erstmal von meinem Wohnout. Ich wohne ja am Harz, ist Kassel hier fast um die Ecke. Also letztes Jahr Berlin. Freitagnach hier zusammenpacken habe ich eine Stunde gebraucht mit dem Auto, um überhaupt aus Berlin rauszukommen. Also das ist heute bestimmt wesentlich entspannter, wie ich da nach Hause komme. Ob Berlin oder Kassel oder Fulda, ich komme hier nicht in die Stadt. Also, ich gehe höchstens mal vor der Tür, um zu gucken, haben wir ein Wetter oder nicht? Ich war gestern zwei Minuten draußen. Also die Örtlichkeit außenrum ist fast schon egal, sage ich jetzt mal. Hier die Räumlichkeiten finde ich angenehmer, besser. Es ist sehr weitläufig. Das gefällt mir nicht so ganz. Unten. Also die Leute, die Besucher verstreuen sich ja. Es ist ja angenehm. Also auch die Atmosphäre, die Seele, alles schön besser als in Berlin, finde ich. Persönlich, aber es ist sehr weitläufig. Dadurch ja zerläuft sich das sehr.

Sprecher 1 Wie häufig habt ihr euch verlaufen auf dem Wichsen Klo?

Sprecher 4 Ich sag mal so, ich glaube nicht verlaufen, aber vielleicht einen bisschen zu langen Weg genommen.

Sprecher 3 Einige Male. Also für Besucher ist Kassel natürlich besser als Berlin. Jemand aus Stuttgart, der ist schon nach Berlin eine richtige Reise?

Sprecher 4 Ich denke, die Erreichbarkeit ist ein Punkt, was auch wirklich stimmt und schade ist, ist, dass man in nie rauskommt. So gesehen bezieht sich die Beurteilung eigentlich auf die Räume innen drin. Und die finde ich auch charmanter hier, ein bisschen verwinkelter. Ich denke, ich habe mir auch schon überlegt, wo ich gerne den Stand nächstes Jahr hätte. Das ist ein bisschen schwierig zu beurteilen. Wo sind denn die Ströme? Die sind nicht so kanalisiert wie in Berlin.

Sprecher 1 Aber dann jetzt wirklich tatsächlich mal Butter bei den Fischen. Butter bei den Fische. Sagt man bei uns so. Nächstes Jahr dabei. Klar. Definitiv positiv. Ich denke schon, ja. Also ist noch nicht entschieden, aber ich denke schon. Ja, zum Schluss, was steht für euch heute noch an? Irgendwas Inhaltliches? Habt ihr noch Termine? Müsst ihr noch mit Menschen reden?

Sprecher 4 Ja, wie wir wollen noch mit Menschen reden, nehme ich euch?

Sprecher 1 Er habt ihr vielleicht irgendwas in eurem Kalender stehen, dass ihr auf jeden Fall noch ein gemeinsames Mittagessen mit jemand habt oder so?

Sprecher 4 Nee, so nicht. Was mein großer Termin ist, ist zurück an den Stand. All die Leute empfangen, die noch nicht am Stand waren, um sich definitiv zur Teilnahme am Gewinnspiel zu registrieren. Bei unserer Aktion und dann das Gewinnspiel, also die Ziehung, die notariell beglaubigte um 13. 30 Uhr und die Verleihung oder die Übergabe des iPads. Das sind so meine großen Punkte. Sehr gut.

Sprecher 3 Also nein, bei mir ist es wesentlich entspannter, sage ich mal. Also freitags, wer es Donnerstag nicht geschafft hat, entstand, da sind nicht mehr so viele, die freitags, oh, da muss ich ja unbedingt nochmal vorbei oder so, dass vielleicht nochmal einer. .

Sprecher 1 Hast du dieser Beutelrattentag eigentlich freitagst und irgendwann nochmal die Beutel voll machen, um alles mitzunehmen?

Sprecher 3 Ich habe auch schon ausgeschickt, so ist es nicht. Also ähm Nein, aber man hält hier noch durch bis zum Schluss natürlich und dann geht’s nach Hause.

Sprecher 1 Also der Freitag ist ein etwas ruhiger Tag, meine ich. Standesgemäß und eigentlich schon immer. Man hält noch durch, ist ja quasi schon der eigentliche Schwerpunkt. Ihr habt Vorhin so ein bisschen skeptisch, dass man eine halbe Stunde vollkriegt. Es ist tatsächlich so geworden, dass wir eine halbe Stunde überhaupt nicht langweiligen Talk hatten über das Thema Sponsoren und warum man es macht. Ich Ich bedanke mich sehr herzlich, dass ihr hier wart und dass ihr die Möglichkeit hattet. Nein, nein, nicht bedankt mich sehr, dass ihr die Möglichkeit hattet. Das ist ein völlig falscher Satz. Ich würde sagen, ich bedanke mich sehr, dass die Hörerinnen und Hörer die Möglichkeit hatten, mehr zu erfahren über Über euch, über eure Produkte und auch warum ihr tatsächlich als Sponsorin hier mit am Start seid. Ja, vielen Dank für die Gelegenheit. Sehr gerne.

Sprecher 3 Und ich danke auch. Und das hängt ja auch immer von den Gesprächspartnern ab. Und es war ein sehr angenehm. Da war die Zeit noch gegen Ruckzuck.

Sprecher 1 Frank, du darfst jetzt rüber gehen und darfst jetzt tatsächlich noch etwas Popcorn essen, am Stand von SAC.

Sprecher 2 Fundraising radio

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media