Live aus dem Ausstellungsbereich auf dem Deutschen Fundraising Kongress 2017.
Kapitelmarken
Transkript
Sprecher 1 Ich habe elf Uhr da stehen. Ihr auch? Ja. Dann machen wir mal ein Intro, ne?
Sprecher 2 Fundraising radio. Dein Podcast aus der deutschen Fundraising und Nonprofits Zena.
Sprecher 1 11 Uhr. Der Stand ist wieder voll. Schönen guten Tag. Hallo. Moin Moin. Moin Moin. Hallo. Darfst du auch noch? Komm, einmal guten Tag. Guten Morgen, genau, ganz formell, super. Am Stand stehen Arne Peper vom Deutschen Fundraising Verband, Matthias Frenzel von der Agentur Kaiserwetter und die Katrin Dost, Geschäftsführerin, sogar der Agentur Kaiserwetter. Auf dem Programm steht hinter den Kulissen des deutschen Fundraising-Kongresses. Wie geht’s euch? Gut, jetzt rollt der Zug. Jetzt können wir eh nichts mehr ändern. Aber so an der Sitzhaltung würde ich sagen, es ist trotzdem noch so ein bisschen angespannt, oder?
Sprecher 3 Das fällt dann Freitagnachmittag ab.
Sprecher 1 Das wäre jetzt mal eine Frage. Wann ist so der Peak-Level erreicht? Wann geht es in die andere Richtung?
Sprecher 4 Wenn die Disco losgeht. Ernsthaft? Bei dir? Bei mir ist dann Erleichterung pur.
Sprecher 5 Bei uns dauert es etwas länger, sondern wirklich mit dem Abbau am Freitag, Nachmittag dann.
Sprecher 1 Okay. Aber es wundert mich jetzt auch, weil letztendlich die Disco, die gibt es für dich ja dann immer meistens bis freitags ziemlich weit morgens, aber dann ist er noch ein ganzer Tag.
Sprecher 4 Ja, aber das ist dann ganz entspannt. Okay. Da habe ich dann auch mal Zeit, mir Vorträge anzuhören und bis dahin funktioniert das einfach nicht. Das ist dann so dicht getaktet.
Sprecher 1 Apropos Vorträge und Workshops. Es ist immer noch leer hier. Ich betone das jetzt schon zur dritten Folge, weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum größten Teil in einem Workshop sind. Hat da alles geklappt? Alle Referenten da, alle Themen besetzt?
Sprecher 5 Alle Referenten sind da. Wir hatten einen Referenten, der noch einen Unfall hatte, aber der trotzdem heute hier angetreten ist und seinen Workshop abhält.
Sprecher 1 Beinhardt. Beinhardt, tatsächlich, genau. Und ihr seid alle, also ich weiß gar nicht, du musst dich jetzt mal outen, die bisherigen Gäste haben das auch gemacht, denn wie viel der Kongress ist das? Mein erster Kongress war in Kassel, 97 oder 98.
Sprecher 4 Du hast schon vieles gesehen, an Grauen und an Licht. Ja, ich habe eine Menge schöner oder schräger oder lustiger Sachen erlebt.
Sprecher 1 Die Agentur Kaiserwetter ist jetzt zum vierten Mal in der Planung dabei? Zum vierten Mal. Was ist euer Job? Was ist eure Rolle als Agentur, wenn doch der Deutsche Fundraising-Verband eigentlich den Fundraising-Kongress veranstaltet? Was macht ihr?
Sprecher 5 Wir machen die Gesamtorganisation, also von der Sponsorenakquise über Teilnehmermanagement, Referentenmanagement und natürlich die ganze Organisation der Location von Catering über Technik. Bis hin zu Licht alles, was dazu gehört.
Sprecher 3 Und wir machen, dass es schön aussieht. Definitiv. Die ganze Grafik, ganze Layout und so weiter. Liegt auch bei uns.
Sprecher 1 Was man übrigens auch hier schon im Kongresshaus sehen konnte, als wir gestern Abend nochmal eine Runde gedreht haben, waren die Tonmenschen und die Lichtmenschen oben im großen Saal schon dabei, alles schön einzuleuchten. Das wird tatsächlich, glaube ich, auch echt noch mal eine Stufe weiter als in Berlin.
Sprecher 5 Genau, der Saal im Andels ist ja ein Provisorium gewesen. Das war mal als Tiefgarage geplant und das hat man oder sieht man den Raum einfach an. Da kann man so viel Licht und Banner reinhängen, wie man möchte. Es bleibt dieses Tiefgaragen-Feeling.
Sprecher 4 Eine Bustiefgarage. Eine Bustiefgarage. Eine Bustiefarage. Das war eine Bustiefgarage. So wirkte das dann ja auch ein bisschen.
Sprecher 1 Ja, es waren diese komischen glatten Säulen dann irgendwie, stimmt, aber wenn man das so nimmt, das kann tatsächlich funktionieren. Wir haben jetzt Anfang Mai Wann geht es los mit der Planung? Jetzt sage ich jetzt nächste Woche, aber ist tatsächlich so nächste Woche. Ernsthaft? Ja, klar.
Sprecher 5 Also wir werden ja nächstes Jahr noch mal in Kassel sein. Das ist gut, das zu wissen. Da sind ja auch schon, die Daten stehen schon fest. Und das macht die Planung etwas leichter. Im letzten Jahr, als wir den Umzug von Berlin nach Kassel hatten, haben wir wirklich direkt nach dem Kongress begonnen.
Sprecher 1 Das heißt, jetzt gucke ich dich mal an, der Deutsche Fundraising-Verband Gibt Vorgaben zum Thema oder seid ihr da auch so ein bisschen mit beteiligt? Wie läuft das operativ? So eine Planung? Also Kaiserwetter ist ja
Sprecher 4 Jetzt im vierten Jahr inhaltlich schon ganz tief drin und geben da auch entsprechend Tipps, in welche Richtung wir uns bewegen sollten. Abgesehen davon macht Kaiserwetter auch noch zahlreiche andere Veranstaltungen, die auch in diesem Bereich zum Beispiel Stiftungen sind und haben da eine ganz ordentliche Expertise. Und ansonsten planen wir natürlich, also das Hauptthema, das legen wir relativ früh fest. Dann gibt es natürlich die Ein Call for Paper, wo dann die ganzen Einreichungen eingesammelt werden. Auch da werden wir uns für nächstes Jahr vielleicht auch nochmal was Neues überlegen. auch an andere Themen rankommen, an andere Referenten. Alleine diese Planung beginnt schon nächste Woche quasi. Okay, im Nachklapp von diesem Kongress. Ich hoffe auch, dass wir aufgrund der App ein bisschen schneller auch noch an die Auswertung der Auswertungs- oder der Bewertungsbögen kommen. Und damit können wir dann ganz gut loslegen für den nächsten Kongress.
Sprecher 1 Zur App gab es bislang uns nur positive Rückmeldungen.
Sprecher 5 Das ist ein tolles Tool, was wir da haben. Und wir möchten auch wirklich nochmal bitten, dass alle Teilnehmer die Feedback-Funktion nutzen und uns eine Rückmeldung geben, was gut war, was nicht gut war, damit wir dann direkt in die Planung gehen können.
Sprecher 3 Es ist für uns ja auch ein Experiment jetzt mit der App, aber auch für uns die Rückläufe bis jetzt sehr positiv und Wir sind gespannt, wie es angenommen wird. Bei der Eröffnungsdiskussion wird man Fragen über die App stellen können beispielsweise. Mal sehen, ob es läuft.
Sprecher 1 In so einer Planung für so einen Fundraising-Kongress, was sind da so die, ich sag mal, die Sollbruchstellen ist vielleicht das verkehrte Wort, aber wo wird es heikle? An welchen Stellen? Hat das mehr mit den Referenten zu tun oder mehr mit der Location? Was ist da wirklich die Herausforderung?
Sprecher 5 Es ist ein Zusammenspiel aller Faktoren. Also was wir natürlich auch immer tun müssen, ist das Budget im Blick zu haben und danach orientieren sich natürlich auch viele Stellschrauben.
Sprecher 3 Referenten, klar, ist immer die Frage, wer hat spannende Themen, welche kommen bei den Call for Paper, welche fragt man noch so an. damit natürlich auch Teilnehmer ein interessantes Programm geliefert bekommen. Und bei der Location haben wir dieses Jahr mit Kassel auch Glück. eine Location gefunden zu haben, die genug Räume auch hat. Das ist gar nicht so leicht.
Sprecher 1 Wir könnten ja rein theoretisch noch vergrößern. Wenn man da so in den anderen Bereich reinschaut, da passt ja nochmal.
Sprecher 5 Ich glaube, wir haben bestimmt 40 Kongresszentren in ganz Deutschland angefragt. 40? Ja. So viel gibt es überhaupt. Also es gibt ja verschiedene Hotels, wie das Andels auch, die einen Convention-Bereich haben. Und da gibt es in ganz Deutschland vielleicht vier, fünf, die uns beherbergen können mit den Ansprüchen, die wir haben und die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, nämlich die großen Seele zu haben, aber auch noch Workshop-Räume, wo 40 bis 50 Leute reinpassen.
Sprecher 4 Und Hotels drumherum, die gut zu erreichen und alle Preiskategorien und alle Preiskategorien haben.
Sprecher 1 Aber da seid ihr jetzt, glaube ich, die kompetenten Ansprechpartner, um mal vielleicht mit einem Gerücht oder sowas aufzuräumen, falls das ein Gerücht ist. Das Gefühl ist immer, dass im Andels viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterkommen könnte, dass das Hotel größer war und es sich in Kassel einfach viel mehr diversifiziert. Ist da was dran oder ist eine ähnliche Anzahl an Menschen hier auch im Hotel?
Sprecher 5 Im Hotel nicht, weil das Hotel nicht so viele Zimmer hat wie das Andels, aber in den umliegenden Hotels. Also wir haben, ich glaube, noch 100 Zimmer im ICE-Hotel direkt am Bahnhof Wilhelmshöhe. Was fünf Minuten Fußwhig ist und in diversen anderen Hotels in der Umgebung. Aber Ziel ist es ja, wirklich alle Teilnehmer hier im Kongress-Palais zu bündeln. Deswegen haben wir ja zum ersten Mal auch Die Bar, die von Marketwing gesponsert wird im ersten Geschoss, die dann auch als Zentrum und als Netzwerkplattform genutzt werden kann.
Sprecher 1 Das wurde auch schon mehrfach erwähnt, dass es eben A nicht in der 13. Etage ist, sondern wirklich ebenerdig und eben, dass die Chance besteht, dass sie auch länger aufhat. Das ist, glaube ich, für viele Kolleginnen und Kollegen auch sehr wichtig.
Sprecher 4 Ja, das ist auch eine der eines der Hauptanliegen gewesen, auch von mir, damit ich nicht wie letztes Jahr. Ja gut, ich bin ja schon lange dabei. Ganz früher habe ich Als Geschäftsführer einer Agentur ja hier auch als Sponsor mich herumgetrieben und wir hatten immer einen Fass Kölsch dabei dass wir dann abends, wenn die Bar zumachte, egal in welchem, wo Magdeburg, Fulda, Leipzig, dass wir dann irgendwann mal nachts um zwei ausgepackt haben und witzigerweise Es ist jetzt, wo ich den Kongress verantworte, fast genauso letztes Jahr im Andels gab es dann ab 2 Uhr nichts mehr und dann ist der. . Herr Peper in die Tankstelle um die Ecke und hat ein paar Flaschen Wein besorgt und wir haben im Foyer noch weiter.
Sprecher 1 Diese Tankstellen markiere ich immer wieder und nicht nur von dir. Unglaublich, ich glaube die Tankstelle um die Ecke, die macht Mit dem Fundraisingverband echt den Reibach des Jahres.
Sprecher 4 Und das ist diesmal nicht so. Wir haben also eine Bar, die ist morgen nach der Gala, so hoffen wir, bis 4 Uhr geöffnet.
Sprecher 5 geöffnet und heute ist sie bis 1 Uhr geöffnet. Und 16 Uhr ist heute die Eröffnung.
Sprecher 1 16 Uhr, das auch nochmal als Hinweis, um 16 Uhr geht die Bar los. Sehr schön.
Sprecher 5 Parallel zur Mitgliederversammlung.
Sprecher 4 Ich hoffe aber trotzdem auf reichlich Zulauf auf der Mitgliederversammlung. Wir haben ja auch viele, die. die noch nicht Mitglieder sind.
Sprecher 1 Die dürfen leider nicht teilnehmen, ne?
Sprecher 4 Die dürfen rein, aber die dürfen nicht mit. Die können keinen abweisen. Also das ist keine geheime, ist eine öffentliche Sitzung.
Sprecher 1 So, da sind wir wieder. Wir hatten irgendwie eine Art von Stromausfallen und das musste ein Rechner Neustart erzwingen, wie auch immer. Nichtsdestotrotz haben wir jetzt hier noch so einen großen Hall drauf. Das macht aber gar nichts. Also, wir waren stehen geblieben. Wo waren wir stehen geblieben? Beim Wissen wir gar nicht. Irgendwie Party, du machst bis 4 Uhr nachts durch. Achso, wie lange die Bar auf hat. Die Bar, genau, das war das Thema. Das Ahne-Thema.
Sprecher 4 Das wichtige Ahne-Thema. Nein, aber das ist für die Teilnehmer ein großartig. diskutiert das Thema, das ist immer ganz wichtig, die Abendveranstaltung und das gesellige Beisammensein. Es ist ja auch ein Netzwerktreffen hier. Das ist ja, also für die alten Häsinnen und Hasen ist das wichtig und für die Newbies und Neulinge natürlich auch. Wir haben immer ungefähr ein Drittel Leute, die noch nie auf dem Kongress waren.
Sprecher 1 Genau, ganz kurz zu den Fakten. Wie viele Menschen haben wir hier?
Sprecher 5 Heute so um die 400.
Sprecher 1 Okay. Insgesamt an Dauer Menschen?
Sprecher 5 Also inklusive Referenten liegen wir bei knapp 800 Teilnehmern über die Tage verteilt.
Sprecher 1 Größte Anzahl bislang oder hatten wir schon mal. Das ist immer so in diesem Bereich. Ihr habt ja jetzt gerade Zeit hier zu sitzen. Das wundert mich sehr, weil ich. Ich kann mir vorstellen, als Event-Agentur, als Menschen, die so ein Event organisieren, ist man eigentlich hier und da und überall. Wie sieht so ein klassischer Tag aus auf dem Kongress für jemanden, der es organisiert? Gibt morgens mit dem Frühstück los, da habe ich getroffen und da war die Kollegin schon direkt wieder mit ihrem Rechner. Also selbst das Frühstück ist nicht in Ruhe.
Sprecher 5 Also wenn wir hier eintreffen, ist. Der größte Teil der Vorbereitung ja abgeschlossen. Wir sind hier jetzt, Matthias und ich auch nicht nur allein hier, sondern wir sind mit dem Team von ungefähr 40 Leuten hier, also den Saalbetreuern, den Sponsorenbetreuern, also alle, die hier mit so einem grünen Band rumlaufen. Und bei uns heißt es dann, klar, wir haben festgelegte Termine, dass wir jetzt ab heute Mittag beispielsweise die Eröffnungsveranstaltung vorbereiten, dass wir den Saal einleuchten, dass wir für die Podiums Diskussionen, Filme einschneiden und einspielen. Und ansonsten sind es viele kleine Problemchen und Herausforderungen, mit denen man sich auseinandersetzen darf.
Sprecher 1 Kaffeemilchschäumer haben wir gemacht.
Sprecher 5 Kaffeemilchschäumer fehlt an einem Stand, da fehlt ein Stuhl, da muss ein Badge neu gedruckt werden. Alles eigentlich Kleinigkeiten, aber davon sehr, sehr viele.
Sprecher 1 Wie schaut es mit dir aus, Arne? Dich will auch jeder sprechen, oder?
Sprecher 4 Alle. Also ich kenne ja auch ganz, ganz viele und jeder läuft mir, der mir über den Weg läuft. hat irgendein Anliegen oder will Matag sagen, man sieht man es hier auch nur einmal im Jahr auf dem Kongress. Und natürlich müsste. . Es ist auch wichtig, dass ich mit den Sponsoren spreche, weil die sind für den Kongress auch für die Teilnehmer total wichtig, weil die. So viel Beisteuern zum Kongressumsatz, dass ohne die die Tickets um einige hundert Euro teurer wären pro Person. Muss man auch nochmal betonen. Einige hundert Euro hast du gerade gesagt.
Sprecher 1 Da haben wir auch nochmal eine eigene Folge, einfach auch zu wissen, warum ist man eigentlich als Sponsor bereit, den Kongress zu unterstützen. Warum tut man das? Da bin ich auch gespannt auf die Aussagen, die da kommen. Ganz kurz, ihr seid aus Berlin. Das heißt, ihr konntet beim deutschen Fundraising-Kongress im Andels immer zu Hause schlafen. Ist die Distanz eine besondere Herausforderung oder sagt ihr das ist Alltag? Für eine Eventagentur.
Sprecher 5 Nein, das ist Alltag. Also man schickt einen Lastwagen hier runter, wo alles reingepackt ist. Wir selber setzen uns in den Zug. Und ich dachte, dass es mir schwerer fällt, hier zu sein, weil ich auch Familie und Kinder zu Hause habe. Aber es ist ja so ein bisschen Jugendherbergsfeeling dann. Also man sieht sich beim Abendessen, beim Frühstück und läuft sich hier den ganzen Tag über dem Weg. Das macht es ja auch aus. Also ich finde, das hier zu testen, wieder an einem Ort zu sein, wo man wirklich dann auch vier Tage lebt, sehr, sehr spannend.
Sprecher 1 Ist mit dir? Du bist ja letzten Tag eher da, ne?
Sprecher 3 Genau. Ich war am Montag schon da. Aber das Hotel ist super, man fühlt sich hier wohl, von daher ist alles in Ordnung. Und die einzige Sorge, die ich hätte, war klar, was wir in Berlin gemacht haben, wir brauchen mal schnell noch so ein paar Ausdrucke von irgendwas. Die konnten wir schnell produzieren lassen in der Agentur. Das haben wir hier nicht, aber wir sind hier einfach mit einem Backoffice gut aufgestellt und können alle Sachen schnell produzieren. Von daher auch da alles im Lot.
Sprecher 1 Ich hatte vorhin im Vorgespräch nochmal die Frage gestellt, vielleicht ist euch mittlerweile eine Antwort angekommen, in den ganzen Jahren Kongress und auch in der jahrelangen Vorbereitung. Was ist denn da so vielleicht die schrägste oder vielleicht die schönste Geschichte gewesen, die euch da so über den Weg gelaufen ist?
Sprecher 3 Also mir ist nur eingefallen, es gab mal ein Seminar von der Frauengruppe vom Fundraising-Verband. Und da sollten auch explizit nur Frauen teilnehmen. Und da kamen dann tatsächlich ein paar Herren und wollten unbedingt mitmachen. Und dann war die große Frage, werden die rausgeschmissen oder nicht, ist das dann schon Sexismus? Das war so ein bisschen schräg.
Sprecher 1 Das war wirklich die Gender-Debatte Hamburg. Hab ich witzigerweise, ohne dass wir darüber vorgesprochen haben, im Foyer gerade auch eine ähnliche Geschichte gehört. Das ist ja Geier, was da noch so kommt. Das war schräg. Gab es auch was anderes Schräges oder was Schönes?
Sprecher 5 Also ich kenne was Schönes, was mich vor zwei Jahren sehr beeindruckt hat, ist die Fundraising-Preisverleihung an Pfarrer Meura. Wo ich immer noch gerne dran zurückdenke, weil ich das als ganz emotionalen Moment in Erinnerung habe.
Sprecher 1 Er kommt regelmäßig im WDR mit Seinen Andachten morgens und letztens bin ich morgens losgefahren, ganz früh, und dann war ich gesagt: Die Stimme kennst du doch und dann wieder Pfarrer morgen. Er kommt regelmäßig und ich muss auch immer wieder an diesen Moment denken. Das stimmt, das war sehr bewegend. Jetzt gucke ich mal so in dein Archiv rein, Arne.
Sprecher 4 Ja, also Pharameura war ein Highlight, für mich auch. Nicht nur die Preisverleihung, sondern ich hatte ja auch im Vorfeld dann mit ihm zu tun. Die ganze Organisation. ihn hierher zu lotsen und ihm überhaupt mitzuteilen, dass er einen Preis bekommt.
Sprecher 1 Eine Faxnummer war da, glaube ich, auch noch so ein Thema. Er musste irgendwas gefaxt werden.
Sprecher 4 Er hat ja keine E-Mail, es musste alles gefaxt werden. Und der ist ja noch ein richtiger Kölschel und der spricht dann ja auch mit einem Junge, ich habe eigentlich keine Zeit. Also wie soll ich denn jetzt da hinkommen? Also ich muss, ich habe morgens früh noch zwei Beerdigungen und abends habe ich noch ein eine Sitzung mit einigen Leuten aus der Kirche und naja gut mit der Beerdigung da kriege ich noch eine Vertretung. Aber ja Mensch, jetzt zeige ich noch ein Problem, was mache ich denn da? Und ganz wirr, wa. Die sind dann ganz ruhig da rangegangen, haben ihm dann ein Ticket besorgt und dann konnte er hierher nach Berlin fliegen. Das war richtig schön. Ein großes Highlight.
Sprecher 1 Und ich erinnere mich daran, dass sich Friederike Hoffmann den Preis auch noch übergeben hat. Das war auch immer so emotional, weil sie, glaube ich, von ihm getraut wurde.
Sprecher 4 Ja, genau. Das war schon sehr schön. Also die Preisverleihungen sind immer. Was ganz Besonderes. Wer wird es denn dieses Mal? Haha.
Sprecher 5 Aber wir werden auch emotionale Momente dabei haben, das kann ich versprechen. Ist es so? Ja.
Sprecher 1 Also es werden Menschen noch gar nicht dran denken, die dran denken.
Sprecher 4 Es wird sehr schön gelten, das glaube ich schon. Und wir wollen ja auch gucken, dass wir. Wir haben ja diesmal nur vier Also drei Nominierte und ein Ehrenpreis, dass wir die auch entsprechend würdigen und die Fundraiser auch mal ein wenig würdigen, wofür sie eigentlich stehen, wofür die Leute exemplarisch stehen, die da oben sind. Und das Schöne ist ja auch, wir haben drei Nominierte, von denen einer dann den Fundraising-Preis bekommt. Aber nichtsdestotrotz ist es ja so, dass zufälligerweise die drei Spitzenplatzierten in ihrer Kategorie tatsächlich, also aus verschiedenen Kategorien kommen und somit schon per se in ihrer Kategorie auch schon die besten sind, selbst wenn sie nicht den ersten Preis von allen bekommen. Und das finde ich schon mal sehr schön. Also, das ist schon mal eine Ehre für alle, die da sind. Und ich freue mich auf morgen Abend.
Sprecher 1 Sehr gespannt. Wir hatten vorhin zwei Newbis am Stand hier stehen, die zum ersten Mal auf dem Kongress sind und auch so relativ Nah in der, relativ neu in der Fundraising-Szene drin sind. Und da hat der Nico Reis als erfahrener Kongressgastin auch nochmal ein paar Tipps gegeben. Was würdet ihr denn nochmal sagen, müssen Neulinge heute und morgen und auch übermorgen mit an den Start bringen?
Sprecher 5 Also heute darf man auf keinen Fall die Eröffnung und die Podiumsdiskussion verpassen, die auch hochkarätig besetzt ist. Und morgen gibt es so viele Seminare. Matthias, hast du da einen Favoriten?
Sprecher 3 Bei den Seminaren. Das sind tatsächlich so viele und man merkt es auch immer wieder, dass die Interessen sehr unterschiedlich liegen. Von daher sind Empfehlungen Aus dem blauen Dunst raus schwierig. Deswegen gibt es aber in diesem Jahr auch ein Body-Programm. Da konnten sich Neulinge mit ihrer Anmeldung zum Kongress direkt mit anmelden und es wurden Mentoren gesucht, dann gab es ein Matching. Und jetzt haben einige der Newbies. tatsächlich Mentoren an die Hand bekommen, da gibt es ein eigenes Treffen für die und denen wird dann der Kongress ein bisschen näher gebracht und auch so ein paar Tipps gegeben, welche Seminare, welche Referenten sind gut, welche Vielleicht im nächsten Jahr eher anschauen. Ich glaube, das wird auch sehr gut angenommen. Dass wir zum ersten Mal auch uns so um die kümmern.
Sprecher 1 Die Mentoren sind erkennbar an den großen Badges, die sie betrachten.
Sprecher 3 Genau. Und also initiiert wurde das von Tom Neukirchen und Miril Magnarongen, die sich da auch inhaltlich sehr mit eingebracht haben.
Sprecher 1 Finde ich auch gut. Also das ist erkannt. Ich glaube, die nehmen ihre Jobs auch ganz gut wahr an der Stelle. Jo, ich will euch gar nicht mehr länger von eurer Zeit irgendwie klauen. Und gibt es noch irgendwas, was zu sagen ist, was ihr gerne loswerden möchtet, dann tut es jetzt.
Sprecher 5 Also ich möchte noch was zu den Sponsoren sagen, weil das ja eine meiner Hauptaufgaben ist, die zu akquirieren und auch hier zu betreuen, dass ich es ganz toll finde, was sie dieses Jahr an den Start. Bringen. Also es gibt Popcorn, es wird Musik geben, es gibt Kaffee, es gibt gravierte Trinkflaschen, also alles ganz tolle Sachen, die sich einfallen haben lassen für diesen Kong.
Sprecher 1 Auf jeden Fall sei noch mal auf Holz geklopft, was wir jetzt gerade nicht vor uns haben, aber symbolisch auf jeden Fall.
Sprecher 4 Ja, ansonsten Sollten alle kontaktfreudig sein, weil auch für die Neuen ganz besonders, die Fundraiser sind ein sehr kontaktfreudiges Völkchen und keiner sollte sich scheuen, einmal einen anderen, eine andere anzusprechen. Um Rat zu fragen, sich über die Seminare auszutauschen, sich am Rande mal zusammenzusetzen, die eigenen Erfahrungen auszutauschen Und man sollte sich auch nicht joinen, tatsächlich auch an die Sponsoren Stände zu gehen. Also keine Berührungsängste zeigen, die beißen alle nicht. Ich glaube, die Zeiten, wo sich Fundraiser mit Dienstleistern nicht sehen lassen wollten und verschämt hinter einer Säule verschwunden sind, die sind vorbei. Mittlerweile sind ja auch gerade bei den Dienstleistern sehr häufig altgediente Fundraiser aus Organisationen tätig, die also sehr viel Expertise haben und auch mit denen kann man sich gut austauschen. Ansonsten kann ich allen nur wünschen, offenen Herzens, offenen Auges über den Kongress zu laufen, sich auch zu amüsieren ein bisschen, morgen auch zur Disco. Wir haben einen neuen DJ.
Sprecher 1 Der auch schon mehrfach hier betont wurde, genau.
Sprecher 4 Wir freuen uns sehr. Das alleine wird schon sehr spannend. Die Räume sind natürlich ganz toll. Zwolnenborn wird es der größartigste Kongress aller Zeiten. Es wird zwar nicht der großartigste aller Zeiten, aber er wird schon klasse. Alleine die Räumlichkeiten hier sind schon ein Quantensprung im Vergleich zum Handels, also nicht nur die Tiefgarage.
Sprecher 1 Dazu nochmal der Hinweis auf sämtlichen Kanälen dieser digitalen Welt, Facebook, Twitter und so weiter. Gibt es ganz viele Fotos schon unter dem Hashtag DFK17. Schaut mal rein. Super. Genau gesagt, vielen Dank für eure Zeit und weiterhin viel Erfolg und wir sehen uns, hören uns sowieso in den kommenden Tagen. Dankeschön.
Sprecher 2 Fundraising radio