Jennifer Odyja und Katja Degenhardt berichten aus Ihrem Alltag bei der Baunataler Diakonie Kassel.
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Transkript
Sprecher 1 Gut, also.
Sprecher 2 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der Deutschen Fundraising und Nonprofits Zena. Schönen guten Tag da draußen.
Sprecher 1 Hallo, ähm Fundraising Radio, die nächste Folge. Aus Schmitten, diesmal. Ich überlege gerade, ob wir schon mal eine Folge in Schmitten aufgenommen haben. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht wann und wann, dann kann das nur mit einem Jörg oder mit einem Jona gewesen sein, aber meistens, wenn die im Einsatz sind, hier entschnitten, haben die auch keine Zeit und keinen Kopf mehr dafür. Aber meine heutigen Gästinnen haben Zeit und Lust und sind quasi von mir dienstverpflichtet worden, sich zwar im Podcast zur Verfügung zu stellen. Hallo Jenny, hallo Katja. Hallo Tag. Wart ihr schon mal in Schmitten vorher?
Sprecher 3 Ich schon.
Sprecher 1 Stimmt, richtig, ja genau. Wir haben uns hier kennengelernt, ne? Fällt mir gerade auf, richtig. Du noch nicht, ne, Katrin?
Sprecher 4 Im ganzen Leben noch nicht, nee.
Sprecher 1 Ja, man könnte viele über diesen Ort hier schreiben. Also man muss sich das mal so ein bisschen vorstellen. Ich meine, ihr könnt das auch hinterher im Foto sehen. Wir schauen auf den Feldberg. wenn die Bäume da nicht stehen würden. Der ist ungefähr so gefühlt, fünf Kilometer Luftlinie entfernt. Der hat so ein bisschen auch was Spirituelles, ne? So, finde ich.
Sprecher 3 Ja.
Sprecher 1 Nicht wirklich. Also es ist immer so lustig zu schauen, wenn man hier in einem Gebäude ist, wie auch gerade beim Essen. Es gibt dann immer Gruppen im Haus hier auch, die tatsächlich die Spiritualität suchen. und wandeln und gehen und auch mit sich selber reden manchmal. Aber das soll ja alles nicht despektierlich sein und wir wollen ja zum Thema kommen. Also wir sind hier in Schmitten im Haus der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau, um euch. ja eine Agenturarbeit entstehen zu lassen. Hier um uns herum arbeiten zwei Agenturgruppen, die sind in der letzten Phase des Ausbildungsgangs Online-Fundraising und haben als Prüfungsaufgabe eben die Aufgabe, euch ein Online-Fundraising-Konzept zu tun. zu schneidern und deshalb habt ihr heute jetzt gerade mal so ein bisschen Freilauf, weil jetzt gerade die heiße, heisere, ne, heisere Phase habe ich auch gerade. Also die heiße Phase beginnt und die Chance nutzen wir, um mal mit euch zu sprechen. Vielleicht einfach nochmal den Zuhörerinnen und Zuhörern einmal ganz kurz, wer seid ihr, wo kommt ihr her und was macht ihr eigentlich? Wer mag anfangen von euch? Gut, dann fange ich mal ein. Leg mal los.
Sprecher 3 Mein Name ist Jennifer O Dier, derzeit beschäftigt bei der BDKS und dort verantwortlich für den Bereich Spenden und Stiften. Ich habe von 2014 bis 2016 die Ausbildung zur Fundraising-Managerin gemacht und kann also die Seite als Teilnehmer, was Agenturarbeit angeht, and we freuen uns, dass wir jetzt hier sind anders online spenden by uns vielleicht ein bisschen aufpeppen können.
Sprecher 1 ja auch schon immer mal wieder Thema war. Richtig. Wann war das? 2014 sagst du?
Sprecher 3 2014 habe ich gestartet und letztes Jahr im September den Abschuss gemacht.
Sprecher 1 Na, du ähm, kommst ursprünglich aus welchem Gebiet? Aus welchem beruflichen Bereich?
Sprecher 3 Ursprüng, also ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert. Okay. Ich habe dann mein Master in Kommunikationsmanagement Dialogmarketing gemacht, an der Uni gearbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin und dort auch im Bereich Unternehmenskooperation, Non-Profit und Profit-Organisation so ein bisschen geforscht. Ich wollte dann in die Praxis, habe dann anderthalb Jahre im Diakoniezentrum im Pirmasens gearbeitet, um dann wieder zurückzugehen in die Region.
Sprecher 1 Aber als Wirtschaftswissenschaftlerin, mein Gott, du könntest ja Millionen verdienen.
Sprecher 3 Ja, ach, irgendwie war das nicht so meins. Ich wollte gerne was machen. wo man auch mit Menschen zu tun hat und nicht irgendwie nur an so einem Schreibtisch sitzt und so ein kleines Rädchen ist, sondern Ich finde es an meinem Beruf so schön. Also bei uns ist es gerade wirklich schön. Gerade wenn ich in die Werkstätten gehe. Bonatala Diakonie ist in der Behindertenhilfe tätig. Und du, ich kann mich noch an meine erste Sachspende zum Beispiel erinnern. Da haben wir eine Couch gespendet und sind in die Werkstatt und die Beschäftigten, die freuen sich. Also man kriegt so viel wieder. Das ist so eine wertvolle Arbeit. Ich weiß nicht, ob ich das in der Wirtschaft so hätte.
Sprecher 1 Zum Baunataler Diakonie kommen wir gleich nochmal ganz ausführlich. Ich habe auch so Bilder im Kopf, weil ich vermute, irgendwie in einer ähnlichen Situation gearbeitet und auch gelebt zu haben. Ich stelle mir da auch wirklich so ein Campusgelände vor, verschiedene Einrichtungen, sondern aber ich weiß es eben tatsächlich nicht. Im Pemasens hast du wo gearbeitet?
Sprecher 3 Beim Diakoniezentrum, die vor die waren spezifisch im Bereich der Hospizhilfe, Altenhilfe und Jugendhilfe tätig.
Sprecher 1 Und jetzt bist du nach Kassel zurückgekommen, wo kommst du ursprünglich her?
Sprecher 3 Ursprünglich komme ich aus Hagen. Das ist ja Nähe von Dortmund, also aus dem Ruhrgebiet. Und bin zum Studium nach Kassel gezogen, habe da auch fast zehn Jahre gelebt und gearbeitet. Und Pirmas war dann eine Zwischenstation quasi, weil ich Nach einem Job im Bereich Spenden gesucht habe und das ist tatsächlich in der Region Südniedersachsen, Nordhessen nicht ganz so einfach ist dann war halt die Station Pirmasens dazwischen. Und dann bin ich durch glückliche Umstände dann zur Baunataler Diakonie gekommen. Ja, und freue mich, dass ich wieder in der Region bin, auch aus privaten Gründen.
Sprecher 1 Wie ist dein offizieller Titel jetzt, du bist Fundraiserin oder was wie schimpft sich das bei der BDKS?
Sprecher 3 Also eingestellt worden bin ich als Fundraiserin, aber äh Geführt werde ich unter dem Begriff Mitarbeiterin für den Bereich Spenden und Stiften.
Sprecher 1 Was steht auf einer Visitenkarte?
Sprecher 3 Spenden und Stiften.
Sprecher 1 Okay, also kein Referent oder sowas. dann nicht die Hierarchien. Wie gesagt, zur Baunataler Diakonie gleich dann auch nochmal ausführlicher. Vielen Dank, Katja. Ja, wir sind zum zweiten
Sprecher 4 So sieht’s aus. Mein Name ist Katja Degenhardt, ich bin Assistenz der Referatsleitung Unternehmenskommunikation Mir geht es ähnlich wie der Jenny. Ich kenne es auch eher, dass ich in einer Lernagentur sitze und muss Kunden glücklich machen, allerdings weniger im Fundraising-Bereich, sondern eher an der Akademie für Abseitswirtschaft in Kassel. Also bin staatlich geprüfte Kommunikationswirtin, so nach dem Motto, wenn nichts wird, wird, wird. Und ähm Ja, also daher und bin da jetzt in der glücklichen Lage, dass Jenny mich auserkoren hat. Okay. Ja, ja, das war nicht einfach. Ich war im Recall und dann habe ich es geschafft und die Herzen gehört.
Sprecher 1 Aber ich habe gestern irgendwie im Vorgespräch gehört, dass du aber schon viel länger da bist, oder nicht?
Sprecher 4 Ich bin ja länger da als Jenny, genau. Ich habe im August angefangen, ein Jahr vor Jenny, genau. Und zwischenzeitlich war ich auch ganz kurz mal hobbymäßig für den Bereich Spenden und Stiften zuständig, um das so ein bisschen am Laufen zu halten und ja, die Wünsche und Bedürfnisse der Kollegen in den Einrichtungen zu erfüllen, so ein bisschen.
Sprecher 1 Also die Wünsche der Kolleginnen und Kollegen zu erfüllen, stellen sich bei mir gerade ganz viele Fragezeichen und Ausrufezeichen ein. Vielleicht gehört das aber auch eher zum zweiten Teil. Also das heißt, du bist. Ein Jahr länger da, kanntest die Einrichtung aber auch schon früher oder gar nicht, auch wirklich komplett neu?
Sprecher 4 Komplett neu da rein, genau.
Sprecher 1 Okay. Und genauso begeistert wie das, was ich hier von Johnny’s Gesicht ablesen kann?
Sprecher 4 Ja, vor allen Dingen Wir arbeiten ja in der Zentralverwaltung und direkt daneben quasi ist ja eine der Werkstätten, die im Baunatal. Also wir haben da einen Regenverkehr und regelmäßig auch Besuch von Mitarbeitern aus der Werkstatt. Und das ist eigentlich immer ganz nett so.
Sprecher 3 Das ist wirklich schön.
Sprecher 4 Ja.
Sprecher 3 Wir haben Bernd, der kommt regelmäßig mittags vorbei und Bernd ist immer nur im Stress. Immer. Ah, ich muss noch arbeiten. Ich muss nur arbeiten.
Sprecher 1 Ich glaube, wir hatten auch so ein Bernd, ich erinnere mich. Das stimmt. Super. Wir hatten vorhin gesagt, also das Thema des Podcasters soll ja sein, der Alltag eines Fundraisers oder einer Fundraiserin. Und dich gefragt, kommst du mit dazu? Du hast erst mal gesagt, ich habe erstmal irgendwie gar nichts mit Fundraising zu tun. Und dann saß es wo du koordinierst Ehrenamtliche. Genau. So, und dann habe ich gesagt, das ist doch Fundraising. Bei euch nicht?
Sprecher 4 Naja, also im Grunde sagst du, die spenden nichts Monetäres, sondern die spenden uns einfach ihre Zeit. Aber das wird das jetzt unter dem großen Begriff des Fundraisings das nicht. Wir betteln uns manchmal so ein bisschen auf der Homepage, wer kriegt mehr Platz? Spenden oder Ehrenamtliche, aber sonst Eigentlich nicht, nee.
Sprecher 1 Okay. Ich glaube, wir können das gar nicht ad hocke irgendwie jetzt trennen voneinander. Also das ganze Thema BDKS und Band und Werkstatt und so weiter ist jetzt mehrfach einfach schon gefallen. Wo arbeitet ihr und was ist das für ein Träger?
Sprecher 4 Wenn du willst. Ja, also wir arbeiten für die BDKS, Baunataler Diakoni Kassel. Die Zentralverwaltung ist in Baunatal. Wir haben aber 70 Standorte, Landkreis Kassel, Stadtkassel, Schwalm-Eder-Kreis. Ja, wir sind tätig für die Bereiche Wohnen und Arbeiten, für die Behindertenhilfe, wie Jenny schon sagte. Und wir haben noch einen Zweig der Suchthilfe für Menschen mit einer Alkoholerkrankung. Genauso kann man es sagen, ja.
Sprecher 1 Also ein klassischer Träger der Diakonie, der Eingliederungshilfe. Welche Tradition, wie alt ist euer Laden?
Sprecher 4 Gegründet neunzehnundsig. Genau, aber da noch eher in der Thematik der behütenden Werkstätten.
Sprecher 1 Okay. Haben wir im Rahmen der Agenturarbeit hier ist mir persönlich aufgefallen, dass der Begriff der Mitarbeitenden nochmal völlig anders gewählt ist, als ich das von anderen Einrichtungen vergleichbarer Art kenne? Wenn ich euch jetzt frage, wie viele Mitarbeitende habt ihr, was kommt da für eine Zahl und wie definiert sich der Begriff der Mitarbeit?
Sprecher 3 Mitarbeitende sind 1000. Und soweit wie ich das mitbekommen habe, korrigiere mich, wenn ich es jetzt falsch sage, haben unsere die Menschen mit Handicap den Begriff selbst gewählt, wie wir sie ansprechen. Und dabei ist dann rausgekommen, dass das Das sind unsere Mitarbeitenden mit Handicap.
Sprecher 1 Aber da würdet ihr doch noch unterscheiden. Also nicht zu sagen, ihr seid jetzt Mitarbeitende und die Kollegen aus der Werkstatt sind auch Mitarbeitende.
Sprecher 4 Also meistens unterscheiden wir Mitarbeitende und Hauptamtliche.
Sprecher 1 Ah, okay.
Sprecher 4 Also wenn wir uns unterhalten, sagen wir die Mitarbeitenden und die Hauptamtlichen.
Sprecher 1 Ich frage aus dem Hintergrund, weil ich aus einer ähnlichen Situation die ganze Einführung des Inklusionsgedanken einfach kannte. Und da war wirklich auch völlig klar, Mission und Vision, an wen richtet sich das eigentlich? Richtet sich das an die eigenen Leute? Wer ist aber eigentlich der eigene Mission? Mensch, so, wer gehört denn eigentlich dazu, wer gehört nicht dazu, wer ist Klient, wer ist nicht Klient? Und da wurde völlig anders definiert, als ihr es jetzt tut. Dennoch glaube ich, dass beides relativ ähnliche Ausprägung hat, das fand ich spannend. Also wenn ich dann sage, ihr habt wie viele Mitarbeiter habt ihr, habt ihr gerade gesagt, 1300, wie viele Hauptamtliche habt ihr dann?
Sprecher 4 Etwa die gleiche Zahl nochmal.
Sprecher 1 Okay, eins ungefähr eins zu eins. Die arbeiten in welchen Bereichen? Was machen die so? Wie muss ich mir das vorstellen?
Sprecher 3 Die Hauptamtlichen. Also wir haben ja zum einen die zentralen Dienste, unsere Zentralverwaltung. wo wir als Referat Unternehmenskommunikation sitzen. Wir kümmern uns um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltung, Spenden und Stiften und um die externe und interne Kommunikation. Dann sitzt bei uns auch das Rechnungswesen, das Controlling ist mit dabei, der gesamte Vorstandsstab, das Personalwesen, Personalmanagement. Das Referat, Teilhabe und Inklusion? Der Diakonische Dienst.
Sprecher 1 Was muss ich mir unter dem Referat Teilhabe und Inklusion vorstellen? Das klingt mir zu abstrakt.
Sprecher 4 Die kümmern sich tatsächlich um Teilhabe und Inklusion.
Sprecher 1 Ja, machen die Lobbyarbeit fürs Thema, kümmern sie sich darum, dass der eigene Laden wirklich inklusiv wird.
Sprecher 4 Die kümmern sich um den eigenen Laden, dass das läuft und vor allen Dingen mit Blick aufs neue PTHG, dass da auch die Wortwahl richtig ist, dass wir uns da richtig positionieren, solche Sachen genau Und neben der Zentralverwaltung haben wir halt noch die Kollegen in Wohnheim, die da einfach betreuend.
Sprecher 1 Die Arbeit machen.
Sprecher 4 Die, die die Arbeit machen. Und das gleiche natürlich in den Werkstätten, die die Gruppenleiter oder Werkstattleiter, genau.
Sprecher 1 Er wie viel Einrichtungen?
Sprecher 4 Wir haben 70 Standorte. Aber einrichtig.
Sprecher 1 Das reicht ja schon. Also man ungefähr eine Vorstellung hat, 70 im Landkreis und darüber hinaus. Boah, ja, also klassischer Träger, so allem drum und dran, mit allen Vor- und Nachteilen, wie man es denn so sieht. Warum arbeitet man da gerne?
Sprecher 3 Wir haben ein wunderbares Miteinander. Also das, ähm Jeder ist einfach nett und freundlich und dir wird geholfen. Also da sind alle so nett. Und ich bin ja erst seit Oktober da. Und man fühlt sich einfach wohl. Ich bin so schön auch in einem Referat empfangen worden. Man kann sich einfach nur wohlfühlen, weil das ist so ein schönes Minden. Also ich kann jetzt von unserer von unserem Referat auch ganz besonders sprechen, weil wir da, wir sind viele unterschiedliche Personen mit jeweiligen fachspezifischen Kenntnissen. Und das baut so gut aufeinander auf, dass wir auch, wenn wir jetzt größere Sachen haben, wo wir auch zusammenarbeiten müssen, dass wir wunderbar ineinander übergreifen und wir uns auch wirklich unterstützen. Also wir machen wirklich Teamarbeit und die anderen sind auch für ein da und unterstützen ein. Und auch wir haben Den absoluten Rückhalt vom Vorstand, das ist ganz wichtig, der auch dahinter steht und das unterstützt, was wir machen und auch immer ein offenes Ohr für uns hat.
Sprecher 1 Und was mit dir? Warum arbeitet?
Sprecher 4 Achso, wir haben gerade meine Pressesprecherin gehört.
Sprecher 1 Wirklich, also es ist definitiv, ich meine, man muss das nochmal sagen, steht jetzt niemand mit einer gezogenen Waffe hinter euch, sondern ihr habt das wirklich freiwillig gesagt. Ich höre hier sowas ja sehr, sehr gerne, aber auch nicht so wirklich oft. Also häufig ist es so, dass gerade Fundraiserinnen und Fundraiser ja sehr, sehr unzufrieden sind, ist vielleicht aber auch nicht unbedingt ausdrücken, aber dann die Marktsituation ist ja hergibt, dass die Unzufriedenheit sich dann darin äußert, dass man schnell die Stelle wieder wechselt. So wie ich das jetzt gerade höre, euer Referat tickt da ganz gut, ne? Wie muss ich mir das Referat vorstellen? Wie viele Leute seid ihr und was machen die alle so?
Sprecher 3 Wir sind insgesamt, wir haben es gestern noch gezählt. Sieben, glaube ich. Und wir haben Rainer Schmidt, der ist bei uns zuständig für die Veranstaltung quasi, für die für die organisatorische Abwicklung. Also würde ich sagen, sein Hauptgebiet.
Sprecher 4 Der ist einfach seit 25 Jahren da, der weiß, welche Friteuse welchen Anschluss braucht.
Sprecher 2 Der Eventmann.
Sprecher 3 Genau. Dann, ähm. Haben wir Claudia Lieberknecht, die ist verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema alles, was eben nicht Spenden betrifft. Das fällt dann in meinen Bereich. Petra Liebehens, unsere Grafikerin. Was wunderbar ist, dass wir in house da eigene Grafiken. Ganz toll. Und dann haben wir momentan noch Maggie Habel, unsere Praktikantin, die auch von der AFAC kommt, wie Katja schon erzählt hat. AFAC. Akademie für Absatzwirtschaft Kassel. Danke. Und die auch ganz stark im grafischen Bereich mit unterstützt, aber auch die anderen Bereiche, also unsere anderen Kollegen auch mit unterstützt, aber die super. Also Fotos machen, Gestaltung von Mailings und so hat sie schon echt. viel zugearbeitet. Dann gibt es Katja und mich. Wir haben uns ja schon vorgestellt. Und Dr. Gura, der bei uns aus der in Assadia kommt. Der kommt aus Sadiakom, des betriebsintegrierter Beschäftigter.
Sprecher 1 Das ist erstmal eine Mannschaft, mit der kann man arbeiten, ne? Definitiv. Ich weiß nicht, wie transparent ihr so mit Zahlen seid, um mal eine Vorstellung zu bekommen, was macht ihr im Fundraising im Umsatz so im Jahr? Könnt ihr da was nennen?
Sprecher 3 Ja, das sind So über einen Daumen hundertsechzig.
Sprecher 1 Aus klassischem Mailings Online-Fundraising, ja vermutlich nicht, sonst würdet ihr euch kein Konzept schneidern lassen. Aber Mailings.
Sprecher 3 Genau, Mailings und Stiftungsanträge. Das ist das, was am meisten bei uns ausmacht. Wir haben auch noch eine Kollegin, die ist für den Bereich Soziallotterien. Tätig, spezifisch was Baufinanzierung da angeht. Und für das Thema Bußgeldmarketing Und da kann ich jetzt leider nichts zu sagen, was da an Zahlen reinkommt.
Sprecher 1 Aber jetzt nochmal so, ihr seid klassische Sozialwirtschaft, ne? So, also das heißt, ihr verdient euer Geld durch Fachleistungsstunden und durch das, was mit den Menschen wirklich vor Ort tatsächlich therapeutisch-betreuerisch passiert. Wofür braucht dann eine Einrichtung, wie ihr es denn seit den Spenden?
Sprecher 3 für alles das, was vom Kostenträger nicht übernommen wird, wie beispielsweise zusätzliche therapeutische Mittel, neue Pflegebadewannen. Also Ausstattung wird ja eigentlich mitfinanziert zum Teil, aber sobald es neu angeschafft werden muss. Und es ist jetzt so, dass die Bewohner auch alle älter werden und der pflegerische Bedarf einfach zugenommen hat. Dann werden spezifische Pflegebadewannen zum Beispiel nötig, um zum einen den Bewohnern ein angenehmes Einsteigen in die Wanne auch zu erleichtern, aber auch den Betreuern, den Pflegekräften. auch die Arbeit zu erleichtern. Und ich komme viel rum, ich bin viel vor Ort und gucke mir dann auch an, wofür die Spenden gebraucht werden. Also im pflegerischen Bedarf, da ist im Bereich da ist wirklich viel, viel Bedarf und das wird von den Kostenträgern nicht übernommen. Und so eine gute Pflegebadewanne kann gut mal 10. 000 Euro oder mehr kosten.
Sprecher 1 Jetzt, ohne schon direkt den Einstieg in den Alltag wagen zu wollen, aber wenn solche Worte kommen wie Kostenträger und Vollfinanzierung, das ist ja im Fundraising nicht gerade sehr sexy. Das heißt also, das einzusetzen, um einen Spender davon zu überzeugen, ist nicht unbedingt Sehr produktiv. Wie kannst du das Leuten erklären? Also, ich meine, ihr habt ja eine Badewanne. Das geht doch. Also sauber geht doch. Ja, und ihr müsst doch jetzt nicht alles im Platin haben. Das sind häufig Dinge, die man doch hört, oder nicht?
Sprecher 3 Habe ich bis jetzt noch nicht die Erfahrung gemacht? Und ich muss auch gestehen, diese größeren Maßnahmen, gerade im pflegerischen Bereich, die beantragen wir über Stiftungen. Wir haben bedingt durch meine Vorgängerin gute Kontakte zu denen zu Stiftungen. So dass wir da die Anträge stellen und das ist ja dann nochmal ein anderes Verfahren, als das einem Spender jetzt zu erklären. Oder was therapeutische Mittel angeht für spezifische Einrichtungen bei uns, arbeiten wir dann auch mit Elternfördervereinen zusammen, die dann natürlich auch wissen, okay, das wird gebraucht und das muss angeschafft werden. Und die dann auch Spenden einsammeln oder Spenden dafür geben?
Sprecher 1 Also Elternfördervereine sind keine Fördervereine, die Eltern fördern, sondern die von Eltern installiert wurden, um eure Arbeit cofinanzieren. Okay. Wie schaut es denn bei dir aus, Katja, im Bereich des Ehrenamts? Wie muss ich mir das vorstellen? Wie viele Menschen sind denn bei euch so aktiv?
Sprecher 4 Ja, wir haben rund 110 Ehrenamtliche in allen Bereichen, hauptsächlich im Wohnen. weil ja die Einsatzzeiten relativ flexibel sind. Die machen Tagesbetreuung bei den Leuten, begleiten die zu Freizeitaktivitäten wie Schwimmen oder Reisen. Viele brauchen auch einfach eine Begleitung zur Reittherapie. Dann bietet es sich an, wenn man Ehrenamtliche hat, die das machen können.
Sprecher 1 Führt das nicht zu einem Konflikt der gemeine Sozialarbeiter gegen den gemeinen Ehrenamtlichen?
Sprecher 4 Manchmal hat man nicht genug Sozialarbeiter. Das ist so. Und dann wird aus den Einrichtungen gesagt, wir bräuchten jemanden, der den einfach begleitet. Weil man hat ja nicht nur den einen, sondern man hat ja noch viele andere Leute in seiner Gruppe und die müssen auch betreut werden in der Zeit einfach.
Sprecher 1 Bei Jenny kann ich mir vorstellen, die Spenden kommen nicht von selbst. So wissen wir alle, ist Fundraising-Radio. Wie sieht es denn das im Ehrenamt aus? Habt ihr so attraktiv, dass die Leute euch die Bude einrennen oder müsst ihr auch aktiv werden?
Sprecher 4 Also wir hatten eine Zeit lang einen Schwund. Das war vor allen Dingen, als die Thematik der Flüchtlinge aufkam, das viele gesagt haben, ich will mich lieber da engagieren, weil es einfach präsenter war überall. Aber wir haben festgestellt, so in den letzten zwei Monaten haben wir über zehn neue Ehrenamtliche bekommen.
Sprecher 1 Wie lange bleiben die so?
Sprecher 4 Das ist ganz unterschiedlich. Manche habe ich seit zehn Jahren. Andere bleiben nur für eine kurze Zeit oder nur für ein Projekt. Wir hatten ehrenamtliche, die haben nur bei einem Umzug von einer Einrichtung geholfen und haben gesagt, nur für das Projekt will ich da sein. Das ist dann an, zwei Monate. Die Chancen, die du einfach den Leuten geben musst, ist einfach zu sagen, sobald du nicht mehr willst, kannst du aussteigen. Okay. Ihr seht sehr bereit, sich zu engagieren.
Sprecher 1 Keine Frage. Aber es ist schon so, dass hier das Ehrenamt im wirklich klassischen Ehrenamtsbereich hat. Also im Bereich, sag ich mal. Was wir auch schon hier mal hatten, ist das Thema digitales Ehrenamt, also dafür zu sorgen, dass bestimmte digitale Kanäle gepflegt werden, jetzt jenseits der Website. Sowas habt ihr noch gar nicht. Nein, das geht eher klassisch, genau. Was machst du denn? Was ist dein Job zu koordinieren? Also du guckst, wovon die werden kannst.
Sprecher 4 Ich schaue wo ein Bedarf herrscht. Es gibt auch häufig Leute, die einfach bei uns anrufen und sagen, ich würde mich total gerne engagieren. Wie kann ich das? Wo kann ich das? Und dann kann ich Ihnen eine Rückmeldung geben, da und da mir die und die Angebote. Das und das wird momentan gebraucht Es kann doch andersrum sein, dass jemand sagt, ich möchte gerne einen Strickkurs anbieten. Kann ja sein. Und ich wohne in Hofgeismar. Und dann würde ich ganz einfach sagen, dann reden Sie mal mit dem Einrichtungsleiter. Dann verbinde ich direkt. Weil häufig ist es einfacher zu sagen, sprich einfach mal mit dem darüber, als wenn es über mich läuft und ich rede wieder mit dem. Man muss es auch nicht komplizierter machen.
Sprecher 1 Arbeitet ihr mit Ehrenamtsagenturen zusammen oder wie schaut das aus? Also kommunale zum Beispiel?
Sprecher 4 Nein. Gar nicht. Also ich weiß meine Ich mache das ja momentan auch als Vertretung für die Referatsleitung. Es gibt so Arbeitskreise einfach für die einzelnen Bereiche Hofgeismar und so weiter. Agenturen nicht.
Sprecher 1 Ich kenne den klassischen Weg in solchen Einrichtungen von Menschen, die irgendwie den Schulbereich absolviert haben, Abi gemacht haben, dann ins Freiwillige Diakonische oder Freiwillige Sozialjahr kommen und dann letztendlich auch bleiben. Also dann vermutlich vielleicht teilweise bis zur Rente bleiben, weil sie eben ihren Weg gefunden haben. Frage 1, gehört das freiwillige, diakonische, freiwillige, soziale Jahr da auch mit dazu in den Bereich der ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeiten ist oder ist das gar nicht euer Job? Und habt ihr da Informationen drüber, ob das bei euch ähnlich ist? Also könnt ihr über das Thema Freiwilligendienste auch Menschen akquirieren für eure Mitarbeit.
Sprecher 4 Also wir haben das freiwillige soziale Ja bei uns durchaus. Das ist aber bei uns beim Personalmanagement angesiedelt. Die kümmern sich darum. Das läuft gar nicht über Ehrenamt oder unser Referat Unternehmenskommunikation.
Sprecher 1 Ich kenne beide Versionen. Also ich kenne sowohl das als auch das.
Sprecher 4 Ja, also die laufen wir uns über Personal einfach. Und Momentan ist es noch so, dass die, die bei uns das freiwillige soziale Jahr machen, nicht bleiben als Ehrenamtliche. Die sind dann wieder weg.
Sprecher 1 Ich meine und nicht als Ehrenamtliche, sondern ich meine sie, die tatsächlich zu gewinnen, dann auch eine Ausbildung oder ein Studium zu machen, was dann im einschlägigen Bereich war.
Sprecher 4 Das gibt es manchmal, dass die, was weiß ich, Ausbildung zur Sozialpädagogin und so weiter, dass die vorher bei uns dieses freiwillige Jahr mal gemacht haben.
Sprecher 1 Aber es ist bei euch jetzt nicht der Hauptschwerpunkt, auch jetzt deiner Tätigkeit habe ich daraus oder gar nicht mehr tun. Okay. Ja, lass uns doch mal schauen. Das finde ich tatsächlich interessant, weil einfach auch die Anfragen von außen kamen. Wie muss ich mir denn, also ich nein, ganz konkret, ich hatte einen Menschen, den habe ich kennengelernt, der überlegt gerade im Rahmen eines Jahres, was er gerade aussetzen kann. Diese Sabbaticals sind ja gerade voll in voll innen auch, zu sagen, sein Leben nochmal zu verändern und auch umzustellen. Und da war die Frage, ja, ob er sich wirklich traut, nochmal ins Fundraising zu gehen, weil er jetzt auch nicht mehr 30 ist. Und viele ihm dazu geraten haben, er hat verschiedene Veranstaltungen besucht und hat dann gesagt, ja, wisst ihr was, ich habe jetzt alles gehört, ich habe viel Theorie gehört, ich überlege, ob ich vielleicht auch das Studium. . Noch machen soll, aber ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, was so ein Fundraiser eigentlich im Alltag macht. Und vielleicht jetzt auch, da schaue ich jetzt dich auch nochmal an, auch vielleicht mit deinen Erfahrungen vor Kassel oder vor Baunatal. Denken wir uns doch mal so eine klassische Woche von Jenny. Sonntag ist vorbei, Wochenende ist vorbei und es geht jetzt in den Montag. Also, wie sieht so eine Woche an der Fahrtreserin aus?
Sprecher 3 Also sowohl bei meinem vorherigen Arbeitgeber, den ich hatte als auch jetzt Meistens fange ich damit an, abzurufen, was für Spenden sind eingegangen. Wie sieht das Spenden?
Sprecher 1 Davor nochmal. Also du Du kommst zum Zuhause, wohnst in der Region und kommst dahin.
Sprecher 3 Genau.
Sprecher 1 Und dann ist es, sag mal, wirklich von der Optik her, ist es wie ein Campusgelände oder ist das verstreut? Wie schaut das bei euch aus?
Sprecher 3 Also wir haben bei uns vor Ort in Baunatal am zentralen Standort, ist die Werkstatt. Es wird jetzt gerade ein neuer Bereich für den Berufsbildungsbereich noch gebaut. Ja, also unsere Werkstatt ist groß. Da sind einfach unheimlich viele Bereiche. Tagesförderstätte ist noch mit dabei, die Küche und auch der die Cafeteria. Und ja, wenn man ankommt, fährt man eigentlich direkt auf die auf die Werkstatt zu. Man sieht es und dann nimmt die Die Gebäude der Zentralverwaltung, das ist auch schon relativ groß. Wir haben so ein älteres Gebäude und wir sitzen aber in einem neueren Trakt quasi. Und wenn ich Glück habe Finde ich noch einen Parkplatz irgendwo in der Nähe, ansonsten muss ich wieder vom Gelände runterfahren. Ein bisschen laufen. Und Ich habe das, ich sage es jetzt mal in Anführungsstrichen, Glück, dass mein Büro genau am Zentraleingang bei uns ist, wo quasi jeder vorbeilaufen kann und ich weh in so einem Schaukasten sitze und jeder sofort sieht. Ah, die Frau Dia ist da. Dann komme ich doch vielleicht nochmal auf den Sprung vorbei.
Sprecher 2 Hat Vor- und Nachteile.
Sprecher 3 Genau. Also es Es ist bei uns viel, also dadurch, dass wir die Unternehmenskommunikation sind, wir haben so einen schönen separaten Trakt mehr oder weniger. In der Mitte haben wir unseren großen Besprechungstisch, wo wir uns dann auch zusammenfinden. Und da irgendjemand immer was von der Unternehmenskommunikation will, ist bei uns immer viel los.
Sprecher 1 Habt ihr Einzelbüros? Jeder einzelnen, klar? Also ich habe alle genickt.
Sprecher 3 Ich habe ein Einzelbüro. Ja, hat ja demnächst auch. Ab morgen.
Sprecher 1 Ah, okay.
Sprecher 3 Morgen wird gebaut.
Sprecher 1 Sehr gut. Wie ist das bei euch geregelt? Weil du sagst, es kommt dann ab und zu mal jemand vorbei. Das kann ja einfach auch stören. So, habt ihr eine Homeoffice-Regelung? Könnt ihr auch von zu Hause, oder?
Sprecher 3 Können wir auch. Unsere Dame für die Öffentlichkeitsarbeit, die macht das auch ab und zu. Ich habe es bis jetzt noch nicht. Ausprobiert. Aber jetzt so die, wir haben jetzt schon zusammen gesprochen, es ist sehr angenehm, auch mal raus zu sein und nicht das Telefon zu haben oder dass jemand reinkommt. Und man konnte hier doch auch schon in Ruhe mal arbeiten.
Sprecher 1 Der sieht total entspannt aus, als wir da oben vorhin gesessen haben im Foyer-Bereich. Ihr habt beide Rechnerumschuss gehabt oder vor euch stehen gehabt. Ich habe gearbeitet, aber sah so richtig so mal relaxed aus. Also ich meine, ich kenne euch jetzt noch nicht vorher, dass ihr dann nicht relaxed aussah, aber das war so erkennbar, nicht Alltag.
Sprecher 3 Das war schön, also Ich fand es sehr schön, ich denke, spreche ich auch für Katja, dass man einfach auch mal an einem Thema arbeiten kann, dass man wirklich ein Thema hat. auf das man sich mal konzentrieren kann. Im Alltag, ich nehme mir das auch so oft vor, dass ich sage, so heute kümmere ich mich jetzt um das Thema. Dann kommen aber weniger noch fünf andere Sachen rein und man springt immer so ein bisschen hin und her.
Sprecher 1 Okay, da gucken wir jetzt auch mal rein. Also da kommen immer noch andere Sachen rein. Das heißt, du hast einen Parkplatz gefunden, bist im Büro, hast den Kaffee gezogen, hast hier am Schreibtisch gesetzt.
Sprecher 3 Genau.
Sprecher 1 Was passiert dann?
Sprecher 3 Als erstes rufen wir erstmal, also rufe ich meine E-Mails ab, gucke, was passiert ist.
Sprecher 1 Das sind so wie viele am Tag?
Sprecher 3 Ach, ganz unter. Im Moment ist es nicht so viel, da sind es vielleicht so. zwischen fünf bis fünfzehn irgendwie das das geht im Moment. Ja, kommt immer so drauf an, kann ich jetzt aber auch nicht pauschal sagen. Ich kriege ganz oft E-Mails vom Rechnungswesen, weil das noch so ist, dass einige Spenden auch auf das normale Konto eingehen und nicht aufs Spendenkonto, also kriege ich die Auszüge. Dann werte ich das aus und gucke, wie viele Spendeneingänge ich habe und erstelle dann auch eigentlich relativ zügig, das mache ich fast täglich, dank Briefe und Zuwendungsbestätigungen.
Sprecher 1 Das heißt, du buchst aber nicht Oder Buchstor.
Sprecher 3 Das macht das Rechnungswesen.
Sprecher 1 Das heißt dann, dann gibt es irgendwelche Art von Prozessen, wo dann Zuwendungsbestätigung und Bedankung zusammenkommt. Vermutlich. Also wenn es eine besondere Spende ist, über 10 Euro, keine Ahnung, wie ihr eure Matrix da ausschaut, schreibt es einen Dankbrief und der geht dann entsprechend an die Finanzberatung.
Sprecher 3 Nee, also den Dankbrief, den erstelle ich. Ich sehe die Buchung. Ich habe Zugriff auf das Konto, sehe, was gebucht ist und das läuft dann alles über mich. Dankeschreiben und Zuwendungsbestätigung stelle ich aus. Ab 500 Euro wird persönlich vom Vorstand mit unterschrieben. Und es kommt, da werden die Dankbriefe dann auch individueller, beziehungsweise es kommen oft auch noch handgeschriebene Karten von mir dazu.
Sprecher 1 Schreibst du die Dankbriefe für den Vorstand vor? Okay, alles klar.
Sprecher 3 Und für die verschiedenen Spendenbereiche, das ist was, was ich dann auch noch ein bisschen ausdifferenzieren muss, aber für so 10 Euro Spenden 50 Euro Spenden, da gibt es dann auch schon standardisierte Briefe, dass da nichts Individuelles ist. Und ab 500 Euro ist es dann wirklich so, dass ich versuche bei jedem Spender, wenn möglich, anzurufen, mich persönlich zu bedanken.
Sprecher 1 Bei jedem.
Sprecher 3 Um das auch wertzuschätzen und die Würdigung zu zeigen. Ich finde das sehr wichtig.
Sprecher 1 Die Kollegin neben dir schüttelt gerade nicht erstaunt im Kopf, da sondern das ist eher zu negativ, sondern ganz im Gegenteil eher eher ehrfürchtig.
Sprecher 4 Die ist so, die ist einfach, die hat eine ganz große Dankkultur und integriert die da rein. Das ist der Wahnsinn.
Sprecher 3 Mir ist das wichtig. Also ich finde, Danke sagen, das wird in der häufigen, äh, in der heutigen Zeit Ist das nicht mehr selbstverständlich irgendwie? Das wird so oft vergessen. Und wenn jemand, ich finde 500 Euro viel Geld. Und wenn jemand uns sowas zuwendet, dann muss ich als Mindeste ist ja wohl ein Danke. Und dann auch noch aufzuzeigen, hey, mit deinem Geld haben wir jetzt hier eine Werkbank gekauft und dem Spender das dann auch noch mitzuteilen. Das ist doch. Das ist doch schön. Also es ist auch diese Transparenz, die für mich dazugehört. Also, wenn ich spende, möchte ich doch auch wissen, wo kommt mein Geld an. Was macht ihr damit?
Sprecher 1 Jetzt weiß ich aus Vorgesprächen, dass ich möglicherweise eine Archillesferse treffe, aber ich stelle die Frage trotzdem: wie dokumentierst du deine Kommunikation und deine Telefonate und dass du mit jemandem, dass du jemandem bedankt hast?
Sprecher 3 Das trage ich, also wir haben ja keine Spenden. Darauf wollte ich hinaus. Wir haben aber eine Datenbank, wo ich auch die Möglichkeit habe, Notizen einzutragen. Und diese Funktion nutze ich. dass ich diese Daten, die ich in die Datenbank eingetragen habe, dann, wenn eine Software eine spezifische angeschafft ist, dass die nicht quasi verloren sind, sondern dass diese Daten auch mit in diesem System eingepflegt sind und dass man es dann auch übertragen kann.
Sprecher 1 Okay, das heißt, E-Mails beantwortet, Spenden geguckt, Leute angerufen. Schaut doch rum, ne?
Sprecher 3 Ja, Fracht.
Sprecher 1 Also ich hänge immer noch wirklich bei dem, ich versuche jeden anzurufen. Das ist wirklich. Sollte man nochmal in die Welt hinausschreien, dass sowas gehen kann.
Sprecher 3 Also ich finde es wichtig. Ich habe mich noch dran jetzt. Auf einer Zugfahrt Ach, das war zurück von unserer Zeugnisübergabe von der Fundraising-Akademie bei der Verleihung. Da saß ich zufällig mit Kai Fischer in einem Zugabteil und der hat gesagt Naja, probieren Sie es doch einfach mal. Rufen Sie doch einfach die Spender mal an und sagen Sie einfach nur Danke. Und ich fand es so schön. Und Das mach manchmal mache ich, also wenn noch ein bisschen Luft ist und Zeit ist, dann mache ich das. Dann rufe ich auch einfach mal so irgendeinen Spender an und sage Danke, ich wollte mich einfach nur bedanken.
Sprecher 1 Also danke Kai erstmal an der Stelle für diesen Tipp. Das ist schon mal gut. Hat gefruchtet. Wie reagieren deine Spenderinnen und Spender auf den Anruf?
Sprecher 3 Erstmal, wenn ich mich vorstelle, wer ich bin und dann sage, ja, vom Spenden und Stiften haben Sie vielleicht zwei Minuten Zeit für mich. Worum geht’s denn? Und wenn ich dann sage. Ich möchte Ihnen gar nichts verkaufen, also ich wollte mich einfach nur bedanken. Ich habe mich gefreut, dass sie uns gespendet haben und wollte mal nachfragen, warum sie uns spenden und warum sie uns verbunden sind. Dann kommt man ins Gespräch und da habe ich bis jetzt noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
Sprecher 1 Das gucke ich gerade dich nochmal an, weil ich überlege das gerade zu übertragen, wenn du ehrenamtliche anrufst, Katja, die ja sowieso per se erstmal schon gesagt haben, sie stehen. Zur Verfügung und man dann sagt, ich hab noch einen Einsatz für dich, einen Job für dich, ist das, glaube ich, ganz anders, oder?
Sprecher 4 Ja, die sind schon alle grundsätzlich sehr, sehr positiv, wenn ich die jetzt anrufe und sagen würde, ich hätte da noch was Klar sagt, was du denen denken in Ruhe drüber nach. Es ist klar, nochmal zwei Stunden in der Woche, aber die sind grundsätzlich alle sehr positiv. Ich glaube, es liegt daran, dass wir auch bei den Ehrenamtlichen eine eine große Dankkultur haben, eine große Anerkennungskultur, die wir mit unseren Ehrenamtlichen leben. Also denen Briefe zu schreiben, die zu informieren, was läuft gerade so insgesamt in den Landkreisen und auch einfach einmal im Jahr. So ein kleines Feuerwerk für die abzubrennen, nur um einfach mal zu sagen, danke.
Sprecher 1 Gibt es Ehrenamtliche, die auch spenden, also neben ihrer Zeit auch Geld spenden?
Sprecher 3 Das müssten wir mal nachgucken.
Sprecher 1 Ihr lacht warum?
Sprecher 4 Weil wir sie noch nie abgestimmt haben, glaube ich. Ja.
Sprecher 1 Gut, die neue Fernversion ist halt Oktober erst da. Also eigentlich ist das ja bei Organisationen dieser Größenordnung. Ein Jahr brauchst du mindestens, um halbwegs durchzublicken. An der Stille ist also noch nichts verbrannt. Okay, dann hast du die. Spenderinnen und Spender angerufen. So und dann?
Sprecher 3 Stiftungsanträge. Dann gucke ich mir meine Spendenwunschliste an, wo ich noch die Prio-Wünsche habe, was noch offen ist.
Sprecher 1 Ich glaube, ganz kurz, Spendenwünsche heißt, dass eure Bewohner Klienten, Mitarbeitende sich was wünschen oder wie funktioniert das?
Sprecher 3 Nein, das sind dann unsere die Leitungen der von den Bereichen aus dem Wohnbereich und aus dem Arbeitsbereich, mit denen ich mich abstimme. Die wiederum stimmen sich mit ihren einzelnen Abteilungsleitern ab, was denn jetzt gebraucht wird. Und das Ganze ist quasi nach so einem Ampelsystem. Rot sind Wünsche, die auf jeden Fall in dem einen Jahr erfüllt werden müssen. Gelb ist Das wäre wunderbar, aber das reicht doch, wenn es im darauffolgenden Jahr angeschafft wird. Und grün, das sind die Wünsche, Wünsche. Also das muss nicht. Es wäre schön, wenn, aber wenn nicht Dann eben nicht.
Sprecher 1 Wie muss ich mir das technisch vorstellen? Du akquirierst Spenden für den ganz normalen allgemeinen Zweck und aufgrund dieser Liste wird dann verteilt oder werden das direkt auch gleich entsprechende Spendenkonten oder Spendenprojekte eingerichtet dann dafür?
Sprecher 3 Also es kommt darauf an, wir haben vier verschiedene Spendensäulen, für die eigentlich geworben wird, weil jeder Bereich auch aus diesen Säulen quasi Wünsche hat, wie ich vorhin schon sagte, diese ganzen therapeutischen Hilfsmittel zum Beispiel, wie Lüfter, Pflegebannen, Badewannen und so weiter, dann Freizeitmaßnahmen und begleitende Maßnahmen. Darunter fallen zum Beispiel, wir sind sehr groß im Bereich Kunst und Kreativarbeiten. Wir haben verschiedene Ateliers in den einzelnen Wohnheimen, wo wirklich fleißig sich gemalt wird und wo auch, also ich bin da, es ist mein absoluter Lieblingsbereich, da entsteht wirklich tolle Kunst Aber natürlich auch normale Freizeitmaßnahmen, kleinere Reisen werden dann durch Spenden auch mitfinanziert oder Ausfüge in Freizeitparks. Und dann, das waren jetzt die zwei Säulen, jetzt muss ich, jetzt stehe ich gerade ein bisschen auf den Schlauch. Was für Bildung? Ah, Bildung und Qualifizierung. Eine große Säule. Darunter fallen dann so Sachen wie Tablets zur Qualifizierung der Mitarbeiter, dass man auch einzelne Qualifizierungseinheiten eben auch in attraktiver Form nahebringen kann. Und es auch wirklich schneller geht, man das intuitive Lernen dadurch hat, aber auch Whiteboards, die benötigt werden oder verschiedene spezielle Lernsofts um zum Beispiel das kognitive Denken auch zu fördern. Jetzt haben wir Bildung, therapeutische Maßnahmen, Freizeitmaßnahmen. Jetzt muss ich überlegen. Mist, ich stehe gerade ein bisschen auf dem Schlauch.
Sprecher 1 Macht nichts. Die Kollegin überlegt auch, deswegen kann es nicht so einfach sein.
Sprecher 3 Diese vierte Säule nicht. Das Therapie?
Sprecher 1 Aber ich will euch jetzt da, pass auf, ich will euch gar nicht aufs Glatteis führen, weil mich interessiert viel mehr. Dann kommt Summe X rein im Jahr und wer entscheidet dann?
Sprecher 3 Wie gesagt, ich habe diese Wünsche, die abgefragt werden. Dann gucke ich, okay, wie, was kann über die Spenden, die wir jetzt über unsere Privatspenden reinbekommen. finanziert werden, dass ich die einzelnen Spenden auch wirklich zuweise und gucke, was können wir über Stiftungen beantragen. Es gibt verschiedene Stiftungen, wo Bislang immer Mittel beantragt wurden und auch für bestimmte Projekte. Und da kann man eigentlich immer relativ sicher sein, dass da dann auch Gelder Fließen?
Sprecher 1 Du hast mir ja vorhin im Vorgespräch gesagt, dass du im Laufe der vergangenen Monate irgendwie über 20 Stiftungsanträge geschrieben hast. Stiftungsakquise ist ja das eine, aber die Stiftungsrecherche ist ja häufig das andere. Also da hängen ja auch gerade kleinere Vereine oder mittelgroße Organisationen dran, dass sie gar nicht wissen. wo die Stiftungen um sie herum eigentlich sind. Wenn du über 20 Anträge jetzt schon geschrieben hast und auch noch gesagt hättest hast, da kommen noch welche. Wie recherchiert ihr die? Wie kommt ihr an die Stiftung?
Sprecher 3 Da habe ich das große Glück, dass meine Vorgängerinnen ganz tolle Arbeit geleistet haben. Und ich in den alten Unterlagen auch wirklich die Übersichten gefunden habe, was wo bei welchen Stiftungen beantragt wurde. In den Stiftungen selbst sitzen Personen, mit denen auch unser Vorstand gut vernetzt ist. Gerade was so Banken angeht, also Sparkasse und Spaderbank, da haben wir schon gute Kontakte.
Sprecher 1 Das heißt, der Schwerpunkt liegt da im regionalen Bereich.
Sprecher 3 Genau. Genau.
Sprecher 1 Stiftungsanträge stellen oder schreiben ist jetzt aus meinem Alter heraus nicht gerade so unbedingt die attraktivste Arbeit, oder? Wie siehst du das? Machst du das gerne?
Sprecher 3 Da habe ich eigentlich kein Problem. Das habe ich eigentlich schon immer ganz gerne gemacht. Das ist auch nicht. Viele scheuen sich ja davor, aber. Also, wenn man sich gut dann auch mit den Fachkräften auseinandersetzt, was jetzt gebraucht wird, wie ich einige Sachen formuliere, um halt das auch inhaltlich richtig abzustimmen. Und dann so solche Finanzierungspläne aufzustellen. Funktioniert. Das mache ich eigentlich ganz gerne. Das ist so entspannt. Das ist so eine schöne. ruhige Arbeit und außerdem ist das für mich jetzt auch im Netz, also ich habe zwar schon einen guten Einblick in den in den Bereich und in die BDKS, aber Es ist wirklich eine große Organisation und so lernt man immer noch dazu. Und für mich ist es auch wichtig, wenn ich die Anträge stelle, dann um Kann ich auch immer besser im Spendenbereich quasi verkaufen, in Anführungsstrichen, worum es jetzt bei uns geht? Und lerne ja da auch die Felder besser kennen.
Sprecher 1 Hast du mit dem, was sie gerade erzählt hat, Katja, irgendwas zu tun in deinem Alltag? Außer dass du gesagt hast, du hast hobbymäßig das mal überbrückt, die Zeit als Kanada.
Sprecher 4 Nee. Also ich sehe sie immer rumzischen Voraus. Aber so, nee, im Alltag habe ich so eigentlich wenig mit der Jenny zu tun.
Sprecher 1 Wir kommen gleich nochmal auch mal zu dem, was du eigentlich tatsächlich tust. Aber jetzt ist dein Tag wirklich vorbei.
Sprecher 3 Nur zwischendurch und dann auch nochmal gibt es einzelne Termine, wo es dann Spendenübergaben gibt. Gibt, die ich dann mit begleite, die Fotos mache, Presse einlade, hinterher selbst noch Pressemitteilungen. Verfasse darüber dann Berichte. Das kommt dann in unsere hausinternen Zeitungen. Da habe ich auch zwei Seiten quasi, die ich auch füllen muss, dreimal im Jahr. Das kommt auch dazu.
Sprecher 1 Wie hoch ist der Wahnsinn des Projektmanagements, der irgendwie gearteten Matrixgruppensitzungen und da muss man noch zu der Sitzung und da muss man noch zu dem Gremium? Wie ist das, sieht das bei euch aus? Eher schmal oder auch ausgeschlossen? Geprägt.
Sprecher 3 Eher schmal, würde ich sagen. Ein Traum. Dass es ja, dass also zumindest Bei mir erstmal noch, ich habe zwar meine Termine auch bei den einzelnen, in den einzelnen Wohn- und Arbeitsbereichen, dass ich mich immer wieder abstimme Braucht ihr noch was? Habt ihr Wünsche? Oder ich auch einfach vor Ort bin und gucke, okay, die neue Badewanne ist angeschafft worden oder eine neue Schaukel ist angeschafft worden. Dann mache ich auch ein Foto und stelle das ins Intranet. Sowas, solche Termine habe ich dann auch, aber so wirklich so. Viele fixe Termine, das hält sich in Grenzen. Teamsitzung für euch alle? Habt ihr häufig? Wöchentlich.
Sprecher 1 Wir haben ja Montags angefangen, so einen fiktiven Montag. Gibt es dann außer dem Donnerstag dann noch andere Fixpunkte in der Woche, die immer gleich sind?
Sprecher 3 Nee, bei mir eigentlich. Das ist der Donnerstag und sonst ist alles sehr. Variabel.
Sprecher 1 Jetzt hast du ja noch kein Jahr durch. Wo sind denn so trotzdem die Jahreshighlights für so eine Fundraiserin?
Sprecher 3 Auf jeden Fall zu Weihnachten. Die Adventszeit.
Sprecher 1 Das wundert mich jetzt nicht.
Sprecher 3 Und ja, ich bin jetzt ganz gespannt. Also meine Frage Vorgängerin hat auch drei Mailing-Aktionen gemacht, Advent, Ostern und Sommerherbst. Und wir stellen das Ganze. gerade ein bisschen um machen das alles etwas moderner, frischer, auch vom Text her Anlass. Und da ist jetzt für mich jedes erstmal die Mailing-Aktion, die ich jetzt begleite und die ich mache Sind für mich jetzt immer noch Highlights, weil ich einfach gucke, wie kommt das an? Wie reagieren die Leute darauf? Kann man das so machen? Kann man das so nicht machen? Und wir einfach auch dadurch, dass wir diese eigene Grafikerin haben und auch unsere Praktikantin, mit der ich auch sehr gut harmoniere. Wir haben noch so viele kreative Ideen, die wir auch gerne dann umsetzen würden. Und da, ja, da sind wir gespannt, wie das dann Wie sich das so entwickelt über das. Also momentan ist eigentlich alles noch irgendwie so ein Highlight, weil vieles, was jetzt gemacht wird, Mailings gab es, aber die, das ist schon jetzt anders. Und Das ist spannend.
Sprecher 1 Auch wenn du erst relativ frisch dabei bist, hättest du, wenn du eine zweite Chance hättest, irgendwas anders angefangen? Wärst du anders an andere Sachen rangegangen?
Sprecher 3 Nö, ich glaube, ich glaube nicht. Also. Nein. Das jetzt. Du hast das, glaube ich.
Sprecher 1 Und hast du gerade von den Mailings berichtet, was steht denn jetzt noch an in den kommenden Monaten? Also ihr habt das vielleicht ein paar Meilensteine schon definiert oder bist du noch am gucken?
Sprecher 3 Also oberste Priorität hat bei uns jetzt die Homepage, die neu gereelauncht wird und dort auch der Bereich Spenden und Stiften. Das hat die oberste Priorität. Dann sind wichtige Meilensteine in diesem Jahr, klar, das Ostermaining und das Adventsmaning noch. Und es ist auch eigentlich geplant. eine Fundraising-Software anzuschaffen. Da ist es mein Ziel auf jeden Fall, mir den Überblick zu verschaffen und im Unternehmen auch zu gucken, mit welchen Schnittstellen muss ich zusammenarbeiten. Was sind unsere Bedürfnisse und da gegebenenfalls auch externe Hilfe zu holen und Unterstützung?
Sprecher 1 Es wird nicht langweilig. Es kann gut sein, dass jetzt dadurch, dass du das Signal gegeben hast, dass du externe Hilfe haben willst, dann vielleicht sogar nach Veröffentlichung des Podcasts vielleicht schon das Telefon klingelt.
Sprecher 3 Ja, bitte. Also, da bin ich offen. Ja, und wir gucken jetzt, wie sich das alles entwickelt. Auch hier mit dem Online-Fundraising-Konzept. Ich würde mich natürlich super freuen, wenn wir hier so Anreize bekommen. Und Ich möchte so gern auch was umsetzen und vielleicht einfach spontan mal gucken, ob wir auch irgendwas schon austesten können in diesem Jahr. Das fände ich toll, wenn das klappen würde. Ansonsten auf jeden Fall ist das für nächstes Jahr dann soweit vorgesehen.
Sprecher 1 Du hast gerade gesagt, Katja, dass du sie immer rumfuseln siehst, aber sie ansonsten nur wenig Berührungspunkte mit der Kollegin hast. Wie geht denn deine Woche so los?
Sprecher 4 Also ich komme auch. Nee, nee, nee, weil ich ja im Gegensatz zu Jenny eine 39-Stunden-Woche habe.
Sprecher 1 Das müssen wir nochmal betonen. Wie viele Stunden hast du? Ach so, 25. Respekt. Unglaublich.
Sprecher 4 Genau, deswegen bin ich am Morgens um halb acht schon da und dann kriege ich noch einen Parkplatz. Also mit Glück. Aber meistens klappt es genau. Und dann ist es eigentlich der gleiche Einstieg wie bei Jenny, erstmal die Mails checken, was gibt es Neues und was steht so an. Dann sind so Sachen wie, dann wird geschaut, gibt es neue Interessenten fürs Ehrenamt oder gibt es auch einen neuen Bedarf bei den Kollegen. Dann sind so Sachen wie Geburtstage, die vielleicht anstehen. Bei uns bekommt jeder Ehrenamtliche zum Geburtstag eine handgeschriebene Karte und ein kleines Geschenk. Also, the card zum einen Glückwünsche and some other danke, dass Sie bei uns ehrenamtlicher sind, sich für uns engagieren Dann sind auch einfach so Verwaltungssachen wie Fahrtkostenanträge, bearbeiten, ne? Das gehört einfach mit dazu. Die kriegen die ja erstattet, 30 Cent für einen Kilometer, das muss halt auch einfach abgewickelt werden. Dann so Sachen, wenn man eine neue Ehrenamtliche hat, da müssen Verträge verfasst werden und die werden dann ins CRM eingetragen, wobei die Ehrenamtlichen zweimal eingetragen werden. Es gibt eine Liste nur für die Ehrenamtlichen und eine allgemeine, der alle drin sind, auch Jennings Spender, weil wir in der allgemeinen Liste keine Geburtstage eintragen können.
Sprecher 1 Ihr braucht eine Fundraising-Software.
Sprecher 4 Ich weiß.
Sprecher 1 Alles gesagt.
Sprecher 4 Ich weiß. Genau. Also deswegen habe ich so zwei Listen da immer laufen, die parallel gehegt und gepflegt werden müssen. Solche Sachen und dann ist es auch einfach mal, wenn sich jemand verabschiedet als Ehrenamtlicher, dann kriegt er zum einen einen Brief, in dem man sich bedankt. Kriegt nochmal ein Geschenk. Und häufig ruft man da nochmal an, bedankt sich einfach nochmal fürs Engagement und versucht auch einfach mal zu schauen, warum hat der denn aufgehört. Das können ganz banale Sachen sein, wie ich bin jetzt 80. Bis jetzt hatte ich auch mal positive Erlebnisse, aber es kann auch sein, dass jemand sagt, nee, ich komme da gar nicht drauf klar oder es gab Probleme im Team, all solche Sachen.
Sprecher 1 Ihr habt nichts miteinander zu tun, habt ihr gerade gesagt, aber gerade das zeigt ja, du redest von Bedanken, Bedanken, Bedanken und zu bestimmten Situationen anrufen und auch mit dem Menschen reden. Das ist ja mehr als Reibung, was da passiert. Also, es ist ja, eigentlich müsstet ihr ein gemeinsames Büro haben. Ich will keine Bilder jetzt da in den Kopf setzen, aber also Es ist schon sehr nahe aneinander, ne?
Sprecher 4 Ja, weil bei uns ist tatsächlich, wie ich gesagt habe, bei uns spenden die Menschen einfach Zeit. Beim Jamie sind es entweder Sachspenden oder halt Geld, ne?
Sprecher 1 Was kommt dann? Wenn du sagst, du hast eine volle Stelle, dann hast du ja auch ein bisschen mehr Zeit als die Jenny.
Sprecher 4 Gut, ich mache ja nur andere Sachen. Also Ehrenamt ist nur ein Teil meiner Stelle.
Sprecher 1 Dann reden wir mal davon, was du sonst noch so machst.
Sprecher 4 Okay, ich koordiniere das Referat. Also, weil wir momentan, also die unsere Leitung ist erkrankt. Das heißt, ich bin immer erster Ansprechpartner und jemand sagt, was weiß ich, ich brauche einen Beitrag im Intranet, ins Internet. Bei uns hat die Presse angefragt, wir brauchen einen Flyer, all solche Sachen, die koordiniere ich dann oder vieles mache ich auch selber. Also so Flyer erstellen und mich darum kümmern mit der Presse oder was auch immer. Wir haben eine große Glasbausteine-Linie mit Lebensmitteln, da mussten halt Etiketten für entwickelt werden. Dann war ich halt mit im Team. Und hab halt mal Etiketten für Schweinegoulasch gemacht.
Sprecher 1 Ja, das mit dem Schweinegoulasch muss man vielleicht noch erklären. Also ihr habt Schweine, die auch hinterher tatsächlich nach ihrem wohlbehüteten Leben als Gulasch enden.
Sprecher 3 Attraktive Schweine haben auch.
Sprecher 4 Wir haben attraktive Schweine. Die am Ende ihres Lebens haben auch einen Biosiegel. die dann am Ende ihres Lebens Gulasch werden oder alle wurscht.
Sprecher 1 Also ich hab bei einem Träger gearbeitet, der hat sehr, sehr Gute Erfahrung gemacht mit der Verleihung eines Partnerpreises und also auch sehr elitär. Da wurden halt auch spezielle Menschen eingeladen, Spenderinnen, Spender, Nichtspender. Und dann traf man sich auch in anderen tollen Tollen Halle, muss man auch sagen, an einer riesengroßen Tafel. Und dann wurde unter anderem dafür zum Beispiel auch ein Hirsch geschossen. Ja, also für diese Veranstaltung, da gab es Hirschgulasch. Also ich sag mal, was ich damit sagen will, wirst du vermutlich auch schon auf die Idee gekommen, sondern das schon gemacht haben, aber so ein schönes Riesenmal halt mit einem tollen Wildschwein-Gulasch oder Schweinegulasch, was auch immer, für Spenderinnen und Spieler. Aus der hauseigenen Küche, gekocht von Menschen mit Behinderung, die in der Ausbildung sind, ist immer wieder gerne genommen. Hast du Erfahrung damit, mit solchen Events schon oder noch gar nicht?
Sprecher 3 Ja, bei meinem alten Arbeitgeber. Allerdings, das habe ich nur noch mit angestoßen, dieses Projekt, und das war kurz bevor ich quasi gegangen bin. Ich habe aber gehört, das ist ganz gut gelaufen. Die Bewohnerinnen und Bewohner mitgeholfen beim Kochen und es wurden nicht unbedingt Spender eingeladen, aber auch wichtige Personen aus dem Netzwerk und das kam ganz gut an.
Sprecher 1 Etiketten hast du gemacht. Dein Tag ist aber dann, der Dienstag unterscheidet sich nicht unbedingt vom Montag, oder doch?
Sprecher 4 Na, jeder Tag ist es immer anders. Es steht immer irgendwer anders vor der Tür bei uns. Wir haben ja alle Türen offen. Das ist aus der offenen Tür. Nee, auch bei uns insgesamt. Also jeder hat seine Boritur offen sein. Er braucht wirklich mal Ruhe von dem Rest. Dann ist es zu. Das respektieren wir in Maßen.
Sprecher 1 Also ich bei uns kennt, genau, ich kannte die Regel auch. Also Tür auf ist Tür auf, Tür angelehnt ist mal vorsichtig, aber Tür zu heißt auch Tür zu. So, wenn ein Beratungsgespräch ist, wenn ein Spender vielleicht. .
Sprecher 4 Ja, ja, wenn jemand mir drin hat, dann ja. Aber wenn ich allein drin wäre und hätte meine Tür zu, dann. Hält das eigentlich die Kollegen vor Mitten von irgendwas ab? Ist so, aber nee, wenn jemand ein Gespräch hat, klar, dann ist. Dann weiß das auch jeder, damit er am Flur gleich dreimal gerufen ist. . Nee, ganz nie rein, ganz nie rein. Das wird respektiert.
Sprecher 1 Fliegen Gulla-Stücke durch die Gegend.
Sprecher 4 Oder eine Currywurst.
Sprecher 1 Okay, dann Donnerstag auch gemeinsam die Kinder-Runde.
Sprecher 4 Genau, die kleine UK-Runde. Jeden ersten Freitag im Monat haben wir eine große UK-Runde. Da kommt noch jemand vom Qualitätsmanagement dazu und der Vorstand.
Sprecher 1 Wie schaut es denn bei dir aus, Jenny, mit Abendterminen?
Sprecher 3 Fallen auch an. Achso, mir fängt gerade ein regelmäßige Termine. Ich habe einmal im Monat einen regelmäßigen Termin mit dem Vorstand. Das die Termine koordiniert die Vorstandsassistentin und Hat zu Anfang des Jahres dafür für das gesamte Jahr die Termine schon so festgelegt. Das ist meistens zu Beginn eines jeden Monats und nach Bedarf kann ich dann auch noch Termine machen.
Sprecher 1 Der Durchlauf zu deinem Chef ist relativ nah.
Sprecher 3 Das ist der Na. Also wenn es auch irgendwie brennt oder so, dann kann ich ihn auch anrufen oder auch kurzfristig. Also er sieht Wie gesagt, das sehen ja eigentlich mal alle, wenn ich da bin und wenn er kommt, dann kommt er da noch manchmal rein und sagt, redet nochmal kurz oder wir besprechen uns, wenn wir zusammen zu Spendenübergaben gehen und so weiter. Weil es Spendenübergaben, da ist er mit dabei. Und einige, die kann ich auch alleine koordinieren. Da gibt es keine bestimmte Regelung mit den Spendenübergaben. Wir haben gesagt, alles ab 2500 Euro sollte ja mit dabei sein. Kann aber auch mal sein, dass wir eine. kleinere Spender haben, wo aber der Spender unheimlich wichtig ist und dass er mit dabei sein muss. Er sehr wird über alles informiert und kann sich dann aussuchen, ob er mitkommt. Und zu deiner Frage: Ja, Abend Termine, ähm fallen auch an, gerade so in der Vorweihnachtszeit war auch viel, wo man dann mitgeht zu
Sprecher 2 Zu Konzerten oder Veranstaltungen.
Sprecher 3 Aber da muss ich sagen, das hält sich auch noch sehr im Rahmen. Unser Vorstand nimmt auch vieles dann alleine wahr, weil er auch eben sagt, Sie haben nur eine begrenzte Anzahl an Stunden. Dann kümmern Sie sich dann lieber, dass auch das Alltagsgeschäft Läuft und bei gewissen Veranstaltungen soll ich dann auch mit dabei sein. Also gerade wenn es darum geht, jetzt wirklich auch nochmal neue Partner kennenzulernen, dann gehe ich dann auch mit.
Sprecher 1 Was ist bei dir Mitabend?
Sprecher 3 Klar.
Sprecher 4 Also einige Abendtermine für die ehrenamtlichen, viele Veranstaltungen, Empfänge und so weiter sind ja halt ein Abends Das ist so.
Sprecher 1 Okay. Wie viel Zeit habt ihr, hast du oder du für so klassische Netzwerkgeschichten, also auch jetzt immer Fundraising-Szene, Fundraising-Verband, Regionalgruppen und so ein Zeug? Oder nutzt du das oder nutzt du es gar nicht?
Sprecher 3 Das mache ich dann privat. Okay. Also das ist dann wirklich. Ich nutze noch unser Netzwerk, was wir vom Studium Okay. Also da haben wir auch noch so eine WhatsApp-Gruppe und schreiben uns dann auch. Und ich nutze es tatsächlich auch, wenn ich wirklich irgendwie Fragen habe, weil also ich muss gestehen, alles, was so dieses ganze rechtliche angeht und steuerrechtliche, da musste ich dann doch immer noch mal nachfragen, weil das ist so ein großer Bereich und da bin ich dann ganz froh, wenn ich dann auf Kollegen nochmal zurückgreifen kann. Und das passiert bei mir eigentlich alles dann, wenn in der Freizeit.
Sprecher 1 Bei dir ist so, Katja, dass du auch direkten Zulauf zum Chef hast oder wie schaut das aus?
Sprecher 4 Okay. Ich habe auch einmal einen Monat einen Jour fixe bei ihm.
Sprecher 1 Hat der Mann viele Jour fixe, oder?
Sprecher 4 Ich glaube. Wobei ich nicht nur fürs Ehrenamt, sondern weil momentan die Referatsleitung weg ist, ich quasi den Jour fixe fürs gesamte Referat da wahrnehme.
Sprecher 1 Wie sieht uns bei euch mit Budgetplanung aus? Seid ihr Budget verantwortlich oder müsst ihr um jeden Teebeutel kämpfen? Dürft ihr uns selber unterschreiben bis zu einer gewissen Höhe?
Sprecher 3 Also bei mir ist das so.
Sprecher 1 Also Katja schüttelt den Kopf, muss man sagen.
Sprecher 3 Ich darf nichts unterschreiben, nein. Ich darf auch nichts unterschreiben. Ich hoffe aber, dass es ab dem nächsten Jahr auch ein Fundraising-Budget gibt, für das ich Verantwortung übernehmen kann. In diesem Jahr darf ich ausprobieren und testen und habe da relativ große Freiheiten, was schön ist. Ende des Jahres sprechen wir dann über nächstes Jahr, dass es da auch ein Budget gibt und eine Planung und dass ich auch sagen kann, okay, ich brauche das und das und Ich hoffe, dass das in Zukunft so sein wird.
Sprecher 1 Vermutlich wirst du ja morgen, wenn die Präsentationen fertig sind, auch mal oder wird eher ein Budget vorgestellt bekommen, was für die Implementierung von Online-Fundraising nicht so verkehrt ist.
Sprecher 3 Genau.
Sprecher 1 Vielleicht noch nicht ganz zum Abschluss, aber die Frage an euch: Warum sollte ich als jemand, der sich vielleicht fürs Thema Fundraising interessiert, tatsächlich diesen Job machen. Vielleicht mit dem Hintergrund, wie ihr es jetzt gerade tut. Ich zieh dich jetzt mal mit rein, einfach aus dem Sinne der Unternehmenskommunikation, interne, externen Kommunikation. Warum sollte ich das machen? Also Beispiel dem Kollegen, der jetzt da gerade überlegt, Warum soll er den Job machen?
Sprecher 3 Das ist so. Das ist einfach vielfältig. Und du siehst, du bekommst so viel wieder. Das ist für mich einfach das Schönste, dass du siehst, wenn die Spende ankommt und was sie auch bewirkt, wenn du wirklich das Lächeln in das Gesicht der Menschen zaubern kannst Ich finde, das ist so wertvoll. Das gibt einfach so viel wieder. Ich finde, das ist der schönste Aspekt an diesem Job, dass man wirklich Ich sehe, wo die Spende ankommt und ich sehe auch, dass sie gebraucht wird und ich sehe die Freude. Das ist für mich das Schönste.
Sprecher 1 Was mit dir?
Sprecher 4 Ich glaube tatsächlich, dass es diese direkte Rückmeldung ist, die du hast. Ich sehe auch gerade nur, wie glücklich die Jenny ist. Ich glaube, ich will auf Andreas dran werden.
Sprecher 1 Sollte ja machbar sein. Also momentan ist die Stellensituation einfach großartig Also war sie seit lang seit vielen Jahren einfach auch nicht mehr.
Sprecher 3 Also auch und bei uns im Bereich auch dadurch, dass wir so nah auch an der Werkstatt sind und um Ich bin auch öfter mal mit externen Partnern, dann bei uns in der Werkstatt und mache die Werkstattführung mit. Und Das ist so schön, weil unsere Mitarbeitenden erkennen einen dann und winken es dir und freuen sich und sind so glücklich. Und das ist so schön. Ich finde das einfach, also Ja, und da sehe ich auch, es kommt an und einfach diese Freude.
Sprecher 1 Das ist doch cool, deswegen, ich hätte noch so Eine Frage gehaft, die ich aber jetzt nicht mehr stelle, weil sie dann sonst wieder vielleicht diese positive Stimmung ad absurdum führt. Das Fundraising Radio und der Podcast endet immer mit einer Sache, die ihr vermutlich noch nicht kennt, weil ihr noch nicht einer Folge gehört habt. Und zwar frage ich immer meine Gäste. Also wenn es gefallen hat, wenn die Folge dem Hörer gefallen hat, für welche Organisation denn dann mal ein Spendenbutton unter dem Beitrag eingefügt werden soll? Also wo man denn dann mal fünf Euro lassen könnte? Als Dankeschön für diese Folge. Voraussetzung dieser Geschichte ist, man darf nicht die eigene Organisation nehmen. Wir haben das jetzt nicht geplant, aber trotzdem die Frage an euch, es gehen auch zwei. Wenn ihr euch jetzt entscheiden müsstet, wofür sollen die Hörerinnen und Hörer einfach mal spenden. Für wen sollte es denn sein?
Sprecher 3 Jetzt muss ich gerade überlegen. Ich würde jetzt sagen, obwohl die kriegen schon so viele Spenden, dann vielleicht irgendwas kleineres Lokales. Da fällt mir jetzt aber gerade nichts ein. Ich bin immer für Organisationen, die sich, ähm, wie beispielsweise die Welt Hungerhilfe, die sich dafür einsetzen, für Menschen, die einfach wirklich Hunger leiden, weil Das ist so ganz banal, aber ich finde es so furchtbar, dieses Gefühl, Hunger zu haben. Und ich finde es einfach, da finde ich es wichtig, dass man sich für sowas einsetzt. Und wenn Mir fällt jetzt keine kleinere lokale Organisation ein. Das wären Projekte, die ich unterstützen würde.
Sprecher 1 Super, also Feldhungerhilfe ist als Nummer eins gesetzt und als Nummer zwei
Sprecher 3 Deutsche Kinderkrebshilfe.
Sprecher 1 Kinderkrebshilfe. Okay, ja, sehr schön. Perfekt. Das sollten wir doch hinkriegen und da auch sowohl die Buttons als auch die Spendenkonto Nummern bekommen. Ganz vielen Dank. Gibt es noch irgendwas, was ihr loswerden wollt?
Sprecher 3 Wollen wir noch was loswerden?
Sprecher 4 Super Logio soll der Mobs was Politisches sagen.
Sprecher 1 Möchtet ihr der Welt noch irgendwas mitteilen? Wir haben ja jetzt nicht live gestreamt, ja. Ich habe das ausgelassen, aber ne, nichts mehr. Wunschlos glücklich. Ich bin auch wunschlos glücklich. Vielen Dank für eure Zeit, vielen Dank für eure tollen Themen und für die Bilder im Kopf. Und auch, ich weiß nicht, kann man euch einfach besuchen kommen oder kann man einfach auf das Gelände kommen oder lohnt sich das eher nicht? wenn man mal in der Region ist oder so. Also jetzt auch für unsere Hörerinnen und Hörer.
Sprecher 3 Ja, eigentlich schon. Also ich biete das ja meinen Spendern auch an, dass man gerne vorbeikommen kann und sich vor Ort auch davon überzeugen kann, dass die Spende zum Beispiel ankommt. Und Ein kurzer Anruf vorher wäre schon nett, das war das echt so ein bisschen blat. Aber dann sind wir offen und dann ist es auch, besteht auch bestimmt die Möglichkeit, mal so eine Werkstattführung zu machen, weil das Das lohnt sich echt. Also ich finde es immer wieder noch spannend zu sehen, was wir alles machen für tolle Sachen. Und klar, wer Lust und Zeit hat. Kurz vorher anrufen mal.
Sprecher 1 Ausrufezeichen, haben wir so verstanden. Ja, super. Prima, dann. Vielen Dank bis hierhin und als kurze Ankündigung noch fürs vielleicht nächste Mal. Ich denke, das wird das nächste Mal sein. Der Jörg und ich haben ja im Hotel in Jena zusammengesessen und ein wenig gecastet. Und dabei herausgekommen ist ein Überblick über die Ergebnisse der Mitgliederbefragung des Deutschen Fundraising Verbands, die wir gerne noch vor dem Kongress veröffentlichen möchten. Also da einfach mal am Ball bleiben, kündigen wir aber auch rechtzeitig vorher an. Bis dahin, alles Gute aus Schmitten und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Sprecher 2 Fundraising radio