Jona Hölderle war mal wieder im Westen und castet im Gespräch mit Maik Meid.
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Transkript
Sprecher 1 Fundraising Radio. Dein Podcast aus der deutschen Fundraising und Nonprofit Zena.
Sprecher 2 Lava-Podcasts sind super.
Sprecher 1 Schönen guten Tag.
Sprecher 2 Folge 15 vom Fundraising Radio. Der Jonan sitzt mir gegenüber und sprach gerade was von Laber-Podcasts und Schneiden und so. Hier wird nichts geschnitten und ihr seid total richtig. Sagt doch Oma was. Ich finde das schockierend, da kommt ja dann nur Mist bei raus. Ja, total. Also es ist nicht Mist, dass ihr hier seid, und es ist schön, dass ihr euch Folge 15 an Hört, ich hoffe, es ist überhaupt Folge 15. Also bei mir steht Folge 15. Ich freue mich sehr, das ist übrigens mein erster Podcast, den ich zu Hause aufnehme. Das ist eine sehr angenehme Umgebung. Ja, finde ich auch. Gestern Abend war noch der Kamin an. Das ist er jetzt nicht mehr. Wir haben es auch nicht geschafft, ihn irgendwie richtig an den Start zu kriegen. Aber umso schöner, dass du erneut unsere Couch genutzt hast und bei uns genächtigt hast. Hallo Jona, Tag. Hallo Maik. Es ist Jona Hölderle. Ich habe jetzt einfach nur Jona gesagt, weil vielen von euch, der Jona bekannt ist, einmal. weil er hier im Podcast schon aufgetaucht ist und weil er einfach ein Gesicht in dieser Fundraising-Szene ist, man kennt dich einfach, oder?
Sprecher 3 Also wir kennen uns. Das weiß man immer nicht, wer so eine Szene ist. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute ich kenne und die mich kennen. Und auf der anderen Seite gibt es auch überall wieder so Nester, die ganz anders funktionieren. Ich habe gerade für eine Anfrage versucht, jemanden zu finden, der in und rum München berät. Und da ist mir nochmal aufgefallen, dass ich irgendwie aus der Münchner Szene unheimlich wenig kenne. Ich selber auch unheimlich selten in Bayern bin, während ich. . Dauernd in NRW und natürlich rund in Berlin bin. Also deshalb ist das immer eine Frage der Szene. Aber in meiner Szene kennen nicht viele.
Sprecher 2 Das ist tatsächlich so. Ich war letztes Jahr auch ein paar Mal in München, relativ selten, aber trotzdem irgendwie zwei, dreimal Und da stellten sich doch durchaus auch Protagonisten vor, die sehr, sehr stolz sind, dass sie mit der eigentlichen Szene gar nicht so viel zu tun hätten, weil sie ihre bayerische Szene hätten und diese. Bayerische Szene ist man bis dato eigentlich nie so richtig über den Weg gelaufen. Mit Ausnahme vielleicht der bayerisch-kirchlichen Szene, bei den Kollegen so in und rund um Ansbach. Aber das ist auch Irgendwie nicht so das, was ich bislang auf dem Schirm hatte.
Sprecher 3 Als bayerische Szene. Also deshalb, Szene ist immer so. Ich stehe ziemlich im Mittelpunkt meiner Welt.
Sprecher 2 Das ist gut. So Filterblase und so, ne? Das hatten wir uns auch gerade noch vorgenommen. Über solche Themen sprechen wir auch noch. Also wir präsentieren euch heute die alternativen Fakten rund ums Fund Racing. Und rund um den Februar 2017, der Justamament heute gerade begonnen hat.
Sprecher 3 Also das ist echt schockierend, aber ich komme ja aus einer Szene, jetzt nicht Fundraising-Szene, aber aus einer Szene, die sich lange Zeit als Alternativ bezeichnet hat. Hannburger Szene. Nee, das nicht, aber jetzt auch familiär und alles, die sich lange Zeit alternativ bezeichnet hat, wo selbst vor fünf, sechs Jahren auch der Begriff alternatives Medium noch etwas Positives war, wo es auch noch irgendwie um teilweise auch andere Formen der Öffentlichkeitsarbeit ging. Aber dieser Begriff ist jetzt richtig verkrank.
Sprecher 2 Der ist total durch. Absolut, ja.
Sprecher 3 Also.
Sprecher 2 Also auch innerhalb, das Spannende finde ich, dass der verbrannt ist innerhalb von wenigen Tagen. Ja, innerhalb von einem Jahr.
Sprecher 3 Also, ich bin kein Alternativer mehr. Jetzt bin ich progressiv. Du bist total progressiv. Früher dachte ich, ich wäre konservativ alternativ. Und jetzt gibt es Altercon in den USA, jetzt bin ich progressiv.
Sprecher 2 Nein, ich habe das jetzt schon festgestellt, also als ich dich gestern nicht abgeholt habe, aber als wir uns gestern auf der Veranstaltung, über die wir gleich noch reden werden getroffen haben, habe ich festgestellt, du hast einen gelben Kapuzenpulli an mit gelben Schuhen. Ich kannte dich bislang immer nur mit rotem kaputzen Pulli und roten Schuhen. Das ist schon sehr progressiv für Jona. Wobei ich heute festgestellt habe, es geht auch beides, weil heute hast du tatsächlich auch wieder deinen roten Pulli an. Ich bin beruhigt, meine Welt ist wieder gerade gerückt. Ich habe auch noch einen orangenen Pulli mit Orangenen Schuhen. Also es ist tatsächlich so, dass du immer mal wieder auf unserer Couch nächtigst und sehr willkommen bist hier. Wir haben uns überlegt, dass das vielleicht ganz sinnvoll ist, mal. kurz zu sprechen, warum du eigentlich bei uns auf der Couch immer mal wieder schläfst, wie wir uns eigentlich kennengelernt haben und wann das war. Kriegen wir es noch hin?
Sprecher 3 Damals.
Sprecher 2 Ich weiß es wirklich nicht mehr.
Sprecher 3 2009, 2010, Fundraising 2. 0 und die ersten, hieß das Fundraising 2. 0 Camps? Damals von Jörg und Alexa initiiert.
Sprecher 2 War das das erste schon? Warst du auf dem ersten schon dabei?
Sprecher 3 Ja.
Sprecher 2 Damals in Kreuzberg, ne? Wie hieß das Ding? Hub. Impact Hub. Hub, nein eben damals noch glaube ich nicht Impact, sondern es hieß nur Hub.
Sprecher 3 Wie auch immer. Also so rund um die Zeit beim ersten habe ich glaube ich noch beim NABU gearbeitet. Als Angestellter. Ich war ein Jahr meines Lebens angestellt. War schön, hat mir auch gereicht. Ich finde Selbstständigkeit auch sehr schön. Und ich arbeite ja immer noch für und mit dem NABU. Das macht auch wirklich Spaß. Kam aus dem Bereich, du warst damals auch fest angestellt. Ich war den größten Teil meines Lebens fest angestellt, also genau andersrum. Ja, mittlerweile sind wir beide selbstständig. Und da gab es ja gerade so eine Szene, nicht nur im Fundraising, es gab damals auch noch das Social Camp. Wie hieß denn die Ausgliederung des Social Bar?
Sprecher 2 Die Barcial Bar, das weiß ich noch, in Hannover damals mal eine gewisse Zeit mitorganisiert und dann gab es das Social Camp, da war ich aber nie.
Sprecher 3 Genau, nee, war eine super Veranstaltung. Wurde leider nicht weitergeführt, aber es war so eine ja auch ein bisschen eine erwachende Vernetzung unter Akteuren, die irgendwas mit diesem Internet und NGOs auf der anderen Seite zu tun haben. Wir haben in Berlin ja sonst eine sehr starke Szene von irgendwie Menschen, die versuchen, viel Geld mit dem Internet zu verdienen. Häufig. Vor allem die Mitte, ne? Nö, Kreuzberg ist da ja auch mit irgendwie ein ganz guter Standort und das gliedert sich mittlerweile durchaus aus. Und da kam das dahin. Und da kennen wir ja Jörg auch noch lange. Ein bisschen aus dieser Szene haben wir ja dann auch, schon wieder Szene, ganz schrecklich, ein bisschen aus dieser Gruppe haben wir dann später auch sozialmarketing. de gegründet. was der Block ist, über den wir ja seit mittlerweile, ich glaube, fünf Jahren auch regelmäßig in Kontakt bleiben. Gerade war Geburtstag.
Sprecher 2 Da macht man mal mehr, da macht man mal weniger. Aber ich habe dich hier in Erinnerung, dass du eigentlich erst bei mir richtig in den Fokus gekommen bist, nachdem so diese Fundraising 2. 0 Geschichte so ein bisschen implodiert ist. Da ging es darum, was werden für Alternativen, was brauchen wir, was wird gebastelt? Und irgendwie, ich glaube, ich kriege es aber wirklich nicht mehr hin. Vielleicht liegt es am Alter, aber ich krieg diesen. Ich krieg diese Initialgeschichte tatsächlich nicht mehr auf den Schirm.
Sprecher 3 Nein, also Jörg, wir kannten beide Jörg zu dem Zeitpunkt ganz gut und haben dann sozialmarketing. de gegründet. haben da irgendwas gemacht. Mal das eine, mal das andere.
Sprecher 2 Manchmal auch mehr, manchmal weniger.
Sprecher 3 Ein Projekt, was ich sehr dafür liebe, dass es eben nicht. immer gleiches und auch mal sehr gut läuft und mal sehr nebenbei läuft. Genau, und dann Haben wir jetzt beide in derselben Ecke so ein bisschen was gemacht. Also ich habe ja so mein Online-Eck, wo dann Fundraising ein Teil ist. Du kommst ja ein bisschen stärker aus dem Fundraising. Du hast ja auch. . Offline-Fundraising gemacht, so ernsthaft. So richtig so mit Menschen reden und auch. Der Maik an einem Geschichten von Erbschaftsfundwazing erzählen.
Sprecher 2 Da massiv, weil ich ganz, ganz viel intensiv Erbschaftsfundwazing gemacht habe. Naja, zumindest Legate.
Sprecher 3 Ja, ich habe sie abgewickelt. Abgewickelt. Und solche Dinge. Also eben das reale Geschäft aus realen Organisationen. Und ich glaube, uns beiden hat das immer gut getan, dass wir da noch irgendwie bei mir jetzt der Nabu bei dir Dann Kirchens und Co. im Hintergrund hat.
Sprecher 2 Du warst bei mir auch immer so eine Art Mentor, muss ich ganz ehrlich sagen, weil du du wirklich tatsächlich ja die diese Selbstständigkeit von Anfang an irgendwie durchgezogen hast und dann irgendwie auch noch Familie gekriegt hast und das trotzdem geschafft, dass irgendwie Deine Familie zu ernähren. Und da habe ich immer ganz gerne hingeschaut, um zu gucken, wie läuft es denn eigentlich. Und da warst du immer ein sehr dankbarer Konkreter Tippgeber, nicht nur deshalb darfst du immer wieder gerne auf unserer ausgelutschten Couch übernachten, die entweder zu weich oder zu hart ist, je nachdem welche Seite man sich aussucht. Naja.
Sprecher 3 Nein, aber also ich bin ein großer Freund von Selbstständigkeit, ich finde. Das hat ganz, ganz viele große Vorteile, auch jetzt gerade in so einem Online- und Beratungsgeschäft. Wir kommen ja vielleicht gleich noch ein bisschen auf die Frage, wie schnell, wie langsam hier Veränderungen sind. Ich genieße es unheimlich, in unterschiedliche Organisationen eintauchen zu können und da auch unterschiedliche Sachen ausprobieren zu können, weil eine Organisation alleine in einem Bereich wie jetzt online, und ich bin da ja gar nicht mal so nur auf Fundraising, fokussiert, hat gar nicht die Möglichkeiten, alles mal zu testen. Und ich gehö schon zu den Leuten, die gerne jeden Scheiße, mal ausprobieren. Und da ist es hilfreich, zum einen eben eigene Projekte zu haben, also sozialmarketing. de, aber ich habe ja auch noch pluragraph. de und zwischendrin dann auch nochmal so ein kleines Start-up versucht und gegründet. Also dass man da einfach ein bisschen die Möglichkeit hat, Erfahrung zu sammeln, aber dass man sich dann auch nicht davon abhängig macht, dass ein Vorstand, eine Organisation eine Idee dann total gut findet oder eben auch nicht gut findet, sondern dann auch die Möglichkeit hat, was ähnliches in einer anderen Organisation zu machen. Aber jetzt ist mal, weil du es gerade reingeworfen hast mit dem der Selbstständigkeit.
Sprecher 2 Ich hab grad Das Gefühl in dieser Dienstleister- und Selbstständigkeitsszene, wo wir jetzt uns irgendwie tummeln, da tut sich gerade einfach so eine Menge. So viele Menschen, die über jahrelang hinweg erfolgreich auch. eigenständig unterwegs waren, committen sich jetzt mit Organisationen, mit Unternehmen, mit Dienstleistern, sind irgendwie als freie Berater, als freie Unterstützer auch weg vom Markt, sowohl im Datenbankbereich als auch in einem anderen Bereich. Also es geht Eher wieder der Trend zurück, ich habe das Gefühl, oder auch jetzt letztendlich Jörg ja auch, der sich ja jetzt auch erstmal committed hat für eine gewisse Zeit mit Good. an der Stelle, dass da gerade ganz, ganz viel in Bewegung ist, auch auf Agenturseite. Also hier angefangen von Bergmoser und Höller. Jetzt dann dadurch Grün Alpha mit der Friederike Hoffmann, nämlich auch im Sina gegangen sind, eben zu Grün Da tut sich gerade imp oder dann die GFS, die von Pro Bono den den Geldauflagebereich übernommen hat wenn ich es richtig verstanden habe, da tut sich einfach gerade eine Menge. Erlebst du das für dich persönlich auch, dass du irgendwie da so eine Konstante bist und dadurch jetzt auch mehr Anfragen kommen?
Sprecher 3 Also den Agenturbereich kriege ich nicht so mit. Also alle Sachen, die du gerade erzählt hast. Nicke ich jetzt, aber habe ich keine Ahnung, ob das so war oder nicht. liegt natürlich auch daran dadurch, dass ich nochmal fokussierter sozusagen auf nur den Online-Bereich bin und dann lieber auch rüber sozusagen in den allgemeinen Online-Marketing-Bereich gebe. ich da jetzt nicht so viel mitbekomme. Aber klar, Selbstständigkeit hat halt auch Nachteile. Also natürlich das ganze Organisatorische bis hin zum Finanziellen, aber vor allem eben auch Ja, ich sag mal, das man Neudeutsch Ownership nennt. Man hat dann eben nicht das eine Projekt, man steht dann nicht für das und man Was ist dein Fürmchen? Ganz blöd, man heimst dann auch nicht die Erfolge ein. Also der große Vorteil ist, man heimst auch nicht die Misserfolge ein. Ich habe sie immer gesagt, sie müssen das anders machen. So, aber ich kann das schon verstehen, dass man dann auch sagt, hier kann ich jetzt mal ein Projekt aufbauen, ein Team leiten und was machen. Und ich finde das eine natürliche Bewegung, dass man da immer mal wieder ein paar Leute abzieht, dass ein paar Leute in Organisationen unzufrieden sind. Das muss ja gar nicht an der Organisation liegen mit der Form und sich dann selbstständig machen. Wir hatten ja jetzt auch ein paar Jahre jetzt weniger im Online-Bereich, wo sich dann einige Leute auch selbstständig gemacht haben im allgemeinen Fundraising-Beratungsbereich und dann immer Nachname-Beratung. de gegründet haben. Ich finde das erstmal positiv, weil das regt sowohl die eine Seite als auch die andere Seite an. Und wie gesagt, das mit dem Agenturmarkt. habe ich nicht so einen Blick, weil ich mich immer geweigert habe, Agentur zu werden, weil das finde ich eine wirkliche Herausforderung. Also da nicht nur als freischwebender Berater, der zum einen natürlich beraten kann, ohne im Hinterkopf zu haben, dass man Folgeaufträge in dem Sinne braucht, aber der zum anderen eben auch nicht alles annehmen muss, weil Ja gut, wenn ich ausfinanziert bin, bin ich ausfinanziert. Ich habe das relativ schnell im Blick, aber wenn man dann eben drei, vier, fünf Leute da hat. . hat man da ja schon auch nochmal vielleicht einen anderen Druck, auch dauerhafter Auftreten. Richtig, ja.
Sprecher 2 Genau. Irgendwas hatte ich jetzt gerade dazu noch auf dem Schirm, fällt mir jetzt aber irgendwie. Nicht mal eines. Genau, schneiden, ganz radikal schneiden, alternative Fakten schaffen. Nein, Qualität. Naja, nee, was mir nicht einfällt, fällt mir nicht ein, ist auch vielleicht wieder Alter und so, ich weiß. Spruch nicht jetzt, aber ich habe nicht erwähnt, dass du schon 40 bist. Ja, ja, ja, ja, ja. Graue Haare und so, ich weiß. Nochmal zurück zum Thema Couch. Du nutzt diese Couch ganz gerne, weil du in Berlin bist, beziehungsweise du bist in Brandenburg. Brandenburg! Du hast gerade erzählt, dass der Protagonist dieses wunderschönen Brandenburgslieds letztens bei euch im Autohaus war und sein Gott. Uns bitteschön. In deinem Autohaus, in deinem Autohaus. Also Reinhard Gräber hat diesen wunderschönen Landstrich quasi irgendwie auch mit einem Federstrich geplättet, oder?
Sprecher 3 Nein, der wohnt ja auch selber in Brandenburg. Der ist, glaube ich, auch in Brandenburg halbwegs beliebt. Ist schön. Wieso bist du in Brandenburg? Ja, ich bin ja. Stadtrand von Berlin, also Brandenburg, wäre jetzt schon fast mit fremden Federn geschmückt. Wir sind noch im S-Bahn-Bereich und dementsprechend ja auch sehr Berlin-zentrisch. Also unsere Kita ist sogar noch in Berlin. Und so weiter und so fort. Ich bin da, weil es schön ist. Also ich glaube, da sind wir ganz langweilig und klassisch und versuchen die Vorteile von Der Großstadt Berlin und dem ländlichen Raum drumherum gleichzeitig zu nutzen.
Sprecher 2 Und weil man da noch Eigentum bezahlen kann.
Sprecher 3 Ja, wobei, also wir sind jetzt im S-Bahn-Bereich das auch nicht günstiger als jetzt Auf der Berliner Seite. So. Wenn man jetzt dann nochmal und auch nur 5 Kilometer weiter geht, wo es eben keinen Nahverkehr mehr gibt, wird das deutlich günstiger. Okay.
Sprecher 2 Genau, ich wollte gerade sagen, Nahverkehr, ich erlebte dich auch immer wieder als radikalen Zugfahrer und war sehr irritiert, als du letztens sagtest, ihr habt euch ein Auto angeschafft.
Sprecher 3 Ja, Familie, ne? Manchmal gewinnt auch meine Frau.
Sprecher 2 Okay, das schneiden wir raus. Das muss da raus. Okay, nee, lange Rede, kurzer Sinn, weil eben Berlin und Brandenburg eben nicht unbedingt gerade der Nabel des deutschen Staatsgebietes ist. Du bist in der ganzen Republik unterwegs, ne, oder?
Sprecher 3 Ja, wobei das halt wirklich ist, also deshalb, wir hatten es ja gerade von zehn, das ist Berlin. Ich mache natürlich auch viel in Berlin. Das sind die schönen Sachen, wo man wirklich einfach morgens hinfährt. einen Tag einen Workshop macht oder auch mal einfach für zwei, drei Stunden vorbeikommen kann. Und wenn man halt nicht in Berlin ist, dann bedeutet es in der NGO-Szene, man ist dann halt gleich Übernachtungsgast in dem Sinne, was das meiste dann eben Köln-Born-Düsseldorf ist, wo ich dann schon so 15, 20 Mal im Jahr bin. Weil naja, rund um Berlin, so wo ein NGO-Leben ist, da haben wir noch Hamburg, was ja ein bisschen was ist, wir haben dann Hannover. Das wäre beides noch so an einem Tag möglich und Leipzig. Aber alles, was darüber hinausgeht, ist dann halt eben nicht mehr morgens hin, abends mal schnell zurück.
Sprecher 2 Ja, es geht immer vom Ruhrgebiet aus immer noch irgendwie. Ich mach das ja selber. Also ich schaffte es tatsächlich, ich war jetzt auch lange nicht mehr in Berlin, fällt mir es gerade ein. Aber wenn dann morgens um halb sechs, sechs in den Zug. Dann bist du irgendwie so zur halbwegs arbeitsfähigen Zeit in Mitte oder so und dann kannst du es abends auch noch zurückschaffen. So, das geht irgendwie, auch mit dem Flieger, das kann funktionieren, ist aber nicht schön.
Sprecher 3 Ja, aber also wenn man mich für einen Workshop bucht, dann will man nicht, dass ich um halb sechs in den Zug steige.
Sprecher 2 Genau, richtig, das hatten wir auch schon. Also du hast mich mal als rein raus-Berliner bezeichnet. Das ist auch immer die. Unschönere Variante. Ich mache das jetzt, ich darf man eigentlich auch nicht laut sagen, auf der Republika tatsächlich. Ich muss mich ja immer outen als jemand, der noch nie auf der Republika war. Und ich habe jetzt für 2. 17 tatsächlich ein Ticket. Kann aber nur an einem Tag kommen. Und das wird auch wieder so ein Rein-Raus-Tag sein. Also morgens hin und abends spät wieder zurück. Es geht leider nicht anders. Aber meine Couch ist angenehm. Ich weiß. Es ist nur In dem Fall leider nicht anders machbar. Ich, das steht ja auch schon seit ewigem, also eigentlich seitdem ihr dort eingezogen seid, immer schon an. Ach ja.
Sprecher 3 Ja, aber, und das ist halt das Schöne an so einer Sonst natürlich nicht so attraktiv in Stadt wie Berlin. An so einer Stadt wie Bochum. Es liegt halt auf dem Weg. Und natürlich Berlin liegt nicht auf dem Weg. So ist es, ja.
Sprecher 2 Auf dem Weg nach Polen.
Sprecher 3 Sehr schön.
Sprecher 2 Ja, wobei ich habe ja gestern im Gespräch im Auto auch schon gesagt, es ist das einzige Land um uns herum, in dem ich noch nicht war. Auf jeden Fall. Überall schon, aber in Polen war ich noch nicht. Tolles Land. Grüße an Michael Türk, der sich sicherlich an der Stelle auch zum Fremdenführer Oder als Feindenfuhrer anbieten würde, was das angeht. Kann ich nur empfehlen. Nochmal, Coutsch, du bist hier, weil wir gestern eine gemeinsame Veranstaltung hatten, über die vielleicht auch noch mal ein Wort verloren werden darf. Wir waren in Münster. Ich blick immer nicht so ganz durch, von wem das jetzt eigentlich die Veranstaltung ist, ob das die Veranstaltung vom eine Weltnetz NRW oder vom Franz Hitzehaus ist. Und wer genau das macht, weiß ich nicht. Aber ich habe jetzt gehört auch gestern von der Gisela Batti, mit der ich noch ein bisschen gequatscht habe. Schöne Grüße übrigens, dass diese Veranstaltung in der Unterszene Naturschutz, sag ich mal, Umweltschutz und Naturschutz durchaus auch schon Tradition hat. Genau. Kannst du ein bisschen was dazu sagen? Fundraising für Umwelt und
Sprecher 3 Jetzt gerade eben hatte ich es noch, für Naturschutz und Entwicklung, glaube ich, heißt es aus meiner Sicht organisieren das immer das eine Weltnetz und der NABU NRW. Genau, Nabo habe ich völlig unterschlagen. Und eben in Kooperation mit dem Franzitzer Haus, die Fundraising Akademie ist Kooperationspartner. zwei Stiftungen, die ich jetzt wieder nicht kenne, weil sie NRW-spezifisch sind. Und das erinnert sich auch von Jahr zu Jahr. Das gibt es schon eine ganze Weile. Ich war jetzt das dritte Mal da in Sieben Jahren. Ich weiß auch drin. Und es ist eine schöne Veranstaltung. Also es ist so ein geht immer so von einem Abend bis zum nächsten späten Nachmittag. Also so Geht immer abends los mit meistens einer Diskussionsrunde und endet dann so um 17 Uhr am nächsten Tag. Hat immer ein Schwerpunktthema. ist hauptsächlich regional, wobei in diesem gerade aus dem Umweltbereich kommen dann schon auch mal ein paar Nicht-NRWL. Ja, ich finde es eine gute Veranstaltung.
Sprecher 2 Ich finde, ähm, ich kenne ja auch den einen oder anderen Fundraising-Tag. Ich erlebe dort immer, weil ich ja überhaupt nicht aus dem Naturschutz komme. Aus dem Umweltschutz auf. Ja, vielleicht bin ich da auch privat als Person affin, ja, aber ich habe halt als Fundraiser dauer nichts Bislang verloren gehabt und es ist auch, glaube ich, gut so, weil er müsste ich ganz viele neue Dinge lernen. Ah, schlimm. Ja, lernen. Lebenslanges Lernen wird auch irgendwie verloren. völlig überschätzt. Ich glaube einfach, dass ich mich da schwer tun würde, einfach auch zu verstehen, wie da Spender ticken zum Beispiel. Und deswegen erlebe ich diese Veranstaltung so sehr echt Die Protagonisten schätze und auch die Ausrichter schätze, erlebe ich diese Veranstaltung immer nochmal als Szene in der Szene. Das heißt, die Leute, die dort sind, ich bin zwar zum dritten Mal da gewesen, nicht innerhalb von sieben Jahren, sondern ich glaube innerhalb von drei Jahren, genau. Das sind Leute, die ich bislang noch nie irgendwo gesehen habe, auf keiner anderen Veranstaltung. Und jetzt auch, mein Job war ja gestern in der Einführungsbereich, dann auch anscheinend diesen Einführungsbereich mitnehmen und ich habe das Gefühl, bitte korrigiere es, danach nicht. wiederkommen oder was tue ich mich da?
Sprecher 3 Doch, also da kommen schon auch einige wieder wobei und das finde ich ja eher ein Qualitätsmerkmal, da auch immer wieder viele neue Leute aufschlagen. Und das ist natürlich anders als jetzt vielleicht die klassischen Fundraising-Tage, wie sie unter anderem Matthias Daberstil organisieren, es ist… Ein Fundraising-Tag, wo ein Großteil der Leute nicht ein Fundraising im Jobtitel haben. Stimmt, ja. So, sondern das sind wirklich
Sprecher 2 Ich glaube, der Großteil ist schon hauptamtlich. Da habe ich mich auch vertan. Ich bin von Ehrenamt ausgegangen und als ich gestern gefragt habe, ich unterstelle mal, Sie sind alle ehrenamtlich, erntete ich ein nahezu komplettes Kopfschütteln.
Sprecher 3 Aber das heißt eben nicht, dass sie Hauptamt im Fundraising sind, sondern da sind wirklich Leute, die Kreisgruppen vom NABU zum Beispiel als hauptamtlich Geschäftsführer leiten, die hier auf Landesebene aktiv sind. Da sind sicherlich einige aus dem einer Weltnetz aus sehr, sehr coolen. Also gerade in diesem Entwicklungsbereich bin ich ja immer wieder erstaunt, wie viele kleine, aber trotzdem professionelle im Sinne von zwei, drei Mitarbeiterinitiativen es gibt. Gefühlt natürlich auch hauptsächlich in NRW. Und aus den Bereichen kommen da Leute, aber jetzt wenig Leute, die da jetzt irgendwie mit Fundraising-Ausbildung, angestellte Fundraiser sind. Sind auch ein paar dabei, aber jetzt nicht die große Menge.
Sprecher 2 Jetzt kennst du auch durch die Republik, ich glaube, du unterstellst mal alle Fundraising-Tage, die es denn da so gibt, oder zumindest ist ein Großteil davon, macht die Veranstaltung im Franz-Hitzehaus irgendwas besonders?
Sprecher 3 Ja, also zum einen hat sie eben diese besondere Szene, also Szene, das scheint das Wort des Tages zu sein, aber einfach eine besondere Gruppe an Leuten, wo die Vernetzung untereinander einfach auch nochmal ein unheimlicher Wert ist. Das finde ich zum einen unheimlich schön. Zum anderen Akzeptiert sie, dass es auch Leute gibt, die eben noch gar nicht in dem Thema sind? Also es gibt eben So ein Slot, wie du den gestern gemacht hast, der eben wirklich Crashkurs. Fundraising hieß der, glaube ich. Also wirklich ein Komplett-Basiseinsteig, eine komplette Basiseinsteigermöglichkeit. Und Das sehe ich erstmal als positives Zeichen, weil es einfach nochmal eröffnet, dass da neue Leute reinschnuppern, dass da neue Leute erfahren und dann weitermachen können. Weil irgendwo müssen wir anfangen können. Und das finde ich erstmal die große Besonderheit. Und dann ist es natürlich und das ist einfach schön In dem Fall jetzt eine katholische Akademie, aber es ist an einem Ort, inklusive Übernachtung. Ja, sehr aufregend gewesen sein muss, weil diese eine Schülergruppe, glaube ich, bis fünf Uhr nachts Party gemacht haben muss. Ja, das war dieses Mal nicht so schlimm wie die letzten Male, aber es hat Tradition das parallel in diesem Hause auch eine Schülergruppe gastiert. Die andere Vorstellungen von Nachtruhe haben. Sehr gut. Da kann man sich dann wieder jung fühlen. Nächstes Jahr übrigens ohne Schülergruppe parallel.
Sprecher 2 Das glaubst du jetzt noch?
Sprecher 3 Wurde angekündigt.
Sprecher 2 Ja, ja, ja, ja. Also spätestens dann, wenn der Umsatz gemacht werden kann, weil kurzfristig eine Gruppe anruft, dann wird das auch noch gemacht. Aber du hast ja gerade gesagt, auf dem Titel dieser Veranstaltung steht NRW drauf. Wir sind keine ähnlichen Veranstaltungen im Bundesgebiet bekannt oder gibt es sowas auch für BW oder für Niedersachsen, Bayern und sonst was?
Sprecher 3 Ich wüsste es nicht, oder? Nee, wäre mir jetzt auch nicht bekannt. Wobei das natürlich mein Vorurteil von NRW natürlich super bestätigt. Also NRW ist in vielen natürlich schon speziell. Also zum einen natürlich einfach wegen der Größe und wegen der Menschen. Ja, anders als in meinem schönen Bundesland. Da will niemand wohnen. Naja, also ich verstehe immer noch nicht, wie man hier wohnen kön Naja.
Sprecher 2 Lassen wir es so stehen.
Sprecher 3 Und NRW hat einfach eine irre hohe NGO-Dichte. Klar ist ziehen jedes Jahr immer mal noch ein paar jetzt nach Berlin, gerade von den Großen. Aber das ist ja immer noch enorm, was sich gerade so eben rund um Bonn, also Köln, Bonn, Düsseldorf und so weiter und so fort, da an NGOs angesiedelt hat. Und auch die Landesverbände natürlich, die es in NRW gibt, sind dadurch, dass es das… Einwohnerstärkste Bundesland ist natürlich immer gleich mal eine Macht. Also wenn man hier einen Paritätischen hat, wenn man hier einen NABO hat, wenn man hier eine ASB hier hat, wenn man hier eine Caritas hat oder so. Sind es ja immer gleich ordentlich große Organisationen. Und in dem Fall dann nochmal die Besonderheit dazu, dass dieses eine Weltnetz, es gibt auch in anderen Bundesländern eine Weltnetze, aber das einfach extrem professionell und groß aufgestellt ist.
Sprecher 2 Diese Veranstaltungen Fundraising Tage, eben das gerade gesagt, die von Matthias Dabersteel durchgeführt und es gibt noch andere, den Mitteldeutschen eben. Von Doris Voll und so Hamburg, Baden-Württemberg, Stuttgart sind eben nicht die vom Fundraiser-Magazin. Ist Hand aufs Herz, machst du sowas gerne? Nimmst du sowas mit oder ist das eher so, ja, muss man halt tun?
Sprecher 3 Nee, ich mache sowas gerne, aber ich freue mich auch immer eben gerade auf die neuen Leute. Und das Schöne bei den verandweisigen Tagen ist ja, das sind immer. Szenen. Das sind immer Teilnehmer, die dann ja häufig auch mehrfach dran teilnehmen, die sich untereinander kennen, aber vielleicht auch eben im Alltag untereinander nicht sehen. Und ich finde das unheimlich Schön und bei den, jetzt irgendwie, ich bin als nächstes in Hamburg, da kann man dann auch schon mal ins Detail gehen, da kann man dann auch schon mal ein Nischenthema sich raussuchen und das ein bisschen detaillierter machen. Genauso wie jetzt übrigens gestern in Münster. Also du hattest die Einführung, ich habe zwei unterschiedliche Online-Nischen gemacht, ich habe einmal was zu Social Media gemacht und einmal was zu E-Mail. Und dann natürlich nicht nur komplett auf Fundraising fokussiert.
Sprecher 2 Wir haben uns noch gar nicht über den Inlet unterhalten. Wie war es denn bei dir? Also die beiden Slots. Ich war natürlich großartig. Selbstverständlich, es hat geleuchtet über das ganze Haus hinaus. Aber mir mal ehrlich, konnten die was, gab es, häufig erkennt man ja an den Fragen, ob sie auch nur ansatzweise irgendwas von dem verstehen, was du erzählst.
Sprecher 3 Ja, also waren beides mal unterschiedliche Gruppen, die auch sehr unterschiedlich drin waren. Ich habe einmal aus der E-Mail gemacht und das war sehr gut, weil das eben Ja, was ist, wo aus meiner Sicht die Professionalisierung gerade am meisten fehlt, weil das ist, was das hat jeder. Naja, macht man aber meistens eher so nebenbei. Der zweite Teil, der Social Media Teil, da bin ich mir nicht ganz so sicher, ob ich jetzt 100 pro den Nerv getroffen habe. Das war auch okay. Das war für mich jetzt aber natürlich auch ein bisschen routinierter. Und das, also ich muss das immer so ein, zwei Tage sacken lassen, bis ich weiß, ob mein Routiniertsein gut war oder ob das auch bedeutet, dass sich da vielleicht irgendwie ein, zwei Details dann einfach abschleifen lassen.
Sprecher 2 Apropos Routine, wenn ich so auf unser Pad gucke, was ich uns nicht mehr sehen kann, weil dein Bildschirm schon angegangen ist. So, ich habe nicht mehr den Einfluss.
Sprecher 3 Das tut doch nicht so, als wäre das geplant.
Sprecher 2 Um zumindest schon mal Gedanken gemacht, über was wir vielleicht reden könnten. Ich würde das Thema, was da unten steht, einfach vorziehen, was jetzt thematisch passt. Nächste Fahrt oder eine der nächsten Veranstaltungen steht an. Das ist bei dir Hamburg. Bei mir ist es tatsächlich auch Jena. Ich bin auf dem mitteldeutschen Fundraising-Kongress, äh, Fundraising-Tag. Der Fundraising-Kongress steht an. Anfang Mai.
Sprecher 3 Das ist ja noch ewig hin.
Sprecher 2 Nee, das ist nicht ewig hin.
Sprecher 3 Nur ist diesmal eine große Aufgabe, die vorbereitet sein muss.
Sprecher 2 Ja, definitiv. Aber darüber wollte ich eigentlich jetzt gar nicht reden. Mir ging es. Tatsächlich darum, alles neu macht er mal eine dieses Jahr irgendwie. Nicht mehr Berlin. Ich habe mich, als wir heute Morgen frühstücken waren Hab ich gesagt, hey super, endlich mal wieder mit Jona auf den Kongress Fußstücken gehen, weil bislang hattest du die Chance, du konntest morgens anreisen und hast dich abends wieder verzogen, was jetzt nicht ist, weil der Deutsche Feindwesen-Kongress ist in Kassel.
Sprecher 3 Ja, wobei ich habe letztes Mal dann schon die Wohnung eines Freundes okkupiert, weil die Kombination Familie und Heimfahren mit Kongress nicht immer 100 pro zusammenpasst. Das heißt, ich bin gar nicht so traurig darüber, dass das jetzt nicht in Berlin ist. Weil das auch bedeutet, okay, man fährt hin, man ist voll da, man fährt wieder heim und es gibt nicht die Versuchung sozusagen nebenbei noch ein ordentliches Familien- oder Arbeitsleben aufrechtzuerhalten.
Sprecher 2 Was ich übrigens lustig finde, ich weiß, dass du auch ganz viele Podcasts hörst. Ich höre auch Podcasts, auch eine Menge und auch viele Stunden die Woche, wenn dort immer von Kongress geredet wird. wird meistens nicht der Fundraising Kongress gemeint, sondern eben der Chaos Communication Congress zwischen Weihnachten und Neujahr. Da wird immer vom Kongress gesprochen und wir reden auch immer nur vom Kongress. Meinen aber den Fundraising-Kongress. Also für alle Hörer, die vielleicht mal irgendwie so reingucken oder reinhören, wir meinen den deutschen Fundraising-Kongress, der für unsere Szene doch tatsächlich immer noch Geliebt gehasst, aber dennoch Leuchtturm ist.
Sprecher 3 Ja, da gibt es auch Karten im Gegensatz zum Chaos-Communication Kongress in Hamburg, wo ich keine Karten mehr bekommen habe.
Sprecher 2 Du warst schon da, ne? Ich zog einmal hin, aber das lässt sich Familiäre einfach bei uns überhaupt nicht regeln. Einfach weil unser Sohn mal ja am zweiten Weihnachtstag Geburtstag hat. Und das ist eine Zeit, da kann ich nicht verschwinden hier. Will ich auch gar nicht. Ganz ehrlich. Ich Rabenvater muss sowieso schon eingestehen, dass ich Den Geburtstag unserer Tochter quasi völlig verplant habe, weil ich ihn nicht im Kalender stehen hatte. Und das ist echt schon so wie.
Sprecher 3 Ja, du hast auch viele Kinder mittlerweile.
Sprecher 2 Da kommt man schon durcheinander. Genau. Naja, also Kassel. Ich war auf dem Vortreffen, auf dem Sponsorenvortreffen. Nicht, weil ich Sponsor bin, wobei doch eigentlich bin ich ja auch irgendwie Sponsor. Ich habe eine Absprache im Kongress, weil wir da irgendwas veranstalten. Das wird alles völlig anders, kann ich dir sagen. Da ist nichts mehr schön mit Andels und Teppich und alles longig und so, sondern das ist ein altes. . Würdiges Veranstaltungszentrum mit Säulen und eher Marmoroptik als dann modern und Langig und das Hotel Also die Hotelsituation wird ganz anders sein. Es wird nicht jeder im Kongresshotel schlafen können, mal ganz abgesehen davon, dass das Kongresshotel zwar dran ist am Veranstaltungszentrum, aber trotzdem zwei getrennte Gebäude sind. Und immerhin mit Kicker, Dartscheibe und Billardtisch, übrigens. Das macht die Sache nochmal sehr attraktiv. Aber es wird anders. Und es wird also ich glaube, dass das eine echte Zäsur ist, und ich bin sehr gespannt, was denn passiert.
Sprecher 3 Ich habe ja den Vorteil, dass ich mich da gar nicht so mit beschäftige, auch mit dem tollen Umzug damals von Fulda nach Berlin. Ich versuche eigentlich, und du hinderst mich jetzt gerade ein bisschen daran, ich versuche ja eigentlich da am Vorabend aufzuschlagen, dann voll rein mit allem, was geht, danach heimzufahren und eigentlich nicht mehr drüber nachzudenken, deshalb weigere ich mich auch immer ein Recap zu schreiben. Ich nehme da dann die Inspiration mit, aber Ich muss den Kongress ja zum Glück nicht organisieren. Dementsprechend muss ich mir da auch gar nicht so viel Gedanken drüber machen, was ich da jetzt gut finde oder nicht. Was den Vorteil hat, dass ich mich nicht über die Kaffeeversorgung beschwere. Genau. glaube ich, der Einzige, der diesen Kongress besucht. Weil du keinen Kaffee trinkst. Mag daran liegen. Aber deshalb, also ich. Der wird jetzt in Kassel sein, ich sehe das relativ neutral. Für mich hat das, wie gesagt, den Vor- und den Nachteil, dass ich anreisen muss. Und dann wird das ein toller Kongress werden, weil. da tolle Menschen hinkommen und das kann versüßt werden, indem es gute Inhalte gibt, das kann versüßt werden, indem die Orga super klappt. Aber so richtig abhängig davon.
Sprecher 2 Welche tollen, süßen Inputs wirst du uns kredenzen? Ja, da muss ich jetzt selber nachgucken. Ich habe das vorhin echt nicht geglaubt, als du gesagt hast, ich muss selber mal schauen, was im Programmhelf steht.
Sprecher 3 Nein, nein, also um das vielleicht zu erklären, ich habe mehrere Sachen eingereicht mit natürlich mehreren sehr, sehr guten Ideen.
Sprecher 2 Also ist dir der Kongress doch wichtig?
Sprecher 3 Natürlich, der ist mir total wichtig. Das ist für mich eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Also für mich sind das Kongress Republica Recampaign, wovon der Kongress der einzige Fundraising, die einzige Fundraising-Veranstaltung ist. Aber das heißt, ich bin eben nicht verantwortlich, ich muss mich da nicht um Orga kümmern. Komm dahin, ich bereite meinen Part vor, wenn ich einen Part habe. Der ist dann auch mehr als zwei Tage vorher vorbereitet. Genau, ich musste jetzt nachgucken, ich habe es aber vor mir. Ich mache O Wunder was zum Thema zum Thema Online-Fundraising. Und in dem Fall heißt der Titel Online-Fundraising Website versus externe Plattform. Du machst den ganzen Tag? Nein, nein, nein. Habe ich Workshop gesagt? Nein, nein. Nee, Seminar, 90 Minuten. Das wäre ja ein bisschen ein großes Thema. Das haben die genommen? Das ist jetzt auch nicht der innovativste Vorschlag von meinen gewesen, wobei ich den natürlich trotzdem für sinnvoll halte, sonst hätte ich den nicht eingereicht. Ich hatte auch SEO für Fundraiser oder sowas. Ich hatte, glaube ich, vier Vorschläge. Und in dem Fall geht es wirklich einfach nochmal darum zu schauen. Was können wir auf der Website machen? Wo brauchen wir zum einen natürlich Dienstleister jetzt im Sinne von zum Beispiel eben Fundraising-Formularanbieter und Co. Und welche Dinge kann man eigentlich sehr gut extern machen? Wo brauche ich mich eigentlich gar nicht drum zu kümmern? Und was hat das für Vor- und Nachteile? Also zum Beispiel auf Betterplace zu gehen, zum Beispiel auf Crowdtunning-Plattformen zu gehen und so weiter.
Sprecher 2 Aber das ist doch Noob-Level, ne? Also ich sag mal, ein Online-Fundraiser braucht da jetzt erstmal nicht rein, oder?
Sprecher 3 Nee, aber wie viele Online-Fundraiser sind noch ein Fundraising-Kompost? Nein, also es ist im Idealfall natürlich immer da für Organisationen, wo der Fundraiser auch Ab und zu mal Online-Fundraising machen muss. Okay. So ich persönlich habe ja eh die Hoffnung, dass es irgendwann keine Online-Fundraiser mehr gibt.
Sprecher 2 Ist wie Inklusion eigentlich. Und Inklusion ist immer dann, wenn man das Wort Inklusion eigentlich gar nicht mehr braucht.
Sprecher 3 Ich bezeichne Leute immer als Papierfundvaser und die finden das immer komisch. Und solange die das nicht akzeptiert haben, will ich eigentlich kein Online-Fanvaser sein. Weil es ist komplett anders, Online-Partnerschaften zu bewerben oder Online-Krisenspenden zu bewerben oder Online-Großspenden-Fundraising zu machen.
Sprecher 2 Ich hab irgendwie im Kopf, wir machen auch was gemeinsam, oder?
Sprecher 3 Ja, aber das Gute ist.
Sprecher 2 Wir müssen es planen diesmal, oder?
Sprecher 3 Ja, das machen aber Jörg und Jan. Ich lasse mir von Jörg und Jan sagen, was wir machen, und dann bereite ich mich darauf vor.
Sprecher 2 Also es gab 2016 eine sogenannte Big Session als Alternative zu einem bisherigen Programmformat in Berlin. wo das Sozialmarketing. de Team Wieviele Minuten hatten wir? Sieben? Ich glaube, jeder fünf. Ich glaube, jeder sieben. Egal, wo jeder innerhalb von kürzester Zeit. einen Input geben musste über die Trends des Jahres. So, ich gebe ganz offen zu, dass ich zwei Tage vorher noch nicht wusste, was ich sagen werde. Und Ich finde, wir hatten letztes Mal einfach verdammt Glück, auch was die Didaktik dieser Veranstaltung anging, dass nämlich jeder von uns A was anderes gesagt hat. Das hätten wir vielleicht vorher auch mal klären müssen. Und B, zum Schluss der Jona kam, ja, dieser seriöse Jona, der diesen ganzen Hansy-Fancy-Instrumente reicht, den wir da präsentiert haben. wieder schön zusammengebunden hat und eigentlich mit seinem Input gesagt hat, bleib maler um Teppich und mach mal wieder ein normales Leben. Ich finde, dass beim letzten Mal durch Zufall Das war nie Unfall, das war geplant. Das war ich im Leben nicht. Und dieses Mal sollten wir da wirklich mal rangehen an so eine Planung. Kurze Anekdote übrigens, habe ich vorhin schon erzählt. Ich habe da diesen Input gegeben zum Thema VR-Fundraising, Virtual Reality. Mein Input war nur dahingehend, hey Mann, die ganze Welt redet darüber, wer so eine Brille noch nicht auf hatte, sollte es mal tun, weil es doch. Gehirnzellen aktiviert, die wir für die wir mit einem Mailing verdammt viel mehr Energie benötigen, um sie zu aktivieren und . . man dort wirklich Impulse kriegt, an die man auch längerfristig noch denkt. Schaut es euch mal an. Ich selber habe noch keine Idee, wie man es monetarisieren kann. Es gibt die eine oder andere Organisation mittlerweile, die es tut. Habt’s mal auf dem Schirm. Jetzt vor ein paar Tagen kriege ich eine Anfrage über einen internationalen Fundraising-Newsletter. Ich sei doch Fachmann für Virtual Reality Fundraising und ich möchte, ob ich nicht mal ein Interview und so und welche Kampagne doch besonders attraktiv und besonders und was ist aus meiner Sicht besonders gut. Ich sage, dann habe ich Nummer zurückgeschrieben, ich sage, dass ich mich geehrt fühle, aber ich doch wirklich nur in keinster Weise Experte werde.
Sprecher 3 Ich werde dich jetzt auch immer fragen.
Sprecher 2 So schnell wirst du Experte, ja? Also du musst nur einmal sagen, guckt euch mal das Thema an. Ist vielleicht jetzt nicht ganz so unwichtig und schon bist du Experte. Alter Schwede. Was haben wir eigentlich dieses Jahr auf dem Thema? Also auf dem Tableau?
Sprecher 3 Das ist noch nicht ganz klar, aber ein Vorschlag war, warum Online-Fundraising nichts bringt.
Sprecher 2 Ja, super.
Sprecher 3 Jeder eine Begründung.
Sprecher 2 Auch wieder fünf Minuten oder ist das noch?
Sprecher 3 Das würde mir natürlich viel eher entsprechen, ja. Nicht so überschwänglich hoffnungsfroh, sondern natürlich. Destruktiv. Ja, destruktiv. Wobei eigentlich.
Sprecher 2 Das ja auch deine Stärke ist. Destabil zu sein.
Sprecher 3 Total, ja.
Sprecher 2 Würde ich mich sehr darüber freuen. So ein bisschen depressive Stimmung verbreiten. Ja.
Sprecher 3 Ich habe ja leider den Hang zum Ausgeglichenen.
Sprecher 2 Ja, du bist immer der Vernünftige unter uns. Ja, das ist langweilig. Also tatsächlich, warum Online-Fundraising nichts bringt, was haben wir sonst noch auf der Liste? Ich weiß es nicht. Also wie gesagt, ich überlasse das Jan und Jörg.
Sprecher 3 Die werden einen super Vorschlag machen. Und ich werde mich kurz beschweren, dass der Vorschlag. . ja nix bringt, keinen besseren Vorschlag haben und dann sehr glücklich damit sein. Weil so war es das letzte Jahr. Ich weiß nicht, ob Jan oder Jörg den Vorschlag gemacht haben. Ich fand das erst Trends, ist mir viel zu abgehoben und ich fand’s gut.
Sprecher 2 Also ich unterstelle, dass zumindest der Jörg das hier hört. Mach mal. Aber sagt mehr, sagt schneller Bescheid als zwei Tage vorher. Das wäre ein bisschen.
Sprecher 3 Also Maik, bloß weil du dich erst zwei Tage vorher vorbereitet hast. Gab es andere Leute beim letzten Mal, die es auch schon zwei Wochen vorher vorbereitet haben.
Sprecher 2 Hast du dich schon mal mit dem Kongressprogramm sonst weiter beschäftigt? Nein. Schade, sonst wäre die nächste Frage gewesen, gibt es irgendwas, auf was du dich freust? Auf den Kongress.
Sprecher 3 Also ich freue mich darauf, und das ist nicht losgelöst von den Inhalten, ich freue mich darauf, da Leute zu treffen, die zu fragen, wo gehst du gleich hin? Und mit den Leuten dann da hinzugehen. Also es ist nicht inhaltslos. Ich würde nie sagen, ach so ein Kongress, der Inhalt ist ja total egal, ich gehe da nur wegen den Leuten hin. Die Kombination macht es. Ich gehe da hin, um mich mit anderen Leuten inspirieren zu lassen. Ich freue mich deshalb. Immer über zwei Bereiche, einmal über das, was wirklich von einer Organisation hands-on kommt, wenn die Organisation wirklich bereit ist, auch mal. . Erfahrungen zu teilen. Da gibt es ja immer beides. Es gibt da extrem gute Beispiele, wo Organisationen wirklich einfach auch Learnings mitbringen, die man nicht eins zu eins anwenden kann, aber die einen inspirieren, dazu, oh ja. In den Bereich könnte ich auch gehen. Für mich die größten Inspirationen sind dann eben nicht aus dem Online-Fundraising als Online-Fundraiser. Ich gehe dann gerne mal in irgendwie Was war beim letzten Mal Testing von Mailings oder sowas? Okay. Wo ich dann reingehe. Ja, mache ich aber auch, ja. Ich will und werde in meinem Leben nie ein Mailing schreiben. Aber natürlich kann man unheimlich viel davon mitnehmen, wie das funktioniert. Für mich die größte Inspiration im Fundraising ist das Großspender-Fundraising, weil mein Anspruch ans Online-Fundraising eigentlich ist, irgendwann auf das Bindungsniveau, Kontaktniveau, wie auch immer man es nennt, der Großspender auf Handwäser zu kommen. Und ich da den großen Vorteil von online sehe, dass wir das auf zwei, drei mehr Leute ausrollen können in diesem Niveau. Also wer hat auf was wann gespendet? Wie kriegen wir den darüber informiert? Wie erfährt der vom Verlauf? Oder die Patenorganisationen, wie die mit ihren Patenbändern umgehen. Also da ziehe ich meine Inspiration raus und da gibt es immer was Interessantes. Ich bin auch immer wieder von ein, zwei Sachen enttäuscht, wo ich dann denke, oh, der Titel war gut, aber der teilt nicht wirklich. Aber Trotzdem gehöre ich jetzt nicht zu den Leuten, die sich vorher den Plan machen, da muss ich da hin, da muss ich da hin. Weil, dann bin ich am Ende nur enttäuscht, dass ich die nicht alle parallel machen kann.
Sprecher 2 Diese Planung kannst du ja jetzt 2017 mit einer eigenen App tun. Eine Kongress-App geben. Finde ich gut. Lassen wir es mal so stehen.
Sprecher 3 Warten wir mal ab. Also, ich nutze vorher auch die mobile Seite, wenn die App nicht ganz doof ist. Kann ich da meine Sternchen machen und dann weiß ich, okay, hier habe ich drei Sachen parallel und wenn ich dann irgendwie den Maik auf dem Flur treffe und frage, wo gehst du hin, dann sagt der dahin und dann sage ich, oh, ist auch unter meinen drei, gehe ich mit.
Sprecher 2 Du weißt aber, dass du schon verplant bist, ne, eigentlich so Zumindest für den Dienstagabend und ein bisschen für den Mittwochspettennachmittag und für den Donnerstagabend auch. Ja, abends Kneipe, habe ich gehört. Nee, abends Wolder- und Stedtler-Runde. Fundraising-Freak-Show. Wer war denn das? Wold und Stedtler? Das muss das aus deiner Generation sein. Wolder, kennst du Wolf um Stettler nicht? Echt nicht? Muppet Show, das sind die beiden Jungs da oben auf dem Balkon und so. Nein, also Fundraising Freak Show, ja. Also man letztendlich Mal all die Dinge, die so im öffentlichen Charakter nicht gesagt werden, dürfen mal einfach ins Radio sagen. Mit vielen Menschen, wie beim letzten Mal auch, nur diesmal halt ein bisschen offizieller und ein bisschen professioneller als beim letzten Mal. Wobei das letzte Mal ja auch ganz lustig war, weil es total improvisiert war. Ja, finde ich gut. Da bist du eingeplant fest schon. Kriegen wir hier deine Zusage?
Sprecher 3 Nimmt das nicht den ganzen Charakter dieser Veranstaltung, wenn du das jetzt schon fest einplanst, aber ich werde dabei sein. Yeah, so würde ich dich hören.
Sprecher 2 Du bist gesetzt, es gibt wenige Menschen, die gesetzt sind, alle anderen kommen spontan dazu.
Sprecher 3 Also ich komme auch spontan dazu, wenn du mir jetzt schon sagst, wann ich spontan dazukommen soll.
Sprecher 2 Das kann ich dir jetzt noch nicht sagen, weil es muss ja geplant werden, wann nicht das spontan sein soll.
Sprecher 3 Ach, das Leben über 30.
Sprecher 2 Ah, alter Schwede, das war mal schön früher, oder? Als du noch über 30 warst. Wir sollten schnell weitergehen. Zum Thema noch. Kongress ist dann vorbei. Was haben wir sonst noch so? Du bist wieder erfreulicherweise Referent mit einem sehr, sehr großen und wichtigen Teil in der Ausbildung Online-Fundraising an der Akademie. Vielen Dank dafür. Sehr schön. Dich erwartet mit dem dritten Kurs ein total großartiger Kurs. Das sind echt richtig coole Menschen. Ja.
Sprecher 3 Freue ich mich drauf.
Sprecher 2 Ja, das ist jetzt schon vier Wochen schon wieder, genau.
Sprecher 3 Also ich finde eh die Akademie dieses Jahr spannend. Also wir haben den Online-Fantasy-Kurs jetzt am Laufen sozusagen. Der ist ja jetzt dann auch ein bisschen eingespielt. Im Herbst wird dann der Studiengang kommen. Der ist ja dann auf ein paar Auf einen längeren Zeitraum ausgerichtet, keine Ahnung, wann da welche Referenten in welchem Zusammenhang wie kommen.
Sprecher 2 Aber findet übrigens statt, definitiv. Also da ist richtig gut angelaufen. Anmeldungen sind immer noch möglich, aber ja, es gibt den Master-Stiengang. Kann man Master of Fundraising sein? Master of Fundraising und ich glaube Philanthropy.
Sprecher 3 Ja, bin ich sehr gespannt. Und noch gespannter, und das dauert natürlich noch ein bisschen, bin ich darauf, was da dann auch wirklich im Forschungs-Recherche-Bereich rauskommt. Wir haben ja jetzt schon im Bekanntenkreis auch gerne mal jemanden gehabt, der einen Doktor in Fundraising machen wollte und da musste man bisher immer irgendwie irgendwo irgendeinen Doktorvater finden. Was heißt denn wollte? Ich dachte, der ist immer noch dran. Ja. Macht er doch noch, oder? Gehe ich von aus. Aber ich habe noch keinen Doktor auf der Visitenkarte gesehen.
Sprecher 2 Ich habe noch keine Dissertation in der Hand gehabt.
Sprecher 3 Und ich glaube, das wird in dem Sinne natürlich toll, wenn es da einen Studiengang gibt, wenn es da Dozenten gibt, dass man dann irgendwann auch mal Doktorväter hat, die auch nicht sagen, oh ja, Foundvising passt irgendwie in meinen Bereich, nehme ich an, sondern die dann auch wirklich irgendwie Ahnung vom Thema haben und einen dadurch eine Doktorarbeit begleiten können. Nichts für mich? Nee, ich glaube auch nicht. Ich glaube nicht, dass ich in meinem Leben Doktor werde.
Sprecher 2 Du bist doch noch jung, du bist doch noch blutjung, du kannst das doch noch machen. Ja, aber warum?
Sprecher 3 Aber es soll ja Leute geben, die gerne Doktorarbeiten schreiben oder die auch gerne sich da so wissenschaftlich rein vertiefen. Und das finde ich unheimlich spannend, weil wir kriegen unheimlich viel Bachelorarbeiten zu dem Thema zu sehen. Und da nimmt man dann auch immer ein, zwei Sätze raus. Das ist natürlich irgendwie auch von der Art des wissenschaftlichen Arbeitens eher ein Aufarbeiten von bestehenden Sachen. Und da wird es zum einen Masterarbeiten geben, die insgesamt natürlich spannend werden. Und ich habe die Hoffnung, dass es da dann irgendwann auch mal ein paar Doktorarbeiten gibt, wo jemand dann wirklich irgendwie sich mal in ein Thema reinvertieft.
Sprecher 2 Das stimmt, ja. Also Kongress, Akademiekurse Online und Studiengang. Was steht noch an? Ich überlege gerade, gibt es noch irgendein Highlight? Urlaub! Äh, Republika erstmal noch vor Urlaub. Republika ist ja eine Woche, glaube ich, nach dem Kongress.
Sprecher 3 Genau, wieder rund um den Konkret. Genau.
Sprecher 2 Republika, Urlaub. Ja, ich finde, man muss auch Urlaub machen. Ja, das wäre sehr schön. Das haben wir dieses Jahr echt richtig verpeilt. was zu buchen, jetzt ist irgendwie nahezu alles weg, furchtbar. Irgendwie die ganze Welt, die nicht mehr irgendwie in die Türkei fliegt oder in irgendwelche Länder fliegt, wo jetzt Angst haben, weil Menschen mit Maschinengewehren angeblich rumlaufen, die holen sich jetzt alle irgendwelche Fähen, Wohnungen und Häuschen, die wir eigentlich ganz gerne hätten. Ey, furchtbar, wirklich.
Sprecher 3 Ja gut, soweit bin ich noch nicht, aber ich habe das Ziel, dieses Jahr viel Urlaub zu machen.
Sprecher 2 Das habe ich dir sehr gegönnt. Und wenn du dann nicht viel Urlaub machst, ich würde gerne wissen, da ein bisschen mehr drüber, aber ich glaube, das weiß nicht, ob das hier hingehört.
Sprecher 3 So ein Jahr ist ja, da sind wir wieder beim Thema selbstständig, nicht selbstständig, gefühlt sind immer die nächsten drei Monate extrem voll und danach wird es total entspannt. Ja, aber der September ist total entspannt, da habe ich noch fast nichts vor. Blöderweise ist dann im August der September nicht mehr ganz entspannt. Habe diese naive Vorstellung ja immer noch, obwohl ich mehrfach, also jeden Monat eines Besseren belehrt werde, dass da so ein Berg vor mir ist. den ich abarbeite und danach wird’s ruhig. Geht wahrscheinlich Angestellten genauso. Und natürlich Klappt es nicht. Also jetzt auch der Januar. Ich dachte, der Januar wird total ruhig, weil nämlich November, Dezember total stressig waren. Aber eben weil November, Dezember total stressig waren, ist dann natürlich viele in dem Januar gerutscht. Jetzt bin ich gerade fünf Tage in NRW.
Sprecher 2 Ohne Ruhrgebiet hier rumturnen, das ist ja echt furchtbar.
Sprecher 3 Ja, das ist ja nur eine Ausnahme. Eigentlich bin ich ja nicht im Ruhrgebiet gewesen. Das mache ich ja nur für dich. Danke. Deshalb, was steht an? Also stehen natürlich wie immer kleinere Veränderungen an, aber naja, so Veränderungen. brauchen ja eine Zeit. Also natürlich, Online-Fundraising ist was, was sich extrem schnell verändert.
Sprecher 2 Warte mal doch, steht was an. Von wegen Online-Fundraising. Der Jörg plant doch da was.
Sprecher 3 Ja, mal gucken, ne? Ich bin gespannt. Ich hoffe ja, dass ich da nicht so viel organisieren muss. Aber es gibt die Gedanken für einen Fachtag Online-Funwesen. Was ich total toll fände. Ja, super. Aber wie alle werde ich wahrscheinlich sagen, total toll bin ich dabei.
Sprecher 2 Mach mal. Es gibt ja den Versuch, jetzt da irgendwie auch diese Online-Fundraising-Foren jetzt über AZ, ich finde, das sind reine Vertriebsveranstaltungen. Die kosten ja auch nichts, aber es ist trotzdem viel Vertrieb an der Stelle. Die brauchen aber nicht so schlecht. Sein. Ja, ja. Lass mal so stehen. Aber ich sag mal, das ist trotzdem eine Vertriebsveranstaltung. Wir brauchen wirklich ein neutrales Ding. Genau, die Idee ist super. Ja, mach mal. Es ist fies, aber ja. Wann tun? Wann machen? Wann planen? Ja. Also ich würde schon seit seit mittlerweile drei Jahren Mit einer kleinen Truppe zusammen ein Barcamp auf die Beine stellen, ein ganz spezielles Barcamp, wo wir dann zwei Anläufe gebraucht haben. Okay, machen wir dann doch nächstes Jahr. So, und jetzt gab es dann jemanden völlig anders, der unter demselben Namen natürlich auch ein Barcamp gemacht hat, wo dann ein Kollege da war und ich jetzt an dem Punkt bin und hat er funktioniert. War doch gut, warum müssen wir es denn jetzt noch machen? Und dann denke ich, ja, aber wir haben doch eine andere Ausrichtung, ja, aber wir haben denselben Titel. So und könnte doch vielleicht auch eher zu Irritationen führen. Mal gucken. Also ich hab. Auf der einen Seite total dankbar, dass das irgendwie nicht funktioniert hat, weil ich hätte überhaupt keine Ahnung gehabt, wann ich das noch heute machen soll. Unglaublich.
Sprecher 3 muss sie ja, wenn es wichtig ist, muss sie jetzt Zeit nehmen. Ja, ja, ja, ja. Also ich kenne es ja, ich habe eine schöne Liste von momentan so vier Projektideen, die ich gerne nebenbei mal umsetzen würde. Und Momentan ist mein Druck scheinbar noch nicht hoch genug dafür, dass ich mich so auf den Hosenboden setze, dass ich es mal wirklich tue.
Sprecher 2 Machen wir mal eine Checklist. Da fanden wir es den Tag NRW im März, bist du nicht, ne? Nee. Da bin ich. Mitteldeutscher Fundraising-Tag bist du auch nicht. War ich auch noch nie? Das ist einer der, wo ich auch noch nie war. Da war ich einmal in Jena. Da weiß ich noch, bin ich mir geblitzt worden im Schneesturm. Das war echt. Also in einer 20-Zone. Ja. Unglaublich. Naja, egal. Vorsicht, Kinder. Da erinnere ich mich noch an einen sehr schönen Abend in so einem alten Fachwerkhaus vor dem. Eigentlichen Kongress. Ansonsten ist da, glaube ich, auch, habe ich jetzt erstmal nicht so viel stehen. Achso, es gibt noch ein Alumnitreffen von der Fundraising-Akademie im Mai, das bereite ich vor, also hauptsächlich in Amsterdam. Ja, übrigens sind wir auch bei der, wenn das funktioniert, bei der Partnerorganisation vom BUND. Danke an die Schniffe Neuens, die das da vorbereitet hat an der Stelle. Genau, also das kannst du dir auch mal eintragen. Es ist vielleicht nicht so schlecht. Also es gibt noch keine offizielle Einladung, deswegen der Termin ist nun mal grob gefixt, aber eben noch kein Programm, weil da sind noch gerade dran. Ich glaube, das war’s. Also, es gibt bestimmt noch weitere Termine. Ich bin aber jetzt zu faul, in meinen Kalender zu gucken, weil der Rechner aufnimmt. Ich möchte mit dem Rechner aufnehmen und nicht da parallel in den Kalender gucken.
Sprecher 3 Nein, es gibt unheimlich viele und auch schöne und auch kleine. die dann vielleicht auch nicht immer offen für alles sind. Der Paritätische in Hamburg macht dieses Jahr eine Fundraising-Fortbildung und solche Sachen. Also da gibt es eine ganze, ganze Reihe auch von spannenden Dingen.
Sprecher 2 DLRG, weiß ich hier im Rheinland, macht sowas. Zum Beispiel, ja. Ja, womit wir eigentlich auf der Liste noch die letzte Frage hatten, irgendwie Gibt es irgendwas, was du Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg geben wollen würdest, wo man 2017 nochmal besonders hinschauen sollte? Thematisch?
Sprecher 3 Ja, da sind wir beim Thema vom letzten Kongress, was sind denn Trends, was sind denn nicht trends? Ich finde Trends immer schwierig, weil der Online-Fundraising-Bereich ist unheimlich schnell in der Veränderung, aber unheimlich schnell heißt halt so… In fünf, sechs Jahren vollzieht sich so eine Veränderung, eine Bewegung, ein irgendwas. Das ist immer noch unheimlich schnell, wenn wir uns mal andere… Mittel und Techniken anschauen, wie die sich so in den letzten 20, 30 Jahren verändert haben. Da ist natürlich, also so was Langweiliges wie mobiles Internet, wenn wir da vor fünf Jahren drüber geredet haben, da war so, oh ja, man kann das auch mobil. Aber es war noch. Macht ja keiner. Wer geht denn mit dem Handy ins Internet? Ja, ich glaube, vor fünf Jahren waren wir schon auch weiter, aber da war es noch. Da gab es noch viele, gerade NGO-Websites, die relauncht haben, ohne mobil zu sei. Und das habe ich jetzt zum Glück im letzten Jahr, im ersten Jahr nicht mehr gesehen. Stimmt. Noch 2015 gab es das.
Sprecher 2 Doch, ich habe es doch tatsächlich von einer, die ich aber jetzt hier auch nicht nenne, die ganz furchtbar stolz waren auf ihren Reunch und große Organisation, auch irgendwie im Naturbereich. Und wo ich dann gesagt habe, naja, die sieht aus 1997 und natürlich nichts mobil, nichts responsive, gar nichts. Und die waren dann auch noch stolz darauf, dass die das so schön hingekriegt haben. Und da war ich doch also wirklich echt zum ersten Mal seit langem mal wieder wirklich schockiert. Wobei auch eine Agentur das halt umgesetzt hat, wo ich die Frage. Wir wissen alle die Kompromisse und wir wissen, wie sowas dann tatsächlich auch aussehen kann, wenn Kompromisse eine Rolle spielen, aber das war wirklich. Geht gar nicht.
Sprecher 3 Ne, also da habe ich ganz positiv. Aber also deshalb ist das immer so schwierig. Was ist der Trend jetzt in 2017 Es ist nach wie vor die Frage, wie gehen wir mobil damit um, weil das ist ja, wir wissen jetzt, wie wir eine Webseite mobil kriegen, aber wir wissen noch nicht, wie wir mobil überzeugen. unbedingt, wie wir mobil binden. Wir wissen noch nicht, wie wir damit umgehen. Genauso wie wir wissen, wie wir online Spenden abwickeln. Das läuft ja alles super mittlerweile. Aber das heißt noch lange nicht, dass wir damit jetzt unbedingt neue Spende erreichen.
Sprecher 2 Hab ich dir von dieser kleinen App, eine mobile Website erzählt, die wir entwickelt haben im Rahmen des Reformationsjubiläums? Ja. Hast du mal ausprobiert? Nein. Mach mal. Also ich rede vom Am Tisch mit Luther. de, wo du eben dein Gesicht in den Abendmahl. Gut, du bist ja auch Luther und so ist ja bei dir völlig weit entfernt. Aber das Abendmahl und Luther
Sprecher 3 Das ist doch eine ganz andere Zeit.
Sprecher 2 Ja, ja, wir haben, wir haben, Schatz, 2017, Reformationsjubiläum.
Sprecher 3 Ja, das habe ich mitbekommen, gibt es einen extra Feiertag.
Sprecher 2 Echt?
Sprecher 3 Ja, der Reformationstag 2017 ist bundesweiter Feiertag.
Sprecher 2 Echt? Ja, guck. Da weiß ich noch niemals. Ging er mir vorbei. Für mich als stura Protestant ist der 31. 10. sowieso immer ein Feiertag im Herzen. So, na okay, also ich verlinke es einfach mal, konnte einmal anrufen, weil das ist tatsächlich ja ausschließlich für mobile Zwecke entwickelt worden. Mit der Zielgruppe auch eben nicht der deutsche Spender, der mal mit dem Handy was machen kann, sondern wirklich primär eigentlich der asiatische und amerikanische Spender, der möglicherweise mit Mobile Payment Einfach schon ganz anders umgeht, als der deutsche Spender, der ja nie im Leben über Mobilfunkgerät auch noch seine Daten eingeben und Zahlungsdaten und so.
Sprecher 3 Genau, aber also. Payment ist halt auch sowas. Ich meine, der Markt verändert sich radikal, aber er verändert sich halt jetzt nicht so, jetzt ist zu 17, jetzt gibt es, du hast was vorhin erwähnt, Pay direkt mit K und jetzt gibt es hier irgendwie was, sondern Wir haben jetzt PayPal gibt es jetzt seit zehn Jahren, glaube ich, und hat jetzt so langsam ein Drittel der Online-Spenden. Ist immer jemand, welcher Statistik mal glaubt, aber ist mittlerweile einfach ein sehr relevanter Player. Das sind Krasse Zeiträume, genauso wie wir natürlich sehen werden, dass SEPA und Co. uns nicht mehr lange nicht mehr lange jetzt im Sinne von auch wieder fünf, zehn, zwanzig Jahre online retten werden, weil es einfach ein Ja, also so eine IBAN-Nummer einzugeben, ist einfach nicht wirklich eine angenehme Form der Kommunikation und es ist halt sehr NGO-spezifisch. Wird wahrscheinlich nicht ewig klappen, heißt aber nicht, dass man da jetzt heute schnell tätig werden muss und heute schnell eine Alternative finden muss. Und das sehen wir in ganz, ganz vielen Bereichen. Also wenn ich jetzt nach vorne gucke und Trends, einer der mich am meisten beschäftigten Trends sind gerade so diese ganzen One-Answer-Machines. Also Suchmaschinen, die nur noch eine Antwort rausrücken. Also Siri, Alexa, Echo, wie sie alle heißen. Und da frage ich halt, äh, Was ist das und das?
Sprecher 2 Und dann kriege ich eine Antwort. Aber jetzt mal ehrlich, ich krieg gerade über meine Facebook-Filterblase ständig mit, dass sich die Menschen dieses Alexa-Ding kaufen. Ich bin ein sehr digital denkender Mensch und ich bin auch wirklich da dem Fortschritt nicht verschlossen. Das wäre das Letzte, was ich mir kaufen würde.
Sprecher 3 Ich auch, ein Gerät, was dauernd zuhört. Aber ich kenne auch viele Menschen, die das gerne nutzen, um ihre Musik an- und auszuschalten. Und ich meine Ein Gerät von Amazon, das 24 Stunden zuhört, kann ich mir jetzt bessere Dinge vorstellen. Aber Ist nichts für mich, heißt aber ja nicht, dass es nicht da ist, heißt nicht, dass das nicht irgendwie eine gewisse Relevanz hat und ob das dann am Ende Alexa ist oder eben auf dem Handy. Die ganzen Systeme. Ich frage auf jeden Fall was, ich suche etwas, also klassisch, eigentlich wie bei der klassischen Suche, aber ich krieg halt nur eine Antwort. Ich krieg die eine Antwort. Keine alternativen Fakten. Nee, es gibt dann irgendwie nur noch. Und dann frage ich halt, ähm Ich möchte ein bisschen weiter vorausgeguckt, dabei, ich möchte für Haiti spenden. Und dann kriege ich halt, wie viel willst du spenden? 25 Euro. Danke, deine Spende wurde entgegengenommen.
Sprecher 2 Welche Organisation ist seriös? Bam.
Sprecher 3 Ja, ist halt blöd in der pluralen Landschaft. da mit einer Antwort zu kommen. Also das haben wir ja schon ein bisschen gesehen mit Fernsehen und Co. , dass wir da dann auf einmal jetzt eben ADH und Co. haben, Aktion Deutschland hilft, die dann Nochmal, Umbrella-Organisationen sind Ringschirmenorganisationen, also über Dachorganisation heißt es, glaube ich, dass ich eben einen Ansprechpartner habe. Wir haben das natürlich auch schon in einer klassischen Suchmaschine, wo wir, naja, wir kriegen zwar zehn Ergebnisse plus vier Werbeergebnisse, aber die obersten werden natürlich mehr wahrgenommen als die unteren und zwar radikal mehr wahrgenommen, aber Da geht es jetzt dahin, dass ich eben nur noch diese eine Antwort bekomme. Und da kann man ganz nette Sachen mitmachen. Es gibt so erste Ergebnisse, wenn man irgendwie sucht. Was ist CETA? Da kriegt man dann eine Antwort von Global 2000 aus Österreich. Da haben die Kollegen sehr ordentlich gearbeitet, dass die jetzt diese eine Antwort bieten und nicht. Eine Wikipedia oder so. Da kann man also sicher auch mitspielen. Und ganz ehrlich, wenn ich die Organisation bin, bei der die Antwort kommt, das ist die beste in dem Bereich, werde ich mich auch nicht so laut beschweren. Aber bedenklich finde ich das schon. Und da müssen wir mal gucken, wie wir damit umgehen. Es gibt sicherlich auch ein paar schöne Sachen dabei, aber das heißt aber auch wieder nicht, dass das jetzt dieses Jahr. ultrarrelevant ist. . Dieses Jahr ultrarelevant ist eher die Frage, wie vernetzen wir, wie gehen wir um, was macht das mit Ehrenamt? Ganz, ganz großes Thema und all diese Dinge. Und dann natürlich diese ganz banalen Sachen, wie mache ich eine gute Website, wie mache ich gute Informationen. Bis hin zu dieser einfachen Geschichte, gefühlt verbringe ich immer noch ein Drittel meiner Zeit Zu erklären, dass Social Media Social ist.
Sprecher 2 Richtig.
Sprecher 3 Also, das ist ein Kommunikationsmedium.
Sprecher 2 Wir verändern unsere Basistätigkeiten irgendwie, glaube ich, gar nicht. Wobei es immer wieder Spitzen gibt. Persönlich behaupte ich, dass den Trend oder das Instrument, was zum Beispiel Jörg beim letzten Kongress gebracht hatte, ins Trend, nämlich diese ganze Chatbot-Geschichte. auch nochmal relevant wird, weil es durch den Bundestagswahlkampf 2017 hochgespült wird und die Bedeutung und möglicherweise die Beeinflussung von Menschen. Dass wir uns da auch tatsächlich Gedanken machen müssen. Die ersten amerikanischen Organisationen fangen an, die Dinge einzusetzen und wir wissen, wenn es funktioniert, dauert es ein paar Jahre und das ist auch bei uns so an der Stelle. Also es, ähm
Sprecher 3 Ja, aber darum geht es eben in Trends, dass in fünf, sechs Jahren relevante jetzt irgendwie gerade irgendwie Bots, ja weniger Chatbots als jetzt irgendwie Twitter-Bots und so. Sind ja gerade hypergehypt.
Sprecher 2 Ja, auch diese One-Answer-Geschichte. Ich teste gerade dieses Novi-Ding von Facebook. Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, sagt mir Novi was über die angeblich für mich wichtigen Nachrichten. Also gibt mir zwei Punkte vor und dann kann ich sagen, okay, sag mir mehr. Was macht Trump? Was hat er schon wieder angestellt? Das heißt aber, die filtern quasi ja meine Nachrichten vor und gibt mir eine Antwort, von der sie glauben, dass das die News sind, die ich wissen muss. Das ist kein Trend, das ist da.
Sprecher 3 Ja, ja. Aber ist doch super. Musst du nur noch zwei Nachrichten am Tag. Genau. Dass du da eine Zeit gespart hast. Unglaublich. Nein, aber wir sehen halt auf der einen Seite, sieht man schon ein bisschen, wohin es gehen könnte, was das auch mit Organisationen macht, was das auch Naja, das ist ja auch im nicht-digitalen Bereich, wir sehen natürlich, dass gewisse Spendergenerationen gewisse Spendergruppen Freundlich formuliert abnehmen. Und da wissen wir auch, in zehn Jahren wird das anders sein. Das heißt aber noch nicht, dass ich jetzt heute weniger Mailings verschicken.
Sprecher 2 Ja, aber ich erlebe doch immer immer noch diese Spaltung. Es gibt ja Organisationen, die sich genau mit diesem Thema One-Answer-Maschinen zum Beispiel auseinandersetzen oder auch mit Bots auseinandersetzen, in welcher Form auch immer. Die haben die Profis, die haben, die haben die auch Das Geld und die Möglichkeiten, das einzusetzen und zu testen. Auf der anderen Seite kämpfe ich vermutlich genauso wie du, immer wieder mit den Leuten zu sagen: Nein, schick den Newsletter nicht als PDF. Oder schickt überhaupt mal ein Newsletter. Oder nein, eine Website hat nicht mehr so auszusehen. Also wir kämpfen auf der einen Seite im Hightech-Bereich, das ist bei mir weniger. Und auf der anderen Seite wirklich auf den Basisebenen, die sich aber seit zehn Jahren innerhalb der Organisationen nicht verändert haben. Du bist der Verwaltungswissenschaftler, du kennst die Organisation auch viel intensiver. Ich glaube, das wird zu einem Fiasko führen. Also ich glaube, das ist diese Spaltung, die auf dem letzten Fundraising-Kongress auch, ich glaube, das habe ich beim letzten Podcast schon mal gesagt, die Da prophezeit wurde hinsichtlich der Spenderentwicklung. Die Großen werden überleben und die ganz Kleinen werden überleben, die mittleren werden Probleme bekommen, und zwar massive, ist auf diesen Bereich übertragbar.
Sprecher 3 Bin ich überzeugt von. Die Frage ist halt da wieder, was ist der Zeithorizont? Die Frage ist auch da wieder genauso wie: Ich hoffe, ich habe jetzt nie irgendjemand erzählt, Online-Fundraising is the next big thing. Natürlich Gehe ich ganz, ganz stark davon aus, dass es in XY Jahren Mailing die Platte des Fundraisings wird, in dem das eben noch ganz gezielt ganz bestimmte Leute ganz intensiv anspricht, dass das also langfristig sozusagen, setzt sich nicht durch, ne? Aber da reden wir eben von langfristig, da reden wir also von Jetzt uns 30-Jährigen, wenn die jetzt mal dann in Rente gehen, dass wir dann weiter sind. Und vielleicht wird es schneller kommen. Ich finde es zeitlich abzuschätzen immer unheimlich schwierig, aber es ist auf jeden Fall nicht das ist jetzt das große Ding.
Sprecher 2 Das wird sich aus demografischen Gründen durchsetzen. Das ist der Punkt. Also sind alle der Meinung, es wird der größte Anteil der Spenden werden, aber eben aus demografischen Gründen und das ist eine Sache von 20 Jahren, 30 Jahren. So, das ist wie natürlich
Sprecher 3 Ist die Platte total unwichtig geworden? Das heißt nicht, dass niemand mehr Platten macht. Das heißt bloß, dass Platte überhaupt keine Relevanz mehr hat. MP3 hat keine Relevanz mehr. Ich gehöre jetzt schon zu den alten Leuten, die noch MP3 hören.
Sprecher 2 Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich jetzt gerade fragen, wie es gibt keine MP3s mehr, es gibt auch alternative Formate.
Sprecher 3 So, und dementsprechend gehe ich davon aus, dass es natürlich keine Taschenbücher mehr geben wird. Das heißt nicht, dass es keine gedruckten Bücher mehr geben wird, aber es wird eben… Ein Liebhaberobjekt sein. Es wird was für Leute sein, die sich da dieses eine Buch mal haben wollen. Aber natürlich ist es viel bequemer, Klick zu machen und ein Buch da zu haben. Und Naja, da geht es halt um andere Zeiträume und ich glaube, kluge Menschen haben mal gesagt, jetzt fällt mir nicht ein, wer das Zitat gesagt hat, die kurzfristigen Wirkungen werden immer überschätzt und die langfristigen Wirkungen werden immer unterschätzt.
Sprecher 2 Und das sehen wir bei uns im Bereich auch ganz stark.
Sprecher 3 Die Erwartung gerade immer noch vieler kleinen Organisationen ist, online Heilsbringer Da passiert jetzt ganz, ganz viel. Wir müssen jetzt einen Facebook-Account aufmachen und dann kommen hier Spenden reingesprudelt. Und das ist natürlich… Der größte Humbug, den man sich nur irgendwie vorstellen kann. Aber auf der anderen Seite sehen wir eben, dass unterschätzt wird, was das langfristig mit Kommunikation macht. Da will ich jetzt gar nicht auf politische Kommunikation eingehen. Vertristliche Erfolge beklatscht werden, im Mittelpunkt stehen. Wo wir bei der ersten Obama-Wahl, also vor acht Jahren, gab es den großen Hype Dieses Internet, das verändert alles. Und jetzt haben wir acht Jahre später vielleicht erste Zeichen davon, dass das wirklich ganz schön viel verändert. Aber das sind halt Zeiträume. Und wie gesagt, wenn sich in acht Jahren was verändert, das ist irre schnell. Wir haben es mit Organisationen zu tun, die teilweise hunderte von Jahren alt sind. Also brauchen wir gar nicht über Kirchens zu reden, ne? Der Luther, wie alt ist der geworden? So. Und ja, damit müssen wir in irgendeiner Form umgehen. Und das ist halt schwierig, wenn wir da immer nur auf. Und das mag jetzt ein Problem von uns sozusagen als Berater sein, aber wenn wir da immer nur auf Level Abteilungen, immer nur auf Level kurzfristiger Aktionen
Sprecher 2 Dann müsstest du doch eigentlich sagen, wenn du gebucht wirst, nee Leute, für den Quatsch komme ich nicht mehr. Also ich komme nur noch für die Ebene drüber und mindestens Ressort, wenn nicht Vorstandsebene und zwar Meta-Ebene. Und da machen wir erstmal Philosophie. Nö, es ist aber einfach was anderes.
Sprecher 3 Ich halte es ja auch nicht für Unsinn, sich auf der Umsetzungsebene damit zu beschäftigen. Aber da beschäftigen wir uns eben. Mit anderen Sachen. Ich würde jetzt nie in eine Organisation reingehen und da viel über Chatbots, VR und so weiter und so fort erzählen, weil das Jetzt im Jahre 2017, wenn ich jetzt was umsetzen muss, nicht relevant ist. Da sind es die ganz Basisgeschichten. Selbst sowas wie Suchmaschinenoptimierung, wo wir natürlich eine ganz, ganz große Veränderung sehen werden. Aber jetzt gerade Kann ich da noch unheimlich viel und unheimlich schöne Sachen mitmachen? Newsletter. Natürlich ist Newsletter nicht die Zukunft, aber Newsletter ist die absolute Gegenwart. Das ist momentan eines der wichtigsten Online-Themen. So, ist halt jetzt nicht sexy.
Sprecher 2 Nee, und vor allen Dingen kann ich es jetzt gerade überhaupt nicht zusammenfassen, also um so mal den Bogen zu kriegen, zu sagen, womit müsste man sich jetzt 2017 auseinandersetzen? Du hast jetzt das Thema One Answer Machines gesagt und du hast jetzt das Thema Bots nochmal aufgenommen, bisschen auf die Meta-Ebene und auf die gesellschaftliche Entwicklung gegangen. Jetzt bin ich ein Online-Fundraiser, ich möchte mich gerne fortbilden, ich möchte mich mit irgendeinem Thema beschäftigen, was aus dem Bauch geschossen ist und die Antwort Kann man nicht sagen, will ich jetzt nicht hören. Womit sollte sich jeder digitale Fundraiser 2017 beschäftigen? Wo sollte er sich reinlesen, um sich selber auch ein bisschen vorzubilden?
Sprecher 3 Also ich meine, ganz pragmatisch mit integriertem Fundraising. Also wie schaffe ich es, dass mein Großspenderbeauftragter, meine Großspenderbeauftragte, dass die weiß, welche Tools sie nutzen kann und dass sie entscheiden kann oder er entscheiden kann, an welcher Stelle ist das relevant und an welcher Stelle ist das nicht relevant. Natürlich ist es extrem relevant. bei einigen Leuten ans Telefon zu gehen. Ist nicht meine Lieblingsaufgabe. Ich bin so froh, einen Job zu haben, wo ich kein Telefon habe, sozusagen. Also Das wäre für mich die Horrorvorstellung, sozusagen in einer Organisation angestellt zu sein, wo man ins Telefon geben muss. Dafür mache ich dann sowas wie Social Media. Das war andere Leute, die auch aufstellen. So mit komischen Pegidadisten zu diskutieren. Machst du das echt? Immer weniger. Ich mach das nicht. Ja, aber klar, es gibt Organisationen, die haben so Leute. Und das sind ja nicht immer nur jetzt Pegida oder was weiß ich was. Es gibt ja Verborte in jedem Bereich.
Sprecher 2 Also. Also ich kriege das übers Monitoring mit. Wir haben einen Monitoring-Partner, ich nenne auch jetzt definitiv keinen Namen, wo ich regelmäßig die Berichte, Reports kriege, wo wir auch nach Namen suchen. Und da ist. Ein Mensch hier auch, der in der Szene sehr, sehr bekannt ist. Und ich gucke mir diesen Wochen, diesen Bericht einmal wöchentlich an und der geht dann immer montags morgens raus. Und dadurch, dass dieser Name einfach immer gesucht und kriege ich jeden Eintrag mit, den dort quasi auf der von dieser Person auf Facebook rausgeht. Und diese Person wird seit, eigentlich seit Jahren schon nicht müde. In so massiver Form diese Pappnasen also zu kritisieren und in Schranken zu weisen. Ja, also wirklich, also Pegidisten hast du sie genannt, wirklich auch ganz klar zu sagen, dass es Arschlöcher sind, ja? Und der wird überhaupt nicht müde und ich sag mal, boah, Respekt, jede Woche krieg ich diesen Report. Und denke ich mir, alter Schwede Du wirst nicht müde, du gibst immer Kontra und haust immer, und das macht er als Privatperson, nicht in Form seiner Organisation so, ne? Wo ich sage, Respekt, ich wäre schon total müde, das zu machen.
Sprecher 3 Ja, aber also das kommt ja immer drauf an. Also ich, ich. versuche schon immer für mich irgendwie zu unterscheiden, was ist eine verlorene Seele und was nicht. Aber ich meine jetzt auch gar nicht mal nur Pegida, das haben wir in jedem Bereich. Ich will ein Beispiel aus dem Naturschutz bringen. Kleines, feines Thema Windkraft, ne? Da haben wir einfach extrem viele Leute, die es nicht schaffen, diesen Schritt zu machen, Vor- und Nachteile abzuwägen und dazu zu kommen, dass es Komplex ist. Also es gibt diesen blöden Comic, wo so eine ganz große Schlange an so einem Wegweiser steht und alle links abbiegen einfache Antwort. Einfache Antwort, aber falsch und rechtskomplizierte Antwort, aber richtig oder so. Weiß nicht mehr genau, was da drauf steht. Also es gibt einfach unheimlich viele Leute, für die gibt es diese eine Wahrheit, um zurück zu Alexa zu kommen. Naja, es gibt keine Wahrheit, nur Informationen in verschiedenen Köpfen, in verschiedenen Versionen. Also ich bin, ich gehöre zu den Leuten, die die. Sagen, es gibt ein richtig und es gibt ein falsch, also nicht falsch verstehen. Aber das Richtig ist nie einfach. Und das gibt es in jedem Bereich. Das gibt es im Umweltschutz, das gibt es in Entwicklungshilfe, das gibt es bei Kirchen, das gibt es in jedem dieser Bereiche. Damit müssen wir auch umgehen. Und jetzt weiß ich nicht mehr, wie ich darauf kam.
Sprecher 2 Macht aber gar nichts, weil es, finde ich, an der Stelle auch ein schöner Punkt gesetzt. Was machst du heute noch? Wie geht deine Fahrt zu Ende, bis du wieder zu Hause bist?
Sprecher 3 Also, wir arbeiten ja gerade. Wir haben tatsächlich vorhin auch schon gearbeitet, müssen auch gleich noch arbeiten. Das ist. Also Arbeit heißt für mich heute, das E-Mail-Posteingangsherr zu werden und noch ein paar Sachen für den NABO zu machen. Und dann geht es morgen zur Paritätischen Akademie NRW, womit wir wieder beim NRW-Thema wären. Die Paritätische Akademie NRW ist einfach groß, professionell und gut. Da kann natürlich eine Akademie in einem kleinen Bundesland nicht diesen Umfang bekommen. Und in dem Fall ist der Umfang eben so hoch, dass die einen Kurs anbieten, zwei Tage Online-Marketing. den ich morgen übermorgen in Wuppertal gebe, auch schon zum zweiten Mal, wo wir wirklich in zwei Tagen Fundraising mal nur so am Rande erwähnen, sondern wo es wirklich darum geht. Wie bekomme ich Leute auf meine Angebote? Wie geht es damit weiter? Wie kriege ich die konvertiert?
Sprecher 2 Wie kriege ich Pflege an Plätze verkauft, wie kriege ich Rettungsdienst verkauft und so weiter?
Sprecher 3 Genau. Und da freue ich mich drauf, dass es war beim letzten Mal eine sehr, sehr spannende Runde. Ich hoffe, auf eine sehr, sehr spannende Runde morgen und übermorgen. Und zwei Tage. Ist natürlich ein irrer Luxus, einfach ausholen zu können, einfach mal wirklich einleiten zu können, da reinzugehen zu können, auch mal üben zu können. Ich hatte vorher eine Anfrage. Für einen Workshop, wo man Online-Fundraising in einer halben Stunde Input und einer Stunde Übung machen soll. Das ist dann das Gegenstück. Da denke ich mir, ja, gut, ja, kann man machen. Aber das bei einer inhomogenen Gruppe macht jetzt nicht wirklich Spaß. Und da gehen wir rein. Es werden wahrscheinlich wieder hauptsächlich Menschen, die aus der klassischen Öffentlichkeitsarbeit kommen sein, und da reinzugehen. Ja, nochmal, also ich bin so dankbar als Selbstständiger, in so viele Organisationen reingehen zu können und dadurch, dass ich die Expertise online mitbringe. auch nicht immer die Fachexpertise haben zu müssen, sondern die Fachexpertise zu lernen und eben zu lernen, auch manchmal welche blöden Restriktionen es gibt. Also ja, hört sich gut an, können wir aber nicht machen. Kriegt man natürlich auch oft zu hören. Aber und da kommt jetzt wieder mein Verwaltungswissenschaftler, ich bin Diplom Verwaltungswissenschaftler aus meinem ersten Leben sozusagen, da kommt das dann wieder, dass ich natürlich auch Ja, das relativ gut verstehen kann. Natürlich reg ich mich auf. Ja, aber das steht so im Antrag. Ist meine verhassteste Antwort. Aber ich kann es ja trotzdem nachzuvollziehen und dann finde ich es auch spannend, da kreativ zu werden und da zu überlegen, wie kann man denn das jetzt noch machen. Und wir haben es mit NGOs einfach. mittlerweile und seit einer Weile mit extrem komplexen Gebilden zu tun. Also gerade mit den Verbänden, gerade mit Mitgliedsorganisationen. Das ist wirklich Struktur At his best. Und meine große Sorge ist, dass dieser Wert dann verloren geht. Und das wäre das Schlimmste, weil in dieser Struktur natürlich auch unheimlich viel. Sozialwissenschaftler würden soziales Kapital liegt sagen. Aber da sind ja Menschen, die sich auseinandersetzen, die sich austauschen.
Sprecher 2 Das heißt Morgen und übermorgen, Donnerstag, Freitag und du bist dann Freitagabend wieder in deinem eigenen Bett.
Sprecher 3 Ja, das ist.
Sprecher 2 So die Deutsche Bahn das will.
Sprecher 3 Damit sind wir wieder bei der Pendelgeschichte. wenn man in NRW so zwischen fünf und sechs loskommt, dann ist man bei mir zu Hause immer zwischen elf und zwölf. Das heißt, ich komme dann immer, Kind ist schon im Bett, meine Frau hoffentlich noch wach und dann kann man sich noch eine halbe Stunde hinsetzen und dann Geht’s los, aber dann geht es ins Wochenende und nächste Woche in Urlaub.
Sprecher 2 Und das nach der nächsten Maus. Lieber Jona, vielen Dank, dass du hier warst, sowieso. Das weißt du, dass du immer wieder gerne hier kommen darfst. Danke für deine Zeit, danke für die Einblicke. Gibt es noch irgendwas, was gesagt werden muss? Er schüttelt mit dem Kopf.
Sprecher 3 Achso unheimlich viel natürlich. Selbstverständlich. Aber das ist eine andere Geschichte.
Sprecher 2 Ich danke dir. Just what?
Sprecher 1 Fundraising radio