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FRR33 - Duschradio reshowered

Cover: FRR33 - Duschradio reshowered

Folge 33 · 05.05.2017 · 0:28:12

Frisch in den Tag mit Lucas Scheel und Maik Meid. Rückblick auf den Galaabend. Rückblick auf die Party, mit müden Augen und jeder Menge Kaffee.

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Guten Morgen, Lukas. Morgen, Maik.

Sprecher 2 Guten Morgen, Tobi.

Sprecher 1 Guten Morgen, Jona, falls du zuhörst. Jetzt kannst du noch ein bisschen weiter schlafen.

Sprecher 2 Julia darf auch wach werden.

Sprecher 1 Ja, ich glaube, die wird das nicht. Du könntest aber versuchen.

Sprecher 2 Du kannst da anrufen. Ja genau, wir rufen natürlich mal an. So direkt reinschleifen und tun. Hallo, Kongress. Das habe ich mal ernsthaft. Wir sind die beiden einzigen Bekloppen, die hier gerade im Ausstellungsbereich stehen. Es ist noch niemals Personal da.

Sprecher 1 Wir könnten uns auch, also man sieht das ja nicht, aber wir könnten uns so mitten in Gang stellen. Ja, die einzige Herausforderung ist das Kabel.

Sprecher 2 Und sonst könnten wir auch rumlaufen. Und warum hast du alles in der Welt gesagt, wir müssen um 8. 30 Uhr anfangen, Radio zu machen?

Sprecher 1 Weil, also ich wäre auch früher angefangen. So. Für die frühen. Es gibt ja auch Leute, die noch früher aufstehen als wir.

Sprecher 2 Ja, ich sage gerade, Sebastian Metzel zum Beispiel, der saß schon, hatte schon seinen ersten Cappuccino auf, als ich zum Frühstück gekommen bin. Früh was? Frühstück.

Sprecher 1 Also das habe ich übersprungen. Also da bin ich noch zurückgestellt.

Sprecher 2 Was wir auf keinen Fall überspringen dürfen, ist das hier.

Sprecher 1 Fifth centre habe ich gelernt.

Sprecher 3 Fundraising radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising und Nonprofits Zena.

Sprecher 2 Jetzt sind wir unter uns, Jona. Hab ich jetzt auch schon wieder Jona gesagt.

Sprecher 1 Wir denken ja an Jona.

Sprecher 2 Wir denken die ganze Zeit und ausschließlich und nur an Jona.

Sprecher 1 Es geht mir auch nicht mehr aus dem Kopf, seit der gestern so riesig auf dieser Leinwand war.

Sprecher 2 Ernsthaft, ne? Ich habe mich gefragt, warum ich da fünfmal hintereinander zu sehen war.

Sprecher 1 Es waren ungefähr 25 Bilder von der Sozialmarketing-Session.

Sprecher 2 Also ganz ehrlich, immer großen Respekt. Ähm, von der Kollegin. Tolle Bilder. Super Sache. Die Kollegin macht das ja seit Jahren. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie sie heißt. Wir haben schon geschnackt auch. Sie ist total nett und richtig gut. Und ähm Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig das sein kann, so Kongresse zu fotografieren. Menschen vor Beamern, auch immer gerne beliebt und geht gar nicht. Und auch das Nachbereiten, dass die wirklich abends stehen. Respekt Richtig gut, auf jeden Fall. Jetzt wissen die Menschen aber draußen eigentlich gar nicht, worüber wir reden. Lass uns doch mal gucken. Wissen wir das? Im Programm steht Duschradio Reshower. Dass du geduscht hast, sehe ich. Das ist gut. Das war das Ziel. Definitiv. Hat es denn auch dafür gesorgt, dass du frisch bist?

Sprecher 1 Äh, zumindest ein bisschen. Nee, also ich bin vielleicht ein bisschen müde und ein bisschen groggy, aber wenn ich geduscht habe, dann ist alles. Alles gut.

Sprecher 2 Und du hast auch einen Kaffee vor dir. Genau. Du musst auch gleich nochmal ein Foto von dir machen. Ich habe echt nochmal die andere Kamera mit. Ich hab doch gerade schon mal. Ja, nee, hab das aber mit so einmal jetzt. Nee, ohne Kaffee weg. Genau, mitnehmen ohne Kaffee. So, genau, Cheerio. Sehr gut. Dieses Foto werdet ihr auch.

Sprecher 1 Oder ist die Augen zu machen, müssen wir nochmal machen. Sehr gut. Dann werden wir es nicht hinter diesen Mikrofonständer, Kopfhörerständer verstecken.

Sprecher 2 Ach, apropos Kopfhörerständer, die Räusperttasten funktionieren. Ich habe gerade vergessen, das Räusperttastenprogramm hochzufahren. Okay. Also wenn du Räussmann musste jetzt gerade nicht so. Also, warum wir hier so komische Stimmen haben und warum jetzt vielleicht ist auch So leer ist, liegt daran, dass heute der letzte Tag vom Deutschen Fernwesing-Kongress ist. Und der letzte Tag des Fernwesing-Kongresses. Ist in der Regel der Tag nach der Gala-Veranstaltung und nach der Disco. Und bislang in Berlin war die Disco immer Halb zwei ungefähr zu Ende. Okay. Und danach verlagerte sich das alles in die Bar. Und gestern war irgendwie alles anders, weil wir nicht mehr in Berlin sind und hier die Möglichkeit besteht, eben länger Party zu machen. Wie lange war es bei dir?

Sprecher 1 Ich bin kurz vor vier ins Bett gegangen. Also, der Elmar hat ja die Disco gemacht. Das war nicht wissen. Also ziemlich laut in dem Raum, es war aber okay. Also, da ist schon fast Tinnitus-Panik. Aber es hat sich auch ein bisschen dann noch in die nebenanliegende Bar verlagert und im Saal war noch was los. Und draußen und überall irgendwie. Das fand ich auch ganz spannend.

Sprecher 2 Jetzt retten wir zunächst mal oder fangen wir damit an, retten wir zunächst mal Elmas Ehre. Die Vorahnungen waren ja sehr gespalten. Das wenige, was ich mitgekriegt habe, ist ungefähr Viertel nach eins. Der hat die Leute echt richtig gut unterhalten, oder? Wenn morgens um halb vier noch Leute tanzen, dann kann er keinen schlechten Job machen. Auf Instagram laufen bei Elmar irgendwelche Polonesen-Videos. Das hat mich wiederum dann echt nachhaltig beeindruckt.

Sprecher 1 Ja, zu komischer Musik, aber trotzdem, das ist ja das, was die Leute dann wollen.

Sprecher 2 Konnte ich heute Morgen nicht anmachen, weil ich, wie gesagt, ne, aus Gründen der Pietät gegenüber meinen Zimmermitbewohnerinnen. Der Zimmermitbewohnerin konnte ich die Musik nicht anmachen, deswegen weiß ich nicht, welche Musik das war.

Sprecher 1 Bleibt bei den Bildern, das ist schon okay.

Sprecher 2 Wir holen es dann gleich mal nach.

Sprecher 1 Oh Mann, Mann, Mann, Mann, Mann. Also von daher hat er, finde ich, das alles geschafft. Man kann ja über Musik und so kann man ja immer streiten, wenn man das möchte, aber.

Sprecher 2 Was hörst du sonst? Eigentlich so privat, so für Musik? Alles.

Sprecher 1 Okay. Spotify.

Sprecher 2 Ich mag am liebsten Spotify. Genau. Spotify empfiehlt dann immer gute Sachen. Ja, finde ich auch. Der Wochenzusammenschnitt, finde ich, ist immer ganz gut. Okay, also er hat’s gerockt, Elmar. Herzlichen Glückwunsch. Sehr gut. Ja. Definitiv. An einem Moment habe ich so ein bisschen gezuckt. Da war ich noch drin, muss kurz vor zwölf gewesen sein. Da machte er auf einmal die Musik aus und sang für ein anwesendes Geburtstagskind für eine Kollegin noch drei Minuten vor Mitternacht noch ein Geburtstagslied. Und da kam er so ein bisschen aus meiner Sicht so in diesen in diesen Wiesenzelt, Zeltwiesen-Duktus rein. Es war okay, es dauerte auch irgendwie nur 30 Sekunden und dann war auch gut. Aber ja. Hat er gut gemacht. Definitiv. Warst du die ganze Zeit im Disco-Raum oder warst du auch woanders?

Sprecher 1 Ich war zwischendurch mal da, weil das hatten wir ja gestern schon, wer ist eigentlich Disco-Typ und wer nicht. Ich nicht so. Ich war mal in der Disco, mal draußen in den Vorräumen. Bei diesem super Selfie-Automat. Ähm Und dann noch relativ lange in einer Bar im Hotel und habe da interessante Persönlichkeiten kennengelernt.

Sprecher 2 Okay. Magst du einen Namen nennen oder sagst du gehört nicht hierhin?

Sprecher 1 Ich kann einfach seinen Namen sagen. Das war Achim Wiesel, kennen vielleicht einige vom Radio früher. Mit Radio und Tanne, glaube ich. Was aber eigentlich wirklich spannend war, dass wir über verbandliche Arbeit gesprochen haben und also ziemlich lange auch hat eine Vergangenheit in einer DLAG-Jugend. Und für alle, die es noch nicht wissen, ich habe ja auch eine Jugendvergangenheit.

Sprecher 2 Und Verband ist verband.

Sprecher 1 Verband ist verbannt. Und dann haben wir über Engagement, also verbandliches Engagement und sowas geredet. Das war sehr interessant.

Sprecher 2 Lass uns mal über den Abend sonst reden. Du stehst ja hier, weil du. Ich hab dich und Julia sehr konsterniert hintergehen sehen. Nein, lass uns anders anfangen. Lass uns überlegen, lass uns mal drüber reden, was heißt denn Galeabend auf dem Deutschen Fernseher-Kongress? Der Ablauf ist in der Regel relativ gleich. Viele Menschen in einem großen Raum, vorher gibt es einen kleinen Sekt oder einen O-Saft, und man versucht Gala zu machen, zu zelebrieren. Genau, okay. Und in den letzten Jahren war das halt. wie schon auch von Arne mehrfach betont hier auf dem Kongress im Andels im Keller und ich habe gelernt, dass der Keller im Andels wirklich mal ein eine Bustiefgarage hätte werden sollen. Das erklärt einiges. Also das war halt immer sehr kühl von der Atmosphäre her. Das war nicht so toll. Also da konnte man wirklich nicht Atmosphäre schaffen. Dieses Mal waren wir wirklich in einem Ballsaal, kann man so sagen. Hohe Decken, viel Luft dazwischen, viel bunt. Und im Gegensatz zum Andels, die Tische eben nicht im Kreis, keine großen Inseln, keine Tischinseln, sondern eher. Bierzelt passt auch nicht ganz, aber eher schon von der Bestuhlung her schon so Bierzelt, ne? So ein bisschen, ja. Lange Tafel. Lange Tafel, ein Bankett. Jo, und dann geht das los und dann. Beginnt das Ganze mit natürlich so kurzen Begrüßungsreden und dann gab es sofort die Verleihung des Deutschen Fundraising-Preises 2017. Jetzt du.

Sprecher 1 Die gab es sofort, ist aber vielleicht auch fast ein bisschen untergegangen. Ich finde es immer ein bisschen schwierig, wenn auf der Bühne jemand steht und. Redet, moderiert oder wie auch immer. Und der ganze Saal trotzdem weiterredet und da gar nicht zuhört. Das hat mich irgendwie sehr irritiert.

Sprecher 2 Das hat nie geklappt, Lukas. Das war in allen Jahren immer so. Und also mich irritiert viel mehr. gar nicht mal unbedingt, dass das geredet wird, das ist auch schon nicht so toll. Ich nehme mich da aber auch nicht aus, also ich habe das auch getan. Ich finde Eher schwierig, aber das kann man aus meiner Sicht auch nicht logistisch anders lösen, wenn man den abendlichen künstlich in die Länge ziehen will, dass während so einer Preisverleihung auch gleich schon das Essen serviert wird. Genau. Und die einen essen und die anderen essen noch nicht.

Sprecher 1 Es ist aber eine Frage der Gestaltung und Strukturierung eines solchen Abends. Wenn klar ist, dass der Abend ein bisschen länger geht, dann kann man das meiner Meinung nach durchaus schon tun.

Sprecher 2 Ja, es hing aber auch allen der Magen sonst wo unten und hatten alle sehr, sehr viel Hunger. Ich bin schlecht vorbereitet. Lass uns mal gucken, wer gewonnen hat. Es gab drei Preise, so: dritten, zweiten und ersten. Wobei wir, glaube ich, am ehesten reden müssen über Platz 1 und über Platz 2.

Sprecher 1 Also Platz 3 waren, ich weiß nicht, welche Organisation war das, ging auf jeden Fall um irgendwas mit Wahlen und Plastik. Genau, und Delfine waren auch noch dabei.

Sprecher 2 Es geht darum, eine Organisation, die sich einsetzt dafür, dass eben das Plastik aus den Meeren verschwindet. Genau. Wir haben eine entsprechende Kampagne gemacht. Das hat ganz gut funktioniert und dafür den dritten Platz bekommen. Den zweiten Platz, du hast glaube ich getwittert, Sieger der Herzen, ja, hat eine Gruppe von Abiturientinnen aus Osterode im Harz bekommen. Kriegst du es hin noch, was die gemacht haben?

Sprecher 1 Ich kann dir das gar nicht so ganz genau sagen. Sie haben für welche Organisation denn nochmal? Ähm, German Doctors. Sie haben den. Also Sie haben letztlich die Aktion gemacht, sich German Doctors angeschlossen, Geld für die gesammelt. Und dafür von jedem Osteroda einen Europäischen, damit der Bürgermeister baden geht.

Sprecher 2 Ja, aber damit der Bürgermeister im Winter irgendwie in so einen Eisseebaden geht.

Sprecher 1 So ein bisschen der Klassiker.

Sprecher 2 Ja, also im Grunde genommen nichts Besonderes, aber was eben besonders war. Das Ganze war wirklich, wie sagt man so schön im Fachkreisen, intrinsisch motiviert. Das heißt, die Abiturientinnen, die auch gestern alle da waren, Haben das wirklich zu ihrer Sache gemacht, haben mehr oder weniger den ganzen Ort aktiviert gekriegt. Und der Bürgermeister ist auch hinterher reingesprungen.

Sprecher 1 Genau, da könnte man sagen, das ist jetzt irgendwie nicht so ein Riesending, weil das machen viele Menschen auf dieser Welt, solche Aktionen. Ich finde aber, dass sie dann an dieser Stelle einen Preis bekommen, das finde ich erstmal super, dass sie dann alle da waren sowieso. Die haben Standing Ovations gekriegt. Das habe ich selten erlebt. Weil sie auch einfach, also das sind so natürliche Menschen, die kommen dann daher und die machen dann so eine Aktion aus dem Herzen heraus und Ich vermute mal ohne große, lange Strategie.

Sprecher 2 Wir machen das jetzt einfach. Ach, die wollten Spenden sammeln. Genau. Machen wir uns nichts vor. Was ich aber spannend fand, also Thomas Kreuz hat die Laudatio gehalten. Den kannst du gleich mal direkt einen Ausbildungsvertrag für den Master in die Hand drücken, ja. Weil das ist die nächste Generation an Fundraiserinnen und waren eigentlich glaube ich nur Mädels, ne? Also an Fundraiserinnen, die da, die da stehen, das ist die Generation, die nachkommt. Also wenn die durch ihre Standing Ovations jetzt tatsächlich begeistert worden sind, sich mehr für diesen Bereich einzusetzen, da stehen sie und wir hätten sie gekriegt.

Sprecher 1 Ich glaube, wenn beim deutschen Fundraising-Kongress die Leute bei einer Gala und ich weiß ja nicht, wie viele da jetzt nun letztlich saßen.

Sprecher 2 Ich schätze mal, also wenn ein Kollege sagte, das sind ja weniger als sonst, ein anderer Kollege sagte, das sind ja auch mehr als sonst. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht sagen. Ich habe auch das Gefühl gehabt, es war. Gerammelt voll, wie es dann gewesen sein, 500? Ja, so umnimmt.

Sprecher 1 Wir sagen mal 500, aber Wenn du einen so tohenden Applaus dafür bekommst und das auch gar nicht so richtig aus der Szene kennst oder die Szene für dich so fremd ist, dann musst du genau diese Leute da abholen, wo sie jetzt sind und sagen, ihr könnt ja auch mitmachen.

Sprecher 2 Die haben den zweiten Preis gemacht, weil sie also aus der Kategorie auch kleines Budget, große Wirkung. Ich glaube, wir hatten ja null Budget. Also die wirklich bei null angefangen. Und dann gab es als Platz 1 eine Awareness-Kampagne vom BUND gegen Glyphosat.

Sprecher 1 Ja, da war, also mein Problem zu dem Zeitpunkt war, dass, äh. Das muss ich jetzt nochmal kurz springen. Der Nachtisch von meinen Sitznachbarn schon wieder angefangen, die Vorspeise angefangen wurde abzuräumen, und ich irgendwie in dem Moment sehen musste, dass ich meine Vorspeise esse, damit ich überhaupt noch was abbekomme. Alles klar. Und da war halt dieses Aufmerksamkeitsproblem. Da habe ich nicht ganz so viel von mitbekommen.

Sprecher 2 Also der BUND ist ausgezeichnet worden, weil sie Spenden akquiriert haben für eine. mediale Kampagne gegen Glyphosat und dafür, dass eben Glyphosat endlich verboten wird. Und das größte Ziel war eigentlich eine Ganzseitige Zeitungsanzeige, die wurde dann hinterher auch gestalten geschaltet in der Süddeutschen. Und jetzt kann man sagen, naja, die Mädels haben Spenden gesammelt. Der BUD hat professionell Fundraising betrieben, um eben diese Kampagne zu machen. Ich habe auch etwas gestutzt, warum gibt man den Mädels dann jetzt nicht in den ersten Platz und andersrum, so, weil dann hätte man es auch gleich richtig machen können auf der anderen Seite, professionell gesehen. Wenn man es aus Fundraising-Aspekt sieht, das ist vielleicht mit dem Glyphosat alles nicht so emotional. Das ist aber im Fundraising aus meiner bescheidenen Sicht. Ähm, großes Kino, also Menschen dafür zu bewegen, diese Anzeige war ja auch nicht günstig, ja, ganzseitig in der Süddeutschen, bundesweit. Also es ist aus meiner Sicht sehr viel großes Kino. Menschen dazu zu bewegen, Geld zu geben für eine Anzeige oder eine Medienkampagne.

Sprecher 1 Für ein nicht so emotionales Thema.

Sprecher 2 Und es dann hinzukriegen, das ist, da hat man, glaube ich, fantasing technisch sehr, sehr viel versucht. Und sehr, sehr viel auch hingekriegt. Und wenn das Ganze dann auch noch zum Neuspendern und zu einer Spenderbindung geführt hat und dann der RROI noch stimmt, dann glaube ich, hat das auch sicherlich den ersten Platz verdient. Wenn auch gleich Der emotionale Moment, das emotionale Moment wirklich eher die Abiturientennummer gewesen wäre.

Sprecher 1 Das habe ich auch tatsächlich gedacht und hab da auch nochmal ein bisschen drüber sinniert. Aus Fundraising-Sicht, wie du das schon sagst, ist dann der erste Platz natürlich auch letztlich verdient an der Stelle. Das glaube ich schon. Also strategisch gesehen und von den Instrumenten her und von der Nachhaltigkeit. Es ist okay, aber man muss da ein bisschen drüber nachdenken.

Sprecher 2 Wir müssen es ja aber auch nach außen verkaufen können. Also wir müssen es ja Menschen, die jetzt nicht im Fundraising sind, erklären können. Warum haben die den ersten Preis bekommen? Glaube ich, wird auch nicht so schwierig sein, weil kaum einer nach dem zweiten Platz fragt. Also du bist den ersten Preis erklären, dann ist es auch irgendwie eindeutig, aber wenn du die Alternativen nicht kennst, dann geht es auch wieder. Das eigentliche emotionale Moment kam aber erst danach. Und da muss ich sagen, das war für mich auch ein Novum. Also es gab immer schon mal Emotionale Momente auf dem Gala-Abend, also auch gerade für so Lebenswerkverleihungen an der Stelle. Dieses Mal gab es ein zum ersten Mal ein Lebenswerk-Postum. Und die Kollegin Mä am Wagner Long ging auf die Bühne und sagt, ich möchte auf eure Aufmerksamkeit bitten für ein sehr persönliches Thema. Wurde weitergegessen, weitergequatscht. Und dann fing sie an. Und man merkte schon, sie war sehr emotional aufgeregt. Und dann fiel auf einmal das Wort, der Deutsche Fundraising-Preis geht posthum an. Und dann war still. Dann war still auf einmal. So. Und magst du erzählen, worum es ging?

Sprecher 1 Es ging um die Aktion, ich krieg den ersten Titel immer nicht durcheinander hin, von einem krebskranken Jungen, der sich In seinem Leben, in seiner Krankheit dafür eingesetzt hat, Spenden zu sammeln. Sogat nochmal. Genau. Johnny Heimes hieß, ja. Also Jonathan. Ich kann es inzwischen auch auswendig buchstabieren. Wenn ich es gestern nochmal angeguckt habe. Hat auf jeden Fall. Du musst kämpfen. Du musst kämpfen, genau. Und dann jetzt erst recht. Da kann ich gleich nochmal was zu sagen, da verbinde ich nämlich ziemlich viel mit. Und er hat einfach ziemlich viele Spenden gesammelt, eine ziemlich große Aktion daraus gemacht. Ich kannte das bis gestern noch gar nicht. Überhaupt nicht.

Sprecher 2 Also man muss dazu sagen, dieser, dieser, dieser Krebskranker Junge, der dann auch verstorben ist, hat wohl, wenn ich das richtig verstehe, ganz Darmstadt auf den Kopf gestellt. Also der hat einfach durch seine Art und Weise, wie er sich engagiert hat, dort alle Menschen bewegt. Bändchen verkauft und bis hin dazu, dass das Stadion von dem Darmstein der Fußballverein sogar umbenannt wurde. Und das war wirklich, wie ich fand, Einer der emotionalsten Momente, die ich jemals auf dem deutschen Fundraising-Kongress erlebt habe.

Sprecher 1 Man hat das letztlich an der Stimmung gemerkt. Also wenn vorher die Leute Also ganz platt gesagt nicht so richtig zugehört haben und in dem Moment alles still ist. Ja. Also dann ist es letztlich auch verdient.

Sprecher 2 Es war so. Das ja, das hat die Miriam ja auch gesagt, eigentlich jeder im Raum irgendwas mit Krebs zu tun hatte. So, und Miriam sehr, sehr deutlich auch gesagt hat, wie wütend sie auf dieses ganze Thema ist. Ein Krebs ist ein Arschloch, machen wir uns nichts vor. Genau. Und jeder hatte sofort Assoziationen und kannte irgendjemanden aus seinem Umfeld, mit dem das Ganze zu tun hatte. Und es gab so lange Applaus, und zwar nicht natürlich auch für den Verstorbenen. Aber für die Familie, die auf einmal auf der Bühne war, also die ganze Familie stand da, alle standen. Es war so langer Applaus, es hat schon wirklich auch fast Parteitagszüge, sag ich mal. Das hört überhaupt nicht auf. Ich habe nicht auf die U geschaut. Politischen Parteitagen wird ja immer der Erfolg in Minuten gemessen. Wenn man das mal vergleicht mit. Wenn man das vergleicht, also es hat eigentlich nur aufgehört, weil ich glaube, dann Arne irgendwann vorne zum Mikrofon gegangen ist und dann angefangen hat, die Familie vorzustellen, weil ja niemand wusste, wer ist, dass wir konnten.

Sprecher 1 Und dass wir alle denken, dass es die Familie ist, aber Wissen taten wir es halt nicht. Ja, das also das war schon Masterclass.

Sprecher 2 Und ich fand auch total sympathisch, der Vater von dem Jungen, der dann wirklich auch nochmal war erkennbar, dass er das nicht häufig macht. Und er war auch sehr angetan. Auf einmal musste da vor 500 Leuten reden. In einer sehr, sehr coolen Art und Weise dann auch nochmal berichtet hat, dass seitdem sein Sohn verstorben ist, dass einfach die Geschäfte weiter gut laufen.

Sprecher 1 Da hätte man jedem anderen eben für den danach zerrissen, aber es war einfach, das war sehr authentisch.

Sprecher 2 Das war so sympathisch. Und was sich aber auch, was mir nochmal eingefallen hat, was mir richtig gut gefallen hat, also die haben mir aber weiter Trikots drin aufverkauft in der Amtstadt. und also so Kleinigkeiten, ja, also für Fantrikos verkauft, dann hat man in die Trikots hinten sogar noch in den Nacken einfach die Spendenkontonummer eingedruckt. Großartig ist das? Das ist eine richtig gute Idee. Da wo immer alle hingucken, um den Waschzell zu suchen.

Sprecher 1 Unglaublich.

Sprecher 2 Unglaublich.

Sprecher 1 Das finde ich eine richtig gute Aktion.

Sprecher 2 Das war der Fundraising-Preis auch fürs Lebenswerk postum aus meiner Sicht auch zum ersten Mal postum verliehen. Okay. Ja. Danach kam auch noch was. Dann gab es glaube ich noch, dann gab es noch einen Zauberer. Den habe ich überhaupt gar nicht mitgekriegt.

Sprecher 1 Ja, der Zauberer. Da bin ich weg gewesen. Also es gab erst den Nachtisch. Den Nachtisch und dann musste ich mal frische Luft haben, weil in so einem Raum ist dann ja die Luft auch nicht so gut und dann Habe ich den Zauberer nicht mehr richtig erzählt?

Sprecher 2 Der Zauberer war quasi die Sponsoringleistung von Grün. Grün hat dann auch schon mal sein Team vorgestellt und als Wir hatten auch mal einen Kinderchor dann dort einfliegen lassen. Jeder hatte eine Rose bekommen und dieses Jahr war es halt ein Zauber. Also ich glaube, der war sicherlich ganz gut, aber ich habe eben wenig davon mitgekriegt, weil wir sehr, sehr in Gesprächen vertieft waren bei unserem Tisch.

Sprecher 1 Ich gehe davon aus, dass er gut war. Also ich habe es tatsächlich auch nicht mitbekommen, weil ich dann draußen in Gesprächen vertieft war. Und dann ging es ja so über zur Disco und die Bar und also dann Verteilte sich das ganz gut, fand ich.

Sprecher 2 Und wie war dein Tisch?

Sprecher 1 Mein Tisch war gemischt, also ich möchte niemanden so richtig auf die Füße treten, aber. Also wir saßen ab uns in der Mitte hingesetzt, also die Kollegin Julia und ich, wir saßen uns gegenüber. Dann kamen einige Leute, die sich dann da hinsetzen wollten. Links neben uns waren noch vier Plätze frei und dann wiederum saßen da vier Leute. Die die ganze Zeit sagten, nee, die Plätze werden belegt. Was sie aber gar nicht war. Genau, das kann man ja auch so sagen. Vielleicht ist da auch jemand spontan ausgefallen, das finde ich aber schwierig, dann belegen sie die ganze Zeit Plätze und dann saß da keiner. Das ist ein bisschen blöd. Ich habe jetzt nicht so die Musterlösung, um das irgendwie hinzubekommen. Das ist auch okay. Also irgendwie muss man da mal eine Lösung für finden, vielleicht für diese Platzsituation. Vielleicht durchblicke ich sie aber auch erst in zwei, drei Jahren.

Sprecher 2 Aber ich glaube, dass der Deutsche Stiftungstag, auch da habe ich keine persönlichen Erfahrungen Ich hab gehört, dass das da noch extremer ist mit dieser Tischordnung und wer da wie, an welchem Tisch und so. Und da hast du eigentlich überhaupt keine Chance, als neuer irgendwie dazwischenzukommen. Aber ich bitte da auch, falls da jemand andere Erfahrungen hat, da mal. Das gerne nochmal zu korrigieren.

Sprecher 1 Mein anderer Tischnachbar, also rechts neben mir, Kollege Kai Fischer sagte zu mir, das dauert als Neuling auch ein bisschen, bis man das ein bisschen durchblickt hat. Und das glaube ich schon.

Sprecher 2 Ja, definitiv. Ja, Lukas, dann gab es Disco, über die haben wir schon gesprochen. Dann gab es Bett, dann gab es Frühstück, jetzt stehst du schon wieder hier. Was hast du vor. Was hast du denn heute noch vor?

Sprecher 1 Äh, gleich erstmal frühstücken. Seid ihr sehr gegönnt? Äh, frühstücken, dann Sachen packen. Da muss ich irgendwie sehen, dass ich meinen Koffer irgendwie nochmal, ich glaube, vorne in der Garderobe. Also für alle Neulinge, ich glaube, man kann den Koffer vorne in der Garderobe abgeben. Also für die Leute, die kein Auto haben. Dann wollte ich um 10 Uhr, ich habe den Titel vergessen, aber schöner Scheitern Session noch mitmachen. 10 bis 11. 30 Uhr. Und dann, aber auch um 14 Uhr ist, glaube ich, der Abschluss. Kindness, Kinote. Ich muss nur mal ins Programm geschauen, ich weiß es nicht auswendig, aber wenn du schnell bist, kannst du in fünf Minuten auch noch ins Katerkino gehen. Ja, das ich glaube, ich nehme das Katakino am Frühstückstisch. Auch eine gute Idee. Kata-Kino sind einfach nur Film-Clips.

Sprecher 2 Genau, also der Kollege macht jedes Jahr so das Best-of Non-Profit-Clips zusammen und zeigt eigentlich. Dann diese Clips. Soweit ich weiß, auch unkommentiert. Ich war auch nie da, aber es wird immer ganz gut angenommen. Ist auch ein guter Start in den Tag nach dem Abend, ne? Das ist schon okay. Das stimmt. Bist du beim Gesamtrecap noch dabei oder bist du dann schon weg?

Sprecher 1 Wann macht ihr das? 15 Uhr? Ja, genau. Kann ich gar nicht so genau sagen, kann ich aber nochmal rausfinden.

Sprecher 2 Dann stelle ich dir jetzt schon mal die Frage, weil ich ja nicht weiß, ob du da nochmal aufs Mikro kommst. Bis zum nächsten Jahr.

Sprecher 1 Ich wusste, dass du genauso reagierst. Also ich bin da gemischter Gefühle, weil ich also die Zielgruppe Kirche, kirchliche Trägereinrichtung. Sind ja nochmal ein bisschen spezieller als die, die hier vertreten sind. Die habe ich nicht so gefunden für mich.

Sprecher 2 Wir sind nahezu, also es gibt einige Leute, die regelmäßig hier sind. Es gibt aber auch genügend kirchliche Kollegen, die sagen, ich finde hier meine Themen nicht.

Sprecher 1 Und es ist auch so teuer. Genau, so. Und da muss ich einfach gucken, also was liegt nächstes Jahr an? Passt es wieder? Normalerweise, nach den ganzen Gesprächen, die ich geführt habe, muss man sagen, ja, man muss eigentlich, damit man dann auch mal vergleichen kann und auch ein bisschen reinkommt. Es ist aber letztlich eine Frage der Zeit und des Geldes. Also spontan aus dem Bauch heraus würde ich sagen, ich würde einem Kollegen folgen, mit dem ich vor längem Mal über einen Kongress gesprochen habe, der sagt, er fährt alle drei, vier, fünf Jahre mal hin. So, und das reicht ihm dann auch. Vielleicht mache ich so. Ich kann es dir noch nicht sagen.

Sprecher 2 Vielleicht hast du ja bis heute Nachmittag deine Meinung verfestigt oder geändert. Ich würde mich freuen und bist herzlich eingeladen, hier auch nochmal gesamt zu resümieren. Der Andreas Berg hat schon zugesagt. Und dich entlasse ich jetzt gleich sehr, sehr gerne und mit gutem Gewissen zum Frühstück, damit du da oben überhaupt noch was kriegst.

Sprecher 1 Aber ich glaube, da wird nicht viel voller sein als gerade. Ach du, ach, da gibt es ja immer was. Also, das Hotel, also man kann ja von den Zimmern halten, was man möchte, aber das Personal finde ich einfach klasse.

Sprecher 2 Wir hatten gestern auch so einen total coolen Kellner, der war irgendwie der, meine Frau hat mal gesagt, der ist total süß. Also süß im Sinne von ja, niedlich ist auch schon zu fies, aber nein, der war einfach sehr bemüht und so ein kleines Tacken auch schon so. bisschen zu bemüht, aber nett dabei und das war echt richtig gut.

Sprecher 1 Also niedlich trifft es ja ein bisschen auf, wenn es ein bisschen abwertend ist, aber. Bei uns an unserem Tisch, da muss ich nochmal kurz, also auf unserer Seite, wo ich saß und mit Greg Fischer und also die Seite und Elma saß da irgendwie rum. Auf dieser Seite haben wir Essen bekommen und die andere Seite haben sie schlicht übersehen. Sind dann immer weitergegangen und da wurden natürlich alle ein bisschen unruhig. Und dann irgendwann kam dann da auch einer unter, oh ja, wie viele noch? Und dann, das fand ich total also niedlich. Ein bisschen.

Sprecher 2 So Ganz herzlichen Dank für die niedliche Folge. Nee, niedliche Folge passt nicht. Wir wünschen euch einen schönen Tag. Habt Spaß. Kommt hier nochmal vorbei, genießt den letzten Freitag und hier geht’s weiter? Ähm, um 10. 30 Uhr, genau, mit dem Sponsorentalk und dann wieder hier live dabei. Bis dahin.

Sprecher 3 Fundraising. Thing radio

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

© Maik Meid Fundraising Media