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FRR20 - Ergebnisse der Mitgliederbefragung des DFRV

Cover: FRR20 - Ergebnisse der Mitgliederbefragung des DFRV

Folge 20 · 28.04.2017 · 0:54:29

Der Deutsche Fundraising Verband befragte seine Mitglieder und dies sind die Ergebnisse.

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Transkript (automatisch erstellt, unredigiert)

Sprecher 1 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der deutschen Fundraising und Nonprofits Zena.

Sprecher 2 Fundraising Radio wissen. Hallo, da sind wir wieder. Hallo Jörg. Hallöchen. Dieses Mal etwas kurzer und knapper, wie schon im letzten Podcast angekündigt. Der Deutsche Fundraising-Verband hat erneut seine Mitglieder befragt. Du warst da nicht ganz unwesentlich daran beteiligt, oder? Genau, genau.

Sprecher 3 Also wir haben es als 2. 13 schon mal gemacht, da haben wir mit mehreren Leuten gemeinsam Fragebogen entworfen und Den haben wir dann ausgewertet, vor allem Tom Neukirchen und ich. Und wir beide haben jetzt auch die Wiederauflage gemacht. Das heißt, viele Fragen wiederverwendet, können einen Vergleich darstellen, um ein bisschen zu ermitteln. Wie sehen eigentlich Mitglieder und Mitglieder, nicht Mitglieder und noch nicht Mitglieder den deutschen Fundraising-Verband?

Sprecher 2 2013 war es das erste Mal. Wieso kam das damals? War der Auftrag da?

Sprecher 3 Es gab damals eine gewisse vermutete Unzufriedenheit.

Sprecher 2 Kann man sagen, ja.

Sprecher 3 Und die wollte man validieren oder falsifizieren und gucken, okay, woran liegt das, wo, wo wollen wir denn hin? Ich meine, das war auch die Zeit. Da waren wir mit diesem Wandel vom vom Beruf zum Fachverband noch gerade am Anfang und so, wo man einfach mal schauen musste, wo stehen wir, wo wollen wir hin

Sprecher 2 Ohne jetzt zu sehr ins sozialwissenschaftliche Detail gehen zu wollen, ist es eine Umfrage gewesen, die durchaus empirisch korrekt ist, oder ist es nur eine Umfrage, um mal eben eine Stimmung abzugreifen?

Sprecher 3 Also sie ist jetzt nicht repräsentativ, wenn du das meinst. Also wir haben möglichst viele Menschen dazu zu bekommen, die Befragung auszufüllen, einfach offenbar. Einige. offene Fragen drin haben. Also wo es tatsächlich eher darum geht, nochmal zu lernen und Stimmungen mitzubekommen. Und es haben jetzt fast 300 Mitglieder teilgenommen und 200 Nichtmitglieder. Ich meine, das ist super. Sind irgendwie 100, insgesamt weniger als letztes Mal, aber trotzdem 500 Leute. Das schafft nur die Frauenfachgruppe zu toppen. Die haben letztens irgendwie eine Riesenreichweite gehabt mit ihrer Befragung. Aber die ist ja jetzt auch ein bisschen ausführlicher. Da musste man sich schon locker eine halbe Stunde Zeit nehmen für.

Sprecher 2 Lass uns nochmal auf 2013 gucken, bevor wir zu den aktuellen Zahlen kommen. Gab es da Kernaussagen? Weißt du die noch?

Sprecher 3 Ja. Viel Unzufriedenheit.

Sprecher 2 Tatsächlich, okay. Das war dann auch der Grund, letztendlich zu evaluieren, 2016, 2016, genau, ob sich daran irgendwas verändert hat.

Sprecher 3 Genau, weil ja viele Maßnahmen auch von dem Vorstand angestoßen worden sind, zu gucken, hat das gefruchtet. Also generell. Das passiert jetzt ja zum zweiten Mal zum Ende eines Vorstandszyklus. Es ist auch so ein bisschen die Bewertung der Arbeit eines Vorstandes.

Sprecher 2 Ich hasse ja Evaluationsbögen, aber. Ich muss ganz ehrlich sagen, die Fragen kamen ja, da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, dass der Vorstand irgendwie ist.

Sprecher 3 Ja, das klingt jetzt doof, ich meine, Verband ist natürlich nicht nur der Vorstand, ja. Verbannt sind schon wir alle, die wir uns engagieren oder nicht engagieren und irgendwie die Geschäftsstelle und den Vorstand und die Fachgruppen unterstützen oder nicht unterstützen. Also Es wäre jetzt ein bisschen irgendwie einfach und faul, wenn ich das nur auf den Vorstand reduzieren würde.

Sprecher 2 Die Fragen 2016 waren identisch mit 2013?

Sprecher 3 Weitgehend. Teilweise haben wir noch neue Fragen hinzugefügt und dann neue Antwortmöglichkeiten sind teilweise tiefer reingegangen, Thema Ethik-Signee, das war 2013 noch so ein Thema. Oder ja. wo wir festgestellt haben, ups, da waren wir irgendwie methodisch nicht so sauber 2. 13 und haben die Antwortmöglichkeiten ein bisschen sauber auseinandergezogen oder so. Aber Der größte Teil der Mitgliederbefragung ist vergleichbar mit 213, sodass wir auch da eine Veränderung uns

Sprecher 2 anschauen können. Ja, dann mal in Medias Res. Also es gab 2016 die Fragen, jetzt gibt es die Ergebnisse und was ist denn bei rausgekommen?

Sprecher 3 Genau, also können wir erstmal hier den Teil angucken, der die Mitglieder betrifft. Oder nee, doch nochmal erst, noch nicht mehr in Medias Race. Erstmal kurz vorher. Also, ähm Zwei Worte zu dem, was wir jetzt gerade hier tun. Bitte sehr. Wir fassen jetzt mal die Ergebnisse zusammen oder ich fasse meine subjektive Einschätzung zusammen. Also Täumen Neukirchen und ich haben das gemeinsam ausgewertet. Wenn dieser Podcast veröffentlicht wird, dann müsste auch zum gleichen Zeitpunkt ungefähr diese PowerPoint, die ich jetzt hier mitgebracht habe, so oder so ähnlich. Weil bei manchen Folien, da diskutieren wir gerade nochmal noch über Nuancen, dass wir tatsächlich gemeinsam Nenner haben, wie wir das interpretieren. Und da fehlen noch ein, zwei Folien, wie der Vorstand die Ergebnisse einschätzt. Das sind Dinge, wenn das komplettiert ist, dann wird das veröffentlicht. Was ich jetzt gleich wiedergebe, ist auf Vor allem auf meinen missgewachsenen und ich bin es schuld für die Subjektivität der Aussage, weil, das haben wir auch besprochen, ich jetzt nicht rein die Aufgabe habe, jetzt nur irgendeine Ergebnisse wiederzugeben, sondern auch quasi meine Interpretation damit reingeht. Ich will nur kurz nochmal klarstellen, das was ich jetzt sage, ist nicht notwendigerweise komplett Die komplette Aussage von mir im Namen eines Verbandes oder gar für den Vorstand oder für Tom und mich, sondern das jetzt der Teil, wie ich das daraus lese. Das will ich nur irgendwie, um die anderen in Schutz zu nehmen.

Sprecher 2 Ist sehr deutlich jetzt klar geworden, war auch nochmal wichtig. Bedeutet aber auch, dass die neutrale Darstellung der Ergebnisse mit einer möglicherweise auch Vorstandseinschätzung dann auf der Mitgliederversammlung in Kassel geschieht.

Sprecher 3 Genau, aber da ist halt nicht so viel Zeit und deshalb hatten wir bei der Idee, ob man das nicht Allen möglichen, allen interessierten Leuten nochmal als Audio-File zur Möglichkeit geben, das vorher schon zu hören oder spätestens auf dem Weg zur Versammlung zu hören und sich vielleicht dabei parallel ein bisschen durch die Folien durchklicken.

Sprecher 2 Ja, sehr schön.

Sprecher 3 Also, das hier ist gut investierte Zeit in die Vorbereitung der Bitwellversammlung.

Sprecher 2 Ja, genau, auch da wieder hätte ich gerne mal. Wenn die Menschen dann mit Kopfhörern in die Hotellobby oder in die Konferenzlobby reinkommen, wissen wir Sie sind noch nicht ansprechbar, weil sie liegen noch vertieft in ihren Zahlen.

Sprecher 3 Oh, das ist gut. Wir müssen Witze einbauen. Da wissen wir, wo sie gerade sind.

Sprecher 2 Ja, bei Zahlen und Empiriewitzen macht nicht so viel Sinn. Also, wir haben den Vorteil, dass wir jetzt gerade Zahlen auf dem Monitor haben, was die Zuhörenden natürlich jetzt nicht haben. Wie waren die Fragen und wie sind die aufgeteilt gewesen? Was konnte ich bewerten? Also in welcher methodischen Form?

Sprecher 3 Also, das Ganze hat jetzt eigentlich vier Teile. Einmal so den Teil der Fragen, den nur an Mitglieder gingen. der teile Fragen, der nur an Nichtmitglieder oder noch Nichtmitglieder ging und den gemeinsamen Teil sowie am Ende nochmal ein paar Schlussfolgerung und Interpretation oder Handlungsempfehlung, die ich dem Vorstand mit auf den Weg geben würde. Also dem nächsten, den neuen Vorstand.

Sprecher 2 Das konnte dann in Schulnoten bewertet werden, die unterschiedlichen Skalen.

Sprecher 3 Unterschiedlichste Skalen, unterschiedlich. Oder auch wir haben auch mehrere offene Fragen drin.

Sprecher 2 Okay. Vorweggenommen, du hast gesagt, Mitglieder und Nichtmitglieder, die Mitglieder haben es alle bekommen. So, und die Nichtmitglieder dann durch zufällige Verbreitung.

Sprecher 3 Genau, wir haben es aber auch in verschiedene Newsletter mit reingebracht, verbreitet, auf entsprechende Gruppen gepostet. Dass wir Hoffnung hatten, dass da auch etliche Leute das lesen und mitmachen, die eben jetzt gerade noch nicht oder nicht mehr Mitglied im Verband sind. Wie hoch war N? Insgesamt war es 288 plus 198, ja, also knapp 500.

Sprecher 2 Also 288 Mitglieder und 198 Nicht-Mitglieder. Weiß man oder wisst ihr, woher sich die Menschen rekrutieren, die nicht Mitglieder waren?

Sprecher 3 Ja, wie die sich zusammensetzen später, das kann ich sagen. Muss ich mal gerade mal vorblättern hier.

Sprecher 2 Also was mich interessiert ist, sind es wirklich Menschen, die gerade frisch ins Berufsfeld eingestiegen sind oder bei alte Hasen, die nie Mitglied waren oder rausgegangen sind aus dem Verband? Sowohl als auch.

Sprecher 3 Leute, die sagten, sie sind nicht mehr Mitglied, sind da sowohl drin, als auch die, die sagten, kenne ich zwar oder wurde von der Organisation, für die wir arbeiten, also Dienstleistungen zum Beispiel, darauf hingewiesen, dass es diese Befragung gibt. Also da hat es tatsächlich ein buntes, buntes Portfolio an Menschen, die da mit drin sind.

Sprecher 2 Okay. inhaltlich überhaupt nicht vorbereitet. Das heißt, ich kenne die Ergebnisse wirklich auch selber noch nicht. Und ich bin auch gerade ganz gut springen, PowerPoint. Ich bin sehr gespannt, was passiert. Aber was haben. Fang einfach mal an.

Sprecher 3 Genau. Also ich laber erstmal los und springe ein bisschen drumherum. Also generell, die Zufriedenheit der Mitglieder ist deutlich gewachsen. Also deutlich besser geworden von letztes Mal Ich habe jetzt ja nur die Prozentzahlen stehen, aber wenn ich das richtig im Kopf habe, waren letztes Mal so 3,4 Durchschnittsnote und wir sind jetzt bei 2,8 oder 2,6. Schulnoten.

Sprecher 2 Beste und 6 ist geht gar nicht.

Sprecher 3 Ganz genau. Also eins wird immer noch kaum vergeben von jetzt 3%, vorher zwei Prozent, aber wir haben im Bereich von 2 und 3, also in dem, dem, dem Gut und befriedigend Bereich, einen massiven Zuwachs von 11 auf 30 Prozent, bei 2 und bei der Schulnote 3 von 29 auf 43 Prozent. Das heißt einfach, es sind deutlich mehr Menschen, zufrieden. Es sind jetzt, ist nur noch ein Viertel der Mitglieder, sagt, sie sind unzufrieden mit der Arbeit des Verbandes. Das waren vor drei Jahren noch doppelt so viele.

Sprecher 2 Das ist natürlich ein interessantes Ergebnis. Die Frage wäre natürlich jetzt, warum Wäre ich als Nicht-Mitglied zufrieden mit der Arbeit des Verbands und bin nicht Mitglied? Nee, Mitgliederteil, sagte ich.

Sprecher 3 Achso, nur Mitglied, aber Mitgliedteil. Okay, alles klar. Das ist jetzt der Mitgliederteil. Die anderen, die kommen später nochmal. Da haben wir ein bisschen nachgefragt, okay Was war euch denn wichtig, als ihr in den Verband eingetreten seid? Und was ist uns heute wichtig? Warum seid ihr jetzt mitneht? Und Da ist ganz klar, es geht um Fachinformationen aus der Fundraising-Szene, es geht um Suche nach kollegialem Austausch, tatsächlich Stärkung des Berufsbildes, Interessensvertretung von Fundraisern. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Diskurs. Diskurs und Lernen Tatsächlich sich, also Informationen zu halten, sich austauschen zu können, das ist immer noch die oberste Priorität für den Verband. Und danach kommt entsprechend dann die Kommunikation. Wo es dann um das Berufsbild geht, um die Interessensvertretung geht. Aber das muss man sich immer wieder vor Augen führen, wenn wir überlegen, was kann der Verband alles für uns tun, dann haben wir ein riesen Portfolio an Sachen, die man machen kann. Das ist immer noch die Nummer eins. Und vielleicht müssen wir manchmal bei unseren Anforderungen von den vielen Sonderwünschen, die wir haben, uns ein bisschen stärker zurücknehmen und überlegen, okay, was sind die größten gemeinsamen Nenner? Wir können nicht erwarten, dass der Verband. alle Interessen vergleichbar intensiv abbildet.

Sprecher 2 Das ist aber eine Frage auch der Finanzen und der Mitgliederhöhe.

Sprecher 3 Genau, genau, genau.

Sprecher 2 Jeder würde sich wünschen, dass wir mindestens für jeden Bereich einen hauptamtlichen Referenten hätten, der sich also es ist ja Wunschbrunnen denken. Ja, ja.

Sprecher 3 Was letztes Mal zu oder was letztes Mal, wo sich viel Lohnmut letztes Mal gestaut hat, war das Thema Kommunikation des Verbandes. Also auf interne Kommunikation. Genau, genau. Letztes Mal so Note 4,5 Kommunikation des Vorstands mit den Mitgliedern. 4,0 Auftritt in sozialen Netzwerken. Das ist ja nur wirklich Und der Rest auch eher so 2,833. Das ist so, ja. Die beste Note. Okay, ist so befriedigend.

Sprecher 2 Also nochmal: 4,5 war die durchschnittliche Vergabe einer Schulnote. Zum Thema interne Kommunikation des Vorstands mit den Mitgliedern. Das ist eine Klatsche.

Sprecher 3 Ja. Und jetzt? Jetzt stehen wir bei 3,3. Das heißt Das ist befriedigend. Aber ganz ehrlich, gerade dann beim Thema Schulnoten, was kann man sich dann realistisch als Ziel setzen, was man erreichen möchte? Eine 1-0 ist Quatsch, ist unrealistisch bei so etwas. So jetzt persönlich, ohne jetzt irgendwie Vorstandsmitglied zu sein oder jetzt sein werden, äh, jetzt jetzt werden zu wollen, ähm, Als Ziel kannst du dir setzen, irgendwo zwischen 2 und 2,5 zu landen, oder? Das wäre doch realistisch. Und viel, viel höher kannst du doch realistisch gar nicht kommen. Da ist jetzt im Thema Kommunikationsmittel immer noch nichts in diesem Bereich. Aber der Newsletter, Online-Newsletter immer jetzt auf 2,5 als Durchschnittsnote, von 2,9. Magazin auf 2,7, von 3,3, Webseite gleich bleiben bei 2,8, was mich wundert, weil sie. Allerdings. einen Relaunch hatte, der es nicht unbedingt verbessert hat und jetzt am nächsten Relaunch gearbeitet wird. Aber ja. Also da ist immer noch ordentlich Potenzial. Das ist immer noch ein Problem.

Sprecher 2 Was nochmal neu dazugekommen ist als Frage, das sehe ich gerade, die 2013 noch nicht gestellt wurde, das ist die Kommunikation der Geschäftsstelle mit den Mitgliedern. Da haben wir keine Vergleichszahl im Vorhinein. Finde ich mit 3,1 aber auch durchaus ausbaufähig. Ja, aber befriedigend. Ich habe mich mit 304 durch mein Schulleben gezogen. Also, das war meine Standardnote.

Sprecher 3 Also insofern es ist nicht mehr es ist, ich habe so, es ist nicht mehr Besorgniserregend Aber befriedigend ist noch nicht ausreichend gut.

Sprecher 2 Hinzu kommt aber auch noch ein Punkt. Also, ich finde das jetzt auch erstmal, also ein Trend ist erkennbar, Punkt 1. Jetzt haben wir ja gerade eine N-Zahl gesagt, wie viele Menschen haben sich beteiligt? Also ungefähr 298 Mitglieder von ungefähr 1100 noch was Mitgliedern. Das heißt, die Quote ist ja für Umfragen nicht schlecht, aber trotzdem hat der größte Teil der Mitglieder sich überhaupt gar nicht geräuspert. Das könnte man ja jetzt auch auseinandernehmen und sagen, warum tun sie es nicht? Weil ihnen der Verband egal ist oder aber weil sie eben zufrieden sind und diejenigen, die momentan was abgeben, sind eigentlich mehr diejenigen, die Kritik äußern wollen.

Sprecher 3 Na, was die Beteiligungsquote angeht, da kann niemand mecken. Also bei vergleichbaren Mitgliederbefragungen bist du bei 10% schon zufrieden.

Sprecher 2 Ja, aber was ist mit denen, die sich nicht gemeldet haben? Sind die zufrieden?

Sprecher 3 Und haben sich deshalb nicht gemeldet? Letztes Mal haben wir so gemacht, dass wir zusätzlich noch Telefoninterviews gemacht haben. Das haben wir jetzt dieses Mal aus Ressourcengründen nicht gemacht. Um da noch tiefer reinzugehen, da könnte ich jetzt nur Wildmutmaßungen anstellen. Das kann ich nicht.

Sprecher 2 Ich habe jetzt auch keine Antwort von dir verlangt, weil das ist natürlich alles spekulativ.

Sprecher 3 Aber das ist jetzt so eine Einschätzung, was Kommunikation betrifft. Spannend finde ich hier tatsächlich Bewertung der Zufriedenheit in verschiedenen Bereichen. Zum Beispiel Thema der Regionalgruppen, gleichbleibend 2,5, Fachgruppen gleichbleibend von 2,6 auf 2,5. Arbeit der letzten Geschäftsführungen. Von 4,2, das tut 2. 13, müssen wir uns erinnern. Ich weiß nicht, ob wir da gerade überhaupt eine Geschäftsführung haben. Ich wollte gerade sagen, wer war das denn? Wie viel in einem kurzen Zeitraum? Wen haben wir denn da versetzt? Oder doch, ich glaube, oder hat Arne da gerade angefangen? Ich weiß es gar nicht mehr exakt. Auf jeden Fall deutlich, deutlich besser von 4,2 auf 2,5. Die Arbeit des Vorstandes von 3,9 auf 2,6. Das ist eine wunderbare Verbesserung. Das ist

Sprecher 2 Einmal eine Negativierung.

Sprecher 3 Ja, Arbeit der Ausschüsse, also Ethik und IT. Ich glaube, IT gibt es heute gar nicht mehr.

Sprecher 2 Ich glaube, die hatte die Doris nicht mehr gesagt, Doris Kunstdorf, sie wollte da mal wieder irgendwie was starten oder so.

Sprecher 3 Ja, aber aber ähm. . Ich glaube nicht als Ausschuss. Bin ich jetzt tatsächlich gar nicht bei. Und Ethik. Das wundert mich tatsächlich, finde ich gar nicht gerechtfertigt, die 2,6 auf 2,8. Die haben in den letzten drei Jahren. Die Ethikregeln überarbeitet. Haben sie diversifiziert auf die drei Bereiche? Haben die Kommentare dazu geschrieben? Aber anscheinend hat es niemand gewürdigt.

Sprecher 2 Also zumindest Job. Nein, Moment. Ich muss sagen, es ist ein Abfall von 2,6 auf 2,8, aber es ist immer noch eine 2 da vorne. Das darf man nicht vergessen.

Sprecher 3 Ja, und gerade, also, na gut, überlegen, welche Ausschüsse gibt es noch? Das sind tatsächlich die zwei Fachausschuss recht, aber der ist ja auch unter Kulturen. Nee, nee, nee, nee, nee, das sind die Fachgruppen. Das sind die Fachgruppen. Die Ausschüsse. Richtig, die Ausschüsse. Ja. Oh Gott, was gibt’s denn da? Müssen wir jetzt auf die Webseite gucken, aber IT, ähm, Ethik. Und Recht meine ich. Und IT ist nicht aktiv, meine ich. Bitte korrigiert mich, wenn es doch so ist. Guckt nochmal auf die Webseite. Aber ja, gut, also gerade Ethik. Verstehe ich persönlich jetzt gerade nicht, die 2,8. Hätte ich jetzt positiver eingeschätzt, okay. Und Arbeits der Schiedskommission von 3,8 auf 3,3 Ja, da ist eine Steigerung zu sehen, aber vielleicht verwechseln Leute das auch.

Sprecher 2 Genau, ich wollte gerade sagen, hat die Schiedskommission überhaupt getagt? Ich weiß es nicht. Gab es irgendeinen Fall, der mal vor die Schiedskommission kam? Ich kann mich in den letzten zwei Jahren an keinen Fall erinnern.

Sprecher 3 Oder wenn, dann wurde vielleicht auch nicht groß kommuniziert, ich weiß es nicht. Okay, Punkt. Gut. Aber das heißt, generell die Zufriedenheit mit den verschiedenen Arbeitsbereichen ist schon deutlich besser. 2,5 Häufig. Das ist doch voll im guten Bereich. Auf jeden Fall. Band so ein bisschen die Befragung: wie schätzt man die Entwicklung ein vom neuen Beitragsmodell? Also Einzelpersonen, Organisation, Dienstmeister. Von 3,2 auf 2,6 als Durchschnittsnote. Finde ich sehr ordentlich.

Sprecher 2 Vom Wandelberufsband zum Fachverband. Warte mal ganz kurz, aber es gibt tatsächlich fünf, muss man mal sagen. Also es gibt 9%, ja die dem eine 5 oder sogar eine 6 geben, also eine Schulnote. Ja. Eine 6? Also wann habe ich immer meiner Schulaufbahn, wenn man es wirklich auf der Schulnotenebene vergleicht?

Sprecher 3 Einer von 20, der feststellt, dass er jetzt mehr zahlt, dass ihm wenig bringt.

Sprecher 2 Würde ja ein Komplettversagen vorwerfen. Das finde ich schon erstaunlich. Totalkritiker hast du immer. Pauschal vielleicht. Ja, mag sein. Vielleicht.

Sprecher 3 Ja, aber 5%, das ist einer von 20. Okay, muss man aushalten können. Also Wandel vom Berufsverband zum Fachverband hast du gerade angesprochen. Genau, genau. Da von Note 3,6, wo wir noch. mittendrin waren zu jetzt 2,8, wo wir schon deutlich weiter sind, uns schon sehr in Richtung Fachverband entwickelt haben, also jetzt meine Einschätzung. Und die finanzielle Situation des Verbandes von damals 4,3, wo sich viele Mitglieder Sorgen gemacht haben auf jetzt 3,3.

Sprecher 2 Das sah damals ja auch nicht so wirklich rosig aus.

Sprecher 3 Ja, ja. Das heißt aber, Beitragsmodell wird eher unter Wandel werden eher mäßig bewertet, Entwicklung und Finanzen. Mittlerweile besser. Klar, 3,3 ist noch nicht irgendwie toll, auch keine Riesenüberschüsse oder so, aber das heißt so, dieses die Mitglieder machen sich echt Sorgen, ist abgefedert worden. Also insofern auch da durchaus positiv. Wenn wir jetzt ein bisschen tiefer in die Arbeitsgebiete reingehen, ich gucke mal, was ganz spannend ist, Fachveranstaltung läuft, 2,3, endlich mal eine richtig gute Note. Kongress ja 27 Lobbyarbeit des Verbandes 213 mit 4,8 bewertet Steht jetzt bei 4,2. Also kleine Fortschritte erkennbar, aber zufriedenheit immer noch nicht gut, auch nicht befriedigend. Kollegaler Austausch 2,9 Und ich hatte, wir haben eben noch überlegt, was ist den Leuten wichtig. Sehr wichtig ist den kollegialer Austausch, ist hier immer noch mit 2,9 bewertet, die bisherige Arbeit dazu. Mit dir Service der Geschäftsstelle hat sich deutlich verbessert von 3,3 auf 2,7. Zusammenarbeit mit anderen NGOs, immer noch mäßig mit 3,6, Pressearbeit mäßig 3,6. Förderung der Wissenschaft 4. 0, Förderung der Volks- und Berufsbildung von Verbraucherberatung und Schutz 4,2. Wohlgemerkt, das Ganze ist abgeleitet aus den Satzungszielen. Also das muss man ein bisschen so vor Augen fischen. Also nicht alles identisch, aber schon irgendwie geguckt, dass alle Satzungsziele mit abgedeckt sind. Deshalb kommen da auch solche Orchideenthemen vor, mit denen wir einen Alltag relativ wenig Verbindung haben. Aber wenn wir uns in Satzungszielen teilweise Vierer-Noten geben, Dann ist da klar erkennbar, dass es da noch Verbesserungserwartungen gibt.

Sprecher 2 Steht sonstiges 6,0. Kannst du weißt, was du dahinter steckt? Ja, das ist klar.

Sprecher 3 Irgendjemand, der sehr unzufrieden ist mit irgendeinem einzelnen Punkt. Okay. Ah, jetzt kommen so offene Antworten. Da gab es ein paar offene Antworten, zum Beispiel klar, Teilnehmergebühren zum Kongress zu hoch sagten Einzelne kann Interesse haben an Verbraucherberatung oder Pressearbeit und so weiter, sich nur oder hauptsächlich an den Mitglieder wünschen und nicht den Ideen des Vorstandes orientieren, sage ich, ja, schön, mach eine Satzungsänderung Solange die Breite der Ziele in der Satzung stehen, kann man auch einen Vorstand erwarten, dass er diese abarbeitet. Also insofern, irgendwie klar, kann man diese Kritik äußern, aber Der Vorstand hat einen Auftrag.

Sprecher 2 Ich sehe gerade hier die offenen Antworten, unter anderem auch solche Sachen wie, Zitat, wie Sie sehen, bin ich nach acht Jahren Mitgliedschaft seit der Ausbildung an der Akademie extrem unzufrieden. Und habe deshalb auch meine Mitgliedschaft beendet. Noch nicht einmal mit der Kündigung wurde professionell umgegangen. Zitat Ende. Ich finde, manchmal kann man aus diesen offenen Antworten weitaus mehr lesen als aus irgendwelchen Zahlen.

Sprecher 3 Ja, und das Schöne ist, das sind Quick Wins. Da kann man sofort rangehen, kann man sofort ändern und ich bin mir sicher, das wird die Geschäftsstelle auch tun. Jetzt so ein bisschen in die Zukunft geschaut. Welche Arbeitspunkte des Verbandes sind einem denn für die Zukunft wichtig? Also da müssen Prioritäten abfragen. Und entgegen zu dem, was wir eben vorgelesen haben, die beste Note bekommt hier Erhöhung der medialen Präsenz des deutschen Fundraising-Verbandes mit 1,9. Das ist die erste 1,9, die wir hier verloren.

Sprecher 2 Hat sich auch nicht verändert zu 2013. Genau.

Sprecher 3 Das ist die erste 1,9, die wir hier verlesen. Danach kommt Aufklärung über Fundraising 2. 0, Stärkung der Finanzen 2,5, mehr Weiterbildung, Tagung 2,6. Mitgliederwachstum, wissenschaftliche Forschung und so weiter. Was als wichtig erachtet wird, ist wirklich. Es sind sehr, sehr individuelle Gründe, die da genannt werden. Das sieht man jetzt auch wieder bei dem, was wir hier als offene Antworten haben. Beschwert sich jemand über zu hohe Anzahl von Diensten dieser Dienstleistung auf dem Kongress und anderen Tagungen. Und bei den hohen Preisen ermäßigt fachliche Qualität. Weiterbildungen und Tagungen wiederholen sich zu sehr, die meisten Referenten schon bekannt. Zertifierung. Durch den Verband wie bei FP, warum etwas anderes nehmen, wenn man das selber machen könnte. Zertifizierungsdiskussion möchte ich jetzt nicht wieder aufrollen, das hatten wir schon mal zwei Jahre lang. konkrete Lobbyarbeit, als Wunsch hier geäußert, was man machen sollte. Also insofern, du siehst, jeder hat seine eigene Agenda. Also da fällt es auch schwer, genauer zu gucken, wie, wie, wie. Ja, wie setzt ein Vorstand hier Prioritäten? Was wünschenswert wäre eigentlich, dass ein Vorstand uns seine Agenda für die nächsten drei Jahre irgendwie verkündet, so zwei, drei Monate nach der Wahl. Das wäre eigentlich mal schön.

Sprecher 2 Was mir bei den offenen Antworten auffällt, ist, dass hier mehrere Punkte sind. Guck mal, das betrifft mich, glaube ich, auch persönlich selber, aber dass eben. viele der Referenten einfach immer wieder auftauchen auf den Kongressen, auf den Veranstaltungen, dass dadurch wenig neue Impulse gesetzt werden. Hab ich jetzt gerade jetzt auch ein Immer wieder selber erlebt, aber es gibt auch wieder Veranstaltungen, wo ich sage, huch, da tauchen auf einmal Gesichter auf, die noch gar nicht bekannt waren aus der Szene. Das war insbesondere beim letzten Jahr der Fall. Wo ich aber dann auch wieder die Rückmeldung kriege, naja, das sind dann neue Nasen. Das ist auch schön und gut, dass es neue Nasen gibt, aber die haben einfach keine Szene und keine Fundraising-Erfahrung. Ich glaube, das kann man auch sehr zwiegespalten sehen. Auf der einen Seite, ja, die Fundraising-Kollegen tauchen dann auch immer mal wieder auf. Dafür kennen Sie Fundraising, kennen die Szene. Dafür leidet anscheinend hier die Fachlichkeit auf der anderen Seite. Und nicht die Fachlichkeit, sondern die Weiterentwicklung der Themen. Und auf der anderen Seite kommen neue rein, kennen Sie Fundraising nicht.

Sprecher 3 Ja, aber auch hier, das ist der Grund, warum in jedem Seminar auf dem Kongress es einfach Gang gäbe, ist, dass es einen Evaluationsbögen gibt. Und wenn jemand schlechte Noten bekommt, dann wird er bestimmt das nächste Mal nicht da widerstehen. Wenn jemand gute Noten bekommt, weil er fachlich gut ist und das gut rüberbringt, warum soll der nicht wiedergenommen werden? Also insofern irgendwie da bin ich mir sehr in anderer Meinung. Gut, ich bin jetzt auch irgendwie häufiger als Referent unterwegs, aber Es gibt Leute, da setzt man sie einfach gerne rein, weil man damit unterhalten wird, weil man weiß, was man bekommt und dann baut man sich einen Mix aus Bekannten und Unbekannten. Dazu brauchst du aber auch beides. Oder Kai Fischer oder ich machen jetzt auf dem Kongress das dritte Mal Neues aus der Fundraising-Forschung. Wenn wir das ganze Jahr halt irgendwie Studienblättern und uns abstimmen und das dann sammeln. Ja, weiß nicht, willst du dich nächstes Jahr melden und Neues aus der Fundraising-Wissenschaftler melden? Also nicht. Also ich bin dieses Mal kein Problem. Gut, aber jetzt kommen wir auf den Kongress, irgendwie weichen ein bisschen ab. Aber ja, das sind alles. Dinge, Einzelmeinungen, die ich respektiere, wo man dann genau drauf gucken muss. Und das heißt nicht, dass man all das umsetzen muss. Ich würde aber vom nächsten Vorstand erwarten, dass sie sich damit auseinandersetzen jeweils und sich eine Meinung und Entscheidung dazu bilden. Das heißt nicht, dass Sie alles machen müssen, was hier vorgeschlagen wird. Lobbyarbeit hatten wir eben schon mal kurz. Wie wichtig ist Ihnen eine aktive Lobbyarbeit des Verbandes? Da sagen fast die Hälfte aller 1. Ist uns sehr, sehr wichtig. Gesamtnote 1,8. Also insofern, alle sagen, es ist ihnen sehr wichtig, genau wie letztes Mal 1,8. Wenn man dann tiefer reingeht, guckt, okay, welche Themen sind euch denn relevant? Haben wir vier Themen zur Auswahl gegeben. Das waren die vier Themen, wo wir mit der Geschäftsstelle und den Vorstand überlegt haben, okay, was sind denn gerade so die relevanten Themen? An denen gerade gearbeitet wird, die gerade kommen. Haben wir hier reduzierter Umsatzsteuersatz für NPOs, günstiges Porto für Mailings für NPOs oder Versachlichung der Werbe- und Verwaltungskosten. Und nochmal andere Themen. Die Noten von 1,5 bis 2,0. Also im Endeffekt, ja, alle Themen sind wichtig und andere Themen auch. Steht zum Beispiel Gehälter für Fundraiser, Entwicklung einer Geberkultur, was steht hier? Thema Recruiting, Altenhilfe Kitas, Profitunternehmen sind nicht unser Feind. Das Problem ist, es ist keine klare Priorität der Themen abbildbar. Aber alle drei Themen mit der gleichen Intensität, mit wenig Personellen Ressourcen an der Stelle sind schwer abzubilden. Das heißt, so dieser Wunsch, den wir eigentlich hatten, bitte gebt dem Vorstand, dem Nächsten, eine Hilfestellung, eine Orientierung, wo er Schwerpunkte setzen soll. Das können wir mit dem Ergebnis dieser Mittelüberfragung nur bedingt. Und das ähnliche geht in die Richtung der Maßnahmen, die eingeschätzt werden, die eingesetzt werden sollen, von irgendwie schriftlichen Stellungnahmen, Positionspapiere. Öffentlichkeitswirksame Aktionen, alles so 2,1 bis 2,3, noch mit Roundtables. Besser bewertet, dann noch persönliche Gespräche durch Vorstand, Geschäftsführung mit Politikern mit 1,9. Auch sehr zeitintensiv oder eben parlamentarischer Abend hatten nur eine 2,6. Ja, gut, also persönliche Begegnungen scheinen wichtiger als Papiere, aber auch hier lässt sich keine so richtige Priorisierung durch die Mitglieder Herauslesen. Muss man da halt selber machen. Also, das Thema Lobbyarbeit, da kommen wir nachher nochmal auf der Folie zu, da gibt es viele Wünsche. Und wenig Bereitschaft mitzumachen. Also und dann haben wir Henne-Ei-Problem.

Sprecher 2 Machen wir es mal. Ganz praktisch, also wenn du als normales Mitglied dich engagieren willst, unabhängig davon, ob man es dir jetzt selber zutraut und du es tatsächlich auch willst, allein für so ein Land für eine Teilnahme an einem parlamentarischen Abend geht für jemanden, der nicht aus Berlin kommt, mindestens einen Arbeitstag drauf, wenn nicht sogar anderthalb oder zwei. Und das ist es wert.

Sprecher 3 Wenn du dadurch die Portreation hinbekommst durch Gespräche, wenn du dadurch reduziert Mehrwertsteuerhinsatz ziehst, das musst du aber auch deinem Träger sagen.

Sprecher 2 Ja, dann sag es ihm.

Sprecher 3 Sag es ihm. Mach es ihm deutlich. Gib es ihm die Argumente, was mit Lobbyarbeit bewirkt werden kann. Werb mit deiner Organisation Mitglied im Verband. Schaffe gemeinsam irgendwie mehr Druck.

Sprecher 2 Ich glaube, das ist ein bisschen zu naiv gesagt. Weil die Menschen vor Ort einfach sich nicht langweilen vor Dingen, die sie zu tun haben. Wenn ich in die Organisation reingucke, die haben, die haben. Ziemlich viel, ziemlich oft richtig viel Arbeit auf dem Schreibtisch. . Da kommt man auch ein bisschen nach Effizienzfragen, das ist ein anderes Thema.

Sprecher 3 Ja, das geht der Geschäftsstelle aber genauso und dem Vorstand auch.

Sprecher 2 Ich sage ja nicht, dass die es tun sollen. Ich sage nur, dass ich nicht weiß, wer das tatsächlich machen soll.

Sprecher 3 Ja, und das geht hier halt genauso. Und wenn ich mir nur ganz viel wünsche. . Aber selber nicht, also Respekt vor jeder Organisation, die auch noch zusätzlich Organisationsmitglied geworden ist und den Verband dadurch stärkt und dem auch nochmal eine Sprachmacht verleiht, in Anführungsstrichen. Aber ja, das kostet Zeit und kostet Ressourcen.

Sprecher 2 Die einzigen, die ich mir vorstellen könnte, die da eher Interesse dran haben, letztendlich auch aus eigenem Interesse, sind die Dienstleister. Und dann hörst du dahinter, ja, die Dienstleister, die es machen und nicht die Organisationsvertreter.

Sprecher 3 Ja, also und das ist gerade bei dem Thema nicht gerechtfertigt, die Kritik. Ja, Ethik Signee, hatten wir vorhin schon mal ganz kurz. Das ist ein Thema, das gab es 2013 noch nicht. Und ich weiß nicht, wie intensiv du dich damit auseinandergesetzt hast, aber drei Viertel der Mitglieder sagen, ja, kenne ich. 4% sagen, ja, kenne ich und nutze es auch.

Sprecher 2 Es ist nochmal. 76 kennen es, aber 4% nutzen es. Also, wenn du mich konkret gefragt hast, Ich habe mich damit beschäftigt, sicherlich nicht so intensiv für diejenigen, die es entwickelt haben. Und nein, ich nutze es nicht. Punkt.

Sprecher 3 Generell die Note. 3,2. Auch hier wieder ein Viertel ist unzufrieden. Aber immerhin, ich fand fast die Hälfte, 45 Prozent, haben eine 1 oder eine 2 vergeben. Also wir haben ja irgendwie so ein. An der Stelle, das ist den Hälfte, der ist für jeden was.

Sprecher 2 Auch da nochmal der Punkt aus der Historie. Aus Organisation heraus, wenn ich als Fundraiser das Ethik gut finde und gerne hätte, dass meine Organisation das einrichtet oder es nutzt an der Stelle, dann weiß ich, habe ich in meiner Organisation, je größer sie ist, Richtig dicke Bretter zu bohren. Also bis hin zu Vorstandsentscheidungen und sonst was. Und diese Energie, die ich für einen möglichen Mehrwert des Signets einsetzen müsste, setze ich lieber in den Aufbau der Datenbank oder in irgendeine Selektion für ein Neuspender-Mailing. Keine Ahnung.

Sprecher 3 Na gut, aber hier ist ja nicht die Frage, was bedeutet das Signet für meine Organisation und wie einfach ist es, meine Organisation zu bezeugen, sondern wie zufrieden bin ich mit dem Angebot, dass es ein Ethik-Signee gibt.

Sprecher 2 Aber das erklärt dem Punkt, warum es nur 4% einsetzen. Ja, also die Energie, die ich da reinstecken muss, setzt sich in sinnvollere Dinge, zumal das Ethik-Degné niemand kennt. Also ein Spender kennt das nicht. Und solange es aber auch nicht verbreitet ist, kann es auch keinen Spender kennen. Genau, Henna ein. Sieht aus wie ein Poststempel und sieht sich so weg. Ist auch schön. Zitat.

Sprecher 3 Ja, da gibt es noch ein paar. Konkrete Verbesserungswünsche, sicherlich ein Thema, das auch den nächsten Vorstand noch beschäftigen wird. Aber generell, das hatte ich eben schon mal, einen Verband. Kann nur so stark sein wie das Engagement seiner Mitglieder. Und deshalb die Frage, wer will sich denn engagieren? Und Das ist krass. Naja, das hier sind absolute Zahlen.

Sprecher 2 Achso, ja, trotzdem.

Sprecher 3 Und haben diesmal diese Frage haben Nur 50 Prozent der Leute beantwortet vom letzten Mal. Das heißt, muss es jeweils halbieren. Das heißt, wenn wir jetzt sagen hier, okay, letztes Mal haben 106 Leute gesagt vor drei Jahren. Dass sie sich die Mitarbeiter in einer Fachgruppe vorstellen können. Jetzt nur 36. Das ist schon weniger. Erst recht Regionalgruppe von 103 auf 14. Also, wir müssten jetzt eigentlich 28 rechnen, wenn wir es direkt vergleichbar machen. Mit weiterem Ausschuss ist ungefähr gleich geblieben. Hilfe bei der Vertretung des Verbandes auf Veranstaltungen Dritter, auch ungefähr gleich, ein bisschen weniger geworden, von 54 auf 21 total. Mitarbeit im Beirat 5120, also überall sehen wir eigentlich weniger.

Sprecher 2 Das krasseste ist aber, ich bin null Menschen können sich die Mitarbeit im Vorstand vorstellen.

Sprecher 3 Insofern, es ist keine komplett repräsentative Befragung, weil ich glaube, es gibt ja mindestens sechs Bewerber oder so. Aber ja, ich habe schon geschluckt.

Sprecher 2 Alter Falter.

Sprecher 3 Das machtlos, muss ich ganz ehrlich. Der politischen Lobbyarbeit des Verbandes. Null.

Sprecher 2 Null Menschen.

Sprecher 3 Und das ist also, also bei einer Mitarbeit des Vorstands weiß ich besser, ja. Bei einer Unterstützung der politischen Lobbyarbeit befürchte ich, dass die Zahl stimmen könnte, von dem

Sprecher 2 Herr Stopp, vielleicht ist immer die Frage auch falsch gestellt gewesen. Also, und wenn ich das reinschreibe, also wenn ich gefragt werden würde, könntest du dir vorstellen, in Verband zu unterstützen bei der politischen Lobbyarbeit, würde ich auch sagen, nee. Einfach aus dem Grund heraus, weil also was kann ich denn machen? Ich bin ja nix. So, ja, also es ist brauchst eine gewisse Du brauchst eine gewisse Erfahrung dafür oder einen gewissen Status quo.

Sprecher 3 Entweder du kennst Leute und das tust du als Fundraiser, oder du kannst ein Thema aufbereiten und kannst sagen, was sind die Themen, woran wir arbeiten müssen, kannst Positionen dazu entwickeln. Vielleicht hätte man es anders nennen müssen.

Sprecher 2 Also nicht unterstützt. Aber Lobbyarbeit ist ja auch emotional belegt. Also Lobbyarbeit der Versicherungsunternehmen, Lobbyarbeit der Autoindustrie und so weiter und so fort. Vielleicht hätte man es positiver beschreiben sollen mit einem Begriff, der eben nicht Lobbyarbeit heißt, aber es trotzdem dasselbe meint. Ja, ich verstehe deine Kritik an der Formulierung.

Sprecher 3 Ich will kein Lobbyist sein, obwohl wir tagtäglich Lobbyist sind. Ich persönlich finde die Formulierung auch nicht. Also Lobby ist für mich nicht unbedingt. Negativ assoziiert.

Sprecher 2 Für mich neutral. Aber es ist in den Medien einfach sehr, sehr negativ besetzt. Ich verstehe, ja. Welche Org ist das dann in Berlin, die Lobbytouren macht durch Mitte? Ja, wo du die Lobbyistenstandorte dir anschauen kannst. Das ist dann natürlich 1a negativ assoziiert. Da will ich keiner von sein.

Sprecher 3 Nehme ich nochmal mit für 2019. Dann muss ich diesen Podcast vorher nochmal hören. Frage, warum sich die Menschen nicht engagieren, sagen viele eben, dass ihnen die Zeit fehlt.

Sprecher 2 Drei Viertel. Kein Geld habe ich nicht verstanden. Also neun Prozent sagen, sie haben kein Geld fürs Mitmachen. Fürs Engagement. Also ich kann, ich kann, kann, kann ich sponsern oder was?

Sprecher 3 Zum Beispiel das. Oder oder du würdest deine Arbeitszeit machen und würdest Köpfe verdienen oder Dienstleister, andere und so weiter. Oder eben, ja, ich bin geografisch abgeschlagen, familie stark eingebunden, da ist nichts mit regelmäßigen Abendfahren oder so.

Sprecher 2 Mach trotzdem nochmal zurück, das waren so schön. Da es ein Ehrenamt ist, geht nur, was der Job zeitlich zulässt. Okay, ja. Klar. Ich finde den Verband wenig innovativ, kaum Schlag- oder Durchsetzungskraft. Und dann sind es immer die gleichen, die meckern bzw. sich selbst darstellen müssen. Denen wird unheimlich viel Gehör geschenkt. Für den Rest, die Mehrheit der Mitglieder tut sich wenig. Ja, gut, er kann nur so innovativ.

Sprecher 3 Schlagkräftig und durchsetzungskräftig sein, für die Mitglieder es zulassen und sich einbringen.

Sprecher 2 Das andere ist mir jetzt zu lang, um es zu lesen, aber da bin ich nochmal gespannt drauf. Ich bin lange im Verband. Noch lange engagiert. Okay. Gut, macht keinen Sinn, weil die Menschen, die es jetzt zuhören, sehen das nicht, was wir jetzt hier lesen.

Sprecher 3 Doch, doch. Ich hoffe, die klicken das ein bisschen nebenbei mit. Aber bitte nicht, wenn ihr Auto fahrt. Definitiv nicht. Total wichtige Frage, finde ich, um so ein bisschen die Gesamtstimmung und Leidensfähigkeit der Mitglieder dazu einzuschätzen. 83% der Mitglieder sagen, ja, sie würden Dritten die Mitgliedschaft im deutschen Fundraising-Verband empfehlen.

Sprecher 2 Das ist schon mal nicht so schlimm.

Sprecher 3 Das heißt, auch wenn viel Kritik geäußert wird. dann sind die deutschen Fundraiser und die Mitglieder des Verbandes sehr leidensfähig und bleiben loyal bei ihrem Verband und empfehlen auch Dritten Mitglied zu werden. Das finde ich eine sehr positive Zahl.

Sprecher 2 Nicht bestimmt an den wunderbaren Buchprämien, die man bekommt, wenn man ein Mitglied wirbt. Echt? Ja, gab es doch mal. Wenn wir Mitglied werben, gab irgendwie irgendein Handbuch von der Akademie oder so.

Sprecher 3 Cool. Studie von Urselmann gab es auch mal, ne? Irgendwas.

Sprecher 2 Egal. Ist auch schon variiert.

Sprecher 3 Ja, das ist also ein bisschen der exklusive Mitgliederbereich. Jetzt haben wir hier im Bereich Mitglieder und Nichtmitglieder. Wie stehen wir eigentlich gerade zeitlich? Wir wollten es eigentlich so 40 Minuten. Uh, ja. Wird kein kurzer. Nee, glaube ich auch nicht. Dann ziehen wir mal weiter. So, spannend. Wie schätzen Sie das Ansehen von Fundraisern und Fundraiserinnen in Deutschland als Berufsgruppe ein? Fand was? Fundraiserinnen. Ich kenne nur Fanta.

Sprecher 2 Fanta Light und Fanta Zero. Es hat sich ja irgendwie nicht so viel verändert, oder?

Sprecher 3 Nö. Das Ansehen der Fundraiser in Deutschland hat sich gegenüber 2013 eigentlich nur leicht verbessert. Ja, aber marginal. Von 3,5 auf 3,3 und 3,2. Niemand gibt den Fundraisern und deren Ansehen in Deutschland eine 1. Einer eine 6. Und die meisten sind sogar drei. Also gut, Nabelschau nicht so dolle. Banda nochmal hier der Bekanntheitsgrad des Verbandes. In der Organisation oder Agentur gleichbleibend 3,1, in der Politik gleichbleibend 4,7, beziehungsweise bei Nichtmitgliedern 4, 4,1. Also auch schön, dass man von außen denkt, ähm Der Verband ist bekannt in der Politik. Aber auch da 4-0, ja. Also können wir lange nicht zufrieden sein. Bei den Medien sowieso 4,6, 4,8.

Sprecher 2 Das war krass nochmal bei 2013. Zahl muss man sich auch nochmal auf der Zunge zergehen lassen. Bekanntheit in der allgemeinen Öffentlichkeit bei 5,4.

Sprecher 3 Ja, wobei wir auch genau da sagten, die Formulierung ist nicht so eindeutig und sie deshalb diesmal so nicht gefragt haben. Der Kongress als solcher ist sehr bekannt. Bei den Mitgliedern 70 Prozent, die auch schon da waren, 30 Prozent, die es kennen und 1%, das den Kongress nicht kennt. Ja, und tatsächlich viele, die häufig Besuch beim Kongress kann auch eine Fehlinterpretation der Frage gewesen sein.

Sprecher 2 Kennen Sie den deutschen Verhandlungen im Kongress bedeutet, ich war schon mal da? Nein, ich war noch nicht da.

Sprecher 3 Nö, wieso hier? Ja, ja, habe ich schon besucht und nein. Also ich glaube, dass die schon zwischen Nein und Ja unterscheiden an der Stelle. Doch, doch.

Sprecher 2 Das passt. Aber durchschnittliche Anzahl der Besuche, das ist, finde ich, auch krass. 5,8, also knapp sechsmal im Durchschnitt besucht. Natürlich würde ich dann auch mal so langsam anfangen zu hinterfragen, ob ich auch mal was Neues sehen darf, obwohl immer regelmäßig neue Inputs platziert werden. Ist doch klar. Wenn ich sechsmal in dasselbe Schwimmbad gehe, ja, dann denke ich mir auch, drei Meter Brett ist aber auch mal gleich. Also könnten sie auch mal eine Wasserrutsche bauen oder so. Also

Sprecher 3 Ebenso positiv, Thema Regionalgruppen, da kommen wir sogar auf neun durchschnittliche Besuche bei den Mitgliedern, drei Besuche bei den Nichtmitgliedern. Fundraising-Tage, Fundraising-Foren habe ich schon besucht, 44% der Mitglieder, nur sieben, die es nicht kennen. Nichtmitglieder auch dort, 42 Prozent kennt’s, ein Drittel war schon mal da und ein Drittel kennst noch nicht. Ja gut, ihr merkt, ich bin jetzt gerade sehr grob geworden, das fällt mehr als 100 Prozent. Und was haben wir hier noch spannend? Ein paar Fragen, die wir nur an Nichtmitglieder gestellt haben. Nämlich die Frage, woher kennen Sie denn den Verband? Noch nicht Mitglied, aber kennt’s? Ungefähr 20 Prozent von Regionalveranstaltungen, 20% von Kollegen, 20% aus dem Internet, aus dem deutschen Fundraising-Kongress, fast ein Viertel, 8% aus den Medien. Finde ich insofern spannend, als wir sie eben hatten, dass das so. FunWender-Magazin, so weißt du so halt vielleicht.

Sprecher 2 Also die Fachmedien. Oder Wohlfahrt intern oder wie sie alle heißen. Spannend finde ich, aber ich kenne den DFRV nicht. Da würde mich sehr interessieren, was Sie dann an den anderen Dingen angegeben haben. Hier, offene Frage.

Sprecher 3 Durch unseren Spendenpartner Uno Flüchtlingshilfe zum Beispiel. Ah, okay.

Sprecher 2 Oder durch die Firma, in der ich arbeite. Über die Fundraising-Akademie, über die Fundraising-Ausbildung.

Sprecher 3 Oder von einzelnen Veranstaltungen, wie im Fachtag Fundraising im Gesundheitswesen. Auch dort sind viele Nichtmitglieder. Wunderbare Veranstaltung, wo auch viele Mitglied werden dann. Oder die Faith and Funds. Also ja, das sind Berührungspunkte, wo man auch als Nichtmitglied den Verband das erstmal kennenlernen kann. Und dann eben auch auf dem Wege von der Mitgliederbefragung gehört hat. Wenn man jetzt die Nichtmitglieder fragt, für welche Themen sollte sich der Verband einsetzen, dann heißt es hier beste Image des Berufsbildes. Besseres Ansehen von Spendenorganisationen, generell Relevanz von Fundraising und gerechte Bezahlung von Fundraisern mit EI geschrieben ist Spendensenvisierung, Transparenz, Compliance-Richtlinien, also hier wirklich die volle Bandbreite. Die auch Professionalität von Fundraising ausmacht. Und auch hier wissen, wir sind mittlerweile fachverwandt. Wenn man dann Nichtmitglieder fragt nach der Außenwahrnehmung, für welche Zielgruppen setzt sich denn der Verband besonders ein? Da haben wir hier eine. Wieder Schulnoten, 2,1 für hauptberufliche Fundraiser, 2,6 für Agenturen, Dienstleister und Berater. Man merke den Unterschied. Haut in die Körper rein, die du eben nanntest. Für PR-Marketing Verantwortliche von NPOs 2,7, Spendensammelnde Vereine 2,7, Stiftung 2,7, hier eine deutliche Verbesserung von 3,3 auf 2,7. Aber nicht für Spender und Spenderinnen gleichbleibend ausreichend 3,9.

Sprecher 2 Also hier hätte ich jetzt gerne nochmal nochmal einen Split gesehen, den man aber nicht durchführen kann, wenn. Wie gesagt wird, 2,1 ist die Wahrnehmung für den Einsatz für hauptberufliche Fundraiserinnen und Fundraiser und 2,6 für Agenturen, Dienstleister und Berater. Und 4,0 für ehrenamtlich Engagierte. Ja, die ehrenamtlichen nehme ich jetzt absichtig mal raus. Wie schaut denn das aus? Also wer hat denn eigentlich mehr Gegeben. Also sagen die hauptberuflichen Fundraiser eigentlich, der Verband setzt sich mehr für Dienstleister ein? Oder sagen die Dienstleister, der Verband setzt sich mehr für hauptämtliche Fundraiser ein? Also da hätte ich gerne nochmal so einen Split gehabt. Also wie denn so die unterschiedlichen Gruppierungen die Arbeit des Verbands sehen.

Sprecher 3 Das ja, wenn man noch irgendwie ähnlich vollen Arbeitstag oder zwei Mann-Tage irgendwie von Tom mir reinsetzen, dann könnte man solche Querverbindungen noch machen. Ist, glaube ich, gerade nicht realistisch. Die Daten, ja, könnte man, haben wir hier einfach nicht.

Sprecher 2 Wäre, glaube ich, ein interessantes, interessantes Moment.

Sprecher 3 Also Ja. Wenn es da einen Studenten gibt, der nochmal irgendwie mit Zahlen tiefer arbeiten will, dann können wir gucken. Wie schätzen Sie das Image des Verbandes ein? Auch da deutlich Verbesserungen. Wir hatten das Ähnliche schon mit der Zufriedenheit des Vorstandes vorhin, aber jetzt mehr auf Image gezogen, als nicht mit Sicht von 3,5 auf 2,9. Das ist auch sehr positiv zu bewerten.

Sprecher 2 Dann müssten sich die neuen Mitgliedsanträge sich erstapeln. Der Verband gewinnt da Mitgliedern, das stimmt.

Sprecher 3 Das läuft schon. Welche Leistungen würden Sie von einer Mitgliedschaft im Verband besonders überzeugen? Auch hier wieder. Fachinformationen aus der Fundraising-Szene. 74 Prozent. Kollegaler Austausch, 67 Prozent. Fachberatung bei konkreten Fragen, 67 Prozent. Das ist ein Feld, wofür die Fachgruppen auch mit zuständig sind. Dann im 40er Bereich, 50er Bereich, Stärkung des Berufsbildes, Verbesserung des Images, Palette

Sprecher 2 Bei der Stärkung des Berufsblitz fand was in der Öffentlichkeit aber gibt es einen massiven Abfall von 2013, 61 Prozent auf 48 2016. Das finde ich spannend. Also, das würde, also das ist nicht mehr wichtig anscheinend, oder weniger wichtig als 2013. Die Stärkung des Berufsbildes. Das finde ich. Kann ich überhaupt nicht interpretieren.

Sprecher 3 Ja, weil ist generell alle Themenbereiche. Als weniger überzeugend eingestuft worden sind. Selbe Geschichte hier auch. Das betrifft, also das Einzige, wo es gewachsen ist, ist Fanginformationen aus der Szene von 70 auf 74. Und Fachberatung von 65 auf 67. Aber das sind klein. Alles andere ist zwischen 13 und 4% gefallen. Heißt das jetzt insgesamt, dass der Verband weniger überzeugend ist, um Mitglied zu werden? Soweit würde ich nicht gehen. Aber es zeigt wieder, dass Leistungen, die einen konkreten persönlichen Vorteil bieten. Den Persönlichen, also insbesondere Einzelmitgliedschaften, das die überzeugen. Und wenn man da ein bisschen tiefer reingeht nochmal, was sie sich explizit wünschen, ist hier zum Beispiel verstärkte Lobbyarbeit für Fundraising und Spendensammeln an sich, eine Positionierung zum DZI. Mutmaßung, jetzt irgendwie ist das jetzt irgendwie, braucht man Anti-Meinung oder was ist damit gemeint? Das können andere überlegen. Oder hier Lobbyarbeit fürs Fundraising, Stichwort Porto. Auch hier wieder, der Verband sollte deutlich wahrnehmbare Lobbyarbeit leisten und so. Lobbyarbeit scheint wichtig zu sein. Scheint ein wichtiges Argument zu sein, um Mitglied zu werden. Also auch das Spielt wieder rein mit das, was er eben festgestellt hat, keiner will es machen. Sehr wichtig, keiner will es machen, alles ist gleich wichtig. Ja.

Sprecher 2 Es ist so spannend, weil letztendlich wir kriegen hier Ergebnisse vorgeknallt, die wir als Berater in Organisationen immer massiv kritisieren. Ja, also genau dieser Spagat zwischen Wunsch und tatsächlicher Realität und wo wir daran arbeiten. Und jetzt kriegen wir hier unseren eigenen Verband genauso mit den ähnlichen Ergebnissen vor den Latz geknallt. Das ist großartig.

Sprecher 3 Ja, ja. Das macht die Arbeit für einen Vorstand nicht einfacher. Und ja, wenn ich das jetzt Ganze nochmal zusammenfasse, versuche ich das mal irgendwie ganz fix. Zufriedenheit der Mitglieder ist leicht gestiegen. Die Erwartungen und Wünsche sind ähnlich geblieben. Die Bereitschaft zur Mitwirkung wird vor allem dann geäußert, wenn inhaltlicher Mehrwert da ist, ist aber insgesamt eher gesunken. Das Ethik-Signet ist zwar bekannt und die Hälfte ist auch zufrieden, aber nur 4% setzen es ein. Das ist schade. Lobbyarbeit wird eine hohe Relevanz beigemessen und es gibt ganz viele Wunschthemen, die sich kaum priorisieren lassen, aber die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitwirkung ist sehr gering. Tendenzial. Aber auch wieder, auch wenn Kritik und Unzufriedenheit geäußert wird, die Mitglieder sind ihrem Verband weiterhin Tatsächlich verbunden, haben wir gesagt, sie empfehlen, dritten die Mitgliedschaft. Was gibt es für ein besseres Lob? Wenn 83 Prozent der Mitglieder sagen, ja Ich empfehle, Dritten Mitglied zu werden in diesem Verband. Toll. Und ja, der Kongress ist weiterhin das Flaggschiff des Verbandes. Also das ist super. Wenn ich jetzt nochmal meine ganz subjektiven Hypothesen hinzupacke, dann sage ich, okay, dieser Wandel vom Berufs zum Fachverband ist noch nicht abgeschlossen. Da sind wir noch drin. Das Thema fachlicher Diskurs und Weiterbildung ist enorm wichtig. Da müssen wir noch mehr heran. Verbandsinterne Kommunikation hat sich nicht wesentlich gebessert. Da ist immer noch viel Verbesserungsbedarf. Die Anreize zur Mitgliedschaft hat man eben entweder noch nicht überzeugend oder nicht überzeugend genug kommuniziert. Ja, und Mitglieder haben echt irgendwie, trotz aller berechtigter Kritik, eine hohe Leidensfähigkeit mit ihrem Verband. Das zeichnet uns aus. Also, Fundraiser sind leidenschaftlich, auch mit ihrem eigenen Verband. Und auch wieder rein subjektiv: zwei Handlungsempfehlungen, die ich dem neuen Vorstand an der Stelle mitgeben wollen würde, ist zum einen Sich nochmal mit dem fachlichen Diskurs und wie kann man den stärken, welche Formate entwickelt man, auseinanderzusetzen. Da würde ich super gerne einfach mal ein Konzept des Vorstandes sehen. Der nächste Vorstand dann, der sich auseinandersetzt. Und gerade beim Thema Lobbyarbeit Da hat diese Befragung nicht ausgereicht, um eine Priorisierung und eine Roadmap für den nächsten Vorstand abzuleiten. Das hat leider nicht funktioniert. Ich weiß nicht, ob es in anderen Fragen gelegen hat, an den Antwortmöglichkeiten, aber da muss man nochmal ran und da fände ich es auch schön, wenn der nächste Vorstand sich das als Ziel nimmt, eine Strategie entwickelt und Wenn wir jetzt die nächste Mitglieversammlung wieder zur Wahl nutzen, danach die Mitgliederversammlung vielleicht primär zu diesem Thema sich auseinanderzusetzen. Oder wir haben doch vor drei Jahren Ja, das war echt vor drei Jahren. Nee, vor drei war die. Ich weiß es nicht. Ich habe doch nochmal den Open Space gemacht. Ach Gott, ja. Susanne und Tom. wo wir Entwicklungsprojekte zur Verbesserung des Verbandes entwickelt haben. Das war bei der letzten Vorstandswahle, stimmt, das war dann vor drei Jahren. Da haben wir uns einen halben Tag mit irgendwie konkreten Veränderungsprojekten auseinandergesetzt, die entwickelt und auch die Hälfte davon danach weiterverfolgt. Vielleicht sollte man das nächste Mal vor den Mitgliederversammlungen nochmal einen offenen Workshop zur Lobbyarbeit setzen. Oder vielleicht gibt es andere Formate, aber ja, das sind auf jeden Fall zwei Themen, wo ich finde, da muss der nächste Vorstand dran. Das sind Dinge, die ich daraus lese. Und ja, wer. jetzt nicht nur unsere subjektive oder meine subjektive Einschätzung dazu hören will, bitte, bitte lest euch die Präsentation durch, schaut sie euch an, nehmt sie mit Um auch zu gucken, welche, ja, wer ist geeignet, eure Ziele, eure Wünsche für den nächsten Vorstand umzusetzen und wählt dann genau diese Leute.

Sprecher 2 Das wäre jetzt meine Frage. Erstmal vielen Dank bis hierhin. Das war ja ein tiefer Rundflug durch die ganzen Zahlen, eben weil auf der Mitgliederversammlung dafür die Zeit nicht sein wird. Aber wie ist denn jetzt der Plan, wie damit umgegangen wird? Das heißt. Mitgliederversammlung gehst du in die Bütt und bringst Kernthesen.

Sprecher 3 Entweder Tom und ich oder oder der Vorstand macht seine Zusammenfassung. Weiß ich gerade noch nicht, wie es im Detail geplant ist. Okay. Auf jeden Fall die Langfassung zur Diskussion gibt es dann nach der Vorstandswahl. Am Donnerstagmorgen des Verbandes. des Kongresses. Da machen Tom und ich nochmal eine Präsentation und haben dann 90 Minuten, um zu diskutieren.

Sprecher 2 Okay, aber das heißt in der Mitgliederversammlung selber, weil sie ja nun mal an der Stelle auch dann entsprechend Beschlussfähig ist hoffentlich, soll was geschehen? Noch ein Abnicken, dass die Ergebnisse jetzt da sind.

Sprecher 3 Die werden wahrscheinlich kurz vorgestellt, aber Aber es wird auf jeden Fall auch eine Aussprache geben. Ja, ich weiß, ich kenne die Tagesordnung nicht. Kann ich dir zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. Auf jeden Fall wird diese Befragung vorher zugänglich gemacht, nämlich die Präsentation, die ich ja gerade mitgebracht habe. Da müssen jetzt noch ein paar Stellen irgendwie noch verbessert werden, ein paar Layout-Sachen. Da kommt nochmal die Einschätzung des Vorstandes dazu rein und dann Wird das den Mitgliedern zur Verfügung gestellt?

Sprecher 2 Da wir jetzt die ganze Zeit über Ehrenamt gesprochen haben und über freie Zeitkapazitäten, da seien nochmal an der Stelle gesagt, es war auch ein ehrenamtliches Projekt, oder? Ja. Von Tom und dir? Ja. Wie viel steckt er dran in Arbeitszeit? Überschlagen, kannst du das sagen? Will ich schon keine Gedanken machen. Schon eine Menge, ne? Heilige Sonntabende. Okay. Das heißt, 2000 20? 2019? Wärst du froh, wenn es mal jemand anders macht? Ja. Okay, das ist eindeutig. Genau. Läuft.

Sprecher 3 Keine Ahnung, ob ich dann, was ich dann mache, ob ich da. Ja, nee. Fragt mich in zwei Jahren nochmal.

Sprecher 2 Okay, jetzt außerhalb des Protokolls. Was machen wir jetzt damit? Mit den Ergebnissen?

Sprecher 3 Neuen Vorstand wählen.

Sprecher 2 Okay, das ist ja gut, das steht ja sowieso an. Das können wir jetzt sowieso jetzt erstmal nicht wegdenken. Okay. Passt. Ich danke sehr.

Sprecher 3 Ich danke dir auch für die Technik und die Möglichkeit, dass wir es hier nochmal als Audio-File mitgeben. Das macht es vielleicht den einen oder anderen nochmal leichter, sich auf die mit dir Versammlung vorzubereiten. Und ich finde es auch schön, weil dadurch dann nochmal die Arbeit von der Geschäftsstelle und von Tom und mir für diese Präsentation nochmal eine Wahrnehmung bekommt. Insofern auch nochmal ganz, ganz großen Dank an die Geschäftsstelle, die das mit Survey Monkey quasi für uns aufgesetzt hat und sie Daten übermittelt hat. Ganz, ganz riesengroßen Dank an Tom. Ich meine, ich sitze jetzt hier einfach nur, weil wir uns hier gerade persönlich sehen, ja. Hätten wir jetzt irgendwie noch irgendwie herbeamen müssen, um das mit allen irgendwie zu diskutieren. Aber auch Tom hat da super viel Arbeit reingesteckt. Auch da einen ganz, ganz großen Dank für.

Sprecher 2 Genug gedankt. Vielen Dank.

Sprecher 3 Und tschüss, bis zum nächsten Mal.

Sprecher 2 Ciao.

Sprecher 1 Fundraising.

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Tach, ich bin Maik Meid.

Ich unterstütze seit 20 Jahren gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus der Sozialwirtschaft mit Medien und Workshops rund um’s Fundraising und Kommunikation. Und seit Anfang 2023 bleibe ich für Euch tagesaktuell auf dem KI-Entwicklungsstand der Dinge. (Ich mach wirklich kaum anderes mehr…)

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